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Freilichtmuseum am Kiekeberg

Freilichtmuseum am Kiekeberg

  • Eine Woche lang ins sommerliche Landleben von früher reisen - Gelebte Geschichte 1804

    Ehestorf. In vergangene Zeiten reisen - das können Besucher eine ganze Woche lang im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf: In der Zeit vom 31. Juli bis 5. August nehmen die Darsteller der Gelebten Geschichte sie mit in die Welt der Bauern, Landhandwerker und Fischer von früher. Über den ganzen Tag verteilt finden Darstellungen statt. Besucher schauen den Familien bei ihrem damaligen Alltag über die Schulter und kommen mit ihnen ins Gespräch. Das Museum hat dienstags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Für den Museumseintritt zahlen Erwachsene 9 Euro. Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Die Magd kocht Eintopf über der Feuerstelle. | Foto: ein
    Die Magd kocht Eintopf über der Feuerstelle. | Foto: ein

    Die Besucher tauchen in die Lebens- und Arbeitswelt einer Bauernfamilie aus der Lüneburger Heide im 19. Jahrhundert ein: Die Magd kocht Eintopf über der Feuerstelle. Andere Frauen gehen traditionellen Handarbeiten nach - sie spinnen Wolle oder weben und nähen Stoffe. Die Knechte versorgen das Vieh. Sie fachen Wände mit Lehm aus und halten das Fachwerkhaus instand. Je nach Witterung wird die Wiese althergebracht mit der Sense und Sichel gemäht.

    Instandhaltung der Fachwerkhäuser durch Lehm. | Foto: ein
    Instandhaltung der Fachwerkhäuser durch Lehm. | Foto: ein

    Am Sonnabend und Sonntag, 4. und 5. August, entdecken Interessierte zusätzlich das Leben der Fischerfamilie aus der Elbmarsch um 1904. Auf dem gusseisernen Herd des Fischerhauses wird traditionell gekocht. Währenddessen knüpfen der Fischer und seine Familie die Netze, um sich auf den nächsten Fang vorzubereiten. Im Vergleich der Gelebten Geschichte 1804 und 1904 erkennen Besucher den technischen Fortschritt in 100 Jahren. Die Darsteller im Alter von 14 bis 75 Jahren beantworten Fragen der Besucher, zeigen ihre Handwerke und erklären, was das tägliche Leben früher ausmachte.

    Weitere Termine der Gelebten Geschichte: Beim Pferdetag am Sonnabend und Sonntag, 22. und 23. September, von 10 bis 18 Uhr, und beim Kartoffelfest am Sonnabend und Sonntag, 13. und 14. Oktober, von 10 bis 18 Uhr

    Das Konzept Gelebte Geschichte ist angelehnt an die erlebnisorientierte Idee der "Living History" aus den USA und gehört seit 2004 zum museumspädagogischen Angebot des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Ehrenamtliche Darsteller verkörpern die Bewohner in den historischen Häusern. Ihre Kleidung und Gerätschaften beruhen auf wissenschaftlichen Forschungen des Museums.

     

  • Einzigartiges aus Holz, Metall und Stoff beim Kunsthandwerkermarkt im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Ausgewählte Kunsthandwerker läuten mit dem Kunsthandwerkermarkt im Freilichtmuseum am Kiekebergin Ehestorf das Frühjahr ein. Am Sonnabend und Sonntag, 30. und 31. März, bummeln Besucher in der zeit von 10 bis 18 Uhr über den Markt und entdecken selbstgemachte Unikate. Zum Kunsthandwerkermarkt ist der Eintritt ins Museum für Erwachsene auf 6 Euro reduziert, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Das Angebot reicht von Kupferbildhauerei über Glaskunst, Drechslerarbeiten und Schmuck bis hin zu Feuerkörben aus Schiffsstahl. Handgeschmiedete Messer, Zeichnungen und Malereien auf verschiedenen Materialien sowie Handarbeiten aus vielfältigen Stoffen und Garnen sind außerdem im Repertoire der Kunsthandwerker. Neu dabei: Die Ölmühle Scheeßel zeigt vor Ort, wie aus Leinsamen gesundes Leinöl ohne Zusatzstoffe gewonnen wird. Ein Nasenfahrrad der ungewöhnlichen Art bietet Optiker Jörn Dackow mit seinen Brillengestellen aus Holz, Stein und Büffelhorn. Von der Rosenblüte zur Ringelblume - mit natürlichen Inhaltsstoffen schön sein, heißt es bei Naturkosmetikerin Laura Schmidt Battista.

    Die Kunsthandwerker sind Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet und garantieren eine hohe Qualität bei allen Produkten. Besucher erhalten im Gespräch mit den Herstellern Informationen und Tipps rund um das hochwertige, selbstgemachte Kunsthandwerk.

    Das Ambiente am Kiekeberg ist idyllisch: Das Kunsthandwerk präsentiert sich in den mehr als 40 historischen Gebäuden und frühlingshaften Gärten. Für Kinder gibt es ein kreatives Mitmachprogramm: Kerzen ziehen und Bernstein schleifen.

    Zur Stärkung bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" norddeutsche Köstlichkeiten. Das Rösterei-Café "Koffietied" serviert Kaffeespezialitäten und hausgemachten Kuchen.

  • Ernten wie früher: Bäuerlicher Erntetag im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Beim Bäuerlichen Erntetag, am Sonnabend, 12. August, erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm rund um Sense, Flügelmäher und Vollerntemaschine. Von 10 bis 18 Uhr präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf historische und moderne Erntetechniken. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er kostenlos.

    Die Besucher erleben beim Bäuerlichen Erntetag hautnah, wie der Bauer Kartoffeln, Weizen, Sommer- und Winterroggen erntet. Dabei zeigt das Freilichtmuseum am Kiekeberg die mühsame Erntearbeit vergangener Zeiten und die Entwicklung der Erntetechnik. Die Museumsmitarbeiter führen historische Erntewerkzeuge und Erntefahrzeuge vor und erklären die technischen Feinheiten. So kommen zum Beispiel eine Schrotmühle, ein Stiftendrescher und ein Mähbinder zum Einsatz.

    Landfrauen und -männer entsaften Beeren, kochen und verkaufen Marmelade und zeigen, wie die Apfeldörre funktioniert. Zudem bietet der Museumsbauernhof Wennerstorf frisch geerntetes Gemüse in Bioland-Qualität an. Die Besucher können traditionelle Haidmärker-Produkte auf der Festwiese neben dem Lüneburger Landgarten erwerben. Für Kinder gibt es beim Scharmbecker Erntefestverein ein Programm, bei dem sich alles rund um das Bastelmaterial Stroh dreht. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf lädt außerdem zum Gemüse filzen ein.

    Die Gelebte Geschichte 1804 und 1904 ist in diesem Jahr zu Gast beim Bäuerlichen Erntetag. Ein Landvolk zeigt das Leben vor rund 200 Jahren auf einem Heidehof. Eine weitere Darstellergruppe belebt das Fischerhaus mit Kleidung, Gerätschaften und Tätigkeiten des Jahres 1904. Die Kochkunst der Vergangenheit entdecken die Besucher beim Historischen Kochen und können sich dabei für ihre eigenen Gerichte inspirieren lassen.

    Der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" lockt mit herzhaften norddeutschen Spezialitäten und die Backstube bietet leckeren Kuchen und Gebäck an.

  • Erstmals vier Tage Historischer Jahrmarkt im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf feiert erstmals an vier Tagen den Historischen Jahrmarkt. Von Sonnabend bis Dienstag, 30. September bis 3. Oktober, verwandelt sich das Museum in einen nostalgischen Rummelplatz. Glücksrad, Hau-den-Lukas, Kettenflieger, Schiffschaukel, Puppenspieler - von 10 bis 18 Uhr erleben Besucher den bunten Trubel wie um 1900.

    In diesem Jahr feiert der Historische Jahrmarkt sein 25-jähriges Bestehen. Anlässlich des Silberjubiläums präsentiert das Freilichtmuseum viele neue Aktionen und Künstler: Schützen beweisen ihr Können in der historischen Schießbude, ein Moritatensänger erzählt schaurige Geschichten und das Kuriositätenkabinett lehrt mit seinen Freaks den Besuchern das Gruseln. Bei einer Fahrt mit dem historischen Pferdchenkarussell oder der Berg- und Talbahn geht es rasant im Kreis herum, während der Eisen-Hans schwere Gewichte oder sogar eine Jungfrau stemmt. Die starken Herren messen sich beim Hufeisenverbiegen oder Hau-den-Lukas. In der Höhe begeistern die Luftgaukler mit ihrem zauberhaften Tanz und im Anschluss dürfen auch die Kinder einmal auf dem Seil balancieren.

    Beim Entenangeln, Dosenwerfen und Ponyreiten probieren sich die kleinen Besucher aus oder entdecken im Puppentheater mit dem Kasper zusammen das Grammophon. Exotische Tiere, wie Braunbär, Kamel und Gorilla laufen in ihrem falschen Pelz durch die Menge und bilden eines der weiteren vielen Höhepunkte des viertägigen Fests im Freilichtmuseum am Kiekeberg.

    Bonbons und Süßwaren aus längst vergangenen Zeiten kosten die Schleckermäuler an den historischen Ständen. Die nostalgische Mandelkutsche lockt mit dem leckeren Duft frisch gebrannter Mandeln. Für eine deftige Stärkung sorgen Rahmbrot und Bratwurst, regionale Köstlichkeiten bietet der Gasthof des Museums "Stoof Mudders Kroog". Das Rösterei-Café "Koffietied" lockt mit frisch gebrühtem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

    Jahrmärkte waren seit Beginn des Hochmittelalters ein bedeutendes gesellschaftliches Ereignis und versorgten ursprünglich die Bevölkerung mit Dingen des alltäglichen Lebens. Die Waren- und Krammärkte waren eng mit dem Kirchenjahr verknüpft, die Ernte und anschließende landwirtschaftliche Winterpause wurden traditionell mit großen Märkten im Herbst gefeiert. Als Tanz, Schaustellungen und Essensangebote hinzukamen, entstanden die Vergnügungsmärkte und später das "fahrende Volk", das das Publikum mit Akrobatik, exotischen Tieren, Theater- und Kinovorstellungen unterhielt.

    Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins ist er frei.

  • Es ist wieder Schlachtfest im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Rosengarten-Ehestorf. Grützwurst, Wellfleisch und Grillwurst vom Bunten Bentheimer Schwein können Kenner am Sonntag, 29. Januar, genießen. Von 11 bis 16 Uhr feiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg - wie in jedem Jahr - das traditionelle Schlachtfest. Besucher können dem Schlachter über die Schulter schauen und erleben die fachgerechte Verarbeitung des Fleisches. Beim Schlachtfest am Kiekeberg steht die traditionelle Zubereitung von Fleischspezialitäten im Mittelpunkt. Im Meynschen Hof zerlegt der erfahrene Hausschlachter fachgerecht ein Buntes Bentheimer Schwein und verarbeitet dieses zu Wurst.

    Interessierte erleben die verschiedenen Arbeitsschritte und erfahren alles rund um die Qualität und Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Fleischteile. Die Besucher können rote und weiße Grützwurst, Wellfleisch und Grillwurst frisch vor Ort verkosten. Wer mag, kann zudem Dosen- oder Mettwurst kaufen. Als fleischlose Alternative oder Ergänzung stehen gedämpfte Kartoffeln mit Kräuterquark bereit. Für den kleinen Hunger eignen sich Schmalzbrote, Kaffee und Kuchen.

    Bei einem winterlichen Rundgang über das Museumsgelände können große und kleine Besucher auch die Darsteller der Gelebten Geschichte erleben. Sie zeigen die typischen Arbeiten, die im Winter vor 200 Jahren auf einem Hof anfielen: Bei den Frauen waren das meist Spinnen oder das Weben von Flachs und Wolle, Männer versorgten zumeist das Vieh oder reparierten verschiedene Gerätschaften.

    Durch die hohe Schlachtausbeute hielt die Landbevölkerung Schweine bis in das 20. Jahrhundert hinein als die wichtigsten Schlachttiere. Das Fleisch wurde gepökelt, geräuchert oder in Sauer eingelegt. Nur an wenigen Tagen im Jahr wurde es frisch genossen wie bei den Hausschlachtungen im Winter. Waren die anstrengenden Arbeiten beendet, fand oft ein Schlachtfest, plattdeutsch "de Slachtköst", statt.

    Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf werden bereits seit Jahrzehnten Bunte Bentheimer Schweine gehalten. Die robuste Rasse ist jedoch vom Aussterben bedroht. Vereine und private Züchter engagieren sich deshalb für den Erhalt der schwarz-weißen Tiere. Am Kiekeberg leben die Schweine artgerecht in dem rund 300 Jahre alten Schweinestall eines Heidebauernhofes. Hier können sie selbst wählen, ob sie im Stall bleiben oder hinaus ins Freie wollen, wo sie sich sonnen und suhlen können. Darüber hinaus werden sie, im Gegensatz zu den Schweinen aus Massentierhaltung, älter als ein Jahr alt. Erwachsene zahlen 9 Euro, unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

    Schlachtfest im Freilichtmuseum am Kiekeberg
    Sonntag, 29. Januar 2017, 11-16 Uhr
    EIntritt: 9,- Euro

  • Familienkonzert: "Habt ihr heute schon geschnullebatzt?" im Juli, im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Spaß, Spiel und schnullebatzen: Am Sonntag, 1. Juli, präsentiert das Musiktheater Nobel-Popel im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf das fantasievolle Liedtheaterstück "Habt ihr heute schon geschnullebatzt?". Das Familienkonzert beginnt um 11.15 Uhr und ist für Kinder ab vier Jahren geeignet.

    Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum beträgt für Erwachsene 13 Euro und für Kinder 1 Euro. Der Vorverkauf läuft ab sofort im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Karten können unter der Telefonnummer 0 40/79 01 76 25 reserviert werden. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt. Seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihren finanziellen Beiträgen Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Die Besucher erwartet ein lustiges und lehrreiches Liedtheaterstück, bei dem sie mitmachen und staunen. Ein Dreieck, ein Viereck und ein Kreis wollen mit den Kindern schnullebatzen. Bei den Zuschauern klappt das sehr gut, nur die drei finden immer einen Grund, sich zu streiten. Jeder möchte zeigen, dass er am besten schnullebatzen kann. So versuchen sie sich ständig gegenseitig auszutricksen. Doch am Ende bringt schnullebatzen allen viel Freude, Spaß und gute Laune.

    Es schauspielern und musizieren Uwe Kurt Müller, Roman Müller und Olaf Müller vom Musiktheater Nobel-Popel aus Berlin. Text und Idee stammen von Uwe Kurt Müller und die Musik von Micha Ritter. Das Theater Nobel-Popel setzt eigene Theaterstücke und Lieder um, die mitreißen und spielerisch Inhalte vermitteln.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden schon seit 23 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf statt. Von Beginn an hat die Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude und das Hotel Lindtner in Harburg-Heimfeld unterstützen die Familienkonzerte.

    Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 2. September, ab 11.15 Uhr: "Von Dinos, Seehunden und Kamelen" im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Sonntag, 9. Dezember, ab 11.15 und ab 15 Uhr: "Cattu, der Traumfänger" im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Historischer Tanzsaal).

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76 25. Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden.

  • Familienkonzert: "Von Dinos, Seehunden und Kamelen" im September

    Ehestorf. Das Familienkonzert "Von Dinos, Seehunden und Kamelen" entführt das Publikum am Sonnabend, 2. September, in ferne Länder und Zeiten. Das Konzert im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf beginnt um 11.15 Uhr und ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum beträgt für Erwachsene 13 Euro und für Kinder 1 Euro.

    Der Vorverkauf läuft ab sofort. Karten können unter der Telefonnummer 0 40/79 01 76 25 reserviert werden. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt. Seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihren finanziellen Beiträgen Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Die Besucher erleben eine musikalische Reise durch die Wüste, über das Meer bis an den Südpol und zurück in die Urzeit. Mit Akkordeon, Trommel und Flöte erzählt Musiker Anton Geschichten. Die freche Klappmaulfigur Niki zeichnet zu den Liedern Bilder auf eine große Tafel. Die Kinder greifen interaktiv in die Geschichten ein.

    Es musiziert Martin Pölzer vom Theater Jaro aus Berlin. Das Theater hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Regisseuren, Schauspielern und Musikern einen eigenen Stil entwickelt: eine Mischung aus Puppen- und Schauspiel mit Musik vom Akkordeon.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden seit 23 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat die Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude und das Hotel Lindtner in Harburg-Heimfeld unterstützen die Familienkonzerte.

    Weiteres Konzert in der Reihe: Sonntag, 9. Dezember, 11.15 und 15 Uhr: "Cattu, der Traumfänger" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Historischer Tanzsaal. Vorverkauf ab 1. November im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76-25. Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden.

  • Familienkonzerte am Kiekeberg starten im Juni: Uraufführung "Händel und Hannes. Feuerwerk- und Wassermusik"

    Ehestorf. Die Saison der Familienkonzerte im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf startet am Sonntag, 10. Juni, mit einer Uraufführung: "Händel und Hannes. Feuerwerk- und Wassermusik". Das Konzert beginnt um 11.15 Uhr und ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt. Seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihren finanziellen Beiträgen Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Eine humorvolle, musikalische Geschichte erwartet die kleinen und die großen Gäste. Der berühmte Komponist Georg Friedrich Händel wohnt in England - und hat ein großes Problem: Sein früherer Arbeitgeber wird neuer König. Dabei ist ein alter Streit noch nicht aus dem Weg geräumt. Mit Hilfe seines Kammerdieners Hannes überbringt Händel dem König eine wohlklingende Entschuldigung auf dem Wasser.

    Das Hamburger Blechbläserquintett spielt unter anderem die Feuerwerk- und Wassermusik von Georg Friedrich Händel. Beteiligt sind Matthias Höfs und Lukas Paulenz an der Trompete, Ab Koster am Horn, Joachim Preu an der Posaune und Markus Hötzel an der Tuba. Markus Richter übernimmt die Rolle von Hannes. Der Schauspieler spielte bereits in vielen Theaterstücken, Kino- und Fernsehfilmen mit. Hans-Georg Spiegel spielt Händel und moderiert das Konzert. Hendrika Koster van Reijn schrieb das Stück und führt Regie. Das Musikarrangement stammt von Matthias Höfs.

    Für die Kinder gibt es ein kreatives Rahmenprogramm. Der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" und das Rösterei-Café "Koffietied" bieten ein familiengerechtes Speiseangebot an. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum beträgt für Erwachsene 13 Euro und für Kinder 1 Euro. Der Vorverkauf läuft ab sofort. Karten können unter der Telefonnummer 0 4/79 01 76 25 reserviert werden.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden schon seit 23 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat die Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude und das Heimfelder Hotel Lindtner in unterstützen die Familienkonzerte.

    Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 1. Juli, ab 11.15 Uhr: "Habt ihr heute schon geschnullebatzt?" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Sonntag, 2. September, ab 11.15 Uhr: "Von Dinos, Seehunden und Kamelen" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Sonntag, 9. Dezember, ab 11.15 und ab 15 Uhr: "Cattu, der Traumfänger" im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Historischer Tanzsaal).

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg, telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76 25. Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden.

  • Familienkonzerte am Kiekeberg starten: Konzert "Krach mit Bach!"

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf beginnt die Saison der Familienkonzerte am Sonntag, 11. Juni, um 11.15 Uhr mit dem Musiktheaterstück "Krach mit Bach!". Die musikalische Zeitreise ist für Kinder ab vier Jahren geeignet, der Vorverkauf läuft ab sofort im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum kostet für Kinder 1 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt: Seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihrem finanziellen Beitrag Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Am 11. Juni kann sich das Publikum auf ein lustiges Musiktheaterstück freuen. Die beiden berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach hängen als Bilder im Musikzimmer des kleinen Schlossmuseums. Allabendlich um Mitternacht steigen sie aus ihren Bilderrahmen und jedes Mal fangen sie dann einen großen Streit an: Wer von den beiden war der bessere Komponist? Eines Abends werden sie von der Museumsführerin Constanze überrascht. Sie versucht die beiden mit Hilfe der Zuschauer zu versöhnen.

    Es spielen und singen die Musiker des Ensemble PRISMA: Melanie Spitau (Sopran), Ralph Töpsch (Flöte), Bernhard Wesenick (Fagott) und Jenny Meyer (Harfe). Das Ensemble ging aus der Jungen Deutschen Philharmonie hervor. Inzwischen kommen seine Musiker aus allen Teilen Deutschlands. Sie sind bei verschiedenen namhaften Orchestern oder Hochschulen tätig. So zum Beispiel am Nationaltheater Mannheim, dem Staatstheater Hannover und dem Staatstheater am Gärtnerplatz München. Die Rollen der beiden Komponisten spielen Jörg Schade und Carl-Herbert Braun.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden seit 22 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland.

    Die Familienkonzerte werden unterstützt von der Sparkasse Harburg-Buxtehude und dem Hotel Lindtner in Harburg-Heimfeld.
    Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 2. Juli, 11.15 Uhr "Konzert am Herd" im Freilichtmuseum am Kiekeberg,
    Sonntag, 3. September, 11.15 Uhr "Lieder und Tanzmusik rund ums norddeutsche Dorfleben" im Freilichtmuseum am Kiekeberg,
    Sonntag, 10. Dezember, 11.15 und 15 Uhr "Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, im Historischen Tanzsaal.

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Kartenreservierung: Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon (0 40) 79 01 76-25. Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.

  • Familienkonzerte zu Weihnachten: Cattu, der Traumfänger präsentiert "Eine rote Zipfelmütze"

    Ehestorf. Die Familienkonzerte zu Weihnachten im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf laden zu einem schwungvollen Vergnügen mit Kinderliedermacher Cattu, dem Traumfänger ein. Am Sonntag, 9. Dezember, finden zwei Vorführungen von Cattus Weihnachtsprogramm "Eine rote Zipfelmütze" statt: ab 11.15 und ab 15 Uhr. Das Konzert ist für Kinder ab vier Jahren geeignet.

    Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum beträgt für Erwachsene 13 Euro und für Kinder 1 Euro. Der Vorverkauf hat begonnen. Karten können unter der Telefonnummer 0 40/79 01 76 25 reserviert werden. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt. Schon seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihren finanziellen Beiträgen Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Weihnachtliche Stimmung im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf: Ein wilder Schneeflocken-Tanz erwartet das Publikum und auch der Weihnachtsmann ist da. Aber er hat seine rote Zipfelmütze verloren. Wird er sie wiederfinden? Cattus Lieder gehen ins Ohr und laden ein mitzumachen.

    Hinter Cattu verbirgt sich der Kinderliedermacher Carsten van den Berg. Der Musikpädagoge schreibt seit 2002 Kinderlieder und tritt damit in ganz Deutschland auf. Er hat mehrere CDs veröffentlicht und ist auch im Radio zu hören.

    Für die Kinder gibt es ein kreatives Rahmenprogramm. Der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" und das Rösterei-Café "Koffietied" bieten ein familiengerechtes Speiseangebot an.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden seit 23 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat die Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude und das Hotel Lindtner in Heimfeld unterstützen die Familienkonzerte.

    Vorverkauf ab dem 1. November im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 040/79 01 76 25. Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden.

  • Ferien auf dem Lande: Fünf Wochen Sommerspaß im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Endlose Sommertage liegen vor uns: Für die Zeit vom 10. Juli bis zum 12. August lädt das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf alle Familien zum Sommerspaß, dem offenen Ferienprogramm, ein: Fünf Wochen lang erleben Kinder ab vier Jahren dienstags bis sonntags in der Zeit von 10 und 17 Uhr kunterbunte Aktivitäten in ländlicher Idylle.

    Der Sommerspaß im Freilichtmuseum bietet jungen Besuchern und ihren Begleitpersonen in den großen Ferien besondere Mitmach-Aktionen: Die Kinder und Jugendlichen kochen, backen, färben, filzen und werken in den historischen Häusern und Gärten des weitläufigen, grünen Museumsgeländes. Ein neues Programm lässt die Jungen und Mädchen dabei tiefer in beliebte Themenwelten eintauchen und sie in ihrem eigenen Tempo entdecken.

    Erstmalig finden drei Themenwochen statt: Vom 10. bis 15. Juli dreht sich alles um Gärten, Wasser und Ernährung. An diesen Tagen ernten die jungen Besucher alte Obst- und Gemüsesorten auf dem Museumsgelände. An unterschiedlichen Kochstationen - vom offenen Feuer über die Herdstelle aus dem 17. Jahrhundert bis hin zum Elektroherd - bereiten sie mit Hilfe von Museumspädagogen Rezepte aus Urgroßmutters Zeiten zu. Die kleinen Köche verspeisen ihre Gerichte, wie Buchweizen-Pfannkuchen, "Dicker Hans" oder Rumfordsuppe, gemeinsam.

    Durch Ausprobieren erfahren die Kinder, welche Dinge die Menschen damals auf dem Land selbst herstellten. Sie verarbeiten Kräuter zu Duftkissen oder Tee, machen Lebensmittel haltbar oder färben Stoffe ein. Das Element Wasser als besonderer Spaßfaktor rundet die erste Themenwoche ab: Die jungen Besucher lernen beim Wäsche waschen in der Zinkwanne ganz nebenbei, wie aufwändig das Leben ohne moderne Wasserleitung war. Auf dem Wasserspielplatz ergründen sie das kühle Nass: Pumpen, Schaufelräder und Floß laden zum Experimentieren ein.

    Weitere Themenwochen: Bei der Themenwoche "Handarbeit und Handwerk" vom 17. bis 21. Juli staunen die Kinder über ihre eigene Geschicklichkeit: In aller Ruhe lernen sie selbst Armbänder zu weben, mit ihren Fingern zu häkeln, Seile zu drehen oder gemeinsam eine Fachwerkwand aus Lehm aufzubauen.

    In der Themenwoche "Spielen im Wandel" vom 7. bis 12. August dreht der Sommerspaß am Kiekeberg nochmal richtig auf: Wie früher finden die schönsten Spiele draußen und mit selbstgefertigten Spielsachen statt. An täglich wechselnden Stationen üben die jungen Besucher Seilspringen oder Weidenringe und Dosen werfen. Sie pressen eigene Ankersteine oder fertigen Murmeln, zum Mitnehmen.

    Während des Sommerspaßes hat das Museumsgelände am Kiekeberg dienstags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Das Sommerspaß-Programm finden Interessierte in dem Zeitraum tagesaktuell auf der Homepage unter www.kiekeberg-museum.de. Der Museumseintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins ist er frei. Die Teilnahme an den Stationen ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

  • Ferienerlebnistage und offenes Ferienprogramm am Kiekeberg

    Ehestorf. Bei den Frühjahrsferien am Kiekeberg in Ehestorf ist für jedes Kind etwas dabei: einfach draußen spielen und die Museumstiere beobachten oder Seife herstellen, kochen und filzen. Von Dienstag bis Donnerstag, 10. bis 12. März und 31. März bis 2. April, findet für Kinder ab vier Jahren ein offenes Ferienprogramm statt.

    Familien können von 10 bis 15 Uhr ohne Anmeldung teilnehmen. Der Museumseintritt kostet 9 Euro für Erwachsene, unter 18 Jahre ist er frei. Ebenfalls vom 31. März bis 2. April gibt es von 9 bis 15 Uhr für Kinder ab sechs Jahren die betreuten Ferienerlebnistage. Die Kosten liegen bei 30 Euro pro Tag inklusive Verpflegung – Anmeldung ab sofort unter www.kiekeberg-museum.de, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 0 40/790 17 60.

    Bei dem offenen Ferienprogramm probieren Kinder jeden Tag etwas Neues aus: Sie raspeln, kneten, färben Seifenstücke und fügen beliebte Frühlingsdüfte hinzu. In der Küche backen die Kinder Süßes oder Pikantes im Ofen. Beim Nass- und Trockenfilzen stellen die kleinen Kreativen Osterküken und tierische Lesezeichen her.

    Bei den betreuten Ferienerlebnistagen spielen, kochen und basteln Kinder in einer kleinen Gruppe in den historischen Gebäuden und Gärten. Ein Ausflug zu den Rindern, Schafen, Schweinen und Gänsen oder traditionelle Kinderspiele lassen die Herzen höherschlagen. Bastelangebote wie Porzellan bemalen oder Ostermotive filzen, laden zum Ausprobieren ein.

    Weil so ein Ferientag hungrig macht, gibt es ein gemeinsames Frühstück mit frischem Brot aus der Museumsbäckerei und die Kinder kochen zusammen ihr Mittagsessen. Die Museumspädagogen passen ihr Programm an die Wünsche der Kinder und das Wetter an. Anmeldung ab sofort unter www.kiekeberg-museum.de, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder (0 40) 790 17 60.

    Das Freilichtmuseum ist ein vielseitiges Ausflugsziel: Auf dem historischen Museumsgelände des Freilichtmuseums am Kiekeberg können die Kinder einen direkten Vergleich zu ihrem eigenen Alltag ziehen und spielerisch Neues lernen. In der Dauerausstellung Spielwelten machen Familien eine Zeitreise zu den Spielzeugen von 1950 bis 1980 und nutzen die zahlreichen Mitmachangebote und Medienstationen.

    Im Agrarium erfahren Groß und Klein auf 3.300 Quadratmeter, wie ihr Essen hergestellt wird oder wie ein Landwirt heute arbeitet. Kinder melken eine Modellkuh oder fahren auf dem „Rütteltrecker“ und im Simulator eines Mähdreschers.

  • Ferienzeit ist Bastelzeit im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Basteln, Kleben und Verzieren - in den Herbstferien erleben Kinder ein offenes und kostenloses Bastelprogramm im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. An jeweils drei Tagen in der Zeit von 11 bis 16 Uhr können die jungen Besucher ab vier Jahren ihre Kreativität austesten.

    Pfiffige Ideen zeichnen das aktuelle Herbstferienprogramm des Freilichtmuseums am Kiekeberg aus: Am Dienstag, 10. und 17. Oktober, basteln Kinder aus Pappschachteln kleine Spardosen und kleiden diese in ein tierisches Gewandt. Löwe, Frosch oder Schweinchen - der Kreativität der kleinen Bastler sind keine Grenzen gesetzt. Am Mittwoch, 11. Oktober, entstehen bunte Windlichter aus Butterbrottüten und Mittwoch, 18. Oktober, verzieren die Kursteilnehmer Windlichter aus Glas mit Serviettentechnik. Am 12. und 19. Oktober toben sich die kleinen Bastler am Beton aus und gießen einen Stifthalter.

    Der Eintritt in das Museum ist für Besucher unter 18 Jahren frei. Besucher, die älter als 18 Jahre alt sind, zahlen 9 Euro. Mehr Informationen stehen unter: www.kiekeberg-museum.de/herbstferien  bereit.

    Aktuelles unter www.kiekeberg-museum.de

  • Fernsehtipp: Museumsgärtner Matthias Schuh live auf dem Roten Sofa beim NDR

    Ehestorf. Matthias Schuh, Museumsgärtner im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf, ist am Sonnabend, 23. Juni, ab 18.45 Uhr live im NDR-Fernsehen zu sehen. Er ist Gast bei DAS! auf dem Roten Sofa. Mit Moderator Hinnerk Baumgarten spricht er über Pflanzen, Gärten und Themen, die die Norddeutschen bewegen. Matthias Schuh ist Museumsgärtner am Kiekeberg und seit 2015 auch als NDR-Fernsehgärtner bekannt. Nach der Sendung ist der Beitrag in der NDR-Mediathek abrufbar.

    Matthias Schuh arbeitet seit mehr als 20 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Als Spezialist für Nutzpflanzen früherer Zeiten kümmert er sich dort um die historischen Gärten und vermehrt vom Aussterben bedrohte heimische Kulturpflanzen. Außerdem organisiert Matthias Schuh im Freilichtmuseum am Kiekeberg die Pflanzenmärkte: Am Sonntag, 22. Juli, den Rosenmarkt und am letzten August-Wochenende (25. und 26. August) den klassischen Sommer-Pflanzenmarkt.

    Als Gartenexperte in der Sendung "Mein Nachmittag - Garten" erklärt Matthias Schuh die ganze Pflanzenwelt - von der Kaktee auf der Fensterbank bis zum Gemüsebeet. Er beantwortet die Fragen der Zuschauer und erzählt Wissenswertes rund um die Pflanzenpflege. Die Rubrik "Mein Garten" in der NDR-Reihe "Mein Nachmittag" wird jeden Donnerstag ab 16.10 Uhr live gesendet. "Die Arbeit beim NDR ist eine wunderbare Gelegenheit, mein Wissen über Gartenkultur weiterzugeben", freut sich der Gärtner. "In den vergangenen Jahrhunderten ist viel Wissen verloren gegangen. Pflanzen haben ihren eigenen Rhythmus und können nicht unendlich beeinflusst werden."

    Heute sprächen viele Menschen von "saisonal und regional", aber im Alltagsleben sähe das oft anders aus. "Im Handel finden sich hauptsächlich Obst und Gemüse, das in Anbau, Lagerung und Verkauf praktisch ist", erklärt Matthias Schuh. "Alte Gemüse wie Erdbeerspinat und Spargelerbse kennt kaum einer. Ich freue mich sehr, dass Menschen sich für Lebensmittel, Gärten und Genuss interessieren und sich immer stärker auch an alte Sorten und eigenen Anbau herantrauen."

    Die nächsten Pflanzenmärkte im Freilichtmuseum: Rosenmarkt Sonntag, 22. Juli, Pflanzenmarkt im Sommer Sonnabend, 25., und Sonntag, 26. August.

  • Film "Kulturdenkmale zwischen Marsch & Geest" op platt im Februar am Kiekeberg

    Ehestorf. Der neue Film "Kulturdenkmale zwischen Marsch & Geest" von Jürgen A. Schulz wird im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf gezeigt - diesmal auf Plattdeutsch. Die Dokumentation zeigt die bewegte Geschichte der Region an Denkmalen, von 100.000 vor Christi bis heute. Die Vorführung beginnt am Donnerstag, 8. Februar, um 19 Uhr im Historischen Tanzsaal am Kiekeberg. Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

    Wassermühlen, Hünengräber, Nadelwehre, Schloss und Försterhaus - die Geschichte des Landkreises Harburg ist vielfältig und lässt sich bildreich durch berühmte und weniger bekannte Kulturdenkmale darstellen. Vor mehr als 100.000 Jahren beginnt die Reise - mit einem Faustkeil im Museum im Marstall. Ilona Johannsen, Leiterin des Museums im Marstall, und Heiner Schönecke, der die plattdeutsche Version gesprochen hat, führen auf Plattdeutsch in den Film ein.

    Der Film dauert 45 interessante Minuten. Es gibt ihn sowohl als hoch- als auch als plattdeutsche Version. Der bekannte Filmproduzent Jürgen A. Schulz aus Asendorf setzte die Dokumentation im Sommer 2017 um. Dazu griff er auf sein Archiv zurück, das im Laufe von 50 Jahren auf über 60.000 Filmmeter angewachsen ist. Außerdem zeigen aktuelle Luftaufnahmen den Landkreis aus einer ganz neuen Perspektive. Experten-Interviews greifen Ereignisse und das zeitgenössische Geschehen auf. Archäologen, Historiker und Denkmalpfleger begleiteten die Dokumentation wissenschaftlich.

    Gefördert wurde der Film durch die Volksbank Lüneburger Heide, den Lüneburgischen Landschaftsverband, den Heimat- und Museumsverein Winsen und den Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Reservierungen unter Telefon 0 40/79 01 76 25.

    Der Film "Kulturdenkmale in Marsch & Geest" ist als DVD unter www.dokupro.shop  für 29,90 Euro erhältlich.

  • Fortbildungen für Kulturschaffende - Projekt Kulturlandkreis Harburg bietet Weiterbildungsprogramm an

    Ehestorf. Im Rahmen des Projekts Kulturlandkreis Harburg findet auch in diesem Winter wieder ein abwechslungsreiches Weiterbildungsprogramm für Kulturschaffende statt. Den Auftakt bildet am Sonnabend, 13. Januar, die Weiterbildung "Digitale Kommunikation anhand von Best-Practice-Beispielen aus dem Kunst- und Kulturbereich". Katrin Schröder vom Archäologischen Museum in Harburg und Stencil-Künstler René Scheer zeigen dabei anhand ausgewählter Beispiele, wie erfolgreiches Online-Marketing funktioniert und welche Kanäle dabei eingesetzt werden können. Die Veranstaltung findet in der Zeit von 10.30 bis 15 Uhr im Kulturbahnhof Holm-Seppensen statt.

    "Corporate Identity und Corporate Design" ist das Thema des Workshops mit Marion Junker vom Freilichtmuseum am Kiekeberg. Nach einer kurzen theoretischen Einführung widmen sich die Teilnehmer aktuellen und eigenen Beispielen. Interessierte treffen sich am Donnerstag, 25. Januar, von 18 bis 21 Uhr im Marstall Winsen.

    Klaus Thorwesten von der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur informiert am Montag, 12. Februar, über die Sicherheit bei Veranstaltungen. Dabei geht es um die Themen GEMA, KSK und die Niedersächsische Versammlungsstättenverordnung. Veranstaltungsort ist das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf in der Zeit von 10.30 bis 14.30 Uhr.

    Den Abschluss bildet am Sonnabend, 3. März, der Workshop "Mehr Power im Verein - Motivation für Macher*innen und Ideen zur Mitgliedergewinnung" mit Dorit Klüver von der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur. Hier ergründen die Teilnehmer ihre eigene Motivation und nutzen die Erkenntnisse, um andere für ehrenamtliches Engagement zu begeistern. Die Veranstaltung findet von 10 bis 16 Uhr im Haus des Gastes Salzhausen statt.

    Das Projekt "Kulturlandkreis Harburg. Kultur im Dialog" fördert das kulturelle Leben im Landkreis Harburg durch eine Vernetzung der Kulturschaffenden und einen stärkeren Austausch untereinander. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative des Landkreises Harburg und des Freilichtmuseums am Kiekeberg und wird von der Stiftung der Sparkasse Harburg-Buxtehude finanziell gefördert.

    Die Teilnahme an allen Weiterbildungen ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Interessierte können sich bei Annika Flüchter unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter Telefon 0 40/79 01 76 71 informieren und anmelden.

  • Freie Kurse am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Veganes Kochen, Hefeteig backen und Kleidung mit Naturfarben gestalten – die Museumsakademie des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf bietet noch freie Plätze: In dem neuen Kurs „Färben mit Naturmaterialien“ verwandeln Kreative am Sonnabend, 29. Februar, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr Textilien mit getrockneten Pflanzen und Wurzeln in farbenfrohe Gewebe. Der Kurs kostet 49 Euro. Bei „Keine Angst vor Hefeteig“ backen Teilnehmer am Sonnabend, 22. Februar, von 10.30 bis 13.30 Uhr Süßes und Salziges.

    Der Kurs kostet 35 Euro. Zur selben Zeit lernen und genießen Interessierte „Veganes Kochen“. Der Kurs kostet 29 Euro. Die Preise gelten inklusive Museumseintritt. Informationen und die Anmeldung gibt es unter der Telefonnummer 0 40/790 17 60 oder www.kiekeberg-museum.de/ihren-besuch-planen/kurse-gruppenangebote.

    Neu: Im Kurs „Färben mit Naturmaterialien“ kolorieren die Teilnehmer am Sonnabend, 29. Februar, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr eigene T-Shirts oder Taschen aus Baumwolle mit getrockneten Pflanzen und Wurzeln. Unter der Leitung von Textilmanagerin Julia Böhler beizen sie die Textilien zuvor mit Alaun. Mit Naturmaterialien erzielen sie anschließend intensive Farbergebnisse. Der Kurs kostet 49 Euro.

    Die Teilnehmer des Kurses „Veganes Kochen“ bereiten mit der Landfrau Sonja Freitag am Sonnabend, 22. Februar, in der Zeit von 10.30 bis 13.30 Uhr vegane Rezepte zu. Der Kochkurs im Freilichtmuseum am Kiekeberg kostet 29 Euro. Bei „Keine Angst vorm Hefeteig“ lernen die Interessierten von den Museumsbäckern, wie ein guter Hefeteig gelingt. Sie stellen süße und salzige Hefeteigprodukte in Bioland-Qualität her. Der Kurs findet ebenfalls am Sonnabend, 22. Februar, von 10.30 bis 13.30 Uhr statt und kostet 35 Euro.

    In den Kursen der Museumsakademie zeigen Experten traditionelle und moderne Fertigkeiten, die Teilnehmer kreativ umsetzen. Informationen, Anmeldung und weitere Kurse finden Interessierte unter www.kiekeberg-museum.de/ihren-besuch-planen/kurse-gruppenangebote.

    Handgemachtes und Kulinarisches auch bei „Sonntags im Museum

    An 28 Sonntagen im Jahr erfahren Interessierte mehr über Handarbeiten von früher, traditionelles Handwerk, historisches Kochen, alte Spiele, Landwirtschaftliches und das Leben in der Nachkriegszeit. Termine:

    Handgemacht! Handarbeit aufleben lassen“, Sonntag, 9. Februar

    Mahlzeit! Ernährung im Wandel der Zeit“, Sonntag, 16. Februar

    Bei „Handgemacht!“ sehen Besucher am Sonntag, 9. Februar, wie am Spinnrad Fäden und am Webstuhl Stoffe entstehen. Sie schauen einer Puppennäherin und einer Klöpplerin über die Schulter. Bei „Mahlzeit!“ entdecken die Besucher, wie eine bürgerliche Hausfrau früher nach Henriette Davidis, Kochbuchautorin im 19. Jahrhundert, kochte. Außerdem gibt es Vorführungen für Groß und Klein wie Marmelade kochen und pikante Muffins backen.

  • Freilichtmuseum am Kiekeberg startet neues Projekt „Königsberger Straße“ zur Nachkriegszeit

    Ehestorf. „Nach dem Agrarium ist es das bisher größte Projekt“, freut sich Stefan Zimmermann, Direktor des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Gemeint ist das Projekt „Königsberger Straße“. Hier soll gleich ein ganzer Straßenzug der Nachkriegszeit entstehen: eine Nissenhütte, eine Tankstelle, eine Ladenzeile, ein Doppelhaus, ein Siedlungshaus, ein Aussiedlerhof und ein Fertighaus als neuer Bautyp. Dazu kommen die typischen Gärten, eine Telefonzelle und Straßenlaternen. „Es ist von bundesweiter Bedeutung“, so Zimmermann. Erstmal wird die Kulturgeschichte der Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre in einer umfassenden Ausstellung gezeigt.

    Neues Projekt ist auch von aktueller Bedeutung

    2018 06 13 flmk1Nach dem Kriegsende gab es über zwölf Millionen Flüchtlinge, Vertriebene und Evakuierte und dazu rund zehn Millionen ehemalige Zwangsarbeiter in West-Deutschland, die eine Unterkunft brauchten. Sie und ihre Bauten prägten in den ländlichen Bereichen das dörfliche Bild bald entscheidend mit. So wie beispielsweise in Neu Wulmstorf die Heidesiedlung, an die Andreas Sommer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude, erinnert. Sommer, dessen Sparkasse das neue Projekt fördert, freut sich, dass diese Ausstellung nun in Gang kommt. „Sie kommt zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, findet er. Denn in der Sparkasse merke man, dass mit dem Bauboom in der Region viele dieser alten Gebäude verschwinden würden.

    Heiner Schönecke, niedersächsischer Landtagsabgeordneter der CDU und Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums, dankt allen Stiftern, dass dieses große Projekt nun angegangen werden kann. „Ohne die Förderer gäbe es das alles nicht“, so Schönecke. Er schlug auch die Brücke zur heutigen Zeit und erinnerte daran, „dass wir diese heutige Flüchtlingsproblematik in Deutschland schon einmal hatten und es geschafft haben.“ Direktor Zimmermann bekräftigte dies. „Wir wollen mit diesem Komplex den Bezug zur Jetztzeit herstellen“, führte er aus. Man müsse sich aber vor Vereinfachungen hüten.

    Auch Heinz Lüers, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Sparkasse und Nachbar sowie regelmäßiger Besucher des Freilichtmuseums, freut sich über die neue Ausstellung. Es gehe zum einen um die damalige Integrationsleistung, betonte auch er. Die „Königsberger Straße“ sei aber auch gut für die heutige Generation um vergleichen zu können. „Ich kann jetzt meinen Enkeln zeigen, wie ich damals selbst groß geworden bin.“

    Schon steht eine Nissenhütte am Kiekeberg

    2018 06 13 flmk2Als erstes Gebäude der „Königsberger Straße“ steht schon eine Nissenhütte auf dem Gelände des Freilichtmuseum am Kiekeberg. Die Wellblechhütten, die ursprünglich in den USA im Krieg zur Unterbringung in Gefangenen und Internierten entwickelt wurden, wurden in der britischen und amerikanischen Zonen eingesetzt, um schnell Unterkünfte für die vielen Obdachlosen zu schaffen. In den rund 40 Quadratmeter großen Hütten wohnten oftmals zwei Familien, nur durch eine dünne Wand getrennt. In Hamburg wohnten bis zu 14.000 Menschen in diesen Hütten.

    Ein kleineres, weiteres Ausstellungsstück steht am Eingang des Weges zur Nissenhütte zu sehen: Ein Treckwagen aus Bessarabien, mit dem die Familie Bierwag knapp 30.000 Kilometer zurücklegte: Zuerst aus Tarutino in Bessarabien (heute Ukraine) nach Westpreußen im Rahmen der Umsiedlungsaktion der Bessarabiendeutschen durch die Nazis und dann von dort auf der Flucht nach Oerbke im Landkreis Lüneburg.

  • Freilichtmuseum am Kiekeberg sucht Ehrenamtliche für den Museumsladen

    Ehestorf. Stöbern und in Erinnerungen schwelgen - der Museumsladen im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ist ein besonderer Genuss. Im schönen Jugendstil-Ambiente bietet das Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen ein vielfältiges Sortiment aus hochwertigen Lebensmitteln, nostalgischen Dingen um Küche, Haus und Werkstatt, Gartenliteratur, Kosmetika und traditionelles Spielzeug. Mit ihrem Einsatz unterstützen die freiwilligen Helfer die kulturelle Arbeit des Museums in der Region. Zur Verstärkung des Laden-Teams sucht das Museum weitere ehrenamtliche Helfer.

    Beratung und Service für Museumsbesucher steht bei den Mitarbeitern im Laden an erster Stelle. "Wir arbeiten hier seit Jahren gern", sagen Ruth Müller und Gisela Köhlbrandt. Es sind die freundlichen Begegnungen mit den Besuchern und das schöne und sorgfältig ausgewählte Sortiment, die die ehrenamtlichen Damen begeistern. "Wir arbeiten jeden Mittwoch hier und sind mit den anderen Laden-Mitarbeiterinnen eine gute Gemeinschaft. Es ist ein tolles Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen."

    Besucherkontakt und Service stehen für das Freilichtmuseum an erster Stelle. "Unsere Besucher lieben es, dass wir einen persönlichen Kontakt mit ihnen pflegen", sagt Carina Meyer, Kaufmännische Geschäftsführerin im Freilichtmuseum am Kiekeberg. "Menschen, die schöne Dinge lieben und Lust auf den Verkauf und das Gespräch mit unseren Besuchern haben, sind bei uns im Museumsladen genau richtig."

    Ehrenamtliche Arbeit bringt Spaß, ist eine sinnvolle Betätigung und bietet sozialen Austausch. Am Kiekeberg können Freiwillige ihren Interessen nachgehen - und dabei die Kulturarbeit unterstützen. 320 freiwillige Mitarbeiter sind es zurzeit - eine aktive Gemeinschaft und eine große Hilfe für die Museumsmitarbeiter. Ob bei Kinderprogrammen, im Archiv oder beim Kuchenverkauf. Auch Interessierte mit Spezialkenntnissen sind gern gesehen: Schon jetzt sind ein Uhrmacher und eine Schneiderin im Team. Es findet sich für jeden ein passendes Gebiet.

    Die Ehrenamtlichen im Freilichtmuseum arbeiten mit den Hauptamtlichen Hand in Hand. Sebastian Baier, Ansprechpartner für das Ehrenamt, organisiert Fortbildungen, Treffen und Exkursionen nur für Ehrenamtliche und kümmert sich um deren Einsätze. Einige Ehrenamtliche engagieren sich wöchentlich, andere zu bestimmten Veranstaltungen oder nur einige Male im Jahr für spezielle Aufträge. Sebastian Baier: "Melden Sie sich gern bei uns, wir finden für jeden das Richtige!"
    Interessierte erreichen Sebastian Baier unter Telefon (0 40) 79 01 76-86 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Weitere Informationen unter www.foerderverein-kiekeberg.de

  • Freilichtmuseum am Kiekeberg: Die Nationalmannschaft der Bäckermeister zeigt ihr Können

    Ehestorf. Brot mit allen Sinnen erleben! Am Sonntag, 3. März, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr verwandelt sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf in eine riesige Backstube: Besucher schauen erfahrenen Bäckern über die Schulter, probieren köstliche Kreationen und versuchen sich selbst beim Brotbacken. Auch die Nationalmannschaft der Bäckermeister und zwei Brotsommeliers sind wieder vertreten. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Kinder unter 18 Jahren ist er frei.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg präsentiert die enorme Vielfalt des Brots. Liebhaber des Backwerks erfahren von der Zubereitung bis zum Garnieren alles, was für eine gelungene Brotzeit benötigt wird. Am traditionsreichen Holzofen und an modernen Elektroöfen demonstrieren Innungsbäcker ihr Können. Außer vielen köstlichen Brotsorten werden auch typisch hamburgische Franzbrötchen hergestellt. Frisch aus dem Ofen schmecken sie natürlich am besten.

    Dieses Jahr wieder mit dabei: die deutsche Nationalmannschaft der Bäckermeister. Sie beantwortet gern Fragen und begeistert das Publikum mit ihren spannenden Kreationen. Was zeichnet ein gutes Brot aus, welche Zutaten gehören hinein und mit welchen Speisen und Getränken lässt es sich am besten kombinieren? Die Brotsommeliers Daniel Probst und Wolfgang Heyderich teilen ihr Fachwissen über das beliebte Grundnahrungsmittel.

    Weitere Inspiration rund um die gelungene Brotzeit können die Besucher im Marktbereich sammeln: Ausgewählte Händler und Manufakturen bieten Brettchen, Brotmesser, Mehle und Aufstriche an. Für Hobbybäcker und solche, die es werden wollen, wird es zudem Sauerteig zu kaufen geben.

    Unter Anleitung der Museumspädagogen backen die jüngeren Besucher draußen über dem Lagerfeuer Stockbrot. Junge und erwachsene Besucher backen in der Lehrküche mit erfahrenen Landfrauen. Frisch gebackene Brot-Experten können ihr neu erworbenes Wissen auch mit einem Quiz auf die Probe stellen.

    Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 feuern den alten Lehmbackofen von 1688 an. Früher wurde mit viel Gefühl und Erfahrung und ohne Thermometer gebacken. Das Brotbacken war eine der wichtigsten Tätigkeiten auf dem Hof bedurfte viel Erfahrung: Es wurde für Wochen auf Vorrat gebacken. Besucher schauen der Bäuerin über die Schulter, wie sie den Teig knetet und Mägde und Knechte zur Arbeit einteilt. Der Bauer und Grootvadder versorgt indessen die Hühner, Kühe oder Schweine.

    Besonders in Deutschland gilt Brot als ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel. Sein kultureller Wert und seine Beliebtheit zeigen sich in seiner Vielfalt: Das Deutsche Brotregister zählt derzeit mehr als 3000 Sorten. 2014 wurde die deutsche Brotkultur von der Kulturministerkonferenz in das Register des Nationalen immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

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