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Freilichtmuseum am Kiekeberg

Freilichtmuseum am Kiekeberg

  • Noch Karten für das Familienkonzert "Lieder und Tanzmusik rund ums norddeutsche Dorfleben"

    Ehestorf. Für das Konzert "Lieder und Tanzmusik rund ums norddeutsche Dorfleben" am Sonntag, 3. September, ab 11.15 Uhr im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf sind noch Restkarten vorhanden. Concertina und Maultrommel nehmen Kinder ab vier Jahren und deren erwachsene Begleiter mit auf eine Reise in die Vergangenheit auf dem norddeutschen Dorf. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt: Seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihrem finanziellen Beitrag Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Mit historischen Instrumenten spielen die drei Musiker Ralf Gehler, Ernst Poets und Wolfgang Meyering alte norddeutsche Lieder. Die Lieder des Programms erzählen, wie unsere Vorfahren auf dem Land gelebt und gefeiert haben. Dabei geht es fröhlich zu: Tanzmusiken wie Walzer, Schottisch oder Polka stehen auf dem Programm. Die Instrumente der Musiker sind die gleichen, die in der Vergangenheit auf Festen in den Dörfern erklangen.

    Der Dudelsack war bis ins 18. Jahrhundert neben der Geige das wichtigste Volkstanzinstrument. Im 19. Jahrhundert waren heute fast vergessene Instrumente wie die Concertina sehr beliebt. Gitarren und Mandolinen gehörten in die Zeit der Jugendbewegung um 1900. Geschichten rund um das Musikmachen auf dem Dorfe ergänzen die Musik und machen die alte Zeit lebendig - für Jung und Alt. Die Musiker haben langjährige Erfahrungen in verschiedenen Folkgruppen, im Radio und beim Fernsehen. Ralf Gehler ist Doktor der Europäischen Ethnologie und bringt sein Fachwissen in die Musikstücke ein.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische und traditionelle Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden seit 22 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum kostet für Kinder 1 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro.
    Die Familienkonzerte werden auch unterstützt vom Hotel Lindtner in Harburg-Heimfeld.

    Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 10. Dezember, 11.15 und 15 Uhr "Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, im Historischen Tanzsaal. Der Vorverkauf startet im November im Freilichtmuseum am Kiekeberg.

    Kartenreservierung; Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76-25.
    Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.

  • Noch Karten für die Lesung: "Das Dorf und die Welt" - Heimat und Fremde beim Literaturfest Niedersachsen am Kiekeberg

    Ehestorf. Es gibt noch Karten für die Lesung "Das Dorf und die Welt", in der es um das Thema Heimat und Fremde geht: Was, wer und wo ist Heimat? Wie steht sie in Beziehung zur eigenen Identität und zur großen weiten Welt? Diesen Fragen gehen die Autoren Lena Gorelik und Jan Böttcher am Dienstag, 18. September, beim Literaturfest Niedersachsen im Freilichtmuseum am Kiekeberg nach. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr.

    Autorin Lena Gorelik. | Foto: ein
    Autorin Lena Gorelik. | Foto: ein

    Im Rahmen des Literaturfests Niedersachsen trifft Lena Gorelik mit ihren Themen Migration, Heimatlosigkeit und Identität auf Jan Böttcher, Autor des Romans "Das Kaff". Die beiden beleuchten zwei verschiedene Lebenswelten: Auf der einen Seite liegt die Suche nach Heimat in der grenzenlosen Ferne aufgrund von Flucht, wachsender Mobilität oder Globalisierung. Auf der anderen Seite steht der Heimkehrer, der aus der Großstadt in sein Geburtsdorf zurückkehrt und erlebt, wie sich die Vielfalt der Gesellschaft im Kleinen spiegelt. Moderiert von der Literaturkritikerin und Publizistin Ursula März diskutieren die Autoren das Leben in der Heimat und Fremde: Braucht der Mensch noch eine Verwurzelung? Ist das Gefühl von Zugehörigkeit woanders in der Welt zu finden?

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg liegt zwischen der Großstadt Hamburg und dem Leben auf dem Lande. Die kulturhistorischen Gebäude aus der Lüneburger Heide bieten eine passende Umgebung für diesen Leseabend mit Tiefgang. Die Besucher der Lesung erhalten von Museumsdirektor Stefan Zimmermann ab 18 Uhr eine Führung durch die Ausstellungswelt Agrarium. Sie zeigt auf drei Etagen die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Landwirtschaft und Ernährungsindustrie.

    Über die Autoren:

    Lena Gorelik, geboren in Sankt Petersburg, kam 1992 mit ihrer russisch-jüdischen Familie nach Deutschland. Nach ihrer Journalisten-Ausbildung absolvierte sie den Studiengang "Osteuropastudien". Seit 2004 hat Lena Gorelik acht Bücher veröffentlicht - zuletzt "Mehr Schwarz als Lila", für das sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert ist.

    Autor Jan Böttcher. | Foto: ein
    Autor Jan Böttcher. | Foto: ein

    Jan Böttcher, in Lüneburg geboren, ist vielfach ausgezeichneter Autor. Er ist Mitbegründer des Musiklabels Kookberlin und war bis 2008 Texter und Sänger der Berliner Band Herr Nilsson. Sein neuster Roman heißt "Das Kaff" (2018).

    Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Die Karten sind an der Museumskasse erhältlich; eine Reservierung ist unter Telefon 0 40/790 17 60 möglich. Online können die Karten unter www.literaturfest-niedersachsen.de  bestellt werden.

  • Noch Restkarten für die Weihnachts-Familienkonzerte im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Es gibt noch Restkarten für die Weihnachts-Familienkonzerte im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Das Figurentheater "Blauer Mond" lädt mit den Konzerten "Hund, Krähe und Käse gehen um die Welt" zu einer märchenhaften Reise ein. Am 10. Dezember ab 11.15 Uhr und ab 15 Uhr starten jeweils die einzelnen Vorstellungen. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum kostet für Kinder 1 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro. Die Karten sind sowohl im Vorverkauf als auch am Konzerttag selbst erhältlich.

    Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt: Seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihrem finanziellen Beitrag Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Zum Inhalt: Ein blinder Hund, eine flügellahme Krähe und ein alter Käse wollen gern bei der Prinzessin im Schloss wohnen. Die Prinzessin leidet aber an einer rätselhaften Krankheit und liegt schon seit neun Tagen in Ohnmacht. Die drei Freunde stürzen sich in ein Abenteuer, um die Prinzessin zu retten.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische und traditionelle Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden seit 22 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland.

    Die Familienkonzerte werden unterstützt von der Sparkasse Harburg-Buxtehude und dem Hotel Lindtner in Harburg-Heimfeld.

    Kartenreservierung: Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76 25.
    Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.

  • Noch wenige freie Plätze für die neuen Ferienkurse am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Es gibt noch wenige freie Plätze bei den mehr als 30 Ferienkursen im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf: Pizza backen, Schlüsselbänder weben, einen Tierbauernhof basteln oder Fotos selbst entwickeln - dienstags bis donnerstags, vom 24. bis 26. Juli und 31. Juli bis 2. August, entdecken Kinder und Jugendliche, was in ihnen steckt. Die Kurse finden halb- oder ganztags statt und kosten zwischen 8,50 und 22 Euro.

    Eine Anmeldung ist erforderlich und online unter www.kiekeberg-museum.de möglich. Der Museumseintritt ist bei Kursteilnehmern in der Gebühr enthalten, regulär sind es 9 Euro. Alle Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins des Freilichtmuseums haben freien Eintritt.

    Kinder und Jugendliche gehen probieren Neues aus: Kleine Kinder besuchen gemeinsam die Tiere auf dem Museumsgelände und basteln ihre Lieblingstiere nach. Rundum das Thema Tiere puzzeln und malen sie oder lauschen der Geschichten-Erzählerin. Im Kurs "Unsere kleine Farm" legen die Kinder aus Bastelmaterialien einen Bauernhof an, in den Salat und Kräutersamen gesät werden. Bei den Genießer-Kursen bereiten junge Köche bunte Pasta zu, backen glutenfreie Pizza, eine Brötchensonne und kochen ein Burger-Menü - auch für Vegetarier geeignet. Zum Mitnehmen stellen die Lütten eigene Pralinen her oder kochen Marmelade aus den Sommerfrüchten des Museumsgartens.

    Beim Ferienkurs "Camera Obscura" bauen Kinder eine Lochkamera, fotografieren und entwickeln ihre Motive selbst. In weiteren Kursen schöpfen und färben kleine Kreative Papierbögen oder fädeln Perlen auf einem Draht zu Blumen und Tieren auf. Auch Handarbeiten, wie ein Filzportemonnaie für das Taschengeld zu nähen, werden von den Museumspädagogen angeboten. Am Webstuhl oder mit Webstäbchen staunen die Kinder, wie sich praktische Schlüsselbänder oder Zettel- und Fotobänder aus Wolle und Stoffstreifen weben lassen. Rund um die Murmel geht es, wenn die Kinder nach einem Besuch der Ausstellung Spielwelten aus Ton ihre eigenen Murmeln zum gemeinsamen Spiel herstellen.

    Das Programm der Ferienkurse finden Interessierte online unter www.kiekeberg-museum.de, wo sie direkt gebucht werden können.

  • Noch wenige Karten für Familienkonzert: "Habt ihr heute schon geschnullebatzt?" im Juli

    Ehestorf. Es gibt noch wenige Karten für das fantasievolle Familienkonzert mit Gute-Laune-Garantie am Kiekeberg in Ehestorf. Am Sonntag, 1. Juli, präsentiert das Musiktheater Nobel-Popel im Freilichtmuseum das Liedtheaterstück "Habt ihr heute schon geschnullebatzt?". Es beginnt um 11.15 Uhr und ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum beträgt für Erwachsene 13 Euro und für Kinder 1 Euro.

    Der Vorverkauf läuft im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Karten können unter der Telefonnummer 0 40/79 01 76 25 reserviert werden. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt. Schon seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik für Kinder am Kiekeberg und macht mit ihren finanziellen Beiträgen Konzerte auch von viel beachteten Musikern möglich.

    Die Besucher erwartet ein lustiges und lehrreiches Liedtheaterstück, bei dem sie mitmachen und staunen. Ein Dreieck, ein Viereck und ein Kreis wollen mit den Kindern schnullebatzen. Bei den Zuschauern klappt das sehr gut, nur die drei finden immer einen Grund, sich zu streiten. Jeder möchte zeigen, dass er am besten schnullebatzen kann. So versuchen sie sich ständig gegenseitig auszutricksen. Doch am Ende bringt schnullebatzen allen viel Freude, Spaß und gute Laune.

    Es schauspielern und musizieren Uwe Kurt Müller, Roman Müller und Olaf Müller vom Musiktheater Nobel-Popel aus Berlin. Text und Idee stammen von Uwe Kurt Müller und die Musik von Micha Ritter. Das Theater Nobel-Popel setzt eigene Theaterstücke und Lieder um, die mitreißen und spielerisch Inhalte vermitteln.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden seit 23 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf statt. Von Beginn an hat die Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude und das Hotel Lindtner in Harburg unterstützen die Familienkonzerte.

    Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 2. September, ab 11.15 Uhr: "Von Dinos, Seehunden und Kamelen" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Sonntag, 9. Dezember, ab 11.15 und ab 15 Uhr: "Cattu, der Traumfänger" im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Historischer Tanzsaal).

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76- 25. Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden.

  • Noch wenige Plätze frei für die Kreativ- und Gartenkurse am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Wer sich besondere Fertigkeiten aneignen will, ist bei der Museumsakademie am Kiekeberg in Ehestorf goldrichtig. Vom "Mähen mit der Sense" (Sonnabend, 15. September) über "Steinbildhauern mit Speckstein" (6. und 7. Oktober) bis zum "Mittelalterlichen Flechtstich" (7. Oktober) - das Freilichtmuseum bietet altes Handwerk und Kunsthandwerk für jedermann an.
    Die Kurse kosten 15 bis 105 Euro (inklusive Materialkosten). Die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen zum Kursangebot gibt es unter Telefon 0 40/790 17 60 oder online www.kiekeberg-museum.de.

    Bei dem Praxis-Kurs "Mähen mit der Sense" erlernen Hobbygärtner am Sonnabend, 15. September, von Dieter Schepers den richtigen Umgang mit einer traditionellen Sense. Die Teilnehmer erfahren von 10.30 bis 14 Uhr die Grifftechniken und Geschichte des Mähens mit der Sense sowie Wissenswertes zum Dengeln und Schleifen des Werkzeugs. Der Kurs kostet 25 Euro.

    Beim "Steinbildhauern mit Speckstein" erarbeiten Teilnehmer auch ohne Vorkenntnisse in zwei Tagen mit der Steinbildhauerin Simone Morell eine individuelle Skulptur. Der Kurs findet am Sonnabend und Sonntag, 6. und 7. Oktober, jeweils in dder Zeit von 11 bis 16 Uhr statt und kostet inklusive Material 105 Euro.

    Der mittelalterliche Flechtstich ist eine Sticktechnik, die auch "orientalischer Flechtstich" genannt wird. Grundkenntnisse im Sticken, wie beispielsweise dem Kreuz- und Hexenstich, sollten die Kursteilnehmer am Sonntag, 7. Oktober, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr mitbringen. Muster findet man zum Beispiel in den sakralen, altertümlichen Textilien der norddeutschen Klöster. Diese Technik wird je nach Belieben auch bunt im Bollywood-Stil umgesetzt. Die Kursgebühr beträgt 15 Euro.

    Gemeinsam alte Gartentechniken und Kunstfertigkeiten wieder entdecken und kreativ umsetzen - dafür sind die Kurse der Museumsakademie im Freilichtmuseum am Kiekeberg bekannt. Weitere Termine und Angebote finden Interessierte unter www.kiekeberg-museum.de/kursangebot .

  • Noch wenige Tage geöffnet: Sonderausstellung „Zwischen Trümmern und Träumen. Weihnachten in der jungen Bundesrepublik“

    Ehestorf. Noch bis Sonntag, 17. Februar, erinnert das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf mit seiner Sonderausstellung „Zwischen Trümmern und Träumen. Weihnachten in der jungen Bundesrepublik“ daran, wie Menschen in der Zeit der Not zusammenrücken. Durch den Blick in die Wohnzimmer am Heiligen Abend der Nachkriegszeit erfahren Besucher, wie sich die Lebensumstände langsam wandeln: Vom reinen Überleben, über den Wiederaufbau bis zur Konsumfreude der Wirtschaftswunderjahre. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Die Sonderausstellung „Zwischen Trümmern und Träumen. Weihnachten in der jungen Bundesrepublik“ vermittelt Besuchern in drei Zeitabschnitten, wie in der Not bis hin zum wirtschaftlichen Aufschwung Weihnachten gefeiert wird: Die erste Friedensweihnacht 1945 – es fallen zwar keine Bomben mehr, aber die Menschen kämpfen weiter gegen Hunger, Kälte und Wohnungsnot. Sie warten auf die Rückkehr ihrer Männer, Väter und Söhne. In Notunterkünften finden Flüchtlinge zwischen Feldbett und kleinem Eisenofen kreative Wege, die Enge festlich zu gestalten, und suchen Trost in den bekannten Liedern.
    Handwerklich begabte Verwandte schenken liebevoll aus Kriegstrümmern gefertigte Spielzeuge oder reparierte Puppen. „Historischer Weihnachtsschmuck, alte Wunschzettel oder Briefe aus der Region erzählen den Besuchern berührende Geschichten. Manch einer fühlt sich erinnert an persönliche Schicksale aus der eigenen Familie“, ist sich Verena Pohl, Kuratorin am Kiekeberg, sicher.

    Nach der Währungsreform (20. Juni 1948) folgen die Jahre des Wiederaufbaus: Lebens- und Heizmittel sind wieder verfügbar. Die Menschen kaufen sich erste neue Möbel. Familien finden zusammen, die Männer kehren aus der Kriegsgefangenschaft zurück, viele versehrt. Zu dieser Phase zeigt die Sonderausstellung einen typischen Wohn-Schlafraum mit schmächtigem Nadelbaum und wenigen Kerzen als Ort der Hoffnung auf Normalität und bessere Zeiten.

    Um das Jahr 1959, mitten im Wirtschaftswunder, erlebt die Bevölkerung den Weihnachtsabend schon mit deutlich gewachsenem Wohlstand: Die Ausstellung präsentiert ein Wohnzimmer, das mittlerweile Platz für den üppigen Weihnachtsbaum mit elektrischer Lichterkette bietet. Das Weihnachtsessen wandelt sich von der kalorienarmen Notration zum Festmahl mit süßen Leckereien für die ganze Familie. Kinderaugen leuchten beim Anblick der neu gekauften Geschenke. Bunte Prospekte und Schaufenster beeinflussen die Wunschzettel. Die Nachkriegssorgen sind vergessen.

    Viele Flüchtlinge haben zu dieser Zeit im Landkreis Harburg eine neue Heimat gefunden und sich aus Trümmern eine Zukunft aufgebaut. Wohnten hier 1939 noch 62.602 Menschen, waren es zehn Jahre später bereits 124.397. Die damaligen Herausforderungen der Menschen, sich in das alltägliche Dorfleben einzufinden, sind nach der aktuellen Flüchtlingswelle wieder nachvollziehbar.

    So widmet das Freilichtmuseum der Nachkriegszeit einen mit dem großen Projekt „Königsberger Straße“ einen eigenen Themenbereich: „Ergänzend zu unseren 40 Häusern und Gärten aus drei Jahrhunderten wollen wir an die jüngere Geschichte anknüpfen“, erklärt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. „In den nächsten Jahren entsteht hier ein Straßenzug mit Gebäuden, der die Mühen der Menschen in den Jahren 1945 bis in die 1970er-Jahre deutlich macht. Neubürger brachten neues Fachwissen und einen starken Aufbauwillen mit, sie veränderten mit anderen Bräuchen das bestehende Dorfleben.“ Die Bauarbeiten für das Museumsprojekt haben begonnen.

    Im Freilichtmuseum am Kiekeberg erzählen die historischen Gebäude und Gärten von der Kultur und Lebensweise in der Winsener Marsch und der nördlichen Lüneburger Heide. Auf dem Außengelände Museums leben in historischen Bauernhäusern und Ställen das dazugehörige Vieh: Alte Nutztierrassen wie Pommersche Gänse, Bunte Bentheimer Schweine und Schleswiger Kaltblüter machen das Museum lebendig.

  • Noch wenige Tage Sommerspaß im Freilichtmuseum

    Ehestorf. Das Beste zum Schluss: Noch bis zum Sonntag, 12. August, können Kinder ab vier Jahren ihre Ferientage beim offenen Sommerspaß Programm am Kiekeberg in Ehestorf verbringen. Das Freilichtmuseum lädt für die Zeit von 10 und 17 Uhr zum "Spielen im Wandel" ein. Für Erwachsene beträgt der Eintritt 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins des Freilichtmuseums haben freien Eintritt.

    Erholt und befreit genießen die Kinder an abwechslungsreichen Stationen am Kiekeberg ihre Sommerferien. In der letzten Woche "Spielen im Wandel", vom 7. bis 12. August, stellen sie selbst Spielsachen her und probieren diese gemeinsam aus. Kreative basteln oder lernen Fädenspiele mit Wolle. Junge Köche bereiten in der Lehrküche oder im historischen Bauernhaus alte Rezepte zu, um sie gemeinsam zu verspeisen.

    Außer dem Mitmachprogramm besuchen die Kinder und Jugendlichen die Schweine, Kühe, Schafe, Hühner oder Pferde auf dem Museumsgelände. Dabei entdecken sie das ursprüngliche Zusammenleben von Mensch und Tier in den historischen Stallungen und auf den Weiden.

    Auf dem Wasserspielplatz ergründen die Kinder die Funktionsweise von Pumpen und Schaufelrädern. Auch die Kleinsten erfreuen sich daran, Wasser mit Sand zu vermischen, es zum Fließen zu bringen oder an Dämmen zu stauen. Grüne Wiesen und Unterstellplätze ermöglichen den Familien das Picknicken und Verweilen bei nahezu jedem Wetter.

    Der Sommer geht weiter! Zum Abschluss des Sommerspaß-Ferienprogramms findet am Montag, 11. August, ein neuer Aktionsabend statt: Bei "Ambossklang und Feuerglut" erleben Besucher in der Zeit von 14 bis 22 Uhr Schmiedevorführungen, Märchenerzählungen, eine Feuershow und leckeres Stockbrot, das zum Verweilen in der Dämmerung einlädt.

  • Norddeutschlands größter Pflanzenmarkt am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Am Wochenende 22. und 23. April findet im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf wieder Norddeutschlands größter Pflanzenmarkt statt. Mehr als 130 ausgewählte Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren an den beiden Tagen ihr vielfältiges Angebot. Der Pflanzenmarkt ist seit 20 Jahren ein Pflichttermin für Pflanzenliebhaber aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland. Der Eintritt zum Pflanzenmarkt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    In frühlingshafter Atmosphäre zeigen internationale Züchter und Vermehrer ihre große Auswahl an historischen und seltenen Pflanzen. "Es ist uns ein Anliegen, besondere Aussteller mit ungewöhnlichen Sorten und Raritäten im Angebot für unseren Markt zu gewinnen", erklärt Matthias Schuh, Museums- und NDR-Fernsehgärtner. Denn das Besondere am Pflanzenmarkt sind die Gärtner: Es sind Pflanzenproduzenten vertreten, die wahre Experten auf ihrem Gebiet sind.

    Das Sortiment reicht von Stauden und Gehölzen über Kübel- und Wasserpflanzen bis hin zu vielfältigen Kräutern und Gemüsepflanzen. Auch Blühendes wie Rosen, Chrysanthemen, Fuchsien oder Orchideen ist an den Marktständen erhältlich. Der Pflanzenmarkt am Kiekeberg ist bekannt für seine hohe Qualität und Vielfalt. Spezielle Züchtungen und Raritäten für den heimischen Balkon oder Garten sollen die Pflanzenliebhaber begeistern.

    Besucher können sich von den Ausstellern und an den Infoständen der Gesellschaft der Staudenfreunde e. V. beraten lassen: Fragen über Düngung oder Bepflanzung oder auch Tipps für Einsteiger beantworten die Experten fachkundig. Für die kleinen Pflanzenfreunde bieten die Museumspädagogen ein buntes Bastelprogramm.

    Außer der großen Auswahl an Stauden, Blumenzwiebeln und Saatgut können Besucher auch durch das Angebot an Dekorativem stöbern. Schönes Kunsthandwerk wie Gartenkeramik, Schmiedeeisernes und Gartenwerkzeuge ergänzen das botanische Angebot. An den Eingängen des Freilichtmuseums stehen Pflanzenparkplätze bereit, die das Stöbern und den Transport zum Auto erleichtern.

    Für eine Stärkung sorgen Kuchen aus der Museumsbäckerei, norddeutsche Köstlichkeiten vom Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" und Kaffeespezialitäten im Rösterei-Café "Koffietied".

  • Norddeutschlands größter Pflanzenmarkt lockt Gartenfreunde an den Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Im Frühling, für Sonnabend und Sonntag, 13. und 14. April, lädt das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf zum Stöbern nach historischen und seltenen Pflanzensorten ein. Rund 150 Anbieter aus dem Inland und Ausland, wie Belgien, Niederlande, Polen und Tschechien präsentieren in der Zeit von 10 bis 18 Uhr ihre Züchtungen. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Zwischen den Museumsgärten und historischen Gebäuden erkunden Besucher das Angebot der Garten-Kleinbetriebe und Pflanzenspezialisten. Das Frühjahr ist die richtige Zeit, um Samen und Setzlinge in die Erde zu bringen. Die Marktbesucher entdecken Saatgut oder Jungpflanzen fast vergessener Sorten: Sie bauen selbst Obst und Gemüse an oder erfreuen sich später an den Zierpflanzen und Bäumchen.

    Die Pflanzenmärkte am Kiekeberg sind bekannt für ihre große Auswahl hochwertiger Gewächse. Sie ziehen gleichermaßen Hobbygärtner wie auch Fachkundige aus dem Hamburger Umland und dem nahen Ausland an. Vor Ort erfahren Interessierte, wie sie ihre grünen Schätze richtig sähen, pflanzen und düngen. Besonderes Kunsthandwerk wie Gartenkeramik, Schmiedeeisernes oder passende Werkzeuge bereichern das Angebot rund um die Pflanzen.

    An beiden Tagen, jeweils um 13 und um 15 Uhr, lassen sich Besucher in den Vorträgen "Hidcote Manor Garden - der englische Gartenklassiker" und "Garten-Rendezvous am Niederrhein" von der Gartengestalterin und Reiseleiterin Ellen Bielert inspirieren. Die kleinen Gäste freuen sich über ein buntes Mitmachprogramm.

    Bis zum 17. November ist im Freilichtmuseum die Sonderausstellung "Krabbelnde Komplizen - Insekten in der Landwirtschaft" zu sehen. Welchen Nutzen erfüllen sie und welchen Schaden richten sie an? Besucher erfahren, wie das Leben der Insekten und die landwirtschaftliche Nutzung miteinander vereinbar sind. In den Museumsgärten entdecken Interessierte, welche Pflanzen besonders insektenfreundlich sind.

    Zur Stärkung serviert der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" den Besuchern norddeutsche Spezialitäten. Der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg bietet leckeren Kuchen und das Rösterei-Café "Koffietied" serviert den selbst gerösteten Kaffee dazu.

    Nächster Pflanzenmarkt im Sommer:

    Sonnabend und Sonntag, 24. und 25. August, 10-18 Uhr: Thema "Wildpflanzen".

  • Öffnungszeiten im Freilichtmuseum am Kiekeberg und Museumsbauernhof Wennerstorf

    Ehestorf/Wennerstorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf hat zwischen den Jahren geöffnet: Für Dienstag, 26. Dezember, sowie Mittwoch bis Sonnabend, 27. bis 30. Dezember, laden die historischen Gebäude auf dem winterlichen Museumsgelände während der gewöhnlichen Öffnungszeiten zu einem weihnachtlichen Spaziergang ein. Eine Ausnahme bilden die Tage um Weihnachten und Neujahr: Am 24. und 25. Dezember, am 31. Dezember und 1. Januar bleibt das Museum geschlossen.

    Zwischen den Jahren lohnt sich ein Spaziergang mit der ganzen Familie im Freilichtmuseum. 40 historische Gebäude und Gärten, zum Teil mit tierischen Bewohnern, präsentieren sich in winterlicher Stimmung. Die Sonderausstellung "PLAYMOBIL-Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" lädt zum Entdecken ein und wirft Blitzlichter auf die großen Ereignisse der Menschheitsgeschichte - Indianer und Cowboys, Dinosaurier und Prinzessinnen erwarten kleine und große Besucher. Die Dauerausstellung Spielwelten widmet sich darüber hinaus der Spielkultur von 1900 bis 1980. An Mitmachstationen probieren Besucher Spiele von früher aus. Drei originalgetreu inszenierte und begehbare Spielzeugläden von 1900, 1950 und 1980 verdeutlichen die Entwicklungen in der Spielzeugkultur des 20. Jahrhunderts.

    Zum Aufwärmen und Schlemmen bereitet der Gasthof Stoof Mudders Kroog regionale Köstlichkeiten zu. Im Rösterei-Café Koffietied genießen die Besucher Heißgetränke und frischen Kuchen. Der Eintritt kostet 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Der Museumsbauernhof Wennerstorf hat im Winter geöffnet. Dienstags bis freitags in der Zeit von 10 bis 16.30 Uhr können Besucher eine Zeitreise in das Landleben der 1930er-Jahre unternehmen. Der Eintritt ist frei. Vom 18. Dezember bis zum 7. Januar 2018 bleibt der Museumsbauernhof geschlossen.

  • Osterlämmchen im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Das hat ja bestens geklappt: Pünktlich zum bevorstehenden Osterfest freut sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf über Nachwuchs bei den Bentheimer Landschafen. Die sechs kleinen Schäfchen sind zwar noch etwas wackelig auf den Beinen, aber erkunden schon munter den Stall und die gelegentlich sonnige Weide. Die Besucher können die neugeborenen Lämmer zu den Öffnungszeiten des Freilichtmuseums am Kiekeberg besuchen - dienstags bis freitags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr sowie am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Erwachsene zahlen 9 Euro Eintritt, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Mit der Geburt der Lämmer leistet das Freilichtmuseum am Kiekeberg einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der gefährdeten Nutztierrasse der Bentheimer Landschafe. Mitte der 1950er-Jahre weideten im Emsland und an der Weser mehrere Zehntausend von ihnen. In den Jahren des Wirtschaftswunders waren dann in der Landwirtschaft aber leistungsstärkere Rassen gefragt, sodass die historische Rasse heute vom Aussterben bedroht ist.

    Gute Widerstandsfähigkeit und Anspruchslosigkeit beim Futter zeichnen das Bentheimer Landschaf als Nutztier aus. Dank seiner harten Klauen kann es weite Strecken zurücklegen und ist gut für die Hütehaltung in Moor- und Heidegebieten geeignet. Rund vier Kilo reinweiße Wolle liefert das Schaf bei der Schur. Am Kiekeberg verbringen die Landschafe ihr Leben in artgerechter Haltung. Sie können selbst wählen, ob sie im Stall bleiben oder hinaus ins Freie wollen, wo sie ausreichend Platz zum Sonnen und Grasen haben.

    Rund um Hase, Huhn und Ei dreht sich alles beim Ostervergnügen am Kiekeberg. Am Ostersonntag und Ostermontag, dem 16. und 17. April, von 10 bis 18 Uhr, ist der Osterhase im Freilichtmuseum zu Gast und hat allerlei Überraschungen im Gepäck. Die kleinen Besucher suchen Ostereier oder basteln Osterdekoration, während die großen beim Frühschoppen mit Live-Musik das Osterfest genießen.

  • Pferde statt Motoren - Neue Sonderausstellung "Zugpferde. Kulturgeschichte echter Pferdestärken"

    Ehestorf. Ob vor dem Fassbierwagen, der Postkutsche oder im Hochgebirge: Zugpferde waren in der Geschichte der Mobilität von großer Bedeutung. Die Rolle der Pferde in Logistik und Wirtschaft steht im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung "Zugpferde. Kulturgeschichte echter Pferdestärken" vom Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf und dem Zugpferde-Museum Lütau. Einen Höhepunkt bildet der originale Fassbierwagen der Hamburger Holstenbrauerei, vor den zwei lebensgroße Kunststoff-Pferde mit aufwändigem Prunkgeschirr gespannt sind. Die Ausstellung ist bis zum 28. Oktober geöffnet.

    Fuhrwerk im Fluss. | Foto: ein
    Fuhrwerk im Fluss. | Foto: ein

    Zugpferde kamen sowohl auf dem Land als auch in der Stadt zum Einsatz. "Es ist erstaunlich, wie viel Einfluss Zugpferde hatten. 1950 waren unvorstellbare 1,57 Millionen Pferde im Einsatz - ohne die Gespanne wären Handel und Landwirtschaft gar nicht möglich gewesen", erklärt Landrat Rainer Rempe. Außer der klassischen Arbeit auf dem Feld zogen sie auch Lokomotiven, ermöglichten den öffentlichen Nahverkehr der Städte mit Omnibussen oder arbeiteten unter Tage im Bergbau. Thematisiert wird vor allem die Zeit der Industrialisierung.

    Jürgen Hagenkötter, Leiter der Zugpferde-Museums Lütau, erklärt: "Mit der Zeit der Dampfmaschinen und Eisenbahnen begann auch die Hochphase der Zugpferde: Nie zuvor mussten so viele Waren transportiert werden. Ohne die Zugpferde hätte die Industrialisierung an den Toren der Werke geendet." Erst in den 1950er-Jahren löste die Motorkraft die echten Pferdestärken ab. Heiner Schönecke, Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg, erinnert sich an die Fahrt mit Pferd und Wagen zum Harburger Wochenmarkt. "Damals war ich fünf. Ein Jahr später, im Jahr 1952, hatten wir den ersten Tempo Wiking. Damit war die Zeit der Pferde auf unserem Hof zu Ende."

    Die Ausstellung zeigt auch die Zusammenarbeit von Mensch und Tier: Welche Beziehung hatte der Knecht zu den Pferden? Wie erleichterten Zugpferde die Arbeit der Menschen? "Pferde waren Arbeitstiere, die eine enorme Kraft mit sich brachten. Sie wurden als Nutztiere gehalten und waren für den Besitzer von hohem Wert", erklärt Stefan Zimmermann. So wurde beispielsweise auf bis zu einem Drittel der Feldflächen Hafer als Futtermittel angebaut.

    Zugpferdeausstellung. | Foto: ein
    Zugpferdeausstellung. | Foto: ein

    In der Ausstellung gibt es Mitmachstationen für Besucher jeden Alters. Verschiedene Gewichte und Lasten zeigen, was 1 PS wirklich bedeutet, und an einem Fahrlehrgerät nehmen die Besucher selbst die Fahrleinen in die Hand. Die Sonderausstellung ist zum Sehen und Anfassen und vor allem zum Staunen. "Wir verbinden die Ausstellung mit den typischen Kiekeberg-Themen: Bei uns werden die Schleswiger Kaltblüter vor Pflug und Egge gespannt oder treiben den Göpel an", erzählt der Vorsitzende des Stiftungsrats des Museums, Klaus-Wilfried Kienert.

    Im Freilichtmuseum am Kiekeberg erzählen mehr als 40 historische Gebäude und Gärten von der Kultur und Lebensweise in der Winsener Marsch und der nördlichen Lüneburger Heide. Auf dem Außengelände Museums leben in historischen Bauernhäusern und Ställen das dazugehörige Vieh: Alte Nutztierrassen wie Pommersche Gänse, Bunte Bentheimer Schweine und Schleswiger Kaltblüter machen das Museum lebendig.

    Der Eintritt ins Museum kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Plattdüütsche Wiehnachtskonzerte mit der Gruppe „Appeldwatsch“ - Fröhliche Weihnachten am Kiekeberg

    Ehestorf. Eine Institution im Advent: die Weihnachtskonzerte der Gruppe „Appeldwatsch“ am Kiekeberg in Ehestorf. Der plattdeutsche Boogie-Woogie-Skiffle-Rock hat viele Fans. Daher gibt es ihn nun erstmals an drei Abenden im Freilichtmuseum am Kiekeberg: am Sonnabend und Sonntag, 1. und 2. Dezember, und neu am Sonnabend, 15. Dezember, jeweils ab 18.15 Uhr. Im Eintritt von 15 Euro ist auch der Einlass zum Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker inklusive. Konzertkarten sind im Freilichtmuseum am Kiekeberg an der Museumskasse oder unter Telefon 0 40/79 01 76 25 erhältlich.

    „Appeldwatsch“, auch bekannt als „Appeltown Washboard Worms“, machen seit 1982 erfolgreich Boogie-Woogie-Skiffle-Rock. Unter dem Namen „Appeldwatsch“ präsentieren sie ihre einzigartige Musik auf Platt. Außer fetzigen Bearbeitungen traditioneller plattdeutscher Lieder hat die Band weihnachtliche Songs im Skiffle- und Country-Sound im Repertoire. Dabei kommen abenteuerliche Instrumente wie Löffel, Ding Dong und Waschbrett zum Einsatz. Außer traditionellen plattdeutschen Liedern wie „Dat du mien Leevste büst“ oder „An de Eck steiht ´n Jung mit´n Tüdelband“ hört man auch eigene Texte der Band im fetzigen Skiffle-Rhythmus vom Leben auf dem Dorf, aber auch manch internationale Überraschung. Denn die Band besteht aus Musikern aus Norwegen, Österreich und Holland, die aus ihren Heimatländern weihnachtliche musikalische Bräuche auf die Bühne bringen.

    Döntjes und Weihnachtsgeschichten "op platt" und eine entsprechende Moderation gehören bei „Appeldwatsch“ selbstverständlich dazu. Wieder mit dabei: das Instrumental-Stück „Kiekebarg-Express“, ein rasantes Stück auf der Country-Fiddle des Geigers Helmut Stuarnig, seines Zeichens Mitglied der Hamburger Symphoniker.

    Die Plattdüütschen Wiehnachtskonzerte in der einzigartigen Atmosphäre des Historischen Tanzsaals bilden traditionell die stimmungsvolle Abendmusik der Weihnachtsmärkte der Kunsthandwerker im Freilichtmuseum. An zwei Adventswochenenden zeigen mehr als 100 Aussteller ihr selbstgefertigtes Kunsthandwerk: Von Freitag bis Sonntag, 30. November bis 2. Dezember, und 14. bis 16. Dezember ist der Markt jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
    Der Eintritt für den Weihnachtsmarkt beträgt 6 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Podiumsdiskussion im Agrarium am Kiekeberg: Reizthema Wolf – Perspektiven und Lösungen

    Ehestorf. Ernstzunehmende Gefahr oder doch reine Panikmache? Bei der PodiumsdiskussionReizthema Wolf – Perspektiven und Lösungen“ erörtern Interessensvertreter von Weidetierhaltern und Tierschützern, ob und wie ein Zusammenleben von Mensch und Wolf möglich ist. Die Diskussionsrunde findet am 25. Oktober ab 18 Uhr im Agrarium des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf statt.

    Das Thema Wolf polarisiert: Weidetierhalter fürchten um ihre Existenz. Naturschützer freuen sich über die Rückkehr des Wildtiers. Die Bevölkerung ängstigt sich vor dem Wolf und fühlt sich beim Sparziergang im heimischen Wald nicht mehr sicher. Die Podiumsdiskussion im Agrarium klärt Weidetierhalter und Privatpersonen über Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit dem Wolf auf. Gleichzeitig suchen die vier Teilnehmer Wendelin Schmücker, Schäfer und Sprecher der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, Norbert Leben, Kreisjägermeister und Präsident des Waldbesitzerverbands Niedersachsen, Heiko Drawe, Wolfsbotschafter des NABU und Uwe Martens, Wolfsberater des Freundeskreises Wolf, nach Lösungen zum Wolfsmanagement und sprechen über den Status Quo in Niedersachsen. Die Diskussion moderiert die Journalistin und Buchautorin Tanja Busse.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg als Bildungseinrichtung im ländlichen Raum informiert neben Ausstellungen und Veranstaltungen auch bei Diskussionsrunden über aktuelle landwirtschaftliche und ernährungspolitische Themen. Die Podiumsdiskussionen bieten dem Besucher eine Plattform des Austausches. Die Teilnahme ist für Museumsbesucher frei.

    Die Ausstellungswelt Agrarium des Freilichtmuseums zeigt Landwirtschaft, Landtechnik und Ernährung von gestern bis heute. Die Podiumsdiskussionen finden zweimal jährlich statt und behandeln immer eine aktuelle Frage aus diesem Themenbereich. Bei vergangenen Veranstaltungen diskutierten Experten über Fracking, TTIP oder Nitrat im Grundwasser. Der Eintritt zur Veranstaltung und für Kinder unter 18 Jahren ist frei. Es fällt lediglich der Museumseintritt von 9 Euro für Erwachsene an.

  • Rekord am Kiekeberg: Kulturminister begrüßt 13.000. Mitglied - Sascha Hens aus Neugraben

    Ehestorf. Rekord: Der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf hat jetzt 13.000 Mitglieder. Damit ist er einer der größten Museumsvereine in Deutschland. Zur Begrüßung von Jubiläumsmitglied Sascha Hens kam eigens Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur. Der Mitgliedsbeitrag im Förderverein beträgt für Einzelpersonen 45 Euro, für Paare 70 Euro.

    Die naturnahe Gestaltung und die Vielfalt begeistern Sascha Hens und seine Frau Tanja aus Neugraben. "Wir kommen schon seit Jahren regelmäßig zum Kiekeberg. Seitdem wir Kinder haben, sind wir öfter hier", erzählt Vater Sascha Hens, der als IT-Leiter bei einem Norderstedter Saatgutunternehmen arbeitet. Zur feierlichen Begrüßung kam er zusammen mit Tochter Greta (1 Jahr) und Ehefrau Tanja, der fünfjährige Sohn Bennet lernte derweil in der Vorschule. Tanja Hens ergänzt: "Wir haben hautnah erlebt, wie sich der Kiekeberg entwickelte und entdecken jedes Mal etwas Neues im Museum. Hier kann man einfach immer herkommen."

    Diese Begeisterung teilt auch Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler: "Ich war mit meiner Familie auch schon ganz privat hier und bin begeistert: Hier wird Geschichte lebendig vermittelt. Sie haben hier ein Kleinod, darauf können Sie zu Recht stolz sein." Insbesondere achtet er den großen Förderverein: "13.000 Menschen, die sich für dieses Museum einsetzen, sind eine beeindruckende Zahl." Mit Blick auf die Lage des Freilichtmuseums in Ehestorf in Blickweite zum Bundesland Hamburg ergänzt er: "Auch die Hamburger identifizieren sich mit unserem niedersächsischen Museum. Das schafft eine tolle Verbindung mit der Metropole."

    Heiner Schönecke, Vorsitzender des Fördervereins, sagt: "Fast 50 Prozent unserer Mitglieder kommen aus Hamburg, andere auch aus Bayern oder gar den USA. Viele Menschen sind mit Herzblut Förderer des Kiekebergs." Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, ergänzt: "Ich kenne keinen anderen Förderverein, der sich so rasch entwickelt hat wie dieser. Und kaum einen, der so aktiv ist: Hier gibt es Akteure, die sich immer neue Ziele stecken und umsetzen. Auch dazu meinen herzlichen Glückwunsch."
    Besonders aktiv sind die 350 ehrenamtlichen Mitglieder am Kiekeberg. Museumsdirektor Stefan Zimmermann erzählt: "Unsere Ehrenamtlichen helfen bei Veranstaltungen und im Museumsladen, sie arbeiten in Archiven und Werkstätten - überall, wo wir Hilfe gebrauchen können. Wir finden für jedes Interesse und jedes Zeitbudget den passenden Platz."

    Fördervereinsmitglieder genießen viele Vorteile in Freilichtmuseum am Kiekeberg: Sie erhalten das ganze Jahr hindurch freien Eintritt in das Freilichtmuseum und alle seine Außenstellen: Museumsbauernhof Wennerstorf, Feuerwehrmuseum Marxen, Mühlenmuseum Moisburg und die Museumsstellmacherei Langenrehm. Die Mitglieder werden zu Ausstellungseröffnungen, Vorträgen und Sonderführungen eingeladen. Sie werden exklusiv über Veranstaltungstermine und aktuelle Projekte informiert. Einmal im Jahr bedankt sich das Museum besonders bei allen Mitgliedern: Beim Fördervereinsfest dürfen sie sich zurücklehnen und bewirten lassen.

  • Riesen-Unterstützung durch Sparkasse und Sparkassenstiftung für Kiekeberg-Projekt "Königsberger Straße"

    Ehestorf. Die Finanzierung steht zu 99,99 Prozent, die Umsetzung des Projekts kann beginnen. Das kündigte Prof. Dr. Rolf Wiese, Direktor des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf, gemeinsam mit Vertretern der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und Heinz Lüers, Vorstand der Sparkasse Harburg-Buxtehude, nach deren gemeinsamen Sitzung an. Das Projekt heißt „Königsberger Straße - Heimat der jungen Bundesrepublik“ und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung einer ländlich geprägten Region von der Nachkriegszeit bis in die 80er-Jahre darzustellen.

    Hierfür haben die Sparkassenstiftung und die Sparkasse Harburg-Buxtehude jeweils 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Auch die Bundesregierung zeigte sich spendabel und machte 3,8 Millionen locker. Weitere sechs größere und kleinere Sponsoren machten es möglich, dass die notwendigen 6,3 Millionen beinahe komplett vorhanden sind.

    Während der nächsten sechs Jahre entstehen auf einer Fläche hinter der Schnapsbrennerei im Freilichtmuseum am Kiekeberg eine Ladenzeile mit einem Friseurladen und einer Zahnarztpraxis, ebenso wie eine Tankstelle und eine Polizeistation. Schmuckstück der Ausstellung soll ein komplettes Haus aus dieser Zeit werden, das per Tieflader in das Museum in Ehestorf transportiert wird, sowie ein „Quelle-Fertighaus“.

    Wiese erinnert daran, dass nach der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 etwa 18,5 Millionen Menschen als Flüchtlinge in Europa unterwegs waren. Hamburg lag in Trümmern und bot keinen Wohnraum. Die englischen Besatzer hatten für die Stadt eine Zuzugsspere erlassen. Die Folge: Die Flüchtlinge zogen an Hamburg vorbei und ließen sich im heutigen Landkreis Harburg nieder. Die Briten hatten jedoch Vorsorge getroffen. Vielen der 30.000 Vertriebenen und Flüchtlinge, die im Landkreis strandeten, wurden, sofern sie nicht bei Einheimischen einquartiert wurden, 1000 Quadratmeter Grund und Boden zugesprochen, um sich eine neue Existenz aufzubauen.
    Hab und Gut brachten die Flüchtlinge - zumeist Frauen, Kinder und Alte, denn die jungen Männer waren entweder im Krieg gefallen oder in Gefangenschaft – nicht mit, dafür aber zahlreiche Erinnerungen und Brauchtum. In den Siedlungen, die sie bauten, entschieden sie sich für Straßennamen, die in ihrer Heimat geläufig waren: Königsberger-, Breslauer-, Kolberger- oder Stettiner Straße sind Straßen, die in Orten des Landkreises - wie beispielsweise in Neu Wulmstorf - noch heute diese Namen tragen.
    „Die Ausgangssituation war beinahe unlösbar“, berichtete Wiese weiter, „denn die Einheimischen fühlten sich überrannt und die Flüchtlinge wiederum hatten wenig Verständnis für deren größtenteils ablehnende Haltung.“ Mit 124.397 Bewohnern verdoppelte der Landkreis Harburg damals seine Bevölkerung binnen weniger Monate. Noch heute kann man feststellen: 50 Prozent der Landkreisbewohner sind keine „Ureinwohner!“
    Es war nicht leicht, das Konzept für diese Ausstellung zu erarbeiten, berichtete Wiese weiter, denn man hatte keinen Spezialisten für Nachkriegsgeschichte. Für die Projektleitung wurden die Architektin Theda Boerma-Pahl und der Volkskundler Alexander Eggert gewonnen.
    Die Entwicklung nach 1945 hätte auch einen anderen Verlauf nehmen können, so Wiese, denn Meckelfeld war dazu auserkoren, ein so genannter Entwicklungsort zu werden. Deshalb entstand dort eines der ersten Einkaufszentren überhaupt. Eine überdimensionale „Südstadt“ als „Trabantenstadt“ mit 80.000 Bewohnern war ebenfalls geplant. Aber sie wurde nie gebaut.
    Entstehen soll aber nun diese museale „Königsberger Straße.“ Das Projekt bestätige die Erkenntnis, dass Gegenwart sich über Geschichte erklärt, sagte Heinz Lüers, und der Umstand, dass die Finanzierung stehe, sei „alles andere als selbstverständlich.“ Thomas Mang, Vorsitzender des Vorstands der Sparkassenstiftung, erläuterte den Grund dafür: „Wir fördern Projekte nur, wenn uns die Ideen, das Gesamtkonzept und die Strukturen überzeugen.“ Das habe die „Königsberger Straße“ wohl getan.
    „Das ist wie Weihnachten und Ostern an einem Tag,“ fasste Heiner Schönecke (CDU) aus Schwiederstorf, langjähriges Mitglied des Landtags in Hannover und Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg, die Ist-Situation zusammen, dessen Aufgabe es ist, 72 Jahre nach Kriegsende „einen bisher unbeleuchteten Teil der jüngsten deutschen Geschichte lokalhistorisch zu erfassen.“

  • Saisoneröffnung im Feuerwehrmuseum Marxen am Montag

    Marxen. Am Montag, 1. Mai, startet auch das Feuerwehrmuseum in Marxen in die neue Saison. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr gehen Feuerwehr-Freunde im Museum der regionalen Feuerlöschgeschichte nach. Das Museum ist bis zum 15. Oktober immer sonntags und an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei. Gruppenführungen sind nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon 0 41 85/44 50 auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

    Die Exponate in der Sammlung reichen von Ledereimern über Handdruckspritzen bis zu Feuerlöschern und Tanklöschfahrzeugen. Ein kleiner Museumsladen bietet unter anderem Miniatur-Feuerwehrautos als Erinnerung an den Museumsbesuch an. Kleine Entdecker begutachten zur Saisoneröffnung die Feuerwehrfahrzeuge von innen und kommen ihrem Traumberuf ein Stück näher. Außerdem können sie bei einer Rallye mitmachen und dabei Wissenswertes über den Beruf des Feuerwehrmannes und die Fahrzeuge lernen. Als Stärkung stehen Kaffee, selbstgebackener Kuchen, Torten, Würstchen und Kaltgetränke bereit.

    Das Feuerwehrmuseum Marxen ist eine Außenstelle des Freilichtmuseums am Kiekeberg und wird seit der Gründung im Jahr 1987 vom Förderverein Feuerwehrmuseum im Landkreis Harburg e. V. vorwiegend ehrenamtlich betrieben.

  • Salonorchester „Presto Rosso“ gibt im März ein Konzert am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Das Salonorchester „Presto Rosso“ der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) spielt am Sonntag, 10. März, Kaffeehausmusik im Historischen Tanzsaal des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf. Die jungen Musiker tragen ab 15 Uhr ein buntes Repertoire von Edvard Elgar und Vittorio Monti bis zu Anthony Hopkins, Andrew Powell und Hermann van Veen vor. Eine Karte kostet 10 Euro inklusive Museumseintritt; Schüler und Studenten zahlen 5 Euro. Die Karten sind im Vorverkauf an der Museumskasse unter Telefon 0 40/79 01 76-25 erhältlich.

    Das Salonorchester „Presto Rosso“ besteht aus elf Musikern des SymphonING Orchesters der TUHH. Sie präsentieren vor allem Tanz- und Unterhaltungsmusik des ausgehenden 19. Jahrhunderts und der Goldenen Zwanziger Jahre. Mit Klavier, Geige, Querflöte, Trompete, Cello, Schlagwerk und dem passenden Kaffee dazu erfreuen sie ihr Publikum am Kiekeberg.

    Das Programm des Salonorchester-Konzerts im Freilichtmuseum:

    Richard Eilenberg - Die Mühle im Schwarzwald

    M. Philipp - Hochzeit der Teddybären

    Gerhard Winkler - Neapolitanisches Ständchen

    Julius Fucik - Florentiner Marsch

    Ludwig Kletsch - Melodie aus Wien

    Anthony Hopkins - And the Waltz goes on

    Vittorio Monti - Czardas

    Carlos Gardel - Por una cabeza

    Myk/Machus - Lerida

    Sydney Bechet - Petite Fleur

    The Cat Empire - The Wine Song

    Herrmann van Veen - aus Alfred Jodokus Kwak: Warum bin ich so fröhlich; Plitscher, Plätscher, Feder

    Andrew Powell - She was sad at first

    Herbert Küster - Tarantella Giocosa

    Edvard Elgar - Salut d'Amour

    Die Besucher erleben vor oder nach dem Orchester einen romantischen Spaziergang über das Museumsgelände mit seinen historischen Gebäuden und Gärten. Zur Stärkung bietet der Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“ den Besuchern norddeutsche Spezialitäten. Das Rösterei-Café „Koffietied“ serviert selbst gerösteten Kaffee und eine leckere Kuchenauswahl.

  • Salonorchester „Presto Rosso“ spielt Kaffeehausmusik

    Ehestorf. Das Salonorchester „Presto Rosso“ der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) spielt am Sonntag, 1. März, ab 15 Uhr Kaffeehausmusik im Historischen Tanzsaal des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf. Die elf jungen Musiker tragen fröhliche Tanz- und Unterhaltungsmusik des ausgehenden 19. Jahrhunderts, der Goldenen 20er- und der 30er-Jahre vor. Die Karte kostet 12 Euro inklusive Museumseintritt. Die Karten sind ab sofort im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich und können telefonisch unter 0 40/79 01 76 25 reserviert werden.

    Mit Klavier, Geige, Gesang, Querflöte, Klarinette, Trompete, Posaune, Bass, Cello und Schlagzeug spielt das Salonorchester „Presto Rosso“ beschwingte Walzer, gefühlvolle Charakterstücke und vergessene Filmmelodien. Ihr Repertoire reicht von Béla Bartók, Kurt Weill (Bertolt Brecht), Joe Hisaishi bis zu Leroy Anderson. Das Salonorchester „Presto Rosso“ hat sich vor zwei Jahren aus dem SymphonING Orchester der TUHH zusammengefunden. Die Orchestermitglieder arrangieren die Stücke selbst und stimmen sie perfekt auf ihre Besetzung ab.

    Die Besetzung: Maike van Huis, Hannah Strohm (beide Geige), Matthias Kort, Juliane Pöche (beide Cello, Frank Schaub (Kontrabass), Nadine Jendrysik (Querflöte), Hanna-Marie Kort (Klarinette), Erik Lamprecht (Trompete), Stefan Brysch (Posaune), Frank von Mallek (Percussion), Alexander Schöppl (Klavier).

    Auszüge aus dem Programm: Joe Hisaishi – Howl’s Moving Castle, Andrew Powell – She was sad at first, Nicola Piovani – Grand Hotel Fox aus "Das Leben ist schön", Bela Bartok – Rumänische Volkstänze, E. v. Batalja – Dich schickt der Himmel, Jacob Gade – Jalousie, Leroy Anderson – Forgotten Dreams, Jo Knümann – Russisch, Kurt Weill (Bertholt Brecht) – Die Seeräuber-Jenny aus Die Dreigroschenoper.

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