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Handball

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  • Sieg bringt den Handballern des TV Fischbek alleinige Tabellenführung

    Fischbek. Am vergangenen Samstag, 27.10.18, schlugen die Hamburg-Liga-Handballer des TV Fischbek (TVF) die zweite Mannschaft der SG Hamburg-Nord in der Arena Süderelbe mit einem sicheren 40:33 (18:14). Durch das 30:30-Unentschieden der zweiten Mannschaft von der HG Hamburg-Barmbek gegen den TH Eilbeck sind die Fischbeker nun mit 10:2 Punkten alleiniger Tabellenführer.

    Gegen Barmbek hatte die Mannschaft von TVF-Trainer Marius Kabuse ebenso wie an diesem Wochenende Eilbeck mit 30:30 gespielt und dabei vor allem den Spielbeginn jener Partie verschlafen. Dies sollte sich am Samstag gegen Hamburg-Nord nicht wiederholen. Kabuse musste auf Vito Clemens, Jonas Deelmann, Tim Kappel und Jan-Niclas Kessler verzichten und hatte mit dem verbliebenen Kader wie gewollt die Nase vorn.

    Durch die Treffer von Tim Latendorf, Marek Struß und zweimal Jan-Malte Augustin führten die Gastgeber nach knapp fünf Minuten mit 4:1. Zwar hatte die Abwehr in der frischen Konstellation ab und an leichte Probleme, den Angriff der Gäste in den Griff zu bekommen, fand sich aber immer mehr. „Den Start haben wir ganz gut hinbekommen“, erklärt Kabuse. „Wir haben eigentlich guten Handball gespielt“. Beim Stand von 6:5 in der zwölften Minute vergab Mats Manthe einen Siebenmeter, traf aber im Nachwurf. Dies war sein erster von insgesamt zehn Treffern, womit er an diesem Tag der erfolgreichste Torschütze der Fischbeker war. „Mats konnte die großen Räume in der Deckung nutzen, da sich die gegnerische Abwehr sich mehr auf unsere Halbpositionen konzentriert hat“, so Kabuse. Vier weitere Treffer erzielte Manthe noch bis zur Pause und zum Stand von 18:14.

    Ganz zufrieden ist der Fischbeker Coach jedoch nicht: „Spielerisch muss man sagen, dass wir in vielen Situationen das gezeigt haben, was wir uns vorstellen. Größtes Problem war wieder einmal, dass wir uns nicht ausreichend belohnt und unsere Chancen nicht konsequenter genutzt haben“. Deshalb hätte seine Mannschaft sich nicht konsequenter absetzen können.

    Die zweite Halbzeit gestaltete sich wie ein offener Schlagabtausch. Die Gäste kamen gegen den TVF besser zum Zug. „Wir haben die Abwehr nicht mehr so stellen können, sodass Nord viele einfache Tore machen konnte“, resümiert Kabuse. Seine Mannschaft behielt aber insgesamt immer mindestens zwei Tore Vorsprung (24:22 und 27:25). Langsam aber sicher setzten sich die Fischbeker trotz Kräfteverschleiß dann aber über ein 30:26 und 37:31 ab. Für den 40:33-Endstand sorgten am Ende Augustin und Felix Zielke mit den letzten beiden Treffern des Spiels.

    Nun steht der TVF allein mit 10:2 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz, verfolgt von der HT Norderstedt mit einem Spiel mehr und 10:4 Punkten und der zweiten Mannschaft der HG Hamburg- Barmbek mit 9:3 Punkten. Bereits am kommenden Samstag (3. November) ist das nächste Heimspiel um 18:30 Uhr in der Arena Süderelbe. Gegner ist dann die Mannschaft des TH Eilbeck, die mit 8:4 Punkten auf dem derzeit fünften Tabellenplatz stehen.

    Ich freue mich sehr auf dieses Spiel“, sagt Fischbeks Coach. Kein Wunder, denn es kommt mit den Gästen dann nicht nur Shohei Sasaki als ehemaliger Spieler in die Arena, sondern mit Daniel Pohlmann auch ein Spieler, der viele Jahre als Mannschaftsführer für den TVF auf der Platte stand.

    Tore für den TVF: Mats Manthe (10/3), Jan-Malte Augustin, Tim Latendorf, Marek Struß (je 6), Marcel Kahns, Felix Zielke (je 3), Timo Ott (2), Tammes Gröhler, Lars Schwertner, Soeren Siemens und Timon Strankmann (je 1).

  • Spitzensport-Wochenende in Wilhelmsburg: BSV und Towers im Einsatz

    Buxtehude/Wilhelmsburg. Sportfans im Hamburger Süden sollten sich das erste September-Wochenende in ihrem Kalender markieren! Am 2. und 3. September wird in der Wilhelmsburger edel-optics.de Arena absoluter Spitzensport zu sehen sein: Sowohl der Handball-Pokalsieger der Frauen, der Buxtehuder SV, als auch die Basketball-Mannschaft der Hamburg Towers werden am Sonnabend und Sonntag in der ehemaligen Inselpark-Halle im Einsatz sein.

    Am Sonntag, 3. September, trifft der Buxtehuder SV ab 16 Uhr im HBF-Supercup auf die SG BBM Bietigheim. In der Partie Meister gegen Pokalsieger wird sechs Tage vor dem Bundesliga-Start der erste Titel der Saison vergeben. Das letzte Pflichtspiel-Aufeinandertreffen beider Teams haben die Buxtehuder völlig überraschend für sich entschieden. Im Pokalhalbfinale setzte sich der BSV in Bietigheim mit 22:30 gegen den deutschen Meister durch. Im Wohnzimmer der Towers hofft der Pokalsieger nun, die Überraschung zu wiederholen

    Karten für den HBF-Supercup sind online unter www.ticketmaster.de sowie im BSV-Shop in Buxtehude und in sämtlichen Ticketmaster-Verkaufsstellen erhältlich. Einen ersten Vorgeschmack auf die Partie gab es bereits vor zwei Wochen beim 4. Wittlicher Handball-Cup. Dort setzte sich allerdings die SG BBM Bietigheim mit 26:30 im Finale durch.

    Bereits einen Tag vor dem HBF-Supercup findet in Wilhelmsburg der Saisonauftakt der Hamburg Towers statt. Die Zweitliga-Basketballer der Towers treffen am Sonnabend, 2. September, ab 19:30 auf die Oettinger Rockets Gotha. Die Towers erfreuen sich in der Hansestadt großer Beliebtheit. Regelmäßig sind mehr als 3.000 Fans bei den Heimspielen in der Halle. Tickets für den Saisonauftakt der Towers sind unter www.hamburgtowers.de/tickets  erhältlich.

    Wir freuen uns, dass wir den Handball-Fans in der Metropol-Region Hamburg das Highlight Supercup bieten können. Da die Hamburg Towers einen Tag vor uns in Wilhelmsburg spielen, ist an diesem Wochenende für alle Sportbegeisterten was dabei. Eventuell finden ja einige Towers-Fans den Weg zu unserem Supercup, genauso wie vielleicht BSV-Fans bei den Towers dabei sein werden“, sagt BSV-Manager Peter Prior im Vorfeld des Events.

    Ein Besuch beider Spitzensport-Veranstaltungen lohnt sich auf alle Fälle, denn die Handballer des Buxtehuder SV sowie die Hamburg Towers garantieren den Zuschauern spannende Sportevents. Außerdem erhalten alle Besucher des Towers-Saisonauftakts im Zuge des „Doppelspieltags“ beim HBF-Supercup bei Vorlage ihrer Towers-Karte zwei Euro Rabatt beim Erwerb ihres Tickets an der Tageskasse.

  • Stabilität mit neuem Trainerteam

    Fischbek. Die Oberligasaison ist für die ehemaligen Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) gerade erst vorbei. Doch jetzt schon sind erste klare Weichen Richtung nächste Saison gestellt. Für die kommende Saison in der Hamburg-Liga gibt es ein neues Trainergespann.

    Roman Judycki hatte bereits vorzeitig mitgeteilt, dass er in der kommenden Saison nicht mehr als Trainer für den TVF tätig sein würde. Seine Nachfolge tritt Martin Hug an. Der diplomierte Sportlehrer und A-Lizenzinhaber war zu letzt beim ehemaligen Ligakonkurrenten SG Hamburg-Nord tätig. Vorher hat er unter anderem die erste Damenmannschaft der SGH Rosengarten-Buchholz in die 1. Bundesliga geführt.

    Ihm zur Seite steht Sportlehrer Matthias Steinkamp. Dieser war selber für zwei Jahre Spieler bei den ersten Herren und hatte zuletzt die zweite Herrenmannschaft in der Landesliga trainiert. Aus seiner Zeit in Altenholz bringt er Erfahrungen aus der zweiten Bundesliga mit. Hug und Steinkamp werden durch Michael Hägele als Torwarttrainer unterstützt. Hägele ist ein Eigengewächs des Vereins und war bis zur letzten Saison neben Steinkamp Co-Trainer der zweiten Herren.

    Jens Kabuse führt auch in der nächsten Saison seine Arbeit als Teammanager weiter. Dem TVF bleibt auch Physiotherapeutin Katharina Kräkel erhalten. Fehlt noch der Spielerkader, an dem im Hintergrund auch schon gefeilt wird. In der neuen Saison soll mehr Stabilität in die Mannschaft kommen. So will das neue Trainergespann den Fahrstuhleffekt vom ständigen Wechsel zwischen Ober- und Hamburg-Liga künftig vermeiden. Dabei setzen sie auf eine stärkere Zusammenarbeit mit den leistungsbezogenen Mannschaften der zweiten Herren und der A-Jugend. Besonders die Jugendspieler liegen dabei im Fokus.

    Doch zunächst kann die Mannschaft erst einmal Kräfte tanken. Sie schließt die Saison mit einem gemeinsamen Mallorca-Urlaub ab. Mitte Juni will das neue Trainerteam dann in die Vorbereitung für die kommende Hamburg-Liga-Saison gehen.

  • Testspiel: Handball-Frauen des Buxtehuder SV gegen den VfL Oldenburg

    Buxtehude/Oldenburg. Eine Woche nach dem Turnier in Wittlich steht für die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV der nächste Test bevor. Im Oldenburger Stadtteil Wechloy (Am Heidbrook 10, in 26129 Oldenburg) trifft die Mannschaft am kommenden Samstag,  11.08.18, ab 14 Uhr auf den Ligakonkurrenten VfL.

    Für BSV-Trainer Dirk Leun kommt der Test gegen den Pokalsieger gelegen. „Es ist eine gute Gelegenheit, um gegen einen Ligakonkurrenten zu testen. Es ist ein weiterer kleiner Baustein in unserer Vorbereitung.

    Den Schwerpunkt in dem Test legt Leun besonders auf die Trainingsinhalte der zurückliegenden Trainingswoche. „Wir wollen unsere Abwehr stabilisieren und die Abläufe bei Kontern verbessern.“ Zudem sollen die Zugänge weiter in die Mannschaft integriert werden. „Wir wollen weiter an der Abstimmung untereinander arbeiten“, sagt er, „bei der großen Anzahl an Neuzugängen ist das ein mittel- bis langfristiger Prozess und geht nicht von heute auf morgen.“

    Experimentieren muss der Coach im rechten Rückraum. Die beiden Linkshänderinnen Friederike Gubernatis und Isabelle Dölle sind mit leichten Blessuren aus Wittlich zurückgekehrt und werden zur Sicherheit geschont. „In der Vorbereitung geht die Gesundheit vor“, begründet Leun. Ansonsten stehen ihm alle Spielerinnen zur Verfügung.

  • Titelverteidigung in eigener Halle geglückt: A-Jugend des Buxtehuder SV ist Deutscher Meister

    Buxtehude. Das Double ist perfekt. Nur eine Woche nach dem DHB-Pokalsieg der Frauen hat die A-Jugend des Buxtehuder SV die Deutsche Meisterschaft eingefahren. In einem spannungsgeladenen Finale setzten sich die Gastgeberinnen vor 866 Zuschern in der Halle Nord in Buxtehude mit 24:23 (12:8) gegen Bayer 04 Leverkusen durch und verteidigte den Titel aus dem Vorjahr. Das kleine Finale im Spiel um Platz 3 entschied die HSG Blomberg-Lippe 35:27 gegen den VfL Oldenburg für sich.

    Parallelen zur Vorwoche tun sich auf: Nicht nur das Endspiel-Ergebnis ist das gleiche (im DHB-Pokal gewann der BSV das Finale ebenfalls mit 24:23 gegen die TuS Metzingen), auch die beste Torhüterin kommt vom BSV: Lea Rühter erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Debbie Klijn. Zur besten Torschützin avancierte Nele Franz von der HSG Blomberg-Lippe mit 23 Treffern, allein 17 (!) davon im kleinen Finale. Zur besten Spielerin des Final4 wurde Leverkusens Annika Lott ausgezeichnet.

    Beide Mannschaften starteten nervös in dieses Finale und ließen etliche Torchancen aus. Der erste Treffer fiel erst nach knapp fünf Minuten, Jennifer Souza traf für Leverkusen. Den ersten BSV-Treffer zum 1:1-Ausgleich markierte Julia Herbst zwanzig Sekunden später. Leverkusen schien in der Folge die Unsicherheit schneller ablegen zu können und setzte die BSV-Defensive immer stärker unter Druck. Nach einem Doppelpack von Linksaußen Jennifer Souza führten die Juniorelfen mit 4:1 (9.). Buxtehude aber legte in der Deckung zu. Außerdem hatten die BSVerinnen eine überragende Lea Rühter im Tor. So kämpfte sich die Axmann-Sieben zurück ins Spiel und glich in der 13. Minute durch Tarja Pauschert erstmals zum 4:4 aus

    Je länger das Spiel dauerte, desto mehr Respekt schienen die Gäste vor dem BSV-Tor zu entwickeln. Der Mittelblock mit Svea Geist und Aimee von Pereirra leistete Schwerstarbeit, außerdem entschärfte Lea Rühter reihenweise die Würfe des bundesligaerfarenen Rückraums um Mia Zschocke und Annika Lott. Das sollte sich auszahlen, Buxtehude konnte über sein konsequentes Tempospiel die erste Führung herausspielen, Katharina Meyer traf zum 6:5 (16.). Nachdem Aime von Pereirra zum 8:6 getroffen und Lea Rühter beim Stand von 8:7 einen Siebenmeter gegen Luisa Knippert pariert hatte, setzte sich der Titelverteidiger erstmals von den Juniorelfen ab. Tarja Pauschert beendete die siebenminütige Torflaute des BSV mit ihrem Treffer zum 9:7, von Pereirra und Herbst erhöhten auf 11:7. In die Pause ging es schließlich beim Stand von 12:8.

    Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte Bayer Leverkusen. Die in den ersten 30 Minuten blass gebliebene Mia Zschocke traf gleich zweimal zum 12:10-Anschluss. Insbesondere das Leverkusener Bundesliga-Trio mit Zschocke, Annika Lott und Amelie Berger, aber auch Jennifer Souza drehten jetzt auf und brauchten Bayer wieder in Schlagdistanz. Auf Buxtehuder Seiten war es vor allem die Jüngste im Team, Aimee von Pereirra, die willensstark den Weg zum Tor suchte und ihre Mannschaft im Spiel hielt. Elf Tore insgesamt, allein sieben der zwölf BSV-Treffer im zweiten Durchgang, gingen auf ihr Konto.

    Leverkusen erhöhte jetzt noch einmal den Druck, kam immer wieder auf ein Tor heran. Bis zur 57. Minute hielt die BSV-Führung, dann aber glich Leverkusen durch Annika Lott per Siebenmeter zum 22:22 aus. Übrigens: es war der erste verwandelte Strafwurf nach zuvor fünf vergeblichen Versuchen, bei denen stets BSV-Torfrau Lea Rühter als Siegerin hervorging. Buxtehudes Trainerin Heike Axmann nahm noch einmal eine Auszeit, um ihrer aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft eine letzte Verschnaufpause zu gönnen.

    Die letzten zwei Minuten wurden zum Handball-Krimi: Aimee von Pereira bringt den BSV mit ihrem elften Treffer zum 23:22 in Führung, Leverkusen kontert in Person von Annika Lott, die den Ball nur zwanzig Sekunden später zum 23:23 Ausgleich in die Maschen hämmert. 53 Sekunden vor dem Ende trifft Spielmacherin Tarja Pauschert, nachdem sie zuvor vier Mal freistehend an Leverkusens Torfrau Julia Gehrmann gescheitert war, zum 24:23 für Buxtehude. Noch einmal nimmt Bayer-Trainerin Kerstin Reckenthäler eine Auszeit, die allerdings nichts mehr einbringt. Wie schon das gesamte Spiel über kämpft der BSV aufopferungsvoll in der Deckung, bringt den Ein-Tore-Vorsprung ins Ziel und feiert ausgelassen die Titelverteidigung.

    Den Sieg im kleinen Finale und damit die Bronzemedaille sicherte sich die HSG Blomberg-Lippe mit einem 35:27-Erfolg über den VfL Oldenburg (Halbzeit 13:13).

    Statistik:

    Buxtehude: Rühter, Filter; Ulinski, Herbst 5, Hufschmidt, Meier 2, Fröhlich, Nanfack, Ossenkopp, Pauschert 3, Geist 2, Hauf 1, von Pereira 11/3.

    Leverkusen: Gehrmann, Fahnenbruck; Berger 3, Thomaier, Roeske, Kilmer 1, Schmidt, Souza 6, Kaempf 1, Zschocke 6, Knippert, Hinkelmann, Gruner, Lott 6/1.

  • TV Fischbek bleibt in der Erfolgsspur

    Fischbek.Die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) haben am vergangenen Sonntag einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Beim Abstiegskonkurrenten vom TuS Esingen holten sie mit dem 29:23-Auswärtssieg zwei Punkte.

    Der Start für die Mannschaft von Trainer Roman Judycki war nicht ganz optimal. Esingen hatte Anwurf und erzielte nach einer halben Minute das erste Tor des Spiels durch Lennart Haas. Dann dauerte es gut eineinhalb Minuten, bevor Aleksej Kiselev durch einen Siebenmeter den Ausgleichstreffer für die Gäste erzielen konnte. Während der TVF im Angriff zunächst nicht konsequent genug war, nutze Esingen seine Chancen besser und setzte sich über ein 3:1 auf ein 7:4 ab.

    Aber das reichte nicht. Denn nach knapp 15 Minuten zogen die Fischbeker durch drei Tore in Folge von Julian Junack, Aleksej Kiselev und Marek Struß gleich. Nun stand bei ihnen auch der Mittelblock und ließ Angeriffe der Gastgeber scheitern. Der Zug der Esinger war ins Stottern geraten und sie konnten für den Rest der ersten Halbzeit nur noch jeweils ein Tor vorlegen. Fischbek glich aber immer gleich wieder aus und so brachte Struß dann zehn Sekunden vor dem Halbzeitpfiff mit seinem Treffer zum 12:11 die Gäste das erste Mal in Führung. „Meine Mannschaft hat in der ersten Halbzeit im Großen und Ganzen nicht schlecht gespielt", so Judycki. „Das Problem war nur der Abschluss. Besonders beim Tempogegenstoß haben wir uns kurz vor dem entscheidenden Pass schwer getan und Fehler gemacht."

    Mit dem Schwung aus der Endphase der ersten Halbzeit und einem Tor Vorsprung hatte der TVF bei eigenem Anwurf das günstigere Blatt auf seiner Seite. Der Angriff konnte zwar nicht zu Ende geführt werden, weil Aron Karschny gefoult wurde, aber Kiselev verwandelte erneut den zugesprochenen Siebenmeter. Fischbek geriet in die Position des Gejagten. Esingen gelang das auch. Allerdings nur noch zwei Minuten, in denen Max-Lennart Albrecht und Haas für Esingen zum 13:13 ausglichen.

    Ab der 34. Minute war es dann in erster Linie das Spiel der Fischbeker, zumal die Gastgeber ihr Spiel in Überzahl auch nicht gut genug ausnutzen konnten. Entweder warfen sie mit einem Spieler mehr kein Tor oder aber fingen sich noch eins ein. Fischbek setzte sich Schritt für Schritt vom Abstiegskonkurrenten: 16:13, 20:16 und 22:17. Esingen konnte am Ende nur Schlimmeres verhindern und musste sich letzten Endes mit 23:29 Judyckis Team geschlagen geben. „Die taktischen Maßnahmen liefen in der zweiten Hälfte des Spiels deutlich besser und wir konnten uns absetzen", fasst Judycki die zweite Halbzeit zusammen und ergänzt: „Wir hatten ausreichend Chancen, das Spiel mit zehn oder mehr Toren zu gewinnen. Letztendlich sind wir aber an dem starken Torwart gescheitert."

    Esingen und HT Norderstedt bleiben nach den Niederlagen am Wochenende mit vier Punkten am Tabellenende. Der TVF konnte durch diesen Sieg zwei Punkte auf dem Habenkonto verbuchen und hat sich mit nun sechs Punkten von den anderen beiden Mannschaften getrennt. Am kommenden Samstag (28. Januar) hat der TVF um 18:30 Uhr wieder ein Heimspiel. Zu Gast in der Arena Süderelbe ist dann der MTV Herzhorn. Die sind derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz. „Ich bin sicher, dass wir Herzhorn zu Hause schlagen werden, wenn wir unsere Leistungen abrufen", ist Judycki überzeugt. Wie die Fischbeker in eigener Halle gegen diesen Gegner zurechtkommen, wird man sehen. Die letzte Tendenz der Herzhorner sieht nicht so gut aus. Zwar wurde das letzte Spiel gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg knapp mit einem Tor gewonnen, aber die fünf Spiele davor gingen alle verloren. Der TVF hingegen ist jetzt seit vier Spielen ungeschlagen.

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (7/6), Tim Latendorf (6), Marek Struß (5), Julian Junack, Marcel Kahns (je 3), Marius Kabuse, Philip Wöhler (je 2) und Lars Schwertner (1).

  • TV Fischbek erkämpft einen Punkt gegen Tabellenführer TuS Esingen

    Fischbek. Am vergangenen Samstag bestritten die Handballer der 1. Herren des TV Fischbek (TVF) das letzte Heimspiel vor Weihnachten gegen den Tabellenführer TuS Esingen in der gut gefüllten Arena Süderelbe. Man merkte dem TVF-Team an, dass es sich von Anfang an etwas vorgenommen hatte, um dieses Jahr mit einem positiven Erlebnis abzuschließen. Gegen den Tabellenführer TuS Esingen klar als Außenseiter, aber wie der Spielverlauf zeigte, nicht ohne Chance.

    Die Partie startete, wie in den zurückliegenden Heimspielen, mit einer guten Abwehr, die zupackte. Und wenn Sie mal zu nachlässig war, mit einem starken Azeez Oyewusi im Tor als gewohnt sicherer Rückhalt. Nach 15 Minuten konnte der TVF beim Spielstand von 4-6 mit den Gegentoren zufrieden sein. Vorn zeigte sich leider abermals die Abschlussschwäche der Fischbeker in dieser Saison. Sonst wäre in der Anfangsphase deutlich mehr drin gewesen. Der TVF kämpfte und glich in der 19. Minute zum 9-9 aus. Die Esinger setzten sich aber routiniert auf ein 11-14 bis zur Halbzeit ab.

    Nach dem Seitenwechsel blieb es aus Sicht des TV Fischbek bei diesem Vorsprung der Gäste. Schlimmer noch - sie bauten die Führung bis zur 45. Minute auf 16-21 aus. Die Fischbeker brachten sich oft teilweise durch überhastete Abschlüsse immer wieder selbst in Bedrängnis und verhalfen den Esingern so zu einfachen Toren.

    Die letzten 15 Minuten gehörten aber der Heimmannschaft. Durch die Umstellung der Abwehr auf eine 5-1-Formation mit einem sehr offensiven Spieler vor der Abwehr, schafften es die nun bis in die Haarspitzen motivierten und kämpfenden Fischbeker Handballer, den Favoriten aus Esingen immer wieder in Verlegenheit zu bringen. Nun produzierten diese Fehlpässe und überhastete Würfe, die durch die Fischbeker, geführt von Marius Kabuse auf der Mittelpostion, clever und erfolgreich genutzt wurden.

    Spätestens als der Youngster Felix Zielke auf Linksaußen die beiden Anschlusstore in Folge zum 24-25 in der 58. Minute erzielte, hielt es keinen Zuschauer und Spieler mehr auf den Bänken. Der TVF erkämpfte sich mit einer starken Abwehr in der letzten Minute erneut den Ball und setzte zum Gegenangriff an. Da unterband der Esinger Jan Rabe 14 Sekunden vor Schluss unfair einen Angriff des Gastgebers. Folge daraus: Disqualifikation und Strafwurf für Fischbek. Aleksej Kiselev verwandelte nervenstark zum 26-26. Die letzen Sekunden verteidigte der TVF erfolgreich den verdienten erkämpften Punkt gegen den Tabellenführer.

    Das Trainerteam Martin Hug und Matthias Steinkamp war damit hochzufrieden. Steinkamps Analyse nach dem Spiel trotz aller Emotionen sachlich und auf den Punkt. "Wir waren gegen den Spitzenreiter klarer Außenseiter. Der Spielverlauf war für uns absehbar. Entscheidend war aber die Umstellung der Abwehr auf eine 5-1-Formation und der Wechsel von Marius Kabuse auf die Mittelpostion. Der deutlich mehr Bewegung ins Spiel brachte."

    Das Team hat sich den Punkt mit einer tollen Mannschaftsleistung verdient - und das bei der anschließenden Weihnachtsfeier ausgiebig gefeiert. Ein großer Dank geht an die Zuschauer, die das junge Team durch ihre Unterstützung immer wieder motivieren und nach vorne pushen.

    Tore: Tim Latendorf (6), Felix Zielke, Aleksej Kiselev (je 5), Jan-Niclas Kessler (4), Marius Kabuse (3), Dustin Misiak (2), Marcel Kahns (1).

  • TV Fischbek-Handballer engagieren sich gegen Krebs

    Neugraben-Fischbek. Am Samstag, 7. Dezember, geht es für die Oberliga-Handballer des TV Fischbek gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg nicht nur um Punkte. Denn zusätzlich zum sportlichen Teil des um 18 Uhr in der Arena Süderelbeim Neumoorstück beginnenden Spiels gibt es eine Tombola. Die steht im Rahmen des Spendenmarathons des NDR zugunsten der Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“. Dieses Jahr geht es rund um das Thema Krebs für Betroffene und Angehörige.

    Zu gewinnen gibt es tolle Sachpreise und Gutschiene. Schon seit einigen Monaten sind Spartenleiter Torsten Wulf und Holger Denecke, der die Öffentlichkeitsarbeit für die ersten Herren macht, dafür unterwegs. „Wir haben von vielen Firmen eine tolle Unterstützung bekommen“, ist Wulf zufrieden. „Da ist alles dabei: von ein paar einfachen Werbegeschenken über tolle Sachpreise bis hin zu Gutscheinen.“ Außerdem haben die beiden ein paar Hauptpreise bekommen, die sie bis zur Gewinnausgabe absolut für sich behalten.

    Zusätzlich können die Besucher des Spiels noch gegen eine freiwillige Spende selbstgebackene Kekse und Kuchen genießen. Hierfür haben sich Leute sowohl aus dem Erwachsenen- und Jugendbereich als auch aus dem Umfeld der Abteilung gefunden.

  • TV Fischbek: Handball-Ligaspiel gegen VfL Bad Schwartau fällt aus

    Fischbek. Das für heute Samstag, 25. Februar 2017, für 18:30 Uhr angesetzte Oberligahandballspiel zwischen dem TV Fischbek und dem VfL Bad Schwartau fällt aus. Zum ersten Mal in der Geschichte der Oberliga tritt die zweite Mannschaft des VfL Bad Schwartau ein Spiel nicht an, da die Mannschaft personell nicht ausreichend besetzt ist. Somit gehen automatisch zwei Punkte auf das Konto des TV Fischbek. Fischbeks Team-Manager Jens Kabuse sagt hierzu: "Wir bedauern, dass Bad Schwartau ohne die Spieler der ersten Mannschaft nicht antreten kann. Aber wir sind uns sicher, dass wir auch so dieses Mal hoch gewonnen hätten".

  • TV Fischbek: Niederlage auf Augenhöhe

    Fischbek. Am vergangenen Samstag hatten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) das letzte Auswärtsspiel der Saison bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. Dort unterlagen sie nach einem spannenden Spiel auf Augenhöhe letzten Endes mit 25:27 (12:16).

    Mit voll ausgebuchtem Fanbus und zusätzlichen privaten PKW waren die Fischbeker zu ihrem letzten Auswärtsspiel gefahren. Nicht mit dabei waren Aleksej Kiselev, Tim Beier, Julian Junack und Lars Schwertner. Dafür konnte Trainer Roman Judycki nach Monaten der Verletzungspause erstmals wieder auf Marius Kabuse und Aron Karschny zurückgreifen. In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber zwar weitestgehend die Nase vorn, aber die Fischbeker ließen den die HSG nie entscheidend davonziehen. Tim Latendorf hatte zwar anfangs noch leichte Startschwierigkeiten, brachte sich aber im Laufe des Spiels immer besser ein. Letzten Endes war er mit 12 Toren auch mit Abstand der erfolgreichste Fischbeker Spieler.

    In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit war dann jedoch eine spielentscheidende Phase. „Da waren wir zu unkonzentriert und haben im Angriff zu schnell abgeschlossen“, erklärte Judycki nach dem Spiel. „Da hat Schülp dann gekontert“. Drei Tore konnten die Gastgeber da in Folge werfen und nahmen so beim Stand von 16:12 einen kleinen Sicherheitspuffer von vier Toren mit in die Pause.

    In den ersten zweieinhalb Minuten nach Wiederanpfiff tat sich auf beiden Seiten nichts. Zwar konnte der TVF den einen oder anderen Ball in der Abwehr erkämpfen, konnte jedoch im Angriff keinen Nutzen daraus ziehen. Erst Philip Wöhler brachte dann den Ball das erste Mal ins gegnerische Netz. „In der zweiten Halbzeit lieferten wir uns quasi fast die ganzen 30 Minuten ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, fasste Judycki zusammen. Die Fischbeker spielten viele Gelegenheiten gut heraus und hätten einiges mehr an Boden gut machen können. „Leider stand immer wieder Schülps erfahrener Torhüter im Weg“ so Judycki.

    Der Fischbeker Coach hob die Leistung von Latendorf in diesem Spiel besonders hervor: „Er ist ein überragender Spieler, der sich trotz seiner 21 Jahre in dieser Saison zu einer festen Größe etabliert hat“. Nun fehlt nur noch das letzte Saisonspiel ab. In dieser Begegnung, die am kommendem Samstag (6. Mai) bereits um 18 Uhr und in der Halle Quellmoor startet, erwartet der TVF den Mitabsteiger vom TuS Esingen.

    Tore für den TVF: Tim Latendorf (12/1), Jan-Malte Augustin (4), Aron Karschny, Robert Mitleider, Shohei Sasaki (je 2), Marcel Kahns, Marek Struß und Philip Wöhler (je 1).

  • TVF ärgert Tabellenführer mit reduziertem Rückraum

    Fischbek. Am vergangenen Samstag trafen die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) auf den Tabellenführer der HSG Ostsee Neustadt/Grömitz. Dabei unterlagen sie in eigener Halle am Ende mit 27:34 (11:13).

    Das hatten sich die haushohen Favoriten wohl einfacher vorgestellt: Als Tabellenführer zum Tabellenzwölften nach Fischbek reisen, die an dem Tag nur drei Rückraumspieler zur Verfügung hatten, und im Vorbeigehen die Punkte mit nach Hause nehmen. Doch da hatte der TVF etwas dagegen. Zwar konnte Coach Roman Judycki aus unterschiedlichen Gründen nur auf Julian Junack, Tim Latendorf und Soeren Siemens als echte Rückraumspieler zurückgreifen, trotzdem zeigte seine Mannschaft ein gutes Spiel. Die Gäste gingen zwar durch den Treffer von Kim Colin Reiter, der zuvor noch einen Siebenmeter vergeben hatte, mit 1:0 in Führung, aber von einem Start-Ziel-Sieg waren sie doch ein ganzes Stück entfernt.

    Beide Mannschaften waren gleichauf. Nach vier Minuten stand es 2:2 und dann verschafften sich die Gäste ein kleines Polster und setzte sich auf 2:4 ab. Dann erhielt Marek Struß die erste Zeitstrafe des Spiels. Wer der Meinung war, dass die HSG sich nun einen deutlicheren Vorsprung erspielen würde, hatte sich geirrt. Im Gegenteil: Der TVF überstand die Unterzahl ohne Gegentor und drehte dann den Spieß sogar noch um und gingen mit 6:4 in Führung. Da entschied sich HSG-Trainer Jan Wienholz, eine Auszeit zu nehmen.

    Der TVF wurde durch die Unparteiischen in der ersten Halbzeit dann aber mehrfach aus der Bahn geworfen, indem vier Zeitstrafen verteilt wurden. Über die volle Spieldistanz hatten die Gastgeber im Bezug darauf das deutlich größere Nachsehen: Sieben Mal wurde ein Spieler auf die Bank geschickt, während die Gäste nur zweimal in Unterzahl spielen mussten. So konnten die Fischbeker zwar weiterhin behaupten, mussten den Vorsprung jedoch einbüßen. Nach gut 21 Minuten ging die HSG erstmals wieder in Führung. Mit einem knappen Stand von 11:13 begaben sich beide Teams in die Kabinen.

    Auch in der zweiten Halbzeit war zunächst kein großer Unterschied zu sehen. Judycki war mit der Spielvariante des siebten Feldspielers teilweise erfolgreich, oftmals ging aber auch etwas schief. Die HSG konnte jedoch auch mehrere Chancen mit dem Wurf auf das leere Tor nicht nutzen. Sie versuchtet ihrerseits selber auch, sich mit dieser Spielart einen Vorteil zu verschaffen und auch bei ihnen lief nicht alles rund. So konnte sich Fischbeks Torhüter Azeez Oyewusi dann auch mit einem Treffer in die Torschützenliste eintragen.

    Nach der 40. Minute setzten sich die Gäste dann aber langsam ab. "Am Ende waren die Jungs einfach platt", so Judycki. "An dem Tag keine Möglichkeiten zum variieren zu haben, war dafür entscheidend, warum es am Ende ein Sieben-Tore-Rückstand war." Es freute ihn auch, wieder über eine längere Strecke gute Leistungen von seinem Team zu sehen. "Insbesondere Tim Latendorf und Jan-Malte Augustin waren gut an dem Tag", ergänzt er. Am kommenden Samstag muss der TVF zum Tabellensechsten TSV Hürup.

    Tore für den TVF: Jan-Malte Augustin, Tim Latendorf (je 7), Julian Junack (6/2), Soeren Siemens (3), Shohei Sasaki (2) Azeez Oyewusi und Marek Struß (je 1).

  • TVF kassiert unglückliche Niederlage

    Fischbek. Es sollten die nächsten zwei Punkte werden, am bitteren Ende wurde es aber kein einziger. Das erste Rückrundenspiel gegen den MTV Herzhorn verloren die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) ganz knapp mit 25:26.

    Optimaler hätten die Bedingungen des vergangenen Spieltages kaum sein können. Zwar siegte Abstiegskonkurrent TuS Esingen gegen die SG Hamburg-Nord, aber dadurch blieben die Hamburger auch noch in Griffweite der Fischbeker. Preetz unterlag beim TSV Hürup und konnte somit auch keinen Sprung weg vom TVF machen. Die Fischbeker mussten zwar aus gesundheitlichen Gründen auf Trainer Roman Judycki verzichten. Trotz allem hatten sie aber zuletzt eine positive Serie hingelegt, wogegen Herzhorn aus sechs Spielen nur zwei Punkte holen konnte.

    Nach dem Unentschieden zum Saisonstart bei Herzhorn, sollten nun am Samstag in der Arena die nächhsten beiden Punkte eingefahren werden. Und der Wille zum Sieg war da. Marcel Kahns brachte den TVF mit seinem Treffer in die 1:0-Führung. Beide Mannschaften waren gleich auf und wussten, dass in diesem Spiel alles möglich war. So zog Herzhorn auch immer wieder nach, wenn Fischbek ein Tor vorlegte. Nach knapp zehn Minuten verlief die Partie dann erstmal zu Gunsten der Fischbeker. Beim Stand von 3:3 verschafften sie sich durch die Tore von Shohei Sasaki, Aron Karschny und Marek Struß mit 6:3 ein kleines Polster. Dann jedoch drehte Herzhorn den Spieß um und als der TVF nach 20 Minuten auf einmal mit 7:8 hinten lag, nahm Co-Trainer Marius Kabuse eine Auszeit.

    Nun waren beide Mannschaften wieder auf Augenhöhe. Die Fischbeker jedoch standen in der Abwehr kompakt genug, sodass Herzhorn keinen Weg finden konnte und die Unparteiischen mehrfach Zeitspiel anzeigten. Schließlich war es Tim Latendorf, der wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff für den TVF den Ausgleichstreffer zum 13:13 erzielte.

    Die zweite Halbzeit blieb der reinste Krimi. Zunächst hatten die Fischbeker die Nase immer vorn und Herzhorn musste hinterherziehen. Ab der 40. Minute drehte sich das Blatt dann zumindest in der Form, dass die Gäste ein bis zwei Tore vorlegten, der TVF aber immer wieder aufholte. Die Spannung in der Arena stieg mit jeder Minute und fand ihren Höhepunkt dann in den letzten fünf Minuten. Kiselev hatte für den Gastgeber den 23:24-Anschlusstreffer erzielt, als Iven Pfeifers vom MTV für seine Abwehraktion eine Zeitstrafe erhielt.

    Fischbek war dementsprechend im Vorteil, konnte die Überzahlsituation aber nicht ausnutzen. Stattdessen wurde Herzhorn ein Siebenmeter zugesprochen, den Theo Boltzen auch erfolgreich verwandelte. In der 58. Minute wurde dann Tim Beier für zwei Minuten auf die Fischbeker Bank verbannt. Eine halbe Minute später verkürzte Marcel Kahns auf 24:25. Herzhorn wollte schnell den Abstand wieder vergrößern und bekam in der 59. Minute erneut einen Strafwurf zugesprochen. Dieses Mal scheiterte Boltzen jedoch an Fischbeks Torhüter Simon Behrens. 45 Sekunden vor Schluss glich Kiselev zum 25:25 aus und Herzhorns Trainer Manfred Kuhnke nahm 30 Sekunden vor Spielende eine Auszeit. Beim anschließend ausgeführten Angriff konnte seine Mannschaft dann zwar kein Tor erzielen, dafür erhielt Jan Niclas Kessler eine Zeitstrafe. Beim anschließend ausgeführten Angriff erhielt Tim Beier wenige Sekunden vor dem Abfiff die rote Karte. Dies entschieden die Schiedsrichter nach einer kurzen Beratung. Sie hatten darin ein taktisches Foul gesehen, den Fischbeker bestraft und zum Siebenmeterstrich gezeigt. Die Fans waren von dieser Entscheidung alles andere als begeistert und es waren „Schieber! Schieber!“-Rufe zu hören.

    Die Entscheidung der Schiedsrichter stand und Birger Dittmer brachte nach seinem Treffer die Gäste wieder in Führung. Kabuse reichte umgehend die grüne Karte ein, um noch einen letzten schnellen Spielzug angeben zu können. Letzten Endes reichten die zwei Sekunden aber nicht mehr aus und der TVF musste sich somit bitter geschlagen geben. Am kommenden Samstag geht es nun zum THW Kiel 2, wo die Fischbeker weiterhin als Drittletzter antreten müssen. Zu diesem Spiel greift die Mannschaft wieder auf einen Bus zurück. Wer mitfahren möchte, kann sich ab sofort bei Jens Kabuse (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) dafür anmelden. Abfahrt ist um 14:30 Uhr an der Arena Süderelbe.

  • TVF verliert mit Minikader

    Fischbek/Hürup. Am vergangenen Samstag unterlagen die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) mit einem Kader von nur neun Feldspielern und einem Torhüter beim TSV Hürup mit 28:35 (13:17). Damit bleibt nur noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt. Der TVF müsste die letzten drei Spiele alle gewinnen und TuS Esingen und die zweite Mannschaft des VfL Bad Schwartau alle verlieren.

    Vielleicht wäre mehr für die Fischbeker drin gewesen, wenn sie mit größerem Kader zum Spiel gefahren wären. Denn auch der TSV war personell geschwächt und wurde durch Spieler der eigenen A-Jugend gestärkt. Zusätzlich hatten die Gastgeber gerade mal zwei Tage vorher noch das Punktspiel gegen den Tabellenführer der HG Hamburg-Barmbek.

    So musste der TVF das Beste aus der aktuellen Lage machen und ging durch einen Treffer von Aleksej Kiselev auch zunächst mit 1:0 in Führung. Ove Jensen, der mit seinen zwölf Toren mit Abstand der erfolgreichste Schütze war, glich die einzige Führung der Gäste dann aber aus. Eine Viertelstunde hielten die Fischbeker noch gut mit, hätten aber bei besseren Chancenauswertung besser dastehen können.

    Die Verstärkung durch Spieler der A-Jugend, die in dieser Partie einiges für den TSV beitragen konnten, brachte den Gastgeber langsam auf leichten Abstand. Von der Anzahl der Spieler waren sie zwar nur zwei Spieler mehr, aber das gab Trainer Christian Lutter die besseren Erholungsmöglichkeiten für sein Team. Zur Halbzeit hatte der TSV beim Stand von 17:13 schon ein kleines Polster.

    Geprägt war das Spiel vor allem in der zweiten Halbzeit von der Variante eines siebten Feldspielers. Beide Mannschaften setzten diese Spielart ein, wobei Fischbek jedoch mehr versuchte, auf diese Art und Weise zum Erfolg zu kommen. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit musste sich der TVF aber den schwindenden Kräften geschlagen geben, sodass sich auch technische Fehler ins Spiel einschlichen.

    Am 22. April findet um 18:30 Uhr das vorletzte Saisonheimspiel statt. Gegner ist dann der FC St. Pauli, der auf dem 6. Tabellenplatz steht. Zu diesem Spiel erwartet der TVF aber auch noch musikalische Gäste. Die Celtic Cowboys werden nicht einfach nur ihre Lieder spielen. Sie präsentieren dann auch ein eigens für den TV Fischbek komponiertes Lied.

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (11/4), Jan-Malte Augustin (6), Robert Mitleider (4), Tim Latendorf, Marek Struß (je 3) und Marcel Kahns (1).

  • Verletzung beim Turnier in Wittlich – Lisa Prior mit Fingerbruch

    Buxtehude. Lisa Prior wird dem Handball-Frauen-Team des Buxtehuder SV gleich mehrere Wochen lang fehlen. Die BSV-Rückraumspielerin blieb in der Halbfinal-Partie des Wittlicher Handballcups gegen Metz Handball kurz vor Schluss im Trikot der französischen Kreisläuferin hängen und verletzte sich dabei.

    Eine Untersuchung im Elbeklinikum Buxtehude ergab einen Bruch des rechten Mittelfingers. Eine Operation wird allerdings nicht nötig sein. Dennoch fällt Prior bis zu sechs Wochen aus und wird der Mannschaft somit zu Saisonbeginn und beim Supercup in Wilhelmsburg nicht zur Verfügung stehen. Nach der Verletzung von Lynn Knippenborg beim OLYMP Final4 in Bietigheim sorgt der Ausfall Priors beim Buxtehuder SV für eine angespannte Personal-Lage in der Rückraum Mitte.

  • Wahnsinnsspiel – BSV erkämpft gegen Bietigheim ein 23:23-Remis

    Buxtehude. In einem Spiel, das an Spannung kaum zu überbieten war, erkämpften sich die Handball-Frauen des Buxtehuder SV vor 1199 Zuschauern gegen die SG BBM Bietigheim ein 23:23(13:11)-Unentschieden. Die Buxtehuder standen in der Abwehr sehr kompakt und erkämpften mehrfach in der eigenen Hälfte den Ball. Vorn kamen die Buxtehuderinnen vor allem über den Kreis zum Abschluss. Isabell Kaiser war mit sieben Treffern erfolgreichste Torschützin. Auf Seiten der Gäste waren Karolina Kudlacz-Gloc und Anna Loerper mit ebenfalls sieben Toren die torgefährlichsten Spielerinnen.

    Die Fans in der Halle Nord sahen einen guten Beginn des BSV, der sich bissig in der Abwehr und vorn kreativ zeigte. Maike Schirmer und zweimal Friederike Gubernatis besorgten die ersten BSV-Treffer. Nach etwa sieben Minute führten die Gastgeberinnen mit 3:2. Der BSV verpasst zwei gute Gelegenheiten nach einer Parade von Antje Peveling und einem Ballgewinn von Lone Fischer zu erhöhen. Stattdessen drehte Bietigheim das Spiel und ging nach einem traumhaften Kempa-Lop von Fie Woller mit 3:5 in Führung (12. Minute). Der BSV versuchte es dem designierten Ex-Meister gleich zu tun, Fischers Kempa knalle allerdings gegen den Pfosten.

    Nach etwa 14 Minuten nahm BSV-Trainer Dirk Leun sein erstes Timeout und brachte Emily Bölk ins Spiel. Sie belebte das Offensivspiel des BSV, der mit zwei schnellen Toren von Fischer und Isabell Kaiser auf 5:6 verkürzte. Die Buxtehuderinnen waren wieder drin im Spiel. Erst die vierte Parade von Peveling und dann setzte sich Gubernatis ganz stark gegen zwei Gegenspieler zum 7:7-Ausgleich durch. Bölk tat es Gubernatis gleich und tankte sich super gegen zwei Bietigheimerinnen durch. Zwei weitere Treffer von Kaiser sorgten in der 22. Minute für das 10:7. Beim BSV klappte jetzt alles, sie waren im Angriff unglaublich effizient und in der Abwehr hellwach, dazu konnten sie viele Ballgewinne für sich verbuchen.

    In den folgenden Minute hielten die Gastgeber den amtierenden Meister erfolgreich auf Abstand. Kaiser konnte mit ihrem fünften Treffer kurz vor Ende der ersten Halbzeit erstmals auf vier Treffer erhöhen, doch Bietigheim verkürzte noch vor der Pause wieder auf zwei Treffer. Mit 13:11 ging es in die Kabine.

    Die zweite Halbzeit begann, wie in der ersten Halbzeit so oft gesehen, mit einem Ballgewinn für Buxtehude. Fischer verwandelte den Gegenstoß mit ihrem zweiten Treffer zum 14:11. Ein Strahl von Bölk knallte erst an die Latte, ehe wenige Momente später ein solcher Wurf den Weg ins Tor fand. Nach 35 Minuten führte der BSV mit 15:12. Kaiser war auch in der zweiten Halbzeit zunächst scheinbar nicht zu stoppen, ihr sechster Treffer stellte die Anzeige auf 16:13.

    Zwei aufeinanderfolgende Auszeiten gegen Schirmer und Gubernatis zwangen den BSV für wenige Sekunde in doppelte Unterzahl, die Gastgeber überstanden die zwei Zeitstrafen mit nur einem Treffer Bietigheims. Der BSV erkämpfte sich sogar beinahe den Ball und nur kurz nachdem Schirmer wieder auf dem Feld war, parierte Peveling zum sechsten mal in dieser Partie. Und immer wieder kam der BSV über Isabell Kaiser am Kreis zum Erfolg. Die 25-Jährige erhöhte auf 17:15 für die Gastgeber. Es war ein super spannendes und attraktives Spiel in der Halle Nord. Nach dem Ausgleich von Cecilie Woller in der 47. Minute erhöhte Fischer wieder auf 19:18. Anschließend bewahrte Peveling nach dem sechsten Treffer von Kudlacz-Gloc Peveling gleich zweimal vor dem ersten Rückstand seit der 17. Minute.

    Lisa Prior kam in der 52. Minute für Lynn Knippenborg in die Partie. Wenig später markierte Fischer per Siebenmeter das 20:19 in der 52. Minute. Das Spiel war jetzt komplett offen. Michelle Goos vergab bei 21:22 ihre Wurfgelegenheit, aber Schirmer erzielte den Ausgleich und lies einen Urschrei von Jubel folgen. Es waren nur noch zwei Minuten mehr zu spielen. Bietigheim ging durch Kudlacz-Gloc erneut in Führung. In der Halle Nord hielt hier keinen mehr auf den Sitzen und als Gubernatis erneut den Ausgleich konnte die Stimmung nicht besser sein. Die Schlussminute verteidigte die Mannschaft von Trainer Dirk Leun die Führung und kam fünf Sekunden vor Ende tatsächlich noch einmal an den Ball, aber am Ende stand ein gerechtes Unentschieden.

    Der BSV muss als nächstes am kommenden Samstag in Nellingen antreten. Das nächste und letzte Heimspiel bestreitet der BSV am 12. Mai gegen die HSG Bensheim/Auerbach. Im Anschluss an die Partie findet die Saisonabschlussfeier des BSV statt.

    BSV: Peveling, Rühter, Gronemann, Borutta, Pauschert, Fischer 5 (2/2), Haurum, Geist, Gubernatis 4 (1/0), Knippenborg 1, Schirmer 4, Oldenburg, Bölk 2, Goos, Kaiser 7, Prior.

     

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