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Kultur

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  • „Klare Kante“: Gewinner des 11. Kultursommerpreises 2021 stehen fest

    Ehestorf. Thema des Kultursommers 2021 war „Klare Kante“. Viele Künstler haben an dem Wettbewerb teilgenommen und viele davon haben extra dafür ihr Projekt entwickelt. Nun hat die Jury, bestehend aus dem Landrat des Landkreises Harburg, dem Vorstand der Sparkasse Harburg-Buxtehude, die über ihre Stiftung den Wettbewerb mit 9.750 Euro unterstützt, Vertretern des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf und des Projekts Kulturlandkreis Harburg, entschieden. Neun Institutionen bekommen für die Umsetzung ihrer Ideen eine finanzielle Unterstützung:

    • Kunstnetz-Jesteburg e.V. mit „"Klare Kante" - Climatechange – Klimawechsel“ im Mai
    • ART Galerie und Malschule SINNFALL mit „Rüm Hart, Klaar Kimming“ am 29. Mai
    • Kunststätte Bossard mit „Reden wir über Bossard“ im Juni und September
    • Orchester Nordheide mit „Beethoven 2021 - Höhepunkte aus seinen Orchesterwerken“ (Termin folgt)
    • Salzhausen e.V. Kultur Heimat Leben mit „Klare Kante für Engagement und Kultur!“ am 4. Juli
    • Kunstverein Buchholz e.V. mit „Dinge im Park“ vom 26. Juni bis 22. August
    • Garlstorfer Kunstfest e.V. mit dem „Garlstorfer Kunstfest mit klarer Kante“ vom 3. bis 5. September
    • Reso-Fabrik e.V. mit „Klare Kante für eine gute Nachbarschaft!“ am 5. September
    • HOFKUNST/Künstlerhof Scharmbeck in Zusammenarbeit mit "Alles wird schön" e.V. mit „C-lare C-ante in der C-rise/Kunst auf dem Berg“ von Mai bis September

    Die Gewinner werden am 22. Juni im Freilichtmuseum am Kiekeberg geehrt. Das Programmheft zum Kultursommer 2021 „Klare Kante“ steht ab Anfang April unter www.kulturlandkreis-harburg.de zum Herunterladen bereit.

  • Besuchsrekordjahr 2019 am Kiekeberg und Neueröffnungen 2020

    Ehestorf. Eine besonders gute Nachricht gibt es zu Jahresanfang im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf: Das Jahr 2019 bescherte dem Museum und seinen Außenstellen einen Besuchsrekord. 222.218 Besuche zählte das Freilichtmuseum am Kiekeberg und auch die Außenstelle Mühlenmuseum Moisburg blickt auf eine Rekordzahl von 8.225. Insgesamt verzeichnen der Kiekeberg und seine Außenstellen 248.519 Besuche – so viel wie nie zuvor seit der Gründung 1953.

    Jetzt schaut das Museumsteam in die Zukunft und damit auf das Siedlungsdoppelhaus in der „Königsberger Straße“: Bis Mai wird dort eine Dauerausstellung zur „Geschichte des Landkreises Harburg und der Metropolregion Hamburg“ eingerichtet. Die Ausstellung ist ab dem 9. Mai am Kiekeberg zu sehen.

    Wir sehen ein großes Interesse der Bevölkerung an unseren Museumsthemen“, freut sich Klaus-Wilfried Kienert, Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg. „Und auch unsere wissenschaftliche Arbeit wird geschätzt. Sie zeigt sich in den Ausstellungen, Tagungen und Publikationen.“ Landrat Rainer Rempe ergänzt: „Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist für den Landkreis Harburg Aushängeschild und wichtiger Partner zugleich. Hier wird Regionalgeschichte auf leichte Art vermittelt und außerdem wissenschaftlich erforscht. Es ist ein Museum, das traditionsbewusst arbeitet und sich gleichzeitig in die Zukunft entwickelt. Die ‚Königsberger Straße‘ ist eine wirklich geniale Idee, die rasanten Veränderungen im Landkreis Harburg und in der Metropolregion aufzugreifen. Die Besucher können sich mit der Geschichte identifizieren: Jeder wird etwas Eigenes im Kopf haben, das er mit ihr verbindet.“

    Die Verbindung von Tradition und Moderne verfolgt auch der Förderverein des Freilichtmuseums. Dessen Vorsitzender Heiner Schönecke erläutert: „Wir sind ein Verein mit 13.527 Mitgliedern und bewegen viel für unsere Museen. Mit rund 1,6 Millionen Euro Umsatz im Jahr sind wir ein mittelständischer Betrieb.“ Der Förderverein unterstützt die Museen zum Beispiel bei Instandhaltungen, Objektankäufen, bei der Bildungsarbeit und in der Forschung. „Und wir gehen neue Themen an: Jetzt finanzieren wir zusammen mit dem Landkreis Harburg eine Plattdeutsch-Koordinatorin, die die vielen plattdeutschen Initiativen der Region unterstützt und die Sprache vor allem auch an die junge Generation weitergibt.“

    Das bestehende Museum bewahren und die Inhalte kontinuierlich erweitern: Museumsdirektor Stefan Zimmermann und die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer betonen, wie wichtig Investitionen in Bildung und auch Bauunterhaltung für die Museen der Region sind. Carina Meyer: „Mit allein 50.000 Euro haben wir Dächer in Stand gehalten, dazu kommen historische Hausfassaden, Zäune, Wege und Gärten. Wir sehen es für uns als Verpflichtung, die Kulturgüter gut zu erhalten.“

    Und die Besucher schätzen das Engagement des Museumsteams. Stefan Zimmermann: „Wir schaffen als Bildungsinstitution ganzheitliche Erlebnisse, zum Beispiel beim Vorführprogramm ‚Sonntags im Museum‘ oder auch in der Ferienbetreuung. Wir freuen uns besonders darüber, das regionale Partner gern dabei sind und unsere Arbeit mit ihrem Können unterstützen. Zum Beispiel sind Handwerksinnungen an unserer neuen Ausstellung im Haus des Handwerks beteiligt.“ Die Dauerausstellung wird ab dem 20. September zu sehen sein.

    Weiterhin wichtiges Thema wird allerdings auch 2020 die „Königsberger Straße“ am Kiekeberg sein. Als weiteres Gebäude kommt ein Flüchtlingssiedlungshaus dazu. 75 Jahre nach Kriegsende zeigt die Veranstaltung „1945. Der erste Sommer im Frieden“ (23. und 24. Mai) mit rund 60 Darstellern, wie der Alltag der Bevölkerung, Kriegsheimkehrer und britischen Soldaten aussah. Und die Ausstellung zur Zeit nach 1945 wird im Siedlungsdoppelhaus der „Königsberger Straße“ eröffnet: Sie stellt die Entwicklungen von der Flüchtlingssituation und Neuformung des Landes Niedersachsen bis zum wirtschaftlichen Aufschwung und den Wechselbezügen mit der Großstadt Hamburg dar.

    Von außen fügt sich das Ausstellungsgebäude in Gestalt eines typischen Siedlungsdoppelhauses aus den 1950er-Jahren in die neue Baugruppe ein. Denn: Das Projekt „Königsberger Straße. Heimat in der jungen Bundesrepublik“ holt mit sechs Gebäuden die Nachkriegszeit von 1945 bis 1979 ins Museum.

  • "Ritter, Dene, Voss" - neues Stück im Harburger Theater

    Harburg. Am Donnerstag, 2. Februar 2017, feiert das neue Stück "Ritter, Dene, Voss" am Harburger Theater Premiere.

    Die ältere Schwester (Dene), eine Schauspielerin, hat alles aufs Gewissenhafteste durchgeplant. Das Essen ist vorbereitet, der Tisch gedeckt wie eh und je, es liegt ausreichend Papier bereit, damit der Bruder seine philosophischen Abhandlungen diktieren kann. Die jüngere Schwester (Ritter), ebenfalls Schauspielerin, liebt ihren Bruder über die Maßen. Sie ahnt: Dieses Mittagessen kann nur in einer Katastrophe enden.

    Thomas Bernhard hat mit „Ritter, Dene, Voss“, geschrieben für die Schauspieler Ilse Ritter, Kirsten Dene und Gert Voss, ein Kammerspiel verbotener Wünsche und scharfzüngigen Humors geschaffen. Virtuos hat er das Geschehen in einem Auf und Ab der Emotionen arrangiert: Verzweiflung geht in Verführung über, vermeintliche Ordnung in Wahnsinn. Eine Bernhardsche Untergangskomödie par excellence.

    In dieser Inszenierung sehen die Zuschauer in der Rolle des Voss Ludwig Markus Boysen, der an den Hamburger Kammerspielen mit u.a. „Mahler – Der Teufel tanzt mit mir“ und „Rot“ große Erfolge feiern konnte. Die beiden Schwestern werden von Imogen Kogge und Ulli Maier gespielt. Diese drei Schauspieler liefern sich einen wunderbaren, psychologischen Schlagabtausch à la Thomas Bernhard.

     Aufführungen

    Do, 02.02., 20 Uhr
    Fr 03.02, 20Uhr
    Sa 04.02., 20Uhr
    So 05.02., 15 Uhr
    Mi 08.02., 20 Uhr

  • „Freundschaft 2.0“: Harburger Jugendkulturpreis 2016 wurde verliehen

    Harburg. Am Samstag wurde der dritte Jugendkulturpreis der Harburger Bezirksversammlung im Stellwerk im Harburger Bahnhof verliehen zur Auszeichnung der künstlerischen Arbeiten von Kindern und Jugendlichen im Bezirk Harburg verliehen. Die Jugendlichen in den Altersgruppen von 6 bis 12 Jahren sowie 13 bis 18 Jahren waren aufgerufen, sich mit dem Thema Freundschaft zu künstlerisch auseinanderzusetzen– sowohl im Allgemeinen als auch mit Blick auf Social Media. Für ihre Arbeiten konnten sie dabei sowohl traditionelle Mittel wie Pinsel und Papier als auch elektronische Medien nutzen.

    Der Preis ist mit je 500 Euro für jede Altersgruppe dotiert und kann auf eine oder mehrere Arbeiten verteilt werden. Insgesamt haben sich mehr als 80 Kinder und Jugendliche mit 33 eingereichten Einzel- und Gruppenarbeiten beteiligt.

    Bei den 6 bis 12-jährigen kürte die Jury die Mini-Comic „Der traurige Steve" von Sam Dorndorf und Samuel Kodyo aus der Kunstgruppe Schwarzenberg zum Gewinner. Bei den Älteren war es der Song "Wie sieht es aus bei euch" der Produktionsschule.

    Ein Ehrenpreis wurde an die Schülerinnen und Schüler der Erstaufnahmeeinrichtung des DRK „Neuland 1" (Stammschule Maretstraße) für ein integratives Nikolausprojekt (Video und Collage) in der Tagespflege „Hamel" vergeben.

    Preisträgerinnen und Preisträger der Altersgruppe 6 – 12 Jahre:
    1. Mini-Comic „Der traurige Steve" von Sam Dorndorf und Samuel Kodyo (Kunstgruppe Schwarzenberg)
    2. Tonfiguren, Titel BFF (best friends forever) von Havin Yesar (FEG)
    3. Fotografische Bildergeschichten zu Freundschaft 2.0 (Klasse 7a Heisenberg Gymnasium)
    3. Malrausch Gruppe Kunstatelier „Freundschaft 2.0"
    4. Styrene-Druck „Moktor und Santino" von Moctar Toure (Schule Maretstraße G8)
    4. Styrene-Druck „Taha und Denis" von Halil Taha Sahin (Schule Maretstraße G8)

    Preisträgerinnen und Preisträger der Altersgruppe 13 – 18 Jahre
    1. Selbstgeschriebener Song „Wie sieht es aus bei euch?" (Produktionsschule)
    2. Gefilmte Interviews zu Freundschaft „Wir im Netzt" (Berufsbildungsbereich Elbewerkstätten, Nymphenweg)
    3. Leporello der Freundschaft von Larischa Burfeind
    4. Tinte auf Pappe Titel „Freundschaft 2.0" von Mia Philine Hartmann

  • „Macht und Pracht“ - Tag des offenen Denkmals am Wochenende

    Harburg Stadt & Land. In diesem Jahr steht der "Tag des offenen Denkmals" unter dem Motto "Macht und Pracht". Vom 8. bis 10. September sind in Harburg Stadt und Land viele Denkmäler geöffnet, teilweise auch mit einem extra Programm für den Tag.

    „Dieser Denkmaltag bietet die Gelegenheit, viele offene Denkmäler zu erkunden, die typische Hintergründe Hamburger Repräsentationsarchitektur verkörpern: Kaufmännisches Selbstbewusstsein, hanseatische Noblesse, Großzügigkeit und wirtschaftliche Potenz“, so Irina v. Jagow von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg und Andreas Kellner (Denkmalpfleger der Freien und Hansestadt Hamburg) im Vorwort zur diesjährigen Hamburger Broschüre. „Vielfältig sind die architektonischen, städtebaulichen und gärtnerischen Ausdruckformen staatlicher Autorität, militärischer Macht, kirchlicher Würde, bürgerlichen Stolzes oder gesellschaftlicher Anerkennung. Jeder Ort und jede Zeit haben hierzu ihre eigenen Antworten entwickelt. Das Motto bietet auch Raum, Denkmäler zu zeigen und zu vermitteln, die ganz bewusst auf große Gesten verzichten“, so die beiden weiter.

    In Harburg gibt es zum Tag des Denkmals bieten die KulturWerkstatt Harburg zum Beispiel am Sonntag die Möglichkeit an, mit einem Barkassen-Shuttle zwischen Sandtorhöft/Kehrwiederspitze und dem Harburger Binnenhafen zu fahren oder auch den bekannten Portalkran am Lotsekai zu erkunden. Ein Besuch lohnt sich auch im Speicher am Kaufhauskanal, gleich um die Ecke in der Blohmstraße. Im ältesten Großspeicher Hamburgs gibt es am Sonntag Führungen. Ein Highlight ist in jedem Jahr die Windmühle Johanna im Wilhelmsburg. Dort können die Besucher sich die alte Mühlentechnik vorführen lassen und leckeres Brot und Mehl kaufen. Alle Aktionen in Hamburg mit ausführlicher sind hier zu finden.

    Im Landkreis Harburg lockt die Kunststätte Bossard in Jesteburg: Auf einem ca. 3 ha großen Heidegrundstück, mitten im Wald gelegen, von Johann Michael Bossard und seine Frau Jutta Bossard-Krull verwirklicht. Eine Stätte, an der die verschiedenen Künste Architektur, Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Gartenkunst zu einer Einheit verschmelzen. In der Wassermühle Karoxbostel wird Korn zu Schrot gemahlen, die Sägerei sägt Stämme zu Brettern und im Lehmbackofen wird Brot gebacken. Alle Aktionen und ausführliche Beschreibungen aus dem Landkreis Harburg hier.

  • 15. Harburger Kulturtag am Sonntag

    Harburg. Kultur, Laterne und Shoppen – am Sonntag, 4. November, findet der Harburger Kulturtag zusammen mit dem großen Laternenumzug ud dem verkaufsoffenen Sonntag statt (mehr dazu hier: Hamburgs größer Laternenumzug, Feuerwerk und Ladenöffnung.

    Zum einen können die Besucher von 12 bis 20 Uhr an fast 20 Orten Kunst und Kultur genießen. Mit dabei sind zum Beispiel das Archäologische Museum Hamburg – Stadtmuseum Harburg (AMH) mit seiner neuen Ausstellung „Margiana - Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“ (Mehr dazu hier: Margiana: Sensationelle Ausstellung über eine neu entdeckte bronzezeitliche Hochkultur). Auch die Sammlung Falkenberg ist mit der Schau „As If“ von Ralf Ziervogel mit dabei. Ebenso die Fischhalle, die Technische Universität Hamburg-Harburg, 3falt in der Trinitatiskirche, der Kunstverein Harburger Bahnhof oder das Alles wird schön in Heimfeld.

    Es ist der nunmehr 15. Harburger Kulturtag, der von Prof. Dr. Rainer-Marias Weiss, Direktor des AMH, zusammen mit der damaligen Harburger Tageszeitung Harburger Anzeigen und Nachrichten ins Leben gerufen wurde. „Wir hoffen, dass es zusammen mit der Ladenöffnung ganz neue Impulse für den Kulturtag geben wird“, so Weiss. Allerdings: durch die Verlegung von Samstag auf Sonntag haben zwei altgediente Kulturtagsteilnehmer abgesagt: das Musikforum Trinitatis, da der Kulturtag am Sonntag nicht vereinbar mit dem Gottesdienst sei und die Bücherhalle, in deren Räumen gerade die Anne Frank Wanderausstellung „Lasst mich ich selbst sein“ zu sehen ist.

    Der Eintritt für den Harburger Kulturtag kostet einmalig 3 Euro und die „Eintrittskarte“, der Kulturtag-Pin, ist in den Ausstellungen vor Ort zu erhalten. Das ganze Programm ist hier: www.kulturtag-harburg.netsamurai.de/das-komplette-programm.

     

  • 16. Harburger Kulturtag am Sonntag

    Harburg. Kultur, Laterne und Shoppen – am Sonntag, 3. November, findet der Harburger Kulturtag zusammen mit dem großen Laternenumzug und dem verkaufsoffenen Sonntag statt (mehr dazu hier: Hamburgs größer Laternenumzug, Feuerwerk und Ladenöffnung am Sonntag).

    Zum einen können die Besucher von 12 bis 20 Uhr an fast 20 Orten Kunst und Kultur genießen. Mit dabei sind zum Beispiel das Archäologische Museum Hamburg – Stadtmuseum Harburg (AMH) mit seiner neuen Ausstellung „Hot Stuff - Archäologie des Alltags“ (Mehr dazu hier: Heißer Scheiß – Ausstellung „Hot Stuff“ holt die Technikwunder der 80er zurück). Auch die Sammlung Falkenberg ist mit den Videoarbeiten Hamburger Künstler aus den 1970ern bei„Fuzzy Dark Spot“ dabei. In der Kunstleihe in der Eißendorfer Straße im EBV-Nachbarschaftstreff in der ehemaligen Sparkasse-Filiale sind Holzschnitte von vor 100 jahren zu sehen.

    Es ist der nunmehr 16. Harburger Kulturtag, der von Prof. Dr. Rainer-Marias Weiss, Direktor des AMH, zusammen mit der damaligen Harburger Tageszeitung Harburger Anzeigen und Nachrichten ins Leben gerufen wurde.

    Der Eintritt für den Harburger Kulturtag kostet einmalig 3 Euro und die „Eintrittskarte“, der Kulturtag-Pin, ist in den Ausstellungen vor Ort zu erhalten. Das ganze Programm ist hier.

  • Auf der Suche nach Weihnachten – eine musikalische Lesung

    Harburg Der Graue Esel im Binnenhafen verabschiedet sich mit einer spannenden Lesung am Freitag, 20. Dezember 2019, fulminant in die Weihnachtsferien. "Auf der Suche nach Weihnachten – von Nord bis Süd" ist eine musikalische Lesung mit Marie-Madeleine Krause, Ulrike Freistedt und Frederik Reents.

    Mit Geschichten und Liedern, begleitet von Harfe und Gitarre, begegnen die Gäste auf einer Reise quer durch Europa unterschiedlichen Bräuchen und Traditionen. Eine Inspiration für das Fest– und vielleicht finden die Gäste unterwegs auch ihren persönlichen Weihnachtswunsch. „Lametta oder Lottoschein? Gibt es Weihnachtsgans, Plum Pudding oder Turrón? Auf jeden Fall singen wir vor dem Essen! … Oder besser nach der Bescherung?“, verspricht Jo Riehle vom Coaching Café Grauer Esel.

    Der Eintritt ist frei, es geht der Hut für eine Spende rum. Los geht es am Freitag, 20. Dezember 2019, im Grauen Esel im Karnapp 5 um 19 Uhr.

  • BANG! POW! ZUSCH! Harburgs erster Comic Kultur Tag findet am Samstag statt

    Harburg. Der Comic – seine Ursprünge liegen einige tausend Jahre in der Vergangenheit, seine moderne Form als Form der Unterhaltung entstand im 19 Jahrhundert. Anfänglich standen viele (Literatur-)Wissenschaftler den Comics kritisch gegenüber. Die Sprache verarme durch die vielfach unvollständigen Sätze und die Nutzung der Umgangssprache – so ihr Befund. Glücklicherweise hielt dies Zeichner und Leser nicht von den Comics ab und heute erfreuen sie sich nicht nur weiterhin großer Beliebtheit, sondern sind auch anerkannte Kunst. In der Kult-Serie „The Big Bang Theory“ gibt es sogar einen Ort, ein Paradies, für Comicfans: Stuarts Comicbuchladen, wo Sheldon, Leonard, Howard und Raj regelmäßig zu finden sind.

    Einen solchen Ort gibt es auch in Harburg: Den Comicladen von „Racing“-Rainer Ukat in der Neuen Straße. Dort betreibt der Comicliebhaber seit 2013 einen Shop für Comicliebhaber und –interessierten. Hier findet man sie: Die Superhelden aus den DC und Marvel Universen wie Batman, Superman, Spiderman, Die Fantastischen Vier, Hulk, Captain America, die X-Men, Green Lantern, aber auch viele Mangas und Graphic Novels.

    2018 10 11 comic kultur tag1Anlässlich seines fünfjährigen Bestehens folgt nun der nächste Schritt: Am 13. Oktober 2018 veranstaltet Ukat den ersten Harburger Comic Kultur Tag, eine Messe in der gegenüber seines Ladens liegenden ehemaligen Dreifaltigkeitskirche. „Die Bemühungen um die Neunutzung der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche als Projekt ´3falt –Kunst, Kultur und Kreativität` gegenüber meines Comic-Ladens bieten da eine optimale Chance, da ich schon länger nach temporär zu nutzenden größeren Räumen suche und den Standort Harburg selbstredend bevorzugen würde. Und mein fünfjähriges Bestehen ist ein guter Aufhänger obendrein“, so Rainer Ukat.

    An diesem Tag werden von 10 bis 18 Uhr namenhafte Comiczeichner vor Ort sein, denen man bei der Arbeit zuschauen kann, die Hefte signieren werden und denen man bestimmt auch die ein oder andere Frage stellen kann. Dazu wird auf der Bühne live gezeichnet und es gibt interessante Vorträge zu hören. Der Eintritt soll beim Auftakt eher symbolischer Natur sein und nur einen Euro betragen. Dafür kann man sich aber sogar noch ein Gratis-Comic mitnehmen.

    Comiczeichner vor Ort:
    10:00 - 12:00 Kristina Gehrmann (Eisland, Der Dschungel)
    11:30 - 13:30 Arne Jysch (Wave and Smile, Der nasse Fisch)
    13:00 - 15:00 Daniel Haas (Solange ich Atme)
    14:30 - 16:30 Timo Wuerz (Ghost Realm, Black Metal..)

  • Beethoven-Klavierabend im Speicher am Kaufhauskanal

    Harburg. Genau zwei Monate nach seinem Debüt in der Hamburger Elbphilharmonie gastiert mit Florian Heinisch ein ganz Großer am Klavier im Speicher am Kaufhauskanal. Mit seinem reinen Beethoven-Programm wirft er den Blick voraus auf das Beethoven-Jahr 2020, das nächstes Jahr rund um den Globus gefeiert wird.

    Florian Heinisch gilt als einer der vielversprechendsten jungen Pianisten Deutschlands: „Unglaubliches Potenzial“, „grandios und technisch brillant“ (Hamburger Abendblatt), „Unvergesslicher Abend“ (Süddeutsche Zeitung), „hochvirtuos und beeindruckend“ (Lübecker Nachrichten) war über seine Konzerte in der Presse zu lesen.

    Für sein Konzertdebüt im Speicher hat der junge Pianist, der für seine außergewöhnlichen Programmkonstellationen bekannt ist, kurz vor dem Jubiläums-Jahr ein reines Beethoven-Programm zusammengestellt. „Beethovens faszinierende Tonsprache ist nach wie vor sehr modern und aktuell - eine Sprache, die von allen Menschen verstanden wird.“

    Speicher-Manager Henry C. Brinker betont, dass der Bechstein-Flügel und die hervorragende Akustik des Konzertsaals im alten Dachwerk diese Musik besonders gut zur Geltung kommen lassen: „Das Temperament Beethovens, aber auch seine Fähigkeit, die dynamische Amplitude bis in die letzten Klangfeinheiten auszukosten, ist an diesem Abend auch für Laien erlebbar.“

    Der Eintritt für Kinder ist frei.

    Klaviersonate Nr. 9, op.14 Nr. 1
    Sechs Variationen über
    „Nel cor piu non mi sento“ WoO 70 Bagatellen op. 126
    Andante Favori WoO 57
    Klaviersonate Nr. 29 op. 106 (Hammerklavier)

    Biografisches

    Florian Heinisch, 1990 in Bachs Geburtsstadt Eisenach zur Welt gekommen, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht. Sein außergewöhnliches Talent hat der junge Pianist von seiner Großmutter Barbara Heinisch, die – damals eine Seltenheit – als Organistin tätig war.
    Florian Heinisch gilt als einer der vielversprechendsten jungen Pianisten Deutschlands: „Unglaubliches Potenzial“, „grandios und technisch brillant“ (Hamburger Abendblatt), „Unvergesslicher Abend“ (Süddeutsche Zeitung), „hochvirtuos und beeindruckend“ (Lübecker Nachrichten) war über seine Konzerte in der Presse zu lesen.
    Florian Heinisch konzipiert mit Vorliebe außergewöhnliche Konzertprogramme aus Werken des „klassischen Repertoires“ und Neuer Musik. Sein umfassendes Verständnis für Werke zeitgenössischer Komponisten vertiefte er 2005 bis 2009 durch Kompositionsunterricht bei Johannes Schlecht. Gern arbeitet Florian Heinisch eng mit den jeweiligen Komponisten bei der Entstehung ihrer Werke zusammen. So widmete ihm beispielsweise Sidney Corbett das Stück „Postscript“ auf seiner gleichnamigen CD. Diese intensive Zusammenarbeit beeinflusst nachhaltig die Interpretation traditioneller Werke: Aus der Sicht von Florian Heinisch gleicht das Klavierspiel eher einer Improvisation als der reinen Wiedergabe eines Notentextes, entgegen einer häufig verkürzten Art der Wahrnehmung gibt es für ihn keine absolute Interpretationswahrheit. Seine Herangehensweise bezieht sich auf die Perspektive des Komponisten.
    Große Aufmerksamkeit erspielte sich Florian Heinisch mit dem „Ungespielten Konzert“ (Konzept: Moritz von Bredow) in Gedenken an den „Wunderpianisten“ (Die Zeit) Karlrobert Kreiten, der 1943 vor seinem Konzert in Heidelberg von der Gestapo verhaftet und anschließend ermordet wurde. Das anspruchsvolle Programm mit Werken von Bach/Busoni, Mozart, Chopin, Beethoven und Liszt wird zukünftig auch europaweit aufgeführt, denn es ist Heinisch ein Anliegen, als Künstler gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen. Zudem gastierte er 2016 mit dem irakischen Cellisten Karim Wasfi in der Deutschen Botschaft in Bagdad.
    Florian Heinisch ist Preisträger hochrangiger Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Grotrian-Steinweg-Wettbewerbs Braunschweig und des Kleinen Schumann-Wettbewerbs sowie des Bachwettbewerbs Köthen. Er erhielt 2006 und 2009 ein Förderstipendium zur Unterstützung hochbegabter Kinder und Jugendlicher im Freistaat Thüringen und ist zurzeit Stipendiat bei der internationalen Stiftung The Keyboard Charitable Trust London und bei der Claussen-Simon-Stiftung Hamburg.
    Von 2010 bis 2014 studierte Florian Heinisch Klavier an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Dietmar Nawroth und Gerald Fauth, anschließend bei Sontraud Speidel in Karlsruhe, wo er sein Studium mit dem Konzertexamen abgeschlossen hat. Meisterkurse bei renommierten Pianisten ergänzen seine Studien. Beeindruckt von seiner außergewöhnlichen Improvisationsfähigkeit studierte er auf dessen Einladung ein Jahr beim New Yorker Jazzpianisten Richard Beirach.
    Florian Heinisch wohnt seit kurzem in der Musikstadt Hamburg. Im Februar 2019 gab er sein Debütkonzert in der Elbphilharmonie.

     

  • Benefizkonzert mit dem Hamburger Ärzteorchester im Helmssaal

    Harburg. Der Lions-Club Hamburg-Harburger Altstadt führt am Dienstag, 27. Februar, sein nun bereits 9. Benefizkonzert mit dem Hamburger Ärzteorchester im Helmssaal des Harburger Helms-Museums durch. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Erlös aus dieser Veranstaltung kommt bedürftigen Kinder und deren Familien in Harburg zugute.

    Dabei legen der Lions-Club größten Wert darauf, dass diese Hilfe sehr direkt und ohne jede bürokratische Einschränkung erfolgt. Ermöglicht wird dies durch die selbstlos und mit viel Freude spielenden Musiker des Hamburger Ärzteorchesters und eine großzügige Anzahl von Spendern aus der Harburger Unternehmerschaft. Vor allem aber sind es die Konzertbesucher, die durch ihr Kommen das soziale Anliegen entscheidend unterstützen.

    Thilo Jaques, der Dirigent des Orchesters, hat auch dieses Mal ein attraktives Programm zusammengestellt. Es beginnt mit der Tondichtung Pau und Syrix (Opus 49) von Carl Nielsen, danach Les Nuits d'dete (Sommernächte) Lieder für Gesang und Orchester nach Gedichten von Theophile Gaultier (Opus 7), Villanelle-Le spectre de la rose - Sur les lagunes (lamento) - Absence - Au cimetiere (Clair de Lune) - L'ile inconnue, Solistin: Julia Barthe, Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 2 D-Dur (Opus 73) in 4 Sätzen.

    Die Solistin Julia Barthe ist 1965 geboren, spielte früher in Orchestern Klavier und Violine, um sich danach dem Gesang zu widmen.Schon während ihres Gesangstudiums übernahm Julia Barthe Hauptrollen in einer Reihe von szenischen Produktionen. Schon bald aber galt ihre Vorliebe dem Lied- und Oratorienbereich. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit dem Liedgut des 19. und 20. Jahrhunderts. In den Hamburger Hauptkirchen und auch im norddeutschen Raum tritt Julia Barthe regelmäßig auf. Aber auch im europäischen Ausland ist sie bekannt. Mit ihrer Stimme berührt sie ihre Zuhörer auf besondere Weise mit Klarheit und Wärme.
    Karten für das Konzert sind zum Preis von 19,50 Euro im Vorverkauf an der Theaterkasse im Harburger Phoenix- Center, bei B&K an der Buxtehuder Straße und direkt im Harburger Helms-Museum erhältlich.

  • Bukowski und Villon: Zwei Halunken der Weltliteratur im Speicher am Kaufhauskanal – Künstler Toro gestaltet das Bühnenbild

    Harburg. Am 17. April erwartet die Besucher des Speichers am Kaufhauskanal in der Harburger Blohmstraße ein besonderer Leckerbissen: Als Gast begrüßt Speicher-Geschäftsführer Henry C. Brinker an diesem Abend Gast den Hamburger Schauspieler Bernhard Weber, der die Gedichte und Balladen des Franzosen François Villon aus dem 15. Jahrhundert den Werken von US-Autor Charles Bukowski rund 500 Jahre später gegenüber stellen. Ein besonderer, musikalisch begleiteter und nicht jugendfreier Abend, wie der Speicher ankündigt.

    Denn Villons Sprache war nicht die der upper class, sondern – und das zum ersten Male in der Geschichte der Literatur – die der Gauner und der Gasse, voll von Liebe und Hass, Armut und Tod, Laster und Ausschweifungen. Bekannt wurde Villon auch durch Klaus Kinski, der mit verruchter Stimme und wild stöhnend bekannte: „Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund.“

    Sein „Nachfolger“ ist Bukowski, der „Dirty Old Man“. Irgendwo zwischen der sinnlichen Zärtlichkeit eines Tramps und der überquellenden 2019 04 11 speicher1Wollust eines Don Juan, erzählt er von Säufern, Huren und vom Leben in der Randzone der Gesellschaft.

    Bernhard Weber und sein Sohn, der Gitarrist Matthias Weber, spiegeln die farbigen Facetten der beiden Dichtergrößen kongenial wider.

    Ein besonderes Schmankerl: Der Harburger Künstler Mentor "Toro" Ejupi, der vor Kurzem mit „in eXcess“ eine Ausstellung zu Charles Bukowski im Marktkauf Center hatte (besser-im-blick berichtete: In eXcess – Toro widmet sich dem Leben des Schriftstellers Charles Bukowski) gestaltet mit seinen Werken zu Bukowski das Bühnenbild für diesen Abend. Ich schätze seine Intelligenz und sein Talent sehr hoch“, so Toro, der sich im Vorwege intensiv mit dem US-Autor beschäftigt hatte. Als wiederkehrendes Motiv hat er sich die Figur eines Mannes mit Flasche ausgedacht, den „Old Man“, nach einem Buchtitel Bukowskis. Diesen Old Man, mit einer (Wein-? Bier-?)Flasche bewaffnet, findet der Betrachter in den Gemälden als Beobachter der jeweiligen Szenerie wieder. Charles Bukowski, so, wie er lebte: Als Bohemien, mit Alkoholexzessen und Frauengeschichten.

    Der Eintrittspreis beträgt 20 Euro an der Abendkasse, Tickets gibt es auch an allen Vorverkaufsstellen und bei Eventim.de. Los geht es um 20 Uhr.

  • Corona und Theater: Im November bleiben die Lichter im Harburger Theater aus

    Inserat. Niemand stellt die Hygienekonzepte und deren Umsetzung in den Theatern in Frage, aber jetzt geht es darum, die Infektionszahlen drastisch und zügig zu senken - deshalb bleibt auch das Harburger Theater bis Ende November geschlossen.

    Natürlich behalten Ihre bereits gekauften Karten ihre Gültigkeit! Denn wir werden wieder spielen! Derzeit gehen wir davon aus: ab Dezember!

    In der Vorweihnachtszeit geht bei uns im Theater der „Meisterdetektiv Kalle Blomquist“ auf Verbrecherjagd. Ein echtes Astrid Lindgren Abenteuer für alle ab 5 Jahren und die ganze Familie. Und für die ganz Kleinen steht „Pettersson bekommt Weihnachtsbesuch“ auf dem Programm. Eine Geschichte, die zeigt, dass Weihnachten - auch wenn es kurz vorher gar nicht so aussieht und fast alles schief läuft – ein wunderbares Fest werden wird.

    In diesem Sinne arbeiten wir hinter den Kulissen – mit Abstand, aber fleißig – für Sie weiter, um Ihnen im Dezember – mit Sicherheit – wieder für Sie da zu sein. Ohne Theater wäre Weihnachten zu still.

    Harburger Theater
    Museumsplatz 2
    21073 Hamburg

    Web: www.harburger-theater.de

    Öffnungszeiten der Theaterkasse
    Dienstag – Freitag: 14 bis 18 Uhr telefonisch erreichbar unter 040-333 95 060

  • Damit dies nie wieder geschehe: „Erinnern für die Zukunft“ - Gedenktage in Harburg

    Harburg. Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht. Am 9. November 1938 brannten die Nazis im gesamten Gebiet des Deutschen Reiches Synagogen und jüdische Einrichtungen nieder, drangsalierten Menschen jüdischen Glaubens, ermordeten und verhafteten sie. In Harburg geschah dies einen Tag später, am 10. November: Die Leichenhalle auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Schwarzenberg ging in hellen Flammen auf, die Tür der Harburger Synagoge in der Eißendorfer Straße wurde gewaltsam aufgebrochen. Am nächsten Tag stand in der Harburger Tageszeitung, dass sich eine empörte Volksmenge spontan zusammengefunden hätte, um ihrer berechtigten Entrüstung über den feigen Anschlag eines Juden auf einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Paris drastischen Ausdruck zu verleihen.

    Damit dies nie wieder geschehe, veranstaltet die Initiative Gedenken in Harburg seit vielen Jahren rund um den 10. November die Harburger Gedenktage, eine Reihe mit Veranstaltungen. Um aufzuklären, um zu erinnern.

    „Erinnern für die Zukunft“ ist in diesem Jahr das Motto. Und damit dieses Motto weit trägt, hat die Initiative die Gedenktage auf neue, breite Füße gestellt. „In den letzten Jahren gab es ein bestimmtes Thema und die Initiative hat alles allein gestaltet. Das schloss andere aus, die in diesem Bereich auch aktiv sind. Deshalb haben wir in diesem Jahr kein spezielles Thema gesetzt“, erklärt Klaus Barnick von der Initiative Gedenken in Harburg das neue Konzept.

    Das ganze Jahr über hat sich die Initiative um Partner gekümmert. Und das war von Erfolg gekrönt. So sind zum Beispiel das Alexander von Humboldt-Gymnasium und das Friedrich-Ebert-Gymnasium mit dabei, das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum Harburg, der Verein welt*RAUM aus der Sauerkrautfabrik, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der AntifaschistInnen (VVN/BdA), die Bücherhalle, die Geschichtswerkstätten aus Harburg und Wilhelmsburg, die Kulturwerkstatt und einige mehr.

    Und es ist ein vielfältiges Programm, das in diesem Jahr auf die Beine gestellt wurde. Eine zentrale Veranstaltung bleibt dabei das Gedenken am 10. November. Um 17 Uhr ist Auftakt am Jüdischen Friedhof auf dem Schwarzenberg. Von dort geht es im Schweigemarsch in die Eißendorfer Straße / Ecke Knoopstraße. Dort steht das Portal der zerstörten Synagoge.

    Spannend dürfte die Veranstaltung zur Wehrmachtsausstellung am 23. November (18:30 Uhr im Friedrich-Ebert-Gymnasium) werden. Dort ist Hannes Heer vor Ort, um über die Auseinandersetzung rund um die eindrucksvolle Ausstellung zu berichten und mit den Gästen zu diskutieren. Viele Konservative und Rechtsextreme hatten die Ausstellung, die die Gräuel der Wehrmacht auf ihrem Vernichtungsfeldzug im Osten aufarbeitete, als „Nestbeschmutzung“ diffamiert, Fälschungsvorwürfe wurde erhoben, um die Ausstellung unglaubwürdig zu machen.

    Einen Tag vorher, am 22. November, lädt der Verein welt*RAUM zu einem brisanten Abend in die Sauerkrautfabrik ein. Unter dem Titel „Nazis aufs Maul – und dann?“ wollen die Veranstalter Wege der Intervention gegenüber Rechtsextremen aufzeigen und diskutieren. Was ist richtig- Outing, gesellschaftliche Ausgrenzung und Einschüchterungen? Hierzu wird ein Harburger Aussteiger aus der Neonaziszene von seinen Erfahrungen berichten

    Das ganze Programm der Gedenktage 2017 sind hier als PDF auf der Webpage der Initiative zu finden.Das ganze Programm der Gedenktage 2017 sind hier als PDF auf der Webpage der Initiative zu finden.

  • Damit dies nie wieder geschehe: Gedenken an die Reichspogromnacht

    Harburg. Am 9. November jährte sich die Reichspogromnacht. Am 9. November 1938, vor 81 Jahren, brannten die Nazis im gesamten Gebiet des Deutschen Reiches Synagogen und jüdische Einrichtungen nieder, drangsalierten Menschen jüdischen Glaubens, ermordeten und verhafteten sie. In Harburg geschah dies einen Tag später, am 10. November: Die Leichenhalle auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Schwarzenberg ging in hellen Flammen auf, die Tür der Harburger Synagoge in der Eißendorfer Straße wurde gewaltsam aufgebrochen. Am nächsten Tag stand in der Harburger Tageszeitung, dass sich eine empörte Volksmenge spontan zusammengefunden hätte, um ihrer berechtigten Entrüstung über den feigen Anschlag eines Juden auf einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Paris drastischen Ausdruck zu verleihen.

    Damit dies nie wieder geschehe, veranstaltet die Initiative Gedenken in Harburg seit vielen Jahren am 10. November zusammen mit der Bezirksversammlung Harburg eine öffentliche Gedenkkundgebung anlässlich des Jahrestages. Um aufzuklären, um zu erinnern.

    Um 15 Uhr geht es am jüdischen Friedhof auf dem Schwarzenberg los. Von dort geht es zum Synagogenmahnmal Knoopstraße/Ecke Eißendorfer Straße. Als RednerInnen werden Klaus Barnick (Initiative Gedenken in Harburg), Jürgen heimathVors. Harburger Bezirksversammlung), Pröbstin Carolyn Deckeund Harburg Bürgermeisterin, Bezirksamtsleierin Sophie Fredenhagen,sprechen.

    Die Gedenkveranstaltung ist Teil der jährlichen Gedenktage der Initiative Gedenken in Harburg, die bis zum 30. November gehen. Das ganze Programm der Gedenktage 2019 ist hier als PDF zu finden.

  • Damit dies nie wieder geschehe: Gedenken an die Reichspogromnacht in Harburg

    Harburg. Gedenken an die Gräueltaten der Nazis an Jüdinnen und Juden in einer Zeit der Pandemie, unter erschwerten Bedingungen also. Aber auch in einer Zeit, in der der Antisemitismus wieder um sich greift. Beispielsweise in den Theorien der QAnon-Jünger, wenn sie von der Kinderblut saufenden Elite faseln. Eine hetzerische Lüge, deren Ursprünge bis ins Mittelalter zurückgehen und von den Nazis aufgegriffen wurden.

    Grund genug für die Initiative Gedenken in Harburg und die Bezirksversammlung, den diesjährigen Jahrestag der Reichspogromnacht nicht ausfallen zu lassen. Sondern, wenn schon nicht mit dem traditionellen Schweigemarsch vom altern jüdischen Friedhof auf dem Schwarzenberg zum Portal der ehemaligen Synagoge an der Ecke Knoopstraße/Eißendorfer Straße und Reden, so ihn doch wenigstens mit der Kranzniederlegung am Portal des am 10. November 1938 zerstörten Synagogenmahnmals zu begehen.

    Denn am 9. November jährte sich die Reichspogromnacht. Vor 82 Jahren brannten die Nazis im gesamten Gebiet des Deutschen Reiches Synagogen und jüdische Einrichtungen nieder, drangsalierten Menschen jüdischen Glaubens, ermordeten und verhafteten sie. In Harburg geschah dies einen Tag später, am 10. November: Die Leichenhalle auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Schwarzenberg ging in hellen Flammen auf, die Tür der Harburger Synagoge in der Eißendorfer Straße wurde gewaltsam aufgebrochen.

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    Am nächsten Tag stand in der Harburger Tageszeitung, dass sich eine empörte Volksmenge spontan zusammengefunden habe, um ihrer angeblich berechtigten Entrüstung über den feigen Anschlag eines Juden auf einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Paris drastischen Ausdruck zu verleihen. Die Reichspogromnacht, dass wissen wir heute, war von den Nazis geplant worden.

    Damit dies nie wieder geschehe, veranstaltet die Initiative Gedenken in Harburg seit vielen Jahren am 10. November zusammen mit der Bezirksversammlung Harburg eine 2020 11 10 gedenken1öffentliche Gedenkkundgebung anlässlich des Jahrestages. Um aufzuklären, um zu erinnern.

    So trafen sich am heutigen Dienstag einige wenige Vertreter der Initiative Gedenken in Harburg, der Bezirksversammlung und des Bezirksamtes, des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Kirche und legten coronakonform die Kränze im Gedenken am Synagogenmahnmal nieder. Klaus Barnick von der Initiative Gedenken in Harburg äußerte die Hoffnung, im kommenden Jahr wieder in alter Form diesen Tag begehen zu können.

  • Damit dies nie wieder geschehe: Gedenken an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren

    Harburg. Am 9. November jährte sich die Reichspogromnacht. Am 9. November 1938, vor 80 Jahren, brannten die Nazis im gesamten Gebiet des Deutschen Reiches Synagogen und jüdische Einrichtungen nieder, drangsalierten Menschen jüdischen Glaubens, ermordeten und verhafteten sie. In Harburg geschah dies einen Tag später, am 10. November: Die Leichenhalle auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Schwarzenberg ging in hellen Flammen auf, die Tür der Harburger Synagoge in der Eißendorfer Straße wurde gewaltsam aufgebrochen. Am nächsten Tag stand in der Harburger Tageszeitung, dass sich eine empörte Volksmenge spontan zusammengefunden hätte, um ihrer berechtigten Entrüstung über den feigen Anschlag eines Juden auf einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Paris drastischen Ausdruck zu verleihen.

    Damit dies nie wieder geschehe, veranstaltet die Initiative Gedenken in Harburg seit vielen Jahren am Samstag, 10. November zusammen mit der Bezirksversammlung Harburg eine öffentliche Gedenkkundgebung anlässlich des Jahrestages. Um aufzuklären, um zu erinnern.

    Um 17 Uhr geht es am jüdischen Friedhof auf dem Schwarzenberg los. Von dort geht es zum Synagogenmahnmal Knoopstraße/Ecke Eißendorfer Straße. Als RdnerInnen werden Klaus Barnick (Initiative Gedenken in Harburg), Birgit Rajski (Vors. Harburger Bezirksversammlung), Anne Arnholz (Pastorin der St. Pauluskirche Harburg) und Sophie Fredenhagen (Bezirksamtsleiterin Harburg) sprechen.

    Es gibt noch weitere Veranstaltung der Harburger Gedenktage, die jährlich rund um diesen Gedenktag stattfinden: Das ganze Programm der Gedenktage 2018 ist auf der Webpage der Initiative zu finden.

  • Das Duo "Agua e Vinho" mit Gitarre und Balalaika im Harburger Kulturcafé Komm du

    Harburg. Der Gitarrist und Singer/Songwriter David Beckingham, Mitbegründer der erfolgreichen kanadischen Indie Band HEY OCEAN! kommt nach einer Solo-Tour im vergangenen Jahr nun mit seinem Duo-Partner Michael Rosen für eine Reihe von exklusiven Konzerten zurück nach Europa und gastiert am Donnerstag, 18. Januar, im Harburger Kulturcafé Komm du in der Buxtehuder Straße 13. Im Gepäck hat er sein frisch veröffentlichtes Folk-Pop Album "Just When The Light".

    Am Freitag, 19. Januar, hält das südamerikanische Lebensgefühl Einzug im 'Komm du', wenn das Duo "Agua e Vinho" mit Gitarre und Balalaika ab 20 Uhr das Publikum verzaubern will. Die Balalaika in den Händen von Alexander Paperny beweist, dass sich dieses Instrument nicht nur in Russland, sondern auch in Lateinamerika bei Tango- und Samba-Rhythmen wohlfühlt. Zusammen mit dem Gitarristen Angel García Arnés widmet sich Paperny der brasilianisch-argentinischen Musik. Die Besucher dürfen sich auf exotische Musik und wilde Klänge mit dem Duo "Agua e Vinho" freuen.

    Noch bis April 2018 spielt sich die Puppenspielerin Maya Raue mit ihren selbst geschriebenen Geschichten rund um den Straßenhund Kollin Kläff in die Herzen ihrer Zuschauer im 'Komm du'. Am Samstag, 20. Januar, ab 12 und ab 15 Uhr lädt sie ein zu zwei weiteren Abenteuern mit Kollin und seinen Freunden. Gespielt werden die Geschichten "Kollin Kläff und die Glitzerschnecke" (12 Uhr) und "Kollin Kläff und der gestohlene Zauberstab" (15 Uhr).

    Und am Samstag Abend singt und spielt Miguel Wolf klassische sowie zeitgenössische argentinische Tangos und Milongas. Mit kleinen Geschichten führt er in das ganz spezielle Lebensgefühl dieser Musiktradition ein. Der in Chile geborene Deutsch-Argentinier präsentiert sein Programm auf eine Weise, die gleichzeitig berührt und erheitert.

    Einlass ist jeweils ab 18 Uhr. Platzreservierung per Telefon: 0 40/57 22 89 52 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  • Der Gospel Train macht heute Station im Gemeinschaftshaus in Brackel

    Brackel. Der Harburger Chor Gospel Train, einst aus dem Mittelstufenchor der Goethe-Schule Harburg (GSH) hervorgegangen, hat schon Zuhörer in vielen deutschen und europäischen Städten erfreut. So bei der Bambi-Verleihung und kürzlich auch in Riga. Vor wenigen Monaten trat der Chor auch in der Bundeshauptstadt Berlin auf und wurde dort von Bundeskanzlerin Angela Merkel beglückwünscht. Heute abend ab 19 Uhr tritt das von Peter Schuldt gegründete Ensemble in Brackel auf. Geplant war ein Open-Air-Aufritt. Wenn aber das Wetter nicht mitspielt, findet das Konzert wohl eher im Gemeinschaftshaus statt.

    Veranstaltet wird das Konzert der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Brackel als einer der Höhepunkte im Jahr des 50-jährigen LKG-Bestehens. LKG-Chef Wilfried Wiegel freut sich seit langem auf den heutigen Abend: "Mit diesem Top-Event in unserem Dorf bedanken wir uns auch für die langjährige und sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und mit der Gemeinde Brackel." Der Eintritt zum Konzert iist frei. Spenden indes sind willkommen. Das Konzert findet ohne Pause statt, weil anschließend dort noch ein Polterabend gefeiert wird. Beim Konzert wird mit Getränken, Würstchen, Eis und Süßigkeiten auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt wird.

  • Der Harburger Claus Günther liest im Speicher

    Harburg. Claus Günther liest aus „Heile, Heile, Hitler“.Eine literarische Geschichtsstunde mit hohem Erinnerungswert, ein Mahnmal gegen Hass und Gewalt. Der Autor: Hamburgs ältester Poetry Slammer und vor allem: Claus Günther ist in Harburg geboren und aufgewachsen! Seine Lesung wird musikalisch begleitet von Jürgen Waldow an der Gitarre. Der Eintritt ist frei!

    Los geht es am Montag, 1. April 2019, um 20 Uhr im Speicher am Kaufhauskanal in der Blohmstraße.

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