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Leichtathletik

Leichtathletik

  • Fischbek/Berlin. Es war eine ganz besondere Fahrt in die Hauptstadt Berlin. Und dies nicht nur, weil sich die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg erstmals in der so erfolgreichen Sporthistorie der Schule gleich mit drei Leichtathletik-Teams für das große Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" qualifiziert hatte, sondern weil der bundesweite Schulwettbewerb in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feierte. Da ließ es sich selbst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr der Veranstaltung nicht nehmen, die etwa 4500 angereisten Sportler aus den 16 Bundesländern bei der Eröffnungsfeier im Berliner Olympiastadion zu begrüßen.

    Zuvor waren diese in olympischer Tradition vor rund 4000 Grundschülern aus Berlin und Brandenburg ins Stadion einmarschiert. Aber nicht nur die Grundschüler, auch viele ehemalige Sportler saßen zusammen mit dem Bundespräsidenten auf der Tribüne. Beachvolleyballer Jonas Reckermann, Hochspringerin Heike Henkel, Schwimmstar Britta Steffen und viele weitere waren gekommen. Sie alle eint nicht nur das olympische Gold, sie alle begannen ihre sportliche Laufbahn bei `Jugend trainiert für Olympia` in Berlin. Was 1969 mit den Sportarten Schwimmen und Leichtathletik begann, ist heute der größte Schulsportwettbewerb der Welt mit Wettkämpfen in 26 Sportarten.

    Direkt nach der Eröffnungsfeier stürmten die Leichtathleten auf die blaue Bahn des Olympiastadions, während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fleißig Fotos mit den Schülern machte und sich mit ihnen über ihre sportlichen Ambitionen unterhielt. Auch die WK III-Mädchen (Jahrgänge 2004-2007) mussten sich auf ihre bevorstehenden Wettkämpfe gegen die 15 Landessieger bei dieser deutschen Meisterschaft der Schulen vorbereiten.

    Nach den sieben Disziplinen, in denen immer zwei der drei angetretenen Athleten in die Teamwertung aufgenommen werden, belegte die Harburger Vertretung Rang 14. „Ein achtbares Ergebnis mit zwei neuen Schulrekorden“, urteilte Trainer Marcus Jung. „Gegen die Übermacht der ostdeutschen Bundesländer sind wir aber nach wie vor chancenlos.“ Die machten die Sieger auch in diesem Jahr wieder unter sich aus. Aber auch die westdeutschen Schulen zeigten gute Leistungen. „Der Sprung unter die Top-Ten ist schwierig für uns. Das hat man heute gesehen, auch wenn es den Jungen im Vorjahr mit Rang neun gelang“, sagte Jung weiter.

    Das stellte sich auch am nächsten Tag in der WK II (Jahrgänge 2002 – 2005) heraus. Dort vertraten die FiFa-Sportler Hamburg bei den Jungen und Mädchen. Für beide Teams aber galt vor allem der olympische Gedanke. Die Mädchen beendeten den Wettkampf am Ende auf Rang 15, die Jungen erreichten den 14. Platz.

    Was trotz möglicherweise mancher sportlicher Enttäuschung bleibt, sind Erinnerungen an eine grandiose Eröffnungsfeier und spannende Wettkämpfe im Olympiastadion sowie eine tolle Schlussfeier mit anschließender Party in der Max-Schmeling-Halle mit allen Sportlern dieses Bundesfinals. Das alles macht "Jugend trainiert für Olympia" zu einem Sprungbrett in den Spitzensport und zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer.

     

  • Hausbruch-Neugraben. Die Leichtathleten der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) waren am vergangenen Wochenende bei den Hamburger Meisterschaften zwischenzeitlich wirklich nicht zu beneiden. Bei teilweise starkem Dauerregen standen sie geduldig, nur mit leichtem Trikot und Sprinterhose bekleidet, am Start undwarteten auf das Kommando des Kampfrichters: "Auf die Plätze".

    Beim Hochsprung war es ein weniger schönes Vergnügen, sich auf den Sprung zu konzentrieren, um dann in einer vom Regen getränkten Matte zu landen - vergleichbar mit einem nassen Schwamm. Beim Werfen rutschten die Athleten durch den Kugel- oder Diskusring, in dem viel Wasser störte. Kurz: Irgendwann im Laufe des zweitägigen Wettkampfs wurde jeder mal klitschnass. Trotz dieser widrigen Bedingungen und getreu dem Motto “Wir können Regen“ ist es umso stärker einzuschätzen, wie viele Podestplatzierungen und neue persönliche Bestleistungen erreicht wurden und sich die Jungen und Mädchen U16 in sehr guter Form präsentierten.

    Die stolze Bilanz: 21 Medaillen, davon 11 x Gold, 7 x Silber und 3 x Bronze. Eifrigste Medaillensammlerinnen waren Renée Nitsch (W15) mit fünf und Merle Stangenberg (W14) mit drei Medaillen. Renée gewann das Diskuswerfen (30,72 m), das Kugelstoßen (10,74 m) und den 100-Meter-Sprint (13,22 sec.). Außerdem gab es Silber im 80-Meter-Hürdensprint (12,71 sec.) und Bronze mit der 4 x 100-Meter-Staffel. Merle gewann auch das Diskuswerfen (24,28 m), das Kugelstoßen (10,24 m) und den Hochsprung (1,38 m).

    Zwei Titel und einmal Silber holte sich Leon Hausmann (M14). Gold gab es im Hoch- und Weitsprung. Mit beachtlichen 5,88 m im Weitsprung steht er nun kurz vor der Sechs-Meter-Marke, die er selbst als nächstes Ziel ausruft. Silber bekam er für den zweiten Platz im 100-Meter-Lauf bei der Siegerehrung umgehängt (12,10 sec.). Jonathan Neukamm (M15) holte sich Gold beim Hochsprung (1,72 m) und gemeinsam mit Vereinskamerad Tjarko Barda (ebenfalls M15), da zeitgleich im Ziel, den Titel im 80-Meter-Hürdensprint (11,96 sec.) „Alle Leistungen waren super und die vielen neuen persönlichen Bestleistungen freuen mich ganz besonders für die Athleten, die sich durch den Trainingsfleiß nun selber belohnt haben“,
    sagt U16-Trainer Daniel Neidhold. Den größten Leistungssprung machte Helena Madlo (W15) im Speerwurf. Mit einer Steigerung von mehr als fünf Meter gewann sie mit respektablen 39,29 m überlegen den Titel. Es darf gespannt abgewartet werden, wie weit es mit dem 500 g schweren Gerät in Zukunft nochhinausgehen wird.

    Nächster Höhepunkt sind die Deutschen Meisterschaften der U16 in Bremen. Hier werden Tjarko Barda, der noch Bronze im Hochsprung holte,
    Julian Leroux (M15, holte zwei Vizemeistertitel über 300 m und im Hochsprung) sowie Marcel Schlage (M15, ebenfalls zwei Vizemeistertitel im Weitsprung und 100 m), gemeinsam mit zwei weiteren Vereinskameraden mit einer 4 x 100m Staffel an den Start gehen.

    Weitere Ergebnisse im Überblick: Renée Nitsch (W15, 4. Platz Weitsprung, 4,90 m); Maja Bott (W14, 3. Platz 100m, 14,03 sec.); Merle Stangenberg (W14, 4. Platz Speer, 24,78 m); Alina Neumann (W15, 3. Platz Weitsprung, 4,93 m; 5. Platz 100 m, 13,54sec.); Caroline Witte (W15, 4. Platz Kugel, 9,; 7. Platz Weitsprung 4,76m); Kea Stieglitz (U20, 4. Platz Speer, 34,52 m); Mushiya Kozongo (U20, 8. Platz Diskus, 26,01 m; 2. Platz Kugel, 10,19 m)

  • Hausbruch-Neugraben/Hamburg. Bei leider unbeständigem und windigem Wetter fanden sich zehn Athletinnen und Athleten der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) Hamburg Leichtathletik, aus den Jahrgängen 2005 – 2007, zum "Zehntel" rund um die Hamburger Messehallen ein. Das Zehntel findet alljährlich im Rahmen des Hamburg Marathons statt und umfasst eine Strecke von 4,2195 km, der sich Schülerinnen und Schülern über Hamburgs Grenzen hinaus mit großer Freude stellen.

    Die jüngsten Teilnehmer der weiterführenden Schulen (Jungen und Mädchen des Jahrgangs 2006) mussten im letzten Block des 3500 Schüler umfassenden Teilnehmerfelds starten und so das Feld
    von hinten aufrollen. Besonders erfolgreich gelang dies Finnja Frommann in ihrer Altersklasse W11. Sie ließ als Siegerin alle 209 Konkurrentinnen hinter sich und lief dabei eine Zeit von 18:44 Minuten.
    Ebenfalls unter die besten zehn Läufer mischte sich ihr Vereinskamerad Justin Hajduk. Er kam in der Altersklasse M11 nach 18:13 Minuten, als Siebter von 261 Jungen, ins Ziel.

    Daniel Neidhold, Sportlicher Leiter der HNT-Leichtathletik und Trainer U 16: "Das HNT-Team hatte viel Spaß bei dieser besonderen "Zehntel"-Veranstaltung, die insgesamt 9000 Schülerinnen und Schüler an den Start lockte."

  • Vahrendorf. Im Rahmen des Heidjer-Cups findet am Sonntag, 18. August, der 1. Rosengarten-Lauf mit Start und Ziel am Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf statt. Veranstalter sind die Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft mit Mark Schütter an der Spitze und der Lions Club Hamburg-Rosengarten. Initiator und Organisator des "Laufs ohne Grenzen" auf Hamburger und niedersächsischem Gebiet ist Jürgen Buck, der ganz in der Nähe - in der Fischbeker Heide - wohnt. Die Veranstaltung soll auch ein Volksfest für die gesamte Familie werden - mit der Möglichkeit von Starts in verschiedenen Wettbewerben.

    Los geht es am dritten August-Sonntag um 10:45 Uhr mit dem EWE-Halbmarathon über die Distanz von 21,0975 Kilometern. Es folgt der Wildpark-Bambini-Lauf fünf Minuten später, bei der die Kleinsten 400 Meter laufen, ab 10:45 Uhr der Allianz-Bellut-Kids-Lauf über 700 Meter und der BMW B&K Mini-Jugend- Lauf über 2,8 Kilometer. Um 11:15 Uhr wird ein weiteres Highlight gestartet - der Sparkassen-10er - mit Einzel- und Teamwertung über die Viertelmarathon- Distanz von 10,549 Kilometern, ehe um 11:20 Uhr der Schlatermund-Landschaftslauf als Achtelmarathon (5,274 Kilometer) gestartet wird.

    Nach dem Lauf in den Wildpark oder das Freilichtmuseum

    Die Startgebühren sind weit günstiger als bei vergleichbaren Wettbewerben - von sechs Euro bei den jüngsten Startern bis 20 Euro für die Aktiven des EWE-Halbmarathons. Bei Nachmeldungen werden zwei Euro, bei Nachmeldung erst am Veranstaltungstag fünf Euro fällig. Alle Finisher haben am Veranstaltungstag freien Eintritt im Wildpark Schwarze Berge und im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Die ältesten bislang gemeldeten Aktiven sind Gerda Miesterfeldt vom TSV Stelle und Ulrich Röder (Jahrgang 1935, ohne Vereinsangabe). Sie starten über die Walking- Strecke von fünf Kilometern.

    Alle Strecken sind Rundkurse (Start=Ziel) und führen überwiegend auf gut befestigten Waldwegen durch den Regionalpark Rosengarten (Gemeinden Rosengarten, Neu Wulmstorf und Ortsamtsgebiet Harburg- Süderelbe). Anmeldungen erfolgen online über hntonline.de. Finisher erhalten Medaillen. Es gibt eine Siegerehrung für die Plätze 1 bis 3 mit Pokalen und Sachpreisen, Ehrungen für die Altersklassensieger, sowie die jüngsten und ältesten Teilnehmer, Ergebnislisten und Urkundendruck im Internet.

    Sparkasse unterstützt den Rosengartenlauf

    Schon jetzt liegen mehr als 800 Anmeldungen für die Familie-Laufveranstaltung (ohne Skater) vor, die in den kommenden Jahren zu einer festen Institution werden soll. Organisator Jürgen Buck hofft dann auf 1500 bis 2000 Teilnehmer. Es soll ein Kultevent werden, das weit über den Bereich Rosengarten hinaus ausstrahlen soll. Wilfried Wiegel, Leiter der Unternehmenskommunikation bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude, die die Veranstaltung finanziell unterstützt: "Wir als Sparkasse sind stolz, ein weiteres Laufevent sponsern zu können. Es handelt sich um eine absolute Qualitätsstrecke mit idealen Laufbedingungen." Wilfried Wiegel geht am 18. August auch selbst als Aktiver an den Start - natürlich beim Sparkassen-10er.

    Initiator Jürgen Buck (74), der erst mit 67 Jahren das Laufen für sich entdeckte, freut sich sehr über das großzügige Engagement der Sparkasse Harburg-Buxtehude: "Ohne die finanzielle Hilfe der Sparkasse wäre es viel schwieriger, eine solche Veranstaltung zu organisieren." Außerdem freut sich Buck über einige sehr aktive Helfer. Dazu gehören außer Mark Schütter Sparkassen-Mitarbeiter Mathias Thiessen von der HNT, Daniel Neidhold und Dr. Ralph Meyer-Venter, Vize- Präsident des Lions Clubs Hamburg- Rosengarten. Hochqualifizierter Streckenvermesser war mit Wolfgang Timm vom Hamburger Leichtathletik-Verband (Vorsitzender Breitensport) ein echter Experte. Timm vermisst auch die Strecke beim Hamburg Marathon.

    Große Untertützung erhielt Buck auch von der Gartenbaufirma Schlatermund (lieferte reichlich Lindenmulch) und der Buxtehuder Firma Dammann, die für Absperrungs- und Verkehrsschilder sorgte. Als vorbildliche Unterstützerin erwies sich Karen Prohl von Turnerschaft Westerhof. Sorgen bereiteten Buck noch einige fehlende Helfer. Insgesamt benötigt er rund 150 Freiwillige. Gesucht werden jetzt noch etwa zehn Fahrrad-Begleiter. Wer helfen kann, meldet sich unter der Telefonnummer 0176-62126846. Schon seit vielen Jahren unterstützt die Sparkasse Harburg-Buxtehude eine ganze Reihe von Sport-Aktivitäten und viele Laufwettbewerbe im Landkreis und im Bezirk Harburg. Unter anderem hat die Sparkasse den HeidjerCup schon vor Jahren ins Leben gerufen. Gleich in sehr vielen Orten unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Harburg-Buxtehude die Organisatoren von Veranstaltungen auch bei der Vorbereitung und Durchführung der Läufe. Ein besonders engagierter Laufwettbewerb- Unterstützer ist Sparkassen-Mann und Läufer Mathias Thiessen.

  • Nenndorf. Dirk Seidler, Bürgermeister der Gemeinde Rosengarten und Vorsitzender des Vereins Regionalpark Rosengarten e.V. hat die Schirmherrschaft des 1. Rosengartenlaufs übernommen. Bürgermeister Seidler wird am Sonntag, 18. August, mit dem Startschuss zum Halbmarathon um 10:30 Uhr die Veranstaltung eröffnen. Der 1. Rosengartenlauf ist als Sportfest für die ganze Familie die neue attraktive Großveranstaltung in der Region.

    Dirk Seidler: „Ab 2019 ist der Regionalpark Rosengarten mit seinem speziellen und einmaligen Charme Schauplatz und Kulisse für den Rosengartenlauf. Er wird bestimmt einer der landschaftlich schönsten und vielseitigsten Landschaftsläufe Deutschlands sein. Wir freuen uns auf eine tolle Premiere und ein großes Fest für die ganze Familie.“

    Hier die Startzeiten für die sieben Wettbewerbe auf sechs Strecken:
    • 10:30 EWE-Halbmarathon 1/2-Marathon = 21,0975 Kilometer
    • 10:35 Wildpark-Bambini-Lauf 400 Meter
    • 10:45 Allianz-Bellut-Kids-Lauf 1.000 Meter
    • 10:55 BMW B&K Mini-Jugend-Lauf 2,8 Kilometer
    • 11:15 Sparkassen-10er 1/4-Marathon = 10,549 Kilometer
    • 11:20 Schlatermund-Landschaftslauf 1/8-Marathon=5,274-Kilometer-Lauf und Walking/Nordic Walking

    Bei inzwischen fast 1.000 Voranmeldungen werden 1.500 Teilnehmer erwartet. Online-Anmeldeschluss ist Donnerstag, der 08. August 2019. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 01 72-4005004 (Jürgen Buck).

    Initiator und Organisator Jürgen Buck: "Wir freuen uns sehr, dass Herr Seidler als Schirmherr am 18. August um 10:30 den Startschuss für die erwarteten rund 1.500 Teilnehmer abgeben wird."

    Zum Online-Anmeldeschluss am Donnerstag, 8. August sind es nur noch wenige Tage. Für Interessierte: Nur, wer sich online anmeldet, bekommt eine personalisierte Startnummer (mit Vornamen) und erhält garantiert eine tolle Finisher-Medaille.

  • Fischbek. Gleich drei Mannschaften der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg werden die Hansestadt Hamburg beim großen Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia (JtfO) in Berlin in der Leichtathletik vertreten. In der Bundeshauptstadt werden sie vom 22. bis 26. September auf die jeweils besten 15 Schulteams der einzelnen Bundesländer treffen.

    Beim Hamburger Landesfinale auf der Jahnkampfbahn zeigten die beiden Teams der WK II (Jahrgänge 2002 – 2005) ihre Dominanz. Bei den Jungen siegte die FiFa-Athleten mit 7810 Punkten deutlich vor dem Gymnasium Hochrad (7343 Punkte). Bei den Mädchen reichten 6473 Punkte ebenfalls zur erfolgreichen Titelverteidigung. „Der Erfolg war fest eingeplant und auch niemals ernsthaft in Gefahr“, sagte Trainer Marcus Jung.

    Garanten für den Erfolg waren unter anderem der Hochspringer Jonathan Neukamm (1,84 Meter) sowie Speerwerfer Luca Pape (38,52 Meter). Ihnen gelang ebenso wie 100-Meter-Sprinter Leon Hausmann (11,77 Sekunden) die Tagesbestleistung.

    Deutlich enger ging es dagegen bei den Mädchen der WK III (Jahrgänge 2004 – 2007) zu. Zwischenzeitlich lagen die FiFA-Mädels im Feld der sieben Mannschaften noch auf dem Bronzerang. Doch die abschließende 4x75-Meter-Staffel wirbelte das Teilnehmerfeld nach sechs absolvierten Disziplinen in dem Mannschaftswettkampf noch einmal kräftig durcheinander. Ina Hansen, Melissa Ofosua, Angeline Fischer und Stella Petrich ließen keinen Zweifel daran, dass sie die Fahrkarte nach Berlin lösen wollten. Angefeuert von ihren Teamkolleginnen übernahm das Quartett sofort die Führung. Doch nur der Sieg reichte nicht. Sechs Zehntelsekunden mussten die vier auf die bis dahin führende Staffel der Heinrich- Hertz-Schule herauslaufen. Am Ende reichten 40,00 Sekunden, um buchstäblich auf den letzten Metern Gold (6566 Punkte) zu gewinnen.

    Bitter: Für die Läuferinnen der Heinrich-Hertz-Schule blieb am Ende nur Bronze. Sie wurden auch noch vom Walddörfer-Gymnasium abgefangen. Das aber war den FiFa-Leichtathleten zu diesem Zeitpunkt egal. Sie hatten gewonnen und dürfen sich nun zusammen mit ihren älteren Trainingskammeraden auf das große Bundesfinale in der Hauptstadt freuen.

  • Fischbek-Falkenberg/Berlin. Diskus-Olympiasieger Christoph Harting applaudierte zusammen mit rund 40.500 Zuschauern im gut gefüllten Berliner Olympiastadion, als die acht Schulstaffeln (Jahrgänge 2008 und jünger) zum Finallauf beim Leichtathletik-Weltcup ISTAF durch das Marathontor ins Stadion einliefen. Der Stadionsprecher ahnte bei der Vorstellung wohl schon, was gleich passieren würde. Er kündigte die 16x50m-Staffel der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg als einen der Favoriten an. Die Kameraleute zeigten dabei Startläufer Henrik Bomers auf den großen Anzeigetafeln im Stadion.

    Mit der schnellsten Vorlaufzeit über die zwei Stadionrunden (1:55,99 Minuten) stürmten die FiFa-Sprinter ins Finale und erreichten damit die schnellste von einer Hamburger Staffel jemals beim ISTAF gelaufene Zeit. Doch im Finale werden die Karten neu gemischt. Das wussten auch die Kinder. Daher hieß es noch einmal volle Konzentration.

    Nach dem Startschuss brandete der Applaus der Zuschauer erneut auf und die FiFa-Staffel übernahm sofort die Spitze. Mit guten Wechseln und schnellen Beinen liefen die ersten Jungen bereits einen respektablen Vorsprung heraus. Den bauten die folgenden Läufer und Läuferinnen bis zum Schluss weiter aus. Mit deutlichem Vorsprung vor dem Seriensieger aus Potsdam liefen sie ein einsames Rennen an der Spitze. Am Ende blieb die Uhr bei 1:55,56 Minuten stehen

    „Eine so schnelle Zeit wurde zuletzt vor neun Jahren von einer Schulstaffel gelaufen“, sagte Trainer Martin Schulz. Zudem gelang es den Fischbekern als einzigem Finalteilnehmer, die Vorlaufzeit noch einmal zu unterbieten. „Die Kinder wollten diesen Sieg. Das hat man gemerkt. Mit dem Endlauf hatte ich gerechnet, doch die Goldmedaille ist natürlich fantastisch", sagte Schulz.

    Die feierten die Schüler am Ende auch ausgiebig. Bei der Ehrenrunde im Stadion winkten sie überglücklich ins Publikum und lagen sich immer wieder in den Armen. Maskottchen "Berlino", seit der WM 2009 der heimliche Star der deutschen Leichtathletik, freute sich bei der Siegerehrung mit den Gästen aus Fischbek, die vom Stadionsprecher und dem Publikum kräftig gefeiert wurden.

  • Brackel. Generationswechsel bei den Leichtathleten des MTV Brackel: Andreas Mallow, der neue Leiter der Abteilung, verabschiedete im Rahmen einer Zusammenkunft im MTV-Klubhaus bei kühlen Getränken und leckerem Essen seinen langjährigen Vorgänger Rolf Tefke, der als jetzt 73-Jähriger nun ein wenig kürzer treten will. Das Amt des Sportabzeichen-Prüfers allerdings will er weiter ausüben. Andreas Mallow dankte seinem Vorgänger für dessen jahreslanges ehrenamtliches Engagement und bezeichnete seinen Vorgänger als stets zuverlässig und außerordentlich pflichtbewusst. "Rolf Tefke ist für mich ein Vorbild."

    Der in Stelle aufgewachsene Rolf Tefke war schon früh sehr sportlich. Er kickte unter anderem beim MTV Winsen, nahm an Cross- und Volksläufen in Amelinghausen, Reppenstedt, Jesteburg und vielen anderen Orten teil und erfüllte in knapp vier Jahrzehnten Jahr für Jahr die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen - in Bronze, Silber und Gold. Seit Jahrzehnten fungierte der Vater von zwei Kindern (Stefan, 50, und Florian, 45) und Großvater von vier Enkeln zudem als Sportabzeichen-Abnehmer beim MTV Brackel. Mit seiner Frau Erika ist der gelernte Klempner und Installateur schon seit mehr als einem halben Jahrhundert verheiratet.

    Ebenfalls ein Vielfachtäter im Bereich Sportabzeichen beim MTV Brackel ist Heinz Timmann. Der inzwischen 81-Jährige hat 41-mal in Folge die Bedingungen des Sportabzeichens erfüllt. Dafür nahm Timmann die Glückwünsche seiner Vereinskameraden und des neuen Abteilungsleiters Andreas Mallow entgegen. Der neue MTV-Leichtathletik-Chef, der in einem niedersächsischen Ort zwischen Bremen und Bremerhaven aufgewachsen ist und dort dem Hagener Sportverein (kleiner HSV) angehörte, ehe er in Brackel seine zweite Heimat fand, ist ebenfalls ein sportliches Vorbild: Außer Leichtathletik und Sportabzeichen spielte oder spielt der Schornsteinfeger-Meister Tischtennis, Faustball, Badminton, Tennis und Boule und ist zudem ein passabler Bogenschütze.

    Seine Familie ist ebenfalls sehr aktiv. Die Töchter Alrun (21) und Amrei (20) gehören der MTV-Leichtathletik-Abteilung (etwas mehr als 20 Aktive) ebenso an wie Mallows Ehefrau Wiebke, die zudem als Übungsleiterin Turnen im MTV tätig ist und außerdem auch Sportgruppen in Ramelsloh und Marxen leitet.

  • Neu Wulmstorf. Nach langen Vorbereitungen des Heidelauf-Teams, bestehend aus Mitgliedern der Neu WulmstorferLutherkirche, des Vereins Heidesiedlung, des Jugendzentrums, der SPD und der Neu Wulmstorfer DLRG-Gruppe, startete der mittlerweile 16. Heidelauf mit Heideflairfest im Freibad Neu Wulmstorf.

    „Wir freuen uns natürlich, dass das Bad trotz anfänglicher Diskussionen in diesem Sommer nun doch seine Tore öffnete. Eine politische Mehrheit hat die Weichen dafür gestellt, dass Bäder in Neu Wulmstorf eine gesellschaftliche Aufgabe bleiben“, freuen sich die Organisatoren der ersten Stunde, Matthias Groth (DLRG) und Tobias Handtke (SPD).

    Das Wetter spielte mit - und so nahmen wieder viele kleine und große Läufer und Walker an den Laufwettbewerben teil. Das Bad war von Badegästen gut besucht und auch auf der Veranstaltungswiese herrschte reger Betrieb. So konnten die Gäste bei selbstgebackenem Kuchen, Grillgut, Burgern und Getränken reichlich schlemmen. Die Kinder hatten bei vielen abwechslungsreichen Spielen, Schminken und Aktionen viele Angebote. Die „Kirchenbude“ sorgte zusätzlich für die Einzigartigkeit dieser besonderen Atmosphäre.

    Besonderer Renner war in diesem Jahr Segensarmbänder. Sämtliche Materialien für Groß und Klein waren am Ende vergriffen. „Wir erfinden die Kirche nicht neu, aber wir bringen sie dahin, wo sie Menschen überrascht und nahbar ist“, sagte Pastor Florian Schneider. Mit 150 Kindern wurde ein neuer Teilnehmerrekord geknackt. "Noch nie wurden für die Kinderläufe so viele Startnummern beim SPD-Pavillon herausgegeben", freut sich Imke Kunath (SPD) vom Anmeldeteam.

    Alle Kinder durften sich nicht nur als Sieger fühlen, sondern wurden auch mit Medaillen und Urkunden belohnt. Gewinner gab es in den fünf Läufen von 300 – 2000 Meter nach Jahrgängen unterteilt aber natürlich auch: Maximilian Klabisch (300 Meter), Joris Birk (800 Meter), Thorge Mrowinski (1200 Meter), Donnely Gene (1600 Meter) und Felina Glas (2000 Meter) hatten sich einen Extra-Applaus und Eisgutscheine verdient.

    Die Sportler vom Hauptlauf wurden nach 10,5 Kilometern auf der sehenswerten Strecke durch die Heide im Ziel einzeln mit Vornamen begrüßt. Auch das sorgte für eine freundschaftliche und familiäre Atmosphäre. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden nach der Siegerehrung kleinere und größere Preise verlost, die allesamt von lokal engagierten Geschäftsleuten zur Verfügung gestellt worden waren. Aber natürlich wurden auch die jeweils ersten drei Podiumsplätze gewürdigt und wurden gebührend gefeiert.

    Bei den Läuferinnen und Läufern gab es zwei Premierensieger: Als Schnellster absolvierte Jacek Sarnecki in 45 Minuten und 2 Sekunden die rund 10,5 Kilometer lange Strecke. Bei den Frauen war Frauke Schröder mit 58 Minuten und 45 Sekunden nicht zu schlagen. Bei den Walkerinnen und Walkern gab es mit Heinz-Klaus Gerken in 1:21:10 Stunden und Agnes Kleenlof in 1:21:08 Stunden nicht nur bekannte Gesichter auf dem ersten Platz, sondern auch einen gemeinsamen Zieleinlauf.

    Das Heidelauf-Team blickt zurück auf eine großartige Veranstaltung mit vielen glücklichen Gesichtern bei Teilnehmern und Besuchern. Im Januar geht es dann wieder auf die Winterheiderunde, denn die Wulmstorfer und Fischbeker Heide hat zu jeder Jahreszeit viel zu bieten. Das Team freut sich nun auf das nächste gemeinsame Event, den Winterheidelauf am 19. Januar 2020.

  • Hausbruch-Neugraben. Wie überall in Deutschland hatten auch die Leichtathleten auf der Hamburger Jahnkampfbahn am Wochenende mit der Hitze zu kämpfen. Bei den Norddeutschen Meisterschaften der U20/U16 lieferten die Sportlerinnen und Sportler der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) dennoch wieder sehr gute Leistungen ab - allen voran Speerwerferin Kea Stieglitz. Sie trotzte nicht nur der Wärme, sondern auch den wechselnden Windbedingungen und bestätigte ihre konstant guten Saisonleistungen. Mit 37,92 Meter holte sie sich den Titel der Norddeutschen Meisterin im Speerwurf der U20 vor Jennifer Albert von der LG Schönberg-W-S-K (36,77 Meter).

    Marcel Schlage, der vor einer Woche erst HH/SH U18-Meister im Weitsprung geworden war, startete am Wochenende in der Altersklasse U20. Zuletzt hatten ihm gerade mal fünf Zentimeter zur Norm für die Deutschen Meisterschaften gefehlt. Diese Hürde sollte nun unbedingt fallen - und das tat sie am Ende auch. Im dritten Versuch setzte Marcel 6,84 Meter in den Sand – Platz drei bei den Norddeutschen Meisterschaften und das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften U20/U18 vom 26. bis 28. Juli in Ulm.

    Im Diskuswurf kämpften zwei HNT-Vereinskameradinnen um die Platzierungen. Renée Nitsch (noch U18) kam mit 34,88 Meter auf Platz fünf. Mushiya Kozongo warf 60 Zentimeter kürzer und beendete den Wettkampf damit auf Rang sechs. Für beide reichte es damit nicht zu einer Medaille, der Gang zur Siegehrung lohnt sich aber trotzdem. Die Urkunden wurden von der mehrfachen Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch überreicht. Im Anschluss holte sich Mushiya mit 10,30 m noch den vierten Platz im Kugelstoßen.

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    Hausbruch-Neugraben. Das Ticket für die Deutschen Meisterschaften haben sich beim Wettkampf in Norderstedt Josephine Ejimofor (W14) und Renée Nitsch (W15) von der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) gesichert. Beide schafften im Blockmehrkampf Wurf die geforderte Leistung. Renée Nitsch hatte sich fest vorgenommen, es nicht wieder so spannend wie im vergangenen Jahr zu machen. Dort hatte sie die Qualifikationsleistung erst kurz vor Meldeschluss zur DM übertroffen und dann anschließend in Aachen einen tollen siebten Platz erreicht. „Jetzt ist die Quali aus dem Kopf und der Fokus kann voll auf den Feinschliff der Disziplinen gerichtet werden“, freut sich Trainer Daniel Neidhold. Im Block Wurf sind dies 80 Meter Hürden, Weitsprung, 100-Meter-Lauf, Diskuswurf und Kugelstoßen.

    Für Josephine Ejimofor war es im Gegensatz zu Renée Nitsch eine Premiere, da Aktive erst ab der Altersklasse U16 bei Deutschen Meisterschaften startberechtigt sind und sie das erste Jahr in dieser Klasse startet. Umso erfreulicher, die Quali gleich beim ersten Mehrkampf in der Saison erreicht zu haben. Beide Athletinnen glänzten vor allem im Weitsprung und haben jeweils eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt.

    Renée Nitsch landete bei 4,90 Meter und peilt nun die 5-Meter-Marke an. Weit über diese Grenze hinaus geflogen ist Josephine Ejimofor mit 5,40 Meter. Soweit springen derzeit in Deutschland nur noch zwei andere Athletinnen in dieser Altersklasse. Die DM findet in diesem Jahr in Lage (Westfalen) statt.

    Die Jungen aus dem U16er-Team der HNT starteten im Blockmehrkampf Sprint/Sprung sowie im Vierkampf. Für Leon Hausmann fehlten in der Endabrechung nur 100 Punkte zur Qualifikation zur DM und auch Tom Wolkenhauer war im Block Lauf nicht weit davon entfernt. Beide starten in der jüngeren Altersklasse M 14 und werden bei den Hamburger Meisterschaften die Norm erneut in Angriff nehmen.

    Trotz des schlechten Wetters der vergangenen Wochen, welches ein optimales Training nur schwer zuließ, erzielten viele der gestarteten HNT-Athleten neue persönliche Bestleistungen. Trainer Daniel Neidhold: "Das Leistungspotenzial zeigt eindeutig nach oben und lässt auf eine erfolgreiche Sommersaison schließen."

  • Hausbruch-Neugraben. Der 14-jährige Leon Hausmann von der HNT Hamburg hat bei seiner ersten Teilnahme an Deutschen Meisterschaften die Bronzemedaille in der Altersklassse U16 gewonnen. Fünf Disziplinen müssen beim Blockmehrkampf Sprint/Sprung absolviert werden. Erst dann steht der Sieger fest. Beim Vergleich der besten deutschen Nachwuchsathleten im westfälischen Lage glänzte Leon besonders im Weitsprung und erzielte die beste Weite der Konkurrenz von 5,59 Meter.

    Nur der spätere Sieger, Eddie Reinholz vom SC Neubrandenburg, kam auf das gleiche Ergebnis. Zwei neue persönliche Bestleistungen stellte Leon, der das Sportprofil der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg besucht, im 100-Meter-Lauf und im 80-Meter-Hürdensprint auf. Die 100 Meter absolvierte er in 12,32 Sekunden und die 80 mMeter Hürden in 12,03 Sekunden. Beim Hochsprung sprang er 1,68 Meter hoch. Die Hochsprunglatte blieb bei 1,71 Meter allerdings nur knapp nicht liegen.

    Das Ergebnis bedeutete bei regnerischen Bedingungen aber ein big point gegenüber der Konkurrenz, wie sich später herausstellen sollte. Es zahlte sich im Speerwerfen aus, denn hier lief für Leon nicht viel zusammen und die Speere wollten nicht ins Fliegen kommen. Dennoch warf er das 600 Gramm schwere Gerät auf eine Weite von 31,78 Meter. Nun hieß es Rechenschieber auspacken und Daumen drücken, dass ihn die Konkurrenten punktemäßig nicht überholen würden. Alle hinter ihm Platzierten warfen deutlich weiter. Dann das Endergebnis: Bronze. Mit nur 20 Punkten Rückstand auf Platz 2 und 18 Punkten vor Platz 4, ein denkbar knappes Resultat.

    „Wären es drei Meter weniger gewesen, hätte Leon den dritten Platz verloren“, sagt ein glücklicher Trainer Daniel Neidhold, der Leon gemeinsam mit Verbandstrainer Marcus Jung betreut. So hat es gereicht und bei Leon Hausmann und seiner mitgereisten Familie war die Freude riesengroß.

    Riesengroß war einen Tag zuvor die Enttäuschung beim Trainerduo und ihrem Schützling Renée Nitsch (W15). Sie erwischte einen rabenschwarzen Tag, an dem einfach nichts zusammen lief. Bei extrem widrigen Bedingungen und mit einer leichten Oberschenkelblessur kam sie auch gedanklich nicht in den Wettkampf. „Es ist wirklich schade, Renée trainiert extrem fleißig und konnte tolle Vorleistungen vorweisen. Wir werden es gemeinsam analysieren, gestärkt aus der Situation herausgehen und wieder angreifen, soviel ist sicher“, gibt sich ihr Trainer kämpferisch.

    Am Mittwoch fährt Renée Nitsch auf Einladung des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) respektive des Jugendausschusses zur DM der Männer und Frauen nach Erfurt und wird dort auch mit Bundestrainern Einheiten absolvieren.

  • Vahrendorf. Jürgen Buck aus Fischbek, Initiator und Organisator des zum erstenmal veranstalteten Rosengarten-Laufs, strahlte mit seinen Organisationskollegen um die Wette: Rund 1.300 Teilnehmer hatten sich zum ersten Rosengarten-Lauf angemeldet - und fast alle haben auch die Ziellinie im Bereich des Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf überquert. Auch das regnerische Wetter konnte sie am vergangenen Sonntag nicht davon abhalten, bei diesem besonderen Lauf-Event dabei zu sein.

    Einer der Höhepunkte war der Halbmarathon-Wettbewerb. Sieger bei den Männern wurde Monier Rauter vom Turnerbund Eilbek Hamburg. Er schaffte die Strecke in 1:19:32 Stunden. Bei den Frauen siegte Jasmin Prack von Blau-Weiss Buchholz. Sie benötigte für die rund 21 Kilometer lange Distanz 1:38:19 Stunden.

    Begeistert waren nicht nur die Aktiven aller Altersklassen von zweieinhalbjährigen Kids bis zu Senioren in den Achtzigern, sondern auch Rosengartens Gemeindebürgermeister Dirk Seidler. Er sicherte den Veranstaltern um Jürgen Buck sowie von der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft zu, sich auch weiterhin aktiv dafür einzusetzen, dass die Unterstützung für die Sportveranstaltung verstärkt wird. Er selbst und andere Gemeinde-Mitarbeiter hatten schon während der Veranstaltung in Vahrendorf und Umgebung ordentlich mit zugepackt.

    Vor allem über die Teilnahme vieler Kinder und Jugendlicher freuten sich die Organisatoren. Sie hatten mehrere Läufe ausgearbeitet, die durch den schönen Rosengarten, Teile des Süderelbegebiets und Neu Wulmstorf führten. Auf dem Parkplatz vor dem Wildpark Schwarze Berge, der zugleich Start und Ziel war, hatte das Buck-Team für die Läufer und die Zuschauer eine kleine Zeltstadt für die Versorgung errichtet.

    Für das kommende Jahr hat Organisator Jürgen Buck bereits eine Menge neuer Ideen. Er würde gern den Heideblüten-Lauf in die Veranstaltung integrieren. Dieser Wettbewerb soll über die komplette Marathon-Distanz gehen.

    Ergebnisse 1. Rosengarten-Lauf

    EWE-Halbmarathon
    Männer: 1. Monier Rauter, 2. Peter Buchleitner, 3. Mario Callsen-Bracker
    Frauen: 1. Jasmin Prack, 2. Stefanie Neuber, 3. Catie Hoffmann.

    Sparkassen-10er 1/4-Marathon
    Männer: 1. Hailezgi Meresie (HNT), 2. Gerrit Kröger, Carsten Niederberger
    Frauen: 1. Lara Brunner, 2. Justyna Kwiatkowska (LG Nordheide), 3. Lisa Kuciensky,

    Schlatermund-Landschaftslauf 1/8-Marathon
    Männer: 1. Sek Tewes, 2. Nico Koch, 3. Brhane Gebrebrhan
    Frauen: 1. Jolana Lohmann, 2. Louisa Anwand (beide VfL Jesteburg), 3. Ann Carolin Lemm

    BMW B&K Mini-Jugend-Lauf 2,8 Kilometer
    männlich: 1. Luis Albrecht, 2. Magnus Paul Rüpke (HNT), Hermon Habteyohans (VfL Jesteburg),
    weiblich: 1. Greta Lewerenz, 2. Jette Schwarze (beide Triathlon Team Buxtehude), 3. Ineke Burmeister

    Allianz-Bellut-Kids-Lauf 1.000 Meter
    männlich: 1. Johannes Wolenski, 2. Theodor Wolenski (beide WV Süderelbe), 3. Gene Donnelly,
    weiblich: 1. Anni Kanzlern (MTV Tostedt), 2. Susi Krewitt (TSV Elstorf), 3. Henriette Wolenski (WV Süderelbe)

    400 Meter Wildpark-Bambini-Lauf
    männlich: 1. Bruno Nesselrode, 2. Jannik Erxleben (Team Wildpark), 3. Erik Körner
    weiblich: 2. Isabel Nelting, 2. Elena Tix, 3. Lia Pehlivanoglu

    Walking/Nordic Walking
    männlich: 1. Ralf Cordes, 2. Manfred Stark (Heidesiedlung Neu Wulmstorf), 3. Horst Benecke,
    weiblich: 1. Agnes Kleenlof (Wenzendorf), 2. Traute Lohn (LAV Zeven), 3. Petra Peglau (LG Pegel).

  • Vahrendorf. Es gibt schon wieder eine tolle Nachricht zum 1. Rosengarten-Lauf, der (wie ausführlich berichtet: Rosengartenlauf: Hamburger Meister am Start) am Sonntag, 18. August mit Start und Ziel am Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf stattfindet. Am vergangenen Samstag wurde mit Ulrich Eckhard aus Sottorf die Marke von 1.000 Online-Voranmeldungen geknackt. Jetzt ist Eile geboten: Schon am Donnerstag, 8. August, ist Online-Anmeldeschluss für das Laufspektakel, zu dem Initiator und Organisator Jürgen Buck aus Fischbek und Mark Schütter der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft einladen.

    Ulrich Eckhard startet über die 10-Kilometer-Distanz und freut sich mit Thomas Cordes vom Akzent Hotel & Restaurant Cordes in Sottorf auf die Veranstaltung: „Wir starten mit unserem Lauf-Team Cordes und acht Läufern. Gern unterstützen wir zudem die Veranstaltung, die Rosengarten noch beliebter machen wird. Toll, dass nun wohl rund 1.500 Läufer die traumhaften Strecken im Rosengarten durch Wald und Heide kennenlernen werden. Der Rosengarten-Lauf wird bestimmt ein Highlight unter den großen Landschaftsläufen in Deutschland sein. Wir freuen uns auf eine tolle Premiere.“

    "Das wird eine tolle Veranstaltung. Nicht nur Laufen. Das wird ein großes Familienfest, wo aber natürlich auch gelaufen wird", sagt auch Organisator Jürgen Buck. "Ich lass mir trotz der ganzen Organisiererei nicht nehmen, selbst den 10er-Wettbewerb mitzulaufen. Der Rosengarten-Lauf-Erfinder ist ein echter Vollblut-Langstreckler.

    Dirk Seidler, Bürgermeister der Gemeinde Rosengarten und Vorsitzender des Vereins Regionalpark Rosengarten e.V. hat die Schirmherrschaft des 1. Rosengarten-Laufs übernommen (besser-im-blick berichtete: Bürgermeister Seidler ist Schirmherr des Rosengartenlaufs). Bürgermeister Seidler wird am Sonntag, 18. August, mit dem Startschuss zum Halbmarathon um 10:30 Uhr die Veranstaltung eröffnen. Der 1. Rosengartenlauf ist als Sportfest für die ganze Familie die neue attraktive Großveranstaltung in der Region. „Ab 2019 ist der Regionalpark Rosengarten mit seinem speziellen und einmaligen Charme Schauplatz und Kulisse für den Rosengarten-Lauf. Er wird bestimmt einer der landschaftlich schönsten und vielseitigsten Landschaftsläufe Deutschlands sein. Wir freuen uns auf eine tolle Premiere und ein großes Fest für die ganze Familie“, so Seidler.

    Hier noch einmal die Startzeiten für die sieben Wettbewerbe auf sechs Strecken:
    • 10:30 EWE-Halbmarathon 1/2-Marathon = 21,0975 Kilometer
    • 10:35 Wildpark-Bambini-Lauf 400 Meter
    • 10:45 Allianz-Bellut-Kids-Lauf 1.000 Meter
    • 10:55 BMW B&K Mini-Jugend-Lauf 2,8 Kilometer
    • 11:15 Sparkassen-10er 1/4-Marathon = 10,549 Kilometer
    • 11:20 Schlatermund-Landschaftslauf 1/8-Marathon=5,274-Kilometer-Lauf und Walking/Nordic Walking

    Es werden 1.500 Teilnehmer erwartet. Online-Anmeldeschluss ist Donnerstag, der 8. August. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Telefon 01 72-400 50 04 (Jürgen Buck). Für Interessierte: Nur, wer sich online anmeldet, bekommt eine personalisierte Startnummer (mit Vornamen) und erhält garantiert eine tolle Finisher-Medaille.

  • Buchholz. Der Termin hat eine lange Tradition: Jeweils am dritten September-Wochenende treffen sich die vielseitigsten Turnerinnen und Turner zu ihren nationalen Meisterschaftskämpfen - diesmalin Eutin. Für den TSV Buchholz 08 waren die Spitzenakteure Alexander Vogt, Reza Abbasian, Laurids Maas, Jonas Hagedorn, Gregory Keck, Timon Raunecker, Linus Zuchold, Sarah Kleinknecht, Merle Danisch und Fabienne-Renée Liepelt am Start.

    Und das mit überragenden Erfolgen. Das DM-Abschneiden in Eutin übertrifft alles bisher Erreichte. Damit hatte keiner auch nur im Traum gerechnet. Der Titel als Deutscher Meister im Achtkampf bei den Männern in der AK 20+ ging an Reza Abbasian, an Alexander Vogt in der AK 30+, an Gregory Keck in der AK 14/15 sowie an Fabienne-Renée Liepelt in der AK 16/17. Die deutsche Vizemeisterschaft in der Männerklasse holte sich Laurids Maas.

    Exakt 573 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer aus 13 Landes-Turnverbänden sind im Osten Schleswig-Holsteins um die begehrten Titel gegeneinander angetreten. Der Ausrichter der Deutschen Mehrkampfmeisterschaften sorgte bei diesem sportlichen Großereignis für ein reibungsloses Gelingen und bot ein Forum für herausragende sportliche Leistungen. Diese Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer aus 285 Vereinen der gesamten Bundesrepublik sind die „wahren Könige der Athleten“.

    Je nach Wettkampf und Altersklasse werden unter dem Oberbegriff „Deutsche Mehrkämpfe“ Meisterschaften im Sechs- und Achtkampf ausgetragen, die sich aus gleich vielen Disziplinen aus dem Kunstturnen und der Leichtathletik zusammensetzen. Wer bei den „Deutschen“ startberechtigt war, hat sich vorab in einem Bundesland bei den Landes-Mehrkampfmeisterschaften qualifiziert und vertrat somit auf nationaler Ebene seinen Heimatverein und seinen Landesturnverband.

    Im elitären Starterfeld positionierten sich die vielseitigen 08-Multitalente mit Top-Platzierungen im absoluten Spitzenfeld. Mit fünf Platzierungen auf dem Siegerpodest präsentierten sich die Buchholzer Allrounder so stark wie niemals zuvor. Die besten Mehrkämpfer Deutschlands kommen vom TSV Buchholz 08. Bundesliga-Ass Reza Abbasian sorgte mit fantastischen Leistungen im Starterfeld der besten deutschen Mehrkämpfer für einen grandiosen Auftakterfolg und wurde nach den Klängen der Nationalhymne als Deutscher Meister im Achtkampf geehrt.

    Reza Abbasian hat auf dem Weg zum Bundesgipfel seine kunstturnerischen und leichtathletischen Leistungen zum Jahreshöhepunkt minuziös und exakt auf den Punkt gebracht. Routiniert, zielstrebig und mit enormer Willenskraft legte er bereits in der Kunstturnhalle mit der Tageshöchstnote am Boden (15,30 Punkte) sowie tollen Wertungen am Sprung (14,00), Barren (13,00) und Reck (10,40) den Grundstein für seinen Sieg. Aber auch in der Leichtathletik lief es für den Allrounder erfreulich: Mit 12,42 Sekunden im 100-Meter-Lauf; 5,74 Meter im Weitsprung; 54,26 Meter mit dem Schleuderball sowie der überragenden Bestleistung von 11,35 Metern im Kugelsoßen vervollständigte das Multitalent mit großartigen 96,52 Punkten seinen meisterlichen Achtkampf im Leichtathletik-Stadion.

    Der 28-Jährige eroberte sich in der „Königsdisziplin“ der Athleten, Deutscher Achtkampf der Männer, seine insgesamt achte deutsche Meisterschaft vor seinem 22-jährigen Vereins- und Bundesligakameraden Laurids Maas (94,894 Punkte). Quasi als Sahnehäubchen obendrauf wurde ihr 32-jähriger Klub- und Bundesligakollege Alexander Vogt mit 95,352 Punkten und erstklassigen Kürübungen am Boden (14,70 Punkte), Sprung (13,90), Barren (13,40), Reck (12,70) sowie ausgezeichneten Leistungen über 100 Meter (12,19 Sekunden), im Weitsprung (5,22 Meter), im Schleuderball (45,68 Meter) und einer Stoßweite von 10,50 Metern mit der 7,26-Kilogramm-Kugel ebenfalls zum deutschen Achtkampfmeister in der Altersklasse (AK) 30 und älter gekürt.

    Titel Nummer drei ging an den amtierenden Landeskunstturnmeister und Niedersachsenmeister im Mehrkampf, Gregory Keck. Der 15-Jährige holte sich bei den nationalen Titelkämpfen mit herausragenden Leistungsnachweisen in der Kunstturnhalle am Boden (14,30 Punkte), Barren (11,90), Reck (11.90) unter freiem Himmel im 100-Meter-Lauf (13,46 Sekunden), im Weitsprung (4,65 Meter) sowie im Kugelstoßen (10,93 Meter) in überlegener Manier mit 65,468 Punkten die deutsche Meisterschaft im Mehrkampf der AK 14/15 vor Alessio Röhr (63,378) von der TSG Ailingen.

    Im Meisterschaftswettkampf der AK16/17 wurde seine 08-Vereinskameradin Fabienne-Renée Liepelt, 17, im Starterfeld der 28 Besten mit überragenden 75,163 Punkten im Sechskampf ebenfalls zur deutschen Meisterin gekrönt. Die amtierende niedersächsische Kunstturnmeisterin und Landesmehrkampfmeisterin legte in der Kunstturnhalle mit der sensationellen Tageshöchstnote von 14,40 Punkten am Boden sowie den Höchstnoten von14,20 Punkten am Sprung und 13,60 Zählern am Stufenbarren den Grundstein für ihren Titeltriumph vor der zweitplatzierten Judith Eich (72,479) vom TuS Roland Breye.

    Mit 13,77 Sekunden im 100-Meter-Lauf; 4,59 Metern im Weitsprung sowie der Bestleistung von 11,61 Metern im Kugelstoßen erzielte die 08-Allrounderin weitere herausragende Resultate. Jonas Hagedorn, 19, wurde Achter im Mehrkampf der Männer; Sarah Kleinknecht, 23, positionierte sich mit einem Mehrkampf par excellence als Zehnte bei den Frauen und Timon Raunecker, 14, setzte als Zehnter bei den 14/15-Jährigen den Schlusspunkt unter die makellose Präsentation der 08-Equipe.

    Linus Zuchold, 15, sorgte als Siebzehnter im Sechskampf und Merle Danisch, 20, mit der 24. Position im Achtkampf der Frauen für das i-Tüpfelchen in der Platzierungsbilanz.

  • Hausbruch-Neugraben. Hendrik Jaß (Jahrgang 2004), Leon Hausmann (2003) und Jonathan Neukamm (2002) holten bei den Hamburger Meisterschaften der Leichtathleten insgesamt fünf Medaillen und zeigten kurz vor den Sommerferien nochmals ihre aktuell gute Form. Leon wurde zweifacher Hamburger Meister in der Altersklasse U16. Er gewann den Weitsprung mit 6,07 Meter sowie die 80 Meter Hürden in 11,60 Sekunden. Hier lief er knapp an der Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften vorbei. Diese will er nun in zwei Wochen bei den Norddeutschen Meisterschaften in Berlin unterbieten.

    Leon Hausmann in Aktion. | Foto: ein
    Leon Hausmann in Aktion. | Foto: ein

    Im Weitsprung hat Leon Hausmann sich bereits für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert, die kurz nach den Hamburger Sommerferien in Bochum-Wattenscheid stattfinden. Eine Bronzemedaille gewann er zudem im 100 Meter Sprint (11,99 Sekunden). Ebenfalls eine Bronzemedaille gewann Jonathan Neukamm im Hochsprung. Mit übersprungenen 1,85 Meter und neuer persönlicher Bestleistung zeigte er einen starken Wettkampf. Umso erstaunlicher, denn er musste sich gegen zwei bis drei Jahre ältere Athleten durchsetzen, da ereine Altersklasse höher antrat (U20 statt U18). Hendrik Jaß (Altersklasse U16) komplettiert die Medaillenausbeute durch seine Silbermedaille im Kugelstoßen. Die vier Kilogramm schwere Kugel stieß er auf eine Weite von 7,71 Meter.

    Die Frauen wurden an diesem Wochenende von den Schwestern Maja (2003) und Antonia Bott (2000), Kea Stieglitz (2001) Renée Nitsch (2002), Merle Stangenberg (2003) und den Schwestern Kanieba (1999) und Mushiya Kozongo (2000) vertreten. Kea und Renée starteten in der Altersklasse U20, obwohl sie vom Alter her der Klasse U18 angehören. Für Kea bedeutete dies im Speerwerfen ein höheres Gewicht, 600 anstelle der gewohnten 500 Gramm. Es klingt zunächst nach einer kleinen Differenz des Gewichts, dennoch ist es schon ein anderes Werfen. Doch davon ließ sich Kea nicht beeindrucken und warf den Speer auf die Siegweite von 40,57 Meter. Goldmedaille.

    Am letzten Juli-Wochenende steht Keas Saisonhöhepunkt an, die Deutschen Meisterschaften in Rostock. Hier wird sie wieder mit dem 500 Gramm schweren Speer werfen und versuchen, sich möglichst weit vorn zu platzieren. Renée kam in einem guten Diskuswettbewerb auf einen tollen vierten Platz und warf in neuer persönlicher Bestleistung eine Weite von 33,47 Metern. Den kompletten Medaillensatz in den Farben Gold, Silber und Bronze nahm Merle Stangenberg mit nach Hause. Nicht zu schlagen war sie im Diskuswerfen mit 27,59 Metern. Mit knapp vier Metern Vorsprung gewann sie diesen Wettbewerb souverän. Silber gab es im Hochsprung (1,40 Meter) und Bronze im Kugestoßen (10,18 Meter).

    Dreimal Bronze hieß es am Ende des Wochenendes für Maja Bott. Sie holte sich Bronze im Weitsprung (4,78 Meter) sowie im 300-Meter-Lauf (45,19 Sekunden). Die dritte Bronzemedaille gewann sie aber nicht allein. Gemeinsam mit Renée, Kanieba und Antonia bildete sie die 4x100-Meter- Staffel. Das Quartett der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft konnte gegen weitere Mannschaften aus Schleswig- Holstein bis auf den 3. Platz vorlaufen (52,47 Sekunden).

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