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Freilichtmuseum am Kiekeberg

Freilichtmuseum am Kiekeberg

  • Freilichtmuseum am Kiekeberg: Neuer Direktor Stefan Zimmermann betreut schon eigene Projekte

    Ehestorf. Die ersten Tage im neuen Museum: Der zukünftige Museumsdirektor am Kiekeberg in Ehestorf heißt Stefan Zimmermann. Er nutzt die kommenden Wochen zur Einarbeitung mit dem jetzigen Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese und der Kaufmännischen Geschäftsführerin Carina Meyer. Nach mehr als 30 Jahren an der Spitze tritt Rolf Wiese dann am 1. November in den Ruhestand.

    Am 1. Juli hat Stefan Zimmermann die Arbeit aufgenommen und betreut schon eigene Projekte. "Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist besonders attraktiv für Besucher und für Wissenschaftler: Es arbeitet nicht nur vergangenheitsbezogen, sondern dockt sich immer an die Gegenwart an. So kann man aus der Geschichte wirklich etwas für die Zukunft lernen", sagt Stefan Zimmermann. Er gehe seine neue Aufgabe "mit Gelassenheit und Respekt an", sagt Stefan Zimmermann: "Das Freilichtmuseum am Kiekeberg hat bundesweit einen hervorragenden Ruf. Es ist bekannt dafür, Innovation und Tradition klug zu verbinden und immer einen Schritt voraus zu sein."

    So wie mit dem nächsten Großprojekt, das Prof. Dr. Rolf Wiese nach und nach in die Hände seines Nachfolgers legt: Die Königsberger Straße. Fünf Gebäude von 1950 bis 1980 werden am Kiekeberg errichtet. Sie zeigen das Leben in der neueren Zeit mit Gärten, Friseursalon und Tankstelle. Das Großprojekt hat bundesweiten Modellcharakter und wird insgesamt über sechs Millionen Euro kosten.

    "Stefan Zimmermann ist ein Glückfall für den Kiekeberg", sagen die Vorsitzenden Klaus-Wilfried Kienert (Stiftungsrat) und Heiner Schönecke (Förderverein) übereinstimmend. Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, beschreibt die besondere Herausforderung, die Stelle passend zu besetzen: "Wir haben jemanden gesucht, der nicht nur die fachliche Expertise mitbringt und sich mit dem Kaufmännischen auskennt. Wichtig war uns, dass der Nachfolger von der Einstellung und der Herangehensweise zum Museum passt. Bei Herrn Zimmermann haben wir alle sofort das Gefühl gehabt: So soll es sein."

    Vorausgegangen war ein langfristiger Bewerbungsprozess mit einer auf Kultur spezialisierten Personalvermittlungsagentur. Schließlich wurde Stefan Zimmermann aus 30 Bewerbern ausgewählt. "Der Stiftungsrat war einhellig und einstimmig überzeugt", erinnert sich Rainer Rempe.
    Stefan Zimmermann bringt viele Qualifikationen für seinen neuen Job mit: Seit 2004 arbeitete der heute 37-jährige in verschiedenen Museen. Er leitete sieben Jahre lang das Bauernhaus-Museum in Wolfegg (Baden-Württemberg), das jährlich 90.000 Besucher zählt.

    Als Sprecher der sieben Freilichtmuseen in Baden-Württemberg bringt er reichlich Netzwerk-Erfahrung mit. Besonders geprägt hat ihn die Koordination eines internationalen EU-Projekts mit 30 Museen aus fünf Ländern. "Trotzdem habe ich die Stellenausschreibung vom Kiekeberg erst einmal nur angeschaut und dann respektvoll zur Seite gelegt", erinnert sich der Historiker schmunzelnd.

    Prof. Dr. Rolf Wiese ist in gelöster Stimmung: "Ich genieße die letzten Monate am Kiekeberg. Die gemeinsame Arbeit mit Stefan Zimmermann und Carina Meyer bringt mir Spaß. Ich lege den Kiekeberg in gute Hände." Von Haus aus ist Stefan Zimmermann Historiker. Er studierte Neuere und Neuste Geschichte an der Universität Augsburg und schloss mit einem Magister ab.

    Seine Forschungsarbeit setzt er im Norden fort: Für seine Dissertation an der Universität Hamburg erforscht er die "Finnenhäuser", erste Fertighäuser aus Holz, die vor allem ab den 1950er-Jahren in Deutschland populär wurden. Und schließt mit seinen neuen Erkenntnissen direkt an seine zukünftige Arbeit am Kiekeberg in Ehestorf an.

  • Freilichtmuseum bietet Exkursion zu einem Milchviehbetrieb

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf bietet eine Exkursion an. Am Sonntag, 16. September, geht es von 9 bis 15 Uhr zum modernen Milchviehbetrieb der Familie Vogt in Ahlerstedt. Interessierte erhalten vor Ort Antworten auf ihre Fragen. Die Kosten für die Exkursion liegen bei 25 Euro inklusive Museumseintritt, für Mitfahrende unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins des Freilichtmuseums sind es nur 15 Euro. Die Anreise erfolgt gemeinsam mit dem Bus vom Kiekeberg. Anmeldungen sind unter Telefon 0 40/ 790 17 60 bis zum 31. August erforderlich.

    Wie werden heutzutage Kühe gemolken? Wie leben die Kühe auf dem Hof? Wie kommt die Milch in die Verpackung im Supermarkt? Einen ersten Einblick in die Entwicklung der Melktechnik gibt die Kurzführung durch das Agrarium am Kiekeberg in Ehestorf. Im Anschluss geht mit dem Bus zum Betrieb von Hans Martin Vogt in Ahlerstedt. Hier besichtigt die Exkursionsgruppe die Melkroboter und erfährt aus erster Hand, wie die Milchwirtschaft nach neuesten Standards funktioniert. Im Anschluss an die zweistündige Führung stärken sich die Besucher in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen auf dem Hof. Nach der Rückfahrt erkunden die Teilnehmer eigenständig die historischen Häuser und Gärten des Freilichtmuseums am Kiekeberg.

    "Viele Menschen haben keine konkrete Vorstellung, wie ihre Lebensmittel heute hergestellt werden. Essen ist ein wichtiger Lebensbestandteil und interessiert schon Kinder sehr", erklärt Museumschef Stefan Zimmermann. Mit der Exkursion zu regionalen Bauern bietet das Freilichtmuseum, zusätzlich zu der Ausstellungswelt Agrarium, spannende Einblicke in die reale Ernährungswirtschaft.

    Im Agrarium am Kiekeberg gibt es auf drei Etagen jeweils ein Thema zu entdecken: die Landwirtschaft von der Aussaat bis zur Ernte, die Antriebskräften Dampf, Diesel und Strom und die moderne Ernährungswirtschaft. Zahlreiche Exponate, interaktive Elemente und ein umfangreiches Vermittlungsprogramm machen die Entwicklung von Landwirtschaft und Ernährungsindustrie seit der Industrialisierung deutlich.

  • Frische Bratwurst vom Bunten Bentheimer am Kiekeberg

    Ehestorf. Grützwurst, Wellfleisch und Grillwurst vom Bunten Bentheimer Schwein haben am vergangenen Sonntag wieder mehrere tausend Besucher zum Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf gelockt - zum traditionellen Schlachtfest. Besucher aller Altersgruppen von Kita-Besuchern über Schüler, Berufstätige, Hausfrauen und Senioren haben dabei dem inzwischen 80-jährigen Harburger Schlachter Fritz Kreft und seinem Gehilfen, dem 19-jährigen Schlachter-Auszubildenden im dritten Lehrjahr Till Harms aus Neuwiedenthal über die Schultern geschaut.

    Der Andrang war wie erwartet riesig. | Foto: Wolfgang Gnädig Harburg, Buchholz, Seevetal, Maschen, Hittfeld, Jesteburg, Tostedt, Hollenstedt, Moisburg, Winsen, Buxtehude, Hamburg, Events, Nightlife, Termine, Party, Konzert, Foto, Fotos, Pics, Zeitung, Magazin, Tipps, Artikel,
    Der Andrang war wie erwartet riesig. | Foto: Wolfgang Gnädig

    Gewissermaßen hautnah erlebten die interessierten Zuschauer die fachgerechte Verarbeitung des Fleisches und durften dabei auch mal probeweise aus der Hand von Schlachter-Senior Kreft testen, wie gut eine erstklassige Bratwurst mit nur besten Zutaten schmeckt, bevor sie in den Darm kommt und danach gebrüht wird. Er verwendete für die Fleischmasse nur Salz und eine Gewürzmischung aus Thüringen und verzichtete ausdrücklich auf Geschmacksverstärker, Stabilisatoren und Emulgatoren.

    Beim Schlachtfest am Kiekeberg stand einmal mehr die traditionelle Zubereitung von Fleischspezialitäten im Mittelpunkt. Dabei verriet der bei den Besuchern außerordentliche beliebte Fritz Kreft seinen Zuschauern auch so manchen Trick wie das Fleischklopfen mit dem Handrücken. Im Meynschen Hof zerlegte der erfahrene Hausschlachter mit Till Harms als Assistenten fachgerecht ein Buntes Bentheimer Schwein und verarbeitete es zu leckerer Bratwurst.

    Der Andrang war wie erwartet riesig: Die interessierten Besucher aus Harburg Stadt und Land, aber auch von weither verfolgten die verschiedenen Arbeitsschritte und erfuhren alles rund um die Qualität und Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Fleischteile. Die Besucher machten auch reichlich davon Gebrauch, rote und weiße Grützwurst, Wellfleisch und Grillwurst mit und ohne Sauerkraut oder Wennerstorfer Grünkohl frisch vor Ort zu verkosten. Auf dem Vorplatz haben viele Museumsbesucher auch Schlachtbrühe genossen. Kenner nahmen auch Dosen- oder Mettwurst mit nach Haus. Als fleischlose Alternative oder Ergänzung standen gedämpfte Kartoffeln mit Kräuterquark bereit. Für den kleinen Hunger gab es Schmalzbrote, Kaffee und Kuchen.

    Bei einem Rundgang bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und später bei leichtem Nieselregen machten zahlreiche große und kleine Besucher Spaziergänge über das Museumsgelände und besuchten auch die Darsteller der Gelebten Geschichte. Diese zeigten die typischen Arbeiten, die im Winter vor rund zwei Jahrhunderten auf den Höfen so anfielen: Bei den Frauen waren das meist Spinnen oder das Weben von Flachs und Wolle, Männer versorgten zumeist das Vieh oder reparierten verschiedene Gerätschaften.

    Durch die hohe Schlachtausbeute hielt die Landbevölkerung Schweine bis in das 20. Jahrhundert hinein als die wichtigsten Schlachttiere. Das Fleisch wurde gepökelt, geräuchert oder in Sauer eingelegt. Nur an wenigen Tagen im Jahr wurde es frisch genossen wie bei den Hausschlachtungen im Winter. Waren die anstrengenden Arbeiten beendet, fand oft ein Schlachtfest, plattdeutsch "de Slachtköst", statt.

    Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf werden bereits seit Jahrzehnten Bunte Bentheimer Schweine gehalten. Die robuste Rasse ist jedoch vom Aussterben bedroht. Vereine und private Züchter engagieren sich deshalb für den Erhalt der schwarz-weißen Tiere. Am Kiekeberg leben die Schweine artgerecht in dem rund 300 Jahre alten Schweinestall eines Heidebauernhofs.

  • Fünf Tage Historischer Jahrmarkt im Freilichtmuseum am Kiekeberg im September

    Ehestorf. Erstmals an fünf Tagen begrüßt das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf seine Besucher zum Historischen Jahrmarkt. Von Sonnabend, 29. September, bis Mittwoch, 3. Oktober, verwandelt sich das Museumsgelände in einen nostalgischen Rummelplatz um 1900. Neu dabei sind das interaktive Showtheater Lacrimas mit spannenden Illusionen, der Puppenspieler Krohn und ein Stelzenläufer. Von 10 bis 18 Uhr warten auch bewährte Vergnügen wie die Schiffschaukel, das Kettenkarussell, klassische Spielbuden und viele Leckereien auf kleine und große Besucher. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins ist er frei.

    Die Konzertorgel ertönt und der Duft von Zuckerwatte liegt in der Luft. Beim fünftägigen Historischen Jahrmarkt präsentiert das Freilichtmuseum neue Künstler: Beim Lacrimas Showpalast staunen die Zuschauer über die spannende Welt der Illusionen. Das halbstündige Theater überzeugt Kinder und Erwachsene mit Witz und Überraschungseffekten. Ein Stelzenläufer unterhält als "Größter Mann der Welt" die Menge. Das 30-minütige Puppenspiel "Matjes mit viel Cha, Cha, Cha" bringt dreimal täglich Kinder ab vier Jahren zum Lachen.

    Wie früher verbiegt der Eisen-Hans Hufeisen und stemmt mit den Zähnen eine Dame auf dem Stuhl in die Luft. Die Besucher messen ihre Kräfte beim Hau-den-Lukas-Spiel. Auf der Seilhöhe begeistern Artisten mit ihrem Vogel-Tanz. Im Anschluss dürfen Kinder das Balancieren auf dem Seil ausprobieren. Einen guten Überblick über das bunte Treiben haben die Mitfahrer auf dem nostalgischen Riesenrad. Bei einer Fahrt mit dem historischen Pferdekarussell oder der Berg- und Talbahn geht es rasant im Kreis herum.
    An klassischen Spielbuden wie dem Entenangeln, Pfeile- und Dosenwerfen testen junge und alte Besucher ihre Geschicklichkeit. Nicht nur seltene Tiere wie Braunbär und Kamel, begegnen den Besuchern in ihrem falschen Pelz beim Bummel über den Jahrmarkt. Kleine Tierfreunde nutzen die Gelegenheit zum Ponyreiten.

    Bonbons, Schmalzgebäck und Süßwaren aus längst vergangenen Zeiten locken an die kulinarischen Stände. Die nostalgische Mandelkutsche verströmt den Duft frisch gebrannter Mandeln. Das Rösterei-Café "Koffietied" sorgt für frisch gebrühten Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Herzhafte regionale Speisen bietet mitten im Geschehen der Gasthof des Museums "Stoof Mudders Kroog".

    Jahrmärkte waren seit Beginn des Hochmittelalters ein gesellschaftliches Ereignis und versorgten ursprünglich die Bevölkerung mit Dingen des alltäglichen Lebens. Die Ernte und anschließende landwirtschaftliche Winterpause wurden traditionell mit großen Festen im Herbst gefeiert. So waren die Krammärkte eng mit dem Kirchenjahr verbunden und entwickelten sich zu Vergnügungsmärkten als das "fahrende Volk" die Besucher mit Akrobatik, exotischen Tieren oder Theatervorstellungen unterhielt.

  • Gelebte Geschichte am Kiekeberg - Zeitreise zu den Bauern und Fischern von früher und in die Nachkriegszeit

    Ehestorf. Besucher des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf erleben bei den Darstellungen der Gelebte-Geschichte-Gruppen eine Zeitreise durch verschiedene Jahrhunderte. Ehrenamtliche Mitarbeiter zeigen in rekonstruierter Kleidung, wie Bauern im Jahr 1804 und eine Fischerfamilie im Jahr 1904 lebten. Neu ist die Gruppe zur Nachkriegszeit um 1945: Die Darsteller kochen ein spärliches Mahl im Freien auf der Kochhexe und leben in einer Notunterkunft, der Nissenhütte. Das Museum ist am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet - die Vorführungen finden den ganzen Tag über statt. Der Eintritt inklusive Vorführungen kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Das Leben in der Nachkriegszeit gehört mit dem Projekt "Königsberger Straße" zum Freilichtmuseum am Kiekeberg: Die neue Darstellergruppe Gelebte Geschichte 1945 zeigt authentisch die Lebenssituation dieser Zeit: Not und Improvisation, der Neuanfang von Flüchtlingen und Vertriebenen, das Leben in Notunterkünften oder Einquartierungen, aber auch die allmähliche Verbesserung der Umstände bis zum Wirtschaftswunder. Kaffee aus gerösteten Eicheln, Tabak verarbeiten - Selbstversorgung aus dem Notgarten und Tauschhandel . . . Besucher sehen den Alltag in der Nachkriegszeit und kommen mit den Darstellern ins Gespräch. In den kommenden Jahren werden sechs Gebäude der Nachkriegszeit in der "Königsberger Straße" aufgebaut.

    Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1904, eine Fischerfamilie von der Elbmarsch, bereiten ihre Netze wie vor 100 Jahren für den nächsten Fang vor. Besucher sehen, wie sie knüpfen, flicken und Fische räuchern. Der Fischer und sein kleiner Sohn arbeiten im hauseigenen Kräutergarten. Dort bauen sie auch edles Gemüse, wie zum Beispiel Spargel, für den Verkauf auf dem Hamburger Markt an.

    Bei der Gelebten Geschichte 1804 schauen Besucher der Bäuerin über die Schulter, wie sie eine zeitgemäße Mahlzeit, wie beispielsweise Buchweizengrütze, zubereitet. Der Bauer versorgt indessen die Hühner, Kühe oder Schweine. Der Discher, plattdeutsch für Tischler, geht ans Werk. Interessierte sehen detailgetreu, wie der Grootvadder das erste Bier des Jahres braut, Magd und Knecht auf dem Feld arbeiten oder Kinder die Gänse hüten.

    "Bei der Gelebten Geschichte zeigen wir ganz bewusst den normalen Alltag, der nicht in den Geschichtsbüchern steht", erklärt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. "Was bedeutete es früher, auf dem Land zu leben? Welche Aufgaben hatten die einzelnen Familienmitglieder? Wie sahen ihre Kleidung und Gerätschaften aus?" Die Darsteller führen vor und beantworten die Fragen der Besucher.

    Die Gelebte Geschichte ist eine Reihe - die Darstellungen 2019 ab April:
    Wochenende 6./7. April, 10-18 Uhr Gelebte Geschichte 1804 + 1904

    Wochenende 11./12. Mai, 10-18 Uhr Gelebte Geschichte 1804 + 1904

    Sonntag, 1./2. Juni, 10-18 Uhr "1945 - Der erste Sommer in Frieden" mit Gelebter Geschichte 1945

    Sonntag, 9. Juni, 10-18 Uhr Gelebte Geschichte 1945

    Wochenende 22./23. Juni, 10-18 Uhr Gelebte Geschichte 1804 + 1904: Bier

    Dienstag bis Sontag, 6. August, bis 11. August, 10-18 Uhr

    Veranstaltung: Sommerspaß mit Gelebte Geschichte 1804 + 1904 (nur am Sonntag 11. August Gelebte Geschichte 1945)

    Wochenende 17./18. August, 10-18 Uhr Gelebte Geschichte 1804 + 1904

    Wochenende 14./15. September, 10-18 Uhr Gelebte Geschichte 1804 + 1904 + 1945

    Wochenende 12./13. Oktober, 10-18 Uhr Gelebte Geschichte 1804 + 1904: Kartoffel

    Sonntag, 20. Oktober, 10-18 Uhr Gelebte Geschichte 1945

    Sonntag, 17. November, 10-18 Uhr Gelebte Geschichte 1945

    Die Idee der so genannten "Living History" stammt aus den angelsächsischen Ländern, Skandinavien und den Niederlanden. Schon seit 2004 ist das Projekt Gelebte Geschichte ein fester Bestandteil des Programms im Freilichtmuseum in Ehestorf.

  • Größter Pflanzenmarkt Norddeutschlands erblüht im April am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Wie wäre es mit einem Trüffelbaum für den heimischen Garten oder einem Freilandkaktus für den Balkon? Wer noch eine Besonderheit für seine grüne Oase sucht, wird bald fündig. Am Wochenende 14. und 15. April öffnet Norddeutschlands größter Pflanzenmarkt seine Pforten am Kiekeberg in Ehestorf. Die Vielfalt alter, regionaler und seltener Sorten zieht Pflanzeninteressierte aus allen Teilen Deutschlands und den angrenzenden Ländern an.

    Das Sortiment reicht von Stauden und Gehölzen über Kübel- und Wasserpflanzen bis hin zu vielfältigen Kräutern und Gemüsepflanzen. Auch Blühendes wie Rosen, Chrysanthemen, Fuchsien oder Orchideen ist hier erhältlich. Die im Freilichtmuseum angebotenen Gewächse stammen direkt vom Züchter oder Vermehrer und weisen damit eine hohe Qualität auf. "Besucher sollten die Chance nutzen und sich gleich Geheimtipps zur Pflanzung und Pflege von den Experten einholen", rät Matthias Schuh, Museums- und NDR-Fernsehgärtner. Der Pflanzenmarkt am Kiekeberg ist bekannt für seine speziellen Züchtungen und Raritäten, die Interessierte jedes Jahr aufs Neue begeistern.

    Wer außer den 130 europäischen Ausstellern weitere Eindrücke aus der Pflanzenwelt sucht, hat um 13 und 15 Uhr die Möglichkeit, an Vorträgen zu romantischen Gärten Englands und Flanderns teilzunehmen. Schöne Dekorationen wie Gartenkeramiken und Schmiedekunst oder praktische Gartenwerkzeuge runden das Angebot ab.

    Für die kleinen Pflanzenfreunde bieten die Museumspädagogen ein farbenreiches Bastelprogramm. An den Eingängen des Freilichtmuseums stehen Plätze zur Zwischenlagerung der erstandenen Pflanzen (sogenannte Pflanzenparkplätze) bereit, die das weitere Stöbern und den Transport zum Auto erleichtern.

    Für eine Stärkung sorgen Kuchen aus der Museumsbäckerei, norddeutsche Köstlichkeiten vom Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" und Kaffeespezialitäten im Rösterei-Café "Koffietied". Der Museumseintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Handarbeitstag: Wolle, Stoff und Garn - es wird bunt am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Stricken, Nähen, Filzen, Weben: Am Sonntag, 5. November, dreht sich im Freilichtmuseum alles rund um traditionelle und moderne Handarbeitstechniken. Von 10 bis 18 Uhr stöbern Besucher auf dem Wolle- und Stoffmarkt oder probieren ihre eigenen Fertigkeiten beim Handarbeitstag. Bunter und schlichter Stoff, grobe und feine Wolle, experimentelle und altbewährte Techniken: Beim Handarbeitstag im Freilichtmuseum am Kiekeberg ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. Besucher entdecken textiles Material aller Art, aus dem sie mit Schere, Nadel und Faden allerlei Schönes und Nützliches herstellen können. In der Handarbeitsstraße führen ausgewählte Experten Techniken wie Sticken, Häkeln, Maschinenstricken oder Klöppeln vor.

    Sie zeigen außerdem den Kreuz- und Klosterstich, echte Ferse und Spitze an selbst gestrickten Strümpfen und die alte Technik des Nadelbindens. In Einführungskursen legen Erwachsene an der Nähmaschine selber Hand an. Für Kinder gibt es ein vielfältiges Mitmachangebot: Von Filzen über Sticken, Nähen und Bommel binden bis hin zum Stoffdrucken und Flachsbrechen - der Handarbeitstag lässt kaum eine Technik aus.

    Bei einem Rundgang auf dem Woll- und Stoffmarkt stöbern Besucher durch ein buntes Sortiment an Handarbeitswaren. Fachkundige Händler präsentieren handwerklich gefertigte und textile Einzelstücke, traditionell hergestellte Wolle und Stoffe, Anleitungen und Muster sowie interessante Literatur über die Geschichte der Handarbeit. Das vielfältige Angebot reicht von Schmuck und Accessoires über exklusive Mode bis hin zu Tischwäsche sowie Wand- und Raumschmuck.

    Das Rösterei-Café "Koffietied" und der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" versorgen die Besucher mit frischem Kaffee und regionalen Köstlichkeiten. Zudem backt die Museumsbäckerei frischen Kuchen und leckeres Gebäck. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Handgefertigte Raritäten aus Holz, Metall und Stoff im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Kreativ und handgearbeitet: Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf stellen mehr als 120 Kunsthandwerker ihre selbstgearbeiteten Kreationen vor. Der Kunsthandwerkermarkt findet am Sonnabend und Sonntag, dem 3. und 4. März, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr statt. Zum Kunsthandwerkermarkt ist der Eintritt ins Museum für Erwachsene auf 6 Euro reduziert, Besucher unter 18 Jahre haben freien Eintritt.

    Das Angebot reicht von Schmuck und Accessoires über exklusive Mode bis hin zu Dekorativem aus Holz, Metall und Glas. Handgeschmiedete Messer und Feuerkörbe, Zeichnungen und Malereien auf verschiedenen Materialien sowie Handarbeiten aus vielfältigen Stoffen und Garnen sind außerdem im Repertoire der Kunsthandwerker. Außergewöhnliches ist immer mit dabei: Besucher können individuelle Andenken, zum Beispiel den ersten Zahn, in eine Glasperle einschließen lassen. Miniaturwelten entstehen in Glühbirnen, eine Malerin bemalt Federn ebenso wie Seide und Porzellan. Passend zur Jahreszeit finden Besucher auch vielfältige Osterdekorationen.

    Die Kunsthandwerker sind Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet und garantieren eine hohe Qualität bei allen Produkten. Besucher erhalten im Gespräch mit den Herstellern Informationen und Tipps rund um das hochwertige Kunsthandwerk. Das Ambiente ist besonders: Das Kunsthandwerk zeigt sich in den historischen Gebäuden des Freilichtmuseums und in den frühlingshaften Gärten. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg bietet mit den über 40 historischen Gebäuden und Gärten eine einzigartige Kulisse für den Markt. Für Kinder gibt es an einigen Stellen ein Mitmachprogramm: Kerzen ziehen oder dekorieren und Bernsteinschleifen.

    Zur Stärkung zwischendurch gibt es norddeutsche Köstlichkeiten vom Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog". Das Rösterei-Café "Koffietied" serviert Kaffeespezialitäten und hausgemachten Kuchen.

  • Hausbruch-Ehestorf: Komplette Vollsperrung des Ehestorfer Heuwegs bis Ende des Jahres

    Hausbruch/Ehestorf/Vahrendorf. Der Umleitungsärger für die Bürger aus Hausbruch, Ehestorf-Alvesen, Vahrendorf und Umgebung ist noch längst nicht zu Ende: Vom 13. August bis voraussichtlich sogar Ende Dezember dieses Jahres wird der Ehestorfer Heuweg zwischen Hausbruch und Ehestorf ab der Kreuzung Rehwechsel (Landesgrenze) komplett gesperrt sein. Das teilten die Behörden überraschend mit. Besondere Brisanz bekommt diese überraschende Maßnahme durch schon die seit Wochen andauernde Sperrung des Ehestorfer Wegs in Höhe Elfbuchen bis zum 3. November.

    Die Sperrung des Ehestorfer Heuwegs bedeutet auch, dass die Anreise zu den beliebten Ausflugsorten Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf und Freilichtmuseum Kiekeberg in Ehestorf aus Richtung Neugraben/Hausbruch einerseits, als auch andererseits von Ehestorf aus zum Restaurant Landhaus Jägerhof über den Ehestorfer Heuweg nicht mehr möglich ist – weder per Pkw noch per Bus.

    2018 08 09 sperrung ehestorfer heuweg1Klaus Meyer-Greve, SPD-Orts- und Gemeinderatsmitglied, und in der vergangenen Legislaturperiode Ortsbürgermeister von Ehestorf-Alvesen, ist verärgert: "Um die Planungen zu verändern, werde ich das Gespräch mit dem Landkreis Harburg und weiteren beteiligten Stellen suchen." Auch Thomas Soltau, Betreiber des Landhaus Jägerhof in Hausbruch, ist fassungslos über diese Planungen: „Das trifft uns auch direkt im Hauptgeschäft zur Weihnachtszeit!“ Er will Hinweisschilder für seine Gäste aufstellen, die den besten Weg vom Süden her zum Landhaus Jägerhof zeigen.

    So geht’s bis Ende des Jahres

    Wer also ab Montag, 13. August 2018, von der einen Seite der Sperrung auf die andere möchte, der hat drei Möglichkeiten: Über die A7 (Abfahrten Marmstorf und Heimfeld), die Bremer Straße oder eine lauschige Landparty über die Rosengartenstraße, Elstorf, Neu Wulmstorf und die B73.

    Für Busreisende der regulären ÖPNV-Linie 340: Die Anreise zum Wildpark ist nur über den „Harburg ZOB“ möglich. Die Busse der Linie 340 fahren fahrplanmäßig vom „Harburg ZOB (Bahnhof Harburg)“ über die Haltestellen Freilichtmuseum am Kiekeberg und „Wildpark Schwarze Berge“. Allerdings endet die Strecke nicht wie bislang in Neuwiedenthal un Neugraben, sondern stoppt an der Haltestelle „Hohlredder“ oberhalb des Ehestorfer Heuwegs. Hier wenden die Busse und fahren über die Haltestellen wieder zurück zum „Bahnhof Harburg ZOB“.

    Von der Haltestelle „Neuwiedenthal“ oder „Neugraben“ fahren die Busse nur bis zur Haltestelle „Ehestorfer Heuweg“ (Rudolf-Steiner-Schule), wenden dort und fahren wieder zurück nach Neuwiedenthal“. Von dort ist keine Anreise zum Wildpark oder zum Kiekeberg möglich, da der Bus nur bis zur Baustelle fährt.

    Zusätzliche ÖPNV-Verstärkerbusse auf der Linie 340 sind vom Wildpark Schwarze Berge und vom Freilichtmuseum am Kiekeberg bestellt und verkehren die Baustellenzeit über den „Harburger ZOB“. Die reguläre ÖPNV-Linie 4244 (Harburg ZOB – Klecken Bahnhof) ist nicht betroffen. Zu Fuß ist laut KVG der Durchgang am Ehestorfer Heuweg möglich.

    Alle Informationen zur Anreise mit Bus & Bahn, dem Auto oder zu Fuß sind auch auf der Homepage vom Wildpark Schwarze Berge zu finden.

  • Heiligabend in Frieden: Neue Sonderausstellung "Zwischen Trümmern und Träumen. Weihnachten in der jungen Bundesrepublik" eröffnet

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf erinnert mit seiner neuen Sonderausstellung "Zwischen Trümmern und Träumen. Weihnachten in der jungen Bundesrepublik" daran, wie Menschen in der Zeit des Elends und der Flucht zusammenrückten. Durch einen Blick in drei Wohnzimmer am Heiligabend der Nachkriegsjahre erfahren Besucher, wie sich die Feiertage langsam wandelten: Vom reinen Überleben, dem Wiederaufbau bis zur Konsumfreude der Wirtschaftswunderjahre.
    Die Sonderausstellung ist noch bis zum 17. Februar 2019 im Freilichtmuseum am Kiekeberg zu sehen. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    "Anfangs ging es nur darum, die nächsten Tage zu überstehen und vielleicht kurz inne zu halten. Warm war es nirgends. Es war ein Weihnachtsfest voller Hoffen und Bangen", beschreibt Uwe Harden, stellvertretender Landrat des Landkreises Harburg, den ersten Heiligabend in Frieden. "Die Sonderausstellung zeigt, wie die Menschen trotz aller Entbehrungen zusammen Weihnachten feierten und durch harte Arbeit neuen Wohlstand, ja später sogar Überfluss, geschaffen haben."

    Der 24. Dezember 1945 - ein nasskalter, grauer Montag: Es fallen zwar keine Bomben mehr, aber die Anwohner kämpften weiter gegen Hunger, Kälte und Wohnungsnot. Sie warteten auf die Rückkehr ihrer Männer, Väter und Söhne. Die Kirchen waren voll, viele Frauen allein mit ihrem Nachwuchs. "Es war sehr schwierig, ein Weihnachtsgefühl zu entwickeln. Aber die Menschen versuchten es so schön wie möglich zu machen - vor allem für die Kinder.
    Diese Ausstellung zeigt in berührenden Details, wie beispielsweise aus Kriegstrümmern liebevoll Spielzeuge gefertigt wurden", berichtet Editha Westmann, Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler. "Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ist eine echte Perle in Niedersachsen: Es lädt zum Erinnern ein und spricht alle Altersgruppen an. Denn die Enkelgeneration fragt mittlerweile ganz unverkrampft nach den Wurzeln der einst Vertriebenen."

    Ausstellungseröffnung
    Ausstellungseröffnung "Zwischen Trümmern und Träumen. Weihnachten in der jungen Bundesrepublik": Uwe Harden (von links), Stellvertretender Landrat des Landkreises Harburg, Verena Pohl, Kuratorin der Sonderausstellung, Editha Westmann, Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Stefan Zimmermann, Direktor des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf, und Klaus-Wilfried Kienert, Stiftungsratsvorsitzender Freilichtmuseum am Kiekeberg. | Foto: ein

    "Die Sonderausstellung erzählt von Erlebnissen einer Zeit, die gar nicht so lange her ist", verdeutlicht Klaus-Wilfried Kienert, Stiftungsratsvorsitzender Freilichtmuseum am Kiekeberg. "Wohnten 1939 rund 62.000 Menschen im Landkreis Harburg, wuchs die Einwohnerzahl innerhalb von zehn Jahren auf das Doppelte. Viele hatten hier eine neue Heimat gefunden und sich eine Zukunft aufgebaut."
    Wie die Flüchtlinge und Wohnungslosen in Notunterkünften zwischen Feldbett und Eisenofen Wege fanden, diese Enge festlich zu gestalten, können Besucher in der Weihnachtsausstellung erleben. "Heute Abend werden viele Geschichten ausgetauscht", ist sich Stefan Zimmermann, Direktor des Freilichtmuseums am Kiekeberg, sicher. "Denn die Erlebnisgeneration ist anwesend, ein besonderes Glück für uns!"

    Die Sonderausstellung "Zwischen Trümmern und Träumen. Weihnachten in der jungen Bundesrepublik" vermittelt Besuchern in drei Zeitabschnitten, wie in der Not bis hin zum wirtschaftlichen Aufschwung Weihnachten gefeiert wird. "Denn Weihnachten kommt immer. Auch Naturkatastrophen, Kriege oder Revolutionen können dem nichts anhaben", fasst Verena Pohl, Kuratorin der Ausstellung, zusammen. "Anhand der zentralen Weihnachtselemente, wie dem Zusammensein mit der Familie, einem besonderen Essen, Geschenke und der Musik, zeigen wir den Wandel in der Nachkriegszeit. Zunächst gab es nur grüne Zweige statt eines geschmückten Tannenbaums, wenige Plätzchen in einer Zeit des Hungers und gebastelte Geschenke als reine Geste des Gebens. Aber nach der anfänglichen Not folgten mit der Währungsreform 1948 die Jahre des Wiederaufbaus."

    Der neueren Geschichte widmet sich das Freilichtmuseum insbesondere mit dem Großprojekt "Königsberger Straße": "Ergänzend zu unseren 40 Häusern und Gärten aus drei Jahrhunderten entsteht hier ein neuer Straßenzug mit Gebäuden der Jahre 1945 bis 1970", erklärt Stefan Zimmermann. "Gemeinsam mit der bestehenden Bevölkerung brachten Neubürger Fachwissen und einen starken Aufbauwillen mit. Sie veränderten mit anderen Bräuchen das Dorfleben." Die Bauarbeiten für das Museumsprojekt sind in vollem Gange.

  • Heiraten im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf - ein unvergessliches Erlebnis

    Ehestorf. Den Bund fürs Leben "schmieden" - das trauen sich Paare in der historischen Dorfschmiede des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf. Auf dem idyllischen Gelände bietet auch der Historische Tanzsaal ein feierliches Ambiente für ein rauschendes Hochzeitsfest und gelungene Hochzeitsfotos. Interessierte erreichen die Organisatorin Ulrike Beckmann unter der Telefonnummer 0 40/79 01 76 77 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Trauungen im Freilichtmuseum finden durch das Standesamt Rosengarten statt.

    Feiern im Historischen Tanzsaal des Freilichtmuseums am Kiekeberg. | Foto: ein
    Feiern im Historischen Tanzsaal des Freilichtmuseums am Kiekeberg. | Foto: ein

    Ob für Hochzeiten, Feste oder Geburtstage - das Freilichtmuseum in Ehestorf lädt zum Feiern in besonderer Atmosphäre ein. Der Historische Tanzsaal mit seinen prachtvollen Kristall-Lüstern und historischen Wandgemälden eignet sich für Anlässe mit bis zu 120 Gästen. Rustikal feiern Gesellschaften mit etwa 50 Personen in der Brennerei. Fahrstuhl und behindertengerechte Sanitäranlagen gehören zur Ausstattung dazu.

    Von Mai bis September heiraten Paare mit bis zu 40 Gästen in der um 1800 erbauten Schmiede aus Pattensen. Die Erwachsenen spazieren über das beschauliche Museumsgelände mit traditionellen Gebäuden und blühenden Gärten. Kinder beobachten die Schafe, Rinder, Pferde und Schweine alter Rassen und beschäftigen sich auf den Spielplätzen oder an den Mitmachstationen.

    Heiraten in der historischen Schmiede des Freilichtmuseums. | Foto: ein
    Heiraten in der historischen Schmiede des Freilichtmuseums. | Foto: ein

    Interessierte finden im Freilichtmuseum einen kompetenten Veranstalter: "Wir stehen gern beratend zur Seite - von der Auswahl der Räumlichkeit, über den Gastronomen bis zum Fotografen", erklärt Ulrike Beckmann vom Freilichtmuseum. Bei Bedarf organisiert das Museum Kinderaktionen oder Führungen. Auf Wunsch bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" ein individuell abgestimmtes Hochzeitsmahl mit Spezialitäten aus der Region an.

    Informationen erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 0 41 08/43 33 37 und www.gemeinde-rosengarten.de.

  • Heiraten im Freilichtmuseum am Kiekeberg: ein unvergessliches Erlebnis

    Ehestorf. Den Bund fürs Leben schmieden – das trauen sich Paare in der historischen Dorfschmiede des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf. Auf dem idyllischen Gelände bietet auch der Historische Tanzsaal ein feierliches Ambiente für ein rauschendes Hochzeitsfest und gelungene Hochzeitsfotos. Interessierte erreichen die Organisatorin Ulrike Beckmann unter Telefon 0 40/79 01 76-77 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    Die Trauungen im Freilichtmuseum finden durch das Standesamt Rosengarten statt. Ob für Hochzeiten, Feste oder Geburtstage – das Freilichtmuseum lädt zum Feiern in besonderer Atmosphäre ein. Der Historische Tanzsaal mit seinen prachtvollen Kristall-Lüstern und historischen Wandgemälden eignet sich für Anlässe mit bis zu 120 Gästen. Rustikal feiern Gesellschaften mit etwa 50 Personen in der Brennerei. Fahrstuhl und behindertengerechte Sanitäranlagen gehören zur Ausstattung dazu. Von Mai bis September heiraten Paare mit bis zu 40 Gästen in der um 1800 erbauten Schmiede aus Pattensen. Die Erwachsenen spazieren über das idyllische Museumsgelände mit historischen Gebäuden und blühenden Gärten. Kinder beobachten die Schafe, Rinder und Schweine alter Rassen oder beschäftigen sich auf den Spielplätzen und an den Mitmach-Stationen.

    Interessierte finden im Freilichtmuseum einen kompetenten Veranstalter: „Wir stehen gern beratend zur Seite – von der Auswahl der Räumlichkeit über den Gastronomen bis zum Fotografen“, erklärt Ulrike Beckmann vom Freilichtmuseum. Bei Bedarf organisiert das Museum Kinderaktionen oder Führungen. Auf Wunsch bietet der Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“ ein individuell abgestimmtes Hochzeitsmahl mit Spezialitäten aus der Region an.

    Trauungen im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf führt das Standesamt der Gemeinde Rosengarten durch. Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 0 41 08/43 33 37 und www.gemeinde-rosengarten.de.

     

  • Himmlisches Ostervergnügen für die ganze Familie am Ostersonntag und Ostermontag im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf feiert zwei Tage lang das traditionelle Frühlingsfest. Am Ostersonntag und Ostermontag, 21. und 22. April, dreht sich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr alles um Hase, Huhn und Ei. Im Hof Meyn erleben Besucher am Ostermontag ab 11 Uhr einen Ostergottesdienst. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Ein kunterbuntes Treiben beim Ostervergnügen am Kiekeberg lockt die Besucher raus ins Grüne. Wer löst das Osterrätsel, das sich über das ganze Musemsgelände erstreckt? Rund um die historischen Häuser und Gärten testen Familien ihr Wissen zum Thema Ostern und seinen Bräuchen mit Fragen wie zum Beispiel: Warum sind die Ostereier eigentlich bunt?

    Am Ostermontag, 22. April, findet ab 11 Uhr ein Ostergottesdienst im Meyn'schen Hof des Freilichtmuseums statt. Auf die Kinder warten neue Mitmachprogramme: Von Stockbrot und Osterplätzchen backen, über Osterspiele wie Eierlauf und Ostereiersuche bis zum Eierbecher basteln ist für jeden etwas dabei.

    Die Dauerausstellung "Spielwelten" zeigt mit mehr als 1.000 Objekten die Spielzeuge aus der Kindheit der Eltern und Großeltern. Interaktive Stationen laden Kinder und Erwachsene zum Mitspielen ein.

    Die Museumsbäckerei und das Rösterei-Café "Koffietied" bieten frisch gebrühten Kaffee und Kuchen. Beim Frühschoppen in der historischen Brennerei genießen Erwachsene herzhafte Speisen bei plattdeutscher Live-Musik. Auch der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" versorgt die Besucher mit traditionellen norddeutschen Gerichten sowie Suppen und Pommes frites für zwischendurch.

    Der Termin des Osterfestes geht auf den Zeitpunkt des jüdischen Pessahfestes zwischen dem 22. März und dem 25. April zurück. Der lateinischen Bezeichnung "Pascha" folgend war das Osterfest deshalb in Norddeutschland lange Zeit nur als "Paschen" bekannt. Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurde durch den zunehmenden Einfluss der hochdeutschen Schriftsprache auf die Alltagssprache, das Niederdeutsche, der Begriff "Ostern" üblich.

  • Historische Landmaschinentechnik zum Anfassen: Dampf- und Traktorentreffen im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Es wird Dampf gemacht am Kiekeberg in Ehestorf: Am Wochenende 8. und 9. September dreht sich wieder alles rund um Dampfmaschinen und historische Dieselrosse. Sechs Dampfmaschinen von 1900 bis 1960 sind im Freilichtmuseum in Aktion. Insgesamt sind mehr als 400 historische Traktoren zu der Veranstaltung mit Kultcharakter angemeldet. Die Besucher können die schweren Gefährte von 10 bis 18 Uhr in vollem Einsatz bestaunen. Der Eintritt beträgt 10 Euro für Erwachsene, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Alle zwei Jahre findet im Freilichtmuseum am Kiekeberg das große

    Alter Traktor. | Foto: ein
    Alter Traktor. | Foto: ein

     statt. In diesem Jahr ist die Interessengemeinschaft Historische Motoren (IGHM) mit dabei. Die IGHM berät und unterstützt mit hilfreichen Tipps Sammlerfreunde dabei, ihre historischen Dampfmaschinen und Traktoren zu erhalten. Zum ersten Mal ist auch der dänische Verein "Dampftromleklubben" aus Holbæk dabei. Er bringt seine Vølund Junior Dampfwalze aus dem Jahr 1927 mit.
    Passend zum Baubeginn der "Königsberger Straße" ist auch der historische Dampfseilbagger von Peter Meyer in Aktion zu sehen. Zwischen Dampfschwaden und Dieselgeruch schnacken und fachsimpeln die Sammler mit den interessierten Besuchern. Zudem dreschen, sägen und häckseln verschiedenste historische Landmaschinen am Kiekeberg und zeigen Arbeit und den Stand der Technik von 1900 bis 1960. Die Kinder können bei der Kartoffellese mitmachen oder Kleinbahn fahren.

    Seltene Dampfmaschinen erfreuen die
    Seltene Dampfmaschinen erfreuen die "Oldi"- Fans. | Foto: ein

    Noch mehr historische Landtechnik können die Besucher im Agrarium entdecken, der interaktiven Ausstellungswelt des Freilichtmuseums zur Geschichte Gegenwart und Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung. Hier sind auf mehr als 3300 Quadratmetern unter anderem 30 bedeutende Schlepper aus der Zeit des Ersten Weltkriegs bis in die 1960er-Jahre ausgestellt - etwa IHC Titan, Wurr Schlepper oder Lanz Bulldog.

    Zur Stärkung bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" regionale Köstlichkeiten an. Das Rösterei-Café "Koffietied" lockt mit selbst gerösteten Kaffeespezialitäten und frisch gebackenem Kuchen. Außerdem werden weitere Kleinigkeiten für den Hunger zwischendurch auf dem Gelände angeboten.

  • Hoch zu Ross: Pferdetag im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Historische Vorführungen, Kutschfahrten und Ponyreiten - der Pferdetag am Sonntag, 24. September, präsentiert die Vielfalt der historischen und modernen Pferdewelt in der Zeit von 10 bis 18 Uhr. Beim Pferdetag zeigt das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf den Übergang von der historischen Feldarbeit mit Pferden hin zum heutigen Reiten als Freizeitbeschäftigung. Im spannenden Schauprogramm am Lüneburger Landgarten verfolgen die Besucher den vielseitigen Einsatz der Pferde.

    Mit traditionellen Geräten betreibt der Bauer Feldarbeit wie vor 100 Jahren. Die Pferde rücken beispielsweise Holz, pflügen den Acker oder setzen den Göpel in Bewegung. Geschichtsinteressierte begleiten die Familie vom Pringens Hof aus dem Jahr 1804 bei ihrer Sonntagsausfahrt oder machen selbst eine Kutschfahrt in einer historischen Kutsche.

    Unterm Sattel, vor der Kutsche oder an der Longe präsentieren die stolzen Rösser die bunte Welt des Pferdesports. Reiter führen eine spanische Quadrille vor, eine künstlerische Figur im Formationsreiten, oder reiten im Damensattel. Im Schritt, Trab oder Galopp voltigieren die akrobatischen Mädchen und Jungen der regionalen Reitvereine und die Johanniter zeigen Auszüge aus ihrer spannenden Arbeit mit den Pferden. Beim Talentwettbewerb stehen die kleinen Pferde im Mittelpunkt und die Besucher helfen, das Ponytalent des Jahres zu küren. Große und kleine Pferdefreunde stöbern auf dem Markt, der eine bunte Auswahl an Produkten und Informationen rund um das Thema Pferd anbietet. Für Kinder gibt es ein vielfältiges Programm aus Ponyreiten, Pferdefiguren basteln und Kinderschminken.

    Das Gasthaus "Stoof Mudders Kroog" kümmert sich mit traditioneller norddeutscher Küche und regionalen Gerichten um das leibliche Wohl der Gäste. Das Rösterei-Café "Koffietied" lockt mit frisch gebrühtem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Imkertag im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Am Sonntag, 30. Juli, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr, begrüßt das Freilichtmuseum am Kiekeberg seine Besucher zum Imkertag. Im Mittelpunkt zahlreicher Vorführungen stehen die Bienen und ihre süßen Erzeugnisse. Der Eintritt kostet 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Wie sieht ein Bienenstock von innen aus? Schaukästen zeigen das Gewimmel der emsigen Honig-Lieferanten. Besucher können hier die kleinen Tiere ganz aus der Nähe beobachten und dem Summen und Brummen lauschen. Interessierte treten mit professionellen Imkern in Kontakt und lernen dabei ihr Handwerk kennen. Wie entsteht ein Bienenschwarm? Welche Werkzeuge benutzt ein Imker bei seiner Arbeit? Wie gelangt der Honig ins Glas? Ausgerüstet mit Imkerschleier und Imkerpfeife zeigt Museumsimker Clemens Tandler dem Publikum in Ehestorf, wie er die Honigwaben öffnet, den Honig herausschleudert und ihn siebt. Außerdem bietet der Imkerverein am Kiekeberg e.V. eine Führung über die Vielfalt der Bienenweidepflanzen in den Museumsgärten an. Kinder erwartet ein Sinnesparcours und sie basteln Bienen aus Bastmaterial.

    Der bereits zehn Jahre alte Imkerverein am Kiekeberg e.V. gestaltet den Imkertag im Freilichtmuseum am Kiekeberg maßgeblich mit. Die 88 Vereinsmitglieder kümmern sich um die Museumsbienen und vermitteln den Besuchern traditionelle Imkertechniken. Der Imkerverein bietet zudem regelmäßig Kurse für Schulgruppen und Erwachsene an und ist eine offiziell gelistete Schulungseinrichtung für Nachwuchsimker.

  • Jetzt noch anmelden: Aussteller für Kreisseniorentag 2018 am Kiekeberg gesucht

    Ehestorf. Abenteuer Alter - am 6. Mai 2018 gibt es wieder den Kreisseniorentag am Kiekeberg in Ehestorf. Noch bis zum 30. November können sich Unternehmen, Vereine, Verbände und offene Gruppen anmelden, wenn sie ihre Angebote präsentieren und Aktionen zum Mitmachen anbieten möchten. Interessierte Organisationen melden sich im Freilichtmuseum unter www.kiekeberg-museum.de/neuigkeiten oder Telefon 0 40/790 17 60.

    Schon zum dritten Mal feiert der Landkreis Harburg sein großes Fest für Senioren und ihre Familien im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. "Abenteuer Alter" ist das Motto: Seniorinnen und Senioren, aber auch ihre Kinder und Enkel kommen zusammen und feiern einen Tag mit Musik und Gesang, einem bunten Bühnenprogramm und vielen Informationsständen und Vorträgen. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für Sonntag, 6. Mai 2018, im Kreisseniorenbeirat, im Seniorenstützpunkt und im Freilichtmuseum am Kiekeberg.

    "Wir freuen uns über alle Aussteller, deren Angebot unser Leben leichter und schöner macht. Dazu gehören Freizeit, Reisen, Mobilität, Wohnen, Computer, Genuss. Wir werden an dem Tag wieder ein vielseitiges, lehrreiches, unterhaltsames und interessantes Programm haben", sagt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. Ausdrücklich wünschen sich Landkreis und Museum, dass möglichst viele Organisationen sich präsentieren, die ihre Angebote praktisch vorführen können. Auch Musikgruppen und andere Kreative sind willkommen, sich am Programm zu beteiligen.

    Der Landkreis Harburg richtet den Kreisseniorentag traditionell alle zwei Jahre aus. Am 6. Mai 2018 findet er zum dritten Mal mit einem großen Programm aus Musik, Tanz. Vorträgen, Lesungen, Beratung und Gastronomie am Kiekeberg statt. Das gesamte Freilichtmuseum in Ehestorf steht den Besuchern dabei offen.

  • Junge Freiwillige in der Kultur gesucht - Freie Plätze in Museumsbauernhof und Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf/Wennerstorf. Zum 1. September suchen der Museumsbauernhof Wennerstorf und das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf junge Mitarbeiter für das Freiwillige Soziale Jahr in der Kultur (FSJK) und in der Denkmalpflege (FSJD). In den Freiwilligenjahren lernen junge Erwachsene die Berufswelt kennen und sammeln Erfahrungen in den Museen. Das externe Seminarangebot dient der Persönlichkeitsentwicklung, Berufsfindung oder auch dem Erlernen von Handwerkstechniken. Bewerbungen sind ab sofort möglich, Stellenbeschreibungen unter www.kiekeberg-museum.de/stellen.

    Das kulturelle Jahr dient den Freiwilligen zur beruflichen Orientierung und hilft, eigene Stärken und Interessen kennen zu lernen. Nike Bücker aus Apensen bei Buxtehude arbeitet am Kiekeberg speziell im Bereich Marketing. Sie schreibt viele Texte für Medien und die Kiekeberger Mitarbeiter-Zeitschrift, organisiert Veranstaltungen und kümmert sich um Drucksachen.

    "Ich wollte vor dem Studium Berufserfahrung sammeln. Und einen schöneren Arbeitsort als das Freilichtmuseum kann ich mir nicht vorstellen", erklärt die 19-jährige FSJKlerin. Sie lernt nicht nur Inhaltliches. "Mir gefällt besonders, dass ich eigenständig arbeiten und wirklich Verantwortung übernehmen kann. Ich würde mich sofort noch einmal für das FSJK am Kiekeberg entscheiden." Ihr großes FSJK-Projekt steht im Frühjahr an: Sie organisiert die Öffentlichkeitsarbeit zur großen Sonderausstellung "Zugpferde", die ab dem 24. März im Museum zu sehen ist.

    Ihr Kollege Ansgar Borchert absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege. Er organisiert unter anderem die "Gelebte Geschichte"-Gruppe, die am Kiekeberg das Leben wie 1804 oder 1904 darstellt. "Das hat mich sofort überzeugt, besonders der Reenactment-Charakter", erzählt der Harburger. Der 19-Jährige hat ein breites Tätigkeitsfeld - von wissenschaftlichem Arbeiten bis zur Gruppenbetreuung. Beide Freiwillige genießen besonders das gute kollegiale Miteinander: "Hier arbeiten alle im Team, jeder packt an und wir sind mit allen auf Augenhöhe."

    Im Museumsbauernhof Wennerstorf arbeitet Nelli Becker in einem FSJK. Sie ist begeistert von ihren vielfältigen Aufgaben. "Ich wollte nach der Schule vor allem kennenlernen, wie es ist zu arbeiten", sagt die 18-Jährige. Insbesondere die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und mit Kindern macht ihr viel Freude. "Das hätte ich vorher nicht gedacht. Bei meiner Berufswahl hat mit das FSJK hier sehr geholfen: Ich werde Grundschullehrerin."

    Auch das Wohnheim Wennerstorf bietet ein FSJ an. Informationen zu den freien Stellen und Details zur Bewerbung gibt es unter www.kiekeberg-museum.de/stellen .

  • Kiekeberg-Konzert: "Lieder und Tanzmusik rund ums norddeutsche Dorfleben"

    Ehestorf. Wer noch nie von einer Concertina oder einer Maultrommel gehört hat, kann diese Instrumente bald im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf kennenlernen. Das Konzert "Lieder und Tanzmusik rund ums norddeutsche Dorfleben" nimmt Kinder ab vier Jahren und deren erwachsene Begleiter mit auf eine Reise in die Vergangenheit auf dem norddeutschen Dorf. Der Vorverkauf läuft ab sofort im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum kostet für Kinder 1 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt: Seit 1995 unterstützt sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihrem finanziellen Beitrag Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Mit historischen Instrumenten spielen die drei Musiker Ralf Gehler, Ernst Poets und Wolfgang Meyering alte norddeutsche Lieder. Die Lieder des Programms erzählen, wie unsere Vorfahren auf dem Land gelebt und gefeiert haben. Dabei geht es fröhlich zu: Tanzmusiken wie Walzer, Schottisch oder Polka stehen auf dem Programm. Die Instrumente der Musiker sind die gleichen, die in der Vergangenheit bei Festen in den Dörfern erklangen. Der Dudelsack war bis ins 18. Jahrhundert neben der Geige das wichtigste Volkstanzinstrument. Im 19. Jahrhundert waren heute fast vergessene Instrumente wie die Concertina sehr beliebt. Gitarren und Mandolinen gehörten in die Zeit der Jugendbewegung um 1900. Geschichten rund um das Musikmachen auf dem Dorfe ergänzen die Musik und machen die alte Zeit lebendig - für Jung und Alt.
    Die Musiker haben langjährige Erfahrung in verschiedenen Folkgruppen, im Radio und beim Fernsehen. Ralf Gehler ist Doktor der Europäischen Ethnologie und bringt sein Fachwissen in die Musikstücke ein.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische und traditionelle Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden seit 22 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf statt. Von Beginn an hat Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland.
    Die Familienkonzerte werden unterstützt von der Sparkasse Harburg-Buxtehude und dem Hotel Lindtner in Heimfeld.

    Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 10. Dezember, 11.15 und 15 Uhr "Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, im Historischen Tanzsaal. Der Vorverkauf startet im November im Freilichtmuseum am Kiekeberg.

    Kartenreservierung: Telefonisch im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76-25
    Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.

  • Kiekeberger Ferien-Erlebnistage mit Betreuung und offenes Ferienprogramm warten im Frühjahr auf die Kinder

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf bietet im Frühjahr betreute Ferientage, die Kiekeberger Ferien-Erlebnistage, an. Außerdem gibt es ein offenes Programm für die ganze Familie. Beide Angebote finden von Dienstag bis Donnerstag, 12. bis 14. März, und 9. bis 11. April statt. Bei den Kiekeberger Erlebnistagen erkunden Kinder von sechs bis zehn Jahren in der Zeit von 9 bis 15 Uhr das Museumsgelände.
    Die Kosten liegen inklusive Ganztagsbetreuung und Mittagessen bei 30 Euro pro Tag. Eltern buchen die Plätze bis eine Woche vorher unter www.kiekeberg-museum.de<http://www.kiekeberg-museum.de>. Familien nehmen an den offenen Mitmachaktionen in der Zeit von 10 bis 15 Uhr teil. Hierfür ist keine Anmeldung nötig. Der Museumseintritt ist unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro.

    Bei den Kiekeberger Ferien-Erlebnistagen im März und April entdecken Kinder im Grundschulalter die traditionellen Gebäude und Gärten am Kiekeberg. Betreut von den Museumspädagogen, kochen sie ein Mittagsgericht und verspeisen es gemeinsam.

    Das offene Ferienprogramm richtet sich an die ganze Familie und bietet täglich wechselnde Aktionen zum Thema Frühjahr auf dem Land: Dienstag erfahren kleine und große Besucher alles über Insekten und wie sie ihnen im Ökosystem helfen, etwa durch Insektenhotels. Mittwoch säen oder pflanzen die Kinder im Kreativgarten eigene Gewächse. Donnerstag stellen sie selbst Seife mit Frühlingsduft her. Die Familien kommen ohne Anmeldung vorbei und machen spontan mit.

    Auf dem Museumsgelände laden mehr als 40 historische Häuser und verzweigte Pfade zum Frühlingsspaziergang ein: In den Ställen leben Pferde, Schweine, Schafe, Rinder, Hühner und Gänse alter Nutztierrassen. Die interaktive Ausstellungswelt Agrarium begeistert Kinder und Erwachsene mit Traktoren, historischer Landtechnik sowie Wissenswertem rund um Ernährung gestern, heute und morgen. In der Dauerausstellung Spielwelten erleben junge und alte Besucher Spiele der Jahre 1950 bis 1980.

    Eine Stärkung zwischendurch bietet mit norddeutscher Küche der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog". Hausgemachten Kuchen und frisch gerösteten Kaffee genießen Besucher im Rösterei-Café Koffietied.

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