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Gleichstellung

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  • 140 Gäste machen Kino-Veranstaltung zum 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts in Buchholz zum Erfolg

    Tostedt/Buchholz.Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet“, sagte Maren Altmann, Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Tostedt. Rund 140 Gäste waren am vergangenen Montag der Einladung des Arbeitskreises der kommunalen Gleichstellungsbeauftragen im Landkreis Harburg gefolgt und waren ins Buchholzer Kino Movieplexx gekommen, um den Film „Die göttliche Ordnung“ zu sehen und im Anschluss noch bei einer Currywurst ins Gespräch zu kommen. Anlass für die Veranstaltung war die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland vor genau 100 Jahren.

    Der Film, in dem es um eine Hausfrau und Mutter von zwei Kindern geht, die sich in den 1970er-Jahren in einem kleinen Schweizer Dorf für Emanzipation und das Stimmrecht für Frauen einsetzt, beeindruckte viele der Zuschauerinnen und Zuschauer. „Zu sehen, dass Frauen so für ihre Rechte gekämpft haben, und dann zu wissen, dass viele von uns heute lieber auf dem Sofa sitzen bleiben, als sich selbst zu engagieren oder auch nur zur Wahl zu gehen, macht schon nachdenklich“, resümierte eine Zuschauerin.
    „Der Kinosaal war voll besetzt, der Abend war ein voller Erfolg. Es gab im Anschluss an den Film einen regen Austausch und viele gute Gespräche“, so Nikola Laudien, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Stelle, die sich besonders freut, dass auch zahlreiche Männer ins Buchholzer Kino gekommen waren. „Gleichstellung geht nicht ohne Männer, das bekommen wir nur gemeinsam hin“, stellt Andrea Schrag, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Harburg, klar. Sie und die anderen Gleichstellungsbeauftragten freuen sich, wenn auch in Zukunft mehr Männer zu ihren Veranstaltungen erscheinen.

    Die nächste Gelegenheit dazu ergibt sich am Freitag, 7. Dezember. Im Kulturbahnhof in Holm-Seppensen wird ab 19.30 Uhr im Rahmen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen das Theaterstück „Die Wortlose“ aufgeführt. Hauptfigur Renate nimmt die Gerechtigkeit in ihre Hände: Das Martyrium ihrer Ehe beendet sie als Mörderin. Jetzt beginnt das Kapitel der Aufarbeitung. Ihr Schweigen bricht. Voller herzzerreißender Komik und erschütternder Tragik erzählt Renate ihre Geschichte.

  • Frauen müssen mehr Präsenz in der Politik zeigen - Ausstellung zur Gleichstellung bis zum 15. April im Kreishaus zugänglich

    Winsen. Es scheint heute undenkbar: Erst 1958 strich der Bundestag das Letztentscheidungsrecht des Mannes in allen Eheangelegenheiten und sein Recht, ein Arbeitsverhältnis seiner Ehefrau fristlos zu kündigen. Denn das galt noch immer, obwohl bereits 1949 der Gleichberechtigungsgrundsatz im Grundgesetz verankert worden war. Doch auch dieser Grundsatz hätte es fast nicht in die Verfassung geschafft. Die vier Mütter des Grundgesetzes standen auf fast verlorenem Posten, und erst eine Protestwelle von Frauen brachte die Wende: Wäschekorbeweise schickten Frauen aus ganz Deutschland Postkarten nach Bonn. Ähnlich war es 1994, als der Grundgesetzartikel ergänzt wurde.

    Seitdem hat der Staat die Aufgabe, die tatsächliche Gleichberechtigung zu fördern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken. All das zeigt eine Ausstellung im Kreishaus in Winsen. Andrea Schrag, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Harburg, hat sie mit Blick auf die Jubiläen 100 Jahre Frauenwahlrecht, 70 Jahre Grundgesetz und 25 Jahre Grundgesetzergänzung konzipiert.

    Die Präsentation wurde zum Internationalen Frauentag eröffnet. Sie ist noch bis zum 15. April in der Lobby des Kreishauses B (Schloßplatz 6) zu sehen.

    Die Schautafeln zeigen verschiedene Meilensteine auf dem Weg zur Gleichberechtigung - angefangen mit dem Frauenwahlrecht, das 1919 nach langem Kampf verwirklicht wurde. Doch auch heute noch liegt der Frauenanteil in den Gemeindeparlamenten bei durchschnittlich nur 25 Prozent, im Bundestag bei nur 30 Prozent. Sorge machen Andrea Schrag politische Kräfte, die rückwärtsgewandte Rollenbilder vertreten und die Gleichstellung von Frauen und Männern in Frage stellen. „Der Aufstieg rechtspopulistischer und nationalistischer Kräfte stellt uns vor Herausforderungen: Wo an demokratischen Errungenschaften geschliffen wird, stehen auch sicher geglaubte Frauenrechte wieder in Frage“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte.

    Umso wichtiger ist es, die Rechte zu verteidigen und am 26. Mai bei der Europawahl das Wahlrecht wahrzunehmen. „Die Gleichstellung von Frauen und Männern gehört von Anfang an zu den Grundwerten der Europäischen Union. Deshalb ist es jetzt wichtig, europäische Grundwerte zu verteidigen.“

    Doch mehr Frauen sollten auch ihr Recht wahrnehmen, gewählt zu werden. „Mehr Frauen in den Parteien und den Parlamenten können die Debatten- und Entscheidungskultur positiv voranbringen“, sagt Andrea Schrag. „Wir müssen Frauen deshalb darin bestärken, Präsenz zu zeigen und deutlich zu machen, dass Politik keine Männersache ist.“ Eine Unterstützungsmöglichkeit könnten Mentoring-Programme wie „Frau. Macht. Demokratie“ sein.

    Auch darüber informiert die Ausstellung und zeigt auf, wie im neuen Mentoring-Programm für die Kommunalwahlen 2021 eine erfahrene Politikerin als Mentorin oder ein erfahrener Politiker als Mentor eine interessierte Frau bei ihrem Einstieg in die Politik unterstützen. Begleitet wird das Mentoring-Programm von den Gleichstellungsbeauftragen vor Ort, die ebenfalls als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen.

  • Pride Week: Auch in Harburg weht die Regenbogenfahne vor dem Rathaus

    Harburg/Hamburg. Auch vor dem Harburger Rathaus weht sie seit Montag: die Regenbogenfahne. Denn es ist Pride Week. Und seit den 70er Jahren ist diese Form der Regenbogenfahne ein Symbol der Lesben-, Transgender, Bi- und Schwulenbewegung und ihrem Kampf um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt – und gegen Diskriminierung.

    Höhepunkt der Pride Week ist der Christopher Street Day (CSD). Auch in Hamburg gibt es ihn und dann zieht die bunte und fröhliche Karawane des Umzugs durch die Straßen. In diesem Jahr ist ja aber bekanntlich aufgrund der Corona-Pandemie alles anders. Und deshalb findet der CSD am Samstag, 1. August 2020, in Form einer Fahrrad-Demo statt.

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    Dazu wird sich der Demonstrationszug rund um die Binnenalster aufstellen und um 12 Uhr auf eine rund acht Kilometer lange Strecke durch St. Pauli und Altona starten. Ende ist dann am Dammtorbahnhof.

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