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Schule

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  • FiFa-Leichtathleten aus Fischbek genossen das Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia"

    Fischbek/Berlin. Es war eine ganz besondere Fahrt in die Hauptstadt Berlin. Und dies nicht nur, weil sich die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg erstmals in der so erfolgreichen Sporthistorie der Schule gleich mit drei Leichtathletik-Teams für das große Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" qualifiziert hatte, sondern weil der bundesweite Schulwettbewerb in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feierte. Da ließ es sich selbst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr der Veranstaltung nicht nehmen, die etwa 4500 angereisten Sportler aus den 16 Bundesländern bei der Eröffnungsfeier im Berliner Olympiastadion zu begrüßen.

    Zuvor waren diese in olympischer Tradition vor rund 4000 Grundschülern aus Berlin und Brandenburg ins Stadion einmarschiert. Aber nicht nur die Grundschüler, auch viele ehemalige Sportler saßen zusammen mit dem Bundespräsidenten auf der Tribüne. Beachvolleyballer Jonas Reckermann, Hochspringerin Heike Henkel, Schwimmstar Britta Steffen und viele weitere waren gekommen. Sie alle eint nicht nur das olympische Gold, sie alle begannen ihre sportliche Laufbahn bei `Jugend trainiert für Olympia` in Berlin. Was 1969 mit den Sportarten Schwimmen und Leichtathletik begann, ist heute der größte Schulsportwettbewerb der Welt mit Wettkämpfen in 26 Sportarten.

    Direkt nach der Eröffnungsfeier stürmten die Leichtathleten auf die blaue Bahn des Olympiastadions, während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fleißig Fotos mit den Schülern machte und sich mit ihnen über ihre sportlichen Ambitionen unterhielt. Auch die WK III-Mädchen (Jahrgänge 2004-2007) mussten sich auf ihre bevorstehenden Wettkämpfe gegen die 15 Landessieger bei dieser deutschen Meisterschaft der Schulen vorbereiten.

    Nach den sieben Disziplinen, in denen immer zwei der drei angetretenen Athleten in die Teamwertung aufgenommen werden, belegte die Harburger Vertretung Rang 14. „Ein achtbares Ergebnis mit zwei neuen Schulrekorden“, urteilte Trainer Marcus Jung. „Gegen die Übermacht der ostdeutschen Bundesländer sind wir aber nach wie vor chancenlos.“ Die machten die Sieger auch in diesem Jahr wieder unter sich aus. Aber auch die westdeutschen Schulen zeigten gute Leistungen. „Der Sprung unter die Top-Ten ist schwierig für uns. Das hat man heute gesehen, auch wenn es den Jungen im Vorjahr mit Rang neun gelang“, sagte Jung weiter.

    Das stellte sich auch am nächsten Tag in der WK II (Jahrgänge 2002 – 2005) heraus. Dort vertraten die FiFa-Sportler Hamburg bei den Jungen und Mädchen. Für beide Teams aber galt vor allem der olympische Gedanke. Die Mädchen beendeten den Wettkampf am Ende auf Rang 15, die Jungen erreichten den 14. Platz.

    Was trotz möglicherweise mancher sportlicher Enttäuschung bleibt, sind Erinnerungen an eine grandiose Eröffnungsfeier und spannende Wettkämpfe im Olympiastadion sowie eine tolle Schlussfeier mit anschließender Party in der Max-Schmeling-Halle mit allen Sportlern dieses Bundesfinals. Das alles macht "Jugend trainiert für Olympia" zu einem Sprungbrett in den Spitzensport und zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer.

     

  • Aktionstage „Plant for Planet“ in der Marmstorfer Schule

    Marmstorf. In der vergangenen Woche haben Schüler der Klassen 2a und 2b sowie einige Drittklässler der Schule Marmstorf in ihrem Schulbiotop mit tatkräftiger Elternhilfe verschiedene Pflanz- und Bauaktionen für den Naturschutz und das Klima durchgeführt. Im Schulwäldchen wurden Wege wieder freigeräumt, die Totholzhecke zum Schutz der Vögel und Kleinsäuger wieder aufgeschichtet, Müll gesammelt und das erste Wintervogelfutter wurde aufgehängt.

    Dank der großzügigen Unterstützung von Dehner Marmstorf, Raiffeisen Nenndorf und Edeka Meyer in Nenndorf konnten verschiedene Wildpflanzen für den aktiven Naturschutz und zahlreiche Bäumchen zur Unterstützung des Klimas gepflanzt werden. Außerdem wurden die Zäune zur nachhaltigen Sicherung der grünen Schutzinseln im Schulbiotop wieder instand gesetzt.

    Das Schulbiotop ist aufgeteilt in Spielbereiche und grüne Schutzinseln, die von Patenklassen betreut und gepflegt werden. In den kommenden Wochen sind etliche weitere Aktionen im Schulbiotop geplant.

     

  • "Expedition auf die Kanaren" in der Falkenberghalle

    Neugraben-Fischbek. Das Oberstufenprofil „Natur und Umwelt“ der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg berichtet am Donnerstag, 6. April, ab 19 Uhr in der Falkenberghalle, Heidrand 5, in Neugraben im Rahmen der Vortragsreihe über eine Expedition auf die Kanarischen Inseln. Der Titel der rund 90-minütigen Veranstaltung ist „Ruta de los quimicos – Expedition auf die Kanaren“. Diese beinhaltet die Erlebnisse der Reisegruppe während der Studienfahrt sowie Informationen zu interessanten naturräumlichen Gegebenheiten der Kanaren. In der Pause werden erfrischende Getränke und weitere kleine Köstlichkeiten angeboten.

  • "Solidarität mit der Ida-Ehre-Schule": Harburger Berufsschüler protestieren gegen AfD-Beteiligung an Europawahl-Veranstaltung

    Harburg. Rund 70 Schülerinnen und Schüler protestierten heute vor der Berufsschule Göhlbachtal gegen die AfD. Anlass war eine Veranstaltung zur Europawahl in der Mensa der Schule, zu der Vertreter der im Europaparlament sitzenden Parteien eingeladen waren – darunter auch die AfD.

    „AFD an unserer Schule? Nein Danke!“ hieß es auf einem Flugblatt, dass die Schülerinnen und Schüler vor der Schule verteilten. Weiterhin wandten sie sich gegen eine rassistische Argumentationsweise der AfD bezüglich der Einwanderer, die Forderung der Partei den Mindestlohn abzuschaffen und gegen das von der AfD geschaffene Internetportal zur Denunziation „AfD-kritischer Lehrer*innen“. Am Beispiel der Ida-Ehre-Schule zeige sich, wie die AfD versuche, Schülerinnen und Schüler, die sich gegen Rassismus engagierten, mundtot zu machen. Damit sorge die AfD auch, dass die Ida-Ehe-Schule „ins Visier einer mutmaßlich rechtsradikalen Bombendrohung“ geraten sei. Auch auf Transparenten erklärten die Schülerinnen und Schüler ihre Solidarität mit der Ida-Ehre-Schule und forderten „Keine Bühne für die AfD“.

  • „Fit for Life“ Förder-Projekt für Schüler aus Winsen ab kommendem Schuljahr

    Rosengarten-Ehestorf.Die Förderung von Kindern in schwierigen Lebenssituationen: Das ist das Ziel der drei Geldgeber, die ab dem kommenden Schuljahr das Projekt „Fit for Life“ am Kiekeberg in Ehestorf finanzieren. Der Lions Club Rosengarten, und die Spethmann Stiftung trafen jetzt die Kooperationspartner im Freilichtmuseum am Kiekeberg, weiterer Förderer ist die Stiftung „Chancen für Kinder“. Gemeinsam mit der Wolfgang-Borchert-Schule in Winsen, der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort und dem Museum bieten sie ein Schuljahr lang praktische Hilfe für Kinder, die im Schulunterricht auffällig sind, oder es schwer haben, sich beruflich zu orientieren.

    „Wir wollen allen Kindern einen guten Start in ein eigenständiges Leben ermöglichen“, da sind sich die sechs Projektpartner einig. Mit fast 16.000 Euro finanzieren die Geldgeber gemeinsam zwei Bausteine: Zum einen erhalten Kinder der ersten bis achten Klassen eine Lernzeit außerhalb der eigenen Klasse, wenn sie durch individuelle Belastungen im Klassenunterricht nicht integriert werden können. Ziel ist es, dass sie sich in der neuen Umgebung soziale Kompetenzen aneignen, so dass sie später in ihre Klassen zurückkehren können. Zum anderen gibt es für Schüler mit Förderbedarf in der achten Klasse jeden Freitag Lernblöcke am Kiekeberg. „Mit der praktischen Arbeit im Museum möchten wir sie motivieren, ihren eigenen Berufsweg zu planen“, sagt die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer.

    „Schülerinnen und Schüler in Förderschulen haben kompliziertere Startbedingungen. Das Projekt ermöglicht ihnen einen neuen Blick auf die Lebenswelt, stärkt Kompetenzen und vermittelt selbstverständlich auch Fertigkeiten“, ergänzt Steffen Otte, Leiter Bildung und Vermittlung im Museum. Die Museumspädagogen vom Kiekeberg arbeiten inhaltlich mit den Kindern, die pädagogische Betreuung leisten die Wolfgang-Borchert-Schule und die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort. Gearbeitet wird am Kiekeberg in Kleingruppen: Maximal sechs Kinder sind in einer Gruppe der individuellen Förderung, höchstens zwölf erarbeiten sich gemeinsam einen Weg in die berufliche Zukunft.

    „Wir begleiten das Projekt pädagogisch intensiv. Es geht um die individuellen Chancen von Kindern, die es schwer haben im Leben. Erfolge sind daher ebenso individuell: ein gutes Miteinander in der Schulklasse, gestiegenes Selbstvertrauen oder mehr Eigeninitiative. Es sind die Soft Skills, die über die Integration von Menschen in unsere Gesellschaft entscheiden“, erklärt Carina Meyer. Wenn das Projekt erfolgreich ist, wird es, so hoffen alle Projektpartner, auch im übernächsten Schuljahr fortgeführt. Denn: Der Bedarf ist groß. Die Evaluation im laufenden Projekt übernimmt ein externer Coach.  

  • „Selfie – Mein Selbst?“ - Schüler entwickeln Videos mit der Künstlerin Meike Redeker

    Buchholz. Der Videokunst-Workshop "Selfie - Mein Selbst?" der Künstlerin Meike Redeker mit 20 Schülerinnen und Schülern der Integrierten Gesamtschule Buchholz konnte am Montag dieser Woche zur Freude aller beginnen - nachdem er um zwei Wochen verschoben werden musste. Die Ergebnisse werden am Sonntag, 20. Februar, im Kunstverein Buchholz (ab 11 Uhr) und in der Kulturkirche St. Johannis (ab 12.15 Uhr) präsentiert. 

    Nach zwei Tagen konzentrierter gemeinsamer Arbeit berichtet Meike Redeker: „In den Sozialen Medien geht es viel um Selbstdarstellung. Wir gehen im Workshop der Frage nach, wieviel davon inszeniert sein kann und mit welchen Mitteln uns Authentizität vermittelt oder vorgetäuscht wird. Ausgehend von den Gesprächen entwickeln die Teilnehmenden Videos, in denen sie selbst mit den Möglichkeiten der Inszenierung und mit der Vermittlung von Authentizität spielen.“ Außerdem beschäftige man sich mit problematischen Rollenbildern, mit denen wir in den Sozialen Medien konfrontiert werden und entwickeln Strategien, diese mit Bild und Ton zu zerlegen. „Die Teilnehmenden arbeiten an Ideen und Umsetzung ihrer Videos sowohl in Gruppen als auch individuell.“

    Der Kunstverein und die Kulturkirche sind gespannt auf die Ergebnisse, die am Sonntag, 20. Februar, präsentiert werden. 

  • „Vive l‘amité franco-allemande“ - Schülergruppe aus Frankreich besuchte erneut Seevetal

    Hittfeld. „Bienvenue und Willkommen“ – in Seevetal wird weiter die deutsch-französische Freundschaft gelebt: Rund 30 französische Schülerinnen und Schüler besuchten bis zum 2. Mai auf Einladung des Gymnasiums Hittfeld die Gemeinde Seevetal. Verwaltungsvize Dirk ter Horst hieß die Schülergruppe mit ihren deutschen Gastgeberinnen und Gastgebern jetzt im Rathaus der Gemeinde Seevetal willkommen.

    Der interkulturelle Austausch zwischen dem Hittfelder Gymnasium und dem Cité Scolaire der südfranzösischen Stadt Marmande läuft inzwischen erfolgreich seit mehr als 30 Jahren. Für die französischen Gäste wurde ein vielfältiges Programm zusammengestellt. In Hamburg besuchten die Gäste unter anderem die Kunsthalle und die Plaza der Elbphilharmonie. Außer gemeinsamen Schulbesuchen fuhren die französischen Schüler Zeit nach St. Peter-Ording und entdeckten dort das Multimar-Wattenforum. Außerdem stand ein Ausflug nach Lübeck auf dem Programm.

    Die Besucher aus dem Lot-et-Garonne nehmen viele neue Eindrücke, Freundschaften und Spracherfahrung mit nach Hause. Die Betreuung des Austausches lag auf deutscher Seite in den Händen der Gymnasial-Lehrerin Bettina Kühl. Begleitet wurde Sie durch Schulleiter Stefan Weinreich. Die französische Gruppe wurde erneut angeführt von Geneviève Larrivière, die seit 2000 Leiterin des Austausches ist. Begleitet wurde sie von der Schulleiterin Marie-Charlotte Bouthier, Fabienne Geoffroy und Tarik Fourkane.

  • „Warnwestensong“: Kids der Grundschule Scheeßeler Kehre sind mit eigenem Song erfolgreich

    Langenbek.Da strahlten die Gesichter der Kids an der Grundschule Scheeßeler Kehre: Mit ihrem „Warnwestensong“ hatten sie soeben den 2. Platz beim 32. Liederwettbewerb der Polizei unter dem Motto „Sichtbarkeit = Sicherheit“ gewonnen. Stolz nahmen die Prämierten in der Schule Urkunden, Blumen und ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro entgegen.

    Den Song hatten die Kids zusammen mit den DRK-Erziehern im Rahmen der Nachmittagsbetreuung gemeinsam getextet, komponiert und aufgenommen. Allerdings schon im Winter 2019/2020. Aufgrund der Corona-Pandemie war der Wettbewerb dann für ein Jahr ausgesetzt und die Beiträge in die Ausschreibung 2020/2021 übernommen worden. „Viele der 27 Schülerinnen und Schüler, die damals mit viel Spaß und Kreativität mitgemacht haben, besuchen inzwischen weiterführende Schulen. Dennoch sind fast alle zur Preisverleihung gekommen, was uns riesig gefreut hat“, sagt Kirsten Pollkehn, Koordinatorin und zuständige Bereichsleiterin für die Nachmittagsbetreuung an Schulen (GBS/GTS) beim Harburger Roten Kreuz.

    Inspiriert wurden Kids und Erzieher zu dem Song durch das Motto des Wettbewerbs. „Diese reflektierenden Westen können gerade in der dunklen Jahreszeit und in der Dämmerung lebensrettend sein!“ , erklärt Erzieher Christof Osburg. Das sei den Kindern und auch den Erziehern selbst beim Texten noch einmal richtig deutlich geworden.

    Gemeinsam mit Erzieherin Sylva Paulig betreut Osburg den musikalischen Schwerpunkt im GBS-Angebot der Schule. Was mit dem Preisgeld geschieht, steht auch schon fest: „Das Preisgeld investieren wir in einen kleinen Verstärker und damit in die musikalische Arbeit der GBS. Außerdem haben wir den Kindern mit kleinen Geschenken für ihr tolles Engagement gedankt“, erklären die beiden DRK-Mitarbeiter.

    Der Liederwettbewerb wird von einem Verein aus Hamburger Polizeiverkehrslehrern ausgelobt. Die Urkunden übergaben Verena Blum und Wolfgang Hötte. Die Jury bestand aus dem Harburger Sänger und Entertainer Peter Sebastian (Veranstalter der alljährlichen Star Pyramide in Harburg), Wilfried Stegmann (stellvertretender Leiter der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg) und Cécile Poirot (Sängerin und Polizistin).

    Und so geht der Wanrwestensong:

    Strophe:
    Wenn man Dich nicht sehen kann,
    hast Du keinen guten Plan.
    Helle Kleidung, die muss sein,
    denn im Dunkeln sieht man keinen.
    Schwarz, ja das ist gar nicht gut.
    Drum sei jetzt helle und auf der Hut.

    Strophe:
    Autofahrer seh‘n Dich nicht,
    denn Du bist dunkel und hast kein Licht.
    Das Auto fährt Dich beinah um.
    Sei nun schlau und nicht so dumm.
    Trag 'ne Jacke mit hellen Streifen
    dann bremst sicher jeder Reifen

    Refrain:
    Diese Farben sollst Du tragen.
    Manchmal musst ' es einfach wagen.
    Weiß, Orange und Gelb,
    dann bist Du der Held.
    Schwarz, Braun, Grau
    das ist gar nicht schlau
    Jetzt kommt das Allerbeste: Warnweste!

    Strophe:
    In diesem netten, kleinen Lied,
    singen wir natürlich keinen Schiet.
    Wir woll'n Dir damit nur sagen:
    „Keine Angst an dunklen Tagen."
    Sichtbarkeit = Sicherheit
    ist für Dich ‘ne Kleinigkeit.

  • 100 #Webcoaches an Schulen im Landkreis Harburg

    Hittfeld/Buchholz/Nenndorf. Ein Erfolgsmodell feiert Jubiläum: An Schulen im Landkreis Harburg wurden in den vergangenen vier Jahren bereits 100 #Webcoaches ausgebildet. Die #Webcoaches sind Schülerinnen und Schüler, die jüngere Mitschüler bei Fragen und Sorgen im Umgang mit digitalen Medien beraten.

    Im Landkreis Harburg haben Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen die Möglichkeit, sich zum #Webcoach ausbilden zu lassen. Die mehrtägige Ausbildung findet in Zusammenarbeit der Reso-Fabrik e.V. und der Polizeiinspektion Harburg statt. Sie beginnt damit, dass diese das eigene Nutzungsverhalten digitaler Medien reflektieren und sich der Faszination und Gefahren von Onlinespielen und sozialen Netzwerken bewusst werden.

    Häufige Beratungsinhalte werden vor dem Hintergrund der Regelungen zu Datenschutz, Urheberecht und dem Recht am eigenen Bild betrachtet. In einem Kommunikationstraining wird geprobt, in welcher Weise diese Erkenntnisse gut in die vertrauliche Beratung von Mitschülerinnen und Mitschülern eingebracht werden können.

    Im Anschluss beraten sie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler auf Augenhöhe und vertraulich zu Themen wie Cybermobbing, Privatsphäre im Netz, soziale Netzwerke und Kriminalität im Netz. Dabei orientieren sie sich auch an den Anliegen der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern. Im Vordergrund stehen besonders die Interessen und Fragen der Schülerinnen und Schüler.

    Die #Webcoaches sind fest in der Schulkultur verankert. Sie gehen regelmäßig in die Klassen und erörtern mit den jüngeren Mitschülern, wie man beispielsweise gute Regeln für den Klassen-Chat aufstellt. Sie bieten in Sprechstunden in den Pausen auch vertrauliche Beratungen für Einzelne an. Die #Webcoaches werden auch in Elternabende eingebunden.

    "Die Erfahrung zeigt, dass die Hemmschwelle niedrig ist, sich bei kompetenten Mitschülern Hilfe zu suchen, ähnlich wie bei Streitschlichtern bzw. Konfliktlotsen", so Carsten Bünger, der als Beauftragter für Jugendsachen der Polizei im Landkreis Harburg Teile der Ausbildung übernommen hat. Silke Scheiderer trägt als Sozialpädagogin des Jugendhilfeträgers Reso-Fabrik den Hauptteil der Ausbildung und ergänzt: "Die Beratung von Jugendlichen durch Jugendliche auf Augenhöhe hat den Vorteil, dass diese nicht den moralischen Zeigefinger heben"Digiale Unfälle" gehören in der Altersgruppe zum Alltag, entsprechend alltagsnah werden auch die Lösungen gesucht".

    Wichtig bei dem Projekt ist, dass eine schulische Fachkraft die Verantwortung übernimmt und alltägliche Begleitung der Webcoaches übernimmt. Am Gymnasium Hittfeld steht Oberstudienrat Roman Rathje den aktuell knapp 60 #Webcoaches zur Seite. An der Oberschule Rosengarten sowie am Gymnasium am Kattenberge sind weitere 32 #Webcoaches aktiv. In der Estetalschule Hollenstedt und in der Waldschule Buchholz befinden sich aktuell rund 30 Schülerinnen und Schüler in der Ausbildung zum #Webcoach.

  • 250 Buchholzer Schüler beim Sportivationstag des Behinderten-Sportverbands

    Buchholz. Nach der schmerzhaften cornabedingten Absage im vergangenen Jahr haben die Organisatoren des Sportivationstags des Behinderten-Sportverbands Niedersachsen in diesem Jahr einen famosen Neustart hingelegt. Rund 250 Schülerinnen und Schüler mit Handicap haben sich in den Disziplinen für das Deutsche Sportabzeichen - Laufen, Weitwurf, Kugelstoßen und Weitsprung - gemessen und sich beim begleitenden Spiel- und Bewegungsfest auf dem Gelände des Albert-Einstein-Gymnasiums nach Herzenslust austoben können. „Ich freue mich über die Begeisterung der Sportlerinnen und Sportler - das ist großartig“, sagte Buchholz‘ Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung Jan-Hendrik Röhse zum Auftakt der Siegerehrung.

    „Endlich können wir wieder ein Sportfest feiern“, betonte der Leiter der Förderschule An Boerns Soll, Martin Ihlius. Auch wenn Masken getragen und Abstände eingehalten werden müssten, zeige sich, wie wichtig dieses Fest für die Kinder und Jugendlichen sei. „Es ist eine Freude sie dabei zu erleben“, lobte Ihlius und strahlte. Möglich gemacht haben den Sportivationstag zahlreiche Helfer und Sponsoren: Blau-Weiss Buchholz, der Kreissportbund Harburg-Land, die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs der Integrierten Gesamtschule Buchholz sowie die Stiftung der Stifter der Sparkasse Harburg-Buxtehude und die Spethmann Stiftung. Ihlius: „Die haben alle einen großartigen Job gemacht.“

  • Ab Montag wieder voller Präsenzunterricht an Hamburgs Schulen

    Harburg/Hamburg. Es geht wieder richtig los an Hamburgs Schulen: Ab Montag kommender Woche, 31. Mai 2021,  sollen alle Schülerinne und Schüler wieder die Schulbank drücken. Und zwar nach Stundenplan und real vor Ort. Dies gab Hamburgs Schulsenator Ties Rabe heute bekannt. Grund ist die weiter gesunkene 7-Tage-Inzidenz bei den Infektionen in der Hansestadt, die auch nach Hamburger Rechenweise bei 31,7 (29 Laut RKI) liegt.

    „Ich freue mich, dass die niedrigen Infektionszahlen jetzt weitere Spielräume für Hamburgs Schülerinnen und Schüler eröffnen. Nach einem halben Jahr ohne oder nur mit stark eingeschränktem Schulunterricht sollen Hamburgs Schülerinnen und Schüler wenigstens in den letzten drei Wochen vor den Sommerferien noch einmal vollständigen Unterricht in der Schule bekommen“, gab der Senator bekannt.

    Doch man wolle vorsichtig bleiben: Alle Hygienemaßnahmen gegen das Coronavirus blieben in Kraft, erklärte Rabe. Das gelte besonders für die umfangreiche Testpflicht, die Maskenpflicht, die Pflicht zum regelmäßigen Lüften der Klassenräume und die zahlreichen weiteren Sicherheitsvorkehrungen. „Die Pandemie ist noch nicht vorüber, deshalb appelliere ich an alle Beteiligten, trotz der Freude über ein Stück mehr Normalität vorsichtig zu bleiben“, so Rabe.

    Die Präsenzpflicht ist allerdings immer noch aufgehoben. Die Eltern entscheiden selbst, ob ihr Kind in der Schule am Unterricht teilnimmt. *

    *Diese Information wurde nachgetragen.

  • Abi-Prüfungen in Hamburg um fünf Tage verschoben

    Harburg/Hamburg. Die Abi-Prüfungen der rund 27.000 Abiturienten in Hamburg sollen noch in diesem Schuljahr stattfinden und nicht aufgrund der Corona-Epidemie darüber hinaus verschoben werden – soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist. Dies gab Schulsenator Ties Rabe auf der heutigen Landespressekonferenz bekannt.

    Die Schulbehörde in Hamburg hat nun genauere Pläne für das anstehende Abi. Die schriftlichen Prüfungen sollen um fünf Tage verschoben werden und wie im Nachbarland Schleswig-Holstein am 21. April beginnen und bis zum 6. Mai gehen. So soll den Schülern mehr Zeit für die Vorbereitung gegeben werden. Zudem wird es gut dreimal so viele Nachholtermine geben - statt der üblichen fünf werden es 16 sein (elf im Mai und fünf im Juni). Damit möchte die Behörde der gesundheitlichen Lage Rechnung tragen. Auch die Lehrer sollen entlastet werden: Eine Zweitkorrekturen der Klausuren soll die Ausnahme sein.

    Sollten die Schulschließungen und die Infektionsrisiken weiterhin anhalten, dann sollen die Prüfungen unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Die Plätze bei den Prüfungen sollen mit zwei Metern Abstand aufgestellt werden. Die Räume und auch die WC sollen unmittelbar vor Beginn der Prüfung gründlich gereinigt werden. In den Räumen steht auch Hand-Desinfektionsmittel bereit. Die Prüfungen an den einzelnen Tagen beginnen jeweils 15 Minuten zeitversetzt um ein Aufeinandertreffen der Schüler möglichst zu vermeiden. Zusätzlich werden Schulbehörde und Schulen besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen, um den Infektionsschutz zu sichern.

    Diese und weitere Erleichterungen gelten auch dann, wenn die Schulschließungen vor den Abiturprüfungen aufgehoben werden.

  • Alexander-von-Humboldt-Gymnasium zum dritten Mal als mint-freundliche Schule ausgezeichnet

    Wilstorf. Das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (AvH) ist kürzlich bereits zum dritten Mal für seine MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Rahmen einer Festveranstaltung im Albert-Schweitzer- Gymnasium ausgezeichnet worden. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

    Die Ehrung wurde von Senator Ties Rabe vorgenommen. Die »MINT- freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt.

    Die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Sie will für Mint-Berufe, Mint-Studiengänge und Mint-Ausbildungen werben und eine mathematisch-naturwissenschaftliche Karriere fördern. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen!« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

  • Auszeichnung für Nachwuchsdesigner - Verein „Gewalt überwinden“ kürte Sieger des Plakatwettbewerbs

    Buchholz. Gewalt bleibt nicht in der Familie. Sie wirkt sich auf alle Bereiche unserer Gesellschaft aus, prägt und schädigt sie und wird wieder zum Nährboden für neue Gewalt. Ihr hässliches Gesicht zeigt sie in vielen Varianten. Das reicht von häuslicher Gewalt bis hin zum Mobbing auf dem Schulhof oder im Internet. Grund genug für den Verein Gewalt überwinden e.V., einen Plakatwettbewerb zum Thema auszuschreiben. Eingeladen waren weiterführende Schulen im Landkreis Harburg. Die Gewinner wurden jetzt in der Bibliothek des Albert-Einstein-Gymnasiums in Buchholz gekürt.

    Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Jahrgänge. Einzige Vorgabe: Die Nachwuchsdesigner mussten mehrere Textbausteine wie zum Beispiel „Friedliches Zusammenleben – Leben ohne Gewalt“ oder „Kommunikation statt Konfrontation“, außerdem das Logo des Vereins Gewalt überwinden, auf ihren Plakaten unterbringen. Kunstlehrer Jürgen Gollmann lobte die Kreativität und die „raffinierten Gedankengänge“ der Mädchen und Jungen. Dr. Theo Fründt, Vorstandsmitglied des Vereins Gewalt überwinden, war begeistert davon, welche technischen Möglichkeiten, wie digitale Bildbearbeitung oder Grafikprogramme den Schülerinnen und Schülern heute zur Verfügung stünden. „Zu meiner Zeit wurde der Kunstunterricht noch mit Tuschkasten und Wachsmalstift gestaltet“, berichtet er lächelnd.

    „Dass die drei Erstplatzierten alle Mitglieder in meinem Kurs 'Begabtenförderung und digitale Bildbearbeitung' sind, ist reiner Zufall“, versichert Kunstlehrerin Wiebke Müller vom Buchholzer Albert-Einstein-Gymnasium. In ihrem Kurs vermittelt sie den jungen Designern unter anderem Perspektiven, Bildkompositionen und die optimale Schriftwahl für das jeweilige Layout.

    Die 14-jährige Madlen Vita freute sich über einen tollen 3. Platz für ihren Entwurf „Lasst Euch nicht klein machen“, der gleichaltrige Can Röklab war leider krank und konnte seine Urkunde für den 2. Platz nicht persönlich entgegennehmen. Das pinkfarbene Plakat von Matti Westermann fällt sofort ins Auge, beeindruckte die fünfköpfige Jury mit einer klaren Aufteilung, dem perfekten „Goldenen Schnitt“ und der visionären Botschaft „Leben ohne Gewalt“. Verdient wurde dieser spannende Entwurf mit dem 1. Platz gekürt.

    Was hat die Wettbewerbsteilnehmer bei ihrer Arbeit inspiriert? „In meinem persönlichen Umfeld habe ich schon von häuslicher Gewalt gehört“, berichtet ein Schüler. Die Gesellschaft muss sich mit diesem Themen auseinandersetzen und dürfe es nicht unter den Tisch kehren, waren sich die Schülerinnen und Schüler einig. „Ich verabscheue Gewalt in jeder Form, deshalb wollte ich auch unbedingt bei dem Plakatwettbewerb mitmachen“, erzählt Sieger Matti Westermann. Ganz genau wisse er noch nicht, wohin ihn sein beruflicher Weg führen wird. Eine Karriere als Grafikdesigner hält der 14-Jährige aber nicht für ausgeschlossen.

    Das Siegerplakat wird jetzt in allen Schulen, Rathäusern und Verwaltungen im Landkreis Harburg aufgehängt. Das Preisgeld von insgesamt 600 Euro wollen die Schülerinnen und Schüler in Grafiktablets für ihren Kurs investieren. „Mit etwas Glück bleibt noch etwas Geld übrig, für einen Bummel über den Weihnachtsmarkt“, freut sich Kunstlehrerin Wiebke Müller.

    Info: Im Verein Gewalt überwinden e.V. haben sich Einzelpersonen, Politiker, Gleichstellungsbeauftragte sowie Vertreter aus Kommunen des Landkreises, der Kirche, Frauenhäuser und der Polizei zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Der Verein unterstützt Frauenhäuser, Beratungsstellen, den Hilfsfond für Opfer häuslicher Gewalt und Gewaltpräventionsmaßnahmen an Schulen.

  • Bertini-Preis: Zwei Harburger und eine Wilhelmsburger Schule unter den Preisträgern

    Harburg/Wilhelmsburg. Zum 24. Mal werden Jugendliche in Hamburg am 27. Januar, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, mit dem Bertini-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird an insgesamt 73 Jugendliche verliehen, die sich im Rahmen von vier Projekten auf Spurensuche nach vergangenem Unrecht begeben haben und für ein gleichberechtigtes Miteinander eingetreten sind. Zu den Preisträgern gehören auch Absolventen von drei Schulen aus Wilhelmsburg, Heimfeld und Wilstorf.

    Der BERTINI-Preis 2021 geht an folgende Projekte:

    • „Wir geben EUCH nicht ab!“ ist eine Kampagne von Schülerinnen und Schülern aus der Wilhelmsburger Nelson-Mandela-Schule, die sich mit unterschiedlichsten Interventionsformen in der Öffentlichkeit gegen die drohende Abschiebung einer Mitschülerin engagieren.

    • „Child Survivor Marione Ingram“ ist ein Begegnungs- und Kooperationsprojekt von Schülerinnen und Schülern des Heimfelder Friedrich-Ebert-Gymnasiums mit der Holocaust-Überlebenden Marione Ingram. Im Rahmen dieses Projekts entstanden mehrere Theaterszenen und eine kommentierte Schulausgabe des Buchs „Kriegskind – eine jüdische Kindheit in Hamburg".

    • „Menschsein ist eine Entscheidung – Du hast die Wahl!“ ist ein Theaterprojekt von Schülerinnen und Schülern des Wilstorfer Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums, das in exemplarischen Szenen rassistisch motivierte Gewalttaten aus der jüngsten Vergangenheit auf die Bühne bringt.

     

    Der Name des Preises geht zurück auf den Roman „Die Bertinis“, in dem der Hamburger Schriftsteller Ralph Giordano das Schicksal seiner Familie und das Verhalten ihrer Hamburger Mitbürgerinnen und Mitbürger während der Verfolgung in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur schildert. Der Roman geißelt die Ausgrenzung, Verfolgung und Erniedrigung, die viele Hamburger in jener Zeit erlitten, und er beschreibt Menschen, die damals wegschauten, das Unrecht duldeten oder unterstützten. Er würdigt aber auch jene, die Zivilcourage bewiesen und ihren verfolgten Mitbürgerinnen und Mitbürgern – oft unter Einsatz des eigenen Lebens – geholfen haben. 

    Anknüpfend daran will der Bertini-Preis Projekte fördern, die sich im Rahmen von Unterricht, Arbeitsgemeinschaften, Jugendgruppen oder in der Freizeit gegen Ausgrenzung von Menschen in Hamburg wenden, die Erinnerungsarbeit leisten und Spuren vergangener Unmenschlichkeit in Hamburg sichtbar machen, und er will junge Menschen würdigen, die ungeachtet der persönlichen Folgen couragiert eingegriffen haben, um Unrecht, Ausgrenzung und Gewalt von Menschen gegen Menschen in Hamburg zu verhindern.

    Aufgrund der Pandemie kann die Preisverleihung abermals nicht am 27. Januar im Ernst Deutsch Theater stattfinden. Neuer Termin ist ein ebenfalls geschichtsträchtiger Tag. Die Verleihung findet am Sonntag, 8. Mai 2022, dem Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, statt. 

  • Buchholz: Schüler demonstrieren Donnerstag auf dem Peets Hoff gegen den Krieg

    Buchholz.Der morgige Donnerstag steht ganz im Zeichen von Friedensmärschen und Kundgebungen gegen den Krieg und für den Frieden in der Ukraine: So startet am 10. März um 10 Uhr auf dem Peets Hoff eine Kundgebung der Schulen vom Schulzentrum I und der Waldschule. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten bereits um 9 Uhr in der Straße An Boerns Soll und gehen von dort über die Straßen Buenser Weg, Am Radeland, Kirchenstraße, Lindenstraße zum Peets Hoff. Parallel laufen die Schülerinnen und Schüler der Waldschule über Parkstraße, Friedhofstraße, Breite Straße, Poststraße zum Peets Hoff. Die Kundgebung endet um 10.30 Uhr.

    Das ist sozusagen das Signal für die Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums II für den Aufbruch. Im Sprötzer Weg macht sich der Schülerumzug über die Straßen Am Kattenberge, Grenzweg, Heidkoppel, Rehkamp, In den Bergen, Königsberger Straße, Heinrichstraße, Neue Straße, Lindenstraße, Poststraße auf den Weg zum Peets Hoff. Die zweite Kundgebung des Tages soll um 11.30 Uhr beginnen und um 12 Uhr enden. Während der Friedensmärsche kann es auf den betroffenen Straßen zu Behinderungen kommen. Dafür bittet die Stadt um Verständnis.

  • Bürgerbegehren „Yes We Swim“ für eine weitere Schwimmhalle in Harburg gestartet

    Harburg. Die Zahlen sind alarmierend: 59 Prozent der zehnjährigen Kinder sind laut einer Studie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Hannover keine sicheren Schwimmer. Die Gründe dafür liegen nicht nur im familiären Bereich, sondern auch in der Schule. Während bei den über 60-jährigen noch 56 Prozent in der Grundschule das Schwimmen lernten, sind es bei den 14-29jährigen nur noch 36 Prozent. Mittlerweile haben laut der Studie nur noch 25 Prozent der Grundschulen einen Zugang zu einem Bad.

    In Hamburg gibt es Schwimmunterricht nur jeweils ein halbes Jahr in Jahrgang 3 und 4. Wer danach kein Jugendschwimmabzeichen hat, für den hält das System keine systematische Hilfe mehr bereit. „Als sicherer Schwimmer kann nur gelten, wer die Disziplinen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze sicher beherrscht. Alle Experten, Sportwissenschaftler und unsere Ausbilder sind sich einig, dass die Prüfungsanforderungen des Seepferdchens dafür zu gering sind“, so Achim Haag, Vizepräsident der DLRG.

    Diese Zahlen schlagen sich auch in einer traurigen Statistik nieder: 2016 stieg die Zahl der Ertrunkenen in Deutschland laut DLRG auf ein Zehnjahreshoch. Dramatisch ist der Anstieg bei den Kindern: Die Zahl der ertrunkenen Kinder bis 15 Jahre verdoppelte sich 2016 von 25 auf 46 nahezu. Bei den Badeunfällen ohne Todesfolge sieht es noch schlechter aus.

    Bürgerbegehren möchte ein weiteres Schwimmangebot in Harburg

    Auch in Harburg ist die Situation nicht akzeptabel – findet die Initiative „Yes We Swim“, die nun mit einem Bürgerbegehren ein weiteres Schwimmangebot in Harburg fordert. Zu einer geeigneten Schwimmhalle gehören laut den Initiatoren eine 25 Meter-Bahn, ausreichende Wassertiefe (5 Meter), Startblöcke, ein Sprungturm mit mindestens einem 1 Meter- und einem 3-Meter-Brett sowie hygienische und für (Vor-)Schulklassen ausgerichtete Umkleiden und Sanitäreinrichtungen. „Diese Voraussetzung bietet das MidSommerland-Bad nicht. Und umliegende Bäder sind schwer erreichbar, überlastet oder erst gar nicht ausreichend ausgestattet“, so die Initiative.

    Auch seien die Schwimmkurse in Harburg und Umgebung für Nichtschwimmer schon über Jahre hinaus ausgebucht. Dabei lautet die allgemeine Empfehlung, die Kinder mit spätestens drei Jahren für einen Schwimmkurs anzumelden.

    Bürgerbegehren läuft gut an

    Das Logo der Initiative entwarf Evelyn Remboldt, Schüöerin an der Katholischen Schule Harburg.
    Das Logo der Initiative entwarf Evelyn Remboldt, Schüöerin an der Katholischen Schule Harburg.

    Seit 2. Oktober wird gesammelt. So zum Beispiel am Samstag an der Ecke Sand/Hölertwiete. Und das erfolgreich: „Trotz des schlechten Wetters haben wir in zwei Stunden gut 500 Unterschriften gesammelt“, freute sich Mitinitiatorin Luiza Raguse. Nicht verwunderlich, denn eine weiteres Schwimmangebot ist auch aus weiteren Gründen erforderlich. Schließlich soll die Zahl der Einwohner im Bezirk in den nächsten Jahren deutlich wachsen.

    Bis zum 1. April 2018 hat die Initiative nun Zeit die erforderlichen 3.680 Unterschriften zu sammeln. Allerdings: Ein erfolgreiches Bürgerbegehren oder gar ein Bürgerentscheid ist für das Bezirksamt nicht bindend. Es hat lediglich den Charakter einer Empfehlung an die zuständige Fachbehörde.

    SPD-Fraktionschef Heimath: Zumutbar nach Wilhelmsburg oder Neugraben zu fahren

    Aufgrund des Themas rechnet man aber mit deutlich mehr – um die 10.000. Und das mag ja auch genügend Druck auf die Politik ausüben, eine solche Schwimmmöglichkeit zu schaffen. Dieser Druck scheint auch nötig zu sein, wollen die Initiatoren Erfolg haben. Denn Harburgs SPD- Fraktionschef Jürgen Heimath hat dem Anliegen schon mehr oder weniger eine Absage erteilt. „Das Problem der Schwimmausbildung von Kindern begleitet uns schon länger“, so Heimath gegenüber besser-im-blick.

    Es sei zwar nicht perfekt, aber „seitens der Schule zumutbar nach Wilhelmsburg oder Neugraben zu fahren.“ Die Situation der Kinder sei zwar verbesserungsbedürftig, das könne aber auch mit einem Ausbau der MidSommerland geschehen. „Die Schule muss dafür sorgen, dass der Schwimmunterricht ausreichend stattfindet“, sieht Heimath die Verantwortung für die Rahmenbedingungen nicht bei der Politik, sondern bei den Schulen und der Behörde.

    Wer unterschreiben oder gar selbst sammeln möchte, der kann sich die Unterschriftenliste als PDF hier herunterladen.

  • Corona | Hamburg verlängert Schließung von Schulen und Kitas bis 19. April

    Hamburg/Harburg. Um die Corona-Epidemie einzudämmen – bzw. um sie in die Länge zu ziehen und Zeit zu gewinnen, Stichwort: Flatten the curve – hat der Hamburger Senat beschlossen, die Schließung der Schulen, Kitas und der Kindertagespflege bis zum 19. April zu verlängern. Es gibt auch weiterhin eine Notbetreuung. Rückkehrern aus Risikogebieten ist – egal ob mit oder ohne Symptome – 14 Tage lang nach Rückkehr nicht erlaubt, eine Schule oder eine Kita zu betreten.

    Für den Zeitraum, für den der Senat die Einschränkungen der Kita-Regelversorgung ausgesprochen hat, entfallen die Elternbeiträge zur Kita-Betreuung und in der Betreuung der Schulen vollständig.

  • Corona-Maßnahmen: Zusätzliche Busse, größere Fahrzeuge, Entzerrung des Unterrichtsbeginns

    Landkreis Harburg. Der Landkreis Harburg hat seine bereits seit Wiedereröffnung der Schulen nach dem Lockdown in der ersten Corona-Pandemiephase begonnenen und nach den Sommerferien verstärkten Maßnahmen für einen möglichst pandemiegerechten Schülerverkehr nochmals intensiviert. Damit folgt der Landkreis einem Beschluss des Kreistags und den Wünschen von Eltern und Schülerinnen und Schülern, angesichts der Corona-Pandemie mehr Platz in den Bussen zu bieten. Seit Ende der Herbstferien am vergangenen Montag sind sechs weitere, von Reisebusunternehmen angemietete Busse im Schülerverkehr im Einsatz. Ab dem 2. November sorgt noch zusätzlich ein siebter angemieteter Reisebus für weitere Entlastung.

    Eine Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern ist jedoch weiter nicht möglich. Die Schülerinnen und Schüler sind weiter dazu verpflichtet, sich in den Bussen strikt an die Maskenpflicht zu halten. Der Landkreis wird die Wirkung der aktuellen Maßnahmen beobachten. Auch laufen derzeit erneut Gespräche mit den Schulen im Landkreis Harburg mit dem Ziel, durch eine Anpassung der Stundenpläne eine Entzerrung von Unterrichtsbeginn und –ende zu erreichen, und dadurch die räumliche Situation in den Schulbussen weiter zu entlasten.

    Für den Einsatz der zusätzlichen Busse hat sich der Landkreis Harburg daran orientiert, wo die Busse aktuell am stärksten ausgelastet sind. Die zusätzlichen Busse fahren auf den Linien 4405 (Winsen, Marschacht-SZ Bürgerweide, und SZ Roydorf-Marschacht), 4631 (Holm-Seppensen – SZ I Buchholz, Linie 4630 (Jesteburg-Buchholz SZ I, Buchholz SZ II - Jesteburg), 4620 (Dibbersen-SZ I Buchholz), 4623 (Hollenstedt-Buchholz SZ II, Buchholz - Hollenstedt), 4615 (Egestorf – Salzhausen; Salzhausen – Hanstedt) und ab dem 02. November auf der Linie 4611 (Marxen - GS Brackel).

    Außerdem werden weitere Linien durch zusätzliche Fahrten und den Einsatz von Gelenkbussen verstärkt. Die Kreisverwaltung ist davon überzeugt, dass diese Maßnahmen besonders nachgefragte Linien entlastet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Schule, ÖPNV & Sport werden die Situation in den Schulbussen weiterhin engmaschig beobachten und bei Bedarf weitere Fahrplanänderungen umsetzen.

    Im Landkreis Harburg nutzen rund 11.100 der insgesamt rund 29.000 Schülerinnen und Schüler die derzeit rund 170 Fahrzeuge der durch den Landkreis Harburg organisierten Schülerbeförderung um ihre Schulen zu erreichen.

  • Das Planspiel Börse der Sparkasse Harburg-Buxtehude startet in die nächste Runde

    Harburg. Schon seit 38 Jahren überzeugt das Planspiel Börse der Sparkassen als spannendes Online-Lernspiel für Schüler, Studenten und Börseninteressierte. So kann auch in Corona-Zeiten im komplett digital durchführbaren Planspiel die Welt der Börse spielerisch und trotzdem realitätsnah erkundet werden – egal, ob in der Schule, von unterwegs oder von Zuhause. Am 30. September startete der aktuelle Wettbewerb. Mehr als 20 weiterführende Schulen haben sich auch bei der aktuellen Spielrunde der Sparkasse Harburg-Buxtehude schon wieder angemeldet. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind wieder einige neue Schulen dazugekommen, aber auch die Siegerschulen des vergangenen Jahres gehen erneut an den Start: Die Estetalschule Hollenstedt entschied 2019 die Gesamtwertung für sich, das Gymnasium Tostedt gewann die Nachhaltigkeitswertung.

    Jungen Leuten schon frühzeitig ein erstes Verständnis für den Aktienmarkt und das Börsengeschehen zu vermitteln und ein Gefühl für nachhaltiges Wirtschaften zu schaffen – genau hier setzt die Sparkasse Harburg-Buxtehude mit dem Planspiel Börse an. Gemeinsam mit den weiterführenden Schulen im Hamburger Süden bietet die Sparkasse Schülerinnen und Schülern ab der 10. Klasse die Möglichkeit, sich als „Börsenmanager“ zu beweisen. „Unsere Erfahrungen mit dem Planspiel Börse in den vergangenen Jahren sind sehr gut. Das Interesse der Schulen ist hoch, die Schüler sind engagiert und gewissenhaft bei der Sache. Und die Lehrer integrieren das Planspiel gerne in ihren Unterricht, zum Beispiel in den Fächern Wirtschaft, Mathe oder Politik“, weiß Uwe Engel, Leiter des Beratungscenters Buxtehude.

    Elf Wochen lang können die Teilnehmer risikolos die Marktmechanismen des Börsenhandels kennenlernen. Dazu eröffnen die Teams Depots mit einem virtuellen Startguthaben. Alle Orders werden per Permanentabrechnung mit realen Börsenkursen abgerechnet. Doch nicht nur der Gewinn zählt. Das Planspiel Börse will die Teilnehmer auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld sensibilisieren. Deshalb gibt es zusätzlich zur Depotgesamtwertung eine separate Nachhaltigkeitsbewertung mit eigenem Ranking. Dabei werden Aktien von Unternehmen, die im hinterlegten Nachhaltigkeitsindex gelistet sind, in der Wertpapierliste speziell gekennzeichnet.



    So kann gezielt auf Nachhaltigkeit gesetzt werden. Die Erträge mit diesen Wertpapieren werden addiert und im Ranking abgetragen. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude begleitet die teilnehmenden Schulen, indem sie Betreuer aus den jeweiligen Beratungscentern zur Verfügung stellt, die den Schülergruppen bei Bedarf beratend und unterstützend zur Seite stehen. Darüberhinaus erhalten die besten Teams und Schulen aus der Region attraktive Geldpreise im Gesamtwert von mehr als 2.500 Euro. Die bundesweit besten Schüler- und Studententeams in der Depotgesamtwertung sowie in der Nachhaltigkeitswertung werden zur exklusiven Planspiel-Börse-Gala mit mehrtägigem Rahmenprogramm im Frühjahr 2021 nach Frankfurt am Main eingeladen. Außerdem gewinnen die betreuenden Schulen einen erlebnisreichen Aktionstag zur finanziellen Bildung.

    Kurzentschlossene können noch einsteigen: Die Teilnahme am Planspiel Börse ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zur Spielmitte am 11. November möglich. Spielende ist der 9. Dezember. Lehrer und Schüler, die noch teilnehmen möchten, erhalten weitere Informationen bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Ihr Ansprechpartner ist Thorsten Sundermann (Telefon: 0 40/766 91 20 36, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Nähere Informationen zum Planspiel Börse finden Sie unter www.planspiel-boerse.desowie auf den Social-Media-Kanälenwww.instagram.com/planspielboerse/ oder www.facebook.com/planspielboerse. Hier gibt es neben aktuellen Informationen zum Spiel und zum Börsengeschehenauch Tipps und Infos von Finanzbloggern, unter anderem von der FinanzbloggerinHava Misimi.

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