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  • "Hällo, ei äm Betti" - Zwergenkino für Kinder in Neu Wulmstorf

    Neu Wulmstorf. Es darf gelacht werden am Dienstag, 18. September, wenn sich Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren in der Bücherei im Rathaus Neu Wulmstorf zum Bilderbuchkino treffen. Ab 15 Uhr liest und zeigt Nicole Henigschmidt das witzige Bilderbuch von Regina M. Ehlbeck und Dorothea Ackroyd "Hällo, ei am Betti". Die Tiere auf dem Bauernhof sind doch sehr überrascht, als sie Besuch aus Schottland bekommen . . .nKinder, die gern die Geschichte von der englischsprechenden Kuh erleben möchten, sollten sich schnell in der Gemeindebücherei anmelden, denn das "Zwergenkino" ist kostenlos und sehr beliebt!

  • „Kinder haben Rechte!“ – Bildausstellung des Deutschen Kinderschutzbundes

    Meckelfeld/Ramelsloh/Buchholz. Neue Kunst für die Bücherei Seevetal in Meckelfeld: "Kinder haben Rechte!" hieß der Malwettbewerb, den der Kreisverband Harburg-Land des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) im Sommer vergangenen Jahres für alle Jungen und Mädchen in Kindergärten und Grundschulen veranstaltete. Die glücklichen Gewinnerinnen der Grundschule Ramelsloh nahmen gemeinsam mit Lehrerin Paulina Marcinkiewicz ihren Preis in der Buchholzer Empore entgegen. Schirmherrin war Vize-Landrätin Anette Randt aus Heidenau, die zu dem Malwettbewerb gemeinsam mit dem DKSB aufgerufen hatte.

    Die Kinder haben die Rechte der Kinder der UN-Kinderrechtskonvention in Bildern umgesetzt, als Einzelrecht oder als Collage aller Rechte. Die vielen kreativen Werke wurden prämiert und sind seit dem im Landkreis Harburg "auf Tour" und nun in Seevetal angelangt. Die Seevetaler Zentralbücherei zeigt die Bilder vom 15. Mai bis 23. Juni während der regulären Öffnungszeiten. Organisiert hat die Wanderausstellung Hermann Simon, Vorstand des DSKB-Kreisverbands gemeinsam mit seinem Team.

    Seevetals Büchereileiterin Gaby Maidorn zeigt sich beeindruckt von der Vielfalt der Werke: „Die Kinder haben schon sehr genaue Vorstellungen von ihren Rechten und haben diese künstlerisch sehr kreativ umgesetzt - ich lade alle Nutzer der Bücherei herzlich ein, sich die Ausstellung anzusehen. Darüber hinaus ist auch jeder willkommen, der die Zentralbücherei noch nicht kennt. Schauen Sie einfach mal rein.“

    Aus Seevetal nahmen zwei Kindergärten und eine Grundschule teil, Eltern und Kinder können „ihre“ Bilder nun in der Bücherei besuchen.

  • „Teeparty“ für Mädchen und Mütter im Haus der Jugend Steinikestraße

    Harburg. Am Sonnabend, 18. November, findet in der Zeit von 14 bis 17 Uhr im Haus der Jugend in Harburg, Steinikestraße 20, eine Teeparty für Mädchen mit und ohne ihre Mütter statt. Bei Tee, Kaffee und Süßem haben Mädchen und Mütter die Gelegenheit, das Haus der Jugend Steinikestraße und insbesondere das Mädchenprogramm besser kennenzulernen. Währenddessen stellen Mitarbeiterinnen und Mädchen aus dem Haus der Jugend kleine Angebote, beispielsweise Henna Tattoos, Schmuck herstellen und Zentangle, vor und laden zum Mitmachen ein.

    Schon seit Jahren ist der Montag im Haus der Jugend Steinikestraße ein spezieller Mädchentag, an dem das Programm gemeinsam mit den Mädchen geplant und umgesetzt wird. Da in den vergangenen Jahren viele Mädchen aus dem Programm herausgewachsen sind, haben neue Mädchen viele Chancen und Möglichkeiten, an der Gestaltung teilzunehmen.

    Für eine bessere Planung wird um Anmeldung bis Freitag, 17. November, telefonisch unter 0 40/428 71 52 02 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

  • HNT-Nachwuchsturner wird für gute Leistungen belohnt

    Hausbruch-Neugraben. Die tolle Nachricht gab es schon kurz vor Weihnachten: Turntalent Jonas Kirsch von der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) wurde nach seinen starken Leistungen im vergangenen Jahr für den Bundesnachwuchskader nominiert. Der Neunjährige freute sich riesig und darf nun in diesem Jahr mit den besten Nachwuchsturnern aus ganz Deutschland trainieren. „Das ist das erste Mal seit mehr als 30 Jahren, dass das einem Hamburger Turner aus seiner Altersklasse gelungen ist“, freute sich auch HNT-Trainer Helmut Ziechner.

    Jonas überzeugte 2019 mit einem dritten Platz beim Turn-Talentschul-Pokal des Deutschen Turner-Bundes (DTB) sowie dem Sieg bei den Landeseinzelmeisterschaften. Anfang November folgte dann ein ebenfalls gelungener Auftritt beim Deutschland-Pokal in Schwäbisch Gmünd. Jonas landete bei dem nationalen Turnevent der Altersklassen 9 und 10 auf dem elften Platz, in seiner Altersklasse wurde er sogar Fünfter. Kurze Zeit später kam dann der Anruf von Bundesnachwuchstrainer Jens Milbradt. Der erste Termin im neuen Jahr ist jetzt der Kadertest vom 27. bis 29. Februar im brandenburgischen Kienbaum. Im dortigen Trainingszentrum findet im Juni auch der erste Kaderlehrgang statt.

    Bei der HNT ist man mächtig stolz auf Jonas. Die Turntalente der HNT machen regelmäßig von sich reden, ob bei ihren öffentlichen Auftritten als „Jumping Boys“ und „Flying Kids“ oder ihren Erfolgen bei Hamburger und Norddeutschen Meisterschaften. Im Dezember war Maxim Rudik sogar in der ARD-Familienshow „Klein gegen Groß“ zu Gast.

    Wer mit seinem Kind mal in das Training der HNT-Kunstturner reinschnuppern möchte, kann dies gern tun. Informationen zu den Trainingszeiten gibt es auf www.hntonline.de  oder direkt bei Trainer Helmut Ziechner unter der Telefonnummer 0 40/701 42 50.

  • "Kinderteller" in Neuwiedenthal braucht Unterstützung

    Neuwiedenthal. Stephanie Meyrahn engagiert sich seit rund zehn Jahren für das Projekt, das vom Harburger Roten Kreuzgetragen und über Spenden finanziert wird. „Damit gehören mein Mann und ich wohl zu den dienstältesten Helfern hier“, überlegt die Bank-Fachwirtin und Betriebswirtin. Damals hatte sie in der Zeitung von dem gerade gegründeten „Kinderteller“ in Neuwiedenthal gelesen. Das Harburger Rote Kreuz hatte das Projekt ins Leben gerufen, nachdem Mitarbeiterinnen in der DRK-Kita aufgefallen war, dass viele Kinder aus dem als sozial benachteiligt geltenden Wohnquartier sich montags und freitags beim Kita-Essen immer mehrere Portionen holten. Offenbar wollten sie sich vor dem Wochenende noch einmal satt essen und waren danach besonders hungrig.

    „Mich hat es schockiert, dass es nur wenige Kilometer von meinem Zuhause entfernt Kinder gab, die in ihrer Familie nicht ausreichend zu essen bekommen“, erzählt Stephanie Meyrahn. Sie wollte etwas dagegen tun – und wurde Zeitspenderin. An ein bis zwei Tagen im Monat, meist an den Sonntagen, kommen sie und ihr Mann Achim Behrendt (59) gegen 12 Uhr in die Kita „Grüne Insel“. Sie bauen die Tische auf, stellen Teller und Besteck, Becher und Getränke bereit. Das Mittagessen selbst wird geliefert und vor Ort erwärmt. Um 13 Uhr beginnt die Ausgabe. „Manche Kinder sind früher da, dann können wir schon ein bisschen klönen.“ Denn auch das gehört bei diesem Ehrenamt dazu: ein offenes Ohr zu haben für das, was die Kinder bewegt. „Da geht es um Schule, Eltern, Freunde, um Themen, die alle Heranwachsenden bewegen.“ Stephanie Meyrahn betont, dass sie die Kinder und Jugendlichen als sehr umgänglich erlebt: „Sie haben gute Umgangsformen, helfen mit und bedanken sich.“

    Demnächst wechselt die 45-Jährige den Wohnort, der Weg nach Neuwiedenthal wird dann für sie erheblich weiter werden. Deshalb wird sie sich beim DRK künftig wohl an anderer Stelle ehrenamtlich engagieren, obwohl ihr der Abschied vom „Kinderteller“ nicht leicht fällt: „Es ist ein tolles Team, und die Einsatzzeiten am Wochenende sind für Berufstätige eigentlich optimal.“ In eine Liste tragen die Helfer ein, wann sie können. Fällt jemand mal aus, vertreten ihn die anderen. Auch die Kinder und Jugendlichen wird Stephanie Meyrahn vermissen. „Es wäre schön, wenn sich möglichst bald noch einige Ehrenamtliche finden, die das Team verstärken.“ Was ein Helfer beim „Kinderteller“ mitbringen sollte? Wichtig seien eigentlich nur Offenheit und Zugewandtheit, sagt die langjährige Helferin. Und fügt noch hinzu: „Und man sollte natürlich Kinder mögen…“

    Wer sich beim „Kinderteller“ ehrenamtlich engagieren möchte, meldet sich beim DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V. bei Melanie Kade unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder Tel. 040-766092-64. Da das Projekt ausschließlich über Spenden finanziert wird, sind neben ehrenamtlicher Hilfe auch Geldspenden sehr willkommen. Jede Geldspende wird zu 100 Prozent für das Essen der Kinder verwendet.

    Spendenkonto „Kinderteller“ beim DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.:
    Hamburger Sparkasse
    IBAN: DE95200505501382122610
    BIC: HASPDEHHXXX

  • "Von ganz hinten“ auf Platz 1 - Gelungene Premiere beim Schülerermarathon „Zehntel“

    Hausbruch-Neugraben/Hamburg. Bei leider unbeständigem und windigem Wetter fanden sich zehn Athletinnen und Athleten der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) Hamburg Leichtathletik, aus den Jahrgängen 2005 – 2007, zum "Zehntel" rund um die Hamburger Messehallen ein. Das Zehntel findet alljährlich im Rahmen des Hamburg Marathons statt und umfasst eine Strecke von 4,2195 km, der sich Schülerinnen und Schülern über Hamburgs Grenzen hinaus mit großer Freude stellen.

    Die jüngsten Teilnehmer der weiterführenden Schulen (Jungen und Mädchen des Jahrgangs 2006) mussten im letzten Block des 3500 Schüler umfassenden Teilnehmerfelds starten und so das Feld
    von hinten aufrollen. Besonders erfolgreich gelang dies Finnja Frommann in ihrer Altersklasse W11. Sie ließ als Siegerin alle 209 Konkurrentinnen hinter sich und lief dabei eine Zeit von 18:44 Minuten.
    Ebenfalls unter die besten zehn Läufer mischte sich ihr Vereinskamerad Justin Hajduk. Er kam in der Altersklasse M11 nach 18:13 Minuten, als Siebter von 261 Jungen, ins Ziel.

    Daniel Neidhold, Sportlicher Leiter der HNT-Leichtathletik und Trainer U 16: "Das HNT-Team hatte viel Spaß bei dieser besonderen "Zehntel"-Veranstaltung, die insgesamt 9000 Schülerinnen und Schüler an den Start lockte."

  • „Anouk und ihre Reise ans Meer“: Musical Kids spielen im Harburger Theater

    Harburg/Vahrendorf. Ein an Flugangst leidender Katzenzyklop, ein Waisenmädchen auf seiner verzweifelten Suche nach dem Meer und der mächtige Konzern „Oktopus“, der die Lebenswelt der Menschen steuert: Das sind nur einige der Zutaten für das neue Stück der Musical Kids Hamburg. Zu erleben ist das Spektakel am Mittwoch, 14. Februar, sowie am Donnerstag, 15. Februar, jeweils ab 18 Uhr, im Harburger Theater, Museumsplatz 2. Kürzlich fand das Probe- und Workshop-Wochenende für die beiden Aufführungen in Harburg in der Grundschule Vahrendorf statt.

    Dass für die Musik bei dieser – wieder einmal – Welturaufführung ein Live-Orchester sorgt, dürften die Besucher der vergangenen Aufführungen dieser Gruppe im Harburger Theater zwar schon kennen. Aber mit der Inszenierung sprengt das Team um Leiter und Autor Uwe Heynitz alles, was die Zuschauer bisher von den Musical Kids gesehen und erlebt haben. Denn das Theater verwandelt sich von der Bühne bis zur letzten Reihe im Zuschauerraum in eine atemberaubende Unterwasserlandschaft. Und die Darsteller nehmen das Publikum mit auf eine phantastische Reise durch eine sich auflösende Welt. In diesem modernen und bildgewaltigen Märchen erzählen die Musical Kids Hamburg die Geschichte der kleinen Anouk, die das Meer finden muss, um wieder gesund zu werden und die Wirklichkeit zu retten.

    Die Geschichte beginnt in einer nicht allzu fernen Zukunft in einem Waisenhaus. Anouk ist enttäuscht von ihren Freunden, da diese pausenlos auf ihre Handys starren, chatten oder Computerspiele spielen. Alles dreht sich nur noch um Likes/Dislikes und den eigenen Status, der auf einem immer sichtbaren Screen gezeigt wird. Was die Kinder nicht wissen: Ihr ganzes „virtuelles" Leben wird von einem mächtigen Konzern namens „Oktopus" gesteuert, dessen bösartige Chefin Chleo die Kontrolle über die Welt anstrebt. Als Chleo mitbekommt, dass Anouk sich dem von ihr gewünschten Verhalten verweigert und sich der Kontrolle durch „Oktopus“ entzieht, verabreicht sie ihr ein Gift, das sie umbringen wird und dessen Wirkung nur durch Meerwasser neutralisiert werden kann. Und so macht sich Anouk – nicht wissend, ob es überhaupt einen Ozean gibt – auf die Suche nach dem Meer. Außerhalb des Waisenhauses stellt sie entsetzt fest, dass die Wirklichkeit im Begriff ist, sich aufzulösen. Die Erde zerfällt und niemand weiß, ob es überhaupt noch ein Meer gibt. Auf ihrem Weg begegnet sie phantastischen Fabelwesen wie dem Nebelkind, der sterbenden Königin oder dem fliegenden Katzenzyklopen Bernie, und sie muss einige heftige Abenteuer bestehen, bis sie – schon gezeichnet durch das Gift – am Ende ihrer Kräfte ist und von Weitem das für sie unerreichbare Meer sehen kann. Vollkommen verzweifelt will sie aufgeben. Da erhält sie Hilfe von einer Person, die sie noch nie gesehen hat und die ihr dennoch immer ganz nahe war.

    „Anouk ist sehr bunt und schillernd: Wir führen die Zuschauer in eine bunte Welt voller Phantasiegestalten, allen voran der an Flugangst leidende Katzenzyklop Barnie, der ein Flugzeug besitzt, mit dem er nach Afrika fliegen möchte, weil dort Katzen Könige sein sollen“, erzählt Uwe Heynitz: „Anouk ist aber auch nachdenklich und philosophisch und hat einen ernsten Background.“ Denn bei der Geschichte um den Global Player „Oktopus“ und eine Welt, in der fast alles nur noch virtuell passiert und in der sich die Wirklichkeit langsam auflöst sind Parallelen zur aktuellen Lebenswelt vieler Menschen – ob jung oder alt – durchaus beabsichtigt.

    Das neue Theaterstück der Musical Kids verspricht damit nicht nur ein umwerfendes Ergebnis für Augen und Ohren – es soll auch den Verstand begeistern und zum Nachdenken anregen. Und Uwe Heynitz betont: „Bei ,Anouk und ihre Reise ans Meer’ sind die Zuschauer mehr als nur Gäste. Ob mitten im Ozean oder der Nebelwüste: Sie sind ganz dicht am Geschehen und tragen aktiv zum Verlauf der Geschichte bei.“Für die Kostüme konnte die bekannte Stelzen- und Performancekünstlerin Bettina Eichblatt („Oakleaf Creativity“) gewonnen werden, für das Bühnenbild sorgt wie schon in den letzten Produktionen Susanne Körösi, für die Lichttechnik Julius Zerwer. Die von Uwe Heynitz komponierten Popsongs sind zeitlos schön und werden live gespielt vom Universe Sound Orchestra.

    Geeignet für abenteuerlustige Menschen im Alter von sechs bis 99 Jahren! Die Spieldauer beträgt rund 100 Minuten plus 20 Minuten Pause. Tickets für Kinder bis 16 Jahre kosten 9 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro (jeweils +10 Prozent Vorverkaufsgebühr). Vorverkauf bei der Konzertkasse im Phoenix-Center, Telefon 0 40/76 75 86 86 oder über den Ticketshop der Musical Kids unter www.musicalkidshamburg.de

  • „Ferien-Erlebnistage“ im Freilichtmuseum und Museumsbauernhof Wennerstorf

    Rosengarten-Ehestorf/Wennerstorf. Herbst ist die beste Zeit zum Ernten und Basteln: Bei den „Ferien-Erlebnistagen“ für Kinder im Grundschulalter geht es im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf und im Museumsbauernhof Wennerstorf rund um Äpfel und Kartoffeln. Im Freilichtmuseum finden die „Ferien-Erlebnistage“ von Dienstag bis Donnerstag, 19. bis 21. Oktober, und im Museumsbauernhof am Montag und Dienstag, 25. und 26. Oktober, statt.

    Ein Tag kostet 30 Euro inklusive Betreuung und Mittagessen. Die Anmeldung ist bis eine Woche vorher per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon 0 40/790 17 60 möglich. Eltern bestätigen den negativen Selbsttest ihres Kindes. Außerdem wartet der „Ferienspaß“, ein offenes Mitmachprogramm, über zwei Wochen auf Familien mit Kindern ab vier Jahren: Von Sonnabend, 9. Oktober, bis Sonntag, 24. Oktober, kochen, backen und basteln Kinder mit Äpfel und Kartoffeln ohne Anmeldung. Die Aktionen finden von 10 bis 17 Uhr am Kiekeberg statt.

    Der Museumseintritt ist für unter 18-Jährige frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro. Einzelne Mitmachstationen erheben Materialkosten. Aktuelle Informationen zum Museumsbesuch gibt es unter www.kiekeberg-museum.de und www.museumsbauernhof.de.

    An insgesamt fünf Tagen bieten die beiden Museen auf dem Land betreute „Ferien-Erlebnistage“ für Kinder: Im Freilichtmuseum am Kiekeberg ernten, kochen und basteln Kinder von 9 bis 15 Uhr in kleinen Gruppen. Im Museumsbauernhof Wennerstorf filzen sie von 10 bis 16 Uhr Kissen aus Schafwolle und stellen frischen Apfelsaft und Apfelringe her.

    Beim „Ferienspaß“ am Kiekeberg nehmen Kinder von 10 bis 17 Uhr an täglich wechselnden Aktionen teil. In der Woche von Sonnabend, 9. Oktober, bis Sonntag, 17. Oktober, geht es um Äpfel: Marmelade einkochen, Apfelsaft pressen, Dekorationen basteln und Nassfilzen. In der Folgewoche dreht sich von Dienstag, 19. Oktober, bis Sonnabend, 23. Oktober, alles um Kartoffeln: Experimente mit Kartoffeln, Stempeldruck und Kartoffeltiere basteln. Am Sonntag, dem 24. Oktober, zeigen die „Gelebte Geschichte“-Darsteller den Familien, wie ihre Vorfahren Kartoffeln vor 200 Jahren zubereitet haben.

    Bei jedem Wetter entdecken Kinder im Freilichtmuseum in interaktiven Ausstellungen historische Traktoren und frühere Spielzeuge. Ziegen, Schweine und Schafe beleben das Gelände und zeigen Kindern, wie die Menschen früher mit alten Haustierrassen lebten.

    Tipps für Kinder: Im Freilichtmuseum findet vom 1. bis 3. Oktober der „Historische Jahrmarkt“ mit Riesenrad, Fahrgeschäften, Spielbuden, Zauberer, Puppentheater und Leckereien statt – Terminbuchung erforderlich. Im Museumsbauernhof gibt es für Kinder bis 31. Oktober jeden Sonntag ein kostenloses, kreatives Mitmachangebot: Am 3. und 31. Oktober filzen sie in der Wollwerkstatt, am 10. Oktober basteln sie Memoryspiele aus Eicheln und am 24. Oktober kleine Flugzeuge.

  • „Kindheit wie früher“ beim offenen Herbstferienprogramm im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf bietet Kindern ab vier Jahren von Dienstag bis Sonntag, 13. bis 18. Oktober, ein offenes Herbstferienprogramm: Unter dem Motto „Kindheit früher“ freuen sich die kleinen Besucher über Leckereien, Spiele und Fahrspaß: An den Mitmachstationen stellen sie Äpfel mit Schokoüberzug her und basteln Bälle und Pappfiguren für ein Wurfspiel. Ein historisches Riesenrad und ein Hängekarussell stehen bis zum Sonntag, 25. Oktober, bereit. Die Aktionen finden ohne Anmeldung in der Zeit von 10 bis 17 Uhr statt und unterliegen einem genehmigten Hygienekonzept. Der Museumseintritt ist unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro.

    Beim offenen Herbstferienprogramm am Kiekeberg basteln Kinder wie früher ihre Spielzeuge selbst: Sie füllen Luftballons mit Sand und werfen diese an der Wurfbude. Damit das Spiel zuhause weitergeht, fertigen die Ferienkinder bunte Pappfiguren zum Abwurf. Als süße Stärkung zwischendurch stellen sie Äpfel mit Schokoüberzug her. Zwei Attraktionen lassen Kinderherzen höherschlagen: eine Fahrt in 13,50 Metern Höhe auf dem ältesten, transportablen Holzriesenrad Deutschlands von 1902 und auf dem Hängekarussell von 1936. Süßwaren von der traditionellen Mandelkutsche locken Besucher jeden Alters an.

    Auf dem Museumsgelände warten spannende Ausstellungen, historische Haustierrassen, alte Höfe und Gärten auf die Ferienkinder – ein Ausflug lohnt sich bei jedem Wetter: Familien entdecken in der Dauerausstellung „Spielwelten“ vor allem Spielzeuge aus den 1950er- bis 1980er-Jahren. Mehr als 2.000 Exponate sowie Mitmach- und Medienstationen laden zu einer Zeitreise in die vergangene Kindheit ein. In der Dauerausstellung „Agrarium“ kommen Traktorenfreunde bei 30 historischen Schleppern, sechs Dampfmaschinen und interaktiven Stationen ins Schwärmen. Auf 3.300 Quadratmetern erfahren Besucher mehr über die Lebensmittelproduktion der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die neue Dauerausstellung „Haus des Handwerks. Zwischen Tradition und neuen Herausforderungen“ zeigt die Veränderungen vom klassischen Landhandwerk bis zur aktuellen Dienstleistungsorientierung der vergangenen 200 Jahre. In den Ausstellungsbereichen des Freilichtmuseums ist eine Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend.

    Am Kiekeberg erleben Familien das ursprüngliche Zusammenleben von Menschen und Tieren: Auf den Weiden und in den Stallungen leben Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner und Gänse authentisch wie früher und in artgerechter Haltung. Aktuelle Informationen zum Ferienangebot gibt es unter www.kiekeberg-museum.de/herbstferienprogramm/

  • „Tag des Mädchenfußball“ beim FC Süderelbe

    Süderelbe. Morgen am Samstag, 28. August 2021, dreht sich beim FC Süderelbe am Kiesbarg alles um das runde Leder. Aber nicht die 1. Fußball-Herren steht im Mittelpunkt, sondern es ist der „Tag des Mädchenfußball“ beim FC Süderelbe.

    In Kooperation mit dem DFB und dem Hamburger Fußballverband können an diesem Tag Mädchen den FC Süderelbe kennenlernen und Fußball als Sportart ganz ungezwungen ausprobieren und erste Erfahrungen damit sammeln.

    Weiterhin gibt es für die Mädchen die Möglichkeiten, Fußball-Abzeichen zu machen: Ab einem Alter von sechs Jahren gibt es das DFB-Paule-Schnupperabzeichen und ab neun Jahren kann man das DFB-Fußballabzeichen machen.

    Ab 15 Uhr haben dann alle Kinder die Möglichkeit, die Fußballabzeichen zu machen.

  • 08-Kunstturner dominierten den Saisonauftakt im Landkreis

    Buchholz. Ganz im Zeichen der Jungen der „Magnesia-Zunft“ stand der Kreis-Ranglistenwettkampf am Sonntag in der NordHeideHalle. Unter der Leitung des Fachwarts für das männliche Kunstturnen im Turnkreis Harburg-Land, dem aktuellen deutschen Achtkampfmeister Alexander Vogt, bestritten die jüngsten Nachwuchsakteure aus dem Landkreis Harburg ihren Saisonauftakt. Geturnt wurden die Kür- und Pflichtübungen des Deutschen Turner-Bunds. Die erfolgsverwöhnten fünf bis 14 Jahre alten Turntalente machten deutlich, dass sie in den vergangenen Monaten hart an den Grundlagen für eine erfolgreiche Wettkampfsaison gearbeitet haben.

    Die meisten Tagessiege und die zahlreichsten Podest-Platzierungen (acht goldene Siegerpokale, fünf Silber- und drei Bronze-Trophäen) blieben in den Händen der jungen „Hausherren“ aus der DTB-Turn-Talentschule des TSV Buchholz 08. Die Siege in den leistungssportorientierten DTB-Meisterschaftswettkämpfen der Jüngsten gingen an den erst sechs Jahre alten NTB-Auswahlturner Jan Felix Hermann (AK 7) mit einem herausragenden Mehrkampfresultat von 54,50 Punkten und an Thore Palm bei den Achtjährigen.

    In der Meisterschaftsklasse der anspruchsvollen AK 9 turnte sich Max Henri Hermann (36,90Punkte) auf das Siegerpodest und in der Klasse der Zehnjährigen hatte Finn Muttersbach die Nase vorn. Im Kürwettkampf der Meisterschaftsstufe AK 13 und jünger holte sich Mats Lindholm, 12, mit einem ansprechenden Sechskampf die Sieger-Trophäe. Der Ranglistensieg im Kür-Sechskampf der Jahrgänge 2005/2006 ging an den 14-jährigen Timon Raunecker, im Pflichtwettkampf der Elf- und Zwölfjährigen dominierte Leander Mahutka das Geschehen und in der Wettkampfklasse der Neun- und Zehnjährigen gewann Jakob Müßigbrodt den Saisoneinstieg.

    Darüber hinaus erhielt Timon Raunecker für seine mit Höchstschwierigkeiten gespickte Darbietung am Barren die Tageshöchstnote von 12,60 Punkten. Die weiteren Pokalgewinner: Jannik Stolp (2.), Niklas Döblitz (2.), Lennox-Essien Stölting(2.), Lenn Weyerstall (2.), Lino Benjamin Scholz (2.), Leonardo Kairies (3.), Jan Peter Strauß(3.), Johan Reinecke (3.).

  • 11 Kids „halfen“ dem HSV zum Sieg

    Jesteburg/Buchholz/Hamburg. Elf Kids aus dem Landkreis haben dem HSV zum Sieg gegen den 1. FC Köln beim Pokalspiel geholfen. Denn sie waren als „Einlaufkinder“ mit dabei, als die Profis den Platz im betraten. An der Hand der Fußball-Stars konnten sie so die Atmosphäre des mit 47.000 Menschen gefüllten Volksparkstadions hautnah erleben. Zwar an der Hand der Kölner Profis – aber die meisten hatten natürlich die Raute im Herzen und drückten ihrem HSV erfolgreich die Daumen.

    Möglich gemacht haben die die beiden Autohäuser und Volkswagen Partner Kuhn+Witte aus Jesteburg und Köhnke aus Buchholz. Denn Volkswagen ist Partner des DFB Pokals und dem Fußball leidenschaftlich verbunden. Ein wichtiger Mosaikstein des Fußball-Engagements ist dabei, Kindern die Möglichkeit zu geben, als Einlaufkinder der „Volkswagen-Junior Eskorte“ ihre Idole einmal hautnah erleben zu dürfen. Für elf kleine Fußballfans wurde nun ein Traum zur Wirklichkeit.

    „Die Kinder waren total begeistert und aufgeregt mit den Spielern zusammen ins Stadion einzulaufen“, so Linus Best, der bei Kuhn & Witte für das Online Marketing zuständig ist und die Aktion begleitet hat. „Auch wenn es die Spieler des FC Köln waren, mit denen die Kinder einliefen und die Mehrheit doch überwiegend HSV Fans sind, hatten alle ihren Spaß“, freut sich Linus Best für die Kids. Auf der Kuhn & Witte Internetseite konnten sich alle Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren bewerben. Insgesamt hatten sich 400 Kinder für dieses einzigartige Erlebnis beworben, wobei leider nur 11 Kinder davon über ein Losverfahren letztendlich dabei sein konnten.

    Selbstverständlich konnten alle Kinder mit ihrer Begleitperson nach dem Einlaufen das Spiel im Stadion verfolgen und auch die Trikots, samt gestellten Schuhen durften die Kinder behalten. Geschäftsführer Oliver Bohn: „Elf Kinder glücklich gemacht, der HSV hat in einem spannenden Spiel überzeugend 2:0 gewonnen, das ruft ja förmlich nach einer Wiederholung. Unsere beiden Autohäuser werden auch beim nächsten Pokalspiel am 1. März dabei sein und dann dürfen wieder elf Kinder mit ihren Stars einlaufen.“

  • 600 Tüten Kekse zur Unterstützung des Kindertellers

    Hausbruch-Neugraben. Durch den Verkauf selbst gebackener Kekse bei Blumen Kaiser in Hausbruch-Neugraben sind 2.000 Euro zusammen gekommen. Hobbybäckerin Brigitta Engel und das Inhaber-Ehepaar Michael und Melanie Kaiser überreichten die Spende gestern an den „Kinderteller“ des DRK Harburg, einem kostenlosen Mittagsangebot für Kinder von drei bis 14 Jahren.

    Nachdem die jährliche Spendenübergabe aufgrund der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr ausfallen musste, freut sich Sandra Nyame, Leiterin der Kita Grüne Insel und Ansprechpartnerin für den Kinderteller, über die erneute Unterstützung: „Einen Teil des Geldes werden wir direkt am Wochenende einsetzen, um den Kindern zum Jahreswechsel Pizza bestellen zu können – das ist für viele etwas Besonderes. Da wir das Essen ausschließlich über Spenden finanzieren, hilft uns die Aktion von Blumen Kaiser sehr.“

    „In einer besinnlichen Zeit möchten wir etwas Gutes tun, für Menschen, die es weniger gut haben. Auch unsere Kundinnen und Kunden ziehen dabei jedes Mal mit“, erklärt Michael Kaiser den Erfolg der Spendenaktion. Brigitta Engel, die mehr als 600 Tüten Kekse für die Aktion gebacken und gepackt hat, betont: „Ich habe einfach Spaß am Backen, vor allem, wenn es für den guten Zweck ist.“ Auf die Frage, was ihr Gebäck bei den Kundinnen und Kunden so beliebt macht, antwortet sie: „Ich habe eine Sammlung von mehr als 800 Rezepten, dort finde ich immer die richtigen Kekse.“

    Der Kinderteller wurde 2006 von Mitarbeitenden der DRK-Kita Grüne Insel am Stubbenhof in Neuwiedenthal gegründet. Sie hatten festgestellt, dass viele Kinder sich vor und nach den Wochenenden beim Essen in der Kita besonders viel auf die Teller füllten und entschlossen sich, aktiv zu werden. Jeden Samstag und Sonntag öffnet die Kita nun in der Zeit von 13 bis 14 Uhr, um Kindern ein kostenloses Mittagessen anzubieten. Rund 15 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die das Personal in der Kita unterstützen, betreuen abwechselnd die Essensausgabe für die Kleinen.

  • Alles über Bienen, Honig und Imkerei am Kiekeberg

    Rosengarten-Ehestorf. Summ, Summ, Summ – am Sonntag, 1. August 2021, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf alles um Bienen, Honig und die Imkerei. Beim Imkertag können die Besucher von 10 bis 18 Uhr gibt es Führungen über insektenfreundliche Pflanzen durch die Gärten, Vorträge zur Imkerei und Mitmachaktionen für Kinder. 

    Wie entsteht eigentlich ein Bienenvolk? Und welche Aufgaben haben die Immen? Das können die Besucher in Schaukästen sehen, wo sie die fleißigen Bienen ganz nah bei ihrer Arbeit beobachten können. Außerdem erklären die Mitglieder des Imkervereins am Kiekeberg, der sich um die Bienen kümmert, ihr Imkerhandwerk, alles über Honig und zeigen ihnen bienenfreundliche Pflanzen in den Museumsgärten. Sie überliefern alte Imkertechniken und auch Kurse können besucht werden, denn die Imkerei hat in der Heide eine lange Tradition.

    Für Kinder gibt es ein Mitmachprogramm rund um die Insekten: Sie lernen Bienen, Hummeln und andere Arten genauer kennen. Sie machen mit beim Sinnesparcours sowie einem Quiz rund um Bienen. Kreative basteln ein Wurfspielzeug oder stellen Saatkugeln für zuhause her.

    Frisches Brot und Kuchen in Bioland-Qualität der Museumsbäckerei warten auf die Besucher. Der Gasthof „Stoof Mudders Kroog“ sorgt mit norddeutscher Küche für das leibliche Wohl. Im Rösterei-Café „Koffietied“ erhalten Besucher selbst gerösteten Kaffee.

  • Alte Haustierrassen im Freilichtmuseum am Kiekeberg entdecken

    Rosengarten-Ehestorf. Sie sind die Lieblinge nicht nur der Kids im Freilichtmuseum am Kiekeberg: Der tierische Nachwuchs. Man muss aber auch einfach sagen, dass die Ferkel, Küken und Lämmer einfach zu süß sind. Aber nicht nur das: Der Nachwuchs im Freilichtmuseum sichert auch das Überleben vom Aussterben bedrohter Haustierrassen wie dem Bunten Bentheimer schwein, den Ramelsloher Hühnern oder dem Bentheimder Landschaf.

    Jetzt sind es gerade Ferkel und Küken, die das Museum neu bevölkern. Die Lämmer sind schon etwas größer. In einer digitalen Schnitzeljagd können Besucher des Freilichtmuseum am Kiekeberg diese vom Aussterben bedrohten Hausstiere kennenlernen. 

    Mit der Rallye-App Actionbound „Tierisches Vergnügen“ entdecken die Besucher die jeweiligen Eigenarten der alten Rassen und beantworten familienfreundliche Fragen. Die App kann am Eingang kostenlos auf das Smatrphone geladen werden.

  • Am Samstag kommt Frau Holle auf den Harburger Weihnachtsmarkt

    Harburg. Am Samstag, 2. Dezember 2017, werden die Kinderaugen auf dem Harburger Weihnachtsmarkt strahlen. Denn dann, um 17 Uhr, schaut Frau Holle vorbei. Die ist in jedem Jahr zur Freude der Kids mit dabei und lässt aus dem Fenster des Rathauses weiße Schneeflocken und goldene Schokotaler aus ihren Kissen herabschütten.

               

  • Anfassen und Mitmachen: Frühjahrsferien im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf erleben junge Besucher ab vier Jahren ein frühlingshaftes Mitmachangebot. Von Dienstag bis Freitag, 18. bis 21. April, basteln, nähen und malen Kinder in kostenfreien und offenen Angeboten. Das Ferienprogramm findet jeweils von 11 bis 16 Uhr statt. Der Museumseintritt ist für Besucher unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er neun Euro.

    Mitmachen, anfassen und gestalten - in den Frühjahrsferien am Kiekeberg dreht sich alles rund um Kreativität. Gemeinsam mit den Museumspädagogen basteln Kinder Dekoratives, Praktisches oder tolle Ostergeschenke für die Familie.

    Am Mittwoch, 19. April, entstehen mit Hilfe von Kleber und Schere wiederbeschreibbare Tafel-Schilder. Mit Pinseln und bunten Farben geht es am Donnerstag, 20. April, zur Sache: Junge Maler verzieren Teller, Gläser und weiteres Geschirr. Am Freitag, 21. April, schwingen Kinder die Nadel und nähen flauschige Filzsäckchen. Die Frühjahrsferienangebote sind kostenfrei. Familien können ohne Anmeldung vorbeikommen.

    Während die Kinder malen und basteln, erkunden die Erwachsenen das Freilichtmuseum: Auf dem Museumsgelände laden mehr als 40 historische Gebäude und Gärten zum Frühlingsspaziergang ein. In den Häusern und Ställen leben Pferde, Schweine und Schafe alter Nutztierrassen und in den Museumsgärten sprießt das erste Grün. Die Kindheit der 1950er- bis 1980er-Jahre präsentiert die Dauerausstellung Spielwelten. In der interaktiven Ausstellungswelt Agrarium entdecken Besucher Traktoren, historische Landtechnik sowie Wissenswertes rund um Ernährung gestern, heute und morgen.

    Eine deftige Stärkung bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit traditioneller norddeutscher Küche. Hausgemachten Kuchen und frisch gerösteten Kaffee genießen große und kleine Besucher im Rösterei-Café Koffietied.

  • Ausflugstipp zu Weihnachten: Thementag „Von Schlitten und Kufen“ am Kiekeberg

    Rosengarten-Ehestorf. Schnee und Eis gehören zu Weihnachten einfach dazu. Beim Thementag „Von Schlitten und Kufen“ am zweiten Weihnachtsfeiertag entdecken Besucher in der Zeit von 10 bis 18 Uhr winterliches Vergnügen rund um die Sonderausstellung „Auf Eis und Schnee. Schlittenfahrt und Kufenlauf“. Bei Führungen durch die Ausstellung, weihnachtlichen Mitmachangeboten für Kinder und einer digitalen Gruppenrallye erlebt die ganze Familie einen aktionsreichen Weihnachtstag im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Rund um Weihnachten dürfen Schlitten, Ski und Schlittschuhe nicht fehlen. Die winterliche Sonderausstellung „Auf Eis und Schnee. Schlittenfahrt und Kufenlauf“ am Kiekeberg zeigt anhand von historischen Kufenfahrzeugen, Bildern und Videos, wie die Menschen im Landkreis Harburg und Umgebung ihre Arbeit und Freizeit in der kalten Jahreszeit früher gestalteten. Bei Führungen ab 13 und ab 15 Uhr erzählt Kuratorin Nicole Naumann, welche Geschichten sich hinter eher unscheinbaren Holzschlitten verbergen, wie sogenannte „Hackenreißer“ aus den 1960er-Jahren befestigt wurden und warum Anfang des 20. Jahrhunderts die „Harburger Berge“ zum beliebten Winterurlaubziel wurden.

    Kinder basteln beim Thementag winterliche Dekoration für Zuhause: Sie werken aus Holz Mini-Schlitten und basteln aus Draht und Perlen Sterne, die das heimische Fenster oder den Weihnachtsbaum verzieren. Gemeinsam mit der Familie starten sie eine digitale Rallye durch die Sonderausstellung. Dazu laden Besucher bereits Zuhause die App „Actionbound“ aus dem App Store/Play Store herunter. Auf der Webseite unter www.kiekeberg-museum.de/auf-eis-und-schnee-schlittenfahrt-und-kufenlauf oder direkt vor Ort scannen sie mit der App den QR-Code und gelangen zur Rallye. In Gruppen ab zwei Personen beantworten sie Quizfragen rund um die Ausstellung, sammeln Punkte und vergleichen hinterher ihre Ergebnisse online mit anderen Teilnehmern.

    Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Bei der Museumsbäckerei erhalten die Ausflügler weihnachtliches Gebäck aus dem Holzofen. Das Rösterei-Café „Koffietied“ bietet selbstgerösteten Kaffee und frisch gebackenen Kuchen. Im Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“ stärken sich Besucher mit regionalen und winterlichen Gerichten.

  • Ausstellung EisZeiten noch bis zum 14. Mai im Archäologischen Museum zu sehen

    Harburg. Ihre Tage sind gezählt: Die Ausstellung „EisZeiten – Die Kunst der Mammutjäger” geht am Sonntag, 14. Mai (geöffnet von 10 bis 17 Uhr), zu Ende. Mit dieser Schau ist es dem Archäologischen Museum in Harburg, Museumsplatz 2, gelungen, noch nie außerhalb Russlands gezeigte Originale aus der Kunstkammer St. Petersburg, dem ältesten Museum Russlands, nach Hamburg zu holen. Erstmals können damit besonders spektakuläre Kunstwerke aus Mammut-Elfenbein von russischen Fundplätzen in Deutschland präsentiert werden. Neben diesen Originalfunden zeigt die Ausstellung aber auch die einzigartige Tierwelt der Eiszeit: Zu den beeindruckendsten Ausstellungsobjekten gehört ein fast vier Meter hohes Mammut. Noch bis zum 14. Mai können die Besucher im Museum noch einmal eine Reise ans frostige Ende der Welt erleben und erfahren, wie die Menschen am Ende der letzten Eiszeit lebten.

    Mit der Ausstellung „EisZeiten“ hat das Museum ein spannendes Kapitel aufgeschlagen: Klimawandel, Gletscherschmelze, ¬Erderwärmung – Schlagworte wie diese umschreiben Szenarien, die das Leben auf der Erde in der Menschheitsgeschichte mehrfach dramatisch verändert haben. Spürbar werden diese Veränderungen zuerst in den empfindlichsten Ökosystemen. Heute sind dies vor allem die arktischen Regionen, doch standen die Menschen in Nordeuropa am Ende der letzten Eiszeit vor vergleichbaren Herausforderungen. Das Archäologische Museum Hamburg und das Museum für Völkerkunde Hamburg beleuchten in der gemeinsamen Doppelausstellung erstmals die harten Lebensumstände und die faszinierende Kreativität der Menschen am Rande des Eises damals wie heute.

    Das Archäologische Museum Hamburg hält noch bis zum 14. Mai Angebote für alle Alters- und Interessengruppen zum Thema „Eiszeit“ bereit. Spannende Mitmachangebote warten zum Beispiel am Samstag, dem 6. Mai auf die Kleinen: In der Eiszeit-Werkstatt können sie die Ausstellung im Rahmen einer Rallye erkunden und anschließend aus vielen bunten Steinen eine Mammutherde basteln. Am Sonntag, dem 7. Mai lernen die „Sonntagskinder“ wie die Menschen in der Eiszeit lebten und welche Bedeutung das Feuer für sie hatte. Anschließend stellen sie eine steinzeitliche Tonlampe her. Danach werden die verschiedenen Techniken der Feuererzeugung vorgeführt und jeder kann seine Lampe zum Leuchten bringen.
    Am letzten Ausstellungstag bietet das Museum noch einmal ein großes Führungsprogramm: Ab 12 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr findet jeweils ein einstündiger Ausstellungsrundgang für die ganze Familie statt. Eintritt 6 Euro; ermäßigt 4 Euro, bis 17 Jahren frei.
    Schon am 9. Juni geht es im Archäologischen Museum Hamburg mit einem neuen spektakulären Ausstellungsprogramm weiter: Im Rahmen der Ausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ warten dann Meisterwerke mit Schnabel auf die Besucher.

  • Beim Hofvergnügen im Museumsbauernhof Wennerstorf wird sonntags gebastelt

    Wennerstorf. Die Kinder basteln nach Herzenslust, die Eltern entspannen bei Kaffee und Kuchen. Ab sofort bis Ende Oktober findet auf dem Museumsbauerhof Wennerstorf jeden Sonntag das Hofvergnügen statt. In der Zeit von 13 bis 17 Uhr basteln und werken Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren. Sie arbeiten mit Wolle und bauen Tiere aus Kastanien oder Kiefernzapfen. Das Programm findet unter den aktuellen Hygienebedingungen statt. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    „Wir haben unser Hofvergnügen den aktuellen Hygienevorgaben angepasst“, bestätigt Dr. Moritz Geuther, Leiter des Museumsbauernhofs Wennerstorf. „Es dürfen immer zwei Kinder parallel basteln. An jedem Sonntag gibt es ein unterschiedliches Angebot: Am 12. Juli basteln die Kinder Samenbälle für den eigenen Garten. An anderen Sonntagen werden Tiere aus Kiefernzapfen oder Kastanien gebaut. Oder die Kinder schnitzen Stempel aus Kartoffeln. Die Bastelutensilien werden nach der Nutzung direkt desinfiziert.“ Erwachsene können währenddessen einen frisch gebrühten Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen von Elieses Hofcafé genießen.

    Der Museumsbauernhof Wennerstorf vereint Bauernhoferlebnisse zum Anfassen mit Museumsarbeit, ökologischer Landwirtschaft und integrativer Behindertenarbeit. Im Hökerladen können Besucher die Bio-Produkte des Bauernhofes erwerben.

    Jeden Sonntag bietet der Museumsbauernhof ein anderes kreatives Angebot für Kinder. Die Mitmach-Angebote im Überblick:
    5.7. Kreisel aus Baumscheiben bauen
    12.7. Samenbälle machen
    19.7. Igel aus Kiefernzapfen basteln
    26.7. Wollwerkstatt
    2.8. Bauernhoftiere basteln
    9.8. Kartoffeldruck
    16.8. Wollwerkstatt
    23.8. Tiermasken basteln
    30.8. Mikroskopieren
    6.9. Kartoffeldruck
    13.9. Kreisel aus Baumscheiben bauen
    20.9. Vogelfutter machen
    27.9. Kastanientiere bauen
    4.10. Wollwerkstatt
    11.10. Eichelmemory basteln
    18.10. Apfeltag
    25.10. Wollwerkstatt

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