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  • Besuchsrekordjahr 2019 am Kiekeberg und Neueröffnungen 2020

    Ehestorf. Eine besonders gute Nachricht gibt es zu Jahresanfang im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf: Das Jahr 2019 bescherte dem Museum und seinen Außenstellen einen Besuchsrekord. 222.218 Besuche zählte das Freilichtmuseum am Kiekeberg und auch die Außenstelle Mühlenmuseum Moisburg blickt auf eine Rekordzahl von 8.225. Insgesamt verzeichnen der Kiekeberg und seine Außenstellen 248.519 Besuche – so viel wie nie zuvor seit der Gründung 1953.

    Jetzt schaut das Museumsteam in die Zukunft und damit auf das Siedlungsdoppelhaus in der „Königsberger Straße“: Bis Mai wird dort eine Dauerausstellung zur „Geschichte des Landkreises Harburg und der Metropolregion Hamburg“ eingerichtet. Die Ausstellung ist ab dem 9. Mai am Kiekeberg zu sehen.

    Wir sehen ein großes Interesse der Bevölkerung an unseren Museumsthemen“, freut sich Klaus-Wilfried Kienert, Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg. „Und auch unsere wissenschaftliche Arbeit wird geschätzt. Sie zeigt sich in den Ausstellungen, Tagungen und Publikationen.“ Landrat Rainer Rempe ergänzt: „Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist für den Landkreis Harburg Aushängeschild und wichtiger Partner zugleich. Hier wird Regionalgeschichte auf leichte Art vermittelt und außerdem wissenschaftlich erforscht. Es ist ein Museum, das traditionsbewusst arbeitet und sich gleichzeitig in die Zukunft entwickelt. Die ‚Königsberger Straße‘ ist eine wirklich geniale Idee, die rasanten Veränderungen im Landkreis Harburg und in der Metropolregion aufzugreifen. Die Besucher können sich mit der Geschichte identifizieren: Jeder wird etwas Eigenes im Kopf haben, das er mit ihr verbindet.“

    Die Verbindung von Tradition und Moderne verfolgt auch der Förderverein des Freilichtmuseums. Dessen Vorsitzender Heiner Schönecke erläutert: „Wir sind ein Verein mit 13.527 Mitgliedern und bewegen viel für unsere Museen. Mit rund 1,6 Millionen Euro Umsatz im Jahr sind wir ein mittelständischer Betrieb.“ Der Förderverein unterstützt die Museen zum Beispiel bei Instandhaltungen, Objektankäufen, bei der Bildungsarbeit und in der Forschung. „Und wir gehen neue Themen an: Jetzt finanzieren wir zusammen mit dem Landkreis Harburg eine Plattdeutsch-Koordinatorin, die die vielen plattdeutschen Initiativen der Region unterstützt und die Sprache vor allem auch an die junge Generation weitergibt.“

    Das bestehende Museum bewahren und die Inhalte kontinuierlich erweitern: Museumsdirektor Stefan Zimmermann und die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer betonen, wie wichtig Investitionen in Bildung und auch Bauunterhaltung für die Museen der Region sind. Carina Meyer: „Mit allein 50.000 Euro haben wir Dächer in Stand gehalten, dazu kommen historische Hausfassaden, Zäune, Wege und Gärten. Wir sehen es für uns als Verpflichtung, die Kulturgüter gut zu erhalten.“

    Und die Besucher schätzen das Engagement des Museumsteams. Stefan Zimmermann: „Wir schaffen als Bildungsinstitution ganzheitliche Erlebnisse, zum Beispiel beim Vorführprogramm ‚Sonntags im Museum‘ oder auch in der Ferienbetreuung. Wir freuen uns besonders darüber, das regionale Partner gern dabei sind und unsere Arbeit mit ihrem Können unterstützen. Zum Beispiel sind Handwerksinnungen an unserer neuen Ausstellung im Haus des Handwerks beteiligt.“ Die Dauerausstellung wird ab dem 20. September zu sehen sein.

    Weiterhin wichtiges Thema wird allerdings auch 2020 die „Königsberger Straße“ am Kiekeberg sein. Als weiteres Gebäude kommt ein Flüchtlingssiedlungshaus dazu. 75 Jahre nach Kriegsende zeigt die Veranstaltung „1945. Der erste Sommer im Frieden“ (23. und 24. Mai) mit rund 60 Darstellern, wie der Alltag der Bevölkerung, Kriegsheimkehrer und britischen Soldaten aussah. Und die Ausstellung zur Zeit nach 1945 wird im Siedlungsdoppelhaus der „Königsberger Straße“ eröffnet: Sie stellt die Entwicklungen von der Flüchtlingssituation und Neuformung des Landes Niedersachsen bis zum wirtschaftlichen Aufschwung und den Wechselbezügen mit der Großstadt Hamburg dar.

    Von außen fügt sich das Ausstellungsgebäude in Gestalt eines typischen Siedlungsdoppelhauses aus den 1950er-Jahren in die neue Baugruppe ein. Denn: Das Projekt „Königsberger Straße. Heimat in der jungen Bundesrepublik“ holt mit sechs Gebäuden die Nachkriegszeit von 1945 bis 1979 ins Museum.

  • Natur ganz hautnah und mit viel Spaß zu erleben im Barfußpark Lüneburger Heide

    Egestorf. An mehr als 60 Stationen im Barfußpark Lüneburger Heide bieten sich auf dem 2,7 Kilometer langen Barfußpfad viele Möglichkeiten Natur ganz hautnah und mit viel Spaß zu erleben. Und das sogar bei kühlerem Wetter, denn die Füße werden beim Balancieren, Klettern und Laufen auf verschiedenen Untergründen wie Borke, Glas und Kiesel von ganz allein schön warm! Der Barfußpfad inspiriert spielerisch sämtliche Sinne: Es gibt Dinge zu ertasten, zu riechen und zu hören. Beim Tasten stehen ganz ungewohnt die Füße im Vordergrund. Denn obwohl sie uns in unserem Leben fast viermal um die Welt tragen, sind sie für viele oft eher nebensächlich. Außer hier: Der Barfußpark ist auch ein Freizeitpark für die Füße! Gleichzeitig fördert das Barfußlaufen den Gleichgewichtssinn und trainiert das Immunsystem.

    Weitere Höhepunkte im etwas anderen Freizeitpark: Im Yogawald finden Yoga-, Lachyoga- und Qi Gong-Abende statt, und ein ganzer Schwarm von Hautpflegern verwöhnt gestresste Füße im Naturium. Denn die Knabberfische sind wieder da – Schwärme von kleinen Fischen, die Hornhaut abknabbern und weiche, zarte Haut hinterlassen. Und direkt neben dem Barfußpark lädt das Naturbad Aquadies zum Baden und Entspannen ein.

    Der Barfußpark liegt am Rande des Naturparks Lüneburger Heide, nur knapp 50 km südlich von Hamburg an der A7 (Ausfahrt Egestorf). Er bietet viele gute Gründe, einfach mal einen Tag in der Natur zu genießen. Ob alleine, mit der Familie oder mit einer ganzen Kindergeburtstagsparty – in diesem Freizeitpark kann man ganz natürlich dem Spaß, der Neugier und den Füßen freien Lauf lassen.

    Aktuelle Termine unter www.barfusspark-egestorf.de. Öffnungszeiten: täglich bis 15. Oktober von 9 bis 18 Uhr. Ortsinformationen: Barfußpark Lüneburger Heide, Ahornweg 9, Egestorf Telefon: 04175 - 1516, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Website: http://www.barfusspark-egestorf.de

  • Traditionelles Handwerk bei "Sonntags im Museum - Meisterhaft!"

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf wartet am Sonntag, 27. Oktober, eine besondere Leckerei auf die Besucher: Dierk Eisenschmidt, Konditormeister aus Harburg, stellt in der Zeit von 11 bis 17 Uhr köstliche Baumkuchen vor den Augen der Besucher her. Im Rahmen der Vorführreihe "Sonntags im Museum - Meisterhaft!" zeigen auch die Museumsbäcker, eine Bildhauerin, eine Weberin und ein Schmied ihr Handwerk. Das Museum hat i der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, unter 18 Jahren ist er frei.

    Der Harburger Konditormeister Dierk Eisenschmidt führt die alte Tradition des Baumkuchenbackens zu besonderen Gelegenheiten vor: Bei "Sonntags im Museum" zeigt er den kleinen und großen Besuchern hautnah, wie der beliebte Kuchen entsteht. Im Lehmbackofen und Holzbackofen backen die Museumsbäcker vom Kiekeberg Leckeres aus Hefeteig und beantworten die Fragen der Interessierten. Unter dem Motto "Meisterhaft!" erleben die Besucher weitere Handwerkskunst wie das historische Wippdrechseln, Bildhauern, Schmieden und Weben. Für Kinder gibt es ein offenes Mitmachprogramm.

    Der Gasthof "Stoof Mudders Kroog" bietet herzhafte norddeutsche Spezialitäten. Das Rösterei-Café "Koffietied" im Agrarium des Freilichtmuseums lockt mit frischem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

  • Vortrag und Mahlvorführung im Mühlenmuseum Moisburg

    Moisburg. Getreide ökologisch anbauen und mahlen – wie geht das heute? Im Mühlenmuseum Moisburg erklärt Landwirt Matthias Keßler Interessierten am Sonntag, 11. Juli, ab 15 Uhr, wie er Getreide biozertifiziert und wirtschaftlich erzeugt. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr führt ein Müller den Besuchern die alte Wassermühlen-Technik an der Este vor und mahlt Getreide. Das Mühlencafé bietet Kaffee, Eis und Kuchen. Bis Oktober ist das Mühlenmuseum jeden Sonntag und feiertags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 3 Euro, unter 18 Jahren ist er frei.

    Bei dem Vortrag „Ökologischer Getreideanbau“ erfahren Zuhörer aus erster Hand, mit welchen Erfolgsfaktoren und Herausforderungen ein landwirtschaftlicher Biobetrieb heute arbeitet. Matthias Keßler berichtet aus praktischer Erfahrung und beantwortet Fragen. Auf seinen Ackerflächen im Biohof Quellen baut er Brotgetreide an, aber auch Futterpflanzen für die Tiere wie Erbsen, Gerste und Klee. Der Landwirt betreibt seit 2008 den ökologisch wirtschaftenden Betrieb, in dem er einen geschlossenen Kreislauf anstrebt.

    Vor den Augen der Besucher setzt der Müller das alte Mühlenrad in Gang und mahlt Roggenkorn zu Schrot. Dabei erklärt er die historische Technik – die Moisburger Mühle ist die letzte noch funktionierende Wassermühle in der Region. Das Fachwerkhaus ist etwa 300 Jahre alt; erwähnt wurde eine Mühle an diesem Ort bereits im 14. Jahrhundert. Heute zeigt das Mühlenmuseum, wie ein Müller noch in den 1930er-Jahren in der Mühle gelebt und gearbeitet hat. In den vergangenen 100 Jahren haben die neuen Energien Dampf, Diesel und Strom die Wind- und Wassermühlen weitestgehend verdrängt.

  • "Abenteuer Alter": Seniorentag im Freilichtmuseum am Kiekeberg im Mai

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf feiert am Sonntag, 6. Mai, gemeinsam mit dem Landkreis Harburg ein großes Fest für Senioren und ihre Familien. Unter dem Motto "Abenteuer Alter" findet in der Zeit von 10 bis 18 Uhr eine bunte, abwechslungsreiche und informative Veranstaltung für alle Altersgruppen statt. Sie wird von Dr. Carola Reimann, Sozialministerin des Landes Niedersachsen, und Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, eröffnet.

    Als Hauptredner kommt eigens Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, nach Ehestorf. Der Kreisseniorentag wird gemeinsam vom Landkreis Harburg, dessen Seniorenstützpunkt, dem Seniorenbeirat und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg ausgerichtet. Der Eintritt ins Museum ist aus diesem besonderen Anlass frei.

    Landrat Rainer Rempe: "Der Landkreis Harburg und das Freilichtmuseum am Kiekeberg haben für den Kreisseniorentag wieder ein sehr attraktives Programm für Alt und Jung auf die Beine gestellt. Wir freuen uns auf viele Besucher!" In der außergewöhnlichen Atmosphäre des Museums mit über 40 historischen Gebäuden und Gärten präsentieren rund 80 Aussteller ihr breitgefächertes Angebot für Senioren.

    Außer Informationen über Bildung, Pflege, Gesundheit, Reisen, Sport und Freizeit gibt es zahlreiche Mitmachaktionen für jedes Alter. Ein großes, abwechslungsreiches Programm gibt es an vielen Stellen im Museum mit Musik, Tanz und Vorträgen über Gesundheit, Pflege im Alter, ehrenamtliche Arbeit oder Weiterbildung. Hauptvorträge halten die renommierte Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Annelie Keil und der Chefarzt des Alzheimer Therapiezentrums Ratzeburg, Synan Al-Hashimy.

    "Senioren und ihre Angehörigen erhalten bei uns einen guten Überblick über spezielle Angebote für ältere Menschen. Außer vielen Ständen gibt es ein umfangreiches Vortrags- und Beratungsangebot", sagt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. "Außerdem können die Besucher ein paar neue Tanzschritte wagen, gemeinsam singen und neue Sportarten ausprobieren. Beim 'Abenteuer Alter' ist für jeden etwas dabei."

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde 2016 als erstes Freilichtmuseum in Deutschland barrierefrei zertifiziert. "Es ist uns wichtig, ein schönes, umfangreiches Angebot für Senioren zu schaffen", erklärt Stefan Zimmermann. "Seit Jahren bauen wir den barrierefreien Weg über das Gelände immer weiter aus. Besucher mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen können sich auf ebenen Wegen mühelos bewegen." Ausreichend Parkplätze stehen direkt vor dem Museum kostenlos zur Verfügung.

    Eine Stärkung zur Mittagspause bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" an. Frisch gerösteten Kaffee und selbstgemachten Kuchen können Besucher im Rösterei-Café "Koffietied" genießen.

    Das Programm des Tages: Alle Aussteller stehen von 10 bis 18 Uhr für Gespräche und Informationen zur Verfügung.

    Eröffnungsfeier: 10 Uhr musikalische Untermalung durch "Windstärke 11",
    10.30 Uhr plattdeutsche Morgenandacht, 10.50 Uhr musikalische Untermalung durch "Windstärke 11",
    11 Uhr Begrüßung: Elisabeth Schmidt, Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats des Landkreises Harburg
    11.10 Uhr Grußwort: Dr. Carola Reimann, Sozialministerin des Landes Niedersachsen
    11.20 Uhr Grußwort: Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg
    11.30 Uhr Grußwort: Stefan Zimmermann, Museumsdirektor des Freilichtmuseums am Kiekeberg
    11.40 Uhr musikalische Untermalung durch "Windstärke 11"
    12 Uhr "Brücken bauen", Festvortrag: Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen
    13.30 Uhr musikalische Untermalung durch die Chorgemeinschaft Elbdeich
    14 Uhr Aufführung Kiekeberger Volkstanzgruppe
    14.20 Uhr Vorführung Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft "Drums Alive"
    14.40 Uhr Tanzvorführung "Powerdinos"
    ab 15 Uhr musikalische Untermalung durch "Windjammer"

    Konzerte im Hof Meyn: 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr Seniorenorchester "musici emeriti",
    15 Uhr bis 16 Uhr Akkordeonorchester Garlstorf

    Vorträge im Vortragssaal: 13.30 Uhr Prof. Dr. Annelie Keil, Gesundheitswissenschaftlerin: "Wer leben will, muss älter werden."
    14.15 Uhr Synan Al-Hashimy, Chefarzt des Alzheimer Therapiezentrums Ratzeburg: "Lebe mit einem Menschen mit Demenz und bleibe gesund!"
    14.45 Uhr Ilka Dirnberger, Vorsitzende der Landesseniorenrats Niedersachsen: "Haben Seniorenvertretungen Ihre Berechtigung?"
    15.15 Uhr Stefanie Woll, Zentrum für Weiterbildung der Universität Hamburg: "Abenteuer, Bereicherung, gemeinsames Lernen: Das Kontaktstudium für ältere Erwachsene an der Universität Hamburg."
    15.55 Uhr Roswitha Ostendorf-Beeck, Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Harburg: "Vorsorgevollmacht."

    Vorträge in der Landwirtschaftsschule:13.30 Uhr Barbara Ulmer, Schlaganfallinitiative Buchholz: "Auf einen Schlag - Schlaganfall kann jede/n treffen!"
    13.50 Uhr Rolf Helmerdig, Leiter des Hamburger Büros des Senior Experten Service: "Weltweit im Einsatz, der Senior Experten Service stellt sich vor."
    14.10 Uhr Dr. Christian Bendrath, Direktor des Collegium Augustinum: "Kostensicherheit im Pflegefall - das Augustinum macht's möglich."
    14.40 Uhr Meike Paul, Bereichsleitung Gesundheitssport bei der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft: "Der Beckenboden - eine wichtige Muskelgruppe für Frau und Mann!"
    15 Uhr Pastor Jürgen Pommerien, Palliativ-Station Krankenhaus Winsen: "Kinder auf dem letzten Weg ihrer Eltern."
    15.20 Uhr Notar Christian Denkeler, Kanzlei Peters & Palaske: "Gestaltung von Testamenten."
    15.40 Uhr Aileen Conrad, Führerscheinstelle Landkreis Harburg: "Fahrtauglich - so lange wie möglich mobil bleiben."

    Märchen und plattdeutsche Geschichten im Fischerhaus: 13.30 Uhr Martha Vogelsang liest Märchen mit Akkordeonbegleitung.
    14 Uhr Hermann Dieck erzählt plattdeutsche Geschichten.
    14.30 Uhr Martha Vogelsang liest Märchen mit Akkordeonbegleitung.
    15 Uhr Hermann Dieck erzählt plattdeutsche Geschichten.
    15.30 Uhr Martha Vogelsang liest Märchen mit Akkordeonbegleitung.
    16 Uhr Hermann Dieck erzählt plattdeutsche Geschichten.

  • "Konzert am Herd" im Hof Meyn im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Lieder über einen Piratenkoch, gespielt auf Küchengeräten - die Musiker Herr Zaches und Herr Zinnober führen beim Familienkonzert am Sonntag, 2. Juli, ab 11.15 Uhr, ein besonderes "Konzert am Herd" auf. Das Mitmachprogramm im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Der Vorverkauf läuft ab sofort im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum kostet für Kinder 1 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt: Seit 1995 unterstützt sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihrem finanziellen Beitrag Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Am 2. Juli verwandeln Michael Zachcial und Ralf Siebenand als Herr Zaches und Herr Zinnober allerlei Küchengeräte zu Musikinstrumenten. Außerdem kommen auch Gitarre, Klavier und Saxofon zum Einsatz. In ihrem Mitmachprogramm besingen die Musiker verrückte Kochgeschichten und einen verliebten Piratenkoch, dessen Essen schärfer ist als das Schwert seines Kapitäns. Michael Zachcial aus Bremen ist seit vielen Jahren als Musiker tätig und erhielt zahlreiche Preise. Ralf Siebenand aus Osnabrück steht seit mehr als 20 Jahren auf den Bühnen Europas. Für ihre Programme als Zaches und Zinnober wurden sie mehrmals mit der Auszeichnung "Kindertheater des Monats" in NRW ausgezeichnet.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden bereit seit 22 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland.

    Die Familienkonzerte werden außer von der Sparkasse Harburg-Buxtehude vom Hotel Lindtner in Harburg unterstützt. Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 3. September, 11.15 Uhr "Lieder und Tanzmusik rund ums norddeutsche Dorfleben" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Sonntag, 10. Dezember, 11.15 und 15 Uhr "Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, im Tanzsaal.

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Kartenreservierung: Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76-25
    Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.

  • "Pannfisch für den Paten" - Krimiabend der Gemeindebücherei mit Krischan Koch

    Neu Wulmstorf. Am Freitag, 20. April, ist der Hamburger Autor Krischan Koch  erneut Gast der Bücherei im Rathaus Neu Wulmstorf. Er stellt seinen aktuellen Krimi "Pannfisch für den Paten" nicht in den Räumen der Bücherei, sondern, wie es dem Format der Neu Wulmstorfer Krimilesung entspricht, an einem Ort vor, der in dem Buch eine große Rolle spielt. In diesem Fall handelt es sich um einen Frisiersalon, sodass Schauplatz des Geschehens der Class Friseur in der Bahnhofstraße 24 ist.

    Die Lesung beginnt um 20 Uhr, Einlass ist aber erst um 19:45 Uhr, da das Friseurteam bis 19 Uhr mit "haarigen Geschäften" zu tun hat. Wie es Tradition ist bei Veranstaltungen der Bücherei im Rathaus, werden in der Pause Snacks gereicht, die zur Lesung passen - allerdings kein Pannfisch!

    Eintrittskarten in Höhe von 8 Euro sind beim Bücherforum, bei PBG und in der Gemeindebücherei ab dem 26. Februar erhältlich.

  • "Tag der Industriekultur am Wasser" lockt am Samstag in den Harburger Binnenhafen

    Harburg. Auch im Harburger Binnenhafen wird es am „Tag der Industriekultur am Wasser“ am Samstag, 25. September 2021, spannend. Denn der Museumshafen macht das Zusammenspiel von Hafen, Industrie, Schiffe, Wasser zwischen Kanalplatz und Lotsekai hautnah erlebbar.

    So wird die vereinseigene einhundert Jahre alte Barkasse JAN mit Gästen kleine Hafenrundfahrten unternehmen. Und natürlich liegen im Museumshafen die Traditionsschiffe, die zum „open ship“, einladen, wo bei der Besichtigung gefachsimpelt werden kann. Dazu gibt es Führungen zu den Kranen und regelmäßiges Schaukranen am gelben Mulchkran – diesmal in Kooperation mit der IG „Historische Nutzfahrzeuge“, die mit fünf Lastwagen aus den 60er und 70er Jahren zu Besuch ist, zeigen die Landseite des Hafens.

    So wird die Geschichte des einst so hochmodernen Harburger Binnenhafen wieder lebendig, in dem für die Industrie Rohstoffe umgeschlagen und von dem aus die fertigen Produkte in die Welt gingen. Ob zu Wasser (Schiffe), zu Lande (Eisenbahn) und an der Umschlag-Schnittstelle (Krane): All dies ist ab 12 Uhr zwischen Kanalplatz und Lotsekai hautnah erlebbar.

    Für den Verein des Museumshafen ist es auch nichts ungewöhnliches. Die alten Transportwege, Schiffe und Krane in Betrieb zu nehmen. Denn sein Prinzip ist „Erhalt durch Betrieb“ und gilt für Schiffe und Krane gleichermaßen. Nur was jährlichen Prüfungen unterliegt, wird zwangsläufig gewartet und dauerhaft instandgehalten. Ein „nur angemaltes“ Denkmal neigt zum erneuten Verfall.

    Programm
    • 12 Uhr geht es los, auch mit Sackkarren-Führerscheinparcours, Knotenbank, Gastronomie und vielen historischen und aktuellen Infos rund um die Schiffe, den Hafen, die Waggons und die Krane
    • 15 Uhr auf dem Kümo HILLE: „Wo die großen Dampfer schlafen“: Texte und Musik zum 100. Geburtstag von Wolfgang Borchert mit Stefan Möller-Titel und Jochen Klüßendorf
    • 17 Uhr auf der HILLE ein Vortrag von Achim Quaas: „Maritime Kultur – Ein besonderes Potenzial für Harburg: Die Entwicklung von Museumshäfen und Hafenmuseen“
    • 19.30 „Die Pamir“, ein deutsch-schwedischer Dokumentarfilm von 1959 in s/w von Heinrich Klemme über das Leben an Bord des 1957 gesunkenen Großseglers (bei Regenwetter auf der HILLE)

  • "Vincent will Meer" will jetzt auch das Harburger Theater-Publikum überzeugen

    Harburg. Die Vorbereitungen für "Vincent will Meer", das Schauspiel von Florian David Fitz und unter der Regie von Ralph Bridle, und mit Till Demtroeder sowie Markus Feustel in den Hauptrollen sind abgeschlossen. Das Stück feiert seine Premiere im Harburger Theater am Museumsplatz am Donnerstag, 26. September (Beginn 20 Uhr). Die Vorstellungen laufen bis zum Sonnabend, 26. Oktober (Beginn 15 Uhr). Das Schauspiel feierte schon große Erfolge in den zurückliegenden Vorstellungen in den Hamburger Kammerspielen.

    Berührend, witzig und respektvoll erzählt “Vincent will Meer” vom Leben dreier Menschen mit Handicap. Der gleichnamige Kinofilm gewann den Deutschen Filmpreis und war im Erscheinungsjahr die erfolgreichste deutsche Kinoproduktion, für die Schauspieler und Drehbuchautor Florian David Fitz mit dem Bayerischen Filmpreis für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde.

    Es war der letzte Wunsch von Vincents Mutter: Noch einmal ans Meer. Deshalb ist Vincent jetzt fest entschlossen, zumindest ihre Asche an die italienische Küste zu bringen. Doch zuerst muss er aus der psychiatrischen Klinik ausbrechen, in die ihn sein Vater eingewiesen hat. Dieser steckt als aufstrebender Lokalpolitiker mitten im Wahlkampf und ein erwachsener Sohn mit Tourette-Syndrom passt nicht so recht zum Bild des erfolgreichen Machers. Zusammen mit der magersüchtigen Marie und dem zwangsneurotischen Alex klaut er das Auto der Ärztin und macht sich auf die Reise nach Italien.

    Der Aufbruch ins Ungewisse stellt das flüchtige Trio vor große Herausforderungen: Alex fürchtet sich vor Bakterien, Marie vor Nahrung und beide fürchten den Kontrollverlust. So entstehen Momente von großer Zartheit und absurder Komik – aber auch existenzieller Not.

  • "Zahl, was es Dir wert ist" - Feiern für das Stiftungskapital am Kiekeberg

    Ehestorf. Spielen und Gutes tun - am Sonntag, 7. Juli, verbinden Besucher am Kiekeberg in Ehestorf beides miteinander. Bei der "Spielzeit" lernen Kinder und Erwachsene alte und moderne Kinderspiele kennen - der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucher frei. Stattdessen bittet die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg um Spenden: Sie trägt das Freilichtmuseum und weitere Museen in der Region.

    Bei der besonderen Aktion "Zahl, was es Dir wert ist" zahlen Besucher an diesem Tag so viel Eintritt, wie ihnen das Museum wert ist. Das Geld fließt direkt ins Stiftungskapital. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am 7. Juli ist der Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. Der reguläre Eintritt beträgt für Erwachsene 9 Euro, unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

    Bei der großen "Spielzeit" werden historische Kinderspiele wiedererweckt: Kibbel-Kabbel, Sackhüpfen, Murmelspiel und Dreibeinlauf . . . Lebensfreude und Neugier erfüllen das Museumsgelände. Ob in den historischen Gebäuden oder draußen auf den Freiflächen - überall gibt es Spielstationen zum Mitmachen. Kinder und Erwachsene versuchen sich an alten und modernen Spielen, die Beweglichkeit, Geschicklichkeit, Konzentration, Kreativität oder Gemeinschaftssinn verlangen. Großeltern entdecken alte Spiele ihrer Schulzeit wieder und spielen mit ihren Enkeln.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ist bekannt als zentrale Kulturinstitution in der Region. "Wir laden unsere Besucher ein: Feiern Sie mit uns!" sagt die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer. "Wir zeigen seit Jahrzehnten, dass es Spaß macht, Kultur zu erhalten." Dafür ist auch die "Spielzeit" ein Signal: Mit allen Generationen einen vergnüglichen Tag verbringen, alte Spiele an Kinder und Enkel weitergeben und gemeinsam Kultur bewahren.

    Carina Meyer ergänzt: "Und beim Rausgehen freuen wir uns über eine Spende: Besucher geben so viel, wie ihnen unsere Arbeit wert ist." Der Spendenbetrag geht ins Stiftungskapital, das ein Grundstock für die Museumsarbeit ist. Seine Erträge fließen direkt in die Kulturarbeit - in Kinderprogramme, den Ankauf historischer Objekte oder neue Ausstellungen. "Mit der Spende ins Stiftungskapital sichern Besucher die Zukunft des Freilichtmuseums - auch für die nächsten Generationen", erklärt Carina Meyer.

    Eine Spende ist auch per Überweisung möglich:

    Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
    Sparkasse Harburg-Buxtehude
    IBAN: DE56 2075 0000 0001 0323 25
    Spendenzweck: Stiftungskapital

  • „Bücherei to go“ – Bücherei Seevetal bietet Service für Bücher zum Mitnehmen an

    Meckelfeld. Die Bücherei Seevetal musste aufgrund der Schutzmaßnahmen zur Pandemie am vergangenen Montag ihre blauen Türen in Meckelfeld schließen. Das Team hat reagiert und für die Zeit, in der die Bücherei geschlossen bleiben muss, einen Bestell- und Abholservice eingerichtet – für genügend Lesestoff im Herbst ist also weiterhin gesorgt. Und so geht’s: Nutzer der Bücherei Seevetal können wie immer im Internetkatalog stöbern und sich eine persönliche Auswahl zusammenstellen. Bis zu zehn Medien pro Büchereiausweis können so vorbestellt werden. Für die Ausleihe und Zusammenstellung benötigt das Bücherei-Team lediglich Autor, Titel und Standort des gewünschten Mediums wie im Katalog angezeigt. Die Bestellung kann entweder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 16.30 Uhr telefonisch unter 0 41 05/-55 25 00 erfolgen.

    Das Bücherei-Team vergibt dann einen individuellen Abholtermin, zu dem der Büchereiausweis mitgebracht werden muss. Gaby Maidorn, Büchereileiterin: „Ungewöhnliche Zeiten erfordern kreative Maßnahmen –wenn unsere blauen Türen verschlossen bleiben, dann schaffen wir eine für alle sichere Fensterausleihe ‚to go‘“. Die ausgelesenen oder abgelaufenen Bücher und Medien können über die Rückgabebox kontaktfrei zurückgegeben werden. Die Bücherei Seevetal freut sich auf viele „to go“- Bestellungen und berät weiterhin gern ihre Leserinnen und Leser.

  • „Die große Pippi“ im Nachbarschaftscafé Neuwiedenthal

    Neuwiedenthal. Um Astrid Lindgren, die weltberühmte Autorin von Büchern wie „Pippi Langstrumpf“, „Kalle Blomquist“ und anderen, geht es beim nächsten Nachbarschaftscafé AHOI in Neuwiedenthal am Donnerstag, 24. Januar. In der Zeit von 15 bis 17 Uhr kommen ehrenamtliche Kulturbotschafter der Initiative „Kultur im Koffer“ in den Striepensaal im Striepenweg 40, um zusammen mit den Besuchern in die Welt der schwedischen Schriftstellerin einzutauchen, deren Bücher Erwachsene und Kinder seit Generationen begeistern. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Das Nachbarschaftscafé Neuwiedenthal ist ein Angebot im Rahmen von „Nachbarschaft AHOI“, das die Begegnung der Bewohner im Stadtteil fördern will. Träger ist das Harburger Rote Kreuz.

    Weitere Angebote von Nachbarschaft AHOI sind auch eine Spielegruppe (Februar bis April jeweils am 2. und letzten Freitag im Monat, in der Zeit vpn 15 bis 17 Uhr), eine Bastelgruppe (1. Montag im Monat, von 10 bis 12 Uhr) und die Gruppe „Lesefreu(n)de“ (mittwochs 14-tägig, 1in der Zeit von 6.30-17.30 Uhr). Infos unter Telefon 0 40/42 66 69 770.

  • „Ferien-Erlebnistage“ im Freilichtmuseum und Museumsbauernhof Wennerstorf

    Rosengarten-Ehestorf/Wennerstorf. Herbst ist die beste Zeit zum Ernten und Basteln: Bei den „Ferien-Erlebnistagen“ für Kinder im Grundschulalter geht es im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf und im Museumsbauernhof Wennerstorf rund um Äpfel und Kartoffeln. Im Freilichtmuseum finden die „Ferien-Erlebnistage“ von Dienstag bis Donnerstag, 19. bis 21. Oktober, und im Museumsbauernhof am Montag und Dienstag, 25. und 26. Oktober, statt.

    Ein Tag kostet 30 Euro inklusive Betreuung und Mittagessen. Die Anmeldung ist bis eine Woche vorher per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon 0 40/790 17 60 möglich. Eltern bestätigen den negativen Selbsttest ihres Kindes. Außerdem wartet der „Ferienspaß“, ein offenes Mitmachprogramm, über zwei Wochen auf Familien mit Kindern ab vier Jahren: Von Sonnabend, 9. Oktober, bis Sonntag, 24. Oktober, kochen, backen und basteln Kinder mit Äpfel und Kartoffeln ohne Anmeldung. Die Aktionen finden von 10 bis 17 Uhr am Kiekeberg statt.

    Der Museumseintritt ist für unter 18-Jährige frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro. Einzelne Mitmachstationen erheben Materialkosten. Aktuelle Informationen zum Museumsbesuch gibt es unter www.kiekeberg-museum.de und www.museumsbauernhof.de.

    An insgesamt fünf Tagen bieten die beiden Museen auf dem Land betreute „Ferien-Erlebnistage“ für Kinder: Im Freilichtmuseum am Kiekeberg ernten, kochen und basteln Kinder von 9 bis 15 Uhr in kleinen Gruppen. Im Museumsbauernhof Wennerstorf filzen sie von 10 bis 16 Uhr Kissen aus Schafwolle und stellen frischen Apfelsaft und Apfelringe her.

    Beim „Ferienspaß“ am Kiekeberg nehmen Kinder von 10 bis 17 Uhr an täglich wechselnden Aktionen teil. In der Woche von Sonnabend, 9. Oktober, bis Sonntag, 17. Oktober, geht es um Äpfel: Marmelade einkochen, Apfelsaft pressen, Dekorationen basteln und Nassfilzen. In der Folgewoche dreht sich von Dienstag, 19. Oktober, bis Sonnabend, 23. Oktober, alles um Kartoffeln: Experimente mit Kartoffeln, Stempeldruck und Kartoffeltiere basteln. Am Sonntag, dem 24. Oktober, zeigen die „Gelebte Geschichte“-Darsteller den Familien, wie ihre Vorfahren Kartoffeln vor 200 Jahren zubereitet haben.

    Bei jedem Wetter entdecken Kinder im Freilichtmuseum in interaktiven Ausstellungen historische Traktoren und frühere Spielzeuge. Ziegen, Schweine und Schafe beleben das Gelände und zeigen Kindern, wie die Menschen früher mit alten Haustierrassen lebten.

    Tipps für Kinder: Im Freilichtmuseum findet vom 1. bis 3. Oktober der „Historische Jahrmarkt“ mit Riesenrad, Fahrgeschäften, Spielbuden, Zauberer, Puppentheater und Leckereien statt – Terminbuchung erforderlich. Im Museumsbauernhof gibt es für Kinder bis 31. Oktober jeden Sonntag ein kostenloses, kreatives Mitmachangebot: Am 3. und 31. Oktober filzen sie in der Wollwerkstatt, am 10. Oktober basteln sie Memoryspiele aus Eicheln und am 24. Oktober kleine Flugzeuge.

  • „Feuer und Licht“: Besucher erleben die spärliche Beleuchtung von früher

    Ehestorf. „Feuer und Licht“ - ein ungewöhnlicher Abend im Freilichtmuseum am Kiekeberg: Am Sonnabend, 16. Februar, zeigen 18 Darsteller der Gelebten Geschichte, wie die Bevölkerung auf dem Land nach Sonnenuntergang lebte und arbeitete. Zwischen 14 und 19 Uhr sehen Museumsbesucher in den Häusern traditionelle Leuchtmittel, wie Kienspäne, Öl, Gas und erste Elektrizität. Neu: Die Darsteller führen vor, wie die Menschen in der Nachkriegszeit in Notunterkünften, etwa der Nissenhütte, ihr Überleben sicherten. Das Freilichtmuseum ist ab 10 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Wie bestimmten Licht und Dunkelheit das tägliche Leben auf dem Land? Welche Licht- und Wärmequellen gab es vor 200 Jahren? Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 fachen für die Besucher ein Herdfeuer auf dem Heidehof an. Kinder und Erwachsene lernen verschiedene Leuchtmittel der vorindustriellen Zeit kennen: Kienspan, ein harzdurchtränktes Holzstück, selbstgegossene Talgkerzen und Krüsel, eine hängende Öllampe aus Blech.

    100 Jahre später nutzten die Menschen bereits Gas und Elektrizität für die Beleuchtung. Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1904 nehmen die Besucher mit in ihre Zeit und erklären, was diese technische Veränderung für die Landbevölkerung bedeutete. Im Fischerhaus sehen Besucher, wie wenig Licht eine elektrische Glühfadenlampe spendete. Schleifischer Jörg Nadler führt vor, wie dabei Netzte gestrickt und geflickt werden.

    Erstmals bei „Feuer und Licht“ erfahren die Besucher, wie Menschen in der Nachkriegszeit wohnten. Vor der Nissenhütte im Freilichtmuseum zeigen drei Darsteller der Gelebten Geschichte 1945 das tägliche Leben in Armut.

    An diesem Abend tauchen Petroleumlampen die Wege auf dem Museumsgelände in ein malerisches Licht. Um 17.30 Uhr und 18.30 erleben große und kleine Besucher im Hof Meyn ein Schattentheater.

    Zum Aufwärmen gibt es an der roten Küche Glühwein, Kinderpunsch und Zwiebelbrötchen. Am Fischerhaus können Besucher geräucherten Fisch erwerben. Regionale Spezialitäten bietet der Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“.

  • „Gelebte Geschichte“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg: Alltag auf dem Land vor 200 Jahren

    Rosengarten-Ehestorf. Eine Woche lang leben wie früher – die „Gelebte Geschichte“-Gruppe des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf führt Besuchern das Landleben früher hautnah vor. Am Wochenende, 24. und 25. Juli, zeigen die ehrenamtlichen Darsteller drei Zeitschnitte: den Alltag von Heidebauern um 1804, von Elbfischern um 1904 und von Flüchtlingen nach 1945.

    Fünf weitere Tage bis Freitag, 30. Juli, sehen Besucher während des „Sommerspaß“-Ferienprogramms, wie die Menschen vor 200 Jahren auf einem Bauernhof lebten. Das Freilichtmuseum ist täglich geöffnet: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr – die Vorführungen finden den ganzen Tag über statt. Der Eintritt kostet 9 Euro; für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    „Unsere ehrenamtlichen Darsteller nehmen die Museumsbesucher in dieser Woche jeden Tag mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen Jahrhunderte. Vor den Augen der Besucher führen sie in authentischer Kleidung die Handarbeiten, Kochrezepte und Werkzeuge unserer Vorfahren vor“, erklärt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. Von Tischsitten bis zur Rollenverteilung in der Familie beantworten die versierten Darsteller die Fragen der Besucher zum Alltag früher, wie er nicht im Geschichtsbuch steht.

    Vor 200 Jahren lebten die Heidebauern ohne Strom mit Knecht und Magd im kargen Hof. Jeder hat seine festen Aufgaben, es gelten die strengen Hierarchien. Bei der „Gelebten Geschichte“ 1804 beginnt im Juli die Ernte im Bauerngarten: Die Mägde ernten Erbsen, Dicke Bohnen, Mangold und Johannisbeeren in den Beeten und verarbeiten sie unter Anleitung der Bäuerin weiter. Was nicht am selben Tag gegessen wird, machen sie haltbar wie die Bohnen in Salz oder die Erbsen durch Trocknung. Anschließend kocht die Magd eine Mahlzeit für die Hofgemeinschaft im Kessel über dem offenen Feuer.

    Die „Gelebte Geschichte“ 1904 zeigt im Fachwerkhaus aus Drage, wie eine Fischerfamilie 100 Jahre später schon mit spärlichem elektrischen Licht wohnt. Die Familie baut Gemüse und Blumen im eigenen Kräutergarten zum Verkauf auf dem Hamburger Markt an, denn die Fischbestände in der Elbe sind stark zurückgegangen. Ihr gefangener Fisch kam selten auf den eigenen Tisch. Auf dem gusseisernen Herd kocht die Frau des Fischers saisonales Gemüse mit Kartoffeln – zu besonderen Anlässen auch mal einen Schweinebraten.

    40 Jahre später kämpften Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten ums Überleben. Alles, was für die Menschen 1945 zum Überleben brauchten, gab es nur über Lebensmittelkarten oder sie mussten es „irgendwie organisieren“. Ein Glück, wenn sie, wie die Darsteller der „Gelebten Geschichte“ 1945 an ihrer Notunterkunft einen kleinen Garten zur Selbstversorgung hatten: Sie sammeln Brennnesseln und Eicheln für Tee, Suppe und Kaffee – im Sommer auch mal Kartoffeln und Bohnen, die sie vor den Augen der Besucher auf dem Behelfsherd „Kochhexe“ zubereiten.

    Die Woche „Gelebte Geschichte“ findet zeitgleich zum Sommerspaß, dem offenen Ferienprogramm am Kiekeberg, statt. Für Kinder und Erwachsene wird Geschichte hier lebendig und greifbar. Ab vier Jahren machen Kinder in Begleitung beim „Sommerspaß“ bei täglich wechselnden Mitmachaktionen rund um die Themen „Wasser“ und „Tiere“ mit – ohne Anmeldung von 10 bis 17 Uhr. Einige Stationen sind kostenfrei, für andere fallen Materialkosten an.
    Nächste „Gelebte Geschichte“-Termine 2021, jeweils 10–18 Uhr:
    • Samstag & Sonntag, 14.–15.8.
    • Samstag & Sonntag, 4.–5.9.
    • Samstag & Sonntag, 23.–24.10. (Kartoffeltag)

    Die Idee der so genannten „Living History“ stammt aus den angelsächsischen Ländern, Skandinavien und den Niederlanden. Seit 2004 ist das Projekt Gelebte Geschichte ein fester Bestandteil des Programms im Freilichtmuseum.

  • „Inklusive Süd - Eine Bühne für ALLE" mit und ohne Handicap in Harburg

    Harburg. Am heutigen Freitag, in der Zeit von 14:30 bis 19 Uhr, präsentieren drei große Träger der Behindertenhilfe im Süden Hamburgs, ein facettenreiches Bühnenprogram am Lüneburger Tor in der Harburger Innenstadt. Künstler mit und ohne Behinderung bieten ein gemeinsames Programm um zu zeigen, wie selbstverständlich Inklusion sein kann.

    Es treten auf: Giovanni Weiss (Träger des deutschen Echo Preises in Jazz), Bitte lächeln! (international bekannte, inklusive Band), Graf Fidi (HipHop und deutscher Rap der anderen Art), das Grazia Tanzensemble (integratives Kinder- und Jugendtanzensemble, qualifiziert für die Weltmeisterschaften in Paris), Locavida (Tanzensemble einmal anders) und die Autorin Laura Gehlhaar (bekannt aus Funk und Fernsehen), liest aus ihrem neuen Buch: “Kann man da noch was machen?“.

    Moderiert wird die Veranstaltung von Michel Arriens (Blogger, Fotograf, Filmer und Inklusionsaktivist). Ein buntes Rahmenprogramm (Stelzenläufer und Selbsterfahrungsparcours vom Blindenverein Hamburg sowie eine Rollstuhlstation) geleitet durch den Nachmittag.

    „Inklusive Süd - eine Bühne für ALLE“ findet das vierte Mal in Folge in Harburg statt. Veranstalter sind die sozialen Träger BHH Sozialkontor, alsterdorf assistenz west, Leben mit Behinderung Hamburg und der Treffpunkt Hölertwiete. Das inklusive Event wird von Aktion Mensch, dem Bezirksamt Harburg, der Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen und vom Citymanagement Harburg gefördert und unterstützt.

    Die Organisatoren: "Wir haben uns viel vorgenommen! Wir möchten mit unserem Event Offenheit für eine inklusive Gesellschaft fördern und noch mehr Menschen für das Thema gewinnen."

  • „Kindheit wie früher“ beim offenen Herbstferienprogramm im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf bietet Kindern ab vier Jahren von Dienstag bis Sonntag, 13. bis 18. Oktober, ein offenes Herbstferienprogramm: Unter dem Motto „Kindheit früher“ freuen sich die kleinen Besucher über Leckereien, Spiele und Fahrspaß: An den Mitmachstationen stellen sie Äpfel mit Schokoüberzug her und basteln Bälle und Pappfiguren für ein Wurfspiel. Ein historisches Riesenrad und ein Hängekarussell stehen bis zum Sonntag, 25. Oktober, bereit. Die Aktionen finden ohne Anmeldung in der Zeit von 10 bis 17 Uhr statt und unterliegen einem genehmigten Hygienekonzept. Der Museumseintritt ist unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro.

    Beim offenen Herbstferienprogramm am Kiekeberg basteln Kinder wie früher ihre Spielzeuge selbst: Sie füllen Luftballons mit Sand und werfen diese an der Wurfbude. Damit das Spiel zuhause weitergeht, fertigen die Ferienkinder bunte Pappfiguren zum Abwurf. Als süße Stärkung zwischendurch stellen sie Äpfel mit Schokoüberzug her. Zwei Attraktionen lassen Kinderherzen höherschlagen: eine Fahrt in 13,50 Metern Höhe auf dem ältesten, transportablen Holzriesenrad Deutschlands von 1902 und auf dem Hängekarussell von 1936. Süßwaren von der traditionellen Mandelkutsche locken Besucher jeden Alters an.

    Auf dem Museumsgelände warten spannende Ausstellungen, historische Haustierrassen, alte Höfe und Gärten auf die Ferienkinder – ein Ausflug lohnt sich bei jedem Wetter: Familien entdecken in der Dauerausstellung „Spielwelten“ vor allem Spielzeuge aus den 1950er- bis 1980er-Jahren. Mehr als 2.000 Exponate sowie Mitmach- und Medienstationen laden zu einer Zeitreise in die vergangene Kindheit ein. In der Dauerausstellung „Agrarium“ kommen Traktorenfreunde bei 30 historischen Schleppern, sechs Dampfmaschinen und interaktiven Stationen ins Schwärmen. Auf 3.300 Quadratmetern erfahren Besucher mehr über die Lebensmittelproduktion der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die neue Dauerausstellung „Haus des Handwerks. Zwischen Tradition und neuen Herausforderungen“ zeigt die Veränderungen vom klassischen Landhandwerk bis zur aktuellen Dienstleistungsorientierung der vergangenen 200 Jahre. In den Ausstellungsbereichen des Freilichtmuseums ist eine Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend.

    Am Kiekeberg erleben Familien das ursprüngliche Zusammenleben von Menschen und Tieren: Auf den Weiden und in den Stallungen leben Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner und Gänse authentisch wie früher und in artgerechter Haltung. Aktuelle Informationen zum Ferienangebot gibt es unter www.kiekeberg-museum.de/herbstferienprogramm/

  • „Seevetal summt“ an der Wassermühle Karoxbostel

    Seevetal/Karoxbostel. Mit einem Aktionstag unter dem Motto „Seevetal summt“ wollen die Karoxbosteler Mühlenretter am Sonnabend, 23. April, für „blühende Landschaften“ sorgen. In der Zeit von 10 bis 14 Uhr erhalten Garten- und Naturfreunde an der Wassermühle Karoxbostel kostenlos Tüten mit Blumensaat. Zudem dreht sich an diesem Tag alles um insektenfreundliche Gärten und den Schutz von Bienen und Co.

    „Wir engagieren uns seit der Vereinsgründung 2012 für Umwelt- und Naturprojekte“, sagt Emily Weede, Vorsitzende des Vereins Wassermühle Karoxbostel. Bereits in den vergangenen Jahren hat der Mühlenverein kostenlos Blumensaat verteilt. „Dadurch wollen wir einen Beitrag zum Insektenschutz und zur Verschönerung von Landschaft und Gärten leisten“, sagt die Vorsitzende. „Für diese wichtige Aktion geben wir jedes Jahr gern Vereinsmittel aus. Gemeinsam schaffen wir Blühflächen, die Insekten Nahrung bieten und gleichzeitig eine Augenweide für Menschen sind“, fügt Schatzmeisterin Christina Dohrmann hinzu.

    In diesem Jahr wird es an der Wassermühle nicht nur kostenlose Blumensaat geben, sondern auch Führungen durch Doras Garten. Der Karoxbosteler Mitmach- und Erlebnisgarten wurde erst im vergangenen Jahr fertig gestellt. „Wir wollen auch unser neuestes Projekt, das wir zusammen mit den landwirtschaftlichen Beratungsträgern im Landkreis Harburg durchführen, vorstellen. Auf dem „Lebensfeld - einen Morgen für morgen“ sollen Besucher eine Ahnung davon bekommen, wieviel Fläche für die Produktion des Jahresbedarfs von Lebensmitteln für einen Menschen notwendig ist“, erklärt die BNE-Beauftragte des Vereins, Ulrike Sacher. BNE ist die Abkürzung für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Als kleine Stärkung für die Besucher gibt es Kaffee und Kartoffeln mit frischem Kräuterquark auf dem Mühlenhof.

  • „Themensonntag Apfel“ auf dem Museumsbauerhof Wennerstorf

    Wennerstorf. Am Sonntag, 18. Oktober, widmet der Museumsbauerhof Wennerstorf des Freilichtmuseum am Kiekeberg dem Lieblingsobst der Deutschen einen Thementag: In der Zeit von 11 bis 18 Uhr entdecken Obstkenner historische und regionale Apfelsorten. Besucher können eigene Äpfel vom Pomologen-Verein e.V. bestimmen lassen und sich mit den Experten austauschen. Die Veranstaltung findet unter den aktuellen Hygienevorgaben statt. Der Eintritt ist frei.

    Beim Themensonntag zeigt der Pomologe und Apfelsortenretter Eckart Brandt verschiedene historische Apfelsorten. An seinem Stand verkauft er Apfelsaft und frisch geerntete Äpfel. Die Fachleute des Pomologen-Vereins e.V. bestimmen Apfelsorten für Besucher anhand von drei bis fünf aus dem Garten mitgebrachten, gesunden Früchten. Die Baumschule Esselborn bietet eine Auswahl an historischen Apfelbaumsorten wie Knebusch oder Holsteiner Cox. Ihre Spezialität sind die „Familienbäume“, die mehrere Sorten auf einem Stamm vereinen. Vor Ort ist auch der Lüneburger Streuobstwiesenverein e.V., der über seine Arbeit informiert.

    Klein aber fein: In diesem Jahr findet am 18. Oktober nicht der beliebte Wennerstorfer Apfeltag statt. „Aufgrund der aktuellen Lage wird es keine weiteren Marktstände geben“, erklärt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. „Wir laden Apfelinteressierte herzlich zu Fachgesprächen auf unsere Hofanlage ein.“ Im Schafstall bietet der Museumsbauernhof Kaffee und Kuchen auf die Hand. Sitzgelegenheiten stehen an der frischen Luft für eine Pause bereit. Parkmöglichkeiten finden Besucher außerhalb des Ortes am Straßenrand.

  • „Themensonntag Apfel“ im Museumsbauerhof Wennerstorf

    Hollenstedt-Wennerstorf. Am Sonntag, 17. Oktober, widmet der Museumsbauerhof Wennerstorf dem Lieblingsobst der Deutschen einen Thementag: In der Zeit von 11 bis 18 Uhr erfahren Obstfreunde bei Experten alles vom Anbau bis zur Verarbeitung des Apfels. Besucher entdecken beim Apfelsortenretter Eckart Brandt historische Apfelsorten und lassen sich beim Pomologen-Verein und der Baumschule Esselborn beraten. Der Eintritt ist frei.

    Beim Themensonntag bringt der Pomologe und Apfelsortenretter Eckart Brandt zahlreiche Apfelsorten zur Anschauung mit und erklärt Interessierten die unterschiedlichen Merkmale. An seinem Stand verkauft er frisch gepressten Apfelsaft und Äpfel historischer Sorten. Die Fachleute des Pomologen-Vereins bestimmen Apfelsorten für Besucher anhand von drei bis fünf aus dem Garten mitgebrachten, gesunden Früchten. Die Baumschule Esselborn bietet eine Auswahl an historischen Apfelbaumsorten wie „Knebusch“ oder „Altländerpfannkuchen“. Ihre Spezialität sind die „Familienbäume“, die mehrere Sorten auf einem Stamm vereinen. Vor Ort ist auch der Lüneburger Streuobstwiesenverein e.V., der die Besucher über seine Arbeit informiert. Kinder filzen bunte Äpfel aus Schafwolle, probieren sich an einer Wasserpumpe, klettern auf einen Traktor oder spielen im Sandkasten.

    Elieses Hofcafé bietet frisch gebrühten Kaffee und Bio-Obstkuchen aus Dinkelteig. Sitzgelegenheiten stehen im Garten für eine Pause bereit. Parkmöglichkeiten finden Besucher außerhalb des Ortes am Straßenrand.

    Klein aber fein: In diesem Jahr findet am 17. Oktober nicht der beliebte Wennerstorfer Apfeltag statt. „Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird es keine weiteren Marktstände geben“, erklärt Dr. Moritz Geuther, Leiter des Museumsbauernhofes Wennerstorf. „Aber wir laden Apfelinteressierte herzlich zu Fachgesprächen auf unsere Hofanlage ein.“

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