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HTB

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  • (Harburg) Unter den rund 150 geladenen Gästen aus Politik, Sportverbänden und Wirtschaft der Neujahrsparty des Harburger Turnerbunds im Sportpark Jahnhöhe befanden sich unter anderem der Bundestagsabgeordnet Metin Hakverdi (SPD), der Präsident des Hamburger Spotbundes, Dr. Jürgen Mantell, und der CDU-Fraktionschef in der Harburger Bezirksversammlung, Ralf-Dieter Fischer.

    Der Präsident des Harburger Turnerbunds, Michael Armbrecht, ließ in seiner Neujahrsansprache das vergangene Jahr Revue passierenund hob besondere sportliche Erfolge des Vereins hervor. Als beste Mannschaft des Jahres wurde die Jazz-und-Modern-Dance-Gruppe „Tanzraum" ausgezeichnet, die bei nationalen und internationalen Wettkämpfen hervorragende Platzierungen erreicht hatte. Der HTB ist stolz darauf, in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften im Hallenradsport ausrichten zu dürfen.

    Bezirksamtsleiter Thomas Völsch dankte dem HTB für sein nicht nur sportliches, sondern auch gesellschaftliche Engagement. Als Festredner unterstrich das langjährige HTB-Mitglied und der ehemalige Präsident der Hamburger Handwerkskammer, Peter Becker, die Bedeutung des Ehrenamts.

    HTB-Karate-Chef Ralf Becker schließlich warb in einer mitreißenden Ansprache um finanzielle Unterstützung des Projekts, gleich fünf Karatesportler des HTB auf eine Olympiateilnahme in Tokio im Jahr 2020 vorzubereiten.

  •  Harburg. Am Freitag, 2. Februar, wird der Harburger Turnerbund (HTB) ein Fußballturnier für Mädchen und Jungen unter dem Motto „Integration durch Sport" in der Sporthalle am Heimfelder Hans-Dewitz-Ring 21 veranstalten. Bereits zum vierzehnten Mal findet unter dem Motto „Fußball statt Schule - Integration durch Sport" ein Fußballturnier statt, das in Harburg mittlerweile zu einer festen Institution am schulfreien Tag am Anfang des Jahres geworden ist. Das Turnier wird von der offenen Sportgruppe des Jugendcafés Eißendorf des HTB in Kooperation mit dem Bezirksamt Harburg für Mädchen und Jungen von 10 bis 14 Jahren organisiert.

    Es werden wieder rund zehn Teams aus Schulen und Jugend- und Mädcheneinrichtungen teilnehmen. Gespielt wird von 9 bis 13:30 Uhr. Im Anschluss an das Turnier findet ab 13:45 Uhr die Siegerehrung statt.

    Dr. Anke Jobmann, Dezernentin für Soziales, Jugend und Gesundheit: „Sportveranstaltungen sind nicht allein sportliche Betätigung. Sie sind vielmehr auch Veranstaltungen der Begegnung und Kommunikation. Im Sport erlebte Erfahrungen und erworbene Kontakte sind sinnvoll und nützlich, sie bieten darüber hinaus auch vielfältige Integrationsmöglichkeiten. Kinder und Jugendliche verschiedener Kulturen finden beim Sport zueinander. Tugenden wie Teamgeist und Fairness fördern dabei die Gemeinschaft und soziale Integration. Das Programm „Integration durch Sport“ unterstützt das Verständnis füreinander und hilft auf spielerische Weise, das friedliche Zusammenleben in unserem Bezirk zu verbessern.

    Die Pokale und Bälle wurden, wie in den vergangenen Jahren auch, durch den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Bezirksamts Harburg zur Verfügung gestellt. Bei der Siegerehrung werden Michael Armbrecht, Präsident des Harburger Turnerbunds, Torsten Schlage, HTB-Geschäftsführer, Dr. Anke Jobmann, Dezernentin und Thomas Thomsen, Fachamtsleiter, die teilnehmenden Kinder mit einem kleinen Pokal ehren und den erfolgreichsten Teams einen Siegerpokal sowie Fußbälle überreichen.

  • Harburg. Den HTB-Fußball-Juniorinnen steht einer der Höhepunkte der Bundesliga-Saison bevor. Die HTB-Mädels empfangen am Sonnabend, 7. Dezember (Anpfiff um 14 Uhr), den HSV im Sportpark Jahnhöhe. Auf dieses große Derby freuen sich die Spielerinnen von Teammanager Can Özcan schon seit Wochen. In diesem Bundesliga-Derby ist sicherlich das HSV-Team der Favorit, jedoch rechnen sich auch die Gastgeberinnen Chancen auf mindestens einen Punkt aus.

    Mit bislang zwei Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen sind die HTBerinnen nach zehn Spielen nicht ganz zufrieden mit dieser Bundesliga-Zwischenbilanz, aber die Mannschaft ist überzeugt, dass sie in den noch ausstehenden Spielen etwas mehr Glück haben wird als bisher. Mit zehn Punkten liegt das HTB-Team vier Punkte vor Aurich, die einen Abstiegsplatz belegen.

    Aus den restlichen acht Spielen benötigen die HTB-Juniorinnen fünf bis sechs Punkte, wenn sie nicht in Schwierigkeiten kommen wollen. Die müssten reichen, um nicht abzusteigen. Can Özkan, Teammanager der Juniorinnen-Bundesliga-Elf und Abteilungsleiter Frauen- und Mädchenfußball im HTB: "Wir hoffen auf viele Zuschauer auf der Jahnhöhe. Der HSV hat sicherlich den besseren Kader und das bessere Team. Wir haben jedoch das Herz, was im Fußball mit am wichtigsten ist. Wir können zwar keinen Sieg versprechen, aber wir werden alles geben, damit wir mit einem guten Ergebnis aus diesem Derby mit dem HSV herauskommen."

    Die HTBerinnen hoffen auf gutes Wetter und freuen sich auf viele Zuschauer - der Eintritt zum Spiel ist übrigens frei.

  • Harburg/Iserlohn. Am vergangenen Wochenende (11./12. Mai) waren die Soccerbees (HTB-B-Mädchen) in Iserlohn. Einmal, um sich gegen den Bundesligisten FC Iserlohn zu messen und zum anderen, um den Zusammenhalt zu stärken. Beides ist glänzend gelungen. Die gute Partylaune der Mädels begann schon auf der Hinfahrt in den Bussen. Während der Fahrt, die mit Staus rund fünf Stunden lang dauerte, lernten die beiden Fahrer sämtliche Texte von der Musik der Mädels auswendig.

    Beim Vergleich mit dem Bundesligisten Iserlohn wurden alle 18 HTB-Mädels eingesetzt. Das Spiel über 3 x 30 Minuten ging 3:3 aus - jedes Drittel jeweils mit 1:1. Wenn die HTBerinnen etwas ausgeruhter und entspannter gegangen wären und wenn weniger ein- und ausgewechselt worden wäre , wäre vielleicht etwas mehr drinn gewesen. Die Tore der HTB-Mädchen schossen Lana, Lena G. und Beyza.

    Viel wichtiger als das Ergebnis war es, dass die Harburger B-Mädchen recht gut mithalten konnten. Die Betreuer: "Spiele bringen der Mannschaft immer einen Schub nach vorn."

    Hinterher gab es mit beiden Teams ein gemeinsames Grillfest. Dafür bedankten sich die Harburger Spielerinnen und Betreuer mit einen herzlichen Dankeschön bei den Eltern der Iserlohner Mädels.

    Ein gemeinsames Fußballtennis-Spiel brachte die Kickerinnen der beiden Teams einander näher. Als die Mädels langsam müde wurden, tauschten sie viele Erfahrungen und Erlebnisse mit den gegnerischen Trainer Simon sowie Manager Dorian aus. Es wurde viel gelacht. Die Wünsche, Spieler der gegnerischen Mannschaft zu verpflichten, wurde sorgten für weitere Heiterkeit. Nur über die Ablösesumme konnte keine Einigung erzielt werden.

    Ein weiterer Höhepunkt der Ausfahrt in Deutschlands Westen war das Früstück bei McDonalds. Danach ging es nach Dortmund zum Fußballgolf. Dort begleiteten uns Iserlohn Trainer Dorian und Simon. Auf der Rückfahrt ging die Party in den Bussen weiter. Gegen 21 Uhr waren die HTBerinnen mit lauter Musik auf dem HTB-Parkplatz. Fazit: Ein gelungener Ausfahrt, bei dem die Mädels viel Spaß hatten.

     

  • Harburg. Wer noch ein passendes Weihnachtsgeschenk sucht - hier ist ein Vorschlag: Verschenken Sie doch einen Gesundheitskurs-Gutschein.

    In den Kursen Pilates, Yoga und Rücken hat der HTB noch an unterschiedlichen Tagen freie Plätze. Fragen zu Terminen und Anmeldungen sind beim Harburger Turnerbund (HTB) unter der Telefonnummer 0 40/79 14 33 23 oder unter www.harburger-turnerbund.de/wellnesshtb
    zu erfahren.

  • Harburg. Während es in Russland ab Donnerstag, 14. Juni, um die Fußball-Weltmeisterschaft geht, wollen die Soccerbees vom Harburger Turnerbund (HTB 1. B-Mädchen) jetzt nach dem Gewinn des Hamburger Meistertitels auch norddeutsche Meister werden und damit in die B-Mädchen-Bundesliga aufsteigen. Wie ausführlich in bib berichtet, wurden die Soccerbees mit dem 10:1-Kantersieg gegen Ellerau am letzten Spieltag Hamburger Ttelträger - vor den Teams vom Eimsbüttler TV und Condor.

    Damit qualifizierten sich die HTB-Nachwuchskickerinnen für die beiden Spiele zur Norddeutschen Meisterschaft gegen die Mannschaft von Spielvereinigung Aurich, was beim Titelgewinn gleichzeitig den Aufstieg in die B-Mädchen- Bundesliga bedeutet. Die Voraussetzungen und die Bewerbung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) mussten wegen der strengen Kriterien schon bis zum 15. März beantragt werden. Die wurden vom Harburger Turnerbund aber rechtzeitig und korrekt erfüllt.

    Da Schleswig-Holstein und Bremen kein Team gemeldet hatten, wird die Norddeutsche Meisterschaft und die Relegation zur Bundesliga zwischen dem HTB und der Spielvereinigung Aurich ermittelt. Es gibt ein Hin- und ein Rückspiel. Das Hinspiel findet am Samstag, 16. Juni, ab 16 Uhr im Sportpark Jahnhöhe am Vahrenwinkelweg 28 statt.

    Das Rückspiel beginnt eine Woche später, am Samstag, 23. Juni, um 16 Uhr in Aurich. Trainer Can Özkan: "Wir werden alles dran setzen, damit es künftig in Harburg Bundesliga-Fußball geben wird. Wir hoffen am Sonnabend auf zahlreiche Besucher auf der Jahnhöhe. Der Eintritt ist kostenlos. Es wird ein Rahmenprogramm mit Musik geben. Und hoffentlich spielt auch das Wetter mit."

     

     

  • Harburg. Der Harburger Turnerbund hat - wie ausführlich bei besser im blick berichtet - mit Heinz Schwede und Karl-Heinz Knabenreich nicht nur zwei verdiente Aktive zu neuen Ehrenmitgliedern ernannt, sondern auch eine ganze Reihe von Mitgliedern für ihre langjährige Treue gedankt und ausgezeichnet. Die HTB-Spitzenreiter unter den treuen Mitgliedern sind Rolf Gröger, der dem Verein seit nunmehr 79 (!) Jahren angehört, Ludwig Ebeling (78 Jahre lang Vereinsmitglied) und Elke Bollow, die dem HTB seit nunmehr 75 Jahren angehört.

    Ebenfalls vom HTB-Präsidium geehrt wurden Peter Schulz (75 Jahre Mitglied im Verein), Günter Balon (goldene Nadel und seit 70 Jahren Vereinsmitglied), Rudolf Bartels, Udo Wildner, Dieter Krafack (alle drei jeweils seit 65 Jahren HTB-Mitglieder) und der ehemalige HTB-Vorsitzende Karl "Kalle" Schult, der vor nunmehr 60 Jahren Turnerbündler wurde.

  • Harburg/Moorburg/Winsen. Seine Familie, sein großer Freundeskreis und nicht zuletzt auch die Mitglieder des Harburger Turnerbunds (HTB) trauern um einen aufrechten und engagierten Menschen und Sportler, der am 5. April im Alter von 77 Jahren überraschend gestorben ist: Horst Challier, der in den zurückliegenden Jahren in Winsen gelebt hat. Erst vor wenigen Wochen hatte er noch miterlebt, wie seine geliebte Frau gestorben war.

    Horst Challier war ein ehemaliger und langjähriger Spieler und Funktionär, der sich um den Verein große Verdienste erworben hat. Von den ungezählten bekannten HTB-Spielern, die später als Trainer oder Mandatsträger dem Fußball verbunden geblieben waren, gehörte Horst Challier, der als Mittelstürmer vom TSV Moorburg im Jahr 1966 zum HTB kam, bis 1971 blieb und anschließend im Landkreis Harburg für den TV Welle auf Torejagd ging. Seine Mitspieler waren damals unter anderem die HarburgerFußballgrößen Manni von Soosten, Rolf Renck, Udo Pandikow und Ulli Fastert.

    1979 kehrte er zum Harburger Turnerbund zurück und spielte fortan für die 5. Herren, dem Sammelbecken der ehemaligen HTB-Ligaspieler - für die er in seiner ersten Spielserie sagenhafte 99 Tore köpfte und schoss. Später schlossen sich für Challier noch einige Jahre bei den „Alten Herren“ und bei den HTB-„Senioren“ an. Horst Challier war ein typischer Strafraumspieler, der dank seiner kräftigen Statur über ein großes Durchsetzungsvermögen verfügte.

    Ab 1988 war Horst Challier, der nach außen für einige Menschen immer ein wenig „knurrig“ wirkte, ein sehr erfolgreicher HTB-Ligaobmann. Er besaß ein besonderes Gespür für talentierte Spieler. So lotste er bis 2003 etliche namhafte Kicker wie beispielsweise Torjäger Thomas Thiessen, Thomas Kreibich, Helge Mau, Klaus Kock, Sven Timmermann, Thorsten Bettin, Bodo Blank, Kai Dittmer zur Jahnhöhe. In dieser Zeit spielte die HTB-Ligamannschaft, die er straff führte, eine gute Rolle in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Nach dem Gewinn der Hamburger Meisterschaft musste sie dann allerdings aus finanziellen Gründen im Jahr 2003 vom Spielbetrieb zurückgezogen werden.

    In seiner Zeit als HTB-Obmann waren „Manni“ Hoffmann, „Buffy“ Schmidt, Uwe Knodel, Bert Ehm, Thorsten Bettin und Rainer Wasielke Trainer und Weggbegleiter beim Harburger Traditionsverein. 2003 siedelte Horst Challier nach Winsen um und war dann für einige Jahre für den TSV Winsen erfolgreich im Jugendfußballbereich tätig.

  • Harburg. Der Harburger Turnerbund hat während seiner Mitgliederversammlung im HTB-Sportpark Jahnhöhe Heinz Schwede aus der Fußball- und Tennisabteilung zum neuen Ehrenmitglied ernannt. Klaus Buchholz, ehemaliger langjähriger Vizepräsident und excellenter Kenner des Vereins, hielt eine bewegende Laudatio auf Heinz Schwede, der sich in den vergangenen fast vier Jahrzehnten viele Verdienste beim HTB erworben hatte. Klaus Buchholz: „Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das,was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.“ Heinz Schwede, der als Fußballer bekannt für einen gelegentlich körperbe-tonten, schonungslosen Einsatz war, mit dem er seinen Gegenspielern auch schon mal weh tun konnte.

    Als er sich 1979 dem HTB anschloss, atmeten die Turnerbund-Ligakicker auf - Heinz Schwede war jetzt Mitspieler - und kein unbequemer Gegner mehr. Dass sich der rustikale Verteidiger später einmal im Ehrenamt sogar zum kreativen Spielmacher entwickeln und den größten Strukturwandel der HTB-Fußballabteilung seit ihrer Gründung mitgestalten würde, war damals eher nicht absehbar. Jedoch bereits Mitte der 1980iger-Jahre, als einige der heutigen Präsidiumsmitglieder noch die Schulbank drückten und die einst so glorreiche HTB-Jugendabteilung mit lediglich drei Nachwuchs-Mannschaften in der Bedeutungslosigkeit herumdümpelte, begann Heinz Schwede als Jugendtrainer seine ehrenamtliche Laufbahn.

    1992 übernahm er dann zusätzlich noch die Leitung der Jugendabteilung und sorgte gemeinsam mit den Trainern und Betreuern für einen nachhaltigen
    Aufschwung. Das Turnerbund-Jammertal war durchschritten, nachdem die Aktion „Mein Freund ist Ausländer“ unter seiner Führung erfolgreich umgesetzt war und vom DFB mit dem renommierten „Sepp-Herberger-Preis“ belohnt wurde.

    Von 1998 an erlebte Heinz Schwede seine wohl aufregendste Zeit beim HTB, in der er sich als 2. Vorsitzender vorrangig um die "teure" Oberligamannschaft kümmerte, die sich auf sehr dünnem Eis bewegte und schließlich 2003 wegen fehlender finanzieller Mittel aufgelöst werden musste. Enttäuscht von den maßlosen Forderungen der damaligen Spieler nahm sich Schwede eine Auszeit, wandte sich als Einzelkämpfer dem Spiel mit den kleinen gelben Filzbällen in der HTB-Tennisabteilung zu und trug nur noch für sich selbst Verantwortung - im Beruf als selbstständiger Versicherungskaufmann.

    Extern schwadronierten einige Harburger aus Stadt und Land schon vom Ende einer langen HTB-Tradition - intern mussten sich die HTB-Fußballer mit der unmissverständlichen Vorgabe vertraut machen, keine Alimentierungen mehr durch den Gesamtverein zu erhalten. Sie erledigten ihre Hausaufgaben und richteten ihren Fokus von nun an auf die intensive Jugendförderung - auch mit dem Ziel, den im Bau befindlichen Sportpark Jahnhöhe zur Ausbildungsstätte für den eigenen Nachwuchs zu entwickeln.

    Nachdem der damalige HTB-Fußball-Abteilungsleiter Günter Wietrek 2009 überraschend verstorben war, ließ sich Heinz Schwede davon überzeugen, seinen einsamen Selbstversuch auf der roten Asche zu beenden und die Gesamtverantwortung zu übernehmen. Im Jahr 2010 organisierte er zum 100-jährigen Bestehen der Abteilung eine glänzende Jubiläumsfeier, die dem HTB in der Öffentlichkeit wieder ein positives Image verschaffte und den Kickern neues Selbstbewusstsein einhauchte.

    Mit den hervorragenden Rahmenbedingungen, die ihnen die neue Sportanlage nun bot, entwickelten sich die Fußballer zur mitgliederstärksten HTB-Abteilung. 33 Mannschaften befinden jetzt sich im Spielbetrieb, an dem auch seit einigen Jahren sehr erfolgreich fünf Mädchen- und Frauenteams teilnehmen. Die Jugendlichen profitieren von der leistungsbezogenen Ausbildung durch ihre qualifizierten Trainer und gewannen Meisterschaften und Pokale in vorher nie gekannter Zahl.

    Honoriert wurde dieser erfolgreiche Werdegang mit der Verleihung des „Uwe-Seeler-Preises“. Der Glanz dieser Senatsauszeichnung, die Rolf Ludwig als
    HTB-Jugendobmann 2014 für unsere großartige Jugendarbeit im Hamburger Rathaus entgegennahm, fiel naturgemäß auch auf den Abteilungsleiter Schwede, der in den zurückliegenden Jahren mehrfach geehrt wurde - vom HTB mit der Goldenen Nadel, die Silberne Nadel erhielt er vom Hamburger Fußball-Verband und der DFB steckte ihm die Verdienstnadel ans Revers und überreichte zudem einen Ehrenamtspreis.

    Aktionismus ist für Heinz Schwede ein Fremdwort, und seine Gabe, unbequeme Dinge auch einfach mal auszusitzen, mag manchen Vertrauten an den Rand der Verzweiflung getrieben haben, aber mit seiner allgegenwärtigen Präsenz, seiner Unaufgeregtheit und seinem moderierenden Führungsstil steuerte er seine Abteilung standhaft auch durch stürmische See und übergab sie 2017 wohlgeordnet in jüngere Hände.

    Als am 30. Mai vergangenen Jahres der gern mit einem beliebten Karnevalsschlager aus den 50er-Jahren weinselig herbeigesungene Weltuntergang wieder
    einmal ausgeblieben war und Schwede sich am Tag danach von seinem Amt verabschiedete, machten erfreuliche Nachrichten die Runde - die Saat intensiver
    Jugendförderung war nämlich aufgegangen und nun begann die Erntezeit. Mit den HTB-„Eigengewächsen“ qualifizierten sich die Frauen und Männer für die
    Landesliga, die A- und B-Jugendlichen traten in der Oberliga an und mit der C-Jugend bewährte sich erstmals sogar eine Mannschaft überregional.

    Es war ein perfekter Tag des Abschieds für einen sichtlich gerührten, engen Freund und BV-Bruder, dessen Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, von seinen
    Weggefährten stets loyal und mit Freude unterstützt wurde. In der nunmehr 108-jährigen Geschichte der Fußballabteilung gibt es keinen Mandatsträger, der wie Heinz Schwede zunächst als Ligaspieler und Jugendtrainer, dann alsJugendobmann und später als 2. und 1. Vorsitzender einen vergleichbarenWerdegang aufweisen kann.

    Der Harburger Turnerbund ist Heinz Schwede für seinen außerordentlichwertvollen ehrenamtlichen Einsatz zu großem Dank verpflichtet. In Würdigung und Anerkennung seiner langjährigen, herausragenden Verdienste hat das Präsidiumbeschlossen, ihn zum neuen Ehrenmitglied zu ernennen.


  • Harburg. Beim renommierten internationalen Fußballturnier in Ommen (Niederlande) haben die U11-Spieler des Harburger Turnerbunds (HTB) ein weiteres Mal großartige sportliche Leistungen gezeigt. Nach erfolgreichen Spielen in der Gruppenphase ging es für die "Zebras" im Halbfinale wieder gegen die Gastgeber vom OSZ Ommen. Beide Mannschaften hatten sich bereits in den vergangenen Jahren spannende Duelle auf dem Spielfeld geliefert. So war es auch diesmal wieder. Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich ein sehr intensives und hochklassiges Fußballspiel vor zahlreichen Zuschauern.

    Acht Spielminuten vor Abpfiff gingen die starken Niederländer in Führung und fühlten sich bereits als der sichere Sieger. Doch die jungen Harburger kämpften unverdrossen weiter und erzielten schließlich den vielumjubelten und verdienten Ausgleich durch Stürmer Ferdinand. Die geschockten Gastgeber antworteten mit weiteren Angriffen, die jedoch alle von der großartigen HTB Abwehr mit ihrem herausragenden Torwart Elom abgewehrt wurden. Und kurz vor Schluss war es dann erneut Ferdinand, der das 2:1-Siegtor für die Harburger erzielte.

    Der Jubel kannte nun keine Grenzen mehr. Spieler, Trainer und Betreuer sowie zahlreiche Spieler-Eltern lagen sich jubelnd in den Armen. Finaaaaale! Der große Traum war erneut Wirklichkeit geworden! Hier wartete jedoch der starke TSV Bassum aus Niedersachsen auf die "Zebras". Diese jahrgangsältere Mannschaft ließ den inzwischen recht müden Harburgern keine Chance und so mussten sich die tapferen HTBer mit 4:1 geschlagen geben. Mit dem 2. Platz hat die HTB Mannschaft abermals einen großen sportlichen Erfolg erzielt und Harburg würdig in den Niederlanden vertreten. Als Stürmer Ferdinand von der Turnierleitung als bester Torschütze des Turnieres ausgezeichnet wurde, lächelten alle schon wieder glücklich und blickten stolz in die vielen Kameras.

  • Harburg. Funtionelles Kraftaufbau-Training nach oder in der Rehabilitation ist ausgesprochen wichtig. Unter Fachkundlicher Anleitung durch Reha-Trainerin Sigrid Kliemchen erlernen die Rehateilnehmer/innen auch beim Harburger Turnerbund, wie sie sich selbst helfen könnten.

    In den Kursen werden diverse Übungen erlernt, die Kraft, Beweglichkeit, Koordination und die Ausdauer deutlich verbessern. Erklärungen und Tipps für den Alltag werden dabei ebenso vermittelt.  Der Tipp von Sigrid Kliemchen: "Die Teilnehmer/innen sollten möglichst regelmäßig am Rehasport teilnehmen, denn nur so kann sich der Körper anpassen. Außerdem sollten die Teilnehmer/innen auch zu Hause weiter trainieren."

    Die Kosten werden über eine ärztliche Verordnung von der Krankenkasse übernommen. Beim HTB wird schon seit mehr als zehn Jahren Rehasport angeboten. Weitere Fragen beantwortet Torsten Schlage unter der Telefonnummer 0 40/79 14 33 23.

  • Harburg. Zum zweiten Mal heißt es am Samstag, 11. August 2018, „HTB Rockt“. Denn dann wird im Sportpark Jahnhöhe ab 14 Uhr den Gästen ordentlich was auf die Ohren gegeben. Mit der Betty Fort Houseband, Mecki & Friends und Querbreit hat der Harburger Turnerbund (HTB) wieder drei tolle Bands organisiert, die die Konzertbesucher unterhalten werden.

    Betty Fort Houseband

    2018 08 06 htb rockt1Sie sind wieder aus der Anstalt abgehauen, um mit ihrem Cover-Rock beim HTB Rockt den Aufschlag zu machen. Andre „The Animal“ Bartels (Drums), Ralf “Voice” Wiegels (Vocals und Percussion), Kenny “Dack Janiels” Hospach (Bass, Percussion und Vocals), Henning “Richie Sambucca” Ramke (Gitarre und Harp), Alex “Slowhand” Stoldt (Gitarre) und Piet “Genever” Koenekoop (Orgel und Keyboard) spielen Songs von AC/DC, den Rolling Stones, Billy Idol, U2, Clapton über Status Quo, den Beatles, Black Crowes und CCR bis hin zu Lynyrd Skynyrd, Metallica und ZZ Top.

    Mecki & Friends

    2018 08 06 htb rockt2Mecki & Friends, das sind vier erfahrene Musiker, die sich aus verschiedenen Gruppen zusammengefunden haben und die „ihre“ Roaring Sixties und die Folgezeit mit Rock’n Roll, Pop, Soul und Rhythym & Blues nicht neu erfinden, sondern der Musik die Spielfreude und Genialität des Einfachen zurückgeben.

    Querbreit

    Die Hamburger Cover-Rock-Band „Querbreit“ spielt die bekanntesten Rockklassiker mit viel Spaß und unbändiger Spielfreude. Querbreit, das ist ein Querschnitt durch die Welt der coolen Konzerte, der Festivals und der handgemachten Musik. Eine Zeitreise durch die Rockmusik.

    Eintrittskarten für das Konzert gibt es für 9,50 Euro in der Geschäftsstelle des Harburger Turnerbundes (Vahrenwinkelweg 28, 21075 Hamburg). Beginn ist 14 Uhr, ab 13 Uhr ist Einlass.

  • Harburg/Jesteburg/Buchholz. Am vergangenen Wochenende gab es für die HTB-Mädchen einen doppelten Einsatz. Am Samstag spielten sie gegen das Team des VfL Jesteburg, das sonst in der Frauen- Regionalliga antritt. Dass es ein ungleicher Wettbewerb werden sollte (mit drei C-pflichtigen Mädchen und ohne drei fehlende Stammspielerinnen), wussten Trainer und Betreuer schon vorher.

    Trotzdem sollte gespielt werden. In der ersten Halbzeit hielten die HTB-Mädels noch gut mit und gingen sogar in Führung. Am Ende gewann die Dynamik, Routine sowie die spielerische Klasse der Jesteburgerinnen.

    Aber geschenkt haben die HTBerinnen den Jesteburger Frauen aus der Regionalliga nichts. Das Spiel endete erwartungsgemäß mit 1:9 (1:3). HTB-Trainer Can Özkan: "Keines unser Mädchen braucht sich zu schämen, Aus Spielen gegen solche Gegner wird gelernt."

    Am nächsten Tag sollten die HTB-Mädels bei den Damen Masters in Buchholz ran. Ein hochkarätiges Turnier mit Teams aus der Frauen-Regionalliga und -Oberliga. Es begann gut: 4:1 gegen den Veranstalter BFC Buchholz, 3:2 gegen Werder Bremen (B-Bundesliga). Es folgte ein 1:2 gegen Victoria Hamburg . DIe beiden Gegentore fielen in den letzten zwei Minuten nachdem die HTBerinnen in Führung gegangen waren. Aber schon vor dem Spiel war die Quali zur nächsten Runde sicher.

    In der Zwischenrunde zur Meisterschaftsrunde ging es zuerst gegen Holstein Kiel und Henstedt- Ulzburg (beide Frauen-Regionalliga). Beide Spiele gingen mit 1:2 verloren. Kurios dabei, dass beide Spiele in den letzten Sekunden vergeben wurden. Gegen Henstedt-Ulzberg hatten die HTBerinnen sogar dominiert und waren in Führung gegangen.

    Die Gegnerinnen im letzten Spiel waren die Mädels vom Eimsbütteler TV (Frauen-Oberliga). Hier waren die HTB-Spielerinnen eindeutig die bessere Mannschaft und gingen auch in Führung. Es war eine Frage der Zeit mit dem Tor Nummer 2 und Nummer 3. Es ging aber wieder anders aus: Das HTB-Team kassierte Sekunden vor Schluss den Ausgleich. Somit wurden Harburgerinnen "nur" Grupenvierter.

    Wenn die Spiele statt 12 Minuten nur 10 Minuten gedauert hätten, wären die Ergebnisse sicherlich anders ausgefallen. Das Spiel um Platz 7 und 8 verloren die HTB-Soccerbees mit 2:3 im Neun-Meter-Schießen.

    Fazit: In allen Spielen waren die Mädels zum Teil gleichwertig, teilweise sogar besser. Manchmal reicht das schöne Spiel einfach nicht aus. Trotzdem waren das Trainerteam um Svenja Busies und Can Özkan sowie die mitgereisten Eltern und Großeltern sehr stolz auf die HTB-Mädels.

    Als bei der Siegerehrung außer den Pokalen und Bällen auch eine Flasche Sekt überreicht wurde, gab es ein großes Gelächter, als ein Vater einer HTB-Spielerin sagte: "Frag mal, ob wir den Sekt nicht gegen 10er-Packung Capri Sonne tauschen können."

     

  • Harburg. Das B-Mädchen-Fußball-Team vom Harburger Turnerbund hat seine Chance, noch den Meistertitel in der Verbandsliga zu erreichen, genutzt. Die HTB-Mannschaft bezwang den eigentlich favorisierten Tabellenführer ETV beim Gipfeltreffen auf der Jahnhöhe mit 4:2 und setzte sich damit in der Partie Zweiter gegen Erster überraschend durch, obwohl die Gäste aus Eimsbüttel im Topspiel 2:0 in Führung gegangen waren.

    Durch den insgesamt hochverdienten Sieg in einem Spiel auf hohem Niveau haben es die HTB-Mädchen geschafft, bis auf einen Punkt zum Spitzenreiter aufzuschließen. Bei einer Niederlage wäre der ETV vorzeitig Meister geworden. Aber das haben die HTB-Spielerinnen trotz des Rückstands verhindert. Bei den jetzt noch zwei ausstehenden Partien für den HTB und nur noch einem für die ETV-Mannschaft haben es die Turnerbund-Mädels jetzt selbst in der Hand, en Titel in der Verbandsliga zu gewinnen.

    Bei schönsten Frühlingswetter hatten zahlreiche Zuschauer den Weg zur Jahnhöhe gefunden, darunter auch die Mitglieder des "Lewandowski-Fanclubs" - und die sorgten für eine tolle Stimmung. Allerdings mussten die Gastgeberinnen auf die Dienste von Aliyah und Simay verzichten, die beide verletzungsbedingt passen mussten.

    Die beiden Verbandsliga-Spitzentteams boten den Besuchern ein richtig gutes Juniorinnen-Spiel. In der 10. Minute lagen die HTBerinnen nach einem Konter der Gäste (leicht abseitsverdächtig) mit 0:1 zurück. In der 32. Minute dann der nächste Rückschlag: Nach einem Distanzschuss stand es auf einmal 0:2. Die Gastgeberinnen machten das Spiel und die Gäste schlugen eiskalt zweimal zu. War es das schon mit den Titelträumen?

    Aber die Harburgerinnen gaben nicht auf und wurden dafür in der letzten Minute der ersten Hälfte belohnt, als Lena Beyza bediente und diese dann den 1:2-Anschlusstreffer markierte.

    In den zweiten 40. Minuten brannten die Gastgeberinnen ein wahres Feuerwerk ab. Das HTB-Team wollte auf jeden Fall den Sieg. Eine kämpferisch überragende Einstellung der gesamten Mannschaft führte dazu, das das Spiel tatsächlich gedreht wurde. In der 60. Minute erzielte Lena G. den Ausgleich nach einer Ecke. Fünf Minuten vor Schluss erzielte wiederum Beyza mit einem Schuss aus 20 Metern die 3:2-Führung. Als alle den Abpfiff herbei sehnten, bedient Ola nochmals Lena G., die den Endstand von 4:2 markierte.

    Das vorletzte Punktspiel steht am Sontag, 27. Mai, in Pinneberg an. Eine Woche später geht es auf der Jahnhöhe gegen Ellerau. Der Titelgewinn ist sicher, wenn beide Spiele gewonnen werden. Die Harburger drücken den HTB-Mädels die Daumen.

  • Harburg. Trotz der 1:3-Heimniederlage vor rund 300 Zuschauern im ersten von zwei Aufstiegsspielen zur B-Mädchen-Bundesliga auf dem HTB-Sportplatz Jahnhöhe glauben die Trainer, Betreuer und die Spielerinnen des B-Mädchen-Teams vom Harburger Turnerbund nach wie vor, ihr Ziel zu erreichen - den Aufstieg in die höchste Spielklasse. Allerdings müssen sie dann das Rückspiel am kommenden Sonnabend, 23. Juni, in Aurich gewinnen - und zwar mit 3:0 oder 4:1.

    Eindrücke vom Spiel HTB vs Aurich. | Foto: ein
    Eindrücke vom Spiel HTB vs Aurich. | Foto: ein

    HTB-Trainer Can Özcan ist trotz des 1:3 optimistisch, dass die HTB-Mädels ihr Ziel doch noch erreichen: "Klar, es ist es kein Vorteil, mit der 1:3-Niederlage im Gepäck nach Aurich zu fahren. Aber unsere Mädels haben in der Vergangenheit viele Spiele drehen können. Die zweiten 80 Minuten in Aurich geben uns alle Möglichkeiten, das Rückspiel mit mindestens zwei Toren Unterschied zu gewinnen. Unsere Mädels, die Eltern und Großeltern der Spielerinnen sowie alle Harburger Zuschauer, die das Spiel auf der Jahnhöhe gesehen haben, sind sehr optimistisch für das Rückspiel."

    Die Hamburger Meisterinnen vom HTB verloren überraschend mit 1:3 gegen die Spielvereinigung Aurich. Zwar erwiesen sich die Harburgerinnen über die gesamte Spielzeit betrachtet als mindestens gleichwertig, aber die Gäste aus Ostfriesland spielten effektiv und nutzen ihre wenigen Chancen im Gegensatz zu den Soccerbees konsequent.

    Eindrücke vom Spiel HTB vs Aurich. | Foto: ein
    Eindrücke vom Spiel HTB vs Aurich. | Foto: ein

    Vor allem bei Standardsituationen zeigte das Team aus Aurich seine Stärke. So erzielte Lara-Catharina Janssen in der 29. Minute per Kopfball nach einem Freistoß das 0:1 für die Mädchen aus Aurich. Nach der Pause dominierten die HTBerinnen lange Zeit das Geschehen. Zunächst scheiterten die Gastgeberinnen noch an Pfosten und Latte, aber auch an der überragenden Gäste-Torhüterin. In der 58. Minute erziele Beyza Kara dann mit einem Distanzschuss den zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Ausgleich.

    Eindrücke vom Spiel HTB vs Aurich. | Foto: ein
    Eindrücke vom Spiel HTB vs Aurich. | Foto: ein

    Danach drängten die Soccerbees weiter auf den Führungstreffer. Aber nicht das HTB-Team, sondern die Gäste schafften knapp zehn Minuten vor Spielende einen Doppelschlag. Hilke Behrends traf mit einem Heber zum 2:1 und Lara-Catharina Janssen mit ihrem zweiten Tor nach einem Eckball zum 3:1-Spielstand.

     Trainer Can Özcan: "Unsere Mädels haben nach dem Ausgleichstor auf der Jahnhöhe nicht bedacht, dass es noch ein zweites Spiel in Aurich gibt. Manchmal hat man gemerkt, dass die HTB-Spielerinnen im Schnitt gegen 1,8 Jahre ältere Gegnerinnen gespielt haben. Und trotzdem waren wir in vielen Belangen besser. Wir waren nicht nur gleichwertig, sondern eigentlich das bessere Team - nur nicht in der Chancenauswertung."

  • Harburg. Nach einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen ist es der 1. Herren des Harburger Turnerbunds (HTB) doch noch gelungen: Für den Vizemeister der Bezirksliga Süd steht seit gestern fest: Die nächste Saison wird in der Landeliga absolviert!

    Dabei lag der Aufstieg zum Schluss nicht in der Hand der HTBer. Denn direkt steigen nur die beiden Vizemeister auf, die im Durchschnitt am meisten Punkte gesammelt haben. Es kam also auf die Relegation drauf an. Hier musste Altona 93 die Relegationsspiele überstehen und mindestens den zweiten Platz von vieren belegen und in die Regionalliga Nord aufsteigen. Und das traf gestern ein: Altona 93 besiegte Eintracht Northeim mit 1:0.

    Das Spiel verfolgten die HTBer an ihren Smartphones im Vereinsheim auf der Jahnhöhe, denn an diesem Abend hatten sie selbst ihre Jahreshauptversammlung. Nach dem Abpfiff war der Jubel auf der Jahnhöhe dann um so lauter. Auch in der nächsten Saison wird die 1. Herren des HTB ihre Heimspiele freitags um 19:30 Uhr bestreiten. Das gab der neue Abteilungsleiter Frank Borstelmann bekannt.

    Der Termin habe sich in der letzten Saison bewährt.

  • Harburg/Pinneberg. Das war ein sensationell guter Jahresabschluss. Kurz vor dem Ende des Jahres 2018 spielten HTB-Fußballerinnen beim - wie immer - sehr gut besetzten Turnier des VfL Pinneberg. Zahlreiche höherklassige Teams aus Norddeutschland traten auch dieses Mal dort an, um den Titel zu holen. Aber nicht etwa ein Bundesliga-Team stand auf dem Siegerpodest, sondern das Team des Harburger Turnerbunds. Zur absoluten Krönung ihrer guten Leistungen besiegten die HTB-Mädchen zum gelungenen und bejubelten Abschluss die Mannschaft des TSV Bemerode mit 1:0.

    In der Vorrunde hatte die Auslosung die Teams HSV-Bundesliga, Steinhorst und Wellingsbüttel als Gegner der HTBerinnen beschert. Der Start verlief noch nicht ganz nach Wunsch: Wellingsbüttel war der Auftaktgegner. In diesem Spiel stand es nach Ablauf der zehn Minuten Spielzeit 0:0. Mit dem gleichen Ergebnis endete auch die nächste Partie gegen Steinhorst.

    So musste im letzten Vorrundenspiel gegen die HSVerinnen, die bis dahin mit zwei Siegen schon sicher im Viertelfinale standen, unbedingt ein Sieg her. Und diesen notwendigen Sieg fuhren die HTB-Mädels dann in einem spannenden und hochklassigen Match ein. Die Harburger Nachwuchskickerinnen besiegten die Rothosen mit 1:0.

    Im Viertefinale traf das HTB-Team auf die Mädchen des SC Victoria, die sie nach torloser regulärer Spielzeit im Sieben-Meter-Schießen mit 2:1 bezwangen. Im Halbfinale "fegten" die HTB-Mädels das Team von Hannover United mit sage und schreibe 5:0 vom Platz. Damit war das Endspiel ebenso glücklich wie verdient erreicht.

    HTB-Trainer Can Özkan: "Zum Jahresabschluss nochmals ein Titel. Gegen hochkarätige Gegner durchgesetzt, einfach Spitze. Gut gemacht Mädels." Er sah eine geschlossene Mannschaftsleistung seiner Mädels, aus denen Diane noch zur besten Spielerin gewählt wurde. Den Titel hätte eigentlich auch Antonia, als beste Torhütern, verdient gehabt. In allen Spielen der regulären Spielzeit, hielt sie ihren Kasten sauber. Can Özkan: "60 Minuten in der Halle ohne Gegentor - eine Spitzenleistung."

  • Heimfeld. Auf den kommenden Sonntag, 15. April, freuen sich die Spielerinnen des Harburger Turnerbunds (HTB) schon seit Wochen. Um 15 Uhr wird auf dem Sportplatz Jahnhöhe das nach Meinung vieler Fußballexperten vorgezogene "Endspiel" im Oddset-Pokal gegen die B-Mädchen des Hamburger Sport-Vereins (HSV) angepfiffen. Wer bei den HTB-Mädels mitspielt, konnte das Trainerteam noch nichts sagen. Von 21 Mädels werden 15 bis 16 in den Kader kommen.

    Das andere Halbfinale bestreiten übrigens Eilbek und Wedel. Es lohnt sich auch finanziell, sportlich erfolgreich zu sein. Der Sieger des Oddsett-Pokals bekommt immerhin 800 Euro, der Finalist 600 Euro und die Halbfinalisten jeweils 400 Euro.

    Die beiden Finalisten des Oddsett-Pokals spielen dann zu einem späteren Zeitpunkt um den Norddeutschen Pokal. Kurios ist dabei, dass jetzt schon drei Teams gar nicht teilnehmen dürfen -

    Wedel als 7er-Mannschaft, das HSV-Team als Bundesligist und die HTB-Mannschaft, weil sie an den gleichen Wochenenden die Norddeutsche Meisterschaft ausspielt. Das ist gleichzeitig die Aufstiegsrunde zur B-Mädchen Bundesliga.

  • Harburg. Nach einem längeren Konsultationsprozess nimmt der Hamburger Judo-Verband (HJV) jetzt neue Fahrt auf mit der Etablierung der HJV-Regional-Randori’s. Diese Maßnahme soll es den Vereinen in den verschiedenen Hamburger Regionen wie dem Harburger Turnerbund ermöglichen, mehr gemeinsam Randori zu machen und den Athleten den ersten Schritt in ein zentrales Trainingssystem ermöglichen.

    Jeder Verein, jeder Sportler der Altersklasse U12/U15 ist in den jeweiligen Trainingseinheiten herzlich willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gestartet wird schon morgen mit einem monatlichen Randori-Training. Nach einer Bewerbungsphase wurde auch die Judo-Abteilung des Harburger TB ausgewählt, das monatliche Angebot zu realisieren und als Regionalstützpunkt-Verein zu fungieren.

    Das Training findet einmal im Monat beim HTB im Dojo (Sportpark Jahnhöhe) am jeweils ersten Sonntag des Monats statt. Es geht los am Sonntag, 4. Februar, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr.

     

     

  • Hausbruch. Harburgs Radsport-Legende Karl-Heinz Knabenreich hat schon viele Radsport-Asse und -Meisterschaften nach Harburg geholt. Jetzt dürfen sich die Freunde des Hallenradsports freuen: Unter dem Motto "Weltklasse in Hausbruch" stehen die Deutschen Meisterschaften, die im Oktober in der Arena Süderelbe am Neumoorstück in Hausbruch durchgeführt werden. Natürlich war die Freude groß, als Radsport-Organisator Karl-Heinz Knabenreich und sein HTB-Team erfuhren, dass die Titelkämpfe in Hausbruch stattfinden können. An zwei Tagen, am am Freitag und Sonnabend, 20. und 21 Oktober, wird die Elite des deutschen Hallenradsports um die nationalen Titel und um die Fahrkarten für die Weltmeisterschaft, die vom 24. bis 26. November im österreichischen Dornbirn (Vorarlberg) stattfinden, kämpfen.

    Die Meisterschaft in Hausbruch hat einen hohen Stellenwert, denn Deutschland gehört seit vielen Jahrzehnten zu den führenden Nationen in den Sportarten. Auch vier amtierende Weltmeister im Kunstradfahren werden in der Arena Süberelbe an den Start gehen. Zu den Titelkampf-Teilnehmern gehören Lisa Hattemer und Lukas Kohl sowie die Zweier-Teams Julia und Nadja Thürmer und André und Benedikt Bugner.

    "Ich kann versprechen, dass die Zuschauer auf jeden Fall erstklassigen Hallenradsport zu sehen bekommen", sagt Radsport-Experte Karl-Heinz Knabenreich, der bereits acht deutsche Titelkämpfe in den Hamburger Süden geholt hat. So auch im Jahr 2015 ein Straßenradsport-Spektakel auf den Straßen iin Marmstorf und Sinstorf.

    Rund 300 Aktive werden an den beiden Tagen im Oktober in den Disziplinen Kunstradfahren, Radball und Radpolo an den Start gehen. Gemeinsam mit HTB-Vizepräsident Ralph Fromhagen, Marco Rossmann vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und Wilfried Wiegel, Leiter Unternehmenskommunikation bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude, die Hauptsponsor der Veranstaltung ist, hatte Knabenreich zum Pressegespräch beim Harburger Turnerbund auf der Jahnhöhe eingeladen.

    Die Tageskarte kostet zehn Euro und die Zweitageskarte ist für 15 Euro erhältlich. Die Veranstalter rechnen mit rund 1000 bis 1200 Besuchern pro Tag. Der Gesamtetat der Veranstaltung beläuft sich auf 37.000 Euro. Allerdings erhält das HTB-Veranstalter-Team nur 6000 Euro Unterstützung vom Landessportamt. Deswegen ist Knabenreich weiter auf der Suche nach weiteren Sponsoren.

    Marco Rossmann vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR): "Es gibt bei den Titelkämpfen in der Süderelbe-Arena einen Wechsel der Disziplinen Radball, Kunstradfahren und Radpolo. Vor allem der Wechsel zwischen Kunstradfahren, wo es meist ganz still in der Halle ist, und Radball, wo die Spieler vom Publikum lautstark angefeuert werden, ist stets sehr eindrucksvoll."

    Durch das Programm führt einer der populärsten und beliebtesten Radsport-Hallensprecher: Gundmar Köster aus Bremen wird die Veranstaltung moderieren. Ein echter Mikrofon-Profi: Beruflich ist er Sprecher der Polizeiinspektion Bremen-Nord. Noch eine Besonderheit: Bei den Siegerehrungen wird die deutsche Nationalhymne übrigens live gesungen werden.

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