Rieckhof Eventplaner
Trauerhaus Kirste Bestatungen
Harburg Arcaden
Waschtitan - das Auto-Wasch-Paradies
Harburger Kulturtag 2020
Handy Welt

Freilichtmuseum am Kiekeberg

Freilichtmuseum am Kiekeberg

  • Backen im historischen Lehmbackofen - Irma und Johannes Schuster lehren die Kunst des Backens

    Ehestorf. Gemeinsam backen im Lehmbackofen für Familien, Schulklassen und Einzelpersonen - jeden Donnerstag um 10 Uhr heizen Irma und Johannes Schuster im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf den alten Lehmbackofen an. Dann formen sie mit den Besuchern den Teig zu kleinen Broten. Der Besuch der Vorführung ist kostenfrei und im Eintrittspreis des Museums enthalten. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Johannes Schuster und seine Tochter Irma Schuster führen das "Gasthaus zum Kiekeberg", das neben dem Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf liegt. Immer donnerstags zeigen sie den Besuchern, wie vor mehr als 300 Jahren Brot im Holzbackofen gebacken wurde. Der fachmännisch zubereitete Vollkorn-Sauerteig aus Roggenschrot wird im Lehmbackofen gebacken. Wie damals erhitzt ein Feuer den Ofen auf etwa 300 Grad, Asche und Glut werden beseitigt und die Brotlaibe auf den heißen Stein gelegt. Zuschauen, Nachfragen und selbst Hand anlegen: Nach kurzer Anleitung formen die Besucher ihr ganz eigenes Brot. Dieses können sie anschließend fertig gebacken mit nach Hause nehmen und genießen.

    Backen am Kiekeberg ist bei Schusters Familientradition: Bereits in den Anfangszeiten des Freilichtmuseums in den 1950er-Jahren setzte sich Irma Schuster (später Kunstmann), Großmutter von Irma Schuster, für den Bau des traditionellen Backhauses von 1688 ein. Ihre Idee: Sie wollte wie früher Brot backen und die Besucher daran teilhaben lassen. Generationen von Schulklassen, Kinder und Erwachsene lernten bei ihr, Brot zu backen.
    Das leckere Brot von Irma Schuster war überregional bekannt. Heute führen ihr Sohn, Johannes Schuster, und ihre Enkeltochter, Irma Schuster, diese Tradition weiter und backen gemeinsam mit den Besuchern das beliebte Brot der Großmutter.

  • Barrierefreiheit ausgeweitet: Freilichtmuseum am Kiekeberg erschließt das historische Museumsgelände mit modernem WC-Haus

    Ehestorf. Ein neues WC-Haus schafft mehr Service für alle Besucher des Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf: Im Heidedorf mit seinen Jahrhunderte alten Bauernhäusern gibt es jetzt eine hochmoderne Toilettenanlage. Sie integriert eine barrierefreie Toilette und berücksichtigt damit auch Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Besucher. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg erhielt, wie auch seine Außenstelle Museumsbauernhof Wennerstorf, 2015 als erstes Freilichtmuseum die deutschlandweite Auszeichnung "barrierefrei" und "teilweise barrierefrei".

    Bei allen neuen Anlagen berücksichtigt das Museum konsequent die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen. Davon profitieren nicht nur Rollstuhlfahrer, Rollatorennutzer und Senioren, sondern auch Familien mit Kinderwagen und Besucher in leichten Sommerschuhen. "Darauf sind wir stolz", sagt Carina Meyer, Kaufmännische Geschäftsführerin im Freilichtmuseum am Kiekeberg. "Wir verbessern seit Jahren unsere Infrastruktur, damit Menschen, die nicht gut oder gar nicht gehen können, sich bei uns besser bewegen können. Alle neuen Bauten, wie der Wasserspielplatz oder das Agrarium, sind barrierefrei."

    Das neue WC-Häuschen erhöht den Service für alle Besucher, erläutert Museumsarchitektin Theda Pahl, die das Gebäude zusammen mit dem ehrenamtlichen Architekten Horst Meyer plante: "Wir haben nun moderne Toiletten für jeden. Neu sind Wickeltisch und WC für Rollstuhlfahrer samt Anfahrtsrampe." Horst Meyer ergänzt: "Wir haben besonders darauf geachtet, dass sich das Gebäude gut in das historische Ensemble einfügt."


    Entstanden ist mehr als ein Zweckbau: Das Häuschen erhielt eine in der Lüneburger Heide typische Holzverschalung, die grün-weiß gestrichen wurde, und ein Giebeldach mit Pfannen. "Da hat uns der Zufall geholfen", schmunzelt Horst Meyer. "Neue Pfannen hätte nicht gut gepasst. Dann wurde eine Scheune in Maschen, in der ich als Junge schon gespielt habe, abgerissen. Und so haben wir jetzt die passenden Hohlziegel."
    Mehr als 100.000 Euro investierte die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf in den Neubau. Geld, das gut angelegt ist, ist Carina Meyer überzeugt: "Wir sind eine Bildungseinrichtung und möchten für jeden Menschen, ob mit oder ohne Handicap, attraktiv sein. Außerdem geben wir allen, insbesondere Senioren, ein starkes Sicherheitsgefühl - damit die Wege im Museum immer kurz sind."

    "Barrierefreiheit im historischen Gelände ist immer ein Balanceakt", sagt Carina Meyer: "Wir wollen den Eindruck des alten Heidedorfs bewahren, das war damals nicht barrierefrei. Alte Bauernhäuser haben Schwellen, der Lehmstampfboden ist uneben, die Wege sind mit Kopfsteinpflaster oder Sand angelegt. Allerdings: "Wo es geht, sind wir barrierefrei. Wir haben zum Beispiel neben dem historischen Kopfsteinpflaster einen ebenen Weg eingerichtet, wir haben das Sitzplatz-Angebot ausgeweitet und berücksichtigen Menschen mit Behinderungen immer stärker in der Kommunikation", erläutert Carina Meyer.

    Das Zertifikat "barrierefrei" wird vom deutschlandweiten Projekt "Reisen für alle" vergeben. Es prüft die Barrierefreiheit von touristischen Angeboten und vergibt die bundesweit gültige Kennzeichnung nach strengen Kriterien. "Reisen für alle" soll allen Urlaubern, darunter auch Senioren, Menschen mit einer Behinderung oder Familien mit Kinderwagen und Gepäck, verlässliche Informationen über die touristischen Anbieter geben.

  • Bier aus dem Norden - Ein Fest regionaler Braukunst im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Es ist eines der ältesten Getränke der Welt: Das Bier. Am Sonntag, 24. Juni, präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf mit "Bier aus dem Norden" bereits zum 11. Mal die regionale Braukunst. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr bieten rund zwei Dutzend Brauereien und Händler aus Norddeutschland mehr als 100 verschiedene Sorten an.

    Handwerklich gebraute Biere weisen eine große Geschmacksvielfalt auf. Bei "Bier aus dem Norden" tauschen sich Fachleute und Liebhaber über die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Zutaten und das Brauereihandwerk aus. Die Teilnehmer kommen in diesem Jahr aus dem Bereich der Klein-, Gasthof-, und Craft-Beer-Brauereien. Sie produzieren Spezialitäten aus der Region, die die Museumsbesucher nicht im gewöhnlichen Supermarkt finden und laden auch zum Probieren ein.

    Ein umfangreiches Begleitprogramm bietet außer dem Genuss auch Wissenswertes über alte Biersorten in Deutschland. Wer erfahren möchte, was es mit Broyhan, Adam und Grutbier auf sich hat, sollte die Vorträge des Deutschen Hopfenmuseums ab 12 und ab 15 Uhr mit anschließender Verkostung verschiedener Biere besuchen. Die Kosten hierfür liegen bei 6 Euro pro Person, die Anmeldung erfolgt in der "Hökerbude".

    Für Kinder gibt es ein buntes Bastelprogramm rundum Kronkorken und mögliche Spiele damit. Die Gelebte Geschichte des Freilichtmuseums führt in traditioneller Kleidung und Ausrüstung vor, wie Bier vor 200 Jahren gebraut wurde. Zu damaliger Zeit war Bier oft sauberer und länger haltbar als Wasser aus Brunnen und Flüssen. So wurde das Getränk auch von der ganzen Familie getrunken. Die Herstellung war, wie die Lebensmittelversorgung auf dem Hof insgesamt, hauptsächlich Aufgabe der Frauen. Die Rezeptur und Brauweise wurde durch Beobachtung und Mithilfe an die nächste Generation weitergegeben.

    Gerade traditionelle und lokale Biersorten erfreuen sich wieder großer Beliebtheit. Nach dem Biergenuss auf dem Museumsgelände locken der Gasthof "Stoof Mudders Kroog" mit herzhaften norddeutschen Spezialitäten und die Backstube mit leckeren Brezeln und Gebäck.

    Der Eintritt ins Freilichtmuseum beträgt für Erwachsene 9 Euro.

  • Botanik-Safari im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf am kommenden Wochenende

    Ehestorf. Jürgen Feder ist Extrembotaniker und einer der bekanntesten Pflanzenexperten Deutschlands. Im Rahmen der Sonderausstellung „Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur“ bietet er seine berühmte Botanik-Safari im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf am kommenden Wochenende, 8./9. Juli, in der Zeit von 11 bis 14.30 Uhr, an. Die Kursgebühr beträgt 25 Euro inklusive Museumseintritt. Eine Anmeldung ist unter Telefon (0 40) 79 01 76-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  erforderlich.

    Die Teilnehmer der Botanik-Safari erkunden gemeinsam mit Jürgen Feder die Gärten und das Gelände des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Der Diplom-Ingenieur für Landespflege, Flora und Vegetationskunde entführt die Besucher in eine Welt der botanischen Feinheiten und ergänzt an passender Stelle Anekdoten. Dabei geht er auf Besonderheiten von heimischen Farn- und Blütenpflanzen wie Mäuseschwänzchen, Knabenkraut und Schlüsselblumen ein.

    Jürgen Feder vermittelt seinem Publikum in den Botanik-Safaris Umweltbewusstsein und sensibilisiert sie für die heimische Pflanzenwelt. Er wurde bekannt durch Fernsehauftritte im NDR, der ARD, Sat.1 sowie “TV total“ und ist Autor von Büchern und diversen Fachzeitschriftenartikeln, die sich rund um die Pflanzenwelt drehen.

    Die Sonderausstellung „Aufgeblüht. Norddeutsche Gartenkultur“ präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg noch bis zum 15. Oktober. Sie zeigt den Wandel vom klassischen Bauerngarten bis zur heutigen Freizeitoase. Von schlichten Obst- und Gemüsegärten über repräsentative Gärten mit prächtigen Blumenbeeten und Buchsbaumhecken bis hin zum Gartenzwerg – spürt „Aufgeblüht!“ die einzelnen Entwicklungsschritte detailliert nach. Ein vielfältiges Kurs- und Aktionsprogramm begleitet die Ausstellung, wie zum Beispiel Kochkurse, Vorführungen im Scherenschleifen oder floristische Kurse.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg empfiehlt Interessierten, passendes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitzubringen. Am Ende der Botanik-Safari sind persönliche Gespräche und Erinnerungsfotos mit Jürgen Feder möglich. Treffpunkt für die Botanik-Safari ist das eigens für die Sonderausstellung aufgestellte Gartenhaus in der Nähe des Museumseingangs. Die Anzahl der Teilnehmer ist jeweils auf 30 Plätze begrenzt.

  • Bundesministerin Johanna Wanka dankt Museumsdirektor Rolf Wiese für sein Lebenswerk

    Ehestorf. Ein besonderer Überraschungsgast begeisterte beim Fördervereinsfest am Kiekeberg in Ehestorf: Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, feierte mit 1.200 Gästen ein großes "Wiesenfest" und verabschiedete Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese persönlich. Rolf Wiese geht Ende Oktober 2017 in den Ruhestand. Er leitet seit 30 Jahren das Freilichtmuseum am Kiekeberg und seine Außenstellen und gründete unter anderem den ersten Studiengang zum Museumsmanagement und den bundesweiten Arbeitskreis Museumsmanagement. Die Museen nahmen unter seiner Führung einen deutlichen Aufschwung: 1987 kamen 56.433 Menschen an den Kiekeberg, im Jahr 2016 zählte das Museum 220.000 Besucher.

    Johanna Wanka ist beeindruckt von der Resonanz, die das Museum und der Förderverein erzeugen. Explizit dankt sie Museumsdirektor Rolf Wiese: "Sie, lieber Herr Wiese, haben ganz Besonderes geschafft: Ich bin in ganz Deutschland unterwegs und habe nirgendwo einen so großen und aktiven Förderverein mit mittlerweile 12.500 Mitgliedern erlebt. Was ich aber höre, ist die Wertschätzung und Achtung, die Ihnen in der ganzen Museumslandschaft entgegengebracht werden, und der Respekt vor Ihrer wissenschaftlichen Leistung." Mit Blick auf die Museumsarbeit ergänzt sie: "Was mir als Kind vom Dorf wichtig ist: Dass Sie am Kiekeberg mit Kindern und Jugendlichen, insbesondere benachteiligten, arbeiten." Seit Jahren verfolgt Johanna Wanka begeistert die Entwicklungen am Kiekeberg, hat 2010 das Richtfest des Agrariums und 2012 die Eröffnung der Bibliothek des Ländlichen Wissens begleitet.

    Michael Grosse-Brömer, Mitglied des Bundestags und Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, betont, wie wichtig das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf für den Landkreis Harburg ist - und welchen Vorbildcharakter es für ganz Deutschland hat: "Das Museum verbindet Geschichte und Zukunft. Gerade Sie, Herr Wiese, haben immer Projekte im Kopf und verfolgen sie mit leidenschaftlicher Energie. So war es auch mit dem Projekt 'Königsberger Straße', das mich begeistert und für das ich mich gern im Bund stark gemacht habe." Der Bund übernimmt bei der zukünftigen Baugruppe mit Häusern der Nachkriegszeit einen Anteil von 3,84 Millionen Euro. Das Gesamtvolumen liegt bei 6,14 Millionen Euro.

    Fördervereinsvorsitzender Heiner Schönecke blickt mit persönlichen Worten auf die gemeinsamen vergangenen 30 Jahre: "Heute feiern wir zu Ehren von Rolf Wiese das große Wiesenfest. Der Professor und ich haben 1989 zusammen mit sieben weiteren Mitgliedern den Förderverein gegründet. Seitdem haben wir zusammen viel geschafft - und wenn ich in die Runde gucke, dann sehe ich Leute, die immer wieder gern kommen." Heute zählt der Verein mehr als 12.500 Mitglieder, 320 sind regelmäßig ehrenamtlich aktiv.

    Svenja Stadler, SPD-Mitglied des Bundestags, betont, dass sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg unter der Leitung von Rolf Wiese als sozialer Ort etabliert hat: "Das Freilichtmuseum in Ehestorf ist ein Ort des bürgerschaftlichen Engagements, er verbindet alle. Die vielen Ehrenamtlichen leisten hier einen beträchtlichen Beitrag zum Erfolg des Kiekebergs. Sie sind, ebenso wie ich, von Ihrer Begeisterung für die Projekte nachhaltig beeindruckt. Und dazu besitzen Sie außer der fachlichen Kompetenz auch ein großes soziales Einfühlungsvermögen."
    Gerührt bedankt sich Rolf Wiese: "Der Erfolg am Kiekeberg ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu gehören Mitarbeiter, Ehrenamtliche und verlässliche Partner. Zum Beispiel steht der Landkreis Harburg seit 30 Jahren unterstützend an unserer Seite. Ganz besonders danke ich dem Förderverein, den 12.500 Mitgliedern, die mit Herzblut hinter dem Kiekeberg stehen."

    Einmal im Jahr bedankt sich das Freilichtmuseum mit einem großen Fest bei seinen Fördermitgliedern. Zum Abschied des langjährigen Museumsdirektors Prof. Dr. Rolf Wiese feierten die Mitglieder jetzt ein großes Wiesenfest - mit Sackhüpfen, Picknick, Musik und Tanz und vielen Führungen durch die Höhepunkte der vergangenen Jahre am Kiekeberg.

    Der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg steht seit 28 Jahren zuverlässig an der Seite des Museums. Mit großem Engagement unterstützt er ideell und finanziell dessen Aktivitäten. Die Freunde und Förderer helfen, regionales Kulturgut und Wissen über Handwerk und Bräuche zu bewahren. Aber nicht nur die finanzielle Hilfe macht den Förderverein für das Museum so wertvoll. Über 320 Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich: Sie spenden an Aktionstagen ihre Zeit und Arbeitskraft, verkaufen Kuchen, begleiten museumspädagogische Angebote oder bringen ihre Expertise bei der Restaurierung oder Archivierung ein.

  • Chromblitzende Fahrzeuge − Oldtimertreffen am Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf stehen am Sonntag, 14. Mai, Fahrzeugklassiker der Baujahre 1950 bis 1979 im Mittelpunkt. Ein Programm mit Live-Musik, Tanztee und sogar eine Modenschau entführt die Besucher auf eine Zeitreise in die 1950er- Jahre. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Stolze Sammler präsentieren ihre auf Hochglanz polierten Fahrzeuge. VW-Käfer, Isettas, aber auch amerikanische Modelle blitzen zwischen den blühenden Gärten und historischen Häusern des Freilichtmuseums – ein Augenschmaus für Oldtimerfreunde. Kinder und Erwachsene können die ausgefallenen Gefährte bestaunen - von den rollenden Zeugen der Wirtschaftswunderjahre bis zu den Modellen der wilden 70er-Jahre. Vom Motorroller und Pkw, über historische Busse, bis hin zum Lkw ist alles dabei. Besitzer eines historischen Autos können sich bis 11. Mai unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden, für Oldtimer-Clubs werden zusammenhängende Stellplätze reserviert.

    Das Freilichtmuseum entführt die Besucher mit allen Sinnen in die 1950er-Jahre: Daisy‘s Tanztee und Modenschau sollen die Besucher mit Livemusik aus den 1950er Jahren in ausgelassene Stimmung versetzen. Punkte, Petticoat und Pomadentolle erleben die Besucher im Ambiente der Dauerausstellung „Spielwelten“. Hier zeigt das Jugend-Rot-Kreuz Winsen die Modenschau "Mit Schick und Charme".

    Der Museumsverein „Die Goldenen Fünfziger Jahre e. V.“ organisiert einen großen Markt mit Sammlerstücken aus der Zeit des Wirtschaftswunders wie Lampen, Geschirr, Dekoartikel oder Retro-Mode, Accessoires oder Schallplatten. Beim Radiodoktor des Bremer Rundfunkmuseums erhalten Besitzer eines beschädigten, historischen (Auto-) Radios Expertenrat und Hilfe bei der Fehlersuche. Für Kinder gibt es ein buntes Mitmachprogramm. Im Agrarium stöbern Autoliebhaber auf dem Markt rund um rollende Sammlerstücke: Ausgesuchte Anbieter bieten Modellautos und Eisenbahnen an.

    Besucher erkunden eine kleine Ausstellung zu Heinkel-Tourist, dem meistgekauften Motor-Roller im Deutschland der 1950er- und 1960er-Jahre. Die Künstlerin Gabi Hampe präsentiert unter dem Motto „Rock 'n' Roll meets Digital Art“ großformatige Fotokunst.

    Die 1950er-Jahre sind den Deutschen als die Zeit des Wirtschaftswunders im Gedächtnis geblieben. Sie brachten damit auch den Durchbruch zur Massenmotorisierung. Für heutige Verhältnisse wirkt der Kraftfahrzeugbesatz allerdings bescheiden: Im Jahr 1950 fuhren rund 2 Millionen Fahrzeuge auf bundesdeutschen Straßen. Bis 1964 hatte sich diese Zahl immerhin auf gut 11 Millionen erhöht.

  • Claudia Sander ist das 12.000. Mitglied am Kiekeberg

    Ehestorf. Freiwilliges Engagement macht Kultur möglich: Das zeigt der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf. Er ist einer der größten deutschen Museumsvereine. Jetzt begrüßte er sein 12.000. Mitglied: Claudia Sander aus Finkenwerder. Zum Gratulieren kam der Präsident des niedersächsischen Landtags, Bernd Busemann, ins Freilichtmuseum am Kiekeberg: "Willkommen auf niedersächsischem Boden", begrüßte er das Ehepaar Claudia Sander und Mustapha Mustapha mit ihren Söhnen Jakob (drei Jahre) und Junis (acht Wochen).

    Bernd Busemann betonte: "Das Freilichtmuseum am Kiekeberg und sein Förderverein sind bedeutend. Die rasante Entwicklung des Vereins zeigt, dass die Philosophie richtig ist: Hier zeigen sie, wie die Landtechnik und die Zubereitung von Nahrungsmitteln bescheiden begonnen haben. Hier sehen Besucher auch ein frisch geborenes Kaltblut und mit der Königsberger Straße bald Dörfer wie aus den 1950er-Jahren." Das Konzept des Museums gehe auf, das zeige auch der Förderverein.

    Dieser, im Jahr 1989 gegründet, wuchs zu einer starken Stütze des Museums heran. Er finanziert heute die Restaurierung von historischen Objekten oder den Ausbau professioneller Magazine. Er betreibt die Museumsbäckerei, die Läden sowie den Museumsbauernhof Wennerstorf und kümmert sich um die 320 Ehrenamtlichen am Kiekeberg. Der Förderverein hat sich zu einem kleinen Unternehmen entwickelt: "1,2 Millionen Euro setzen wir im Jahr um", bilanziert Heiner Schönecke, der Vorsitzende des Fördervereins.

    Dabei läuft die Verwaltung fast vollständig ehrenamtlich. "Die Gewinne fließen direkt in die regionale Kulturarbeit." Diese Unterstützung ist nur durch die vielen Mitglieder möglich: Sie zahlen einen Mitgliedsbeitrag von 45 Euro (70 Euro für Paare) und nutzen den Kiekeberg auch gern für private Feiern, Kindergeburtstage und dem Kauf von Geschenken im Museumsladen. Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese: "Viele Familien kommen zu uns und bleiben dem Kiekeberg dann lebenslang verbunden. Daher haben wir auch Mitglieder in Zypern und den USA."

    So kam auch Familie Sander/Mustapha zum Kiekeberg: Der Großvater Helmut Sander war im vergangenen Jahr mehrfach mit Enkel Jakob im Freilichtmuseum. "In anderen Museen können Besucher weniger anfassen und direkt erleben. Mein Enkel ist begeistert von den Mitmach-Angeboten", sagt Helmut Sander, der früher große Hamburger Museen führte. Den damals zweijährigen Jakob beeindruckten die Besuche mit dem Großvater nachhaltig. "Er forderte den Ausflug zum 'Kikiberg' vehement ein, so dass wir sehr oft hier waren", erzählt Jubiläumsmitglied Claudia Sander. Ihre Eltern nahmen das zum Anlass und schenkten der jungen Familie eine Mitgliedschaft. "Wir verbringen hier viele schöne Stunden als Familie zusammen", ergänzt Ehemann Mustapha Mustapha, der 2009 aus Syrien zum Studium nach Deutschland kam.

    Fördervereinsmitglieder genießen viele Vorteile in Freilichtmuseum am Kiekeberg: Sie erhalten das ganze Jahr hindurch freien Eintritt in das Freilichtmuseum und seine Außenstellen - den Museumsbauernhof in Wennerstorf, das Feuerwehrmuseum Marxen und das Mühlenmuseum Moisburg. Die Mitglieder werden zu Ausstellungseröffnungen, Vorträgen und Sonderführungen eingeladen. Sie werden exklusiv über Veranstaltungstermine und aktuelle Projekte informiert. Einmal im Jahr bedankt sich das Museum besonders bei allen Mitgliedern: Beim Fördervereinsfest dürfen sie sich zurücklehnen und bewirten lassen. 2017 findet das Fest am 15. September statt.

  • Das Beste aus Milch: Käsemarkt am Kiekeberg - Mehr als 55 Aussteller und neues Rahmenprogramm

    Ehestorf. Handgefertigten Käse aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch bietet der Käsemarkt am Sonntag, 27. Mai, im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Mehr als 55 Aussteller, darunter die besten Käser Norddeutschlands, präsentieren ihre Produkte von 10 bis 18 Uhr. Außer aromatischen Milcherzeugnissen zum Probieren entdecken die Besucher Spezialitäten wie Fleisch, Öle, Weine, Säfte und Chutneys. Neu sind zwei Podiumsgespräche und zwei Filmvorführungen.

    Der Käsemarkt lässt Feinschmeckers Herzen höher schlagen. | Foto: ein
    Der Käsemarkt lässt Feinschmeckers Herzen höher schlagen. | Foto: ein

    Ein Höhepunkt für Feinschmecker: Lebensmittelproduzenten aus der Region stellen beim Käsemarkt am Kiekeberg ihre handgefertigten Produkte selbst vor. Freunde des guten Geschmacks können die vielfältigen Erzeugnisse, wie zum Beispiel Ziegeneis, Bio-Bratwurst oder Saucen, direkt verkosten und die Hersteller stehen für Auskünfte zur Verfügung. Den Mittelpunkt des Marktes bilden Käsespezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Die hochwertigen Waren werden, wie früher auf einem Markplatz, inmitten der historischen Gebäude des Freilichtmuseums angeboten. Flanieren, Probieren und Plaudern gehören zum Gesamterlebnis.

    Neu sind zwei Podiumsgespräche "Gute Lebensmittel - Genuss und Gesundheit sind keine Selbstverständlichkeit" von Slow Food Hamburg: Ab 11 Uhr geht es um Gifte im Obst und ab 14 Uhr um die Zukunft des Essens.

    Die Slow Food Youth Hamburg zeigt ab 12.30 und ab 15.30 Uhr den Film "Hofgespräche", in dem Produzenten interviewt werden.

    In der Hofkäse-Schule des SOS Hofs Bockum können Besucher ab 11.30 und ab 14.30 Uhr selbst Käse herstellen. Außerdem bereiten sie bei "Teller statt Tonne" zusammen mit Slow Food leckeres Essen aus Gemüse vor, das schmackhaft ist, aber nicht den Handelsnormen entspricht.

    Kinder basteln Kuh-Handpuppen und Kuhmasken. Ab 12 und ab 15 Uhr gibt es die KinderKäseStraße - hier entdecken die kleinen Besucher, wie unterschiedlich Käse schmeckt und welchen sie besonders gern mögen.

    Slow Food Hamburg ist traditionell Partner beim Käsemarkt am Kiekeberg. So finden sich unter den Ausstellern auch Hersteller, die ausschließlich Produkte anbieten, die den Kriterien von Slow Food entsprechen. Die internationale Organisation setzt sich für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion und Geschmacksbildung ein und bringt Erzeuger von handwerklich hergestellten Lebensmitteln mit Verbrauchern zusammen.

    Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Das Beste aus Milch: Käsemarkt am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Handgefertigten Käse aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch bietet der Käsemarkt am Sonntag, 21. Mai, im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Rund 50 Aussteller, darunter die besten Käser Norddeutschlands, präsentieren ihre Produkte in er Zeit von von 10 bis 18 Uhr. Außer aromatischen Milcherzeugnissen zum Probieren entdecken die Besucher Spezialitäten wie Fleisch, Öle, Weine, Säfte und Chutneys. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Ein Höhepunkt für Feinschmecker: Lebensmittelproduzenten aus der Region stellen beim Käsemarkt am Kiekeberg ihre handgefertigten Produkte vor. Freunde des guten Geschmacks können die vielfältigen Erzeugnisse, wie zum Beispiel Ziegeneis, direkt verkosten und die Hersteller stehen für Auskünfte zur Verfügung. Den Mittelpunkt des Marktes bilden Käsespezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Ein vielfältiges Aktionsprogramm ergänzt die Verkaufs- und Probierstände. So können die Besucher beispielsweise Käse in der Käseschule selbst herstellen. Kinder erwartet ein vielfältiges Bastelprogramm, bei dem Kuhmasken und Mäusegirlanden entstehen.

    Der Käsemarkt findet auch diesmal wieder in Zusammenarbeit mit Slow Food Hamburg statt. So finden sich unter den Austellern Hersteller, die ausschließlich Produkte anbieten, die den Kriterien von Slow Food entsprechen. Die internationale Organisation setzt sich für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion und Geschmacksbildung ein. In der "KinderKäseStraße" von Slow Food entdecken kleine Feinschmecker die verschiedenen Käsesorten und können diese probieren.

  • Das Bremer Musikfest gastiert im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Das Musikfest Bremen macht auch in diesem Jahr wieder Station im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Mit der Unterstützung der EWE spielen das Ensemble "Quatuor Arod" und das "Signum Saxophone Quartet" unter dem Titel "Quartett im Doppelpack" am Freitag, 1. September, in einem Wandelkonzert. Die Konzerte beginnen um 19 Uhr. Karten gibt es ab sofort an der Kasse des Freilichtmuseums am Kiekeberg (Telefon 0 40/79 01 76-25) und unter www.musikfest-bremen.de

    Die Konzertbesucher wandeln zwischen den Konzerten vom modernen Agrarium, in dem das "SignumSaxophone Quartet" spielt, und dem Historischen Tanzsaal mit dem Ensemble "Quatuor Arod". Die vier jungen französischen Musiker des klassischen Streichquartetts "Quatour Arod" spielen unter anderem Mozarts Streichquartett Nr. 1 G-Dur KV 80 und Felix Mendelssohn Bartholdys Sammlung "Vier Stücke für Streichquartett".

    Das "Signum Saxophone Quartet" mit vier internationalen Saxophonisten ist eine Seltenheit in der klassischen Musik, das sich zudem durch Experimentierfreude auszeichnet. Ihr breites Repertoire umfasst Jazz- und Latin-Standards von Dizzy Gillespie, Chick Corea und Astor Piazzolla, aber auch Marcello Zarvos' "Nepomuk's Dances" und Maurice Ravels "Le tombeau de Couperin". Die Karten kosten 30 Euro für Erwachsene. Reservierungen unter Telefon 0 40/79 01 76-25 www.musikfest-bremen.de

  • Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf zieht eine positive Jahresbilanz für 2016

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf hat auch im Jahr 2016 erfolgreich gewirtschaftet: Der Jahresabschluss des operativen Geschäfts liegt mit 23.000 Euro im Plus. Auch das Stiftungskapital hat sich positiv entwickelt und ist auf fast zwei Millionen Euro angewachsen. Das Stiftungskapital ist der Grundstock des Museums – es bleibt dauerhaft erhalten, seine Erträge fließen in die tägliche Arbeit ein. Die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer berichtete über das positive Ergebnis während der Stiftungsratssitzung. Das Museum erzielt schon seit Stiftungsgründung im Jahr 2003 jedes Jahr eine positive Jahresbilanz.

    „Wir sind stolz auf dieses tolle Ergebnis. Es unterstreicht die gute Arbeit im Museum ebenso wie unseren Besucherrekord. 2016 haben über 242.000 Besucher das Freilichtmuseum am Kiekeberg und seine Außenstellen besucht“, sagt Klaus-Wilfried Kienert, der seit Anfang 2017 Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg ist. Der Zahnmediziner übernahm das Amt von Heike Meyer und ist bereits seit 2003 ehrenamtliches Mitglied des Stiftungsrates des Freilichtmuseums.

    Um 13 Prozent stiegen die Besuchszahlen im Verhältnis zum Vorjahr. Die starke Besucherresonanz und das vielfältige Angebot zeigen sich in den Wirtschaftszahlen: Über Eintrittsgelder und die umfangreichen Vermittlungsprogramme erwirtschaftete das Museum 830.000 Euro. Das sind gut 100.000 Euro mehr als im Jahr 2015. Vom Landkreis Harburg erhält die Stiftung laut Zukunftsvertrag einen jährlichen Zuschuss von knapp zwei Millionen Euro. Die Einnahmen durch Projektförderungen und Spenden lagen im Jahr 2016 bei 187.000 Euro. Mit Erträgen von insgesamt 3.233.000 Euro deckt das Museum unter anderem die Personalkosten für die rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Betriebskosten sowie die umfangreichen Instandhaltungskosten für die historischen Gebäude.

    Auch das Stiftungskapital entwickelt sich weiter sehr erfreulich. „Diese stabile finanzielle Basis des Freilichtmuseums am Kiekeberg gewährleistet, dass die Geschichte der Region auch langfristig bewahrt und vermittelt werden kann. Deshalb freuen wir uns besonders über einen weiteren Zuwachs des Stiftungskapitals um 343.000 Euro auf insgesamt rund 1.927.000 Euro“, erklärt Carina Meyer. Viele große und kleine Beträge von Privatpersonen, Unternehmen und Vereinen fließen direkt ins Stiftungskapital. Außerdem unterstützt der Landkreis Harburg auch den Aufbau des Stiftungskapitals: Der Landkreis verdoppelt aufgrund des Zukunftsvertrags die vom Museum eingeworbene Summe bis zu einer Obergrenze von 150.000 Euro. Weiterhin beteiligt sich der mittlerweile 12.000 Mitglieder umfassende Förderverein beim langfristigen Aufbau des Vermögensstocks der Stiftung.

    Mit seinen Dauer- und Wechselausstellungen und vielfältigen Aktionstagen befindet sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg im ständigen Wandel und bietet einem breiten Publikum immer wieder Neues. So eröffnete kürzlich die neue Sonderausstellung „Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur“. Bis zum 15. Oktober zeigt sie, wie sich die Gartenkultur von klassischen Nutzgärten bis zum heutigen Trendthema veränderte. Außerdem steht in Zukunft ein großes Bauprojekt an: die Königsberger Straße. Sie zeigt eine Häusergruppe mit Gebäuden aus den Jahren 1945 bis 1980. Das Gesamtkostenvolumen des Bauvorhabens beträgt mehr als sechs Millionen Euro. Zu den Förderern gehören der Bund, das Land Niedersachsen und die Metropolregion Hamburg.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde 1953 von der Hansestadt Hamburg auf niedersächsischem Boden gegründet. Am 1. Mai 1987 kaufte der Landkreis Harburg „sein“ Freilichtmuseum. Im Jahr 2003 wurde die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg gegründet. Das Museum ist weiterhin die zentrale Kulturinstitution des Landkreises.

    Das Freilichtmuseum und seine Außenstellen Museumsbauernhof Wennerstorf, Mühlenmuseum Moisburg, Feuerwehrmuseum Marxen und Ziegelei Rusch verzeichneten 2016 zusammen 242.450 Besuche. Das sind 27.850 Besuche mehr als im vorherigen Jahr. Besuchsrekorde gab es im Freilichtmuseum am Kiekeberg (220.000) und im Mühlenmuseum Moisburg (5.350).

  • Das neue Kursprogramm für die Museumsakademie 2018 ist da

    Ehestorf. Korbflechten, Bierbrauen, Obstschnitt - die Museumsakademie bietet zahlreiche Angebote für das Jahr 2018 an. Von Handwerkskursen über Back- und Kochkurse bis hin zum Bierbrauen ist für jeden etwas dabei. Die Kurse finden an Sonnabenden und Sonntagen das ganze Jahr 2018 hindurch statt und die Kursgebühren betragen 15 bis 105 Euro. Der zusätzliche Eintritt für Besucher kostet 9 Euro, für Personen unter 18 Jahren ist er frei.

    Wie geht Schmieden? Dieser spannenden Frage widmen sich gleich mehrere Kurse. Der Schmiedemeister zeigt die Grundfertigkeiten des Feuermachens und, wie einfache Formen und kleine Gebrauchsgegenstände entstehen. Beim Imker können die Besucher hautnah über die Schulter schauen, denn er präsentiert Einblicke in den Alltag der Honigbiene. In der Bäckerei lernen Besucher einen süßen und salzigen Hefeteig herzustellen oder können in der Weihnachtsbäckerei Lebkuchenhäuser formen.

    Auch für Besucher, die sich für Handarbeiten interessieren, gibt es ein großes Angebot: Klöppeln, Weben, Siebdruck und Indigofärben bilden nur eine kleine Auswahl des gesamten Repertoires. Das Kursprogramm der Museumsakademie für 2018 ist ab sofort auf der Internetseite unter: www.kiekeberg-museum.de/kursangebot einzusehen. Hier sind auch Anmeldungen möglich. Ein neuer Handzettel, der gerade frisch aus der Druckerei kommt, enthält alle Informationen über die Museumsakademiekurse im kommenden Jahr und liegt für die Besucher im Freilichtmuseum am Kiekeberg aus.

  • Das Traditionsessen der Norddeutschen: Kartoffelfest im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Die Kartoffel ist das Traditionsessen der Norddeutschen. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf zeigt am Sonntag, 22. Oktober, Erdäpfel in ihrer ganzen Vielfalt. Von 10 bis 18 Uhr erleben Besucher den Weg der Kartoffel aus der Erde auf unsere Teller - vom Anbau über die Ernte bis hin zur köstlichen Verarbeitung.

    Schon seit dem 18. Jahrhundert pflanzen norddeutsche Bauern die Kartoffel an. Gute Böden machen es möglich. Als Kooperationspartner des Kartoffelfests ist der Hof Stemmann zu Gast am Kiekeberg und präsentiert sein Wissen und seine Schätze. Familie Stemmann zeigt eine Auswahl an modernster Erntetechnik, wie zum Beispiel einen Kartoffelroder. Kartoffelfreunde lernen rote, gelbe, blaue, alte und neue Sorten kennen - unter anderem zahlreiche Züchtungen, die nur sehr gutsortierte Fachhändler anbieten. Der Museumsbauernhof bringt Biolandkartoffeln frisch vom Feld zum Kiekeberg. Besucher können die Sorten verkosten und die Erdknollen direkt vom Erzeuger erwerben.

    Informieren, verkosten und einkaufen: Genießer schlendern zwischen den Marktbuden umher und entdecken ungewöhnliche und leckere Produkte rund um die Kartoffel, wie etwa Kartoffelbier, Kartoffelwurst oder Kartoffelmarmelade. Dazu gibt es einen Wettbewerb im Kartoffelwiegen für kleine und große Besucher: Wer das Gewicht am besten schätzt, gewinnt. In der Lehrküche kochen Landfrauen Leckereien aus Kartoffeln. Kinder probieren sich am Kartoffelsortierer.

    Auf den Hunger der Besucher ist das Freilichtmuseum am Kiekeberg bestens vorbereitet. Der Förderverein des Museums dämpft frische Kartoffeln im historischen Kartoffeldämpfer.

    Im Schnitt isst jeder Deutsche 60 Kilogramm Kartoffeln im Jahr. Dazu zählen auch die zahlreichen Kartoffelprodukte wie Pommes frites, Chips oder Klöße. Allein in Deutschland ernten Landwirte jährlich rund elf Millionen Tonnen Kartoffeln. Fast jede zweite deutsche Knolle stammt aus Niedersachsen. Rund 40 Prozent aller geernteten Kartoffeln in Deutschland stammen aus der Lüneburger Heide. Der Eintritt beträgt 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins haben freien Eintritt.

  • Dauerausstellung "Haus des Handwerks" nur noch bis Anfang Januar geöffnet

    Ehestorf. In der historischen Scheune aus Tespe präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf noch bis zum 6. Januar 2019 die Ausstellung "Haus des Handwerks". In der historischen Scheune aus dem Jahr 1586 erleben die Besucher alte Handwerkstraditionen, die teilweise bereits ausgestorben sind. Wie arbeitete ein Hutmacher oder Sattler früher und wie hat sich das Mauerer- oder Zimmermannshandwerk in den vergangenen 150 Jahren entwickelt? Über zwei Etagen werden Besucher durch die Geschichte der alten Handwerkstraditionen geleitet. Der Eintritt zur Ausstellung ist im Museumseintritt erhalten, er kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    In der Ausstellung "Haus des Handwerks" erfahren Besucher, wie früher aus Rohstoffen fertige Produkte hergestellt wurden. Zu sehen sind dabei besonders alte Handwerkstraditionen und -techniken, die auch in der Region von Bedeutung waren oder noch sind. Dazu zählen Hutmacher, Schuhmacher, Schneider, Böttcher, Klempner, Maler, Tischler, Dachdecker, Korbmacher, Sattler, Maurer und Zimmerleute. Auf mehr als 300 Quadratmetern verdeutlicht die Ausstellung die sozioökonomische Bedeutung des Handwerks in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

    Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Januar für Besucher geöffnet. In den darauf folgenden Wochen bereitet das Freilichtmuseum am Kiekeberg die Scheune für die neue Ausstellung "Handwerken. Vom Wissen zum Werk" vor, die ab dem 26. April in Ehestorf zu sehen sein wird.

  • Dem G-20-Gipfel entkommen - das Freilichtmuseum ist auch in turbulenten Zeiten eine Oase der Entspannung

    Ehestorf.Am Freitag und Sonnabend, 7. und 8. Juli, diskutieren führende Politiker über Finanz- und Wirtschaftsfragen auf dem G20-Gipfel in Hamburg. Wer der Aufregung entgehen möchte, kann im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf in die ruhigeren Zeiten vergangener Tage eintauchen. Das Freilichtmuseum ist Freitag von 9 bis 17 Uhr und Sonnabend von 10 bis 18 Uhr geöffnet und uneingeschränkt mit dem Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Erwachsene zahlen 9 Euro, für Kinder bis 18 Jahren ist der Eintritt frei.

    Während des G-20-Gipfels bietet das Freilichtmuseum am Kiekeberg außer seinen über 40 historischen Gebäuden und seiner aktuellen Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur" zwei besondere Angebote:Gartenfreunde erleben am Sonnabend und Sonntag, 8. und 9. Juli, jeweils ab 11 Uhr eine Botanik-Safari mit Jürgen Feder. Im Rahmen der Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur" unternimmt der Extrembotaniker eine spannende Exkursion durch unsere Pflanzenwelt. Die Führung dauert etwa dreieinhalb Stunden mit Pause und kostet 25 Euro pro Person. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt. Anmeldung telefonisch unter Telefon (0 40) 79 01 76-25 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Vom 4. Juli bis zum 13. August lädt das Freilichtmuseum in Ehestorf zudem täglich von 10 bis 18 Uhr zum Sommerspaß ein: Besucher ab vier Jahren kochen, basteln, werken und experimentieren an abwechslungsreichen Mitmach-Stationen auf dem gesamten Museumsgelände. Am 7. Juli lernen Besucher beim Themenfreitag "Volle Kraft voraus!" etwas über die Antriebskräfte in der Landwirtschaft. Außerdem wird bei einer Führung in einer Ausstellung im Agrarium erklärt, wie sich die Ernährung im Laufe des Jahrhunderts entwickelte. Kinder können im Mitmach-Programm Kekse in Trecker- oder Tierform ausstechen. Weitere Informationen unter: www.kiekeberg-museum.de

  • Der Rosenmarkt am Kiekeberg in Ehestorf zeigt mehr als 800 verschiedene Sorten

    Ehestorf. Ein Tag inmitten duftender Blüten - das erwartet die Besucher beim Rosenmarkt des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf am Sonntag, 16. Juli, von 10 bis 18 Uhr. Kleine Marktstände zeigen vielfältige Rosensorten und vermitteln darüber hinaus Wissenswertes über die Geschichte der Zierpflanze. Der Eintritt kostet 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    "Im Mittelpunkt des Markts steht die Rose im Wandel der Zeit", erklärt Matthias Schuh, Museumsgärtner. Die Rosenanbieter präsentieren eine große Bandbreite qualitativ hochwertiger Pflanzen. Jeder Händler hat sich spezialisiert: Es gibt Wildrosen, Beetrosen, historische und neue Sorten. Die Züchter geben Tipps zu Pflege und Schnitt, zur Düngung, Pflanzung und Veredelung. Sie beraten die Besucher ausführlich und vermitteln in Vorträgen ihr umfangreiches Fachwissen. An weiteren Ständen finden Besucher Rosenkosmetik und Düfte, Kunsthandwerk und Köstlichkeiten aus Rosen, wie zum Beispiel Rosen-Limonade. Außerdem präsentiert der Rosenmarkt eine große Auswahl an Dekoartikeln für Haus und Garten.

    Bei den Wahlen zur schönsten Rose und zur besten Duftrose können die Besucher ihre Lieblingsblumen wählen. Für kleine Gäste bietet das Museum am Kiekeberg außerdem ein vielfältiges Mitmachprogramm an. Für das kulinarische Wohl sorgen der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit typisch norddeutschen Gerichten und das Rösterei-Café "Koffietied" mit selbstgerösteten Kaffeespezialitäten. Außerdem können die Besucher Prosecco und Bowle im schönen Ambiente der historischen Gebäude genießen.

    Aktuelles unter www.kiekeberg-museum.de

  • Die ersten Jungtiere des Jahres im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Die ersten Jungtiere am Kiekeberg in Ehestorf sind da: Bei den Bentheimer Landschafen kamen jetzt die ersten Lämmer zur Welt. Die Ferkel der Bunten Bentheimer Schweine sind gerade fünf Wochen alt. Die Pommerschen Gänse brüten und erwarten bald Nachwuchs. Besucher können die Jungtiere zu den Öffnungszeiten des Freilichtmuseums am Kiekeberg sehen: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 17 Uhr sowie Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Erwachsene zahlen 9 Euro Eintritt, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Sau der Bunten Bentheimer Schweine mit ihren Ferkeln im Freilichtmuseum. | Foto: ein
    Sau der Bunten Bentheimer Schweine mit ihren Ferkeln im Freilichtmuseum. | Foto: ein

    Ferkel, Lamm und bald Gänseküken - der Nachwuchs am Kiekeberg erfreut die Mitarbeiter und Besucher. Die Ferkel und das Lamm erkunden munter den Stall und das Gelände. Die Gänse legen ihre Eier und beginnen mit dem Brüten. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg leben Tierarten, die als historische Rassen vom Aussterben bedroht sind, wie vor 100 Jahren auf dem Bauernhof.

    Die Bunten Bentheimer Schweine ferkeln mehrmals im Jahr. Im Stroh des rund 300 Jahre alten Schweinestalls eines originalen Heidebauernhofes fühlen sich die jungen und ausgewachsenen Schweine sichtlich wohl. Die Tiere wählen selbst, ob sie im Stall bleiben oder zum Sonnen und Suhlen ins Freie hinausgehen.

    Neues Lamm am Kiekeberg. | Foto: ein
    Neues Lamm am Kiekeberg. | Foto: ein

    Die Schafe lammen meist einmal im Jahr. Eine hohe Widerstandsfähigkeit zeichnet das Bentheimer Landschaf als Nutztier aus: Dank seiner harten Klauen kann es weite Strecken zurücklegen und ist gut für die Hütehaltung in Moor- und Heidegebieten geeignet. Rund vier Kilo reinweiße Wolle liefert es bei der Schur.

    Die Pommerschen Gänse sind große und gutmütige Vögel. Eine Gans legt acht bis zwölf Eier. Das kann bis zu drei Wochen dauern. Wenn alle Eier im Nest liegen, beginnen die Gänse mit dem Brüten. Die Pommersche Gans wird seit 1830 gezüchtet und war zeitweise vom Aussterben bedroht. Sie stammt aus der ehemaligen Provinz Pommern. Heute lassen sich die grauen Vögel auf dem Museumsgelände beim fröhlichen Gänsemarsch beobachten.

    Jeden Sonntag findet im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf in der Zeit von 15.30 bis 16 Uhr eine Schaufütterung statt. Besucher erleben die Tiere aus der Nähe und erhalten Antworten auf ihre Fragen.

  • Die ersten Jungtiere dieses Jahres am Kiekeberg

    Ehestorf. Die ersten Jungtiere am Kiekeberg in Ehestorf sind da: Zwei gesunde Lämmer kamen in der stürmischen Nacht vom 10. Februar zur Welt. Eine Woche später haben auch die Bunten Bentheimer Schweine Nachwuchs bekommen. Sieben gesunde Ferkel entdecken seither ihr Gehege im Freilichtmuseum. Die Pommerschen Gänse brüten noch und erwarten bald Zuwachs. Besucher können die Jungtiere zu den Öffnungszeiten des Freilichtmuseums am Kiekeberg sehen: Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Erwachsene zahlen 9 Euro Eintritt, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Putzige Lämmer und kleine Ferkel sowie bald Gänseküken – der Nachwuchs am Kiekeberg erfreut die Museums-Mitarbeitenden und Besucher gleichermaßen. Die Ferkel und Lämmer erkunden munter den Stall und das Gelände. Derweil legen die Gänse ihre Eier und beginnen mit dem Brüten. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg leben Tierarten, die als historische Rassen vom Aussterben bedroht sind. Gehalten werden sie wie vor 100 Jahren auf dem Bauernhof.

    Die Bentheimer Landschafe lammen meist einmal im Jahr. Sie sind besonders widerstandsfähig: Dank der harten Klauen können sie weite Strecken zurücklegen und sind gut für die Hütehaltung in Moor- und Heidegebieten geeignet. Rund vier Kilo reinweiße Wolle liefern die Bentheimer Landschafe bei der Schur.

    Die Bunten Bentheimer Schweine ferkeln mehrmals im Jahr. Im Stroh des rund 300 Jahre alten Schweinestalls eines originalen Heidebauernhofes fühlen sich die jungen und auch die ausgewachsenen Schweine sichtlich wohl. Die Tiere wählen selbst, ob sie im Stall bleiben oder zum Sonnen und Suhlen ins Freie hinausgehen.

    Die Pommerschen Gänse sind große und gutmütige Vögel. Eine Gans legt acht bis zwölf Eier. Das kann bis zu drei Wochen dauern. Wenn alle Eier im Nest liegen, beginnen die Gänse mit dem Brüten. Die Pommersche Gans wird seit 1830 gezüchtet und war zeitweise vom Aussterben bedroht. Sie stammt aus der ehemaligen Provinz Pommern. Heute lassen sich die grauen Vögel auf dem Museumsgelände beim fröhlichen Gänsemarsch beobachten.

    Jeden Sonntag findet im Freilichtmuseum am Kiekeberg von 15.30 bis 16 Uhr eine Schaufütterung statt. Besucher erleben die Tiere aus der Nähe und die Museumslandwirte beantworten ihre Fragen.

  • Ein himmlisches Ostervergnügen für die ganze Familie

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf feiert zwei Tage lang das traditionelle Frühlingsfest. Am Ostersonntag und Ostermontag, 1. und 2. April, dreht sich alles um Hase, Huhn und Ei. Ein buntes und musikalisches Vergnügen für die ganze Familie! Erstmals gibt es am Ostermontag einen großen Ostergottesdienst.

    Kunterbuntes Treiben beim Ostervergnügen am Kiekeberg lockt die Besucher raus ins Grüne. Am Ostermontag beginnt das Ostervergnügen um 10.15 Uhr mit einem traditionellen Gottesdienst im alten Hof Meyn.

    Rund um die historischen Häuser und Gärten testet die ganze Familie ihr Wissen beim Osterrätsel: Fragen wie "Woher kommt der Osterhase?" nehmen Ostern und seine Bräuche in den Blick. Im Mitmachprogramm backen Kinder Osterlämmchen. Auch drinnen gibt es für Kinder und Erwachsene viel zu sehen: Die Dauerausstellung "Spielwelten" zeigt Spielzeug der Eltern und Großeltern. Hier finden sie zahlreiche interaktive Stationen und die große Ostereierpresse von 1910.

    Beim Frühschoppen in der historischen Brennerei genießen Erwachsene Live-Musik und herzhafte Speisen. Ein Ostermarkt lädt zum Frühlingsbummel zwischen dekorativen Accessoires, handgearbeiteter Kleidung und Leckereien ein. Zur Stärkung gibt es Kaffee und Kuchen aus der Museumsbäckerei. Außerdem sind der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" und das Rösterei-Café "Koffietied" geöffnet.

    Der Termin des Osterfestes geht auf den Zeitpunkt des jüdischen Pessahfestes, 2018 zwischen dem 31. März und dem 7. April zurück. Der lateinischen Bezeichnung "Pascha" folgend war das Osterfest deshalb in Norddeutschland lange Zeit nur als "Paschen" bekannt. Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurde durch den zunehmenden Einfluss der hochdeutschen Schriftsprache auf die Alltagssprache, das Niederdeutsche, der Begriff "Ostern" üblich.

    Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Ein unvergessliches Erlebnis: Heiraten im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. In der historischen Dorfschmiede des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf glühen normalerweise die heißen Eisen. Hier wird aber auch - höchst symbolträchtig - der Bund fürs Leben geschmiedet: Zwischen Hufeisen und Amboss, Blumengestecken und zahlreichen Kerzen geben sich hier Brautpaare das Jawort. Auch der Historische Tanzsaal bietet eine feierliche Atmosphäre, um die gemeinsame Zukunft zu besiegeln. Die Trauungen im Freilichtmuseum am Kiekeberg finden in Kooperation mit dem Standesamt Rosengarten in Nenndorf statt.

    Anzeige Der Harburg-Fotgraf - Ihr Hochzeitsfotograf

    Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf kann aber auch gefeiert werden: Für Hochzeiten oder Geburtstage mieten Gäste gern den Historischen Tanzsaal mit seinen prachtvollen Kristall-Lüstern und historischen Wandgemälden. Vor der Tür erwartet die Gesellschaft das historische Ambiente des Freilichtmuseums. Die Erwachsenen spazieren über das Museumsgelände mit seinen historischen Gebäuden, blühenden Gärten und tierischen Bewohnern. Kinder beschäftigen sich auf den Spielplätzen oder an den Mitmach-Stationen. Auf Wunsch organisiert das Museum auch Kinderaktionen und Führungen. Für die Hochzeitsgesellschaft ist der Tanzsaal auch abends geöffnet.

    Das Museum bietet eine besondere Atmosphäre für eine rauschende Hochzeitsfeier und zahlreiche Möglichkeiten für ein besonderes Hochzeitsfoto. Auf Wunsch bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" ein individuell abgestimmtes Hochzeitsmahl mit Spezialitäten aus der Region an. Interessierte finden im Museum einen kompetenten Veranstaltungspartner. "Wir stehen gern beratend zur Seite, wenn es zum Beispiel um die Buchung des Fotografen oder die Auswahl eines individuellen Gastronomen geht", sagt Ulrike Beckmann vom Freilichtmuseum. Ulrike Beckmann erreichen Interessierte unter Telefon 0 40/79 01 76 77 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    Die Trauungen führt das Standesamt Rosengarten durch. Informationen erhalten Interessierte unter www.gemeinde-rosengarten.de . Das Standesamt der Gemeinde Rosengarten ist unter Telefon 0 41 08/43 33 37 zu erreichen.

Anzeige

Neuste Artikel

Gute Leistungen von Nachwuchsreitern beim Herbstturnier des Harbu…

Lotta Wiedemann gelang auf dem Vereinspferd Apple Z eine Nullrunde im Mannschaftsspring-Wettbewerb in Anlehnung an Klasse A. | Foto: ein

Ehestorf. Der Harburger Reitverein (HRV) hat jetzt unter Einhaltung der Corona-Richtlinien sein traditionelles Herbsttur...

Weiterlesen

Personalwechsel in der Beratungsstelle der Diakonie

Karin Jakubowski (links) mit ihrer Nachfolgerin als Leiterin der diakonischen Beratungsstelle, Marlies Lübker. | Foto: Malte Frackmann

Hittfeld/Winsen. 23 Jahre lang war Karin Jakubowski als Leiterin für die Beratungsstelle des Diakonische Werks der ev.-...

Weiterlesen

Svenja Stadler zu Besuch beim Kitaverband Winsen

Inklusionsbeauftragte Sara Neuling, der Pädagogische Leiter Tobias Faße, Kitaleiterin Mandy Baensch, Geschäftsführer Jan-Peter Bönsch, Superintendent Christian Berndt und Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler trafen sich zum Gespräch beim Kitaverband Winsen. | Foto: Malte Frackmann

Fleestedt/Winsen. Eine gute Stunde Zeit nahm sich die Fleestedter Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler aus dem Landkreis...

Weiterlesen

Tischtennis-Jugendtrainer beim VfL Jesteburg gesucht

Abteilungsleiter Volker Knubbe ist auf der Suche nach einem Tischtennis-Jugendtrainer für den VfL Jesteburg. | Foto: ein

Jesteburg. Die Tischtennisabteilung des VfL Jesteburg sucht dringend einen Trainer oder Übungsleiter für die große Sc...

Weiterlesen

Inserate

Es ist nie zu früh für ein Testament: Mit dem ERB-O-MAT gestalten Sie Ihr Testament selber – rechtssicher und flexibel

Kai Sudmann ist Fachanwalt für Erbrecht und hat im Laufe seines Berufslebens viele Menschen bei der Ausgestaltung ihres Testaments beraten.

Inserat. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was mit Ihrem Lebenswerk geschehen soll, wenn Sie einmal nicht meh...

Königliche Steinofenpizza – Marmstorfs Schützenkönig Sebastian Winter ist jetzt im Restaurant Nova

Marmstorfs Schützenkönig Sebastian „Basti“ Winter (links) und Zamim Shah freuen sich über die neue Steinofenpizza im Nova Restaurant in Marmstorf.

Inserat. Die vergangenen Wochen hat das Restaurant Nova im Schützenhof Marmstorf gut genutzt und sich auf die Wiederer...

Physiotherapie im Centrum innovativ

Physiotherapeutin & Stipendiatin Antonia Hupfeld bei der Videotherapie.

Inserat. Wie alle Harburger Unternehmen, passt sich auch die Physiotherapie im Centrum den durch die Corona Krise entsta...

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.