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Handball

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  • Die Handballer des TV Fischbek können daheim nur Unentschieden

    Fischbek. Am vergangenen Sonnabend fand in der gut gefüllten Arena Süderelbe das vierte Heimspiel der Saison des TV Fischbek (TVF) gegen den AMTV Hamburg statt. Das Spiel startete auf beiden Seiten etwas schläfrig. Als die Fischbeker in der 7. Minute das erste mal mit zwei Toren in Führung gingen, schien gefühlt der Knoten geplatzt. Doch die Gäste aus Rahlstedt kamen ebenfalls langsam gut ins Spiel und glichen drei Minuten später wieder aus. So entwickelte sich in der 1. Halbzeit eine offene Begegnung, in der die Führung regelmäßig wechselte und keine Mannschaft entscheidende Vorteile hatte. Beide Abwehrreihen ließen bis zur Halbzeit zu viele Tore zu, so dass es beim Spielstand von 18-18 in die Kabinen ging.

    In der 2. Halbzeit wurden die Mannschaften gleich durch eine Rote Karte gegen den Rechtsaußen des TVF, Marek Struss, in der 32. Minute geweckt. In dieser hitzigen Phase behielten die Fischbeker jedoch trotz einiger weiteren Zwei-Minuten-Strafen die Nerven. Aus einer deutlich besser stehenden Defensive, erspielte sich die Heimmannschaft nun einige Vorteile. Daraus resultierte dann die 33-30 Führung in der 51. Minute. Trotz des Drei-Tore-Vorsprungs kehrte keine Ruhe und Sicherheit ins Spiel des TV Fischbek ein.

    Zwischen der 51. und 54. Minute fiel auf beiden Seiten durch einige überhastete Abschlüsse kein Tor. Dafür aber in den folgenden zwei Minuten gleich vier. Es entwickelte sich für die lautstark unterstützenden Zuschauern ein enger Handballkrimi. Beim Ergebnis von 34-34 (56. Minute) wurde es dann nochmal ganz eng für die Hausherren. Hier hielt Tim Kappel aus der 2. Herrenmannschaft mit drei toll herausgespielten Treffern in Folge den TVF am Leben. Zum Schluss musste die Mannschaft von Martin Hug und Matthias Steinkamp in der letzten Sekunde noch den Gegentreffer zum 37-37 Endstand verdauen.

    Das Trainerteam war erneut mit der Einstellung zufrieden. Aber allen war klar, dass man mit 37 erzielten Toren jedes Spiel in dieser Liga gewinnen muss. "Wir haben zuviele einfache Tore des Gegners zugelassen und die immer wieder gleichen Abläufe des AMTV nicht konstant genug frühzeitig unterbrochen", so die übereinstimmende Aussage des Trainerduos.

    Nun steht ein spielfreies Wochenende an, bis der TV Fischbek am 8. Dezember an einem undankbaren Freitag Abend ab 20 Uhr in Bergstedt gegen den THB Hamburg 03 sein letztes Auswärtsspiel in diesem Jahr bestreiten darf.

    Tore: Aleksej Kiselev 15/9, Vito Clemens, Tim Kappel je 6, Jan-Malte Augustin, Timo Ott, Marek Struss je 2, Jan Niclas Kessler, Marcel Kahns, Dustin Misiak, Felix Zielke je 1.

  • Die Handballer des TV Fischbek suchen noch Verstärkungen für die neue Saison

    Fischbek. Als Hamburger Meister steigen die Handballer des TV Fischbek erneut in die Oberliga Hamburg/Schleswig.Holstein auf. Der junge Fischbeker Trainer Marius Kabuse (32) schaffte es, sein Konzept der Mannschaft zu vermitteln, die vor allem mit mannschaftlicher Geschlossenheit und immer über die gesamte Spieldauer andauernden kämpferischen Einstellung zu überzeugen wusste.

    Kabuse legt stets Wert darauf, Talente zu fördern und einzubinden. In der Oberliga wird dieses deutlich schwieriger sein, da man sich dort auf einem weitaus höheren Niveau bewegt. Deswegen wird auch am Unterbau der Oberliga-Teams gearbeitet. Die zweite Mannschaft, die in die Landesliga aufsteigen will, wird zukünftig vom Oberliga-Co-Trainer Thorsten Siemens trainiert, der die Talente aufnimmt und für das Ligateam weiter ausbildet. Die A-Jugend, die in der Hamburg-Liga spielt, wird vom Goal-Getter des Oberliga-Teams, Marek Struss, trainiert, so dass junge Talente auch hier eine Basis für ihre handballerische Zukunft finden können und einen direkten Draht zum Oberliga-Team haben. Es soll beim TV Fischbek eine Basis geschaffen werden, die langfristig guten Handball gewährleistet.

    Für alle drei Teams sucht der TV Fischbek im übrigen noch Verstärkungen für die neue Saison. Egal, ob junge hungrige Talente oder erfahrene Spieler - in Fischbek ist auf allen Positionen noch Platz für Spieler, die sich mit Leidenschaft einbringen wollen. Das Oberliga-Team vermeldet mit Arne Eschweiler die erste große Verstärkung. Der 1,97 Meter große Kreisläufer verfügt über Drittliga-Erfahrung beim VfL Fredenbek und zuvor bei der HSG Nord-HU und will den TV Fischbek sowohl im Angriff, als auch in der Deckung ein großes Stück weiter bringen.

    "Nach dem Abstieg der Bundesliga-Reserve der SG Flensburg/Handewitt und der DJK Flensburg wird es eine sehr schwere Oberliga-Saison, aber nach dem Einsatz der vergangenen Saison ist vieles möglich", sagt Team-Manager Jens Kabuse.

  • Ein Hauch von Handball-WM in Buxtehude: Brasilien absolviert letzten WM-Test in der Halle Nord

    Buxtehude. Zwei Tage vor dem Start der Handball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland kommt der Weltmeister von 2013 nach Buxtehude! Am Mittwoch, 29. November, absolviert die Nationalmannschaft Brasiliens ihren letzten WM- Test in der Halle Nord. Gegner wird ein Mixed-Team des Buxtehuder SV und der HL Buchholz 08-Rosengarten sein, Anwurf ist um 19.30 Uhr.

    Die Handball-Fans in Buxtehude und Umgebung können sich auf einen absoluten Leckerbissen freuen: Die Brasilianerinnen gehören seit vielen Jahren zur Weltspitzte und waren im Gegensatz zu Deutschland beispielsweise bei den letzten vier Olympischen Spielen immer dabei.

    Sportlich wird der Weltmeister von 2013 sicherlich in Buxtehude einiges zeigen und in Bestbesetzung beginnen. Schließlich ist es ihr definitiv letzter Test vor dem WM-Start. Nur drei Tage später – am 2. Dezember – absolviert Brasilien in der EWE-Arena in Oldenburg das Auftaktspiel gegen Japan.

    Zwei Spielerinnen aus dem WM-Kader gastierten erst vor vier Wochen in der Halle Nord – mit ihrem ungarischen Club Vaci NKSE beim EHF-Cup-Spiel gegen den BSV: Torhüterin Barbara Arenhart und Rückraumspielerin Karolina de Souza. Weil im eigenen Land eine starke Liga fehlt, stehen alle Nationalspielerinnen ausnahmslos bei europäischen Top-Clubs unter Vertrag.

    Für BSV-Trainer Dirk Leun ist das Spiel eine willkommene Abwechslung in der WM-Pause, und die Fans müssen nicht bis zum nächsten Bundesliga-Heimspiel am 28. Dezember gegen den Thüringer HC warten, um hochklassigen Handball in Buxtehude zu erleben. Mehr noch: Mit dem Gastspiel der Südamerikanerinnen weht ein Hauch von WM in der Halle Nord.

    Als die Anfrage der Brasilianer kam, hat der Buxtehuder SV natürlich sofort zugesagt. Weil allerdings sechs BSV-Spielerinnen in die WM-Kader von
    Deutschland und der Niederlande berufen sind, ist der Verein allein kaum in der Lage, eine Mannschaft zu stellen. Deshalb ergänzt sich der BSV für diese Partie mit Spielerinnen des Zweitligisten Buchholz-Rosengarten. Die verantwortlichen Manager Peter Prior und Sven Dubau freuen sich über „ein weiteres Beispiel für eine gelebte Kooperation“.

    Sitzplatz-Karten kosten 9 Euro auf der toom-Tribüne und 12 Euro auf der Tobaben-Tribüne, Stehplatz 7 Euro, Kinder 3 Euro. Für Dauerkarten-Inhaber gibt es keine Reservierung. Karten gibt es ab sofort im BSV-Shop sowie online unter www.ticketmaster.de

  • Ein Hauch von WM: „Buxteluchse“ mit internationalem Topspiel gegen Brasilien

    Buxtehude. Wenige Tage vor dem Start der Handball-Weltmeisterschaft weht ein Hauch von WM durch die Halle Nord in Buxtehude. Die brasilianische Nationalmannschaft ist am Mittwoch, 29. November, ab 19.30 Uhr in Buxtehude zu einem letzten Härtetest zu Gast und trifft auf eine Mixed-Mannschaft des Buxtehuder SV und den Handball-Luchsen Rosengarten/Buchholz. „Das ist natürlich eine einmalige Chance, gegen eine solche Weltklasse-Nationalmannschaft spielen zu können. Es wird interessant, die Grenzen auszutesten. Außerdem ist das eine andere kreative Möglichkeit, die Kooperation zwischen unseren Vereinen zu leben“, sagt BSV-Coach Dirk Leun vor dem Spiel der „Buxteluchse“.

    Leun spricht zu Recht von einer Weltklasse-Mannschaft. 2013 hat Brasilien bei der Weltmeisterschaft in Serbien den Titel geholt und erst im Juni hat das Team zum zehnten Mal die Panamerika-Meisterschaftfür sich entschieden. Die Brasilianerinnen haben schon beinahe ein Abo auf den Titel. Seit 1997 (!) konnte nur Dauerrivale Argentinien im Jahr 2009 die Siegesserie der brasilianischen Auswahl durchbrechen.

    Trotz alledem hatte das Team in den vergangenen Jahren auch mit sportlichen Rückschlägen zu kämpfen. Als amtierender Weltmeister mussten sich die Südamerikanerinnen 2015 in Dänemark mit einem enttäuschenden zehnten Platz begnügen. Bei Olympia 2016 im eigenen Land sollte unbedingt eine Medaille her – die Niederlande warfen den Favoriten allerdings schon im Viertelfinale aus dem Turnier. Die Folge: ein Umbruch mit Trainerwechsel und einigen Rücktritten. Trotzdem ist das Team weiterhin mit unzähligen Spitzenspielerinnen gespickt. Die meisten Stars stehen bei großen europäischen Teams unter Vertrag, unter anderem Eduarda Amorim in Györ (Ungarn), Ana Paula Rodrigues in Bukarest (Rumänien) und Mayssa Pessoa in Rostov (Russland).

    Das Spiel gegen die „Buxteluchse“ ist für Brasilien der letzte Härtetest vor der WM – und dort stehen die Südamerikanerinnen vor einer hammerharten Aufgabe. In der Gruppe C, die ihre Spiele in Oldenburg austrägt, treffen die Südamerikanerinnen auf Rekord-Olympia-Sieger Dänemark, den aktuellen Olympia-Sieger Russland sowie Ex-Europameister Montenegro. Weitere Gegner in Gruppe C sind Japan und Tunesien.

    Die Gruppe der Brasilianerinnen ist für die DHB-Auswahl, mit den Buxtehuderinnen Emily Bölk, Lone Fischer und Friederike Gubernatis besonders interessant, denn in Gruppe C wird der mögliche Achtelfinalgegner der Ladies ausgespielt. Somit könnten Bölk und Co. es bereits im Achtelfinale mit der brasilianischen Auswahl zu tun bekommen. Auch die Niederländerinnen mit Lynn Knippenborg (letzter Gruppengegner der „Ladies“) werden die Gruppe mit Spannung verfolgen.

    Während die brasilianische Auswahl den erwarteten Spitzenkader in die Halle Nord bringt, muss der BSV logischerweise auf sein WM-Quartett verzichten. Dafür sollen fünf Luchse die BSV-Mannschaft verstärken. Paula Prior, Sarah Lamp und Laura Schultze trugen alle bereits das BSV-Trikot in der Bundesliga. Kim Land und Johanna Heldmann komplettieren den Kader der „Buxteluchse“. Ursprünglich sollte mit Melissa Luschnat eine weitere ehemalige BSV-Spielerin zum Einsatz kommen, allerdings verletzte sich die Linksaußen im Spiel gegen Zwickau. Dafür rückt Alexia Hauf aus dem Juniorenteam in den Kader, die bereits zu Saisonbeginn auf der Bank Platz nahm. Außerdem soll Jessica Oldenburg nach ihrem Bänderriss wieder erste Spielpraxis sammeln.

    Wenige Tage vor Start der Weltmeisterschaft sieht Dirk Leun das Spiel sportlich vor allem für die Gäste von Wert. „So kurz vor der WM können noch ein paar Dinge ausprobiert werden. Das Spiel soll natürlich vor allem für Brasilien Spielpraxis bringen. Das Kräfteverhältnis ist in diesem Spiel klar verteilt, gemeinsam mit Rosengarten wollen den Brasilianerinnen den möglichst viel Qualität entgegen bringen“, so Dirk Leun.

    Anwurf in der Halle Nord ist um 19.30 Uhr – es gibt noch ausreichend Tickets an der Abendkasse. Sitzplatz-Karten kosten 9 Euro auf der toom-Tribüne und 12 Euro auf der Tobaben-Tribüne, Stehplatz 7 Euro, Kinder 3 Euro.

  • Emily Bölk verlässt zum Saisonende die Handball-Frauen des Buxtehuder SV

    Buxtehude. Eine nicht nur in Buxtehude heiß diskutierte Personalie ist seit Montagabend, 05.02.18 geklärt. Rückraumspielerin Emily Bölk (19), derzeit eine der begehrtesten Handballerinnen auf dem Markt, wird den Buxtehuder SV zum Saisonende definitiv verlassen. Das hat die Nationalspielerin dem Verein und der Mannschaft mitgeteilt.

    BSV-Manager Peter Prior: „Wir hatten mit Emmi in den vergangenen Wochen gute Gespräche und natürlich hätten wir sie sehr gern noch eine Saison in Buxtehude gehalten. Sie hat sich aber für eine neue Herausforderung entschieden und diesen Schritt respektieren wir.“

    2005 hatte Emily Bölk bei den BSV-Minis mit dem Handball begonnen, 13 Jahre später verlässt sie ihren Heimatverein als Nationalspielerin. Am 7. September hatte Emily Bölk mit nur 16 Jahren ihr Debüt in der Bundesliga gegeben. Seitdem hat sie kein einziges Bundesliga-Spiel des BSV verpasst und bis heute in 90 Partien 366 Tore erzielt.

    Ihre bisher größten Erfolge mit dem BSV errang sie mit den Pokalsiegen 2015 und 2017 sowie der deutschen B- und A-Jugendmeisterschaft 2014 und 2016.
    Wohin der Weg der jetzt 19-Jährigen führt, ist derzeit noch nicht bekannt. Peter Prior: „Wir wünschen Emmy auf jeden Fall für die Zukunft alles Gute. Wir alle werden natürlich aufmerksam verfolgen, wie sich ihre hoffnungsvolle Karriere weiter entwickeln wird.“

    Auch BSV-Trainer Dirk Leun, der Emily Bölk in den vergangenen Jahren vom Talent zur Nationalspielerin geformt hat, blickt nach vorn: „Ich wünsche Emmy alles Gute für ihren weiteren Weg. Die Veränderung sehe ich als große Chance für die Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit als Sportlerin, vor allem aber für ihre Entwicklung als Mensch.

    Verträge mit Knippenborg und Goos werden nicht verlängert

    Auch Lynn Knippenborg (26) und Michelle Goos (28) werden in der neuen Saison nicht mehr für den Pokalsieger von 2017 auflaufen. Der Buxtehuder SV verlängerte die Verträge der beiden Niederländerinnen nicht. Manager Peter Prior: „Wir wollen in unserer Personalplanung zukünftig die Schwerpunkte anders setzen und verstärkt den Weg mit eigenen Talenten und jungen deutschen Spielerinnen gehen. Lynn und Michelle haben ganz wesentlich zu zwei erfolgreichen Jahren und unserem zweiten DHB-Pokalsieg beigetragen. Dafür sind wir ihnen sehr dankbar. Ich bin überzeugt, dass sie dem Verein und den Fans bis zum Saisonende noch viele Tore und hoffentlich auch Siege bescheren werden.

  • Fischbek trumpft nur 30 Minuten auf

    Fischbek/Preetz. Am vergangenen Sonntag mussten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) beim Preetzer TSV antreten. Dort unterlagen sie nach einer ungenutzten ersten Halbzeit mit 22:26 (9:17).

    Personell bleibt die Situation für Fischbeks Trainer Roman Judycki weiter eng. Nachdem Marius Kabuse bereits zwei Spieltage zuvor verletzt vom Feld musste und auch für Wochen ausfallen wird, hatte sich Aron Karschny im Pokalspiel gegen die HG Hamburg-Barmbek ebenfalls verletzt und wird auch für länger ausfallen. Tim Latendorf, der sich ebenfalls gegen Barmbek am Rücken verletzt hatte, konnte jedoch spielen.

    Preetz erzielte einen Start-Ziel-Sieg. Der TVF erzielte sein erstes Tor nach fast vier Minuten. Aleksej Kiselev erzielte den 1:2-Anschlusstreffer. Während Fischbek gute Chancen nicht nutzte, was unter anderem am Preetzer Torhüter Jascha Andre Fehlberg lag, waren die Gastgeber im Angriff erfolgreich. Als sie in weniger als 90 Sekunden auf 5:1 davonzogen, nahm Judycki eine Auszeit. Seine Anweisungen fruchteten jedoch nicht ausreichend, sodass Preetz sich bis zu Halbzeit schon auf 17:9 absetzen konnte. „Wir haben in der ersten Halbzeit etwa acht hundertprozentige Chancen gehabt, die wir nicht nutzen konnten“, fasst Judycki die erste Halbzeit zusammen.

    Nach der Pause schien es zunächst so weiterzugehen. Doch nach fünf Minuten fand der TVF ins Spiel. Die Angriffe wurden mutiger und der Ball kam verstärkt ins gegnerische Tor. Das Spiel war nun spiegelverkehrt. Dies zeigte sich deutlich zur Mitte der zweiten Halbzeit, als die Fischbeker durch Kiselev, Tim Latendorf und Robert Mitleider sechs Tore in Folge erzielten. Letzten Endes reichte die Aufholjagd aber nicht aus. „Wir haben in der zweiten Halbzeit effektiver abgeschlossen, sodass der Torhüter keine Chance hatte und waren auch über Tempogegenstöße erfolgreich“, so Judycki. „Aber wer in der Oberliga nur 30 Minuten spielt, wird am Ende des Spiels selten belohnt.“

    Am kommenden Samstag kommt mit der zweiten Mannschaft des VfL Bad Schwartau ein Gegner in die Arena Süderelbe, der von den Abstiegsrängen noch nicht sicher entfernt ist. Beide Mannschaften werden hier alles geben, um die Punkte für sich zu holen.

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (7/4), Tim Latendorf (6), Marcel Kahns (3), Jan Niclas Kessler, Robert Mitleider (je 2), Tim Beier und Marek Struß (je 1).

  • Fischbeks Handballer holen wichtigen Sieg

    Neuwiedenthal. Am vergangenen Samstag gewannen die Hamburg-Liga Handballer des TV Fischbek (TVF) in der Arena Süderelbe gegen den Tabellendritten der HTS/BW96 aus Halstenbek mit 29:27 (14:14) und konnten damit zwei wichtige Punkte für sich verbuchen. Denn am gleichen Tag unterlagen die Verfolger der HG Hamburg-Barmbek dem Tabellenvierten der HT Norderstedt mit 26:31.

    Die Zuschauer sahen zunächst ein Spiel, wo jeder auf dem Feld genau wusste, worum es ging und keiner einen entscheidenden Fehler machen wollte. Es zeigte sich über die komplette erste Halbzeit ein absoluter Krimi, den keiner der beiden Teams wirklich steuern konnte. Mal führten die Fischbeker und mal die Gäste. Jedoch nur einmal lag HTS mit zwei Toren vorne, was auch der größte Abstand in den ersten dreißig Minuten war. Entsprechend gingen es mit einem 14:14-Unentschieden in die Pause.

    Das Team von Fischbeks Trainer Marius Kabuse zeigte sich in der zweiten Halbzeit auch wieder in angriffsfreudig. Schnelles Spiel brachte die Halstenbeker das eine oder andere Mal in Verlegenheit. Mit einem Tor zurückliegend fiel die Entscheidung ab der 39. Minute mit einem Lauf der Fischbeker: Durch Marcel Kahns, Jan-Niclas Kessler, Tim Latendorf und Mats Manthe erzielten sie insgesamt fünf Treffer in Folge und führten mit 23:19.

    Aber auch die Gäste gaben nicht auf. In einem Kraftakt ihrerseits machten sie das Spiel wieder eng und waren eine gute halbe Minute vor dem Abpfiff auf einmal beim Stand von 28:27 wieder an den Fischbekern dran. 24 Sekunden vor Schluss nahm Kabuse seine zweite Auszeit. Mit Erfolg, denn 13 Sekunden vor Schluss erzielte Vito Clemens den entscheidenden Treffer zum 29:27.

    „Halstenbek hat uns wirklich alles abverlangt, damit wir die beiden Punkte zu Hause behalten“, fasst Kabuse das Spiel zusammen. Am kommenden Sonntag wird um 16 Uhr im Schulzentrum Süd in Norderstedt gegen die HTN angepfiffen.

  • Fischbeks Oberliga-Handballer holen erste Punkte beim TSV Weddingstedt

    Fischbek/Weddingstedt. Am neunten Spieltag haben die ersten Handball-Herren des TV Fischbek (TVF) das Eis gebrochen. Sie gewannen auswärts beim TSV Weddingstedt mit 32:31. Oftmals hatte der TVF in den bisherigen gut platzierte Mannschaften ins Schwitzen gebracht, aber nie die Puste gehabt, sein Spiel über die komplette Distanz durchzuziehen. Nun können Fischbeks Trainer Marius Kabuse und sein Team zumindest etwas durchatmen.

    Es war von Anfang an ein umkämpftes Spiel in der kleinen Halle, wobei der TVF eher die Nase vorn hatte. Beim Stand von 5:3 aus Fischbeker Sicht kam ein leichter Bruch in das Spiel. „Es war das erwartete enge und hitzige Spiel mit einer heißen Atmosphäre in der eigentlich für eine Oberliga zu kleinen Sporthalle“, sagte Kabuse. „Diese Umstände haben auch den Anfang der Partie geprägt, wo die Emotionen meiner Meinung nach nicht gut von den Schiedsrichtern in den Griff bekommen worden sind und dann in der roten Karte von Marek Struß gipfelte“.

    Dies geschah in einer Zeit, in der der TSV einen Lauf von 8:0 Toren hinlegte. Während dieser Zeit waren die Gäste durch Zeitstrafen an Soeren Siemens, Tim Latendorf und Vito Clemens mehrfach in Unterzahl und einmal für eine gute Minute in doppelter Unterzahl. Hinzu kam die von Kabuse erwähnte Disqualifikation von Struß. Die Gastgeber führten zwischenzeitlich schon mit 11:5 und Fischbeks Coach nahm eine dringend benötigte Auszeit, um neue Anweisungen zu geben. Und sie wirkten, denn der TVF fand langsam aber sicher zu seinem Spiel und konnte bis zur Halbzeit zumindest schon mal auf auf ein 16:13 verkürzen.

    Die richtigen Anweisungen in der Halbzeit sorgten dafür, dass sich die Fischbeker komplett auf den Handball und ihr eigenes Spiel fokussierten. Die Abwehr stand viel kompakter und die Ansage, Weddingstedts Spielmacher Luka Schmidtke durch Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen, zeigten eine eindeutige Wirkung. Kabuse sagt zufrieden: „Wir haben so die Kraft des Angriffspiels der Weddingstedter so stark gemindert und kamen so auf viele einfache Tore“.Aleksej Kiselev sorgte nach gut 50 Minuten durch zwei Tore hintereinander dafür, dass das Torverhältnis nach langer Zeit endlich mal wieder ausgeglichen war (28:28). So entstand für knapp zehn Minuten noch ein Handballkrimi, bei dem aber der TSV zunächst immer vorlegte. Nach gut 57 Minuten brachte Marcel Kahns den TVF mit 31:30 die Gäste wieder in Führung. Kiselev erzielte den letzten Treffer für seine Mannschaft und Sören Schacht konnte noch den Anschlusstreffer erzielen.

    Letzten Endes gingen die Fischbeker dann aber mit 32:31 aus eigener Sicht als Sieger vom Parkett. Mit diesem Sieg ist der TVF zwar immer noch Tabellenletzter, wahrt aber den Anschluss an die anderen Teams im Tabellenkeller. Nun haben sie ein Wochenende spielfrei. Am Samstag, 23. November, kommt zum vorletzten Heimspiel des Jahres die Mannschaft von der SG WIFT Neumünster in die Arena Süderelbe. Die stehen derzeit mit ebenfalls nur zwei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Beginn der Begegnung ist zur gewohnten Zeit um 18 Uhr.

    Sollte Neumünster am kommenden Wochenende gegen die auf Platz 11 positionierte Mannschaft vom TSV Ellerbek verlieren, hätten die Fischbeker dann im Spiel gegen Neumünster die Chance, aus eigener Kraft und vor allem in eigener Halle die rote Laterne abzugeben

    Tore für den TVF: Vito Clemens (7), Tim Kappel (5), Soeren Siemens (4), Aleksej Kiselev (4/1), Jan-Malte Augustin, Marcel Kahns, Robert Mitleider (je 3), Tim Latendorf, Peter Misiak und Marek Struß (je 1).

  • Fischbeks Oberliga-Handballer kassieren Klatsche gegen die Zweite der SG Flensburg/Handewitt

    Neuwiedenthal/Fischbek. Die Oberliga-Handballer des TV Fischbek (TVF) unterlagen in ihrem ersten Saisonheimspiel der zweiten Mannschaft der SG Flensburg/Handewitt deutlich mit 22:35. Dabei sahen die rund 250 Zuschauer in der Arena Süderelbe in der ersten Halbzeit eine richtig gut aufgelegte Heimmannschaft. Das Team von Trainer Marius Kabuse wirkte von Anfang an "voll da" und wusste sein Spiel zu machen. Vom ersten bis zum letzten Spieler auf dem Feld stimmte die Leistung.

    Dies zeigte auch wieder mal Azeez Oyewusi im Tor der Fischbeker, der gleich den ersten Siebenmeter der Gäste abwehrte. Und auch sonst sicherte er immer wieder seinem Team den Rücken. „Azeez war top aufgelegt“, sagte Kabuse erfreut. „Wir hatten auch eine sehr bewegliche Abwehr“. Der TVF zeigte sich gleichauf mit dem Unterbau des deutschen Meisters. Zwar hinkten sie zunächst noch immer knapp hinterher, aber beginnend mit zwei Toren von Dustin Misiak traf der Aufsteiger fünf Mal hintereinander und machte so aus einem 3:5-Rückstand eine 8:5-Führung.

    Selbst Unterzahlspiele meisterten die Fischbeker weitestgehend ohne Gegentreffer und hielten die Flensburger auf Abstand. Mit einem verdienten Vorsprung von 16:13 ging Kabuse mit seinem Team in die Pause. „Die erste Halbzeit war wirklich sehr gut“, sagte der Fischbeker Coach. „Da haben wir konsequent unser Spiel durchbekommen und waren sehr variabel im Angriff“. Die bravourösen ersten 30 Minuten forderte dann jedoch ihren Tribut. „Wir haben sehr schnell gemerkt, wie intensiv die erste Halbzeit war und konnten einfach nicht mehr groß nachlegen“, bedauert Kabuse.

    Die TVF-Mannschaft schaffte es nicht, das Tempo zu reduzieren und Sicherheit ins Spiel mit dem Ball zu bekommen. So schlichen sich immer wieder Fehler ein, die von den Flensburgern eiskalt mit erfolgreichen Tempogegenstößen bestraft wurden. Nur etwas mehr als drei Minuten hatte es gedauert, bis die Gäste gleichauf waren und dann mehr und mehr davonzogen. So hatten sie am Ende doch 13 Tore Vorsprung.

    Insgesamt war Kabuse mit dem Spiel jedoch zufrieden: „Grundsätzlich kann ich der Mannschaft nur wenige Fehler ankreiden. Für das Spiel gegen Flensburg mit einem stark dezimierten Kader haben wir ein ordentliches Spiel abgeliefert. Wir müssen uns die erste Halbzeit als Maßstab für die Liga nehmen, denn mit so einer Leistung über zwei Halbzeiten holen wir unsere Punkte“. Sollte dies schon zum nächsten Spiel am kommenden Samstag gelingen, wäre die Lage für die Fischbeker trotzdem alles andere als leicht.

    Denn dann geht es zum TSV Kronshagen. Die stehen nach vier ungeschlagenen Spielen mit acht Punkten allein an der Spitze. Der TVF steht nach drei Niederlagen zusammen mit der SG WIFT Neumünster auf dem vorletzten Tabellenplatz. Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (6/2), Jan Niclas Kessler, Dustin Misiak, Peter Misiak (je 3), Malte Baumscheiper, Cuan Karaca, Marek Struss (je 2) und Jan-Malte Augustin (1).

  • Fischbeks Oberliga-Handballer vergeben abermals Punkte

    Neugraben-Fischbek. Nachdem es über eine weite Strecke gut aussah, behielten die Oberliga-Handballer des TV Fischbek (TVF) doch keine Punkte in der Arena Süderelbe. Sie verloren mit 28:30 gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. 400 Zuschauer hatten sich das Spiel angesehen und erlebten eine spannende Partie, in dem die HSG zunächst immer vorlegte. Aber die Mannschaft von Fischbeks Trainer Marius Kabuse, der sich aufgrund des stark dezimierten Kaders selbst wieder das Spielertrikot anzog, fand immer die passende Antwort. Vor allem durch Aleksej Kiselev, der glänzende Treffer erzielen konnte.

    Die Abwehr des TVF war gut positioniert und ein wieder einmal glänzend aufgelegter Azeez Oyewusi hielt (fast) alles, was auf sein Tor zukam. Einen Rückschlag mussten die Gastgeber aber hinnehmen, als Kiselev in der 23. Minute nach einem Foul beim Stand von 10:9 die direkte Rote Karte bekam. Bis zu dem Zeitpunkt war er mit fünf Toren der Haupttorschütze. „Das hat uns natürlich insbesondere bei der Personaldecke vom Wochenende nochmal nach hinten geworfen“, bedauert Kabuse. Das machte sich dann auch im Spielverlauf bemerkbar, denn die HSG drehte das Spiel wieder zu ihren Gunsten.

    Dennoch gingen beide Teams bei einem knappen Stand von 13:14 in die Halbzeitpause. Nach dem Wiederanpfiff hatte die HSG die Fischbeker besser unter Kontrolle, konnten aber keinen wirklich Vorteil daraus erzielen. Kabuse: „Wir waren ausrechenbarer, haben aber trotzdem nie den Anschluss verpasst und weiter gekämpft. Das war stark und zeigt einen tollen Kampfgeist, den ich in den vergangenen Wochen so gern öfter gesehen hätte“. In den letzten Minuten fehlte den Fischbekern das nötige Quäntchen Glück. „Das hat man im Tabellenkeller eben nicht“, sagte Kabuse. So vergab Vito Clemens zum Beispiel gut drei Minuten vor Spielende einen Siebenmeter, der den Anschlusstreffer bedeutet hätte.

    So aber blieb es beim 26:28. Dafür erzielte Felix Stiller für die HSG den Treffer zum 26:29. Die Gäste ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. „Ich kann den Jungs keinen großen Vorwurf machen“, fasste Kabuse das Spiel zusammen. „Wir haben seit langem endlich mal wieder die Vorgaben gegen Schülp gut und konzentriert umgesetzt“. Der TVF bleibt weiter Tabellenletzter, hat aber gegen die HSG, die mit sieben Siegen auf Platz 6 der Tabelle ist, gezeigt, dass sie durchaus mithalten können.

    Tore für den TVF: Vito Clemens (8/1), Jan Niclas Kessler, Aleksej Kiselev (je 5), Soeren Siemens (4), Marius Kabuse (2), Cuan Karaca, Dustin Misiak, Peter Misiak und Robert Mitleider (je 1).

  • Fischbeks Oberliga-Handballer warten auf den ersten Punkt

    Fischbek. Die ersten Handballherren des TV Fischbek (TVF) verloren am vergangenen Samstag beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer TSV Kronshagen mit 29:35 und warten somit weiter auf den ersten Punkt in der Oberliga. In Kronshagen was zu reißen, war für die Mannschaft von Fischbeks Trainer Marius Kabuse von Anfang an ziemlich unwahrscheinlich. Immerhin standen die Gastgeber schon vor der Begegnung mit 8:0 Punkten an der Tabellenspitze. Aber trotz deutlicher Außenseiterrolle hat der TVF sich in Kronshagen nicht versteckt. Eher im Gegenteil. Wie bereits im ersten Heimspiel gegen die zweite Mannschaft der SG Flensburg/Handewitt waren die Gäste ein fast ebenbürtiger Gegner.

    Zweimal brachte Haupttorschütze Aleksej Kiselev den TVF in Führung. Sie standen kompakt in der Abwehr und ansonsten machte auch in diesem Spiel Torhüter Azeez Oyewusi viele Chancen zunichte. Probleme hatte der TVF in erster Linie mit Kronhagens Rückraumspieler Mathis Wegner, der immer wieder traf. Aber teilweise wurden die Fischbeker Angriffe nicht konsequent genug umgesetzt, sodass die Fischbeker im Gegensatz zum Spiel gegen Flensburg zur Halbzeit nicht in Führung lagen, sondern mit 15:18 zurück.

    Nach dem Wiederanpfiff hatten die Gäste ein tiefes Loch. Zu viele Fehler im Angriff oder geblockte Bälle führten dazu, dass Kabuse bereits nach sechs Minuten beim Stand von 17:24 seine Auszeit nahm. „Da haben wir einfach zu sehr nachgelassen“, so Kabuse. „Das war sehr, sehr böse“. Es war eine dringende Kurskorrektur nötig. Und die zeigte Wirkung. Der TVF war wieder da. Zwar schafften die personell geschwächten Fischbeker nicht die Aufholjagd, aber hielten doch zumindest den Abstand.

    „Wir sind immer noch nicht in der Liga angekommen“, weiß Kabuse. „Wir schaffen es immer noch nicht, das Spiel über 60 Minuten so darzustellen, wie wir es uns wünschen.“ Auch gegen diesen Gegner hat Kabuse mit seinem Team gezeigt, dass sie mithalten können, sofern sie ihr Spiel durchziehen können. Es fehlen aber immer noch die ersten Punkte. Das kommende Wochenende ist spielfrei und dann erwarten die Fischbeker die Mannschaft vom AMTV am Sonnabend, 12. Oktober, um 18 Uhr in der Arena Süderelbe. Dieses Team steht mit ausgeglichenem Punktekonto in der Mitte der Tabelle. „Jetzt kommen die Hamburger Spielwochen“, sagt Kabuse. „Da müssen wir punkten und da werden wir punkten“.

  • Fischbeks Oberligahandballer verlieren in der ersten Halbzeit

    Fischbek. Am vergangenen Samstag hatten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) mitten in der Rückrunde ihr letztes Hinrundenspiel. Zum ersten Mal in der Saison trafen sie auf die SG Wift Neumünster. Sie verloren dieses Spiel mit 32:41, wobei sie bereits zur Halbzeit mit 16:26 zurücklagen.

    Die Mannschaft von Fischbeks Trainer Roman Judycki ist weiterhin gewillt, den Klassenerhalt zu schaffen. Die Grundvoraussetzungen beim Spiel gegen den Tabellenvierten waren jedoch alles andere als günstig. Gegen den Favoriten der SG musste sie mit Aleksej Kiselev und Marek Struß auf gleich zwei der Top 5 Mannschaftstorschützen verzichten. Tim Latendorf musste nach bereits fünf Minuten verletzt das Spiel unterbrechen. Julian Junack und Marcel Kahns wurden zunächst im Angriff unter Manndeckung gestellt. „Umso wichtiger ist es, in solchen Momenten einen guten Mittelmann zu haben“, so Judycki.

    Somit waren Fischbeks Top 5 quasi ausgeschaltet und die Gäste legten von Beginn an vor. Nach knapp zweieinhalb Minuten lag die SG durch die Treffer von Christian Drecke und Moritz Haß mit 3:0 in Führung. Einen Start-Ziel-Sieg ließ der TVF aber nicht zu, sondern glichen zwischenzeitlich in der siebten Minute zum 4:4 aus. Dann konnte sich Neumünster aber langsam absetzen. Das änderte sich auch nicht durch die Auszeit, die Judycki in der 14. Minute beim Stand von 7:9 nahm. Für die Fischbeker erschwerte sich das Spiel zusätzlich, als in der 25. Minute zunächst Shohei Sasaki eine Zeitstrafe bekam und Soeren Siemens nur eine halbe Minute später. Die doppelte Überzahl nutzten die Gäste dann auch aus. Die Fehler, die Fischbek im Angriff machte, nutzte die SG dann ebenfalls und gingen deshalb mit einer deutlichen 26:16-Führung in die Pause.

    Die zweite Halbzeit lief dann besser für die Gastgeber. Fischbeks Torhüter parierten einige gute Chancen und im Angriff wurden die Spielzüge besser durchgespielt. Erleichternd für den TVF: Latendorf war zum Anpfiff der zweiten Halbzeit wieder fit und konnte einiges für die Mannschaft tun. „Schade war natürlich, dass er sich nach fünf Minuten verletzt hat und erst in der zweiten Halbzeit spielen konnte“, sagt Judycki. „Er hat ein gutes Spiel gemacht.“

    Fischbek machte in den zweiten 30 Minuten etwas an Boden gut. Diese Spielhälfte gewannen sie am Ende mit 16:15. Erkennbar war somit wiederum, dass der TVF auch gegen Mannschaften in der Oberliga mithalten können, die in der Tabelle weiter oben platziert sind. Den enormen Rückstand aus der ersten Halbzeit konnten sie jedoch nicht mehr wieder gutmachen. Bereits am kommenden Samstag (18. März) findet um 18:30 Uhr in der Arena Süderelbe das nächste Heimspiel statt. Dann steht wieder ein bedeutendes Spiel an, denn der TVF kann wichtigen Boden gutmachen. Zu Gast ist dann die SG Hamburg-Nord, die mit sieben Punkten Vorsprung zwei Plätze über den Fischbekern steht.

    Tore für den TVF: Marcel Kahns (7/2), Jan-Malte Augustin, Philip Wöhler (je 5), Julian Junack (4/2), Tim Latendorf (4), Jan Niclas Kessler (3), Shohei Sasaki (2), Robert Mitleider und Soeren Siemens (je 1).

  • Fischbeks Oberligahandballer weiter ohne Punktgewinn

    (Harburg-Fischbek) Am vergangenen Samstag mussten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) auswärts zum FC St. Pauli. Nach einem Endspurt in den letzten Minuten unterlagen sie letzten Endes mit 26:29.

    Die ersten sechs Minuten des Spiels zogen sich zäh in die Länge, aber sie verliefen im Sinne des TVF. Durch einen Treffer von Tim Beier gingen die Gäste in der ersten Minute mit 1:0 in Führung. Erst viereinhalb Minuten später erfolgte der zweite Treffer des Spiels durch Tim Latendorf und nach sechs Minuten führten die Fischbeker mit 3:1. Dann kam St. Pauli in Fahrt. Beginnend mit zwei Treffern von Jan-Niklas Rode warfen die Gastgeber vier Tore in Folge und führten ihrerseits nun nach elf Minuten mit 5:3. Robert Mitleider erzielte durch einen Siebenmeter den 4:5-Anschlusstreffer für die Gäste, doch dann war Pauli wieder sicher am Zug. Fischbeks Trainer Roman Judycki nahm daraufhin beim Stand von 7:4 für St. Pauli eine Auszeit.

    Die Fischbeker versuchten, im Spiel zu bleiben. Doch es gab immer wieder Abschlüsse, bei denen sie an Paulis Torhüter scheiterten oder es schlichen sich technische Fehler ein. Nach knapp 26 Minuten führten die Gastgeber durch einen Siebenmetertreffer von Rasmus Gersch recht souverän mit 12:5. Dann jedoch drehte der TVF wieder auf und erzielte drei Tore in Folge. Daraufhin nahm St. Paulis Trainer Lennart Harnischfeger eine Auszeit. Danach tat sich für die letzte Minute bei beiden Mannschaften nichts mehr. Bei einem Stand von 12:8 gingen die Mannschaften in die Kabinen. „Insgesamt war die erste Halbzeit recht akzeptabel", fasst Judycki die ersten 30 Minuten zusammen.

    Nach dem Wiederanpfiff war es erneut Beier, der das erste Tor warf. Eine knappe Minute später erhielt er allerdings eine Zeitstrafe. Die Schiedsrichter hatten aufgrund eines Fouls auch den Gastgebern einen Siebenmeter zugesprochen, den Gersch verwandelte. Das war aber der einzige Treffer, den die Fischbeker in dieser Unterzahl hinnehmen mussten. Ansonsten waren sie durch Tempogegenstöße erfolgreich und bei einem Stand von 14:12 für St. Pauli in der 35. Minute schien das Spiel wieder komplett offen zu sein. Doch es schlich sich erneut der Fehlerteufel bei den Fischbekern ein. Die vergebenen Chancen strafte der Gastgeber konsequent mit Tempogegenstößen. „Die Jungs haben einiges probiert", ergänzt Judycki. „Leider ist einiges in die Hose gegangen".

    St. Pauli entfernte sich über ein 19:15 auf ein 22:16. Judycki nahm erneut eine Auszeit und richtete seine Mannschaft neu aus. Die Anweisungen wirkten, denn die Gastgeber konnten ihren Vorsprung nicht wirklich ausbauen, sondern die Gäste nur auf Distanz halten. Nach 53. Minuten startete der TVF beginnend in Überzahl einen Aufholkampf. Nur noch drei Tore mussten sie kassieren und erzielten im Angriff noch acht Treffer. Letzten Endes mussten sie sich aber mit 26:29 geschlagen geben.

    Derzeit sind die Fischbeker weiterhin das Tabellenschlusslicht. Am kommenden Samstag (17. Dezember) findet dann das letzte Punktspiel des Jahres in der Arena Süderelbe statt. Dort hat Judyckis Mannschaft die Möglichkeit, die Situation zu ändern. Gegner ist dann Mitaufsteiger und Tabellennachbar HT Norderstedt, die zuletzt gegen den Bundesliganachwuchs vom VfL Bad Schwartau verloren haben. Damit trennt beide Mannschaften nur ein Punkt. Wenn um 18:30 Uhr die Begegnung angepfiffen wird, ist für Judycki eines klar: „In diesem Spiel wird der Kopf eine entscheidende Rolle spielen". In der vergangenen Saison gab es in dieser Begegnung ein knappes Unentschieden. Das Spiel anzuschauen, lohnt sich doppelt. Denn bei diesem wichtigen Spiel werden unter den Zuschauern auch Gutscheine der Sponsoren Sahlings Gasthaus, Landhaus Jägerhof und Taverna Achillion verlost.

    Tore für den TVF: Julian Junack (6), Tim Latendorf (5), Robert Mitleider (4/2), Philip Wöhler, Tim Beier (je 3), Jan Niklas Kessler (2), Simon Behrens und Marcel Kahns (je 1).

  • Fischbeks Oberligahandballer: Klassenerhalt gescheitert?

    Fischbek. Am vergangenen Sonntag mussten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) zum Mitaufsteiger und Tabellenletzten der HT Norderstedt (HTN). Dieses wichtige 4-Punkte-Spiel verloren sie am Ende mit 30:35.

    Anstatt wie im Hinspiel gegen die HTN souverän zu spielen, gelang der Mannschaft von Trainer Roman Judycki in der ersten Halbzeit nicht der Sprung auf den richtigen Zug. Zwar gingen die Gäste durch den Treffer von Shohei Sasaki mit 1:0 in Führung, aber dann wurde es schwer. Norderstedt begann mit einer offensiven Abwehr, die in der Anfangsphase Fischbeks kompletten Rückraum aus dem Spiel nahm. Wenig später mussten dann nur noch Julian Junack und Haupttorschütze Aleksej Kiselev mit der Manndeckung zurecht kommen. So kam Kiselev auch erst nach gut 20 Minuten zu seinem ersten Treffer.

    Nach fünf Minuten erhielt Marek Struß die erste Zeitstrafe für den TVF in der Begegnung. Insgesamt verteilten die Unparteiischen zehn Zeitstrafen gegen die Gäste, während von der HTN nur Tim Gottschalk, Felix Minners und Henning Scholz jeweils einmal pausieren mussten. Rund zehn Minuten hielten sich beide Teams noch auf Augenhöhe, bevor Norderstedt sich langsam absetzen konnte. Die größten Probleme hatte der TVF mit Scholz, der über die komplette Spieldauer 12 Tore erzielen konnte. Zur Halbzeit lagen die Fischbeker bereits mit 12:19 zurück. HTN hatte somit am vergangenen Sonntag alleine in der ersten Halbzeit so viele Tore erzielt, wie beim Hinspiel über die ganze Spieldistanz.

    „Die beiden Schiedsrichterinnen haben zwar sehr schlecht gepfiffen, aber wer solch eine Leistung abliefert, ist klar selber Schuld“, so Judycki. „Wir waren völlig kopflos, in den ersten 15 Minuten komplett ohne Torwart und insbesondere ideenlos.“ Dem Verlauf der letzten Spiele entsprechend drehte der TVF in der zweiten Halbzeit auf. Sie kämpften sich an Norderstedt heran und trafen selbst in Unterzahl das gegnerische Tor. Beim Stand von 21:23 aus Sicht der Fischbeker war das Spiel quasi schon wieder offen. „Dann haben die Schiedsrichterinnen ein paar dicke Fehler gegen uns gepfiffen“, sagt Judycki. Damit kam ein Bruch in das Spiel vom TVF und Norderstedt seinerseits nutzte die Schiedsrichterentscheidungen zu seinen Gunsten. Innerhalb von zehn Minuten nach diesem Bruch hatten die Gastgeber sieben Tore mehr auf ihrem Konto, während Fischbek nur drei Erfolge erzielen konnte. Am Ende reichte Fischbeks Kraftakt nicht mehr aus, sodass beim Stand von 35:30 beide Punkte in Norderstedt blieben.

    Anstatt Boden auf die sicheren Plätze gut zu machen, hat der TVF gerade in diesem Spiel Federn gelassen. Erschwerend kommt hinzu, dass Tabellennachbar VfL Bad Schwartau 2 sein Spiel gegen den MTV Herzhorn gewonnen hat. Somit fehlt ein weiterer Punkt zum rettenden Ufer. Judyckis Aussage nach dieser Niederlage ist klar: „In diesem Spiel hat sich bestätigt, was ich schon mehrfach gesagt habe: Um in dieser Liga bestehen zu können, muss man 60 Minuten konstant spielen. Der Zug ist leider abgefahren und jetzt ist die Zeit gekommen, den Kopf frei zu machen und Spaß am Handball zu haben. Es gibt noch viele Punkte zu vergeben und ich hoffe für die Mannschaft, dass sie sich mit Würde aus der Oberliga verabschieden wird.“

    Fischbek fehlen aktuell sechs Punkte zum Klassenerhalt. Auf dem rettenden Platz steht derzeit der Preetzer TSV. Dem TVF stehen jetzt noch acht Spiele zur Verfügung, um das Ruder doch noch herumzureißen. Die nächsten Punkte werden am kommenden Samstag (11. März, 18:30 Uhr) in der Arena Süderelbe vergeben. Dann wird das letzte Spiel aus der Hinrunde nachgeholt. Zum ersten Mal in dieser Saison trifft der TVF dann auf die SG Wift Neumünster. Die stehen aktuell auf einem guten vierten Tabellenplatz.

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (6/1), Julian Junack, Marcel Kahns, Jan Niclas Kessler (je 5), Marek Struß (3), Tim Latendorf, Philip Wöhler (je 2), Robert Mitleider und Shohei Sasaki (je 1).

  • Frauen-Handball-Bundesliga: Buxtehuder SV unterliegt Thüringer HC im Spitzenspiel mit 21:25

    Buxtehude. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV mussten sich in der ausverkauften Halle Nord vor 1.300 Zuschauern dem Thüringer HC mit 21:25 geschlagen geben. Durch den Sieg in einem nicht immer schönen, aber hart umkämpften Handballspiel bleibt der THC ohne Verlustpunkte an der Tabellenspitze der
    Handball-Bundesliga Frauen. Beste Werferin der Partie war Iveta Luzumovamit zwölf Treffern, für die Gastgeberinnen war Michelle Goos mit fünf Treffern am erfolgreichsten.

    Bereits der erste Angriff des THC war von Erfolg gekrönt. Es gab Siebenmeter für die Gäste, Luzumova verwandelt sicher. Die Antwort kam durch einen Treffer der niederländischen WM-Bronze-Gewinnerin Lynn Knippenborg. Und auch Friederike Gubernatis kämpfte den Ball zur 2:1-Führung ins Netz (4. Minute). Nationaltorhüterin Dinah Eckerle parierte dann aber zwei Siebenmeter von Gubernatis und Michelle Goos. Zwar hielt auch Antje Peveling ebenfalls einen, doch Luzumova per Nachwurf und
    Saskia Lang sorgten für die erste zwei Tore Führung der Gäste nach knapp acht Minuten.

    Die Gastgeberinnen bissen sich mit laufender Spielzeit zunehmend an der Abwehr des THC die Zähne aus. Die Gäste arbeiteten defensiv sehr hart. Dadurch waren die Buxtehuderinnen zu vielen harmlosen Würfen gezwungen. Die Aggressivität in der Abwehr kostete den THC dann aber die Führung. Zwei Zeitstrafen sorgten für eine doppelte Überzahl des BSV, welche die Gastgeberinnen zu nutzen wussten. Nach über sechs torlosen Minuten folgte der erste Treffer von Goos und wenig später der Ausgleich (5:5; 12. Minute).

    Die nächsten Treffer gehörten allerdings wieder dem THC. Nach erneutem zwei Tore Rückstand zog Dirk Leun die grüne Karte. Der Treffer von Jakubisova nach gut 16 Minuten sorgte für die erste vier Tore Führung der Partie (9:5). Die Buxtehuderinnen warfen einfach zu viele Angriffe weg und ließen zu viele klare Torchancen liegen.
    Lisa Prior überwand zwar endlich Eckerle vom Punkt, aber die Thüringerinnen machte auch in der Folge vieles besser. Das 11:6 war beinahe die logische Folge. Mit dem 6:12 (21. Minute) lag der BSV erstmals mit sechs Toren zurück, erneut musste Leun die grüne Karte ziehen. Maike Schirmer und Lone Fischer brachten den BSV wieder heran (8:12; 22. Minute) – die Außen hielten die Gastgeberinnen am Leben. Von den ersten acht Treffern gingen fünf auf das Konto von BSV- Außen.
    Beide Teams verwarfen in der Schlussphase der ersten Halbzeit unheimlich viel. Die Gastgeberinnen kamen immer nur phasenweise ins Spiel, kämpften sich heran, nur damit der THC wenig später wieder davonzog. Kerstin Wohlboldt setzte den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit mit 10:15 ging es in die Kabine. Ein Freiwurf Luzumovas mit abgelaufener Uhr touchierte noch auf die Latte.

    Zu Beginn von Halbzeit zwei sahen die Fans in der Halle Nord dasselbe Bild wie zuvor. Harte Abwehrarbeit des THC, aber vor allem auch Fehler auf beiden Seiten. So dauerte es bis zur 35. Minute, bis der erste Treffer fiel. Emily Bölk schweißte den Ball aus dem Rückraum ins Tor – endlich mal hallte es gefühlt durch die Halle Nord. Mit dem Treffer kam das Spiel und auch der BSV ins Rollen.

    Nach einem weiteren verwandelten Siebenmeter von Luzumova verkürzten Gubernatis und Goos nach 37 Minuten wieder auf drei Treffer, nur noch 13:16. Der BSV blieb jetzt dran und verwandelte seine Würfe konsequent, doch der THC tat dasselbe. Jessica Oldenburgs Treffer zu 16:18 brachte den BSV nach 42 Minuten endgültig zurück ins Spiel. Timeout THC.

    In der 46. Minute hielt Peveling dann ihren zweiten Siebenmeter von Luzumova und die "Hölle Nord" bebte. Die Zuschauer hatten das Gefühl, dass dieses Spiel noch nicht gelaufen war. Doch in genau diese Euphorie verwandelte Luzumova mit ihren 10. Treffer zum 17:21, ihren sechsten Siebenmetern und Jana Krause im Tor des THC konnte den folgenden Angriff parieren. Der THC verspielte zwar seinen nächsten Angriff, aber der BSV wollte das Spiel zu schnell machen und der Ball ging ins Aus. Ungenauigkeiten wie diese nahmen den Gastgeberinnen in der Schlussphase die Chance, das Spiel nochmal zu drehen. Luzumovas siebter verwandelter Siebenmeter (von neun (!)) zum 17:23 (52. Minute) war die Vorentscheidung.

    Krause konnte sich in der Schlussphase noch mehrfach auszeichnen, auch wenn Oldenburg und Goos zwar nochmal auf 19:24 verkürzten (57. Minute). Doch das Spiel war gelaufen. Die beste Torschützin sorgte auch auch für den letzten Treffer der Partie, Luzumova erzielte kurz vor Schluss den 21:25-Endstand.

    Auf den Buxtehuder SV wartet bereits das nächste Topspiel. Am kommenden Donnerstag trifft die Mannschaft von Trainer Dirk Leun auf die SG BBM Bietigheim. Anwurf in Bietigheim ist um 19 Uhr. Der Thüringer HC empfängt ebenfalls am Donnerstag den HC Rödertal.

  • Friederike Gubernatis und Isabell Klein vom Buxtehuder SV beenden ihre DHB-Laufbahn

    Buxtehude. Die Rückraumspielerin Friederike Gubernatis von den Handball-Frauen des Buxtehuder SV und auch die langjährige BSV-Kapitänin Isabell Klein beenden ihre Laufbahn in der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Beide Linkshänderinnen standen bei der Heim-Weltmeisterschaft 2017 im DHB-Aufgebot, welches das Turnier im Achtelfinale mit einer Niederlage gegen Dänemark beenden musste.

    Das Comeback von „Fredda“ Gubernatis im DHB-Team dauerte gerade mal gut zwei Monate. Vor Gubernatis und Klein waren in den vergangenen Wochen bereits Clara Woltering, Nadja Månsson, Kerstin Wohlbold und Svenja Huber zurückgetreten. Friederike Gubernatis (29) spielte sich 2008 beim Gewinn der U20-Weltmeisterschaft in den Vordergrund. Die verheiratete Sportwissenschaftlerin debütierte 2009 in der A-Nationalmannschaft, kehrte jedoch erst im November vergangenen Jahres nach langer Pause wieder zurück. Grund hierfür war die schwere Verletzung von Anne Hubinger.

    Mit dem ehemaligen Bundestrainer Michael Biegler war abgesprochen, dass ich bei der WM helfe. Dies habe ich, so gut ich konnte, getan”, sagt die 29-jährige Rückspielerin des Buxtehuder SV, die 21 Länderspiele mit 34 Toren bestritt. „Es war für micheine Ehre, wieder für Deutschland zu spielen. Für mich ist es jedoch schwierig, meinen Beruf, den Handball beim BSV, mein privates Leben und die Nationalmannschaft unter einen Hut zu bringen. Die Zeit bei der Heim-WM bleibt für mich in vielerlei Hinsicht unvergesslich.

    Bereits 2008 debütierte Isabell Klein noch unter ihrem Mädchennamen Nagel in der A- Nationalmannschaft. 2001 hatte sie - unter anderem gemeinsam mit Torfrau Clara Woltering - Silber bei der Jugend-EM in der Türkei gewonnen. Die Frau des 2007er-Weltmeisters Dominik Klein nahm an insgesamt drei Europa- und zwei Weltmeisterschaften teil und war zwischenzeitlich auch Kapitänin der Nationalmannschaft. Insgesamt kommt die 33-jährige Mutter eines Sohnes auf 91 Länderspiele (102
    Tore). Ein Kreuzbandriss und ein Mittelfußbruch verhinderten eine längere Karriere in der DHB-  Auswahl.

    Ich habe vor einigen Tagen mit dem neuen Bundestrainer Henk Groener gesprochen und ihm gesagt, dass sich meine Prioritäten verschoben haben. Ich habe immer gern für die Nationalmannschaft gespielt, möchte nach vielen intensiven Jahren nun aber mehr Zeit für unsere Familie haben”, sagt Isabell Klein, die seit 2016 in Frankreich für HBC Nantes aufläuft. „Wir haben viele junge Linkshänderinnen im Kader, und die werden daran wachsen, wenn sie verstärkt in die Verantwortung kommen. Ich stünde nur im allergrößten Notfall noch einmal zur Verfügung, aber das ist definitiv nicht geplant.

  • Gegen den Abstieg: Celtic Cowboys unterstützen die Handballer des TV Fischbek

    Fischbek. Es geht um alles im vorletzten Heimspiel der Handballer des TV Fischbek (TVF) am Samstag, 22. April 2017. Es geht gegen den drohenden Abstieg aus der Oberliga. Um 18:30 Uhr müssen sie in der Arena Süderelbe gegen den FC St. Pauli ran. Das Hinspiel hatten die 1. Herren des TVF knapp verloren – dieses Mal soll es ein Sieg werden. Um den Klassenerhalt zu schaffen brauchen die Jungs von Trainer Roman Judycki drei Siege in den letzten drei Spielen.

    Damit das gelingt, bekommen die Handballer musikalische Unterstützung: Um 17:30 Uhr werden die Celtic Cowboys in die Arena kommen, um dem TVF im Abstiegskampf beizustehen. Und das nicht nur mit bekannten Liedern der Band, sondern mit einem extra für den TVF geschriebenen Song, der am Samstag vorgestellt wird. Der Kontakt zwischen Band und Verein kam durch Jens Kabuse zustande, Sportdirektor, selbst Handballer und Fan der Celtic Cowboys.

    Wenn der Song ankommt, dann wird er vielleicht die neue Hymne der Handballer – und wenn alles gut läuft, auch in der nächsten Saison in der Oberliga bei Heimspielen gespielt werden.

  • Gemeinsam erfolgreich - Sparkasse Harburg-Buxtehude sponsert die HSG Seevetal

    Harburg/Seevetal. Am achten Spieltag hat es nun auch die Handball-Herren der HSG Seevetal erwischt: im Spitzenspiel beim MTV Embsen kassierte die Mannschaft von Trainer Andreas Gevert die erste Saisonniederlage (27:31) – nach sieben Siegen in Serie. Die HSG Seevetal hat dennoch einen Saisonstart nach Maß hingelegt und führt mit 14:2 Punkten weiterhin die Tabelle der Landesliga Lüneburg an. In ihrem zweiten Landesliga-Jahr haben sich die Handball-Herren längst etabliert.

    Über diese Erfolge freut sich auch die Sparkasse Harburg-Buxtehude, die die Seevetaler Handballer seit dem Landesliga-Aufstieg 2018 als Sponsor unterstützt. Als die 1. Herren in der Saison 2017/18 die Meisterschaft in der Regionsliga feierten und den damit verbundenen Landesliga-Aufstieg realisierten, schloss das Geldinstitut ein Sponsoring mit der HSG. Seitdem ist die Sparkasse mit ihrem Logo auf den Spielertrikots und mit einer Bande in der Halle vertreten. Jüngst weitete die Sparkasse Harburg-Buxtehude ihr Engagement auch auf den Jugendbereich aus und spendete für die Minis einen neuen Trikotsatz.

    Rabea Scheidat, Leiterin des Beratungscenters der Sparkasse Harburg-Buxtehude in Hittfeld: „Die HSG Seevetal leistet seit vielen Jahren gute Arbeit – sowohl im Erwachsenen- als auch im Nachwuchsbereich. Diese unterstützen wir als Sparkasse sehr gern und wünschen den Handball-Herren angesichts des gelungenen Saisonstarts, dass ihr Erfolgsweg noch weit führt.“ Als regionale Sparkasse sehe man sich in der Verantwortung zur Förderung des Sports und die dahinterstehenden Institutionen in der Region. Auch das aktuelle Vorhaben, eine Inklusionsmannschaft zu gründen und mit dieser in der Freiwurf-Liga Hamburg anzutreten, befürwortet Rabea Scheidat sehr.

  • Große Freude über neue Trikots - Sparkasse sponsort neue Trikots für die Mädchen-Handball B-Jugend des MTV Eyendorf.

    Salzhausen. Wenn donnerstags und freitags abends die Mädchen-B-Jugend- Handballmannschaft des MTV Eyendorf trainiert, ist die Stimmung in der Gerhard- Langer-Halle gut. Die Mannschaft wird von Annedore Salvers und Mika Mertens trainiert. Zum Beginn der Saison erhielten die Mädchen neue Trikots, die von der Sparkasse
    Harburg-Buxtehude gesponsort wurden.

    Das Trainer-Team freut sich mit der Mannschaft: „Neue Trikots motivieren immer noch ein bisschen zusätzlich für die neue Saison. Wir versuchen unsere Mannschaft Woche für Woche gut auf die Spiele vorzubereiten, und wichtig ist natürlich, dass der Spaß am Handball vermittelt wird. Wir bedanken uns im Namen der Mannschaft und der Eltern ganz herzlich für die neue Spielkleidung. Wir freuen uns auf viele erfolgreiche Spiele mit den Trikots.

    Susanne Gellers, Leiterin des Beratungscenters der Sparkasse Harburg- Buxtehude in Salzhausen, ist beim Mannschafts-Fotoshooting dabei: „Die Mädchen B-Jugend des MTV Eyendorf war ganz begeistert über die neuen Trikots. Ich persönlich freue mich sehr, dass bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude das Engagement im sportlichen und sozialen Bereich so groß ist. Sport vermittelt Kindern und Jugendlichen einen wichtigen Zusammenhalt und es ist jedes Mal wieder toll zu sehen, wie groß die Begeisterung für ihren Sport in den unterschiedlichen Mannschaften ist. Ich wünsche der Mädchen B-Jugend für die kommenden Spiele viel Erfolg und stets Spaß am Handball.

  • Handball-Bundesliga: Buxtehuder SV verliert im Härtetest gegen den BVB

    Buxtehude. Im letzten Härtetest vor dem Bundesliga-Start am 5. September gegen die Neckarsulmer Sport-Union hat der Buxtehuder SV gegen den Meisterschaftsfavoriten Borussia Dortmund 24:30 verloren. Trotz der Niederlage sah Trainer Dirk Leun viele positive Dinge, die ihn zuversichtlich stimmen. Die 186 Zuschauer in der Halle Nord in Buxtehude sahen von Beginn eine temporeiche Partie. Beide Mannschaften spielten mit Zug zum Tor und suchten den Abschluss. Vor allem der BVB erlaubte sich dabei kaum Fehler. Mit kraftvollen Würfen ließen sie BSV-Torfrau Katharina Filter nur selten eine Abwehrchance.

    Doch Buxtehude hielt dagegen, ermöglichte nach Fehlpässen den Gästen jedoch einige leichte Tore. Nach 13 Minuten führte der Champions-League-Teilnehmer 10:7.Nach einer Auszeit von BSV-Trainer Dirk Leun wirkte das Spiel des BSV hektischer. Die eingewechselte Lea Rühter war gut aufgelegt und parierte innerhalb weniger Minuten acht Bälle. Da Buxtehude gegen die aggressive Deckung der Dortmunderinnen nur in Bedrängnis zum Torwurf kam, konnte der Rückstand nicht verkürzt werden. Stattdessen erhöhte Dortmund auf vier Tore zum 13:9. Der Vorsprung blieb bis zum 18:14-Pausenstand auch unverändert.

    Der zweite Durchgang startete ebenfalls temporeich. Zunächst drückten die Gäste. Der Rückstand des BSV wuchs auf zwischenzeitlich 16:23 an. Buxtehude steckte nicht auf und wehrte sich mit allen Mit-teln. Im Tor kam Mitte der Halbzeit Katharina Filter (7 Paraden) besser ins Spiel und leitete auch den Gegenstoß zum 22:24 ein. Luisa Scherer vollendete und zwang BVB-Trainer André Fuhr zur Auszeit. In dieser Phase trumpfte auch BSV-Zugang Caroline Müller-Korn auf. Gegen ihren ehemaligen Verein sorgte die Spielmacherin mit ihrem siebten Tor per Siebenmeter für den Anschlusstreffer zum 23:24. In den Schlussminuten legte der BVB nochmal ein Schippe drauf. Die Deckung der Gäste stand besser und zwang den BSV zu Würfen aus schlechten Positionen. Zudem gab es mehrere Pfostenwürfe. Die Ballgewinne nutzte Dortmund, um die Partie mit Kontern zu entscheiden. Tessa van Zijl erzielte Sekunden vor dem Ende den 30. BVB-Treffer zum 30:24-Endstand.

    BSV-Trainer Dirk Leun :"Das Spiel hat gebracht, was wir gebraucht haben - das wir unsere Grenzen gezeigt bekommen haben. Dortmund ist ein Top-Gegner und hat ein sehr hohes Level gespielt. 18 Gegentore zur Halbzeit sind zu viel. Wir haben Dinge gesehen, die wir besser machen müssen, aber ich habe auch viele positive Dinge gesehen. Das Tempospiel hat gut geklappt und auch mit der Tor-wart-Leistung bin ich zufrieden. Schade war, dass wir in der Phase als wir auf ein Tor dran waren, drei bis vier Würfe nehmen, die wir nicht nehmen müssen und wir Pech mit den Pfostenschüssen hatten. Da hat Dortmund eiskalt das Spiel entschieden. Insgesamt hat die Balance aber gestimmt."

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