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Handball

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  • Buxtehude. Die Handballerinnen des Buxtehuder SV haben die Auswärtsaufgabe in der Bundesliga beim SV Union Halle-Neustadt glänzend bewältigt. Mit 32:26 gewann der BSV beim Abstiegskandidaten und machte den unnötigen Punktverlust aus dem Hinspiel vergessen. Dabei sah es in den Anfangsminuten nicht danach aus. Der BSV erwischte einen schlechten Start in die Partie. Die ersten vier Angriffe konnten die Gäste nicht im Tor unterbringen. Den ersten Treffer für Buxtehude erzielte nach rund vier Minuten Lone Fischer nach einem langen Pass von Torfrau Lea Rühter.

    Anschließend war es Lisa Prior, die für das Tore werfen verantwortlich zeigte. Erst traf sie aus dem Spiel heraus, um danach drei Siebenmeter zur ersten BSV-Führung zum 5:4 zu erzielen. Buxtehude konnte sich beim 9:6 einen kleinen Vorsprung erspielen. Dieser hätte noch deutlicher sein können, doch mehrmals scheiterten die Gäste an Halles Torfrau Anica Gudelj. Dennoch führte der BSV zur Pause mit 15:12. Nach dem Seitenwechsel erwischte der BSV den besseren Start. Oldenburg und Lisa Prior mit zwei weiteren Siebenmetern sorgte für eine komfortable 18:12-Führung.

    Anschließend agierte der BSV im Angriff zu hektisch. Auch in der Deckung fehlte die Abstimmung. So bot sich in der 43. Minute für die Gastgeberinnen den Anschluss zu erzielen. Sophie Lütke traf zum 20:21. Das Spiel drohte zu kippen, da Buxtehude auch in Unterzahl war. Doch statt das Halle den Ausgleich erzielte, setzte sich der BSV wieder ab. Vier Tore in Serie sorgten wieder für eine beruhigen-de 26:21-Führung. Die "Wildcats" gaben sich aber nicht auf und verkürzten drei Minute vor dem Ende auf 26:29. Um sein Team nochmal zu sortieren, nahm Dirk Leun die Auszeit. Buxtehude behielt im Gegensatz zum29:29 im Hinspiel die Ruhe. Schirmer erzielte zwei weitere Tore und Lisa Prior verwandelte ihren achten Siebenmeter. Dank des Sieges kletterte der BSV auf Platz fünf, da Konkurrent Borussia Dortmund mit 23:26 gegen den Thüringer HC verloren hat.

  • Tostedt. Riesenjubel herrschte im Mai bei den Handballfrauen des MTV Tostedt und ihren vielen Fans: Mit einem 25:23 (16:7) Auswärtssieg beim Verfolger HV Lüneburg hatten die Tostedterinnen die Meisterschaft in der Landesliga und damit den angestrebten Aufstieg in die Oberliga geschafft.

    Sie sind damit nach rund zwei Jahrzehnten Pause wieder zurück im Handball-"Oberhaus" Niedersachsens. In der kommenden Saison spielen die MTV-Handballerinnen jetzt gegen Spitzenteams aus Hannover, Göttingen und Wolfsburg. Und das VfL-Team aus der VW-Stadt ist am Sonntag, 10. September (Spielbeginn 17 Uhr), auch der erste Gegner in der Sporthalle Schützenstraße. Ein weiterer Grund zur Freude bei den Verantwortlichen und der Mannschaft des MTV Tostedt war die Zusage der Sparkasse Harburg- Buxtehude und der Bäckerei Weiss, das MTV- Aufsteiger-Team finanziell kräftig zu unterstützen.

    Jens Schippmann, Abteilungsleiter beim MTV Tostedt und Teammanager der Oberligadamen: „Ich bin sehr dankbar und froh, dass wir mit der Sparkasse Harburg-Buxtehude und der Bäckerei Weiss zwei Top-Unternehmen als Hauptsponsoren gewinnen konnten. Ich denke, dass unser Konzept und die frischen Ideen der beiden Unternehmen absolut zusammenpassen." Schippmann weiter: "Dass wir noch viele weitere Unternehmen in der Region gefunden haben, die nun alle ein Teil der großen Handballfamilie MTV Tostedt sind, macht das Projekt aber erst durchführbar. Wir sind fast überall mit offenen Armen empfangen worden und sind allen sehr dankbar, denn es gibt bei uns keine kleinen und großen Sponsoren. Es sind alle unsere Partner, die wir hoffentlich mit tollem Handball begeistern werden. Für uns ist die Suche nach weiteren Partnern aber noch nicht beendet, denn bislang haben wir unseren kompletten Etat nicht ganz gedeckt. Wir sind aber guter Hoffnung, noch den einen oder anderen für unser Projekt zu begeistern.

    Die MTV-Oberliga-Mannschaft besteht hauptsächlich aus Spielerinnen, die auch in Tostedt ausgebildet wurden. Über viele Jahre hinweg haben die Jugendtrainer eine exzellente Arbeit geleistet. Abteilungsleiter und Teammanager Schippmann und Trainer Andreas Peikert sind sich einig: "Diese Vereinsphilosophie werden wir auch weiter verfolgen. So hat sich der Nachwuchs der weiblichen B- und C-Jugend für die jeweiligen Landesligen qualifiziert. Wir werden weiter auf den Nachwuchs setzen und sehen, wie weit wir kommen. Unser Saisonziel ist natürlich der Klassenverbleib in der Oberliga."

    Einer der Höhepunkte der neuen Saison wird das Benefiz-Spiel der MTV-Handballerinnen gegen das Team des deutschen Pokalsiegers Buxtehuder SV Ende November/Anfang Dezember in Tostedt sein, dessen Erlös an das Hamburger Kinderhospiz "Sternenbrücke" fließt. Das Buxtehuder Bundesliga-Team wird wie auch die "Luchse" der Handball-Gemeinschaft Buchholz/Rosengarten ebenfalls von der Sparkasse Harburg-Buxtehude gesponsert. Besonders freuen sich die MTV- Handballerinnen auch auf die Lokalderbys gegen die Mannschaft des Nachbarn TuS Jahn Hollenstedt.

    Zum Thema Finanzierung sagt Jens Schippmann: "Uns war klar, dass wir mit dem Aufstieg in die Oberliga eine einmalige Chance bekommen haben, die wir nutzen mussten. Wir werden neben der Oberligasaison auch dafür sorgen, dass unsere anderen Mannschaften mitfiebern können. So werden alle MTV- Mannschaften mit einheitlichen Trikots und Trainingsanzügen ausgestattet. Alle Sponsoren, die auf der Oberligakleidung drauf sind, werden auch bei den anderen MTV- Handballteams zu sehen sein. Alles nach dem Motto “ACHTUNG: Tostedt kommt!"

  • Buxtehude. Am Freitag, 20.07.18, ab 18.30 Uhr bestreiten die Handball-Frauen des Buxtehuder SV ihr erstes Testspiel in der Vorbereitung. In der Halle Süd in Buxtehude trifft das Team auf die chinesische Nationalmannschaft. Für die Chinesinnen dient der Test als Vorbereitung auf die im August stattfindenden Asian Games.

    Neun Tage ist der BSV bereits in der Vorbereitung aktiv. Das Spiel gegen China ist für die Mannschaft der erste Test. Entsprechend werden am Freitag erstmals die Zugänge Mieke Düvel, Malene Staal und Isabelle Dölle das BSV-Trikot tragen. Zudem geben Melissa Luschnat und Paula Prior ihr Comeback nach ihrer Rückkehr aus Buchholz-Rosengarten. Lediglich Neuzugang Annika Lott und Torhüterin Lea Rühter befinden sich nach der Teilnahme an der U20- Weltmeisterschaft noch nicht im Training.

    Für Heike Axmann, die BSV-Trainer Dirk Leun weiterhin vertritt, dient der erste Test dazu, um die neuen Spielerinnen erstmals im Spielverhalten zu sehen: „Es ist wichtig, dass sich die Spielerinnen untereinander einspielen und ein Gefühl füreinander bekommen. Angesichts des aktuellen physischen Trainings wollen wir die Belastung auf alle Spielerinnen verteilen. Das Ergebnis ist für mich nicht von Belangen.

    Bereits seit Anfang Juli befindet sich die chinesische Nationalmannschaft für ein vierwöchiges Traningslager in Deutschland. „In dieser Zeit wird die Mannschaft zwölf Spiele absolvieren“, sagt Lilun Zhong, Geschäftsführer von Goal2China, der Agentur die den Deutschland-Aufenthalt der Nationalmannschaft betreut. Bisher gewann die Mannschaft bereits zweimal gegen Drittligaaufsteiger SC Alstertal- Langenhorn (33:19 und 28:21) und gegen den Hamburgligisten TH Eilbeck (43:14).

    Am Mittwoch stand zudem ein Test gegen die Drittligamannschaft des BSV und am Donnerstag ein Spiel gegen die SG Rosengarten/Buchholz an. Bis Anfang August folgen weitere Testspiele in ganz Deutschland. Unter anderem testet die chinesische Nationalmannschaft gegen die Bundesligisten SG BBM Bietigheim, Neckarsulmer Sport-Union, TV Nellingen und Frisch Auf Göppingen.

    Für die Asiatinnen ist es bereits das zweite Trainingslager in diesem Jahr in Deutschland. Im März ab- solvierte das Team bereits zwei Spiele gegen die „Werkselfen“ von Bayer Leverkusen (22:39 und 21:25). Außerdem siegte China 31:30 gegen Zweitligist TV Beyeröhde. „Für uns dienen die Trainings- lager als Vorbereitung auf die Asian Games“, erläutert Zhong. An diesen wird die Mannschaft im August im indonesischen Jakarta teilnehmen. Vor vier Jahren verpasste die Mannschaft bei den Asian Games mit Rang vier knapp eine Medaille.

    Tickets für das Spiel gegen die chinesische Nationalmannschaft gibt es an der Tageskasse ab 17 Uhr zu kaufen. Der Preis pro Ticket beträgt acht Euro (ermäßigt vier Euro).

  • Buxtehude. Am kommenden Samstag, 19. Januar, Spielbeginn 16 Uhr, empfangen die Handball-Frauen des Buxtehuder SV die HSG Bad Wildungen „Vipers“ in der Halle Nord. Der BSV will an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anschließen und strebt den dritten Bundesliga-Sieg in Serie an.

    Seit der Europameisterschafts-Pause läuft es beim Buxtehuder SV rund. In der Bundesliga gab es Siege gegen Frisch Auf Göppingen und Bayer Leverkusen, im DHB-Pokal-Viertelfinale hatte das Team den Titelaspiranten SG BBM Bietigheim am Rande des Ausscheidens. „Wir müssen da weitermachen, wo wir aufgehört haben und sehr diszipliniert spielen“, sagt BSV-Trainer Dirk Leun.

    Ein Grund für die positiven Ergebnisse ist die Kontinuität innerhalb eines Spiels. „Wir spielen deutlich stabiler und haben nicht mehr die Durchhänger wie zu Saisonbeginn.“ Einen Selbstläufer erwartet Leun gegen den Tabellennachbarn trotzdem nicht. „Bad Wildungen hat eine sehr bewegliche und aggressive Deckung und mit der Schweizer Nationaltorhüterin Manuela Brütsch eine gute Torfrau“, erklärt Leun.

    Seit dem Pokalspiel in Bietigheim hatten die BSV-Frauen zehn Tage lang Zeit, um sich zu regenerieren und auf die „Vipers“ vorzubereiten. Die HSG hatte sogar zwei Wochen kein Spiel. „Mir ist es lieber so, damit sich die Spielerinnen vernünftig ausruhen können, als dass wir wieder eine englische Woche gehabt hätten“, sagt Leun.

    Am Wochenende muss er - wie schon im Pokalspiel - auf Torfrau Julia Gronemann verzichten. Die ehemalige Spielerin der HSG (2010 bis 2013) leidet an Schulterproblemen.

  • Buxtehude. Gleich zu Beginn der Vorbereitung zur Bundesliga-Saison 2018/19 können sich die Buxtehuder Handball-Fans auf einen internationalen Test freuen. Die Handball-Nationalmannschaft Chinas ist zu Gast in Buxtehude und bestreitet im Rahmen eines Trainingslagers ein Testspiel gegen die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV. Die Partie findet am Freitag, 20. Juli, ab 18.30 Uhr in der Halle Süd (Berliner Straße) statt. Die eigentliche Spielstätte des Bundesligisten, die Halle Nord, wird in den Ferien renoviert und steht nicht zur Verfügung.

    Der Bundesliga-Dritte der Vorsaison startet am 9. Juli mit einer Leistungsdiagnostik beim Physio- Partner Lasarzik & Lohmann in die Vorbereitung, das erste Handball-Training findet am 11. Juli
    statt. Bereits zehn Tage nach Trainingsstart kommt es somit gegen die Nationalmannschaft Chinas zum ersten öffentlichen Testspiel.

  • Winsen. Eine Trainingseinheit der besonderen Art erlebten die B-Jugend-Handballer und C-Jugend-Handballerinnen der HG Winsen am vergangeneen Donnerstagabend. Lone Fischer, Bundesliga-Handballerin des Buxtehuder SV, überraschte den Handball-Nachwuchs mit einem Besuch im Training. Die 48-fache Nationalspielerin gab den Jugendlichen wertvolle Profi-Tipps und beantwortete den Handball-Kids beim anschließenden Star-Talk geduldig alle Fragen.

    Die ersten 45 Minuten des Trainings widmete sich Lone Fischer ganz dem weiblichen Nachwuchs. Im Fokus des Trainings standen außer Übungen für Kondition, Kraft und Schnelligkeit natürlich mit vielen Spieleinheiten und Spielelementen das Handballspielen. Im zweiten Trainingsteil wurde dann gemeinsam mit den Jungs und Mädchen trainiert.

    Thorsten Wrobel, Trainer der weiblichen C-Jugend, zeigte sich begeistert: „Vielen Dank an die Sparkasse Harburg-Buxtehude und an Lone Fischer für dieses großartige Erlebnis. So etwas bringt Abwechslung ins Training und ist für unsere Mädchen und Jungs eine tolle Motivation. Vorbilder sind für die Entwicklung junger Sportler wichtig. Wenn sie diese hautnah erleben können, ist das eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich bin überzeugt, wir werden noch lange davon zehren.“

    Ein erneutes Treffen gibt es möglicherweise im neuen Jahr in Buxtehude. Denn: Lone Fischer hatte außer Autogrammkarten und Postern auch eine Einladung der Jugendmannschaften zu einem Bundesliga-Heimspiel des BSV im Gepäck. Auch Silke Heitmann, Leiterin des Sparkassen-Beratungscenters Winsen, war sehr angetan: „Es war ein toller Trainingsnachmittag. Zu sehen, wie motiviert die Jugendlichen bei der Sache sind und wie sie versuchen, die Tipps von Lone Fischer direkt umzusetzen, war klasse. Die HG Winsen betreibt seit vielen Jahren eine hervorragende Nachwuchsarbeit und diese unterstützen wir als Sparkasse gern. Wenn wir das dann noch in einer solchen Form tun können, ist das einfach nur gut.

    Das „Sparkassen Star-Training“ ist Bestandteil der Sponsoring-Kooperation der Sparkasse Harburg-Buxtehude mit dem Frauenhandball-Bundesligisten Buxtehuder SV. Lone Fischer, die vor kurzem erst ihren 1.000 Treffer für den BSV erzielt hat, besucht und unterstützt Jugendtrainings von Vereinen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Harburg-Buxtehude. „Die Nachwuchsförderung ist uns als Sparkasse ein großes Anliegen. Viele Vereine betreiben eine engagierte Jugendarbeit und Handball hat in unserer Region einen hohen Stellenwert. Da liegt es nahe, dass wir sympathische Profis wie Lone Fischer als Vorbild und Motivation zum Handball-Nachwuchs bringen“, sagt Wilfried Wiegel, Sponsoring-Verantwortlicher der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

    Interessierte Vereine können sich gern in der Unternehmenskommunikation der Sparkasse Harburg-Buxtehude melden (Telefon: 0 40/766 91 20 30). Infos zu Mannschaften und Trainingszeiten der HG Winsen finden Interessierte unter www.handball-winsen.de 

  • Buxtehude. Freude war in den Reihen der Handball-Frauen des Buxtehuder SV nach dem 27:20-Auswärtssieg in Leverkusen nicht zu spüren. Zu groß war die Betroffenheit über die Verletzung von Rückraumspielerin Yara Nijboer. Bei einem Kempa-Versuch gut eine Minute vor Spielende hatte sich die Niederländerin das Knie verdreht und musste vom Spielfeld getragen werden. „Wir befürchten das Schlimmste“, sagte BSV- Trainer Dirk Leun. Und er sollte recht behalten: Yara Nijboer fällt jetzt mindestens ein halbes Jahr aus.

    Dabei hätte der Buxtehuder SV allen Grund zur Freude gehabt. Der Pokalsieger ist mit vier Siegen in die Bundesliga gestartet und hat sich im DHB-Pokal locker in die nächste Runde gespielt. Und am kommenden Sonnabend, 14. Oktober, öffnet sich in der Halle Nord der Vorhang der internationalen Bühne – und das nach einem Jahr Abstinenz bereits zum 16. Mal. „Handball-Festtage für Buxtehude“ bezeichnet BSV-Manager Peter Prior die Europapokal-Spiele gern einmal.

    Im Hinspiel der zweiten Runde des EHF-Cup empfängt der BSV den ungarischen Vertreter Vaci NKSE, Anwurf ist um 16 Uhr. BSV-Trainer Dirk Leun hat großen Respekt vor dem Gegner und erwartet ein umkämpftes Duell auf Augenhöhe: „Vaci hat eine körperlich robuste und individuell sehr stark besetzte Mannschaft. Die Chancen auf ein Weiterkommen sehe ich bei 50:50, nach dem Ausfall von Yara vielleicht sogar ein wenig mehr bei den Ungarn.

    Umso mehr gilt es jetzt die vorhandenen Kräfte zu bündeln, um auch im Europapokal an die Erfolge in Bundesliga und Pokal anknüpfen zu können. Dirk Leun vertraut seiner Mannschaft und setzt zugleich auf den Faktor „Hölle Nord“: „Wir müssen als Mannschaft noch enger zusammenrücken und hoffen natürlich auch auf unsere Fans. Gemeinsam haben wir schon so manche Schlacht in der Halle Nord geschlagen und gewonnen.“ Denn Leun geht davon aus, dass am Ende die Mannschaft weiterkommt, die das bessere Heimspiel abliefert.

    Das bis dato letzte BSV-Duell gegen eine ungarische Mannschaft, das Achtelfinale des EHF-Cup 2014 gegen Erd Handball, ist ein guter Beleg für diese besonderen Tage in der Halle Nord. Nach einer desaströsen Leistung und einer deftigen Hinspiel-Niederlage in Erd (23:32) sahen die Fans am
    8. Februar 2014 in der Halle Nord die Wiederauferstehung ihrer Mannschaft. Der BSV holte den Neun-Tore-Rückstand auf, gewann das Rückspiel mit 31:22 und kam wegen der mehr erzielten Auswärtstore doch noch weiter.

    Tickets & Livestream: Gut 100 Sitzplatzkarten sind noch im Vorverkauf für das Europapokal-Spiel, erhältlich im BSV- Shop (Viverstraße) sowie online unter www.ticketmaster.de . Die Tageskasse öffnet morgen um 14 Uhr. Insgesamt fasst die Halle Nord auch im Europapokal 1300 Zuschauer, Mannschaft und Verantwortliche des BSV hoffen auf eine erstmals in dieser Saison „volle Hütte“. Da die Europapokal-Spiele nicht als Internet-Livestream übertragen werden, ist der Besuch in der Halle Nord auch die einzige Möglichkeit, das Spiel zu erleben.

  • Buxtehude. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV bleiben auch im fünften Ligaspiel ungeschlagen. Gegen FRISCH AUF Göppingen setzte sich der deutsche Pokalsieger in einem Kampfspiel mit 25:21 in der Halle Nord durch. Beide Mannschaften wechselten sich dabei mit guten und schlechten Phasen ab. Dies wurde vor allem in der zweiten Halbzeit zwischen der 43. und der 53. Minute deutlich, als vor 1.089 Zuschauern in der Halle Nord nur ein einziger Treffer fiel. Beste Torschützin der Partie war einmal mehr Lone Fischer mit acht Treffern, die sie alle in der ersten Hälfte erzielte.

    Das Team von Trainer Dirk Leun startete mit Torfrau Julia Gronemann in die Partie. Die BSV-Torhüterin war am Wochenende gegen Váci NKSE mit einer überragenden Leistung Garantin für den Erfolg. Doch zunächst war es Gästetorhüterin Kristy Zimmermann, die glänzte. Die Angriffsversuche der Gastgeberinnen verpufften zunächst förmlich, so dass Göppingen früh mit 2:0 in Führung ging (3. Minute). Der BSV war anschließend aber hellwach und erzielte nach Treffern von Isabell Kaiser und Lone Fischer den Ausgleich binnen 60 Sekunden.

    In der Anfangsphase musste der BSV früh einen Schreckmoment verkraften: Rechtsaußen Maike Schirmer sprintete mit schief wegstehenden kleinen Finger zur Bank, konnte aber später mit getapten Fingern zurück ins Spiel. Kurz zuvor wuchtete Emily Bölk mit einen Wurf aus dem Rückraum den Ball zum 3:4 in die Maschen (10. Minute). Dennoch lief bei den Gastgeberinnen noch wenig zusammen. Dirk Leun nahm in der 13. Minute ein Time-Out, beim Spielstand von 3:6 konnte der BSV-Coach nicht zufrieden sein. Wie in den vergangenen Spielen schien Leun die richtigen Worte gefunden zu haben, denn der BSV drehte das Spiel binnen weniger Minuten. Ein 5-0-Lauf mit fünf Treffern von Lone Fischer sorgte für die 8:6-Führung nach exakt 17 gespielten Minuten.

    Nachdem der BSV erstmals mit drei Treffern führte (11:8, 20. Minute) kämpfte sich FRISCH AUF wieder ins Spiel – der Ausgleich durch die Petra Adamkova zum 11:11 in der 25. Minute war die logische Konsequenz. Allerdings legte auch der BSV nochmal nach. Lisa Prior traf per Siebenmeter zum 14:12-Pausenstand. Göppingen hatte nochmal die Chance zu verkürzen, doch die Uhr machte den Gästen einen Strich durch die Rechnung.

    Es blieb dann auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ein enges Spiel. Die Niedersächsinnen hielten die Zwei-Tore-Führung konstant und wenig später sorgten Lynn Knippenborg und Friederike Gubernatis nach Paraden von Peveling erstmals für eine Vier-Tore-Führung des BSV (19:15, 40. Minute). Eine niederländische Co-Produktion, Knippenborg auf Michelle Goos, sorgte gar nur Minuten später für die erste Fünf-Tore.Führung. Dirk Leun an der Seitenlinie ballte zum Jubel die Faust.

    Was die Fans in der Halle Nord nicht ahnten: Es sollte der letzte BSV-Treffer für längere Zeit sein. Mehr als zwölf Minuten erzielte der Pokalsieger keinen Treffer mehr, aber auch Göppingen konnte in dieser Phase nicht herankommen, lediglich ein 7-Meter von Hrbkovà gelang den Göppingerinnen in dieser Zeit. Entscheidenden Anteil daran hatte Antje Peveling, die einen Siebenmeter sowie einen Tempo-Gegenstoß entschärfen konnte.

    Auch Göppingen sollte nicht ohne Schockmoment durch die Partie kommen: Torfrau Zimmermann blieb nach einer Parade gegen Lynn Knippenborg verletzt liegen, schien sich am Handgelenk verletzt zu haben. Edit Lengyel hütete in der Schlussphase das Göppinger Tor und in besagter Schlussphase musste der BSV noch einmal zittern

    Die Minuten ohne BSV-Tor häuften sich und Göppingen kam wieder auf zwei Tore heran – 22:20 mit noch fünf Minuten auf der Uhr. Dann erlöste Friederike Gubernatis die Halle Nord nach mehr als 12 torlosen Minuten und stellte den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Gubernatis setzte zudem den Schlusspunkt der Partie zum 25:21. Der BSV steht damit in der Liga bei 10:0 Punkten und ist im siebten Pflichtspiel in Serie erfolgreich.

    Glückwunsch an Buxtehude zum Sieg. Ich bin sehr zufrieden mit der kämpferischen Leistung meines Teams, es war ein spannendes Spiel“, sagte Gäste-Trainer Alexandar Knezevic bei der Pressekonferenz. Dirk Leun schlug in dieselbe Kerbe. „Ich bin auch sehr zufrieden mit kämpferischen Leistung meines Team. Es ist immer leichter, wenn man gut spielt“, so Leun zur Leistung seines Teams.

    Für Göppingen geht es als nächstes zu Hause in der HBF gegen den noch sieglosen HC Rödertal. Im Pokal müssen die Göppingerinnen nach Bad Wildungen. Der BSV hingegen muss am Wochenende nach Ungarn zum Europapokal-Rückspiel nach Vác – im Hinspiel setzte sich der BSV mit 33:26 durch. Das nächste Heimspiel für die Buxtehuderinnen ist am Sonnabend, 4. November, in der Neuauflage des Pokalfinals gegen die TusSies aus Metzingen.

    BSV: Peveling, Gronemann, Borutta, Meier, Fischer, (8 (2/3)) Haurum, Gubernatis (4), Knippenborg (3), Schirmer, Bölk (4), Goos (1), Kaiser (1), P. Prior, L. Prior (4 (3/3))

  • Buxtehude. Die Bundesliga-Handballfrauen des Buxtehuder SV haben ihre Niederlagen-Serie mit einem Schützenfest beendet! Gegen den TV Nellingen setzte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Leun mit 44:32 in der Halle Nord durch. Nachdem der BSV sowohl gegen den Thüringer HC als auch gegen die SG BBM Bietigheim nicht nur sieglos blieb, sondern auch nicht über 21 Treffer hinausgekommen ist, platzte der Knoten gegen die Schwaben. Auf beiden Seiten verbuchten gleich drei Spielerinnen sieben Treffer: Maike Schirmer, Lone Fischer und Lisa Prior auf Seiten des BSV sowie Louisa Wolf, Annika Blanke und Roxana-Alina Ioneac für den TVN.

    Der Beginn der Partie hat nicht unbedingt auf das folgende Torfestival hingewiesen. Beide Mannschaften zeigten viele Unkonzentriertheiten im Abschluss, aber besonders Pässe gingen ohne Abnehmer ins Aus. Vivien Jäger eröffnete den Torreigen für die Gäste, Jessica Oldenburg glich wenig später in der dritten Minute wieder aus. In der siebten Minute standen immer noch erst der vier Treffer auf der Anzeigen – der Spielstand 2:2.

    Die Deckung stand auf beiden Seiten in der Anfangsphase gut, aber nach vorn taten sich beide Mannschaften schwer. Dann erzielte Friederike Gubernatis in der 9. Minute die erste BSV-Führung und die Tore fielen fast wie am Fließband. Zwei toll ausgespielte Tempogegenstöße brachten den BSV erstmals mit zwei Toren in Front (7:5; 14. Minute). Der BSV verteilte seine Tore gut, die ersten sieben Treffer wurden von sechs verschiedenen Spielerinnen erzielt.

    Die Zwei-Tore-Führung sollte bis in die 20. Minute Bestand haben (12:10), dann zog der BSV schlagartig davon. Immer wenn die Gastgeberinnen das Spiel schnell machten, kam Nellingen nicht mehr hinterher. Gute Kombination auf Emily Bölk, Gegenstoß abgeschlossen von Schirmer, 7-Meter von Fischer, Rückraumbombe von Bölk. Es klappte fast alles und plötzlich hatte der BSV ein Sieben-Tore-Polster (19:12; 26. Minute). In dieser Phase zog der BSV gnadenlos davon.

    Fischers Tor per Kempa-Trick zum 22:14 (29. Minute) sorgte dafür, dass der BSV mit 22 Treffern vor der HZ erfolgreicher war, als in 60 Minuten in den beiden Spielen zuvor. Ioneac verkürzte nochmal für die Gäste, mit 22:15 ging es in die Kabine. Der torreiche 42:30-Endstand aus dem Heimspiel der vergangenen Saison schien gar nicht so unwahrscheinlich.

    Nahezu unverändert torreich ging es dann auch nach der Pause weiter. Beide Mannschaften kamen gut in die zweite Halbzeit. Zwei Tore von Schirmer sorgten nach 36 Minuten für ein 26:17 und erstmals eine Neun-Tore-Führung. Nach der Ladehemmung des BSV zum Jahresende fast undenkbar, klappten auch die Tricks: Bölk mit einem Pass hinter dem Rücken zu Fischer, die ihren 6. Treffer erzielte. Obwohl Nellingen sich teuer verkaufte, hatten die Buxtehuderinnen das Spiel jetzt im Griff und setzten sich Treffer für Treffer ab. Sekunden vor der 40. Minute erzielte der BSV durch einen Treffer von Prior das 30. Tor (30:18).

    Eine kleine Schwächephase der Gastgeberinnen folgte anschließend. Der BSV begann wieder seine Chancen zu verwerfen und der TVN kam wieder etwas heran, die Niedersachen ließen Konsequenz vermissen. Das Wort Torflaute mochte man ja beinahe nicht nennen, aber es dauerte fast 5 Minuten, ehe Prior das 31:21 erzielte (45. Minute).

    Der Vorsprung pendelte sich jetzt bei konstant 10-11 Treffern ein. Michelle Goos erzielte nach 48 Minuten das 35:23 – damit hatten alle bis dato eingesetzten BSV-Spielerinnen getroffen! Nur 60 Sekunden später versenkte sogar Torfrau Julia Gronemann einen Ball im Netz. Auch BSV-Talent Lisa Borutta bekam zum Ende der Partie noch etwas Einsatzzeit und erzielte in der 56. Minute ihr erstes Bundesliga-Tor zum 39:28!

    Der sechste Treffer von Kreisläuferin Isabell Kaiser knackte dann wenig später die 40-Tore-Marke des Spiels, von den Offensivproblemen der letzten beiden Spiele beim BSV seit Minute zehn nichts zu sehen. Wieder war es Kaiser, die das 42:30 erzielte. Der hohe Spielstand aus dem Spiel der Vorsaison war erreicht - und immer noch zwei Minuten auf der Uhr. Am Ende übertraf die Partie sogar das Torfestival der vergangenen Saison. Knippenborg markierte den 44:32 -Endstand.

    BSV: Peveling, Rühter, Gronemann (1), Borutta (1), Meier (1), Fischer (7 (2/2)), Haurum (1), Gubernatis (3), Knippenborg (3), Schirmer (7), Oldenburg (2), Bölk (4), Goos (1), Kaiser (6), L. Prior (7 (6/7).

     

  • Buxtehude. Diese Partie ist das absolute Top-Spiel der nächsten Runde des DHB-Pokals: Im Achtelfinale kommt es zur Neuauflage des Endspiels zwischen dem amtierenden Frauenhandball-Pokalsieger Buxtehuder SV und dem Finalisten TuS Metzingen. Der Pokal-Kracher steigt am Sonnabend, 4. November, ab 19.30 Uhr in der Buxtehuder Halle Nord.

    „Das ist so ziemlich das schwerste Los, was wir hätten kriegen können“, sagte BSV-Trainer Dirk Leun nach der Ziehung. Zumindest habe man Heimrecht und die Fans könnten sich auf einen weiteren Höhepunkt im November in der Halle Nord freuen. Am letzten Mai-Wochenende hatte sich der Buxtehuder SV durch einen 24:23-Erfolg über Metzingen beim OLYMP Final4 in Bietigheim den zweiten Pokaltitel der Vereinsgeschichte geholt.

    Vorverkauf startet bereits am Sonnabend: Der Buxtehuder SV startet den Vorverkauf für das Pokal-Achtelfinale bereits am kommenden Sonnabend in der Halle Nord. Beim Europapokal-Heimspiel können Dauerkarten-Inhaber ihre Tickets bestellen oder kaufen, aber auch freie Plätze werden schon zum Verkauf angeboten. Das Vorkaufsrecht der Dauerkarten-Inhaber auf ihre Plätze gilt bis zum 20. Oktober. Die Ticket- Preise für den Pokal-Kracher sind die gleichen wie in der Bundesliga.

    Yara Nijboer erleidet Kreuzband- und Meniskusriss Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Yara Nijboer, Rückraumspielerin des
    Buxtehuder SV, hat sich am Mittwochabend im Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen einen Kreuzband- und Meniskusriss im rechten Knie zugezogen. Bei einem Kempa-Versuch in der Schlussminute wurde die Niederländerin in der Luft leicht gestört und verdrehte sich beim Aufkommen das Knie. Die niederschmetternde Diagnose gab Mannschaftsarzt Dr. Wolfram Körner nach einer MRT-Untersuchung im Buxtehuder Elbe-Klinikum am Donnerstagvormittag. Wann die Operation erfolgen soll, wird in den nächsten Tagen geklärt. Die 25-jährige Linkshänderin fällt
    somit erneut für mindestens sechs Monate aus. Für Yara Nijboer ist es insgesamt der dritte Kreuzbandriss und der zweite im rechten Knie. Zuletzt hatte sie sich in der Vorbereitung auf die Saison 2016/17 das Kreuzband im linken Knie gerissen und erst beim OLYMP Final4 im Mai 2017 ihr Comeback gegeben.

  • Fischbek. Am vergangenen Samstag gewannen die Hamburg-Liga Handballer des TV Fischbek (TVF) ihr letztes Saisonspiel bei HSG Pinnau mit 31:24. Damit holten sie sich die Hamburger Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga. Erst am letzten Spieltag der Saison sollte sich endgültig klären, ob nun der TVF oder die HTNorderstedt in die Oberliga aufsteigen sollte. Im Gegensatz zur Konkurrenz musste die Mannschaft von Trainer Marius Kabuse allerdings in Pinneberg antreten. Doch auch auswärts kann man eine Partie zum Heimspiel machen. So charterten die Fischbeker kurzfristig nach dem letzten Heimspiel noch einen Bus und fuhren mit rund 100 Fans zum Finalspiel um den Aufstieg.

    Die machten auch von Anfang an ordentlich Stimmung und sorgten für einen guten Start ihrer Mannschaft. So stand es nach noch nicht einmal zwei Minuten durch die Tore von Soeren Siemens und Vito Clemens 2:0 für den Favoriten. Pinnau zeigte aber durchaus, dass sie das Spiel nicht zum Selbstgänger für den TVF werden lassen wollten. So wurde Pinnaus Spielmacher Julian Biehl zwar zunächst von den Gästen ausgeschaltet. Aber er fand nach einigen Minuten trotzdem seinen Weg und erzielte drei seiner sieben Tore (davon ein Siebenmeter) hintereinander.

    Ansonsten erzielte er im restlichen Verlauf des Spiels jedoch aus der laufenden Bewegung heraus keinen Erfolg mehr. Selbst einen Siebenmeter konnte er im weiteren Verlauf des Spiels nicht mehr verwandeln, denn er scheiterte an Fischbeks Torhüter Azeez Oyewusi. Dieser zeigte in dieser wichtigen Begegnung eine hervorragende Leistung und machte diverse selbst 100-prozentige Chancen zunichte. Es war eine Leistung, die seine erfolgreiche Leistung über die gesamte Saison krönte.

    Im Verlauf der ersten Halbzeit konnte der TVF diesen Pusch von seinem Schlussmann aber noch nicht endgültig mit nach vorne nehmen. Zu häufig wurden dafür noch Chancen ausgelassen und auch Siebenmeter verworfen. Fischbek hätte nach 30 Minuten schon um einiges besser da stehen können, aber so ging es mit einem Stand von 14:14 in die Pause.

    Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gastgeber aus Pinneberg. Nachdem Marcel Kahns und Siemens nach dem Wechsel zunächst den TVF noch in Führung gebracht hatte, erzielte die HSG drei Treffer in Folge. In diesen Minuten vergab der TVF eine Chance nach der anderen und lag auf einmal mit 16:17 zurück. Für gut fünf Minuten gab es ein Duell auf Augenhöhe zwischen dem Tabellenführer und dem Fünftplatzierten. Dann besann Fischbek sich wieder auf seine Stärken.

    Wir haben bis zur 40. Minute gebraucht, um unsere Nervosität abzulegen“, sagt Kabuse. „Dann haben wir wie in den vergangenen Spielen am Ende wieder ganz stark aufgespielt“. Zwar gab es keinen so enormen Endspurt wie im Heimspiel gegen THB Hamburg, aber Stück für Stück setzten sie sich ab und gewannen letzten Endes mit 31:24.

    Mit diesem Sieg kehrt der TVF nach zwei Jahren Hamburg-Liga wieder zurück in die Oberliga. Diese erreichen sie mit der drittstärksten Abwehr und dem besten Angriff der Hamburg-Liga. “Ich freue mich extrem für die Mannschaft und die Fans, dass wir diese starke Saison meiner Meinung nach leistungsgerecht mit der Meisterschaft abgeschlossen haben“, so Kabuse. „Jetzt können wir uns ganz kurz zurücklehnen und müssen dann nochmal ein bis zwei Schippen für die nächste Saison drauflegen“.

    Der Jubel war am Ende riesig. Nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch bei den mitgereisten Fans herrschte lautstarkes Tosen. Nach dem Spiel ging es dann gemeinsam mit dem Bus wieder zurück zum Landhaus Jägerhof, wo alle gemeinsam noch eine Aufstiegsfeier genossen.


    Tore für den TVF: Jonas Deelmann (7), Marcel Kahns (5), Marek Struß (5/2), Vito Clemens (4), Soeren Siemens (3), Tim Kappel (2), Mats Manthe (2), Jan-Malte Augustin (1) und Robert Mitleider (1/1).

  • Fischbek. Vor gut zwei Wochen hatten die Oberligaherren des TV Fischbek (TVF) gerade erst die SG Wift/Neumünster zu Gast und unterlagen mit 32:41. Am vergangenen Wochenende war nun das Rückspiel. Beim Endstand von 25:25 (11:10) gegen den Tabellenvierten nahm der TVF als Außenseiter einen Punkt mit nach Hause.

    Den ersten Treffer des Spiels erzielte Marek Struß nach knapp zwei Minuten und brachte die Gäste mit 1:0 in Führung. Die Mannschaft von Trainer Roman Judycki hatte nicht nur in diesem Moment die Nase vorn, sondern war in der Startphase die bessere Mannschaft. Wift war bemüht, den Fischbeker Angriff durch die Manndeckung von Haupttorschütze Aleksej Kiselev zu schwächen. In der Tat hatten sie ihn gut im Griff, denn der Fischbeker konnte im gesamten Spiel nur vier Tore erzielen, wobei drei davon Siebenmeter waren.

    Das machte den Fischbekern am vergangenen Samstag aber nichts aus, denn der Druck wurde dann einfach gleichmäßig an andere Stellen verteilt. Wift versuchte zu reagieren und nahm dann zunächst zu Kiselev noch Julian Junack unter Manndeckung. Der TVF fand trotzdem im Angriff sein Ziel und hatte mit Simon Behrens einen sicheren Torhüter im eigenen Kasten. So war es dann die SG, die beim Stand von 2:5 aus eigener Sicht eine Auszeit nahm.

    Fischbek leistete sich dann im Angriff zu viele Ballverluste, sodass die Gastgeber das Spiel zu ihren Gunsten drehen konnten. Nach 20 Minuten tauschte Judycki Behrens im Tor gegen Azeez Oyewusi aus. Der parierte zwar auch alles Mögliche, konnte aber auch nicht verhindern, dass die Überlegenheit von Wift in dem Moment zu tragen kam und den Spieß umdrehte. Als die Anzeigetafel den Stand von 6:8 zu erkennen gab, erzielte die SG vier Tore in Folge und gingen somit in Führung. Beim Stand von 11:10 (den letzten Treffer erzielte Tim Latendorf) gingen beide Mannschaften in die Kabinen.

    Judycki griff in der zweiten Halbzeit auch immer wieder zu der Variante, im Angriff den Torhüter (ab der 40. Minute kam Sven Tobuschat ins Tor) herauszunehmen und durch einen siebten Feldspieler zu ersetzen. Die Bälle gingen zunächst aber vorne zu leicht verloren und so mussten die Fischbeker den einen oder anderen Treffer durch einen Wurf ins leere Tor kassieren. Allerdings leistete Wift sich dabei auch den einen oder anderen Fehler oder aber Tobuschat war schnell genug zurück im Tor und konnte parieren. Insgesamt hatten alle drei Torhüter einen sehr guten Tag erwischt.

    Durch diese Spielvariante kam ein Fischbeker Spieler besonders in den Vordergrund. „Durch den zusätzlichen Spieler hatten wir mehr Platz und den hat Jan-Malte Augustin genutzt“, so Judycki nach dem Spiel. Augustin war in diesem Spiel mit sechs Treffern auch der Haupttorschütze. Wift hielt sich die Fischbeker auf Abstand, jedoch nie mehr als vier Treffer. Der TVF ließ sich nicht fallen und brach auch nicht ein. Bedingt durch die dauerhafte Manndeckung der beiden halben Rückraumspieler musste der TVF viel Kraft über die Außenpositionen und den Kreis einsetzen. Diese Kraft nutzten die Gäste auch zu einem Endspurt. Shohei Sasaki, Augustin und Struß waren es, die mit ihren Treffern letzten Endes den Ausgleich erzielten. 15 Sekunden vor Schluss schien das Pech sich wieder auf die Seite des TVF zu schlagen, denn die Unparteiischen sprachen Wift einen Siebenmeter zu. Mit einer glänzenden Parade wehrte Tobuschat diese Torchance jedoch ab und sicherte somit den Punkt. Mit dem Schlusspfiff hatte der TVF zwar noch einen Freiwurf zugesprochen bekommen, aber Marcel Kahns konnte die gegnerische Mauer nicht zu einem Treffer überwinden.

    Judycki ist mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und stellt fest:“Man muss sagen, dass die Grundlage während des Spiels vorhanden war und zwar endlich über die vollen 60 Minuten. Die Abwehr stand im Großen und Ganzen sehr gut“. Am kommenden Samstag kommt der Tabellenführer der HSG Ostsee Neustadt/Grömitz in die Arena Süderelbe. Anpfiff ist um 18:30 Uhr. „Auf jeden Fall muss es für uns heißen, trotz Unterlegenheit nicht den Kopf in den Sand zu stecken“ sagt Judycki im Bezug auf die kommende Begegnung. „Sondern wir müssen selbstgewusst auftreten und intelligent nach Lösungen suchen“.

    Tore für den TVF: Jan-Malte Augustin (6), Shohei Sasaki (4), Aleksej Kiselev (4/3), Marek Struß (3), Julian Junack, Marcel Kahns, Tim Latedorf (je 2), Soeren Siemens und Philip Wöhler (je 1)

  • Fischbek. Am vergangenen Samstag spielten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) in der Arena Süderelbe gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der HG Hamburg-Barmbek (HGHB). Beim Endstand von 23:34 war es für die Fischbeker fast eine Start-Ziel-Niederlage. Allerdings zeigte die Mannschaft von Trainer Roman Judycki nach 30 Minuten beim Stand von 14:15, dass sie auch gegen Barmbek mithalten kann.

    Die HGHB erzielte durch Henning Mauer das erste Tor des Spiels. Bevor es zu diesem Treffer kam, lief das Spiel jedoch bereits seit mehr als drei Minuten. Keiner der beiden Mannschaften war vorher ein erfolgreicher Abschluss gelungen. Dafür überschlugen sich dann aber die Ereignisse, denn gerade mal zwei Minuten nach Mauers Treffer stand es bereits 3:3. Die HGHB konnte dann zunächst einmal etwas die Nase vorn behalten, aber in der 14. Minute glich Aleksej Kiselev dann wieder zum 7:7 aus. In den folgenden Minuten waren beide Teams zunächst wieder gleichauf. Als es in der 21. Minute 13:10 für die Gäste stand, nahm Judycki eine Auszeit. Kurz darauf wurde Rune Hanisch von der HGHB für zwei Minuten von den Unparteiischen auf die Bank verbannt. Dies nutzte der TVF aus und kam durch die Tore von Marek Struß und Kiselev wieder dicht an die Gäste heran. Nun nahm Barmbeks Trainer Holger Bockelmann eine Auszeit. Trotz neuer Anweisung, die die Trainer ihren Mannschaften geben konnten, kam aber kein großer Trendwechsel, sodass beide Gegner beim Stand von 14:15 in die Kabinen gingen.

    Nach dem Wechsel war dann der Favorit auch die dominierende Mannschaft. Sie setzten sich Schritt für Schritt immer weiter vom TVF ab, die im Angriff zu weniger Torabschlüssen kamen. Die HGHB nutzte diese Fehler aus und strafte sie mit Tempogegenstößen. Judyckis schon mehrfach erfolgreiche Alternative, den Torhüter beim Angriff gegen einen siebten Feldspieler zu ersetzen, zog dieses Mal gar nicht. So fand der Ball mehrfach den Weg in das unbesetzte Tor. In der 41. Minute wurden Kiselev und Struß zeitgleich für zwei Minuten vom Spielfeld verbannt. Die Fischbeker überstanden diese Unterzahl aber mit gerade mal einem Tor, das aus dem der HGHB zugesprochenen Siebenmeter entstanden war. Die Gäste legten danach aber einen ersten entscheidenden Lauf hin. Von 21:18 entfernten sie sich in drei Minuten auf 27:18. In einer ähnlichen Phase taten sie wenige Minuten vor Schluss durch vier Treffer in Folge noch etwas für die Tordifferenz. „Gegen Mannschaften wie dem THW oder Barmbek können wir nicht über längere Strecken oder bis zum Ende mithalten“, so Judycki. „Wir sind im technischen Bereich unterlegen und machen mental in entscheidenden Situationen zu viele Fehler.“

    Am Montag (13. Februar) kommt es wieder in der Arena Süderelbe um 20:30 Uhr zur gleichen Begegnung. Dann geht es um den Einzug in das Pokalhalbfinale. Der Eintritt zu diesem Spiel ist frei. Am kommenden Sonntag (19. Februar) geht es dann zum Auswärtsspiel nach Preetz. Die haben zuletzt gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg wichtige Punkte gelassen. Und nachdem der TuS Esingen am vergangenen Wochenende sein Spiel gewonnen hat, reist der TVF als Vorletzter zu dieser Partie.

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (10/7), Marek Struß (5), Aron Karschny (4), Marcel Kahns (3) und Julian Junack (1).

  • Buxtehude. In der Saisonvorbereitung werden sich die Handball-Frauen des Buxtehuder SV ihren Fans gleich zwei Mal in der Halle Nord vorstellen: Gegner in der Halle Nord sind der Kooperationspartner HL Buchholz 08-Rosengarten und das schwedische Top-Team Höör H 65. Der BSV wird dann auch mit allen fünf Neuzugängen antreten.

    Am Donnerstag, 22. August, erwartet der BSV beim internationalen Saison-Opening einen Top-Gegner: Höör H 65 aus Schweden. Das Team belegte in der Hauptrunde der Vorsaison Platz zwei in der heimischen Liga. Für Dirk Leun und seine Mannschaft wird es ein Höhepunkt und zugleich wichtiger Härtetest in der Vorbereitung sein. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Halle Nord. Präsentiert wird das Spiel vom BSV-Sponsor Baufachzentrum Hasselbring. Das Unternehmen feiert indiesem Jahr gleich zwei große Jubiläen: Hasselbring wird 70 Jahre alt und der Standort Buxtehude ist seit 50 Jahren am Start.

    Bereits 24 Stunden vor dem Spiel gegen Höör – am Mittwoch, 21. August, – präsentiert sich das Team des Buxtehuder SV erstmals während der Vorbereitung den heimischen Fans. Beim Saison-Opening trifft die Mannschaft auf Zweitligameister und Kooperationspartner HL Buchholz 08-Rosengarten. Anpfiff in der Halle Nord ist ebenfalls um 19 Uhr.

    Karten für beide Spiele gibt es jeweils an der Abendkasse in der Halle Nord ab 17.30 Uhr. Für das Spiel gegen die Handball-Luchse kostet eine Eintrittskarte 8 Euro (Jugend 4 Euro) und für die Partie gegen Höör gibt es Karten zum Preis von 10 Euro (Jugend 5 Euro). Für das Spiel gegen Höör gibt es Tickets auch im Vorverkauf im Baufachzentrum Hasselbring in Stade und Buxtehude.

  • Buxtehude. Der Buxtehuder SV lud gestern zu seiner Saisoneröffnungs-Pressekonferenz in die Wilhelmsburger edel-optics.de Arena ein. Dort wo normalerweise die Towers ihre Heimspiele austragen, wird am Sonntag, 3. September, um 16 Uhr der HBF-Supercup zwischen dem Handballfrauen-Pokalsieger Buxtehuder SV und dem deutschen Meister, die SG BBM Bietigheim gespielt. Von BSV-Seiten standen bei der Pressekonferenz Trainer Dirk Leun und Nationalspielerin Emily Bölk den rund 15 Journalisten Rede und Antwort.

    Dirk Leun sieht seine Mannschaft nach der Saisonvorbereitung mit vielen Testspielen „nahe an der Grenzen des Optimalen“, von den Verletzten zumindest abgesehen. Der Ausfall beider Spielmacherinnen mit Lisa Prior und Lynn Knippenborg sowie die Verletzung von Michelle Goos zwang Leun in der Vorbereitung, taktisch und personell umzustellen. So kamen zum einen viele junge Spielerinnen zum Einsatz, zum anderen musste der BSV-Coach die Spielmacher-Position neu besetzen. Eine Rolle, die vorwiegend Emily Bölk zu fiel.

    Das Vertrauen gefällt der Nationalspielerin sehr. „Ich bin nicht mehr neu hier und langsam raus aus der Kükenrolle. Ich möchte die Mannschaft führen, daher habe ich die Rolle gern angenommen“, so Bölk. Den Supercup bezeichnet sie als „Ernstfall“ und hofft mit einem spannenden Spiele im Jahr der Heim-WM „gute Werbung für den Frauenhandball“ zu machen. Auch Leun nimmt den HBF-Supercup nicht auf die leichte Schulter und sagt: „Wir nehmen dieses Spiel absolut ernst, es geht um einen Titel!

    Abschließend ging der BSV-Trainer noch auf die kommende Bundesliga-Saison ein. Ziel sei es vor allem, die Distanz zu den vorderen drei Mannschaften zu verringern sowie spielerisch ein höheres Tempo und ein effektiveres Zweikampf-Niveau zu erreichen. Da die Konkurrenz stark nachgerüstet hat, erwartet Dirk Leun in der neuen Saison „einen harten Kampf, mit vielen ganz engen Spielen“.

    Im Anschluss an die Pressekonferenz traf Emily Bölk auf Towers-Basketballer Enosch Wolf. „Ich bin ein Zwerg“, musste Bölk, neben Antje Peveling mit 184 Zentimeter die größte im BSV-Kader, beim Blick auf den über 30 Zentimeter größeren Centerspieler feststellen. Mit ein paar gemeinsamen Würfen auf den Korb sowie Posen für die Kamera machten die beiden zusammen Werbung für das „Spitzensport-Wochenende“ in Wilhelmsburg.

    Karten für den HBF-Supercup in Wilhelmsburg sind online unter www.ticketmaster.de sowie im BSV-Shop in Buxtehude und in sämtlichen Ticketmaster-Verkaufsstellen erhältlich. Tickets wird es zudem an der Tageskasse geben, gegen Vorlage der Towers-Eintrittskarte vom Vortag erhalten Sportfans dort drei Euro Rabatt.

  • Buxtehude. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) ist auf der Suche nach der Nordmannschaft des Jahres - und der Buxtehuder SV ist nominiert! Der DHB-Pokalsieger ist eines von 14 zur Wahl stehenden Teams, unter anderem zusammen mit dem Volleyball-Duo Ludwig und Walkenhorst, die bereits vom Hamburger Abendblatt als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet wurden. Der BSV hat seine vergangene Saison, nach einem starken vierten Platz in der Liga, mit dem sensationellen Pokalerfolg gekrönt. Auch in der aktuellen Saison gehören die Buxtehuderinnen wieder zum Spitzenquartett in der HBF.

    Unter http://www.ndr.de/sport/mehr_sport/Wahl-Nordmannschaft-des-Jahres,voting1094.html geht´s zur Abstimmung zur Nordmannschaft des Jahres.

    Auch bei der Suche nach den Nordsportlern des Jahres ist der Buxtehuder SV vertreten. Nationalspielerin Emily Bölk ist als beste Nordsportlerin vom NDR nominiert. "Ich freue mich sehr, dass wir als Team nominiert sind und hoffe, dass wir mit unserem überraschenden Pokalsieg dieses Jahr ein paar Stimmen für uns gewinnen können. Für mich persönlich ist es auch etwas sehr besonderes, und es freut mich natürlich. dass meine Leistung gewürdigt wird", freut sich die nominierte Bölk, die in der vergangenen Saison 128 Treffer erzielte und auch in dieser Saison schon wieder bei 28 Toren steht. "Ich bin gespannt, wie die Wahl neben den anderen tollen Sportlern ausfallen wird, aber ich denke wir haben super Fans, die uns unterstützen und voten werden", setzt "Emmy" auf die tatkräftige Unterstützung der BSV-Fans.

    Zur Wahl der Nordsportler des Jahres geht´s unter http://www.ndr.de/sport/mehr_sport/Wahl-Nordsportler-des-Jahres,voting1092.html .

  • Buxtehude. Der Handball-Bundesligist Buxtehuder SV kann eine erste wichtige Personalentscheidung vermelden. Der Pokalsieger von 2017 hat den Vertrag mit seiner Rückraumspielerin Jessica Oldenburg (26) um zwei Jahre bis 2020 verlängert. BSV-Manager Peter Prior: „Jessica ist ein ganz wichtiger Baustein für unser Team der nächsten Jahre. Sie hat bei uns bei tolle Entwicklung genommen - vom einstigen Talent aus Wismar hin zu einer gestandenen Spielerpersönlichkeit mit Führungsanspruch in Buxtehude.“

    Die 1,82 Meter große Rückraumspielerin steht seit 2009 bei den Norddeutschen unter Vertrag und geht im Sommer in ihre 10. BSV-Saison. Damit ist sie nach Lone Fischer (seit 2008) die dienstälteste Akteurin im Kader des Bundesligisten. Mit aktuell 602 Toren in 190 Bundesliga-Spielen – das 600. Tor erzielte sie am 30. Dezember 2017 im Auswärtsspiel bei der SG BBM Bietigheim – ist die 26-Jährige in die Top 10 der ewigen BSV-Torschützinnen eingetreten. Angeführt wird die ewige BSV-Torschützenliste von Steffi Melbeck (1033 Tore in 271 Spielen).

    Gemeinsam mit Lone Fischer war Jessica Oldenburg als einzige Spielerin an allen drei Titelgewinnen in der jüngeren BSV-Geschichte beteiligt: 2010 holte sie als damals 19-Jährige den EHF Challenge-Cup sowie 2015 und 2017 den DHB-Pokal. Außerdem wurde sie mit dem Buxtehuder SV in den Jahren 2011 und 2012 zweimal deutscher Vizemeister und spielte in der Champions-League. Aber nicht nur handballerisch, auch beruflich und privat hat Jessica Oldenburg in Buxtehude ihr Glück gefunden. Außer dem Handball arbeitet sie als Assistentin im Projektmanagement beim Luftfahrtunternehmen Airbus. Seit einem Jahr lebt „Jessi“ mit ihrem Freund Philip Inacio, Fußballer beim Buxtehuder SV, zusammen in Buxtehude.

    Laufende Verträge beim Buxtehuder SV haben die Nationalspielerinnen Friederike Gubernatis und Lone Fischer sowie Kreisläuferin Christina Haurum (alle bis 2019). BSV-Manager Peter Prior geht davon aus, in den nächsten Wochen weitere Personalentscheidungen im Hinblick auf den Kader für die Saison 2018/19 vermelden zu können.

  • Buxtehude/Kienbaum. Am gestrigen Montag ist die weibliche U18-Auswahl des Deutschen Handball-Bunds (DHB) mit dem Buxtehuder Talent Aimée von Pereira in den letzten Lehrgang des Jahres gestartet. Dabei wird die Mannschaft von Trainer Maik Nowak die ersten beiden Tage in Kienbaum verbringen, ehe Pereira und ihre Teamkameradinnen nach Berlin reisen. Den Höhepunkt des Lehrgangs bildet ein Trio an Testspielen gegen Frankreich. Zuletzt traf das DHB-Team im Europameisterschafts-Halbfinale auf die Franzosen und setzte sich mit 27:21 durch. Sportdeutschland.TV überträgt zwei der drei Spiele am Donnerstag (12 Uhr) und Samstag (17.15 Uhr) live.

    Außer der Analyse und Auswertung der EM werden wir uns auch ein Bild vom aktuellen sportlichen Zustand der Spielerinnen machen und an deren Weiterentwicklung unter anderem im individuellen technisch-taktischen Bereich arbeiten“, erläutert Nowak das Programm für den aktuellen Lehrgang. Und Aimée von Pereira ist nicht als einzige BSV-Juniorin für den DHB im Einsatz. Nele Nickel wurde in den Kader der U16-Auswahl (Jahrgang 2002/2003) berufen, die vom 23. bis zum 25. November im spanischen Cantabria weilt. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Frank Hamann beim Vier-Länder-Turnier auf Frankreich, Spanien und Polen. Für Nele Nickel, deren Mannschaftskolleginnen Antonia Pieszkalla und Luisa Hinrichs in die Reserve berufen wurden, ist es der erste Auftritt in der U16-Nationalmannschaft.

    Wie auch in den beiden vorherigen Lehrgängen liege laut Hamann der Fokus weiterhin auf der individuellen Weiterentwicklung der Spielerinnen. Im Hinblick auf das Turnier in Cantabria werden aber auch „erste weiterführende taktische Aspekte“ in die Trainingseinheiten einbezogen. „Für die Entwicklung der Spielerinnen sind diese Spiele sehr wichtig. Es wird interessant zu sehen sein, wie sie mit der Wettkampfsituation gegen starke Gegner umgehen“, so der DHB-Coach.

  • Buxtehude. Die DHB-Mädels haben bei der U17-Europameisterschaft in Serbien Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal nach 2001 hat eine weibliche Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Handball-Bunds wieder eine EM-Medaille sicher. Am Freitagabend setzte sich das U17-Team von Maik Nowak und Zuzana Porvaznikova im Halbfinale von Michalovce souverän mit 27:21 (13:10) gegen Frankreich durch und kämpft am Sonntag um Gold gegen Norwegen. Anwurf ist um 17.30 Uhr, der Livestream ist unter www.dhb.de/u17live  zu sehen.

    Großen Anteil am Finaleinzug hatte Rückraumspielerin Aimée von Pereira vom Buxtehuder SV. Die 17-Jährige erzielte sechs Treffer und erhöhte ihr EM-Torkonto auf nun 38 Treffer. Von Pereira war erst in der vergangenen Spielzeit vom MTV Herzhorn zum BSV gewechselt und gewann auf Anhieb als jüngste Spielerin im Kader die deutsche A-Jugendmeisterschaft. Auch im DM-Finale war sie schon mit elf Treffern erfolgreichste Werferin und maßgeblich am Titelgewinn beteiligt.

    Alle Zahnräder haben heute ineinander gegriffen, das war ein Zusammenspiel von Mannschaftsleistung und Charakter“, lobte Nowak. Porvaznikova lobte vor allem die „vorbildliche Deckung und die Emotionalität“, und meinte: „Gratulation ans Team, das weiter ungeschlagen ist - und danke an alle Zu Hause, die uns die Daumen gedrückt haben und uns gratuliert haben. Wir haben diese Energie und Kraft gespürt und wollen am Sonntag alles zurückgeben.

    Finalgegner Norwegen hatte das erste Halbfinale mit 26:21 (14:13) gegen Ungarn gewonnen. Weil die Norwegerinnen im bisherigen Turnierverlauf schon zwei Niederlagen kassierten, ist die deutsche U17-Nationalmannschaft vor dem Finaltag die einzige noch ungeschlagene Mannschaft. Außer einem Hauptrunden-Remis gegen Ungarn stehen nach dem Halbfinal-Triumph fünf Siege.

    Nach Bronze im Jahr 1999 (unter anderem mit späteren A-Nationalspielerinnen wie Anja Althaus, Maren Baumbach oder Nadine Krause) und Silber zwei Jahre später wird es definitiv die dritte EM-Medaille der Geschichte für eine weibliche Jugend-Mannschaft aus Deutschland geben.

  • Buxtehude. Die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV stehen nach einem standesgemäßen Pflichtsieg im Achtelfinale des DHB-Pokals. Beim Drittligisten HG OKT setzte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Leun mit 37:18 durch. Beste BSV-Torschützin war Lone Fischer. Gegen ihren Jugendverein traf sie achtmal. Den Torreigen des Spiels eröffnete Lone Fischer. Gegen ihren ehemaligen Jugendverein traf die Linksaußen zum 1:0.

    Buxtehude nutzte die technischen Fehler der Gastgeberinnen, um nach nicht einmal vier Minuten mit 5:1 in Führung zu gehen. OKT-Trainer Sebastian Schräbler nahm schließlich die erste Auszeit. Der BSV, der mit Ausnahme von Paulina Golla im linken Rückraum mit der gewohnten Aufstellung Lone Fischer, Friederike Gubernatis, Lisa Prior, Maike Schirmer, Christina Haurum und Katharina Filter im Tor begann, baute den Vorsprung stetig aus. Bereits in der zehnten Minute traf Lone Fischer mit ihrem vierten Tor zum 10:4. Als Paulina Golla wenig später das 12:5 erzielte, nahm die HG bereits die zweite Auszeit.

    „In der ersten Halbzeit haben wir schöne Sachen wie einen Kempa gezeigt. Das war in Ordnung“, sagte BSV-Trainer Dirk Leun. Mit der Führung im Rücken wechselte Dirk Leun durch. Wie im Vorfeld angekündigt, kamen alle Spielerinnen zu Einsatzzeiten. Die 22-jährige Mieke Düvel war in der Schlussphase des ersten Durchgangs nach Melissa Luschnat die zweitälteste BSV-Spielerin auf dem Feld. „Es ist wichtig für die jungen Spielerinnen, Einsatzzeiten zu bekommen. Man hat gesehen, dass es für einige Spielerinnen auch gegen einen Drittligisten nicht einfach ist“, sagte Leun. Den 20:8-Halbzeitstand markierte Lisa Antl mit ihrem ersten Pflichtspieltor für den BSV.

    In Durchgang zwei wurde Antl durch Lynn Schneider ersetzt. Die Kreisläuferin sorgte unter anderem mit vier Toren innerhalb von zehn Minuten dafür, dass Buxtehude die Führung auf 28:11 ausbaute. Zusätzlich nahm sie in der Abwehr immer eine Rückraumspielerin in kurze Deckung. Mitte der zweiten Hälfte streuten sich einige Unkonzentriertheiten und Fehlwürfe in das Spiel des BSV ein. OKT verkürzte auf 15:30. „Wir haben uns zu viele technische Fehler geleistet. Außerdem ist uns in der Deckung nicht das gelungen, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Leun. Er kehrte zur Startformation zurück. Buxtehude drückte nochmal auf das Tempo und baute die Führung bis zum Schlusspfiff wieder aus. Den Schlusspunkt setzte ebenfalls Lone Fischer mit ihrem achten Treffer. Das 37:18 war zeitgleich die höchste Führung im gesamten Spiel.

    "Es war ein standesgemäßer Sieg, auch wenn ich mit der zweiten Halbzeit nicht zufrieden bin. Aber meine Drohung in der Auszeit hat gefruchtet. Bei 20 Gegentoren hätten wir am Sonntag trainiert“, sagte Leun. Eine besondere Partie war es für BSV-Linksaußen Lone Fischer. Sie spielte in der Jugend sechs Jahre lang für den TSV Owschlag. „Ich habe mich riesig gefreut, zu den Wurzeln zurückzukehren. Die, die ich gesehen habe, haben sich ebenfalls gefreut. Sportlich hätten wir zwischendurch in der Abwehr eine Schippe drauf legen müssen. Da haben wir uns dem Gegner angepasst, aber diese Fehler passieren. Am Ende haben wir deutlich gewonnen und sind eine Runde weiter.“

    Die Statistik: Spielfilm aus Sicht des BSV: 5:1 (4. Minute), 10:4 (10.), 17:7 (20.), 20:8 (Halbzeit), 30:12 (45.), 30:15 (48.), 37:18 (Endstand)HG OKT:Pahlisch, Petersen-Kröger, Lubrich –Blaas1, Küppers, Lübker-Seidel 3/2, Genz 1, Greinke, Krück 3, Detlefsen 2, Kaden 1, Lüthje 2, Haudrup, Sievert 4, Jörgensen 1, Schleemann, Buxtehuder SV: Ludwig, Filter –Luschnat1, Fischer8, Düvel2, Haurum2, Süchting1, Dölle 3, Scherer, Gubernatis 2, Schirmer 3, Antl1, Schneider 6/1, Golla 4, Prior 4/2 Siebenmeter: OKT 2/2 (Lübker-Seidel 2/2) –BSV 3/4 (Prior 2/2, Schneider 1/1, Dölle 0/1)

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