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Gesundheit

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  • 418 Euro für das DRK-Hospiz

    (Harburg-Langenbek) Der Eißendorfer CDU-Chef und Fraktionsvize in der Bezirksversammlung Uwe Schneider freute sich sichtlich, als er am Freitag zusammen mit der CDU-Kreisgeschäftsführerin Doris Rosummek den Erlös aus seinem Oktoberfest an Britta True, Leiterin des DRK-Hospiz in Langenbek, übergeben konnte. 418,01 Euro waren auf dem Fest zusammengekommen, zu dem Tina und Uwe Schneider Familie, Freunde, Nachbarn und Bekannte aus Politik und Gesellschaft eingeladen und ihnen mit Werner Pfeifer und Band ein musikalisches Highlight geboten hatten.

    „Als wir überlegt haben, wem wir in diesem Jahr den Erlös spenden, war uns sofort klar, dass es das Hospiz sein soll", so Schneider gegenüber besser-im-blick. Wofür das Geld verwendet wird, kann das Hospiz selbst entscheiden. „Da hilft man dem Träger am besten, wenn man ihm freie Hand lässt", erklärte Schneider den Entschluss.

    Hospizleiterin Britta True freute sich über die tolle Spende. „Wir nutzen die Spende für alles rund um Weihnachten", sagte sie.

  • Asien SBAY Massage – Traditionelle Thai- und Öl-Massagen

    (Inserat) Am 17.01.2017 um 10:00 Uhr eröffnen Geschäftsführerin Aranya Chuanchuchai und ihr Freund Andreas Michel die in liebevoller Eigenregie hergerichteten Räumlichkeiten der ehemaligen Zahnarztpraxis in der Hauptstraße 61.

    Zusammen mit ihrem Masseurinnen und Masseuren, die ihre Ausbildung in der ,,Union of Thai Tradition Medecine Society" , der weltweit anerkannten ,,Wat Po Massage Schule " erhielten, werden hier neben den traditionellen Öl-Massagen für Rücken, Nacken, Kopf, Gesicht und Füße auch die original Thai-Massage angeboten, einzeln oder aber auch als Paarmassage.

    „Diese Art von Thai-Massage", so erklärt es Aranya Chuanchuchai, „ist eine Ganzkörpermassage nach der ayurvedischen Lehre. Streck- und Dehnbewegungen zur Gelenkmobilisation sind aus dem Yoga bekannt. Sie werden mit einer Druckpunktmassage auf ausgewählten Energielinien zur Schmerzlinderung kombiniert."

    Unter der Bezeichnung „Nuad Phaen Boran" , was so viel bedeutet wie „uralte heilsame Berührung", verspricht sie ihren Gästen ein wunderschönes Ambiente , die Kunst und die Massage nach thailändischer Kultur und betont aber auch dabei, dass keine Erotik angeboten wird. „Mit einem bezaubernden Lächeln möchten wir ein großes Dankeschön an alle Freunde und Helfer sagen, die uns bei der Verwirklichung der Asien SBAY Massage unterstützt haben", freuen sich die beiden auf die Eröffnung. „Wir versprechen Ihnen Entspannung pur und freuen uns auf Ihren Besuch."

    Asien SBAY Massage
    Hauptstraße 61,
    21629 Neu Wulmstorf

    Telefon: 040 637 400 90
    Mobil: 0176 72854768

    Montag-Samstag 10:00 - 20:00 Uhr
    Sonntag nur mit Terminabsprache

    Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Web: www.asiensbaymassage.jimdo.com
    Facebook: www.facebook.com/asiensbaymassage

  • Ausgezeichnet: Kettler Personalservice für Pflegekräfte aus Buxtehude zählt zu den besten Arbeitgebern

    Buxtehude. Jan Kettler von Kettler Personalserviceaus Buxtehude hatte in der jüngeren Zeit gleich zweimal Grund zur Freude. Zum einen wurde er am 23. Februar 2018 beim Great Place to Work® Wettbewerb „Beste Arbeitgeber in Niedersachsen-Bremen 2018“ als einer der besten Arbeitgeber in den beiden Bundesländern ausgezeichnet. Die Great Place to Work Initiative zeichnet 16 Arbeitgeber aus, die bei der Gestaltung guter und attraktiver Arbeitsplätze Vorbilder sind. Die Jury besteht dabei aus den Beschäftigten der Betriebe, die ihren Arbeitgeber anonym bewerten. „Gerade deshalb freut mich das Ergebnis besonders und ist eine besondere Ehre für mich“, so Jan Kettler.

    Mit seiner Personaldienstleistung für Pflegekräfte ist er gerade in neue Geschäftsräume in der Bertha-von-Suttner-Allee in Buxtehude gezogen. Und so wurde am vergangenen Freitag gleich zweimal gefeiert – Umzug und Auszeichnung. Jan Kettler vermittelt Pflegepersonal. „Gute Pflege liegt uns am Herzen“ ist das Motto. Und das bedeutet für Jan Kettler eben nicht nur, dass seine Mitarbeiter fachlich versiert und freundlich sind, sondern auch gute Arbeitsbedingungen haben wie auch einen höheren Lohn als branchenüblich. Dass dies der Fall ist, zeigt sich auch darin, dass es eine hohe Kontinuität bei seinen Mitarbeitern gibt.

  • Corona: Landkreis rät dazu Veranstaltungen abzusagen

    Landkreis Harburg. Die neusten Verdachtsfälle und Erkrankungen am Corona-Virus auch im Landkreis Harburg zeigen auch im Veranstaltungsbereich Wirkung: Zwar will der Landkreis (zunächst) keine Veranstaltungen ab einer best8immten Besucherzahl verboten werden, Landrat Rainer Rempe appelliert aber an die Organisatoren, Veranstaltungen freiwillig abzusagen oder zu verschieben. „Wenn viele Menschen zusammenkommen, besteht eine erhöhte Gefahr, dass es zu einer Übertragung des Virus kommt. Wir wollen der Gesundheitssicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger Rechnung tragen und das Risiko minimieren. Eine Situation wie im Kreis Heinsberg mit einer Vielzahl von Erkrankungen nach einer Karnevalsveranstaltung wollen wir unbedingt vermeiden“, so Rempe

    Die endgültige Entscheidung treffen die Veranstalter. Die Jägerschaft Landkreis Harburg hat ihre die für Sonnabend geplante Hegeschau schon abgesagt. Aber auch jeder einzelne ist gefragt: „Auch jeder einzelne sollte sich fragen, ob er auf den Besuch einer größeren Veranstaltung vielleicht nicht doch verzichten kann“, sagt Rempe.

  • Der richtige Wasserfilter - eine Entscheidung fürs Leben

    Inserat. Wasser ist lebenswichtig, besonders in Form von Trinkwasser: sauber, gesund und jederzeit verfügbar. Für uns in Deutschland ist es selbstverständlich, dass aus der Wasserleitung sauberes Wasser kommt. Darüber hinaus haben die Nahrungsmittelkonzerne eine fast unüberschaubare Fülle an Mineralwasser und Mischgetränken im Angebot. Wir müssen uns also wirklich keine Sorgen machen... oder?

    In aktuellen Tests wird immer wieder bestätigt, dass Leitungswasser nicht schlechter ist als abgefülltes Mineralwasser. Auf der anderen Seite verunsichern uns immer wieder Berichte in den Medien: Hormone und Pestizidrückstände, Keime und Verunreinigungen, bedenkliche Inhaltsstoffe in Kunststoffflaschen. Beim Leitungswasser sind das nur die Ergebnisse von Messungen, die vorgenommen werden, bevor das Wasser die öffentlichen Rohrsysteme durchfließt. Was aus alten oder schlecht gewarteten Rohren ins Wasser gelangt, können wir nur erahnen – oder mit teuren Analysen herausfinden. 2020 07 06 wasserberater1Aber wussten Sie, dass die Trinkwasserverordnung nur ca. 50 Substanzen kontrolliert? Das entspricht ungefähr 1,5% der möglichen Schadsubstanzen. Was ist mit all den anderen Stoffen, die über Grundwasser-Einträge oder aus den Rohrsystemen ins Wasser gelangen?

    Medikamentenrückstände, Hormonbelastungen und Mikroplastik gehören beispielsweise nicht zu den kontrollierten Substanzen und könnten durch die Wasserversorger auch nicht entfernt werden. Wussten Sie z.B., dass nach einer kürzlich erhobenen Studie, jeder Mensch in Deutschland die Mikroplastikmenge einer Scheckkarte pro Woche in seinen Körper aufnimmt? Hauptquellen dafür sind das Leitungswasser und Getränke aus Flaschen, egal, ob aus Glas oder Plastik.

    Immer mehr Menschen ist ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu wichtig, um Behörden und Konzernen blind zu vertrauen. Geht es Ihnen auch so? Dann entscheiden Sie einfach selbst, wie gut das Wasser ist, das Sie trinken!

    Dazu sollten Sie die Rückstände aus dem Trinkwasser entfernen, die das Wasserwerk möglicherweise drin lässt. Geben Sie dem Wasser die Energie zurück, die es auf dem langen Weg von der natürlichen Quelle bis zu Ihnen verloren hat. Optimieren Sie die Bioverfügbarkeit, um die positiven Effekte zu verstärken. Aber wie wie können Sie das alles erreichen?

    Der richtige Wasserfilter - eine Entscheidung fürs Leben

    Der Markt für Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung ist unübersichtlich. Es gibt unterschiedliche Systeme, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Was bringt es z.B., wenn mit den Schadstoffen auch alle ernährungsphysiologisch wichtigen Bestandteile weggefiltert werden? Oder wenn Filter bei nachlässiger Wartung ihre Schutzwirkung verlieren und sogar Schadstoffe in großer Menge ins Wasser abgeben?

    Damit Sie hier nicht auf verlorenem Posten stehen, gibt es die Wasserberater. Bevor Sie sich für irgendein Wassersystem entscheiden, sollten Sie sich unbedingt einmal anhören, was überhaupt wichtig für Sie ist. Die Ernährungsberater Dipl. Ing. Meike Busch und Falko Höfle aus Neu Wulmstorf zeigen Ihnen, wie Sie zu dauerhaft gesundem, sauberem und schmackhaften Trinkwasser kommen. Dort erhalten Sie auch kostenlos eine Probe aus der AktivWasser-Quelle. Denn wie so oft, gilt auch hier: „Probieren geht über studieren“. Bringen Sie deshalb einfach ein paar Glasflaschen mit zu Ihrem Termin, den Sie einfach unter WhatsApp an 0152-33760020 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vereinbaren.

    Weitere Infos: https://www.wasserberater-hamburg.de/

  • Die Grippewelle im Norden hat nun auch den Landkreis Harburg erreicht

    Landkreis Harburg. Die Meldungen von nachgewiesenen Grippeerkrankungen (Influenza) sind im Landkreis Harburg in der vergangenen Woche wie auch in Hamburg oder Schleswig-Holstein angestiegen. Bei einer echten Virusgrippe kommt es oft zu hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl über mehrere Tage. In Einzelfällen können sich auch ernste Komplikationen, wie beispielsweise Lungenentzündungen entwickeln. Wer also an Symptomen leidet, die auf eine Influenza hindeuten, sollte seinen Hausarzt aufsuchen.

    Auf eine Influenza-Virusinfektion weist ein plötzlicher Erkrankungsbeginn mit hohem Fieber, schwerem Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen hin. Wenn die Erkrankung besonders schwer verläuft, sollte das weitere Vorgehen mit einem Arzt abgestimmt werden. Wenn eine Person erkrankt ist, sollte sie sich ausruhen und Kontakte zu anderen Menschen meiden. Eine Behandlung mit Antibiotika ist bei einer Influenza-Erkrankung nicht sinnvoll, da die Krankheit nicht durch ein Bakterium, sondern durch ein Virus ausgelöst wird.

    Fast alle Erkältungskrankheiten, auch schwer verlaufende, werden durch Viren ausgelöst. Der Körper verfügt über zahlreiche sehr wirkungsvolle Abwehrmechanismen gegen solche Virusinfektionen. Um diese Abwehrkräfte zu fördern, ist es sinnvoll, sich körperlich zu schonen. Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Husten und Fieber zeigen aktive Abwehrreaktionen des Körpers an.

    Einen guten Schutz gegen die Influenza bietet die Impfung mit einem Vierfachimpfstoff. Eigentlich sollte diese Impfung im Oktober und November erfolgen. Wer sich bislang jedoch noch nicht hat impfen lassen und zu einer Risikogruppe (ältere Menschen, schwangere Frauen, Pflegekräfte) gehört, sollte dies jetzt noch nachholen. Da die Grippewelle oft bis Anfang April dauert, ist eine Impfung auch jetzt noch sinnvoll, obwohl der volle Impfschutz erst 14 Tage nach der Impfung besteht.

    Um sich und andere vor einer Erkrankung zu schützen, gibt es darüber hinaus verschiedene Vorsichtsmaßnahmen. Dazu gehört regelmäßiges Händewaschen - besonders, wenn man sich an Orten aufgehalten hat, an denen viele Menschen aufeinandertreffen, etwa in Bussen, Bahnen oder Stadtzentren. Husten sollte man immer in die Armbeuge und nicht in die Hand. Aufenthaltsräume sollten regelmäßig gelüftet werden, um die Zahl der Erreger in der Luft zu verringern. Weitere Informationen zur Influenza und zum Infektionsschutz erhalten Sie im Internet unter: https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/grippe-influenza/  und http://www.nlga.niedersachsen.de/infektionsschutz/akute_respiratorische_erkrankungen_are/akute-respiratorische-erkrankungen-are-19408.html .

  • Dringend: Medizinische Hochschule Hannover sucht geheilte Corona-Patienten

    Harburg/Hannover. Vielleicht ein Hoffnungsschimmer am Horizont: Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) sucht dringend nach geheilten Corona-Patienten. Der Grund: Die Ärzte wollen von den Genesenen Blutplasma gewinnen. Die Hoffnung dabei ist, dass die Antikörper gegen das Coronavirus, die im Blut der geheilten Patienten sind, Infizierten helfen können, wenn ihnen das Plasma verabreicht wird. Die Antikörper setzen sich auf das Virus und so können die Viren keine weiteren infizieren und die Infektion wird gestoppt. Zunächst sollen die Plasmaspenden Schwerkranken und leicht Erkrankten aus den Risikogruppen verabreicht werden.

    Die Zeit aber drängt. Und vor dem richtigen Einsatz muss das Verfahren überhaupt noch genehmigt wreden. Die Zeit drängt aber auch, da ja auch Patienten gefunden werden müssen, die von dem Virus geheilt sind - und das geht aufgrund von Datenschutzbestimmungen nicht so einfach. Deshalb kann jeder geheilte Patient helfen, wenn er sich von sich aus gleich bei der MHH meldet.

    Bereits vom Coronavirus Genesene, die helfen wollen, können sich unter der Telefonnummer 0800-5325325 melden oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mailen.

  • DRK-Sozialstation: E-Bikes als Dienstfahrzeuge

    Harburg. Pedale und Packtasche statt Parkplatzsuche per PS: Auf drei E-Bikes radeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ambulanten Pflege des DRK Harburg ab sofort zu den Kundinnen und Kunden. Die Räder ergänzen den Dienstwagen-Fuhrpark des DRK an der Rote-Kreuz-Straße.

    Zwei Gründe sprechen aus Sicht von Aart Paasman, Geschäftsführer DRK-Sozialstation Harburg, für den Einsatz der Räder. „Wir leisten damit einen Beitrag zum Umweltschutz, haben keinen Spritverbrauch für Kurzstrecken mehr. Außerdem ersparen wir unserem Team die zeitraubende Suche nach einem Parkplatz vor dem Zuhause unserer Kunden.“ Je nach Adresse sind die Kolleginnen und Kollegen im Stadtgebiet mobil und zügig vor Ort. Das gilt auch für junge Auszubildende, die noch keinen Führerschein haben.

    Das für den Einsatz notwendige Arbeitsmaterial wird in einem festen Korb oder in einer Packtasche untergebracht. Ein Fahrradhelm ist Pflicht und auch eine Einweisung in die Bedienung des computergesteuerten Tachos gehört vor dem Start dazu. Für schlechtes Wetter gibt es Regenjacken, die Reparatur und Wartung der Räder erfolgt im DRK-Kreisverband.

    Insgesamt 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Bereich Ambulante Pflege südlich der Elbe in 15 Stadtteilen Hamburgs für das Harburger Rote Kreuz im Einsatz. Im Jahr 2018 wurden 574 Kunden betreut.

  • Erste Arztpraxis in Süderelbe wegen Corona geschlossen – Rieckhof und Ballroom auch dicht

    Harburg/Neuwiedenthal. Die erste Arztpraxis in Süderelbe hat aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen: An der Eingangstür zu einer Praxis im Neuwiedenthaler Striepenweg hängt ein Zettel. Darauf steht, dass die Praxis wegen eines positiv auf Corona getesteten Patienten zumindest kurzfristig2020 03 15 corona1 zum Schutze der Patienten geschlossen bleibt. Über das weitere Vorgehen würde das Gesundheitsamt entscheiden.

    Auch der Rieckhof hat nach Marias Ballroom am Samstag die Schotten dichtgemacht. Damit finden – auch wenn es rechtlich sogar noch möglich wäre, in allen Harburger Spielstätten wie eben Rieckhof und Marias Ballroom, aber auch beispielsweise Stellwerk, Fischhalle und Komm Du bis auf weiteres keine Events mehr statt.

  • Erste Corona-Fälle im Landkreis Harburg?

    Rosengarten. Im Landkreis Harburg sind vermutlich die ersten Corona-Infektionen aufgetreten. Wie der Landkreis am heutigen Sonntag bekannt gab, wurde eine dreiköpfige Familie in der Gemeinde Rosengarten positiv auf das Virus getestet. Noch sind die Proben nicht vollständig ausgewertet, ein Ergebnis wird wegen der hohen Laborauslastung erst am Montag erwartet. Das Gesundheitsamt geht derzeit aber von einem positiven Befund aus.

    Die Familie, Eltern und ein Säugling, waren Anfang des Monats aus einem Risikogebiet zurückgekommen und waren direkt nach Hause gefahren. Von dort haben sie das Gesundheitsamt informiert und sich sofort in eine freiwillige häusliche Isolation begeben. Der Test wurde veranlasst, nachdem erste Symptome der Viruserkrankung aufgetreten waren. Der Familie geht es den Umständen entsprechend gut.

    „Die Familie hat sehr umsichtig und verantwortungsvoll gehandelt“, sagte die leitende Amtsärztin Astrid Schwemin. Nach den bisherigen Erkenntnissen des Gesundheitsamtes gibt es lediglich eine Kontaktperson – einen Familienangehörigen in Schleswig-Holstein, der sich bereits in freiwilliger Quarantäne befindet und keine Symptome zeigt. Weitere Maßnahmen zur Ermittlung von Kontakten außerhalb des Landkreises nimmt das Gesundheitsamt in Absprache mit dem Landesgesundheitsamt vor.

    Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar und verursacht in erster Linie Atemwegserkrankungen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen wie Fieber, Husten, Atemnot auftreten. Die Symptome ähneln denen von Grippeerkrankungen, die zurzeit Hochsaison haben.

    Ein Expertengremium beobachtet im Landkreis Harburg die Situation und ist in der Lage, gegebenenfalls sofort Maßnahmen zu ergreifen. Das Gesundheitsamt ist auf das Virus gut vorbereitet. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als mäßig ein.

    Menschen, die Kontakt zu einer an Corona erkrankten Person hatten, gelten als Kontaktpersonen. Für jede Kontaktperson wird im Einzelfall bewertet, welche erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen durchzuführen sind. Diese Maßnahmen werden umgehend vom Gesundheitsamt eingeleitet.

    Falls Sie den Verdacht haben, mit dem Coronavirus infiziert worden zu sein, wenden Sie sich zunächst telefonisch an ihren Hausarzt beziehungsweise ihre Hausärztin. Außerhalb der Praxiszeiten wenden Sie sich an den ärztlichen Notdienst über die Telefonnummer 116 117.

    Wichtig: Ein Verdachtsfall auf eine Corona-Erkrankung besteht nur, wenn man sich in einem der Risikogebiete aufgehalten hat oder tatsächlich enger Kontakt zu einem bestätigten Corona-Patienten bestand. Die Bevölkerung wird daher gebeten, Ruhe zu bewahren.

    Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt stellt auf seiner Internetseite unter www.nlga.niedersachsen.de Informationen zum Coronavirus zur Verfügung. Dort finden sich Empfehlungen für Bürgerinnen und Bürger. Das Landesgesundheitsamt hat ein Bürgertelefon unter der Nummer 0511 – 4 505 555 eingerichtet, das von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt ist.

     

     

  • Examensfeier bei Gesundheitsfachschülern der Krankenhäuser Buchholz und Winsen

    Buchholz/Winsen. Einen der bisher ungewöhnlichsten Kurse hat jetzt die Gesundheitsfachschule der Krankenhäuser Buchholz und Winsen abgeschlossen: Die 25 Teilnehmer der dreijährigen Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger waren 16 bis 50 Jahre alt, darunter auch fünf Männer. 24 Teilnehmer wurden zum Examen zugelassen, 21 haben die Prüfung geschafft und insgesamt acht stehen den Krankenhäusern jetzt als neue Pflegekräfte zur Verfügung - fünf in Buchholz und drei in Winsen.

    Bei der Examensfeier im Krankenhaus Buchholz hob Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser, die Wichtigkeit des vielseitigen Pflegeberufs in Zeiten des Fachkräftemangels hervor. Auch Chefarzt Dr. Christian Pott, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Buchholz, betonte den hohen Stellenwert der Pflegenden für die Kliniken: „Ohne Pflege wäre das Krankenhaus nichts. Ihre Arbeit entscheidet, ob wir ein gutes Krankenhaus sind“, gab er den frisch Examinierten mit auf den Weg. In Zeiten der Personalknappheit in den Krankenhäusern, von der auch der Bereich Pflege nicht verschont geblieben sei, habe die Arbeit zwar deutliche Belastungsspitzen. Doch sie werde belohnt. „Sie bekommen von den Patienten viel zurück“, so Dr. Pott zu den Berufsstartern.

    Die Pflegedienstleitung Birgit zum Felde und Kursleitung Gunda Stiller-Keller, hielten Rückschau auf den Ausbildungsalltag, in dem aus einer Gruppe mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten ein leistungsfähiges Team wurde. „Wir haben hart gearbeitet. Es war nicht immer leicht“, bilanzierte der frisch examinierte Marcel Handke. Oft habe er sich gewünscht, sich wie die hinduistische Göttin Kali einen dritten Arm wachsen lassen zu können, um den Anforderungen gerecht zu werden. Und nach den Arbeitstagen sei er oft zu ausgelaugt gewesen, um zu lernen. Trotzdem: „Das war die beste Zeit, die ich jemals hatte“, bilanzierte Handke und dankte Lehrern und Praxisanleitern in Namen des Kurses.

     

  • Gesundheitstage heute in den Harburg Arcaden

    Harburg. Unter dem Motto „ Gesund leben! Gesund bleiben!“ laden zu den Harburger Gesundheitstagen am 12. und 13. Oktober 2017 alle Veranstaltungsteilnehmer und die Harburg Arcaden ein. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Harburg und dem Dezernat Sozialraummanagement entstand diese Aktion. Anliegen der Aktion ist es, die Harburger über die verschiedenen Möglichkeiten der
    Gesunderhaltung in allen Lebensjahren zu informieren.

    Die Teilnehmerliste umfasst 12 Aussteller und reicht von der Deutschen Notfallschule, der Arcaden Apotheke bis hin zur quatra care Gesundheitsakademie, dem Pflegedienst ABH Süderelbe und der Physiotherapie im Centrum.

    Der ABH Süderelbe wird sich mit seinem Angebot über Pflege und Essen auf Rädern präsentieren und Blutdruckmessungen vornehmen.
    Die quatra care Gesundheitsakademie berät zur Nutzung des Defibrillators sowie zum Berufsbild der Gesundheits- und Pflegeassistenz. Ebenso werden Blutdruckmessungen angeboten. Die Arcaden Apotheke informiert über diverse Nahrungsergänzungen und weitere Angebote. Wer seinen Blutzucker überprüfen möchte, ist hier genau richtig. Die Physiotherapie im Centrum, die sich am Harburger Ring befindet, informiert über Therapietechniken und Leistungen der Praxis. Der Seniorenbeirat e.V., die Alzheimer Gesellschaft Hamburg mit der Angehörigengruppe Harburg, die Behinderten Arbeitsgemeinschaft e.V., der Pflegestützpunkt und Beratungszentrum, Sozialverband Hamburg, Kreis Süd, sowie die Evangelische Familienbildung Harburg beraten und präsentieren ihre umfangreiche und meist ehrenamtliche Arbeit.

    Außerdem können Arcaden-Kunden und -Besucher die Deutsche Notfallschule mit der Möglichkeit, das Wickeln von Verbänden zu üben, besuchen.

  • Gesundheitswanderführerin Helga Weise lädt im September, in den Hamburger Stadtpark ein

    Harburg. Draußen unterwegs sein, Spaß haben und dabei noch etwas Gutes für die Gesundheit tun? Am Wochenende 15. und 16. September heißt das Motto in Deutschland wieder Gesundheitswandern. Auch in Hamburg können Interessierte mitwandern und das Gesundheitswandern ausprobieren. Die Harburger Gesundheitswanderführerin Helga Weise von den Wanderfreunden Hamburg, eine von mehr als 750 zertifizierten Gesundheitswanderführer/-innen, bietet eine solche Wanderung an.

    Helga Weise: "Dabei steht der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Gesundheitswandern macht fit - auf die sanfte Art. Denn das Bewegungsprogramm des Deutschen Wanderverbands kombiniert kurze Wanderungen mit physiotherapeutischen Übungen, die die Balance schulen, die Beweglichkeit fördern, kräftigen und
    entspannen. Außerdem machen lockere Streifzüge durch Natur- und Kulturlandschaften den Kopf frei, erfrischen und beleben."

    Veranstaltet werden die Aktionstage Gesundheitswandern vom Deutschen Wanderverband in Kooperation mit seinem Partner Crataegutt®. Los geht es in Hamburg am Sonntag, 16. September, um 10.50 Uhr. Gesundheitswanderführerin Helga Weise erwartet alle Interessierten am S-Bahnhof Alte Wöhr (Stadtpark, unten). Die Wanderung ist auch und besonders für Wandereinsteiger gedacht. Sie wird rund drei Stunden dauern und durch den Stadtpark Hamburg führen. „Das Besondere an dieser Gesundheitswanderung ist, dass wir uns selber etwas Gutes tun“, betont Gesundheitswanderführerin Helga Weise.

    Sicher ist, der Spaß wird dabei nicht zu kurz kommen. Für das Gesundheitswandern sind lediglich festes Schuhwerk sowie wetterfeste und bequeme Freizeitbekleidung erforderlich.

    Eine Anmeldung nicht erforderlich, Gäste entrichten fünf Euro. Weitere Infos unter Telefon 0 40/790 87 61.

    Hintergrund: Gesundheitswandern stärkt Herz und Lebensqualität „Gesundheitswandern, zertifiziert nach Deutscher Wanderverband“ gehört zu Let ́s go – jeder Schritt hält fit, der Bewegungsinitiative des Deutschen Wanderverbands und ist darüber Modellprojekt von IN FORM, des Nationalen Aktionsplans für gesunde Ernährung und mehr Bewegung in Deutschland.

  • Grundschule Meckelfeld bis Montag geschlossen

    Meckelfeld. Die Grundschule in Meckelfeld ist vorerst geschlossen. Das teilte der Landkreis Harburg am Donnerstag mit. „Ein Kind, das die Grundschule besucht, hatte Kontakt zu einem am Corona-Virus Erkrankten gehabt und hat nun selbst Krankheitssymptome. Das betroffene Kind befindet sich in häuslicher Quarantäne und wird diagnostiziert“, heißt es in der Mitteilung des Landkreises. Dies gilt einschließlich Montag, 16. März 2020.

    Die gut 300 Mitschülerinnen und Mitschüler der Grundschule sind laut Landkreis ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Die Eltern der Kinder wurden direkt über die Situation informiert und gebeten, sich freiwillig in häusliche Isolation zu begeben. Sobald Testergebnisse vorliegen, wird über weitere Schritte entschieden.

    Im Landkreis Harburg ist mittlerweile bei sechs Menschen eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt hat die weiteren Schritte aufgenommen und ermittelt die jeweiligen Kontaktpersonen. „Wir sollten alle ruhig und besonnen mit der Situation umgehen“, betont Landrat Rainer Rempe. „Bitte helfen Sie alle mit und halten die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen ein, um eine Verbreitung des Virus möglichst einzudämmen.“

    Kommt eine flächendeckende Schulschließung in Niedersachsen?

    Ob es noch dicker kommt, steht zur Stunde noch nicht fest. Laut dem Politikjournal „Rundblick“ hat ein Krisenstab der Landesregierung beschlossen, in Niedersachsen ab Montag alle Schulen bis zum 30, März zu schließen. Vom Tisch ist diese flächendeckende Schulschließung noch nicht, wahrscheinlicher ist laut der HAZ aber, „dass der Schulbetrieb abgespeckt weitergeführt wird“. So soll es nur Unterricht und Lehrer- und Schülerkonferenzen geben, Klassenfahrten ins Ausland und Ausflüge aber nicht. Wie es für Kitas wird, steht noch nicht fest.

    Informationen zum Virus

    Falls Sie den Verdacht haben, mit dem Coronavirus infiziert worden zu sein, wenden Sie sich zunächst telefonisch an ihren Hausarzt beziehungsweise ihre Hausärztin. Außerhalb der Praxiszeiten wenden Sie sich an den ärztlichen Notdienst über die Telefonnummer 116 117.

    Wichtig: Ein Verdachtsfall auf eine Corona-Erkrankung besteht nur, wenn man sich in einem der Risikogebiete aufgehalten hat oder tatsächlich enger Kontakt zu einem bestätigten Corona-Patienten bestand. Die Bevölkerung wird daher gebeten, Ruhe zu bewahren.

    Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt stellt auf seiner Internetseite unter www.nlga.niedersachsen.de Informationen zum Coronavirus zur Verfügung. Dort finden sich Empfehlungen für Bürgerinnen und Bürger. Das Landesgesundheitsamt hat ein Bürgertelefon unter der Nummer 0511 – 4 505 555 eingerichtet, das von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt ist.

  • Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger: Coronahelden haben mehr als Applaus verdient

    Gastbeitrag. Katja Karger, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbuns (DGB) Hamburg, hat für besser-im-blick einen Gastbeitrag zur aktuellen Lage der "systemrelevanten" Kolleginnen und Kollegen geschrieben:

    Coronahelden haben mehr als Applaus verdient

    Unseren Applaus haben sie sich verdient: Die Beschäftigten, die gerade den Laden am Laufen halten. Ob in den Krankenhäusern, der Pflege, das Sicherheitspersonal, die Polizist/-innen, Verkäufer/-innen oder Erzieher/-innen. Sie sind unsere „Corona-Held/-innen“.

    Doch was sagt eine Pflegerin in den sozialen Medien: „Euer Klatschen könnt ihr euch sonst wo hinstecken.“

    Und ehrlich gesagt: Ich kann das verstehen. Denn unser Applaus mag eine gute Geste, ein respektvolles Zeichen sein. Doch brauchen tun die Beschäftigten etwas anderes: Bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. Und zwar dauerhaft, auch über die Corona-Krise hinaus.

    Denn was verdient eine Frau, die an der Kasse im Supermarkt arbeitet? Laut letzter Verdienststrukturerhebung im Durchschnitt nicht einmal 10 Euro brutto pro Stunde.
    Wir vom Deutschen Gewerkschaftsbund wollen, dass sich dies ändert. Prämien und steuerfreie Boni, wie sie augenblicklich diskutiert werden, sind attraktiv. Wichtiger aber wäre eine Kurskorrektur.

    Diese Berufe müssen generell aufgewertet werden. Denn spätestens jetzt wird deutlich, wie wertvoll sie für unsere Gesellschaft sind.

    Aber die Realität sieht anders aus: Im Jahr 2018 waren nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nur noch 36 Prozent der Beschäftigten im Einzelhandel durch Tarifverträge geschützt, die für geregelte Arbeitszeiten und faire Bezahlung sorgen. Ähnlich sieht es in anderen Branchen wie der Pflege aus.

    Das muss sich ändern! Doch Arbeitgeber blockieren mehr Tarifbindung, um die Löhne weiter niedrig zu halten. Weil sie sich dadurch auch vor Verhandlungen mit uns, den Gewerkschaften, drücken, brauchen wir die Unterstützung von der Politik. Sie muss Druck ausüben, damit sich etwas tut.

    Und aktuell in der Krise müssen die Arbeitgeber außerdem besonderes Augenmerk auf ihre Kontroll- und Fürsorgepflichten legen, denn die ohnehin belastenden Arbeitsbedingungen zum Beispiel der Pflegekräfte werden durch die Pandemie noch einmal erheblich erschwert. Es darf nicht sein, dass Arbeitgeber den Arbeitsschutz und die Ruhezeiten hintenanstellen, um die personellen Kapazitäten zu erhöhen.

    Dass die Beschäftigten irgendwann wegen psychischer und körperlicher Überlastung in die Knie gehen oder sich wegen mangelnder Schutzausrüstung infizieren und ausfallen, müssen wir unbedingt verhindern, auch um die medizinische Versorgung weiter sicherzustellen. Auch Bundesgesundheitsminister Spahn ist jetzt in der Verantwortung, ausreichend Schutzausrüstung zu beschaffen.

    Noch einen Aspekt möchte ich hervorheben: In den aktuell als systemrelevant bezeichneten Branchen arbeiten vorwiegend Frauen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat errechnet, dass rund 90 Prozent aller Menschen in diesen Berufen unterdurchschnittlich verdienen.

    Es sind ebenfalls Frauen, die sich daheim jetzt noch mehr um die unbezahlte Sorgearbeit kümmern würden, um Kinderbetreuung, häusliche Pflege oder Haushalt. Viele laufen deswegen jetzt Gefahr, als Erste ihren Job zu verlieren oder deutliche Gehaltseinbußen in Kauf nehmen zu müssen. Und das, wo Frauen sowieso schon das größere Armutsrisiko tragen als Männer.

    Auch hier ist ein Umdenken nötig. Eine Aufwertung ihrer Arbeit, sowie eine fairere Verteilung der Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern.

  • Henner Schönecke: "Unsere Eier und andere Geflügelprodukte sind unbelastet"

    Elstorf-Ardestorf. Seit Mittwochmorgen steht auf dem Elstorfer Geflügelhof Schönecke das Telefon nicht mehr still. Verunsicherte Verbraucher wollen sichergehen, dass Schöneckes Eier und andere Geflügelprodukte von der aktuellen Problematik nicht betroffen sind. Henner Schönecke, Geschäftsführer des Familienbetriebs und Halter von rund 55.000 Legehennen in Freiland- und Bodenhaltung, bestätigt: „In unseren Legehennenställen verwenden wir ausschließlich Silikatstaub, also feinen Sand, zur Milbenbekämpfung. Das ist für Mensch und Huhn unschädlich, man fühlt höchstens manchmal den feinen Staub auf dem Ei.“

    Auch sämtliche Eier-Lieferanten bestätigten uns, dass sie ebenfalls nicht betroffen sind. "Denn wenn einer unserer Ställe leer steht,
    erhalten wir auch Eier von Partnern in Niedersachsen."

  • Hilfe für Stephan: 321 neue Stammzellenspender!

    (Harburg) Stephan Leonhard war überwältigt von den vielen Spendern, die am Donnerstag in die Elbloge im Binnenhafen kamen, um sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen. 321 neue potentielle Stammzellenspender können nun in die Datenbank der DKMS im Kampf gegen Blutkrebs aufgenommen werden. Darunter war auch Namensvetter Stefan V. aus Heimfeld. „Ich habe Mittagspause dafür genutzt", so der Mitarbeiter einer Logistikfirma aus Hausbruch. Enebso ließen sich Citymanagerin und Schirmherrin Melanie-Gitte Lansmann und Binnenhafen-BüNaBe Jörn Hilgert registrieren.

    Nach der Abgabe der Proben konnten sich die Spender an einer heißen Suppe, einen Stück Kuchen und Kaffee stärken. Und natürlich Lose bei der Tombola kaufen, die Leonhard und seine Helfer auf die Beine gestellt hatten. Zu gewinnen gab es als Hauptpreis ein MacBook Air. Auch einen Tandem-Fallschirmsprung war unter den Preisen, Gutscheine von Restaurants wie dem Bolero, Steakhammer, dem Central, dem Goldenen Engel und McDonalds Heimfeld & Neugraben. Auch Kettensägenschnitzer und besser-im-blick-Fotograf Sören Noffz war sofort bereit zu helfen und gab mehrere handgeschnitzte schöne Schüsseln und Teller für die Tombola. Der Erlös aus Spenden und Tombola geht zu 100% in die Untersuchung der Proben, denn da kostet jede Untersuchung 40 Euro.

    „Die vielen Helfer, meine Frau und ich, wir haben rund 1.7000 Stunden in diese Aktion gesteckt", berichtet Stephan Leonhard. So haben Familie, Freunde und bisher Unbekannte, die einfach helfen wollte, diesen Tag möglich gemacht. Wer es nicht geschafft hat, gestern in den Binnenhafen zu kommen, der kann am Samstag, 18. Dezember 2016, nach Schwarmstedt kommen. In der Schule Am Beu 5 hat Stephans Schwester Rebekka von 10 bis 16 Uhr eine weitere Typisierungs-Aktion organisiert. Auch hier gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Glücksrad, Tombola, Kinderschminken und noch mehr.

    Und wer beide Termine versäumt hat, kann sich auch postalisch registrieren lassen. Infos dazu hier auf den Seiten der DKMS.

  • Interview: Physiotherapie in Zeiten von Corona

    Harburg. In den vergangenen Wochen mussten sich alle Firmen den durch das Corona-Virus entstandenen neuen Bedingungen anpassen. Physiotherapiepraxen bilden einen wichtigen Baustein im deutschen Gesundheitssystem und gelten als "systemrelevant" – sie haben weiterhin geöffnet. Aber auch dort hat sich durch das Virus einiges geändert. Was, das ist Thema unseres Gesprächs mit Sabina Kunze, Inhaberin der Physiotherapie im Centrum am Harburger Ring.

    Frau Kunze, wie haben Sie in Ihrer Praxis auf das Auftreten von COVID-19 reagiert?
    Wir haben als moderne Praxis mit hohem Verantwortungsbewusstsein bereits vor Auftreten des Corona-Virus mit hohen Hygienestandards gearbeitet, aber haben unsere Aufmerksamkeit für Hygieneschutz noch weiter erhöht.

    Wie kann man sich das vorstellen?
    Die ganze Praxis war schon bisher an zahlreichen Stellen mit Desinfektions-Spendern ausgestattet, die Behandlungsbänke werden stets nach jeder Behandlung desinfiziert und Einweg-Gesichtstücher kommen zum Einsatz. Das ist nicht neu, aber die Häufigkeit der Desinfektion von Kontaktflächen hat sich zum Beispiel stark erhöht oder der Dialog mit Patienten im Vorfeld der Behandlungen hat sich verändert.

    Was hat sich da geändert?
    Zum einen klären wir jetzt ab, ob Erkältungs- oder Grippesymptome vorliegen. Zum anderen prüfen wir, ob Patienten zu den bekannten Risikogruppen gehören. Dann gilt es abzuwägen, ob ein Besuch in der Praxis der beste Weg ist. Unser Therapeuten-Team ist zwar mit Handschuhen und Mundschutz ausgestattet, kann aber auch Alternativen zur Behandlung in der Praxis anbieten.

    Welche Alternativen kommen da in Frage?
    Wir können natürlich zu Patienten fahren, falls diese den Weg samt etwaigen Risiken nicht auf sich nehmen möchten. Ansonsten können wir unsere Behandlung per Video-Chat anbieten. Um ehrlich zu sein, hätte ich nicht damit gerechnet, dass wir im Jahr 2020 schon so viele Physio-Termine per Video-Stream durchführen. Da sind wir eines von vielen Beispielen dafür, wie die aktuelle Situation die Digitalisierung in Deutschland vorantreibt.

    Wie sieht es überhaupt mit ausreichend Hygiene-Artikeln wie Mundschutz oder Desinfektionsmitteln aus?
    Da haben wir als Physio-Praxis mit regelmäßigen Lieferungen kein Problem gehabt. Selbst Einweg-Mundschutz haben wir stets vorhanden, da diese von den Therapeuten schon vorher bei Kiefergelenksbehandlungen eingesetzt worden sind.

    Viele Unternehmen in Deutschland haben Kurzarbeit angemeldet. Wie sieht es da bei Ihnen aus?
    Kurzarbeit ist bei uns kein Thema gewesen. Wir haben wie von den Behörden vorgesehen geöffnet und wollen gerade jetzt mit dem ganzen Team vollumfänglich für unsere Patienten da sein. Im Gegenteil, wir sind gerade dabei, unser Team um weitere Therapeuten und medizinische Fachangestellte zu ergänzen. Ob Corona oder nicht: Wir wollen unserem Prinzip, dass Patienten innerhalb von 24 Stunden ihren ersten Termin bekommen können, weiterhin treu bleiben.
    Eins möchte ich dazu noch sagen...

    Ja?
    Ich wünsche, dass sich alle Unternehmen und Freiberufler, die von Corona stark betroffen sind, wieder erholen. Für die Mitarbeiter, die plötzlich in Kurzarbeit sind, ist es derzeit keine schöne Situation.

  • Johanniter: Johanniter würdigen zum Tag der Pflege am 12. Mai die Arbeit der Pflegekräfte

    Harburg. Am 12. Mai jährt sich der Geburtstag von Florence Nightingale, der Pionierin der Krankenpflege, zum 200. Mal. Anlässlich dieses besonderen Jahrestags würdigen die Johanniter die enorme Leistung, die von den Mitarbeitenden ihrer ambulanten Dienste, Kurzzeit- und Tagespflegen tagtäglich erbracht wird. In der aktuellen Situation tragen sie ein noch höheres Maß an Verantwortung als zu normalen Zeiten: Pflegebedürftige Menschen müssen auch während der Corona-Krise versorgt werden – zugleich sind sie am meisten gefährdet, einen schweren Verlauf der Erkrankung Covid-19 zu erleiden. Aufgrund der Kontaktsperre müssen sie zum eigenen Schutz auf Besuche von Verwandten verzichten. Die Pflegenden sind somit oft die einzige direkte Verbindung zur Außenwelt. Zugleich leiden sie auch selbst unter den Einschränkungen des Alltags, die aufgrund der Corona-Krise erforderlich sind.

    „Die Bedrohung durch das Coronavirus und die damit verbundenen Schutzmaßnahmen stellen eine außergewöhnliche Belastung für uns alle dar“, erläutert Thomas Edelmann, Vorstand im Regionalverband Harburg. „Für Pflegende bringt diese Sondersituation in vielfacher Hinsicht noch mehr Herausforderungen, das ist uns sehr bewusst. Daher möchten wir ihnen an dieser Stelle ausdrücklich danken und zugleich Mut und Zuversicht für die weitere Zeit zusprechen.“ Es sei begrüßenswert, dass der lebenswichtige Pflegeberuf derzeit ein hohes Maß an öffentlicher Aufmerksamkeit erfahre.

    Doch auch außerhalb einer Krisensituation sei er von immenser Bedeutung. „Unser Wunsch ist es, dass die Menschen, die diesem wichtigen Beruf mit viel Hingabe und Sorgfalt nachgehen, langfristig die Wertschätzung erhalten, die sie verdienen“, betont Cindy Losch, Fachbereichsleitung Ambulante Pflege im Regionalverband Harburg. Die Johanniter im Regionalverband Harburg betreiben fünf ambulante Pflegedienste im Bezirk Harburg, in Buchholz, Seevetal, Salzhausen/Winsen und Lüneburg, je eine Tagespflege in Marmstorf und in Salzhausen sowie eine Kurzzeitpflege im Gesundheitszentrum Salzhausen.

    Auch pflegende Angehörige stehen durch die Sondersituation unter Druck: „Sie gehen oftmals an ihr Limit, während ihre Arbeit weitestgehend unsichtbar bleibt. Auch sie verdienen höchsten Respekt für ihren täglichen Einsatz“, so Losch. Die Johanniter haben speziell für pflegende Angehörige ein kostenloses Online-Kursprogramm. Vier Themenbereiche stehen unter johanniter-pflegecoach.de zur Verfügung: „Grundlagen der häuslichen Pflege“, „Alzheimer und Demenz“, „Wohnen und Pflege im Alter“ sowie „Rechtliche Vorsorge für den Ernstfall“.

  • Lässt sich Brustkrebs verhindern? - Sonderveranstaltung im Krankenhaus Winsen

    Winsen. Brustkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen. Wie Frauen ihr persönliches Erkrankungsrisiko senken können, erfahren sie bei einer Sonderveranstaltung im Krankenhaus Winsen am Montag, 18. März, ab 19 Uhr, mit Johannes Klemm, Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, und Cantienicatrainerin Eva Augenreich.

    Die Zahl der Brustkrebsfälle in den Industrienationen steigt. Dies wird mit veränderten Umweltfaktoren erklärt. Auch wenn es nur wenige Faktoren gibt, deren Einfluss auf das Brustkrebsrisiko wissenschaftlich gesichert ist, scheint es möglich zu sein, der Krebserkrankung durch gesunde Ernährungs- und Lebensweise von Kindheit an vorzubeugen. Johannes Klemm gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand.

    Krebsprophylaxe beginnt laut neuesten Erkenntnissen schon im Mutterleib. Eine Fehlprogrammierung des fetalen Stoffwechsels – beispielsweise durch einen Diabetes der Mutter – erhöht erwiesenermaßen das Langzeitrisiko für Übergewicht und Stoffwechselstörungen beim Kind.

    Übergewicht steht deshalb im engen Zusammenhang mit Brustkrebs, weil es den Östrogenspiegel ansteigen lässt, insbesondere bei Frauen nach der Menopause. Gewichtsmanagement wird deshalb von Frauenärzten empfohlen. „Antikrebs-Diäten“ wie sie vielfach beworben werden, sind damit jedoch nicht gemeint. Diese sind meist einseitig und bei bereits Erkrankten sogar schädlich. Auch die isolierte Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen über Nahrungsergänzungsmittel scheint mehr zu schaden als zu nützen.

    Eine ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil von Ballaststoffen, ungesättigten Fettsäuren (beispielsweise aus Olivenöl) und Gemüse steht zwar nicht mit einem verminderten Krebsrisiko im Zusammenhang, hat sich aber beim Gewichtsmanagement als günstig erwiesen. Außerdem soll sie nach verschiedenen Studien die Überlebensrate von Frauen nach einer Brustkrebserkrankung erhöhen sowie vor anderen Krebsarten wie Darmkrebs schützen.

    Auch mehr Bewegung ist vorteilhaft. Denn wer seinen Körper regelmäßig fordert, hält sein Gewicht. Eine Studie aus Kalifornien hat ergeben, dass Frauen, die mehr als fünf Stunden Sport pro Woche treiben, ein leicht verringertes Brustkrebsrisiko haben. Eindeutiger ist der Zusammenhang für Frauen, die bereits erkrankt sind. Sie haben von moderater sportlicher Betätigung (dreimal pro Woche eine Stunde) einen deutlichen Überlebensvorteil. Forscher nehmen an, dass Bewegung den Östrogenspiegel, den Stoffwechsel und den Hormonstatus positiv verändert sowie das Immunsystem schlagkräftiger macht.

    Cantienica, ein neuartiges Trainingskonzept, das den gesamten Körper umfasst und sich durch seine besondere Präzision auszeichnet, präsentiert Eva Augenreich. Die einst selbst an Brustkrebs erkrankte Frau führt in die ganzheitliche Methode ein, die insbesondere negative körperliche Veränderungen, wie sie durch falsche Belastung entstanden sind, wieder rückgängig machen soll. Die äußere Aufrichtung, die durch intensive Arbeit an Beckenboden und Zwerchfell erzielt wird, hat nach Erfahrung von Cantienica-Trainierinnen wie Eva Augenreich oft auch eine innere zur Folge und wird belohnt mit physischer und mentaler Stärke.

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