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Soziales

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  • "Kinderteller" in Neuwiedenthal braucht Unterstützung

    Neuwiedenthal. Stephanie Meyrahn engagiert sich seit rund zehn Jahren für das Projekt, das vom Harburger Roten Kreuzgetragen und über Spenden finanziert wird. „Damit gehören mein Mann und ich wohl zu den dienstältesten Helfern hier“, überlegt die Bank-Fachwirtin und Betriebswirtin. Damals hatte sie in der Zeitung von dem gerade gegründeten „Kinderteller“ in Neuwiedenthal gelesen. Das Harburger Rote Kreuz hatte das Projekt ins Leben gerufen, nachdem Mitarbeiterinnen in der DRK-Kita aufgefallen war, dass viele Kinder aus dem als sozial benachteiligt geltenden Wohnquartier sich montags und freitags beim Kita-Essen immer mehrere Portionen holten. Offenbar wollten sie sich vor dem Wochenende noch einmal satt essen und waren danach besonders hungrig.

    „Mich hat es schockiert, dass es nur wenige Kilometer von meinem Zuhause entfernt Kinder gab, die in ihrer Familie nicht ausreichend zu essen bekommen“, erzählt Stephanie Meyrahn. Sie wollte etwas dagegen tun – und wurde Zeitspenderin. An ein bis zwei Tagen im Monat, meist an den Sonntagen, kommen sie und ihr Mann Achim Behrendt (59) gegen 12 Uhr in die Kita „Grüne Insel“. Sie bauen die Tische auf, stellen Teller und Besteck, Becher und Getränke bereit. Das Mittagessen selbst wird geliefert und vor Ort erwärmt. Um 13 Uhr beginnt die Ausgabe. „Manche Kinder sind früher da, dann können wir schon ein bisschen klönen.“ Denn auch das gehört bei diesem Ehrenamt dazu: ein offenes Ohr zu haben für das, was die Kinder bewegt. „Da geht es um Schule, Eltern, Freunde, um Themen, die alle Heranwachsenden bewegen.“ Stephanie Meyrahn betont, dass sie die Kinder und Jugendlichen als sehr umgänglich erlebt: „Sie haben gute Umgangsformen, helfen mit und bedanken sich.“

    Demnächst wechselt die 45-Jährige den Wohnort, der Weg nach Neuwiedenthal wird dann für sie erheblich weiter werden. Deshalb wird sie sich beim DRK künftig wohl an anderer Stelle ehrenamtlich engagieren, obwohl ihr der Abschied vom „Kinderteller“ nicht leicht fällt: „Es ist ein tolles Team, und die Einsatzzeiten am Wochenende sind für Berufstätige eigentlich optimal.“ In eine Liste tragen die Helfer ein, wann sie können. Fällt jemand mal aus, vertreten ihn die anderen. Auch die Kinder und Jugendlichen wird Stephanie Meyrahn vermissen. „Es wäre schön, wenn sich möglichst bald noch einige Ehrenamtliche finden, die das Team verstärken.“ Was ein Helfer beim „Kinderteller“ mitbringen sollte? Wichtig seien eigentlich nur Offenheit und Zugewandtheit, sagt die langjährige Helferin. Und fügt noch hinzu: „Und man sollte natürlich Kinder mögen…“

    Wer sich beim „Kinderteller“ ehrenamtlich engagieren möchte, meldet sich beim DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V. bei Melanie Kade unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder Tel. 040-766092-64. Da das Projekt ausschließlich über Spenden finanziert wird, sind neben ehrenamtlicher Hilfe auch Geldspenden sehr willkommen. Jede Geldspende wird zu 100 Prozent für das Essen der Kinder verwendet.

    Spendenkonto „Kinderteller“ beim DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.:
    Hamburger Sparkasse
    IBAN: DE95200505501382122610
    BIC: HASPDEHHXXX

  • Hinaus zum 1. Mai – Es gibt wieder eine Maidemo in Harburg

    Harburg. Nach einem Jahr Pause gibt es in diesem Jahr wieder eine Mai-Demo am Tag der Arbeit in Harburg. „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ ist das diesjährige Motto der Maidemonstrationen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

    „Die Große Koalition hat sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einiges vorgenommen. Aber das reicht nicht. Wir wollen mehr soziale Gerechtigkeit, mehr solidarische Politik, mehr Förderung der Vielfalt. Wir werden die Bundesregierung drängen, die politischen Weichen in die richtige Richtung zu stellen: Solidarität statt gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung, klare Kante gegen Rassismus und extreme Rechte“, heißt es im bundesweiten Aufruf des DGB. Dazu gehören aus der Sicht der Gewerkschafter zum Beispiel die Abschaffung von Niedriglöhnen, Investitionen in die Bildung, eine gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, ein gerechteres Steuersystem, das die ärmeren entlastet und ein klares Bekenntnis zu Europa.

    Um 10 Uhr geht es mit der Demo auf dem Sand los. Mit einigen Schlenkern geht es durch die Innenstadt zum Rieckhof. Dort findet traditionell ab 11 Uhr die Abschlusskundgebung statt. Prominentester Redner in den vergangenen Jahren war hier wohl Heiner Geißler, ehemaliger Generalsekretär der CDU und danach Mitglied der globalisierungskritischen Gruppe ATTAC*. In diesem Jahr sind als Redner die Vorsitzende der Bezirksversammlung Birgit Rajski, Rajko Pientka von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und Olaf Wüpperling, Betriebsrat bei Vibracoustic, geplant.

    Für die Musik sorgt das Trio Kosmoploka. Drumherum gibt es Infostände verschiedener Initiativen sowie Speis und Trank.

    *Korrektur: In einer früheren Version stand, dass Heiner Geißler "jetzt" Mitglied von ATTAC sei. Heiner Geißler war nach seiner Zeit bei ATTAC, ist aber am 11. September 2017 gestorben. Wir bitten dieses Versehen zu entschuldigen.

  • Hinaus zum 1. Mai – Maidemos in Harburg

    Harburg. Nachdem es im vergangenen Jahr nach einem Jahr Pause wieder eine Mai-Demo der Gewerkschaften in Harburg gab, gibt es in diesem Jahr gleich zwei. „Europa. Jetzt aber richtig! Auf die Straße für ein solidarisches & gerechtes Europa“ ist das diesjährige Motto der Maidemonstrationen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

    „Egal wo und wie Du arbeitest – wir haben die gleichen Ziele: Wir wollen anständige Arbeitszeiten, gerechte Bezahlung und sichere Arbeitsbedingungen. Wir wollen die technische Entwicklung in unserem Sinne nutzen und unseren Kindern eine lebenswerte Welt übergeben. Wir unterstützen uns in unseren Kämpfen für eine bessere Arbeitswelt. Hamburg soll eine Stadt der Guten Arbeit sein – das machen wir am 1. Mai deutlich.“, heißt es im Aufruf des DGB Hamburg. "Wir setzen vor der Europa- und Bezirkswahl in Hamburg auch ein deutliches politisches Zeichen: Für eine tolerante Gesellschaft und gegen Rechtspopulismus. Der Rechtsruck ist eine große Gefahr für die Demokratie."

    Um 10 Uhr geht es mit der Demo auf dem Herbert-Wehner-Platz los (da der Sand als traditioneller Auftaktort aufgrund der Bauarbeiten nicht zur Verfügung steht). Mit einigen Schlenkern geht es durch die Innenstadt zum Rieckhof. Dort findet traditionell ab 11 Uhr die Abschlusskundgebung statt. Prominentester Redner in den vergangenen Jahren war hier wohl Heiner Geißler, ehemaliger Generalsekretär der CDU und danach Mitglied der globalisierungskritischen Gruppe ATTAC*. In diesem Jahr sind als Redner Harburgs Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, die beiden Vorsitzenden des Harburger DGB,  Susanne Labusch und Wolfgang Brandt , sowie Jessica Reisner und Elmar Wigand von "aktion ./. arbeitsunrecht e.V." vorgesehen.

    Für die Musik sorgt das Trio Kosmopolka. Drumherum gibt es Infostände verschiedener Initiativen sowie Speis und Trank.

    In diesem Jahr wird es noch eine weitere Mai-Demo in Harburg geben. Unter dem Motto "Mach das mal Anders - Antiautoritärer 1. Mai" ruft eine Gruppe mit Namen "Schwarz-Roter 1. Mai HH" zur Demo ab 12:30 Uhr auf, ebenfalls ab Herbert-Wehner-Platz. Sie wollen "Auf die Straße für eine Perspektive jenseits von Kapital, Nation und Autorität!" Die Demo soll, so die Veranstalter, für alle da sein, "die sich für eine fortschrittliche Gesellschaft einsetzen wollen, jenseits von Kapitalismus und Nationalismus mit all ihren Schattenseiten." Parteilogos und Nationalfahnen, so die Veranstalter, wolle man nicht auf der Demo haben. Denn man brauche niemanden, der ihnen sagen würde, wo es lang ginge. "Das machen wir anders.."

  • Linke: Wohnen macht Menschen arm

    Harburg. Machen die Mietkosten die Menschen arm? So sieht es zumindest die Linke in der Bezirksversammlung Harburg. „Menschen müssen mindestens 30 Prozent und mehr ihres Nettoeinkommens nur für Miete und Nebenkosten aufwenden“, so die Linken in einem Antrag für die heutige Sitzung der Bezirksversammlung. Das ginge aus einer Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor.

    Bei einer derart hohen Mietbelastung, so argumentieren die Linken weiter, bliebe den Menschen mit kleineren Einkommen nur noch wenig Geld für die sonstige Lebensführung übrig. So läge das Resteinkommen nach Anzug der Miete für etwa 1,3 Millionen Haushalte in deutschen Großstädten sogar unterhalb der Hartz-IV-Regelsätze.
    Abhilfe sehen die Linken in mehr gefördertem Wohnraum. Allerdings seien im Jahr 2017 im Bezirk Harburg nur 84 öffentlich geförderte Wohnungen genehmigt worden. Und das seien nur 6,5 Prozent aller genehmigten Wohnungen. Fertiggestellt seien sogar nur 36 Wohnungen.

    Deshalb soll die Bezirksamtsleitung beim Senat darauf hinwirken, dass der Anteil geförderter Wohnungen auf mindestens 50 Prozent gesteigert wird. Außerdem soll die SAGA bis auf weiteres auf Mieterhöhungen verzichten und die Bindungsfrist für den geförderten Wohnraum auf mindestens 30 Jahre festgeschrieben werden.

  • Millioneninvestition in Kultur und Soziales: Rieckhof wird saniert – neues Quartierszentrum in Neugraben-Fischbek

    Harburg/Neugraben-Fischbek. „Ich habe das auch erst am Freitag um 13 Uhr erfahren und musste erst einmal rechts ranfahren fahren.“ So beschreibt Rieckhof-Geschäftführer Jörn Hansen den Moment, in dem er von der Millionenunterstützung, die das Bürger- & Kulturzentrum, das seit vielen Jahren "live und in Herzen Harburg" fest verankter ist, erfuhr. Die gaben Finanzsenator Andreas Dressel, Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und der Harburger Bundestagsabgeordnete Metin Hakverdi (SPD) am Montag im Rieckhof bekannt. Das mehr als 30 Jahre alte Gebäude soll energetisch modernisiert werden. Das scheint auch dringend nötig: „Im Winter haben die Fensterrahmen innen die gleiche Temperatur wie außen“, berichtet Hansen vom Ist-Zustand.

    Die dafür veranschlagten 1,3 Millionen Euro kommen aus dem Hamburger Wirtschafts- und Stabilisierungsprogramm. „Wir machen in Hamburger aus Corona eine Tugend und stoßen in dieser Zeit wichtige Projekte an“, erläuterte Finanzsenator Andreas Dressel. Hansen schätzt, dass der Rieckhof nach der Modernisierung der Fassade rund 40 Prozent Heizkosten einsparen könne.

    Zusätzlich werden Gelder aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost für die Modernisierung des Rieckhof im Innenbereich zur Verfügung gestellt. So soll beispielsweise der Saal umgebaut und der Rieckhof barrierefrei gemacht werden. Was genau kommt, das weiß allerdings noch niemand – zu frisch ist die gute Nachricht von den Geldern.

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    Neues Quartierszentrum im Ohrnsweg

    Darüber hinaus bekommt auch Süderelbe eine finanzielle Unterstützung – und zwar beim Bau eines neuen Quartierszentrums im Ohrnsweg im RISE-Fördergebiet Neugraben-Fischbek. Auf der Grenze und als Verbindung zwischen dem alten und dem neuen Wohngebiet, wie Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen sagte. Mit der Förderung aus dem Hamburger Wirtschafts- und Stabilisierungsprogramm im Umfang von 4,5 Millionen Euro soll das Vorhaben realisiert und zugleich die Kofinanzierung von RISE-Mitteln sichergestellt werden.

    „Das ist ein richtig tolles Geschenk“, freute sich Fredenhagen dann auch über den Geldsegen. „Beides sind Maßnahmen, die schon lange in unseren Köpfen sind.“ Auch Metin Hakverdi lobte die beiden Projekte. Das Quartierszentrum sei sinnvoll: „Neugraben-Fischbek ist ein enorm wachsender Stadtteil.“

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