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  • Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf wartet am Sonntag, 27. Oktober, eine besondere Leckerei auf die Besucher: Dierk Eisenschmidt, Konditormeister aus Harburg, stellt in der Zeit von 11 bis 17 Uhr köstliche Baumkuchen vor den Augen der Besucher her. Im Rahmen der Vorführreihe "Sonntags im Museum - Meisterhaft!" zeigen auch die Museumsbäcker, eine Bildhauerin, eine Weberin und ein Schmied ihr Handwerk. Das Museum hat i der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, unter 18 Jahren ist er frei.

    Der Harburger Konditormeister Dierk Eisenschmidt führt die alte Tradition des Baumkuchenbackens zu besonderen Gelegenheiten vor: Bei "Sonntags im Museum" zeigt er den kleinen und großen Besuchern hautnah, wie der beliebte Kuchen entsteht. Im Lehmbackofen und Holzbackofen backen die Museumsbäcker vom Kiekeberg Leckeres aus Hefeteig und beantworten die Fragen der Interessierten. Unter dem Motto "Meisterhaft!" erleben die Besucher weitere Handwerkskunst wie das historische Wippdrechseln, Bildhauern, Schmieden und Weben. Für Kinder gibt es ein offenes Mitmachprogramm.

    Der Gasthof "Stoof Mudders Kroog" bietet herzhafte norddeutsche Spezialitäten. Das Rösterei-Café "Koffietied" im Agrarium des Freilichtmuseums lockt mit frischem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

  • Ehestorf. Spielen und Gutes tun - am Sonntag, 7. Juli, verbinden Besucher am Kiekeberg in Ehestorf beides miteinander. Bei der "Spielzeit" lernen Kinder und Erwachsene alte und moderne Kinderspiele kennen - der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucher frei. Stattdessen bittet die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg um Spenden: Sie trägt das Freilichtmuseum und weitere Museen in der Region.

    Bei der besonderen Aktion "Zahl, was es Dir wert ist" zahlen Besucher an diesem Tag so viel Eintritt, wie ihnen das Museum wert ist. Das Geld fließt direkt ins Stiftungskapital. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am 7. Juli ist der Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. Der reguläre Eintritt beträgt für Erwachsene 9 Euro, unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

    Bei der großen "Spielzeit" werden historische Kinderspiele wiedererweckt: Kibbel-Kabbel, Sackhüpfen, Murmelspiel und Dreibeinlauf . . . Lebensfreude und Neugier erfüllen das Museumsgelände. Ob in den historischen Gebäuden oder draußen auf den Freiflächen - überall gibt es Spielstationen zum Mitmachen. Kinder und Erwachsene versuchen sich an alten und modernen Spielen, die Beweglichkeit, Geschicklichkeit, Konzentration, Kreativität oder Gemeinschaftssinn verlangen. Großeltern entdecken alte Spiele ihrer Schulzeit wieder und spielen mit ihren Enkeln.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ist bekannt als zentrale Kulturinstitution in der Region. "Wir laden unsere Besucher ein: Feiern Sie mit uns!" sagt die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer. "Wir zeigen seit Jahrzehnten, dass es Spaß macht, Kultur zu erhalten." Dafür ist auch die "Spielzeit" ein Signal: Mit allen Generationen einen vergnüglichen Tag verbringen, alte Spiele an Kinder und Enkel weitergeben und gemeinsam Kultur bewahren.

    Carina Meyer ergänzt: "Und beim Rausgehen freuen wir uns über eine Spende: Besucher geben so viel, wie ihnen unsere Arbeit wert ist." Der Spendenbetrag geht ins Stiftungskapital, das ein Grundstock für die Museumsarbeit ist. Seine Erträge fließen direkt in die Kulturarbeit - in Kinderprogramme, den Ankauf historischer Objekte oder neue Ausstellungen. "Mit der Spende ins Stiftungskapital sichern Besucher die Zukunft des Freilichtmuseums - auch für die nächsten Generationen", erklärt Carina Meyer.

    Eine Spende ist auch per Überweisung möglich:

    Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
    Sparkasse Harburg-Buxtehude
    IBAN: DE56 2075 0000 0001 0323 25
    Spendenzweck: Stiftungskapital

  • Ehestorf. Am Sonntag, 16. Juni, dreht sich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf alles um Oldtimer und ihre Entwicklung bis in die "wilden Siebziger" hinein. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Modenschau, Livemusik, Sammlermarkt und Ausstellungen unterhält die Besucher und lässt sie in Nostalgie schwelgen. Erstmals führt Museumsdirektor Stefan Zimmermann Besucher durch die "Königsberger Straße" und die 50er-Jahre-Gasolin-Tankstelle, die sich zurzeit im Aufbau befindet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren und Fördervereinsmitglieder haben freien Eintritt.

    Im Jahr 1899 entwickelten spanische Ingenieure in Barcelona "La Cuadra" - das erste Hybridfahrzeug Europas mit einem 3-kW-Elektromotor und einem 5-PS-Verbrennungsmotor, der die Batterien laden konnte. Diese Technologie konnte sich damals noch nicht so recht durchsetzen und die Verbrennungsmotoren verbreiteten sich. Zwischen historischen Gebäuden der Heide- und Marschlandschaften begeistern rund 350 Pkw, Lkw, Motorräder und Co. die Besucher. Auch amerikanische Modelle sind dabei. Beim Oldtimertreffen im Freilichtmuseum am Kiekeberg gehören Modelle des frühen 20. Jahrhunderts zu den Raritäten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Oldtimer der Fünfziger bis zum Baujahr 1979. Eine Ausstellung bietet Einblicke in die Geschichte der historischen Fahrzeuge.

    Erstmals ermöglicht das Museum einen näheren Blick auf die Gasolin-Tankstelle, die derzeit restauriert wird: Museumsdirektor Stefan Zimmermann lädt zu einer öffentlichen Führung über die Baustelle der "Königsberger Straße" ein. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg hat ein bundesweit einmaliges Projekt gestartet: Es holt die Zeit von 1949 bis 1970 ins Museum. Unter dem Titel "Königsberger Straße. Heimat in der jungen Bundesrepublik" baut es dazu sechs Häuser auf - einschließlich einer Gasolin-Tankstelle aus den 1950er-Jahren. Im Oktober brachten (translozierten) Experten die Tankstelle aus Stade in drei Teilen an den Kiekeberg. Seit Februar 2019 restauriert das Museum die Tankstelle und baut sie wieder auf. Besucher haben beim Oldtimertreffen die Gelegenheit, einen ersten Blick auf die Tankstelle zu werfen, die im Herbst 2019 eröffnet wird.

    Die Modellauto- und Eisenbahnbörse lässt Sammlerherzen höher schlagen und wird in Zusammenarbeit mit dem Verein Cam e.V. durchgeführt. Doch nicht nur Oldtimer-Freunde kommen auf ihre Kosten. Der Museumsverein "Die Goldenen Fünfziger Jahre e.V." organisiert auf dem Gelände einen Markt mit Sammlerstücken wie Schallplatten, Retro-Mode, Spielzeug, Deko-Artikeln und weiteren Schätzen aus den Fünfzigern bis zu den Siebzigern.
    Anmeldungen zu diesem ungewöhnlichen Flohmarkt sind über die Museums-Website www.kiekeberg-museum.de oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Beim Tanztee im Meynschen Hof schwingen die Besucher zu Live-Musik der Gruppe "The Sinners" das Tanzbein. Eine Modenschau - organisiert vom Jugendrotkreuz Winsen - zeigt die Stile vergangener Jahrzehnte.

  • Vahrendorf. Vom 27. bis zum 30. Juni verwandelt sich das idyllische Gelände in Vahrendorf vor den Toren Hamburgs in einen bunten Abenteuerspielplatz für Groß und Klein. Bei kostenlosen Touren zu Luchs, Wolf & Co., Spaziergängen mit dem Schottenkalb Lars oder den spannenden Fütterungen können die Wildpark-Besucher den heimischen Wildtieren ganz nah kommen.

    Für das Jubiläumsfest haben sich nicht nur die Tiere im Wildpark Schwarze Berge herausgeputzt, auch die Künstler in der Kunsthandwerkerhalle, die Imker auf der Streuobst-Wiese und die Falkner im Freigehege bieten Bastel- und Mitmach-Aktionen an. Ordentlich austoben können sich die Besucher beim Seilklettern, auf der Hüpfburg oder im großen Strohnest auf Wiese beim Elbblickturm. Wer einmal einen Blick hinter die Wildpark-Kulissen werfen möchte, der sollte auf keinen Fall die exklusiven Jubiläums-Touren verpassen oder eine gemütliche Runde mit der Wildpark-Bahn fahren.

    Aber was wäre ein Fest ohne das jährliche Mittelalter-Spektakel?! Am Wochenende ziehen die Ritter und Maiden in den Wildpark Schwarze Berge ein und schlagen im großen Freigehege ihre Zelte auf. Mit Bogenschießen, Met und Ritterkämpfen erreicht das 50-jährige Wildpark-Jubiläum am 29. und 30. Juni seinen Höhepunkt.

    Als am 26. Juni 1969 die ersten Wisente aus Helsinki in Vahrendorf eintrafen, wurden die sieben Gründerväter um den damaligen Geschäftsführer Günter Meyer von so einigen Skeptikern belächelt. Außer ihnen glaubten nur wenige an die große Idee, die bis heute ihre Früchte trägt: Ein „Hochwild-Schutzpark“ vor den Toren der Großstadt Hamburg zur Erholung der Menschen und zum Schutze der heimischen Tierwelt.

    „Uns ist es nicht nur wichtig, den Menschen die Natur und Tierwelt näher zu bringen, sondern auch unseren mehr als 1.000 Tieren ein schönes Zuhause zu bieten“, berichtet der heutige Geschäftsführer Arne Vaubel. „Mit seinen 50 Jahren ist der Wildpark Schwarze Berge keinesfalls in die Jahre gekommen“, ist Vaubel stolz. „Ganz im Gegenteil, ausdauernde Mühe, Ideenreichtum und ganz viel Herz lassen täglich Besucherherzen höherschlagen und das wollen wir gebührend feiern.“

  • Ehestorf. Um Bienen, Blüten und Honig geht es beim Imkertag am Sonntag, 4. August, im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr gibt es Führungen über insektenfreundliche Pflanzen durch die Gärten, Vorträge zur Imkerei und Mitmachaktionen für Kinder. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Beim Imkertag erfahren Besucher inmitten der historischen Heidehöfe, wie ein Bienenvolk entsteht und welche Aufgaben die Immen haben. Schaukästen zeigen die fleißigen Bienen in ihrem Haus. Museumsimker Michael Timm erklärt das Handwerk des Imkerns vom Waben öffnen bis zum Honig schleudern. Clemens Tandler vom Imkerverein am Kiekeberg führt Interessierte durch die Museumsgärten und zeigt ihnen besonders bienenfreundliche Pflanzen. Heike Wiese, Gärtnerin und Imkerin vom Botanischen Garten Hamburg, berichtet über eine insektenfreundliche Gartengestaltung. Kinder nehmen an einem Sinnesparcours rund um die Biene teil. Sie basteln eine Honigschleuder und stellen Saatbomben her.

    „Zum Imkertag zeigen wir den Besuchern, wie sich die Imkerei mit traditionellen und aktuellen Werkzeugen entwickelt hat“, berichtet Museumsdirektor Stefan Zimmermann. „Passend dazu sehen Besucher in unserer Sonderausstellung ‚Krabbelnde Komplizen‘ noch bis 17. November, welche Bedeutung die Bienen für die moderne Landwirtschaft haben.“

    Der Imkerverein am Kiekeberg e.V. gestaltet den Imkertag im Freilichtmuseum maßgeblich mit. Die Vereinsmitglieder kümmern sich auch um die Museumsbienen, vermitteln den Besuchern überlieferte Imkertechniken und bieten Kurse für Schulgruppen und Erwachsene an. Die Imkerei ist traditionell eng mit der Heidelandschaft verbunden. Honig und Bienenwachs waren wichtige Wirtschaftsgüter in der Region. Bienenzäune mit geflochtenen Bienenkörben prägten das Bild der Heide.

  • Ehestorf. Am Sonnabend, 11. August, erhellen Ambossklang und Feuerglut das historische Museumsgelände in den Abendstunden. Zum ersten Mal widmet das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf dem Thema Schmieden einen langen Sommerabend - von 14 bis 22 Uhr. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Es klingt und hämmert - das alte Schmiedehandwerk präsentiert sich auf vielfältige Weise. Ein Hufschmied führt vor, wie den Museumspferden Hufeisen angelegt werden. Der historische Federhammer, eine technische Neuerung aus dem 19. Jahrhundert, wird vorgeführt. Ein Messerschmied zeigt, wie Schneidewerkzeuge hergestellt werden. Mehrere Kunstschmiede fertigen und zeigen ihre dekorativen Werke aus Metall. Ein Sattler ergänzt das historische Handwerk und führt die Zusammenarbeit mit dem Schmied vor.

    Ein besonderes Rahmenprogramm lädt zum Verweilen in der Dämmerung ein: Zauberhafte Musik durch geschmiedete Klangschalen untermalt die Atmosphäre am Kiekeberg. Erwachsene und Kinder lauschen den Märchenerzählungen über "des Glückes Schmied" aus vergangenen Zeiten. Die Besucher backen sich leckeres Stockbrot über dem Feuer und genießen leichte Köstlichkeiten wie Quiche, Zwiebelbrötchen und sommerliche Weine. Eine Feuershow rundet den stimmungsvollen Sommerabend im Freilichtmuseum ab.

     

  • Neu Wulmstorf. 849 und 1526 waren die Zahlen, die im vergangenen Jahr zu toppen waren: So viele Entleihungen hatten die Leser des Jahres jeweils auf ihrem Leserkonto verbucht. Die strahlenden Gewinner hießen bei den Schülern Micha Marzinzik und bei den Familien Alexandra Luckmann mit ihren beiden Töchtern. In genau dieser Konstellation waren sie vor zwei Jahren schon einmal geehrt worden: ein Zeichen dafür, dass die Verleihung des "Leser des Jahres" nicht nur Ansporn für neue Leser und Leserinnen, sondern auch für Stammkunden der Bücherei im Rathaus ist.

  • Neu Wulmstorf. Kinderreiche Familien sind in Deutschland heutzutage eher die Ausnahme. Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland übernimmt - sofern die Eltern es wünschen - die Ehrenpatenschaft für das siebte Kind einer Familie, um das Prestige kinderreicher Familien zu stärken. Die Ehrenpatenschaft hat in erster Linie einen symbolischen Charakter.

    Die Eltern von Rita Janina haben sich dafür entschieden, die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten zu beantragen. Die kleine Rita Janina hat nun mit Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier einen sehr bekannten und prominenten Ehrenpaten.

    Die Patenschaftsurkunde und das Patengeschenk wurden jüngst durch Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig an die Eltern übergeben. Rita Janinas Geschwister Jakub, Maria, Dominik, Faustyna, Teresa und Dorota waren ebenfalls mit ins Rathaus gekommen, um die Übergabe der Urkunde hautnah miterleben zu können.

  • Vahrendorf. Blätter in schillernd schönen Farben, Eicheln, Kastanien und Zapfen auf dem Boden, leuchtend rote Beeren an den Bäumen – wie keine andere Jahreszeit lädt der Herbst ein, das Heim mit Selbstgebasteltem aus der Natur zu schmücken. Beim Spaziergang durch das raschelnde Laub im Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf lässt sich nicht nur jede Menge Material für eine kreative Dekoration sammeln, es wird auch gemeinsam mit der ganzen Familie gebastelt.

    Am Sonnabend, 2. November, geht es ab 11 Uhr mit Schere, Leim und allerhand bunten Schätzen aus der gut 50 Hektar großen Parkanlage los. „Nein, zwei linke Hände sind keine Ausrede!“ erklärt Svenja Oßenbrügge vom Natur-Erlebnis-Zentrum (NEZ) im Wildpark Schwarze Berge. Denn dank der tatkräftigen Unterstützung der NEZ-Mitarbeiter entstehen von kleinen, aber auch großen Bastlern hübsche Dekorationen, Figuren und Schmuck in kräftigem Orange, sattem Dunkelrot, zarten Brauntönen und strahlendem Gelb. Jeder, der Lust hat, ist herzlich eingeladen, ab 11 Uhr mitzumachen, ohne Anmeldung. Außer dem Wildpark-Eintritt fallen keine Kosten an.

    Wer am 2. November keine Zeit hat, nutzt die schönen Herbsttage zum Sammeln von Naturmaterialien, tankt dabei vor den Toren Hamburgs gleich ordentlich frische Herbstluft und beobachtet die heimische Tierwelt im Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf bei ihren Vorbereitungen auf den Winter.

    Mit Beginn des Novembers stellt der Wildpark Schwarze Berge übrigens auch auf Winterzeit um. Vom 1. November an hat der Park täglich von 9 Uhr bis 16.30 Uhr Einlass, die Flugschau ist um 14 Uhr und die Waschbären-Fütterung fängt bereits um 15 Uhr an. Der Fuchs wird um 13 Uhr gefüttert, die beiden Zwergotter um 11 Uhr.

  • Karoxbostel. Auch in diesem Jahr nimmt die Wassermühle Karoxbostel am Deutschen Mühlentag teil. Zu einem fröhlichen Fest rund um die historische Mühle lädt der Verein Wassermühle Karoxbostel e.V. ein. Gefeiert wird am Pfingstmontag, 10. Juni, in der Zeit von 11 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. In der restaurierten Wassermühle an der Karoxbosteler Chaussee werden Müllermeister Franz Rosenkranz und sein Müller-Team besten Bio-Roggen schroten. Das Back-Team um Dirk Domeyer backt daraus im historischen Lehmbackofen knuspriges „Mühlenbrot“ und leckeren Butterkuchen.

    Ein besonderer Höhepunkt für Technik begeisterte Besucher werden sicherlich die Sägevorführungen ab 12, 14 und 16 Uhr sein. Die Sägemüller der Wassermühle zeigen, wie Baumstämme mit dem historischen venezianischen Gatter zu Balken und Bohlen gesägt werden. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Ein großes Kuchenbuffet und Kaffee stehen bereit. Außerdem gibt es kühle Getränke, Salate und die leckere Grillwurst vom Nutztier-Arche-Hof „Lütt Jehrden“ der Familie Peters. Passend zur leckeren Bratwurst bietet Thiemo Wenck vom „Chaosgarten“ seine delikaten Obstketchups an.

    Auf dem Mühlengelände werden unter anderem kreative Floristik von Susanne Wetzel sowie individuelle Schmuckkreationen von Mareike Brehm angeboten. Beim beliebten Mühlen- und Bücherflohmarkt gibt es Schönes und Schräges, Kuriositäten und Kostbarkeiten zu entdecken. Am Stand der Mühlen-Imker Andrea Plambeck und Thomas Kallweit erfahren Interessierte alles über Bienen und Honig.

    Am Mühlenmarktstand und am Stand der Familie Mint werden Blumen und Kräuter angeboten. Ein besonderes Vergnügen – insbesondere für jüngere Besucher – ist das Holzspalten mit einem manuellen Spaltgerät. Kleine und große Mühlenfans können im Wald auf dem Sinnespfad wandeln und sich im Märchentheater von Silke Borchert verzaubern lassen.

    Für beste musikalische Unterhaltung sorgen die Bands "The White Mice Stringband" und „Zip“. Aktive des Mühlenvereins führen die Gäste stündlich durch das Denkmal-Ensemble und versorgen sie mit allen Informationen über die neuen Projekte rund um die Wassermühle Karoxbostel. Neben einem bunten Programm für große und kleine Besucher werden natürlich auch die Kornmühle und die Sägemühle an diesem Tag in Betrieb sein.

  • Harburg Stadt & Land. Das Heideblüten-Barometer zeigt die gute Prognose an: Die Heideblüte ist in vollem Gange. Wer jetzt in die Heide fährt, der kann die ganze Pracht mit eigenen Augen sehen. Und das gerade rechtzeitig, wo das Wetter am Wochenende und den nachfolgenden Tagen richtig schön zu werden verspricht.

    Und an warmen und sonnigen Tagen, von denen es bestimmt noch viele geben wird, lohnt sich ein Ausflug zu zweit oder mit der Familie. Direkt vor der Haustür findet man schnell schöne Ausflugsziele.Vielleicht begegnet man ja auf seinem Weg auch einer der Heidschnuckenherden, die durch die Lüneburger Heide ziehen. Da sie aber nicht fest an einem Ort verweilen, ist es meistens Zufall, einer Herde zu begegnen. In Schneverdingen kann jeden Morgen gegen 10:30 Uhr am Schafstall am Höpen der öffentliche Heidschnuckenaustrieb beobachtet werden. Und bei der geführten Wanderung "Erika und ihre Graue Gehörnte" jeden Freitag bei Müden (Örtze) trifft man den Schäfer und seine Heidschnuckenherde und erfährt Wissenswertes über die Heidschnuckenhaltung gestern und heute.

    Aber Achtung: Die Heide ist Naturschutzgebiet und Wanderer dürfen nur auf den Wegen gehen, aber nicht über die Heideflächen.

    Kutschfahrt durch die Heide

    Wer es etwas ausgedehnter mag, der ist vielleicht mit einer Kutschfahrt durch die Heide gut beraten. So starten zum Beispiel ab Bendestorf, Jesteburg und Hanstedt Kutschfahrten zertifizierter Betriebe (TÜV geprüft, Pferdegesundheitsprüfung, umfangreiche Schulung über die Heide). So kann die Heide in netter Gesellschaft genossen werden und man erfährt viel Interessantes. Eine Stunde Kutschfahrt kostet um die 45,- Euro (mehr Infos unter www.lueneburger-heideland.de).

  • Winsen. Einem internationalen Gastkind ein zweites Zuhause auf Zeit bieten, dabei selbst eine neue Kultur entdecken und gleichzeitig die Weltoffenheit und Gastfreundschaft des Landkreises Harburg repräsentieren: Familien im Landkreis Harburg haben ab Februar die Chance, diese spannende Erfahrung zu machen.

    Bereits ab Ende Februar reisen eund 100 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt mit der gemeinnützigen und von Ehrenamtlichen getragenen Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Darunter auch Gastschülerin Yara (17) aus Panama. Die Schülerin begeistert sich für Informatik und ist in einem Debattierclub aktiv. Die Jugendlichen möchten für ein ganzes oder halbes Schuljahr Deutschland und seine vielfältige Kultur kennenlernen, ihre Sprachkenntnisse verbessern und Teil ihrer Gastfamilie werden – vielleicht ja auch im Landkreis Harburg?

    Landrat Rainer Rempe unterstützt diese Idee und ruft Familien im Landkreis Harburg dazu auf, Jugendliche für einige Wochen oder bis zu einem Jahr bei sich zu Hause aufzunehmen: „Der interkulturelle Austausch mit einem Gast aus einem anderen Land ist eine wertvolle Erfahrung. Gastfamilien lernen dabei auch ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen “, sagt Landrat Rempe.

    Ein Gastkind aufnehmen können Paare mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare, Senioren und Alleinstehende. Ein freies Bett, Neugierde auf andere Kulturen und natürlich Gastfreundschaft genügen. Die AFS-Geschäftsstelle und auch ein aktives Netzwerk ehrenamtlich Engagierter vor Ort bereiten alle Beteiligten auf den Austausch vor und begleiten während des Aufenthalts des Gastkindes.

    Interessierte, die ein Gastkind ab Februar aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 0 40/39 92 22 90 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Informationen unter www.afs.de/gastfamilie.

  • Harburg. Drei Tage voller Rummel an der Harburger Außenmühle: Das Außenmühlenfest, das „Kleine Fest am großen Teich“, lockte wieder tausende Besucher an Harburgs grüne Lunge. 2019 08 12 amf1Trotz eines wetterbedingt verhaltenem Start am Freitag, steigerten sich Wetter und Besucherzahl bis zum sonnigen Sonntag.

    Wie schon im vergangenen Jahr war die Schnitzerbühne von Kettensägenschnitzer und besser-im-blick-Fotograf Sören Noffz der Publikumsmagnet. An allen drei Tagen hatte Noffz ein Programm auf die Beine gestellt, das von Jung bis Alt mit vielen Lokalmatadoren die Besucher anzog. Vom Spielmannszug der Turnerschaft Harburg über Folk mit Leisure Time und Schlager mit Kalle Haverland bis hin zu Rock mit 30 Miles To Raa gab es für jeden Geschmack etwas. Auch Electro-Cellistin Kate Shine war wieder mit dabei. „Harburg, Du bist toll“, bedankte sich Noffz gerührt von der Bühne beim Publikum. „Mehr geht nicht.“

    Einen großen Dank richtete er an Leitwolf Nickey Barkerund sein Team, das ihm an allen drei Tagen unter die Arme gegriffen hatte. Sie hatten ebenso wie Travestiekünstlerin Vida Bueme und Kult-DJ Sönke kostenlos geholfen um die gute Sache zu unterstützen. Denn jeden Tag wurde fleißig für den Förderkreis zu Gunsten unfallgeschädigter Kinder von Schlagerstar Peter Sebastian gesammelt.

    Den Abschluss bildete am Sonntag traditionsgemäß Dennis Adamus, mit dessen Konzert auf der grünen Wiese vor einigen Jahren die Schnitzerbühne begann. Er holte 2019 08 12 amf2einige Gäste auf die Bühne, darunter seinen Sohn Luca, mit dem er zusammen das Publikum begeisterte. Einziger Wehrmutstropfen: Van Wolfen, der zum ersten Mal mit dabei war und auf den sich Noffz gefreut hatte, konnte nur einen kurzen Mundharmonika-Blues spielen, da er sich am Sonntagvormittag die Hand verletzt hatte und nicht Gitarre spielen konnte. Trotzdem war er gekommen. „Die Schnitzerbühne muss man unterstützen“, so Van Wolfen. Aber: Er hat schon für das nächste Jahr zugesagt.

    Der Top-Act auf der Hauptbühne am Eingang des Außenmühlenfestes2019 08 12 amf3 waren am Sonntagnachmittag und frühen Abend die Coverpiraten. Sie heizten dem Publikum mit einem Programm von Rock und Pop über die Hits der Neuen Deutschen Welle bis hin zu den bekanntesten Chartstürmern der letzten 30 Jahre ordentlich ein. Am Samstagabend war es auch die Partyzone in der Mitte der Festmeile, die mit satten Beats und kühlen Cocktails di Besucher zum Tanzen und feiern brachte.

     

  • Ehestorf. Die Kartoffel ist ein ebenso wichtiges wie beliebtes Nahrungsmittel bei den Norddeutschen: Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf gibt es am Sonntag, 13. Oktober, das Kartoffelfest zur Erntezeit. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr sehen die Besucher eine große Sortenvielfalt der beliebten Knollen und erfahren, wie die Kartoffel angebaut, geerntet und zubereitet wird. Der Eintritt beträgt 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins haben freien Eintritt.

    Der Kooperationspartner des Kartoffelfestes, die Familie Tobaben aus Apensen, bietet den Besuchern am Kiekeberg historische und moderne Kartoffelsorten in bunten Farben frisch von ihrem Hof. Auch der Museumsbauernhof Wennerstorf verkauft auf dem kleinen Markt in Bioland-Qualität alte Sorten wie Blauer Schwede, Bamberger und Sieglinde sowie neue Züchtungen wie Heiderot. An den Ständen erfahren die Besucher Wissenswertes zum Anbau und Genuss der verschiedenen Erdäpfel.

    Die Ernährungsberaterin Karin Maring hält ab 12 und ab 15 Uhr Vorträge über die Geschichte, die Botanik und über die Inhaltsstoffe von Kartoffeln. In der Lehrküche des Agrariums kochen Landfrauen Leckereien aus Kartoffeln und unternehmen mit Wissenschaftsinteressierten einen "Stärke-Test". Kulinarische Genüsse wie Kartoffelpfannkuchen von ehrenamtlichen Köchinnen warten in der Küche des Eingangsgebäudes auf die Besucher. Für Kinder steht der Kartoffelsortierer zum Mitmachen bereit. Bei der Kartoffel-Olympiade spielen die Kinder lustige Spiele mit ausrangierten Knollen und erhalten nach den Stationen ein kleines Präsent.

    Die "Gelebte Geschichte"-Darsteller zeigen den Besuchern, wie Kartoffeln vor einigen hundert Jahren bis in die Nachkriegszeit zubereitet wurden: 1804 kocht die Bauernfamilie im alten Heidehof Lammragout mit Salzkartoffeln im Topf über dem offenen Feuer. Ohne Schornstein mussten die Bewohner mit starker Rauchentwicklung leben. Kartoffeln gab es fast täglich zu essen, manchmal auch als Stampf- oder Bratkartoffeln. Jeder hatte einen Holzlöffel und aß damit aus der großen gemeinsamen Schüssel.

    Nebenan im Fischerhaus sehen Besucher, wie die Familie aus der Elbmarsch um 1904 auf dem gusseisernen Herd Räucherfisch mit Pellkartoffeln kocht, früher eine einfache Beilage zum selten servierten Fisch. Denn der wurde meist komplett auf dem Markt verkauft. Interessierte erkennen hier, wie sich in 100 Jahren am eisernem Herd mit geschlossener Kochfläche ohne Rauch technischer Fortschritt im Haus einstellt.

    Die Darsteller des Zeitabschnitts nach 1945 bereiten auf der "Kochhexe" Kartoffelpuffer nach ostpreußischem Rezept vor der Nissenhütte zu. Zu der Zeit waren Kartoffeln selten verfügbar und daher ein wahres Festessen.

    Die Kartoffel kam im 16. Jahrhundert nach Europa und wurde im 18. Jahrhundert vermehrt auch in Deutschland angebaut. Als Grundnahrungsmittel ist die Kartoffel nicht mehr wegzudenken. Der Kartoffelanbau ist in dieser Region weit verbreitet. Im Agrarium sehen Besucher einen ganzen Ausstellungsbereich mit landwirtschaftlichen Maschinen zur Kartoffel.

    Der Gasthof "Stoof Mudders Kroog" bietet herzhafte norddeutsche Spezialitäten. Das Rösterei-Café "Koffietied" im Agrarium lockt mit frischem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

  • Neu Wulmstorf. Am Freitag, 11. August, um 14:30 Uhr wird das Familienzentrum offiziell seiner Bestimmung übergeben. Alle Neu Wulmstorferinnen und Neu Wulmstorfer sind herzlich eingeladen, an dieser Feier teilzunehmen.

    Der Neubau des Familienzentrums der Gemeinde Neu Wulmstorf ist fast fertigstellt und steht zukünftig allen Generationen - von Jung bis Alt - offen. Die Einweihungsfeier beginnt mit der offiziellen Schlüsselübergabe. Im Anschluss daran erwartet die Besucher ein unterhaltsames Programm, in dem das Thema "glückliche Partnerschaft" im Mittelpunkt steht. Ein kleiner Imbiss, Kuchen, Kaffee und Kaltgetränke stehen bereit. Und es gibt die Möglichkeit, an einer Führung durch das Familienzentrum teilzunehmen. Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig: „Das Familienzentrum wird künftig eine Anlaufstelle für alle Generationen sein, die Türen stehen für Jung und Alt offen."

    Im Familienzentrum, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Rathauses befindet, sind neben dem Fachdienst Soziales und dem Standesamt der Gemeinde Neu Wulmstorf auch die neue Kindertagesstätte am See, Courage sowie ein von Courage geführtes Café zu finden. Mit dem Bau des Familienzentrums wurde am 11. Mai vergangenen Jahres begonnen, die Fertigstellung kann trotz kurzfristiger witterungsbedingter Verzögerung planmäßig erfolgen. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf insgesamt knapp 4,6 Millionen Euro. Davon werden insgesamt 240.000 Euro aus Bundes-/Landesmitteln und aus Kreismitteln gefördert.

  • Langenrehm. Hier kommt ein Vorschlag für einen Sonntagsausflug für die ganze Familie: Für 28. Juli, lädt die Museumsstellmacherei zum Verweilen und Entdecken ein: Kinder und Erwachsene tauchen ein in den Alltag der Handwerkerfamilie Peters um 1930 und lernen das alte Stellmacherhandwerk kennen. Die Museumsstellmacherei liegt direkt am Heidschnuckenweg und ist deshalb ein beliebter Rast- und Erkundungsort für Wanderer und Radfahrer. Das Museum ist noch bis zum 27. Oktober immer sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Von Juli bis Oktober hält der kostenlose Regionalpark-Shuttle direkt an der Stellmacherei. Für Erwachsene kostet der Eintritt 3 Euro, für Personen unter 18 Jahren ist er kostenfrei.

    Die Museumsstellmacherei im idyllischen Dorf Langenrehm ist ein Ort zum Erholen und Entdecken. Unmittelbar am berühmten Heidschnuckenweg gelegen, ist das Museum eine spannende Raststation - vor allem für Wanderer und Fahrradfahrer. Der besondere Tipp: Von Juli bis Oktober hält der kostenlose Freizeitbus des Regionalpark-Shuttles direkt an der Museumsstellmacherei. Das gemütliche Café Peters auf der Deele mit lauschigem Kaffeegarten lädt zum Verweilen ein. Die Besucher stärken sich hier mit süßen und herzhaften Kleinigkeiten in Bioland-Qualität.

    In der Werkstatt führen Ehrenamtliche das traditionelle Stellmacher-Handwerk vor: Mit historischen Werkzeugen zeigen sie verschiedene Holzarbeiten. Auch für die kleinen Besucher gibt es hier viel zu entdecken: Sie schauen den Stellmachern bei der Arbeit über die Schulter und lernen so die alte Technik kennen. Über die Saison restaurieren die ehrenamtlichen Stellmacher einen etwa 100 Jahre alten "Ralli Cart". Diese historische Kutsche ist ein Einachser mit zwei gummibereiften Rädern. Die Bezeichnung "Ralli Cart" geht auf die englische Familie Ralli aus dem 19. Jahrhundert zurück. Dieser Fahrzeugtyp wurde vor allem zur Personenbeförderung genutzt.

    Die Stellmacherei Langenrehm gehörte früher der Stellmacherfamilie Peters. Das Museum zeigt, wie die Familie aus einfachen Verhältnissen Anfang des 20. Jahrhunderts einen erfolgreichen Handwerksbetrieb aufgebaut hat. Die Werkstatt ist komplett im Zustand von etwa 1930 erhalten - alle Maschinen sind noch voll funktionstüchtig.

  • Neu Wulmstorf. Am Donnerstag 2. Februar 2017 ist nach knapp achtmonatiger Bauzeit das Richtfest des Neu Wulmstorfer Familienzentrums gefeiert werden. Das Dach des Gebäudes wurde im Zuge einer Feierstunde mit einer Richtkrone geschmückt und ein am Bau beteiligter Zimmermann sprach den Richtspruch. Nach dem Sprechen des Richtspruches warf er eine Flasche vom Dach. Diese zerbrach glücklicherweise am Boden – traditionell gutes Omen für die Zukunft. Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig, der sich ausdrücklich bei allen beteiligten Baufirmen bedankte, ist zufrieden: „Die Bauarbeiten liegen trotz kurzfristiger und wetterbedingter Unterbrechung voll im Zeitplan, sodass die Eröffnung des Familienzentrums nach den Sommerferien dieses Jahres erfolgen können wird.“
    Der Neubau wird zukünftig die Kindertagesstätte am See, Courage, ein durch Courage geführtes Café, das Standesamt und den Fachdienst Soziales beheimaten. „Die Türen des Familienzentrums werden künftig allen Generationen - von Jung bis Alt - offen stehen“, sagte Rosenzweig

  • Wennerstorf. Für Kinder ab fünf Jahren gibt es noch freie Plätze bei den Ferien-Erlebnis-Tagen auf dem Museumsbauernhof in Wennerstorf. Von Montag, 29. Juli, bis Donnerstag, 1. August, filzen die Kinder Schafwolle, flechten Körbe, binden Bücher und entdecken rundherum echtes Landleben. Die Ferien-Erlebnis-Tage finden von 10 bis 16 Uhr statt und sind tageweise für 20 Euro (inklusive Verpflegung) buchbar. Die Anmeldung ist noch bis 5. Juli unter der Telefonnummer 0 40/790 17 60 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

    Auf dem Museumsbauernhof in Wennerstorf leben die Bentheimer Landschafe. Aus ihrer Wolle filzen die Kinder am ersten Ferien-Erlebnis-Tag, 29. Juli, ein eigenes Lagerfeuerkissen. Am zweiten Tag flechten sie wie früher ein Körbchen aus Weidenzweigen. Am Mittwoch, 31. Juli, binden die Kinder ihr eigenes Buch und verzieren es kreativ. Donnerstag, 1. August, ernten sie aus dem Garten verschiedene Kräuter und Gemüse, um ihr Mittagessen daraus zu kochen und Kräutersalz herzustellen.

     

    Themenübersicht Ferien-Erlebnis-Tage:

    Montag, 29. Juli: Wollerei

    Dienstag, 30. Juli: Flechtwerkstatt

    Mittwoch, 31. Juli: Buch binden

    Donnerstag, 1. August: Landleben

     

    Die mehr als 400 Jahre alte Hofanlage zählt zu den großen Schätzen der Region. Sie zeigt heute, wie Bauersleute um 1930 lebten. Auf dem Museumsbauernhof gibt es Bentheimer Landschafe und Hühner der Rasse Gelbe Ramelsloher. Das Hof-Team bringt Kindern mit seinen Aktionen bei Kindergeburtstagen oder dem sonntäglichen Hofvergnügen den Umgang mit der Natur und traditionellem Handwerk nahe.

  • Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf bietet eine Exkursion an. Am Sonntag, 16. September, geht es von 9 bis 15 Uhr zum modernen Milchviehbetrieb der Familie Vogt in Ahlerstedt. Interessierte erhalten vor Ort Antworten auf ihre Fragen. Die Kosten für die Exkursion liegen bei 25 Euro inklusive Museumseintritt, für Mitfahrende unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins des Freilichtmuseums sind es nur 15 Euro. Die Anreise erfolgt gemeinsam mit dem Bus vom Kiekeberg. Anmeldungen sind unter Telefon 0 40/ 790 17 60 bis zum 31. August erforderlich.

    Wie werden heutzutage Kühe gemolken? Wie leben die Kühe auf dem Hof? Wie kommt die Milch in die Verpackung im Supermarkt? Einen ersten Einblick in die Entwicklung der Melktechnik gibt die Kurzführung durch das Agrarium am Kiekeberg in Ehestorf. Im Anschluss geht mit dem Bus zum Betrieb von Hans Martin Vogt in Ahlerstedt. Hier besichtigt die Exkursionsgruppe die Melkroboter und erfährt aus erster Hand, wie die Milchwirtschaft nach neuesten Standards funktioniert. Im Anschluss an die zweistündige Führung stärken sich die Besucher in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen auf dem Hof. Nach der Rückfahrt erkunden die Teilnehmer eigenständig die historischen Häuser und Gärten des Freilichtmuseums am Kiekeberg.

    "Viele Menschen haben keine konkrete Vorstellung, wie ihre Lebensmittel heute hergestellt werden. Essen ist ein wichtiger Lebensbestandteil und interessiert schon Kinder sehr", erklärt Museumschef Stefan Zimmermann. Mit der Exkursion zu regionalen Bauern bietet das Freilichtmuseum, zusätzlich zu der Ausstellungswelt Agrarium, spannende Einblicke in die reale Ernährungswirtschaft.

    Im Agrarium am Kiekeberg gibt es auf drei Etagen jeweils ein Thema zu entdecken: die Landwirtschaft von der Aussaat bis zur Ernte, die Antriebskräften Dampf, Diesel und Strom und die moderne Ernährungswirtschaft. Zahlreiche Exponate, interaktive Elemente und ein umfangreiches Vermittlungsprogramm machen die Entwicklung von Landwirtschaft und Ernährungsindustrie seit der Industrialisierung deutlich.

  • Harburg. Viel neues, manches altes, liebgewonnenes. Es ist wieder ein gelungener Mix für Jung und Alt, den Anne Rehberg, Harburgs „Weihnachtsmarktvögtin“, in diesem jahr auf die Beine gestellt hat. Los geht es am Donnerstag, 22. November. Dann wird der Harburger Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus von Harburgs neuer Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen eröffnet. Bis zum 29. Dezember dreht sich dann alles um Glühwein, Bratwurst, Süßes und viel Programm.

    2018 11 21 weihnachtsmarkt 1Ein Besuch lohnt sich – denn der Harburger Weihnachtsmarkt ist anders als die meisten in Hamburg. Während viele mit einheitlichen Buden dastehen und andere eigentlich nur Durchlaufstationen beim Shoppen sind, setzt der Harburger Weihnachtsmarkt voll auf Individualität der Buden, eine familiäre Atmosphäre und ein tolles Programm. Das hat sich im Laufe der Jahre entwickelt. „Der Harburger Weihnachtsmarkt ist ein Ort des guten Gesprächs geworden“, freut sich Anne Rehberg. „Unser Motto ist ‚Harburger Weihnachtsmarkt: Hier treffe ich meine Freunde.“

    Fotos mit dem Weihnachtsmann

    Eine der großen Neuerungen sind die beiden Weihnachtsmann-Foto-Shootings, die am Samstag, 1. Dezember, ab 14 Uhr und am Freitag, 7.  Dezember, ab 16 Uhr stattfinden. Der Harburger Fotograf André Lenthe wird auf Wunsch die Kids zusammen mit dem Weihnachtsmann ablichten.

    Auch kulinarisch hat Anne Rehberg für einiges Neues gesorgt. So sorgt „Tante Ellis Suppenzauber“ aus Seevetal nicht nur für eine warme Suppe, sondern mit Bratäpfeln für das richtige Winterfeeling. Wer es deftig mag, der ist auch beim „Gaumenschmaus“ richtig. Dort gibt es neben Pulled Pork auch Almpizza aus dem Holzbackofen – mit Schmand und leckerem Bergkäse.

    Harburg singt - freies Weihnachtsliedersingen

    Als ein Highlight wird es in diesem Jahr wieder „Harburg singt" geben. Unter der Leitung von Peter Schuldt (Leiter Gospel Train) gibt es am Sonntag, den 16. Dezember zwischen 16:00 und 18:00 Uhr ein freies Weihnachtsliedersingen. Ob Jung oder Alt – alle können mitmachen. Mit dabei sind wieder Kindern des Chors der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg unter Leitung von Maria Terschluse. Zusammen werden die Harburger dann auch den Kanon „Dona nobis pacem“ Gib uns Deinen Frieden singen. „Das ist immer noch aktuell“, so Rehberg.

    Einfach mal Kind sein

    2018 11 21 weihnachtsmarkt frau holleAuch Frau Holle darf natürlich nicht fehlen – sie freut sich schon das ganze Jahr über auf den 1. Dezember. Denn dann steht sie um 17 Uhr wieder am Fenster des Rathauses und schüttelt die Betten aus, damit es schneit (und es sollen auch viele Schokotaler zwischen den Schneeflocken sein!).

    Am 5. Dezember können die Kids ab 15 Uhr ihre Stiefel am Kinderkarussell abgeben. Denn der Nikolaus wird sie prall füllen und am Nikolaustag ab 15 Uhr den Kids zurückgeben. Am 8. und 9. Dezember basteln die Kids dann an Hamburgs größtem Lebkuchenhaus! Mit Zuckerguss und allerlei Naschwerk werden dabei die Lebkuchenplatten verziert. Auch das Archäologische Museum ist in diesem Jahr wieder mit dem "Feuerzauber" dabei.

    Und für die Kids steht auch noch eine neue Attraktion bereit: Das historische Riesenrad ist wieder auf den Harburger Weihnachtsmarkt zurückgekehrt und lädt ein zu einer Fahrt mit tollem Ausblick auf den Weihnachtsmarkt. Zudem ist auch wieder die große Weihnachtskrippe mit von der Partie.

    Für den guten Zweck

    „Karitative Aktivitäten sind auf dem Weihnachtsmarkt wichtig und gehören von Anfang an dazu“, sagt Anne Rehberg. Und so ist die Harburger Fußball-Altherren-Auswahl wieder mit ihrer Torwandmeisterschaft dabei. Am 7. Dezember wird für den guten Zweck gekickt. Der Erlös kommt der Deutschen Muskelschwund-Hilfe zu Gute. Für die Mannschaften, bestehend aus 4 Teilnehmern (m/w) (Firmen, Parteien, Vereine oder Freundesgruppen) beträgt das Startgeld 50,- Euro. Kontakt: Marco Hörmann, Tel: 0172-1333000.

    Auch das Deutsche Rote Kreuz Harburg ist traditionell mit einer Aktion auf dem Weihnachtsmarkt vertreten. In diesem Jahr können sich die Besucher mit kiezbezogenen Harburg-Produkten eindecken.

    Feuerwerk verabschiedet den Weihnachtsmarkt

    Der Weihnachtsmarkt ist läuft bis zum 29. Dezember (24. & 25. Dezember geschlossen) und hat täglich von 11:00 bis 20:00 Uhr (Gastro bis 21:30 Uhr) geöffnet. Am 28. Dezember verabschiedet sich der Weihnachtsmarkt mit einem tollen Feuerwerk bis zum nächsten Winter.

    Mehr Infos mit dem ganzen Programm gibt es auf www.harburger-weihnachtsmarkt.de.

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