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Freilichtmuseum am Kiekeberg

Freilichtmuseum am Kiekeberg

  • Klaus-Wilfried Kienert neuer Vorsitzender für die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Personenwechsel im Stiftungsrat der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg: Klaus-Wilfried Kienert, von Beruf Zahnarzt und SPD-Bürgermeister in Vahrendorf, ist als Nachfolger der langjährigen Vorsitzenden Heike Meyer neuer Stiftungsratsvorsitzender. Von Anfang an wirkte Heike Meyer als CDU-Kreistagsmitglied als Stiftungsratsvorsitzende. Mit dem Ausscheiden aus dem Kreistag gab sie ihre Funktion im Stiftungsrat auf. "Wir danken Heike Meyer ausdrücklich für die positive, engagierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren", sagte Museumschef Prof. Dr. Rolf Wiese. Mit ihr zusammen wurden auch Brigitte Somfleth, Dr. Monika Dicke und Udo Heitmann verabschiedet.

    "Wir begrüßen heute besonders unseren neuen Vorsitzenden Klaus-Wilfried Kienert. Er bringt sich bereits seit der Stiftungsgründung aktiv als Mitglied im Stiftungsrat ein. Carina Meyer und ich freuen uns, in Zukunft noch enger mit ihm zusammenzuarbeiten." Nach der Kommunalwahl Ende 2016 waren jetzt 18 Mitglieder zur konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Sie werden in den kommenden fünf Jahren die Aktivitäten des Freilichtmuseums am Kiekeberg und seiner Außenstellen als Aufsichtsgremium mitgestalten.

    Der Stiftungsrat des Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf setzt sich aus Politikern der im Kreistag des Landkreises Harburg vertretenden Parteien, Vertretern der Wirtschaft sowie Museumsmitarbeitern, fördernden Organisationen und der Gemeinde Rosengarten zusammen. "Das ist eine Besonderheit bei einer Stiftung", sagt Carina Meyer, Kaufmännische Geschäftsführerin der Stiftung. "Wir sind vor 14 Jahren von der Trägerschaft des Landkreises in die einer bürgerlichen Stiftung übergegangen. Unser Auftrag ist gleich geblieben: Die Kultur und die Geschichte des Landkreises zu bewahren und vermitteln. Das gelingt uns auch mit einer ausgewogenen Besetzung unseres wichtigsten Gremiums."

    Die Doppelspitze des Museums aus Carina Meyer und Museumsdirektor Prof. Rolf Wiese ist als Stiftungsvorstand im Stiftungsrat vertreten und vertritt die Museen in der täglichen Arbeit. Seit 2003 arbeitet das Freilichtmuseum mit seinen Außenstellen in der Rechtsform einer Stiftung bürgerlichen Rechts. Der Stiftungsrat der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg berät über alle strategischen Entscheidungen in den Museen und über die Verwendung der Haushaltsmittel. "Wir haben sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit gemacht", erklärt Carina Meyer.

    "Unseren Ratsmitgliedern liegt die Geschichte und Kultur der Region am Herzen. So bringen sie sich engagiert ein, vernetzen uns in die Parteien, den Kreistag und die Region, diskutieren neue Ideen und finden gemeinsam die besten Lösungen. Diese zukunftsorientierte Vorgehensweise bringt zum Beispiel das bundesweit bekannte Agrarium oder auch die Königsberger Straße in Neu Wulmstorf hervor."

    Außer den großen Vorzeigeprojekten zeichnet sich die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg auch durch bodenständige Haushaltsdisziplin aus: Seit ihrer Gründung ist jeder Haushaltsabschluss positiv gewesen. "Die Besonderheit des Stiftungsrates wird insbesondere deutlich, wenn man berücksichtigt, dass sich alle Mitglieder ehrenamtlich engagieren", resümiert Rolf Wiese. "Sie bringen sich hier mit all ihren Kompetenzen und mit viel Zeit zum Wohle der Region ein. Daher gilt ihnen unser ausdrücklicher Dank - wir freuen uns auf eine produktive Zeit."

    Die aktuellen Mitglieder des Stiftungsrats der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg: Manfred Cohrs, Peter Dederke, Heike Duisberg-Schleier, Melanie Hardt, Sybille Kahnenbley, Klaus-Wilfried Kienert (Vorsitzender), Malte Jörn Krafft, Torsten Lange, Maximilian Leroux, Heinz Lüers, Carina Meyer, Harald Ottmar, Rainer Rempe, Bodo Rick, Roselies Schnack, Heiner Schönecke, Dirk Seidler, Prof. Dr. Rolf Wiese.

  • Kochen mit historischen Gemüsesorten am Freilichtmuseums am Kiekeberg

    Ehestorf. Pastinake, Topinambur oder Knollenziest - beim Kurs "Alte Gemüsesorten neu entdeckt" wirft das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf einen Blick über den Tellerrand der gewöhnlichen Paprika, Tomate und Zucchini. Besucher sammeln, verarbeiten und kochen historische Sorten am Sonnabend, 14. Oktober, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr.

    Bei einer Wanderung durch die herbstlichen Gärten des Freilichtmuseums am Kiekeberg gehen die Besucher auf Wildkräuter-Entdeckungsreise. Beim Sammeln und Verarbeiten lernen sie die Heilwirkungen der einzelnen Kräuter kennen. In der Lehrküche des Agrariums kochen die Kursteilnehmer die historischen Gemüsesorten, probieren verschiedene geschmackliche Kombinationen aus und erfahren viel über die Zubereitung.

    Nach dem Kochen kommt der Genuss: Am Ende probieren die Kursteilnehmer die selbst zubereiteten historischen Gemüsesorten und erhalten Rezeptideen für weitere leckere Gerichte mit Pastinake, Topinambur, Knollenziest und Co.

    Die Kursgebühr beträgt 35 Euro inklusive einer Mahlzeit. Eine Anmeldung ist unter Telefon 040/790 17 60 oder unter www.kiekeberg-museum.de möglich.

  • Kochen und Gärtnern im Wandel der Zeit - Schüler und Kindergartenkinder entdecken Nutz- und Ziergärten

    Ehestorf. Das Feuer lodert in der Feuerstelle, darüber befindet sich ein großer Kessel, in dem ein Eintopf brodelt - früher war das Kochen eine feurige Angelegenheit. Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur" bietet das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf zwei unterschiedliche Garten- und Kochkurse für Schüler und Kindergartenkinder an.

    Für Schüler von der 7. Klasse an gibt es das Angebot "Nahrungszubereitung im Wandel. Von der Feuerstelle zur Kochmaschine". Hier erkunden Schüler den Gemüsegarten des Freilichtmuseums. Sie sammeln Zutaten, wie Bohnen und Kräuter, und kochen in einem historischen Gebäude über einer Feuerstelle einen traditionellen Gemüseeintopf. Das Programm dauert rund vier Stunden. Das Museum bietet das Programm bis Oktober für 80 Euro pro Gruppe an.

    Kindergartenkinder und Grundschüler können "Große Gärten besichtigen - kleine Gärten selbst anlegen". Zuerst besuchen die Kinder die Gärten des Freilichtmuseums. Mit den gesammelten Eindrücken basteln sie aus Recyclingmaterialen, wie zum Beispiel Tetra Pak, ein Haus mit Vorgarten und Zaun. Sie werden selbst zu kleinen Gartengestaltern. Der Kurs wird das ganze Jahr angeboten, hat eine Länge von eineinhalb Stunden und kostet 40 Euro pro Gruppe.

    Bis zum 15. Oktober zeigt die Sonderausstellung "Aufgeblüht. Norddeutsche Gartenkultur" den Wandel vom klassischen Bauerngarten bis zur heutigen Freizeitoase. Von schlichten Obst- und Gemüsegärten über repräsentative Gärten mit prächtigen Blumenbeeten und Buchsbaumhecken bis hin zum Gartenzwerg - spürt "Aufgeblüht!" die einzelnen Entwicklungsschritte detailliert nach. Ein vielfältiges Kurs- und Aktionsprogramm begleitet die Ausstellung, wie zum Beispiel Vorführungen im Scherenschleifen oder floristische Kurse.

    Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen zu den Kursen erhalten Interessierte unter Telefon 0 40/79 01 76-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    Weitere Informationen zur Ausstellung "Aufgeblüht" finden Sie online unter www.kiekeberg-museum.de/aufgeblueht

  • Konzert des Orchesters SymphonING am Kiekeberg am Sonnabend: Es gibt noch Restkarten!

    Ehestorf. Für das Konzert des Orchesters SymphonING am Sonnabend, 15. Juli, am Kiekeberg in Ehestorf sind noch Restkarten vorhanden. Das Orchester der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) spielt ab 18 Uhr im Agrarium zwischen historischen Traktoren und Milchkannen. Der Eintritt inklusive Museumseintritt kostet für Erwachsene 10 Euro, Schüler und Studenten zahlen 5 Euro. Karten können an der Kasse des Freilichtmuseums gekauft werden. Reservierungen sind unter Telefon (0 40) 79 01 76-25 möglich.

    Bereits zum siebten Mal spielt das Orchester SymphonING im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf- jedes Mal vor ausverkauftem Haus. Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen klassische Komponisten, wie Ludwig van Beethoven, Edward Elgar und Dmitri Schostakowitsch sowie moderne Filmmusik.

    Das Agrarium wird zu dem besonderen Konzert aufwändig beleuchtet und erhält mit seinen historischen Landmaschinen eine besondere Atmosphäre. Besucher können vor dem Konzert einen abendlichen Spaziergang auf dem Museumsgelände machen und den Charme vergangener Zeiten spüren. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

    Im Orchester SymphonING musizieren 55 Studierende der TUHH, Mitarbeiter, Schüler der Akademie Hamburg sowie junge Berufstätige. Sie verbindet die Freude am Zusammenspiel im Orchester. SymphonING tritt in der Besetzung eines klassischen Symphonieorchesters auf: mit Streichern, Holz- und Blechbläsern sowie Schlagwerk und Klavier.

  • Kostenloser Ausflug zum Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Harburg/Ehestorf. Haben Sie vielleicht Lust auf einen Ausflug zum Freilichtmuseum am Kiekeberg inn Ehestorf? Am Samstag, 6. Oktober, bietet sich allen Harburgerinnen und Harburgern, die sich rechtzeitig anmelden, dazu eine kostenlose Gelegenheit. Los geht es um 11 Uhr gemeinsam mit dem Bus vom Harburger Fernbahnhof nach Ehestorf.

    Im Freilichtmuseum können die Teilnehmer dann selbstständig das Gelände mit seinen historischen Gebäuden und Gärten erkunden, Vorführungen alter Handwerkskunst wie Besenbinden, Drechseln, Weben, Färben erleben oder Oldtimer-Landmaschinen in Aktion sehen. Getränke und Verpflegung für ein Picknick können gern mitgebracht werden. Der Ausflug endet gegen 18 Uhr.

    Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich – per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0 40/76 60 92 64.

    Der Ausflug findet statt im Rahmen der Veranstaltungs- und Fortbildungsreihe mit den Lokalen Partnerschaften Harburg des Bezirksamts Harburg, dem DRK-Willkommensbüro Süderelbe, dem Ehrenamt des DRK-Kreisverbandes Hamburg-Harburg e.V. und der Open Arms gGmbH.

  • Kunsthandwerk am Kiekeberg mit allen Sinnen genießen: Weihnachtsmarkt am 3. Advent

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf liegt auch am 3. Advent Weihnachtsstimmung in der Luft. Mehr als 130 Aussteller zeigen von Freitag bis Sonntag, 15. bis 17. Dezember, ihr selbstgefertigtes Kunsthandwerk in nostalgischem Ambiente. Der Markt ist jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Aus Anlass des Weihnachtsmarkts ist der Eintritt in das Museum auf 6 Euro für Erwachsene reduziert, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    In den historischen Gebäuden im Kiekeberg-Freilichtmuseum herrscht weihnachtliche Atmosphäre. Am dritten Adventswochenende sind wieder Kunsthandwerker aus dem ganzen Land mit ihren handgefertigten Werken zu Gast. Im Gepäck haben sie einzigartige Produkte wie Weihnachtskrippen, Zinnschmuck, Holzspielzeug und Wohnaccessoires, Buchbindearbeiten, Glaskunst, Figuren aus Ton, Malereien, Lampen, Kerzen, Bekleidung und vieles mehr. Bei einem Rundgang im winterlichen Freilichtmuseum entdecken Besucher an zahlreichen Ständen auch weihnachtlichen Schmuck oder das eine oder andere Geschenk für den Heiligen Abend.

    Der Duft von Zimt, Vanille und Nelken weht aus der Museumsbäckerei herüber, wo frische Kekse und Christstollen auf die Besucher warten. Beim Mitmachprogramm schleifen die Kleinen Bernstein, ziehen ihre eigene Kerze und bemalen oder dekorieren sie mit weihnachtlichen Motiven. In der Weihnachtsbäckerei backen Kinder Kekse und basteln passende Tüten dafür.

    Mit Punsch, Glühwein, Maronen, Bratwurst oder dem Kiekeberger Rahmbrot gestärkt, schlendern die Besucher über das Gelände und erhaschen vielleicht einen Blick auf den Weihnachtsmann, der einen Sack voller Schokolade für die Kinder dabei hat.

  • Landesbischof Ralf Meister predigt im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. "Ich freue mich darauf, den Glauben an diesem besonderen Ort zum Klingen zu bringen und zu zeigen, dass unser Glaube nicht museal, sondern ganz aktuell ist", sagt Ralf Meister, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Er feiert den Gottesdienst am Freitag, 11. August, ab 17 Uhr im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Das Freilichtmuseum in Ehetorf ist für die Gottesdienstbesucher ohne Eintritt zugänglich.

    Der Landesbischof wird von Superintendent Dirk Jäger, dem leitenden Geistlichen des Kirchenkreises Hittfeld, und Katharina Behnke, Pastorin der Kirchengemeinde Rosengarten, unterstützt. Musikalisch wird der Gottesdienst umrahmt von Bläsern der Posaunenchöre im Kirchenkreis Hittfeld unter Leitung von Kreiskantor Kai Schöneweiß. "Das Freilichtmuseum am Kiekeberg hat Landesbischof Ralf Meister eingeladen, im Jahr des Reformationsjubiläums einen Gottesdienst zu feiern", sagt Superintendent Dirk Jäger.

    Ralf Meister nahm die Einladung gern an. Ganz nach dem Motto "500 Jahre Reformation geht weiter" will Meister auf die Reformationsgeschichte zurückblicken und deren Grundgedanken mit der Gegenwart verknüpfen. "Was bedeutet die Reformation für unseren Glauben heute?", wird eine der zentralen Fragen seiner Predigt sein. "Aus der Verbindung von Geschichte und Gegenwart können wir für unser Leben und unseren Glauben heute Perspektiven entwickeln. Ich freue mich auf die Begegnungen mit den Besucherinnen und Besuchern des Gottesdienstes", sagt Ralf Meister. Der Gottesdienst wird im Hof Meyn stattfinden. Das 1560 errichtete Zweiständerhaus aus Marschacht ist nicht nur das älteste, sondern auch das größte Gebäude auf dem Museumsgelände.

    Ralf Meister wurde 1962 in Neugraben geboren. Von 2001 bis 2004 war er Propst des Kirchenkreises Lübeck der Nordelbischen Kirche und von 2008 bis 2010 Generalsuperintendent in Berlin. Meister war zudem Sprecher beim "Wort zum Sonntag" in der ARD. Ralf Meister ist seit 2011 Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Ralf Meister ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

    Das Freilichtmuseum in Ehestorf verknüpft Tradition mit der Gegenwart, um aus der Geschichte zu lernen. Auf zwölf Hektar präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg in mehr als 40 historischen Gebäuden, wie die Menschen früher in der Lüneburger Heide und der Winsener Marsch lebten. Mit den traditionellen Inneneinrichtungen und den historischen Gärten vermitteln die Bauernhäuser, Scheunen und Wirtschaftsgebäude ein realistisches Bild der Zeit von 1600 bis in die 1950er Jahre.

  • Landleben früher: Feuer und Licht am Kiekeberg

    Ehestorf. Welche Rolle spielten Licht und Wärme für das Leben der Menschen vor der Verbreitung der Elektrizität? Dieser Frage geht das Freilichtmuseum am Kiekeberg am Samstag, 18. Februar 2017, in der Zeit von 15 bis 20 Uhr nach. Dabei sorgt eine stimmungsvolle Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen und Krüselleuchten für eine besondere Atmosphäre. Ideal also auch für einen winterlichen Spaziergang auf dem Museumsgelände in den Abendstunden.

    Feuer und Licht – früher war es nicht einfach, Haus und Hof zu beleuchten und warm zu halten. Das zeigen die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 im Heidehof. Die Besucher erfahren dort, wie der Alltag an einem winterlichen Abend vor mehr als 200 Jahren aussah. Dabei werden verschiedene Leuchtmethoden gezeigt wie den Kien, ein harzdurchtränktes Stück Holz und den Krüsel, eine Hängelampe aus Blech. Wer Fragen hat, soll diese den Akteuren stellen.

    Währenddessen brennen im 100 Jahre jüngeren Fischerhaus Petroleumlampe und Glühbirne. Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1904 zeigen in authentisch rekonstruierter Kleidung, wie die alltäglichen land- und hauswirtschaftlichen Tätigkeiten bei damaligen Lichtverhältnissen möglich waren. So können die Besucher durch den unmittelbaren Vergleich dreier Jahrhunderte erleben und erfahren, welche große Bedeutung die technischen Entwicklungen für die Landbevölkerung hatten.

    Die Gelebte Geschichte führt das Leben in der Lüneburger Heide vor 200 und 100 Jahren vor – mit Mägden, Knechten, dem Buur und seiner Frau, den strengen Hierarchien und dem harten Alltag. Zuschauen, Fragen stellen und über die Schulter schauen ist ausdrücklich erwünscht. Der Eintritt kostet 9 Euro.

  • Landleben früher: Feuer und Licht im Februar, im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Am Sonnabend, 17. Februar, in der Zeit von 15 bis 20 Uhr, zeigt sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf im Schein von Petroleumlampen, Kerzen und Krüselleuchten. Bei "Landleben früher: Feuer und Licht" stehen die historischen Leuchtmittel im Vordergrund. Schummriges Licht lädt zu einem winterlichen Spaziergang auf dem Museumsgelände in den Abendstunden ein. Das Museum ist ab 10 Uhr geöffnet.

    Welche Rolle spielten Licht und Wärme für das Leben der Menschen vor der Verbreitung der Elektrizität? Wie bestimmten Licht und Dunkelheit das tägliche Leben auf dem Land vor 200 Jahren? Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 fachen für die Besucher das Feuer an und zeigen, wie das Leben auf dem Heidehof in der dunklen Jahreszeit aussah. Kinder und Erwachsene lernen verschiedene Leuchtmethoden der vorindustriellen Zeit kennen: Der Kien, ein harzdurchtränktes Stück Holz und den Krüsel, eine Hängelampe aus Blech. Während im Heidehof das Feuer flackert, brennen im 100 Jahre jüngeren Fischerhaus Petroleumlampe und Glühbirne. Hier zeigen die Darsteller der Gelebten Geschichte 1904, welche Bedeutung diese technische Veränderung für die Landbevölkerung bedeutete.

    Gelebte Geschichte 1804- Feuer und Licht. | Foto: ein
    Gelebte Geschichte 1804- Feuer und Licht. | Foto: ein

    Die Darsteller der Gelebten Geschichte nehmen die Museumsbesucher mit auf eine Zeitreise in das Leben des beginnenden 19. Jahrhunderts. Die Besucher erleben das Leben von Mägden und Knechten, dem Buur und seiner Frau - das Leben der einfachen Leute, das so nicht in den Geschichtsbüchern steht. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Aufwärmen und genießen: Nach dem sie das winterliche Freilichtmuseum erkundet haben, sitzen die Besucher im "Stoof Mudders Kroog" gemütlich beisammen. Der Museumsgasthof bietet regionale Spezialitäten und neue deutsche Küche an. Die Gerichte werden aus traditionellen Zutaten hergestellt, eine saisonale Karte ergänzt das Angebot.

  • Landleben, Handwerk, Technik - Historische Erlebnis-Wochenenden am Kiekeberg

    Ehestorf. Drechseln, Schmieden, Weben, Kaffeerösten - das informative Schauprogramm "Landleben, Handwerk, Technik" zeigt traditionelles Handwerk im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf in Aktion. An insgesamt elf Wochenenden von April bis Oktober entdecken Besucher bis zu sechs Vorführungen am Tag. Am Sonnabend und Sonntag, 8. und 9. April, von jeweils 10 bis 18 Uhr, startet die Reihe unter anderem mit Uhrmacherhandwerk, Weben und Kaffeerösten. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Bei "Landleben, Handwerk, Technik" erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Verschiedene Aktionen rund um das traditionelle Landleben und seine historischen Handwerkstechniken finden auf dem Gelände des Freilichtmuseums statt. In den historischen Gebäuden erleben Besucher unter anderem das Schmiedehandwerk, Kochen der Nachkriegszeit und Backen im alten Lehmbackofen. Im Agrarium schauen sie bei der traditionellen Eisherstellung zu oder probieren Rezepte von erfahrenen Landfrauen. Für Technikfreunde setzen sich die historischen Landmaschinen und Traktoren in Bewegung.

    Der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" sorgt mit traditioneller norddeutscher Küche und regionalen Gerichten für das leibliche Wohl der Gäste. Frisch gebrühten Kaffee und selbstgebackenen Kuchen finden Besucher im Rösterei-Café "Koffietied".

    Weitere Termine "Landleben, Handwerk, Technik", jeweils von 10 bis 18 Uhr: Sonnabend/Sonntag, 6./7. Mai, 10./11. Juni, 17./18. Juni, 1./2. Juli, 22./23. Juli, 2./3. September, 16./17. September, 7./8. Oktober, 14./15. Oktober und 21./22. Oktober.

  • Landleben, Handwerk, Technik: Die Vorführreihe geht in die neue Saison

    Ehestorf. Fäden spinnen, Drechseln, Backen im Lehmofen oder Kochen wie im 19. Jahrhundert: Am Sonnabend und Sonntag, 21. und 22. April, beginnt die Vorführreihe "Landleben, Handwerk, Technik" am Kiekeberg in Ehestorf. In den historischen Gebäuden sehen die Besucher bis zu sechs verschiedene Vorführungen am Tag.

    Was ist Wipp-Drechseln? Das Schauprogramm erklärt es. | Foto: ein
    Was ist Wipp-Drechseln? Das Schauprogramm erklärt es. | Foto: ein

    Das Schauprogramm gibt Antworten zu längst vergangenen Tätigkeiten: Wie funktioniert ein Spinnrad? Was ist Wipp-Drechseln? Womit kochte eine bürgerliche Hausfrau früher? Auch die historischen Landmaschinen und Traktoren des Freilichtmuseums setzen sich in Bewegung. Große und kleine Besucher erfreuen sich an den Schaufütterungen der Hühner, Schafe, Schweine und Rinder auf dem Museumsgelände.

    Nach dem traditionellen Kaffeerösten können Genießer gleich eine Kostprobe des frisch gebrühten Kaffees und selbstgebackenen Kuchens im Rösterei-Café "Koffietied" nehmen. Der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" sorgt mit traditioneller norddeutscher Küche und regionalen Gerichten für das leibliche Wohl der Gäste.

    Noch bis Oktober erfahren Besucher dieser Vorführreihe mehr über den Alltag im damaligen Landleben. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Nächste Wochenendtermine zu "Landleben, Handwerk, Technik", jeweils 10 bis 18 Uhr:
    Sonnabend/Sonntag, 12./13. Mai
    Sonnabend/Sonntag, 9./10. Juni
    Sonnabend/Sonntag, 16./17. Juni
    Sonnabend/Sonntag, 14./15. Juli

  • Landwirtschaft im Wandel der Zeit: Traktorentreffen am Kiekeberg am Wochenende 9./10. September

    Ehestorf. Am Sonnabend und Sonntag, 9. und 10. September, in der von 10 bis 18 Uhr, treffen sich wieder Traktorenfreunde aus allen Teilen Norddeutschlands im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Mehr als 400 historische Trecker rollen zu diesem Spektakel an. Das zweitägige Programm zeigt die schweren Maschinen in Aktion und lädt zum Mitmachen ein. Ein Fokus der Veranstaltung liegt auf Grabenreinigungsgeräten von der Traditionsmarke Ritscher.

    An diesem Wochenende kommen Freunde historischer Landmaschinen am Kiekeberg auf ihre Kosten: Etwa 400 Maschinen aus der Anfangszeit der Traktorenentwicklung finden ihren Weg zum Kiekeberg. Das Traktorentreffen versammelt historische Gefährte von A bis Z: Vom Allgaier über Hanomag, Porsche Diesel bis zum Zettelmeyer. Bei der großen Traktorenparade präsentieren stolze Besitzer ihre historischen Schlepper, moderiert von Szenekenner Michael Bruse. Besitzer historischer Schlepper und Oldtimerfans nehmen teils Anfahrten von mehr als 100 Kilometern und Zwei-Tagesreisen auf sich, um bei der Traditionsveranstaltung am Kiekeberg dabei zu sein.

    Der Schwerpunkt des Traktorentreffens liegt auf den Maschinen der ehemaligen Firma Ritscher aus Sprötze, einem Traditionsunternehmen aus der Region. Das Freilichtmuseum präsentiert etwa zehn eigene Ritscher-Fahrzeuge wie Grabenfräse, Dreiräder und Multitrak. Ein Ritscher-Traktor treibt die museumeigene Dreschmaschine an. Zusammen mit den Ritscherfreunden zeigt das Freilichtmuseum eine Reihe besonderer Grabenreinigungsgeräte. Mit den Geräten reinigten Marschbauern traditionell die Gräben von wuchernde Pflanzen und Schlamm. Höhepunkte sind die Ritscher-Grabenreiniger „Moorburg“, York“ sowie „Friesland“. Erst 2016 wurde das letzte bekannte „Friesland“-Gerät in Grasdorf entdeckt.

    Besucher wandeln auch durch die Jahrhunderte: Pferde treiben den Göpel des Museums an – eine Technik aus der Zeit vor Dampf- und Dieselkraft. Technikbegeisterte erleben die museumseigene Wolf-Dampflokomobile und den Seilbagger Fuchs 301 von 1960. Auf dem Teilemarkt stöbern Sammler und Bastler nach Herzenslust. Wer möchte, kann den Anblick von oben genießen: Eine Hebebühne bietet aus luftiger Höhe einen weiten Überblick über das Museumsgelände.

    Für Schlepperbesitzer bietet das Freilichtmuseum zudem einen besonderen Service an: Am Sonnabend, 9. September, ist von 11 bis 13 Uhr der TÜV Nord vor Ort und nimmt die Hauptuntersuchung für Oldtimer-Traktoren ab.

    Noch mehr historische Landtechnik entdecken die Besucher im Agrarium am Kiekeberg. Auf 3300 Quadratmetern präsentiert das Freilichtmuseum in Ehestorf eine Ausstellung zu Landwirtschaft, Landtechnik und Ernährung. Unter anderem auch 30 Schlepper – Modelle aus der Zeit des Ersten Weltkriegs bis in die 1960er-Jahre.

    Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Imbissstände. Der Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“ bietet typisch norddeutsche Gerichte und das Rösterei-Café „Koffietied“ selbstgeröstete Kaffeespezialitäten. Der Eintritt beträgt 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

  • Langes Wochenende am Kiekeberg: 28. bis 31. Oktober - Museum öffnet auch am Montag, 30. Oktober

    Ehestorf. Ein langes Wochenende steht vor der Tür - auch im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf! Passend zum langen Wochenende ist die neue Ausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n)" frisch eröffnet. Außerdem bietet sich das gesamte Museum mit den mehr als 40 Gebäuden und Gärten, Mitmachstationen und Ausstellungen für einen Herbstausflug mit der ganzen Familie an. Dafür öffnet das Museum extra auch am Montag: Vom 28. bis 30. Oktober steht es von 10 bis 18 Uhr Besuchern offen.

    Mit der neuen Ausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n)" zeigt der Kiekeberg ganz neu das alte Ägypten, gründerzeitliche Städte und bäuerliche Lebenswelten. Die farbenprächtig inszenierten Figuren überschreiten dabei die Grenze zur Literatur, Film und Fantasie und begeistern Erwachsene und Kinder.
    In der Dauerausstellung "Spielwelten" sehen Besucher weitere besondere Spielzeuge aus der Zeit von 1900 bis 1980. An Mitmachstationen probieren Besucher Spiele von früher aus. Drei originalgetreu inszenierte und begehbare Spielzeugläden von 1900, 1950 und 1980 verdeutlichen die Entwicklungen in der Spielzeugkultur des 20. Jahrhunderts.

    Darüber hinaus steht das Agrarium mit mehr als 3.000 qm zu Landwirtschaft und Ernährung offen, unter anderem mit beeindruckenden historischen Traktoren, einem nachgebauten Trecker und Mähdrescher zum Ausprobieren.

    Die Ausstellungen sind eingebettet in das große Museumsgelände. Auf zwölf Hektar erleben Besucher das Leben auf dem Lande früher. Historische Bauernhäuser, herbstliche Gärten, Tiere, die um 1900 auf einem Bauernhof lebten, und vieles zum Ausprobieren.

    Zum Aufwärmen und Schlemmen bereitet der Gasthof Stoof Mudders Kroog regionale Köstlichkeiten zu. Im Rösterei-Café Koffietied genießen die Besucher Heißgetränke und frischen Kuchen. Der Eintritt für Erwachsene kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Leben in der Nachkriegszeit: Kiekeberg-Museum baut neue Gelebte Geschichte-Gruppe auf

    Ehestorf. Geschichte lebendig machen: Dafür ist das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf bekannt. Bekannt sind auch die Darsteller der Gelebten Geschichte im Museum. An zahlreichen Tagen im Jahr zeigen sie in den alten Bauernhäusern, wie das Leben früher war. Jetzt wird auch die Zeit ab 1945 lebendig: Das Museum sucht eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter, um die junge Vergangenheit passend aufzuarbeiten. Der neue Kollege ist für die Vorbereitung und Ausbildung der neuen Gruppe zuständig. Sie belebt dann die "Königsberger Straße", mit der die Nachkriegszeit im Museum einen Ort bekommt. Stellenausschreibung unter www.kiekeberg-museum.de/ stellen

    "Geschichte wird an Menschen und ihrem Schicksal deutlich", sagt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. "Bei der Gelebten Geschichte zeigen wir ganz bewusst den normalen Alltag, der nicht in Geschichtsbüchern steht." Die einfachen Leute auf dem Lande stehen hier im Vordergrund. Und so soll es auch bei der neuen Gruppe für die Nachkriegszeit sein: "Das traditionelle Leben trifft auf, wie wir heute sagen, modernen Lifestyle. Die Orte verändern sich, insbesondere die neu Zugezogenen aus dem früheren deutschen Osten bringen andere Gebräuche mit."

    Steffen Otte ist Projektleiter der Gelebte Geschichte-Gruppen. Er ergänzt: "Wir suchen jetzt einen Koordinator, der mit uns die neue Gruppe komplett neu aufbaut. Dazu gehört unter anderem die wissenschaftliche Recherche, Material- und Ausbildungsplanung und die Organisation vor Ort." Die neue Stelle ist auf 450-Euro-Basis angelegt. Geeignet ist der Job beispielsweise für Volkskundler und Politikwissenschaftler, die sich mit der deutschen Nachkriegsgeschichte beschäftigt haben.

    Standort der neuen Gelebte Geschichte-Gruppe wird die "Königsberger Straße". Sie ist das nächste große Projekt im Freilichtmuseum am Kiekeberg: Über die kommenden Jahre hinweg entsteht ein Straßenzug, der das Leben auf dem Dorf von 1945 bis in die 1970er-Jahre zeigt. Siedlungshäuser mit Selbstversorger-Garten, ein kleiner Aussiedler-Bauernhof, Spielplatz und Tankstelle bieten einen passenden Rahmen für die Darsteller. Sie zeigen, in Blaumann, Kittelschürze und Holzpantinen, was das Leben auf dem Lande ausmachte.

    Seit 2004 zeigen ehrenamtliche Darsteller, wie Mudder und Vadder, Magd, Knecht und Häusling 1804 in der Lüneburger Heide lebten. Spannend für Besucher ist, den Darstellern über die Schulter zu gucken, Fragen zu stellen und im Gespräch mehr über das Leben der früheren Heidjer zu lernen. Relativ neu ist eine Gruppe, die das Leben einer Fischerfamilie um 1904 zeigt.

    Die Idee der so genannten "Living History" stammt aus den angelsächsischen Ländern, Skandinavien und den Niederlanden. Seit 2004 ist das Projekt Gelebte Geschichte ein fester Bestandteil des Programms im Freilichtmuseum.

    Stellenausschreibung unter www.kiekeberg-museum.de/stellen

  • Lesung mit Lars Cohrs: "Weihnacht - Winter - Wirtschaftswunder" im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Unter dem Motto "Weihnacht - Winter - Wirtschaftswunder" liest der Hörfunkmoderator Lars Cohrs am Sonntag, 6. Januar 2019, Besinnliches und Amüsantes im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Die Lesung beginnt um 16 Uhr und ist im Museumseintritt enthalten. Dieser beträgt 9 Euro, unter 18 Jahren und für Mitglieder des Fördervereins ist er frei.

    Der bekannte Hörfunkmoderator Lars Cohrs (NDR 1 Radio Niedersachsen) liest im Freilichtmuseum am Kiekeberg Geschichten zum Nachdenken, Amüsieren und Wohlfühlen. Passend zur neuen Sonderausstellung "Zwischen Trümmern und Träumen. Weihnachten in der jungen Bundesrepublik" am Kiekeberg lauschen die Besucher seinen kurzweiligen Texten über das Weihnachtsfest, den Winter und das Wirtschaftswunder. Es ist keine Reservierung von Karten notwendig. Einfach vorbeikommen und zuhören.

    Zur Einstimmung erhalten Interessierte zuvor ab 15:30 Uhr eine Führung durch die neue Weihnachtsausstellung. Der Blick in drei Wohnzimmer am Heiligen Abend der Nachkriegszeit zeigt den Besuchern, wie sich die Lebensumstände langsam wandeln: Vom reinen Überleben, über den Wiederaufbau bis zur Konsumfreude der Wirtschaftswunderjahre. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 17. Februar am Kiekeberg zu sehen.

  • Letzte Chance auf Karten für das Salonorchester „Presto Rosso“ am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Es gibt noch wenige Karten für das Salonorchester „Presto Rosso“ der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) am Sonntag, 10. März, im Historischen Tanzsaal des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf. Die jungen Musiker spielen Kaffeehausmusik und tragen ab 15 Uhr ein buntes Repertoire von Edvard Elgar und Vittorio Monti bis zu Anthony Hopkins, Andrew Powellund Hermann van Veen vor. Eine Karte kostet 10 Euro inklusive Museumseintritt; Schüler und Studenten zahlen 5 Euro. Die Karten sind im Vorverkauf an der Museumskasse unter Telefon 0 40/79 01 76-25 erhältlich.

    Das Salonorchester „Presto Rosso“ besteht aus elf Musikern des SymphonING Orchesters der TUHH. Sie präsentieren vor allem Tanz- und Unterhaltungsmusik des ausgehenden 19. Jahrhunderts und der Goldenen Zwanziger Jahre. Mit Klavier, Geige, Querflöte, Trompete, Cello, Schlagwerk und dem passenden Kaffee dazu erfreuen sie ihr Publikum am Kiekeberg.

    Programm des Salonorchester-Konzerts im Freilichtmuseum:

    Richard Eilenberg - Die Mühle im Schwarzwald, M. Philipp - Hochzeit der Teddybären, Gerhard Winkler - Neapolitanisches Ständchen, Julius Fucik - Florentiner Marsch, Ludwig Kletsch - Melodie aus Wien, Anthony Hopkins - And the Waltz goes on, Vittorio Monti - Czardas, Carlos Gardel - Por una cabeza, Myk/Machus - Lerida, Sydney Bechet - Petite Fleur, The Cat Empire - The Wine Song, Herrmann van Veen - aus Alfred Jodokus Kwak: Warum bin ich so fröhlich; Plitscher, Plätscher, Feder, Andrew Powell - She was sad at first, Herbert Küster - Tarantella Giocosa, Edvard Elgar - Salut d'Amour

    Die Besucher erleben vor oder nach dem Orchester einen romantischen Spaziergang über das Museumsgelände mit seinen historischen Gebäuden und Gärten. Zur Stärkung bietet der Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“ den Besuchern norddeutsche Spezialitäten an. Das Rösterei-Café „Koffietied“ serviert selbst gerösteten Kaffee und eine leckere Kuchenauswahl.

  • Letzte Chance auf PLAYMOBIL-Ausstellung - Spielgeschichte(n)

    Ehestorf. Noch bis zum Sonntag, 25. Februar, präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n)" von Sammler Oliver Schaffer. Die Sonderausstellung zeigt mit Playmobilfiguren zahlreiche Themenwelten aus 6.000 Jahren Film-, Literatur- und Zeitgeschichte.

    Das Alte Ägypten, gründerzeitliche Städte, bäuerliche Lebenswelten - Oliver Schaffer wirft Blitzlichter auf die großen Ereignissen der Menschheitsgeschichte. Die farbenprächtig inszenierten Figuren überschreiten dabei die Grenze zur Literatur, Film und Fantasie. Die einzelnen Themenwelten sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet - egal, ob Schneewelt mit Eiskönigin, Indianer vor dem Lagerfeuer oder Raumfahrer im All.

    1974 erfand PLAYMOBIL im bayerischen Zirndorf die beliebten Spielzeugfiguren, die sich heute nahezu in jedem Kinderzimmer finden. Täglich erobern Kinder mit PLAYMOBIL historische, fremde und fantastische Welten. Der Hamburger Künstler und Sammler Oliver Schaffer war als Kind ebenfalls begeisterter PLAYMOBIL-Fan und ist heute Besitzer von mehr als 20.000 PLAYMOBIL-Figuren. Außer vielen deutschen Museen stellte er bereits in internationalen Häusern, wie beispielsweise dem Pariser Musée des Arts décoratifs im Westflügel des Louvre aus.

    Die Sonderausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" dreht sich genau wie die Dauerausstellung "Spielwelten" um die Spielkultur nach 1945. Mehr als 2.000 Exponate und zahlreiche Mitmachangebote laden Spielzeugbegeisterte auf 650 Quadratmetern zu einem Besuch ein. Außer dem System-Spielzeug PLAYMOBIL zeigt sie auch Konstruktionsspielzeug, wie Lego, Idema oder Ministeck sowie Teddybären und Puppen. Autos, Rennbahnen und Videospiele vervollständigen die Sammlung.

    Der Eintritt für Erwachsene kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Letzte Chance für Karten zum 29. Musikfest Bremen am Kiekeberg in Ehestorf im September

    Ehestorf. Es gibt noch wenige Karten für das 29. Musikfest Bremen, das am Sonnabend, 1. September, Station im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf macht. Mit Unterstützung der EWE erleben die Besucher unter dem Motto "Renaissance trifft Romantik" die "Capella de la Torre" und den jungen Pianisten Aaron Pilsan. Ab 19 Uhr finden parallel zwei Konzerte à 45 Minuten im Hof Meyn und im Historischen Tanzsaal mit je einer Wiederholung statt - die Besucher wechseln jeweils dann in das andere Haus. Eine Karte für beide Konzerte kostet 30 Euro (Einheitspreis inklusive Museumseintritt). Sie sind an der Museumskasse unter der Telefonnummer 0 40/79 01 76 25 sowie beim Ticket-Service "in der Glocke" unter Telefon 04 21/33 66 99 erhältlich.

    Im Europa der Renaissance und des frühen Barock bestanden die bekanntesten Instrumentalensembles hauptsächlich aus Bläsern. Die auf historische Blasinstrumente spezialisierte "Capella de la Torre" belebt mit Zink, Posaune, Schalmei, Pommer und Dulzian die Klänge der "Stadtpfeifer" des 16. und 17. Jahrhunderts neu. Der Name des Ensembles ist wörtlich zu verstehen, denn "de la Torre" bedeutet übersetzt "vom Turm" und die Bläsergruppen der damaligen Zeit musizierten häufig von Türmen oder Balkonen aus bei Festen und offiziellen Anlässen, während die vornehme Gesellschaft flanierte.

    Das andere Konzert steht ganz im Zeichen von Klaviermusik aus dem 19. Jahrhundert. Der junge österreichische Pianist Aaron Pilsan, im vergangenen Musikfest mit dem Förderpreis Deutschlandfunk ausgezeichnet, wird im passenden Ambiente des Tanzsaals Werke von Franz Schubert und Frédéric Chopin interpretieren. Mit einem Meisterwerk wie Schuberts "Wandererfantasie" von 1822 zeigt er auf, wie dieser Komponist bereits die Romantik vorwegnahm, mit der Chopin dann nur wenige Jahre später die Pariser Salons erobern sollte.

    29. Musikfest Bremen: "Capella de la Torre" und Aaron Pilsan, 1. September, Beginn 19 Uhr, Freilichtmuseum am Kiekeberg - Historischer Tanzsaal und Hof Meyn, 30 Euro pro Person.

  • Letzte Chance zum Sommerspaß im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Noch bis zum Sonntag, 13. August, lädt das Freilichtmuseum am Kiekeberg zu einem offenen Ferienangebot ein: Kinder und Jugendliche erleben täglich von 10 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm. Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins haben freien Eintritt, Besucher über 18 Jahren zahlen 9 Euro. Die Teilnahme an den Aktionen ist kostenlos und ohne Anmeldung.

    Kostenloses Mitmach-Angebot für die ganze Familie: Sommerzeit ist Ferienzeit. Der Sommerspaß am Kiekeberg bietet Kindern und Jugendlichen ein kostenfreies Programm für die großen Schulferien. Was kochte die Uroma? Mit welchen Handwerkstechniken arbeiteten die Menschen früher? Auf dem Museumsgelände und in den historischen Häusern kochen, backen, basteln, werken, experimentieren und modellieren Kinder ab vier Jahren an täglich wechselnden Stationen - und ganz nebenbei lernen sie, wie die Menschen früher auf dem Land lebten. Erwachsene entdecken beim Sommerspaß das Museumsgelände und die Sonderausstellungen in geführten Rundgängen. Bei Vorführungen erklären Experten alte Landtechnik, Handwerk oder Ernährungsgeschichte.

    Gelebte Geschichte 1804 und 1904: Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 versetzen die Besucher vom 8. bis 13. August in das Leben auf dem Land vor 200 Jahren. Sie zeigen, wie auf einem Heidehof zur damaligen Zeit gearbeitet wurde. Eine Woche lang leben sie im Takt der damaligen Zeit und lassen die Grundsätze moderner Hygiene und Tischmanieren hinter sich. Am Sonnabend und Sonntag, 12. und 13. August, belebt eine weitere Darstellergruppe das Fischerhaus mit Kleidung, Gerätschaft und Tätigkeiten des Jahres 1904. Kinder und Erwachsene können den Darstellern über die Schulter schauen und das lebendige Treiben auf dem Hof miterleben.

    Besondere Veranstaltungen während des Sommerspaß: Bäuerlicher Erntetag am Sonnabend, 12. August.

  • Mähen mit der Sense: Noch freie Plätze in der Museumsakademie

    Ehestorf. Die Museumsakademie des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf hat noch Kursplätze frei. Am Sonnabend, 16. September, lassen Besucher den Rasenmäher stehen und lernen die traditionelle Technik des Mähens mit der Sense. Heu machen, wie vor 100 Jahren. Unter fachkundiger Anleitung erlernen die Kursteilnehmer das Mähen mit der Sense auf den schönen Wiesen des Freilichtmuseums. Außer dem Dengeln, Schleifen und Nachschleifen erfahren sie dabei auch, welche Arten von Sensen und Sicheln es gibt und wie die Geräte fachmännisch auf den Benutzer eingestellt werden. Wissenswertes über die Geschichte des Sensenmähens und die Werkstoffe der Schneiden sowie alles Wichtige zum Kauf einer Sense runden den Kurs ab.

    Die Kosten betragen 22 Euro. Der Kurs eignet sich für Männer und Frauen. Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 0 40/79 01 76-0 oder online unter www.kiekeberg-museum.de/kursangebote .

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