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Freilichtmuseum am Kiekeberg

Freilichtmuseum am Kiekeberg

  • "Abenteuer Alter" am Kiekeberg in Ehestorf: Aussteller für Kreisseniorentag 2018 gesucht

    Ehestorf. Am 6. Mai 2018 feiert der Landkreis Harburg erneut ein großes Fest für Senioren und ihre Familien im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Unternehmen, Vereine, Verbände und offene Gruppen können sich mit ihren Angeboten präsentieren und Aktionen zum Mitmachen anbieten. "Abenteuer Alter" ist das Motto des Aktionstags für jedes Alter: Seniorinnen und Senioren, aber auch ihre Kinder und Enkel kommen zusammen und feiern einen Tag mit Musik und Gesang, einem bunten Bühnenprogramm und vielen Informationsständen und Vorträgen.

    "Unser Kreisseniorentag bietet ein großes Programm für alle Altersgruppen. Zusammen mit dem Freilichtmuseum am Kiekeberg organisieren wir eine hoch attraktive Veranstaltung mit Informationen und Mitmachaktionen. Darüber freuen wir uns sehr", sagt Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg. "Mit dem Freilichtmuseum haben wir einen bewährten Partner dafür gefunden: Schon 2014 und 2016 besuchten mehr als 3.000 Besucher den Kreisseniorentag am Kiekeberg."

    Am Sonntag, 6. Mai 2018, wird erneut gefeiert. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen im Kreisseniorenbeirat, im Seniorenstützpunkt und im Freilichtmuseum am Kiekeberg. "Wir möchten möglichst viele unterschiedliche Organisationen und Unternehmen vor Ort haben - Freizeit, Reisen, Mobilität, Wohnen, Computer, Genuss - eben alles, was uns das Leben schöner und leichter macht", sagt Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese.

    Ausdrücklich wünschen sich Landkreis und Museum, dass sich möglichst viele Organisationen präsentieren, die ihre Angebote praktisch vorführen können: "Einmal ein Elektrofahrrad ausprobieren oder Sport für jedes Lebensalter - unser 'Abenteuer Alter' soll ein Tag der neuen Erfahrungen werden." Auch Musikgruppen und andere Kreative sind willkommen, sich am Programm zu beteiligen.

    Der Landkreis Harburg richtet den Kreisseniorentag traditionell alle zwei Jahre aus. Am 6. Mai 2018 findet er zum zweiten Mal mit einem großen Programm aus Musik, Tanz. Vorträgen, Lesungen, Beratung und Gastronomie am Kiekeberg statt. Das gesamte Freilichtmuseum steht den Besuchern dabei offen.

    Anmeldung beim Freilichtmuseum am Kiekeberg: bis 30. November 2017 mit dem Anmeldebogen
    unter www.kiekeberg-museum.de/neuigkeiten  oder Telefon 0 40/79 01 76-0.

  • "Abenteuer Alter": Seniorentag im Freilichtmuseum am Kiekeberg im Mai

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf feiert am Sonntag, 6. Mai, gemeinsam mit dem Landkreis Harburg ein großes Fest für Senioren und ihre Familien. Unter dem Motto "Abenteuer Alter" findet in der Zeit von 10 bis 18 Uhr eine bunte, abwechslungsreiche und informative Veranstaltung für alle Altersgruppen statt. Sie wird von Dr. Carola Reimann, Sozialministerin des Landes Niedersachsen, und Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, eröffnet.

    Als Hauptredner kommt eigens Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, nach Ehestorf. Der Kreisseniorentag wird gemeinsam vom Landkreis Harburg, dessen Seniorenstützpunkt, dem Seniorenbeirat und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg ausgerichtet. Der Eintritt ins Museum ist aus diesem besonderen Anlass frei.

    Landrat Rainer Rempe: "Der Landkreis Harburg und das Freilichtmuseum am Kiekeberg haben für den Kreisseniorentag wieder ein sehr attraktives Programm für Alt und Jung auf die Beine gestellt. Wir freuen uns auf viele Besucher!" In der außergewöhnlichen Atmosphäre des Museums mit über 40 historischen Gebäuden und Gärten präsentieren rund 80 Aussteller ihr breitgefächertes Angebot für Senioren.

    Außer Informationen über Bildung, Pflege, Gesundheit, Reisen, Sport und Freizeit gibt es zahlreiche Mitmachaktionen für jedes Alter. Ein großes, abwechslungsreiches Programm gibt es an vielen Stellen im Museum mit Musik, Tanz und Vorträgen über Gesundheit, Pflege im Alter, ehrenamtliche Arbeit oder Weiterbildung. Hauptvorträge halten die renommierte Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Annelie Keil und der Chefarzt des Alzheimer Therapiezentrums Ratzeburg, Synan Al-Hashimy.

    "Senioren und ihre Angehörigen erhalten bei uns einen guten Überblick über spezielle Angebote für ältere Menschen. Außer vielen Ständen gibt es ein umfangreiches Vortrags- und Beratungsangebot", sagt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. "Außerdem können die Besucher ein paar neue Tanzschritte wagen, gemeinsam singen und neue Sportarten ausprobieren. Beim 'Abenteuer Alter' ist für jeden etwas dabei."

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde 2016 als erstes Freilichtmuseum in Deutschland barrierefrei zertifiziert. "Es ist uns wichtig, ein schönes, umfangreiches Angebot für Senioren zu schaffen", erklärt Stefan Zimmermann. "Seit Jahren bauen wir den barrierefreien Weg über das Gelände immer weiter aus. Besucher mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen können sich auf ebenen Wegen mühelos bewegen." Ausreichend Parkplätze stehen direkt vor dem Museum kostenlos zur Verfügung.

    Eine Stärkung zur Mittagspause bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" an. Frisch gerösteten Kaffee und selbstgemachten Kuchen können Besucher im Rösterei-Café "Koffietied" genießen.

    Das Programm des Tages: Alle Aussteller stehen von 10 bis 18 Uhr für Gespräche und Informationen zur Verfügung.

    Eröffnungsfeier: 10 Uhr musikalische Untermalung durch "Windstärke 11",
    10.30 Uhr plattdeutsche Morgenandacht, 10.50 Uhr musikalische Untermalung durch "Windstärke 11",
    11 Uhr Begrüßung: Elisabeth Schmidt, Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats des Landkreises Harburg
    11.10 Uhr Grußwort: Dr. Carola Reimann, Sozialministerin des Landes Niedersachsen
    11.20 Uhr Grußwort: Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg
    11.30 Uhr Grußwort: Stefan Zimmermann, Museumsdirektor des Freilichtmuseums am Kiekeberg
    11.40 Uhr musikalische Untermalung durch "Windstärke 11"
    12 Uhr "Brücken bauen", Festvortrag: Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen
    13.30 Uhr musikalische Untermalung durch die Chorgemeinschaft Elbdeich
    14 Uhr Aufführung Kiekeberger Volkstanzgruppe
    14.20 Uhr Vorführung Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft "Drums Alive"
    14.40 Uhr Tanzvorführung "Powerdinos"
    ab 15 Uhr musikalische Untermalung durch "Windjammer"

    Konzerte im Hof Meyn: 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr Seniorenorchester "musici emeriti",
    15 Uhr bis 16 Uhr Akkordeonorchester Garlstorf

    Vorträge im Vortragssaal: 13.30 Uhr Prof. Dr. Annelie Keil, Gesundheitswissenschaftlerin: "Wer leben will, muss älter werden."
    14.15 Uhr Synan Al-Hashimy, Chefarzt des Alzheimer Therapiezentrums Ratzeburg: "Lebe mit einem Menschen mit Demenz und bleibe gesund!"
    14.45 Uhr Ilka Dirnberger, Vorsitzende der Landesseniorenrats Niedersachsen: "Haben Seniorenvertretungen Ihre Berechtigung?"
    15.15 Uhr Stefanie Woll, Zentrum für Weiterbildung der Universität Hamburg: "Abenteuer, Bereicherung, gemeinsames Lernen: Das Kontaktstudium für ältere Erwachsene an der Universität Hamburg."
    15.55 Uhr Roswitha Ostendorf-Beeck, Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Harburg: "Vorsorgevollmacht."

    Vorträge in der Landwirtschaftsschule:13.30 Uhr Barbara Ulmer, Schlaganfallinitiative Buchholz: "Auf einen Schlag - Schlaganfall kann jede/n treffen!"
    13.50 Uhr Rolf Helmerdig, Leiter des Hamburger Büros des Senior Experten Service: "Weltweit im Einsatz, der Senior Experten Service stellt sich vor."
    14.10 Uhr Dr. Christian Bendrath, Direktor des Collegium Augustinum: "Kostensicherheit im Pflegefall - das Augustinum macht's möglich."
    14.40 Uhr Meike Paul, Bereichsleitung Gesundheitssport bei der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft: "Der Beckenboden - eine wichtige Muskelgruppe für Frau und Mann!"
    15 Uhr Pastor Jürgen Pommerien, Palliativ-Station Krankenhaus Winsen: "Kinder auf dem letzten Weg ihrer Eltern."
    15.20 Uhr Notar Christian Denkeler, Kanzlei Peters & Palaske: "Gestaltung von Testamenten."
    15.40 Uhr Aileen Conrad, Führerscheinstelle Landkreis Harburg: "Fahrtauglich - so lange wie möglich mobil bleiben."

    Märchen und plattdeutsche Geschichten im Fischerhaus: 13.30 Uhr Martha Vogelsang liest Märchen mit Akkordeonbegleitung.
    14 Uhr Hermann Dieck erzählt plattdeutsche Geschichten.
    14.30 Uhr Martha Vogelsang liest Märchen mit Akkordeonbegleitung.
    15 Uhr Hermann Dieck erzählt plattdeutsche Geschichten.
    15.30 Uhr Martha Vogelsang liest Märchen mit Akkordeonbegleitung.
    16 Uhr Hermann Dieck erzählt plattdeutsche Geschichten.

  • "Konzert am Herd" im Hof Meyn im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Lieder über einen Piratenkoch, gespielt auf Küchengeräten - die Musiker Herr Zaches und Herr Zinnober führen beim Familienkonzert am Sonntag, 2. Juli, ab 11.15 Uhr, ein besonderes "Konzert am Herd" auf. Das Mitmachprogramm im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Der Vorverkauf läuft ab sofort im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum kostet für Kinder 1 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt: Seit 1995 unterstützt sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihrem finanziellen Beitrag Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Am 2. Juli verwandeln Michael Zachcial und Ralf Siebenand als Herr Zaches und Herr Zinnober allerlei Küchengeräte zu Musikinstrumenten. Außerdem kommen auch Gitarre, Klavier und Saxofon zum Einsatz. In ihrem Mitmachprogramm besingen die Musiker verrückte Kochgeschichten und einen verliebten Piratenkoch, dessen Essen schärfer ist als das Schwert seines Kapitäns. Michael Zachcial aus Bremen ist seit vielen Jahren als Musiker tätig und erhielt zahlreiche Preise. Ralf Siebenand aus Osnabrück steht seit mehr als 20 Jahren auf den Bühnen Europas. Für ihre Programme als Zaches und Zinnober wurden sie mehrmals mit der Auszeichnung "Kindertheater des Monats" in NRW ausgezeichnet.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden bereit seit 22 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland.

    Die Familienkonzerte werden außer von der Sparkasse Harburg-Buxtehude vom Hotel Lindtner in Harburg unterstützt. Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 3. September, 11.15 Uhr "Lieder und Tanzmusik rund ums norddeutsche Dorfleben" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Sonntag, 10. Dezember, 11.15 und 15 Uhr "Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, im Tanzsaal.

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Kartenreservierung: Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76-25
    Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.

  • “Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt" begeistert Zuschauer am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. "Advent Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei . . . " ja gut, weiter sind wir noch nicht. Passend zum zweiten Advent gab es in Hamburg und Umgebung schon ein wenig Schnee. Draußen ist es kalt und Kinder bauen eifrig Schneemänner. Am zweiten Adventssonntag jedoch gingen auch viele ins Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf und schauten sich dort ein Weihnachtskonzert an.

    Mit Weihnachtsliedern wie “Alle Jahre Wieder” und “Oh Tannenbaum” werden die Zuschauer aufgewärmt. | Foto: ein
    Mit Weihnachtsliedern wie “Alle Jahre Wieder” und “Oh Tannenbaum” werden die Zuschauer aufgewärmt. | Foto: ein

    Bevor die Vorstellung losgeht, werden Kinder und Eltern erst ein mal "warm" gemacht: Hans-Georg Spiegelund sein Akkordion spielen Weihnachtslieder - und das Publikum macht mit. Die erste Strophe geht noch ganz gut, danach lässt die Textsicherheit etwas nach, nicht aber die Begeisterung. Als das Puppenschauspiel anfängt, verdunkelt sich der Raum und die Bühne wird erleuchtet.

    Carl, der blinde Hund, wurde von seiner Familie im Wald ausgesetzt, weil er blind keine Schafe hüten kann. Festgebunden, hat er schon aufgegeben, als die Krähe Henk auftaucht und ihn befreit. Henk kann nicht fliegen, weiß aber, dass er zu etwas Großem bestimmt ist, also bestimmt er rundum, dass er ab sofort Carls Augen sein wird, und zusammen ziehen sie los, um ein neues Zuhause zu finden.

    Prinzessin Emilia wünscht sich einen Hund, aber ihre Mutter hat einen ausgesprochenen Putzfimmel, oder wohl eher eine Keimphobie, denn selber putzen tut sie nicht. Als Prinzessin Emilia in Ohnmacht fällt und nicht aufwacht, bringt die Königin alle wohlriechenden Dinge in den Palast und verweist alle schlechtriechenden, mit dabei ein uralter Käse, der wohl die einzige Hoffnung der Prinzessin ist. Carl, Henk und der Käse unternehmen nun alles, damit sie zu der Prinzessin zu kommen, um sie zu wecken und bei ihr ein Zuhause zu finden.

    Nach der Vorführung können sich die Kinder im Freilichtmuseum austoben und bei Tierfütterungen zuschauen. Vielleicht bauen sie ja doch noch einen Schneemann.

    Schon seit 1996 organisiert Hendrika Koster van Reijn am Freilichtmuseum am Kiekeberg mehrmals im Jahr Konzerte für Kinder. Sie will dem Nachwuchs einen Zugang zur klassischen Musik verschaffen, indem sie ihnen zusätzlich etwas zum Anschauen bietet, damit die Kinder nicht unruhig werden oder sich langweilen. Sie ist sehr bedacht, viel Abwechslung in die Stücke zu bringen, damit jedes Stück zu einem neuen Erlebnis wird.

    Dieses Mal wurde es das Puppentheater “Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt”, welches im Tanzsaal des Museums von Claudia de Boer des Blauer Mond Theaters vor etwa 60 Zuschauern vorgeführt wurde.

    Das Stück wurde von Claudia de Boer geschrieben und die musikalische Begleitung wurde von Bardo Henning komponiert, wobei die Blues-Mundharmonika von Peter Koglin eingespielt wurde. Die Musik (aufgenommen von Carlo Grippa) wird immer während des Umbaus der Kulissen gespielt. Besonders fielen die Schattenkulissen von Georg Jenisch auf. Die Kostüme der Puppen wurden von Anette Stichnoth hergestellt. Durch die abwechselnden Puppen und Schattenspiele und die bedacht platzierten Ton-Effekte bekam das Stück mehr Tiefe. Das Blauer Mond Theater führt in ganz Deutschland und teilweise auch in Österreich auf, weitere Information dazu unter 01 79/ 756 10 54 oder auf der Website www.theater-blauer-mond.de

    Natürlich inszeniert Hendrika Koster van Reijn weitere Stücke im Freilichtmuseum. Das nächste, am Sonntag, 10. Juni, handelt von Händel und erzählt auf unterhaltsame Art und Weise von seinem Leben. Weitere Informationen und Kartenverkauf unter Telefon 0 40/790 17 60.

  • „Dree niege Froons för Wotan“ - Plattdeutsches Theater mit der Hittfelder Speeldeel am Kiekeberg

    Ehestorf. Der Vorverkauf für das plattdeutsche Theaterstück „Dree niege Froons för Wotan“ hat begonnen. Freunde des plattdeutschen Theaters sichern sich ab sofort ihre Karten für die Aufführungen am Freitag, 2. Februar, ab 19 Uhr, am Sonnabend, 3. Februar, oder am Sonntag, 4. Februar, jeweils ab 15 Uhr im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Die Hittfelder Speeldeel will mit dem witzigen Stück im Historischen Tanzsaal für launig-lockere Stimmung sorgen.

    Zum Inhalt: Wotan ist geschockt: Seine Frau Sylvia ist weg. Tochter Pia hat nichts Besseres zu tun, als ihn in eine Seniorenwohngemeinschaft einzuquartieren. Sein neues Heim teilt er mit den drei dominanten, ihm unbekannten Damen Emily, Ella und Elke. Schnell nehmen die drei, mitsamt ihrer Hippie-Vergangenheit und ihren kuriosen Ideen zur Rentenaufbesserung, den neuen Mitbewohner in ihre Mitte. Für Wotan beginnt ein lustiger Rausch auf der Überholspur des Lebens. Bei seiner Frau Sylvia weckt dies ihre weiblichen Jagdinstinkte wieder zum Leben: Sie beschließt, sich ihren Mann zurückzuerobern. Doch wie kann ihr das gelingen, ohne am Ende als Verliererin dazustehen?

    Im Lustspiel von Bernd Spehling (Autor) und Wolfgang Binder (Übersetzung und Regie) spielen: Axel Hansen als Wotan Steller, Doris Hansen als
    Sylvia Steller, Britt Bürger-Hansen als Pia Steller, Heidi Klemm als Emily, Anne Albers als Ella, Margrit Bethke als Elke und Niels Romeikat als Herr Schaller. Regie führt Wolfgang Binder, Technik: Sascha Kothe, Requisite: Inge Wehmeyer, Maske: Cornelia Elbert.

    Karten sind für 10 Euro an der Kasse des Freilichtmuseums erhältlich. Reservierungen unter Telefon 0 40/79 01 76 25.

  • „Feuer und Licht“: Besucher erleben die spärliche Beleuchtung von früher

    Ehestorf. „Feuer und Licht“ - ein ungewöhnlicher Abend im Freilichtmuseum am Kiekeberg: Am Sonnabend, 16. Februar, zeigen 18 Darsteller der Gelebten Geschichte, wie die Bevölkerung auf dem Land nach Sonnenuntergang lebte und arbeitete. Zwischen 14 und 19 Uhr sehen Museumsbesucher in den Häusern traditionelle Leuchtmittel, wie Kienspäne, Öl, Gas und erste Elektrizität. Neu: Die Darsteller führen vor, wie die Menschen in der Nachkriegszeit in Notunterkünften, etwa der Nissenhütte, ihr Überleben sicherten. Das Freilichtmuseum ist ab 10 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Wie bestimmten Licht und Dunkelheit das tägliche Leben auf dem Land? Welche Licht- und Wärmequellen gab es vor 200 Jahren? Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 fachen für die Besucher ein Herdfeuer auf dem Heidehof an. Kinder und Erwachsene lernen verschiedene Leuchtmittel der vorindustriellen Zeit kennen: Kienspan, ein harzdurchtränktes Holzstück, selbstgegossene Talgkerzen und Krüsel, eine hängende Öllampe aus Blech.

    100 Jahre später nutzten die Menschen bereits Gas und Elektrizität für die Beleuchtung. Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1904 nehmen die Besucher mit in ihre Zeit und erklären, was diese technische Veränderung für die Landbevölkerung bedeutete. Im Fischerhaus sehen Besucher, wie wenig Licht eine elektrische Glühfadenlampe spendete. Schleifischer Jörg Nadler führt vor, wie dabei Netzte gestrickt und geflickt werden.

    Erstmals bei „Feuer und Licht“ erfahren die Besucher, wie Menschen in der Nachkriegszeit wohnten. Vor der Nissenhütte im Freilichtmuseum zeigen drei Darsteller der Gelebten Geschichte 1945 das tägliche Leben in Armut.

    An diesem Abend tauchen Petroleumlampen die Wege auf dem Museumsgelände in ein malerisches Licht. Um 17.30 Uhr und 18.30 erleben große und kleine Besucher im Hof Meyn ein Schattentheater.

    Zum Aufwärmen gibt es an der roten Küche Glühwein, Kinderpunsch und Zwiebelbrötchen. Am Fischerhaus können Besucher geräucherten Fisch erwerben. Regionale Spezialitäten bietet der Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“.

  • „Feuer und Licht“: Besucher erleben traditionelle Lichtquellen der vergangenen 200 Jahre

    Ehestorf. Zu „Feuer und Licht“ am Sonnabend, 15. Februar, führt die Gelebte-Geschichte-Gruppe im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf vor, wie Menschen früher nach Sonnenuntergang lebten. Bei Dämmerung und Dunkelheit erleben Besucher den urigen Heidehof im Kerzenlicht und das Fischerhaus im Schein der Petroleumlampe. Von 14 bis 19 Uhr entdecken sie traditionelle Leuchtmittel der vergangenen Jahrhunderte und ein Rahmenprogramm aus Märchenerzählung, Schattenspiel und Kerzenziehen für die ganze Familie. Das Freilichtmuseum ist ab 10 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Wie bestimmten Licht und Dunkelheit das tägliche Leben auf dem Land? Welche Licht- und Wärmequellen gab es vor 200 Jahren? Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 entfachen ein Herdfeuer im alten Bauernhaus. Kinder und Erwachsene lernen Leuchtmittel der vorindustriellen Zeit kennen, wie etwa Kienspan, ein harzdurchtränktes Holzstück, oder Talgkerzen und Krüsel, eine hängende Öllampe aus Blech.

    100 Jahre später nutzten die Menschen Gas und Elektrizität zur Beleuchtung. Die Gelebte-Geschichte-Darsteller 1904 zeigen den Besuchern, was die technische Veränderung für die Landbevölkerung bewirkte. Im Fischerhaus sehen Besucher, wie wenig Licht eine elektrische Glühfadenlampe spendete.

    Auch in der Nachkriegszeit war der Tagesablauf der Menschen stark von natürlichem Licht abhängig. In der Nissenhütte des Freilichtmuseums stellt die Gelebte-Geschichte-Gruppe 1945 das tägliche Leben in Armut im Winter dar: Flüchtlinge und Vertriebene, die ab 1945 in Notunterkünften unterkamen, improvisierten bei spärlichem Licht und wärmten sich an einer mit Bruchholz gefüllten Öltonne.

    Am frühen Abend gibt es für Groß und Klein Märchenerzählungen und ein Schattentheater in den historischen Bauernhäusern. Der Schmied führt Hammer und Amboss vor. Beim Kinderprogramm ziehen die Kleinen Kerzen und backen Stockbrot.

    Zum Aufwärmen gibt es Glühwein, Kaffee und Kinderpunsch. Herzhaftes und Kuchen stehen zur Auswahl. Vor dem Fischerhaus können Besucher geräucherten Fisch kaufen. Regionale Spezialitäten bietet der Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“.

  • „Sonntags im Museum – Königsberger Straße“: Führung über die neue Baustelle am Kiekeberg und Bericht zum Leben in der Nachkriegszeit von Hermann Dieck

    Ehestorf. Bei „Sonntags im Museum“ geht es am 7. April um das Leben in der Nachkriegszeit. Die Besucher erhalten ab 11 Uhr im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf eine Führung über die neue Baustelle „Königsberger Straße“. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr berichtet Hermann Dieck, Landwirt aus Salzhausen, über die Arbeits- und Lebensumstände seiner Familie in der Nachkriegszeit. Landfrau Elisabeth Hoppe stellt ein typisches Buffet der 1950er-Jahre zusammen. Erwachsene zahlen 9 Euro Museumseintritt, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Die Vorführungen sind kostenlos.

    Bei der einstündigen Führung über die Baustelle der „Königsberger Straße“ gewinnen die Besucher Einblicke in das neue Großprojekt am Kiekeberg. Treffpunkt ist um 11 Uhr vor der Nissenhütte. Alexander Eggert, Leiter der Abteilung Volkskunde im Freilichtmuseum, stellt die geplanten Gebäude und ihre Einrichtung sowie den Zeitplan und die baulichen Herausforderungen vor. In den nächsten Jahren werden sechs für die Nachkriegsjahrzehnte typische Häuser errichtet und teilweise vom Originalstandort ins Museum versetzt. Mit dieser Baugruppe holt das Freilichtmuseum die Zeit von 1949 bis 1979 an den Kiekeberg, die heute noch das Erscheinungsbild von Dörfern in ganz Deutschland prägt.

    Hermann Dieck, Landwirt aus Salzhausen, schildert in kurzweiligen Anekdoten die persönlichen Erlebnisse seiner Familie in den Jahren nach 1945. Seine Familie bewirtschaftete dort einen Hof in vierter Generation. Anhand von Fotos erklärt der Zeitzeuge im Eingangsgebäude seinen Zuhörern, wie sich das Leben auf dem Land in der Nachkriegszeit veränderte. Austausch und Fragen der Besucher sind erwünscht.

    In der Lehrküche des Agrariums bereitet Landfrau Elisabeth Hoppe ein typisches Buffet der 1950er-Jahre vor. Nach zeitgemäßem Vorbild bereitet sie die Lebensmittel zu und bietet den Besuchern Kostproben an.

    „Sonntags im Museum“ erleben Besucher am Kiekeberg viele Vorführungen aus dem Alltag der vergangenen Jahrhunderte. Sie erfahren mehr über altes Handwerk, historisches Kochen, Handarbeiten, Spiele, Landwirtschaftliches und das Leben der Nachkriegszeit. Vorführer und Besucher kommen ins Gespräch.

    Nächste Termine von „Sonntags im Museum“, jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr mit einem Kindermitmachprogramm: 28. April „Meisterhaft!“ Bildhauern, Historisches Wippdrechseln, Schmieden, Uhrmacherhandwerk, Bulldog heizen, 5. Mai „Mahlzeit!“ Marmelade kochen, Historisches Kochen, Probierküche, Backen im Lehmbackofen, 19. Mai „Meisterhaft!“ Weben, Zimmermänner, Traktoren und Landtechnik, 26. Mai „Natürlich!“ Spinnen, Weben, Führung des Imkers übers Museumsgelände, Schaufütterung
    9. Juni „Königsberger Straße“ Das Leben nach 1945: Führung über die Baustelle „Königsberger Straße“, Hermann Dieck berichtet aus der Nachkriegszeit.

     

  • „Wohnung mit Leiche zu verkaufen“ - Plattdeutsches Theater mit der Hittfelder Speeldeel am Kiekeberg

    Ehestorf. Der Vorverkauf für das plattdeutsche Theaterstück "Wahnung mit Liek to verköpen" hat begonnen. Die Aufführungen finden am Freitag, dem 7. Februar um 19 Uhr, am Sonnabend, dem 8. Februar um 15 und 19 Uhr, und am Sonntag, dem 9. Februar um 15 Uhr, im Historischen Tanzsaal des Freilichtmuseums am Kiekeberg statt. Aufgrund der großen Beliebtheit gibt es neben den drei Traditionsaufführungen erstmals eine Nachmittagsvorstellung am Sonnabend. Mit schwarzem Humor unterhält die Hittfelder Speeldeel ihre Zuschauer in plattdeutscher Sprache – auch ein Geschenk zu Weihnachten. Karten sind ab sofort für 12 Euro (inklusive Museumseintritt) im Museum und unter der Telefonnummer (0 40) 79 01 76-25 erhältlich.

    Hauptperson in dem Stück "Wahnung mit Liek to verköpen" ist Ursula Petersen: Sie lebt in Scheidung und möchte ihre Wohnung verkaufen. Mit ihrer Schwester organisiert sie eine Wohnungsbesichtigung als "Tag der offenen Tür". Unerwartet segnet eine der Interessenten das Zeitliche. Ursula sieht sich vor die Schwierigkeit gestellt, dies vor den übrigen potentiellen und teilweise skurrilen Käufern zu verheimlichen. Nicht nur eine penetrante Nachbarin sorgt für Trubel, auch die alarmierte Polizei erweist sich zwar als Freund, aber weniger als Helfer. Und der Amtsarzt steht im Stau...

    Bei dem Theaterstück "Wahnung mit Liek to verköpen" von Markus Lendl führte Wolfgang Binder Regie und übersetzte ins Niederdeutsche. Es spielen:

    Ursula Petersen - Heidi Klemm, Stefanie Seelmann - Doris Hansen, Hertha Graetz - Margrit Bethke, Klaas-Hinrich Sasse - Axel Hansen, Lisa Klipp - Claudia Vossler, Otto Olofsson - Siggi Schreiber, Ottilie Olofsson - Anne Albers, Leopold Bender - Wolfgang Binder, Jens Bölkow - Nils Romeikat, Sanitäter - Dennis Engel, Patrick Holst

    Historischer Tanzsaal, Freilichtmuseum am Kiekeberg:

    Die Karten gibt es für 12 Euro an der Kasse des Freilichtmuseums, Reservierungen unter (0 40) 79 01 76 – 25.

    Besuchern, die zuvor das Freilichtmuseum erkunden, bietet das Rösterei-Café „Koffietied“ nachmittags selbst gerösteten Kaffee und hausgemachten Kuchen. Typisch norddeutsche Gerichte gibt es im Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“.

     

    Plattdüütsch Theater mit‘e Hittfelder Speeldeel an’n Kiekebarg

    Freedag den 7. Feb. avends Klock 7, Sünnavend den 8. Feb. namiddaags Klock 3 un avends Klock 7 avends, Sünndag den 9. Feb. namiddaags Klock 3, 12 Euro inkl. Intritt för dat Museum

    Rosengoorn, 20.12.2019 – De Vörverkoop för dat plattdüütsche Theaterstück „Wahnung mit Liek to verköpen“ is al losgahn. De Opführungen finn an Freedag, den 7. Februar avends Klock 7, an Sünnavend, den 8. Februar namiddaags Klock 3 un avends Klock 7, un an Sünndag, den 9. Februar namiddaags Klock 3 in den Historischen Danzsaal vun dat Butenmuseum an‘n Kiekebarg statt. Wiel dat geern sehn wart givt dat neven de dree Traditschoonsopführungen to’n eersten Mal een Namiddaagsvörstellen an Sünnavend. Mit swarten Humor ünnerholt de Hittfelder Speeldeel ehr Tokiekers in plattdüütsche Spraak – ok een Gaav to Wiehnachten. Koorten sünd af nu för 12 Euro (inkl. Intritt för dat Museum) in dat Museum un ünner de Telefonklöönkastennummer (0 40) 79 01 76-25 to kriegen.

    Hööftperson in dat Stück „Wahnung mit Liek to verköpen" is Ursula Petersen: se levt in Scheden un müch gern ehr Wahnung verköpen. Mit ehr Süster kümmert se sik üm de Orgaisatschoon vun de Wahnungsbesichtigung as „Tag der offenen Tür“. Unverwachtens starvt een vun de Intresserten. Ursula süht sik för de Last stellt dat för de övrigen potentiellen deelwies egenoordige Köpers to versteken. Nich blot een sture Naversche sorgt för Trubel. Ok de alarmierten Wachtmeesters bewiesen sik as Frünnen, aver wenig as Hölper. Un de Amtsdoktor steiht in Stau….

    Bi dat Theaterstück "Wahnung mit Liek to verköpen" vun Markus Lendl hett Wolfgang Binder de Regie föhrt un hett ok in dat Nedderdüütsche översett. Dor spelen mit:

    Ursula Petersen - Heidi Klemm, Stefanie Seelmann - Doris Hansen, Hertha Graetz - Margrit Bethke, Klaas-Hinrich Sasse - Axel Hansen, Lisa Klipp - Claudia Vossler, Otto Olofsson - Siggi Schreiber, Ottilie Olofsson - Anne Albers, Leopold Bender - Wolfgang Binder, Jens Bölkow - Nils Romeikat, Sanitäter - Dennis Engel, Patrick Holst

    Historische Danzsaal, Butenmuseum an’n Kiekebarg

    De Koorten gifft dat för 12 Euro an de Kass vun’t Butenmuseum, Reservierungen ünner (0 40) 79 01 76 – 25.

    Beseukers, de vördem dat Butenmuseum utspekuleren doon, büdd dat Rösterei-Café „Koffietied“ namiddaags Kaffe de sülvst röst worrn is un sülvst maakt Koken. Tyypsch noorddüütsch Eten gifft dat in‘n Museumskroog „Stoof Mudders Kroog“.

  • 16. Deutschland-Tour der historischen Nutzfahrzeuge hält auch am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Schon zum 16. Mal gehen die historischen Nutzfahrzeuge auf Deutschland-Tour. Erstmals halten die 84 Oldtimer auf ihrem Weg auch am Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf.

    Die Lastkraftwagen, Transporter und Busse treffen am Freitag, 31. August, gegen 15 Uhr am Museum ein. Das Freilichtmuseum ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Fahrzeuge können nach 17 Uhr noch auf den Museumsparkplätzen besichtigt werden.

    Historische Nutzfahrzeuge auf Tour durch Deutschland. | Fotocredit : Thomas Küppers
    Historische Nutzfahrzeuge auf Tour durch Deutschland. | Fotocredit : Thomas Küppers

    Am nächsten Morgen geht es für die Nutzfahrzeug-Oldtimer weiter in Richtung Norden. Ziel der Reise ist dieses Jahr Schweden. Dieses Jahr sind mehr als 80 Fahrzeuge angemeldet, die zusammen eine über einen Kilometer lange Kolonne bilden. Das erste Etappenziel der Deutschland-Fahrt ist das Freilichtmuseum am Kiekeberg.

    Historische Nutzfahrzeuge auf Tour durch Deutschland. | Fotocredit : Thomas Küppers
    Historische Nutzfahrzeuge auf Tour durch Deutschland. | Fotocredit : Thomas Küppers

    Das älteste Fahrzeug ist aus dem Jahr 1943: Der Opel Blitz 3,6-36 S hat gerade einmal 75 PS. Mit seinen 3,1 t gehört er zu den Leichtgewichten unter den Lkw. Der zehn Jahre jüngere Büssing 8000 liegt mit seinen 8,1 t und 180 PS schon deutlich darüber. Dafür fährt er nur 65 km/h. Selten fahren so viele große historische Nutzfahrzeuge, Lkw und Busse gemeinsam.

    Für das leibliche Wohl steht im Freilichtmuseum am Kiekeberg die Gaststätte Stoof Mudders Kroog bis 21 Uhr bereit. Die Deutschland-Tour der historischen Nutzfahrzeuge gibt es bereits seit 32 Jahren. Die längst als Mille Miglia der Lkw-Oldtimerbranche geltende Tour unter der Schirmherrschaft des Verbands der Automobilindustrie (VDA) beginnt am 30. August in Spelle und endet am 7. September in Neustadt-Glewe.

    Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite: www.historische-deutschlandfahrt.de.

  • 75 Jahre nach Kriegsende: Freilichtmuseum zeigt, wie Flüchtlinge, Heimkehrer, Landbevölkerung und britische Soldaten den Alltag erlebten

    Ehestorf. Der Krieg war zu Ende – die Unsicherheit immer noch groß. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg veranstaltet am 23. und 24. Mai 2020 das Living-History-Wochenende „1945. Der erste Sommer im Frieden“. 75 Jahre nach Kriegsende zeigt das Museum damit den Alltag der einfachen Bevölkerung im ersten Nachkriegssommer. 60 geschichtlich versierte Darsteller aus allen Teilen Deutschlands und den Niederlanden schlüpfen in die Rollen von Flüchtlingen aus Pommern und Königsberg, von heimkehrenden Soldaten, Magd und Großvater auf dem Marschenhof und in die Rolle von britischen Soldaten, die das Chaos im Nachkriegsdeutschland regeln sollen.

    Besucher sehen im Museum die Ankunft eines Flüchtlingstrecks aus Pommern, der von britischen Soldaten kontrolliert wird, erleben die Enge in Fischerhaus und Hof Meyn mit ihren Einquartierungen, die ärztlichen Untersuchungen vor aller Augen, die Entnazifizierungen und alltäglichen Schwierigkeiten im Umgang mit den Fremden. Ausweiskontrollen für den Besuch beim Nachbarn, das Sprachwirrwar zwischen Englisch, Plattdeutsch und Schlesisch, die Suche nach Vermissten und das Ringen um Nahrungsmittel gehören dazu.

    Außerdem, auch in der Not, gibt es kleine Fluchten: Da sind zum Beispiel eine Skatrunde im Gasthof oder ein Boxkampf der Soldaten. Die Besucher befinden sich mitten in der Szene am Kiekeberg in Ehestorf, sie stehen neben dem Arzt, hören die Bäuerin über die Soldaten schimpfen oder den Fischer, der seine jungen Töchter ermahnt: „Geht nicht raus, man weiß ja nie, bei den vielen Fremden.

    Mit der Darstellung „1945. Der erste Sommer im Frieden“ füllt das Freilichtmuseum am Kiekeberg eine Lücke in der allgemeinen Geschichtsvermittlung: Es zeigt die Zeit von Mai 1945 bis zum Hungerwinter 1946/1947. Wie ging es den Menschen vor Ort? Was bedeutete es, ohne Besitz neu anzufangen? Was, das eigene enge Heim mit fremden Menschen zu teilen? Wie konnten Gesetze durchgesetzt werden, ohne funktionierende Gerichtsbarkeit und in einer fremden Sprache? Woher kamen die Lebensmittel, was war mit der Krankenversorgung, mit Schulen? Wie funktionierte – kurz gesagt – das Leben an sich?

    Unsere große Stärke ist: Wir zeigen, was nicht im Geschichtsbuch steht“, erläutert Museumsdirektor Stefan Zimmermann. „Wir blicken auf den Alltag der Bevölkerung auf dem Land. So wird Geschichte begreifbar, und unsere Besucher können sich die Vergangenheit besser vorstellen.“ Das funktioniert sehr gut bei den regelmäßigen Darstellungen der Gelebten Geschichte am Kiekeberg, die um 1804 und 1904 spielen.

    Im vergangenen Jahr haben wir bereits ein Wochenende im Sommer 1945 dargestellt. Wir sind sehr beeindruckt von der Professionalität der Darsteller, die historisch hundertprozentig korrekt sind. Und unsere Besucher erleben das ebenso: Es gab Personen aus der Erlebnisgeneration, die bestätigten, dass sie als Kind genau diese Erfahrungen gemacht haben“, erinnert sich Stefan Zimmermann. „Es war bewegend und erhellend zugleich. Ein unerwarteter Nebeneffekt: Unsere Besucher kamen über Generationen hinweg ins Gespräch. So funktionieren Geschichtsvermittlung und Begegnungen zwischen den Generationen.

    Die Nachkriegszeit ist besonders für den Landkreis Harburg prägend: Er nahm besonders viele Zuziehende auf. Ausgebombte Hamburger kamen bereits 1943 und hofften auf eine schnelle Rückkehr in ihre Stadt. Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten fanden hier und in den angrenzenden Landkreisen einen Ort, der ihnen Sicherheit versprach und ihrer Heimat landschaftlich sehr ähnelte. Viele von ihnen zögerten, weiter zu ziehen: Sie wollten sich nur kurzzeitig im Westen Deutschlands aufhalten und so schnell wie möglich wieder nach Hause zurückkehren.

    So nahm der Landkreis Harburg überproportional viele Menschen auf: Wohnten hier 1939 noch 62.602 Menschen, waren es zehn Jahre später bereits 124.397. „Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage und der Zuzugsbeschränkungen in Hamburg sowie der Nähe zur Sowjetischen Besatzungszone stieg die Zahl auch in den folgenden Jahren weiter“, erläutert Stefan Zimmermann. Das bedeutete zum einen starke Bemühungen bei Integration und Ausbau von Wohnraum und Infrastruktur. Die neuen Bewohner belebten andererseits die Region, mit neuen Ideen und einem starken Aufbauwillen.

    Die Veranstaltung „1945. Der erste Sommer im Frieden“ findet im Rahmen des Großprojekts „Königsberger Straße“ statt: Das Freilichtmuseum am Kiekeberg errichtet in den kommenden Jahren Gebäude, die typisch für das Leben in der Nachkriegszeit sind und bis heute das Erscheinungsbild von Dörfern in ganz Deutschland prägen. Die Notunterkunft, eine sogenannte Nissenhütte, und eine 1950er-Jahre-Tankstelle stehen bereits. Siedlungshäuser, ein Quelle-Fertighaus und eine Ladenzeile werden folgen. „Die Umbrüche in dieser spannenden Zeit betreffen jeden Dorfbewohner“, sagt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. „Wir stellen dar, wie Einheimische, aber auch Neubürger die Aufbauzeit erlebten.“

  • Abenteuer Alter: Franz Müntefering und Carola Reimann im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Mehr als 2.500 Besucher feierten am vergangenen Sonntag, 6. Mai, das "Abenteuer Alter" im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Bei bestem Wetter informierten sie sich bei zahlreichen Vorträgen und an mehr als 80 Info-Ständen zu Bildung, Pflege, Gesundheit, Reisen, Sport und Freizeit. Der Kreisseniorentag wird alle zwei Jahre vom Landkreis Harburg, dessen Seniorenstützpunkt, dem Seniorenbeirat und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg gemeinsam ausgerichtet.

    Hauptredner war Franz Müntefering, früherer Bundesminister und heutiger Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. Er warb für einen Austausch zwischen den Generationen: "Die vernünftigen jungen und alten Menschen und die dazwischen müssen sich unterhalten und Deutschland voranbringen. Wir wollen Chancen für jeden und müssen alle Möglichkeiten nutzen, weiterhin eine Wohlstandsgesellschaft zu bleiben." Im Kern stelle sich die Frage: "Wie können wir gut leben? Daher haben wir das Motto 'Brücken bauen' für den Bundesseniorentag gewählt." Der Bundesseniorentag findet vom 28. bis 30. Mai in Dortmund statt.

    Elisabeth Schmidt, Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats, stellte das Programm des Seniorentags vor. Carola Reimann, Sozialministerin des Landes Niedersachsen, forderte die Zuhörer direkt auf: "Wir wollen die Bevölkerung für die Bedarfe von Senioren sensibilisieren. Der Austausch mit Ihnen ist für mich als Politikerin wichtig. So können wir das Leben im Landkreis Harburg für alle Bürger noch lebenswerter machen."

    Dieser Aspekt liegt auch Landrat Rainer Rempe am Herzen: "Das Alter ist ein Abenteuer, und der Landkreis Harburg möchte Sie unterstützen, dass es ein positives Abenteuer wird. Wir möchten alle Generationen verbinden, so dass sie am sozialen, kulturellen und politischen Leben teilhaben." Und Rainer Rempe ermunterte: "Bringen Sie sich ein, mit Ihrem Wissen, Ihren Kenntnissen und Ihrer Lebenserfahrung. Auf dem Seniorentag erhalten Sie viele Anregungen, wie Sie den dritten Lebensabschnitt aktiv und mit viel Freude gestalten können."

    Auf das Freilichtmuseum am Kiekeberg bezogen erläuterte Museumsdirektor Stefan Zimmermann: "Wir nehmen die Bedürfnisse älterer Besucher sehr ernst. Unser Museum wurde zum Beispiel als erstes Freilichtmuseum Deutschlands als barrierefrei zertifiziert. Zurzeit arbeiten mehr als 350 Menschen ehrenamtlich bei uns, viele von ihnen nach dem Erwerbsleben. Auch als Zeitzeugen sind sie gefragt, insbesondere für die Zeit nach 1945."

    In der außergewöhnlichen Atmosphäre des Museums mit mehr als 40 historischen Gebäuden und Gärten präsentierten rund 80 Aussteller ihr breitgefächertes Angebot für Senioren und motivierten zu zahlreichen Mitmach-Aktionen. An vielen Stellen im Museum gab es Musik, Tanz und Vorträge über Gesundheit, Pflege im Alter, ehrenamtliche Arbeit oder Weiterbildung.

  • Alles rund ums Brot am Kiekeberg

    Ehestorf. Brot – eines der ältesten handwerklich hergestellten Lebensmittel des Menschen. Hunderte verschiedene Sorten gibt es allein in Deutschland. Am Sonntag, 5. März 2017, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg von 10 bis 18 Uhr alles um das Grundnahrungsmittel Nr. 1.

    Mit dabei ist das Team der Nationalmannschaft der deutschen Bäckermeister. das sein Können zeigt. Bei der Brotsprechstunde steht ein Bäcker mit Tipps und Tricks rund um eigene Backerzeugnisse zur Verfügung. In einer großen Brotschau erklärt ein Brotprüfer, was ein gutes Brot ausmacht. Außerdem ist Daniel Probst, einer von Deutschlands ersten Brot-Sommeliers, vor Ort, verkostet verschiedene Brotsorten und gibt hilfreiche Tipps.

    In der Lehrküche des Agrariums testen Kinder moderne Elektroöfen, am offenen Feuer backen sie leckeres Stockbrot. Währenddessen geben die Museumsbäcker Tipps zu Sauerteig und Co. Sauerteig in Bioland-Qualität können die Besucher direkt in der Museumsbäckerei erstehen. Händler bieten ihre Ware feil: Aufstriche, Marmeladen sowie Brotmesser oder -körbe.

    Kuchen und warmes Essen aus Brot wie Brotsuppe, Brottorte und mehr gibt es im Museumsgasthof, im Rösterei-Café "Koffietied" sowie an zahlreichen Ständen.

  • Alles über Bienen und Honig beim Imkertag im Juli

    Ehestorf. Am Sonntag, 29. Juli, findet im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf in der Zeit von 10 bis 18 Uhr der Imkertag statt. Zahlreiche Vorführungen stellen die Biene, ihren Lebensraum und die Honigverarbeitung in den Mittelpunkt. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Zwischen den historischen Höfen aus der Lüneburger Heide erfahren die Besucher am Kiekeberg, wie ein Bienenvolk entsteht oder welche Aufgaben die Immen haben. Schaukästen zeigen die fleißigen Bienen in ihrem Haus. Museumsimker Michael Timm erklärt das Handwerk des Imkerns anschaulich vom Waben öffnen bis zum Honig schleudern und sieben.
    Clemens Tandler vom Imkerverein am Kiekeberg führt Interessierte durch die vielfältigen Bienenweidepflanzen in den Museumsgärten und beantwortet fachkundig die Fragen der Besucher. Die Ernährungswissenschaftlerin Renate Frank vermittelt Wissenswertes über den Honig und seinen Einfluss auf die Gesundheit. Kinder erleben einen Sinnesparcours und nehmen an Bastelaktionen rund um das Thema Bienen teil.

    Die Imkerei ist seit Jahrhunderten eng mit der Heidelandschaft verbunden – Bienenzäune mit geflochtenen Bienenkörben prägten das Bild. Honig und Bienenwachs waren wichtige Wirtschaftsgüter in der Region.

    Beim Imkertag stellen wir den Besuchern die Entwicklung des Imkerns mit traditionellen und aktuellen Werkzeugen vor“, so Direktor Stefan Zimmermann. „Dabei weisen wir auch auf die Bedeutung der Bienen in der modernen Landwirtschaft hin.“ Der Imkerverein am Kiekeberg e.V. gestaltet den Imkertag im Freilichtmuseum maßgeblich mit. Die Vereinsmitglieder kümmern sich auch um die Museumsbienen, vermitteln den Besuchern überlieferte Imkertechniken und bieten Kurse für Schulgruppen und Erwachsene an.

  • Ambossklang und Feuerglut im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Am Sonnabend, 11. August, erhellen Ambossklang und Feuerglut das historische Museumsgelände in den Abendstunden. Zum ersten Mal widmet das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf dem Thema Schmieden einen langen Sommerabend - von 14 bis 22 Uhr. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Es klingt und hämmert - das alte Schmiedehandwerk präsentiert sich auf vielfältige Weise. Ein Hufschmied führt vor, wie den Museumspferden Hufeisen angelegt werden. Der historische Federhammer, eine technische Neuerung aus dem 19. Jahrhundert, wird vorgeführt. Ein Messerschmied zeigt, wie Schneidewerkzeuge hergestellt werden. Mehrere Kunstschmiede fertigen und zeigen ihre dekorativen Werke aus Metall. Ein Sattler ergänzt das historische Handwerk und führt die Zusammenarbeit mit dem Schmied vor.

    Ein besonderes Rahmenprogramm lädt zum Verweilen in der Dämmerung ein: Zauberhafte Musik durch geschmiedete Klangschalen untermalt die Atmosphäre am Kiekeberg. Erwachsene und Kinder lauschen den Märchenerzählungen über "des Glückes Schmied" aus vergangenen Zeiten. Die Besucher backen sich leckeres Stockbrot über dem Feuer und genießen leichte Köstlichkeiten wie Quiche, Zwiebelbrötchen und sommerliche Weine. Eine Feuershow rundet den stimmungsvollen Sommerabend im Freilichtmuseum ab.

     

  • Anfassen und Mitmachen: Frühjahrsferien im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf erleben junge Besucher ab vier Jahren ein frühlingshaftes Mitmachangebot. Von Dienstag bis Freitag, 18. bis 21. April, basteln, nähen und malen Kinder in kostenfreien und offenen Angeboten. Das Ferienprogramm findet jeweils von 11 bis 16 Uhr statt. Der Museumseintritt ist für Besucher unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er neun Euro.

    Mitmachen, anfassen und gestalten - in den Frühjahrsferien am Kiekeberg dreht sich alles rund um Kreativität. Gemeinsam mit den Museumspädagogen basteln Kinder Dekoratives, Praktisches oder tolle Ostergeschenke für die Familie.

    Am Mittwoch, 19. April, entstehen mit Hilfe von Kleber und Schere wiederbeschreibbare Tafel-Schilder. Mit Pinseln und bunten Farben geht es am Donnerstag, 20. April, zur Sache: Junge Maler verzieren Teller, Gläser und weiteres Geschirr. Am Freitag, 21. April, schwingen Kinder die Nadel und nähen flauschige Filzsäckchen. Die Frühjahrsferienangebote sind kostenfrei. Familien können ohne Anmeldung vorbeikommen.

    Während die Kinder malen und basteln, erkunden die Erwachsenen das Freilichtmuseum: Auf dem Museumsgelände laden mehr als 40 historische Gebäude und Gärten zum Frühlingsspaziergang ein. In den Häusern und Ställen leben Pferde, Schweine und Schafe alter Nutztierrassen und in den Museumsgärten sprießt das erste Grün. Die Kindheit der 1950er- bis 1980er-Jahre präsentiert die Dauerausstellung Spielwelten. In der interaktiven Ausstellungswelt Agrarium entdecken Besucher Traktoren, historische Landtechnik sowie Wissenswertes rund um Ernährung gestern, heute und morgen.

    Eine deftige Stärkung bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit traditioneller norddeutscher Küche. Hausgemachten Kuchen und frisch gerösteten Kaffee genießen große und kleine Besucher im Rösterei-Café Koffietied.

  • Anfassen und Mitmachen: Frühjahrsferien im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf erleben junge Besucher ab vier Jahren ein frühlingshaftes Mitmachangebot. Von Dienstag bis Donnerstag, 13. bis 15. März und 20. bis 22. März, basteln und gärtnern Kinder in drei kostenfreien und offenen Angeboten. Das Ferienprogramm findet jeweils von 11 bis 16 Uhr statt. Der Museumseintritt ist für Besucher unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro.

    Die Frühjahrsferien am Kiekeberg drehen sich um die neue Ausstellung zur "Deutschen Brotkultur" und um die erblühenden Gärten im Museum. Gemeinsam mit den Museumspädagogen wird gebastelt: dienstags ein Brot-Memory, mittwochs bunte Pflanzgefäße, in die sie Samen sähen, donnerstags Bäckermützen.

    Spielerisch erleben die Kinder dabei Grundsätze nachhaltigen Lebens: Regionalität, Saisonalität, Recycling und Upcycling. Die Frühjahrsferien-Angebote sind kostenfrei. Familien können ohne Anmeldung vorbeikommen.

    Während die Kinder malen und basteln, erkunden die Erwachsenen das Freilichtmuseum: Auf dem Museumsgelände laden mehr als 40 historische Gebäude und Gärten zum Frühlingsspaziergang ein. In den Häusern und Ställen leben Pferde, Schweine oder Schafe alter Nutztierrassen und in den Museumsgärten sprießt das erste Grün. Die Kindheit der Jahre 1950 bis 1980 präsentiert die Dauerausstellung Spielwelten. In der interaktiven Ausstellungswelt Agrarium entdecken Besucher Traktoren, historische Landtechnik sowie Wissenswertes rund um Ernährung gestern, heute und morgen.

    Eine deftige Stärkung bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit traditioneller norddeutscher Küche. Hausgemachten Kuchen und frisch gerösteten Kaffee genießen große und kleine Besucher im Rösterei-Café Koffietied.

  • Anpacken für die Kultur in der Region - Freilichtmuseum am Kiekeberg sucht Ehrenamtliche

    Ehestorf. Ehrenamtliche packen an - im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf sind sie im Garten, bei Kinderprogrammen, im Archiv, beim Kuchenverkauf und an vielen weiteren Stellen aktiv. Mit ihrem Einsatz unterstützen die freiwilligen Helfer die kulturelle Arbeit des Museums in der Region.

    Kuchenverkauf, Basteln mit Kindern, Einlass: Ehrenamtliche sind am Kiekeberg überall mit dabei. Und für spezielle Tätigkeiten gibt es eigene Gruppen, zum Beispiel für den Museumsladen oder die historischen Gärten. "Jetzt planen wir eine neue AG: die Hauruck-Gruppe", verrät Carina Meyer, Kaufmännische Geschäftsführerin im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Ihre Mitglieder setzen handwerkliche Projekte um, restaurieren Zäune und Wege oder bereiten Veranstaltungen vor. "Wir freuen uns über Menschen mit handwerklichem Interesse, die Lust haben anzupacken. Eine Ausbildung ist dazu nicht notwendig."

    Ein erstes Schnuppertreffen für die neue Gruppe findet am Dienstag, 23. Januar, ab 18 Uhr am Kiekeberg statt. Interessenten melden sich bis zum 16. Januar bei Sebastian Baier unter (0 40) 79 01 76-86 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    "Bei uns können Freiwillige in vielen Bereichen tätig sein - bei uns kann sich jeder einbringen", sagt Carina Meyer. "Auch für Menschen mit Spezialkenntnissen haben wir passende Tätigkeiten: Schon jetzt sind Gärtner, Erzieher und ein Bild-Restaurator im Team." Ehrenamtliche Arbeit bringt Spaß, ist eine sinnvolle Betätigung und bietet sozialen Austausch. Am Kiekeberg können Freiwillige ihren Interessen nachgehen und dabei die Kulturarbeit unterstützen. 320 freiwillige Mitarbeiter sind es zurzeit - eine aktive Gemeinschaft und eine große Hilfe für die Museumsmitarbeiter.

    Auch in den Außenstellen des Freilichtmuseums ist ein Einsatz möglich: Bei Veranstaltungen auf dem Museumsbauernhof in Wennerstorf und im Mühlenmuseum Moisburg verkaufen ehrenamtliche Mitarbeiter Eintrittskarten oder betreuen Verkaufsstände.

    Die Ehrenamtlichen im Freilichtmuseum arbeiten mit den Hauptamtlichen Hand in Hand. Sebastian Baier, Ansprechpartner für das Ehrenamt, organisiert Fortbildungen, Treffen und Exkursionen nur für Ehrenamtliche und kümmert sich um deren Einsätze. Einige Ehrenamtliche engagieren sich wöchentlich, andere zu bestimmten Veranstaltungen oder nur einige Male im Jahr für spezielle Aufträge. Sebastian Baier: "Melden Sie sich gern bei uns, wir finden für jeden das Richtige!"

    Interessierte erreichen Sebastian Baier unter der Telefonnummer 0 40/79 01 76 86 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Weitere Informationen unter www.foerderverein-kiekeberg.de

  • Apfel des Jahres 2018: „Roter Brasilienapfel“ – seltene Apfelsorte am Kiekeberg gepflanzt

    Ehestorf.Roter Brasilienapfel“ heißt der Apfel des Jahres. Der BUND Hamburg und das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf haben diese alte und seltene Apfelbaumsorte jetzt gemeinsam in den Landwirtschaftlichen Entdeckergarten gepflanzt. Der „Rote Brasilienapfel“ fällt durch seine dunkelrote Schale auf. „Diese Färbung hat ihm seinen Namen verliehen“, erklärt Eckart Brandt, Obstbauer und Fachbuchautor: „Brasa“ ist portugiesisch und steht für die Glut des Feuers. Wegen seiner Schönheit diente der Apfel früher auch als Schmuck auf Hochzeitstafeln.

    Im 18. Jahrhundert wurde der „Rote Brasilienapfel“ erstmals in der Fachliteratur beschrieben. In den vergangenen 100 Jahren galt er als verschollen. Eine Baumschule im Amt Neuhaus (heute Landkreis Lüneburg) hat die seltene Sorte aber bis etwa 1950 angebaut. Unberührt von der wechselvollen Geschichte bleibt der „Rote Brasilienapfel“ im Grenzgebiet der ehemaligen DDR bestehen. Nach der Wiedervereinigung wird auch der Apfel wiederentdeckt. „Diese Apfelsorte ist extrem robust und übersteht sogar mehrwöchige Überflutungen in ihrem Lebensraum der Elbtalaue“, weiß Dr. Olaf Anderßon vom Lüneburger Streuobstwiesen e.V.

    Der „Rote Brasilienapfel“ schmeckt feinsäurig und ist mit bis zu 15 Metern einer der höchsten Apfelbäume auf einer Streuobstwiese. „Es lohnt sich, die Hochstamm-Obstbäume zu erhalten. Sie ziehen Insekten und Vögel an – wie beispielsweise den Steinkauz – die anderswo kaum noch zu finden sind“, erklärt Gudrun Hofmann vom BUND Hamburg.

    Der Titel „Apfel des Jahres“ wurde zum 18. Mal verliehen. Die Gärtner des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf pflegen die Obstbäume, um sie der Nachwelt zu erhalten. „Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz: Außer historischen Gebäuden und alten Haustierrassen bewahren wir auch Obst- und Gemüsesorten aus der Vergangenheit“, erklärt Stefan Zimmermann, Direktor des Freilichtmuseums am Kiekeberg. „Unser Team im Museumsbauernhof in Wennerstorf erntet die Früchte und vermostet sie zu Saft, den wir unseren Besuchern anbieten.

    Der „Rote Brasilienapfel“ und andere historische Obstbäume sind am Sonnabend und Sonntag, 14. und 15. April, auf Norddeutschlands größtem Pflanzenmarkt im Freilichtmuseum am Kiekeberg erhältlich. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr präsentieren die Aussteller ihre heimischen Gewächse und Raritäten.

    Im Landwirtschaftlichen Entdeckergarten des Freilichtmuseums am Kiekeberg wachsen mehr als 300 Obstbäume. Ein Teil der Wiesen dient den Museumstieren als Weidegrund, ein anderer als flexibler und kostenloser Besucherparkplatz.

  • Apfel des Jahres 2019: „Dithmarscher Paradiesapfel“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf gepflanzt

    Ehestorf.Dithmarscher Paradiesapfel“ heißt der Apfel des Jahres 2019. Der BUND Hamburg und das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf haben die alte Apfelbaumsorte jetzt in den Landwirtschaftlichen Entdeckergarten des Museums gepflanzt.

    Der ‚Dithmarscher Paradiesapfel‘ hat ein besonders feines Aroma. Er eignet sich sehr gut zum Apfelmus Kochen und Backen“, erklärt Eckart Brandt, Obstbauer und Fachbuchautor. Der Apfel fällt durch sein reinweißes Fruchtfleisch auf, das auch nach dem Aufschneiden noch lange hell bleibt. Wegen dieser Farbe wurde er früher auch „Dithmarscher Weißer Paradiesapfel“ genannt.

    Pflanzung Apfel des Jahres „Dithmarscher Paradiesapfel“ am Kiekeberg 4.4.19: Matthias Schuh (von links, Museumsgärtner), Carina Meyer (Kaufmännische Geschäftsführerin des Freilichtmuseums am Kiekeberg), Malte Reichert (Pomologe), Eckart Brandt (Pomologe), Gudrun Hofmann (Vorständin BUND Hamburg), Dr. Klaus-Jürgen Paulsen (Pomologe Landwirtschaftsmuseum Meldorf). | Foto: ein
    Pflanzung Apfel des Jahres „Dithmarscher Paradiesapfel“ am Kiekeberg 4.4.19: Matthias Schuh (von links, Museumsgärtner), Carina Meyer (Kaufmännische Geschäftsführerin des Freilichtmuseums am Kiekeberg), Malte Reichert (Pomologe), Eckart Brandt (Pomologe), Gudrun Hofmann (Vorständin BUND Hamburg), Dr. Klaus-Jürgen Paulsen (Pomologe Landwirtschaftsmuseum Meldorf). | Foto: ein

    Der „Dithmarscher Paradiesapfel“ ist um 1850 entstanden. „Damals wurde oft die jeweils beste Apfelsorte der Region ‚Paradiesapfel‘ genannt“, weiß Dr. Klaus-Jürgen Paulsen, Pomologe vom Landwirtschaftsmuseum Meldorf. „Der ‚Dithmarscher Paradiesapfel‘ eignet sich nur zum Direktverzehr. Der Apfelbaum verliert einen Großteil der Früchte vor der Reife, sie sind kaum lagerfähig. Deshalb wurden früher verschiedene Apfelsorten angepflanzt, um bis in den Winter etwas Obst zu haben. Der Geschmack war da Nebensache.

    Es lohnt sich für alle, die historischen Apfelsorten zu erhalten“, ergänzt Gudrun Hofmann, Dipl.-Biologin und Vorständin im BUND Hamburg. „Die Obstbäume sind wichtig für Insekten und das Vogelvorkommen in der Region.“ Im Landwirtschaftlichen Entdeckergarten am Kiekeberg wachsen über 300 Obstbäume. Hier gibt es eine Ahnenreihe zum „Apfel des Jahres“: Der Titel wurde zum 19. Mal verliehen. „Wir bewahren neben den historischen Gebäuden und alten Haustierrassen auch die Obst- und Gemüsesorten der Vergangenheit“, freut sich Carina Meyer, Kaufmännische Geschäftsführerin des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Das Team vom Museumsbauernhof Wennerstorf erntet die Früchte und vermostet sie zu Saft, den Besucher im Museumsladen kaufen können.

    Der „Dithmarscher Paradiesapfel“ und andere historische Obstbäume sind am Sonnabend und Sonntag, 13. und 14. April, auf Norddeutschlands größtem Pflanzenmarkt im Freilichtmuseum am Kiekeberg erhältlich. Von 10 bis 18 Uhr präsentieren die Aussteller heimische Gewächse und Raritäten.

    Anwesende:
    Carina Meyer, Kaufmännische Geschäftsführerin der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg, Eckart Brandt, Obstbauer und Autor mehrerer Fachbücher, Gudrun Hofmann, Vorständin BUND Hamburg, Dr. Klaus-Jürgen Paulsen, Pomologe, Landwirtschaftsmuseum Meldorf, Malte Reichert, Pomologe, Albersdorf und  Matthias Schuh, Museumsgärtner der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg

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