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Handball

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  • Handball: Fischbek gibt die rote Laterne ab

    (Harburg-Fischbek) Neun Spiele mussten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) warten. Am vergangenen Samstag holten sie nun im letzten Spiel des Jahres zu Hause den ersten Sieg der laufenden Saison. Sie besiegten den Mitaufsteiger der HT Norderstedt mit 25:19 und gaben somit die rote Laterne der Tabelle an die Gäste ab.

    Dieses für beide Mannschaften wichtige Spiel mussten die Fischbeker ohne Trainer Roman Judycki absolvieren, der aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Deshalb trat der TVF das Spiel unter der Leitung von Co-Trainer Marius Kabuse an und schaffte fast einen Start-Ziel-Sieg. Nach dem ersten Treffer von Marek Struß konnte Rick Adrian Walder für die Gäste zum 1:1 ausgleichen. Danach waren Struß und Aleksej Kiselev noch mal erfolgreich. Allerdings war es dann schon die achte Minute, als es 3:1 stand.

    Nachdem Jakob Taulin den 2:3-Anschlusstreffer erzielt hatte, wollte der TVF die Gäste durch einen schnellen Wiederanpfiff überrumpeln und schnell weiter vorlegen. Dies ging jedoch schief, Norderstedt fing den Ball ab und warf seinerseits im Gegenzug das Tor zum 3:3. Das war das letzte Mal, dass die Gäste von den Toren her mit den Fischbekern auf Augenhöhe waren. Danach setzte sich der TVF langsam aber sicher von den Gästen ab. In der 21. Minute wollte Norderstedts Trainer Florian Korte beim Stand von 8:5 seine Mannschaft neu ausrichten und nahm eine Auszeit. Dies zeigte nur eine geringe Auswirkung, denn es verhinderte nur, dass der Abstand nicht größer wurde, sondern bei zwei bis drei Toren bliebt. Kabuse hingegen sah sich nicht dazu veranlasst, seine Mannschaft neu anzuweisen und ließ sie weiterspielen. Bei einem Stand von 13:10 für den TV Fischbek, bei dem durchaus noch alles möglich sein konnte, gingen beide Teams in die Kabinen.

    Mit dem Halbzeitpfiff hatte Soeren Siemens noch eine Zeitstrafe erhalten, sodass die Fischbeker in Unterzahl beginnen mussten. Das nutzten die Gäste aus und verkürzten durch Felix Minners und Tom Pfeffer auf 12:13. Dann jedoch zog der TVF an und distanzierte sich immer mehr von Norderstedt. Die Fischbeker waren achtsam in der Abwehr und machten auch laufende Tempogegenstöße zunichte. Damit brachten sie die Gäste zum Verzweifeln, die daraufhin immer mehr Fehler machten. „Wir haben in diesem Spiel ganz klar den Fokus im defensiven Bereich gelegt, wodurch wir auch weniger Risiko ins Spiel nach vorne eingegangen sind", so Kabuse. Ergänzend auf die in den letzten Minuten vergebenen Chancen sagt er: „Das hatte sicher zur Folge, dass weniger Tore gefallen sind." Dass Fischbek nicht noch mehr für die Tordifferenz tun konnte, verdankten die Norderstedter auch ihren Torhütern. Letzten Endes holten die Fischbeker sich verdient den ersten Sieg der Saison und gaben damit den letzten Tabellenplatz an Norderstedt ab.

    Nach der Weihnachtspause steht erneut ein Heimspiel an. Am 14. Januar muss der TVF dann erneut alles an Leistung abrufen, was geht. Um 18:30 Uhr beginnt das Spiel gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg, die derzeit auf dem achten Tabellenplatz stehen. „Das wird wie jedes Spiel ein ganz schweres Spiel", meint Kabuse. „Man sieht insbesondere an den letzten Ergebnissen, dass man die Mannschaft schlagen kann. Für uns ist es sehr wichtig, den Auftrieb vom Sieg gegen Norderstedt mitzunehmen und positiv nach vorne zu schauen."

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (8/2), Tim Latendorf, Marek Struß (je 4), Soeren Siemens (3), Marcel Kahns, Robert Mitleider (je 2), Jan Niclas Kessler und Azeez Oyewusi (je 1).

  • Handball: Fischbeks erste Herren stehen vor einer wichtigen Entscheidung

    Neugraben-Fischbek: Durch den Corona-Saisonabbruch in der Männer Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein eröffnet sich für ersten Herren des TV Fischbek nun endgültig die Option, für diese Liga zu planen. Trainer Marius Kabuse und das verbleibende Team sind sich einig, dass man sich dringend noch auf verschiedenen Positionen verstärken muss, um in dieser Liga bestehen zu können.

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    Ob man diese Option wahrnimmt, soll sich in den nächsten 14 Tagen entscheiden. Das ist der sich selbst auferlegte Zeitraum, um Verstärkung zu finden. Auch ein Co-Trainer wird für dieses Projekt noch gesucht. Unbedingter Einsatzwille und 100 prozentige Einstellung sind Voraussetzung, die Spieler mitbringen müssen. Kontaktaufnahme ist über den Trainer Marius Kabuse möglich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  • Handball: Fischbeks Gegner sehen schwarz

    Fischbek. Wie bereits zur vergangenen Saison wurde auch dieses Jahr von den ersten Herren des TV Fischbek (TVF) das Projekt "100% TV Fischbek" gestartet. Ein Teil des Projektes sind die Fan-Tshirts, die die Gegner schwarz sehen lassen dürften. Mit einer Spende in Höhe von 55,55 Euro an den Verein Heidschnucken e. V. können sich Fans nicht nur ein schwarzes Fan-Tshirt verschaffen, sondern sie erhalten auch eine Dauerkarte für die Heimspiele der Saison. Auch die Teilnahme mit der Mannschaft an einigen Events bei den Sponsoren ist möglich. Wer das Projekt unterstützt, erhält für die Spende auf jeden Fall eine Spendenquittung.

    "Dieses Jahr ist das Paket viel günstiger als in der vergangenen Saison" sagt Teammanager Jens Kabuse und ist erfreut über die bereits mehr als 30 verkauften Pakete. "Wenn wir 50 Fan-Pakete verkaufen und genauso viele CDs, dann wäre das ein super Ergebnis. Vor allem die Heimfelder Schützen und der Steaktreff in Heimfeld stellen wieder einen Großteil der Fans".

    Kabuse redet hierbei nicht nur über irgendwelche CDs, sondern es geht um die Single "1, 2, 3" von den Celtic Cowboys. Dieses Lied haben sie eigens für den TV Fischbek geschrieben und in der vergangenen Saison in der Arena Süderelbe präsentiert. Die Kosten für diese CD belaufen sich auf fünf Euro, die ebenfalls an Heidschnucken e. V. gezahlt werden müssen. Von dem Erlös kommen unter anderem zehn Prozent der Jugendabteilung zu Gute. Wer Interesse hat, beide oder eins der Projekte zu unterstützen, kann dies gern über Facebook auf der Seite der ersten Handballherren des TVF machen oder aber eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  schicken.

    Am vergangenen Sonnabend hatte die neu aufgestellte Mannschaft unter dem Trainerteam Martin Hug, Matthias Steinkamp und Michael Hägele seinen letzten Bewährungstest. Zu Gast war der Oberligist der SG Hamburg-Nord, der in der vergangenen Saison noch Gegner des TVF war. Hamburg-Nord hatte in der Begegnung oftmals die Nase vorn. Am Ende holten die Fischbeker dann aber mit 27:25 den Sieg.

    Nun geht es am Sonnabend, 16. September, zum ersten Punktspiel zur zweiten Mannschaft der HG Hamburg-Barmbek. Anpfiff ist um 15 Uhr in der Halle an der Schädlerstraße.

    Das erste Heimspiel hat der TVF am darauffolgenden Sonnabend, 23. September, gegen den SC Alstertal-Langenhorn. Anpfiff in der Arena Süderelbe ist zur gewohnten Zeit um 18:30 Uhr.

  • Handball: Punkteteilung mit dem Schlusspfiff

    Fischbek. Die Hamburg-Liga Handballer des TV Fischbek (TVF) schafften es am vergangenen Samstag nach einer 20:14-Führung in der ersten Halbzeit nicht, gegen den SC Alstertal-Langenhorn (SCALA) beide Punkte in der Arena Süderelbe zu behalten. Am Ende des Spiels schafften die Gäste durch einen Siebenmeter in letzter Sekunde noch den Ausgleich zum 32:32.

    Keiner der beiden Kontrahenten konnte zunächst ein Signal setzen. Die Teams waren auf Augenhöhe, wobei der TVF fast immer vorlegte. Nur einmal gelang es SCALA, durch Marius Boock in Führung zu gehen (4:5). Nach 17 Minuten hatten die Fischbeker dann jedoch mehr Erfolg beim Abschluss als die Langenhorner und setzten sich mit einem abschließenden Siebenmeter zum Halbzeitpfiff durch Aleksej Kiselev mit 20:14 ab. „Den Unterschied machte in der ersten Halbzeit einzig und allein Sven Tobuschat im Tor aus“, fasst Fischbeks Trainer Matthias Steinkamp die erste Halbzeit zusammen.

    In der Pause empfing Teammanager Jens Kabuse von den Celtic Cowboys offiziell die Single-Auskopplung des Liedes „1, 2, 3“. Dieses Lied hatten die Cowboys letzte Saison eigens für die Fischbeker Handballer geschrieben und komponiert. Kabuse, der noch auf der Suche nach einem Hallensprecher ist, bedankte sich noch einmal für das Lied und konnte bereits am Ende der Pause bekanntgeben, dass alle Singles ausverkauft gewesen sind.

    Nachdem das Spiel wieder begonnen hatte, erhöhten Dustin Misiak und Marek Struß noch auf 22:14. Dann verließ die Fischbeker jedoch immer mehr die Kraft. „Die Mannschaft war motiviert, aber etwas kaputt und blutleer von der langen und intensiven Vorbereitung“, so Steinkamp. „Da wirkte Alstertal etwas frischer“. Stück für Stück holten die Gäste auf und erzielten auch so manchen Erfolg durch den siebten Feldspieler im Angriff. Vor allem über rechts Außen konnte SCALA so manches Tor erzielen.

    Der Vorsprung des TVF sank immer mehr und 40 Sekunden vor Schluss nahmen Martin Hug und Steinkamp eine Auszeit beim Stand von nur noch 32:31. Die Anweisungen reichten jedoch nicht, dass Fischbek den Ball halten und noch ein Tor erzielen konnte. Im Gegenteil: Die Gäste eroberten sich das Leder und bekamen quasi mit dem Schlusspfiff noch einen Siebenmeter zugesprochen. Christian Hachenberg versenkte den Ball im Fischbeker Tor und sicherte seiner Mannschaft damit noch einen Punkt.

    Wir haben noch viel Arbeit vor uns und werden die zwei Wochen Spielpause nutzen, um unser neues Spielsystem über einen längeren Zeiraum umsetzen zu können“. Nach dem spielfreien Wochenende geht es für den TVF nach Bergedorf. Am Sonntag (8. Oktober) ist um 16:30 Uhr Anpfiff bei der SG Bergedorf V/M in der Halle Ladenbeker Furtweg 2. Dort fahren die Fischbeker als Tabellenvierter hin.

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (7/4), Vito Clemens (6), Timo Ott (4), Tim Latendorf, Peter Misiak, Marek Struß (je 3), Jan-Malte Augustin, Marcel Kahns (je 2), Jan Niclas Kessler und Dustin Misiak (je 1).

  • Handball: TV Fischbek schlägt Aufstiegskandidat Barmbek

    Fischbek. Es war kein Start-Ziel-Sieg für die Gäste des TV Fischbek (TFV), denn Dominik Frings brachte die HG Hamburg-Barmbek (HGHB) zunächst in Führung. Fischbek ging durch den Treffer von Marek Struß in der 6. Minute mit 3:2 erstmalig in Führung. Zwar glichen die Gastgeber durch Janek Fisch eineinhalb Minuten später aus, aber mit dem folgenden Tor von Jan Niclas Kessler holte die Mannschaft vom Trainerteam Matthias Steinkamp und Martin Hug sich wieder die Führung, die bis Spielende nicht mehr hergegeben wurde. „Wir sind konzentriert und gut in das Spiel gestartet und hatten mit einer beweglichen Abwehr und Azeez Oyewusi im Tor die Möglichkeit, unser Tempospiel aufzuziehen“, so Steinkamp.

    Davon profitierten unter anderem Struß und Tim Latendorf, die über die erste bzw. zweite Welle des Tempogegenstoßes zum Erfolg kamen. Eine Zeit lang hielt der TVF die Gastgeber auf einem Abstand von drei bis vier Toren. Aber die Gastgeber haben zu dieser Saison Verstärkung aus der ersten Mannschaft bekommen, die Barmbek im Spiel hielten. So erzielte zum Beispiel Jonas Fischer alleine neun Tore im ganzen Spiel. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam die HGHB nochmal auf zwei Tore heran und bei einem Stand von 17:19 aus Sicht der Barmbeker gingen die Mannschaften in die Kabinen.

    „In der zweiten Halbzeit gab es einen ähnlichen Verlauf wie in der ersten“, so Steinkamp. „Leider versäumten wir es, uns deutlicher abzusetzen.“Statt dessen glich Fischer in der 47. Minute zum 24:24 wieder aus und das Spiel drohte zu kippen. Da entschied sich das Trainerteam des TVF dazu, Vito Clemens ins Spiel zu bringen. „Wir haben ihn nach sieben Monaten Verletzungspause erst spät ins Spiel gebracht“, erklärt Steinkamp. „Mit seinen drei Toren in vier Minuten hat er uns wieder auf die Siegerstraße gebracht.“ Als Clemens gut 90 Sekunden vor Spielende den Treffer zum 30:27 für die Gäste erzielte, nahm die HGHB eine Auszeit. Nach dem Wiederanpfiff reichten auch die Fischbeker im Ballbesitz nur 20 Sekunden später die grüne Karte ein. Dies war auch nötig, denn die barmbeker Spieler hatten die Anweisung bekommen, auf Manndeckung zu gehen. Hierauf musste der TVF von Hug und Steinkamp neu ausgerichtet werden. Barmbek schaffte zwar noch den Anschluss, aber die beiden Punkte gingen nach Fischbek.

    „Insgesamt kann man unserem Team eine starke Mannschaftsleistung und den absoluten Willen zu gewinnen attestieren“, fasst Steinkamp das Spiel zusammen. „Wir sind sehr froh über die beiden Punkte gegen eine Mannschaft wie die zweite von Barmbek.“ Am kommenden Samstag (23. September) erwartet der TVF um 18:30 Uhr die Mannschaft vom SC Alstertal-Langenhorn. Die haben nach dem 26:22-Sieg gegen die zweite Mannschaft der SG Hamburg-Nord auch zwei Punkte auf dem Konto.

    Tore für den TVF: Tim Latendorf (8), Aleksej Kiselev (5/2), Jan Niclas Kessler, Marek Struß (je 5), Vito Clemens (3), Jan-Malte Augustin (2), Marius Kabuse und Timo Ott (je 1).

  • Handball: TV Fischbek siegt, Verfolger Norderstedt patzt

    Fischbek/Alstertal. Am vergangenen Samstag traten einige Hamburg-Liga-Handballer des TV Fischbek (TVF) leicht grippegeschwächt beim SC Alstertal-Langenhorn (SCALA) an, gewannen aber dennoch das Spiel an der Lüttkoppel mit 36:33 (21:15). Damit bleiben sie weiter an der Tabellenspitze. Fischbeks Trainer Marius Kabuse konnte krankheitsbedingt nicht auf die volle Kraft seines Kaders zurückgreifen. Viele gingen körperlich geschwächt in die Begegnung, Jan Niclas Kessler konnte das Auswärtsspiel gar nicht antreten.

    So begann das Spiel auf beiden Seiten ausgeglichen. Die Gäste legten vor und der SCALA zog nach. In einer von Tempo bestimmten Anfangsphase warfen beide Mannschaften insgesamt sechs Tore in noch nicht einmal vier Minuten. Der TV Fischbek machte in der Abwehr jedoch dann die Räume dicht. „Wir konnten Alstertals Angriffe gut und schnell unterbinden, indem wir in der Abwehr agil gearbeitet haben“, sagte Kabuse ud war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

    Auf diese Weise verschafften sich die Fischbeker zumindest schon einmal einen Zwei-Tore- Vorsprung. Einen wichtigen Paukenschlag legten sie ab der zehnten Minute hin. Beginnend mit zwei Treffern von Jonas Deelmann erzielten die Gäste acht Tore hintereinander und führten in der 20. Minute mit 15:6. Erst dann erzielte David Gerner für SCALA mal wieder ein Tor. „Unsere Leistung in der Abwehr konnten wir auch mit in den Angriff nehmen“, erweitert Kabuse. „So konnten wir uns Stück für Stück absetzen“. Dann leisteten sich die Fischbeker jedoch im Angriff einige Fehler und vergaben so die Chance, sich noch weiter abzusetzen.

    „Das war ziemlich ärgerlich, weil wir vorn richtig gute Bewegung und gutes Tempo zeigten“. Vor allem Soeren Siemens zeigte zu der Zeit in der Mitte gute Aktionen und zog damit die gegnerische Abwehr auseinander und gab seinen Mitspielern dadurch den nötige Platz. „Wir hätten zur Halbzeit mehr führen müssen“, bedauert Kabuse die Ballverluste seines Teams umso mehr.

    Ein vorzeitiges Ende der Partie gab es für Fischbeks Haupttorschützen Marek Struß, der kurz vor der Halbzeit die Rote Karte bekam. „Eine Zeitstrafe hätte meines Erachtens für das Foul gereicht“, so Kabuse. „Zumal es auch bis dahin ein faires Spiel war“. In der zweiten Halbzeit war SCALA viel besser aufgestellt, als in der ersten Halbzeit, was dem TVF das Spiel auch viel schwieriger machte. Anstatt wie in den ersten 30 Minuten die volle Mannschaftsleistung und Feldbreite auszunutzen, gab es mehr Einzelkämpfe. So verringerten die Gastgeber langsam, aber sicher den Abstand zu den Fischbekern, zumal die Gäste nun allmählich aufgrund der zum Teil noch nicht ganz auskurierten Erkrankung einiger Spieler die Kräfte schwanden.

    Trotz allem betrug der Abstand der beiden Gegner immer mindestens drei Tore. „In Alstertal ist es immer schwer zu spielen“, fasst Kabuse das Spiel zusammen. „Die Halle ist sehr eng, klein und laut ist. Umso wichtiger ist es, dass wir diesen Kampfsieg errungen und die zwei wichtigen Punkte mitgenommen haben“.

    Fischbek führt mit nur zwei Minuspunkten weiter die Tabelle an. Verfolger Norderstedt hat bei einem Spiel mehr und der Niederlage gegen Halstenbek nun schon sechs Minuspunkte und rutscht in der Tabelle ab. Barmbek (bei gleicher Spielanzahl) und Halstenbek (ein Spiel weniger) sind mit drei Minuspunkten am dichtesten am TV Fischbek dran. Die wiederum können diese Woche nicht einfach abschalten. Am kommenden Samstag steht wieder ein Heimspiel an. Zur ungewohnt frühen Zeit von 14:30 Uhr kommt dann der Tabellenvorletzte vom AMTV Hamburg 2 in die Arena Süderelbe.

    Tore für den TV Fischbek: Jonas Deelmann (6), Mats Manthe (6/5), Soeren Siemens (5), Tim Latendorf, Marek Struß (je 4), Vito Clemens, Timo Ott (je 3), Jan-Malte Augustin, Robert Mitleider (je 2) und Marcel Kahns (1).

  • Handball: TV Fischbek verlängert Vertrag mit Trainer Marius Kabuse

    Neugraben-Fischbek. Der Spielbetrieb in der Handballoberliga ruht aufgrund der Corona- Pandemie schon seit einigen Wochen. Das bedeutet aber nicht, dass es totalen Stillstand gibt. Der TV Fischbek (TVF) plant für die Zukunft und hat den Trainervertrag mit Marius Kabuse verlängert. Im Rahmen der Verlängerung hat sich die Handballabteilung das Ziel gesetzt, auf Basis der vorhandenen Stammspieler und Nachwuchsspielern ein solides Team aufzubauen. Um das möglichst erfolgreich schaffen zu können, wird Co-Trainer Thorsten Siemens sich von seiner Tätigkeit bei den ersten Herren zurückziehen und sich auf die zweite Herrenmannschaft konzentrieren.

    Die „Zwote“, wie sich das Team selber nennt, ist derzeit Tabellenführer in der Bezirksliga und möchte den Aufstieg in die Landesliga schaffen. Außerdem haben sie kurz vor der Unterbrechung des Spielbetriebs das Finale im Just-as-well-Pokal erreicht. Nun ist der TVF auf der Suche nach einem neuen Co-Trainer für die ersten Herren, der gerne auch noch die Leitung eines weiteren Teams übernehmen kann. Und auch Spieler, die sich weiterentwickeln wollen, sind bei den Fischbekern gerne willkommen. Bei Interesse steht Team-Manager Jens Kabuse unter der Nummer
    0175/595 05 89 für Rückfragen zur Verfügung.

  • Handball: TV Fischbek wirft die Zweite vom FC St. Pauli vom Kiez

    Fischbek. Start – Spiel – Sieg: So einfach lässt sich das Spiel der ersten Handballherren des TV Fischbek (TVF) gegen die zweite Mannschaft des FC St. Pauli (FCS) zusammenfassen. Am vergangenen Samstag, 22.09.18, schlug das Team von Trainer Marius Kabuse die Gastgeber in der Halle Budapester Straße mit einem deutlichen 31:18 (14:10). Unterstützt wurden die Gäste dabei von knapp 30 Fischbeker Fans, die ihr Team lautstark anfeuerten.

    Der Start verlief für die Fischbeker optimal. Tim Latendorf, Jan-Malte Augustin und Marek Struß brachten mit ihren Toren die Gäste mit 3:0 in Führung. Erst dann gelang es Felix Diegel in der 5. Minute, den ersten Treffer für den FCS zu erzielen. In der Abwehr stand der TVF kompakt in der Abwehr und hatte ansonsten mit Azeez Oyewusi einen gut aufgelegten Schlussmann im eigenen Kasten. „Wir hatten einen guten Start, haben im Angriff direkt das Tempo eingebracht und gezeigt, wie variabel wir spielen können“, fasst Kabuse zunächst einmal zusammen.

    So erarbeiteten sie einen sicheren Vorsprung und führten nach 17 Minuten mit 11:4. Erst dann schlich sich ein kleines Tief in das Spiel der Fischbeker und die Gastgeber machten Boden gut. „Pauli hat gut und bewusst Möglichkeiten gesucht, unseren Fokus von unseren Stärken abzuwenden und uns darin zu verzetteln." Mit Erfolg, denn nach knapp 27 Minuten stand es nur noch 12:9. Der TVF hielt seinen Gegner dann aber erst einmal auf Distanz. Auch in den letzten knapp 90 Sekunden der ersten Halbzeit, wo die Gäste durch die Zeitstrafen von Tim Kappel und Soeren Siemens teilweise in doppelter Unterzahl waren. Lediglich Fynn Hendrik Kardel konnte noch den Pausentreffer zum 14:10 erzielen.

    Zu Beginn der zweiten Halbzeit verkürzte Kardel noch auf 11:14. Doch dann legten die Fischbeker einen 5:0-Lauf auf die Platte. Ab der 48. Minute erzielten sie sogar noch einmal sechs Tore hintereinander. Pauli konnte nur noch Ergebniskosmetik betreiben und schaffte dies auch mit Hilfe der Gäste. „Wir haben die zweite Halbzeit ruhig und mittelmäßig zu Ende gespielt“, fasst Kabuse zusammen. „Wir haben eine starke Abwehr gestellt, aber vorn nicht die Klasse aufkommen lassen, in Ruhe den Vorsprung noch deutlicher werden zu lassen“.

    Fischbek steht nun mit der zweiten Mannschaft der HG Hamburg-Barmbek auf dem ersten Platz. Beide Teams haben bei drei Spielen 5:1 Punkte erzielt. Derzeit auf Platz drei steht SC Alstertal- Langenhorn, die jedoch mit 4:0 Punkten noch ein Spiel weniger absolviert haben. Am kommenden Samstag, 29. September (Spielbeginn 18:30 Uhr), spielt der TVF erneut gegen einen Aufsteiger. Wenn dann allerdings der Barmstedter MTV in die Arena Süderelbe kommt, wird das Spiel sicherlich nicht so leicht. Denn die würden im Falle ihres Sieges mit derzeit 4:2 Punkten (4. Tabellenplatz) an den Fischbekern vorbeiziehen. Für Kabuse ist der Weg für diese Begegnung der gleich: „Bei Barmstedt stehen wir vor der gleichen Aufgabe wie gegen Pauli. Nur haben die schon gepunktet. Der Fokus bleibt weiter auf der eigenen Leistung“.

    Tore für den TVF: Marek Struß (7/2), Jan-Malte Augustin (5), Mats Manthe (4/4), Tim Kappel (3), Jan Niclas Kessler, Tim Latendorf, Soeren Siemens, Felix Zielke (je 2), Vito Clemens, Jonas Deelmann, Marcel Kahns und Robert Mitleider (je 1).

  • Handball: TVF siegt im wichtigen Spitzenspiel gegen die zweite Mannschaft der Handball-Gemeinschaft (HG) Hamburg-Barmbek (HGHB)

    Fischbek/Neuwiedenthal. Voller Erfolg für die Hamburg-Liga-Handballer des TV Fischbek (TVF). Sie zogen nicht nur durch den 28:25-Sieg gegen den Oberligisten vom am vergangenen Donnerstag, 07.02.19, in das Pokalhalbfinale ein. Auch durch den deutlichen 32:27-Erfolg gegen die zweite Mannschaft der Handball-Gemeinschaft (HG) Hamburg-Barmbek (HGHB) scheinen für die Fischbeker in Richtung Oberliga zu marschieren.

    Bereits im Viertelfinale des Hamburg-Pokals war die Arena Süderelbe trotz der angesetzten Spielzeit am Donnerstag Abend gut gefüllt. Am Samstag platzte sie beinahe aus allen Nähten. Jeder wollte das wichtige Spiel zwischen dem TVF und der HGHB verfolgen. Mit Barmbek hatte die Mannschaft von Trainer Marius Kabuse in dieser Saison den letzten wichtigen Gegner in der Saison vor sich. Sowohl auf die HTS/BW 96 aus Halstenbek als auch die HT Norderstedt wurden bereits beide Begegnungen absolviert. Nachdem Trainer Kabuse aus gesundheitlichen Gründen beim Pokalspiel gegen den AMTV nicht dabei sein konnte, stand er gegen die HGHB wieder an der Bank.

    Und er sah zusammen mit den Zuschauern den Start eines Spiels, wie er nicht anders zu erwarten war. Der Kampf um den so wichtigen Sieg. Leichte Vorteile waren aber von Beginn an bei den Fischbekern. Nachdem Alexander Kornrumpf die Gäste in Führung gebracht hatte, drehten Jan- Malte Augustin, Mats Manthe und Vito Clemens mit ihren Toren das Spiel wieder um. Der TVF war bedacht auf ein schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und hatten damit auch in Unterzahl Erfolg.

    Zu Beginn der 18. Spielminute erzielte Soeren Siemens den Treffer zum 7:6 und läutete damit den Siegeszug seines Teams ein. Von dem Zeitpunkt an ging es nicht mehr um die Frage, ob der TVF siegen wird, sondern nur noch um die Höhe. Und die hatte sich schon bis zur Halbzeitpause auf ein 16:11 entwickelt. „Wir standen in der ersten Halbzeit in der Abwehr richtig gut und konsequent und haben so Barmbeker Chancen zunichte gemacht“, sagte Kabuse über die ersten 30 Minuten. „Vorn haben wir allerdings noch zu viele Chancen vergeben“.

    Fischbek zog auch in der zweiten Halbzeit seine Schiene unbeirrt fort. Bei schnellem Spiel wurden die Lücken in der Barmbeker Abwehr gut genutzt. Zudem hatte der TVF mit Azeez Oyewusi einen sicheren Mann im eigenen Tor, der auch schon vorher im Pokal-Viertelfinale ein sicherer Halt gewesen war. Barmbek versuchte alles, schaffte es aber nie, den Abstand auf weniger als vier Tore schrumpfen zu lassen.

    In der zweiten Halbzeit hat Barmbek uns noch mal mehr abverlangt“, sagt Kabuse. „Das hat uns dann im Angriff mehr Möglichkeiten gekostet“. Auch in der Abwehr härter aktiv zu werden, brachte der HGHB nichts. So verteilten die Unparteiischen Martin Kaufmann und Andreas Stapelfeld fünf der insgesamt sechs Barmbeker Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit.

    Unter dem Jubel der Fans erzielte der TVF einen nie wirklich gefährdeten 32:27-Sieg. Fischbek holt sich damit zwei weitere wichtige Punkte und kann sich in dieser Form nun eigentlich nur noch selber schlagen. „Wir haben einen sehr wichtigen Schritt gemacht, um den Platz an der Sonne zu behalten“, fasst Fischbeks Coach das Spiel zusammen. „Wir wollen jetzt alle Punkte mitnehmen“. Vor allem im Hinblick darauf, dass die engsten Verfolger nicht mehr im restlichen Spielplan stehen. Der nächste Gegner ist am kommenden Samstag die zweite Mannschaft der SG Hamburg-Nord. Anpfiff ist um 20 Uhr am Tegelsbarg 2.

    Tore für den TVF: Marek Struß (6), Vito Clemens (5), Maths Manthe (5/3), Jan-Malte Augustin, Timo Ott (je 4), Marcel Kahns (3/1), Jonas Deelmann, Tim Latendorf (2) und Soeren Siemens (1).

  • Handball: TVF spielt zu Hause erneut unentschieden

    Fischbek. Es war das Duell der Oberligaabsteiger. Am vergangenen Samstag trennten sich in der Hamburg-Liga die Handballherren des TV Fischbek (TVF) und der HT Norderstedt (HTN) mit einem 24:24-Unentschieden.

    Das Spiel startete mit einer ausgeglichenen ersten Halbzeit. Beide Teams gaben zunächst nicht gerade die beste Form, wobei Norderstedt meistens die Nase vorn hatte. Lediglich durch den Treffer zum 3:2 von Jan Niclas Kessler in der fünften Minute war die Mannschaft von Trainergespann Martin Hug, Matthias Steinkamp und Michael Hägele einmal in Führung. Aber durch einen schnellen Anwurf glich die HTN nur neun Sekunden später durch Tim Gottschalk wieder aus.

    Die Fischbeker schafften es nicht, die notwendige Spannung und Konzentration aufzubauen und gaben den Gästen vor allem über den Kreis immer wieder die Möglichkeit, Tore zu erzielen. Und auch im Angriff fehlte dem TVF die nötige Effektivität, mehr erfolgreiche Abschlüsse zu schaffen. So setzten sich die Gäste Stück für Stück ab, auch wenn sie selber Chancen vergaben. Zur Mitte der ersten Halbzeit vergingen knapp fünf Minuten ohne Tor. Nur Aleksej Kiselev konnte in dieser Zeit durch einen Siebenmeter einen Erfolg für den TVF erzielen. Letzten Endes gingen die Gastgeber nach 30 Minuten mit drei Toren Rückstand (12:15) in die Kabine.

    Teammanager Jens Kabuse machte in der Pause die rund 150 Zuschauer auf das Bürgerbegehren „Yes - we swim“ aufmerksam, das sich für eine weitere Schwimmmöglichkeit in Harburgs Kerngebiet einsetzt. Kabuse, Mitinitiator des Bürgerbegehrens, hatte hierfür in der Halle Listen ausgelegt, wo sich die Fans aus dem Harburger Raum eintragen konnten. Wer das Bürgerbegehren unterstützen möchte, kann sich solche Listen übrigens per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anfordern.

    Hug, Steinkamp und Hägele nutzten diese Zeit und die ganze Pause dazu, die eigenen Spieler wachzurütteln. Sie machten klare spielerische Angaben und forderten das Team auf, endlich die Emotionen auszupacken und auf das Spielfeld zu bringen. Die gewählten Worte zeigten Wirkung. Vor allem in der Abwehr stand der TVF nun viel sicherer. Lediglich neun Tore gelangen der HTN in der zweiten Halbzeit. Und auch im Angriff zeigten die Gastgeber mehr Biss und kämpften sich an Norderstedt heran. Der TVF glich dann in der 40. Minute das erste Mal wieder aus. Das Spiel war gedreht und beide Teams waren gleichauf. Marek Struß brachte in der 56. Minute die Fischbeker nach dem einen Mal in der ersten Halbzeit erstmalig wieder in Führung. Durch Flüchtigkeitsfehler und nicht komplett durchgespielte Konzepte verpasste der TVF aber ein deutlicheres Absetzen. So fingen sie sich in der 60. Minute durch Felix Minners noch den abschließenden Ausgleichstreffer zum 24:24 ein.

    Steinkamp hat nach diesem Spiel ein gemischtes Gefühl: „Nach vier Spielen noch ungeschlagen zu sein ist positiv, aber wir brauchen mehr Konstanz über 60 Minuten. Es liegt nach wie vor viel Arbeit vor uns und ein weiteres spielfreies Wochenende werden wir nutzen, um uns weiter hart im Training zu verbessern und gegen HTS/BW 96 den ersten Sieg zu Hause einzufahren“. Dieses Spiel findet am Samstag (28. Oktober) um 18:30 Uhr in der Arena Süderelbe statt und ist das Spitzenspiel des Spieltages. Nach dem Unentschieden gegen Norderstedt steht der TVF mit 6:2 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. HTS/BW 96 hat am vergangenen Wochenende das absolute Spitzenspiel gegen die bis dahin ebenfalls nur siegreichen Esinger gehabt. Diese Partie endete ebenfalls Unentschieden, sodass Esingen und HTS/BW 96 mit 7:1 Punkten gerade mal einen Zähler mehr auf dem Konto haben, als die Fischbeker.

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (9/5), Jan Niclas Kessler (5), Vito Clemens, Marek Struß (je 3), Marcel Kahns (2), Marius Kabuse und Peter Misiak (je 1)

  • Handball: Verhängnisvolle Niederlage für den TV Fischbek

    Fischbek. Es war eine der noch aussichtsreichsten Möglichkeiten, sicher Punkte einzufahren. Am vergangenen Samstag spielten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) gegen die SG Hamburg-Nord. In dieser Begegnung mussten sie eine 24:33-Niederlage einstecken.

    Die SG war vor dem Spiel mit sieben Punkten Vorsprung nur zwei Plätzer höher in der Tabelle. Doch die Leistung der Fischbeker reichte nicht aus, um einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Die ersten zwanzig Minuten lieferten sich beide Teams das zu erwartende spannende Duell um den Kampf der Punkte. So brachte Tim Latendorf die Gastgeber zunächst in Führung, doch Luis Krumm drehte mit zwei Toren hintereinander das Spiel zu Gunsten der SG.

    Beide Mannschaften waren gleichauf und Fischbek konnte aus dem 5:6-Rückstand eine 8:6-Führung herausspielen. Bis zu dem Zeitpunkt (18. Minute) hatte es zwischen beiden Mannschaften noch keinen Abstand von zwei Toren gegeben. Dann jedoch kam der Bruch ins Fischbeker Spiel. Es schlichen sich Fehler ein, sodass es weniger Torerfolge gab. Die Gäste straften zwar auch einige Fehler, aber noch lange nicht so konsequent, wie höher stehende Mannschaften. Trotz allem stand es zur Halbzeit 10:14 aus fischbeker Sicht.

    Die SG startete mit einer Drei-Tore-Serie in die zweite Halbzeit, bevor Aleksej Kiselev die Serie durch einen Siebenmeter unterbrechen konnte. Ansonsten lief die zweite Halbzeit zunächst so weiter, wie sie ersten 30 Minuten geendet hatten. Erst nachdem Fischbeks Trainer Roman Judycki in der 40. Minute eine Auszeit nahm, fanden die Gastgeber wieder zurück in ihre Spur. Marek Struß erzielte in 30 Sekunden zwei Treffer und Latendorf setzte noch einen oben drauf. Somit verkürzte der TVF auf 16:22. Letzten Endes reichte aber die Aufholjagd nicht mehr und beim Endstand von 24:33 gingen die beiden wichtigen Punkte an die Gäste. „Dass die Mannschaft gegen Nord so gespielt hat, kann an der Tagesform liegen oder aber Nord liegt uns anscheinend nicht“, so Judycki nach dem Spiel. „Abgesehen davon war diese Leistung selbstverständlich alles andere als zufriedenstellend. Wir waren zu harmlos in Überzahl, zu ideenlos und haben zu viele dumme technische Fehler in Situationen gemacht, die eigentlich klar sind.“

    Rechnerisch ist der Klassenerhalt für den TVF noch drin. Dies würde jedoch voraussetzen, dass Tabellennachbar Preetzer TSV so gut wie keine Punkte mehr einfängt und Fischbek (12.) nach Möglichkeit alles gewinnt. Das Restprogramm des TVF ist aber alles andere als einfach. Am kommenden Samstag findet das Rückspiel bei der SG Wift Neumünster (4.) statt. Anschließend heißen die Gegner noch HSG Ostsee Neustadt/Grömitz (1.), TSV Hürup (7.), FC St. Pauli (5.), HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg (8.) und TuS Esingen (13.). Unabhängig davon, ob die nächste Saison auch noch in der Oberliga gespielt wird oder wieder in der Hamburg-Liga, ist bereits jetzt schon klar, dass Judycki den TVF am Ende der Saison verlässt. Neuer Trainer wird dann Martin Hug, der bis Ende letzten Jahres noch Trainer bei der SG Hamburg-Nord war.

    Tore für den TVF: Tim Latendorf (5), Robert Mitleider (4), Aleksej Kiselev (4/2), Jan-Malte Augustin, Marek Struß (je 3), Philip Wöhler (2), Marcel Kahns, Jan Niclas Kessler und Soeren Siemens (je 1).

  • Handballer des TV Fischbek auf der Suche nach Sponsoren - Aufstieg in Sicht

    Fischbek. Die I. Herren-Mannschaft des TV Fischbek spielt aktuell in der Hamburg-Liga, der höchsten Spielklasse in Hamburg, und ist damit das Team, das im Süderelbe-Raum in der höchsten Spielklasse aktiv ist - und das mit großem Erfolg. Der erste Tabellenplatz würde als Meister den direkten Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig Holstein bedeuten. In den vergangenen Jahren war der zweite Tabellenplatz, auf dem TV Fischbek derzeit steht, auch immer ein Aufstiegsplatz.

    Ob dieses auch am Ende dieser Saison reicht, ist schwer voraus zu sagen, da die Konstellation in den höheren Ligen, hier speziell Absteiger aus der 3. Liga und 2. Bundesliga, und sich der mögliche Verzicht anderer Mannschaften in Hamburg und Schleswig-Holstein auswirken könnte. Der Zweitplatzierte muss, oder besser darf, aber damit rechnen, aufzusteigen.

    Der TV Fischbek ist gerade dabei, sich neu aufzustellen, so dass die Handballabteilung bei einem Aufstieg die Mehrkosten von rund 4.000 Euro selbst "wuppen" müsste. Teammanager Jens Kabuse: "Das schaffen wir nur mit zusätzlicher Hilfe von Sponsoren und Gönnern. Mit der Arena Süderelbe haben die TVF-Handballer übrigens einen großen Trumpf in der Hand: In der Halle, die zu Punktspielen in der Oberliga in den vergangenen Jahren durchaus von 250 bis 350 Zuschauern pro Spiel besucht wurde, können Banden angebracht werden, die 365 Tage dort werben - also nicht nur bei Handballspielen."

    Kabuse: "Wer uns helfen kann oder Firmen kennt, die bereit sind, uns beim "Abenteuer Oberliga" mit Spielen gegen Flensburg, Kiel usw zu unterstützen, dann meldet Euch bitte bei mir. Die Zeit drängt ein wenig: Bis zum 31. März muss es eine klare Aussage an den Hamburger Handball-Verband (HHV) von Seiten des TV Fischbek geben. Eine Zusage des Verbands hängt auch vom Engagement von Sponsoren und Gönnern ab."

    Ansprechpartner für jegliche Art von Unterstützung ist TV-Teammanager Jens Kabuse. Er ist erreichbar unter Telefon 01 75/595 05 89 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Handballer des TV Fischbek feiern Saisonabschluss

    Fischbek. Die letzten Spiele der Saison finden an diesem Wochenende für die Handballer des TV Fischbek statt – Zeit, die Saison ausklingen zu lassen. Deshalb laden die Handballer ihre Freunde und Fans ein, am Samstag, 21. April 2018, mit ihnen ab 14:15 Uhr an der Arena Süderelbe zu feiern. Der Grill wird angeworfen und weitere Snacks und Getränke warten auf die Gäste – zu einem fairen Preis. Der Erlös geht an die TVF-Jugend. Außerdem wird eine original TV Fischbek Cap verlost.

    Das letzte Spiel der Saison beginnt dann um 18:30 Uhr gegen die SG Hamburg-Nord.

  • Handballer des TV Fischbek holen geschwächt einen Punkt gegen Hoisbüttel

    Hoisbüttel/Fischbek. Für einen Sieg reichte es für die personell geschwächte Mannschaft des TV Fischbek (TVF) gegen den THB Hamburg (THB) nicht. Am Ende gab es ein 30:30 Unentschieden und einen Punkt in der Hamburg Liga. Auf einen Kader von gerade einmal elf Spielern hatte TVF-Co-Trainer Thorsten Siemens für das Match zurückgreifen können. Auf der Position des Torwarts musste Maurice Mensing gar zwangsweise durchspielen.

    So fand der TVF auch in der Anfangsphase schlecht ins Spiel. Nach nicht einmal drei Minuten führte der THB 3:0. Erst nach knapp fünf Minuten konnte der TVF durch Robert Mitleider den ersten Treffer verbuchen. „Wir haben dann die Abwehr umgestellt, aber leider in den Einzelkämpfen zu viele Fehler gemacht“, so Thorsten Siemens. In die Pause ging es mit einem 12:17.

    Nach der Pause zeigten die Fischbeker dann doch, warum sie an der Tabellenspitze stehen und holten den Rückstand auf. „Wir konnten uns mit Tempo und einer kämpferischen Einstellung dann auch mal mit zwei Toren absetzen“, so Siemens. In der 42. Minute führte der TVF sogar mit 22:24. Für einen Sieg fehlte dann aber zum einen doch die Kraft. Zum anderen unternahmen die Spieler „Würfe genommen, die man nicht machen darf“, so Siemens.

    Am Ende hatte der TVF noch einmal Glück: Beim Stand von 30:30 erzielte der THB noch den Treffer zum 31:30, der jedoch aufgrund von Zeitspiel nicht gegeben wurde. „Im Großen und Ganzen eine gute kämpferische Leistung in der zweiten Halbzeit ergab aus unserer Sicht mit einer unserer schlechtesten Leistung in dieser Saison eine verdiente Punkteteilung“, fasst Siemens das Spiel zusammen. Auch die Tabellenführung konnte der TVF mit dem Unentschieden halten.

    Am Samstag kommt die HSG Pinnau um 16 Uhr zu Hause in die Arena Süderelbe.

  • Handballer des TV Fischbek mit starker Defensive zurück in der Erfolgsspur

    Fischbek. Am vergangenen Sonntag fand für die Handballer des TV Fischbek (TVF) beim Hamburg-Liga-Aufsteiger TSV Uetersen (TSV) ein Auswärtsspiel ab 18 Uhr, also zu einer ungewohnten Uhrzeit für den TVF, statt. Die Fischbeker begannen mit einer konzentrierten Abwehrleistung. Den jungen Spielern war anzumerken, dass sie nach der unnötigen Niederlage vor 14 Tagen in Pinnau Wiedergutmachung betreiben wollten. Dies klappte zu Beginn der 1. Halbzeit vor allem in der Abwehr sehr gut. Die vom Trainergespann Martin Hug und Matthias Steinkamp umgestellte Defensivformation schaffte es immer wieder durch offensive Aktionen, die Angreifer vom TSV Uetersen in Verlegenheit zu bringen.

    Durch die daraus resultierenden Unsicherheiten beim Aufsteiger kamen die Fischbeker immer wieder zu leichten Ballgewinnen. Im Angriff konnten die Spieler die Konzentration und das Positive aus der Defensive nicht mitnehmen und sich deshalb nicht mit Toren belohnen, obwohl ausreichend herausgespielte Möglichkeiten vorhanden waren. So setzte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend ab. Nach 15 Minuten führte der TVF mit 4-6. Uetersen kämpfte sich aber wieder über ein 9-9 in der 20. Minute bis zur Halbzeitführung von 12-11 ins Spiel zurück.

    In der 2. Halbzeit blieb die Begegnung bis zum Spielstand von 18-18 in der 40. Minute eng und hart umkämpft. Dann stellten die Fischbeker die Abwehr um und nahmen den einzig starken Rückraumschützen der Heimmannschaft mit einer Manndeckung aus dem Angriffspiel. Mit viel Kampf nutzten die Gäste die sich nun abzeichnenden Möglichkeiten und konnten sich mit dem 18-20 ab der 42. Minute den ersten 2-Tor-Vorsprung herauswerfen. Es war in dieser Phase im Angriff vor allem Aleksej Kiselev, der seine Würfe nun immer häufiger erfolgreich im gegnerischen Tor unterbrachte. Dieses kleine Erfolgserlebnis pushte das Team in der Abwehr in den letzten 18 Minuten weiter, hart und konsequent dem mutigen Aufsteiger entgegenzutreten. In dieser funktionierenden Kombination mit einem top aufgelegten Azeez Oyewusi zwischen den Pfosten, der bis zum Ende des Spiels nur noch vier Gegentreffer zuließ, entführte der TVF verdient die Punkte bei diesem Auswärtspiel, das mit dem Endergebnis von 22-25 endete.

    Steinkamp zeigte sich nach dem Auswärtsieg zufrieden mit der durchgehend stabilen Abwehrleistung, der Einstellung der Jungs und dem bärenstarken Torwart als Rückhalt dahinter. Das nächste Heimspiel findet am Samstag, 25. November, ab 18.30 Uhr in der Arena Süderelbe statt. Gegner ist das junge Team des AMTV Hamburg um den ehemaligen Weltklasse-Torhüter Goran Stojanovic auf der Trainerbank. Hier müssen die Herren des TV Fischbek ihre Chancenauswertung im Angriff allerdings deutlich verbessern, um die Punkte südlich der Elbe zu behalten. Das Team freut sich über jede lautstarke Unterstützung in der Halle.

    Tore: Alksej Kiselev 12/4, Felix Zielke 4, Jan Niklas Kessler, Marek Struss, Tim Latendorf je 2, Timo Ott, Vito Clemens, Dustin Misiak je 1

  • Handballer des TV Fischbek stellen die Weichen für die kommende Saison

    Fischbek. Was passiert bei den Handballern des TV Fischbek, warum hört das Gespann Hug/Steinkamp auf? Gibt es Probleme in der Handballabteilung? Viele Fragen, die im Moment durch die Medien wandern, aber ein Trainerwechsel am Ende der Saison ist ein ganz normaler Vorgang. Es ist beim TV Fischbek, wie auch in allen anderen Vereinen üblich, im Januar/Februar die Weichen für die kommende Saison zu stellen.

    Die Installation des Trios Hug/Steinkamp/Hägele zielte nicht nur auf das Team der Herren I ab, sondern auf ein umfassendes Konzept, das die Ausbildung sämtlicher Trainer, eventueller Etablierung eines Handball-Stützpunkts Süd beim TVF und einiges mehr zum Ziel hatte. Das Ganze sollte über mehrere Säulen finanziert werden, die durch verschiedene Umstände vorerst nicht umgesetzt werden kann.

    Die Herren I werden zukünftig von Marius Kabuse und Torsten Siemens trainiert, das Management wird wieder bei Jens Kabuse liegen. Beide Trainer haben jahrelange Erfahrung. Marius Kabuse hat schon vor Jahren seine Trainerlizenz beim Hamburger Handball-Verband (HVV) erworben, konnte schon die Herren II zum Aufstieg in die Landesliga führen und hat zuletzt als Co-Trainer in der Oberliga fungiert. Hinzu kommt seine Erfahrung als Spieler, wo er zur Hoch-Zeit des HSV-Handball unter Bob Hanning mittrainieren durfte und sich dann aber doch für seine berufliche Karriere entschied.

    Torsten „Teddy“ Siemens war schon für viele Teams im TVF aktiv und trainiert aktuell die Junioren in der Hamburg Liga. Ziel wird es sein, Fischbeker Talente an die 1. Mannschaft heran zu führen und in Kombi mit dem jetzigen Team und Talenten aus dem Süderelbe-Raum weiter an einem mittelfristigen Aufstieg zurück in die Oberliga zu führen.

    Dass dieses Konzept und die Trainerentscheidung gut ankommt, kann man auch daran erkennen, dass schon jetzt die Zusage von Vito Clemens vorliegt, in der kommenden Saison wieder beim TVF zu spielen. Das Angebot an Matthias Steinkamp, sich um den Aufbau eines Handball-Stützpunkts zu kümmern, hat er nicht angenommen, was beim TV Fischbek bedauert wird.

  • Handballer des TV Fischbek verlieren das Eröffnungsspiel auf dem Kiez

    St. Pauli/Fischbek. Die ersten Handballherren des TV Fischbek (TVF) sind mit einer knappen Niederlage in die Oberliga gestartet. Sie verloren beim FC St. Pauli mit 24:27. Der Aufsteiger zeigte sich von Beginn an auf Augenhöhe mit den Paulianern. Nach 93 Sekunden brachte Christopher Behre die Gastgeber in Führung. Der TVF reagierte aber ganz schnell. Gerade einmal sieben Sekunden später glichen die Fischbeker durch Vito Clemens aus. Es war das erste seiner insgesamt zwölf Treffer, die er insgesamt in der Begegnung für das Team von Trainer Marius Kabuse warf. Damit erzielte er alleine die Hälfte aller Fischbeker Tore.

    Für Paulis Dominik Sato war das Spiel nach bereits knapp zehn Minuten vorbei. Nachdem er Marcel Kahns beim Wurf direkt an den Wurfarm gegangen war, erhielt er die direkte rote Karte. Kahns konnte aber weiterspielen. Nach knapp 21 Minuten gelang es den Fischbekern durch Clemens das erste Mal, in Führung zu gehen. Beim derzeitigen Stand von 6:7 nahm Paulis Trainer Per-Jonas Becker eine Auszeit, um seine Mannschaft neu auszurichten. Dies reichte zumindest, um ein kleines Polster von zwei Toren zu holen, sodass die Teams beim Stand von 12:10 in die Pause gingen.

    „Wir haben die ersten 30 Minuten zu passiv im Angriff gespielt“, sagt Kabuse. „Wir haben nicht den Zug zum Tor gesucht, wobei man da Vito ganz klar rausnehmen muss. Er hat immer die Situation gesucht“. Auch die zweite Halbzeit gestaltete sich eng. Zur Mitte der zweiten Halbzeit ließ die Konzentration der Fischbeker für ein paar Minuten nach. Für jedes Tor, das dem TVF gelang, konnten die Gastgeber zwei erzielen. Fischbek steckte beim Stand von 20:17 aber nicht den Kopf in den Sand, sondern arbeitete sich wieder ran und verkürzte auf 21:20. Dann traf Pauli jedoch dreimal hintereinander, woraufhin Kabuse eine Auszeit nahm.

    In einer engen Schlussphase bekam Marcel Kahns in der 58. Minute eine Zeitstrafe. Die Gastgeber konnten die zwei Minuten in Überzahl aber nicht nutzen. Dafür erzielte Clemens in der Zeit seinen zwölften Treffer.

    Letzten Endes musste sich der TVF aber dann doch mit 27:24 geschlagen geben. „Das waren zwei ärgerliche Punkte“, so Kabuse. „Die hätten unsere sein können oder müssen. Ich fand uns mindestens gleichwertig. Für uns ist es wichtig zu sehen, dass wir da mithalten können und uns in der Oberliga auch nicht verstecken müssen“.

    Nun haben die Fischbeker ein freies Spielwochenende, bevor es dann erneut zu einem Auswärtsspiel zur DHK Flensborg geht. Die haben ihr erstes Spiel am vergangenen Wochenende mit 33:25 zu Hause gegen die SG Hamburg-Nord gewonnen.

  • Handballer des TV Fischbek verlieren mit starker Moral bei der DHK Flensborg

    Fischbek. Am vergangenen Samstag haben die Oberliga-Handballer des TV Fischbek (TVF) ihr zweites Saisonspiel deutlich mit 25:36 verloren - bei der DHK Flensborg (DHK). In dieser Begegnung trafen zwei komplett unterschiedliche Welten aufeinander. Die Mannschaft von Trainer Marius Kabuse hatte als Aufsteiger aus der Hamburg-Liga erst ein Spiel bestritten, während der Absteiger aus der dritten Liga schon zwei Partien absolviert hatte. Auch wenn das Ergebnis eine hohe Überlegenheit der DHK widerspiegelt, so war das Spiel kein Selbstgänger für die Gastgeber. Der TVF zeigte sich wie gegen St. Pauli durchaus auf Augenhöhe und konnte zunächst gut mithalten.

    „In den ersten zehn Minuten haben wir unseren Matchplan gut umgesetzt und konnten richtig gut mithalten“, sagt Kabuse. Dann legte Flensborg jedoch nach. Massive Probleme hatten die Fischbeker mit dem sehr rasanten Umschalten der Gastgeber. Egal, ob nach einem kassierten Tor oder aufgrund eines Fehlers der Fischbeker: Flensborg schaltete einfach zu schnell um und erzielte auf diese Weise so einiges an Toren. „Wir haben da unsere Disziplin verloren und DHK kam zu einem wirklich extremen Tempospiel“, schildert Kabuse die Spielphase, in der der Matchplan nicht mehr umgesetzt wurde.

    Zum Glück war Azeez Oyewusi im Fischbeker Tor an diesem Tag glänzend aufgelegt und ließ einige Hochkaräter nicht zu. Die Gastgeber nutzten vor allem Überzahlspiele ganz konsequent aus. „Die Auslegung der Schiris über die Zeitstrafen waren meines Erachtens unterschiedlich, was unsere und die der DHK betraf“, ist Kabuse unzufrieden. Aber auch in solchen Momenten zeigten die Fischbeker Moral und Kampfgeist. So verbuchte Cuan Karaca in doppelter Unterzahl einen Treffer für den TVF. Aber schon in der ersten Halbzeit verschaffte sich Flensborg ein sicheres Polster. Nach 30 Minuten führten sie bereits mit 20:10.

    Auch mit den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit war Kabuse nicht zufrieden. Er sagt: „Das, was wir uns vorgenommen hatten, ist nicht gut umgesetzt worden.“ Doch dann fand Fischbek zurück in die Spur und zeigte, dass sie mit der DHK mithalten können. Dies ließ sich auch daran sehen, dass DHK gerade mal ein Tor mehr als der TVF geworfen hat. „Da waren wir wieder ein guter ebenbürtiger Gegner“, meinte Kabuse. Das Spiel hätte durchaus um einiges spannender verlaufen können. Ein schlechtes Thema für Kabuse und sein Team waren an dem Tag zum einen die Siebenmeter. Den Gästen wurden nur zwei zugesprochen, wobei sowohl Aleksej Kiselev als auch Mats Manthe ihre Möglichkeiten vergaben. Flensborg bekam sogar neun Siebenmeter zugesprochen.

    Nun steht der TV Fischbek zusammen mit der SG WIFT Neumünster auf dem elften Tabellenplatz. Am kommenden Samstag (21. September) steht nun endlich das erste Heimspiel in der Arena Süderelbe an. Wenn dann um 18 Uhr das Spiel angepfiffen wird, heißt es wieder gleich von Beginn an alles geben. Denn Gegner ist dann die zweite Mannschaft der SG Flensburg/Handewitt. Und die haben ihre ersten beiden Spiele beide gewonnen.

    „Uns ist ganz klar, dass es gegen die Zweitvertretung von Flensburg/Handewitt sehr, sehr schwierig wird, etwas mitzunehmen“, ist sich Kabuse der Situation klar. „Aber wir werden die Woche nutzen und dann gucken wir, was dabei rauskommt.“

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (6), Marcel Kahns (5), Vito Clemens (4), Malte Baumscheiper, Cuan Karaca, Jan Niclas Kessler, Marek Struss (je 2), Tim Latendorf und Soeren Siemens (je 1).

  • Handballer des TV Fischbek: Mit der A-Jugend in Richtung neue Saison

    Fischbek. Nach dem Abstieg aus der Oberliga befinden sich die ersten Handballherren des TV Fischbek (TVF) in der Vorbereitung auf die kommende Saison in der Hamburg-Liga. Nach dem Weggang von Coach Roman Judycki heißt es nun für das neue Trainerteam Martin Hug, Matthias Steinkamp und Michael Hägele, den neuen Kader zu finden und zu formen.

    Seit dem 12. Juni befindet sich der TVF mit alten und neuen Spielern in der ersten Vorbereitungsphase, die traditionsgemäß auf Kraft und Ausdauer ausgerichtet ist. Dabei ist jetzt schon klar, dass Hug und Steinkamp in diesem Jahr nicht mit Robert Mitleider und Shohei Sasaki planen können, da beide verletzungsbedingt für mehrere Monate ausfallen. Nicht mehr zurückgreifen kann das Trainerteam aus beruflichen Gründen auf Tim Beier. Philip Wöhler hat nach nur einer Saison den Verein verlassen und ist zurück zur HT Norderstedt. Aus zeitlichen Gründen steht Torwart Simon Behrens künftig auch nicht mehr zur Verfügung.

    Doch der Kader hat sich auch verstärkt. Unter anderem ist Vito Clemens vom SV Beckdorf zurück und auch wieder zurück in den ersten Herren sind Peter und Dustin Misiak und Cuan Karaca. Mit Niklas Koch kommt ein Kreisläufer nach einem Auslandsaufenthalt vom VfL Bad Schwartau (Oberliga) und David Meier ergänzt als Torhüter vom Lokalrivalen SG Harburg den Kader. Felix Zielke, der aus der eigenen Jugend zunächst Spielpraxis bei den zweiten Herren sammeln sollte, zeigte sich seit Beginn der Vorbereitungsphase so talentiert und einsatzfreudig, dass er mit seiner Einstellung zum Sport das Trainerteam so sehr überzeugt hat, dass er bereits jetzt fest zum Kader der ersten Herren gehört.

    In der ersten Vorbereitungsphase wurde aber nicht nur auf Kraft und Ausdauer aufgebaut. Auch spielerische Akzente wurden schon gesetzt. So wurde den Spielern schon Konzepte nahe gebracht, wie über eine starke und aggressive Abwehr zusammen mit schnellen Außenspielern der Erfolg kommen soll. In der zweiten Vorbereitungsphase, die sechs Wochen vor Saisonbeginn startet, stehen auch Turniere und Trainingsspiele an. Wie die Jahre zuvor fährt die Mannschaft in ein Trainingslager nach Tonder in Dänemark. Dieses Mal jedoch nimmt das Trainerteam die A-Jugend mit. Hier wird deutlich, dass für die Zukunft verstärkt auf die eigene Jugend gebaut werden soll. In dem dreitägigen Trainingslager vom 18. bis 20. August wird es zwei Testspiele geben.

    Am 26. August nehmen die Fischbeker an einem Turnier in Lauenburg teil und am 29. August geht es zu einem Testspiel zum Oberligisten SV Beckdorf. Wer sich vom Stand der Mannschaft einen Eindruck verschaffen will, kann dies auch machen. Dafür würden sich mehrere Gelegenheiten bieten. Am 2. September ist das erste Testheimspiel in der Arena Süderelbe. Anpfiff gegen den Oberligisten vom TSV Ellerbek ist um 17 Uhr. Weitere Möglichkeiten wären am 5. September ab 20 Uhr gegen den Landesligisten Horst/Kiebitzreihe und am 9. September um 17 Uhr gegen den Oberligisten der SG Hamburg-Nord. Die Liga startet dann am 16. September bei der HG Hamburg-Barmbek. Das erste Heimspiel hat der TVF am 23. September ab 18:30 Uhr gegen den SC Alstertal-Langenhorn.

  • Handballer des TVF drei Spiele in Folge ungeschlagen

    Fischbek. Im letzten Punktspiel des vergangenen Jahres holten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) zwei wichtige Punkte gegen Mitaufsteiger HT Norderstedt. Am vergangenen Donnerstag siegten sie im Pokalachtelfinale gegen den TH Quickborn und zuletzt holten sie am vergangenen Samstag in der Arena Süderelbe einen Punkt. Das Spiel gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg endete 25:25.

    Es war kein einfaches Spiel für die Fischbeker. Trainer Roman Judycki musste in dieser Begegnung mit Tim Beier, Tim Latendorf, Robert Mitleider, Azeez Oyewusi und Philip Wöhler gleich auf mehrere Spieler verzichten. Im Bezug auf die im Mittelfeld platzierte Mannschaft der HSG sagte Judycki nach dem Spiel: „Fakt ist, dass die Mannschaft spielerisch eine Ecke besser als Mannschaften ist, gegen die wir verloren haben. Und das macht Mut und Lust auf mehr."

    Nachdem der TVF zunächst in Rückstand geraten war, brachte Marcel Kahns die Gastgeber in der 6. Minute mit 3:2 zum ersten Mal in Führung. Fischbek war sicherer und konsequenter im Angriff als die HSG und setzte sich über ein 6:4 auf ein 8:5 ab. Dann legten die Gäste einen Drei-Tore-Lauf hin und Judycki nahm beim 8:8 eine Auszeit. Der Erfolg blieb aber zunächst aus, denn die HSG legte zwei weitere Tore in Folge hin, ohne dass Fischbek eins erzielen konnte. Durch Tore von Aleksej Kiselev, Marcel Kahns und Julian Junack zog der TVF jedoch wieder gleich. Es gab eine spannende Endphase der ersten Halbzeit, in der zuletzt Kiselev noch den Ausgleichtreffer zum 13:13 erzielte.

    Nach der Zeitstrafe für Jan Niclas Kessler knapp zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff, mussten die Fischbeker in Unterzahl in die zweite Halbzeit. Nachdem er wieder zur Mannschaft hinzustoßen konnte, blieb es nicht lange bei der Vollzähligkeit auf der Platte. Bereits zu Beginn der 32. Spielminute wurde Kahns für zwei Minuten von den Unparteiischen auf die Bank verbannt. Hinzu kam, dass nur 90 Sekunden später Marius Kabuse aufgrund eines Fouls mit der roten Karte das Spiel beenden musste.

    Fischbek steckte zu keiner Zeit auf. Allerdings waren sie in der zweiten Halbzeit mehr in der Rolle des Jägers. Die HSG legte die meiste Zeit vor und die Gastgeber zogen nach. Zwar hatten sie das Spiel in der 42. Minute noch einmal so gedreht, dass sie mit 19:17 auf einmal den Zwei-Tore-Vorsprung hatten, doch dann zog die HSG wieder vorbei. Dreieinhalb Minuten vor Schluss führten die Gäste mit 25:23. Reiner Pohl-Thur, Trainer der HSG, wollte die beiden Punkte mit aus Fischbek nehmen und nahm eine Auszeit. Die Chance nutzte natürlich auch Judycki und hatte dabei die bessere Hand. Zwar vergab Marek Struß einen Siebenmeter, aber Kessler erzielte eine gute Minute vor Abpfiff den Anschlusstreffer. Die Spannung war hoch in der Arena und eine halbe Minute vor Abpfiff reichte Judycki noch ein letztes Mal die grüne Karte bei den Kampfrichtern ein. Den wichtigen Ausgleichtreffer zum 25:25 erzielte Kahns zehn Sekunden vor Schluss.

    „Ich bin zufrieden mit dem Spiel", so Judycki. „Für uns geht es ab sofort nur noch darum zu punkten." Am kommenden Samstag hat der TVF eine gute Chance, die Serie fortzusetzen und sollte dies auch tun. Dann müssen die Fischbeker zum TuS Esingen. Bei der Partie, die um 17 Uhr in der Klaus-Groth-Straße (Tornesch) angepfiffen wird, handelt es sich um ein Abstiegsduell. Esingen dürfte auch alles für einen Sieg tun. Denn nachdem sie am vergangenen Sonntag mit 23:28 gegen HT Norderstedt verloren haben, haben Fischbek, Norderstedt und Esingen jeweils vier Punkte.

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (6), Julian Junack, Marcel Kahns (je 5), Aron Karschny, Jan Niclas Kessler (je 3), Marek Struß (2/1) und Shohei Sasaki (1).

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