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Schule

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  • FiFa-Leichtathleten aus Fischbek genossen das Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia"

    Fischbek/Berlin. Es war eine ganz besondere Fahrt in die Hauptstadt Berlin. Und dies nicht nur, weil sich die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg erstmals in der so erfolgreichen Sporthistorie der Schule gleich mit drei Leichtathletik-Teams für das große Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" qualifiziert hatte, sondern weil der bundesweite Schulwettbewerb in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feierte. Da ließ es sich selbst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr der Veranstaltung nicht nehmen, die etwa 4500 angereisten Sportler aus den 16 Bundesländern bei der Eröffnungsfeier im Berliner Olympiastadion zu begrüßen.

    Zuvor waren diese in olympischer Tradition vor rund 4000 Grundschülern aus Berlin und Brandenburg ins Stadion einmarschiert. Aber nicht nur die Grundschüler, auch viele ehemalige Sportler saßen zusammen mit dem Bundespräsidenten auf der Tribüne. Beachvolleyballer Jonas Reckermann, Hochspringerin Heike Henkel, Schwimmstar Britta Steffen und viele weitere waren gekommen. Sie alle eint nicht nur das olympische Gold, sie alle begannen ihre sportliche Laufbahn bei `Jugend trainiert für Olympia` in Berlin. Was 1969 mit den Sportarten Schwimmen und Leichtathletik begann, ist heute der größte Schulsportwettbewerb der Welt mit Wettkämpfen in 26 Sportarten.

    Direkt nach der Eröffnungsfeier stürmten die Leichtathleten auf die blaue Bahn des Olympiastadions, während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fleißig Fotos mit den Schülern machte und sich mit ihnen über ihre sportlichen Ambitionen unterhielt. Auch die WK III-Mädchen (Jahrgänge 2004-2007) mussten sich auf ihre bevorstehenden Wettkämpfe gegen die 15 Landessieger bei dieser deutschen Meisterschaft der Schulen vorbereiten.

    Nach den sieben Disziplinen, in denen immer zwei der drei angetretenen Athleten in die Teamwertung aufgenommen werden, belegte die Harburger Vertretung Rang 14. „Ein achtbares Ergebnis mit zwei neuen Schulrekorden“, urteilte Trainer Marcus Jung. „Gegen die Übermacht der ostdeutschen Bundesländer sind wir aber nach wie vor chancenlos.“ Die machten die Sieger auch in diesem Jahr wieder unter sich aus. Aber auch die westdeutschen Schulen zeigten gute Leistungen. „Der Sprung unter die Top-Ten ist schwierig für uns. Das hat man heute gesehen, auch wenn es den Jungen im Vorjahr mit Rang neun gelang“, sagte Jung weiter.

    Das stellte sich auch am nächsten Tag in der WK II (Jahrgänge 2002 – 2005) heraus. Dort vertraten die FiFa-Sportler Hamburg bei den Jungen und Mädchen. Für beide Teams aber galt vor allem der olympische Gedanke. Die Mädchen beendeten den Wettkampf am Ende auf Rang 15, die Jungen erreichten den 14. Platz.

    Was trotz möglicherweise mancher sportlicher Enttäuschung bleibt, sind Erinnerungen an eine grandiose Eröffnungsfeier und spannende Wettkämpfe im Olympiastadion sowie eine tolle Schlussfeier mit anschließender Party in der Max-Schmeling-Halle mit allen Sportlern dieses Bundesfinals. Das alles macht "Jugend trainiert für Olympia" zu einem Sprungbrett in den Spitzensport und zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer.

     

  • Aktionstage „Plant for Planet“ in der Marmstorfer Schule

    Marmstorf. In der vergangenen Woche haben Schüler der Klassen 2a und 2b sowie einige Drittklässler der Schule Marmstorf in ihrem Schulbiotop mit tatkräftiger Elternhilfe verschiedene Pflanz- und Bauaktionen für den Naturschutz und das Klima durchgeführt. Im Schulwäldchen wurden Wege wieder freigeräumt, die Totholzhecke zum Schutz der Vögel und Kleinsäuger wieder aufgeschichtet, Müll gesammelt und das erste Wintervogelfutter wurde aufgehängt.

    Dank der großzügigen Unterstützung von Dehner Marmstorf, Raiffeisen Nenndorf und Edeka Meyer in Nenndorf konnten verschiedene Wildpflanzen für den aktiven Naturschutz und zahlreiche Bäumchen zur Unterstützung des Klimas gepflanzt werden. Außerdem wurden die Zäune zur nachhaltigen Sicherung der grünen Schutzinseln im Schulbiotop wieder instand gesetzt.

    Das Schulbiotop ist aufgeteilt in Spielbereiche und grüne Schutzinseln, die von Patenklassen betreut und gepflegt werden. In den kommenden Wochen sind etliche weitere Aktionen im Schulbiotop geplant.

     

  • "Expedition auf die Kanaren" in der Falkenberghalle

    Neugraben-Fischbek. Das Oberstufenprofil „Natur und Umwelt“ der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg berichtet am Donnerstag, 6. April, ab 19 Uhr in der Falkenberghalle, Heidrand 5, in Neugraben im Rahmen der Vortragsreihe über eine Expedition auf die Kanarischen Inseln. Der Titel der rund 90-minütigen Veranstaltung ist „Ruta de los quimicos – Expedition auf die Kanaren“. Diese beinhaltet die Erlebnisse der Reisegruppe während der Studienfahrt sowie Informationen zu interessanten naturräumlichen Gegebenheiten der Kanaren. In der Pause werden erfrischende Getränke und weitere kleine Köstlichkeiten angeboten.

  • "Solidarität mit der Ida-Ehre-Schule": Harburger Berufsschüler protestieren gegen AfD-Beteiligung an Europawahl-Veranstaltung

    Harburg. Rund 70 Schülerinnen und Schüler protestierten heute vor der Berufsschule Göhlbachtal gegen die AfD. Anlass war eine Veranstaltung zur Europawahl in der Mensa der Schule, zu der Vertreter der im Europaparlament sitzenden Parteien eingeladen waren – darunter auch die AfD.

    „AFD an unserer Schule? Nein Danke!“ hieß es auf einem Flugblatt, dass die Schülerinnen und Schüler vor der Schule verteilten. Weiterhin wandten sie sich gegen eine rassistische Argumentationsweise der AfD bezüglich der Einwanderer, die Forderung der Partei den Mindestlohn abzuschaffen und gegen das von der AfD geschaffene Internetportal zur Denunziation „AfD-kritischer Lehrer*innen“. Am Beispiel der Ida-Ehre-Schule zeige sich, wie die AfD versuche, Schülerinnen und Schüler, die sich gegen Rassismus engagierten, mundtot zu machen. Damit sorge die AfD auch, dass die Ida-Ehe-Schule „ins Visier einer mutmaßlich rechtsradikalen Bombendrohung“ geraten sei. Auch auf Transparenten erklärten die Schülerinnen und Schüler ihre Solidarität mit der Ida-Ehre-Schule und forderten „Keine Bühne für die AfD“.

  • „Vive l‘amité franco-allemande“ - Schülergruppe aus Frankreich besuchte erneut Seevetal

    Hittfeld. „Bienvenue und Willkommen“ – in Seevetal wird weiter die deutsch-französische Freundschaft gelebt: Rund 30 französische Schülerinnen und Schüler besuchten bis zum 2. Mai auf Einladung des Gymnasiums Hittfeld die Gemeinde Seevetal. Verwaltungsvize Dirk ter Horst hieß die Schülergruppe mit ihren deutschen Gastgeberinnen und Gastgebern jetzt im Rathaus der Gemeinde Seevetal willkommen.

    Der interkulturelle Austausch zwischen dem Hittfelder Gymnasium und dem Cité Scolaire der südfranzösischen Stadt Marmande läuft inzwischen erfolgreich seit mehr als 30 Jahren. Für die französischen Gäste wurde ein vielfältiges Programm zusammengestellt. In Hamburg besuchten die Gäste unter anderem die Kunsthalle und die Plaza der Elbphilharmonie. Außer gemeinsamen Schulbesuchen fuhren die französischen Schüler Zeit nach St. Peter-Ording und entdeckten dort das Multimar-Wattenforum. Außerdem stand ein Ausflug nach Lübeck auf dem Programm.

    Die Besucher aus dem Lot-et-Garonne nehmen viele neue Eindrücke, Freundschaften und Spracherfahrung mit nach Hause. Die Betreuung des Austausches lag auf deutscher Seite in den Händen der Gymnasial-Lehrerin Bettina Kühl. Begleitet wurde Sie durch Schulleiter Stefan Weinreich. Die französische Gruppe wurde erneut angeführt von Geneviève Larrivière, die seit 2000 Leiterin des Austausches ist. Begleitet wurde sie von der Schulleiterin Marie-Charlotte Bouthier, Fabienne Geoffroy und Tarik Fourkane.

  • 100 #Webcoaches an Schulen im Landkreis Harburg

    Hittfeld/Buchholz/Nenndorf. Ein Erfolgsmodell feiert Jubiläum: An Schulen im Landkreis Harburg wurden in den vergangenen vier Jahren bereits 100 #Webcoaches ausgebildet. Die #Webcoaches sind Schülerinnen und Schüler, die jüngere Mitschüler bei Fragen und Sorgen im Umgang mit digitalen Medien beraten.

    Im Landkreis Harburg haben Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen die Möglichkeit, sich zum #Webcoach ausbilden zu lassen. Die mehrtägige Ausbildung findet in Zusammenarbeit der Reso-Fabrik e.V. und der Polizeiinspektion Harburg statt. Sie beginnt damit, dass diese das eigene Nutzungsverhalten digitaler Medien reflektieren und sich der Faszination und Gefahren von Onlinespielen und sozialen Netzwerken bewusst werden.

    Häufige Beratungsinhalte werden vor dem Hintergrund der Regelungen zu Datenschutz, Urheberecht und dem Recht am eigenen Bild betrachtet. In einem Kommunikationstraining wird geprobt, in welcher Weise diese Erkenntnisse gut in die vertrauliche Beratung von Mitschülerinnen und Mitschülern eingebracht werden können.

    Im Anschluss beraten sie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler auf Augenhöhe und vertraulich zu Themen wie Cybermobbing, Privatsphäre im Netz, soziale Netzwerke und Kriminalität im Netz. Dabei orientieren sie sich auch an den Anliegen der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern. Im Vordergrund stehen besonders die Interessen und Fragen der Schülerinnen und Schüler.

    Die #Webcoaches sind fest in der Schulkultur verankert. Sie gehen regelmäßig in die Klassen und erörtern mit den jüngeren Mitschülern, wie man beispielsweise gute Regeln für den Klassen-Chat aufstellt. Sie bieten in Sprechstunden in den Pausen auch vertrauliche Beratungen für Einzelne an. Die #Webcoaches werden auch in Elternabende eingebunden.

    "Die Erfahrung zeigt, dass die Hemmschwelle niedrig ist, sich bei kompetenten Mitschülern Hilfe zu suchen, ähnlich wie bei Streitschlichtern bzw. Konfliktlotsen", so Carsten Bünger, der als Beauftragter für Jugendsachen der Polizei im Landkreis Harburg Teile der Ausbildung übernommen hat. Silke Scheiderer trägt als Sozialpädagogin des Jugendhilfeträgers Reso-Fabrik den Hauptteil der Ausbildung und ergänzt: "Die Beratung von Jugendlichen durch Jugendliche auf Augenhöhe hat den Vorteil, dass diese nicht den moralischen Zeigefinger heben"Digiale Unfälle" gehören in der Altersgruppe zum Alltag, entsprechend alltagsnah werden auch die Lösungen gesucht".

    Wichtig bei dem Projekt ist, dass eine schulische Fachkraft die Verantwortung übernimmt und alltägliche Begleitung der Webcoaches übernimmt. Am Gymnasium Hittfeld steht Oberstudienrat Roman Rathje den aktuell knapp 60 #Webcoaches zur Seite. An der Oberschule Rosengarten sowie am Gymnasium am Kattenberge sind weitere 32 #Webcoaches aktiv. In der Estetalschule Hollenstedt und in der Waldschule Buchholz befinden sich aktuell rund 30 Schülerinnen und Schüler in der Ausbildung zum #Webcoach.

  • Abi-Prüfungen in Hamburg um fünf Tage verschoben

    Harburg/Hamburg. Die Abi-Prüfungen der rund 27.000 Abiturienten in Hamburg sollen noch in diesem Schuljahr stattfinden und nicht aufgrund der Corona-Epidemie darüber hinaus verschoben werden – soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist. Dies gab Schulsenator Ties Rabe auf der heutigen Landespressekonferenz bekannt.

    Die Schulbehörde in Hamburg hat nun genauere Pläne für das anstehende Abi. Die schriftlichen Prüfungen sollen um fünf Tage verschoben werden und wie im Nachbarland Schleswig-Holstein am 21. April beginnen und bis zum 6. Mai gehen. So soll den Schülern mehr Zeit für die Vorbereitung gegeben werden. Zudem wird es gut dreimal so viele Nachholtermine geben - statt der üblichen fünf werden es 16 sein (elf im Mai und fünf im Juni). Damit möchte die Behörde der gesundheitlichen Lage Rechnung tragen. Auch die Lehrer sollen entlastet werden: Eine Zweitkorrekturen der Klausuren soll die Ausnahme sein.

    Sollten die Schulschließungen und die Infektionsrisiken weiterhin anhalten, dann sollen die Prüfungen unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Die Plätze bei den Prüfungen sollen mit zwei Metern Abstand aufgestellt werden. Die Räume und auch die WC sollen unmittelbar vor Beginn der Prüfung gründlich gereinigt werden. In den Räumen steht auch Hand-Desinfektionsmittel bereit. Die Prüfungen an den einzelnen Tagen beginnen jeweils 15 Minuten zeitversetzt um ein Aufeinandertreffen der Schüler möglichst zu vermeiden. Zusätzlich werden Schulbehörde und Schulen besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen, um den Infektionsschutz zu sichern.

    Diese und weitere Erleichterungen gelten auch dann, wenn die Schulschließungen vor den Abiturprüfungen aufgehoben werden.

  • Alexander-von-Humboldt-Gymnasium zum dritten Mal als mint-freundliche Schule ausgezeichnet

    Wilstorf. Das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (AvH) ist kürzlich bereits zum dritten Mal für seine MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Rahmen einer Festveranstaltung im Albert-Schweitzer- Gymnasium ausgezeichnet worden. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

    Die Ehrung wurde von Senator Ties Rabe vorgenommen. Die »MINT- freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt.

    Die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Sie will für Mint-Berufe, Mint-Studiengänge und Mint-Ausbildungen werben und eine mathematisch-naturwissenschaftliche Karriere fördern. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen!« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

  • Auszeichnung für Nachwuchsdesigner - Verein „Gewalt überwinden“ kürte Sieger des Plakatwettbewerbs

    Buchholz. Gewalt bleibt nicht in der Familie. Sie wirkt sich auf alle Bereiche unserer Gesellschaft aus, prägt und schädigt sie und wird wieder zum Nährboden für neue Gewalt. Ihr hässliches Gesicht zeigt sie in vielen Varianten. Das reicht von häuslicher Gewalt bis hin zum Mobbing auf dem Schulhof oder im Internet. Grund genug für den Verein Gewalt überwinden e.V., einen Plakatwettbewerb zum Thema auszuschreiben. Eingeladen waren weiterführende Schulen im Landkreis Harburg. Die Gewinner wurden jetzt in der Bibliothek des Albert-Einstein-Gymnasiums in Buchholz gekürt.

    Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Jahrgänge. Einzige Vorgabe: Die Nachwuchsdesigner mussten mehrere Textbausteine wie zum Beispiel „Friedliches Zusammenleben – Leben ohne Gewalt“ oder „Kommunikation statt Konfrontation“, außerdem das Logo des Vereins Gewalt überwinden, auf ihren Plakaten unterbringen. Kunstlehrer Jürgen Gollmann lobte die Kreativität und die „raffinierten Gedankengänge“ der Mädchen und Jungen. Dr. Theo Fründt, Vorstandsmitglied des Vereins Gewalt überwinden, war begeistert davon, welche technischen Möglichkeiten, wie digitale Bildbearbeitung oder Grafikprogramme den Schülerinnen und Schülern heute zur Verfügung stünden. „Zu meiner Zeit wurde der Kunstunterricht noch mit Tuschkasten und Wachsmalstift gestaltet“, berichtet er lächelnd.

    „Dass die drei Erstplatzierten alle Mitglieder in meinem Kurs 'Begabtenförderung und digitale Bildbearbeitung' sind, ist reiner Zufall“, versichert Kunstlehrerin Wiebke Müller vom Buchholzer Albert-Einstein-Gymnasium. In ihrem Kurs vermittelt sie den jungen Designern unter anderem Perspektiven, Bildkompositionen und die optimale Schriftwahl für das jeweilige Layout.

    Die 14-jährige Madlen Vita freute sich über einen tollen 3. Platz für ihren Entwurf „Lasst Euch nicht klein machen“, der gleichaltrige Can Röklab war leider krank und konnte seine Urkunde für den 2. Platz nicht persönlich entgegennehmen. Das pinkfarbene Plakat von Matti Westermann fällt sofort ins Auge, beeindruckte die fünfköpfige Jury mit einer klaren Aufteilung, dem perfekten „Goldenen Schnitt“ und der visionären Botschaft „Leben ohne Gewalt“. Verdient wurde dieser spannende Entwurf mit dem 1. Platz gekürt.

    Was hat die Wettbewerbsteilnehmer bei ihrer Arbeit inspiriert? „In meinem persönlichen Umfeld habe ich schon von häuslicher Gewalt gehört“, berichtet ein Schüler. Die Gesellschaft muss sich mit diesem Themen auseinandersetzen und dürfe es nicht unter den Tisch kehren, waren sich die Schülerinnen und Schüler einig. „Ich verabscheue Gewalt in jeder Form, deshalb wollte ich auch unbedingt bei dem Plakatwettbewerb mitmachen“, erzählt Sieger Matti Westermann. Ganz genau wisse er noch nicht, wohin ihn sein beruflicher Weg führen wird. Eine Karriere als Grafikdesigner hält der 14-Jährige aber nicht für ausgeschlossen.

    Das Siegerplakat wird jetzt in allen Schulen, Rathäusern und Verwaltungen im Landkreis Harburg aufgehängt. Das Preisgeld von insgesamt 600 Euro wollen die Schülerinnen und Schüler in Grafiktablets für ihren Kurs investieren. „Mit etwas Glück bleibt noch etwas Geld übrig, für einen Bummel über den Weihnachtsmarkt“, freut sich Kunstlehrerin Wiebke Müller.

    Info: Im Verein Gewalt überwinden e.V. haben sich Einzelpersonen, Politiker, Gleichstellungsbeauftragte sowie Vertreter aus Kommunen des Landkreises, der Kirche, Frauenhäuser und der Polizei zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Der Verein unterstützt Frauenhäuser, Beratungsstellen, den Hilfsfond für Opfer häuslicher Gewalt und Gewaltpräventionsmaßnahmen an Schulen.

  • Bürgerbegehren „Yes We Swim“ für eine weitere Schwimmhalle in Harburg gestartet

    Harburg. Die Zahlen sind alarmierend: 59 Prozent der zehnjährigen Kinder sind laut einer Studie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Hannover keine sicheren Schwimmer. Die Gründe dafür liegen nicht nur im familiären Bereich, sondern auch in der Schule. Während bei den über 60-jährigen noch 56 Prozent in der Grundschule das Schwimmen lernten, sind es bei den 14-29jährigen nur noch 36 Prozent. Mittlerweile haben laut der Studie nur noch 25 Prozent der Grundschulen einen Zugang zu einem Bad.

    In Hamburg gibt es Schwimmunterricht nur jeweils ein halbes Jahr in Jahrgang 3 und 4. Wer danach kein Jugendschwimmabzeichen hat, für den hält das System keine systematische Hilfe mehr bereit. „Als sicherer Schwimmer kann nur gelten, wer die Disziplinen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze sicher beherrscht. Alle Experten, Sportwissenschaftler und unsere Ausbilder sind sich einig, dass die Prüfungsanforderungen des Seepferdchens dafür zu gering sind“, so Achim Haag, Vizepräsident der DLRG.

    Diese Zahlen schlagen sich auch in einer traurigen Statistik nieder: 2016 stieg die Zahl der Ertrunkenen in Deutschland laut DLRG auf ein Zehnjahreshoch. Dramatisch ist der Anstieg bei den Kindern: Die Zahl der ertrunkenen Kinder bis 15 Jahre verdoppelte sich 2016 von 25 auf 46 nahezu. Bei den Badeunfällen ohne Todesfolge sieht es noch schlechter aus.

    Bürgerbegehren möchte ein weiteres Schwimmangebot in Harburg

    Auch in Harburg ist die Situation nicht akzeptabel – findet die Initiative „Yes We Swim“, die nun mit einem Bürgerbegehren ein weiteres Schwimmangebot in Harburg fordert. Zu einer geeigneten Schwimmhalle gehören laut den Initiatoren eine 25 Meter-Bahn, ausreichende Wassertiefe (5 Meter), Startblöcke, ein Sprungturm mit mindestens einem 1 Meter- und einem 3-Meter-Brett sowie hygienische und für (Vor-)Schulklassen ausgerichtete Umkleiden und Sanitäreinrichtungen. „Diese Voraussetzung bietet das MidSommerland-Bad nicht. Und umliegende Bäder sind schwer erreichbar, überlastet oder erst gar nicht ausreichend ausgestattet“, so die Initiative.

    Auch seien die Schwimmkurse in Harburg und Umgebung für Nichtschwimmer schon über Jahre hinaus ausgebucht. Dabei lautet die allgemeine Empfehlung, die Kinder mit spätestens drei Jahren für einen Schwimmkurs anzumelden.

    Bürgerbegehren läuft gut an

    Das Logo der Initiative entwarf Evelyn Remboldt, Schüöerin an der Katholischen Schule Harburg.
    Das Logo der Initiative entwarf Evelyn Remboldt, Schüöerin an der Katholischen Schule Harburg.

    Seit 2. Oktober wird gesammelt. So zum Beispiel am Samstag an der Ecke Sand/Hölertwiete. Und das erfolgreich: „Trotz des schlechten Wetters haben wir in zwei Stunden gut 500 Unterschriften gesammelt“, freute sich Mitinitiatorin Luiza Raguse. Nicht verwunderlich, denn eine weiteres Schwimmangebot ist auch aus weiteren Gründen erforderlich. Schließlich soll die Zahl der Einwohner im Bezirk in den nächsten Jahren deutlich wachsen.

    Bis zum 1. April 2018 hat die Initiative nun Zeit die erforderlichen 3.680 Unterschriften zu sammeln. Allerdings: Ein erfolgreiches Bürgerbegehren oder gar ein Bürgerentscheid ist für das Bezirksamt nicht bindend. Es hat lediglich den Charakter einer Empfehlung an die zuständige Fachbehörde.

    SPD-Fraktionschef Heimath: Zumutbar nach Wilhelmsburg oder Neugraben zu fahren

    Aufgrund des Themas rechnet man aber mit deutlich mehr – um die 10.000. Und das mag ja auch genügend Druck auf die Politik ausüben, eine solche Schwimmmöglichkeit zu schaffen. Dieser Druck scheint auch nötig zu sein, wollen die Initiatoren Erfolg haben. Denn Harburgs SPD- Fraktionschef Jürgen Heimath hat dem Anliegen schon mehr oder weniger eine Absage erteilt. „Das Problem der Schwimmausbildung von Kindern begleitet uns schon länger“, so Heimath gegenüber besser-im-blick.

    Es sei zwar nicht perfekt, aber „seitens der Schule zumutbar nach Wilhelmsburg oder Neugraben zu fahren.“ Die Situation der Kinder sei zwar verbesserungsbedürftig, das könne aber auch mit einem Ausbau der MidSommerland geschehen. „Die Schule muss dafür sorgen, dass der Schwimmunterricht ausreichend stattfindet“, sieht Heimath die Verantwortung für die Rahmenbedingungen nicht bei der Politik, sondern bei den Schulen und der Behörde.

    Wer unterschreiben oder gar selbst sammeln möchte, der kann sich die Unterschriftenliste als PDF hier herunterladen.

  • Corona | Hamburg verlängert Schließung von Schulen und Kitas bis 19. April

    Hamburg/Harburg. Um die Corona-Epidemie einzudämmen – bzw. um sie in die Länge zu ziehen und Zeit zu gewinnen, Stichwort: Flatten the curve – hat der Hamburger Senat beschlossen, die Schließung der Schulen, Kitas und der Kindertagespflege bis zum 19. April zu verlängern. Es gibt auch weiterhin eine Notbetreuung. Rückkehrern aus Risikogebieten ist – egal ob mit oder ohne Symptome – 14 Tage lang nach Rückkehr nicht erlaubt, eine Schule oder eine Kita zu betreten.

    Für den Zeitraum, für den der Senat die Einschränkungen der Kita-Regelversorgung ausgesprochen hat, entfallen die Elternbeiträge zur Kita-Betreuung und in der Betreuung der Schulen vollständig.

  • Debatte um Bürgerbegehren „Yes We Swim“ in der Bezirksversammlung

    Harburg. Das Bürgerbegehren „Yes We Swim“, das eine neue Schwimmmöglichkeit in Harburg fordert, war Thema der Aktuellen Stunde am Dienstag in der Bezirksversammlung. Damit soll das Schulschwimmen verbessert werden. Denn immer mehr Kinder können am Ende der Grundschulzeit nicht ausreichend schwimmen. Da kann es nicht sein, dass die Kinder auch noch aus Harburg nach Neugraben oder Wilhelmsburg für den Unterricht fahren müssen – findet die Initiative (besser-im-blick-berichtete: Bürgerbegehren „Yes We Swim“ für eine weitere Schwimmhalle in Harburg gestartet).

    Eigentlich sind in der Harburger Bezirksversammlung alle für das Bürgerbegehren. Außer der stärksten Fraktion, der SPD. Diese hatte schon im Vorwege durch ihren Fraktionsvorsitzenden Jürgen Heimath bekunden lassen, dass sie es durchaus für ausreichend und zumutbar hält, dass die Kinder während der Schulzeit die Wege nach Neugraben und Wilhelmsburg auf sich nehmen müssen. Aber, so betonte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Claudia Loss, sei der SPD-Fraktion das Schwimmen selbstverständlich sehr wichtig. Man habe auch – seit man also die SPD also Olaf Scholz – wieder Regierung in Hamburg sei, viel Geld da reingesteckt und ein neues Konzept auf den Weg gebracht. „Natürlich kann man sich Schwimmbäder überall in der Stadt wünschen, aber es gibt auch kein Grundrecht auf ein fußläufiges Schwimmbad“, so Loss.

    André Lenteh von den Linken forderte CDU-Chef Ralf-Dieter Foscher auf, in der Sache um das Bürgerbegehren
    André Lenthe von den Linken forderte CDU-Chef Ralf-Dieter Fischer auf, in der Sache um das Bürgerbegehren "Yes We Swim" bissiger zu werden. | Foto: Niels Kreller

    Linke: schwimmen ist eine soziale Frage

    Ganz anders sah dies André Lenthe, stellvertretender Fraktionsvorsitzender Die Linke, die das Thema eingebracht hatte. Er verwies darauf, dass Harburg durchzogen ist mit Wasser. „Neben der Süderelbe und der Außenmühle gibt es zahlreiche kleine Seen, Flüsse, Bäche und Wettern. Die Fähigkeit das Schwimmen zu erlernen kann also Lebenswichtig sein!“ Er berichtete, was ihm seine 10-jährige Nichte vom Schulschwimmen erzählt habe. Dass sie nur 10 Minuten hätten, sich umzuziehen um dann ein paar Schwimmübungen zu machen. Die Duschen und Umkleiden seien oft schon (oder immer noch) von anderen Schülern belegt und dreckig. Meistens schafften sie es nicht einmal, die Haare zu trocknen.

    „Schwimmen lernen oder schwimmen zu gehen ist auch eine soziale Frage“, so Lenthe und verwies auf eine Anfrage der Linken in der Bürgerschaft. „In den Schulen, in denen vor allem Kinder aus einkommensschwachen und armen Familien sind, können 80 Prozent der Kinder fast gar nicht schwimmen, und 42 Prozent können überhaupt nicht schwimmen. In den edlen Stadtteilen unserer Stadt, in denen die Reichen wohnen, in denen die wohnen, denen es gut geht, die auf der Sonnenseite sind, ist es fast genau umgekehrt.“

    Unterstützung bekam Lenthe von ungewohnter Seite: CDU-Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer erklärte, dass die CDU das Bürgerbegehren Rückhaltlos unterstütze. Das Pinguin-Abzeichen, wie es das Bäderland Hamburg verleihe, sei ebenso wie das Seepferdchen nicht ausreichend. „Die DLRG sagt Bronze“, so Fischer.

    Im weiteren Verlauf der Sitzung beschloss die Bezirksversammlung noch einstimmig einen Antrag der Großen Koalition. Nun sollen sachkundige Vertreter der DLRG, des Hamburger Schwimmverbandes e.V. sowie der Schulbehörde und von Bäderland Hamburg in den Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeitgestaltung eingeladen werden, um dort über die Situation im Bezirk zu informieren und ihre Vorschläge zu unterbreiten. Dass ein solcher Berichtsantrag den Linken nicht reicht, machte André Lenthe zum Schluss der Aktuellen Stunde der CDU deutlich. „Herr Fischer, geben sie doch jetzt noch nicht auf. Sie sind doch ein Terrier, beißen sie mal zu“, rief Lenthe dem CDU-Fraktionsvorsitzenden zu, der dafür bekannt ist, öfter mal mit markigen Worten in die Schlacht zu ziehen. Fischer quittierte die Aufforderung mit einem lachenden „Terrier ist zu klein – Deutsche Dogge!“ Man wird sehen, was zutrifft.

  • Die erfolgreichen FiFa-Loipenjäger erhielten eine großzügige Spende

    Fischbek. Das Geld ist längst ausgegeben. Die Skifahrer des Sportprofils der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg sausten mit den neuen Skiern, die von der 1000-Euro-Spende der Peter-Mählmann-Stiftung angeschafft wurden, bereits zwei Wochen in Finsterau (Bayrischer Wald) über die Loipen. Sebastian Hengelhaupt und Andreas Kurth von der Hamburger Sparkasse, die die Stiftung 1997 in Anerkennung ihres ausscheidenden Verwaltungsratsvorsitzenden und Vorstandssprechers Peter Mählmann ins Leben gerufen hatten, kamen nun nachträglich zur feierlichen Scheckübergabe an die Schule in Fischbek.

     „Das Geld kam der Skireise der Sechstklässler sowie unseren in diesem Jahr so erfolgreichen Mannschaften von Jugend trainiert für Olympia zugute“, freute sich Mark Schepanski. Auch Jens Bendixen-Stach, Abteilungsleiter und verantwortlich für die Sportklassen der Partnerschule des Nachwuchsleistungssports, freute sich über den Besuch der Sparkassen-Mitarbeiter: „Nur durch solche Unterstützung sind derartige Projekte an unserer Schule möglich.“

     

  • Die Goethe-Schule Harburg feiert in diesem Sommer ihr 40-jähriges Bestehen

    Harburg. 1979 als Gesamtschule Harburg gegründet, wurde die Goethe-Schule Harburg (GSH) im Jahr 2011 im Rahmen der Schulreform zur Stadtteilschule. Inzwischen ist die GSH nicht nur die größte Schule in Harburg, sondern mit etwa 1720 Schülerinnen und Schülern auch die größte Schule in ganz Hamburg. Das tägliche Schulleben findet an zwei Standorten statt - dem Hauptstandort in der Eißendorfer Straße (früher Mädchenschule Harburg) und dem Oberstufenstandort in der Bunatwiete.

    Als Kulturschule ist die Goethe-Schule Harburg im Stadtteil und darüber hinaus mit zahlreichen musikalischen Events, Theater und Film sowie mit dem weit über Harburgs Grenzen hinaus bekannten Chor Gospel Train und dem Song „Ich bin Harburg“ präsent. Bei der Berufsmesse der GSH, dem Berufsinformationstag, sind jährlich etwa 80 regionale Firmen zu Gast.

    Die Goethe-Schule Harburg feiert ihr 40-jähriges Bestehen - am Montag, 24. Juni, mit einem Festakt im Harburger Rathaus. Am 25. Juni findet am Vormittag ein großes Sommerfest für alle Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände statt. Von 18 Uhr an lädt die Schule dann auch alle ehemaligen GSHler herzlich ein zu einem großen Dämmerschoppen Spezial in der Schule.

  • E-Learning: Mit „Museana“ gehen Hamburgs Schüler jetzt digital auf archäologische Spurensuche

    Harburg. Das Archäologische Museum Hamburg (AMH) hat ein neues und einzigartiges Lehr- und Lernangebot für Schulen geschaffen. „Museana“ heißt die Plattform, die die Themen des AMH fächerübergreifend, bildungsplanbezogen und leicht in den Unterricht integrierbar aufbereitet anbietet. Nach den Herbstferien wird das E-Learning-Portal, die auf die unter anderem auf die Initiative von Thorsten Römer, dem Geschäftsführenden Direktor des AMH zueückgeht, den Schulen zur Verfügung stehen.

    Auf „Museana“ werden die Themen und Inhalte Themen und Inhalte des AMH zum Leben erweckt und passgenau für die Lehrer und Schüler zur Verfügung zu gestellt. Dafür ist das AMH hat eine Kooperation mit dem medienpädagogischen Partner Promedia Maassen eingegangen, um diese besondere Lehr- und Lernplattform zu entwickeln.

    Multimediale Lernangebote werden für alle Schulformen und Altersstufen bereitgestellt und ausgerichtet an den Hamburger Bildungsplänen. Das AMH hat deshalb bei der Z2020 09 09 amh1usammenstellung der Lerninhalte ganz bewusst fächerübergreifend gedacht: Ob im Geschichts- oder Sachunterricht, in Fächern wie Deutsch, Biologie, Chemie oder Latein, die Plattform bietet in vielen Fächern neue und spannende Anknüpfungspunkte.

    ,Museana‘ nimmt aber auch einen ganz aktuellen Impuls auf: Durch die Corona-bedingten Schulschließungen sind die Themen Homeschooling und digitales Lernen in den Fokus gerückt und haben Schulen und Familien vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Mit ,Museana‘ wird gezeigt, wie Lehren und Lernen mit modernen Instrumenten neu gestaltet werden kann.

    Das Material, das auf der Plattform ‚Museana‘ angeboten wird, ist von jedem Endgerät und überall abrufbar, zudem unterstützt es die Schüler*innen sowohl im Sinne eines selbstbestimmten sowie individuellen Lernens als auch beim Arbeiten z.B. mithilfe von Chats und Foren. Die Einbettung von z.B. Videos auf YouTube, Blogs und Podcasts trägt ebenfalls dazu bei, das Interesse der Schüler*innen zu wecken, da die Inhalte mit den für sie relevanten Instrumenten vermittelt werden.

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    Am vergangenen Donnerstag wurde die Plattform nun im Beisein von Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda vorgestellt. „„Die interaktive, digitale Lehr- und Lernplattform ‚Museana‘ lässt Hamburgs Schülerinnen und Schüler die historischen Schätze der Stadt und ihre Geschichte auf digitale Weise entdecken und vermittelt dabei Wissen in verschiedenen Bereichen. Schule, Bildung und Kultur werden enger miteinander verbunden“, freute sich der Senator.

    Auch Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor am AMH, ist von der neuen Plattform begeistert: „Mit diesem neuartigen E-Learning-Portal erfolgt eine engere, da bildungsplanbezogene Verzahnung von Kultur und Schule. Wir wollen zeigen, dass durch kulturelle Angebote und mithilfe moderner Technologien die Wissensvermittlung in den Schulen modern und völlig neu definiert werden kann. Wer hätte gedacht, dass man die Wiederentdeckung der Hammaburg auch einem Kohlenstoff-Isotop zu verdanken hat, der Kreisbogen nicht nur in der Mathematik wichtig ist, sondern dass damit auch Kunst in der Eisenzeit geschaffen wurde?“

     

  • Ehemaligentreffen am Gymnasium Neu Wulmstorf - eine neue Tradition an Weihnachten

    Neu Wulmstorf. Es war das erste Mal, dass das Gymnasium Neu Wulmstorf am Freitag, 27. Dezember, dem „dritten Weihnachtstag“ wie Inga Brömel-Schäfer, stellvertretende Schulleiterin, den Tag nennt, zum Ehemaligentreffen eingeladen hatte. Von 11 bis 13 Uhr waren alle alten Schüler aufgerufen, sich in der Cafeteria (der ehemaligen Pausenhalle) zu versammeln.

    Rund 250-300 nahmen in diesem Jahr die Gelegenheit wahr. Eine Zahl, mit der Schulleitung und Elternvertretung, die Initiatoren des Ganzen, durchaus zufrieden waren – kam die Idee dazu doch erst am 16. Dezember beim Weihnachtskonzert auf. 2019 12 28 gymnasium neu wulmstorf1Ein sehr kurzer Vorlauf. Und doch waren selbst Vertreter des allerersten Abiturjahrganges von 1980 vertreten.

    Eine neue Tradition soll begründet werden

    „Wir wollen dieses Treffen ab jetzt in jedem Jahr machen und es soll eine Tradition werden“, so Schulleiter Jörg Berthold. Und es soll immer am selben Tag, dem 27. Dezember, stattfinden. Den finden die Initiatoren ideal, kommen doch immer noch viele ehemalige Schüler über die Weihnachtstage nach Neu Wulmstorf zurück. „Und wer am 27. wieder fahren wollte, der sagt sich vielleicht: Für die zwei Stunden kann ich noch bleiben“, so Brömel-Schäfer.

    Netzwerk für Berufsorientierung schaffen

    Auch das 50-jährige Schuljubiläum im Jahr 2021 soll groß gefeiert werden. Man wolle aber, so sie stellvertretende Schulleiterin, mehr als nur ein Ehemaligentreffen zum netten Plausch schaffen. „Wir möchten ein Netzwerk schaffen und das für die Studien- und Berufsorientierung nutzen“, beschreibt Brömel-Schäfer den Grundgedanken.

    Die Idee kam auf jeden Fall gut an bei den Anwesenden. Zwar kamen die in diesem Jahr hauptsächlich aus den jüngeren Jahrgängen, aber auch von den Älteren nahmen viele an dem Rundgang durch die neuen Gebäude teil, den die 2019 12 28 gymnasium neu wulmstorf2Schulleitung angeboten hatte. Wenn sich das Datum rumspricht, hoffen die Initiatoren auch vermehrt auf ältere Semester.

    Teilnehmer zeigen sich begeistert von der Idee

    Die Stimmung gibt das auf jeden Fall her. „Ich fand es gut, mal eben ein paar alte Klassenkameraden zu treffen und mit der Führung zu sehen, wie sich die alte Schule weiterentwickelt hat“, freute sich Torsten Düring, 47, Abijahrgang 1993 und heute Diplom Ingenieur. „Ich fände es toll, wenn es Tradition wird. Es ist nicht so groß wie ein Schuljubiläum, eher zwanglos mal vorbeikommen, alte Schulkameraden und Lehrer zu treffen.“

  • Eißendorfer Schule hat die besten Sumotoris in Hamburgs Süden

    Eißendorf. Bereits das dritte Jahr in Folge nimmt die Grundschule "Schule in der Alten Forst" in Eißendorf an den Hamburger Mannschaftsmeisterschaften im Sumo teil - und ist immer mit vorn dabei. Gut vorbereitet von der Fachleiterin Sport, Sandra Dietz, und Sumotrainer Raimund Geerdts waren die jungen Sumotoris aus Harburg wieder sehr erfolgreich bei den Hamburger Schulmeisterschaften im Sumo.

    Am Start waren die "jungen Wilden" aus den dritten und vierten Klassen. Bereits seit drei Jahren sichtet die Schule Alte Forst die Schüler und stellt unter der Leitung von Sumotrainer Raimund Geerdts jeweils eine Schulmannschaft zusammen.

    Dieses Jahr waren es die Schüler der dritten Klassen, die harscharf am Podium vorbeischrammten. Nach vier Siegen in der Hauptrunde verloren die Eißendorfer knapp im Halbfinale und konnten im kleinem Finale um Bronze auch nicht die in der Hauptrunde gezeigte Stärke mit in die Begegnung mitnehmen. Ein toller fünfter Platz war es dann am Ende eines langen und anstrengenden Vormittags für die Schüler aus Harburg.

    Die Eißendorfer Schulssportler hatten viel Spaß. Für die meisten war es doch neue Sportart. Die beiden Topscorer im Team waren Jona (drei Siege) und David, der alle seine Begegnungen gewann. Die Eißendorfer Schüler aus der vierten Klassenstufe gewannen ebenfalls dreimal und belegten den neunten Platz im von Jahr zu Jahr immer stärken werdenen Teilnehmerfeld.

    Sandra Dietz und Raimund Geerdts bekamen bereits kurz nach dem Turnier die Anfragen der Drittklässer: "Wann ist es im nächsten Jahr wieder soweit?"

     

  • Erneuter Schulausfall an der Grundschule Hittfeld

    Hittfeld. An der Grundschule Hittfeld wird auch am morgigen Dienstag, 5. Juni, der Unterricht ausfallen. Die Betreuung der Kinder ist gewährleistet. Zum Hintergrund: Aufgrund des Starkregens am Wochenende war ein größerer Wasserschaden entstanden. Der von dem Wasserschaden betroffene Gebäudeabschnitt wird derzeit noch einem statischen Gutachten unterzogen.

  • Estetalschule Hollenstedt und AEG Buchholz sind „Medienscouts“

    Hollenstedt/Buchholz. Die Estetalschule Hollenstedt und das Albert-Einstein-Gymnasium Buchholz sind für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts „Medienscouts Niedersachsen 2019“ ausgezeichnet worden. Die Achtklässler der Hollenstedter Oberschule und des Buchholzer Gymnasiums hatten sich für das Projekt beworben und wurden als zwei von insgesamt 20 Schulen in ganz Niedersachsen ausgewählt. Die Übergabe der Urkunde und des Geldpreises in Höhe von 500 Euro pro Schule wurde durch die Sparkasse Harburg-Buxtehude als regionalem Partner der Initiative vorgenommen.

    Die Ausbildung von Medienscouts an niedersächsischen Schulen ist zentrales Ziel des medienpädagogischen Projekts, das von der Landesinitiative „n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.“ mit finanzieller Unterstützung des Niedersächsischen Sparkassenverbands und in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium, der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung durchgeführt wird.

    Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe werden qualifiziert, um ihre Mitschüler bei der Nutzung des Internets zu beraten. Die Medienscouts werden in schulinternen Beratungsstrukturen arbeiten, die im Rahmen des Projektes aufgebaut und über den Projektzeitraum hinaus nachhaltig an den Schulen etabliert werden sollen.

    Wichtiger Aspekt der Schulung und der späteren Beratung ist, den Schülerinnen und Schülern Verantwortung für ihre Präsenz sowie für ihr Tun und Handeln im Internet zu übertragen. Die angehenden Medienscouts erfahren, welche Risikobereiche relevant sind, dazu gehören auch die Verletzung des Urheberrechts, Cybermobbing, Umgang mit persönlichen Daten, Kommunikation im Netz sowie Onlinespiele. Die Scouts lernen, wie und wo sie gesicherte Informationen zu diesen Themen erhalten und wie sie sich selbst auf einem aktuellen Wissensstand halten.

    Gefördert wird die Initiative durch den Niedersächsischen Sparkassenverband, die Sparkasse Harburg-Buxtehude begleitete das Projekt als regionale Partner-Sparkasse im Landkreis Harburg.

     

  • FiFA-Leichtathleten fahren mit drei Mannschaften zum Bundesfinale

    Fischbek. Gleich drei Mannschaften der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg werden die Hansestadt Hamburg beim großen Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia (JtfO) in Berlin in der Leichtathletik vertreten. In der Bundeshauptstadt werden sie vom 22. bis 26. September auf die jeweils besten 15 Schulteams der einzelnen Bundesländer treffen.

    Beim Hamburger Landesfinale auf der Jahnkampfbahn zeigten die beiden Teams der WK II (Jahrgänge 2002 – 2005) ihre Dominanz. Bei den Jungen siegte die FiFa-Athleten mit 7810 Punkten deutlich vor dem Gymnasium Hochrad (7343 Punkte). Bei den Mädchen reichten 6473 Punkte ebenfalls zur erfolgreichen Titelverteidigung. „Der Erfolg war fest eingeplant und auch niemals ernsthaft in Gefahr“, sagte Trainer Marcus Jung.

    Garanten für den Erfolg waren unter anderem der Hochspringer Jonathan Neukamm (1,84 Meter) sowie Speerwerfer Luca Pape (38,52 Meter). Ihnen gelang ebenso wie 100-Meter-Sprinter Leon Hausmann (11,77 Sekunden) die Tagesbestleistung.

    Deutlich enger ging es dagegen bei den Mädchen der WK III (Jahrgänge 2004 – 2007) zu. Zwischenzeitlich lagen die FiFA-Mädels im Feld der sieben Mannschaften noch auf dem Bronzerang. Doch die abschließende 4x75-Meter-Staffel wirbelte das Teilnehmerfeld nach sechs absolvierten Disziplinen in dem Mannschaftswettkampf noch einmal kräftig durcheinander. Ina Hansen, Melissa Ofosua, Angeline Fischer und Stella Petrich ließen keinen Zweifel daran, dass sie die Fahrkarte nach Berlin lösen wollten. Angefeuert von ihren Teamkolleginnen übernahm das Quartett sofort die Führung. Doch nur der Sieg reichte nicht. Sechs Zehntelsekunden mussten die vier auf die bis dahin führende Staffel der Heinrich- Hertz-Schule herauslaufen. Am Ende reichten 40,00 Sekunden, um buchstäblich auf den letzten Metern Gold (6566 Punkte) zu gewinnen.

    Bitter: Für die Läuferinnen der Heinrich-Hertz-Schule blieb am Ende nur Bronze. Sie wurden auch noch vom Walddörfer-Gymnasium abgefangen. Das aber war den FiFa-Leichtathleten zu diesem Zeitpunkt egal. Sie hatten gewonnen und dürfen sich nun zusammen mit ihren älteren Trainingskammeraden auf das große Bundesfinale in der Hauptstadt freuen.

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