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Handwerk

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  • Traditionelles Handwerk bei "Sonntags im Museum - Meisterhaft!"

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf wartet am Sonntag, 27. Oktober, eine besondere Leckerei auf die Besucher: Dierk Eisenschmidt, Konditormeister aus Harburg, stellt in der Zeit von 11 bis 17 Uhr köstliche Baumkuchen vor den Augen der Besucher her. Im Rahmen der Vorführreihe "Sonntags im Museum - Meisterhaft!" zeigen auch die Museumsbäcker, eine Bildhauerin, eine Weberin und ein Schmied ihr Handwerk. Das Museum hat i der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, unter 18 Jahren ist er frei.

    Der Harburger Konditormeister Dierk Eisenschmidt führt die alte Tradition des Baumkuchenbackens zu besonderen Gelegenheiten vor: Bei "Sonntags im Museum" zeigt er den kleinen und großen Besuchern hautnah, wie der beliebte Kuchen entsteht. Im Lehmbackofen und Holzbackofen backen die Museumsbäcker vom Kiekeberg Leckeres aus Hefeteig und beantworten die Fragen der Interessierten. Unter dem Motto "Meisterhaft!" erleben die Besucher weitere Handwerkskunst wie das historische Wippdrechseln, Bildhauern, Schmieden und Weben. Für Kinder gibt es ein offenes Mitmachprogramm.

    Der Gasthof "Stoof Mudders Kroog" bietet herzhafte norddeutsche Spezialitäten. Das Rösterei-Café "Koffietied" im Agrarium des Freilichtmuseums lockt mit frischem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

  • 3. Nordcup des Maler- und Lackiererhandwerks in Harburg

    Harburg. Das Malerhandwerk – das ist viel mehr, als „nur“ die Wandfarbe auf die Tapete zu bringen. Wer also meint, dass er eigentlich auch einen guten Maler abgebe, weil er solches auch kann, der irrt gewaltig. Maler sein, das bedeutet auch: Künstler sein. Denn neben der richtigen Farbberatung für die Kunden, gilt es auch oftmals, kreativ zu werden, sich Themen auszudenken und zu gestalten.

    Farina Diedrich aus Hamburg belegte mit ihrer Arbeit den vierten Platz. | Foto Niels Kreller
    Farina Diedrich aus Hamburg belegte mit ihrer Arbeit den vierten Platz. | Foto Niels Kreller
    Dieses haben in der vergangenen Woche sechs Junggesellen im Maler- und Lackierzentrum im Elbcampus in Harburg getan. Dort fand an zwei Tagen der 3. Nordcup des Maler- und Lackiererhandwerks statt. Aufgabe: Die Gestaltung des Empfangsbereichs des Handball Sport Vereins Hamburg (HSVH). Besonderer Anlass ist ein Nordderby gegen eine andere bekannte Handballmannschaft aus Norddeutschland. „Die Gäste sollen im Empfangsbereich sofort einen ersten Eindruck von ihrem Gastgeber, dem HSVH, vermittelt bekommen. Sportler, Fans und prominente Gäste haben sich angekündigt und sollen die Möglichkeit haben, sich zu begegnen, auszutauschen und über den Sportverein zu informieren“, stand es in der Aufgabenstellung.

    Die Junggesellen sollten im Rahmen dieser Aufgabe eine Platte mit dem Signet des HSVH gestalten, die der Mittelpunkt des Empfangsbereichs des HSVH sein soll sowie ein Gestaltungskonzeptes für den Empfangsbereich planen und dieses dann gestalterische umsetzen.

    Sieger wurde der 19-jährige Felix Stelter aus Bennigsen in Niedersachsen. | Foto: Niels Kreller
    Sieger wurde der 19-jährige Felix Stelter aus Bennigsen in Niedersachsen. | Foto: Niels Kreller
    Mit dabei war auch die 20-jährige Junggesellin Farina Diedrich aus Norderstedt, die bei Elbmaler Andreas Hektor gelernt hatte. Sie schnitt im Hamburger Wettbewerb als beste ab und wird Hamburg auch bei auf dem Bundeswettbewerb vertreten. „Es ist schwer, für einen Handballverein ein eigenes Thema zu finden, wenn die Farben des Logos schon feststehen“, erklärte Farina Diedrich nach Beendigung ihrer Arbeit. „Ich habe mir gedacht, dass Handball eher ein Männersport ist und ich wollte die feminine Seite dieses Sports zeigen“, führte sie zu ihrer Idee aus. Und so ist in ihrer Arbeit auch viel Rosa zu finden.

    Um damit die Jury zu überzeugen reichte es dieses Mal für Farina Diedrich nicht. Zusammen mit Sarah Masch aus Berlin kam sie auf den vierten Platz. Sieger des 3. Nordcups wurde der 19-jährige Felix Stelter aus dem niedersächsischen Bennigsen. „Grundlage waren die Vereinsfarben“, so Stelter zu seiner Arbeit. Dann seien Herkunft des Vereins und die neuen saisonalen Trikots wichtig gewesen, die sich in den Tupfern auf der Wand wiederfänden. „Für eine freundliche Raumwirkung habe ich die Vereinsfarben etwas aufgehellt.“

  • BNI - das Unternehmernetzwerk für den Hamburger Süden

    Harburg Stadt & Land. „Wer gibt gewinnt!“ Das ist das Motto des Unternehmernetzwerks BNI (Business International Network). Hier haben sich weltweit Unternehmer in „Chaptern“ (Gruppen) zusammengeschlossen, um ihr Netzwerk zu erweitern und ihren Kunden im Bedarfsfall gute Empfehlungen zur Lösung ihres aktuellen Problems geben zu können. Denn bei BNI geht es nicht einfach darum, möglichst viele Kontakte zu sammeln und als Karteileichen im Adressbuch zu haben. Sondern darum, die Mitglieder der eigenen Gruppe kennenzulernen, zu wissen, was sie machen und können, und sie dann guten Gewissens empfehlen zu können.

    So ist es die gemeinsame Leistung, die Summe aller Empfehlungen, die bei BNI zählt. Nicht ich gebe und erwarte vom selben ein Geben an mich. Sondern der Makler hat vielleicht eine Empfehlung für den Fotografen. Der wiederum hat einen Geschäftspartner, der einen Zimmerer braucht. Und der sucht vielleicht gerade für einen Kunden einen Versicherungsfachmann. Die Kontakte der einzelnen werden so für alle genutzt und jedes Mitglied eines Chapters ist sozusagen auch Vertriebler für die anderen.

    Das Besondere bei einer BNI-Gruppe: In jeder ist jede Branche nur einmal vertreten. Nur ein Zimmerer, ein Versicherungsfachmann, ein Autohaus etc. So kommt es nicht zu Konkurrenzsituationen innerhalb einer Gruppe – ich weiß, wen ich empfehlen kann.

    Eine solche Gruppe ist im Restaurant Yachtblickin Finkenwerder beheimatet. „Cassia“ heißt das Chapter, das sich Dienstagmorgens trifft. Die rund 20 Mitglieder kommen aus Hamburg, Buxtehude, Finkenwerder, Neu Wulmstorf, Süderelbe, Harburg, Seevetal und Rosengarten.

    Mit dabei sind auch die Gäste. Denn jedes Mitglied kann zu einem Treffen Gäste mitbringen und sie dort mit vielleicht genau demjenigen Unternehmen bekannt machen, das die richtige Lösung für ein aktuelles Problem parat hält.

    Wichtig: Jedes Mitglied, und auch jeder Gast, kann sich in einer kurzen Präsentation selbst vorstellen. Und, und das ist auch etwas Besonderes, sagen, was für einen Bedarf man gerade hat, nach wem man sucht, für welches Problem man eine Lösung braucht. Und oftmals sitzt genau derjenige gerade mit am Tisch oder es findet sich noch während des Treffens jemand, der einen entsprechenden Kontakt hat.

    Kontakt
    BNI Chapter Cassia
    BNI Hamburg

    Die Mitglieder des BNI Chapter Cassia in der Übersicht:

    Ramforth Immobilien
    Branche: Immobilien
    Ansprechpartner: Anne-Sofie Ramforth
    Ort: 21635 Jork
    Telefon: 041629085249

     

    Hanse Klima e.K
    Branche: Lüftungs- und Klimatechnik
    Ansprechpartner: Asmir Jusovic
    Ort: 21217 Seevetal
    Telefon: 040-54753370

     

    Elara Clean Gebäudereinigung
    Branche: Gebäudereinigung
    Ansprechpartner: Atidze Peja
    Ort: 21617 Buxtehude
    Telefon: 0 152-28732035

     

    Anwaltskanzlei Chr. Bunz
    Branche: Rechtsanwalt
    Ansprechpartner: Christian Bunz
    Ort: 21614 Buxtehude
    Telefon: 04161-59360

     

    Harms Garten- und Landschaftsbau GmbH
    Branche: Garten- und Landschaftsbau
    Ansprechpartner: Christian Meyer
    Ort: 21129 Hamburg
    Telefon: 040-74042960

     

    Alsterschlepper
    Branche: Umzug/Haushaltsauflösung
    Ansprechpartner: Christian Requard
    Ort: 21129 Hamburg
    Telefon: 0176-48237074

     

    Ringel Malermeister
    Branche: Malermeister
    Ansprechpartner: Dirk Ringel
    Ort: 21629 Neu Wulmstorf
    Telefon: 040-74201747

     

    Atelier Schmiede GbR
    Branche: Tischler
    Ansprechpartner: Elke Finnern
    Ort: 22459 Hamburg
    Telefon: 040-5595763

     

    Praxis für Naturheilverfahren & Hypnotherapie
    Branche: Hypnosetherapie
    Ansprechpartner: Sabine Looks-Menges
    Ort: 21224 Rosengarten
    Telefon: 04108-651005

     

    Kausche und Partner Werbeagentur
    Branche: Werbeagentur
    Ansprechpartner: Thomas Kausche
    Ort: 22301 Hamburg
    Telefon: 040-48060712

    Glas Legenden
    Branche: Glaser
    Ansprechpartner: Jered Fastner
    Ort: 21244 Buchholz
    Telefon: 0151-54971195

     

    FKL-Tec GmbH & Co. KG
    Branche: Gebäudetechnik
    Ansprechpartner: Joachim Feustel
    Ort: 21217 Seevetal
    Telefon: 040-878 80 384

     

    Württembergische Versicherung
    Branche: Versicherungsmakler
    Ansprechpartner: Mario Kummer
    Ort: 21614 Buxtehude
    Telefon: 04161-800816

     

    Zimmerei Lemme
    Branche: Zimmermann
    Ansprechpartner: Martin Lemme
    Ort: 21629 Neu Wulmstorf
    Telefon: 04168-9395991

     

    Autohaus Tobaben GmbH & Co. KG
    Branche: Autohaus
    Ansprechpartner: Michael Heitefuß
    Ort: 21073 Hamburg
    Telefon: 040-766261453

     

    Baugeschäft M. Ladig
    Branche: Bauunternehmer
    Ansprechpartner: Michael Ladig
    Ort: 21629 Neu Wulmstorf
    Telefon: 040-22601836

     

    Der Harburg-Fotograf / besser-im-blick GmbH
    Branche: Fotograf
    Ansprechpartner: Niels Kreller
    Ort: 21075 Hamburg
    Telefon: 0151-40407021

     

    India House Catering
    Branche: Caterer
    Ansprechpartner: Pritpal Kaur
    Ort: 21077 Hamburg
    Telefon: 0178-6392233

     

    K. Gozdek Bauelemente e.K.
    Branche: Metallbauer
    Ansprechpartner: Wolfgang Melitz
    Ort: 21635 Jork
    Telefon: 04162-8235

     

    print-o-tec Mediengestaltung & Spezialdruck GmbH
    Branche: Druckerei
    Ansprechpartner: Thomas-Florian Beyer
    Ort: 21079 Hamburg
    Telefon: 040-943 63 42 0

     

  • Holzfußboden: Die Qual(ität) der Wahl

    Ratgeber. Keine Frage: Ein Echtholz-Fußboden ist eine feine Sache. Die Füße haben es warm, das Auge fühlt sich geschmeichelt und die gesamte Wohnung erfährt eine echte Aufwertung. Wäre da nicht diese enorme Auswahl an Holzarten, Strukturen und Oberflächenbeschichtungen. Noch vor wenigen Jahren hatte man die Wahl zwischen Buche, Eiche und – wenn man es exklusiver wollte – vielleicht noch zwei oder drei unaussprechlichen Tropenhölzern. Heute bekommt man von A wie Ahorn bis Z wie Zebrano für jeden Buchstaben des Alphabets ein Dutzend Holzsorten angeboten.

    Unser Tipp: Einen ersten Überblick kann man sich zwar online verschaffen, aber nichts ersetzt die Beratung beim Fachhändler. Es gehört eine Menge Fachwissen dazu, die passenden Hölzer, Formate und Verlegemuster zu wählen. Dabei zählt nicht nur die Optik – auch der Einsatzzweck ist entscheidend. So sind nicht alle Holzarten und Oberflächenbeschichtungen geeignet für die Verlegung in Bad und Küche oder in Verbindung mit einer Fußbodenheizung.

    Martin Mauer, Parketthändler aus Seevetal lässt seine Kunden bei der Entscheidungsfindung nicht allein. Er selbst bietet über 400 Holzarten und unzählige Oberflächenausführungen an und empfiehlt nach einer ausführlichen Beratung eine individuelle Auswahl von Produkten, die für das jeweilige Vorhaben geeignet sind. Für den Interessenten bleibt so immer noch eine enorme Auswahl und er geht mit der Gewissheit nach Hause, dass die Antikdiele aus Räuchereiche mit 3D-Bürstung und geöltem Finish, die ihm so gut gefällt, auch perfekt zu seinem Haus passt.

    Fazit: Ein Fachhändler schützt vor teuren Fehlentscheidungen und sorgt auch bei Verlegung und Pflege für lang anhaltende Freude am neuen Fußboden.

    Dieser Tipp wurde zur Verfügung gestellt von Martin Mauer, www.mauer-parkett.de.

  • Neue Dauerausstellung „Handwerk“ am Kiekeberg

    Ehestorf. Handwerkswissen für den Kiekeberg – im Freilichtmuseum in Ehestorf wird zurzeit die neue Dauerausstellung im „Haus des Handwerks“ erarbeitet. Einen besonderen Blick richtet das Museum dabei auf die Zeit von 1945 bis 1980 und auf Erfahrungen von Frauen im Handwerk. Das Team sucht jetzt Werkzeuge, Geräte und Erfahrungsberichte von Handwerkern. Ansprechpartner ist Chris Stölting aus der Abteilung Volkskunde unter der Telefonnummer 0 40/79 01 76 29 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Das „Haus des Handwerks“ bekommt eine neue Ausstellung: Im Zentrum stehen Entwicklung des Handwerks bis heute und moderne sowie fast ausgestorbene Handwerksberufe. Zu zwei Aspekten sucht das Museum Unterstützung: Die Entwicklung des Handwerks nach dem Zweiten Weltkrieg und die Rolle der Frauen. „Hier möchten wir gern mehr erfahren aus dem Alltag weiblicher Beschäftigter“, erläutert Ausstellungskurator Chris Stölting.

    Die Sicht auf Handwerkerinnen änderte sich in der Geschichte stark. Auch heute noch wird über Frauen in handwerklichen Berufen diskutiert. „Daher hoffen wir auf viele Erfahrungsberichte. Wie war es in der Ausbildung und später im beruflichen Alltag? Wie hat sich eine Meisterin durchgesetzt?“

    Außerdem werden die rasanten Entwicklungen in der Zeit von 1945 bis 1980 dargestellt: Modernisierung, Technisierung, Mobilität und Rationalisierung schlugen sich auch auf Arbeitsweisen von Handwerkern nieder. „Welche neuen Werkzeuge erleichterten die Arbeit, welche Techniken sind heute überholt, welche haben sich seit Jahrhunderten bewährt? Wir möchten hier gern möglichst viele Erfahrungen und Geschichten erzählen – und an Objekten zeigen“, sagt Chris Stölting.

    Hierbei geht es nicht nur um die Arbeit an sich, die sich zum durch Beispiel Elektroantriebe und Maschinen veränderte. Auch der Berufsalltag wandelte sich stark: Elektriker fahren mit dem Bulli zu Baustellen, Aufträge und Rechnungen wurden zunächst handschriftlich, später per Schreibmaschine und dann mit dem Computer geschrieben. „So manches blieb aber auch über Jahrhunderte fast unverändert – diese Geschichten sammeln wir auch gern!

    Die Erinnerungen werden für die Ausstellung und für das Archiv des Museums aufgezeichnet – und gehen damit in den dauerhaften Wissensschatz der Region ein. Die Objekte werden für die kommenden Jahre ausgestellt. Ab dem 20. September 2020 wird die neue Dauerausstellung dann im „Haus des Handwerks“ am Kiekeberg zu sehen sein.

     

  • Nicht kalte Wirtschaft: Harburger Handwerk übernimmt Verantwortung

    Harburg. Über 100 Handwerker konnte Peter Henning, Harburgs Bezirkshandwerksmeister, am vergangenen Donnerstag auf der Jahnhöhe beim HTB begrüßen, um beim traditionellen Grünkohlessen des Harburger Handwerks das Jahr ausklingen zu lassen.

    In seiner Begrüßungsrede ging Henning auf die Nachwuchsprobleme des Handwerks ein. Um die zu lösen, so Henning, müsse man alte Pfade verlassen und Neues wagen. Was das heiße, wolle man im nächsten Jahr beim Treffen „Handwerk.12“ besprechen. „Die Politik bitte ich: Stärken Sie die duale Ausbildung und erhalten Sie der Zulassung für den Meisterbrief. Der Mensch fängt nicht beim Abitur an“, so Henning an die anwesenden Vertreter aus Bürgerschaft und Bezirksversammlung.

    Als Festredner konnte Henning in diesem Jahr den scheidenden Präsidenten der Handwerkskammer Hamburg, Josef Katzer, gewinnen. Allerdings hielt der keine klassische Rede, sondern wurde von Ulrich Kresse interviewt. „Wir haben viel bewegt“, so Katzer im Rückblick auf seine Amtszeit. Als Beispiele nannte er unter anderem die Verjüngung in der Handwerkskammer ohne Entlassungen und dass es in der Kammer lebhafte Diskussionen gebe. Das Handwerk, so Katzer, sei nicht mit anderen Wirtschaftsbereichen gleichzusetzen. „Das Handwerk ist eben nicht kalte Wirtschaft. Ich kenne Meister, die in der Wirtschaftskrise weniger Gehalt hatten als ihre Gesellen, weil sie denen nicht kündigen wollten“, begründete er diese Unterscheidung

    Auch Harburgs neue Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen war gekommen und freute sich über die Zusammenarbeit mit Harburgs Handwerkern. „Ich werde stets ein offenes Ohr und ein offenes Wort für das Handwerk haben“, versprach sie. Es sei beeindruckend, dass 15% der Azubi im Handwerk aus dem Kreis der geflüchteten. Das zeige, dass das Handwerk integriere. Auch Deutschkurse würden durch Handwerk gefördert, es gebe Hilfe bei der Wohnungssuche. „Das geht weit über das hinaus, was man als Ausbildungsbetrieb leisten muss“, so Fredenhagen.

    Einen besonderen Moment konnten die Gäste erleben, als Dierk Eisenschmidt die neuen, von Tischlermeister Hans Wolter-Welle in mühseliger Arbeit hergestellten Intarsien mit den Symbolen der Gewerke vorstellte.

  • Parkett: Welches Muster passt am besten?

    Ratgeber. Wer sich einen edlen Parkettboden wünscht, denkt in der Regel zuallererst über die Oberfläche nach: Eiche oder Nussbaum? Geölt oder lackiert? Gebürstet oder glatt? Dabei ist es fast noch wichtiger, sich über das passende Verlegemuster Gedanken zu machen. Denn noch mehr als die Oberfläche entscheidet die Struktur des Fußbodens über den Gesamteindruck des Raumes. Ein Fischgrätmuster passt einfach nicht zu engen Räumen, auch wenn es noch so trendig ist. Genauso wenig wie ein eleganter Schiffsboden, der zwischen antiken Bauernmöbeln einfach deplatziert wirkt.

    Unser Tipp: Beherzigen Sie zuerst einmal ein paar einfache Regeln!

    - Kleine Räume wirken weiträumiger, wenn man das Parkett im 45-Grad-Winkel verlegt und eher kleine Stabgrößen wählt.
    - Unruhig möblierte, winklige oder ungleichmäßig ausgeleuchtete Räume wirken ruhiger mit strengen, parallelen Verlegemustern wie z.B. dem englischen Verband.
    - Interessante Muster wie Fischgrät- oder Flechtmuster entfalten ihre dreidimensionale Wirkung am besten auf möglichst großen freien Flächen.
    - Die Verlegung parallel zu einer Wand streckt Räume und lässt sie großzügiger wirken. Soll ein Raum optisch verkürzt werden, empfiehlt sich die Verlegung quer zur längeren Raumachse.
    - Auch wenn deutliche Fasen an den Kanten gerade „in“ sind: Wenn Sie das Parkett parallel zum Lichteinfall verlegen, bleiben diese dezenter und fallen nicht so sehr ins Auge.

    Das richtig gewählte Verlegemuster verleiht dem Raum seinen Charakter und sollte noch vor oder zumindest zeitgleich mit der Auswahl der Oberfläche entschieden werden. Verzichten Sie dabei nicht auf den Rat eines erfahrenen Fachmanns.

    Dieser Tipp wurde zur Verfügung gestellt von Martin Mauer Parketthandel aus Seevetal. Mehr Informationen auf: www.mauer-parkett.de

  • Rückert rückt an – seit 45 Jahren

    Harburg/Wilhelmsburg. Jubiläum bei Arnold Rückert GmbH: Seit 45 Jahren sorgt der Heizungs- und Sanitärbetrieb für warme Häuser und moderne Bäder. Am 1. September 1974 eröffnete Arnold Rückert seinen Betrieb – in einer 2½ Zimmerwohnung in Neuwiedenthal, mit zuletzt vier Garagen zur Materiallagerung und einem gebrauchtem ‚Hanomag‘ Transporter. „Der 1. September damals war auch ein Sonntag", so der Firmengründer. Sohn Lars Rückert erinnert sich noch gut an die Anfangszeit: „Wenn eine Lieferung ankam, mussten mein Bruder und ich abwechselnd runter und die Garagen aufschließen, damit die Ware hineingebracht werden konnte.“

    Aus dem Ein-Mann-Betrieb von damals entwickelte sich schnell eines der führenden heizungs- und Sanitärunternehmen der Hansestadt und des Landkreises. „Die Eröffnung des neuen Elbtunnels im Januar 1975 war verkehrstechnisch ein Segen für uns alle“, so Arnold Rückert. Mitte des Jahres kam dann auch der erste Monteur in die Firma und Anfang 1978 zog die Arnold Rückert GmbH in den neuen Firmensitz an der Harburger Außenmühle. Mehr Büroraum und eine große Werkstatt ermöglichten das Wachstum des Betriebes. „Dann die Zeit, als Altenwerder umgesiedelt wurde und wir alle Hände voll zu tun hatten“, erinnert man sich bei Rückert. ‘"Fast wie heute."

    Im Jahr 1988 erfolgte schließlich der Umzug an den großzügigen Standort in der Schmidts Breite in Wilhelmsburg. Andreas Schuhmann, der seit 1987 als Monteur dabei war, wurde 2002 zum Geschäftsführer und in 2006 übernahm Diplom- Ingenieur Lars Rückert den Platz seines Vaters in der Geschäftsleitung. Über 80 Mitarbeiter sind es heute im Rückert-Team, die in den blauen Service-Wagen mit der knallgelben Schrift durch die Stadt und das Umland fahren um bei Heizung und Bad zu helfen. Rückert arbeitet mittlerweile an den größten Bauvorhaben in der Stadt, aber wenn einer der vielen Privatkunden eine Bitte hat, heißt es wie vor 45 Jahren: Rückert rückt an!

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