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Handball

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  • Buxtehude. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV haben beim Thüringer HC einen Tag zum Vergessen erlebt. Beim 21:37 (8:19) brauchte das Team von Dirk Leun 16:38 Minuten bis zum ersten Tor aus dem Spiel heraus. Beste BSV-Torschützin war Annika Lott mit sechs Toren. Nach einer Minute hatte Lisa Prior per Siebenmeter die Chance den Buxtehuder SV mit 1:0 in Führung zu bringen. Doch sie scheiterte an einer überragenden Ann-Cathrin Giegerich.

    Im Anschluss erlebte der BSV katastrophale 15 Minuten. Als Annika Lott nach 16:38 Minuten das erste Tor aus dem Spiel heraus für den Buxtehuder SV erzielte, stand es nach einem 0:10-Lauf bereits 2:12. Bis dato hatte nur Lone Fischer per Siebenmeter zum zwischenzeitlichen 1:2 getroffen. Ansonsten verzweifelte der Vorjahresdritte immer wieder an Thüringens Torfrau, die nach 24 Minuten bereits zehn Paraden vorzuweisen hatte. In den Schlussminuten des ersten Durchgangs streute auch der deutsche Meister einige
    Ungenauigkeiten in sein Angriffspiel ein. Annika Lott, Jessica Oldenburg und Maike Schirmer, die einzigen Torschützen aus dem Spiel heraus in Halbzeit eins, konnten dies unter anderem per Tempogegenstößen in Tore ummünzen. Dennoch lag das Team von Dirk Leun zur Pause mit 8:19 zurück. "Wir sind am Anfang überrollt worden. Das war für einige Spielerinnen sicherlich ein Schockerlebnis", sagte Leun, "da hätten wir uns mehr wehren müssen."

    Thüringen ließ auch nach dem Seitenwechsel nicht locker. Der Rückstand des BSV wuchs kontinuierlich  an. Nach 34 Minuten waren es beim 8:23 erstmals 15 Tore, die der THC in Front lag. Den ersten Treffer des BSV in Durchgang zwei warf Maike Schirmer. Den zehnten Treffer des BSV erzielte Isabelle Dölle nach 38 Minuten. Doch Buxtehude bekam aber einfach kein Bein auf den Boden und hatte nur wenig entgegenzusetzen. Der höchste Rückstand betrug 19 Tore, nachdem Josefine Huber zum 31:12 traf.

    Erfreulich aus Sicht des BSV war, das Neuzugang Mieke Düvel ihr erstes Bundesliga-Tor für Buxtehude zum 18:35 erzielte. Da der THC in den Schlussminuten einen Gang zurückschaltete, konnte Buxtehude ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Insgesamt hatte das Team gegen den wurfstarken Rückraum des Thüringer HC, angeführt von Iveta Luzumova mit elf Toren, nichts entgegenzusetzen.

    Beste Torschützin beim BSV mit sechs Toren war die 18-jährige Annika Lott. es auch in der Höhe nichts zu deuteln. "Wir haben viele Spielerinnen, die vergangene Saison noch zweite und dritte Liga gespielt haben.
    Da war klar, dass es schwer werden würde. Wir müssen unsere Punkte in anderen Spielen holen", fasste Leun zusammen. Allerdings gab er schon ein Versprechen für das Rückspiel ab: "Im Heimspiel werden wir Thüringen mehr Gegenwehr leisten."

    Buxtehuder SV: Peveling, Rühter, Gronemann-Pauschert, Nanfack, Fischer (3/1), Düvel (1), Haurum, Dölle (2), Schirmer (5), Oldenburg (2), Lott (6), Kaiser (2), L. Prior, Staal. Zeitstrafen: 2:2.

  • Buxtehude, Am heutigen Samstag, ab 19 Uhr, bestreiten die Handball-Frauen des Buxtehuder SV ihr Nachholspiel bei der Neckarsulmer Sport-Union. Nach zuletzt drei Bundsliga-Siegen in Serie reist der BSV mit Selbstvertrauen in den Süden Deutschlands. Mit einem weiteren Erfolg kann das BSV-Team den Anschluss an das obere Mittelfeldherstellen. Nach den jüngsten Ergebnissen ist der Buxtehuder SV favorisiert. Während der BSV drei Spiele in Folge für sich entscheiden konnte, gewann die NSU lediglich eines ihrer vergangenen vier Spiele.

    Einen Selbstläufer erwartet BSV-Trainer Dirk Leun allerdings nicht. "Neckarsulm hat einen spielstarken Rückraum, der mit einem hohen Tempo spielen kann", sagt er und verweist auf die beiden Heimsiege der NSU in dieser Saison. "Oldenburg und Blomberg haben das schon zu spüren bekommen." Gegen den VfL siegte Neckarsulm deutlich mit 38:27 und gegen die HSG Blomberg-Lippe 30:26.

    Dennoch möchte der BSV seine Siegesserie auch in Baden-Württemberg fortsetzen. "Wir müssen eine
    sehr konzentrierte Leistung abrufen, um die zwei Punkte mitzunehmen", betont Leun. Mit einem weiteren Erfolg könnte der BSV sich weiter vom Tabellenende absetzen und auf einen Punkt an Borussia Dortmund auf Platz vier heranrücken.

    Um das Spiel erfolgreich bestreiten zu können, hofft Leun, dass alle Spielerinnen einsatzfähig sind. Während der Trainingswoche konnteneinige Akteurinnen krankheitsbedingt nicht vollständig trainieren. Definitiv weiterhin pausieren wird Julia Gronemann. Die Torfrau fällt mit Schulterproblemen aus.

  • Buxtehude/Buchholz-Rosengarten. In der zweiten Runde des DHB-Pokals gelang dem Buxtehuder SV ein deutlicher 29:19-Erfolg. Der Bundesligist hatte gegen Zweitliga-Meister HL Buchholz 08-Rosengarten nur bis kurz vor die Pause (14:11) Probleme. Überragende Spielerinnen beim BSV waren Lone Fischer, Maike Schirmer und Jessica Oldenburg, die zusammen 22 Tore erzielten.

    Der Beginn war aus BSV-Sicht vielversprechend. Lone Fischer sorgte mit zwei Toren für ein schnelles 2:0. Ganz so einfach wollten die „Luchse“dem Favoriten das Spiel jedoch nicht machen. Mit einem 4:0-Lauf ging der Zweitligist nach acht Minuten mit 5:3 in Front. Den Vorsprung behaupteten die Gastgeberinnen vorerst und bauten ihn sogar auf drei Tore aus. Zeliha Puls hatte einen Querpass von Lisa Prior auf Jessica Oldenburg abgefangen und eiskalt gegen Antje Peveling verwandelt.

    Beim 4:7 aus sich des BSV nahm Trainer Dirk Leun nach rund 14 Minuten die erste Auszeit. Leun brachte Malene Staal und Christina Haurum in die Partie. Die Umstellungen fruchteten. Buxtehude fand besser in das Spiel und konnte zum 8:8 ausgleichen und anschließend durch Lone Fischer erneut in Führung gehen. Bis zur Halbzeit ließ sich Buchholz zwar nicht abschütteln, dennoch war Trainer Dubravko Prelec unzufrieden, sodass er in kurzer Zeit zwei Auszeiten nahm. Buxtehude zeigte sich unbeeindruckt und ging mit 14:11 in die Kabine.

    In der Halle hofften vor allem die Buchholz-Fans von den 680 Zuschauern, dass ihre Mannschaft wie beim letzten Aufeinandertreffen das Spiel spannend halten würde. Diese Hoffnung erstickte der Bundesligist nach dem Seitenwechsel innerhalb weniger Minuten. Ein 6:2-Lauf bis zur 38. Minute sorgte beim Stand von 20:13 für klare Verhältnisse. Dem Sturmlauf des BSV hatte Rosengarten in der Folge nur wenig entgegenzusetzen.

    Der Vorsprung wuchs kontinuierlich an. Sieben Minuten vor dem Ende sorgte Jessica Oldenburg für die erste Zehn-Tore-Führung (26:16). Da konnte sich der BSV in der Folge auch einen verworfenen Siebenmeter durch Melissa Luschnat erlauben. Die Gegenwehr bei den Luchsen war spürbar gebrochen, sodass auch keine Ergebniskosmetik mehr zustande kam. Den Schlusspunkt der Partie setzte Nationalspielerin Maike Schirmer mit ihrem sechsten Tor zum 29:19.

    Dubravko Prelec: „Wir haben zu viele hundertprozentige Chancen verworfen. Wenn wir die reinmachen, werden wir im Kopf sicherer. Dann wird das Spiel interessanter und enger. Dann kann sich so ein Spiel durch Kleinigkeiten immer drehen. So haben wir gesehen, dass wir gegen einen Bundesligisten 60 Minuten konzentriert sein und jede Chance nutzen müssen.

    Dirk Leun: „Wir waren am Anfang nicht mutig genug, um aus der Distanz zu werfen. Buchholz hat sehr tief gestanden und wir haben die Lösungen über den Kreis gesucht. Wir sind dann mutiger geworden und unser Tempospiel wurde auch besser. Zudem haben wir in der Abwehr stabiler gestanden. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Unsere starken Phasen müssen wir jetzt mit in die Bundeslig nehmen.

    Maike Schirmer: „Wir hatten zu Beginn zu viele technische Fehler und Fehlpässe. Dabei waren wir in der zweiten Welle immer in der Überzahl und müssen es besser ausspielen. Wir haben dann unsere Sicherheit wiedergefunden. Am Ende freue ich mich, dass wir eine Runde weiter sind, und es ist gut, dass wir nicht nur knapp gewonnen haben. In den kommenden Spielen müssen wir jetzt konstanter werden.“

    HL Buchholz 08-Rosengarten: Vogel, Sandmann, Filter-Schulz (3), Land (2), Schultze (2) , Nicolai (2), Lamp (5/1), Herbst, Schneider, Axmann, Hauf, Borutta (1), Puls (4).

    Buxtehuder SV: Peveling, Rühter, Gronemann-Luschnat (1), Fischer (9/2), Düvel, Haurum, Dölle
    (2), Schirmer (6), Oldenburg (7), Lott (1), Kaiser (2), L.Prior, Staal (1).Zeitstrafen: 1:1. Zuschauer: 680.

    Die Pokalauslosung für das Achtelfinale findet am kommenden Mittwoch nach dem Bundesliga-Spiel des amtierenden Pokalsiegers VfL Oldenburg gegen den deutschen Meister Thüringer HC statt. Ebenfalls am kommenden Mittwoch um 19.30 geht es für den Buxtehuder SV weiter in der Bundesliga. Dann ist die HSG Blomberg-Lippe in der Halle Nord zu Gast. Das Team von Ex-BSV-Jugendkoordinator Steffen Birkner konnte seine bisherigen drei Spiele gewinnen. Im Pokal gab es für die Ostwestfälinnen
    allerdings ein deutliches 31:41 beim deutschen Meister Thüringer HC.

    Dass die HSG in dieser Saison ambitioniert ist, musste der BSV bereits feststellen. In der Vorbereitung musste sich das Team Blomberg mit 17:30 geschlagen geben. Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Bundesliga möchte der BSV vor den Europapokal-Duellen gegen Viborg HK auch in der Liga nochmal ein Erfolgserlebnis einfahren.

    Tickets für das Spiel gegen Blomberg gibt es in der Geschäftsstelle der Handball -Marketing (Viverstraße 2 in Buxtehude) oder an der Abendkasse in der Halle Nord.

  • Buxtehude/Dortmund. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV bleiben auswärts weiter ohne Punkte in dieser Saison. Bei Borussia Dortmund unterlag der Tabellenneunte deutlich mit 23:28. In der zweiten Halbzeit leistete sich der BSV in Dortmund zu viele Fehler.

    Der Buxtehuder SV erwischte einen denkbar schlechten Start in die Partie. Zwei Fehlwürfe, ein Fehlpass und ein technischer Fehler lautet die Bilanz der ersten fünf Angriffe. Nach siebeneinhalb Minuten lagen die Gäste 1:5 zurück. Im Tor wechselte Trainer Dirk Leun von Lea Rühter zu Antje Peveling.

    Buxtehude kam besser in die Partie und auch die Deckung stand besser. In den folgenden siebeneinhalb Minuten konnte der BVB bei einem Treffer gehalten werden. Dem BSV gelang der Ausgleich durch zwei Tore von Lone Fischer sowie Treffern von Maike Schirmer, Friederike Gubernatis und Lisa Prior. Die Hansestädterinnen hätten sogar in Führung gehen können. Doch bei 6:6 unterlief Jessica Oldenburg ein Fangfehler. Dies bestrafte BVB-Linksaußen Johanna Stockschläder.

    In der Schlussphase der ersten Hälfte setzte sich Dortmund wieder ab und ging nach zwei Toren von Svenja Huber erneut mit vier Toren in Front - 13:9. Buxtehude kämpfte sich erneut zurück. Zehn Sekunden vor der Sirene warf Antje Peveling einen ungenauen Pass auf Christina Haurum, sodass die Chance zum möglichen 13:14-Anschluss nicht zustande kam. Zur Pause lag der BSV somit 12:14 zurück.

    Die erhoffte Wende nach dem Seitenwechsel blieb aus. Dem BSV fielen im Angriff keine Lösungen ein. Viele Würfe waren schlecht vorbereitet und fanden nicht den Weg ins Tor. Hinzu kamen leichte Ballverluste, die der BVB durch Johanna Stockschläder in schnelle Kontertore verwerten konnte. Auch in der Deckung lief es nicht. Dortmund kam häufig frei zum Wurf oder konnte nur per Foul und Siebenmeter gestoppt werden. Eroberte der BSV doch einen Ball, waren die Pässe in die Spitze zu unpräzise, sodass der BVB diese leicht abfangen konnte.

    Acht Minuten vor dem Ende betrug der Rückstand des BSV beim 17:25 acht Tore. Die Partie war entschieden. Dortmund nahm einen Gang raus, wechselte Torfrau Rinka Duijndam für Clara Wolterin ein. Buxtehude nutzte die Nachlässigkeiten der Gastgeberinnen, um bis zum Schluss auf 23:28 zu verkürzen.

  • Buxtehude. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV haben auch das Rückspiel in der 2. Runde des EHF-Cup gegen Viborg HK aus Dänemark verloren. Nach dem 25:32 ist der Bundesligist völlig verdient ausgeschieden. Vor allem in der Anfangsphase verpasste der BSV vor rund 1200 Zuschauern eine mögliche Aufholjagd.

    Zunächst deutete einiges auf einen Tag für den BSV hin. Der BSV ging 1:0 in Führung und Viborgs Stine Bodholt Nielsen musste bereits nach 2:40 Minuten für zwei Minuten vom Feld. Die anschließende Überzahl konnte der BSV nicht nutzen um sich ein Polster herausspielen. Lone Fischer vergab einen Tempogegenstoß und Jessica Oldenburg verfehlte aus der eigenen Hälfte das leere Tor der Däninnen.

    Auch in der Folge schlichen sich Ungenauigkeiten und technische Fehler beim BSV ein. Immer wieder kamen die Gäste zu leichten Ballgewinnen oder Torhüterin Rikke Poulsen (zehn Paraden) parierte. Im Angriff zeigte Viborg, angetrieben von Kristian Jörgensen und Ann Grete Norgaard mit jeweils sieben Toren, kaum eine Schwäche. Nach 19 Minuten nahm BSV-Trainer Dirk Leun beim Stand von 5:11 bereits die zweite Auszeit. Buxtehude kam im Angriff besser in die Partie, doch in der Verteidigung gelang es nur selten einen Angriff von Viborg ohne Torerfolg zu stoppen. Mit 11:16 ging es schließlich in die Kabine.

    Im zweiten Durchgang wechselte der BSV durch. Melissa Lsuchnat kam für Lone Fischer und im Rückraum wurde auch durchgetauscht. Nach ausgeglichenem Beginn keimte nochmal kurz Hoffnung auf ein Wunder aus. Nach einer Parade leitete Antje Peveling den Gegenstoßauf Maike Schirmer ein, die zum 15:18 traf. Allerdings war dies nur eine kurze Momentaufnahme. Ein technischer Fehler und ein Fehlwurf von Annika Lott sorgten dafür das Viborg beim 21:15 für die Entscheidung in diesem Duell nach dem 24:27 im Hinspiel sorgte.

    Den höchsten Rückstand gab es beim 18:28. Der BSV gab sich jedoch nicht auf und wollte das Ergebnis freundlicher gestalten. In der Schlussphase ließ Viborg im Angriff erstmals in diesem Spiel die letzte Konsequenz vermissen. Julia Gronemann im Tor parierte in dieser Zeit vier Bälle. Davon angetrieben betrieb der BSV Ergebniskosmetik und verkürzte bis zur Schlusssirene auf 25:32.

    Jakob Vestergard, Trainer von Viborg HK und ehemaliger Bundestrainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft: "Im Hinspiel waren wir nicht so gut. Mit dieser Leistung bin ich hingegen zufrieden. Buxtehude hat viele junge Spielerinnen. Es war nicht einfach, da auch Deutschland viele gute Mannschaften hat."

    Dirk Leun: "Viborg ist verdient weitergekommen. Sie waren die bessere Mannschaft. Dass hatte ich schon im Hinspiel erwartet. Wir haben es am Anfang versäumt, besser in das Spiel zu kommen. Danach fängt es dann im Kopf an zu arbeiten. Wir haben es nicht geschafft Viborg aus dem Rhythmus zubringen, da wir in der Deckung zu passiv waren. Die jungen Spielerinnen hatten aber auch starkenPhasen und haben das Ergebnis im Rahmen gehalten und uns gewehrt."

    Mieke Düvel, Spielerin des Tages: "Die Europapokalspiele waren eine tolle Erfahrung, sich mit solch einem Gegner zu messen. Wir konnten viel lernen und mitnehmen. Dänische Mannschaften spielen mit mehr Tempo und einer höheren Präzision als viele deutsche Mannschaften. Das macht definitiv Lust auf mehr."

    Buxtehuder SV: Peveling, Rühter, Gronemann-Luschnat (1), Fischer (1/1), Düvel (3), Haurum (4), Dölle (1), Gubernatis, Schirmer (4), Oldenburg (6), Lott (2), Kaiser (1), L.Prior (2). Zeitstrafen: 0:3

    Am kommenden Samstag geht es für den Buxtehuder SV in der Bundesliga weiter. Um 16 Uhr empfängt der Vorjahresdritte den amtierenden Vizemeister SG BBM Bietigheim. Auch wenn die SG nominell favorisiert ist, konnte der BSV in der vergangenen Spielzeit überraschen. In der heimischen Halle Nord sicherte sich das Team beim 23:23 einen Punkt.

    Während der BSV aktuell mit zwei Siegen und zwei Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle steht, liegt die SG ohne Punktverlust auf Rang zwei der Tabelle.Auf den BSV wartet also erneut ein starker Gegner, der der Mannschaft von Dirk Leun alles abverlangen wird.

  • Buxtehude. Dank eines 29:26 bei der Neckarsulmer Sport-Union haben die Handball-Frauen des Buxtehuder SV ihren vierten Bundesliga-Sieg in Folge eingefahren. Gegen die NSU drehte der BSV erst in den Schlussminuten den 10:13-Pausenrückstand. Zuvor vergaben die Gäste zu viele freie Würfe. Zu Beginn benötigte der Buxtehuder SV einige Minuten, um in die Partie zu kommen. Die ersten vier Angriffe und einen Tempogegenstoß konnte das Team nicht nutzen. Es dauerte mehr als vier Minuten, ehe Jessica Oldenburg für die Gäste traf. Buxtehude fand besser in das Spiel und ging mit 4:3 in Führung.

    Doch der BSV hatte weiterhin Probleme im Angriff. Mehrmals parierte NSU-Torfrau Nicole Roth. Beim 4:7 aus Sicht der Gäste Mitte des ersten Durchgangs nahm BSV-Trainer Dirk Leun die erste Auszeit. Wirkung zeigte die Ansprache zunächst nicht. Nach einem Tor von Annika Lott setzten sich die Gastgeberinnen auf 10:5 ab. Erst eine Zeitstrafe gegen Neckarsulms Seline Ineichen brachte Buxtehude zurück ins Spiel. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende hatte Buxtehude den Rückstand beim 10:11 wieder aufgeholt.

    Dass die Gäste dennoch mit einem 10:13 in die Kabine gehen mussten, lag auch an der mangelnden Siebenmeter-Quote. Den ersten hatte Lisa Prior mit einem zweifachen Pfostentreffer gerade noch verwandelt. Anschließend vergaben Prior, Fischer und Gubernatis vom Siebenmeter-Strich. Nach dem Seitenwechsel schien es, als ob der BSV das Spiel an sich reißen könne. Mit zwei schnellen Tore verkürzte der Tabellensiebte auf 12:13. Allerdings gelang es Neckarsulm seinen Vorsprung erneut auf 17:13 auszubauen. In dieser Phase vergab der BSV mehrere freie Würfe gegen NSU-Torfrau Nicole Roth, die mit 16 Paraden ihr Team vermeintlich auf die Siegerstraße chauffierte.

    Mitte der zweiten Halbzeit herrschte Verwirrung am Kampfgericht und in der Ballei-Sporthalle. Die NSU-Spielerin Sina Namat betrat nach einem Torerfolg ihres Teams das Spielfeld. Jedoch verbüßte die ehemalige BSV-Spielerin zu diesem Zeitpunkt eine Zeitstrafe und erhielt folgerichtig eine weitere Zwei-Minuten-Strafe. Auch BSV-Spielerin Friederike Gubernatis musste parallel auf die Strafbank nach einem Foul. Innerhalb kurzer Zeit mussten die Schiedsrichter mehrmals die Partie unterbrechen, um mit dem Kampfgericht für Ordnung zu sorgen.

    Die Überzahl und die Irritation der Gastgeberinnen nutzte Buxtehude, um erneut den Anschluss zum 17:18 herstellen. Wenig später gelang Lisa Prior der erstmalige Ausgleich seit dem 4:4. Auch eine Auszeit von Neckarsulms Trainer Pascal Morgant hielt die Gäste nicht davon ab, das Spiel mit einem weiteren Treffer von Jessica Oldenburg zu drehen.

    In der Schlussphase entwickelte sich ein enges Spiel. Friederike Gubernatis sah nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte (53.). Neckarsulm ging wieder in Front. Auf Seiten des BSV sorgte Isabelle Dölle mehrmals für den Anschluss. Mit mehreren Paraden in kurzer Zeit bewahrte Lea Rühter (13 Paraden) den BSV vor einem höheren Rückstand. So gelang es Buxtehude, dem Spiel abermals eine Wende zu geben. In der vorletzten Minute entschied Annika Lott mit zwei Toren zum 27:25 das Spiel endgültig zugunsten der Gäste.

    BSV-Trainer Dirk Leun: "Das sind zwei schmeichelhafte Punkte. Es war ein sehr schlechtes Spiel von uns. Gefühlt haben wir 30-mal frei vor dem Tor verworfen, sodass wir nicht nur gegen den Gegner, sondern auch gegen uns selbst gespielt haben. Positiv ist, dass die Mannschaft immer dran geglaubt hat und es mit einer kämpferischen Leistung für zwei Punkte gereicht hat. Da hat uns das Selbstvertrauen der vergangenen Spiele geholfen. Entscheidend war, dass wir trotz der vergebenen Chancen 19 Tore in der zweiten Halbzeit erzielt haben und in der Endphase die Nerven bewahrt haben. Außerdem haben die jungen Spielerinnen Isabelle Dölle, Annika Lott und Lea Rühter entscheidende Beiträge zum Sieg geleistet."

  • Buxtehude. Am Samstag, 13. Oktober, ab 16 Uhr startet die Europapokal-Saison für die Handball-Frauen des Buxtehuder SV. Der Bundesligist tritt im Hinspiel der 2. Runde des EHF-Cups bei Viborg HK an. Auch wenn die Däninnen schwach in die Saison gestartet sind, erwartet der BSV einen starken Gegner. „Das ist ein Hammerlos für den Start“, sagt BSV-Trainer Dirk Leun, „die dänische Liga ist sehr ausgeglichen auf einem konstant hohem Niveau.“

    Dass es sich dabei nicht um eine Floskel handelt, zeigt ein Blick auf die dänische Liga. Nach fünf Niederlagen zum Start wechselte Viborg den Trainer. Unter Jakob Vestergaard siegte das Team auf Anhieb beim amtierenden Meister Kopenhagen 32:25. Anschließend folgten ein Remis und ein Sieg. „Die Ergebnisse zu Saisonbeginn haben also nicht viel zu sagen. Viborg ist eine technisch und athletisch gute Mannschaft, die ausgeglichen besetzt ist.“

    Auch im Europapokal stellte Viborg seine Qualität in dieser Saison bereits unter Beweis. In der 1. Runde hatte das Team gegen den ukrainischen Vertreter HC Galytchanka Lwiw wenig Probleme. Beide Spiele endeten 33:22. Dabei hatten sich die Däninnen in der vergangenen Saison sportlich nicht für den EHF-Cup qualifiziert. Erst dank einer Wildcard darf Viborg in dieser Saison international spielen.

    Es wird sehr schwer für uns. Viborg ist der klare Favorit“, betont Leun. Als kleinen Vorteil sieht Leun die Tatsache, dass sein Team zunächst auswärts antreten muss.
    Immerhin sind dem BSV-Team in der Halle Nord schon mehrere Aufholjagden geglückt. „Wir wollen in Viborg ein gutes Ergebnis erzielen, dass uns für das Rückspiel alle Chancen offenhält“, erklärt Leun. Dafür müsse seine Mannschaft an die Leistung vom 29:28 gegen Blomberg anschließen. „Wir müssen unsere Deckung stabilisieren und Zweikämpfe entschlossener führen. “In der Offensive dürfe sein Team die Däninnen nicht zu leichten Gegenstoßtoren einladen. „Viborg hat ein gutes Konterspiel. Deswegen müssen wir leichte Ballverluste vermeiden und unseren Angriff effektiv gestalten.“

    Personell muss Leun wie schon gegen die HSG Blomberg-Lippe auf Paula Prior und Malene Staal verzichten. Staal wird dem BSV mit einem Muskelfaserriss in den kommenden Wochen fehlen.

  • Bad Wildungen. Der Buxtehuder SV ist mit einem furiosen Sieg in die Bundesliga-Saison gestartet. Bei den HSG Bad Wildungen Vipers gewannenen die BSV-Handballerinnen nach einer überzeugenden Leistung mit 41:29. Beste Spielerinnen waren Lone Fischer mit elf Toren und Torfrau Katharina Filter, die bei ihrem Bundesliga-Debüt elf Bälle parierte.

    Von Beginn an dominierten die Gäste das Spielgeschehen. Mit einem 5:0-Lauf setzte sich der BSV früh auf 6:2 ab. Die Führung sollte der Vorjahresvierte bis zum Spielende nicht mehr abgeben. Zu überzeugend war der BSV in allen Mannschaftsteilen. In der Abwehr stand das Team stabil und hatte mit Katharina Filter einen starken Rückhalt. Der Torfrau war bei ihrem ersten Einsatz in der Bundesliga keine Nervosität anzumerken.

    Auf der anderen Seite fand quasi jeder Wurf den Weg ins Ziel. Nach nicht einmal 20 Minuten hatte Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer bereits zwei Auszeiten genommen und auf eine 4:2-Deckung umgestellt. Doch von den Varianten der „Vipers“ ließ sich Buxtehude nicht irritieren. Mieke Düvel setzte Lone Fischer mit einem sehenswerten Anspiel in Szene und die Linksaußen vollendete per Kempa zum 21:11 (26. Minute). Zur Pause führte der BSV sogar mit elf Toren–24:13.

    In Durchgang zwei ließ Buxtehude nicht locker. Alle Spielerinnen tankten Selbstvertrauen und von den Problemen aus der Vorbereitung war zwischenzeitlich nichts mehr zu spüren. Unter anderem erzielte Annika Lott sechs Tore aus dem Rückraum. Von Schulterproblemen war in diesem Moment nichts mehr zu sehen. Auch Friederike Gubernatis traf dreimal. Offensiv spielte der BSV auch nach zahlreichen Wechseln munter nach vorn. Lone Fischer, die sich mit elf Toren ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk gemacht hat, traf zum zwischenzeitlichen 33:18. Am Sonntag feiert Fischer ihren 31. Geburtstag.

    Mit der deutlichen Führung im Rücken ließ die Konzentration in der Deckung etwas nach, sodass Bad Wildungen kurzzeitig verkürzen konnte. In den Schlussminuten erhöhte Buxtehude nochmal den Druck. Auch dank des ersten Bundesliga-Tores von Liv Süchting sowie Luisa Scherers erstem Treffer für den BSV stand am Ende ein deutliches 41:29 auf der Anzeigetafel.

    Buxtehudes Trainer Dirk Leun: „Mit diesem Ergebnis konnten wir nicht rechnen. Wir haben konsequent unseren Plan verfolgt und mit Tempo, Mut und Überzeugung gespielt. In der ersten Halbzeit hatten wir das Wurfglück. Da war jeder Ball drin und es hat alles gepasst. Im Tor hat Kathi eine starke Leistung geliefert. Auch die erfahrenen Spielerinnen muss ich loben. Sie waren voll fokussiert, wie es die Mannschaft beim Sponsorenabend versprochen hatte. Alle haben sich Selbstvertrauen geholt. Es ist eine gute Basis und ein guter Start. Dennoch bleiben wir mit beiden Füßen auf dem Boden. 29 Gegentore waren am Ende dann doch zu viel.“

  • Buxtehude/Metzingen. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV haben erstmals im Jahr 2020 verloren. Bei der TuS Metzingen unterlag das Team 17:32 (7:13). Der BSV vergab zu viele klare Torchancen und scheiterte immer wieder an Metzingens Torfrau Madita Kohorst. Trotzdem sah Trainer Dirk Leun positive Ansätze für das kommende Heimspiel gegen Frisch Auf Göppingen.Die überragenden Spielerinnen der Partie hießen Madita Kohorst und Lea Rühter. Die Torfrauen vernagelten quasi ihre Tore. Alleine in Durchgang eins wehrten sie zusammen 22 Bälle.

    Dem gegenüber standen nur 20 Tore. Pech für den BSV war allerdings, dass Metzingens Kohorst mit 13 Paraden mehr Bälle abwehrte. Aber auch Rühters neun Paraden waren eine starke Leistung. Doch der BSV, der krankheitsbedingt auf Lone Fischer verzichten musste, scheiterte nicht nur an Kohorst. Unter anderem traf Annika Lott nur die Latte und Maike Schirmer warf aus guter Position am Tor vorbei. So häuften sich bis zur Pause insgesamt 17 Fehlwürfe, im gesamten Spiel 25, an.

    Folgerichtig nahm der BSV einen Sechs-Tore-Rückstand mit in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel war weiterhin keine Besserung in Sicht. Mit einem 4:0-Lauf baute Metzingen die Führung auf 17:7 aus. Anschließend folgte ein kurzes Aufbäumen. Mit drei Toren in Serie verkürzte der BSV auf 12:19. Mit einer Auszeit nahm Metzingens Trainerin Edina Rott allerdings den Spielfluss aus dem Spiel des BSV. In der verbleibenden Zeit funktionierte quasi nichts mehr. Überhastete und unüberlegte Würfe führten immer häufiger zu Ballverlusten, die die „TusSies“ mit ihrem Tempospiel per Gegenstoß in Tor verwerteten. Der Rückstand wuchs von Minute zu Minute an.

    Als das Spiel schließlich entschieden war, wechselte Dirk Leun durch. Jede Spielerin bekam ihre Einsatzzeiten. Metzingen drückte hingegen weiter auf das Gaspedal und gewann wie bereits beim 26:19-DHB-Pokal-Achtelfinale Anfang November deutlich. Für den BSV war das 17:32-Niederlage nach zuvor zwei Siegen die erste Niederlage des Jahres.

    BSV-Trainer Dirk Leun: „In der Summe ist es ein enttäuschender Auftritt. In der ersten Halbzeit hatten wir eine engagierte Deckung, aber die zweite Halbzeit war indiskutabel. Unsere Wurfquote war unterirdisch. Das kann passieren, aber nicht in diesem Ausmaß. Wir hatten zu viele leichte Ballverluste und unüberlegte Würfe. Das hat dem Tempospiel von Metzingenin die Karten gespielt. Wir brechen unter dem Druck zusammen und werden überrannt. Wir müssen jetzt den Kopf oben behalten. Auf der ersten Halbzeit können wir aufbauen, auch wenn wir unsere Effektivität verbessern müssen. Am kommenden Wochenende haben wir ein wichtiges Heimspiel gegen Göppingen. Da wollen wir wieder zwei Punkte holen.“

    Die Statistik zum Spiel: Spielfilm aus Sicht des BSV: 2:2 (5. Minute), 2:5 (10.), 5:7 (20.), 5:11 (27.), 7:13 (Halbzeit), 7:17 (36.), 12:19 (44.), 13:25 (52.), 17:32 (Endstand)Buxtehuder SV: Rühter, Filter, Luschnat 3, Düvel, Haurum 2, Dölle, Scherer, Gubernatis 1, Schirmer, Antl, Lott 4, Schneider 3/1, Golla 3, Prior 1TuS Metzingen: Kohorst, Roth, Zapf 6/3, Janiszewska 1, Pandza 1, Amega 5, Quist 1, van Wetering 4, Petersen 1, Kovacs 2, Niederwieser 4, Weigel, Hartstock 3, Haggerty 1, Korsos 3Siebenmeter:BSV 1/1 (Schneider 1/1) Metzingen 3/4 (Zapf 3/3, Petersen 0/1), Zeitstrafen:BSV 3 (Antl, Dölle, Lott) –Metzingen 1 (Zapf), Schiedsrichter:Timo Hofmann und Thomas Horath. Zuschauer: 1050.

    Nächstes Spiel:BSV –Frisch Auf Göppingen (Samstag, 1. Februar, 16 Uhr)

  • Fischbek/Hoisbüttel. An einem außergewöhnlichen Freitagabend-Termin um 20 Uhr traf der TV Fischbek (TVF) beim letzten Auswärtsspiel in diesem Jahr auf die Mannschaft des THB Hamburg 03 (THB) im 45 Kilometer entfernten Hoisbüttel. Die Fischbeker mussten berufs- und verletzungsbedingt gleich auf vier Spieler verzichten. Aufgrund des großen Kaders konnten die Ausfälle aber zumindestmengenmäßig ausgeglichen werden.

    Der TVF legte einen konzentrierten Start in der Abwehr hin. Es wurden viele Bälle erkämpft und die Heimmannschaft hatte Probleme mit dem körperbetonten Abwehrspiel. Bis zur 20. Minute ließ die Defensive mit einem starken Sven Tobuschat im Tor nur 9 Tore zu. Wie so oft in dieser Saison vergaben die Gäste zuviele klare Chancen, um sich in der guten Phase entscheidend abzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt stand es 9-9 Unentschieden. Das Trainerteam Martin Hug und Matthias Steinkamp reagierte mit einer Auszeit in der 22. Minute. Diese zeigte Wirkung und der TV Fischbek konnte sich in den verbleibenden acht Minuten bis zur Halbzeit auf 11-13 etwas absetzen.

    Die 2. Halbzeit begann ganz nach dem Geschmack des Teams aus Süderelbe und der TVF baute die Führung auf 12-15 aus. Nach einer Zei-Minuten-Strafe in der 33. Minute gab es einen Bruch im Spiel der Fischbeker und zu viele unkonzentrierte Abschlüsse und Fehler. Der THB nutze diese zwei Minuten, um das Spiel wieder offen zu gestalten und führte in der 35. Minute plötzlich mit 16-15.

    Es entwickelte sich ein hektisches und spannendes Spiel, bei dem die Führungen regelmäßig wechselten und keiner sich einen Vorteil erarbeiten konnte. In der 53. Minute führte die Heimmannschaft mit 26-25. Bis zur 57. Minuten vergaben beide Teams mehrere Möglichkeiten fahrlässig, so dass keine Tore fielen. Die Fischbeker kämpften nun aufopferungsvoll schafften es aber in den letzten Minuten nur noch einmal, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Das reichte nicht, um ein hart umkämpftes Spiel für sich zu entscheiden. Damit stand die knappe Niederlage mit 27-26 fest.

    Die kämpferische Einstellung und eine über weite Strecken gute Abwehrleistung waren bei den Fischbekern vorhanden. Aber wie in vielen Spielen zuvor belohnte sich der TV Fischbek im Angriff nicht für die gezeigte Defensivleistung. Die Abschlussschwäche zieht sich wie ein roter Faden durch die Spiele der Hinrunde. Dadurch hat das TVF-Team viele Punkte liegen gelassen und ist nun ins Mittelfeld der Hamburg-Liga abgerutscht.

    Das letzte Heimspiel vor Weihnachten findet am Samstag 16. Dezember, bereits ab 16.30 Uhr gegen den Tabellenführer aus Esingen statt. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung durch Zuschauer in der Arena Süderelbe freuen.

    Tore: Marcel Kahns, Jan Niclas Kessler (je 5), Marek Struss (4), Aleksej Kiselev, Felix Zielke (je 3), Dustin Misiak, Peter Misiak (je 2), Timo Ott, Jan-Malte Augustin (je 1).

  • Fischbek. Die Hamburg-Liga-Handballer des TV Fischbek (TVF) gewinnen weiter. Am vergangenen Samstag,  29.09.18, besiegten sie in der Arena Süderelbe den Aufsteiger vom Barmstedter MTV (BMTV) deutlich mit 30:19 (13:9). Damit ist die Mannschaft von Trainer Marius Kabuse alleiniger Spitzenreiter.

    Die Partie begann schleppend für die Gastgeber, die den Aufsteiger in den ersten fünf Minuten auf 1:3 davonziehen ließ. Lediglich Robert Mitleider war nach gut zwei Minuten einmal erfolgreich für den TVF. Dann jedoch fanden sie sich sowohl in Angriff als auch in der Abwehr. Hier stand auch der neu zusammengestellte Mittelblock, denn Kabuse musste in dieser Partie auf Jonas Deelmann und Jan Niclas Kessler verzichten.

    Das ist sehr positiv, dass wir den Ausfall von unserem eigentlichen Mittelblock kompensieren konnten“, äußert sich der Fischbeker Trainer sehr zufrieden. „Das spiegelt wieder, was für eine starke Gemeinschaft wir in diesem Jahr entstehen lassen konnten“. In der neunten Minute übernahm der TVF durch das Tor von Marek Struß mit 4:3 erstmals die Führung und gab sie auch bis zum Ende nicht mehr her.

    In der insgesamt fairen Begegnung (nur zwei Zeitstrafen und drei Siebenmeter) setzten sich die Gastgeber bis zur Halbzeitpause aber nur auf ein recht knappes 13:9 ab. „Barmstedt hat in der ersten Halbzeit sehr lange Angriffssequenzen gespielt, bei denen man durchgehend die Spannung halten muss und darauf folgend im Angriff einen kühlen Kopf bewahren muss“, resümiert Kabuse die ersten 30 Minuten. „Die erste Halbzeit war nicht unbedingt schlecht, aber sie war nicht entsprechend unseren Vorstellungen“.

    Tim Kappel erzielte kurz nach dem Wiederanpfiff den Treffer zum 14:9 für den TVF und begann damit das Entfernen der Gastgeber vom BMTV. Die Abwehr hatte nach Anweisungen in der Pause nun endgültig zur Zusammenarbeit gefunden. „Dadurch waren die Abläufe für den Angriff schneller und klarer“, sagte Kabuse erfreut. Die Fischbeker erreichten eine bessere Ausbeute und konnten sich deutlicher absetzen. Hierbei zeigten sie erneut, dass von jedem Spieler eine Torgefahr ausgeht. In den Schlussminuten waren die Gäste dann noch einmal erfolgreicher im Abschluss. Zu diesem Zeitpunkt war es jedoch bereits zu spät, um das Spiel noch einmal zu drehen.

    Nach vier Spielen ist der TVF nun die einzige Mannschaft mit 7:1 Punkten an der Spitze. Nachfolgend steht die zweite Mannschaft der HG Hamburg-Barmbek mit 5:1 Punkten und nur drei absolvierten Spielen und dahinter SC Alstertal-Langenhorn mit 4:0 Punkten bei nur zwei Spielen. Während die anderen Vereine schon am übernächsten Wochenende bereits in den nächsten Spieltag gehen, haben die Fischbeker eine Woche länger Pause. Dann müssen sie zum Spitzenspiel nach Barmbek, die vorher in der Partie gegen die SG Hamburg-Nord mit dem TVF in der Tabelle gleichziehen könnten.

  • Buxtehude. Nicht nur die Bundesliga-Handballfrauen des Buxtehuder SV haben einen Start nach Maß hingelegt, auch die weibliche A-Jugend des BSV hat zum Auftakt neuen der Jugend-Bundesliga-Saison einen Erfolg gefeiert. Mit 26:22 hatte der Titelverteidiger vor zwei Wochen sein Auftaktmatch beim PSV Recklinghausen gewonnen. Am kommenden Wochenende steht nun der Doppelspieltag in der heimischen Halle Nord an.
    Dabei trifft das Team um U-17 Europameisterin Aimée von Pereira am Sonnabend, 30. September, ab 15 Uhr erneut auf den PSV Recklinghausen. Am Sonntag, 1. Oktober, empfängt der BSV ebenfalls um 15 Uhr den aktuellen Tabellenführer SV GW Schwerin.

    Der Erst- und Zweitplatzierte ziehen in die Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft ein. Mit einem Sieg am Sonnabend gegen die bislang sieglosen Westfalen wäre den Buxtehuderinnen das Weiterkommen nicht mehr zu nehmen. „Natürlich wünsche ich mir, dass wir die Zwischenrunde bereits am Samstag sichern. Dann könnte die Mannschaft in den weiteren Partien befreit aufspielen“, so BSV-Coach Heike Axmann. Den Gegner am Sonntag schätzt Axmann stärker ein, was durch das Resultat aus der ersten Partie zwischen Recklinghausen und Schwerin (25:32) unterstrichen wird.

    Schwerin geht mit einem fast unveränderten Kader in die Saison 2017/18. Aus Sicht der BSV-Trainerin ist das ein großer Vorteil für die Gäste. „Schwerin hat nur 1-2 Leute verloren und der ältere Jahrgang ist eingespielt. Außerdem spielen einige von ihnen schon in der dritten Liga mit, körperlich sind sie also voll da“, warnt Heike Axmann.

    Anders stellt sich das Bild beim BSV dar. Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft im Mai ist ein Großteil der Spielerinnen ins Juniorenteam (3. Liga) oder zum Kooperationspartner Rosengarten (2. Bundesliga) gewechselt. Die neu zusammengestellte Mannschaft wird noch etwas Zeit brauchen, um ihre Top-Leistung abrufen zu können. „Man hat in Recklinghausen schon gesehen, dass es für viele eine neue Erfahrung war. Die Aufregung war einfach sehr hoch. Wir müssen als Team zusammenwachsen und in der Breite noch an Leistungsstärke zulegen“, blickt die BSV-Trainerin auf die Partie in Recklinghausen zurück. Für sie ist die Entwicklung der Spielerinnen sowieso die oberste Maxime.

    Bleibt noch das Problem, dass Axmann mit der Vorbereitung auf den Spieltag eher unzufrieden war. „Wir hatten viele Kranke und einige Mädchen waren mit der Schule auf Kursfahrt. Ich hoffe, dass alle am Wochenende da und fit sind“, sagt die Meistertrainerin abschließend.

    Hinweis: DHB-Auswahl startet mit Bölk und Fischer in die EM-Qualifikation

    Das Team des Deutschen Handball-Bunds (DHB) startet im Jahr der Heim-WM auch in die Europameisterschafts-Qualifikation. In den 18-köpfigen Kader für die Spiele gegen Litauen und die Türkei wurden auch die beiden Buxtehuderinnen Emily Bölk und Lone Fischer berufen. Am heutigen Mittwoch treffen die „Ladies“ von Michael Biegler ab 20 Uhr in Oldenburg auf die Litauische Nationalauswahl, ehe am Sonntag das Gastspiel in der Türkei ansteht. Das Heimspiel gegen Litauen wird um 20 Uhr auf www.Sport1.de zu sehen sein.

  • Hollenstedt. Groß war die Aufregung bei den Mädchen und Jungs der Handball E-Jugend des TuS Jahn Hollenstedt. Denn gleich sollte Lone Fischer in die Max-Schmeling-Halle kommen, um sie zu trainieren. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude hatte ermöglicht, dass die Linksaußen-Spielerin des Bundesligisten Buxtehuder SV und Nationalspielerin nach Hollenstedt kam. Und das, obwohl sie mitten im Spielbetrieb steckt. Aber nach dem Sieg des BSV gegen Neckarsulm zeigte sich Lone Fischer locker und fröhlich.

    „Ich werde mit den Kindern erst zwei oder drei Aufwärmspiele machen und dann Übungen wie Tempogegenstoß – eigentlich bunt gemischt“, verriet Fischer. Da wussten auch die beiden Trainer Hans-Peter Lehmann und Helmut Eckelmann ihre Schützlinge in besten Händen. „Vielen Dank an die Sparkasse Harburg-Buxtehude, dass sie uns diese tolle Gelegenheit ermöglicht hat.“

  • Buxtehude. Von Freitag, 1. Dezember, bis Sonntag, 17. Dezember, findet in Deutschland die 23. Handball-Weltmeisterschaft der Frauen mit 24 Mannschaften statt. Das Kulturforum am Hafen in Buxtehude überträgt das Eröffnungsspiel Deutschland gegen Kamerun und das Gruppenspiel Deutschland-Niederlande. Sollte das deutsche Team das Achtelfinale und auch das Viertelfinale erreichen, werden selbstverständlich auch diese Spiele gezeigt. Der Eintritt ist frei.

    Freitag, 1. Dezember (19 Uhr): Eröffnungsspiel Deutschland – Kamerun, 18.30 Uhr: TAGEBLATT-WM-Talk mit Stefanie Melbeck und Tine Lindemann,

    Freitag, 8. Dezember (18 Uhr): Gruppenspiel Deutschland – Niederlande, 17.30 Uhr: TAGEBLATT-WM-Talk mit Diane Lamein und dem Bundesliga-Team des BSV,

    Sonntag, 10. Dezember (20.30 Uhr): Achtelfinale, 20 Uhr: TAGEBLATT-WM-Talk mit Stefanie Melbeck (bei deutscher Beteiligung),

    Dienstag, 12. Dezember (17.30 Uhr): Viertelfinale 17.00 Uhr: TAGEBLATT-WM-Talk (bei deutscher Beteiligung).

  • Fischbek. Die Hamburg-Liga Handballer des TV Fischbek (TVF) spielten am vergangenen Sonntag bei der SG Bergedorf/VM und sicherten sich zwei Punkte. In der Begegnung, die der TVF mit 40:25 (19:10) für sich entschied, war der Sieg vom Trainergespann Martin Hug, Matthias Steinkamp und Michael Hägele nie gefährdet.

    Es war von Anfang an das Spiel der Fischbeker. Durch die ersten beiden Treffer von Jan Niclas Kessler und Vito Clemens zum 2:0 begann der Start-Ziel-Sieg. Der TVF stand sicher in der Abwehr und was an Bergedorfer Würfen am Kreis nicht gestoppt werden konnte, fand spätestens bei Azeez Oyewusi im Tor der Fischbeker die Endstation. Die Gäste konnten dies ihrerseits durch Tempogegenstöße konsequent nutzen. So führten sie bereits nach sechs Minuten mit 6:1.

    Bergedorf fand zunächst kein Rezept gegen souveränen Gegner. Nur zwei Tore konnten die Gastgeber per Siebenmeter erzielen, bis in der fünfzehnten Minute Manuel Sahlmann durch Bergedorfs erstes Tor aus dem Spiel heraus den Treffer zum 3:9 erzielte. Direkt davor hatte Bergedorfs Trainer Dirk Riedel die grüne Karte für eine Auszeit eingereicht. Zwei Minuten später wurde Marcel Kahns von den Schiedsrichtern für zwei Minuten auf die Bank geschickt. Abgesehen von dem direkt aus dieser Situation entstandenen Siebenmeter erlitt der TVF jedoch keinen Schaden. Die Gastgeber kamen nun zwar etwas besser ins Spiel, aber zur Halbzeit lagen sie bereits mit 10:19 zurück.

    Fischbek begann die zweite Halbzeit mit fast unveränderter Aufstellung. Einzig im Tor stand nun für Oyewusi Sven Tobuschat im Tor. Er hielt, genau wie Oyewusi zuvor, diverse Bälle, die auf das Tor des TVF kamen. So konnten sie sich weiter langsam von den Gastgebern entfernen. Dies hätte durchaus auch noch schneller passieren können, doch zwischenzeitlich traf der Ball nach den Fischbeker Würfen einige Male den Pfosten, statt das Netz. Abschließend mit einem Kempa von Marius Kabuse nahm sich der TVF beim Stand von 40:25 die beiden Punkte verdient mit nach Hause. "Über eine geschlossene Mannschaftsleistung hat sich das Team von der ersten Minute an die zwei Punkte gegen die SG Bergedorf erarbeitet", fasst Steinkamp das Spiel zusammen. "Fokussiert und zielgerichtet haben wir die Vorgaben aus den zwei vorherigen Trainingswochen umgesetzt. Wir werden weiterhin versuchen, uns von Gegner zu Gegner weiterzuentwickeln. Moral und Teamgeist stimmen auf jeden Fall".

    Nach dem Abstieg aus der Oberliga stehen die Fischbeker aktuell mit 5:1 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Mit dem TVF zusammen war auch die Mannschaft der HT Norderstedt abgestiegen. Die haben bereits vier absolvierten Spielen bei nur einem Sieg lediglich zwei Punkte eingefahren. So stehen beide Teams in der Tabelle derzeit in genau umgekehrter Platzierung. Was sich zwischen dem Tabellendritten des TVF und dem Zehnten der HT Norderstedt vom Stand her als nächstes tut, kann man sich am kommenden Samstag (14. Oktober) ansehen. Dann erwartet der TVF um 18:30 Uhr den Mitabsteiger in der Arena Süderelbe.

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (8/6), Tim Latendorf, Jan Niclas Kessler, Vito Clemens (je 7), Jan-Malte Augustin, Marcel Kahns, Peter Misiak, Sven Römer, Marius Kabuse (je 2) und Timo Ott (1).

  • Fischbek. Am vergangenen Samstag mussten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) sich bei der zweiten Mannschaft des THW Kiel deutlich geschlagen geben. Sie unterlagen dem Bundesliganachwuchs mit 21:34, wobei es zur Halbzeit bei einem Stand von nur 13:14 fast schon nach einer Sensation roch.

    Trainer Roman Judycki musste auf Jan-Malte Augustin, Tim Beier, Marius Kabuse und Aron Karschny verzichten. Vor allem Kabuse wird der Mannschaft länger nicht zur Verfügung stehen, da er sich im vorigen Spiel gegen den MTV Herzhorn einen doppelten Bänderriss zugezogen hatte. Die Fischbeker hatten den Anwurf und konnten ihn durch Julian Junack auch erfolgreich abschließen. Ihr Abwehrblock stand und gab die Chance zum Tempogegenstoß, den Shohei Sasaki jedoch vergab. Kiel brauchte fast zweieinhalb Minuten, bis sie das erste Mal den Ball in das Fischbeker Tor bringen konnten. Sie erzielten dann auch den Treffer zum 2:1, aber der TVF steckte nicht auf. Im Gegenteil: durch die Tore von Marcel Kahns, Julian Junack und Marek Struß waren die Gäste auf einmal wieder die führende Mannschaft. Kiel war zu dieser Zeit nicht so stark, wie es die aktuelle Platzierung der beiden Teams es hätte vermuten lassen können.

    Fischbek behielt die Oberhand und Kiel konnte nur versuchen, immer gleichauf zu ziehen. „Die ersten 15 Minuten waren wir sehr konzentriert und haben wenig Tempogegenstöße zugelassen“, sagte Judycki. „Und das ist die stärkste Waffe der Kieler.“So hatten sich die Fischbeker mehrfach einen Vorsprung von drei Toren erspielen können. In der 17. Minute jedoch hatte Kiel dann durch den Treffer von Julius Noack erstmals wieder die Nase vorn und blieb auch im Vorteil. Der TVF hielt aber nachwievor mit. Kahns erzielte dann das letzte Tor vor dem Halbzeitpfiff und erreichte damit den 13:14 Anschluss. „Das Spiel verlief in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe“, fasste Judycki die erste Halbzeit zusammen.

    Nach dem Wiederanpfiff waren die Gäste überhaupt nicht mehr wiederzuerkennen und Kiel machte den großen Tabellenabstand zu den Fischbekern deutlich. Im Angriff gelang dem TVF fast gar nichts mehr. „Wir wollten nach der Pause zu schnell abschließen bzw. den entsprechenden Pass spielen und wurden dafür gleich bestraft“, so Judycki. Innerhalb einer Viertelstunde brachte seine Mannschaft nur dreimal das Runde ins Eckige. Kiel dagegen schloss souverän an und führte entsprechend mit 27:16. In der letzten Viertelstunde hielt der TVF dann zwar nochmal etwas stärker gegen, aber letzten Endes war das Spiel dann schon gelaufen gewesen und es konnte nur noch etwas für die Kosmetik getan werden.

    Fischbek hat nun zwei Hammerspiele vor sich. Am kommenden Samstag (11. Februar) wird um 18:30 Uhr das nächste Ligaspiel in der Arena Süderelbe angepfiffen. Nur zwei Tage später steht ebenfalls in der Arena um 20:30 Uhr das Pokalviertelfinale an. Beide Male ist der Gegner der bisher ungeschlagene Tabellenführer der HG Hamburg-Barmbek. „Wir sind schon in der Lage, mit den Besten mitzuhalten“, weiß Judycki. „Wir müssen allerdings längeren Atem zeigen.“ Eine knappe Niederlage gegen Herzhorn und eine grandiose erste Halbzeit gegen Kiel haben dies zuletzt gezeigt. Wie weit der Atem zu den kommenden Spielen reicht, werden die Zuschauer dann sehen.

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (8/4), Julian Junack (4), Marcel Kahns, Tim Latendorf (je 3), Marek Struß (2) und Shohei Sasaki (1)

  • Fischbek. Die Oberliga-Handballer des TV Fischbek (TVF) verloren am vergangenen Samstag ihr Spiel gegen DHK Flensborg mit 20:36 (11:16). Zwei Tage zuvor holten sie im Nachholspiel gegen die SG WIFT Neumünster durch das 25:25-Unentschieden einen Punkt. Es war ein furioser Auftakt gegen Flensborg. Die Mannschaft von Fischbeks Trainer Marius Kabuse war vollkommen auf das eigene Spiel konzentriert und die Gäste waren mit dem falschen Bein gestartet. Der TVF war schnell und sicher im Angriff und hatte mit Azeez Oyewusi wieder einen Fels im eigenen Tor, der absolut nichts anbrennen ließ.

    So kam es, dass die Fischbeker nach noch nicht einmal drei Minuten mit 3:0 in Führung lagen. Erst dann erzielte Flensborgs Neuverpflichtung Alexander von Eitzen, der aus der zweiten Bundesliga gekommen war, den ersten Treffer für die Gäste. „Da ist Flensborg langsam ins Spiel gekommen“, sagt Kabuse. „Allerdings nicht so, dass das Spiel gekippt ist.“ So hielt sich der TVF seinen Gegner noch etwas auf Distanz. Unter anderem durch eine kuriose Szene nach acht gespielten Minuten. Oyewusi hatte wieder mal einen Ball pariert und warf zum Tempogegenstoß einen langen Pass auf den gestarteten Marek Struß. Der versuchte, den Ball in der Luft zu fangen, wurde jedoch von Flensborgs Torhüter Björn Vogeler-Schribrath aus der Luft gerissen. Keiner von beiden war noch an den Ball gekommen. Trotzdem landete der Ball im Netz der Gäste und Oyewusi erzielte somit seinen ersten Saisontreffer. Nach einer kurzen Beratung gaben die Unparteiischen Vogeler-Schribrath für das Foul die direkte rote Karte.

    Flensborg kam immer besser ins Spiel, wogegen der TVF jedoch seinen Faden verlor. „Wir wissen auch um die einzelnen Spieler, wie stark die sind“, so Kabuse. „Wenn die ins Rollen kommen und man ihnen die Möglichkeiten gibt, dass die dann einfach durchmarschieren“. Und genau das zeigten die Gäste auch und legten sich bis zum Ende der ersten Halbzeit schon mal mit fünf Toren ein kleines Polster zu. Auch nach dem Wiederanpfiff war der Fokus der Fischbeker noch nicht auf das eigene Spiel gerichtet.

    Wir haben uns in der Pause eine ganz klare Struktur vorgenommen, die wir dann aber überhaupt nicht umgesetzt haben“. So machten sie im Angriff zu viele Fehler, die die Gäste mit ihrem Tempospiel eiskalt bestraften. Erst nachdem Kabuse in der 42. Minute eine Auszeit nahm, fand sein Team wieder in die Spur zurück. Da stand es jedoch bereits 12:24 und der TVF konnte nur noch Schlimmeres verhindern.

    Zwei Tage zuvor hatte sich der TVF noch einen Krimi im Nachholspiel gegen die SG WIFT Neumünster geleistet und am Ende ganz bitter noch einen Punkt abgeben müssen. Fast das ganze Spiel über hatten sie knapp gegen Neumünster zurückgelegen. Knapp 20 Sekunden vor Schluss hatte Peter Misiak die Fischbeker das erste Mal mit 25:24 in Führung gebracht. Doch mit dem Schlusspfiff hatten die Gäste noch einen Siebenmeter zugesprochen bekommen, den Lars Bente auch verwandeln konnte und somit auf den letzten Drücker für eine Punkteteilung sorgte.

    Fischbek bleibt weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz und die Luft zu den rettenden Plätzen wird langsam dünner. Und der nächste Gegner ist auch keine leichte Hürde. Denn am kommenden Sonntag heißt es Gas geben bei der Bundesliga-Reserve der SG Flensburg/Handewitt. Für Kabuse heißt es immer noch ganz klar: „Weitermachen, weitermachen, weitermachen“.

    Tore für den TVF: Marek Struß (5), Aleksej Kiselev (4/1), Vito Clemens, Tim Latendorf (je 3), Tim Kappel, Jan Niclas Kessler (je 2) und Soeren Siemens (1)

  • (Harburg-Fischbek) Neun Spiele mussten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) warten. Am vergangenen Samstag holten sie nun im letzten Spiel des Jahres zu Hause den ersten Sieg der laufenden Saison. Sie besiegten den Mitaufsteiger der HT Norderstedt mit 25:19 und gaben somit die rote Laterne der Tabelle an die Gäste ab.

    Dieses für beide Mannschaften wichtige Spiel mussten die Fischbeker ohne Trainer Roman Judycki absolvieren, der aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Deshalb trat der TVF das Spiel unter der Leitung von Co-Trainer Marius Kabuse an und schaffte fast einen Start-Ziel-Sieg. Nach dem ersten Treffer von Marek Struß konnte Rick Adrian Walder für die Gäste zum 1:1 ausgleichen. Danach waren Struß und Aleksej Kiselev noch mal erfolgreich. Allerdings war es dann schon die achte Minute, als es 3:1 stand.

    Nachdem Jakob Taulin den 2:3-Anschlusstreffer erzielt hatte, wollte der TVF die Gäste durch einen schnellen Wiederanpfiff überrumpeln und schnell weiter vorlegen. Dies ging jedoch schief, Norderstedt fing den Ball ab und warf seinerseits im Gegenzug das Tor zum 3:3. Das war das letzte Mal, dass die Gäste von den Toren her mit den Fischbekern auf Augenhöhe waren. Danach setzte sich der TVF langsam aber sicher von den Gästen ab. In der 21. Minute wollte Norderstedts Trainer Florian Korte beim Stand von 8:5 seine Mannschaft neu ausrichten und nahm eine Auszeit. Dies zeigte nur eine geringe Auswirkung, denn es verhinderte nur, dass der Abstand nicht größer wurde, sondern bei zwei bis drei Toren bliebt. Kabuse hingegen sah sich nicht dazu veranlasst, seine Mannschaft neu anzuweisen und ließ sie weiterspielen. Bei einem Stand von 13:10 für den TV Fischbek, bei dem durchaus noch alles möglich sein konnte, gingen beide Teams in die Kabinen.

    Mit dem Halbzeitpfiff hatte Soeren Siemens noch eine Zeitstrafe erhalten, sodass die Fischbeker in Unterzahl beginnen mussten. Das nutzten die Gäste aus und verkürzten durch Felix Minners und Tom Pfeffer auf 12:13. Dann jedoch zog der TVF an und distanzierte sich immer mehr von Norderstedt. Die Fischbeker waren achtsam in der Abwehr und machten auch laufende Tempogegenstöße zunichte. Damit brachten sie die Gäste zum Verzweifeln, die daraufhin immer mehr Fehler machten. „Wir haben in diesem Spiel ganz klar den Fokus im defensiven Bereich gelegt, wodurch wir auch weniger Risiko ins Spiel nach vorne eingegangen sind", so Kabuse. Ergänzend auf die in den letzten Minuten vergebenen Chancen sagt er: „Das hatte sicher zur Folge, dass weniger Tore gefallen sind." Dass Fischbek nicht noch mehr für die Tordifferenz tun konnte, verdankten die Norderstedter auch ihren Torhütern. Letzten Endes holten die Fischbeker sich verdient den ersten Sieg der Saison und gaben damit den letzten Tabellenplatz an Norderstedt ab.

    Nach der Weihnachtspause steht erneut ein Heimspiel an. Am 14. Januar muss der TVF dann erneut alles an Leistung abrufen, was geht. Um 18:30 Uhr beginnt das Spiel gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg, die derzeit auf dem achten Tabellenplatz stehen. „Das wird wie jedes Spiel ein ganz schweres Spiel", meint Kabuse. „Man sieht insbesondere an den letzten Ergebnissen, dass man die Mannschaft schlagen kann. Für uns ist es sehr wichtig, den Auftrieb vom Sieg gegen Norderstedt mitzunehmen und positiv nach vorne zu schauen."

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (8/2), Tim Latendorf, Marek Struß (je 4), Soeren Siemens (3), Marcel Kahns, Robert Mitleider (je 2), Jan Niclas Kessler und Azeez Oyewusi (je 1).

  • Fischbek. Wie bereits zur vergangenen Saison wurde auch dieses Jahr von den ersten Herren des TV Fischbek (TVF) das Projekt "100% TV Fischbek" gestartet. Ein Teil des Projektes sind die Fan-Tshirts, die die Gegner schwarz sehen lassen dürften. Mit einer Spende in Höhe von 55,55 Euro an den Verein Heidschnucken e. V. können sich Fans nicht nur ein schwarzes Fan-Tshirt verschaffen, sondern sie erhalten auch eine Dauerkarte für die Heimspiele der Saison. Auch die Teilnahme mit der Mannschaft an einigen Events bei den Sponsoren ist möglich. Wer das Projekt unterstützt, erhält für die Spende auf jeden Fall eine Spendenquittung.

    "Dieses Jahr ist das Paket viel günstiger als in der vergangenen Saison" sagt Teammanager Jens Kabuse und ist erfreut über die bereits mehr als 30 verkauften Pakete. "Wenn wir 50 Fan-Pakete verkaufen und genauso viele CDs, dann wäre das ein super Ergebnis. Vor allem die Heimfelder Schützen und der Steaktreff in Heimfeld stellen wieder einen Großteil der Fans".

    Kabuse redet hierbei nicht nur über irgendwelche CDs, sondern es geht um die Single "1, 2, 3" von den Celtic Cowboys. Dieses Lied haben sie eigens für den TV Fischbek geschrieben und in der vergangenen Saison in der Arena Süderelbe präsentiert. Die Kosten für diese CD belaufen sich auf fünf Euro, die ebenfalls an Heidschnucken e. V. gezahlt werden müssen. Von dem Erlös kommen unter anderem zehn Prozent der Jugendabteilung zu Gute. Wer Interesse hat, beide oder eins der Projekte zu unterstützen, kann dies gern über Facebook auf der Seite der ersten Handballherren des TVF machen oder aber eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  schicken.

    Am vergangenen Sonnabend hatte die neu aufgestellte Mannschaft unter dem Trainerteam Martin Hug, Matthias Steinkamp und Michael Hägele seinen letzten Bewährungstest. Zu Gast war der Oberligist der SG Hamburg-Nord, der in der vergangenen Saison noch Gegner des TVF war. Hamburg-Nord hatte in der Begegnung oftmals die Nase vorn. Am Ende holten die Fischbeker dann aber mit 27:25 den Sieg.

    Nun geht es am Sonnabend, 16. September, zum ersten Punktspiel zur zweiten Mannschaft der HG Hamburg-Barmbek. Anpfiff ist um 15 Uhr in der Halle an der Schädlerstraße.

    Das erste Heimspiel hat der TVF am darauffolgenden Sonnabend, 23. September, gegen den SC Alstertal-Langenhorn. Anpfiff in der Arena Süderelbe ist zur gewohnten Zeit um 18:30 Uhr.

  • Fischbek. Die Hamburg-Liga Handballer des TV Fischbek (TVF) schafften es am vergangenen Samstag nach einer 20:14-Führung in der ersten Halbzeit nicht, gegen den SC Alstertal-Langenhorn (SCALA) beide Punkte in der Arena Süderelbe zu behalten. Am Ende des Spiels schafften die Gäste durch einen Siebenmeter in letzter Sekunde noch den Ausgleich zum 32:32.

    Keiner der beiden Kontrahenten konnte zunächst ein Signal setzen. Die Teams waren auf Augenhöhe, wobei der TVF fast immer vorlegte. Nur einmal gelang es SCALA, durch Marius Boock in Führung zu gehen (4:5). Nach 17 Minuten hatten die Fischbeker dann jedoch mehr Erfolg beim Abschluss als die Langenhorner und setzten sich mit einem abschließenden Siebenmeter zum Halbzeitpfiff durch Aleksej Kiselev mit 20:14 ab. „Den Unterschied machte in der ersten Halbzeit einzig und allein Sven Tobuschat im Tor aus“, fasst Fischbeks Trainer Matthias Steinkamp die erste Halbzeit zusammen.

    In der Pause empfing Teammanager Jens Kabuse von den Celtic Cowboys offiziell die Single-Auskopplung des Liedes „1, 2, 3“. Dieses Lied hatten die Cowboys letzte Saison eigens für die Fischbeker Handballer geschrieben und komponiert. Kabuse, der noch auf der Suche nach einem Hallensprecher ist, bedankte sich noch einmal für das Lied und konnte bereits am Ende der Pause bekanntgeben, dass alle Singles ausverkauft gewesen sind.

    Nachdem das Spiel wieder begonnen hatte, erhöhten Dustin Misiak und Marek Struß noch auf 22:14. Dann verließ die Fischbeker jedoch immer mehr die Kraft. „Die Mannschaft war motiviert, aber etwas kaputt und blutleer von der langen und intensiven Vorbereitung“, so Steinkamp. „Da wirkte Alstertal etwas frischer“. Stück für Stück holten die Gäste auf und erzielten auch so manchen Erfolg durch den siebten Feldspieler im Angriff. Vor allem über rechts Außen konnte SCALA so manches Tor erzielen.

    Der Vorsprung des TVF sank immer mehr und 40 Sekunden vor Schluss nahmen Martin Hug und Steinkamp eine Auszeit beim Stand von nur noch 32:31. Die Anweisungen reichten jedoch nicht, dass Fischbek den Ball halten und noch ein Tor erzielen konnte. Im Gegenteil: Die Gäste eroberten sich das Leder und bekamen quasi mit dem Schlusspfiff noch einen Siebenmeter zugesprochen. Christian Hachenberg versenkte den Ball im Fischbeker Tor und sicherte seiner Mannschaft damit noch einen Punkt.

    Wir haben noch viel Arbeit vor uns und werden die zwei Wochen Spielpause nutzen, um unser neues Spielsystem über einen längeren Zeiraum umsetzen zu können“. Nach dem spielfreien Wochenende geht es für den TVF nach Bergedorf. Am Sonntag (8. Oktober) ist um 16:30 Uhr Anpfiff bei der SG Bergedorf V/M in der Halle Ladenbeker Furtweg 2. Dort fahren die Fischbeker als Tabellenvierter hin.

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (7/4), Vito Clemens (6), Timo Ott (4), Tim Latendorf, Peter Misiak, Marek Struß (je 3), Jan-Malte Augustin, Marcel Kahns (je 2), Jan Niclas Kessler und Dustin Misiak (je 1).

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