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Kirche

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  • Valentinsnacht und Gottesdienst ohne Pastor

    Fischbek. Für Sonnabend, 8. Februar, ab 19:30 Uhr lädt die Fischbeker Cornelius-Gemeinde zum fünften Mal zu einem Abend mit Geschichten, Liedern und Gedanken über die Liebe, das Leben, Wünsche und Träume in die Cornelius-Kirche ein. Musikalisch wird dieser Abend von Joy Bogart (Gesang) und Jan Keßler (Gitarre) mit Liedern von Gregor Meyle, Manfred Krug, Mike & The Mechanics und Joy Denalane begleitet. Es lesen Bettina Bäumer-Pawelzik, Marie Brückner, Ute Carlsen und Martina Tunstall.

    Die Besucher sind eingeladen, sich zurück zu lehnen, die Augen zu schließen und bei kleinen Erfrischungen einen kurzweiligen Abend mit heiteren, besinnlichen und auch ernsthaften Vorträgen zu genießen. Der Eintritt ist frei.

    Am Sonntag feiert die Cornelius-Kirche wieder einen »Lektorengottesdienst« - ohne Pastor, aber mit zwei Lektoren. Alles andere läuft ab wie gewohnt: Auf der Orgel wird gespielt, die Gemeinde wird begrüßt, die Gottesdienst-Besucher singen ein Lied und beten gemeinsam den Psalm. Dass die Epistel und das Evangelium von Gemeindegliedern gelesen werden, das kennen und schätzen die Fischbeker schon lange. Im Lektorengottesdienst gibt es auch eine Predigt. Es gibt gute Bücher mit Predigten zum Vortragen. Sie sind kürzer, vielleicht so lang und so ähnlich wie das »Wort zum Sonntag«, und sie sind gut zum Zuhören.

    Der Gottesdienst am Sonntag wird gefeiert von der Cornelius-Gemeinde und er wird gehalten von den beiden Kirchengemeinderäten Christa Nagel und Hans Korndörfer. Die Orgel spielt Daria Uraskina. Entstanden ist die Idee aus der »Not«. "Inzwischen wissen wir, dass Lektorengottesdienste eine wirkliche Bereicherung für unsere Gemeinde sind", sagt Pastor Gerhard Janke.

     

  • „Zurück im Revier“: Kai Kütemeyer ist wieder Schulpastor im Kirchenkreis Hittfeld

    Hittfeld/Buchholz. Der Text von Marius-Müller Westernhagen passt zu Kai Kütemeyer: „Ich bin wieder hier, in meinem Revier. War nie wirklich weg. Hab mich nur versteckt.“* Pastor Kai Kütemeyer ist seit August wieder im Ev.-luth. Kirchenkreis Hittfeld tätig - als Schulpastor an den BBS Buchholz und mit kirchlichen Anteilen im Kirchenkreis. Beides kennt der 57-Jährige gut, hier hat er viele Jahre gearbeitet. Einen Termin für seine Einführung gibt es aufgrund der Corona-Regeln noch nicht.
    Als Schulpastor gibt Kai Kütemeyer Religionsunterricht und ist Seelsorger für Lehrerkräfte, Schülerinnen und Schüler. Die Altersspanne der Schüler reicht von 16 bis 52 Jahren, da zu seinen Schulen Berufliche Gymnasien, Berufsschulen,

    Berufsfachschulen und Fachschulen zählen, die auch von vielen älteren Quereinsteigern besucht werden. „Das wird interessant, früher lag der Altersdurchschnitt der Schüler bei etwa 20 Jahren, jetzt sind viele Schüler deutlich älter. Sie bereichern mit ihrer Lebenserfahrung die Klassen, haben aber manchmal auch die Tendenz, ihre eigenen Erfahrungen in den Vordergrund zu stellen.“ Als Seelsorger gehört er zum Beratungsteam für Schüler und Lehrer. „Sicher werden sich die Probleme der Lehrer und Schüler im Vergleich zu meiner ersten Zeit an den BBS geändert haben, denkt man etwa an die Probleme der sexuellen Identität, die es so offen früher nicht gab.“

    Ein kurzer Rückblick auf seine beruflichen Stationen: Nach dem Studium in Tübingen und Göttingen war Kai Kütemeyer Pastor in Stade, dann in Nenndorf. „Zu der Zeit suchte ich eine neue Herausforderung, so folgte ich einer meiner Leidenschaften, dem Lesen. Ich machte eine Buchhändler-Lehre bei der Buchhandlung Slawski. Eine total großartige und ausfüllende Ausbildung“, sagt Kai Kütemeyer. 2005 wechselte er dann an die BBS Buchholz und blieb zehn Jahre. Zudem war er erst Kirchenkreisjugendpastor im Kirchenkreis Hittfeld, dann Beauftragter für Kirche und Schule im Sprengel Stade. Nach dieser Zeit wurde er Referatsleiter für kirchliche Bildungsarbeit und für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Landeskirchenamt in Hannover. Das tägliche Pendeln nach Hannover empfand er auf die Dauer als zu anstrengend, so wechselte er als Schulpastor an die IGS Winsen-Roydorf und war anderthalb Jahre Kirchenkreisjugendpastor im Kirchenkreis Winsen. Und jetzt zurück „ins Revier“, in den Kirchenkreis Hittfeld. „Mich reizt die Mischung aus Vertrautem und Neuem. Vieles in der Schule und im Kirchenkreis kenne ich, vieles ist neu.“

    Kütemeyer wohnt mit seiner Frau in Hamburg. Viele Menschen aus Rosengarten kennen ihn als Mitglied der „Bickbeern-Schweizer-Speeldeel“. Einmal im Jahr führt die Gruppe plattdeutsche Theaterstücke im Gasthaus Böttcher in Nenndorf auf, bei denen er auch Regie führt. Die Liebe zur Schauspielerei ist ihm in die Wiege gelegt. Sein Vater Günter Kütemeyer spielte Theater und diverse Fernsehrollen, so spielte er bis zu seinem 88. Lebensjahr den Bürgermeister in „Neues aus Büttenwarder.“ Kütemeyer ist Fan des 1. FC St. Pauli und freut sich schon wieder auf Spiele vor Zuschauern.

  • 13. Taizé-Tag im Kirchenkreis Hittfeld

    Hittfeld/Klecken. „Von Gott ein Freudenschein“ – mit meditativen Gesängen aus Taizé noch einen letzten Blick auf die Weihnachtszeit werfen. Zu einem Chorworkshop unter diesem Motto laden für Sonnabend, 26. Januar, der Kirchenkreis Hittfeld und die Kirchengemeinde Rosengarten ein. Ab 14 Uhr werden im Gemeindehaus in Klecken (An der Thomaskirche 3) unter Anleitung von Kreiskantor Kai Schöneweiß Lieder und Gesänge geübt. Den Abschluss bildet eine meditative Andacht mit Pastor i.R. Wolfgang Heitmann um 18 Uhr in der Thomaskirche.

    Taizé ist ein kleiner Ort im Burgund, der eine ökumenische Bruderschaft beheimatet. Jährlich werden dort große, ökumenische Jugendtreffen abgehalten. Das Besondere sind die Gesänge der Gottesdienste. „Die Gesänge sind gekennzeichnet von einer musikalischen Schlichtheit, gepaart mit einer großen Musikalität. Dadurch sind sie leicht zu erlernen und gut zu behalten. Die Musik lebt von einer ständigen Wiederholung. Man kann sich ganz der Musik hingeben“, sagt Kreiskantor Kai Schöneweiß. Verschiedene Instrumente unterstützen den Gesang und verleihen der Musik unterschiedliche Akzente.

    Der Workshop ist für alle Interessierten offen. Wer möchte, kann nach Rücksprache auch rein instrumental mitwirken. Anmeldungen bitte bei Kreiskantor Kai Schöneweiß unter Telefon 0 41 82-208 73 69 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Zur Andacht ist keine Anmeldung nötig.

  • Abendmusik nach dem Glockenspiel in Ashausen

    Ashausen. Seit Mitte März erklingen in Ashausen – wie in vielen anderen Kirchengemeinden – jeden Abend die Kirchglocken. Danach jedoch, und das gibt es nicht in vielen Orten, ertönen die Posaunen: Bei jedem Wetter spielt Cornelia Brauns-Porth mit ihren Mitstreitern zuerst „Der Mond ist aufgegangen“, dann einige Abendchoräle. Das Programm ist im Laufe der Zeit gewachsen, inzwischen spielen vier Musikerinnen und Musiker, die gelegentlich wechseln, eine gute Viertelstunde lang. Dabei sind das „Pippi-Langstrumpf-Lied“ und Beethovens Ode an die Freude feste Bestandteile des Repertoires geworden.

    „Im März habe ich anfangs im Dunkeln gespielt“, erinnert sich Cornelia Brauns-Porth, die im Kirchenvorstand der Gemeinde aktiv ist. „Inzwischen hat sich das kleine Konzert toll bewährt. Auch von den Nachbarn kommen nur positive Reaktionen.“ Und nicht nur das: auch die Landwirte nehmen Rücksicht, niemand knattert um kurz nach 19 Uhr mit dem Trecker durchs Dorf. Kirchenvorstandssitzungen werden zehn Minuten verschoben und beginnen jetzt mit Musik. Sogar für Hochzeitstage, Geburtstage und zur Blutspendeaktion wurden die Musiker schon angefragt, „gebucht“ wurde ein Auftritt auf einer Feier. Zum Dank gab es eine Flasche Eierlikör, von der sich die vier nun nach ihren Auftritten ein Glas gönnen. Und so ertönt auch weiterhin mehrmals die Woche „Der Mond ist aufgegangen“ im Ortskern von Ashausen.

  • Alles frisch?! - Größte Freiwilligenbewegung in der evangelischen Kirche lädt nach Brackel ein

    Brackel. Sobald sich die ersten warmen Sonnenstrahlen im März zeigen, laden die Landeskirchlichen Gemeinschaften (LKG) im Bezirk Winsen zu einem besonderen Tag ein. Am Sonntag, 4. März, ist es wieder soweit. In Brackel, im Gemeinschaftshaus in der Büntestraße 23, ist jeder willkommen - unabhängig von irgendeiner Kirchenmitgliedschaft. „Kommen und dabei sein“ lautet das Motto, so der stellvertretende Vorsitzende des Bezirks Winsen der LKG, Wilfried Wiegel.

    Ab 14:30 Uhr heißt es für alle: Ankommen bei Kaffee und Kuchen und anderen Interessierten begegnen. Ab 15:30 Uhr startet dann der vielfältige und lebensnahe Gottesdienst zum Thema „Alles frisch?!“. Das Thema ist angelehnt an die aktuelle Jahreslosung aus dem Buch der Offenbarung, Kapitel 21, Vers 6: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Wilfried Wiegel sagt dazu: „Wenn man richtig Durst hat, dann muss man einfach etwas trinken. Das kennenwahrscheinlich alle: Diesen Durst nach einem gut gewürzten Essen oder nach einer Runde Sport. Und wenn dieser Durst dann nicht gestillt werden kann, dann wird der Mund trocken, der Hals brennt. Unangenehm. Ein frisches Getränk oder einfach frisches Wasser ist dann etwas Herrliches. Darum wird es im Gottesdienst gehen.“

    Als Referent zum Thema hat der Bezirk Winsen Landeskirchlicher Gemeinschaften Pastor Carsten Stock von der St. Gertrud Kirchengemeinde in Pattensen gewonnen. Der engagierte Pattensener Pastor ist 1968 in Braunschweig geboren und in Leiferde bei Gifhorn aufgewachsen. Ehefrau Silke und drei Kinder komplettieren die Familie Stock. Dem Abiturabschluss von Carsten Stock folgte eine Ausbildung zum Regierungsinspektor. Dann gab es eine berufliche Zäsur und ein Studium der Theologie
    in Heidelberg und Tübingen schloss sich an. Der begeisterte Tischtennisspieler Carsten Stock leistete sein Vikariat in Bevern bei Bremervörde. Bevor Stock 2011 nach Pattensen wechselte, versah er zehn Jahre lang seinen Dienst als Pastor in Meinersen.

    Ein entscheidender Punkt der Veranstaltung ist die betont familienfreundliche Ausrichtung. Familien mit Kindern sind herzlich willkommen. Die Kinderbetreuung erlaubt es den Eltern bei Kaffee und Kuchen, mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen oder sich einfach einmal in Ruhe verwöhnen zu lassen. Ab 16:30 Uhr werden auch Bratwurst und Kaltgetränke angeboten. Für gemeinsame Aktivitäten drinnen und draußen ist viel Zeit eingeplant. Denn für Spiel und Spaß ist auf dem Gelände der
    Landeskirchlichen Gemeinschaft in Brackel ausreichend Platz.

    Wir sind sehr gespannt auf diesen Tag und freuen uns“, betont Wilfried Wiegel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei und die Ehrenamtlichen und Freiwilligen in den Gemeinschaften des Winsener Bezirks sorgen für Kuchen und Bratwurst ebenso wie für Kaffee, Tee oder Kaltgetränke. „Das ist Tradition bei uns“, merkt
    Wilfried Wiegel lächelnd an und ergänzt: „Das Meiste kostenlos, aber nie umsonst!

    Die Landeskirchlichen Gemeinschaften sind die größte Freiwilligenbewegung innerhalb der evangelischen Kirche in Deutschland. Im Landkreis Harburg gibt es sie unter anderem in Ashausen, Brackel, Drennhausen, Jesteburg, Neu Wulmstorf, Ohlendorf, Pattensen, Scharmbeck und Winsen.

  • Am Sonntag wird Christa Nagel mit dem Ansgarkreuz geehrt

    Fischbek. Im Gottesdienst am Sonntag, 13. Januar, ab 10 Uhr soll Christa Nagel mit dem Ansgarkreuz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement in der Cornelius-Kirchengemeinde Fischbek geehrt werden.

    Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Christa Nagel in nahezu allen Tätigkeitsfeldern und für alle Generationen der Cornelius-Gemeinde. Ein wichtiger Schwerpunkt ist dabei ihr Einsatz für die ältere Generation. Sie leitet pro Jahr ein bis zwei Freizeiten für Senioren, an denen auch Personen mit Assistenz- und Pflegebedarf teilnehmen. Gleiches gilt für die monatlichen Tagestouren, die immer mit einem kulturellen oder naturkundlichen Bildungsprogramm verbunden sind – und eine Kirche auf dem Weg muss immer besichtigt werden.

    In der Seniorenarbeit verfolgt Christa Nagel nicht nur das Ziel, ein Programm anzubieten und Teilhabe zu ermöglichen, sondern sie unterstützt Senioren auch dabei, selbst aktiv zu werden. So leitet und motiviert sie seit mehr als 25 Jahren ein großes Team, das sich regelmäßig um den Kaffee nach dem Gottesdienst kümmert. Eine andere Gruppe unterstützt die Gemeindesekretärin beim Eintüten vieler Drucksachen und trainiert dabei zugleich das manuelle Geschick.
    Christa Nagel hat viele Menschen aus der Einsamkeit geholt und dafür gesorgt, dass ein dichtes Netz von Freundschaften gewachsen ist. Ihr Einsatz für Familien mit kleinen Kindern, die Jugend, den Gottesdienst und die Kirchenmusik, im Kirchengemeinderat und für die Finanzen der Gemeinde, aber auch in der Region und in den Gremien des Gesamtverbands Harburg, kann hier nur aufzählend genannt werden.

    Durch ihre vielen Impulse und ihre unermüdliche Mitarbeit hat sie die „Persönlichkeit“ der Cornelius-Gemeinde mitgeprägt. Auf Antrag des Kirchengemeinderats hat der Kirchenkreisrat beschlossen, Christa Nagel mit dem Ansgarkreuz der Nordkirche auszuzeichnen. Die Ehrung wird Pröpstin Caroyln Decke vornehmen. Im Anschluss an den Gottesdienst laden Pastor Gerhard Janke und das Cornelius-Team ein zu einem kleinen Empfang in der Kirche.

    Info Ansgarkreuz

    Mit dem Ansgarkreuz zeichnet die Nordkirche Gemeindemitglieder aus, die sich mit großem persönlichen Einsatz ehrenamtlich engagieren, die Nordkirche vorbildlich fördern sowie durch beispielhaftes Eintreten für den christlichen Glauben in der Öffentlichkeit hervorgetreten sind. Die Verleihung des Ansgarkreuzes an Gemeindeglieder geschieht im Gedenken an Ansgar von Bremen, der im 9. Jahrhundert als Erzbischof von Hamburg-Bremen in Norddeutschland und Skandinavien gewirkt hat und als „Apostel des Nordens“ erinnert wird.

  • Auferstehungskirchengemeinde Marmstorf feiert am Wochenende ihr 60. Kirchweihjubiläum

    Marmstorf. In diesem Jahr feiert die Auferstehungskirche Marmstorf ihr 60. Kirchweihjubiläum. Zu diesem Anlass wird in der Zeit vom 6. bis 9. September ein großes Fest veranstaltet. Am Sonntag ab 11 Uhr wird ein Picknick-Gottesdienst im Kirchgarten gefeiert. Die Teilnehmer bringen etwas zu essen, zu trinken und eine Decke mit.

    In der Zeit von 15 bis 17 Uhr gibt es im Gemeindehaus von Marmstorf eine 59er-Jahre-Kaffeesause von EMMA-der Laden. Und das sind die Leckereien: Torte, Fürst-Pückler-Eis, Pfirsich-Bowle und vieles mehr. Außerdem geplant: Eine Bildershow, eine Tauchfahrt ins Jahr 1959 (zehn Minuten zum Mitmachen), Deko-Feeling 1959 · who’s who? Übrigens: Wer im 60er-Jahre-Outfit kommt, erhält ein Glas Sekt oder Saft.

    Auf viele Besucher freuen sich der Marmstorfer Kirchengemeinderat und die Aktiven des Vorbereitungskreises - Beate Halatscheff, Moritz Koch, Tom Metschulat und Katja Middelhoff.

  • Aufstellungspredigt per Video: Pastor Heinz Franke stellt sich vor

    Neu Wulmstorf. Durch die Corona-Krise muss sich Pastor Heinz Franke den Neu Wulmstorfern per Video vorstellen. Denn: Die Lutherkirche ist weiterhin geschlossen, eine Aufstellungspredigt ist nur digital möglich. Am Sonntag, 19. April, stellt sich Heinz Franke (60) daher um zehn Uhr auf dem YouTube-Kanal der Ev.-luth. Lutherkirchengemeinde vor. „So schwer es uns allen fällt, Abstand voneinander zu halten, so wichtig ist es auch. Wir müssen dem Rat der Virologen folgen und die älteren und vorerkrankten Menschen schützen und die Infizierungsrate niedrig halten, damit das Gesundheitssystem nicht kollabiert. Daher erst einmal nur per Video, aber später dann persönlich“, sagt Heinz Franke. Der Pastor ist durch das einstimmige Votum des Kirchenvorstands am 25. Februar 2020 für die Pfarrstelle 1 in Neu Wulmstorf gewählt worden. Er wird am 1. Juni beginnen, damit sind nach mehr als einem Jahr Vakanz wieder beide Pfarrstellen besetzt. Nach der Video-Aufstellungspredigt haben Gemeindemitglieder die Möglichkeit, bis zum 25. April schriftlich gegen die Wahl des Kirchenvorstands Einspruch einzulegen.

    Pastor Franke kommt aus Rotenburg/Wümme und hat in Hamburg und Marburg Theologie studiert. Seine Stationen führten ihn ins Wendland, nach Bremen, Buenos Aires und zuletzt in den Kirchenkreis Wesermünde südlich von Bremerhaven, dort war er acht Jahre in der Gemeinde Loxstedt tätig. Von 2006 bis 2012 lebte Heinz Franke mit seiner Frau Karin und ihren beiden Kindern in Buenos Aires und arbeitete in der evangelischen Gemeinde am Rio de la Plata: „Das war eine schöne Zeit. So kurz nach der Wirtschaftskrise blühte das Land wieder auf. Die Mehrheit ist katholisch, nur etwa fünf Prozent der Argentinier sind protestantisch. Wir haben viele Freunde gefunden, die Argentinier waren hilfsbereit und gastfreundlich“, sagt Franke.

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    Ende Mai zieht das Ehepaar ins Pfarrhaus an der Lutherkirche: „Ich freue mich darauf, im Team mit Pastor Dr. Florian Schneider zu arbeiten, mir gefällt die aktive, lebendige Kirchengemeinde und auch der Kirchenkreis Hittfeld. Schön ist es auch, wieder nah an Hamburg zu wohnen“, sagt Heinz Franke. Er ist gern Pastor: „Man hat mit Menschen jeden Alters und in jeder Lebenslage zu tun, von der Taufe, über den Kindergarten, Konfirmation, Hochzeit, bis zur Beerdigung. Wir erhalten von ihnen einen hohen Vertrauensvorschuss, dafür bin ich sehr dankbar.“

    Dass er seine Aufstellungspredigt nun digital halten muss, sei bedauerlich, aber wegen Corona nicht zu ändern, so der Pastor. Und per Video den Menschen nahe zu sein, ist ihm nicht neu: Einmal im Jahr fährt er auf dem Kreuzfahrtschiff MS Europa und ist dort Bordseelsorger: „Da halte ich über das Bord-TV auch das Wort zum Tage“, sagt Franke. Privat spielt er Posaune und Volleyball und hofft, in Neu Wulmstorf aktiv in einer Mannschaft spielen zu können.

    Die Aufstellungspredigt wird am Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr auf youtube gezeigt.

    Nach der Aufstellungspredigt am 19. April haben Gemeindemitglieder, die am Tag der Aufstellungspredigt das Recht zur Teilnahme an einer Wahl zum Kirchenvorstand besitzen, die Möglichkeit, gegen die Wahl des Kirchenvorstands Einspruch einzulegen. Der Einspruch ist schriftlich bis zum Ablauf des sechsten Tages nach der Aufstellungspredigt bei der Kirchengemeinde einzulegen. Einsprüche können schriftlich bis zum 25. April eingelegt werden.

  • Ausflug zum Hotel Wenn-Hof in Scharbeutz zum traditionellen Karpfen- oder Forellen-Essen

    Fischbek. Die erste Ausfahrt in diesem Jahr führt Mitglieder und Freunde der Fischbeker Cornelius-Gemeinde in den bekannten Ostsee-Badeort an der Lübecker Bucht: Scharbeutz. Dort sind die Fischbeker am Dienstag, 26. Februar, im Hotel Wenn-Hof zu einem traditionellen Karpfenessen angemeldet. Wer nicht gern Karpfen isst, kann entweder Forelle „Müllerin Art“ oder einen leckeren Schweinebraten serviert bekommen.

    Den Tag beginnen die Ausflügler aber mit der Besichtigung einer außergewöhnlichen Kirche. Die Feldsteinkirche in Ratekau stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist eine der besterhaltenen Feldsteinkirchen im Raum Ostholstein. Die Besonderheit der Kirche besteht in ihrem 48 Meter hohen Rundturm, der als Wehrturm diente. Die Kirche ist benannt nach Vizelin, der Missionar der ostholsteinischen Slawen und Bischof von Oldenburg war.

    Für den Nachmittag haben die Fischbeker an der Ostsee jede Menge Spiele im Gepäck. Wer lieber möchte, kann auch einen Spaziergang durch den Ort oder zum Strand unternehmen. Zum Kaffeetrinken treffen sich alle dann alle wieder im Wenn-Hof und lassen den Tag bei leckerem Kuchen ausklingen.

    Die Teilnahme kostet 48 Euro und ist nur mit einer Anmeldung über das Gemeindebüro möglich: Telefon: 0 40/701 95 56, Abfahrt am 26. Februar: um 9:30 Uhr von der Cornelius-Kirche, Rückkehr in Fischbek gegen 19 Uhr.

  • Christina Schwabe ist neue Pastorin in Hittfeld und Fleestedt

    Hittfeld. Sie ist gern Pastorin, weil man dann unmittelbar an den Menschen ist und sie durch alle Lebenslagen begleitet: Christina Schwabe ist seit Anfang März 2018 neue Pastorin der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hittfeld. Die 31-Jährige übernimmt die Bereiche ihrer Vorgängerin Pastorin Imke Schwarz, die im Januar nach Loccum wechselte. Am Sonnabend, 10. März, wird Christina Schwabe von Landessuperintendent Dieter Rathing in der Hittfelder Mauritiuskirche im Gottesdienst ab 16 Uhr ordiniert. Danach sind alle Gottesdienstbesucher zum Empfang ins Gemeindehaus eingeladen.

    Christina Schwabe kommt aus dem Vogtlandkreis. Schon als Jugendliche hat sie sich in der Jugendarbeit ihrer Gemeinde engagiert. Ihre Liebe fürs Theater entdeckte sie in der dortigen Theatergruppe. „Im Theater muss man viele verschiedene Rollen einnehmen können und über eine gute Rollensicherheit verfügen. Ich glaube, das hilft mir manchmal auch im Beruf“, sagt die Pastorin. Sie studierte Evangelische Theologie an der Leipziger Universität, spielte dort im Freistaatstheater mit und war Komparsin an der Leipziger Oper. Ihr Vikariat absolvierte sie in Bamberg an der Stephanskirchengemeinde.

    Hittfeld ist ihre erste Pfarrstelle, hier beginnt sie ihren Probedienst. Mit ihrem Partner Robert Wolf und zwei Katzen wohnt sie im Pfarrhaus in Bendestorf, das durch die Vakanzzeit derzeit leer steht. „Ich freue mich auf die Hittfelder Gemeinde, die Kollegen, die unterschiedlichen Kirchen in Fleestedt und Hittfeld und die starke Jugendarbeit“, sagt Christina Schwabe. Kinder und Jugendliche liegen ihr am Herzen. Sie möchte sich aber auch für andere passende Angebote einsetzen, weil „Kirche zu den Menschen gehen muss, nicht umgekehrt.“ Im theologischen und politischen Diskurs interessiert sie die religiöse Vielfalt und damit verbunden die Forderung nach Inklusion auf allen Ebenen. Was heißt Gottesdienst und wie kann man ihn für alle Gemeindeglieder neu beleben? Dieser Frage möchte sie nachgehen.

    In ihrer Freizeit interessiert sie sich außer für das Theater für Fotografie und Kunst, sie schwimmt gern und fährt Rad, ist oft in der Natur, wandert in der Schweiz und fährt Kanu in Schweden.

  • Cornelius-Gemeinde Fischbek: Die Kirche im Käfig, und vor dem Kreuz stehen Bagger

    Fischbek. Die Fischbeker Cornelius-Kirche ist seit kurzem von einem Bauzaun umstellt. Die Kirche im Käfig und vor dem Kreuz stehen Bagger. Die Erneuerung der Außenanlagen hat begonnen. Pastor Gerhard Janke: "Das Gelände soll ein Ort für Aktivität, Bewegung, Kommunikation und Erholung werden. Ziel der Maßnahme ist, das Grundstück der Kirchengemeinde zum Stadtteil hin zu öffnen und durch Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten die Aufenthaltsqualität zu steigern. Dabei wird alles zugleich schön und neu und auch haltbar für etliche Jahrzehnte."

    Das alles wird ermöglicht durch eine öffentliche Förderung mit Mitteln aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Pastor Janke: "Dafür sind wir sehr dankbar und freuen uns sehr."

    Im Oktober soll alles fertig werden. Die üblichen Zugänge aufs Grundstück sind während der Bauphase verstellt. Besucher müssen ganz um die Kirche herum und dann über den Parkplatz an der Dritten Meile gehen. So gelangen sie zur Kirche und ins Gemeindehaus. Wer auf diesem Weg am Sonntag zum Gottesdienst kommt, kann sich auf ein Wiedersehen mit Pastor Jochen Blaschke freuen. Pastor Gerhard Janke: "Ich bin sehr dankbar, dass er mich an meinem ersten Urlaubswochenende vertritt."

    Und im Anschluss an den Gottesdienst lädt Gernot P. Fries wieder einmal zu einer Orgelmatinee ein und schreibt zum Programm: "In der Orgelmatinee zum kommenden 10. Sonntag nach Trinitatis werden die neun "lyrischen Blätter" von Theodor Kirchner (1923 - 1903) erklingen. Kirchner war zu seiner Zeit ein bekannter Klavierkomponist, der für sein Instrument mehr als 1000 Stücke verfasste. Ganz dem Stil seiner Zeitgenossen von Schumann und Mendelssohn-Bartholdy bis hin zu Brahms verpflichtet, pflegte er bewusst die "kleine Form" der Miniaturen, die sich auch in seinem vergleichsweise überschaubaren Orgelwerk wiederfindet. So wird uns mit den "lyrischen Blättern" ein bunter, einfalls- und variantenreicher Strauß spätsommerlicher musikalischer Blumen präsentiert, der die dazwischenliegenden Zeiten frisch und nahezu unverstaubt überstanden hat. Klavierschülern mag der Name Kirchners heute noch ein Begriff sein, ansonsten gehört der Komponist der "lyrischen Blätter" zu den mittlerweile leider vergessenen Meistern."

    Seine Bitte: "Besucht doch bitte auch einmal unsere Website, die wir extra anlässlich der anstehenden Orgelrenovierung eingerichtet haben: www.orgel-fischbek.de und nehmt Euch bitte auch ein wenig zu Herzen, was dort geschrieben steht."

  • Corona | Kirchenkreis Hittfeld schaltet Hotline

    Hittfeld. Die Kirchen sind geschlossen, Gottesdienste abgesagt. Die Corona-Krise löst große Verunsicherungen aus. Viele Menschen haben Angst in dieser Corona-Krise und brauchen gerade jetzt seelsorgerlichen Halt. „Wir möchten die Menschen in dieser Lage so gut es geht unterstützen. Dazu haben wir ein zusätzliches Telefonangebot eingerichtet. Unter 08 00 – 80 70 444 ist ab sofort unser telefonisches Angebot InKontakt geschaltet. Täglich sind zwei Pastoren dort von 16 bis 19 Uhr erreichbar. Wenn Sie sprechen möchten und seelsorgerlichen Halt benötigen, rufen Sie an“, sagt Superintendent Dirk Jäger. Das Angebot ist für alle Anrufer kostenlos.

    Zudem sind alle Pastorinnen und Pastoren weiterhin in ihren Pfarrämtern telefonisch erreichbar. Die Telefonnummern sind auf den Internetseiten der jeweiligen Gemeinden und auf der Kirchenkreis-Internetseite www.kirchenkreis-hittfeld.de unter „Gemeinden“ zu finden. Sie beantworten Fragen und Anliegen aller Art. „Sollten Sie ein Pfarramt derzeit nicht erreichen, melden Sie sich bei uns in der Superintendentur unter der Telefon-Nummer 04105-2420. Hier arbeitet der Krisenstab des Kirchenkreises“, sagt Jäger.

    Täglich erreichen den Kirchenkreis Fragen zu Konfirmationen, Trauungen und Taufen. Jäger und sein team wissen, dass es sehr ärgerlich und enttäuschend ist, wenn diese Feste abgesagt werden müssen, aber zum jetzigen Zeitpunkt hat der Kirchenkreis keine andere Möglichkeit.

    „Unsere digitalen Angebote werden derzeit erheblich ausgebaut. Es hat sich ein Team gebildet, das Videos dreht und auf YouTube stellt, Informationen über Instagram und Facebook herausgibt, und auch die Ev. Jugend in der Nachbarschaft Buchholz hat schon einen ersten Podcast produziert. Schauen Sie gern vorbei“. Zum Start des YouTube-Auftritts hat Pressesprecherin Carolin Wöhling über die derzeitigen Informationsmöglichkeiten im Video informiert: https://youtu.be/y9QEsqBSDR8

  • Diakon Niklas Nadolny nimmt ein Jahr Elternzeit

    Neu Wulmstorf-Elstorf. Ab September nimmt Diakon Niklas Nadolny ein Jahr Elternzeit und kümmert sich um seine kleine Tochter: „Ich freue mich sehr, auch wenn es gefühlt alles „beim Alten“ bleibt, kurze Nächte wie bei Freizeiten, täglich Spiel und Spaß, erfüllende Tage, lautes Geschrei und ruhige Momente“, sagt Niklas Nadolny. Nach vier intensiven Jahren in der Ev. Jugend der Nachbarschaft Neu Wulmstorf-Elstorf nimmt sich der junge Vater nun Zeit für Tochter Edda. Doch auch für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bleibt „alles beim Alten“. Denn: Nadolny wird vertreten von seiner Frau Friederike Nadolny und Anke Suckau. „Daher blicke ich sehr positiv und mit großer Gelassenheit ins kommende Jahr“, sagt Niklas Nadolny.

    Diakonin Friederike Nadolny ist seit 2016 im Kirchenkreis Hittfeld tätig. Mit einer halben Stelle widmet sie sich der Arbeit mit jungen Erwachsenen, mit der anderen halben Stelle ist sie nun Ansprechpartnerin für die Arbeit mit Kindern in Neu Wulmstorf-Elstorf. Anke Suckau kommt aus Jork und hat in den vergangenen Jahren in Berlin mit Konfirmanden und Jugendgruppen und in Soltau als Freizeitpark-Seelsorgerin im Heide Park Resort gearbeitet. Sie übernimmt die Arbeit mit Jugendlichen.

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    Alle Veranstaltungen werden daher wie geplant stattfinden, etwa die Kinderkirchentage, Jugendgottesdienste, die PocketChurch mit noch weiteren Angeboten, Kinderkirchenübernachtungen, der Durchstarterkurs, Kinder- und Sommerfreizeiten und weitere Projekte und Angebote. Immer natürlich unter Vorbehalt aufgrund möglicher neuer Corona-Einschränkungen.

  • Die Buchholzer Pauluskirche wird "Radwegekirche"

    Buchholz. Die Pauluskirche in Buchholz erhält als erste Kirche im Kirchenkreis Hittfeld das Signet „Radwegekirche“. Die nächsten Radwegekirchen sind in Undeloh (Kirchenkreis Winsen) und Fintel (KK Rotenburg). Als Radwegekirche bietet die St. Paulus Kirche den Menschen entlang des Leine-Heide-Radwegs eine verlässlich geöffnete Kirche und sichere Möglichkeiten zum Abschließen des Fahrrads, sowie zu den Öffnungszeiten des Büros den Zugang zu einer Dusche und einen Wasserhahn.

    Pastor Arne Hildebrand lädt herzlich zur Verleihung des Signets ein. Die Verleihung findet am kommenden Freitag, 2. August, ab 16 Uhr durch Pastorin Antje Wachtmann als Referentin für Kirche im Tourismus statt. Im Anschluss daran wird noch bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen Gelegenheit zum Verweilen sein.

  • Die Heizung in der Fischbeker Cornelius-Kirche funktioniert wieder

    Fischbek. Aufatmen in der Fischbeker Cornelius-Gemeinde: Die Fußboden-Heizung, die - wie bib mehrfach berichtet hatte - im Dezember für einige Wochen ausgefallen war, funktioniert endlich wieder. Viele Fischbeker hatten das Malheur mit der Heizungspanne ausgerechnet so kurz vor und dann auch über Weihnachten mitbekommen. Aber nun ist sie wieder repariert. Nachdem die Fischbeker in den vergangenen Wochen die Gottesdienste im Gemeindehaus feierten, freuen sich die Pastoren und Gottesdienst-Besucher nun darauf, am Sonntag wieder in die schöne Kirche einkehren zu können. Pastor Gerhard Janke: "Eventuell wird sie noch nicht ganz ihre gewünschte Zieltemperatur haben, aber sie wird warm genug sein."

    Die Fußbodenheizung in der Cornelius-Kirche hatte plötzlich ein Leck mit einem großen Wasserverlust. Obwohl die Kirche erst gut 50 Jahre alt ist, gibt es keine detaillierten Bauzeichnungen mehr. Der Verlauf und die Lage der vielen Rohrleitungen ist daher nicht bekannt. Das machte die Leckortung sehr schwer. Aber am vergangenen Montag wurde es endlich gefunden - und es war auch gut reparierbar. Pastor Gerhard Janke: "Wir sind sehr erleichtert, dass wir nicht den Fußboden öffnen mussten. Bis auf das defekte Teilstück, das nun ausgetauscht wurde, machen alle anderen Rohre, die wir gesehen haben, noch einen soliden Eindruck, sodass wir hoffen, dass dieses Leck der Einzelfall einer nicht ganz perfekten Schweißnaht war."

  • Die Hittfelder Furtwängler-Orgel spielt wieder einwandfrei

    Hittfeld. „Das ist eine echte Investition in die Zukunft. Jetzt haben Sie die nächsten 25 Jahre wieder Ruhe“, sagte Martin Hillebrand. Seine Orgelbauwerkstatt hatte in den letzten Wochen die Furtwängler-Orgel der Hittfelder Mauritiuskirche saniert.

    Dies war notwendig gewesen, weil sich Schimmel am Orgelkorpus und an den Pfeifen abgesetzt hatte. Zur Abnahme der Sanierungsarbeiten war Reinhard Gräler, Orgelrevisor des Ev.-luth. Kirchenkreises Hittfeld, gekommen. Er spielte auf der neuen Klaviatur, zog die Register, trat auf die Pedale. Sein Fazit: „Wunderbar, es macht so viel Spaß, der Klang ist wieder einwandfrei“, sagte Reinhard Gräler. „Unser Dank gilt den Spendern, die uns mit kleinen und großen Spenden unterstützt haben, dieses große Projekt zu realisieren. Allein hätten wir das nicht geschafft“, sagte Kirchenvorsteherin Gisela Helms. Sie hatte mit Spendenaktionen, Emporen-Konzerten, Orgelführungen und Konzerten um Spenden für die Sanierung geworben. Mit Erfolg.

    „Eine solche Sanierung ist sehr aufwändig, weil man die Schimmelsporen auf Flächen und Böden des inneren Orgelkorpus mit einem Spezialsauger mit extra feinem Filter entfernen muss. Dafür müssen zuvor alle 1568 Pfeifen ausgebaut und mit Bürsten gereinigt werden“, sagte Martin Hillebrand. Neben der Schimmelentfernung bekam die Orgel ein neues, leiseres Orgelgebläse, eine neue Klaviatur und eine Pedalheizung. Zuletzt wurde die Orgel neu intoniert, also jeder Ton neu eingestellt.

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    Die Orgel ist jetzt wieder bei Gottesdiensten zu hören. „Am Wochenende haben wir mehrere Konfirmationen mit einer kleineren Teilnehmerzahl gefeiert. Weil wir wegen der Corona-Regeln nicht singen durften, empfanden viele Besucher gerade den Orgelklang als wunderbar feierlich“, sagte Pastor Bernhard Kuhlmann. Eine feierliche Einweihung wurde wegen der Corona-Pandemie auf nächstes Jahr verschoben. „Vom 27. bis 29. August soll es ein Orgel-Wochenende geben, bei dem wir die Orgel mit all ihren verschiedenen Seiten zeigen“, sagte Kantorin Olga Persits. „Dazu werden wir alle Spender noch einmal persönlich einladen“, ergänzte Gisela Helms.

  • Die Landeskirchliche Gemeinschaft Brackel lädt zum TREFFPUNKT-Gottesdienst ein

    Brackel. Max Giesinger singt in seinem Hit: "Ich weiß es nicht, doch ich frag es mich schon: Wie hast du mich gefunden? Einer von 80 Millionen." Von Friedrich von Bodelschwingh stammt das Zitat: "Es geht kein Mensch über die Erde, den Gott nicht liebt." Wie kann ich mir das vorstellen?

    Am kommenden Sonntag, 12. August, feiert die Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG) Brackel ab 10:30 Uhr TREFFPUNKT-Gottesdienst. Das Thema lautet: Kann es sein, Gott, das du genau weißt, wie es MIR geht? Ich bin einer von Milliarden - und alle willst du kennen? Diese Frage mit den vertiefenden Gedanken, die auf einer Karte zu der Aktion „Wenn du Gott nur eine Frage stellen könntest, was würdest du ihn fragen wollen?“, eingereicht wurde, wird am kommenden Sonntag in Brackel behandelt.

    „Das wird wieder ein sehr interessanter Gottesdienst mit einer spannenden Predigt. Möglicherweise gibt es hinterher jede Menge Punkte, um ins Gespräch mit anderen zu kommen", sagt Wilfried Wiegel, Leiter der Brackeler „Mitmach-Gemeinschaft“. Der Gottesdienst findet im Brackeler Gemeinschaftshaus in der Büntestraße 23 statt.

    Im vergangenen Jahr haben sich die Aktiven der LKG Brackel, gemeinsam mit den Ehrenmtlichen der St. Jakobi Kirchengemeinde Hanstedt, eine Mitmach-Aktion überlegt und aufgerufen, sich an der Aktion „Frage an Gott“ zu beteiligen. „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger aus Brackel und Umgebung aktiv in die Gestaltung unserer Gottesdienste mit einbeziehen und damit natürlich auch die Attraktivität erhöhen“, erklärt Wilfried Wiegel. Viele Fragen sind eingetroffen. Bisher wurde in fünf Gottesdiensten das Predigtthema auf Basis der eingereichten Fragen festgelegt. Am kommenden Sonntag wird sich zum siebenten Mal das Predigtthema an den Fragen der Menschen aus Brackel und Umgegend orientieren

    Gemeinschaftspastor Björn Völkers aus Visselhövede wird mit den Gottesdienst-Besuchern über das spannende Thema nachdenken. Eigentlich beginnt der Gottesdienst schon um 10:10 Uhr. Dann gibt es schon Kaffee, Tee und Kekse sowie Zeit zum Ankommen und Begrüßen.

  • Die Spendenkirche zur Sanierung der Hittfelder Furtwängler-Orgel zieht weiter

    Hittfeld. Die Spendenkirche zieht weiter in Hittfeld: Für die notwendige Sanierung der Furtwängler-Orgel in der Hittfelder Mauritiuskirche werden Spenden benötigt. Denn: Die Orgelpfeifen sind von Schimmel befallen und müssen dringend gereinigt und saniert werden, damit die Orgel auch weiterhin klingt. Mit einer Plexiglas-Kirche wirbt Kirchenvorsteherin Gisela Helms um Spenden. Nachdem die Spendenkirche in der Mauritiuskirche stand, warb sie in der Bäckerei Engel um Unterstützung. Mit Erfolg: „Gut einhundert Euro sind in der Bäckerei Engel zusammengekommen. Wir danken allen Menschen aus Hittfeld und Umgebung, die beim Brötchenkauf noch etwas für die Orgelsanierung gespendet haben“, sagt Kirchenvorsteherin Gisela Helms.

    Nun steht die Spendenkirche mit Flyern in der Buchhandlung Seevetal in der Kirchstraße 22 in Hittfeld. Wer die Sanierung der Orgel unterstützen möchte, kann dort gern einen Beitrag zum Erhalt der Furtwängler-Orgel in die Spendenkirche werfen. Weitere Informationen zur Spendenkirche, zur Orgel-Sanierung und den geplanten Emporen-Konzerten gibt Gisela Helms, Telefon 01 72-410 80 98 oder per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Eckhart Friedrich ist neuer Pastor der St. Johannis-Kirchengemeinde Buchholz

    Buchholz. „Oft werde ich gefragt, ‚woran glaubst Du?‘ Aber diese Frage stellt sich für mich eigentlich nicht. Denn für mich gehört beides untrennbar zusammen. Alle Fragen, die ich habe, alle Sorgen, Freud und Leid sind für mich damit verbunden“, sagt Pastor Eckhart Friedrich. Der 54-Jährige ist neuer Pastor der Ev.-luth. St. Johannis-Kirchengemeinde Buchholz und wird am Sonntag, 23. August, von Superintendent Dirk Jäger in sein Amt eingeführt. Damit endet die fast einjährige Vakanzzeit. Der Gottesdienst beginnt um 14 Uhr und wird unter freiem Himmel am Wiesenweg stattfinden, eine Anmeldung ist vorab erforderlich.

    Eckhart Friedrich wuchs in der ehemaligen DDR auf. Als Pfarrerskind erlebte er, dass man dadurch eigentlich immer schon "in Schwierigkeiten steckte". So konnte es passieren, dass man wegen einer harmlosen Frage zigmal zum Direktor der Schule bestellt wurde, um einer darin enthaltenen Ansicht „abzuschwören“: „Ich hatte halt gelernt, offen zu fragen, wenn mir etwas ungereimt erschien. Aber schon das wollte man oft nicht hören und schon gar nicht beantworten. Andererseits hatten wir dadurch aber auch eine Sonderstellung." Mit seinen Freunden in der evangelischen Jugend eckte er schon mal an. Doch „je mehr Druck wir erfuhren, desto mehr spornte es uns an, zu widersprechen.“ Friedrich flog von der Schule und ging nach der 9. Klasse auf eine der drei kirchlichen Schulen der DDR, auf das kirchliche Proseminar Moritzburg. „Dort waren wir natürlich erst mal unter uns, und so habe ich mich in der Theologie wiedergefunden.“

    Er studierte Theologie in Leipzig und München und absolvierte sein Vikariat in Sachsen. Danach betreute er zwei Projektstellen, übernahm seine erste Pfarrstelle in der Stadtkirchengemeinde Wittenberg und war dann vier Jahre lang Stadtjugendpfarrer in Darmstadt. Anfang des Jahres bewarb er sich in Buchholz.

    In seinen Projektstellen ging es darum, wie „Kirche sich öffnen kann“. „In der DDR war die Kirche nicht Teil der Gesellschaft, wir lebten quasi in einem Binnenklima. Dennoch verstanden wir uns als relevante Gruppe, die nicht alles mitmachte, eigene Positionen vertrat und geistig für die ganze Gesellschaft dachte. Dass Kirche sich öffnet für alle Belange des Lebens und der Gesellschaft, begleitet mich daher seit je. Vieles von dem, was ich hierzu später in meinen Projektstellen entdeckt und entwickelt habe, fand ich in der St. Johannisgemeinde in Buchholz wieder. Daher habe ich mich auch beworben.“ Friedrich wurde Anfang des Jahres vom Kirchenvorstand gewählt, seine Aufstellungspredigt hielt er Ende April coronabedingt als Livestream.

    „Es gibt hier eine extrem große Freundlichkeit und Offenheit, getragen von hohem Engagement. Halt eine Gemeinde, die sich wirklich öffnet.“ Auch die drei Schwerpunkte der Gemeinde – Kultur, Jugend, Diakonie – passen für ihn sehr gut dazu. Ein kulturelles Angebot, das diese freundliche Offenheit auch ausstrahlt. Eine gut aufgestellte Jugendarbeit, die entschlossen in der Nachbarschaft Buchholz zusammenarbeitet. Und ein diakonischer Schwerpunkt mit vielen Kreisen, Förderschwerpunkten und einer umfangreichen Seniorenarbeit, der grundlegend wichtig sei für Kirche.

    „Ein zentraler Punkt ist für mich, Menschen in ihrer Bedürftigkeit wertzuschätzen, sie darin wahrzunehmen und damit positiv umzugehen. In der Bartimäus-Geschichte fragt Jesus Bartimäus: ‚Was willst Du, dass ich Dir tun soll?‘ Darum geht es doch im christlichen Glauben, um die Entdeckung: 'Die Bedürftigkeit ist unser Schatz', um es mit der Überschrift eines kleinen Textes von F. Steffensky auszudrücken. Und das stellt sich halt bei jedem ein wenig anders dar.“

    In seiner Freizeit hört er gern Jazz, Rock, Fado und Blues und liest gern soziologische und philosophische Bücher, wie überhaupt solche, die helfen, unser Zusammenleben in dieser Welt zu verstehen. Mit seiner Frau Mechthild Auerbach und ihrem Sohn Edward wohnt er im Buchholzer Pfarrhaus.

    Die Gemeinde bittet bis zum 20. August um Anmeldung für den Einführungsgottesdienst: Per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Per Telefon im Kirchenbüro: 0 41 81/74 29.

  • Ein Licht sein für andere zur Weihnachtszeit

    Brackel. Zu einer Adventsfeier mit besonderer Note lädt die Landeskirchliche Gemeinschaft (LGK) und Jugendarbeit Entschieden für Christus (EC) Brackel ein. Einmal zur Ruhe kommen, durchatmen den Kopf frei bekommen – und dann genießen, was die Adventszeit an Gutem bereithält. Diese Chance bietet die Stunde im Advent der LKG. Hierfür sind am Sonntag, 16. Dezember, ab 15 Uhr im Gemeinschaftshaus in der Büntestraße 23 in Brackel der Weihnachts- baum geschmückt, die Tische fürs Kaffeetrinken gedeckt, und die guten Gaben aus der Küche fertig.

    Der Posaunenchor Brackel begleitet gemeinsame adventliche Lieder, der EC-Jugendreferent Randy Carmichael schildert, acht Tage vor Heiligabend, anschaulich, wie Advent unser Leben reich macht.

    Carmichael ist im EC Kreisverband Nordheide tätig. Geboren ist der Jugendreferent 1986 in den USA und verheiratet mit Melina. Zur Familie gehören noch zwei kleine Kinder. Das Quartett wohnt in Bispingen. In seiner Jugend engagierte sich Randy Carmichael als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Christlichen Verein Junger Männer (CVJM). Seine theologische Ausbildung absolvierte er am Johanneum in Wuppertal.

    Anschließend arbeitete er als EC- Jugendreferent in Berlin und Brandenburg, bevor er Anfang Januar 2015 seinen Dienst im EC- Kreisverband Nordheide antrat. Sportlich ist Carmichael in einer speziellen Sportart aktiv. In Lüneburg agiert er bei den Razorbacks als Defensive Lineman im American Football. Wenn es die Zeit erlaubt, grillt Carmichael gern mit Freunden oder ist aktiv im Geo-Caching unterwegs.

    Höhepunkt in diesem Jahr: Die Jungen und Mädchen der EC-Jungschar Brackel führen ein knapp 20-minütiges Spielstück auf zum Thema „Ein Licht sein für andere zur Weihnachtszeit“. Wenn die Brackeler nachmittags ins Gemeinschaftshaus einladen, ist guter Kaffee und leckerer Kuchen garantiert.

    Wilfried Wiegel, der Vorsitzende der LKG Brackel, lädt alle Bürgerinnen und Bürger aus Brackel und Umgegend herzlich ein: „Gönnen Sie sich etwas Gutes und lassen Sie sich einstimmen auf die Weihnachtszeit. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!“ Der Eintritt ist frei.

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