Der Eventplaner für Harburg Stadt&Land
Bellandris Matthies Gartencenter
Trauerhaus Kirste Bestatungen
elbzwerge - Kita Krippe & Kindergarten

Natur&Umwelt

Natur&Umwelt

  • „Seevetal summt“ an der Wassermühle Karoxbostel

    Seevetal/Karoxbostel. Mit einem Aktionstag unter dem Motto „Seevetal summt“ wollen die Karoxbosteler Mühlenretter am Sonnabend, 23. April, für „blühende Landschaften“ sorgen. In der Zeit von 10 bis 14 Uhr erhalten Garten- und Naturfreunde an der Wassermühle Karoxbostel kostenlos Tüten mit Blumensaat. Zudem dreht sich an diesem Tag alles um insektenfreundliche Gärten und den Schutz von Bienen und Co.

    „Wir engagieren uns seit der Vereinsgründung 2012 für Umwelt- und Naturprojekte“, sagt Emily Weede, Vorsitzende des Vereins Wassermühle Karoxbostel. Bereits in den vergangenen Jahren hat der Mühlenverein kostenlos Blumensaat verteilt. „Dadurch wollen wir einen Beitrag zum Insektenschutz und zur Verschönerung von Landschaft und Gärten leisten“, sagt die Vorsitzende. „Für diese wichtige Aktion geben wir jedes Jahr gern Vereinsmittel aus. Gemeinsam schaffen wir Blühflächen, die Insekten Nahrung bieten und gleichzeitig eine Augenweide für Menschen sind“, fügt Schatzmeisterin Christina Dohrmann hinzu.

    In diesem Jahr wird es an der Wassermühle nicht nur kostenlose Blumensaat geben, sondern auch Führungen durch Doras Garten. Der Karoxbosteler Mitmach- und Erlebnisgarten wurde erst im vergangenen Jahr fertig gestellt. „Wir wollen auch unser neuestes Projekt, das wir zusammen mit den landwirtschaftlichen Beratungsträgern im Landkreis Harburg durchführen, vorstellen. Auf dem „Lebensfeld - einen Morgen für morgen“ sollen Besucher eine Ahnung davon bekommen, wieviel Fläche für die Produktion des Jahresbedarfs von Lebensmitteln für einen Menschen notwendig ist“, erklärt die BNE-Beauftragte des Vereins, Ulrike Sacher. BNE ist die Abkürzung für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Als kleine Stärkung für die Besucher gibt es Kaffee und Kartoffeln mit frischem Kräuterquark auf dem Mühlenhof.

  • 20 Jahre Naturschutzstiftung im Landkreis Harburg - Ausstellung im Winsener Kreishaus über Aktivitäten und Aktionen für Mensch und Natur

    Winsen. Die Ausstellung der Naturschutzstiftung Landkreis Harburg (NLH)  informiert jetzt im Kreishaus auf Schautafeln mit Grafiken und Fotos über die verschiedenen Aufgabengebiete und die zahlreichen Aktivitäten der NLH in den vergangenen 20 Jahren. Die Besucherinnen und Besucher erhalten einen anschaulichen Überblick über das Wirken der Naturschutzstiftung, das ebenso fördernde Tätigkeiten einschließt. Noch bis einschließlich Freitag, 11. Januar 2019, ist die Ausstellung in der Lobby des Winsener Kreishauses (Gebäude B), Schlossplatz 6, von montags bis donnerstags ab 7:30 Uhr bis 17 Uhr und freitags ab 7:30 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

    Außer den rein organisatorischen Aufgaben gliedert sich die Stiftungsarbeit in vier große Blöcke - Stiftungs- und Partnerprojekte, Projektförderung, Förderung der Landschafts- und Naturkenntnisse mit Öffentlichkeitsarbeit und den Pflanzenatlas (Flora) Landkreis Harburg.

    Das Gesamtvermögen der Stiftung ist in 20 den Jahren ihres Bestehens von 36.000 Euro Anfangskapital auf mehr als 1,4 Millionen Euro angewachsen. Durch die jährlichen Zinsausschüttungen des angelegten Stiftungskapitals wird die Arbeit der Stiftung finanziert. Ebenso unterstützen Förderungen und die Spenden die Aktivitäten. In den 20 Jahren Stiftungstätigkeit wurden einschließlich weiterer Zuwendungen rund 350.000 Euro für praktische Naturschutzvorhaben und Förderungen eingesetzt.

    Die Naturschutzstiftung wird ihren eingeschlagenen Weg der Förderung und Einbeziehung der Bevölkerung fortsetzen, aber auch die Jugendarbeit im Naturschutz noch weiter unterstützen“, versicherte der Vorstandvorsitzende Rainer Böttcher, der die Ausstellung am Montag, 10. Dezember, gemeinsam mit Kreisrat Josef Nießen und Mitgliedern des Stiftungskuratoriums eröffnete.

    Weitere Informationen zur Naturschutzstiftung Landkreis Harburg unter: www.nlh-landkreis-harburg.Ebenso findet sich im Kreiskalender 2019 ein ausführlicher Beitrag über das Wirken der Stiftung.

  • 350 Teilnehmer bei der Fridays for Future-Demo in Harburg

    Harburg. Rund 350 Menschen gingen bei der heutigen „Fridays For Future“-Demo in Harburg auf die Straße. Es war die erste Demo der Klimaschutzaktivisten in Harburg und stellte den Auftakt zum Nordkongress, einem Treffen von Klimaaktivisten aus ganz Deutschland in der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TU). Am Wochenende soll es dort um die Vernetzung der Bewegung gehen.

    Die Demo lief von der TU aus Richtung Innenstadt. Mit einer Zwischenkundgebung am Finanzamtsknoten ging es zur Abschlusskundgebung 2020 01 03 fff1auf den Rathausplatz. Vermehrt waren auch Transparente zu sehen, die eine umweltfreundliche Klimapolitik an einen Wechsel des politischen Systems knüpften. 2020 sei das Jahr der Klimarevolution, so die Redner, die auch davon sprachen, wie die Bewegung gerade im Osten der Republik von Gegner heftig attackiert würde. „Wir kämpfen weiter und lassen uns nicht unterkriegen“, versprachen die Redner den jubelnden Teilnehmern.

  • 80.000 Schritte für den guten Zweck - Aktive des Schützenvereins Neugraben sammelten Müll

    Neugraben. Zeitweise waren mehr als 14 junge und ältere Neugraben-Scheideholzer Schützen im alten Neugrabener Dorf mit einem Greifer auf der Suche nach Abfällen jeglicher Art unterwegs. Die fleißigen Sammler füllten mehrere Säcke und befreiten das alte Neugrabener Dorf von Bonbonpapier, Verpackungen verschiedener Schokoriegel, Kunststofflaschen von Altöl, Getränke-Glasflaschen, Plastiktüten, Plastikplanen, Fahrradschläuchen, Feuerzeugen, OP- und FFP2-Masken, verschiedenen Dosen, Kunststoffverpackungen von Fruchtsäften, Trollis mit leeren Glasflaschen, Verpackungsmaterial aus Styropor, Zigarettenschachteln und - kein Scherz - auch einem echten Schweinerüssel.

    An zwei Bereichen des Scheidebachs blockierte Plastikmüll in Verbindung mit querliegenden Ästen und Brettern das Wasser. Auch hier konnte kurzerhand Abhilfe geschaffen werden, sodass das Wasser jetzt wieder ungehindert abfließen kann. Auf ihren Wegen wurden die Sammler immer wieder von Anwohnern auf die Aktion angesprochen und bekamen großes Lob für ihren Einsatz. Nach getaner Arbeit wurden die fleißigen Sammler vom Ehrenvorsitzenden Bernhard Dassler mit kalten Getränken und Grillgut bewirtet. Alle waren sich einig, dass sich Aktive des Schützenvereins Neugraben-Scheideholz auch im nächsten Jahr wieder für die Aktion „Hamburg räumt auf“ engagieren werden.

  • 9. Harburger Nachhaltigkeitspreis: Projekt Das Nanopflaster siegte

    Harburg. Die Bezirksversammlung Harburg hat im November zum neunten Mal nachhaltige Aktivitäten im Bezirk Harburg ausgezeichnet. Corona bedingt fand die Veranstaltung online statt. Drei ausgewählte Projekte freuten sich über den 5.000 Euro dotierten Preis. Der erste Preis in Höhe von 2.500 Euro ging an das Projekt Das Nanopflaster – Eine Idee zum Erhalt unserer Brücken des Instituts für Metall- und Verbundbau von der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Es handelt sich bei diesem innovativen und weitsichtigen Projekt um eine neue Sanierungsmethode zur fünf- bis sechsfachen Steigerung der Lebensdauer von Brücken ohne weiteren Stahlverbrauch und lange Wartungszeiten. Da die Betonindustrie ein extrem großer CO2-Produzent ist, entlaste das "Nanopflaster" entsprechend die Umwelt und schone Ressourcen, so die Jury. Zudem, so die Jury, sei „diese Form der Sanierung sehr wirtschaftlich und langlebig".

    Den zweiten Preis in Höhe von 1.500 Euro erhielt das Projekt Unverpackt Süderelbe der Unverpackt Süderelbe GbR. Dahinter verbirgt sich ein verpackungsfreier Marktstand für trockene Lebensmittel, Kosmetik und Reinigungsartikel auf dem Harburger Marktplatz und in Neugraben. Laut Jury ist das Konzept „Unverpackt“ in Hamburg zwar nicht neu, sehr wohl aber im Raum Harburg. Die Jury-Mitglieder betonten außer dem großen ökologischen Aspekt vor allem den „Abstrahleffekt“. Denn dieser Marktstand rege zum Nachdenken und zur Vermeidung von Plastiktüten an.

    Über den dritten Preis in Höhe von 1.000 Euro freute sich die Obdachlosenherberge Harburg-Huus des DRK Harburg. Mit dem Projekt SUMM SUMM SUMM – ökologisch, sozial, nachhaltig: Bienenwachstücher für und von Obdachlosen setzt sich das Harburg-Huus für einen gesunden, plastikfreien, wiederverwendbareren und handgemachten Schutz für frische Lebensmittel ein, der auch in der Nachbarschaft und beim Leben auf der Straße zum Einsatz kommen kann. Zusätzlich zur dieser ökologischen Dimension hob die Jury eine wichtige soziale Komponente hervor. Denn das Harburg-Huus bietet Obdachlosen nicht nur eine Bleibe, sie dürfen auch ihren Hund mitnehmen. Auf diese Weise wird die Ausgrenzung dieser Personengruppe vermieden.

    Wie in jedem Jahr stellte Dr. Chris Baudy, zertifizierter Bildungspartner für Nachhaltigkeit und Mitglied der Lenkungsgruppe von HARBURG21, alle eingereichten Projekte in einer kurzen Powerpoint-Präsentation vor. Sie deckten viele Themenbereiche einer grünen und sozial-gerechten Stadt- und Quartiersentwicklung ab, nahmen aber auch globale Partnerschaften und Weiterentwicklungen in den Blick.

    Kooperationspartner der Veranstaltung war - wie schon in den Vorjahren - die Initiative HARBURG21, welche die Lokale Agenda 21 und das NachhaltigkeitsNetzwerk im Raum Harburg darstellt. Gefördert wurde der Preis erneut durch die Sparda-Bank Hamburg. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Moderator Jürgen Marek (Mitglied der Lenkungsgruppe von HARBURG21), den Grußworten von Hans Lied (Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt) und des Sparda-Bank-Filialleiters Norbert Koßyk folgte die Laudatio durch Robert Timmann, zweiter stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung.

  • Amerikanische Faulbrut-Sperrbezirk Tostedt festgelegt - In Sangenstedt erweitert

    Tostedt/Sangenstedt. Dem Veterinärdienst des Landkreises Harburg wurde ein weiterer Fall von Amerikanischer Faulbrut in Sangenstedt bekannt. Außerdem wurde bei einem Bienenvolk in Tostedt während einer Routineuntersuchung der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut festgestellt. Um eine Weiterverbreitung der Bienenkrankheit zu vermeiden, hat der Veterinärdienst des Landkreises Harburg mit Wirkung vom Freitag, 8. Juni, einen Sperrbezirk rund um das betroffene Bienenvolk in Tostedt festgesetzt, sowie den Sperrbezirk in Sangenstedt erweitert.

    Der Sperrbezirk in Sangenstedt umfasst jetzt das Gebiet beginnend im Nord-Osten des Sperrbezirks an der Kreuzung "Schleusengraben"/"Rottorfer Weg" und zieht sich entlang dem "Rottorfer Weg", weiter über den "Blöckenweg" in südliche Richtung bis Ortseingang Rottorf folgend. Von dort westlich entlang der Ortsbebauung Rottorf, bis Kreuzung "Bruchbach"/"Forstweg" und verläuft dann weiter in südliche Richtung bis zur Kreisgrenze zum Landkreis Lüneburg.

    Sie verläuft entlang der Kreisgrenze in westliche Richtung bis zur BAB 39. Der BAB 39 folgend verläuft die Grenze weiter in westliche Richtung - ausschließlich des Lüneburger Kreisgebietes - bis zur Überkreuzung der Bahnstrecke Hamburg-Lüneburg. Von dort der Bahnstrecke in nordwestlicher Richtung folgend bis zur Überführung der "Osttangente". Der "Osttangente" in nördliche Richtung folgend bis zur OHE-Bahnlinie. Der OHE-Bahnlinie in nord-östliche Richtung folgend bis zur Ilmenau. Weiter dem Verlauf der Ilmenau flußaufwärts folgend bis Höhe "Suhrenweg" (Gemeindegrenze). Weiter in südliche Richtung bis zum "Schleusengraben", weiter in östliche Richtung bis zum Ausgangspunkt am "Rottorfer Weg".

    Sperrbezirk in Tostedt. | Foto: ein
    Sperrbezirk in Tostedt. | Foto: ein

    In Tostedt verläuft die Grenze des Sperrbezirks beginnend in Todtglüsingen, an der Überquerung der "Schulstraße" über die Bahnstrecke Bremen-Hamburg, entlang der "Schulstraße", der Straße "Auf der Timmhorst" in süd-östliche Richtung entlang. Weiter in süd-östliche Richtung über "Auf der Timmhorst" und "Kirchweg" bis zur Gemeindegrenze Tostedt/Welle, der Gemeindegrenze folgend in südliche Richtung bis zur L141 "Kamperlin", in süd-östliche Richtung bis Abzweig "Am Schützenplatz" K65, bis zum Ortseingang Kampen.

    Von dort verläuft die Grenze süd-westlich entlang der Ortsbebauung von Kampen bis zur Straße "Am Mühlenberg" (K66), weiter in westliche Richtung bis zur "Tostedter Straße", der Kreisstraße K41 in nördliche Richtung folgend bis Abzweig "Kiebitzmoor" folgend, weiter bis "Riepshof" und ab dort in nördlicher Richtung über die Straßen "Tiefenbruch", "Quellen", "Quellener Straße" bis zur "Triftstraße", weiter über "Baumschulenweg", "Im Stocken", "Niedersachsenstraße", "Am Beek" bis zur Bahnstrecke bis zum Ausgangspunkt in Todtglüsingen.

    Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass alle Bienenhalter innerhalb des Sperrgebiets die Anzahl und Standorte ihrer Völker unverzüglich an das Veterinäramt melden müssen. Derzeit werden alle Bienenvölker im Sperrgebiet untersucht. Diese Untersuchungen im Sperrbezirk werden frühestens zwei, spätestens aber neun Monate nach Behandlung der Bienenkrankheit wiederholt.

    Für die Sperrbezirke hat der Landkreis Harburg folgende weitere Beschränkungen festgesetzt: Bewegliche Bienenstände dürfen nicht von ihren Standorten entfernt werden. Bienenvölker, einzelne lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, als Bienenfutter vorgesehener Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Geräte dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden. Außerdem dürfen keine Bienenvölker oder einzelne Bienen in das Gebiet gebracht werden.

    Die Amerikanische Faulbrut ist in Deutschland anzeigepflichtig und befällt lediglich Bienen. Das Bakterium ("Paenbacillus larvae"), das die Krankheit auslöst, bildet lang haltbare Sporen. Die Ansteckungsgefahr für Bienen ist deshalb sehr groß, wenn die Krankheit nicht rechtzeitig bekämpft wird. Durch befallene Völker können für Imker hohe wirtschaftliche Verluste entstehen. Für Menschen und andere Tiere sind das Bakterium und seine Sporen ungefährlich.

    Die vollständige Allgemeinverfügung zum Sperrgebiet findet sich unter www.landkreis-harburg.de  (Suchbegriff "Faulbrut"). Fragen zum Sperrgebiet und zur Bekämpfung der Bienenerkrankung beantwortet der Veterinärdienst der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 0 41 71/69 34 66.

  • Aufgefrischt in den Frühling: Dorfputz überall in Seevetal

    Seevetal.Auch in diesem Jahr findet in vielen Seevetaler Gemeindeteilen wieder die Frühjahrsreinigung statt. In der Zeit vom 2. bis 30. April treffen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger, um ihren Ort nach dem Winter wieder zum Strahlen zu bringen und damit auch Umwelt und Natur zu schützen. Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede begrüßt das ehrenamtliche Engagement aus Ortsräten und Vereinen.

    Los geht‘s bereits am kommenden Sonnabend, 2. April, um 10 Uhr an der Wassermühle Karoxbostel. Hier treffen sich die Müllsammler für den Ortsratsbereich Hittfeld, Emmelndorf, Helmstorf und Lindhorst. Weiter geht es in Ramelsloh am Sonnabend, 9. April, ab 9.30 Uhr. Der Seevetaler Süden trifft sich dann am Feuerwehrgerätehaus an der Breiten Straße. Am selben Wochenende, Sonntag, 10. April, krempeln die Meckelfelder gemeinsam mit Klein Moor die Ärmel hoch, Start ist hier jeweils um 11 Uhr am Parkplatz Am Saal und am Helbach-Haus.

    Der Ortsratsbereich Maschen, Horst und Hörsten ruft im Zeitraum vom 20. bis zum 30. April zum Müllsammeln auf, unter dem Motto „Maschen räumt auf! – Gemeinsam aber einzeln“ greifen Engagierte hier zu Handschuhen und Säcken. An der Elbe wird am 30. April das Dorf aufgeräumt - Treffpunkt für Over, Bullenhausen und Groß Moor ist 10 Uhr an der alten Feuerwache Bullenhausen.

    Bei allen Aufräumaktionen sind große und kleine Hilfskräfte jederzeit willkommen. Greifzangen, Müllsäcke und weiterer Bedarf werden von der Abfallwirtschaft des Landkreises Harburg zur Verfügung gestellt, die auch die Entsorgung der gesammelten Abfälle übernimmt. In den meisten Gemeindeteilen wird nach Durchführung der ehrenamtlichen Müllsammelaktion ein kleiner Imbiss gereicht, mit anschließendem gemütlichem Beisammensein.

    Die einzelnen Termine und alle Treffpunkte sind online abrufbar unter www.seevetal.de/dorfputz

  • Ausgetrocknet: Göhlbachtal durch anhaltende Trockenheit ohne Wasser

    Eißendorf. Das Göhlbachtal in Eißendorf gehört wie der Stadtpark mit der Außenmühle und die Haake zur grünen Lunge Harburgs. Nun liegt es trocken. Denn der Lohmühlengraben, 2020 08 17 goehlbachtal1der ehemalige Göhlbach, der das Göhlbachtal durchzieht, ist nur noch ein schlammiges Flussbett ohne fließendes Wasser.

    Auch der Lohmühlenteich, bei vielen Harburgern besser als „Ütschendiek“ bekannt, führt deutlich weniger Wasser als normal. Für die Enten bedeutet dies, dass sie immer weniger Stellen zum Ein- und aussteigen haben.

    Schuld daran ist nicht, wie zuerst vermutet, dass das Stauwehr von Jugendlichen Ende Juni geöffnet worden war, wodurch schon einmal das Wasser aus dem Lohmühlengraben verschwand. Wie das Harburger Bezirksamt auf Nachfrage mitteilte, ist dieses Mal die anhaltende Trockenheit für das Austrocknen des Flussbetts verantwortlich.

    Die Trockenheit sorgt auch dafür, dass die umliegende Natur im Göhlbachtal zunehmend unter Wassermangel leidet. DIe Hoffnung besteht aber, dass es in der nächsten Zeit endlich wieder ausreichend regnen wird.

  • Bezirksamt wirkt mit Blühwiesen in Langenbek für Artenvielfalt

    Harburg. Das Artensterben bereitet vielen Sorge. Insbesondere der dramatische Rückgang bei den Insekten, insbesondere der der Bienenpopulationen, sehen Naturschützer als Alarmzeichen. Weltweit sind bis zu einer Millionen Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Und es sind eben nicht nur die großen und bekannten wie Tiger, Elefanten oder das Edelweiß, sondern eine Vielzahl kleiner Tiere und Pflanzen, wie keine große Lobby haben.

    Dem möchte das Bezirksamt Harburg begegnen und hat auf dem Langenbeker Friedhof Blühflächen angelegt. Sie sollen dem Artensterben entgegenwirken. Die Blühflächen wurden entlang der Hauptwege des Langenbeker Friedhofeingangs eingerichtet. Diese öffentlichen Flächen sollen als Vorbild dienen.

    So soll ein Rückzugsort und Nährstoffquelle geschaffen werden. Denn an denen fehlt es, da viele Grünflächen kurzgemäht wurden und dementsprechend sind dort keine Blüten mehr vorhanden. Bienen und andere Blütenbestäuber tragen zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Sie sorgen für die Verbreitung zahlreicher Pflanzen, welche dann wieder die Nahrungsgrundlage für weitere Tierarten und dem Menschen darstellen.

    Blühflächen tragen darüber hinaus zum Klimaschutz bei. Im Vergleich zu kurzgemähten Flächen, entziehen sie der Atmosphäre mehr CO2. Gleichzeitig stellen sie einen farbenprächtigen Anblick für die Besucherinnen und Besucher da.

  • Bienenvölker im Technologie-und Innovationspark Nordheide

    Buchholz-Dibbersen/Jesteburg. Die Grünflächen im Technologie- und Innovationspark Nordheide (TIP) entwickeln sich immer mehr zum Magneten für Insekten. Nachdem vor wenigen Wochen durch Schülerinnen und Schüler der Oberschule Jesteburg und der Grundschule Nenndorf weitere Insektenhotels im Gebiet aufgestellt worden sind, haben jüngst zwei Bienenvölker unter den Streuobstbäumen des TIP ein neues Zuhause gefunden.

    Mitgebracht hat diese Gina Grimaldi. „Die Hobby-Imkerin ist kürzlich von Köln nach Buchholz umgezogen und hat sich bei uns nach potenziellen Standorten für ihre Bienenvölker erkundigt“, berichtet Thomas Söller, Grünplaner bei der Stadt Buchholz. Der dachte sofort ans TIP. „Dessen Streuobstbestände haben sich bisher gut entwickelt“, weiß Söller, „aber auch hier gilt wie überall: ohne Insekten keine Früchte.“

    Beim TIP-Entwickler Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg (WLH) stieß sein Vorschlag denn auch gleich auf offene Ohren. „Der Kontakt war schnell hergestellt und ein guter Standort gefunden“, erläutert Söller. „Und das noch rechtzeitig zum Beginn des Bienenjahres“, freut sich Gina Grimaldi. Denn ab August schlüpfen die so genannten Winterbienen.

    „Diese leben länger als ihre im Sommer geborenen Schwestern, müssen bis zum nächsten Frühling durchhalten“, erklärt Söller. „Und je mehr Bienen in einem Stock, desto leichter fällt es ihnen, die nötige Wärme zu erzeugen, damit sie nicht erfrieren. Dafür brauchen die Bienen aber auch Futter.“ Obwohl die Obstbaumblüte für dieses Jahr längst vorbei ist, findet sich für Insekten noch reichlich Nahrung auf den Streuobstwiesen: „Hier blühen jetzt viele nektar- und pollenreiche Blumen wie Klee oder Kornblumen“, betont Söller. Beste Aussichten für die Königin und ihren Hof-staat, den kommenden Winter zu überstehen - und, sobald es ab Februar warm genug für die Brutpflege wird, Eier für die nachfolgende Generation Honigbienen zu legen.

  • Biotonnen-Verteilung im Landkreis kommt gut voran

    Buchholz. Die Verteilung der neuen Biotonne kommt gut voran: Ab 15. April werden im Landkreis Harburg Grün-, Garten- und Küchenabfälle verpflichtend über eine neue Biotonne gesammelt. Seit drei Wochen lässt der Landkreis Harburg dazu insgesamt mehr als 60.000 Tonnen vom Verteilzentrum Buchholz-Trelde an die Biotonnen-Kunden liefern.

    Vom 25. Februar bis 2. März sind elf Ortschaften an der Reihe. Dann erhalten die Bürgerinnen und Bürger in Bendestorf, Buchholz (Stadtgebiet), Garlstorf, Hanstedt, Nindorf, Ollsen, Quarrendorf, Schierhorn, Tangendorf, Toppenstedt und Vierhöfen ihre neuen Abfallbehälter.

    Damit die Kunden der Abfallwirtschaft wissen, welches „ihre“ Biotonne ist, tragen alle Behälter bei der Auslieferung einen Aufkleber mit der Behältergröße und der Adresse des Grundstücks, für das der Behälter bestimmt ist. Die Tonnen werden auf die Grundstücke oder an die Grundstücksgrenzen gestellt, eine Anwesenheit der Empfänger ist nicht erforderlich.

    „In der 8. Kalenderwoche hat die Firma SULO in unserem Auftrag 8.319 Tonnen auf und an die Grundstücke gebracht. In nur 37 Fällen gab es Reklamationen unserer Kunden, weil etwas nicht optimal geklappt hat“, sagt Lutz Friebel aus der Abfallberatung des Landkreises Harburg.

    Wer jetzt schon wissen möchte, in welcher Woche er seine Biotonne erhält, kann die Termine wochengenau auf den Internetseiten der Abfallwirtschaft nachlesen: www.abfallwirtschaft.landkreis-harburg.de. Die Kreisverwaltung gibt wöchentlich in den Medien bekannt, welche Orte in der Folgewoche an der Reihe sind. Fragen zur Biotonne und zum sonstigen Service der Kreis-Abfallwirtschaft beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallberatung: Telefon: 0 41 71 - 693 694, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    Hintergrund: Über die Biotonne werden ab 15. April alle biologisch abbaubaren Abfälle aus der Küche wie Gemüseputzreste, Fleisch- und Fischreste und Reste von gekochten und rohen Speisen entsorgt werden. Außerdem kann die Biotonne zur Entsorgung von Gartenabfällen wie Rasenschnitt, Pflanzenreste und Laub genutzt werden. Die regelmäßige Grünabfall-Straßensammlung mit Grünabfallsäcken und Wertstoffschnüren wird zunächst bis Ende 2020 beibehalten – dann wird entschieden, ob weiterhin Bedarf an dieser Sammlung besteht. Mit der Einführung der Biotonne setzt der Landkreis Harburg eine Vorgabe der Bundesregierung um. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz schreibt den Kommunen verbindlich vor, Bioabfälle getrennt einzusammeln.

  • Buchholz pflanzt Baum des Jahres

    Buchholz. In Buchholz ist es gute Tradition: Mitglieder des Rats und der Stadtverwaltung sowie Vertreter von Naturschutzverbänden pflanzen zum Tag des Baumes den Baum des Jahres. Diesmal haben sie eine Rot-Buche (Fagus sylvatica) auf einer Wiese im Gewerbegebiet Vaenser Heide I in die Erde gebracht. Die Rot-Buche ist die häufigste Laubbaumart in Deutschland. Nicht zu verwechseln mit der Blutbuche, die erkennbar an den roten bis schwarzen Blättern an vielen urbanen Standorten wie Friedhöfen oder Parkanlagen vorzufinden ist. Diese Variante wurde von Gärtnern selektiert. Die Rot-Buche hat grüne Laubblätter und findet sich in unseren heimischen Wäldern.

    Der Name wurde abgeleitet von der leichten rötlichen Farbnuance bei dem vorherrschenden weißgelblichem aufgeschnittenen Holz. Umgangssprachlich wird dieser Baum einfach Buche genannt. In Deutschland kann dieser Baum 350 Jahre alt werden. Einzelexemplare aber erreichen nachweislich ein Höchstalter von bis zu 550 Jahren. Seit 1989 wird in Deutschland der Baum des Jahres durch die Wodarz Stiftung gekürt. Auf der Wiese nahe des Gewerbegebiets Vaenser Heide finden sich davon zahlreiche Exemplare. Unter anderem Berg-Ahorn, Vogelkirsche, Wild-Apfel, Ess-Kastanie, Flatter-Ulme und Stechpalme.

  • Die Heideblüte beginnt

    Harburg Stadt & Land. Das Heideblüten-Barometer zeigt die gute Prognose an: Die Heideblüte hat begonnen. Rund um Büsenbachtal, Brunsberg, Dröger und Fischbeker Heide sind schon je nach Fläche zwischen 15-45 Prozent mit den zartlila Knsopen bedeckt. In den kommenden Tagen soll die Blüte aufgrund der warmen Temperaturen richtig losgehen. Wer dann in die Heide fährt, der kann die ganze Pracht mit eigenen Augen sehen. Und das gerade rechtzeitig, wo das Wetter zunehmend richtig schön zu werden verspricht.

    Und an warmen und sonnigen Tagen, von denen es bestimmt noch viele geben wird, lohnt sich ein Ausflug zu zweit oder mit der Familie. Direkt vor der Haustür findet man schnell schöne Ausflugsziele.Vielleicht begegnet man ja auf seinem Weg auch einer der Heidschnuckenherden, die durch die Lüneburger Heide ziehen. Da sie aber nicht fest an einem Ort verweilen, ist es meistens Zufall, einer Herde zu begegnen. In Schneverdingen kann jeden Morgen gegen 10:30 Uhr am Schafstall am Höpen der öffentliche Heidschnuckenaustrieb beobachtet werden. Und bei der geführten Wanderung "Erika und ihre Graue Gehörnte" jeden Freitag bei Müden (Örtze) trifft man den Schäfer und seine Heidschnuckenherde und erfährt Wissenswertes über die Heidschnuckenhaltung gestern und heute.

    Aber Achtung: Die Heide ist Naturschutzgebiet und Wanderer dürfen nur auf den Wegen gehen, aber nicht über die Heideflächen.

    Kutschfahrt durch die Heide

    Wer es etwas ausgedehnter mag, der ist vielleicht mit einer Kutschfahrt durch die Heide gut beraten. So starten zum Beispiel ab Bendestorf, Jesteburg und Hanstedt Kutschfahrten zertifizierter Betriebe (TÜV geprüft, Pferdegesundheitsprüfung, umfangreiche Schulung über die Heide). So kann die Heide in netter Gesellschaft genossen werden und man erfährt viel Interessantes. Eine Stunde Kutschfahrt kostet um die 45,- Euro (mehr Infos unter www.lueneburger-heideland.de).

  • Die Heideblüte hat begonnen

    Harburg Stadt & Land. Das Heideblüten-Barometer zeigt die gute Prognose an: Die Heideblüte hat begonnen und zu rund 25 Prozent sind die Heideflächen mit Blüten bedeckt. Um Büsenbachtal, Brunsberg, Dröger und Fischbeker Heide sind teilweise schon je nach Fläche bis zu 40 Prozent mit den zartlila Knospen bedeckt. In den kommenden Tagen wird die Blüte aufgrund der warmen Temperaturen richtig losgehen. Wer dann in die Heide fährt, der kann die ganze Pracht mit eigenen Augen sehen. Und das gerade rechtzeitig, wo das Wetter zunehmend richtig schön zu werden verspricht.

    Und an warmen und sonnigen Tagen, von denen es bestimmt noch viele geben wird, lohnt sich ein Ausflug zu zweit oder mit der Familie. Direkt vor der Haustür findet man schnell schöne Ausflugsziele.Vielleicht begegnet man ja auf seinem Weg auch einer der Heidschnuckenherden, die durch die Lüneburger Heide ziehen. Da sie aber nicht fest an einem Ort verweilen, ist es meistens Zufall, einer Herde zu begegnen. In Schneverdingen kann jeden Morgen gegen 10:30 Uhr am Schafstall am Höpen der öffentliche Heidschnuckenaustrieb beobachtet werden. Und bei der geführten Wanderung "Erika und ihre Graue Gehörnte" jeden Freitag bei Müden (Örtze) trifft man den Schäfer und seine Heidschnuckenherde und erfährt Wissenswertes über die Heidschnuckenhaltung gestern und heute.

    Aber Achtung: Die Heide ist Naturschutzgebiet und Wanderer dürfen nur auf den Wegen gehen, aber nicht über die Heideflächen.

    Kutschfahrt durch die Heide

    Wer es etwas ausgedehnter mag, der ist vielleicht mit einer Kutschfahrt durch die Heide gut beraten. So starten zum Beispiel ab Bendestorf, Jesteburg und Hanstedt Kutschfahrten zertifizierter Betriebe (TÜV geprüft, Pferdegesundheitsprüfung, umfangreiche Schulung über die Heide). So kann die Heide in netter Gesellschaft genossen werden und man erfährt viel Interessantes. Eine Stunde Kutschfahrt kostet um die 45,- Euro (mehr Infos unter www.lueneburger-heideland.de).

  • Die Heideblüte hat begonnen

    Harburg Stadt & Land. Das Heideblüten-Barometer zeigt die gute Prognose an: Zwar steht es aktuell noch bei rund 15%, abe3r die Besenheide hat angefangen ihre Blütenpracht zu entfalten. Und das einige Tage früher als die Altvorderen als Regel festgelegt haben. Um Büsenbachtal, Brunsberg, Dröger und Fischbeker Heide und an vielen Orten mehr werden in den kommenden Tagen die Heideflächen in das typische Lila gewandet werden. Wer dann in die Heide fährt, der kann die ganze Pracht mit eigenen Augen sehen. Und das bei weiterhin im Großen und Ganzen schönem Wetter.

    Und an warmen und sonnigen Tagen, von denen es bestimmt noch viele geben wird, lohnt sich ein Ausflug zu zweit oder mit der Familie. Direkt vor der Haustür findet man schnell schöne Ausflugsziele.Vielleicht begegnet man ja auf seinem Weg auch einer der Heidschnuckenherden, die durch die Lüneburger Heide ziehen. Da sie aber nicht fest an einem Ort verweilen, ist es meistens Zufall, einer Herde zu begegnen. In Schneverdingen kann jeden Morgen gegen 10:30 Uhr am Schafstall am Höpen der öffentliche Heidschnuckenaustrieb beobachtet werden. Und bei der geführten Wanderung "Erika und ihre Graue Gehörnte" jeden Freitag bei Müden (Örtze) trifft man den Schäfer und seine Heidschnuckenherde und erfährt Wissenswertes über die Heidschnuckenhaltung gestern und heute.

    Aber Achtung: Die Heide ist Naturschutzgebiet und Wanderer dürfen nur auf den Wegen gehen, aber nicht über die Heideflächen.

    Kutschfahrt durch die Heide

    Wer es etwas ausgedehnter mag, der ist vielleicht mit einer Kutschfahrt durch die Heide gut beraten. So kann die Heide in netter Gesellschaft genossen werden und man erfährt viel Interessantes.

    Mehr Infos unter zu den vielfäktigen Aktivitäten in der Heide gibt es auf www.lueneburger-heide.de

  • Die neue Landkreis-Naturschutzbeauftragte ist Anette Wölper

    Seevetal/Landkreis. Der Landkreis Harburg hat wieder eine ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte. Landrat Rainer Rempe begrüßte Anette Wölper am Montag in ihrem neuen Amt. Der Kreisausschuss hat die 53-Jährige für die kommenden fünf Jahre in das Ehrenamt berufen. Damit ist erstmals eine Frau Ansprechpartnerin in Sachen Natur im Landkreis Harburg. Der Posten war vakant, seit Dr. Klaus Hamann vor einem Jahr viel zu früh verstarb.

    „Mit Anette Wölper gewinnen wir eine engagierte und hochkompetente Expertin als ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte. Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit für Natur und Landschaft im Landkreis Harburg“, sagt Landrat Rempe. „Gemeinsam werden wir unsere attraktive Landschaft mit ihren wertvollen Lebensräumen weiter entwickeln.“

    Die Naturschutzbeauftragte setzt sich mit ihrem Wissen ehrenamtlich für die Natur im Landkreis Harburg ein, ist Mittlerin zwischen Verwaltung, Politik, Interessenverbänden sowie Bürgerinnen und Bürger – und ihre Stimme hat auch in der politischen Diskussion Gewicht. Anette Wölper, die auf dem landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Eltern aufgewachsen ist, bringt für ihre neue Aufgabe ausgezeichnete naturschutzfachliche Voraussetzungen mit. Die Seevetalerin ist Staudengärtnerin und hat Landschafts- und Freiraumplanung studiert. Auch durch Tätigkeit im Bereich Vertragsnaturschutz verfügt sie über sehr gute Kenntnisse der Tier- und Pflanzenwelt.

    „Natur ist mein Hobby“, sagt Anette Wölper. „Ich finde es wichtig, das etwas für den Naturschutz getan wird.“ So hat sie überlegt, wie sie sich engagieren kann. „Als ich den Aufruf des Landkreises gesehen habe, war das ein Wink des Schicksals.“ Ein Ziel sieht sie darin, die Bereiche Naturschutz und Landwirtschaft zusammenzubringen. Und sie will die Bürgerinnen und Bürger motivieren, selbst etwas für die Natur zu tun. „Jeder kann im Kleinen etwas für die Natur machen.“ Das könne schon passieren, indem man einfach mal die „Unkräuter“ im eigenen Garten akzeptiere.

    Das Niedersächsische Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz sieht für eine Kreisnaturschutzbeauftragte ein sehr breit gefächertes Arbeitsfeld vor. Mit Sachverstand und Fingerspitzengefühl ist sie beispielsweise Ansprechpartnerin und Bindeglied zwischen Kommunalpolitik, Kreisverwaltung, Interessengruppen wie Naturschutzverbänden oder Heimatvereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern.

    Außer einem großen naturschutzfachlichen Wissen, großer Naturverbundenheit und hoher ehrenamtlicher Einsatzbereitschaft sind dazu Moderations- und Kommunikationsgeschick gefragt. So sind Anette Wölper vor allem Gespräche zwischen unterschiedlichen Interessengruppen und Kooperation wichtig. Zu den Aufgaben gehört außerdem die Beratung und Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde in allen Fragen des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Darüber hinaus sollen Naturschutzvorhaben des Landkreises den Bürgerinnen und Bürgern vermittelt und Verständnis für die Vorhaben gefördert werden. Das Amt wird unabhängig wahrgenommen, an Weisungen ist Anette Wölper nicht gebunden. 

  • Ein Star wird gefeiert: Donnerstag ist der Welt-Bienen-Tag

    Harburg Stadt & Land. Morgen am Donnerstag, 20. Mai, wird ein ganz besonderer Star des Tierreiches gefeiert: die Biene. Denn dann ist ihr Tag - The World Bee Day - der Welt-Bienen-Tag. Und wir verdanken der fleißigen Nektarsammlerin nicht nur den leckeren Honig, sondern noch viel mehr: Ohne Bienen kein Leben. Denn 75 Prozent aller Nahrungsmittelpflanzen auf unserem Planeten sind von Bestäubung abhängig. Und da leistet vor allem die Biene ganze Arbeit.

    Aber nicht nur in Sachen Honig und Pflanzen hat die Biene nachhaltig das Leben der Menschen geprägt. Ihre Wabenbauweise ist aus dem Flug- und Fahrzeugbau nicht mehr wegzudenken. Und ihre effiziente Arbeitsweise und -teilung sind Grundlage moderner Logistikprozesse, Computerprogramme und sozialer Netzwerke.

    Aber die Biene ist in Gefahr. Schon seit Jahren wird ein Rückgang und Sterben der Population rund um den Globus beobachtet. Um auf diese Gefahr und auch die Bedeutung der Biene aufmerksam zu machen, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 20. Mai zum „World Bee Day“ erklärt.

    Und zur Rettung der Biene kann jeder auf vielfältige und oftmals ganz einfache Weise beitragen. Zum Beispiel durch das Pflanzen von bienenfreundlichen Blumen. Auch der Harburger Unternehmer Peter Fismer von Fismer Lecithin aus dem Harburger Binnenhafen hat das Bienenfieber gepackt.

    „Wir hatten die Idee, unsere Bienen mit einer bienenfreundlichen Wildblumenmischung für den heimischen Anbau zu unterstützen. Als kleines Präsent übergab sie uns eine kleine Blumensamenbombe, mit der wir unsere eigene bienenfreundliche und kleine Blumenwiese anlegen können“, berichtet Peter Fismer. Zusätzlich wurde bei Fismer Lecithin ein Lecithin in Kombination mit Bierhefe entwickelt, das die Frühjahrsentwicklung der Bienenvölker wirksam fördert und über sonstige Pollenmangelzeiten hinweghilft.

  • Erfolgreiche Renaturierung: Der Aubach erwacht zu neuem Leben

    Wulfsen. Es ist ein friedliches Bild, eine Idylle: Langsam schlängelt sich der Aubach bei Wulfsen zwischen Wiesen und Wäldern entlang. Kiesflächen bieten Lebensraum für Bachforelle, Köcherfliege & Co., größere Steine lenken die Strömung. Ein typischer Heidefluss wie aus dem Bilderbuch eben. Doch das ist noch nicht lange so: Über Jahrzehnte war der Aubach begradigt, bot nur wenig Lebensraum. Erfolgreich hat der Landkreis Harburg nun ein gut 100 Meter langes Flussstück renaturiert. Weitere 100 Meter hat zuvor der Kreisverband der Wasser- und Bodenverbände Harburg renaturiert. Dafür wurden Euro investiert,

    Der Aubach mit seiner Quelle bei Garlstorf fließt über Toppenstedt durch Wulfsen, bis er schließlich in die Luhe mündet. Begradigungen hatten den Aubach wie so viele Flüsse bundesweit an vielen Stellen zu einem monotonen Lebensraum werden lassen. Über Jahrzehnte hatte die Natur an dem Gewässer bei Wulfsen so kaum eine Chance. Eine steile Böschung begrenzte den Flusslauf, der durch die Wiesenlandschaft entweder geradezu hindurchschoss oder bei Niedrigwasser fast stand. Die Gewässersohle war stark versandet, immer stärkere Erosionen in der Sohle und den Böschungen waren ebenso weitere Folgen wie eine Armut an Lebewesen.

    Durch die Renaturierung wird der Aubach in wertvollen Abschnitten wieder ein lebendiges Gewässer mit vielfältigen ökologischen Funktionen, in dem sich die Bachforelle ebenso wohlfühlt wie das Bachneunauge.

    das gelingt, hat der Landkreis Harburg rund 80 Kubikmeter Kies auf der Sohle und als uferbegleitende Maßnahme einbauen lassen – immerhin rund 160 Tonnen. Kleine Trichter und Inseln sind im Flusslauf ebenso entstanden wie Kiesbänke. Diese Kiesbänke bilden auch die Kinderstube für Fische und Libellen. Vereinzelt verbautes Totholz dient als Schutz und Unterstand für Fische. Auch Kleinstlebewesen und sogenannte Wirbellose wie Köcher- und Eintagsfliege finden nun im Aubach einen Lebensraum. Sie sind nicht nur Nahrungsgrundlage für die Fische, sondern filtern das Gewässer, dienen sozusagen als natürliche Kläranlage.

    Gröbere Steine, wechselseitig alle zehn Meter an den Ufern eingebaut, lenken die Strömung. Sie sorgen für stetige Bewegung – und dadurch auch für Sauerstoffeintrag in den Fluss. Der mit dem Wasser heranfließende Sand wird verwirbelt, damit er nicht im Bachbett liegenbleibt. Gleichzeitig erhält der Aubach so einen geschlängelten Verlauf.

    Die Böschung ist abgeflacht, Flachwasserbereiche sind entstanden. Für die Zukunft setzt der Landkreis auf die natürliche Selbstregulierung.

  • Forstarbeiten in Harburg schränken Zugänge zu Wegen ein

    Harburg. Von Anfang Januar bis Ende Februar werden in den Wäldern des Bezirks „forstliche Waldentwicklungsmaßnahmen“ durchgeführt. Gemeint sind damit Pflegemaßnahmen, die das Wachstum des Mischwaldes fördern sollen,

    Für diese Arbeiten müssen einige Wege aus Sicherheitsgründen zeitweise gesperrt werden. Der Bezirk rät den Nutzern der Wege, sich an die Absperrungen zu halten, denn es besteht Lebensgefahr.

    Die Holzernte findet in den Waldgebieten Haake, Stuck, Eißendorfer Forst sowie Neugrabener und Fischbeker Heide statt. Außerdem sind für das kommende Jahr bereits Wegeinstandhaltungsmaßnahmen geplant, um eventuelle Wegeschäden zu reparieren. Darüber hinaus wird in einer Fichtenmonokultur im Eißendorfer Forst, die seit mehreren Jahren vom Borkenkäfer befallen wird, eine Pflanzmaßnahme durchgeführt, um auch hier einen Mischwald entstehen zu lassen.

  • Frauenpower bei Kitzrettung

    Seevetal. Im Frühsommer fällt auf Seevetaler Wiesen und Feldern die Futterernte oft mit der Brut- und Setzzeit von Rehkitzen, Wiesenbrütern und anderen Jungtieren zusammen. Das Problem: Besonders Kitze schützen sich damit, dass sie sich instinktiv tief ins Gras „drücken“. Sie laufen aufgrund dieser Überlebensstrategie auch bei großer Gefahr nicht weg. Um die Jungtiere vor der ersten Mahd zu retten, sind in den nächsten Wochen wieder Jäger und Ehrenamtliche unterwegs, um die Flächen abzusuchen. 

    Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede hat sich jetzt aus nächster Nähe von einer Kitzrettung per Drohne überzeugt und lobte den ehrenamtlichen und effizienten Einsatz der Helferinnen sowie die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit von Landwirten und Jägerschaft: „Landwirte und Jäger stehen gemeinsam in der Verantwortung, den Mähtod und damit Tierleid zu verhindern“, hebt sie hervor. Die Bürgermeisterin weist darauf hin, dass die Kitzrettung per Drohne auch eine Form der Ausübung des Jagdrechts darstellt, die Einbindung der Jagdpächter ist somit immer erforderlich. Im Gegensatz zu der oft langwierigeren Suche mit vielen Helfern oder Hunden gelingt es durch die Wärmebildkamera der Drohne schnell ganze Flächen abzusuchen und die Kitze mittels der Koordinaten in der Wiese zügig aufzufinden und zu bergen.

    Eine der Ehrenamtlichen, die jetzt zum Einsatz kam, ist Sophie Heitmann, in ihrer Freizeit Jungjägerin und Kitzretterin. Beruflich ist die 26-jährige Tostedterin im Kämmereiamt der Seevetaler Gemeindeverwaltung tätig. Gemeinsam mit weiteren jungen Ehrenamtlichen steht sie frühmorgens auf und läuft durch nasskalte Wiesen, die Rettung der Tiere ist die beste Belohnung für sie. Bemerkenswert: Beim Hegering Tostedt, der hier als Gast im Bereich des Hittfelder Hegerings ausgeholfen hat, kommt eine Truppe junger Frauen zum Einsatz, die mit viel Power und Fachwissen unterwegs ist. 

    Die Jäger warnen übrigens dringend davor, auf eigene Faust Jungtiere zu retten, denn diese dürfen auf keinen Fall einfach berührt oder von ihrem Standort entfernt werden. Interessierte können sich zu diesem Thema bei der Kreisjägerschaft informieren oder bei den örtlichen Hegeringen beispielsweise in Hittfeld, Buchholz, Tostedt oder Winsen; örtliche Ansprechpartner finden sich online unter www.jlh-online.de. Landwirte, deren Flächen zum Hegering Hittfeld gehören, wenden sich an die Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit Bettina Wilkens (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Auch hier können Suchaktionen im Feld oder per Drohne organisiert werden.

Neuste Artikel

Baugenehmigung für neues Bürogebäude und Hotel im Binnenhafen …

Für das Aqua2Dock-Bauprojekt der Familie Mönke im Harburger Binnenhafen wurde endlich die finale Bauigenehmigung erteilt. | Visualisierung: Vero digital/Schenk Fleischhaker

Harburg. Jetzt kann es offiziell losgehen: Die finale Baugenehmigung für das rund 50 Millionen Euro teure Aqua2Dock-Bau...

Weiterlesen

Harburger Shanty-Chor "De Tampentrekker" bei Wacken-Auf…

Der Harburger Shantychor

Wacken/Harburg. Der Harburger Shanty-Chor „De Tampentrekker“ besteht in diesem Jahr schon seit fast 46 Jahren, aber ...

Weiterlesen

Schützenverein Moor: Der neue Schützenkönig kommt aus Bullenha…

Freuen sich auf ein tolles Königsjahr: Marcus und Tanja Feilitz (von links), Steffen Heidemann und Nina Adler, Rico Krüger und Lara Hoppe, Tim und Mareike Krüger. | Foto: ein

Seevetal-Moor. Der Holzvogel im Schützenverein Moor zierte sich ganz schön. Vielleicht bedingt durch die nun zweijähr...

Weiterlesen

Ehemaliges Pflegeheim in Neu Wulmstorf wird für ukrainische Flü…

Neu Wulmstorf: Ehemaliges Pflegeheim wird für ukrainische Flüchtlinge weiter ausgebaut. | Foto: Gemeinde Neu Wulmstorf

Neu Wulmstorf. Aktuell werden rund 50 geflüchtete Personen pro Woche aus der Ukraine dem Landkreis Harburg zugewiesen. ...

Weiterlesen

Inserate

MARMS Café lockt mit Kuchen, Brunch und vielem mehr

Im MARMS Café können die Gäste gemütlich die Zeit verbringen und die leckeren Kuchen oder anderen Gerichte genießen.

Inserat. Der ehemalige Schützenhof in Marmstorf am Feuerteich wird zum Café. „Wir wollen etwas für Marmstorf und di...

Die Bike-Saison startet: Bike Park Timm hat E-Bikes und mehr auf Lager!

Die Bike-Saison kann kommen: Das Lager von Bike Park Timm ist gut gefüllt.

Inserat. Nach dem Lockdown soll es jetzt endlich wieder aufs Bike und raus in die Natur gehen. Wer aber sein E-Bike star...

DRK-Shop „Schwester Henny“: Schönes und Mode von Mensch zu Mensch

Im Second-Hand-Shop „Schwester Henny“ des DRK Harburg gibt es gute erhaltene Secondhand-Kleidung und Wohnaccessoires. | Foto: DRK

Inserat Im Second-Hand-Shop "Schwester Henny" des DRK Harburg im Harburger Ring 8-10 werden besondere Kleidung und Wohna...