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  • Kita-Fußball-WM der Kita Luhdorf beim HSV

    Hittfeld/Luhdorf. 32 Länder – 32 Kitas: Am letzten Mai-Samstag stand für die Kinder der teilnehmenden Kindergärten aus dem Landkreis Harburg, Hamburg und Schleswig-Holstein alles im Zeichen des Fußballs. Die HSV-Stiftung Hamburger Weg, die sich für Kinder und Jugendliche in der Metropolregion Hamburg einsetzt, hatte die Heimspielstätte des HSV als Austragungsort für die alljährlich stattfindende Kita-Meisterschaft der DRK-Kita Luhdorf zur Verfügung gestellt.

    Für die Kinder wurde so ein Traum wahr: Spielen wie die Profis im großen Stadion auf „heiligem“ Rasen. Jeweils in 12 Minuten traten die Mannschaften auf Kleinfeldern gegeneinander an und standen ihren großen Vorbildern in nichts nach. Im Finale trafen dann Frankreich (Evangelische Kita St. Johannis zu Neuengamme) und Mexiko (Awo-Kita Hanna Lucas aus Wedel) aufeinander – Mexiko schaffte den verdienten Sieg.

    Doch für die Kinder, Eltern, Betreuer und Veranstalter stand gleichermaßen der Spaß im Vordergrund: Bei bester Stimmung und kulinarischer Versorgung wurde gejubelt, mitgefiebert und die einzigartige Stadionatmosphäre genossen.

    Bereits zum 15. Mal fand in diesem Jahr die Fußball-Meisterschaft der Kitas, organisiert durch die DRK-Kita Luhdorf in Zusammenarbeit mit Olaf Lakämper, statt. Die Kooperation mit der HSV-Stiftung „Hamburger Weg“ hat es nicht nur ermöglicht, die Kita-Meisterschaft im Volksparkstadion stattfinden zu lassen, sondern hat auch die Organisation zu großen Teilen übernommen. Darüber hinaus ist eine Spendensumme in Höhe von 3.331,51 Euro für die Kita zusammengekommen. Kirstin Bittner, Leiterin der DRK-Kita Luhdorf, dazu: „Wir sind immer noch elektrisiert von der einzigartigen Stimmung im HSV-Stadion und zudem sehr dankbar, dass der Hamburger Weg unser Projekt in diesem Jahr unterstützt hat. Ein tolleres Erlebnis hätten wir unseren Kindern und uns gar nicht bieten können.“

  • "Kinderteller" in Neuwiedenthal braucht Unterstützung

    Neuwiedenthal. Stephanie Meyrahn engagiert sich seit rund zehn Jahren für das Projekt, das vom Harburger Roten Kreuzgetragen und über Spenden finanziert wird. „Damit gehören mein Mann und ich wohl zu den dienstältesten Helfern hier“, überlegt die Bank-Fachwirtin und Betriebswirtin. Damals hatte sie in der Zeitung von dem gerade gegründeten „Kinderteller“ in Neuwiedenthal gelesen. Das Harburger Rote Kreuz hatte das Projekt ins Leben gerufen, nachdem Mitarbeiterinnen in der DRK-Kita aufgefallen war, dass viele Kinder aus dem als sozial benachteiligt geltenden Wohnquartier sich montags und freitags beim Kita-Essen immer mehrere Portionen holten. Offenbar wollten sie sich vor dem Wochenende noch einmal satt essen und waren danach besonders hungrig.

    „Mich hat es schockiert, dass es nur wenige Kilometer von meinem Zuhause entfernt Kinder gab, die in ihrer Familie nicht ausreichend zu essen bekommen“, erzählt Stephanie Meyrahn. Sie wollte etwas dagegen tun – und wurde Zeitspenderin. An ein bis zwei Tagen im Monat, meist an den Sonntagen, kommen sie und ihr Mann Achim Behrendt (59) gegen 12 Uhr in die Kita „Grüne Insel“. Sie bauen die Tische auf, stellen Teller und Besteck, Becher und Getränke bereit. Das Mittagessen selbst wird geliefert und vor Ort erwärmt. Um 13 Uhr beginnt die Ausgabe. „Manche Kinder sind früher da, dann können wir schon ein bisschen klönen.“ Denn auch das gehört bei diesem Ehrenamt dazu: ein offenes Ohr zu haben für das, was die Kinder bewegt. „Da geht es um Schule, Eltern, Freunde, um Themen, die alle Heranwachsenden bewegen.“ Stephanie Meyrahn betont, dass sie die Kinder und Jugendlichen als sehr umgänglich erlebt: „Sie haben gute Umgangsformen, helfen mit und bedanken sich.“

    Demnächst wechselt die 45-Jährige den Wohnort, der Weg nach Neuwiedenthal wird dann für sie erheblich weiter werden. Deshalb wird sie sich beim DRK künftig wohl an anderer Stelle ehrenamtlich engagieren, obwohl ihr der Abschied vom „Kinderteller“ nicht leicht fällt: „Es ist ein tolles Team, und die Einsatzzeiten am Wochenende sind für Berufstätige eigentlich optimal.“ In eine Liste tragen die Helfer ein, wann sie können. Fällt jemand mal aus, vertreten ihn die anderen. Auch die Kinder und Jugendlichen wird Stephanie Meyrahn vermissen. „Es wäre schön, wenn sich möglichst bald noch einige Ehrenamtliche finden, die das Team verstärken.“ Was ein Helfer beim „Kinderteller“ mitbringen sollte? Wichtig seien eigentlich nur Offenheit und Zugewandtheit, sagt die langjährige Helferin. Und fügt noch hinzu: „Und man sollte natürlich Kinder mögen…“

    Wer sich beim „Kinderteller“ ehrenamtlich engagieren möchte, meldet sich beim DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V. bei Melanie Kade unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder Tel. 040-766092-64. Da das Projekt ausschließlich über Spenden finanziert wird, sind neben ehrenamtlicher Hilfe auch Geldspenden sehr willkommen. Jede Geldspende wird zu 100 Prozent für das Essen der Kinder verwendet.

    Spendenkonto „Kinderteller“ beim DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.:
    Hamburger Sparkasse
    IBAN: DE95200505501382122610
    BIC: HASPDEHHXXX

  • 25 Jahre DRK-Kita Elbhalle in Finkenwerder - „Ein Ort der Freude“

    Finkenwerder. Wer in Finkenwerder am Norderdeich die schnurgerade Straße Richtung Airbus entlangfährt, der findet bei Hausnummer 14 die „Elbhalle“. In dem 113 Jahre alten Gebäude, das einmal als Gasthaus und Tanzlokal im Stadtteil Geschichte schrieb, fühlen sich jetzt 60 Kita-Kinder geborgen - und das seit 25 Jahren. Zum Jubiläum am 1. Juli blickt Leiterin Meike Petersen zurück.

    Insgesamt kümmern sich 14 pädagogische Fachkräfte und momentan drei Praktikanten um die Krippen- und Elementarkinder. Viel Zeit verbringt das Team mit seinen Schützlingen an der frischen Luft. „Wir sind eine Ausflugs-Kita und entdecken mit den Kindern ihren Lebensraum Finkenwerder - ob Markt, Obsthof, Auedeich oder Kutterhafen“, so Meike Petersen. Auch während des eingeschränkten Corona-Regelbetriebs wurden an der Elbe Schiffe bestaunt und die Straßen im Viertel erkundet. „Wenn wir die Kinder in die Vorschule verabschieden, kennen sie ihren Stadtteil gut und wissen, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten müssen. Hier fahren schließlich mehrere Buslinien direkt vor der Haustür ab“, betont sie. Eine zweite Besonderheit in der Elbhalle sind die Projektwochen. Das Thema wählen die Kinder demokratisch. In diesem Jahr gab es die meisten Stimmen zum Thema Dschungel.

    „Seitdem wieder alle Kinder in die Kita dürfen, kommen wir richtig in Fahrt“, schildert Meike Petersen. „Wir dekorieren das Haus mit Lianen und prächtigen Blumen, betrachten themenbezogene Bilderbücher, recherchieren Wissenswertes über Tierarten. Dschungelgeräusche begleiten unsere Yoga-Zeit. Es ist immer wieder so spannend, gemeinsam mit den Kindern dazuzulernen. Gestern wurde bei uns ein Goldschwanzlangzungen-Krokodil gebastelt“, lächelt sie.

    Ein Dschungel-Sommerfest wird es nicht geben. Meike Petersen: „Das ist wirklich schade. Wir hätten gerne alle unsere erarbeiteten Schätze den Familien präsentiert. Aber der Weg zum Regelbetrieb bedeutet für uns alle anspruchsvolle Planung im Umgang mit hohen Hygieneanforderungen und entsprechenden Maßnahmen. Zum Glück reagieren unsere Kita-Eltern mit viel Verständnis und Unterstützung. Wir erfahren von ihnen seit langem eine hohe Wertschätzung. Das ist schön und hilft gerade jetzt besonders.“

    Eine wertschätzende und freundliche Atmosphäre wird im Team gepflegt. „Das Wichtigste überhaupt“, so die Leiterin. Am 1. August feiert Nihal Cetin, Erzieherin in der Drachen-Gruppe, sogar das 25jährige Dienstjubiläum. „Bei ihr und allen Mitarbeitenden möchte ich mich für das Vertrauen und den wunderbaren Zusammenhalt von Herzen bedanken“, sagte Meike Petersen am Mittwoch. „Dieses Haus hat sich zu einem Ort der Freundschaft und der Freude entwickelt. Wir heißen Familien aus aktuell 13 Nationen hier willkommen. Alle Kinder sind uns ans Herz gewachsen. Das Zusammensein mit ihnen ist voller Kreativität, Musikalität, Humor und ehrlicher Begeisterung. Genau so darf es gerne bleiben!“

  • 5 neue Bobby Cars für die Villa Kunterbunt

    Rönneburg. Das gab ein Hallo, als die Kids der Raupengruppe der DRK-Kita Villa Kunterbunt in Rönneburg zu ihrer Weihnachtsfeier kamen. Denn im Gepäck hatten Cord Köster (Direktor Firmenkunden bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude), Fabio van Betteraay (Gebietsleiter Deutsche Leasing) und Martin Fuchs (Spezialist Leasing bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude) fünf neue Bobby Cars dabei, die sie den Kindern zum Spielen mitgebracht haben.

    Die großzügige Spende kam bei einer Aktion zustande, bei der die Sparkasse Harburg-Buxtehude zusammen mit ihrem Verbundpartner Deutsche Leasing für jeden abgeschlossenen Leasing-Vertrag mit Firmenkunden eines der knallroten Gefährte an eine gemeinnützige Einrichtung spendete. „Wir möchten mit dieser Aktion die frühkindliche Verkehrserziehung und die Schulung motorischer Fähigkeiten stärken", so Cord Köster. „Und natürlich sollen die Kinder eine Menge Spaß mit den Bobby Cars haben", ergänzt Martin Fuchs.

    Carolin Klauder und Sozialpädagogin Entela Cako von der Kita Villa Kunterbunt freuten sich über die neuen Spielgeräte und bedankten sich bei den Spendern. Dass diese fünf Bobby Cars hierher kamen, hatten die Firmen der Sparkasse Harburg-Buxtehude bestimmt.

    Die Aktion, die vom August bis November lief, war erst einmal auf 40 neue Leasing-Verträge begrenzt. Durch diese Verträge können die Unternehmer schnell und unkompliziert betriebliche Investitionen wie Nutzfahrzeuge, neue Maschinen oder Gerätschaften tätigen.

  • Abrissparty: HTB nahm Abschied von alter Tennishalle

    Harburg. „Auf geht’s“, sagten sich die Mitglieder des Harburger Turnerbunds (HTB) am Samstag. Da feierten sie in der Tennishalle auf der Jahnhöhe ihre Abrissparty. An selber Stelle soll für 3,24 Millionen Euro ein Bewegungskindergarten und eine neue Tennishalle entstehen.

    Am Samstag nahmen die HTBer nun Abschied von ihrer alten Halle. Ehrenpräsident Claus Ritter schaut mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Abriss. „Schließlich habe ich als Präsident an dieser Halle mitgewirkt“, so Ritter.

    Auch wenn es vielen so gegangen sein mag, nahmen viele Mitglieder auf der Party den Hammer selbst in die Hand: Zwar nicht mit großen Vorschlaghämmern sondern mit kleinerem Gerät schlugen die Sportler eigenhändig die ersten Löcher in die Wand.

    Im Herbst 2020 soll die neue Halle in Betrieb genommen werden und im April 2021 die Kita.

  • Ärger um Kita im Neugrabener Vogelkamp

    Neugraben. Neuer Ärger um die geplante DRK-Kita im Neubaugebiet Vogelkamp in Neugraben. Das Bezirksamt hat den Bauantrag aufgrund brandschutzrechtlicher Bedenken nicht genehmigt. Problematisch erscheint dem Bezirksamt u.a. die Holzfassade des geplanten Neubaus beziehungsweise Teile davon.

    In einer kleinen Anfrage möchte die CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung es nun genauer wissen. Was die konkreten Gründe und welche Veränderungen notwendig seien, ob die Bauprüfabteilung schon im Vorwege beteiligt gewesen sei und warum die das zuständige Dezernat nicht schon frühzeitig Bedenken gegen die Holzfassade erhoben habe. Schließlich sei die Holzfassade eine Vorgabe der IBA gewesen, die auch das Wettbewerbsverfahren durchgeführt habe.

    Fragen und Vorwürfe, die auf Seiten der IBA und des Bezirksamtes mit Unverständnis und Verärgerung aufgenommen werden. Denn nicht alles, was die CDU in der Anfrage als Fakten behauptet, entspricht der Wahrheit – oder ist zumindest nicht in der Eindeutigkeit zu sehen, wie die CDU es wohl gerne hätte.

    So hat die IBA den Wettbewerb nicht durchgeführt, sondern das DRK Harburg, das als Träger der Kita ausgewählt worden war. Allerdings nicht aus freiem Stücken, denn ein solcher Wettbewerb war vom Träger der Kita seitens der IBA verlangt worden. „Wir haben vorher noch nie einen Architektenwettbewerb für eine unserer Kitas gemacht“, so DRK-Vorstand Harald Krüger zur Anforderung der IBA. Letztere möchte dann an dem ganzen Schlamassel auch nicht Schuld sein. Die IBA „hat keinerlei Vorgaben für Gestaltung und Material der Fassade des Neubaus gemacht“, erklärte ihr Pressesprecher Stefan Laetsch gegenüber besser-im-blick. Und doch liegt der Redaktion ein Dokument vor, aus dem etwas anderes gelesen werden kann. Dort schreibt die IBA dem DRK unter dem Stichwort „Rechtliche Rahmenbedingungen“: „Die Realisierung des Gebäudes in Holzbau wird besonders positiv bewertet.“

    Geplante Holzfassade der DRK-Kita im Neugrabener Vogelkamp. | Foto: WÖRMANN ARCHITEKTEN
    Geplante Holzfassade der DRK-Kita im Neugrabener Vogelkamp. | Foto: WÖRMANN ARCHITEKTEN

    Das sei eine „Standardformulierung“ heißt es seitens der IBA. Klar – muss man nicht beachten und das ist de jure auch keine Forderung. Wohl aber de facto. Denn deutlich wird den Architekten und Jurymitgliedern, die an dem Wettbewerb beteiligt sind, signalisiert: Die Chancen eines Entwurfs sinken, wenn es kein Holzbau ist.

    Und weiter noch: Einem Formular „Energetischer Standard Kita Vogelkampf Neugraben“ seitens der IBA ist deutlich zu entnehmen, dass sich der Investor (das DRK) „zur Realisierung folgender Komponenten“ verpflichtet. Unter der Überschrift „Lebenszyklusansatz“ findet sich angekreuzt „Realisierung in Holzbau“. Im Übrigen: Der Begriff Holzbau schließt ein Gebäude ganz aus Holz und nicht nur mit einer Fassade mit ein. „Mit einer Holzfassade – statt eines kompletten Holzbaus, den die IBA favorisiert hatte – sind wir sogar noch zurückhaltend gewesen, weil der Architekt, der uns im Interessenbekundungsverfahren beraten hatte, von Holz abgeraten hat. Nicht aus Brandschutz-, aber aus Kostengründen, weil Holz sehr pflege- und damit in den Folgejahren kostenintensiv ist“, so Harald Krüger.

    Unverständnis über die Anfrage der CDU äußert das Bezirksamt. Denn anders als in der Anfrage behauptet, habe man im Rahmen einer Besprechung m Mai 2016, während des laufenden Wettbewerbs, eine Überprüfung des Brandschutzes für den Entwurf des Büros Wöhrmann gefordert.

    Bleibt nun die Frage, wie der Karren aus dem Dreck zu ziehen ist. Klar dürfte sein, dass niemand der Beteiligten Kinder und Erzieher in der Kita einer Gefahr für Leib und Leben aussetzen will. Klar ist auch, dass die Kita zügig gebaut werden muss, um den neuen Bewohnern des Einzugsgebietes auch eine gute Kita zu bieten. Bei allem Ärger und aller Verärgerung kann dies eine Grundlage dafür sein, sich zügig zusammenzusetzen, einen Konsens über das wie weiter zu finden und ein brandschutzkonformes Gebäude zu errichten.

  • Bundesfamilienministerin Giffey und Sozialsenatorin Melanie Leonhard besuchten Kita in Harburg

    Harburg. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und die Hamburger Familiensenatorin Melanie Leonhard überzeugen sich bei einem Rundgang am vergangen Freitag durch die ASB-Werkstattkita Kirchenhang von den Ergebnissen des Prüfverfahrens, das in dieser Einrichtung bereits durchgeführt wurde.

    Die kostenlose Kita-Betreuung erlebt in Hamburg regen Zulauf: Mehr Kinder denn je sind in einer Kita. Neben dem umfangreichen Ausbau von Betreuungskapazitäten widmet sich der Senat zugleich der kontinuierlichen Verbesserung der Qualität – unter anderem durch Verbesserungen des Fachkraftschlüssels. Mit dem 2019 vorgestellten Kitaprüfverfahren werden die Qualitätsstandards in Kitas erstmals regelhaft und anlassunabhängig überprüft.

    Das gemeinsam mit den Kita-Trägern vereinbarte Verfahren wird sukzessive in den kommenden Jahren alle Einrichtungen in Hamburg überprüfen. Eine erste Erprobungsphase ist bereits abgeschlossen.

  • Corona | Hamburg verlängert Schließung von Schulen und Kitas bis 19. April

    Hamburg/Harburg. Um die Corona-Epidemie einzudämmen – bzw. um sie in die Länge zu ziehen und Zeit zu gewinnen, Stichwort: Flatten the curve – hat der Hamburger Senat beschlossen, die Schließung der Schulen, Kitas und der Kindertagespflege bis zum 19. April zu verlängern. Es gibt auch weiterhin eine Notbetreuung. Rückkehrern aus Risikogebieten ist – egal ob mit oder ohne Symptome – 14 Tage lang nach Rückkehr nicht erlaubt, eine Schule oder eine Kita zu betreten.

    Für den Zeitraum, für den der Senat die Einschränkungen der Kita-Regelversorgung ausgesprochen hat, entfallen die Elternbeiträge zur Kita-Betreuung und in der Betreuung der Schulen vollständig.

  • DRK-Kita Harburger Berge in Eißendorf: Vorlesestunde mit André Trepoll

    Harburg/Eißendorf. „Dürfen wir noch eine Geschichte vorgelesen bekommen?“ Die Kinder aus der DRK-Kita Harburger Berge stehen fragend vor André Trepoll. Und der Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion nickt. Gleich dreimal hintereinander hockte sich André Trepoll heute in der Kita am Hainholzweg in Eißendofauf einen Kinderstuhl und las den Drei- bis Sechsjährigen das Bilderbuch „Das kleine Ich-bin-ich“ vor.

    Anlass ist der bundesweite Vorlesetag, eine Aktion von Stiftung Lesen, Deutsche Bahn Stiftung und der Wochenzeitung „Die Zeit“, die Trepoll in diesem Jahr mit seinem Besuch in der DRK-Kita unterstützt.

    Mehr als 90 Kinder werden derzeit in der DRK-Kita Harburger Berge betreut. In verschiedenen Gruppen kamen die Lütten am Freitag, begleitet von ihren Erziehern, in den Bewegungsraum und warteten gespannt auf grünen Bodenmatten. Trepoll hatte gemeinsam mit dem stellvertretenden Kita-Leiter Christian Bierwirth zum Vorlesen „Das kleine Ich-bin-ich““ von Mira Lobe ausgewählt. Die Kinder fanden Gefallen an der Geschichte um ein buntes Tier, das nicht weiß, ob es ein Papagei, ein Pferd oder ein Fisch ist, kommentierten die bunten Bilder und fragten nach.

    Kinder fürs Lesen zu begeistern, ist eine enorm wichtige pädagogische Aufgabe“, so Trepoll. „Nur wer Lesefreude vermittelt bekommt, wird später mit Spaß und Neugier selbst zu Büchern, Zeitungen oder E-Books greifen.

  • DRK-Kita Harburger Berge startet YouTube-Kanal

    Harburg. Das Team der DRK-Kita Harburger Berge geht neue Wege, um seine Kita-Kids während der Corona-Schließzeit zu Hause zu erreichen.Heilerzieher Adrian Porsch hat die Zeit der Notbetreuung genutzt und die Tipps und Tricks aus einer Medien-Fortbildung spielerisch und sehenswert in die Praxis umgesetzt: Die Fortbildung im Februar, organisiert durch den DRK-Landesverband und mit dem Verein Blickwechsel umgesetzt, wurde durch die Glücksspirale gefördert.

    Seit Anfang April gestaltet Porsch kreative Videos und stellt diese auf dem YouTube Kanal der Kita online. So wird zum Beispiel kurz, knapp und einleuchtend erklärt, warum das Händewaschen wichtig ist oder wie man kinderleicht Fische und Frösche malt.  Mit Kollegin Sandy Mündel und Christian Bierwirth, stellvertretender Kita-Leiter der Einrichtung am Hainholzweg, hat Porsch jetzt einen Sechsminüter gedreht, in dem die leeren Kita-Räume auf der Suche nach Kindern auf den Kopf gestellt werden.  Ergänzt ist das Angebot um ein Grüffelo-Puppenspiel, das Therapeutinnen aus dem Interdisziplinären Frühförderzentrum (IFF) des Harburger Roten Kreuzes selbst inszeniert und beigesteuert haben.

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    Adrian Porsch kündigt an „Wir bauen den Kanal aus, das ist fest versprochen. Im Team gibt es viele kreative Ideen, wie wir auch auf diesem Weg den Kontakt zu unseren Kita-Kindern aufrechterhalten können.“

  • Frühlingsflohmarkt in der DRK-Kita „Villa Kunterbunt“ in Rönneburg

    Rönneburg. Auf dem Außengelände der DRK-Kita „Villa Kunterbunt“ in der Vogteistraße 23 in Rönneburg findet am Samstag, 21. März, wieder der beliebte Frühlingsflohmarkt für Familien statt.

    In der Zeit von 9 bis 13 Uhr wird (früh)sommerliche Kinderkleidung, Spielzeug und vieles mehr aus zweiter Hand angeboten. Auf die Kinder wartet von 10 bis 12 Uhr ein kreatives Spielangebot. Es gibt Grillwurst, Kaffee, Kuchen und Getränke.

    Die Standmiete beträgt 5 Euro, Anmeldungen werden ab sofort in der Kita unter Telefon 0 40 / 769 76 00 10 entgegengenommen. Eine begrenzte Anzahl an Verkaufstischen kann bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.

  • Fun-Dartturnier macht Sportler und Kinder glücklich

    Finkenwerder. Pfeile flogen jetzt in der „Baracke“ des SC Finkenwerder, als 25 Dart-Begeisterte beim Charity-Fun-Dartturnier für einen guten Zweck gegeneinander antraten. Dann durften sich Kinder und Team der DRK-Kita Uhlenhoffweg über einen Spendenscheck in Höhe von 250 Euro freuen. Der 2. Vorsitzende des SC, Murat Esen, besuchte die Kita gemeinsam mit Gunnar Timmann von den Dartfreunden Finkenwerder, um die Summe zu übergeben.

    Kita-Leiterin Petra Carlstedt und ihre Stellvertreterin Caroline Liebelt-Gehrke bedankten sich sehr herzlich bei Esen und Timmann für die Unterstützung: „Wir werden davon zusätzliches Spielmaterial zur Sprachförderung sowie Bilderbücher anschaffen. Das ist für uns besonders wichtig, da die Sprachförderung ein Schwerpunkt in unserem pädagogischen Konzept ist.“ Der Spendenbetrag war vor allem durch die Startgelder des Turniers zusammengekommen. Es konnten sowohl Gelegenheits-Dartspieler als auch versierte Liga-Sportler teilnehmen.

    In der Kita Uhlenhoffweg des DRK-Kreisverbands Hamburg-Harburg werden rund 110 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahre betreut. Zur Kita gehört eine eigene Küche, in der täglich frisches Mittagessen zubereitet wird, ein großes Außengelände sowie neben Gruppenräumen auch Bewegungs- und Kreativflächen. Ein besonderer Fokus der Kita liegt auf der sprachlichen Förderung der Kinder.

    Informationen zu den 17 Kitas des Harburger Roten Kreuzes sowie den weiteren Angeboten finden sich im Internet unter www.drk-harburg.hamburg.

     

  • Geborgen und frei in der Kita - NestRocker Hamburg sucht Unterstützer

    Harburg. "Aus der Geborgenheit des Nestes die Welt rocken!" Das ist das Motto von NestRocker Hamburg e.V., einer Kindertagespflege für Kinder von ein bis drei Jahren. „Unsere Intention zur Gründung lag in der Bestrebung, Familien eine bindungs- und bedürfnisorientierte Alternative zu herkömmlichen, dogmatischen Kinderbetreuungseinrichtungen zu bieten und eine liebevolle, familiennahe Ergänzung im Sinne einer Erweiterung des sicheren Bindungskreises zu ermöglichen, in dem das Kind sein autonomes, individuelles Ich bestmöglich entfalten kann“, erklärt Nadine Poßienke-Taeger, (Beg-)Leiterin des Projektes.

    Hinter dem Projekt steht der NestRocker Hamburg e.V., bestehend aus Pädagogen, Psychologen, bindungsorientiert lebenden Eltern und interessierten Förderern. Repräsentiert wird der Verein von der Vorstandsvorsitzenden Nadine Poßienke-Taeger, pädagogische Fachkraft, zertifizierte Tagespflegeperson, Eltern-Kind-Kursleiterin für bindungsorientierte Konzepte und Mama eines kleinen Jungen im Kleinkindalter sowie von der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Gabriela Burisch, Psychologin, Dozentin und Mama eines Mädchens im Grundschulalter und eines Jungen im Kleinkindalter.

    Aber wo ist das Nest?

    Ziel ist es, eine Kita in Heimfeld zu eröffnen. Um das zu erreichen hat der Verein ein Crowd-Funding ins Leben gerufen. Um das gefundene Zuhause bis zum tatsächlichen Start nach Umbau- und Renovierungsphasen zu sichern, werden 4.000 Euro für die Miete und Kaution gebraucht. Werden sogar 8.000 Euro erreicht, dann ließt das Geld zu 100 % in den Umbau, die Renovierungen und die Ausstattung der Einrichtung für die Kinder.

    Wer NestRocker Hamburg unterstützen möchte, der kann dies hier tun.Wer NestRocker Hamburg unterstützen möchte, der kann dies hier tun.

  • Harburger Turnerbund legt Grundstein für neue Kita auf der Jahnhöhe

    Harburg. Im Eiltempo geht es beim Harburger Turnerbund von 1865 e.V. auf der Jahnhöhe voran: Am Freitag vergangener Woche wurde nun der Grundstein für die neue Sport- und Bewegungskita-Kita Haakefüchse gelegt. Feierlich legte HTB-Präsident Michael Armbrecht die Zeitkapsel in da Fundament, in die er zuvor etwas Geld, das HTB-Magazin und Zeitungen von Freitag sowie den Inhalt der alten Zeitkapsel aus dem Fundament der Tennishalle getan hatte. Mit guten Wünschen zur Zukunft des Gebäudes sowohl für die Kinder als auch die Tennisspieler und den gesamten Verein wurde die Zeitkapsel dann mit dem Grundstein versiegelt.

    „Wir freuen uns, dass der Bau trotz der Corona-Pandemie ordentlich voran geht“, so HTB-Präsident Michael Armbrecht. Auch an die Umwelt wird gedacht, denn der Neubau ist CO2-neutral. „Besonders freuen wir uns aber, dass wir für die Kita bereits jetzt schon tolles Personal und mit Ariane Schwartau eine erfahrene Kitaleiterin haben“, so Armbrecht weiter.

    Auch die Sparkasse Harburg-Buxtehude, die den Bau finanziell mit unterstützt, blickt positiv in die Zukunft. „Wir freuen uns als2020 05 27 htb1 langjähriger Partner des HTB, dieses Ereignis, ein weiteres in der langjährigen und ruhmreichen Tradition, begleiten und unterstützen zu dürfen“, so Johannes Nettekoven, Leiter des Beratungscenters am Sand der Sparkasse Harburg-Buxtehude. „Gerade in diesen Zeiten, in diesen doch eher unsicheren, schwierigen Zeiten, schauen wir mit Hochachtung und Respekt, auf den HTB, das geplante Vorhaben durchzuführen.“ Auch Jörn Stolle von der Unternehmenskommunikation der Sparkasse freut sich: „Kinder, Jugendliche und den Sport zu unterstützen, ist für uns, als Sparkasse Harburg-Buxtehude, ein immer wieder tolles Erlebnis.“

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    Der Kindergarten wird im April 2021 mit ca. 100 Kindern öffnen. Mit einer kleinen Elementargruppe (ab 3 Jahre) wird schon im Oktober 2020 in den Räumlichkeiten des Vereins begonnen. Für den 1. Oktober sind noch ein paar Plätze frei! „Wir freuen uns ab sofort über Ihre Anmeldungen“, so Kita-Leiterin Ariane Schwartau.

    Bei Fragen oder weiteren Infos ist der HTB über die Geschäftsstelle unter 040-791 433 23 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Auf der Website vom HTB www.harburger-turnerbund.de gibt es bereits ein Anmeldeformular für den Kindergarten.

  • HTB geht neue Wege mit seiner Bewegungs-Kita

    Harburg. Auf einer Fläche von rund 1400 m² errichtet der Harburger Turnerbund (HTB) seine Bewegungs-Kita auf dem Vereinsgelände in Heimfeld. Dafür wurde die bestehende Tennishalle aus den 1970er-Jahren abgerissen. Es entstehen zum 1. April 2021 ein zweigeschossiger Neubau mit Tennishalle im Obergeschoss und eine Kindertagesstätte für circa 100 Kinder für den Krippen- und Elementarbereich im Erdgeschoss. Gestartet wird das Projekt zum Oktober/November 2020 mit einer Vorgruppe im Elementarbereich für 24 Kinder.

    Dafür werden zurzeit im Erdgeschoss des Clubhauses die nötigen Voraussetzungen geschaffen. Anmeldungen sind über die Homepage des Vereins jederzeit möglich. Es sind noch Plätze frei für eine Betreuung von 6 bis 8 Stunden täglich. Anmeldungen für den Start im April 2021 werden auch schon entgegen genommen. Das Vereinsgelände bietet ideale Bedingungen für einen Bewegungs- und Waldkindergarten. Es gibt einen großzügigen Außenspielbereich im Osten und Westen des Gebäudes. Zudem kann im nahegelegenen Wald und der vorhandene Waldspielplatz in der Nähe genutzt werden. Wenn das nicht ausreicht, bieten die Kunstrasenplätze und die neue Tennishalle Gelegenheit für weitere Bewegungs-und Spielangebote.

    Mit Ariane Schwartau konnte eine erfahrene Kita-Leitung gewonnen werden. Sie bringt Erfahrungen in der Raumgestaltung für eine Bewegungs-Kita mit. So entstehen zurzeit in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen die Planungen für Funktionsräume sowie dem Multifunktionsbewegungsraum mit eventueller Kletterwand und Schlafpodest für Krippenkinder. Unter der Federführung von Aiane Schwartau wird auch das Konzept der Bewegungs-Kita entstehen sowie das Kinderschutzkonzept.

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    Ariane Schwartau ist ein Glücksgriff für den Verein, da ihr Netzwerkarbeit sehr am Herzen liegt. Zudem bringt sie langjährige Erfahrungen im Qualitätsmanagement, in der Personalführung und der Teamentwicklung mit. Sie konnte auch schon ihre Stellvertreterin kennenlernen. Die Personalgespräche für die benötigten Erzieherinnen und Erzieher sind erfolgreich angelaufen und etliche Vorverträge konnten schon geschlossen werden. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung gehört ebenso zum Kita-Konzept wie ein geplantesKinder-Restaurant.

    Gesundheitsprojekte mit den Kindern ergänzen die Arbeit. Der Verein bietet selbst ein warmes Mittagessen an. Dafür wird zurzeit die vereinseigene Gastronomie umgebaut. Ein erfahrener Küchenchef konnte schon verpflichtet werden. Stolz ist der Verein auf seine Gebäudetechnik, die CO2-neutral arbeitet. Die Wärmeversorgung des Clubhauses und des Neubaus erfolgen zentral. Eine Erdwärmepumpe und Solartherme betreiben die Heizungsanlage. Zusätzlich wird auf dem Hallendach eine Photovoltaik-Anlage installiert und der erzeugte Strom im gesamten Gebäude selbst genutzt. Ladestationen für E-Bikes und Elektroautoswerden auch geplant.

  • Kinderleichter Putzspaß in der DRK-Kita Nenndorf

    Nenndorf. Dem Frühjahrsputz steht nun nichts mehr im Wege. Dank einer großzügigen Staubsauger-Spende der Kundenberater Jennifer und Dennis Weßeloh von der Firma Vorwerk können die Kinder der DRK-Kita Nenndorf künftig mit großer Freude spielerisch die Gruppenräume der Einrichtung säubern und gemeinsam mit Erzieherinnen und Erziehern auf Erkundungstour in Sachen Hausarbeit gehen.

    Insgesamt fünf Kobold-Staubsauger für Kinder im Wert von 300 Euro übergaben die Vorwerk-Kundenbetreuer der Gemeinde Rosengarten, Buchholz und Umgebung an Patrick Backeberg (Leitung DRK-Kita Nenndorf) und Sabine Abel-Siebert (Erzieherin).

    „Die Begeisterung der Kinder für die kleinen Helfer ist groß. Die DRK-Kita Nenndorf freut sich sehr über diese großartige Spende und bedankt sich herzlich für die neue Spielmöglichkeit“, sagte Kita-Leiter Patrick Backeberg.

  • Kindertagesstätte Krümelkiste in Neu Wulmstorf eröffnet

    Neu Wulmstorf. Die Kindertagesstätte Krümelkiste in Neu Wulmstorf ist fertig. Nach nur fünf Monaten Bauzeit hat Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig symbolisch den Schlüssel an die neue Kita-Leitung Marion-Johanna Mey übergeben. Rosenzweig zeigte sich sichtlich erleichtert, dass alles – trotz Corona – pünktlich fertig geworden ist: "Eine Kita während der Coronakrise fertigzustellen inklusive des kompletten Innenausbaus und der Gestaltung des Außengeländes ist eine Herausforderung. Mein besonderer Dank gilt der Firma ALHO Modulbau und der Firma Thorben Wendler Straßenbau."

    Auch die Personalakquise im Frühjahr gestaltete sich schwierig, wie Marion-Johanna Mey weiß: "Wir haben anfangs Telefoninterviews mit Bewerbern geführt und geeignete Kandidaten dann nach den Abstands- und Hygieneregeln zum Bewerbungsgespräch eingeladen." Nun ist die Hamburgerin gespannt auf ihre neue Aufgabe: „Mein Team und ich freuen uns auf die Arbeit mit den Kindern und ihren Eltern und dass das Gebäude mit Leben gefüllt wird.“ Bereits in der nächsten Woche starten die ersten Eingewöhnungen. "Die Johanniter betreiben in ganz Deutschland rund 450 Kitas. Wir freuen uns, dass wir mit der Krümelkiste nun die erste Kita im Regionalverband Harburg eröffnen können", sagte Regionalvorstand Thomas Edelmann.

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    Die eingeschossige Kindertagesstätte ist mit mehr als 1.000 Quadratmetern großzügig und lichtdurchflutet gestaltet. Zum Spielen, Toben und Entdecken steht den Kindern ein 2.500 Quadratmeter großes Außengelände zur Verfügung – in direkter Nachbarschaft zu einer Pferdeweide. Die Krümelkiste ist die erste Kindertagesstätte in Neu Wulmstorf, die in Modulbauweise entstanden ist. Das Gebäude wurde aus insgesamt 33 Raumteilen, die vorgefertigt zur Baustelle transportiert wurden, erstellt.

    Die Krümelkiste bietet Platz für insgesamt 105 Kinder in fünf Gruppen: Zwei Krippengruppen (von 0 bis drei Jahre) mit jeweils 15 Kindern sowie drei Elementargruppen (von drei Jahren bis zum Schuleintritt) mit jeweils 25 Kindern. Durch gruppenübergreifende Öffnungszeiten von 7 bis 18 Uhr stellt sich der Träger der Einrichtung, die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., auf die Bedürfnisse berufstätiger Eltern ein.

  • Kita Am Rotkäppchenweg als Sonnenschutzkindergarten ausgezeichnet

    Buxtehude. Die Kita Am Rotkäppchenweg in Buxtehude ist für ihre aktiven Bemühungen rund um den Sonnenschutz ihrer Kinder zum zweiten Mal zertifiziert worden. Den sogenannten SunPass vergibt die Europäische Hautkrebsstiftung (ESCF) in Kooperation mit der Niedersächsischen Krebsgesellschaft und der IKK classic. Außerdem hat die Buxtehuder Kita ein Sonnensegel erhalten, das ab dem kommenden Frühjahr wieder den Kindern und Erziehern zusätzlichen Schutz vor der Sonneneinstrahlung bietet.

    Der Vertreter der IKK classic, Stephan Jahn, überreichte das Zertifikat der kommissarischen Leiterin der Kita Am Rotkäppchenweg, Sirke Reese-Krämer, und gratulierte zum vorbildlichen Engagement. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Alle präventiven Maßnahmen für Kinder und Familien liegen uns sehr am Herzen“, so Sirke Reese-Krämer.

    Zertifiziert werden Einrichtungen, die ihre Erzieherinnen und Erzieher, die Kinder und ihre Eltern über die Risiken direkter Sonneneinstrahlung informieren. „Festgehalten sind alle wichtigen Punkte in einer Sonnenschutzvereinbarung, die umgesetzt wird, um die Kinder vor gefährlichen UV-Strahlen zu schützen“, sagte Stephan Jahn.

    Die beinhaltet die Sonnenschutzvereinbarung: Vermeiden von stärkerer Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr,bei starker Sonneneinstrahlung im Schatten aufhalten, Schutz der Haut durch angemessene Bekleidung, Schutz der nicht bekleideten Hautpartien mit Sonnencreme, rechtzeitiges Auft ragen der Sonnencreme (etwa 20 Minuten vor den Aktivitäten im Freien).

    Die ausgezeichnete Einrichtung schulen ihre Erzieherinnen und Erzieher, in der sogenannten Sonnenschutzecke wird jeden Morgen an der Sonnenschutztafel angezeigt, wie stark die Sonne scheinen wird und welche Maßnahmen empfohlen werden.

  • Kita-Beiträge sollen in Seevetal erstattet werden

    Hittfeld. Die Gemeinde Seevetal will die Eltern von Kindern in Seevetaler Kindertagesstätten finanziell entlasten. Es ist vorgesehen, dass ab dem 1. April die Kita-Beiträge für einen Monat erstattet werden sollen. Sollten die Kita-Schließungen bedingt durch die Corona-Pandemie noch längere Zeit bestehen bleiben, würde diese Regelung auch für die Folgemonate beibehalten werden.

    Formell muss Ende April der Verwaltungsausschuss diese Maßnahme, die auf einem Antrag aus der Politik beruht, beschließen. Er würde damit von der Regelung abweichen, dass eine Zahlungspflicht grundsätzlich auch bei vorübergehender Schließung bestehe. Die Gemeinde Seevetal würde damit auf monatliche Einnahmen von rund 120.000 Euro verzichten. Eine vorherige Abfrage durch Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen unter den Fraktionsvorsitzenden der im Seevetaler Rat vertretenen Parteien lässt eine große Mehrheit für diesen Beschluss erwarten.

  • Kita-Träger im Landkreis übergeben Petition zur Personalnot

    Winsen. Eine Erhöhung der Ausbildungskapazitäten für Erzieher*innen, die Einführung eines Ausbildungsgehalts, die finanzielle Förderung von Umschulungen und die leichtere Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse – das sind nur einige der Kernforderungen der Kreisarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege im Landkreis Harburg, in der alle freien Träger von Kindertageseinrichtungen organisiert sind. Am vergangenen Freitag übergab der Vorsitzende der KAG, Roger Grewe, im Kreisverwaltungsgebäude in Winsen gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Verbände evangelisch-lutherischer Kindertagesstätten in den Kirchenkreisen Hittfeld und Winsen, Roland Arndt, diese Forderungen in Form der Petition „Personalnot in den Kindertagesstätten im südlichen Hamburger Umland“ an den stellvertretenden Ministerpräsidenten Dr. Bernd Althusmann und den Vorsitzenden des Kultusausschusses des Landes Niedersachsen André Bock. Beide sagten daraufhin zu, sich für eine Verbesserung der aktuellen Personalsituation einzusetzen. Parallel wird die Petition an den Petitionsausschuss des Niedersächsischen Landtags versandt.

    Begründet sehen die Kita-Träger die massive Personalnot unter anderem in der jetzt schon sehr hohen Betreuungsquote im Landkreis Harburg, die durch starken Zuzug in die Metropolregion Hamburg einen weiteren Ausbau der Kinderbetreuung und den daraus folgenden Personalbedarf mit sich bringt. Auch der Wunsch nach Ganztagesplätzen, befördert durch die Beitragsfreiheit für Kinder im Alter von über drei Jahren und den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab einem Jahr, steigt stetig.

    Das Besondere: Während in Hamburg Heilerzieher*innen, Logopäd*innen, Kinderkrankenschwestern und Ergotherapeut*innen regulär in Kindertagesstätten tätig werden dürfen, ist es in Niedersachsen bislang nicht der Fall. Das erschwert die Situation zusätzlich. Darüber hinaus werden Umschulungen in die Erzieher*innenlaufbahn bislang nicht finanziell unterstützt, wenngleich es zahlreiche Interessenten gibt. Vor allem aber ist die fehlende Vergütung in der vierjährigen Ausbildungszeit für viele ein Ausschlusskriterium bei der Berufswahl.

    Seit mehr als zwei Jahren arbeiten die Kita-Träger bereits intensiv an Lösungen, die aber bislang bei Politik und Verwaltung nicht auf fruchtbaren Boden gefallen sind. „Mit dem Einreichen der Petition im Niedersächsischen Landtag wollen wir die politischen Entscheidungsträger in Gänze auf den mehr als dringenden Handlungsbedarf aufmerksam machen. Wir wollen ein Zeichen setzen“, sagt Roger Grewe, Vorsitzender der KAG. „Wie wir kürzlich erfahren haben, soll das Kita-Gesetz in Niedersachsen zum August kommenden Jahres novelliert werden. Wir würden uns wünschen, hier rechtzeitig in die Veränderungsprozesse mit einbezogen zu werden“.

    Das Ziel ist es, gemeinsam mit allen Beteiligten konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Personalnot in Kindertageseinrichtungen zu entwickeln, um eine qualitativ hochwertige Arbeit in den Kindertageseinrichtungen im Landkreis Harburg auch in Zukunft sicherstellen zu können – gelingen kann dies nur in enger, vertrauensvoller und vor allem zielführender Zusammenarbeit,“ erklärt Roland Arndt abschließend.

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