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  • Traditionelles Handwerk bei "Sonntags im Museum - Meisterhaft!"

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf wartet am Sonntag, 27. Oktober, eine besondere Leckerei auf die Besucher: Dierk Eisenschmidt, Konditormeister aus Harburg, stellt in der Zeit von 11 bis 17 Uhr köstliche Baumkuchen vor den Augen der Besucher her. Im Rahmen der Vorführreihe "Sonntags im Museum - Meisterhaft!" zeigen auch die Museumsbäcker, eine Bildhauerin, eine Weberin und ein Schmied ihr Handwerk. Das Museum hat i der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, unter 18 Jahren ist er frei.

    Der Harburger Konditormeister Dierk Eisenschmidt führt die alte Tradition des Baumkuchenbackens zu besonderen Gelegenheiten vor: Bei "Sonntags im Museum" zeigt er den kleinen und großen Besuchern hautnah, wie der beliebte Kuchen entsteht. Im Lehmbackofen und Holzbackofen backen die Museumsbäcker vom Kiekeberg Leckeres aus Hefeteig und beantworten die Fragen der Interessierten. Unter dem Motto "Meisterhaft!" erleben die Besucher weitere Handwerkskunst wie das historische Wippdrechseln, Bildhauern, Schmieden und Weben. Für Kinder gibt es ein offenes Mitmachprogramm.

    Der Gasthof "Stoof Mudders Kroog" bietet herzhafte norddeutsche Spezialitäten. Das Rösterei-Café "Koffietied" im Agrarium des Freilichtmuseums lockt mit frischem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

  • "Der Trickser": Die Steenbeeker spielen die Geschichte vom Märchenwanderweg

    Jesteburg/Buchholz/Neu Wulmstorf. Aufatmen bei der Buchholzer Theatergruppe "Die Steenbeeker": "Endlich können und dürfen wir wieder das tun, was wir lieben: Wir machen Theater!" Dieses Jahr spielen die Steenbeeker ein besonderes Märchen aus der Region für die Region mit Tanz und Musik: „Der Trickser“.

    Die Geschichte wurde erdacht und in einem wundervollen Kinderbuch umgesetzt von der Schulklasse 6a der Realschule Neu Wulmstorf. Seitdem ist sie auch erlebbar und fühlbar auf dem Märchenwanderweg am Lohof/Jesteburg, auf dem Kinder die Möglichkeit haben, die Geschichte aus dem Buch zum Leben zu erwecken und das Abenteuer hautnah zu erleben. Dieses Stück bringen die Steenbeeker nun zum ersten Mal überhaupt auf die Bühne, um damit vor allem den jüngeren Zuschauern ein tolles Erlebnis zu bieten.

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    Zum Inhalt: Ein Unglück ist geschehen. Der „Trickser“ hat den Zauberstab des Dorfs zerstört. Seitdem gibt es nur noch Streit und Zank zwischen den Elfen, Kobolden und Zwergen. Drei Freunde wollen das ändern und die alte Harmonie wieder herstellen. Begleitet den Zwerg Zipfel (Leonie Ring/Katharina Tetzlaff), die Elfe Pinki (Josephine Marquardsen/Pauline Ganick) und den Kobold Keril (Bosse Schümann/Benjamin Berger) bei ihren Abenteuern und erlebt ein spannendes Weihnachtsmärchen mit Musik, Tanz und märchenhaften Kostümen. Bühnenfassung und Musik: Ulrike Barz-Maurer, Musik: Olaf Zillmann, Regie: Alexander K. Kirsch, Choreografie: Svetlana Ring.

    Wie in jedem Jahr geht es den Theater-Aktiven der Steenbeeker in erster Linie darum, den Kindern in dem Stück die Werte von Freundschaft, Ehrlichkeit, aber auch pure Lebensfreude mit nach Hause zu geben. In diesem Märchen sind es drei Freunde, die sich aufmachen, das Wohl aller zu verbessern, und dies in ihren Gesprächen und Liedern ausdrücken.

    Aufführungen am 4. und 5. Dezember, jeweils ab 11 Uhr/14 Uhr/17 Uhr und am 6. Dezember ab 9 Uhr 11 Uhr/15 Uhr in der Empore Buchholz. Kartenkasse: 0 41 81/28 78 78 oder online unter www.empore-buchholz.de. Es gibt auch noch Karten für die Schulvorstellungen. Alle Vorstellungen werden unter 2G-Bedingungen aufgeführt.

  • "Zahl, was es Dir wert ist" - Feiern für das Stiftungskapital am Kiekeberg

    Ehestorf. Spielen und Gutes tun - am Sonntag, 7. Juli, verbinden Besucher am Kiekeberg in Ehestorf beides miteinander. Bei der "Spielzeit" lernen Kinder und Erwachsene alte und moderne Kinderspiele kennen - der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucher frei. Stattdessen bittet die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg um Spenden: Sie trägt das Freilichtmuseum und weitere Museen in der Region.

    Bei der besonderen Aktion "Zahl, was es Dir wert ist" zahlen Besucher an diesem Tag so viel Eintritt, wie ihnen das Museum wert ist. Das Geld fließt direkt ins Stiftungskapital. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am 7. Juli ist der Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. Der reguläre Eintritt beträgt für Erwachsene 9 Euro, unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

    Bei der großen "Spielzeit" werden historische Kinderspiele wiedererweckt: Kibbel-Kabbel, Sackhüpfen, Murmelspiel und Dreibeinlauf . . . Lebensfreude und Neugier erfüllen das Museumsgelände. Ob in den historischen Gebäuden oder draußen auf den Freiflächen - überall gibt es Spielstationen zum Mitmachen. Kinder und Erwachsene versuchen sich an alten und modernen Spielen, die Beweglichkeit, Geschicklichkeit, Konzentration, Kreativität oder Gemeinschaftssinn verlangen. Großeltern entdecken alte Spiele ihrer Schulzeit wieder und spielen mit ihren Enkeln.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ist bekannt als zentrale Kulturinstitution in der Region. "Wir laden unsere Besucher ein: Feiern Sie mit uns!" sagt die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer. "Wir zeigen seit Jahrzehnten, dass es Spaß macht, Kultur zu erhalten." Dafür ist auch die "Spielzeit" ein Signal: Mit allen Generationen einen vergnüglichen Tag verbringen, alte Spiele an Kinder und Enkel weitergeben und gemeinsam Kultur bewahren.

    Carina Meyer ergänzt: "Und beim Rausgehen freuen wir uns über eine Spende: Besucher geben so viel, wie ihnen unsere Arbeit wert ist." Der Spendenbetrag geht ins Stiftungskapital, das ein Grundstock für die Museumsarbeit ist. Seine Erträge fließen direkt in die Kulturarbeit - in Kinderprogramme, den Ankauf historischer Objekte oder neue Ausstellungen. "Mit der Spende ins Stiftungskapital sichern Besucher die Zukunft des Freilichtmuseums - auch für die nächsten Generationen", erklärt Carina Meyer.

    Eine Spende ist auch per Überweisung möglich:

    Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
    Sparkasse Harburg-Buxtehude
    IBAN: DE56 2075 0000 0001 0323 25
    Spendenzweck: Stiftungskapital

  • „Ferien-Erlebnistage“ im Freilichtmuseum und Museumsbauernhof Wennerstorf

    Rosengarten-Ehestorf/Wennerstorf. Herbst ist die beste Zeit zum Ernten und Basteln: Bei den „Ferien-Erlebnistagen“ für Kinder im Grundschulalter geht es im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf und im Museumsbauernhof Wennerstorf rund um Äpfel und Kartoffeln. Im Freilichtmuseum finden die „Ferien-Erlebnistage“ von Dienstag bis Donnerstag, 19. bis 21. Oktober, und im Museumsbauernhof am Montag und Dienstag, 25. und 26. Oktober, statt.

    Ein Tag kostet 30 Euro inklusive Betreuung und Mittagessen. Die Anmeldung ist bis eine Woche vorher per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon 0 40/790 17 60 möglich. Eltern bestätigen den negativen Selbsttest ihres Kindes. Außerdem wartet der „Ferienspaß“, ein offenes Mitmachprogramm, über zwei Wochen auf Familien mit Kindern ab vier Jahren: Von Sonnabend, 9. Oktober, bis Sonntag, 24. Oktober, kochen, backen und basteln Kinder mit Äpfel und Kartoffeln ohne Anmeldung. Die Aktionen finden von 10 bis 17 Uhr am Kiekeberg statt.

    Der Museumseintritt ist für unter 18-Jährige frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro. Einzelne Mitmachstationen erheben Materialkosten. Aktuelle Informationen zum Museumsbesuch gibt es unter www.kiekeberg-museum.de und www.museumsbauernhof.de.

    An insgesamt fünf Tagen bieten die beiden Museen auf dem Land betreute „Ferien-Erlebnistage“ für Kinder: Im Freilichtmuseum am Kiekeberg ernten, kochen und basteln Kinder von 9 bis 15 Uhr in kleinen Gruppen. Im Museumsbauernhof Wennerstorf filzen sie von 10 bis 16 Uhr Kissen aus Schafwolle und stellen frischen Apfelsaft und Apfelringe her.

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    Beim „Ferienspaß“ am Kiekeberg nehmen Kinder von 10 bis 17 Uhr an täglich wechselnden Aktionen teil. In der Woche von Sonnabend, 9. Oktober, bis Sonntag, 17. Oktober, geht es um Äpfel: Marmelade einkochen, Apfelsaft pressen, Dekorationen basteln und Nassfilzen. In der Folgewoche dreht sich von Dienstag, 19. Oktober, bis Sonnabend, 23. Oktober, alles um Kartoffeln: Experimente mit Kartoffeln, Stempeldruck und Kartoffeltiere basteln. Am Sonntag, dem 24. Oktober, zeigen die „Gelebte Geschichte“-Darsteller den Familien, wie ihre Vorfahren Kartoffeln vor 200 Jahren zubereitet haben.

    Bei jedem Wetter entdecken Kinder im Freilichtmuseum in interaktiven Ausstellungen historische Traktoren und frühere Spielzeuge. Ziegen, Schweine und Schafe beleben das Gelände und zeigen Kindern, wie die Menschen früher mit alten Haustierrassen lebten.

    Tipps für Kinder: Im Freilichtmuseum findet vom 1. bis 3. Oktober der „Historische Jahrmarkt“ mit Riesenrad, Fahrgeschäften, Spielbuden, Zauberer, Puppentheater und Leckereien statt – Terminbuchung erforderlich. Im Museumsbauernhof gibt es für Kinder bis 31. Oktober jeden Sonntag ein kostenloses, kreatives Mitmachangebot: Am 3. und 31. Oktober filzen sie in der Wollwerkstatt, am 10. Oktober basteln sie Memoryspiele aus Eicheln und am 24. Oktober kleine Flugzeuge.

  • „Gelebte Geschichte“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg: Alltag auf dem Land vor 200 Jahren

    Rosengarten-Ehestorf. Eine Woche lang leben wie früher – die „Gelebte Geschichte“-Gruppe des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf führt Besuchern das Landleben früher hautnah vor. Am Wochenende, 24. und 25. Juli, zeigen die ehrenamtlichen Darsteller drei Zeitschnitte: den Alltag von Heidebauern um 1804, von Elbfischern um 1904 und von Flüchtlingen nach 1945.

    Fünf weitere Tage bis Freitag, 30. Juli, sehen Besucher während des „Sommerspaß“-Ferienprogramms, wie die Menschen vor 200 Jahren auf einem Bauernhof lebten. Das Freilichtmuseum ist täglich geöffnet: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr – die Vorführungen finden den ganzen Tag über statt. Der Eintritt kostet 9 Euro; für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    „Unsere ehrenamtlichen Darsteller nehmen die Museumsbesucher in dieser Woche jeden Tag mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen Jahrhunderte. Vor den Augen der Besucher führen sie in authentischer Kleidung die Handarbeiten, Kochrezepte und Werkzeuge unserer Vorfahren vor“, erklärt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. Von Tischsitten bis zur Rollenverteilung in der Familie beantworten die versierten Darsteller die Fragen der Besucher zum Alltag früher, wie er nicht im Geschichtsbuch steht.

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    Vor 200 Jahren lebten die Heidebauern ohne Strom mit Knecht und Magd im kargen Hof. Jeder hat seine festen Aufgaben, es gelten die strengen Hierarchien. Bei der „Gelebten Geschichte“ 1804 beginnt im Juli die Ernte im Bauerngarten: Die Mägde ernten Erbsen, Dicke Bohnen, Mangold und Johannisbeeren in den Beeten und verarbeiten sie unter Anleitung der Bäuerin weiter. Was nicht am selben Tag gegessen wird, machen sie haltbar wie die Bohnen in Salz oder die Erbsen durch Trocknung. Anschließend kocht die Magd eine Mahlzeit für die Hofgemeinschaft im Kessel über dem offenen Feuer.

    Die „Gelebte Geschichte“ 1904 zeigt im Fachwerkhaus aus Drage, wie eine Fischerfamilie 100 Jahre später schon mit spärlichem elektrischen Licht wohnt. Die Familie baut Gemüse und Blumen im eigenen Kräutergarten zum Verkauf auf dem Hamburger Markt an, denn die Fischbestände in der Elbe sind stark zurückgegangen. Ihr gefangener Fisch kam selten auf den eigenen Tisch. Auf dem gusseisernen Herd kocht die Frau des Fischers saisonales Gemüse mit Kartoffeln – zu besonderen Anlässen auch mal einen Schweinebraten.

    40 Jahre später kämpften Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten ums Überleben. Alles, was für die Menschen 1945 zum Überleben brauchten, gab es nur über Lebensmittelkarten oder sie mussten es „irgendwie organisieren“. Ein Glück, wenn sie, wie die Darsteller der „Gelebten Geschichte“ 1945 an ihrer Notunterkunft einen kleinen Garten zur Selbstversorgung hatten: Sie sammeln Brennnesseln und Eicheln für Tee, Suppe und Kaffee – im Sommer auch mal Kartoffeln und Bohnen, die sie vor den Augen der Besucher auf dem Behelfsherd „Kochhexe“ zubereiten.

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    Die Woche „Gelebte Geschichte“ findet zeitgleich zum Sommerspaß, dem offenen Ferienprogramm am Kiekeberg, statt. Für Kinder und Erwachsene wird Geschichte hier lebendig und greifbar. Ab vier Jahren machen Kinder in Begleitung beim „Sommerspaß“ bei täglich wechselnden Mitmachaktionen rund um die Themen „Wasser“ und „Tiere“ mit – ohne Anmeldung von 10 bis 17 Uhr. Einige Stationen sind kostenfrei, für andere fallen Materialkosten an.
    Nächste „Gelebte Geschichte“-Termine 2021, jeweils 10–18 Uhr:
    • Samstag & Sonntag, 14.–15.8.
    • Samstag & Sonntag, 4.–5.9.
    • Samstag & Sonntag, 23.–24.10. (Kartoffeltag)

    Die Idee der so genannten „Living History“ stammt aus den angelsächsischen Ländern, Skandinavien und den Niederlanden. Seit 2004 ist das Projekt Gelebte Geschichte ein fester Bestandteil des Programms im Freilichtmuseum.

  • „Gelebte Geschichte“-Gruppe am Kiekeberg zeigt das Leben auf dem Lande

    Rosengarten-Ehestorf. Am Wochenende, 4. und 5. September, erleben Besucher des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf, wie Menschen früher auf dem Land lebten: Die ehrenamtlichen „Gelebte Geschichte“-Darsteller führen ihnen in rekonstruierter Kleidung den Alltag von Bauern vor über 200 Jahren, von Elbfischern vor über 100 Jahren und von Flüchtlingen in der Notzeit vor 75 Jahren vor. Sie zeigen, was nicht im Geschichtsbuch steht, erklären Besuchern den Alltag der Menschen auf dem Lande und beantworten Fragen.

    Vor 217 Jahren lebten die Heidebauern ohne Strom im kargen Hof: Bei der Gelebten Geschichte 1804 sehen Besucher, wie die Bäuerin und Mägde Eier und Kräuter suchen und auf dem offenen Feuer das Essen zubereiten. Dabei füllt der beißende Rauch das ganze Bauernhaus aus – Kamine gab es zu der Zeit auf den Dörfern noch nicht. Kartoffeln ernten, Beeren pflücken und das Lehmfachwerk ausbessern: Die gesamte Hofgemeinschaft war den Tag über beschäftigt, auch Kinder arbeiteten selbstverständlich mit. Interessierte erleben hautnah frühere Alltagsaufgaben wie Holzhacken, Schnitzen oder Spinnen und können direkt ihre Fragen stellen.

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    100 Jahre später lebt eine Fischerfamilie in der Winsener Marsch schon mit spärlichem elektrischen Licht. Hausputz und Kochen auf dem gusseisernen Herd waren tägliche Aufgaben der Fischersfrau. Die Männer der Gelebten Geschichte 1904 zeigen, wie Fischer ihre Netze flickten oder Holz hackten. Die Familie baut im hauseigenen Kräutergarten Gemüse für den Hamburger Markt an und pflegt regelmäßig die Beete. Am Sonntag ist jedoch auch hier Feiertag: In der guten Stube gibt es ab und an auch ein besonders schönes Kaffeetrinken.

    Nur 40 Jahre später kämpften insbesondere die Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten ums Überleben: Die Darstellergruppe Gelebte Geschichte 1945 zeigt, wie sie Brennnesseln und Eicheln sammeln und auf dem Notherd, der Kochhexe, zu Tee oder Kaffeeersatz kochen. Dazu wird mühevoll Bruchholz aus den Wäldern gesammelt. Wildkräuter und Nüsse ergänzen die kargen Speisen. Besucher sehen ihren Neuanfang in der Nissenhütte, einer damaligen Notunterkunft – Geschichte zum Anfassen.

  • „Kindheit wie früher“ beim offenen Herbstferienprogramm im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf bietet Kindern ab vier Jahren von Dienstag bis Sonntag, 13. bis 18. Oktober, ein offenes Herbstferienprogramm: Unter dem Motto „Kindheit früher“ freuen sich die kleinen Besucher über Leckereien, Spiele und Fahrspaß: An den Mitmachstationen stellen sie Äpfel mit Schokoüberzug her und basteln Bälle und Pappfiguren für ein Wurfspiel. Ein historisches Riesenrad und ein Hängekarussell stehen bis zum Sonntag, 25. Oktober, bereit. Die Aktionen finden ohne Anmeldung in der Zeit von 10 bis 17 Uhr statt und unterliegen einem genehmigten Hygienekonzept. Der Museumseintritt ist unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro.

    Beim offenen Herbstferienprogramm am Kiekeberg basteln Kinder wie früher ihre Spielzeuge selbst: Sie füllen Luftballons mit Sand und werfen diese an der Wurfbude. Damit das Spiel zuhause weitergeht, fertigen die Ferienkinder bunte Pappfiguren zum Abwurf. Als süße Stärkung zwischendurch stellen sie Äpfel mit Schokoüberzug her. Zwei Attraktionen lassen Kinderherzen höherschlagen: eine Fahrt in 13,50 Metern Höhe auf dem ältesten, transportablen Holzriesenrad Deutschlands von 1902 und auf dem Hängekarussell von 1936. Süßwaren von der traditionellen Mandelkutsche locken Besucher jeden Alters an.

    Auf dem Museumsgelände warten spannende Ausstellungen, historische Haustierrassen, alte Höfe und Gärten auf die Ferienkinder – ein Ausflug lohnt sich bei jedem Wetter: Familien entdecken in der Dauerausstellung „Spielwelten“ vor allem Spielzeuge aus den 1950er- bis 1980er-Jahren. Mehr als 2.000 Exponate sowie Mitmach- und Medienstationen laden zu einer Zeitreise in die vergangene Kindheit ein. In der Dauerausstellung „Agrarium“ kommen Traktorenfreunde bei 30 historischen Schleppern, sechs Dampfmaschinen und interaktiven Stationen ins Schwärmen. Auf 3.300 Quadratmetern erfahren Besucher mehr über die Lebensmittelproduktion der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die neue Dauerausstellung „Haus des Handwerks. Zwischen Tradition und neuen Herausforderungen“ zeigt die Veränderungen vom klassischen Landhandwerk bis zur aktuellen Dienstleistungsorientierung der vergangenen 200 Jahre. In den Ausstellungsbereichen des Freilichtmuseums ist eine Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend.

    Am Kiekeberg erleben Familien das ursprüngliche Zusammenleben von Menschen und Tieren: Auf den Weiden und in den Stallungen leben Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner und Gänse authentisch wie früher und in artgerechter Haltung. Aktuelle Informationen zum Ferienangebot gibt es unter www.kiekeberg-museum.de/herbstferienprogramm/

  • „Themensonntag Apfel“ im Museumsbauerhof Wennerstorf

    Hollenstedt-Wennerstorf. Am Sonntag, 17. Oktober, widmet der Museumsbauerhof Wennerstorf dem Lieblingsobst der Deutschen einen Thementag: In der Zeit von 11 bis 18 Uhr erfahren Obstfreunde bei Experten alles vom Anbau bis zur Verarbeitung des Apfels. Besucher entdecken beim Apfelsortenretter Eckart Brandt historische Apfelsorten und lassen sich beim Pomologen-Verein und der Baumschule Esselborn beraten. Der Eintritt ist frei.

    Beim Themensonntag bringt der Pomologe und Apfelsortenretter Eckart Brandt zahlreiche Apfelsorten zur Anschauung mit und erklärt Interessierten die unterschiedlichen Merkmale. An seinem Stand verkauft er frisch gepressten Apfelsaft und Äpfel historischer Sorten. Die Fachleute des Pomologen-Vereins bestimmen Apfelsorten für Besucher anhand von drei bis fünf aus dem Garten mitgebrachten, gesunden Früchten. Die Baumschule Esselborn bietet eine Auswahl an historischen Apfelbaumsorten wie „Knebusch“ oder „Altländerpfannkuchen“. Ihre Spezialität sind die „Familienbäume“, die mehrere Sorten auf einem Stamm vereinen. Vor Ort ist auch der Lüneburger Streuobstwiesenverein e.V., der die Besucher über seine Arbeit informiert. Kinder filzen bunte Äpfel aus Schafwolle, probieren sich an einer Wasserpumpe, klettern auf einen Traktor oder spielen im Sandkasten.

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    Elieses Hofcafé bietet frisch gebrühten Kaffee und Bio-Obstkuchen aus Dinkelteig. Sitzgelegenheiten stehen im Garten für eine Pause bereit. Parkmöglichkeiten finden Besucher außerhalb des Ortes am Straßenrand.

    Klein aber fein: In diesem Jahr findet am 17. Oktober nicht der beliebte Wennerstorfer Apfeltag statt. „Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird es keine weiteren Marktstände geben“, erklärt Dr. Moritz Geuther, Leiter des Museumsbauernhofes Wennerstorf. „Aber wir laden Apfelinteressierte herzlich zu Fachgesprächen auf unsere Hofanlage ein.“

  • 120 Jahre nach dem Bau des ersten europäischen Hybridfahrzeugs: Oldtimertreffen mit Livemusik und Sammlermarkt

    Ehestorf. Am Sonntag, 16. Juni, dreht sich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf alles um Oldtimer und ihre Entwicklung bis in die "wilden Siebziger" hinein. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Modenschau, Livemusik, Sammlermarkt und Ausstellungen unterhält die Besucher und lässt sie in Nostalgie schwelgen. Erstmals führt Museumsdirektor Stefan Zimmermann Besucher durch die "Königsberger Straße" und die 50er-Jahre-Gasolin-Tankstelle, die sich zurzeit im Aufbau befindet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren und Fördervereinsmitglieder haben freien Eintritt.

    Im Jahr 1899 entwickelten spanische Ingenieure in Barcelona "La Cuadra" - das erste Hybridfahrzeug Europas mit einem 3-kW-Elektromotor und einem 5-PS-Verbrennungsmotor, der die Batterien laden konnte. Diese Technologie konnte sich damals noch nicht so recht durchsetzen und die Verbrennungsmotoren verbreiteten sich. Zwischen historischen Gebäuden der Heide- und Marschlandschaften begeistern rund 350 Pkw, Lkw, Motorräder und Co. die Besucher. Auch amerikanische Modelle sind dabei. Beim Oldtimertreffen im Freilichtmuseum am Kiekeberg gehören Modelle des frühen 20. Jahrhunderts zu den Raritäten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Oldtimer der Fünfziger bis zum Baujahr 1979. Eine Ausstellung bietet Einblicke in die Geschichte der historischen Fahrzeuge.

    Erstmals ermöglicht das Museum einen näheren Blick auf die Gasolin-Tankstelle, die derzeit restauriert wird: Museumsdirektor Stefan Zimmermann lädt zu einer öffentlichen Führung über die Baustelle der "Königsberger Straße" ein. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg hat ein bundesweit einmaliges Projekt gestartet: Es holt die Zeit von 1949 bis 1970 ins Museum. Unter dem Titel "Königsberger Straße. Heimat in der jungen Bundesrepublik" baut es dazu sechs Häuser auf - einschließlich einer Gasolin-Tankstelle aus den 1950er-Jahren. Im Oktober brachten (translozierten) Experten die Tankstelle aus Stade in drei Teilen an den Kiekeberg. Seit Februar 2019 restauriert das Museum die Tankstelle und baut sie wieder auf. Besucher haben beim Oldtimertreffen die Gelegenheit, einen ersten Blick auf die Tankstelle zu werfen, die im Herbst 2019 eröffnet wird.

    Die Modellauto- und Eisenbahnbörse lässt Sammlerherzen höher schlagen und wird in Zusammenarbeit mit dem Verein Cam e.V. durchgeführt. Doch nicht nur Oldtimer-Freunde kommen auf ihre Kosten. Der Museumsverein "Die Goldenen Fünfziger Jahre e.V." organisiert auf dem Gelände einen Markt mit Sammlerstücken wie Schallplatten, Retro-Mode, Spielzeug, Deko-Artikeln und weiteren Schätzen aus den Fünfzigern bis zu den Siebzigern.
    Anmeldungen zu diesem ungewöhnlichen Flohmarkt sind über die Museums-Website www.kiekeberg-museum.de oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Beim Tanztee im Meynschen Hof schwingen die Besucher zu Live-Musik der Gruppe "The Sinners" das Tanzbein. Eine Modenschau - organisiert vom Jugendrotkreuz Winsen - zeigt die Stile vergangener Jahrzehnte.

  • 50 tierische Jahre - Der Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorfwird 50 Jahre alt

    Vahrendorf. Vom 27. bis zum 30. Juni verwandelt sich das idyllische Gelände in Vahrendorf vor den Toren Hamburgs in einen bunten Abenteuerspielplatz für Groß und Klein. Bei kostenlosen Touren zu Luchs, Wolf & Co., Spaziergängen mit dem Schottenkalb Lars oder den spannenden Fütterungen können die Wildpark-Besucher den heimischen Wildtieren ganz nah kommen.

    Für das Jubiläumsfest haben sich nicht nur die Tiere im Wildpark Schwarze Berge herausgeputzt, auch die Künstler in der Kunsthandwerkerhalle, die Imker auf der Streuobst-Wiese und die Falkner im Freigehege bieten Bastel- und Mitmach-Aktionen an. Ordentlich austoben können sich die Besucher beim Seilklettern, auf der Hüpfburg oder im großen Strohnest auf Wiese beim Elbblickturm. Wer einmal einen Blick hinter die Wildpark-Kulissen werfen möchte, der sollte auf keinen Fall die exklusiven Jubiläums-Touren verpassen oder eine gemütliche Runde mit der Wildpark-Bahn fahren.

    Aber was wäre ein Fest ohne das jährliche Mittelalter-Spektakel?! Am Wochenende ziehen die Ritter und Maiden in den Wildpark Schwarze Berge ein und schlagen im großen Freigehege ihre Zelte auf. Mit Bogenschießen, Met und Ritterkämpfen erreicht das 50-jährige Wildpark-Jubiläum am 29. und 30. Juni seinen Höhepunkt.

    Als am 26. Juni 1969 die ersten Wisente aus Helsinki in Vahrendorf eintrafen, wurden die sieben Gründerväter um den damaligen Geschäftsführer Günter Meyer von so einigen Skeptikern belächelt. Außer ihnen glaubten nur wenige an die große Idee, die bis heute ihre Früchte trägt: Ein „Hochwild-Schutzpark“ vor den Toren der Großstadt Hamburg zur Erholung der Menschen und zum Schutze der heimischen Tierwelt.

    „Uns ist es nicht nur wichtig, den Menschen die Natur und Tierwelt näher zu bringen, sondern auch unseren mehr als 1.000 Tieren ein schönes Zuhause zu bieten“, berichtet der heutige Geschäftsführer Arne Vaubel. „Mit seinen 50 Jahren ist der Wildpark Schwarze Berge keinesfalls in die Jahre gekommen“, ist Vaubel stolz. „Ganz im Gegenteil, ausdauernde Mühe, Ideenreichtum und ganz viel Herz lassen täglich Besucherherzen höherschlagen und das wollen wir gebührend feiern.“

  • Alles über Bienen und Honig beim Imkertag am Kiekeberg

    Ehestorf. Um Bienen, Blüten und Honig geht es beim Imkertag am Sonntag, 4. August, im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr gibt es Führungen über insektenfreundliche Pflanzen durch die Gärten, Vorträge zur Imkerei und Mitmachaktionen für Kinder. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Beim Imkertag erfahren Besucher inmitten der historischen Heidehöfe, wie ein Bienenvolk entsteht und welche Aufgaben die Immen haben. Schaukästen zeigen die fleißigen Bienen in ihrem Haus. Museumsimker Michael Timm erklärt das Handwerk des Imkerns vom Waben öffnen bis zum Honig schleudern. Clemens Tandler vom Imkerverein am Kiekeberg führt Interessierte durch die Museumsgärten und zeigt ihnen besonders bienenfreundliche Pflanzen. Heike Wiese, Gärtnerin und Imkerin vom Botanischen Garten Hamburg, berichtet über eine insektenfreundliche Gartengestaltung. Kinder nehmen an einem Sinnesparcours rund um die Biene teil. Sie basteln eine Honigschleuder und stellen Saatbomben her.

    „Zum Imkertag zeigen wir den Besuchern, wie sich die Imkerei mit traditionellen und aktuellen Werkzeugen entwickelt hat“, berichtet Museumsdirektor Stefan Zimmermann. „Passend dazu sehen Besucher in unserer Sonderausstellung ‚Krabbelnde Komplizen‘ noch bis 17. November, welche Bedeutung die Bienen für die moderne Landwirtschaft haben.“

    Der Imkerverein am Kiekeberg e.V. gestaltet den Imkertag im Freilichtmuseum maßgeblich mit. Die Vereinsmitglieder kümmern sich auch um die Museumsbienen, vermitteln den Besuchern überlieferte Imkertechniken und bieten Kurse für Schulgruppen und Erwachsene an. Die Imkerei ist traditionell eng mit der Heidelandschaft verbunden. Honig und Bienenwachs waren wichtige Wirtschaftsgüter in der Region. Bienenzäune mit geflochtenen Bienenkörben prägten das Bild der Heide.

  • Alles über Bienen, Honig und Imkerei am Kiekeberg

    Rosengarten-Ehestorf. Summ, Summ, Summ – am Sonntag, 1. August 2021, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf alles um Bienen, Honig und die Imkerei. Beim Imkertag können die Besucher von 10 bis 18 Uhr gibt es Führungen über insektenfreundliche Pflanzen durch die Gärten, Vorträge zur Imkerei und Mitmachaktionen für Kinder. 

    Wie entsteht eigentlich ein Bienenvolk? Und welche Aufgaben haben die Immen? Das können die Besucher in Schaukästen sehen, wo sie die fleißigen Bienen ganz nah bei ihrer Arbeit beobachten können. Außerdem erklären die Mitglieder des Imkervereins am Kiekeberg, der sich um die Bienen kümmert, ihr Imkerhandwerk, alles über Honig und zeigen ihnen bienenfreundliche Pflanzen in den Museumsgärten. Sie überliefern alte Imkertechniken und auch Kurse können besucht werden, denn die Imkerei hat in der Heide eine lange Tradition.

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    Für Kinder gibt es ein Mitmachprogramm rund um die Insekten: Sie lernen Bienen, Hummeln und andere Arten genauer kennen. Sie machen mit beim Sinnesparcours sowie einem Quiz rund um Bienen. Kreative basteln ein Wurfspielzeug oder stellen Saatkugeln für zuhause her.

    Frisches Brot und Kuchen in Bioland-Qualität der Museumsbäckerei warten auf die Besucher. Der Gasthof „Stoof Mudders Kroog“ sorgt mit norddeutscher Küche für das leibliche Wohl. Im Rösterei-Café „Koffietied“ erhalten Besucher selbst gerösteten Kaffee.

  • Alte Haustierrassen im Freilichtmuseum am Kiekeberg entdecken

    Rosengarten-Ehestorf. Sie sind die Lieblinge nicht nur der Kids im Freilichtmuseum am Kiekeberg: Der tierische Nachwuchs. Man muss aber auch einfach sagen, dass die Ferkel, Küken und Lämmer einfach zu süß sind. Aber nicht nur das: Der Nachwuchs im Freilichtmuseum sichert auch das Überleben vom Aussterben bedrohter Haustierrassen wie dem Bunten Bentheimer schwein, den Ramelsloher Hühnern oder dem Bentheimder Landschaf.

    Jetzt sind es gerade Ferkel und Küken, die das Museum neu bevölkern. Die Lämmer sind schon etwas größer. In einer digitalen Schnitzeljagd können Besucher des Freilichtmuseum am Kiekeberg diese vom Aussterben bedrohten Hausstiere kennenlernen. 

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    Mit der Rallye-App Actionbound „Tierisches Vergnügen“ entdecken die Besucher die jeweiligen Eigenarten der alten Rassen und beantworten familienfreundliche Fragen. Die App kann am Eingang kostenlos auf das Smatrphone geladen werden.

  • Ambossklang und Feuerglut im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Am Sonnabend, 11. August, erhellen Ambossklang und Feuerglut das historische Museumsgelände in den Abendstunden. Zum ersten Mal widmet das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf dem Thema Schmieden einen langen Sommerabend - von 14 bis 22 Uhr. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Es klingt und hämmert - das alte Schmiedehandwerk präsentiert sich auf vielfältige Weise. Ein Hufschmied führt vor, wie den Museumspferden Hufeisen angelegt werden. Der historische Federhammer, eine technische Neuerung aus dem 19. Jahrhundert, wird vorgeführt. Ein Messerschmied zeigt, wie Schneidewerkzeuge hergestellt werden. Mehrere Kunstschmiede fertigen und zeigen ihre dekorativen Werke aus Metall. Ein Sattler ergänzt das historische Handwerk und führt die Zusammenarbeit mit dem Schmied vor.

    Ein besonderes Rahmenprogramm lädt zum Verweilen in der Dämmerung ein: Zauberhafte Musik durch geschmiedete Klangschalen untermalt die Atmosphäre am Kiekeberg. Erwachsene und Kinder lauschen den Märchenerzählungen über "des Glückes Schmied" aus vergangenen Zeiten. Die Besucher backen sich leckeres Stockbrot über dem Feuer und genießen leichte Köstlichkeiten wie Quiche, Zwiebelbrötchen und sommerliche Weine. Eine Feuershow rundet den stimmungsvollen Sommerabend im Freilichtmuseum ab.

     

  • Auf zwei Rädern zurück in die 70er-Jahre – Präsentation „Bonanza-Rad“ am Kiekeberg

    Rosengarten-Ehestorf. Zurück in die 1970er-Jahre – Jörg Maltzan fährt auf seinem liebsten „Bonanza“-Rad „EK orange“ vorbei an der Tankstelle und dem Siedlungsdoppelhaus in der „Königsberger Straße“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Der Fahrradsammler und Autor der „Bonanza-Bibel“ führt den Radaufstieg vor – Sattel runterdrücken, Lenker hochziehen und Bein rüber schwingen. Besucher sprechen ihn an und erinnern sich an die Räder.

    Noch bis 17. Oktober sehen Zweiradfreunde im Freilichtmuseum am Kiekeberg acht seiner Modelle zu den Museumsöffnungszeiten. Am Sonntag, 26. September, führt er Besucher ab 12 und ab 14 Uhr durch die Präsentation und tauscht mit ihnen Erinnerungen aus. Aktuelle Informationen zum Besuch am Kiekeberg unter www.kiekeberg-museum.de. Der Eintritt ins Museum kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    „Rodeobike“, „Westernbike“, „high riser“ – es gab viele Namen für die motoradähnlichen Räder mit hohem Lenker und Gangschaltung. „Bonanza“-Rad hieß der Verkaufsschlager im Neckermann-Katalog von 1970. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg fehlten die „Bonanza“-Räder noch, fand Jörg Maltzan, und sprach Museumsdirektor Stefan Zimmermann auf eine gemeinsame Präsentation an.

    Stefan Zimmermann erklärt: „Für uns passte das wunderbar – wir erzählen in der „Königsberger Straße“ Dorfgeschichten von der Notzeit nach dem Krieg bis zum Wirtschaftswunder. Das ‚Bonanza-Rad‘ symbolisiert die bunte Warenwelt und Freizeitkultur der ‚Wilden 70er‘. Trends und Produkte aus den USA kamen nach Deutschland – vom Fahrrad bis zum Fertighaus konnten die Menschen plötzlich alles aus dem Katalog bestellen. Die ‚Bonanza‘-Präsentation zeigt den Besuchern, wie die Räder zum Kult wurden.“

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    „Mit diesem Rad fühlte ich mich wie ein König, wenn ich zur Eisdiele oder ins Schwimmbad fuhr“, erzählt der 1963 geborene Hamburger und Leihgeber Jörg Maltzan. „Ich bekam es mit zehn Jahren geschenkt. Ein ‚Bonanza‘-Rad war teuer und begehrt, das hatten nur wenige – ein richtiges Angeber-Rad“, lacht er. „Wie beim Motorrad gehörten ein Fuchsschwanz, eine Hupe und ein Rückspiegel dazu. Mein Rad wurde mir als Junge geklaut, ein neues gab es nicht." Aber praktisch war das ‚Bonanza‘-Rad auch nicht: Es war sehr schwer, mit empfindlichen Bauteilen und nicht ergonomisch. Später galt es sogar als gefährlich, weil Kinder runterfielen oder sich den Schulranzen einklemmten.

    „Ende der 1970er ebbte der Trend ab und geeignete Motocross-Räder wie BMX wurden beliebter“, erklärt Jörg Maltzan. Die Faszination für alte Zweiräder hat er bewahrt: Seit 15 Jahren sammelt Jörg Maltzan neben seinen zwölf „Bonanza“-Rädern auch Klappräder, Mountainbikes und Rennräder. „Sie sind alle fahrtauglich, ich repariere sie selbst“, sagt er stolz. Weil ihn viele Leute auf seine Fahrrad-Leidenschaft angesprochen haben, recherchierte er und schrieb 2020 „Die Bonanzarad-Bibel: Von Bananensattel & Sissybar bis Pornoschaltung“. Als ‚Kind der 70er fährt er hin und wieder an einem Sommerabend in lässiger Haltung mit einem „Bonanza“-Rad herum – so wie nun am Kiekeberg.

    Passend zur „Bonanza“-Präsentation erkunden Besucher in der „Königsberger Straße“ das neue Quelle-Haus aus den 1970er-Jahren.

  • Bücherei im Rathaus Neu Wulmstorf ehrt die Leser des Jahres 2016

    Neu Wulmstorf. 849 und 1526 waren die Zahlen, die im vergangenen Jahr zu toppen waren: So viele Entleihungen hatten die Leser des Jahres jeweils auf ihrem Leserkonto verbucht. Die strahlenden Gewinner hießen bei den Schülern Micha Marzinzik und bei den Familien Alexandra Luckmann mit ihren beiden Töchtern. In genau dieser Konstellation waren sie vor zwei Jahren schon einmal geehrt worden: ein Zeichen dafür, dass die Verleihung des "Leser des Jahres" nicht nur Ansporn für neue Leser und Leserinnen, sondern auch für Stammkunden der Bücherei im Rathaus ist.

  • Buchholzer Familienbüro lädt zum Themenabend ein

    Buchholz. Warum brauchen Kinder Regeln und Grenzen? Warum ist es oft schwer, Grenzen zu setzen, Regeln aufzustellen und Vereinbarungen zu treffen? Worauf basieren Grenzen, Regeln, Vereinbarungen? Wie sollten Grenzen gesetzt und Regeln vereinbart werden? Was tun, wenn Grenzen überschritten, Regeln und Vereinbarungen nicht eingehalten werden – Konsequenz statt Strafe!?

    Antworten auf Fragen wie diese gibt Elisabeth Brinkmann vom Kinderschutzbund am Mittwoch, 19. Februar, ab 19.30 Uhr, beim Themenabend „Regeln, Grenzen und Konsequenzen“ des Familienbüros in der Rathauskantine. Dieser Abend ist eine Kooperation mit dem Kinderschutzbund und dem Jugendzentrum.

  • Bundespräsident Steinmeier übernimmt Ehrenpatenschaft für Rita Janina

    Neu Wulmstorf. Kinderreiche Familien sind in Deutschland heutzutage eher die Ausnahme. Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland übernimmt - sofern die Eltern es wünschen - die Ehrenpatenschaft für das siebte Kind einer Familie, um das Prestige kinderreicher Familien zu stärken. Die Ehrenpatenschaft hat in erster Linie einen symbolischen Charakter.

    Die Eltern von Rita Janina haben sich dafür entschieden, die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten zu beantragen. Die kleine Rita Janina hat nun mit Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier einen sehr bekannten und prominenten Ehrenpaten.

    Die Patenschaftsurkunde und das Patengeschenk wurden jüngst durch Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig an die Eltern übergeben. Rita Janinas Geschwister Jakub, Maria, Dominik, Faustyna, Teresa und Dorota waren ebenfalls mit ins Rathaus gekommen, um die Übergabe der Urkunde hautnah miterleben zu können.

  • Buntes Herbstbasteln im Wildpark Schwarze Berge

    Vahrendorf. Blätter in schillernd schönen Farben, Eicheln, Kastanien und Zapfen auf dem Boden, leuchtend rote Beeren an den Bäumen – wie keine andere Jahreszeit lädt der Herbst ein, das Heim mit Selbstgebasteltem aus der Natur zu schmücken. Beim Spaziergang durch das raschelnde Laub im Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf lässt sich nicht nur jede Menge Material für eine kreative Dekoration sammeln, es wird auch gemeinsam mit der ganzen Familie gebastelt.

    Am Sonnabend, 2. November, geht es ab 11 Uhr mit Schere, Leim und allerhand bunten Schätzen aus der gut 50 Hektar großen Parkanlage los. „Nein, zwei linke Hände sind keine Ausrede!“ erklärt Svenja Oßenbrügge vom Natur-Erlebnis-Zentrum (NEZ) im Wildpark Schwarze Berge. Denn dank der tatkräftigen Unterstützung der NEZ-Mitarbeiter entstehen von kleinen, aber auch großen Bastlern hübsche Dekorationen, Figuren und Schmuck in kräftigem Orange, sattem Dunkelrot, zarten Brauntönen und strahlendem Gelb. Jeder, der Lust hat, ist herzlich eingeladen, ab 11 Uhr mitzumachen, ohne Anmeldung. Außer dem Wildpark-Eintritt fallen keine Kosten an.

    Wer am 2. November keine Zeit hat, nutzt die schönen Herbsttage zum Sammeln von Naturmaterialien, tankt dabei vor den Toren Hamburgs gleich ordentlich frische Herbstluft und beobachtet die heimische Tierwelt im Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf bei ihren Vorbereitungen auf den Winter.

    Mit Beginn des Novembers stellt der Wildpark Schwarze Berge übrigens auch auf Winterzeit um. Vom 1. November an hat der Park täglich von 9 Uhr bis 16.30 Uhr Einlass, die Flugschau ist um 14 Uhr und die Waschbären-Fütterung fängt bereits um 15 Uhr an. Der Fuchs wird um 13 Uhr gefüttert, die beiden Zwergotter um 11 Uhr.

  • Chance für Aussteller bei Kreisseniorentag - „Abenteuer Alter“ am Kiekeberg

    Ehestorf. Am Sonntag, 17. Mai, feiert der Landkreis Harburg sein großes Fest für Senioren und ihre Familien im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Mit dabei sind unter anderem Eröffnungsredner Franz Müntefering, ehemaliger Bundesminister und heutiger Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, und der niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann sowie viele Aussteller rund um das Leben im Alter. Für Unternehmen, Vereine, Verbände und Gruppen gibt es noch die Chance, sich mit ihren Angeboten zu präsentieren und Aktionen zum Mitmachen anzubieten.

    Interessierte Organisationen melden sich bis zum 31. Januar im Freilichtmuseum unter www.kiekeberg-museum.de/ihren-besuch-planen/veranstaltungen/aktionstage oder unter der Telefonnummer 0 40/790 17 60. Der Seniorentag ist kostenfrei – sowohl für Aussteller als auch für Besucher.

    Abenteuer Alter“ ist das Motto des Aktionstags für jedes Alter: Seniorinnen und Senioren, aber auch ihre Kinder und Enkel, kommen zusammen und feiern einen Tag mit Musik, Gesang und anderen Aktionen. Außerdem gibt es ein buntes Bühnenprogramm und viele Informationsstände und Vorträge. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen im Kreisseniorenbeirat, im Seniorenstützpunkt und im Freilichtmuseum am Kiekeberg.

    Ausdrücklich wünschen sich Landkreis und Museum, dass sich möglichst viele Organisationen präsentieren, die ihre Angebote praktisch vorführen können: „Einmal ein Elektrofahrrad ausprobieren oder Sport für jedes Lebensalter – unser ‚Abenteuer Alter’ soll ein Tag der neuen Erfahrungen werden“, sagt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. Auch Musikgruppen und andere Kreative sind willkommen, sich am Programm zu beteiligen.

    Viele Senioren bringen sich ehrenamtlich in die Gemeinschaft ein. Das wollen wir gern verstärkt darstellen“, erläutert Stefan Zimmermann. „Unser ‚Abenteuer Alter‘ ist eine schöne Plattform für den Austausch: Wer sucht Ehrenamtliche? Wer bietet Betätigungsfelder für ältere Ehrenamtliche?“

    Der Landkreis Harburg richtet den Kreisseniorentag traditionell alle zwei Jahre aus. Am 17. Mai findet er zum vierten Mal mit einem großen Programm aus Musik, Tanz, Vorträgen, Lesungen, Beratung und Gastronomie am Kiekeberg statt. Das gesamte Freilichtmuseum steht den Besuchern dabei offen.

    Anmeldung für Aussteller beim Freilichtmuseum am Kiekeberg:

    bis 31. Januar 2020 mit dem Anmeldebogen unter www.kiekeberg-museum.de/ihren-besuch-planen/veranstaltungen/aktionstage oder unter der Telefonnummer 0 40/790 17 60.

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