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Feuerwehr

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  • Landkreis-Feuerwehr: 3000. Lehrgangsteilnehmer besteht Atemschutz-Lehrgang

    Hittfeld. Ein Jubiläum gab es jetzt bei der Kreisfeuerwehr des Landkreises Harburg zu feiern. Mit Marcel Reinhardt von der Freiwilligen Feuerwehr Bütlingen hat der insgesamt 3.000. Lehrgangsteilnehmer seit dem Bestehen der Atemschutzgeräteträger-Ausbildung an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld diesen körperlich sehr anspruchsvollen Lehrgang erfolgreich bestanden.

    Außer einer Lehrgangsbescheinigung erhielt Marcel Reinhardt aus den Händen von Vize-Kreisbrandmeister Sven Wolkau auch ein Buchgeschenk überreicht. Der 19-jährige Bütlinger Feuerwehrmann freute sich sichtlich über das Präsent. Aber er freute sich auch, dass er die Prüfungen zu diesem anstrengenden Lehrgang bestanden hat.

    Unter der Leitung von Kreisatemschutzwart Matthias Cornehl und einem mehrköpfigen Ausbilderteam erlernten Reinhardt und seine 16 Mitstreiter aus Feuerwehren des Landkreises Harburg im Rahmen des jüngsten Lehrgangs alles Notwendige für den Atemschutzeinsatz. Für Marcel Reinhardt war es der erste Lehrgang bei der aktiven Feuerwehr. Der 19-Jährige gehört seit 2015 dem Einsatzdienst an. Zuvor war er Mitglied der Jugendfeuerwehr.

    Die Atemschutzausbildung an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld gibt es seit 1981. Seitdem wurden insgesamt 156 Atemschutzgeräteträger-Lehrgänge durchgeführt.

  • Lebensgefährlich verletzt bei Fahrt in den Graben

    Maschen. Mit lebensgefährlichen Verletzungen ist der Fahrer eines Pkw Kombi am frühen Freitagabend nach einem Verkehrsunfall in Maschen durch Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdiensts gerettet worden. Der Mann war aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Pkw im Kreuzungsbereich Haulandsweg/Seevestraße mitten im Ort von der Fahrbahn abgekommen, war über eine Weide mit angrenzendem Deich gefahren und schließlich halb in einen Graben gefahren. Dort kam das Fahrzeug zum Stehen.

    Um 16.41 Uhr waren die Freiwillige Feuerwehr Maschen, ein DRK-Rettungswagen sowie ein DRK-Notarztwagen aus Harburg durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert worden. Der Fahrer so - hieß es zunächst - sollte bei dem Unfall eingeklemmt worden sein. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdiensts war der Mann bereits aus dem Fahrzeug befreit worden.

    Aufgrund der Schwere der erlittenen Verletzungen mussten noch vor Ort wiederbelebende Maßnahmen eingeleitet werden. Nach intensivmedizinischer Versorgung wurde der Mann schließlich unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus der Maximalversorgung gebracht.

    Für die Kräfte der Feuerwehr war der Einsatz nach gut einer Stunde beendet. Die genaue Unfallursache ist noch unbekannt. De Polizei hat die Ermittlungen diesbezüglich aufgenommen. Ein im Fahrzeug befindlicher Hund blieb unverletzt.

  • Lkw-Brand auf der Autobahn A 7 beschäftigt zwei Feuerwehren – Autobahn-Vollsperrung verursacht langen Rückstau

    Fleestedt. Eine in voller Ausdehnung brennende Zugmaschine eines Tiefladergespanns hat am Freitagnachmittag zwei Feuerwehren der Gemeinde Seevetal mehrere Stunden lang beschäftigt und in der Folge zu einer Vollsperrung der A 7, Richtungsfahrbahn Hannover, und damit zu einem
    kilometerlangen Rückstau bis hinter den Hamburger Elbtunnel geführt.

    Schon von Weitem sah man die Ernsthaftigkeit der Lage. | Foto: ein
    Schon von Weitem sah man die Ernsthaftigkeit der Lage. | Foto: ein
    Um 13.33 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr Fleestedt durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem Lkw-Brand auf die A 7 zwischen der Anschlussstelle Fleestedt und dem Horster Dreieck alarmiert worden. Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten schon von weitem die Einsatzstelle auf Sicht anfahren. Eine dunkle schwarze Rauchwolke stand über der Brandstelle. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte die Zugmaschine des aus Russland stammenden Tiefladers in voller Ausdehnung.

    Unverzüglich wurde die Freiwillige Feuerwehr Maschen nachgefordert, die wenig später rmit zwei weitere wasserführenden Einsatzfahrzeugen ausrückte. Der brennende Lkw war binnen kurzer Zeit und unter Zuhilfenahme vön einem Strahl- und einem Schaumrohr unter Kontrolle. Mithilfe einer Wärmebildkamera wurde die ausgebrannte Zugmaschine nach weiteren Bandnestern abgesucht. Da die Kraftstoffleitung durch das Feuer beschädigt worden war, trat Kraftstoff aus und verschmutzte die Autobahn rund um die Brandstelle großflächig. Mit Hilfe von Ölbindemitteln wurde der Kraftstoff notdürftig gebunden.

    Foto: ein
    Foto: ein
    Mit weiteren Einsatzfahrzeugen der Maschener Feuerwehr, die speziell für die Bewältigung von Umweltschäden ausgestattet waren, wurde Spezialmaterial zur Einsatzstelle gebracht, in der weiteren Folge wurde der Inhalt des Dieseltanks abgepumpt, um weitere Verunreinigungen zu
    vermeeden. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach drei Stunden beendet.

    Die A 7 musste für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten in Richtung Hannover voll gesperrt werden. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen mit Rückstaus weit in das Hamburger Stadtgebiet hinein. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in sicherlich fünfstelliger Höhe.

  • Lkw-Unfall auf der A 7 fordert Feuerwehren – Dieseltank riss bei Aufprall auf Mittelschutzplanke

    Ramelsloh. Ein Verletzter und ein schwer beschädigter Sattelzug sind die Bilanz eines Lkw-Unfalls am Montag abend, 26.02.18, auf der BAB A 7, Richtungsfahrbahn Hannover kurz hinter der Anschlussstelle Ramelsloh. Dabei war kurz vor 18. Uhr aus bislang noch nicht geklärter Ursache der Fahrer eines Sattelzugs aus dem Raum Leipzig von der rechten Fahrspur auf die linke Fahrspur geraten. Dort prallte der Sattelzug in die Mittelschutzplanke. Durch den Aufprall riss der Dieseltank auf, Kraftstoff trat aus.

    Da zunächst vermutet wurde, dass der Fahrer bei dem Unfall eingeklemmt worden sei, wurden durch die Winsener Rettungsleitstelle außer einem Rettungswagen und dem DRK-Notarzt die Freiwilligen Feuerwehren aus Ohlendorf und Maschen zu diesem Unfall alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Der Fahrer war nicht eingeklemmt und konnte seine Fahrerkabine selbstständig verlassen. Er wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von Ersthelfern betreut. Der Mann wurde nach einer medizinsichen Erstbetreuung durch die Besatzung des Rettungswagens in ein Krankenhaus gebracht.

    Die Unfallursache muss noch geklärt werden. | Foto: ein
    Die Unfallursache muss noch geklärt werden. | Foto: ein

    Die Feuerwehrkräfte streuten derweil den im Bereich der Mittelschutzplanke ausgelaufenen Dieselkraftstoff mit Ölbindemitteln ab. Parallel wurde mithilfe einer speziellen
    Ölumfüllpumpe der doppelte Dieseltank abgepumpt und so ein weiteres Austreten des Dieselkraftstoffes verhindert. Rund 400 Liter Dieselkraftstoff fingen die Feuerwehrkräfte auf. Nach gut eineinhalb Stunden haben die Einsatzkräfte die Unfallstelle wieder verlassen.

    Die A 7 musste für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt werden. Es bildete sich im Feierabendverkehr ein kilometerlanger Rückstau. Der verunfallte Sattelzug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die Autobahnpolizei Winsen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

  • Lkw-Unfall auf der BAB A 261: Sattelzug kippte um

    Tötensen. Ein Lkw-Unfall hat in der Nacht zu Freitag auf der BAB A 261, Richtungsfahrbahn Bremen, zwischen der Anschlussstelle Tötensen und dem Buchholzer Dreieck zwei Verletzte gefordert und für einen weiteren - parallel zum schweren Verkehrsunfall in Jesteburg - Großeinsatz von Feuerwehren und dem Rettungsdienst gesorgt.

    Gegen 2.10 Uhr war ein dänischer Sattelzug, beladen mit Lebensmitteln, aus noch ungeklärter Ursache kurz hinter der Anschlussstelle Tötensen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hatte den Grünstreifen durchfahren und war schließlich umgekippt. Das Fahrzeug blieb halb im Seitenstreifen, halb auf dem Pannenstreifen liegen. Die beiden im Fahrzeug befindlichen Personen wurden bei dem Unfall im Fahrzeug eingeschlossen und kamen nicht ohne Hilfe aus dem umgestürzten Fahrzeug.

    Außer zwei Rettungswagen von DRK und JUH und dem Notarzt-Einsatzfahrzeug aus Buxtehude wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Leversen/Sieversen und Tötensen sowie der Rüstwagen der Feuerwehr Rade durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren beide im Fahrzeug eingeschlossenen Männer ansprechbar. Nach der Öffnung der Frontscheibe mittels Spezialsäge konnten beide Männer aus dem Fahrzeug klettern, sie wurden durch den Rettungsdienst übernommen, versorgt und anschließend in Krankenhäuser gebracht.

    Die Kräfte der Feuerwehr streuten derweil auslaufende Betriebsstoffe ab, stellten den Brandschutz sicher und leuchteten die Unfallstelle für die Unfallaufnahme der Polizei weiträumig aus. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach gut eineinhalb Stunden beendet. Die A 261 musste teilweise für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde innerörtlich umgeleitet. Die Unfallursache ist noch unbekannt, die Autobahnpolizei Winsen hat die Ermittlungen übernommen.

  • Maschener Bücherei-Telefonzelle brannte – Feuerwehr löschte schnell

    Maschen. Die vor dem Dorfhaus in Maschen aufgebaute Bücherei-Telefonzelle der Gemeinde Seevetal hat am Sonntagabend gebrannt. Aufmerksame Bürger hatten gegen 21.20 Uhr das Feuer entdeckt und unverzüglich die Feuerwehr über den Notruf alarmiert. Die Winsener Rettungsleitstelle alarmierte die Feuerwehr Maschen sowie den Einsatzleitwagen der Gemeinde Seevetal zu diesem Brand.

    Die Feuerwehr Maschen musste beim Brand der Büchertelefonzelle Gott sei Dank nur nachlöschen. | Foto: ein
    Die Feuerwehr Maschen musste beim Brand der Büchertelefonzelle Gott sei Dank nur nachlöschen. | Foto: ein

    Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatten die Passanten mit diversen Gießkannen erste Löschmaßnahmen durchgeführt und das Feuer weitestgehend abgelöscht. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten sich auf Nachlöscharbeiten beschränken. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach 15 Minuten beendet.

    Die genaue Brandursache wird nun von der Polizei Seevetal ermittelt.

  • Maschener See: Suche nach Vermisstem auch heute erfolglos abgebrochen

    Maschen. Auch am Montag wurde die Suche nach dem vermissten 22-jährigen im Maschener Badesee (besser-im-blick berichtete: Maschener See: Suche nach vermissten Badegast nach Stunden abgebrochen) erfolglos abgebrochen. Der Vermisste war am Sonntag mit Freunden auf einem Schlaucboot auf dem See unterwegs gewesen. Sie sprangen ins Wasser und als sie zurück zum Boot schwammen, ging der 22-jährige unter. Taucher der Polizei, ein Polizeihund und eine Drohne der Polizei suchten nach dem jungen Mann. Die Suche wird am Dienstag fortgesetzt.

  • Maschener See: Suche nach vermissten Badegast nach Stunden abgebrochen

    Maschen Ein stundenlanger Großeinsatz von über 100 Einsatzkräften von mehreren Feuerwehren, mehreren DLRG Ortsgruppen, Mitarbeitern des Rettungsdienstes aus dem Landkreis Harburg und der Berufsfeuerwehr Hamburg sowie der Polizei hat sich am späten Sonntagnachmittag am Maschener See in Maschen abgespielt. Um 16:47 Uhr waren zunächst die Freiwillige Feuerwehr Maschen, der Fachzug Wasserrettung der Kreisfeuerwehr mit Personal und Fahrzeugen der Feuerwehren Buchholz und Meckelfeld sowie der DLRG Buchholz und der Rettungsdienst des Landkreises Harburg mit zwei Rettungswagen und dem Notarzt des DRK durch die Winsener Rettungsleitstelle zum Maschener See alarmiert worden. Nach mehreren Zeugenaussagen sollte ein Mann beim Schwimmen im See untergegangen sein. Freunde, die das Unglück bemerkten, riefen laut um Hilfe.

    Mitarbeiter der unweit der Unglücksstelle befindlichen Wache der hauptamtlichen Werkfeuerwehr des Maschener Rangierbahnhofes hörten die Hilferufe der Freunde und eilten sofort zu Hilfe. Zwei der Werkfeuerwehrleute sprangen ins Wasser und nahmen die Suche nach dem Vermissten auf. Die wenig später eintreffenden Kräfte der Feuerwehren unterstützten die Suche mit zwei Booten. Ein weiteres Boot der DLRG wurde ebenfalls zu Wasser gelassen, an Bord befindet sich ein Sonargerät, mit dem die Wasserfläche in dem Bereich, wo der Mann untergegangen sein soll, abgesucht wurde. Mit Hilfe einer Kreuzpeilung wurde mittels Bojen der Suchbereich für die alarmierten Taucher der Feuerwehr und der DLRG abgesteckt. Zur Unterstützung der bereits alarmierten Taucher wurden weitere Einsatztaucher der Feuerwehr Lüneburg sowie der DLRG Lüneburg nachalarmiert. Zu Hilfe kam dem Einsatzkräften die Drohnengruppe der Polizeiinspektion Harburg, weiterhin suchte auch ein nachgeforderter Polizeihubschrauber aus Oldenburg die Wasseroberfläche ab. In mehreren Tauchgängen suchten die Taucher der Feuerwehren und der DLRG die markierten Stellen in dem Suchbereich ab.

    Erschwerend für die Einsatzkräfte war, dass die maximale Sichtweite unter Wasser nur gut 40 Zentimeter betrug. Bis zum Einbruch der Dunkelheit liefen die Suchmaßnahmen, dann musste der Einsatz wegen der fortschreitenden Dunkelheit abgebrochen werden. Die Suche soll am heutigen Montag wieder aufgenommen werden, dann sollen auch spezielle Spürhunde der Polizei zum Einsatz kommen. Die Freunde des vermissten Schwimmers wurden vor Ort durch ein mehrköpfiges Kriseninterventionsteam der Johanniter Unfall Hilfe betreut. Vorsorglich alarmierte Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Hamburg mussten nicht eingesetzt werden. Vor Ort machte sich auch Kreisbrandmeister Volker Bellmann ein Bild von der Lage. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden die Einsatzkräfte zunächst mit reichlich erfrischenden Getränken aus dem Bestand der örtlichen Feuerwehr verpflegt, die weitere Versorgung mit Speisen und Getränken übernahmen dankenswerterweise Helfer der Johanniter Unfall Hilfe aus Seevetal. Für die letzten Einsatzkräfte endete der Sucheinsatz erst um 22.45 Uhr. Die weitere Suche soll im Laufe des Montags starten.

  • Meckelfeld: Im März soll eine Kinderfeuerwehr gegründet werden

    Meckelfeld. Das wird die Kinder in Meckelfeld und Umgebung freuen: Die Freiwillige Feuerwehr Meckelfeld will noch in diesem Jahr eine Kinderfeuerwehr gründen. Das wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung beschossen. Als Gründungsdatum ist der 10. März vorgesehen. Der Start soll mit zunächst zwölf Kindern starten. Das gab Ortsbrandmeister Andreas Nickel bekannt. Für diese neue Kinderfeuerwehr wurden auch gleich Neuwahlen durchgeführt. Tjorven- Marleen Brokmeier wurde zum Kinderfeuerwehrwart gewählt. Als Stellvertreterin fungiert ihre Schwester Hendrike Brokmeier.

    Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr soll ein Tag der offenen Tür der Feuerwehr am 5. Mai werden. Dann soll auch das 20-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr begangen werden. Zudem ist für dieses Jahr auch die Ersatzbeschaffung des Einsatzleitwagens geplant. Im vergangenen Jahr musste die Meckelfelder Feuerwehr zu 212 Einsätzen ausrücken, davon viele Sturmschäden. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen sprunghaften Anstieg um mehr als 90 Einsätze. 59 aktive Mitglieder versehen ihren Dienst in der Feuerwehr, beim Nachwuchs engagieren sich 14 Jugendliche.

  • Mehrere Feuerwehren löschen Unterholzbrand in Maschen

    Maschen/Meckelfeld. Mehrere Feuerwehren der Gemeinde Seevetal haben am späten Freitagabend einen Unterholzbrand in der Alten Bahnhofstraße in Maschen gelöscht. Um 22.52 Uhr waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Maschen und Ohlendorf sowie der Einsatzleitwagen der Gemeindefeuerwehr Seevetal durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem Unterholzbrand unweit des Maschener Rangierbahnhofes alarmiert worden. In dem kleinen Waldstück hinter einer Wohnsiedlung in der Straße „Wollgrasweg“ brannten rund 100 Quadratmeter Unterholz und Gebüsch.

    Durch die eingesetzten 40 Feuerwehrleute wurde die Brandbekämpfung mithilfe von zwei C-Strahlrohren vorgenommen. Innerhalb kurzer Zeit hatten die Kräfte das Feuer unter Kontrolle. Nach 30 Minuten war das Feuer vollständig abgelöscht, die Brandstelle konnte der Polizei für die weiteren Ermittlungen übergeben werden. Die Brandursache ist noch unbekannt.

    Am Sonnabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Meckelfeld um 16.52 Uhr zu einem Moorbrand zum See im Großen Moor alarmiert. Auch hier nahm die Feuerwehr ein Strahlrohr vor und löschte das brennende Freiflächenstück rasch ab. In diesem Zusammenhang weisen die Feuerwehren des Landkreises Harburg noch einmal eindringlich darauf hin, offenes Feuer in der Natur dringend zu vermeiden, keine brennenden Zigarettenkippen aus Autofenstern zu werfen und für geplante Grilltreffen nur an den dafür eigens ausgewiesenen Grill- und Lagerfeuerstellen ein Grillfeuer zu entfachen.

    Weiter sind die brennenden Grillreste nach der Benutzung sorgfältig abzulöschen. Brände, die entdeckt werden, sind sofort unter Notrufnummer 112 zu melden mit der genauen Ortsangabe, zudem sind die Feuerwehrkräfte einzuweisen.

  • Mehrere Hilfeleistungseinsätze für Seevetaler Feuerwehren nach starken Regenfällen

    Meckelfeld/Fleestedt/Maschen. Gleich mehrere Einsätze mussten durch die Feuerwehren der Gemeinde Seevetal aufgrund der starken Regenfälle vom Mittwochabend absolvieren. Kurz nach 22 Uhr wurde zuerst die Freiwillige Feuerwehr Meckelfeld in die Straße „An den Höfen“ alarmiert. Dort war es gleich an zwei Stellen zu großflächigen Überflutungen gekommen. Durch das Ziehen der Gullideckel und Reinigen der Abflüsse konnte hier das Wasser wieder ungehindert ablaufen.

    Eine weitere Einsatzstelle befand sich in der Bürgermeister-Heitmann Straße, auch hier war die Straße überflutet. Auch hier leistete die Feuerwehr Meckelfeld Hilfe. Nur wenig Wasser stand in der Straße „Rampe“, hier musste die Feuerwehr nicht eingreifen.

    Die Feuerwehr Fleestedt rückte nur wenige Minuten nach der Meckelfelder Feuerwehr aus. In der Winsener Landstraße war die dortige Bahnunterführung mit Wasser vollgelaufen. Nach einer Vollsperrung der Winsener Landstraße begannen die Maßnahmen. Auch hier wurden mehrere Gullideckel gezogen, so dass das Regenwasser wieder ablaufen konnte.

    Um 2.20 Uhr musste die Feuerwehr Maschen in die Straße „Milchberg“ ausrücken. Hier war die Kanalisation verstopft. Das Regenwasser konnte nicht ablaufen, Schmutzwasser lief in die Keller angrenzender Wohnhäuser. Die Kräfte der Feuerwehr sicherten die Straße, Mitarbeiter des Klärwerks Glüsingen erhöhten den Leitungsdruck und sorgten so dafür, dass das Wasser wieder ungehindert ablaufen konnte. Für die Feuerwehr Maschen war der Einsatz nach eineinhalb Stunden beendet.

  • Michael Kuch soll neuer Ortsbrandmeister in Jesteburg werden – Fabian Börke zum Vertreter gewählt

    Jesteburg. Michael Kuch soll neuer Ortsbrandmeister in Jesteburg werden. Das entschieden die Aktiven der Feuerwehr bei ihrer Jahreshauptversammlung. Kuch, bislang als stellvertretender Ortsbrandmeister tätig, wurde mit überwältigender Mehrheit in das Amt gewählt. Er löst den bisherigen Amtsinhaber Joachim Röhrs ab. Durch die Wahl Kuchs zum Ortsbrandmeister wurde auch die Neuwahl des stellvertretenden Ortsbrandmeisters notwendig. Hier bestimmten die Aktiven Fabian Börke zum neuen stellvertretenen Ortsbrandmeister. Die Führungskräfte müssen nun vom Rat der Samtgemeinde Jesteburg in ihren Ämtern bestätigt werden.

    Bei einer weiteren Wahl wurde Jens-Ove Meyer zum neuen Gruppenführer der ersten Gruppe gewählt. Neuer Kassenwart wurde Henning Bruhn. Er löst seinen Vater Michael Bruhn nach 42-jähriger Tätigkeit ab. In seinem Jahresbericht stellte der bisherige stellvertretende und jetzt neue Ortsbrandmeister eine beachtliche Bilanz vor. Zu 105 Einsätzen rückte die Jesteburger Feuerwehr im vergangenen Jahr aus. Diese unterteilen sich in 79 Hilfeleistungs- und 20 Brandeinsätze sowie sechs Fehlalarme. Bei den Einsätzen rettete die Feuerwehr Jesteburg neun Personen aus lebensbedrohlichen Situationen, für drei weitere dagegen kam jede Hilfe zu spät.

    Insgesamt 4681 Stunden steckten die ehrenamtlichen Helfer in die Ausbildung, dazu bildeten sich gleich 27 Feuerwehrleute bei aus- und weiterbildenden Lehrgängen fort. Außerordentlich beachtlich ist der Personalbestand der Wehr. 80 aktive Männer und Frauen sind in der Feuerwehr Jesteburg engagiert. Dazu kommt die 23-köpfige Jugendfeuerwehr sowie die neunköpfige Kinderfeuerwehr. Elf Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung vervollständigen den Personalbestand.

    Ehrungen und Beförderungen rundeten die harmonische Versammlung ab. Durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Sven Wolkau erhielt Claus Borucki für seine außerordentlichen Verdienste um die Feuerwehr das Feuerwehrehrenzeichen am Bande. Für 40-jährigen Dienst zeichnete Wolkau weiterhin Peter Claußen und Thomas Ladzik mit den niedersächsischen Ehrenzeichen aus.

  • Milan Cybulski übernimmt das Amt des Gemeinde-Brandschutzerziehers in Seevetal

    Maschen. Milan Cybulski von der Freiwilligen Feuerwehr Maschen ist der neue Gemeinde-Brandschutzerzieher der Feuerwehren der Gemeinde Seevetal. Der 46-Jährige übernimmt damit das Amt vom bisherigen Amtsinhaber Heinrich-Walter Brokmeier, der im vergangenen Jahr verstorben war.

    Cybulski war 2012 in die Freiwillige Feuerwehr Winsen eingetreten und hat dort auch schon als Brandschutzerzieher in der Ortsfeuerwehr gearbeitet. 2015 wechselte er in die Feuerwehr Maschen über. Hier hat er seit Anfang vergangenen Jahres das Amt des Brandschutzerziehers inne und übernimmt gemeinsam mit Philipp Neumann die Aufklärung über die Arbeit der Feuerwehr und alle Themen rund um die Feuerwehr in den Kindergärten und den Grundschulklassen.

    In seinem neuen Amt will er die Brandschutzerzieher der einzelnen Seevetaler Ortsfeuerwehren weiter sensibilisieren und neue Hinweise und Tricks vermitteln. Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt freute sich über die Neubesetzung der Stelle und betonte, wie wichtig die Arbeit der Brandschutz-Erzieher sei.

  • Mit Geschenken aus dem Dienst in der Kreisfeuerwehr-Bereitschaft verabschiedet

    Hittfeld. Mit Geschenken sind jetzt Uwe Ehlers und Christoph Eggers im Rahmen der Dienstversammlung der Feuerwehr- Kreisbereitschaft an der Feuerwehrtechnischen Zentrale 8 ( FTZ ) in Hittfeld aus ihren Funktionen in den Reihen der Kreisfeuerwehr des Landkreises Harburg verabschiedet worden. Durch Kreisbrandmeister Volker Bellmann und Kreisbereitschaftsführer Stephan Schick erhielten der bisherige Zugführer des Fachzugs Deichverteidfigung2/Personalreserve, Uwe Ehlers aus Stöckte, sowie sein Stellvertreter Christoph Eggers aus Pattensen eine Erinnerung an ihre Zeit als Führungskräfte bei der Kreisfeuerwehr.

    Uwe Ehlers war von 2009 bis Ende diesen Jahres als Zugführer des Fachzugs eingesetzt. Durch die Wahl zum neuen Stadtbrandmeister in Winsen hat Ehlers sein Amt zum Jahresende abgegeben. Vor seinem Amt als Zugführer war er bereits längere Zeit als stellvertretender Zugführer des Fachzugs eingesetzt.

    Christoph Eggers agierte seit 2009 als stellvertretender Zugführer. Beide haben maßgeblichen Anteil an dem sehr guten Ausbildungsstand des Fachzugs. Sowohl Bellmann als auch Schick bedankten sich bei Uwe Ehlers und Christoph Eggers für ihr jahreslanges Engagement und wünschten sich eine weiterhin so gute Zusammenarbeit.

  • Neue Ausbildungsmöglichkeit für die Kreisfeuerwehren – Brandgewöhnungsanlage in Hittfeld in Dienst genommen

    Hittfeld. Eine der modernsten Brandgewöhnungsanlagen Niedersachsens ist jetzt an der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Hittfeld in Dienst genommen worden. 750.000 Euro hat der Landkreis Harburg in die Anlage samt aller dazugehörigen Ausbildungs- und Ausrüstungsgegenstände investiert, um für die Feuerwehren des Landkreises Harburg eine optimale Möglichkeit einer Heißausbildung zu schaffen. Die Brandgewöhnungsanlage ist der vorerst letzte Schritt der Erweiterung und Modernisierung der FTZ. Schon vor vier Jahren war das moderne Lehrgangs- und Stabgebäude in Dienst genommen worden, die BGA war seinerzeit noch zurückgestellt worden, wurde aber nun zur Freude aller Feuerwehrleute realisiert.

    Jetzt steht für die mehr als 1 500 Atemschutzgeräteträger in den 107 Freiwilligen Feuerwehren und die Werkfeuerwehr des Landkreises Harburg eine optimale Realbrandausbildung bereit. Die Anlage ist in drei Module aufgeteilt. Kernstück ist die eigentliche Brandanlage, die sich auf einer Gesamtfläche von 72 Quadratmetern auf zwei Ebenen erstreckt und sowohl aus dem Erdgeschoss als auch über eine Dachfläche im ersten Obergeschoss Zugangsmöglichkeiten zu den Brandräumen bietet. In den Brandräumen befinden sich insgesamt drei Brandstellen.

    Pro Stockwerk gibt es dabei eine Universalbrandstelle. Auch eine Flash-Over-Brandbekämpfung ist mittels der Deckenbrandstelle mit einer Flammenlänge von bis zu fünf Metern möglich. Mögliche Übungsszenarien für die Feuerwehren sind im Rahmen der so genannten Heißausbildung u.a. die Bekämpfung von Küchenbränden, Bettbränden, Regalbränden oder auch von E-Motorenbränden. Auch die Simulation von einem Fettbrand ist realisierbar. Betrieben wird die Anlage mit Flüssiggas. Im Außenbereich befindet sich dafür der Behälter. Durch spezielle, hitzebeständige Fenster getrennt ist der Schalt- und Technikraum samt Leitstand gleich neben der Anlage, in dem mehrere Trainer mittels Computern die jeweiligen Brandsimulationen steuern und die Übungseinheiten mit mehreren fest eingebauten Wärmebildkameras und mit Wärmesensorengenauestens überwachen können.

    Abgegrenzt befindet sich der Umkleidebereich für die Trainer - jeder hat hier einen eigenen Spind mit seiner vollständigen persönlichen Schutzausrüstung samt hitzebeständiger Ponchos zum Schutz der Kleidung und Atemschutzgeräte. Nach mehrwöchigen Einweisungen fand nun eine erste praktische Ausbildungseinheit an der neuen Anlage in Hittfeld statt. Rund 25 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Harburg waren bei diesem Training dabei, jeweils in Zweier-Teams wurden sie, von einem Trainer begleitet und angeleitet, in drei Modulen durch die Brandgewöhnungsanlage geleitet. Das Urteil fiel am Ende einhellig aus: Diese Anlage ist eine echte Bereicherung in der Ausbildung für die Feuerwehren des Landkreises Harburg.

  • Neue Führungskräfte der Gemeindefeuerwehr Tostedt im Dienst

    Tostedt. Aktiv im Dienst ist jetzt das neue Führungstrio der Feuerwehren der Samtgemeinde Tostedt. Der bisherige Vize-Gemeindebrandmeister Sven Bauer aus Wistedt tritt als Gemeindebrandmeister die Nachfolge von Joachim Vobienke an, der jüngst - wie besser im blick berichtete - aus seinem Amt verabschiedet worden war.

    Neu im Amt als neue stellvertretende Gemeindebrandmeister sind Frank Tödter aus Kakenstorf und Oliver Zöller aus Kampen. Das neue Führungstrio werde die sehr gute Arbeit der bisherigen Amtsinhaber fortsetzen, verkündete das Trio einstimmig. Sven Bauer war seit zwei Jahren Vize- Gemeindebrandmeister. Zudem fungierte er vier Jahre lang als Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Wistedt. Sechs Jahre lang war er dort auch als Vize-Ortsbrandmeister tätig. Oliver Zöller hatte sieben Jahre lang das Amt des Ortsbrandmeisters der Feuerwehr Kampen inne. Seit 2014 ist er dort als Vize-Ortsbrandmeister tätig. Frank Tödter engagiert sich seit sechs Jahren als Vize-Ortsbrandmeister in der Feuerwehr Kakenstorf. Dort hatte er auch schon Ämter als Gruppenführer und Atemschutzgerätewart inne.

    Die drei neuen Führungskräfte sind durch ihre bisherigen Aufgaben bereits erfahren in Führungsaufgaben.Unisoni hieß es, dass die FeuerwehrenTostedts mit der Wahl des neuen Trios eine gute Wahl getroffen hat.

  • Neue Lehrgangsleitung für die Maschinistenausbildung der Kreisfeuerwehr

    Hittfeld. Eine neue Führung ist bei der Maschinistenausbildung der Feuerwehren im Landkreis Harburg tätig. Thorsten Geist aus Sprötze wurde durch Kreisbrandmeister Volker Bellmann zum neuen Lehrgangsleiter ernannt, neuer stellvertretender Lehrgangsleiter ist Ralf Peters aus Rottorf. Die beiden neuen Chefs sind seit Jahren in der Kreisausbildung aktiv und haben sich durch ihre Arbeit eine hohe Fachkompetenz erworben.

    Thorsten Geist war bereits seit Ende vergangenen Jahres stellvertretender Lehrgangsleiter. Er löst den bisherigen Lehrgangsleiter Michael
    Gade ab, der zum neuen Vize-Kreisausbildungsleiter wurde. Thorsten Geist ist seit 2006 in der Kreisausbildung tätig. In der Maschinistenausbildung ist er für die Schulung junger Feuerwehrleute an Pumpen und Aggregaten mitverantwortlich. In Sprötze war Geist unter anderem von 1999 bis 2005 als Jugendwart tätig.

    Ralf Peters ist schon seit dem Jahr 2000 in der Kreisausbildung aktiv. Der Rottorfer Feuerwehr gehört der neue stellvertretende
    Lehrgangsleiter seit 34 Jahren an. In Rottorf bekleidet Peters das Amt des Gruppenführers. Beide versprachen, die sehr gute Ausbildung
    der Maschinisten weiter voranzutreiben und die gute Arbeit ihrer Vorgänger fortzusetzen.

  • Noch freie Plätze beim Kinderferienprogramm im Feuerwehrmuseum Marxen am Sonnabend, 29. Juli

    Marxen. Es gibt noch freie Plätze beim spannenden Mitmachprogramm für Kinder von 6 bis 13 Jahren im Feuerwehrmuseum Marxen am Sonnabend, 29. Juli, in der Zeit von 13 bis 16 Uhr. Kleine Feuerwehrfreunde erkunden die alten Löschfahrzeuge und erfahren, wie die Feuerwehr arbeitet: Was ist eine Handdruckspritze und wie funktioniert die Drehleiter? Mit welchen alten und neuen Löschtechniken arbeitet die Feuerwehr? Ausprobieren und Anfassen ist ausdrücklich erlaubt! Zwischen Spielen und Mitmach-Aktionen bietet das Museum eine Stärkung mit Essen und Getränken.

    Jetzt noch schnell zum Kinderferienprogramm beim Jugendzentrum Buchholz unter Telefon 0418-214322 oder bei Georg Mickel-Garbers für die Samtgemeinde Hanstedt unter Telefon 04185-5197 anmelden. Für die Realisierung des Kinderferienprogramms kooperiert das Feuerwehrmuseum Marxen mit Jugend aktiv e. V. sowie mit den Jugendzentren Buchholz und Tostedt.

    Das Feuerwehrmuseum Marxen zeigt schon seit 1987 mit seiner umfangreichen Sammlung Einblicke in die bewegte Geschichte des Feuerwehrwesens mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Feuerwehrgeschichte der Region. Das Feuerwehrmuseum ist eine Außenstelle des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf und wird vom Verein Feuerwehrmuseum im Landkreis Harburg e. V. betrieben. Während der Öffnungszeiten stehen Ehrenamtliche für Fragen zur Verfügung. Im Museumsladen können Kinder und Erwachsene nach Herzenslust stöbern.

  • Normales Jahr für die Feuerwehrleute von Ehestorf/Alvesen – 30 Einsätze absolviert

    Ehestorf. Als ein normales Jahr bezeichnete Ehestorfs Ortsbrandmeister Carsten Heitmann die zurückliegenden zwölf Monate. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung bilanzierte Heitmann für seine Feuerwehr 30 absolvierte Einsätze, die sich in zwölf Brand- und 16 Hilfeleistungseinsätze sowie vier sonstige Einsätze aufteilen.

    Bei allen Einsätzen leisteten die Ehestorfer Feuerwehrleute 291,9 Stunden. Einen weitaus höheren Anteil hatten die Dienststunden. Es wurden bei Übungen und Ausbildungsdiensten 2.151,5 Stunden geleistet. Das besondere Highlight des zurückliegenden Jahres war dabei das große Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager in der direkten Nachbarschaft bei sommerlichen Temperaturen. Vor den Toren des Wildparks Schwarze Berge in Vahrendorf war das große Camp eine Woche lang zu Gast. Auch die Ehestorfer Feuerwehrleute leisteten hier unzählige Arbeitsstunden.

    Relativ zufrieden ist Heitmann mit dem Mitgliederbestand. Zurzeit sind 40 Männer und Frauen in der Einsatzabteilung aktiv, der Nachwuchs kommt aus der 16- köpfigen Jugendfeuerwehr, und in der Alters- und Ehrenabteilung sind 16 Mitglieder registriert. Dankesworte für die geleistete Arbeit gab es sowohl vom stellvertretenen Kreisbrandmeister Torsten Lorenzen als auch von Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi.

    Beide hatten noch angenehme Aufgaben zu erfüllen: Durch Torsten Lorenzen wurde Rainer von Aspern für mittlerweile 50-jährige aktive Mitgliedschaft mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielt Mirko Maaß. Rainer von Aspern wurde außerdem für seine geleisteten Dienste mit dem goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande ausgezeichnet. Durch den Gemeindebrandmeister wurden Anna-Lena Bröder zur Oberfeuerwehrfrau befördert sowie Felix Koch zum Feuerwehrmann ernannt.

    Wahlen rundeten die Versammlung ab. So wurde Richard Heimbürger zum stellvertretenden Gruppenführer gewählt. Tobias Renk und Horst Barthel sind die stellvertretenen Gerätewarte, Tobias Renk wurde zusätzlich zum Atemschutzgerätewart gewählt, Michael von Aspern bleibt Sicherheitsbeauftragter, und Horst Barthel ist Zeugwart.

  • Orkantief „Sabine“ sorgt für viel Arbeit bei den Feuerwehren im Landkreis Harburg

    Landkreis Harburg. Mit umfangreichen Warnhinweisen aller gängigen Wetterdienste war das Orkantief „Sabine“ für den Sonntag angekündigt worden, und vielleicht ist es auch den vielen Warnungen zu verdanken, dass es zumindest im Landkreis Harburg trotz des schweren Sturms keine nennenswerten Schäden zu verzeichnen gab. Seit dem Sonntag nachmittag waren die 107 Freiwilligen Feuerwehren im Dauereinsatz, bis in die Nacht hinein mussten Sturmschäden beseitigt werden. Eine Entwarnung gab es auch am Montag morgen nicht, denn auch morgens wurden weitere zahlreiche Hilfeleistungseinsätze abgearbeitet.

    Bedingt durch die Vielzahl der Einsätze wurden in allen zwölf Städten und Gemeinden die Kommunalen Einsatzleitungen (KEL) der Feuerwehren alarmiert und in Einsatzbereitschaft versetzt, um die Rettungsleitstelle bei der Koordination der Einsätze zu entlasten. Begonnen hatten die Einsätze am Sonntag nachmittag. Um 15.13 Uhr wurde zunächst die Kommunale Einsatzleitung der Stadt Winsen im Feuerwehrhaus Winsen besetzt. Um 15.19 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Rade. Ein Telefonmast drohte auf der Kreisstraße zwischen Rade und Oldendorf umzustürzen. Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Immer mehr Bäume kippten durch die schweren Sturmböen um oder brachen ab.

    Die Feuerwehr Wistedt rückte auf die Bundesstraße B 75 aus. Dort musste ein Baum beseitigt werden. Die Feuerwehr Welle räumte einen Baum von der Bundesstraße B 3. Auch die Autobahnen blieben nicht verschont, die Feuerwehren Leversen/Sieversen und Tötensen mussten auf die BAB A 261, Richtungsfahrbahn Bremen, ausrücken, im Einfahrtsbereich der Anschlussstelle Tötensen musste ein Baum beseitigt werden. Im Bereich der SamtgemeindenTostedt und Hollenstedt wurden diverse Einsätze gemeldet, und auch im übrigen Kreisgebiet häuften sich die Notrufe, so dass nach und nach die Kommunalen Einsatzleitungen in den dafür vorgesehenen Feuerwehrhäusern besetzt wurden.

    Diverse auf Hausdächern liegende Bäume verursachten in der Folge Einsätze wie zum Beispiel in der Straße „An den Fischteichen“ in Bendestorf und in der Straße „Grapenkamp“ in Winsen. Auch mussten große Bäume, die auf Häuser zu fallen drohten, beseitigt werden, unter anderem im Föhrengrund in Ehestorf. Im Narzissenweg in Hittfeld wurden Teile eines Daches abgedeckt. Dort half die Feuerwehr ebenfalls. Die Feuerwehr Lindhorst war in Meckelfeld im Einsatz. Dort drohten große Mengen Baustoffe vom Dach eines Mehrfamilienhauses zu wehen.

    Der Höhepunkt des schweren Sturms war am späten Sonntagabend erreicht. Nach und nach wurden die Kommunalen Einsatzleitungen wieder aufgelöst, und immer mehr Retter konnten wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken. Einsatzschwerpunkte des Sonntags waren die Stadt Buchholz sowie die Gemeinden Hollenstedt, Seevetal und Tostedt. Am Montag morgen und vormittag gingen die Hilfeleistungseinsätze schon sehr früh weiter. Um 4.25 Uhr musste die Feuerwehr Tostedt in die Schützenstraße ausrücken. Dort drohte ein Baum umzustürzen. Die Feuerwehr Appel beseitigte um 4.56 Uhr einen umgestürzten Baum auf der Kreisstraße K 61. Die Feuerwehr Wenzendorf beseitigte in der Straße „Beckerberg“ um 5.24 Uhr einen gefährdeten Baum, und die Feuerwehr Hittfeld musste um 6.01 Uhr einen umgestürzten Baum im Schafkovenberg im Ortsteil Waldesrruh beseitigen.

    Weitere umgestürzte oder gefährdete Bäume wurden in Appel, Brackel, Buchholz, Maschen, Meckelfeld, Moor, Stove und Todtglüsingen beseitigt. Die Feuerwehr Hittfeld rückte um 8.08Uhr in die Straße „Vossn Weg“ in Hittfeld aus. Dort war ein Baum auf einen Pkw gestürzt. Der Baum wurde zerkleinert und beseitigt. Die Feuerwehr Maschen musste um 8.18 Uhr in die Straße „Vorder Autobahn“ ausrücken. Dort drohte eine Schornsteinabdeckung wegzuwehen, und die Feuerwehr Ramelsloh musste in die Straße Ulenbarg ausrücken. Dort war ein Baum auf ein Haus gestürzt. Dort wurde keine Hilfe geleistet, denn der Hausbesitzer verständigte eine Fachfirma zur Baumentsorgung.

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