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Feuerwehr

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  • Bei Eiseskälte die Menschenrettung aus der Elbe erfolgreich geübt

    Over. Trotz frostiger Temperaturen unter 0 Grad und neblig- trüben Wetters waren wieder mehrere hundert Interessierte in Over unterwegs. Sie waren an die Elbe bei Over gekommen und starrten gebannt auf das Wasser. Der Grund dafür hatte einen traditionellen Hintergrund: Die Freiwillige Feuerwehr Over-Bullenhausen hatte zum nunmehr 17. Mal zum Anbaden eingeladen, und dieses mittlerweile traditionelle Spektakel wollten sich die vielen Besucher nicht entgehen lassen. Der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Over- Bullenhausen, Dirk Schakau, machte allerdings klar, dass es sich hier nicht um ein Anbaden in Form eines gewagten Sprungs in die Fluten als Neujahrsgruß handelt, sondern vielmehr übte die Feuerwehr die Menschenrettung. „Auch im Winter können Menschen in der Elbe vermisst werden, und darauf wollen wir vorbereitet sein“, betonte Ortsbrandmeister Dirk Schakau.

    Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Jens-Peter Müller und rund 30 Feuerwehrleuten hatte er dabei auch eine Menge Lehr- und Übungsmaterial und abwechslungsreiche Szenen vorbereitet. Mutige Feuerwehrleute aus Over/Bullenhausen stiegen in die Überlebensanzüge und gingen dann in der Elbe "baden". „Die Kälte des Wassers spüren sie aber nicht. Bis zu sechs Stunden können die Kameraden in den Anzügen aushalten“, so Dirk Schakau.

    Mit den beiden Kleinbooten der Feuerwehr vom Elbdeich rückten weitere Feuerwehrleute an und übten dabei immer wieder die Rettung der Personen aus der Elbe. Beeindruckt zeigten sich die Besucher ob der gezeigten Leistungsfähigkeit der Feuerwehrleute und den Möglichkeiten der Menschenrettung aus einem fließenden Gewässer wie der Elbe. Vielen war dabei gar nicht bewusst, welch starke Strömungsgeschwindigkeit die Elbe aufweist und wie schnell ein Mensch abgetrieben werden kann.

    Schakau betonte auch, dass nicht nur die Menschenrettung, sondern auch die richtige Bootsanfahrt zur verunfallten Person geübt wird. Nebenher lud die Feuerwehr Interessierte auch zu Bootfahrten auf der Elbe ein. Zu Gast waren dazu auch die Aktiven der benachbarten Feuerwehr Neuland mit einem weiteren Kleinboot.

    Auch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt beobachtete die Rettungsübungen und zollte wie auch die anderen Besucher anerkennend Respekt für die gezeigten Leistungen. Mehr als drei Stunden dauerten die Übungseinheiten, und die Feuerwehrleute hatten natürlich auch gegen Hunger und Durst vorgesorgt. Heiße Erbsensuppe aus der eigenen Gulaschkanone und jede Menge heiße Getränke sorgten für ein bisschen Wärme, und es ließ sich gemütlich mit den Feuerwehrleuten klönen.

  • BMW brennt auf A 39 vollständig aus

    Maschen. Ein brennender Pkw auf der BAB A 39, Richtungsfahrbahn Hamburg, hat am Sonntagabend den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren Fleestedt und Maschen erfordert und für eine Vollsperrung der A 39 gesorgt. Die beiden Feuerwehren waren um 20:32 Uhr durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert worden.

    Zunächst hieß es, dass ein Pkw auf der A 7, Richtungsfahrbahn Hannover, zwischen Fleestedt und dem Horster Dreieck brennen sollte. Weitere Meldungen lotsten die beiden Feuerwehren dann auf die A 39. Dort brannte der Pkw BMW auf dem Seitenstreifen kurz vor dem Zusammenfluss mit der A 7 in voller Ausdehnung. Vier der Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz vor und nahmen mit zwei D- bzw. C-Strahlrohren die Brandbekämpfung auf. Ihnen gelang es, das Feuer innerhalb kürzester Zeit abzulöschen.

    Für die Dauer der Löscharbeiten musste die A 39 in Richtung Hamburg zwischen dem Maschener Kreuz und dem Überlauf in die A 7 voll gesperrt werden. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach einer Stunde beendet. Die Brandursache ist noch unbekannt. Das Autobahnpolizeikommissariat Winsen hat die Ermittlungen übernommen. Der Fahrer des Wagens kam glücklicherweise mit dem Schrecken davon.

  • Bootssaison für die Feuerwehren an der Elbe offiziell eingeläutet

    Fliegenberg. Die Bootssaison für dieses Jahr ist bei den elbanliegenden Feuerwehren aus den Gemeinden Seevetal und Stelle eröffnet worden. Mit dem traditionellen Anbooten starteten die Feuerwehren aus Over-Bullenhausen und Meckelfeld (Seevetal) sowie aus Fliegenberg/Rosenweide (Stelle) gemeinsam mit den befreundeten Wehren aus Neuland und Hohendeich (Hamburg) in das neue Bootssaison-Jahr. Auch die benachbarte Feuerwehr aus Hoopte war mit ihren Booten mit von der Partie.

    Mit diversen Klein- und Mehrzweckbooten waren die Wehren aus Niedersachsen und Hamburg an der Elbe und übten diverse Fahrmanöver. Außer den Fahrmanövern in Allein- aber auch Kolonnenfahrt wurden unter der Beobachtung zahlreicher Führungskräfte aus den beteiligten Städten und Gemeinden auch Wendemanöver geübt.

    Besonders die jungen Bootsführer und die Bootsführer, die neu im Besitz eines Bootsführerscheins sind, wurden beim Anbooten besonders gefordert. Unter der Anleitung von erfahrenen Bootsführern erlernten sie rasante Fahrten im Fließgewässer. Aber auch die Zusammenarbeit mit den Wehren aus Hamburg war einmal mehr in den Übungsszenarien vertreten. Sowohl die durchgeführten Übungsfahrten als auch die Zusammenarbeit der Feuerwehren beider Bundesländer klappte vorzüglich.

    Das Anbooten blickt auf eine lange Tradition zurück und soll besonders zu Beginn der Sommersaison noch einmal einen Feinschliff für alle Bootsführer bringen. Den Abschluss dieses gelungenen Anbootens bildete ein gemütliches Beisammensein direkt am Hafen in Fliegenberg. Viele wertvolle Erfahrungen wurden dabei ausgetauscht und manche neue Erkenntnis gewonnen.

  • Bootsunfall auf der Elbe bei Fliegenberg sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

    Fliegenberg. Einen Leichtverletzten hat ein Bootsunfall am Mittwochabend auf der Elbe bei Fliegenberg gefordert. Aus noch ungeklärter Ursache war dabei ein Segelboot auf der Höhe der Steller Chaussee auf die mit Steinen befestigte Uferbefestigung der Elbe auf niedersächsischer Seite geprallt. Das Boot blieb fahruntüchtig auf den Steinen liegen. Durch die Winsener Rettungsleitstelle wurde um 22.42 Uhr ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr zu der Unfallstelle geschickt.

    Freiwillige Feuerwehren aus Fliegenberg/Rosenweide, Hoopte und Over/Bullenhausen mit mehreren Kleinbooten sowie dem Mehrzweckboot der Kreisfeuerwehr und dem Einsatzleitwagen aus Ashausen und Stelle waren binnen weniger Minuten an der Unfallstelle und begannen mit den Rettungsarbeiten. Eine Person an Bord des havarierten Segelboots wurde mit leichten Verletzungen von Bord gerettet und in weitere ärztliche Behandlung übergeben.

    Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr weiträumig ausgeleuchtet, mit Hilfe der Feuerwehrboote wurde das havarierte Segelboot schließlich gesichert und im Anschluss freigeschleppt und weiter in den Fliegenberger Hafen verbracht. Dort wurde das Boot dem Eigentümer übergeben. Für die Kräfte der Feuerwehr endete der Einsatz nach gut eineinhalb Stunden. Die Unfallursache ist noch unbekannt. Die Wasserschutzpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

  • Brand im Buxtehuder Westfleth

    Buxtehude. Zum Glück konnte die Buxtehuder Feuerwehr schnell eingreifen: Der Brand, der am Mittwochmittag in einem Geschäftshaus am Westfleht ausbrach, wurde schnell eingedämmt. So konnte verhindert werden, dass das Feuer auf die benachbarten Gebäude übergreifen konnte. Warum der Brand ausbrach, ist bislang nicht bekannt. Vermutlich brach er in den Geschäftsräumen im Souterrain aus, von wo aus das Feuer auf den hinten liegenden Anbau übersprang.

    Eine 29-jährige Frau wurde durch das Feuer schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Sie war gerade in dem Geschäft. Die Bewohner der über dem Geschäft liegenden Wohnungen mussten diese verlassen und können erst morgen wieder zurück. Am Nachmittag war die Feuerwehr noch damit beschäftigt alle Brand- und Glutnester zu löschen.

    Der Sachschaden liegt nach ersten Einschätzungen von Polizei und Feuerwehr bei 150.000 Euro. Die Polizei ermittelt, bislang liegen aber keine Hinweise auf Brandstiftung vor.

    Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Ausbruch des Feuers in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04161-6470 bei dem Polizeikommissariat Buxtehude zu melden.

  • Brand im Dachgeschoss eines Heimfelder Mehrfamilienhauses

    Heimfeld Mit 16 Einsatzkräften war die Feuerwehr in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Stader Straße in Heimfeld im Einsatz. Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten kurz nach Mitternacht die Feuerwehr alarmiert, weil sie Rauchentwicklung im Dachbereich ihres Hauses festgestellt hatten.

    Vor Ort stellte die Feuerwehr ein Feuer in der Zwischendecke zum Dachgeschoss des dreigeschossigen Mehrfamilienhauses fest. Eine Räumung des Gebäudes durch die Polizei hatte bereits begonnen. Der aus bisher unbekannter Ursache entstandene Brand konnte schnell gelöscht werden. Für die zeitintensiven Nachlösch- und Belüftungsarbeiten unter Einsatz eines Druckbelüfters und einer Wärmebildkamera musste in Teilbereichen die Dachhaut geöffnet und kontrolliert werden. Nachdem sämtliche Glut- und Wärmenester abgelöscht waren, konnten die Bewohner ins Gebäude zurückkehren.

  • Brände und umgestürzte Bäume: Gewitter machte Feuerwehren Im Landkreis zu schaffen

    Maschen/Landkreis Harburg. Zuerst brannten Freiflächen und Unterholz, dann stürzten Bäume im Gewittersturm um – das Wetter der vergangenen Monate hat auch am Wochenende für reichlich Einsätze bei den Feuerwehren des Landkreises Harburg gesorgt. Zunächst rückten am Freitag um 9.48 Uhr die Feuerwehren aus Stelle, Ashausen, Fliegenberg/R. und Maschen sowie die Werkfeuerwehr des Rangierbahnhofes an die Bahnstrecke Stelle- Maschen aus, im Bereich des Bardenwegs in Stelle war es erneut zu dem Brand von Unterholz gekommen.

    Mit mehreren Strahlrohren löschten die Feuerwehrleute das Feuer ab, die Nachlöscharbeiten zogen sich über einige Zeit hin. Gut dreieinhalb Stunden später, um 13.14 Uhr, wurden die Feuerwehren aus Todtglüsingen, Tostedt, Wistedt sowie die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren aus Heidenau und Hollenstedt in die Straße „In der Schaafheide“ in Todtglüsingen alarmiert. Dort brannten Busch und Unterholz. Mit mehreren Strahlrohren gelang es der Feuerwehr auch hier, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich über eine längere Zeit hin.

    Um 20.11 Uhr schließlich wurden die Feuerwehren aus Hörsten und Meckelfeld sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal zu einer brennenden Strohballenpresse in Hörsten alarmiert. Noch während der Alarmierung erhöhte die Rettungsleitstelle das Alarmstichwort, bedingt durch viele weitere eingehende Notrufe und alarmierte die Feuerwehren aus Over/Bullenhausen, Moor sowie die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Fleestedt, Maschen und Ohlendorf hinzu.

    Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Strohballenpresse in voller Ausdehnung, das Feuer hatte auf zwei Bäume übergegriffen. Mit Hilfe eines C-Strahlrohrs und eines Schaumrohres konnte der Brand ebenfalls schnell gelöscht werden, für die Nachlöscharbeiten wurde weiteres, mit Güllefässern an die Brandstelle gebrachtes Löschwasser benutzt, um die Brandstelle großzügig zu fluten. Hier endete der Einsatz für die Feuerwehren gegen 22 Uhr.

    Der Sonnabend stand ganz im Zeichen des Gewitters, das gegen 15.20 Uhr über den Landkreis Harburg zog. In der Folge kam es, bedingt durch auftretende Sturmböen, zu mehr als 20 Hilfeleistungseinsätzen für die Feuerwehren. In Buchholz stürzte um 15.23 Uhr ein Baum in die Oberleitung der Bahnstrecke Bremen- Hamburg und sorgte für eine Streckensperrung zur Beseitigung des Baums und der entstandenen Schäden. Die Feuerwehr Buchholz war hier im Einsatz.

    Die Feuerwehr Maschen rückte um 15.36 Uhr auf die BAB A 39, Richtungsfahrbahn Lüneburg aus. Dort war kurz hinter der Anschlussstelle Maschen ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt. Dieser wurde beseitigt. In Winsen deckte der Sturm Teile eines Dachs in der Brahmsallee ab. Auch hier half die Feuerwehr. Weitere sturmbedingte Einsätze mussten von den Feuerwehren in Beckedorf/Metzendorf, Buchholz Garlstorf, Harmstorf, Helmstorf, Moor, Ollsen, Toppenstedt und Vahrendorf geleistet werden, In diesen Orten wurden umgestürzte Bäume oder gefährdete Bäume und Äste beseitigt.

  • Bremsenbrand bei Öl-LKW führt zu Großeinsatz in der Blohmstraße

    Harburg. Gegen 20 Uhr rückte die Feuerwehr am Donnerstagabend mit einem Großaufgebot zu einem brennenden LKW in Höhe der Blohmstraße 3 im Harburger Binnenhafen aus. Der Grund für das Großaufgebot. Der LKW hatte Mineralöl  geladen.

    Eine Bremse des LKW war heiß gelaufen und die Feuerwehr löschte den Brand

  • CDU-Bürgerschaftsfraktionsvorsitzender André Trepoll im Feuerwehreinsatz in seinem Wahlkreis

    Hausbruch. Der CDU-Bürgerschaftsfraktionsvorsitzende mitten im Einsatz: André Trepoll hospitierte am heutigen Dienstag bei der Hamburger Feuerwehr und rückte am Mittag mit den Feuerwehrleuten zum Logistikunternehmen Prologis am Heykenaukamp in Hausbruch aus - also mitten in seinem Wahlkreis. Dort wurde ein Medikament entsorgt und es entstand ein weißer, nach Chlor riechender Nebel. Vier Mitarbeiter mussten den Betriebsarzt aufsuchen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Einsatzkräfte in Schutzanzügen sicherten den Stoff und gaben Entwarnung.

    Es war nicht der erste Einsatz für Trepoll am heutigen Tag: Am Morgen brannte bereits eine Mikrowelle im siebten Stockwerk eines Bürogebäudes. „Ich schaue mir die Arbeit der Kameradinnen und Kameraden an“, so Trepoll über den Zweck dieses Tages. Er ist in der Feuerwache Berliner Tor und hat schon ein längeres Gespräch mit dem Feuerwehrchef gehabt. „Auch darüber, was die Feuerwehr von der Politik erwartet – das ist natürlich auch wichtig für den Austausch“, so Trepoll weiter. „Das ist ein sehr interessanter Tag für mich.“ Gestern war Trepoll schon bei der Polizei, wo er unter anderem die Wasserwerferstaffel besuchte und auch selbst einmal einen Wasserwerfer bedienen durfte.

  • Dachstuhl-Brand in Bendestorf und zeitgleich in Ashausen ein Feuer im Schuppen

    Bendestorf/Ashausen. Zwei Brandeinsätze zur gleichen Zeit haben am Mittwochabend mehrere Freiwillige Feuerwehren des Landkreises Harburg gefordert. Dabei war in Bendestorf ein Feuer in einer Zwischendecke eines Wohnhauses ausgebrochen, und in Ashausen brannte ein Schuppen. Menschen kamen bei den Bränden nicht zu Schaden, in beiden Fällen hat die Polizei die Brandursachenermittlung übernommen.

    Um 19.07 Uhr waren die Feuerwehren aus Bendestorf und Harmstorf zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand in die Straße „Schulheide“ in Bendestorf alarmiert worden. Noch auf der Anfahrt wurde auf Veranlassung von Jesteburgs Gemeindebrandmeister Martin Ohl die Feuerwehr Jesteburg hinzu alarmiert. Rasch waren die ersten Kräfte an der Brandstelle eingetroffen.

    Bei ihrem Eintreffen waren keine Flammen mehr sichtbar, die Löschversuche der Anwohner mit einem Gartenschlauch und einem Pulverlöscher waren bereits erfolgreich gewesen. Der Schwelbrand in einer Zwischendecke konnte so vor einer weiteren Ausbreitung gelöscht werden. Mit mehreren Strahlrohren gingen die Kräfte in Bereitstellung, sowohl im Hausinneren als auch auf dem Dach des Wohnhauses kontrollierten die Einsatzkräfte die Brandstelle mithilfe einer Wärmebildkamera nach unentdeckten Brandnestern. Sechs der insgesamt 50 eingesetzten Feuerwehrleute gingen dabei unter umluftunabhängigen Atemschutz vor.

    Für die Feuerwehr war der Einsatz hier nach gut einer Stunde beendet, die Brandstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens muss nun ermittelt werden.

    Zeitgleich brannte in Ashausen ein Schuppen

    Nur vier Minuten nach dem Alarm in Bendestorf, um 19.11 Uhr, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Ashausen, Stelle und Fliegenberg/R. zu einem Schuppenbrand in die Straße „Am Osterberg“ in Ashausen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein etwa 7 x 5 Meter großer Schuppen. Zudem bestand der Verdacht, dass noch eine Person in einem angrenzenden Wohnhaus vermisst werden könne. Unverzüglich gingen mehrere Einsatzkräfte unter Atemschutz mehrere Einsatzkräfte zur Menschenrettung in das Wohnhaus vor. Parallel leiteten weitere Einsatzkräfte die Brandbekämpfung an dem Schuppen ein. Mit mehreren Strahlrohren geang es der Feuerwehr rasch, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und wenig später abzulöschen. Die Absuche des Wohnhauses verlief glücklicherweise erfolglos, eine Person wurde nicht aufgefunden. Auch hier endete der Einsatz nach etwas mehr als eineinhalb Stunden für die Feuerwehr. Die Polizei beschlagnahmte auch diese Einsatzstelle für die weiteren Ursachenermittlungen. Die Höhe des Schadens ist auch hier nicht bekannt.

  • Das neue Feuerwehrhaus in Appel ist feierlich eingeweiht worden

    Appel. Über ihr neues Feuerwehrhaus freuen sich die Aktiven der Feuerwehr Appel in der Samtgemeinde Hollenstedt. Am Wochenende wurde das Haus durch Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers offiziell übergeben und in Dienst genommen. Hollenstedts Gemeindebrandmeister Carsten Beneke und Ortsbrandmeister Arne Gewert nahmen den obligatorischen Schlüssel aus den Händen des Bürgermeisters entgegen und freuten sich mit den Mitgliedern, dass jetzt ein zeitgemäßes, großzügiges Gebäude zur Verfügung steht.

    In der Fahrzeughalle sind ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF), ein Schlauchwagen des Katastrophenschutzes (SW KatS) und Mannschafts-Transportfahrzeug (MTF) untergestellt. Hinter der Fahrzeughalle ist der großzügige Sozialtrakt angebaut. Dort stehen ein in zwei Einzelräume teilbarer gut 75 Quadratmeter großer Schulungs- und Unterrichtsraum, ein Raum für die Jugendfeuerwehr, ein Büro und eine Küche zur Verfügung. Ebenfalls hinter der Fahrzeughalle liegt der Umkleidebereich für die Frauen mit einem separaten Eingang sowie einer Tür in die Fahrzeughalle. Neben der Fahrzeughalle liegt der Umkleidebereich der Männer.

    Gut ein Jahr lang dauerten die Bauarbeiten an dem modernsten Feuerwehrhaus in der Samtgemeinde Hollenstedt. Ein Hingucker ist das aus Metall geschmiedete Feuerwehremblem, das die Front des Gebäudes ziert. Die Zufahrt für die im Einsatzfall anrückenden Privat-Pkw und die Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge wurde getrennt vorgenommen.

  • Der Gemeinde-Feuerwehrtag Seevetal findet im Juni, in Glüsingen statt

    Glüsingen. Der Gemeinde-Feuerwehrtag der Feuerwehren der Gemeinde Seevetal findet am Sonnabend, 16. Juni, in Glüsingen statt. Auf dem Festplatz im Kreuzungsbereich Seevetalstraße/Appenstedter Weg werden sich Wettbewerbsgruppen der Feuerwehren der Gemeinde Seevetal sowie einer Gastgruppe aus Appel im fairen Vergleich miteinander messen.

    Erstmals werden die Wettbewerbe nach den neuen Richtlinien des Landes Niedersachsen durchgeführt. Auch die Jugendfeuerwehren werden im Wettstreit miteinander
    antreten und sich messen. Start der Wettbewerbe ist um 13 Uhr, die Siegerehrung ist für 17 Uhr geplant. Schon vor den Wettbewerben wollen sich ehemalige und aktive Führungskräfte der Feuerwehr Seevetal treffen und eine besondere Sitzung miteinander abhalten.

    Für ausreichend Parkmöglichkeiten für die Besucher ist am Schulzentrum Meckelfeld gesorgt. Die gastgebende Feuerwehr Glüsingen, die den Wettbewerb anlässlich des 85-jährigen Bestehens ausrichtet, freut sich auf viele Besucher.

    Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

  • Deutliche Einsatzzunahme bei den Aktiven der Ohlendorfer Feuerwehr

    (Ohlendorf) Eine Einsatzsteigerung um mehr als das doppelte gegenüber dem Vorjahr verzeichnete Ohlendorfs Ortsbrandmeister Gustav Lüllau im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Insgesamt 34-mal mussten die Feuerwehrleute ausrücken, um Brände zu löschen oder Hilfe zu leisten. Mit zwölf Monatsdiensten, drei Alarmübungen und jeder Menge anderer Dienste hielten sich die Aktiven der Wehr fit für den Ernstfall.

    In diesem Jahr wird der Dienstplan modifiziert, die Ausbildungsdienste werden erweitert und vermehrt. „Damit berücksichtigen wir das ständig steigende Potential an Aus- und Weiterbildung", betonte Lüllau. Er bezeichnete den Ausbildungsstand seiner Aktiven als sehr gut. Zufrieden ist der Ortsbrandmeister auch mit dem Mitgliederbestand. 46 Aktive sind der Einsatzabteilung zugeordnet, davon sechs Frauen.

    In der Jugendfeuerwehr engagieren sich acht Jungen und Mädchen, und in der Alters- und Ehrenabteilung sind 14 Mitglieder registriert. „Bei der Jugendfeuerwehr suchen wir Nachwuchs. Wer Lust hat, der Jugendfeuerwehr beizutreten, ist jederzeit herzlich willkommen", sagte Lüllau.

    Die Wahlen verliefen allesamt harmonisch und einstimmig. Die Ergebnisse: Carsten Hillmer bleibt Gruppenführer, Dieter DrevesZeugwart, Bernd Hanstedt Gerätewart, Frank Neumann Kassenwart, Stephan Maack Schriftwart und Melanie Hillmer Atemschutzgerätewartin. Neu im Amt ist Jugendwart Björn Krusch. Lüllau ernannte Thomas Menke und Konstantin Stammnitz zu Vize-Jugendwarten. Dankesworte für die geleistete Arbeit gab es von Vize- Kreisbrandmeister Torsten Lorenzen aus Ehestorf und von Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt.

    Beide nahmen im Anschluss noch angenehme Aufgaben war. Torsten Lorenzen zeichnete Holger Pett für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen aus, das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielt Nils Höppner. Durch Wendt wurde Björn Krusch zum Oberfeuerwehrmann befördert, und Konstantin Stammnitz ist jetzt Feuerwehrmann.

  • Die Jugendfeuerwehren des Landkreises Harburg sammelten ausgediente Weihnachtsbäume ein

    Landkreis Harburg. In vielen Orten im Landkreis Harburg waren am Wochenende wieder die Jugendfeuerwehren aus den Städten und Gemeinden im Einsatz, um ausgediente Weihnachtsbäume einzusammeln und der Natur zurückzuführen. Nachdem bereits am ersten Januar-Wochenende mehrere Jugendfeuerwehren ihre Sammelaktionen durchführten, rückten auch am zweiten Wochenende des Jahres etliche Jugendfeuerwehren zu den Sammelaktionen aus.

    Über viele Stunden waren die Jungen und Mädchen gemeinsam mit ihren Betreuern bei regnerischem Wetter unterwegs und sammelten die am Straßenrand liegenden Bäume – teils unter Zuhilfenahme von Traktoren – ein. Viele Bürger ließen es sich auch nicht nehmen und kamen mit ihren vollständig abgeschmückten Weihnachtsbäumen zu den örtlichen Feuerwehrhäusern, um sie dort abzugeben und dort bei einem gemütlichen Klönschnack mit den Feuerwehrleuten ein Heißgetränk oder eine leckere Grillwurst einzunehmen.

    In Ashausen und Stelle zum Beispiel waren die Jugendfeuerwehrleute und Betreuer gleich mit mehreren Traktoren unterwegs und sammelten die Bäume ein. Die wurden an den Feuerwehrhäusern gesammelt. In der Gemeinde Seevetal und auch in Orten der Gemeinde Rosengarten gingen die Jugendlichen von Haus zu Haus und holten dort die bereit liegenden Bäume, ebenfalls in manchen Fällen, mit Traktoren ab.

    In allen Fällen profitierten die Jugendfeuerwehren von diesen Sammelaktionen, denn für die eingesammelten Bäume gab es kleine Spenden, aus deren Erlösen jetzt Ausfahrten, Teilnahme an Stadt- und Gemeindezeltlägern oder kleine Anschaffungen finanziert werden sollen. Und auch die Natur profitierte von den Aktionen. Der Großteil der geschredderten Bäume wird an die Natur zurückgeführt.

  • Die Jugendfeuerwehren des Landkreises Harburg sammelten wieder ausgediente Weihnachtsbäume ein

    Landkreis Harburg. Im vielen Orten des Landkreises Harburg waren am Wochenende wieder die Jugendfeuerwehren aus den Städten und Gemeinden im Einsatz, um ausgediente Weihnachtsbäume einzusammeln und der Natur zurückzuführen. Mit vereinten Kräften und der Hilfe von vielen Betreuern und Ehrenamtlichen rückten etliche Aktive von Jugendfeuerwehren zu den Sammelaktionen aus. Über viele Stunden waren die Jungen und Mädchen gemeinsam mit ihren Betreuern unterwegs und sammelten die am Straßenrand liegenden Bäume – teils unter Zuhilfenahme von Traktoren – ein.

    Viele Bürger ließen es sich auch nicht nehmen und kamen mit ihren abgeschmückten Weihnachtsbäumen zu den örtlichen Feuerwehrhäusern, um sie dort abzugeben und bei einem gemütlichen Klönschnack mit den Feuerwehrleuten ein Heißgetränk oder leckere Grillwürste einzunehmen. In Ashausen und Ohlendorf zum Beispiel waren die Jugendfeuerwehrleute und Betreuer mit mehreren Traktoren unterwegs und sammelten die Bäume ein. Die wurden an den Feuerwehrhäusern gesammelt.

    In der Gemeinde Seevetal gingen die Jugendlichen von Haus zu Haus und holten die bereit liegenden Bäume, ebenfalls in manchen Fällen mit Traktoren ab. In Fleestedt gab es einmal mehr das große und sehr gut angenommene Schredderfest am Feuerwehrhaus. Viele Bürger führten mit den Feuerwehrleuten gemütliche Klönschnacks. In allen Fällen profitierten die Jugendfeuerwehren von diesen Sammelaktionen, denn für die eingesammelten Bäume gab es kleine Spenden, aus deren Erlösen jetzt Ausfahrten, Teilnahme an Stadt- und Gemeindezeltlägern oder kleine Anschaffungen finanziert werden sollen.

    Und auch die Natur profitierte von den Aktionen. Der Großteil der geschredderten Bäume wird an die Natur zurückgeführt.

  • Drei Kleinbrände beschäftigen die Feuerwehren Meckelfeld und Glüsingen

    Meckelfeld. Gleich dreimal brannte es am Montagabend in Meckelfeld. Bei dem ersten Feuer wurde eine Papiermülltonne durch das Feuer völlig zerstört. Die Feuerwehr hat die Tonne am Kürbsweg schnell abgelöscht, und es ist kein weiterer Schaden entstanden. Um 22:45 Uhr wurden die Feuerwehren Meckelfeld, Glüsingen und der ELW Seevetal zu einem vermeintlichen Feuer einer Scheune Am Felde alarmiert.

    Als die Feuerwehr dort ankam, brannten einige Holzstämme. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein übergreifen auf die Scheune verhindert werden. Ein aufmerksamer Mitbürger hat während der Löscharbeiten an der Scheune ein weiteres Feuer an der Bürgermeister-Heitmann-Straße gemeldet. Dort brannte Buschwerk. Das konnte schnell gelöscht werden. Die Polizei hat in allen drei Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

  • Drei langjährige Seevetaler Jugendfeuerwehrwarte verabschiedet

    Seevetal. Gleich drei ehemalige Jugendfeuerwehrwarte oder stellvertretende Jugendwarte sind durch Seevetals Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Lars Becker aus ihren
    bisherigen Ämtern mit Geschenken verabschiedet worden. Thomas Menke von der Freiwilligen Feuerwehr Ohlendorf sowie Eike Fabel und Annika Thömen von der Feuerwehr Over-Bullenhausen waren viele Jahre lang für die Jugendfeuerwehren ihrer Ortsfeuerwehren im Einsatz und haben sich als herausragende Stützen in der Jugendarbeit dargestellt, betonte Becker bei der Verabschiedung.

    Thomas Menke hatte viele lange Jahre das Amt des Jugendwarts bei der Feuerwehr Ohlendorf inne. 2016 hatte er sich noch einmal für drei Jahre als stellvertretender Jugendfeuerwehrwart aufstellen lassen, Eike Fabel war drei Jahre lang stellvertretender Jugendwart der Feuerwehr Over-Bullenhausen, und Annika Thömen war schon vor der Fusion der beiden ehemaligen Feuerwehren Over und Bullenhausen viele Jahre lang Jugendwartin der Feuerwehr Bullenhausen.

    Alle drei betonten, dass sie sich auch weiterhin mit viel Engagement der Jugendarbeit widmen wollen.

  • Drei neue Führungskräfte für die Feuerwehr des Landkreises Harburg

    Hittfeld. Gleich drei neue Führungskräfte sind durch Kreisbrandmeister Volker Bellmann im Rahmen einer Dienstversammlung aller Zugführer und Stellvertreter der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Harburg ernannt worden. Sebastian Behr trat als stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Stöckte die Nachfolge des bisherigen Zugführers des Fachzugs Deichbereitschaft 2/Personalreserve Uwe Ehlers an. Als neuer
    stellvertretender Zugführer in diesem Fachzug agiert ab Beginn des kommenden Jahres Mathias Schwab, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Beckedof/Metzendorf.

    Ebenfalls neu im Amt ist der stellvertretende Zugführer des Fachzugs ABC Dekon, Florian Butzloff aus Helmstorf. Butzloff tritt die Nachfolge des
    bisherigen Amtsinhabers Christoph Meyer an.

    Allen drei neuen Führungskräften gratulierte nicht nur Volker Bellmann, auch Kreisbereitschaftsführer Stephan Schick beglückwünschteb das Trio und wünschte sich mit ihnen eine genauso gute Zusammenarbeit wie mit den Amtsvorgängern.

  • Drei Seevetaler Feuerwehren bei Gasautritt in Ramelsloher Gewerbegebiet im Einsatz

    Ramelsloh. Bei Temperaturen bis 35 Grad haben am Donnerstagabend drei Feuerwehren der Gemeinde Seevetal einen Gefahrguteinsatz im Gewerbegebiet „Bei den Kämpen“ in Ramelsloh absolviert. Um 18.12 Uhr waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Ramelsloh und Maschen durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem Gewerbebetrieb alarmiert worden. Aus einem dort gelagerten und mit dem Stoff Pentafluorethan (einem Stoff zu Herstellung von Kältemitteln) gefüllten Tank war mit Überdruck Gas aus einem Ventil ausgetreten. Der Stoff, der schwerer als Luft ist, kann eine erstickende Wirkung haben.

    Unverzüglich wurde durch die eintreffenden Feuerwehrleute eine Evakuierung der angrenzenden Betriebe und eine weiträumige Absperrung rund um die Gasaustrittstelle vorgenommen. Mehrere Einsatzkräfte unter umluftunabhängigen Atemschutz gingen vor, um den Tank zu kühlen und die Gase mit Wasserstrahl niederzuschlagen. Aufgrund der hohen Wärme wurden die unter Atemschutz arbeitenden Kräfte immer wieder abgelöst.

    Zur Unterstützung wurde zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Ohlendorf hinzu alarmiert. Insgesamt 20 der gut 60 Einsatzkräfte nahmen die Arbeiten unter Atemschutz vor. Nach gut drei Stunden endete der Einsatz für die drei Feuerwehren. Eine Firma pumpte noch in der Nacht die verbliebene Restflüssigkeit in einen Ersatztank um.

    Menschen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittlungen müssen nun zeigen, was zu dem Gasaustritt geführt hat.

  • Dritter schwerer Herbststurm: Landkreis-Feuerwehren leisten viele hundert Hilfeleistungseinsätze

    Landkreis Harburg. Erneut hat ein schwerer Herbststurm im Landkreis Harburg für viel Arbeit bei den 107 Feuerwehren des Landkreises und für teils große Sachschäden gesorgt. Rund 400-mal mussten die Feuerwehren von Sonntagnacht bis in den Nachmittag hinein ausrücken, um die Folgen des dritten Orkantiefs binnen sieben Wochen zu beseitigen. Auch die Feuerwehr selbst wurde dabei ein Opfer des Sturms: In Stelle fiel ein Baum auf ein Feuerwehrfahrzeug und beschädigte dieses im Frontbereich.

    In Marschacht rettete die Feuerwehr eine vom Elbwasser eingeschlossene Person aus dem Wasser, in Hoopte musste die Ortswehr die Fluttore am Fähranleger der Elbe schießen. Die Feuerwehren des Landkreises und die Führungskräfte der Kreisfeuerwehr hatten im Vorwege schon viele Vorkehrungen getroffen, um der zu erwartenden Einsätze Herr zu werden. Alle zwölf örtlichen Einsatzleitungen wurden zur Entlastung der Rettungsleitstelle durch die Freiwilligen Feuerwehren besetzt. Zudem wurde die Technische Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr in der Feuerwehrtechnischen Zentrale besetzt, und vor dem Winsener Kreishaus wurde der Einsatzleitwagen 2 in Stellung gebracht, um beim Funkverkehr zu helfen.

    Die Vorkehrungen waren mehr als berechtigt: Das zeigte sich beim Eintreffen des Orkantiefs. Die Einsatzserie begann in der Nacht zu Sonntag um 2.27 Uhr. Die Feuerwehren aus Dierkshausen und Asendorf mussten ausrücken, weil ein Baum in der Eichenstraße in Asendorf umgestürzt war, der von der Feuerwehr beseitigt wurde. Von nun an gingen die Alarmierungen für die Feuerwehren im Minutentakt, zeitweise waren bis zu 50 Ortsfeuerwehren zeitgleich im Einsatz. Durch die örtlichen Einsatzleitungen wurden die Einsatzaufträge der Winsener Rettungsleitstelle angenommen und koordiniert. Bis Sonntagnachmittag dauerten die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehren an. Überall wurden Bäume von Hausdächern, von Straßen und von Wegen beseitigt. Erst in den späten Nachmittagsstunden beruhigte sich die Lage langsam. Hier die nennenswerten Einsätze des Orkantiefs:
    Kollision zwischen Pkw und Baum auf der B 75 in WIstedt- Königsmoor um 6.14 Uhr, Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Brennender Baum nach Sturz in Oberleitung in Jesteburg, Hauptstraße, um 7.32 Uhr. Drohender Dacheinsturz in Kakenstorf, Lange Straße, Feuerwehr sichert Dach provisorisch, um 8.14 Uhr. Diverse Bäume auf Häuser in Maschen, Alter Postweg, Finkenweg, Am Alten Sportplatz und Heideweg, diverse Feuerwehren teils über Stunden im Einsatz, ab 8.36 Uhr. Baum auf Haus in Sprötze, Schäferstieg um 8.40 Uhr. Baum auf Haus in Marschacht, Elbuferstraße, um 9.09 Uhr. Gerissene Gasleitung durch umgestürzten Baum in Eichholz, Birnenallee, diverse Feuerwehren sichern Einsatzstelle weiträumig ab, um 9.18 Uhr. Brennender Baum nach Sturz in Oberleitung in Buchholz, Sprötzer Weg, Feuerwehr erdet, löscht und entfernt Baum, um 9.42 Uhr. Person von Elbwasser (Hochwasser infolge Sturmflut) eingeschlossen in Marschacht, Fährstraße, Ortsfeuerwehr sowie Fachzug Wasserrettung der Kreisfeuerwehr und der Rettungsdienst, Person aus Wasser gerettet, um 10.21 Uhr. Baum auf Haus in Buchholz, Holzweg, Besonderheit: Reetdachhaus, um 12.17 Uhr. Baum auf Haus in Egestorf, In den Fuhren, um 12.41 Uhr. Baum auf Haus in Jesteburg, Machangelweg, um 14.05 Uhr.

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Tom Klose heute bei der Corona Summer Night Open Air in der Fisch…

Tom Klose spielt heute bei der Corona Summer Night Open Air in der Fischhalle. | Foto: ein

Harburg. Für den Hamburger Songwriter Tom Klose ist das Konzert am 10.7. in der Fischhalle Harburg der erste Auftritt i...

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Dennis Adamus: Unplugged Street-Tour durch Harburg

Wenn in Corona-Zeiten die Engagements ausbleiben, müssen die Musiker kreativ werden: Der Harburger Dennis Adamus spielt auf der Straße und macht nun seine erste Tournee durch Harburg. | Foto: Niels Kreller

Harburg. Die Engagements bleiben aus und die staatlichen Hilfen für freischaffende Musiker sind… naja. Da muss etwas ...

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Inserate

DRK-Shop „Schwester Henny“: Schönes und Mode von Mensch zu Mensch

Im Second-Hand-Shop „Schwester Henny“ des DRK Harburg gibt es gute erhaltene Secondhand-Kleidung und Wohnaccessoires. | Foto: DRK

Inserat Im Second-Hand-Shop "Schwester Henny" des Harburger Deutschen Roten Kreuz im Harburger Ring 8-10 werden besonder...

Physiotherapie im Centrum innovativ

Physiotherapeutin & Stipendiatin Antonia Hupfeld bei der Videotherapie.

Inserat. Wie alle Harburger Unternehmen, passt sich auch die Physiotherapie im Centrum den durch die Corona Krise entsta...

Meister Witt sorgt sich rund um Ihren Garten

Die Rasenmäher-Roboter sind die Spezialität von KFZ-Meister Frank Steenwarber von Meister Witt aus Stade. Für sie hat er sogar ein

Inserat. „Wir haben alles, was unsere Kunden für die Pflege ihres Gartens brauchen“, so KFZ-Meister Frank Steenwarb...

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