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  • "Hällo, ei äm Betti" - Zwergenkino für Kinder in Neu Wulmstorf

    Neu Wulmstorf. Es darf gelacht werden am Dienstag, 18. September, wenn sich Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren in der Bücherei im Rathaus Neu Wulmstorf zum Bilderbuchkino treffen. Ab 15 Uhr liest und zeigt Nicole Henigschmidt das witzige Bilderbuch von Regina M. Ehlbeck und Dorothea Ackroyd "Hällo, ei am Betti". Die Tiere auf dem Bauernhof sind doch sehr überrascht, als sie Besuch aus Schottland bekommen . . .nKinder, die gern die Geschichte von der englischsprechenden Kuh erleben möchten, sollten sich schnell in der Gemeindebücherei anmelden, denn das "Zwergenkino" ist kostenlos und sehr beliebt!

  • „Kinder haben Rechte!“ – Bildausstellung des Deutschen Kinderschutzbundes

    Meckelfeld/Ramelsloh/Buchholz. Neue Kunst für die Bücherei Seevetal in Meckelfeld: "Kinder haben Rechte!" hieß der Malwettbewerb, den der Kreisverband Harburg-Land des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) im Sommer vergangenen Jahres für alle Jungen und Mädchen in Kindergärten und Grundschulen veranstaltete. Die glücklichen Gewinnerinnen der Grundschule Ramelsloh nahmen gemeinsam mit Lehrerin Paulina Marcinkiewicz ihren Preis in der Buchholzer Empore entgegen. Schirmherrin war Vize-Landrätin Anette Randt aus Heidenau, die zu dem Malwettbewerb gemeinsam mit dem DKSB aufgerufen hatte.

    Die Kinder haben die Rechte der Kinder der UN-Kinderrechtskonvention in Bildern umgesetzt, als Einzelrecht oder als Collage aller Rechte. Die vielen kreativen Werke wurden prämiert und sind seit dem im Landkreis Harburg "auf Tour" und nun in Seevetal angelangt. Die Seevetaler Zentralbücherei zeigt die Bilder vom 15. Mai bis 23. Juni während der regulären Öffnungszeiten. Organisiert hat die Wanderausstellung Hermann Simon, Vorstand des DSKB-Kreisverbands gemeinsam mit seinem Team.

    Seevetals Büchereileiterin Gaby Maidorn zeigt sich beeindruckt von der Vielfalt der Werke: „Die Kinder haben schon sehr genaue Vorstellungen von ihren Rechten und haben diese künstlerisch sehr kreativ umgesetzt - ich lade alle Nutzer der Bücherei herzlich ein, sich die Ausstellung anzusehen. Darüber hinaus ist auch jeder willkommen, der die Zentralbücherei noch nicht kennt. Schauen Sie einfach mal rein.“

    Aus Seevetal nahmen zwei Kindergärten und eine Grundschule teil, Eltern und Kinder können „ihre“ Bilder nun in der Bücherei besuchen.

  • „Teeparty“ für Mädchen und Mütter im Haus der Jugend Steinikestraße

    Harburg. Am Sonnabend, 18. November, findet in der Zeit von 14 bis 17 Uhr im Haus der Jugend in Harburg, Steinikestraße 20, eine Teeparty für Mädchen mit und ohne ihre Mütter statt. Bei Tee, Kaffee und Süßem haben Mädchen und Mütter die Gelegenheit, das Haus der Jugend Steinikestraße und insbesondere das Mädchenprogramm besser kennenzulernen. Währenddessen stellen Mitarbeiterinnen und Mädchen aus dem Haus der Jugend kleine Angebote, beispielsweise Henna Tattoos, Schmuck herstellen und Zentangle, vor und laden zum Mitmachen ein.

    Schon seit Jahren ist der Montag im Haus der Jugend Steinikestraße ein spezieller Mädchentag, an dem das Programm gemeinsam mit den Mädchen geplant und umgesetzt wird. Da in den vergangenen Jahren viele Mädchen aus dem Programm herausgewachsen sind, haben neue Mädchen viele Chancen und Möglichkeiten, an der Gestaltung teilzunehmen.

    Für eine bessere Planung wird um Anmeldung bis Freitag, 17. November, telefonisch unter 0 40/428 71 52 02 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

  • HNT-Nachwuchsturner wird für gute Leistungen belohnt

    Hausbruch-Neugraben. Die tolle Nachricht gab es schon kurz vor Weihnachten: Turntalent Jonas Kirsch von der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) wurde nach seinen starken Leistungen im vergangenen Jahr für den Bundesnachwuchskader nominiert. Der Neunjährige freute sich riesig und darf nun in diesem Jahr mit den besten Nachwuchsturnern aus ganz Deutschland trainieren. „Das ist das erste Mal seit mehr als 30 Jahren, dass das einem Hamburger Turner aus seiner Altersklasse gelungen ist“, freute sich auch HNT-Trainer Helmut Ziechner.

    Jonas überzeugte 2019 mit einem dritten Platz beim Turn-Talentschul-Pokal des Deutschen Turner-Bundes (DTB) sowie dem Sieg bei den Landeseinzelmeisterschaften. Anfang November folgte dann ein ebenfalls gelungener Auftritt beim Deutschland-Pokal in Schwäbisch Gmünd. Jonas landete bei dem nationalen Turnevent der Altersklassen 9 und 10 auf dem elften Platz, in seiner Altersklasse wurde er sogar Fünfter. Kurze Zeit später kam dann der Anruf von Bundesnachwuchstrainer Jens Milbradt. Der erste Termin im neuen Jahr ist jetzt der Kadertest vom 27. bis 29. Februar im brandenburgischen Kienbaum. Im dortigen Trainingszentrum findet im Juni auch der erste Kaderlehrgang statt.

    Bei der HNT ist man mächtig stolz auf Jonas. Die Turntalente der HNT machen regelmäßig von sich reden, ob bei ihren öffentlichen Auftritten als „Jumping Boys“ und „Flying Kids“ oder ihren Erfolgen bei Hamburger und Norddeutschen Meisterschaften. Im Dezember war Maxim Rudik sogar in der ARD-Familienshow „Klein gegen Groß“ zu Gast.

    Wer mit seinem Kind mal in das Training der HNT-Kunstturner reinschnuppern möchte, kann dies gern tun. Informationen zu den Trainingszeiten gibt es auf www.hntonline.de  oder direkt bei Trainer Helmut Ziechner unter der Telefonnummer 0 40/701 42 50.

  • "Kinderteller" in Neuwiedenthal braucht Unterstützung

    Neuwiedenthal. Stephanie Meyrahn engagiert sich seit rund zehn Jahren für das Projekt, das vom Harburger Roten Kreuzgetragen und über Spenden finanziert wird. „Damit gehören mein Mann und ich wohl zu den dienstältesten Helfern hier“, überlegt die Bank-Fachwirtin und Betriebswirtin. Damals hatte sie in der Zeitung von dem gerade gegründeten „Kinderteller“ in Neuwiedenthal gelesen. Das Harburger Rote Kreuz hatte das Projekt ins Leben gerufen, nachdem Mitarbeiterinnen in der DRK-Kita aufgefallen war, dass viele Kinder aus dem als sozial benachteiligt geltenden Wohnquartier sich montags und freitags beim Kita-Essen immer mehrere Portionen holten. Offenbar wollten sie sich vor dem Wochenende noch einmal satt essen und waren danach besonders hungrig.

    „Mich hat es schockiert, dass es nur wenige Kilometer von meinem Zuhause entfernt Kinder gab, die in ihrer Familie nicht ausreichend zu essen bekommen“, erzählt Stephanie Meyrahn. Sie wollte etwas dagegen tun – und wurde Zeitspenderin. An ein bis zwei Tagen im Monat, meist an den Sonntagen, kommen sie und ihr Mann Achim Behrendt (59) gegen 12 Uhr in die Kita „Grüne Insel“. Sie bauen die Tische auf, stellen Teller und Besteck, Becher und Getränke bereit. Das Mittagessen selbst wird geliefert und vor Ort erwärmt. Um 13 Uhr beginnt die Ausgabe. „Manche Kinder sind früher da, dann können wir schon ein bisschen klönen.“ Denn auch das gehört bei diesem Ehrenamt dazu: ein offenes Ohr zu haben für das, was die Kinder bewegt. „Da geht es um Schule, Eltern, Freunde, um Themen, die alle Heranwachsenden bewegen.“ Stephanie Meyrahn betont, dass sie die Kinder und Jugendlichen als sehr umgänglich erlebt: „Sie haben gute Umgangsformen, helfen mit und bedanken sich.“

    Demnächst wechselt die 45-Jährige den Wohnort, der Weg nach Neuwiedenthal wird dann für sie erheblich weiter werden. Deshalb wird sie sich beim DRK künftig wohl an anderer Stelle ehrenamtlich engagieren, obwohl ihr der Abschied vom „Kinderteller“ nicht leicht fällt: „Es ist ein tolles Team, und die Einsatzzeiten am Wochenende sind für Berufstätige eigentlich optimal.“ In eine Liste tragen die Helfer ein, wann sie können. Fällt jemand mal aus, vertreten ihn die anderen. Auch die Kinder und Jugendlichen wird Stephanie Meyrahn vermissen. „Es wäre schön, wenn sich möglichst bald noch einige Ehrenamtliche finden, die das Team verstärken.“ Was ein Helfer beim „Kinderteller“ mitbringen sollte? Wichtig seien eigentlich nur Offenheit und Zugewandtheit, sagt die langjährige Helferin. Und fügt noch hinzu: „Und man sollte natürlich Kinder mögen…“

    Wer sich beim „Kinderteller“ ehrenamtlich engagieren möchte, meldet sich beim DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V. bei Melanie Kade unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder Tel. 040-766092-64. Da das Projekt ausschließlich über Spenden finanziert wird, sind neben ehrenamtlicher Hilfe auch Geldspenden sehr willkommen. Jede Geldspende wird zu 100 Prozent für das Essen der Kinder verwendet.

    Spendenkonto „Kinderteller“ beim DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.:
    Hamburger Sparkasse
    IBAN: DE95200505501382122610
    BIC: HASPDEHHXXX

  • "Von ganz hinten“ auf Platz 1 - Gelungene Premiere beim Schülerermarathon „Zehntel“

    Hausbruch-Neugraben/Hamburg. Bei leider unbeständigem und windigem Wetter fanden sich zehn Athletinnen und Athleten der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) Hamburg Leichtathletik, aus den Jahrgängen 2005 – 2007, zum "Zehntel" rund um die Hamburger Messehallen ein. Das Zehntel findet alljährlich im Rahmen des Hamburg Marathons statt und umfasst eine Strecke von 4,2195 km, der sich Schülerinnen und Schülern über Hamburgs Grenzen hinaus mit großer Freude stellen.

    Die jüngsten Teilnehmer der weiterführenden Schulen (Jungen und Mädchen des Jahrgangs 2006) mussten im letzten Block des 3500 Schüler umfassenden Teilnehmerfelds starten und so das Feld
    von hinten aufrollen. Besonders erfolgreich gelang dies Finnja Frommann in ihrer Altersklasse W11. Sie ließ als Siegerin alle 209 Konkurrentinnen hinter sich und lief dabei eine Zeit von 18:44 Minuten.
    Ebenfalls unter die besten zehn Läufer mischte sich ihr Vereinskamerad Justin Hajduk. Er kam in der Altersklasse M11 nach 18:13 Minuten, als Siebter von 261 Jungen, ins Ziel.

    Daniel Neidhold, Sportlicher Leiter der HNT-Leichtathletik und Trainer U 16: "Das HNT-Team hatte viel Spaß bei dieser besonderen "Zehntel"-Veranstaltung, die insgesamt 9000 Schülerinnen und Schüler an den Start lockte."

  • „Anouk und ihre Reise ans Meer“: Musical Kids spielen im Harburger Theater

    Harburg/Vahrendorf. Ein an Flugangst leidender Katzenzyklop, ein Waisenmädchen auf seiner verzweifelten Suche nach dem Meer und der mächtige Konzern „Oktopus“, der die Lebenswelt der Menschen steuert: Das sind nur einige der Zutaten für das neue Stück der Musical Kids Hamburg. Zu erleben ist das Spektakel am Mittwoch, 14. Februar, sowie am Donnerstag, 15. Februar, jeweils ab 18 Uhr, im Harburger Theater, Museumsplatz 2. Kürzlich fand das Probe- und Workshop-Wochenende für die beiden Aufführungen in Harburg in der Grundschule Vahrendorf statt.

    Dass für die Musik bei dieser – wieder einmal – Welturaufführung ein Live-Orchester sorgt, dürften die Besucher der vergangenen Aufführungen dieser Gruppe im Harburger Theater zwar schon kennen. Aber mit der Inszenierung sprengt das Team um Leiter und Autor Uwe Heynitz alles, was die Zuschauer bisher von den Musical Kids gesehen und erlebt haben. Denn das Theater verwandelt sich von der Bühne bis zur letzten Reihe im Zuschauerraum in eine atemberaubende Unterwasserlandschaft. Und die Darsteller nehmen das Publikum mit auf eine phantastische Reise durch eine sich auflösende Welt. In diesem modernen und bildgewaltigen Märchen erzählen die Musical Kids Hamburg die Geschichte der kleinen Anouk, die das Meer finden muss, um wieder gesund zu werden und die Wirklichkeit zu retten.

    Die Geschichte beginnt in einer nicht allzu fernen Zukunft in einem Waisenhaus. Anouk ist enttäuscht von ihren Freunden, da diese pausenlos auf ihre Handys starren, chatten oder Computerspiele spielen. Alles dreht sich nur noch um Likes/Dislikes und den eigenen Status, der auf einem immer sichtbaren Screen gezeigt wird. Was die Kinder nicht wissen: Ihr ganzes „virtuelles" Leben wird von einem mächtigen Konzern namens „Oktopus" gesteuert, dessen bösartige Chefin Chleo die Kontrolle über die Welt anstrebt. Als Chleo mitbekommt, dass Anouk sich dem von ihr gewünschten Verhalten verweigert und sich der Kontrolle durch „Oktopus“ entzieht, verabreicht sie ihr ein Gift, das sie umbringen wird und dessen Wirkung nur durch Meerwasser neutralisiert werden kann. Und so macht sich Anouk – nicht wissend, ob es überhaupt einen Ozean gibt – auf die Suche nach dem Meer. Außerhalb des Waisenhauses stellt sie entsetzt fest, dass die Wirklichkeit im Begriff ist, sich aufzulösen. Die Erde zerfällt und niemand weiß, ob es überhaupt noch ein Meer gibt. Auf ihrem Weg begegnet sie phantastischen Fabelwesen wie dem Nebelkind, der sterbenden Königin oder dem fliegenden Katzenzyklopen Bernie, und sie muss einige heftige Abenteuer bestehen, bis sie – schon gezeichnet durch das Gift – am Ende ihrer Kräfte ist und von Weitem das für sie unerreichbare Meer sehen kann. Vollkommen verzweifelt will sie aufgeben. Da erhält sie Hilfe von einer Person, die sie noch nie gesehen hat und die ihr dennoch immer ganz nahe war.

    „Anouk ist sehr bunt und schillernd: Wir führen die Zuschauer in eine bunte Welt voller Phantasiegestalten, allen voran der an Flugangst leidende Katzenzyklop Barnie, der ein Flugzeug besitzt, mit dem er nach Afrika fliegen möchte, weil dort Katzen Könige sein sollen“, erzählt Uwe Heynitz: „Anouk ist aber auch nachdenklich und philosophisch und hat einen ernsten Background.“ Denn bei der Geschichte um den Global Player „Oktopus“ und eine Welt, in der fast alles nur noch virtuell passiert und in der sich die Wirklichkeit langsam auflöst sind Parallelen zur aktuellen Lebenswelt vieler Menschen – ob jung oder alt – durchaus beabsichtigt.

    Das neue Theaterstück der Musical Kids verspricht damit nicht nur ein umwerfendes Ergebnis für Augen und Ohren – es soll auch den Verstand begeistern und zum Nachdenken anregen. Und Uwe Heynitz betont: „Bei ,Anouk und ihre Reise ans Meer’ sind die Zuschauer mehr als nur Gäste. Ob mitten im Ozean oder der Nebelwüste: Sie sind ganz dicht am Geschehen und tragen aktiv zum Verlauf der Geschichte bei.“Für die Kostüme konnte die bekannte Stelzen- und Performancekünstlerin Bettina Eichblatt („Oakleaf Creativity“) gewonnen werden, für das Bühnenbild sorgt wie schon in den letzten Produktionen Susanne Körösi, für die Lichttechnik Julius Zerwer. Die von Uwe Heynitz komponierten Popsongs sind zeitlos schön und werden live gespielt vom Universe Sound Orchestra.

    Geeignet für abenteuerlustige Menschen im Alter von sechs bis 99 Jahren! Die Spieldauer beträgt rund 100 Minuten plus 20 Minuten Pause. Tickets für Kinder bis 16 Jahre kosten 9 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro (jeweils +10 Prozent Vorverkaufsgebühr). Vorverkauf bei der Konzertkasse im Phoenix-Center, Telefon 0 40/76 75 86 86 oder über den Ticketshop der Musical Kids unter www.musicalkidshamburg.de

  • „Kindheit wie früher“ beim offenen Herbstferienprogramm im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf bietet Kindern ab vier Jahren von Dienstag bis Sonntag, 13. bis 18. Oktober, ein offenes Herbstferienprogramm: Unter dem Motto „Kindheit früher“ freuen sich die kleinen Besucher über Leckereien, Spiele und Fahrspaß: An den Mitmachstationen stellen sie Äpfel mit Schokoüberzug her und basteln Bälle und Pappfiguren für ein Wurfspiel. Ein historisches Riesenrad und ein Hängekarussell stehen bis zum Sonntag, 25. Oktober, bereit. Die Aktionen finden ohne Anmeldung in der Zeit von 10 bis 17 Uhr statt und unterliegen einem genehmigten Hygienekonzept. Der Museumseintritt ist unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro.

    Beim offenen Herbstferienprogramm am Kiekeberg basteln Kinder wie früher ihre Spielzeuge selbst: Sie füllen Luftballons mit Sand und werfen diese an der Wurfbude. Damit das Spiel zuhause weitergeht, fertigen die Ferienkinder bunte Pappfiguren zum Abwurf. Als süße Stärkung zwischendurch stellen sie Äpfel mit Schokoüberzug her. Zwei Attraktionen lassen Kinderherzen höherschlagen: eine Fahrt in 13,50 Metern Höhe auf dem ältesten, transportablen Holzriesenrad Deutschlands von 1902 und auf dem Hängekarussell von 1936. Süßwaren von der traditionellen Mandelkutsche locken Besucher jeden Alters an.

    Auf dem Museumsgelände warten spannende Ausstellungen, historische Haustierrassen, alte Höfe und Gärten auf die Ferienkinder – ein Ausflug lohnt sich bei jedem Wetter: Familien entdecken in der Dauerausstellung „Spielwelten“ vor allem Spielzeuge aus den 1950er- bis 1980er-Jahren. Mehr als 2.000 Exponate sowie Mitmach- und Medienstationen laden zu einer Zeitreise in die vergangene Kindheit ein. In der Dauerausstellung „Agrarium“ kommen Traktorenfreunde bei 30 historischen Schleppern, sechs Dampfmaschinen und interaktiven Stationen ins Schwärmen. Auf 3.300 Quadratmetern erfahren Besucher mehr über die Lebensmittelproduktion der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die neue Dauerausstellung „Haus des Handwerks. Zwischen Tradition und neuen Herausforderungen“ zeigt die Veränderungen vom klassischen Landhandwerk bis zur aktuellen Dienstleistungsorientierung der vergangenen 200 Jahre. In den Ausstellungsbereichen des Freilichtmuseums ist eine Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend.

    Am Kiekeberg erleben Familien das ursprüngliche Zusammenleben von Menschen und Tieren: Auf den Weiden und in den Stallungen leben Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner und Gänse authentisch wie früher und in artgerechter Haltung. Aktuelle Informationen zum Ferienangebot gibt es unter www.kiekeberg-museum.de/herbstferienprogramm/

  • „Tag des Mädchenfußball“ beim FC Süderelbe

    Süderelbe. Morgen am Samstag, 28. August 2021, dreht sich beim FC Süderelbe am Kiesbarg alles um das runde Leder. Aber nicht die 1. Fußball-Herren steht im Mittelpunkt, sondern es ist der „Tag des Mädchenfußball“ beim FC Süderelbe.

    In Kooperation mit dem DFB und dem Hamburger Fußballverband können an diesem Tag Mädchen den FC Süderelbe kennenlernen und Fußball als Sportart ganz ungezwungen ausprobieren und erste Erfahrungen damit sammeln.

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    Weiterhin gibt es für die Mädchen die Möglichkeiten, Fußball-Abzeichen zu machen: Ab einem Alter von sechs Jahren gibt es das DFB-Paule-Schnupperabzeichen und ab neun Jahren kann man das DFB-Fußballabzeichen machen.

    Ab 15 Uhr haben dann alle Kinder die Möglichkeit, die Fußballabzeichen zu machen.

  • 08-Kunstturner dominierten den Saisonauftakt im Landkreis

    Buchholz. Ganz im Zeichen der Jungen der „Magnesia-Zunft“ stand der Kreis-Ranglistenwettkampf am Sonntag in der NordHeideHalle. Unter der Leitung des Fachwarts für das männliche Kunstturnen im Turnkreis Harburg-Land, dem aktuellen deutschen Achtkampfmeister Alexander Vogt, bestritten die jüngsten Nachwuchsakteure aus dem Landkreis Harburg ihren Saisonauftakt. Geturnt wurden die Kür- und Pflichtübungen des Deutschen Turner-Bunds. Die erfolgsverwöhnten fünf bis 14 Jahre alten Turntalente machten deutlich, dass sie in den vergangenen Monaten hart an den Grundlagen für eine erfolgreiche Wettkampfsaison gearbeitet haben.

    Die meisten Tagessiege und die zahlreichsten Podest-Platzierungen (acht goldene Siegerpokale, fünf Silber- und drei Bronze-Trophäen) blieben in den Händen der jungen „Hausherren“ aus der DTB-Turn-Talentschule des TSV Buchholz 08. Die Siege in den leistungssportorientierten DTB-Meisterschaftswettkämpfen der Jüngsten gingen an den erst sechs Jahre alten NTB-Auswahlturner Jan Felix Hermann (AK 7) mit einem herausragenden Mehrkampfresultat von 54,50 Punkten und an Thore Palm bei den Achtjährigen.

    In der Meisterschaftsklasse der anspruchsvollen AK 9 turnte sich Max Henri Hermann (36,90Punkte) auf das Siegerpodest und in der Klasse der Zehnjährigen hatte Finn Muttersbach die Nase vorn. Im Kürwettkampf der Meisterschaftsstufe AK 13 und jünger holte sich Mats Lindholm, 12, mit einem ansprechenden Sechskampf die Sieger-Trophäe. Der Ranglistensieg im Kür-Sechskampf der Jahrgänge 2005/2006 ging an den 14-jährigen Timon Raunecker, im Pflichtwettkampf der Elf- und Zwölfjährigen dominierte Leander Mahutka das Geschehen und in der Wettkampfklasse der Neun- und Zehnjährigen gewann Jakob Müßigbrodt den Saisoneinstieg.

    Darüber hinaus erhielt Timon Raunecker für seine mit Höchstschwierigkeiten gespickte Darbietung am Barren die Tageshöchstnote von 12,60 Punkten. Die weiteren Pokalgewinner: Jannik Stolp (2.), Niklas Döblitz (2.), Lennox-Essien Stölting(2.), Lenn Weyerstall (2.), Lino Benjamin Scholz (2.), Leonardo Kairies (3.), Jan Peter Strauß(3.), Johan Reinecke (3.).

  • 11 Kids „halfen“ dem HSV zum Sieg

    Jesteburg/Buchholz/Hamburg. Elf Kids aus dem Landkreis haben dem HSV zum Sieg gegen den 1. FC Köln beim Pokalspiel geholfen. Denn sie waren als „Einlaufkinder“ mit dabei, als die Profis den Platz im betraten. An der Hand der Fußball-Stars konnten sie so die Atmosphäre des mit 47.000 Menschen gefüllten Volksparkstadions hautnah erleben. Zwar an der Hand der Kölner Profis – aber die meisten hatten natürlich die Raute im Herzen und drückten ihrem HSV erfolgreich die Daumen.

    Möglich gemacht haben die die beiden Autohäuser und Volkswagen Partner Kuhn+Witte aus Jesteburg und Köhnke aus Buchholz. Denn Volkswagen ist Partner des DFB Pokals und dem Fußball leidenschaftlich verbunden. Ein wichtiger Mosaikstein des Fußball-Engagements ist dabei, Kindern die Möglichkeit zu geben, als Einlaufkinder der „Volkswagen-Junior Eskorte“ ihre Idole einmal hautnah erleben zu dürfen. Für elf kleine Fußballfans wurde nun ein Traum zur Wirklichkeit.

    „Die Kinder waren total begeistert und aufgeregt mit den Spielern zusammen ins Stadion einzulaufen“, so Linus Best, der bei Kuhn & Witte für das Online Marketing zuständig ist und die Aktion begleitet hat. „Auch wenn es die Spieler des FC Köln waren, mit denen die Kinder einliefen und die Mehrheit doch überwiegend HSV Fans sind, hatten alle ihren Spaß“, freut sich Linus Best für die Kids. Auf der Kuhn & Witte Internetseite konnten sich alle Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren bewerben. Insgesamt hatten sich 400 Kinder für dieses einzigartige Erlebnis beworben, wobei leider nur 11 Kinder davon über ein Losverfahren letztendlich dabei sein konnten.

    Selbstverständlich konnten alle Kinder mit ihrer Begleitperson nach dem Einlaufen das Spiel im Stadion verfolgen und auch die Trikots, samt gestellten Schuhen durften die Kinder behalten. Geschäftsführer Oliver Bohn: „Elf Kinder glücklich gemacht, der HSV hat in einem spannenden Spiel überzeugend 2:0 gewonnen, das ruft ja förmlich nach einer Wiederholung. Unsere beiden Autohäuser werden auch beim nächsten Pokalspiel am 1. März dabei sein und dann dürfen wieder elf Kinder mit ihren Stars einlaufen.“

  • Alles über Bienen, Honig und Imkerei am Kiekeberg

    Rosengarten-Ehestorf. Summ, Summ, Summ – am Sonntag, 1. August 2021, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf alles um Bienen, Honig und die Imkerei. Beim Imkertag können die Besucher von 10 bis 18 Uhr gibt es Führungen über insektenfreundliche Pflanzen durch die Gärten, Vorträge zur Imkerei und Mitmachaktionen für Kinder. 

    Wie entsteht eigentlich ein Bienenvolk? Und welche Aufgaben haben die Immen? Das können die Besucher in Schaukästen sehen, wo sie die fleißigen Bienen ganz nah bei ihrer Arbeit beobachten können. Außerdem erklären die Mitglieder des Imkervereins am Kiekeberg, der sich um die Bienen kümmert, ihr Imkerhandwerk, alles über Honig und zeigen ihnen bienenfreundliche Pflanzen in den Museumsgärten. Sie überliefern alte Imkertechniken und auch Kurse können besucht werden, denn die Imkerei hat in der Heide eine lange Tradition.

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    Für Kinder gibt es ein Mitmachprogramm rund um die Insekten: Sie lernen Bienen, Hummeln und andere Arten genauer kennen. Sie machen mit beim Sinnesparcours sowie einem Quiz rund um Bienen. Kreative basteln ein Wurfspielzeug oder stellen Saatkugeln für zuhause her.

    Frisches Brot und Kuchen in Bioland-Qualität der Museumsbäckerei warten auf die Besucher. Der Gasthof „Stoof Mudders Kroog“ sorgt mit norddeutscher Küche für das leibliche Wohl. Im Rösterei-Café „Koffietied“ erhalten Besucher selbst gerösteten Kaffee.

  • Alte Haustierrassen im Freilichtmuseum am Kiekeberg entdecken

    Rosengarten-Ehestorf. Sie sind die Lieblinge nicht nur der Kids im Freilichtmuseum am Kiekeberg: Der tierische Nachwuchs. Man muss aber auch einfach sagen, dass die Ferkel, Küken und Lämmer einfach zu süß sind. Aber nicht nur das: Der Nachwuchs im Freilichtmuseum sichert auch das Überleben vom Aussterben bedrohter Haustierrassen wie dem Bunten Bentheimer schwein, den Ramelsloher Hühnern oder dem Bentheimder Landschaf.

    Jetzt sind es gerade Ferkel und Küken, die das Museum neu bevölkern. Die Lämmer sind schon etwas größer. In einer digitalen Schnitzeljagd können Besucher des Freilichtmuseum am Kiekeberg diese vom Aussterben bedrohten Hausstiere kennenlernen. 

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    Mit der Rallye-App Actionbound „Tierisches Vergnügen“ entdecken die Besucher die jeweiligen Eigenarten der alten Rassen und beantworten familienfreundliche Fragen. Die App kann am Eingang kostenlos auf das Smatrphone geladen werden.

  • Am Samstag kommt Frau Holle auf den Harburger Weihnachtsmarkt

    Harburg. Am Samstag, 2. Dezember 2017, werden die Kinderaugen auf dem Harburger Weihnachtsmarkt strahlen. Denn dann, um 17 Uhr, schaut Frau Holle vorbei. Die ist in jedem Jahr zur Freude der Kids mit dabei und lässt aus dem Fenster des Rathauses weiße Schneeflocken und goldene Schokotaler aus ihren Kissen herabschütten.

               

  • Anfassen und Mitmachen: Frühjahrsferien im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf erleben junge Besucher ab vier Jahren ein frühlingshaftes Mitmachangebot. Von Dienstag bis Freitag, 18. bis 21. April, basteln, nähen und malen Kinder in kostenfreien und offenen Angeboten. Das Ferienprogramm findet jeweils von 11 bis 16 Uhr statt. Der Museumseintritt ist für Besucher unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er neun Euro.

    Mitmachen, anfassen und gestalten - in den Frühjahrsferien am Kiekeberg dreht sich alles rund um Kreativität. Gemeinsam mit den Museumspädagogen basteln Kinder Dekoratives, Praktisches oder tolle Ostergeschenke für die Familie.

    Am Mittwoch, 19. April, entstehen mit Hilfe von Kleber und Schere wiederbeschreibbare Tafel-Schilder. Mit Pinseln und bunten Farben geht es am Donnerstag, 20. April, zur Sache: Junge Maler verzieren Teller, Gläser und weiteres Geschirr. Am Freitag, 21. April, schwingen Kinder die Nadel und nähen flauschige Filzsäckchen. Die Frühjahrsferienangebote sind kostenfrei. Familien können ohne Anmeldung vorbeikommen.

    Während die Kinder malen und basteln, erkunden die Erwachsenen das Freilichtmuseum: Auf dem Museumsgelände laden mehr als 40 historische Gebäude und Gärten zum Frühlingsspaziergang ein. In den Häusern und Ställen leben Pferde, Schweine und Schafe alter Nutztierrassen und in den Museumsgärten sprießt das erste Grün. Die Kindheit der 1950er- bis 1980er-Jahre präsentiert die Dauerausstellung Spielwelten. In der interaktiven Ausstellungswelt Agrarium entdecken Besucher Traktoren, historische Landtechnik sowie Wissenswertes rund um Ernährung gestern, heute und morgen.

    Eine deftige Stärkung bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit traditioneller norddeutscher Küche. Hausgemachten Kuchen und frisch gerösteten Kaffee genießen große und kleine Besucher im Rösterei-Café Koffietied.

  • Ausstellung EisZeiten noch bis zum 14. Mai im Archäologischen Museum zu sehen

    Harburg. Ihre Tage sind gezählt: Die Ausstellung „EisZeiten – Die Kunst der Mammutjäger” geht am Sonntag, 14. Mai (geöffnet von 10 bis 17 Uhr), zu Ende. Mit dieser Schau ist es dem Archäologischen Museum in Harburg, Museumsplatz 2, gelungen, noch nie außerhalb Russlands gezeigte Originale aus der Kunstkammer St. Petersburg, dem ältesten Museum Russlands, nach Hamburg zu holen. Erstmals können damit besonders spektakuläre Kunstwerke aus Mammut-Elfenbein von russischen Fundplätzen in Deutschland präsentiert werden. Neben diesen Originalfunden zeigt die Ausstellung aber auch die einzigartige Tierwelt der Eiszeit: Zu den beeindruckendsten Ausstellungsobjekten gehört ein fast vier Meter hohes Mammut. Noch bis zum 14. Mai können die Besucher im Museum noch einmal eine Reise ans frostige Ende der Welt erleben und erfahren, wie die Menschen am Ende der letzten Eiszeit lebten.

    Mit der Ausstellung „EisZeiten“ hat das Museum ein spannendes Kapitel aufgeschlagen: Klimawandel, Gletscherschmelze, ¬Erderwärmung – Schlagworte wie diese umschreiben Szenarien, die das Leben auf der Erde in der Menschheitsgeschichte mehrfach dramatisch verändert haben. Spürbar werden diese Veränderungen zuerst in den empfindlichsten Ökosystemen. Heute sind dies vor allem die arktischen Regionen, doch standen die Menschen in Nordeuropa am Ende der letzten Eiszeit vor vergleichbaren Herausforderungen. Das Archäologische Museum Hamburg und das Museum für Völkerkunde Hamburg beleuchten in der gemeinsamen Doppelausstellung erstmals die harten Lebensumstände und die faszinierende Kreativität der Menschen am Rande des Eises damals wie heute.

    Das Archäologische Museum Hamburg hält noch bis zum 14. Mai Angebote für alle Alters- und Interessengruppen zum Thema „Eiszeit“ bereit. Spannende Mitmachangebote warten zum Beispiel am Samstag, dem 6. Mai auf die Kleinen: In der Eiszeit-Werkstatt können sie die Ausstellung im Rahmen einer Rallye erkunden und anschließend aus vielen bunten Steinen eine Mammutherde basteln. Am Sonntag, dem 7. Mai lernen die „Sonntagskinder“ wie die Menschen in der Eiszeit lebten und welche Bedeutung das Feuer für sie hatte. Anschließend stellen sie eine steinzeitliche Tonlampe her. Danach werden die verschiedenen Techniken der Feuererzeugung vorgeführt und jeder kann seine Lampe zum Leuchten bringen.
    Am letzten Ausstellungstag bietet das Museum noch einmal ein großes Führungsprogramm: Ab 12 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr findet jeweils ein einstündiger Ausstellungsrundgang für die ganze Familie statt. Eintritt 6 Euro; ermäßigt 4 Euro, bis 17 Jahren frei.
    Schon am 9. Juni geht es im Archäologischen Museum Hamburg mit einem neuen spektakulären Ausstellungsprogramm weiter: Im Rahmen der Ausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ warten dann Meisterwerke mit Schnabel auf die Besucher.

  • Beim Hofvergnügen im Museumsbauernhof Wennerstorf wird sonntags gebastelt

    Wennerstorf. Die Kinder basteln nach Herzenslust, die Eltern entspannen bei Kaffee und Kuchen. Ab sofort bis Ende Oktober findet auf dem Museumsbauerhof Wennerstorf jeden Sonntag das Hofvergnügen statt. In der Zeit von 13 bis 17 Uhr basteln und werken Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren. Sie arbeiten mit Wolle und bauen Tiere aus Kastanien oder Kiefernzapfen. Das Programm findet unter den aktuellen Hygienebedingungen statt. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    „Wir haben unser Hofvergnügen den aktuellen Hygienevorgaben angepasst“, bestätigt Dr. Moritz Geuther, Leiter des Museumsbauernhofs Wennerstorf. „Es dürfen immer zwei Kinder parallel basteln. An jedem Sonntag gibt es ein unterschiedliches Angebot: Am 12. Juli basteln die Kinder Samenbälle für den eigenen Garten. An anderen Sonntagen werden Tiere aus Kiefernzapfen oder Kastanien gebaut. Oder die Kinder schnitzen Stempel aus Kartoffeln. Die Bastelutensilien werden nach der Nutzung direkt desinfiziert.“ Erwachsene können währenddessen einen frisch gebrühten Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen von Elieses Hofcafé genießen.

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    Der Museumsbauernhof Wennerstorf vereint Bauernhoferlebnisse zum Anfassen mit Museumsarbeit, ökologischer Landwirtschaft und integrativer Behindertenarbeit. Im Hökerladen können Besucher die Bio-Produkte des Bauernhofes erwerben.

    Jeden Sonntag bietet der Museumsbauernhof ein anderes kreatives Angebot für Kinder. Die Mitmach-Angebote im Überblick:
    5.7. Kreisel aus Baumscheiben bauen
    12.7. Samenbälle machen
    19.7. Igel aus Kiefernzapfen basteln
    26.7. Wollwerkstatt
    2.8. Bauernhoftiere basteln
    9.8. Kartoffeldruck
    16.8. Wollwerkstatt
    23.8. Tiermasken basteln
    30.8. Mikroskopieren
    6.9. Kartoffeldruck
    13.9. Kreisel aus Baumscheiben bauen
    20.9. Vogelfutter machen
    27.9. Kastanientiere bauen
    4.10. Wollwerkstatt
    11.10. Eichelmemory basteln
    18.10. Apfeltag
    25.10. Wollwerkstatt

  • Berufsperspektive „Kita-Assistent“: Harburger Rotes Kreuz engagiert sich bei pädagogischer Qualifizierung

    Harburg. Etwas gegen den Fachkräftemangel im Kitabereich tun und zugleich die beruflichen Chancen von Menschen mit Migrationsgeschichte fördern – darum ging es bei der Qualifizierung, die das Harburger Rote Kreuz mit seinen 17 Kindertagesstätten im Jahr 2019 auf die Beine gestellt hatte. Mohammad (25) gehört zu den Teilnehmern, denen darüber ein erster erfolgreicher Einstieg in das pädagogische Berufsfeld gelang. Jetzt wartet der 2015 aus Syrien geflüchtete Neu-Hamburger darauf, den nächsten Schritt gehen zu können: die berufsbegleitende Ausbildung zum Sozialpädagogischen Assistenten (SPA).

    Die Kinder in der DRK-Kita Kinderwaldschlösschen in Heimfeld mögen Mohammad. Sofort kommen sie zu ihm, als er die grüne Handpuppe nimmt und eine Geschichte erzählt über Äpfel, die stark machen, Bonbons aber nicht. Auch Kita-Leiterin Marion Heider ist zufrieden mit dem jungen Palästinenser in ihrem kulturell vielfältigen 23-köpfigen Team: „Mohammad kann sehr gut Brücken bauen, er geht manchmal auch unkonventionelle Wege. Davon profitieren gerade auch unsere Kinder mit besonderem Förderbedarf.“ Im Kontakt mit den Familien ist die Mehrsprachigkeit ein weiterer Pluspunkt: Mohammad spricht neben seiner Muttersprache Arabisch und (flüssigem) Deutsch gut Englisch und etwas Türkisch.

    Momentan arbeitet der 25-Jährige in Vollzeit in der DRK-Kita als pädagogischer Helfer. Auch schon vor seiner Flucht nach Deutschland hat er Kindergruppen betreut. Das mache ihm Freude, sagt Mohammad. Wohl auch deshalb, weil seine eigene Kindheit als staatenloser Palästinenser nicht immer unbeschwert war. Die berufsbegleitende SPA-Ausbildung ist für ihn die richtige Wahl: Sie sichert ihm eine berufliche Perspektive mit einem anerkannten Abschluss. Im Februar 2021 plant er den Ausbildungsbeginn, dafür würde er zweieinhalb Jahre lang 20 Stunden in der Woche mit Unterricht an der Ev. Berufsfachschule für Sozialpädagogische Assistenz Alten Eichen verbringen, mit der das Harburger Rote Kreuz kooperiert. Die übrige Zeit wäre er weiterhin in der Kita.

    „Plant“ und „würde“ deswegen, weil noch nicht gesichert ist, dass eine entsprechende Berufsfachschulklasse zustande kommt. „Wir brauchen 18 Teilnehmer, damit wir starten können“, sagt Milena Hühn, Koordinatorin für berufsbegleitende Ausbildungen an der Fachschule. „Wir sind nahe dran, aber noch nicht ganz da.“ Für Menschen wie Mohammad, für die eine Vollzeitausbildung auch aus finanziellen Gründen schwierig wäre, biete die berufsbegleitende Variante mit Beschäftigung bei einem Kitaträger eine gute Möglichkeit.

    Katja Philipp, Bereichsleiterin Kinder, Jugend und Familie beim Harburger Roten Kreuz, hofft, dass das Ausbildungsangebot noch mehr Interesse über das Harburger Rote Kreuz hinaus findet: „Es ist wichtig, dass die Berufsfachschulklasse in Hamburg nun zustande kommt. Denn sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Qualifizierung, die wir 2019 auf die Beine gestellt haben.“ Alle Praxisplätze, die das Harburger Roten Kreuz anbieten kann, sind derzeit belegt.

  • Besonderes Lese-Ferienprogramm für Jugendliche von 11 bis 14 Jahren in Neu Wulmstorf

    Neu Wulmstorf. Am Montag, 12. Juni, startet der JULIUS-CLUB in Neu Wulmstorf mit einer Auftaktveranstaltung im Ratssaal der Gemeinde. Bei einem Buch-Speeddating können interessierte Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren eine Auswahl der 100 verschiedenen Julius-Titel kennenlernen und sich anschließend für den JULIUS-CLUB anmelden. Als Club-Mitglied können sie dann ganz exklusiv spannende Bücher lesen und an den vielseitigen Julius-Veranstaltungen der Bücherei im Rathaus teilnehmen. Nur so viel wird verraten: es geht beispielsweise um Mangas und eine Gruselnacht...

    Vom 12. Juni bis zum 9. August stehen allein für die "Julianer" speziell ausgewählte aktuelle und ansprechende Titel bereit. Die Jugendlichen können diese Bücher kostenlos und unkompliziert ausleihen. Wer in der Sommerzeit zwei Julius-Bücher gelesen und bewertet hat, erhält das Julius-Diplom und kann an der abschließenden JULIUS-Party am 18. August teilnehmen.

    Der JULIUS-CLUB (Jugend liest und schreibt) ist ein Projekt der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen, das in 52 Öffentlichen Bibliotheken Niedersachsens stattfindet. Es richtet sich an Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren und soll außer Lesekompetenz auch Ausdrucksfähigkeit und Textverständnis stärken. Weiterführende Informationen zum Projekt sind im Internet unter www.julius-club.de

    zu finden.

  • Bücherei im Rathaus Neu Wulmstorf ehrt die Leser des Jahres 2016

    Neu Wulmstorf. 849 und 1526 waren die Zahlen, die im vergangenen Jahr zu toppen waren: So viele Entleihungen hatten die Leser des Jahres jeweils auf ihrem Leserkonto verbucht. Die strahlenden Gewinner hießen bei den Schülern Micha Marzinzik und bei den Familien Alexandra Luckmann mit ihren beiden Töchtern. In genau dieser Konstellation waren sie vor zwei Jahren schon einmal geehrt worden: ein Zeichen dafür, dass die Verleihung des "Leser des Jahres" nicht nur Ansporn für neue Leser und Leserinnen, sondern auch für Stammkunden der Bücherei im Rathaus ist.

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