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Hamburg Towers

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  • Hamburg Towers wollen Auswärtskrise in Kirchheim beenden

    Hamburg. Zwei Wochen hatten die Hamburg Towers Zeit, sich auf ihre nächste Herausforderung vorzubereiten. Diese hört auf den Namen Kirchheim Knights und empfängt den Tabellenzweiten am Samstag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr.

    Auswärtsspiele gingen für die Wilhelmsburger bislang zumeist mit einem deutlichen Leistungseinbruch verglichen zu den Heimpartien einher. Während das Team von Headcoach Mike Taylor in der edel-optics.de Arena in sechs Begegnungen ungeschlagen ist, durchschnittlich 98,2 Punkte erzielt und die Kontrahenten mit einer Differenz von 27,7 Zählern abfertigt, stehen die Zahlen in der Fremde im extremen Kontrast. So kommt Hamburg in gegnerischen Hallen auf lediglich 75,4 Punkte – 5,4 weniger als der Rivale –, was zu einer schwachen 2:3-Bilanz führt.

    Doch Taylor ist zuversichtlich, dem Trend südlich von Stuttgart entgegenzuwirken: „Wir haben in den vergangenen zwei Wochen extrem hart trainiert. Das freie Wochenende hat uns zudem die Möglichkeit gegeben, jeden Spieler wieder gesund zu bekommen, was das wichtigste Erfolgskriterium ist." Vor allem Zonen-Verteidigungen stellten den Aufstiegskandidaten häufig vor gravierende offensive Probleme. „Daher haben wir speziell an unserem Angriff dagegen gearbeitet und signifikante Schritte nach vorne gemacht. Wir sind bereit, egal, welche Defense Kirchheim uns gegenüberstellen wird", unterstreicht Taylor.

    Die sechstplatzierten Ritter (6:6-Bilanz) genießen den Respekt des US-Amerikaners, ungeachtet einer kleinen Krise. Denn die letzten drei Spiele der vom Spanier Mauricio Parra trainierten Baden-Württemberger gingen allesamt verloren, zuletzt mit 68:81 gegen die MLP Academics Heidelberg. „Kirchheim hatte dafür auch einige beeindruckende Auftritte in dieser Saison", weiß Taylor.

    Verlassen kann sich der langjährige Zweitligist aus dem 40000-Einwohner-Städtchen auf seine gute Defensive sowie auf Scoring-Maschine Rohndell Goodwin (17,6 Punkte pro Spiel). Ebenfalls überzeugend agieren seine US-amerikanischen Landsleute DaJuan Graf (12,8 PpS) als Point Guard sowie Keith Rendleman (11,1 PpS) auf der Center-Position. Die Knights sind eine der erfahrensten Mannschaften, was sich auch am Ligabestwert von nur 11,2 Ballverlusten ablesen lässt.

    Für die fitten Towers um Kapitän Achmadschah Zazai, der am Mittwoch seinen 32. Geburtstag feierte, wird es Standortbestimmung wie Reifeprüfung zugleich sein. „Es muss uns gelingen, auch auswärts eine konstant starke Leistung über 40 Minuten abzurufen", fordert Taylor.

    Wie üblich wird im Internet eine Live-Übertragung angeboten. Den Stream gibt es auf www.airtango.live zu sehen.

  • Hamburg Towers chancenlos in Heidelberg

    Heidelberg.  Auswärts fehlt den Hamburg Towers nach wie vor die Konstanz. Bei den MLP Academics Heidelberg musste der Aufstiegskandidat einen weiteren Rückschlag erleiden und verlor die Spitzenbegegnung mit 70:85 (49:65, 31:42, 16:24).

    In Abstinenz der geschonten Justus Hollatz und Jürgen Rich setzte Headcoach Mike Taylor zu Beginn wie üblich auf Achmadschah Zazai, Tevonn Walker, Drew Barham, Beau Beech und Jannik Freese. Gegen die eher gemächlich agierenden Gastgeber war der Hamburger Gameplan schnell ersichtlich: aufs Tempo drücken, wann immer es geht. Zazai spurtete den Court im altehrwürdigen Olympiastützpunkt auf und ab. Den physischen Big Men der Baden-Württemberger versuchte sich der Tabellenzweite per Twin-Tower-Formation mit Freese und Justin Raffington zu erwehren. Ein Erfolgsrezept. Nach Dreier von René Kindzeka hatte sich Hamburg auf 16:12 (8. Minute) abgesetzt. Und von da an lief plötzlich nichts mehr zusammen. Am Viertelende lagen die herausragend treffenden Heidelberger mit 24:16 vorne.

    Viertelübergreifend wurde ein 14:0-Lauf daraus, ehe Freese einen Freiwurf zum 17:26 aus Gäste-Sicht verwandelte (12.). Dieses Mini-Erfolgserlebnis sorgte keinesfalls für einen Aufwärtstrend. Stattdessen musste Taylor die Notbremse namens Auszeit ziehen (17:30/13.). Und dennoch: Die Towers sahen gegen die druckvolle Mann-Verteidigung der Academics kaum einen Stich. 11:03 Minuten gelang kein Feldkorb. Als Freese einen Korbleger traf, beendete dies einen 26:7-Run der Hausherren, die bereits auf 38:25 enteilt waren (19.). Zur Halbzeit stand es 42:31.

    Was bis dato offensiv funktionierte, waren Penetrationen zum Korb, die häufig in Freiwürfen resultierten. Diese Aggressivität bewahrte sich das Taylor-Team nach dem Seitenwechsel und drückte den Rückstand durch Walker in den einstelligen Bereich (35:44/22.). Die Hoffnung verflog schnell. Auch ein seltener emotionaler Ausbruch von Co-Trainer Benka Barloschky half wenig. Bis auf 62:45 (28.) zog Heidelberg davon. Mit Hrvoje Kovacevic als Spielmacher wurde es gegen Viertelende etwas strukturierter, sodass es mit einem 49:65-Rückstand in den Schlussabschnitt ging.

    Auf die Gefahr hin, ein Duplikat des vorherigen Absatzes zu produzieren, galt auch in den finalen Minuten, dass sich die Towers zunächst wieder herankämpften und nach schönem Ballgewinn samt folgendem Korbleger von Malik Müller auf 57:65 dran waren (35.). Die Folgeerscheinungen: siehe Abschnitt darüber.

    „Wir müssen lernen, besser gegen physische Verteidigungen anzugreifen. Ich bin nicht zufrieden mit der Art und Weise, wie wir offensiv auf die Härte eines starken Gegners geantwortet haben. Aber die Mannschaft entwickelt sich immer noch, und ich bin sehr froh, wie engagiert die Spieler stets ins Training kommen", resümierte Taylor bei der Pressekonferenz.

    Hamburg Towers: Zazai (4 Punkte), Beech (8), Walker (10), Kovacevic, Kindzeka (14), Müller (5), Freese (20), Raffington (6), Barham (3).

    Die Towers genießen das Privileg, die finale Partie des Jahres daheim zu absolvieren. Am Sonntag, 23. Dezember, sind die Nürnberg Falcons zum Weihnachtsspiel zu Gast. Tip-Off ist um 17 Uhr. Karten sind hier erhältlich: https://hhtowers.wlec.ag/hamburg-towers-vs-nuernberg-falcons-bc-tickets-26.html#tour36

  • Hamburg Towers defensiv überragend in Kirchheim

    Kirchheim. Es geht also doch auswärts. Nach zuletzt eher enttäuschenden Auftritten in der Fremde haben die Hamburg Towers eindrucksvoll in die Spur zurückgefunden. Bei den Kirchheim Knights gewann die Mannschaft von Headcoach Mike Taylor mit 80:65 (58:39, 37:29, 15:16). Schlüssel zum Sieg war eine herausragende Defensivleistung.

    Südlich Stuttgarts mussten die Gäste ohne die erkrankten Justin Raffington und Justus Hollatz auskommen. An der gewohnten Starting Five aus Achmadschah Zazai, Tevonn Walker, Drew Barham, Beau Beech und Jannik Freese änderte dies nichts. Ebenfalls fast schon Gewohnheit: Auswärts brauchten die Towers etwas, um in ihren Rhythmus zu kommen. Sämtliche Punkte mussten hart erkämpft werden, was jedoch auch dazu führte, dass die Hamburger die offensive Aggressivität in die Defensive übertrugen. Walker fungierte als Katalysator, um den Angriff ins Rollen zu bringen. Dennoch musste sein Team nach Viertel eins einem 15:16-Rückstand hinterherlaufen.

    Was die 1050 Zuschauer in der schnuckeligen Sporthalle Stadtmitte zu sehen bekamen, war im zweiten Abschnitt mitunter schwere Kost. Punkte hatten Seltenheitswert, und zu allem Überfluss musste René Kindzeka aufgrund einer Oberschenkelprellung zwischenzeitlich raus. Selbstredend kehrte der Kämpfer schon bald wieder aufs Spielfeld zurück. Wo seine Towers langsam Mittel zu finden schienen: Ecken-Dreier und Fastbreaks – die Zonen-Verteidigung der Ritter war entlarvt. Dazu blieb der Gastgeber während eines 9:0-Spurts des Tabellenzweiten mehr als drei Minuten ohne Zähler, was in einer 37:29-Pausenführung von Taylors Truppe resultierte.

    Das zuletzt auswärts häufig schwache dritte Viertel überstanden die Wilhelmsburger diesmal unbeschadet. Im Gegenteil: Sie bauten den Vorsprung sogar aus. Nach einem Beech-Dreier war es erstmals mucksmäuschenstill im Schwabenland, nur die gut zehn mitgereisten Towers-Fans bejubelten das 47:32 (25. Minute). Defensiv absolvierten die Towers ihr vermutlich stärkstes Viertel der Saison. 6:16 Minuten hielten sie die Hausherren punktlos und erzielten währenddessen selbst 14 Zähler bis zum 55:32 (27.). Nach 30 Minuten stand es 58:39.

    Geschlagen gaben sich die Ritter jedoch noch lange nicht und zauberten prompt sechs unbeantwortete Punkte aufs Parkett. Und es dauerte keine drei Minuten, da war Kirchheim auf 52:62 herangekommen. Die Antwort servierte Barham aus seinem Signature-Ecken-Spot, der an beiden Enden des Courts überzeugende Walker legte direkt nach (68:54/34.). Nach Barhams Drei-Punkt-Spiel zum 76:58 (37.) merkte Taylors Schwiegervater, der ehemalige tschechische Nationalspieler Gerry Dietl, vom Spielfeldrand aus folgerichtig an: „It's over."

    „Ich bin begeistert von diesem Auswärtssieg. Es ist uns gelungen, die Zonen-Verteidigung gut zu attackieren, und wir haben hervorragend verteidigt – und das an einem Ort, wo es alles andere als einfach ist zu gewinnen", sagte Taylor hocherfreut.

    Ein weiterer Doppelspieltag steht den Towers nun bevor. Zunächst besucht Aufsteiger ROSTOCK SEAWOLVES am Freitag, 14. Dezember, um 19.30 Uhr die edel-optics.de Arena. Zwei Tage später, am Sonntag, 16. Dezember, um 17 Uhr gastieren die Hamburger zum Topduell bei den MLP Academics Heidelberg.

  • Spitzensport-Wochenende in Wilhelmsburg: BSV und Towers im Einsatz

    Buxtehude/Wilhelmsburg. Sportfans im Hamburger Süden sollten sich das erste September-Wochenende in ihrem Kalender markieren! Am 2. und 3. September wird in der Wilhelmsburger edel-optics.de Arena absoluter Spitzensport zu sehen sein: Sowohl der Handball-Pokalsieger der Frauen, der Buxtehuder SV, als auch die Basketball-Mannschaft der Hamburg Towers werden am Sonnabend und Sonntag in der ehemaligen Inselpark-Halle im Einsatz sein.

    Am Sonntag, 3. September, trifft der Buxtehuder SV ab 16 Uhr im HBF-Supercup auf die SG BBM Bietigheim. In der Partie Meister gegen Pokalsieger wird sechs Tage vor dem Bundesliga-Start der erste Titel der Saison vergeben. Das letzte Pflichtspiel-Aufeinandertreffen beider Teams haben die Buxtehuder völlig überraschend für sich entschieden. Im Pokalhalbfinale setzte sich der BSV in Bietigheim mit 22:30 gegen den deutschen Meister durch. Im Wohnzimmer der Towers hofft der Pokalsieger nun, die Überraschung zu wiederholen

    Karten für den HBF-Supercup sind online unter www.ticketmaster.de sowie im BSV-Shop in Buxtehude und in sämtlichen Ticketmaster-Verkaufsstellen erhältlich. Einen ersten Vorgeschmack auf die Partie gab es bereits vor zwei Wochen beim 4. Wittlicher Handball-Cup. Dort setzte sich allerdings die SG BBM Bietigheim mit 26:30 im Finale durch.

    Bereits einen Tag vor dem HBF-Supercup findet in Wilhelmsburg der Saisonauftakt der Hamburg Towers statt. Die Zweitliga-Basketballer der Towers treffen am Sonnabend, 2. September, ab 19:30 auf die Oettinger Rockets Gotha. Die Towers erfreuen sich in der Hansestadt großer Beliebtheit. Regelmäßig sind mehr als 3.000 Fans bei den Heimspielen in der Halle. Tickets für den Saisonauftakt der Towers sind unter www.hamburgtowers.de/tickets  erhältlich.

    Wir freuen uns, dass wir den Handball-Fans in der Metropol-Region Hamburg das Highlight Supercup bieten können. Da die Hamburg Towers einen Tag vor uns in Wilhelmsburg spielen, ist an diesem Wochenende für alle Sportbegeisterten was dabei. Eventuell finden ja einige Towers-Fans den Weg zu unserem Supercup, genauso wie vielleicht BSV-Fans bei den Towers dabei sein werden“, sagt BSV-Manager Peter Prior im Vorfeld des Events.

    Ein Besuch beider Spitzensport-Veranstaltungen lohnt sich auf alle Fälle, denn die Handballer des Buxtehuder SV sowie die Hamburg Towers garantieren den Zuschauern spannende Sportevents. Außerdem erhalten alle Besucher des Towers-Saisonauftakts im Zuge des „Doppelspieltags“ beim HBF-Supercup bei Vorlage ihrer Towers-Karte zwei Euro Rabatt beim Erwerb ihres Tickets an der Tageskasse.

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