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Spielberichte

Spielberichte

  • Fischbek. Am vergangenen Samstag gewannen die Hamburg-Liga Handballer des TV Fischbek (TVF) ihr letztes Saisonspiel bei HSG Pinnau mit 31:24. Damit holten sie sich die Hamburger Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga. Erst am letzten Spieltag der Saison sollte sich endgültig klären, ob nun der TVF oder die HTNorderstedt in die Oberliga aufsteigen sollte. Im Gegensatz zur Konkurrenz musste die Mannschaft von Trainer Marius Kabuse allerdings in Pinneberg antreten. Doch auch auswärts kann man eine Partie zum Heimspiel machen. So charterten die Fischbeker kurzfristig nach dem letzten Heimspiel noch einen Bus und fuhren mit rund 100 Fans zum Finalspiel um den Aufstieg.

    Die machten auch von Anfang an ordentlich Stimmung und sorgten für einen guten Start ihrer Mannschaft. So stand es nach noch nicht einmal zwei Minuten durch die Tore von Soeren Siemens und Vito Clemens 2:0 für den Favoriten. Pinnau zeigte aber durchaus, dass sie das Spiel nicht zum Selbstgänger für den TVF werden lassen wollten. So wurde Pinnaus Spielmacher Julian Biehl zwar zunächst von den Gästen ausgeschaltet. Aber er fand nach einigen Minuten trotzdem seinen Weg und erzielte drei seiner sieben Tore (davon ein Siebenmeter) hintereinander.

    Ansonsten erzielte er im restlichen Verlauf des Spiels jedoch aus der laufenden Bewegung heraus keinen Erfolg mehr. Selbst einen Siebenmeter konnte er im weiteren Verlauf des Spiels nicht mehr verwandeln, denn er scheiterte an Fischbeks Torhüter Azeez Oyewusi. Dieser zeigte in dieser wichtigen Begegnung eine hervorragende Leistung und machte diverse selbst 100-prozentige Chancen zunichte. Es war eine Leistung, die seine erfolgreiche Leistung über die gesamte Saison krönte.

    Im Verlauf der ersten Halbzeit konnte der TVF diesen Pusch von seinem Schlussmann aber noch nicht endgültig mit nach vorne nehmen. Zu häufig wurden dafür noch Chancen ausgelassen und auch Siebenmeter verworfen. Fischbek hätte nach 30 Minuten schon um einiges besser da stehen können, aber so ging es mit einem Stand von 14:14 in die Pause.

    Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gastgeber aus Pinneberg. Nachdem Marcel Kahns und Siemens nach dem Wechsel zunächst den TVF noch in Führung gebracht hatte, erzielte die HSG drei Treffer in Folge. In diesen Minuten vergab der TVF eine Chance nach der anderen und lag auf einmal mit 16:17 zurück. Für gut fünf Minuten gab es ein Duell auf Augenhöhe zwischen dem Tabellenführer und dem Fünftplatzierten. Dann besann Fischbek sich wieder auf seine Stärken.

    Wir haben bis zur 40. Minute gebraucht, um unsere Nervosität abzulegen“, sagt Kabuse. „Dann haben wir wie in den vergangenen Spielen am Ende wieder ganz stark aufgespielt“. Zwar gab es keinen so enormen Endspurt wie im Heimspiel gegen THB Hamburg, aber Stück für Stück setzten sie sich ab und gewannen letzten Endes mit 31:24.

    Mit diesem Sieg kehrt der TVF nach zwei Jahren Hamburg-Liga wieder zurück in die Oberliga. Diese erreichen sie mit der drittstärksten Abwehr und dem besten Angriff der Hamburg-Liga. “Ich freue mich extrem für die Mannschaft und die Fans, dass wir diese starke Saison meiner Meinung nach leistungsgerecht mit der Meisterschaft abgeschlossen haben“, so Kabuse. „Jetzt können wir uns ganz kurz zurücklehnen und müssen dann nochmal ein bis zwei Schippen für die nächste Saison drauflegen“.

    Der Jubel war am Ende riesig. Nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch bei den mitgereisten Fans herrschte lautstarkes Tosen. Nach dem Spiel ging es dann gemeinsam mit dem Bus wieder zurück zum Landhaus Jägerhof, wo alle gemeinsam noch eine Aufstiegsfeier genossen.


    Tore für den TVF: Jonas Deelmann (7), Marcel Kahns (5), Marek Struß (5/2), Vito Clemens (4), Soeren Siemens (3), Tim Kappel (2), Mats Manthe (2), Jan-Malte Augustin (1) und Robert Mitleider (1/1).

  • Buxtehude. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV haben im letzten Spiel vor der Länderspielpause mit 25:21 gegen die Neckarsulmer Sport-Union gewonnen. Beim BSV spielten mehrere angeschlagene Spielerinnen und sorgten für einen Arbeitssieg gegen die abstiegsbedrohte NSU. Im Aufgebot des BSV standen mit Mieke Düvel (im Training umgeknickt), Annika Lott (Entzündung in der Schulter) und Isabelle Dölle (grippaler Infekt) drei Spielerinnen, die Trainer Dirk Leun lieber geschont hätte.

    Zunächst sah es auch so aus, als ob die genannten Spielerinnen nicht zum Einsatz kommen müssen. In der Deckung zwang Buxtehude die Gäste zu technischen Fehlern und Fehlpässen, sodass früh eine Drei-Tore-Führung auf der Anzeigetafel stand. Im Angriff verpassten die Gastgeberinnen einen deutlicheren Vorsprung. Mit Isabelle Dölle und Mieke Düvel kamen schließlich die ersten beiden angeschlagenen Spielerinnen. Beide waren sofort drin im Spiel und fanden den Weg ins Tor. Dennoch konnte die Sport-Union kurz vor der Halbzeit durch die beste Torschützinder Bundesliga Nele Reimer auf 12:11 verkürzen. BSV-Rückraumspielerin Jessica Oldenburg sorgte schließlich für den 13:11-Halbzeitstand.

    Nach dem Seitenwechsel erwischte Neckarsulm den besseren Start. Mit zwei weiteren Treffern von Reimer und einem Tor von Selina Kalmbach drehten die Gäste die Partie. In dieser Phase häuften sich beim BSV die Fehler, die sich Neckarsulm zu Beginn der Partie geleistet hatte. Die NSU konnte sich aber nicht absetzen.

    Um die Abwehr wieder zu stabilisieren, brachte Leun Annika Lott in der Deckung. Die Einwechslung der Rückraumspielerin zeigte Wirkung. Buxtehude glich wieder aus. Die erneute Führung für den BSV erzielte Isabelle Dölle, die mit fünf Toren "Spielerin des Tages" wurde. Beim 18:18 rund zehn Minuten vor Schluss nahm Dirk Leun eine Auszeit. In dieser fand Leun die richtigen Worte, denn im Anschluss konnte sein Team die entscheidende Wendung geben. Zweimal Oldenburg, Lisa Prior und Lone Fischer sorgten mit einem 4:0-Lauf für den bis dahin deutlichsten Vorsprung in der Partie. Das 22:18 brachten die Gastgeberinnen in den Schlussminuten ungefährdet über die Zeit.

    Auch nach zwei verwandelten Siebenmetern von Birna Berg Haraldsdóttir zum 22:20 ließ sich der BSV nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Trainer der Neckarsulmer Sport-Union: "Wir sind enttäuscht. Wir hätten wie im Hinspiel für einen Lucky Punch sorgen können. Wir haben uns die Lücken erarbeitet, aber wir haben die 1:1-Situationen nicht angenommen. Mit dem letzten Wurf hat Nele Reimer die Entschlossenheit gezeigt, auf die wir 55 Minuten gewartet haben."

    Dirk Leun: "Die Mannschaft hat hervorragend gekämpft. Das nennt man einen Arbeitssieg. In den entscheidenden Momenten konnten wir zulegen. Dabei hatten wir keine einfache Woche mit den angeschlagenen Spielerinnen. Aber Annika, Mieke und Isabelle haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt."

    Isabelle Dölle,"Spielerin des Tages", deren Einsatz erst kurz vor dem Spiel feststand: "Ich habe die letzten zwei Tage nichts gemacht. Meine Eltern haben sich um mich gekümmert, so dass ich guter Dinge war, dass ich spielen kann. Umso mehr freut es mich, wenn die Aktionen klappen und das Training nicht umsonst ist."
    Die Statistik: Spielfilm: 3:1 (6. Minute), 7:4 (13.), 11:8 (23.),12:11 (29.), 13:11 (Halbzeit), 13:14 (35.), 16:17 (42.), 18:17 (48.) 18:18 (50.), 22:18 (53.), 25:21 (Endstand).

    Buxtehuder SV: Peveling, Rühter-Pauschert, Luschnat, Fischer (5), Düvel (1), Haurum (1), Dölle
    (5), Gubernatis (1), Schirmer (1), Oldenburg (7), Lott, Kaiser (1), L.Prior (3/1).
    Siebenmeter: Buxtehuder SV 1/2 (L.Prior 1/2-Neckarsulmer SU 3/3 (Berg Haraldsdóttir 3/3). Zeitstrafen: Buxtehuder SV 2 (Gubernatis, Kaiser-Neckarsulmer SU 2 (Namat 2).

    Zuschauer: 1.642.

  • Harburg/Wuppertal. Mit einer kleinen Enttäuschung endete die Reise der HTB-Mädchen-Mannschaft zur Endrunde der Deutschen Futsal-Meisterschaften in Wuppertal. Die beiden norddeutschen Endspielteilnehmer HTB und HSV hatten sich für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Schon vor den Titelkämpfen gehörten sie zu den Top 8 in Deutschland. Während sich für die HSVerinnen der Traum mit dem Titelgewinn erfüllte, erreichten die HTBerinnen nach einer enttäuschenden Vorrunde "nur" den siebten Platz - nach einem 2:0-Sieg über diie Mädels vom 1. FC Köln.

    Bereits zum dritten Mal wurde diese Meisterschaft in der Wuppertaler Bayer Arena durchgeführt. Es war mehr als "großes Kino", das der DFB hervorragend organisiert hatte. Unterkunft, Verpflegung und ein Großteil der Fahrtkosten wurden vom DFB unternommen.

    Die HTB-Truppe war bereits am Samstag mit dem Bus in Richtung Wuppertal gefahren. Nach der Ankunft in der Sportschule Wedau und dem Einchecken wurden die Zimmer verteilt. Vor dem Abendessen trafen sich die Trainer der teilnehmenden Teams, sowie die Delegation des DFB, der Futsal-Kommission mit den Schiedsrichtern. Hier wurden noch einmal die letzten Infos über die Futsalregeln weitergegeben. Ebenso wurden die Farben der Trikots geklärt.

    Spielerische Action. | Foto: ein
    Spielerische Action. | Foto: ein

    Nach dem Abendessen und anschließenden Freizeit war die Teambeschprechung. Da die Meisterschaft am nächsten Tag schon um 9.30 Uhr beginnen sollte, war beim frühen Frühstück um 7 Uhr und Abfahrt Richtung Wuppertal um 7.45 Uhr nur wenig Zeit. Bei der Ankunft in der Halle war die Begeisterung über die Halle und die Ambiente bei den Mädels groß. Spätestens jetzt wussten sie, was hier passieren sollte.

    HSV - 1.FC Köln war das erste Spiel, bei dem die HSV-Mädels mit 2:1 gewannen. Die Siegesserie der Rothosen sollte später noch fortgesetzt werden. Das dritte Spiel war gleichzeitig das erste in der Gruppe B: HTB - SSV Rhade. Die Partie begann mit zwei unglücklichen Toren gegen die HTBerinnen. Zahlreiche Torchancen haben die Soccerbees anschließend nicht genutzt. Das zweite Spiel gegen Westsachsen Zwickau ähnelte dem ersten. Auch hier mussten die Harburgerinnen wieder zwei Gegentoren hinterher laufen und es war aus HTB-Sicht wieder ein verkrampftes Spiel.

    Im dritten Spiel wäre gegen das Team des FC Speyer trotz eines Sieges keine Besserung des vierten Platzes in der Gruppe möglich gewesen. Hier wurden die HTB-Mädels eingesetzt, die zuvor nicht gespielt hatten. Auch hier kam kein schöner Spielfluss zustande und die Spiel wurde glatt mit 0:3 verloren.

    Anzeigetafel zum Spiel um die
    Anzeigetafel zum Spiel um die "goldene Ananas". | Foto: ein

    Somit ging im Spiel um Platz 7 um die "goldene Ananas". Die Partie zwischen dem HTB und dem Titelverteidiger 1. FC Köln hatte auf einmal einen ganz anderen Stellenwert für die Mädels. Zuvor sollen einige Kölner Mädels über ein schwaches HTB-Team gesprochen haben, das sie locker besiegen würden.

    Wer die drei Vorrundenspiele der Harburgerinnen gesehen hatte, war überrascht. Endlich spielten die HTB-Mädel befreut auf. Man hätte diese Paarung für ein Endspiel halten können. Es wurde um jeden Ball gekämpft und das Tempo erhöhte sich von Minute zu Minute. Bei der Härte beider Teams waren die bis dato hervorragenden Schiris teilweise überfordert.

    Fußball wurde nebenbei auch gut gespielt - und das HTB-Team spielte endlich wieder schnell und präzise. Das schöne Spiel der Soccerbees wurde mit den Toren von Juli und Lena dann auch belohnt - die Kölner wurden mit 2:0 besiegt.

    Warum die Harburger Mädels an diesem Tag in der Vorrunde nicht die Leistung der vorigen Woche brachten, bei dem der jetzige Deutsche Futsal-Meister HSV sogar besiegt wurde, weiß keiner. Ebenso überrascht waren Trainer und Betreuer des HTB, warum die gute Leistung erst wieder im Spiel gegen den Titelverteidiger 1. FC Köln erreicht wurde. Trainer Can Özcan: "Es wird mit Sicherheit eine Nachanalyse geben, damit die gleichen Fehler im nächsten Jahr nicht passieren, sollte der HTB wieder soweit kommen."

    Im Endspiel gewann der HSV gegen FC Speyer mit 2:0. Ein Glückwunsch der HTBerinnen ging an das beste Team des Turniers. Die HTBerinnen dankten den HSV- Mädels und deren Eltern, die die Harburgerinnen im Spiel um Platz 7 gegen de 1. FC Köln lautstark unterstützt haben. Trainer Can Özcan: "Trotz der sportlichen Enttäuschung war es für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis."

  • Fischbek/Neuwiedenthal. Die Hamburg-Liga Handballer des TV Fischbek (TVF) gewannen am vergangenen Samstag, 23.03.19, mit 42:27 (21:17) im letzten Heimspiel der Saison in der Süderelbe Arena gegen THB Hamburg. Nun fehlt am kommenden Wochenende im Spiel bei der HSG Pinnau in Pinneberg nur noch ein einziger Punkt für den Aufstieg in die Oberliga.

    Im Vergleich zu den Gästen gingen die Fischbeker nicht mit vollen Kräften in die Begegnung. Denn gerade zwei Tage zuvor mussten sie sich erst nach einer Verlängerung im Halbfinale des Hamburg- Pokals der dritten Mannschaft der SG Hamburg-Nord mit 31:34 geschlagen geben. Der TVF gab von Beginn an dennoch sein Bestes und hatte nur zu Beginn durch den Treffer zum 0:1 von Sven- Hendrik Gördel das Nachsehen. Mats Manthe und Vito Clemens drehten aber prompt das Spiel und von da an gab die Mannschaft von Coach Marius Kabuse die Führung nicht mehr her.

    Die eine oder andere Chance vergaben die Fischbeker und packten auch in der Abwehr nicht mit vollem Elan zu. So sagt zumindest Kabuse: „Bis zur 40. Minute haben wir zwar ein ordentliches Spiel gemacht, aber wir haben in meinen Augen nicht zufriedenstellend gespielt“. So hätte bei jedem sowohl in der Abwehr als auch im Angriff ein paar Prozent Einsatz und Kaltschnäuzigkeit gefehlt. Aber er fügt hinzu: „Grundsätzlich weiß ich aber auch, dass das Meckern auf hohem Niveau ist“.

    Sein Team konnte sich jedoch Stück für Stück absetzen. Abschließend durch einen erfolgreich verwandelten Siebenmeter von Mats Manthe nahmen die Tabellenführer beim Stand von 21:17 zumindest schon einmal vier Tore Vorsprung mit in die Pause. Der THB steckte den Kopf aber in keinster Weise in den Sand. Mit einem besseren Start in die zweite Hälfte kam das Spiel leicht ins Wanken. Auf einmal war das Spiel beim Stand von nur noch 24:23 in der 41. Minute kurz vor dem Kippen. Der TVF brauchte dann auch zwei Minuten, um durch das Tor von Soeren Siemens zumindest ein kleines Stück Luft zu bekommen.

    Dann leisteten die Fischbeker etwas, womit wohl weder Zuschauer noch Kabuse gerechnet hätten. Sie bekamen einen regelrechten Lauf. Fast alles gelang. Die Abwehr stand, Bälle wurden gewonnen und gnadenlos in Tempogegenstößen im Tor der Gäste versenkt. Fast die kompletten letzten 20 Minuten hatte der TVF das Sagen und legte eine Serie von 17:4 Toren hin. Entsprechend stieg auch die Stimmung in der Halle. Großer Jubel herrschte, als die Gastgeber nach 60 Minuten zwischenzeitlich vollkommen unerwartet, aber dann doch sehr deutlich mit 42:27 gewannen. Kabuse ist vor allem mit den letzten zehn Minuten mehr als zufrieden: „Diese perfekten Minuten haben das komplette Spiel überragt“.

    So hat sich die Arena Süderelbe bis zuletzt als sichere Festung erwiesen. Lediglich gegen das Team vom SC Alstertal-Langenhorn wurde ein Punkt abgegeben - und das auch nur mit Pech. Nun steht nur noch ein Spiel an, das am kommenden Samstag (30. März) ab 19 Uhr bei der HSG Pinnau stattfindet. Gespielt wird in der Halle Fahltskamp 36 in Pinneberg.

    In dieser Begegnung reicht dem TVF ein Unentschieden. Verfolger Norderstedt hat zwar nur einen Punkt Rückstand und wäre bei einem Sieg am nächsten Sonntag punktgleich. Im direkten Vergleich der beiden Teams steht der TVF durch seinen höheren Heimsieg jedoch besser da und wäre Meister. Samstag startet sie also die Jagd nach mindestens einem Punkt.

    Tore für den TVF: Mats Manthe (8/5), Vito Clemens, Marek Struß (je 5), Jan-Malte Augustin, Jonas Deelmann, Robert Mitleider, Soeren Siemens (je 4), Marcel Kahns, Felix Zielke (je 3) und Tim Kappel (2)

  • Buxtehude. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV mussten sich in der ausverkauften Halle Nord vor 1.300 Zuschauern dem Thüringer HC mit 21:25 geschlagen geben. Durch den Sieg in einem nicht immer schönen, aber hart umkämpften Handballspiel bleibt der THC ohne Verlustpunkte an der Tabellenspitze der
    Handball-Bundesliga Frauen. Beste Werferin der Partie war Iveta Luzumovamit zwölf Treffern, für die Gastgeberinnen war Michelle Goos mit fünf Treffern am erfolgreichsten.

    Bereits der erste Angriff des THC war von Erfolg gekrönt. Es gab Siebenmeter für die Gäste, Luzumova verwandelt sicher. Die Antwort kam durch einen Treffer der niederländischen WM-Bronze-Gewinnerin Lynn Knippenborg. Und auch Friederike Gubernatis kämpfte den Ball zur 2:1-Führung ins Netz (4. Minute). Nationaltorhüterin Dinah Eckerle parierte dann aber zwei Siebenmeter von Gubernatis und Michelle Goos. Zwar hielt auch Antje Peveling ebenfalls einen, doch Luzumova per Nachwurf und
    Saskia Lang sorgten für die erste zwei Tore Führung der Gäste nach knapp acht Minuten.

    Die Gastgeberinnen bissen sich mit laufender Spielzeit zunehmend an der Abwehr des THC die Zähne aus. Die Gäste arbeiteten defensiv sehr hart. Dadurch waren die Buxtehuderinnen zu vielen harmlosen Würfen gezwungen. Die Aggressivität in der Abwehr kostete den THC dann aber die Führung. Zwei Zeitstrafen sorgten für eine doppelte Überzahl des BSV, welche die Gastgeberinnen zu nutzen wussten. Nach über sechs torlosen Minuten folgte der erste Treffer von Goos und wenig später der Ausgleich (5:5; 12. Minute).

    Die nächsten Treffer gehörten allerdings wieder dem THC. Nach erneutem zwei Tore Rückstand zog Dirk Leun die grüne Karte. Der Treffer von Jakubisova nach gut 16 Minuten sorgte für die erste vier Tore Führung der Partie (9:5). Die Buxtehuderinnen warfen einfach zu viele Angriffe weg und ließen zu viele klare Torchancen liegen.
    Lisa Prior überwand zwar endlich Eckerle vom Punkt, aber die Thüringerinnen machte auch in der Folge vieles besser. Das 11:6 war beinahe die logische Folge. Mit dem 6:12 (21. Minute) lag der BSV erstmals mit sechs Toren zurück, erneut musste Leun die grüne Karte ziehen. Maike Schirmer und Lone Fischer brachten den BSV wieder heran (8:12; 22. Minute) – die Außen hielten die Gastgeberinnen am Leben. Von den ersten acht Treffern gingen fünf auf das Konto von BSV- Außen.
    Beide Teams verwarfen in der Schlussphase der ersten Halbzeit unheimlich viel. Die Gastgeberinnen kamen immer nur phasenweise ins Spiel, kämpften sich heran, nur damit der THC wenig später wieder davonzog. Kerstin Wohlboldt setzte den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit mit 10:15 ging es in die Kabine. Ein Freiwurf Luzumovas mit abgelaufener Uhr touchierte noch auf die Latte.

    Zu Beginn von Halbzeit zwei sahen die Fans in der Halle Nord dasselbe Bild wie zuvor. Harte Abwehrarbeit des THC, aber vor allem auch Fehler auf beiden Seiten. So dauerte es bis zur 35. Minute, bis der erste Treffer fiel. Emily Bölk schweißte den Ball aus dem Rückraum ins Tor – endlich mal hallte es gefühlt durch die Halle Nord. Mit dem Treffer kam das Spiel und auch der BSV ins Rollen.

    Nach einem weiteren verwandelten Siebenmeter von Luzumova verkürzten Gubernatis und Goos nach 37 Minuten wieder auf drei Treffer, nur noch 13:16. Der BSV blieb jetzt dran und verwandelte seine Würfe konsequent, doch der THC tat dasselbe. Jessica Oldenburgs Treffer zu 16:18 brachte den BSV nach 42 Minuten endgültig zurück ins Spiel. Timeout THC.

    In der 46. Minute hielt Peveling dann ihren zweiten Siebenmeter von Luzumova und die "Hölle Nord" bebte. Die Zuschauer hatten das Gefühl, dass dieses Spiel noch nicht gelaufen war. Doch in genau diese Euphorie verwandelte Luzumova mit ihren 10. Treffer zum 17:21, ihren sechsten Siebenmetern und Jana Krause im Tor des THC konnte den folgenden Angriff parieren. Der THC verspielte zwar seinen nächsten Angriff, aber der BSV wollte das Spiel zu schnell machen und der Ball ging ins Aus. Ungenauigkeiten wie diese nahmen den Gastgeberinnen in der Schlussphase die Chance, das Spiel nochmal zu drehen. Luzumovas siebter verwandelter Siebenmeter (von neun (!)) zum 17:23 (52. Minute) war die Vorentscheidung.

    Krause konnte sich in der Schlussphase noch mehrfach auszeichnen, auch wenn Oldenburg und Goos zwar nochmal auf 19:24 verkürzten (57. Minute). Doch das Spiel war gelaufen. Die beste Torschützin sorgte auch auch für den letzten Treffer der Partie, Luzumova erzielte kurz vor Schluss den 21:25-Endstand.

    Auf den Buxtehuder SV wartet bereits das nächste Topspiel. Am kommenden Donnerstag trifft die Mannschaft von Trainer Dirk Leun auf die SG BBM Bietigheim. Anwurf in Bietigheim ist um 19 Uhr. Der Thüringer HC empfängt ebenfalls am Donnerstag den HC Rödertal.

  • Buxtehude. Enttäuscht saßen die Spielerinnen des Buxtehuder SV nach dem Spiel auf der Bank. Gegen den punktlosen Aufsteiger SV Union Halle-Neustadt kam die Mannschaft vor 1.119 Zuschauern nicht über ein 29:29 hinaus. Auch elf Tore von Annika Lott reichten nicht zum Sieg.

    In der Anfangsphase lief noch alles nach Plan für den Buxtehuder SV. Nach 15 Minuten schien es eine klare Angelegenheit für die Gastgeberinnen zu werden. Jessica Oldenburg erzielte das 11:6. In der Folge gelang dem BSV nichts mehr. Mit einem 8:0-Lauf drehten die Gäste die Partie zum 14:11. Erst nach zehn Minuten ohne eigenen Treffer erzielte Annika Lott das zwölfte Tor für den BSV. Es war das erste Tor der Nationalspielerinnen des Tages. Bis zum Schluss sollten noch zehn Treffer folgen. Ihre Mannschaftskolleginnen erzielten in der verbleibenen Spielzeit zusammen nur noch sieben Tore. Zwei Treffer von Lott sorgten auch dafür, dass der BSV zur Pause lediglich mit 14:18 im Rückstand war.

    Im zweiten Durchgang hatte der BSV damit zu kämpfen die Partie zu drehen. In der 40. Minute gelang Christina Haurum der Ausgleich zum 22:22. Nach einer Zeitstrafe für Laura Winkler offenbarte das dem BSV auch die Chance zur Führung. Doch nach vielversprechendem Beginn verlor der BSV die Souveränität im Angriff. Halle ging wieder
    in Front und der BSV glich aus. Nach 51 Minuten deutete sich nach schwierigen Spielverlauf doch ein Sieg des Favoriten an. Mit einem Doppelschlag brachten Melissa Luschnat und Lisa Prior Buxtehude mit 28:26 in Führung. Zudem war das Team nach der zweiten Zeitstrafe für Winkler in Überzahl. Auch nach dem 29:27 durch die "Spielerin des Tages" Lott waren sich die Zuschauer in der "Hölle Nord" siegesgewiss. Zudem spielte Buxtehude erneut in Überzahl. Pia Dietz erhielt ihre dritte Zeitstrafe und musste bis zum Schluss vom Feld.

    In den verbleibenden vier Minuten verpasste der BSV jedoch für die Entscheidung zu sorgen. Zwei Angriffe konnten nicht im Tor untergebracht werden. Dies bot den Gästen bis zum Schluss die Chance auf den ersten Punktgewinn der Saison. 25 Sekunden vor dem Ende erzielte Mariana Ferreira Lopes das 29:28. Buxtehude ließ sich Zeit. Dirk Leun hätte sogar eine Auszeit nehmen können, verzichtete jedoch darauf. Stattdessen versuchte Buxtehude gegen die offene Deckung Halles die Zeit herunterzuspielen.

    Friederike Gubernatis versuchte einen Freiwurf zu ziehen. Die Schiedsrichter ließen weiterlaufen und Halle war im Ballbesitz.Im Gegenstoß traf Ekaterina Fanina fünf Sekunden vor der Sirene zum 29:29 und sicherte ihrem Team den ersten Punktgewinn in dieser Bundesliga-Saison.

  • Buxtehude/Buchholz-Rosengarten. In der zweiten Runde des DHB-Pokals gelang dem Buxtehuder SV ein deutlicher 29:19-Erfolg. Der Bundesligist hatte gegen Zweitliga-Meister HL Buchholz 08-Rosengarten nur bis kurz vor die Pause (14:11) Probleme. Überragende Spielerinnen beim BSV waren Lone Fischer, Maike Schirmer und Jessica Oldenburg, die zusammen 22 Tore erzielten.

    Der Beginn war aus BSV-Sicht vielversprechend. Lone Fischer sorgte mit zwei Toren für ein schnelles 2:0. Ganz so einfach wollten die „Luchse“dem Favoriten das Spiel jedoch nicht machen. Mit einem 4:0-Lauf ging der Zweitligist nach acht Minuten mit 5:3 in Front. Den Vorsprung behaupteten die Gastgeberinnen vorerst und bauten ihn sogar auf drei Tore aus. Zeliha Puls hatte einen Querpass von Lisa Prior auf Jessica Oldenburg abgefangen und eiskalt gegen Antje Peveling verwandelt.

    Beim 4:7 aus sich des BSV nahm Trainer Dirk Leun nach rund 14 Minuten die erste Auszeit. Leun brachte Malene Staal und Christina Haurum in die Partie. Die Umstellungen fruchteten. Buxtehude fand besser in das Spiel und konnte zum 8:8 ausgleichen und anschließend durch Lone Fischer erneut in Führung gehen. Bis zur Halbzeit ließ sich Buchholz zwar nicht abschütteln, dennoch war Trainer Dubravko Prelec unzufrieden, sodass er in kurzer Zeit zwei Auszeiten nahm. Buxtehude zeigte sich unbeeindruckt und ging mit 14:11 in die Kabine.

    In der Halle hofften vor allem die Buchholz-Fans von den 680 Zuschauern, dass ihre Mannschaft wie beim letzten Aufeinandertreffen das Spiel spannend halten würde. Diese Hoffnung erstickte der Bundesligist nach dem Seitenwechsel innerhalb weniger Minuten. Ein 6:2-Lauf bis zur 38. Minute sorgte beim Stand von 20:13 für klare Verhältnisse. Dem Sturmlauf des BSV hatte Rosengarten in der Folge nur wenig entgegenzusetzen.

    Der Vorsprung wuchs kontinuierlich an. Sieben Minuten vor dem Ende sorgte Jessica Oldenburg für die erste Zehn-Tore-Führung (26:16). Da konnte sich der BSV in der Folge auch einen verworfenen Siebenmeter durch Melissa Luschnat erlauben. Die Gegenwehr bei den Luchsen war spürbar gebrochen, sodass auch keine Ergebniskosmetik mehr zustande kam. Den Schlusspunkt der Partie setzte Nationalspielerin Maike Schirmer mit ihrem sechsten Tor zum 29:19.

    Dubravko Prelec: „Wir haben zu viele hundertprozentige Chancen verworfen. Wenn wir die reinmachen, werden wir im Kopf sicherer. Dann wird das Spiel interessanter und enger. Dann kann sich so ein Spiel durch Kleinigkeiten immer drehen. So haben wir gesehen, dass wir gegen einen Bundesligisten 60 Minuten konzentriert sein und jede Chance nutzen müssen.

    Dirk Leun: „Wir waren am Anfang nicht mutig genug, um aus der Distanz zu werfen. Buchholz hat sehr tief gestanden und wir haben die Lösungen über den Kreis gesucht. Wir sind dann mutiger geworden und unser Tempospiel wurde auch besser. Zudem haben wir in der Abwehr stabiler gestanden. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Unsere starken Phasen müssen wir jetzt mit in die Bundeslig nehmen.

    Maike Schirmer: „Wir hatten zu Beginn zu viele technische Fehler und Fehlpässe. Dabei waren wir in der zweiten Welle immer in der Überzahl und müssen es besser ausspielen. Wir haben dann unsere Sicherheit wiedergefunden. Am Ende freue ich mich, dass wir eine Runde weiter sind, und es ist gut, dass wir nicht nur knapp gewonnen haben. In den kommenden Spielen müssen wir jetzt konstanter werden.“

    HL Buchholz 08-Rosengarten: Vogel, Sandmann, Filter-Schulz (3), Land (2), Schultze (2) , Nicolai (2), Lamp (5/1), Herbst, Schneider, Axmann, Hauf, Borutta (1), Puls (4).

    Buxtehuder SV: Peveling, Rühter, Gronemann-Luschnat (1), Fischer (9/2), Düvel, Haurum, Dölle
    (2), Schirmer (6), Oldenburg (7), Lott (1), Kaiser (2), L.Prior, Staal (1).Zeitstrafen: 1:1. Zuschauer: 680.

    Die Pokalauslosung für das Achtelfinale findet am kommenden Mittwoch nach dem Bundesliga-Spiel des amtierenden Pokalsiegers VfL Oldenburg gegen den deutschen Meister Thüringer HC statt. Ebenfalls am kommenden Mittwoch um 19.30 geht es für den Buxtehuder SV weiter in der Bundesliga. Dann ist die HSG Blomberg-Lippe in der Halle Nord zu Gast. Das Team von Ex-BSV-Jugendkoordinator Steffen Birkner konnte seine bisherigen drei Spiele gewinnen. Im Pokal gab es für die Ostwestfälinnen
    allerdings ein deutliches 31:41 beim deutschen Meister Thüringer HC.

    Dass die HSG in dieser Saison ambitioniert ist, musste der BSV bereits feststellen. In der Vorbereitung musste sich das Team Blomberg mit 17:30 geschlagen geben. Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Bundesliga möchte der BSV vor den Europapokal-Duellen gegen Viborg HK auch in der Liga nochmal ein Erfolgserlebnis einfahren.

    Tickets für das Spiel gegen Blomberg gibt es in der Geschäftsstelle der Handball -Marketing (Viverstraße 2 in Buxtehude) oder an der Abendkasse in der Halle Nord.

  • Fischbek/Alstertal. Am vergangenen Samstag traten einige Hamburg-Liga-Handballer des TV Fischbek (TVF) leicht grippegeschwächt beim SC Alstertal-Langenhorn (SCALA) an, gewannen aber dennoch das Spiel an der Lüttkoppel mit 36:33 (21:15). Damit bleiben sie weiter an der Tabellenspitze. Fischbeks Trainer Marius Kabuse konnte krankheitsbedingt nicht auf die volle Kraft seines Kaders zurückgreifen. Viele gingen körperlich geschwächt in die Begegnung, Jan Niclas Kessler konnte das Auswärtsspiel gar nicht antreten.

    So begann das Spiel auf beiden Seiten ausgeglichen. Die Gäste legten vor und der SCALA zog nach. In einer von Tempo bestimmten Anfangsphase warfen beide Mannschaften insgesamt sechs Tore in noch nicht einmal vier Minuten. Der TV Fischbek machte in der Abwehr jedoch dann die Räume dicht. „Wir konnten Alstertals Angriffe gut und schnell unterbinden, indem wir in der Abwehr agil gearbeitet haben“, sagte Kabuse ud war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

    Auf diese Weise verschafften sich die Fischbeker zumindest schon einmal einen Zwei-Tore- Vorsprung. Einen wichtigen Paukenschlag legten sie ab der zehnten Minute hin. Beginnend mit zwei Treffern von Jonas Deelmann erzielten die Gäste acht Tore hintereinander und führten in der 20. Minute mit 15:6. Erst dann erzielte David Gerner für SCALA mal wieder ein Tor. „Unsere Leistung in der Abwehr konnten wir auch mit in den Angriff nehmen“, erweitert Kabuse. „So konnten wir uns Stück für Stück absetzen“. Dann leisteten sich die Fischbeker jedoch im Angriff einige Fehler und vergaben so die Chance, sich noch weiter abzusetzen.

    „Das war ziemlich ärgerlich, weil wir vorn richtig gute Bewegung und gutes Tempo zeigten“. Vor allem Soeren Siemens zeigte zu der Zeit in der Mitte gute Aktionen und zog damit die gegnerische Abwehr auseinander und gab seinen Mitspielern dadurch den nötige Platz. „Wir hätten zur Halbzeit mehr führen müssen“, bedauert Kabuse die Ballverluste seines Teams umso mehr.

    Ein vorzeitiges Ende der Partie gab es für Fischbeks Haupttorschützen Marek Struß, der kurz vor der Halbzeit die Rote Karte bekam. „Eine Zeitstrafe hätte meines Erachtens für das Foul gereicht“, so Kabuse. „Zumal es auch bis dahin ein faires Spiel war“. In der zweiten Halbzeit war SCALA viel besser aufgestellt, als in der ersten Halbzeit, was dem TVF das Spiel auch viel schwieriger machte. Anstatt wie in den ersten 30 Minuten die volle Mannschaftsleistung und Feldbreite auszunutzen, gab es mehr Einzelkämpfe. So verringerten die Gastgeber langsam, aber sicher den Abstand zu den Fischbekern, zumal die Gäste nun allmählich aufgrund der zum Teil noch nicht ganz auskurierten Erkrankung einiger Spieler die Kräfte schwanden.

    Trotz allem betrug der Abstand der beiden Gegner immer mindestens drei Tore. „In Alstertal ist es immer schwer zu spielen“, fasst Kabuse das Spiel zusammen. „Die Halle ist sehr eng, klein und laut ist. Umso wichtiger ist es, dass wir diesen Kampfsieg errungen und die zwei wichtigen Punkte mitgenommen haben“.

    Fischbek führt mit nur zwei Minuspunkten weiter die Tabelle an. Verfolger Norderstedt hat bei einem Spiel mehr und der Niederlage gegen Halstenbek nun schon sechs Minuspunkte und rutscht in der Tabelle ab. Barmbek (bei gleicher Spielanzahl) und Halstenbek (ein Spiel weniger) sind mit drei Minuspunkten am dichtesten am TV Fischbek dran. Die wiederum können diese Woche nicht einfach abschalten. Am kommenden Samstag steht wieder ein Heimspiel an. Zur ungewohnt frühen Zeit von 14:30 Uhr kommt dann der Tabellenvorletzte vom AMTV Hamburg 2 in die Arena Süderelbe.

    Tore für den TV Fischbek: Jonas Deelmann (6), Mats Manthe (6/5), Soeren Siemens (5), Tim Latendorf, Marek Struß (je 4), Vito Clemens, Timo Ott (je 3), Jan-Malte Augustin, Robert Mitleider (je 2) und Marcel Kahns (1).

  • Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg verliert das erste Heimspiel des Jahres gegen den Tabellendritten, die Stralsunder Wildcats, mit 1-3 (25-23, 16-25, 18-25, 21-25). Die Neugrabenerinnen benötigten zu viele Versuche, um zu Punkten und verloren die Partie gegen einen effektiv und zielstrebig spielenden Gegner. Durch die Niederlage bleiben die Volleyballdamen nach der ersten Saisonhälfte auf Platz 9 der 2. Bundesliga Nord.

    Dabei begann die Partie vor 524 Zuschauern vielversprechend für das Neugrabener Volleyball-Team: Beide Mannschaften spielten im ersten Satz auf gleichem Niveau und die Führung wechselte stetig. In der Schlussphase fanden die Hamburgerinnen immer häufiger die Lücken im gegnerischen Block und erspielten sich dadurch vier Satzbälle. Die Stralsunderinnen kämpften sich auf 24-23 heran und glaubten schon, den Ausgleich gemacht zu haben, doch die Schiedsrichter legten sich letztendlich auf den Punktgewinn für VT Hamburg fest - und das führte zum Satzgewinn mit 25-23 für die Gastgeberinnen.

    Im zweiten Satz zeigte der Tabellendritte aus Stralsund, warum die Mannschaft dort oben steht: Mit ihrem variablen und zielstrebigen Spiel ließen sie von Satzbeginn an keinen Zweifel daran, wer diesen Durchgang gewinnt: 25-16 hieß es am Ende und damit war der Satzausgleich für die Gäste hergestellt.
    Die Zehn-Minuten-Pause nach dem zweiten Satz nutzte VTH-Trainer Jan Maier, um die Mannschaft neu einzuschwören. Die Gastgeberinnen kamen mit viel Schwung aus der Kabine und führten schon mit 9-4, ehe die Mannschaft von der Ostsee mit Birte Kaschützke am Aufschlag eine starke Serie startete und mit 12-9 in Führung ging. Die Vorentscheidung: Mit 25-18 sicherten sich die Wildcats auch den dritten Satz.

    Im vierten Satz schien das Spiel den gleichen Verlauf zu nehmen wie die beiden vorangegangen Sätze. Zeitweise betrug der Vorsprung der Gäste sechs Punkte, doch die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier kämpfte sich Punkt für Punkt heran und glich sogar zum 21-21 aus. In der entscheidenden Phase behielten jedoch die Stralsunderinnen die Nerven und holten sich die folgenden Punkte zum 25-21 Satz- und gleichzeitig Matchgewinn.

    VTH-Trainer Jan Maier fasste sich bei der Spielanalyse kurz: „Wir haben heute ganz stark in der Abwehr gearbeitet, aber wir brauchen einfach zu viele Versuche, um den Punkt zu machen. Stralsund hat dann den einfachen Punkt genommen.“

    Als beste Spielerin auf Gasatgeber-Seite wurde Saskia Radzuweit ausgezeichnet. Das Trainerteam entschied sich für Anne Domrose auf Seiten der Gäste, die damit schon ihre achte MVP-Nominierung im 13. Spiel dieser Saison erhielt und damit auf Platz eins in dieser Wertung der zweiten Bundesliga steht. Für das Volleyball-Team Hamburg geht es in der nächsten Woche zum Auswärtsspiel beim BBSC Berlin, der in der Tabelle nur einen Punkt vor den Neugrabenerinnen steht.

  • Harburg/Jesteburg/Buchholz. Am vergangenen Wochenende gab es für die HTB-Mädchen einen doppelten Einsatz. Am Samstag spielten sie gegen das Team des VfL Jesteburg, das sonst in der Frauen- Regionalliga antritt. Dass es ein ungleicher Wettbewerb werden sollte (mit drei C-pflichtigen Mädchen und ohne drei fehlende Stammspielerinnen), wussten Trainer und Betreuer schon vorher.

    Trotzdem sollte gespielt werden. In der ersten Halbzeit hielten die HTB-Mädels noch gut mit und gingen sogar in Führung. Am Ende gewann die Dynamik, Routine sowie die spielerische Klasse der Jesteburgerinnen.

    Aber geschenkt haben die HTBerinnen den Jesteburger Frauen aus der Regionalliga nichts. Das Spiel endete erwartungsgemäß mit 1:9 (1:3). HTB-Trainer Can Özkan: "Keines unser Mädchen braucht sich zu schämen, Aus Spielen gegen solche Gegner wird gelernt."

    Am nächsten Tag sollten die HTB-Mädels bei den Damen Masters in Buchholz ran. Ein hochkarätiges Turnier mit Teams aus der Frauen-Regionalliga und -Oberliga. Es begann gut: 4:1 gegen den Veranstalter BFC Buchholz, 3:2 gegen Werder Bremen (B-Bundesliga). Es folgte ein 1:2 gegen Victoria Hamburg . DIe beiden Gegentore fielen in den letzten zwei Minuten nachdem die HTBerinnen in Führung gegangen waren. Aber schon vor dem Spiel war die Quali zur nächsten Runde sicher.

    In der Zwischenrunde zur Meisterschaftsrunde ging es zuerst gegen Holstein Kiel und Henstedt- Ulzburg (beide Frauen-Regionalliga). Beide Spiele gingen mit 1:2 verloren. Kurios dabei, dass beide Spiele in den letzten Sekunden vergeben wurden. Gegen Henstedt-Ulzberg hatten die HTBerinnen sogar dominiert und waren in Führung gegangen.

    Die Gegnerinnen im letzten Spiel waren die Mädels vom Eimsbütteler TV (Frauen-Oberliga). Hier waren die HTB-Spielerinnen eindeutig die bessere Mannschaft und gingen auch in Führung. Es war eine Frage der Zeit mit dem Tor Nummer 2 und Nummer 3. Es ging aber wieder anders aus: Das HTB-Team kassierte Sekunden vor Schluss den Ausgleich. Somit wurden Harburgerinnen "nur" Grupenvierter.

    Wenn die Spiele statt 12 Minuten nur 10 Minuten gedauert hätten, wären die Ergebnisse sicherlich anders ausgefallen. Das Spiel um Platz 7 und 8 verloren die HTB-Soccerbees mit 2:3 im Neun-Meter-Schießen.

    Fazit: In allen Spielen waren die Mädels zum Teil gleichwertig, teilweise sogar besser. Manchmal reicht das schöne Spiel einfach nicht aus. Trotzdem waren das Trainerteam um Svenja Busies und Can Özkan sowie die mitgereisten Eltern und Großeltern sehr stolz auf die HTB-Mädels.

    Als bei der Siegerehrung außer den Pokalen und Bällen auch eine Flasche Sekt überreicht wurde, gab es ein großes Gelächter, als ein Vater einer HTB-Spielerin sagte: "Frag mal, ob wir den Sekt nicht gegen 10er-Packung Capri Sonne tauschen können."

     

  • Neugraben/Köln. Das Volleyball-Team Hamburg verliert das Auswärtsspiel bei DSHS SnowTrex Köln glatt mit 3-0 (25-20, 25-15, 25-15). Nur knapp 20 Stunden nach Beendigung des Heimspiels gegen den VfL Oythe mussten die Neugrabenerinnen im Nachholspiel in Köln antreten. Gegen den Tabellendritten merkte man Gästen an, dass das Fünfsatz-Match vom Vortag noch in den Knochen steckte. Der Wille zu punkten war zwar da, doch die Kräfte und ein in Normalform spielender Gastgeber verhinderten dies. Durch die Niederlage bleiben die Neugrabenerinnen auf einem Abstiegsplatz und haben einen Punkt Rückstand auf den rettenden 10. Tabellenplatz.

    Nur im ersten Durchgang gelang es der Mannschaft von VTH-Trainer Helmut von Soosten, mit den Gastgeberinnen mitzuhalten. Die Kölnerinnen erspielten sich schnell einen Drei-Punkte-Vorsprung - ein Abstand, der bis in die Schlussphase Bestand hatte. So ging der Satz mit 25-20 an DSHS SnowTrex Köln.

    Konnten die Neugrabenerinnen im ersten Durchgang noch mit dem Tabellendritten mithalten, gelang dies in den folgenden beiden Sätzen nicht mehr: Die Rheinländerinnen sicherten sich beide Durchgänge jeweils mit 25-15 und gewannen das Spiel klar mit 3-0.

    VTH-Trainer Helmut von Soosten blickte nach dem Spiel in Köln schon wieder auf die nächste Aufgabe: „Wir werden diese Niederlage schnell abhaken und uns auf das Positive aus den gewonnenen Sätzen gegen Oythe und auch Schwerin fokussieren. Unser Blick geht nach vorn- Und da steht am nächsten Wochenende das Spiel in Stralsund an. Dort wollen wir wieder alles in die Waagschale werfen, um das Spiel zu gewinnen.“

    Als beste Neugrabener Spielerin wurde Mannschaftskapitänin Juliane Köhler ausgezeichnet. Die goldene MVP-Medaille erhielt die Kölnerin Karolin Reich.

  • Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg hat das Auswärtsspiel bei Blau Weiss Dingden mit 3-0 (25-20, 25-19, 25-21) verloren. Die mit großen Personalsorgen angereisten Neugrabenerinnen stemmten sich gegen die Niederlage, zeigten aber Schwächen in der Annahme und mussten sich den eingespielten Gastgeberinnen geschlagen geben.

    Die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier begann mit Hannah Mörke und Svea Frobel, die die verletzten Jasmin Belguendouz, Annalena Grätz und die nicht mitgereiste Anna Jungjohann vertraten. Die Neugrabenerinnen fanden gut in die Partie und beide Teams punkteten im Gleichschritt. Erst beim Stand von 11-11 gelang den Gastgeberinnen vier Punkte in Folge - ein Vorsprung, den die Gäste bis zum Satzende nicht mehr aufholen konnten. So ging der erste Durchgang mit 25-20 an Blau Weiss Dingden.

    Gleich zu Beginn des zweiten Satzes handelten sich die Neugrabenerinnen wiederum einen Vier-Punkte-Rückstand ein. Die eingespielten Gastgeberinnen, die teilweise schon seit der Jugend zusammenspielen, behaupteten den Vorsprung bin in die Schlussphase und gewannen auch den zweiten Durchgang mit 25-19.
    Auch im dritten Durchgang erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und führten schnell mit 10-5. Doch das junge Neugrabener Team, angeführt von Mannschaftskapitänin Juliane Köhler, die später zur wertvollsten Spielerin ihrer Mannschaft gewählt wurde, kämpfte sich wieder heran und ging in der Folge sogar mit 16-12 in Führung. Doch auch die Gastgeberinnen bewiesen Kampfgeist und drehten die Partie wiederum zu ihren Gunsten. Mit 25-20 gewann die Mannschaft aus Dingden auch den dritten Satz und sicherte sich die drei Punkte.

    VTH-Trainer Jan Maier zeigte sich zwar mit der Einstellung und der kämpferischen Leistung der Mannschaft zufrieden, haderte aber wieder mit der derzeitigen Problemzone des Teams, ohne die mehr drin gewesen wäre: „Dezimierter Kader hin oder her. Wir haben in der Annahme weit unter unseren Möglichkeiten gespielt. Da dürfen wir uns nicht wundern, dass wir mit leeren Händen wieder nach Hause fahren. Das ist mehr als ärgerlich."

    Die Neugrabenerinnen treten am kommenden Wochenende im Regionalpokal Nord Kiel gegen die Stralsunder Wildcats und zwei Teams des Kieler TV an. Am 13.10 um 19 Uhr empfangen die Neugrabenerinnen in der zweiten Bundesliga den Vizemeister aus Leverkusen.

  • Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg hat das Heimspiel gegen Blau-Weiss Dingden mit 0-3 (20-25, 23-25, 20-25) verloren. Vor 433 Zuschauern in Neugraben verpassten es die Hamburger Volleyball-Damen damit, den fünften Sieg in Folge einzufahren und einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen.

    Nach vier Siegen in Folge und daraus resultierenden neun Punkten, hatten sich die Neugraberinnen in den letzten Spielen ein großes Selbstbewusstsein erspielt. Vielleicht haben die Siege aber auch die Erwartungshaltung für das Spiel gegen Blau-Weiss Dingden geliefert. Die Folge: Von dem erspielten Selbstbewusstsein war schon zu Beginn des Spiels nichts mehr zu sehen. Die Gäste vom SV Blau-Weiss Dingden waren über alle drei Spiele die spielbestimmende Mannschaft, nutzten die vielen Fehler der Gastgeberinnen und erspielten sich gleich eine vier Punkte Führung, die das junge Neugrabener Team zwar immer wieder verkürzen, jedoch nie ausgleichen konnte. Folglich ging der erste Satz mit 25-20 souverän an die Dingdenerinnen.

    Im zweiten Satz gelang es der Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier phasenweise, den Gegner vor Probleme zu stellen und konnte sich beim 9-8 erstmals eine Führung erpielen. Durch eigene Fehler gelang es dem Team jedoch nicht, sich abzusetzen und so mussten die Neugrabenerinnen auch den zweiten Satz mit 25-23 doch noch den Gästen überlassen.

    Im dritten Satz konnten die Gastgeberinnen bis zum Stand von 19-19 mithalten und durften hoffen, doch noch ins Spiel zurückzukommen. Doch eine starke Aufschlagserie von Pauline Kappmeyer machte diese Hoffnungen zunichte. Mit 25-20 gewannen die Gäste den dritten Satz und damit das Spiel.

    Für VTH-Trainer Jan Maier eine bittere Niederlage, die er nicht nur auf das gute Spiel der Gäste zurückführte: „Der Sieg für Dingden geht absolut in Ordnung. Wir haben es von Beginn an nicht geschafft, das berühmte emotionale Niveau aufs Feld zu bringen, das eine Grundvoraussetzung ist, um eine gute Leistung bringen zu können. Dazu haben wir viel zu viele Eigenfehler gemacht, um das Spiel gewinnen zu können. Wir werden dieses Spiel aufarbeiten, um daraus zu lernen. Erst danach werden wir dieses Spiel abhaken und den Blick auf das nächste Spiel in Leverkusen richten.“

    Luise Klein wurde auf Hamburger Seite mit der MVP-Medaille ausgezeichnet. Beste Gästespielerin wurde Pauline Kappmeyer. Für das Volleyball-Team Hamburg geht es am nächsten Sonnabend (2. Februar, ab 20 Uhr) im Spiel beim Tabellenzweiten Bayer Leverkusen um die nächsten Punkte.

     

  • Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg hat das letzte Heimspiel der Saison gegen den Meister Skurios Volleys Borken, trotz einer starken kämpferischen Leistung, vor 562 Zuschauern mit 1-3 (21-25, 26-24, 19-25 13-25) verloren. Durch die Niederlage rutschten die Neugraberinnen auf den vorletzten Tabellenplatz und ist nun von den Ergebnissen der Sportfreunde Aligse abhängig und benötigen selbst einen Sieg im letzten Spiel beim BBSC Berlin, um den Abstieg noch verhindern zu können.
    Das Team von Helmut von Soosten stemmte sich von Beginn an gegen die von vielen vor dem Spiel erwartete Niederlage und riss die eigenen Fans mit, die das Team ihrerseits lautstark unterstützten.

    Mit 25-21 sicherten sich die Gäste den ersten Durchgang und hatten beim Stand von 24-21 sogar schon drei Satzbälle im zweiten Satz. Doch die Neugraberinnen wehrten sich mit Händen und Füßen gegen den Satzverlust. Svea Frobel, die später auch zur besten Spielerin ihres Teams gewählt wurde, rettete den Ball mit dem Fuß und machte anschließend den Punkt zum 24-24. Auch die nächsten beiden Punkte gingen an das Volleyball-Team Hamburg, das somit zum 1-1 ausgleichen konnte.

    Gleich zu Beginn des dritten Satzes zeigten die Skurios Volleys, warum sie in dieser Saison noch ungeschlagen sind. Mit zielstrebigem Spiel zogen die Borkenerinnen Punkt um Punkt davon, gewannen den Satz mit 25-19 und ließen auch im vierten Satz keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie auch im 23. Saisonspiel ungeschlagen bleiben würden. Mit 25-13 ging auch der 4. Satz an die Gäste, die somit ihre weiße Weste wahren konnten.

    Auch wenn er natürlich gerne einen Punkt mitgenommen hätte, war VTH-Trainer Helmut von Soosten dennoch zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Die Moral der Mannschaft stimmt. Wir haben teilweise große Rückstände aufholen können. Wir haben auch enge Spielsituationen für uns entscheiden können und haben nie aufgegeben. Dennoch glaube ich, dass wir besser Volleyball spielen können, zumal heute nicht alle Spielerinnen ihren besten Tag hatten. Wenn wir es hinbekommen, dass alle ihre Topleistung bringen, dann bin ich für das Spiel in Berlin sehr zuversichtlich.

  • Neugraben/Schwerin. Das Volleyball-Team Hamburg aus Neugraben hat die Pflichtaufgabe beim VC Olympia Schwerin souverän gelöst. Beim klaren 3-0 (25-20, 25-16, 25-9)Erfolg in der Mecklenburgischen Hauptstadt ließen die Neugrabener Volleyball-Damen von Beginn an nichts anbrennen und steigerten sich im Spiel von Satz zu Satz.

    Das Spiel beim VC Olympia Schwerin war für Juliane Köhler, Stina-Marie Schimmler, Gina Köppen und Luise Klein ein Besonderes: Beim Bundesstützpunkt in Schwerin sammelten die vier VTH-Spielerinnen erste Zweitligaerfahrung und trafen dadurch auf viele bekannte Gesichter in der Halle.

    Im Spiel hatten die Gäste aber keine Geschenke zu verteilen. Von Beginn an ließen sie keinen Zweifel aufkommen, dass sie die drei Punkte unbedingt mit nach Hause nehmen wollten und erspielten sich eine 16-8 Führung. Im Anschluss leistete sich die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier einige Unkonzentriertheiten. Zwar konnte der VCO dadurch den Rückstand auf vier Punkte verkürzen, aber trotzdem reichte es noch zum 25-20 Satzgewinn für die Neugrabenerinnen.

    Im zweiten Satz blieb das Spiel bis zum 8-8 offen. Danach machten die Neugrabenerinnen fünf Punkte in Folge und erspielten sich den entscheidenden Vorsprung, der kontinuierlich ausgebaut wurde. Mit 25-16 ging der zweite Satz klar an die Gäste. Danach war die Gegenwehr der Gastgeberinnen gebrochen und den Neugrabener Spielerinnen gelang nahezu alles. Mit 20-2 führten die Gäste zwischenzeitlich im dritten Satz und gewannen diesen Durchgang mit 25-9.

    VTH-Trainer Jan Maier war erleichtert, dass sein Team die drei Punkte mit nach Neugraben nehmen konnte: „In diesen Spielen gegen die Stützpunktteams sieht man selten besonders gut aus. Daher ist das heutige klare Ergebnis als eine starke Leistung des Teams zu bewerten und zeugt von hoher Konzentration und Mannschaftsdisziplin. Ich kann da nur zufrieden sein. Nun haben wir drei Wochen Spielpause, um in Ruhe weiter an individuellen Stärken und Schwächen zu arbeiten."

    Auch Luise Klein, als beste Neugrabener Spielerin ausgezeichnet, freute sich über den ersten Auswärtssieg: „Wir haben als Team stark zusammengearbeitet. Im ersten Satz haben wir Schwerin durch eine Serie nochmal an uns rankommen lassen. Das wollten wir in den nachfolgenden Sätzen vermeiden. Was uns auch gelungen ist. Wir konnten noch konsequenter unsere Punkte machen und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Für mich persönlich war es zu Beginn schon etwas komisch zum ersten Mal gegen die Mannschaft vom VCO zu spielen. Aber das hat sich sehr schnell in Motivation gewandelt und irgendwie habe ich mich dann doch noch zu Hause gefühlt.“

  • Neugraben/Berlin. Das Volleyball-Team Hamburg aus Neugraben musste sich in Berlin 3-0 (25-21, 28-26, 25-16) geschlagen geben. Beim Zweitliga-Aufsteiger Rotation Prenzlauer Berg Berlin hat die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier im zweiten Satz gleich vier Satzbälle nicht genutzt. Durch die Niederlage verpassten es die Neugrabenerinnen, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen und mussten stattdessen die Gastgeberinnen in der Tabelle vorbeiziehen lassen.

    Nach ausgeglichenem Beginn und schnellen Punkten auf beiden Seiten, nutzten die Berlinerinnen Mitte des ersten Satzes die erste Schwächephase der Gäste und erspielten sich einen 19-12-Vorsprung. Diese Führung brachten die Hauptstädterinnen mit 25-21 souverän ins Ziel. Auch im zweiten Satz spielten beide Teams auf einem ähnlichen Niveau. Diesmal waren es die Neugrabenerinnen, die sich mit 20-15 erstmals absetzten und sich beim 24-20 gleich vier Satzbälle erspielten. Nutzen konnten die Gäste diese Chancen jedoch nicht und mussten den Berlinerinnen mit 28-26 auch den zweiten Satz überlassen.

    Der Schock der nicht genutzten Satzbälle saß auch im dritten Satz noch tief: RPB Berlin nutzte die Verunsicherung der Gäste aus und ging schnell in Führung, die die Gastgeberinnen auch bis zum 20-16 verteidigten. Beim Volleyball-Team Hamburg schwanden die Hoffnungen auf einen Punktgewinn in der Hauptstadt mehr und mehr und nach einem weiteren Punkt für Rotation gelang den Gästen kein Punktgewinn mehr: Mit 25-16 ging der dritte Satz unerwartet klar an RPB Berlin und die Neugrabenerinnen mussten mit leeren Händen die Heimreise antreten.

    VTH-Trainer Maier: „Im ersten Satz haben wir viel zu lange gebraucht, um im Spiel anzukommen. Vier Aufschlagfehler zu Beginn sprechen da eine deutliche Sprache. Vom Verlust des zweiten Satzes konnten wir uns dann leider nicht mehr erholen. Der Wille der Mannschaft war da im dritten Durchgang, aber wir haben es einfach nicht mehr auf die Kette bekommen."

    Bei den Neugrabenerinnen wurde Gina Köppen zur besten Spielerin ihres Teams gewählt.

  • Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg hat durch den 3-2 (20:25 25:21 27:25 17:25 15:11-)Erfolg über den SC Union Emlichheim den dritten Sieg in Folge gefeiert. Vor 566 Zuschauern gelang es den Neugraberinnen mit einer konzentrierten Leistung über fast die gesamte Spieldauer, den Tabellenfünften aus Emlichheim in die Knie zu zwingen. Nach den Heimsiegen gegen den BBSC Berlin und die Sportfreunde Aligse wollten die Neugrabener Volleyballdamen die Siegesserie gegen den SC Union Emlichheim unbedingt weiter ausbauen.

    Auch wenn im ersten Satz noch nicht alles gelang und der Durchgang mit 25-20 an die Gäste ging, die Neugraberinnen zeigten eine gute Partie. Im zweiten und dritten Satz steigerte sich die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier noch einmal und ging durch 25:21 und 27:25 Satzerfolge mit 2-1 in Führung. Es gelang den VTH-Damen vor allem die in der Hinserie oft kritisierte Annahme zu stabilisieren und sie legten damit den Grundstein zum Sieg.
    Nach der Führung ging die Stabilität im vierten Satz kurzzeitig völlig verloren. Erst zum Satzende konnte die Mannschaft wieder an die Leistung der ersten drei Durchgänge anknüpfen. Doch auch wenn der Rückstand zu groß war und der Satz mit 25-17 den Unionerinnen überlassen werden musste, waren die Gastgeberinnen zurück im Spiel. Rechtzeitig zum spielentscheidenden Tie-Break, den sich das Volleyball-Team Hamburg mit 15-11 sicherte.

    Für VTH-Trainer Jan Maier war die Leistung der Mannschaft mindestens genauso wichtig wie die beiden gewonnenen Punkte: „Die Mannschaft war heute so stabil, wie wir es uns in jedem Spiel erhoffen. Auch wenn die Spannung im vierten Satz plötzlich weg war. Vielleicht haben sich die Spielerinnen zu sehr über den Satzgewinn gefreut. Ich kann heute eigentlich keine Spielerin herausheben. Selbst die Spielerinnen, die von der Bank kamen, waren sofort da.“

    Als beste Spielerin ihres Teams wurde Stina-Marie Schimmler ausgezeichnet. Auf Seiten des SCU Emlichheim erhielt Pia Timmer die silberne Medaille.

  • Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg hat das letzte Heimspiel der Saison gegen den SC Union Emlichheim mit 1-3 (22-25, 26-24, 21-25, 16-25) verloren. Vor 527 Zuschauern reichte eine gute kämpferische Leistung der Neugrabenerinnen gegen ein starkes Gästeteam nicht.

    Von Beginn an entwickelte sich eine enge Partie mit ständigen Führungswechseln im ersten Satz. Erst nach dem 21-21 gelang es den Gästen, sich mit drei Punkten entscheidend abzusetzen und den Durchgang mit 25-22 für sich zu entscheiden.

    Im zweiten Satz setzten sich die Hamburgerinnen zunächst ab, verpassten es aber, den Sack frühzeitig zuzumachen und ließen die Unionerinnen wieder herankommen. Nach dem 24-24 Ausgleich gelang es den Gastgeberinnen aber doch, die entscheidenden Punkte zu machen und den Satz mit 26-24 zu gewinnen.

    Im dritten und vierten Satz zog der SCU Emlichheim den Gastgeberinnen durch einige lange Punkteserien früh den Zahn. Mit 25-21 und 25-16 gingen die Durchgänge deutlich an die Gäste, die somit die drei Punkte aus Neugraben mitnehmen und sich so auf Platz vier in der Tabelle verbesserten.

    Für VTH-Cheftrainer Jan Maier ging der Sieg für Emlichheim in Ordnung, auch wenn er sich ein anderes Ergebnis gewünscht hätte: „Emlichheim hat heute auf das ganze Spiel gesehen über Außen mehr Druck gemacht. Zusätzlich entschieden sie fast alle langen Ballwechsel für sich, was psychologisch ein Riesenvorteil ist. Es war ein spektakuläres und damit ein sicher unterhaltsames Spiel, aber das hilft uns leider in der Tabelle nicht. Ich hätte gern unseren Zuschauern im letzten Heimspiel einen Sieg geschenkt."

    Nach dem Spiel bedankte sich das Team bei seinen Fans, dem Helferteam und den Sponsoren für die Unterstützung in dieser Saison. Zur Spielerin des Spiels auf Neugrabener Seite wurde Libera Alissa Willert gewählt. Die Heimspielsaison ist für das Volleyball-Team Hamburg zwar beendet, aber mit den Spielen in Oythe (24. März) und in Stralsund (21. April) stehen noch zwei Saisonspiele aus.

  • Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg hat das Heimspiel gegen TSV Bayer 04 Leverkusen mit 3-1 verloren. Beim 16-25, 22-25, 25-18 und 17-25 gegen den Vizemeister starteten die Neugrabener Volleyball-Damen denkbar schlecht in die Partie und konnten den Gästen erst ab Mitte des zweiten Satzes Paroli bieten. Trotz eines großartigen Kampfes und viel Leidenschaft konnten sich Neugrabenerinnen am Ende nicht belohnen und hängen nach nur einem Sieg aus vier Spielen vorerst im Tabellenkeller fest.

    Im ersten Satz gelang den Gastgeberinnen kaum etwas. Die hohe Eigenfehlerquote führte dazu, dass die Leverkusenerinnen den Durchgang nach nur 19 Minuten mit 25-16 für sich entschieden.

    Nach gutem Beginn im zweiten Satz schlichen sich wieder die Fehler ins Spiel der Gastgeberinnen - und so lag die Mannschaft von VTH-Cheftrainer Jan Maier bei der zweiten technischen Auszeit mit 16-9 zurück. Doch die Gäste aus dem Rheinland verpassten es, den Sack zuzumachen und erlaubten es dem jungen Neugrabener Team, sich ins Spiel zurück zu kämpfen. Zwar sicherten sich die Gäste auch den zweiten Satz mit 25-22, aber der Kampfgeist der Spielerinnen und der Fans war geweckt.

    Mit Einsatz, Kampf und viel Leidenschaft erspielten sich die Neugrabenerinnen im dritten Satz einen Punkt nach dem anderen und gewannen den Durchgang mit 25-18 und verkürzten auf 2-1. Im vierten Satz legten die Leverkusenerinnen wieder einen Gang zu und beide Teams lieferten sich einen Kampf um jeden Ball. Die entscheidende Phase für den Satzgewinn wurde nach dem Stand von 11-11 gemacht. Die Neugrabenerinnen erspielten sich eine 14-11 Führung, die die Gäste konterten und mit einer Aufschlagserie der ehemaligen Neugrabenerin Anna Hoja auf 17-14 davonzogen.

    Die Vorentscheidung. Die Gegenwehr der Gastgeberinnen war gebrochen und die Leverkusenerinnen fortan spielbestimmend. Mit 25-17 holten sich die Gäste den vierten Satz und nahmen auch die drei Punkte mit ins Rheinland.

    VTH-Trainer Maier hätte seinem Team nach diesem Spiel zumindest einen Punkt gewünscht: „Wir haben es leider erst Mitte des zweiten Satzes geschafft, an unserer Leistungsgrenze zu spielen. Das brachte uns erfreulicherweise einen Satzgewinn gegen ein Topteam der Liga, aber leider keinen Punkt in der Tabelle. Im vierten Durchgang bei 14:11-Führung wäre sogar noch mehr möglich gewesen, aber Leverkusen schaltete im entscheidenden Moment einen Gang hoch und wir konnten da nicht dagegenhalten. Schade, das Team hat aufopferungsvoll und begeisternd gekämpft."

  • Neugraben/Kiel. Das Volleyball-Team Hamburg aus Neugraben hat den Turniersieg im Regionalpokal Nord verpasst. Im Finale gegen den Liga-Konkurrenten aus Stralsund mussten sich die Neugraberinnen mit 3-0 (27-25, 25-20, 25-16) geschlagen geben. Im Halbfinale gegen den Kieler TV (Dritte Liga) überzeugte die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier besonders in den Sätzen drei und vier. Vorangegangen waren zwei Sätze auf Augenhöhe, in denen sich die Kielerinnen als der erwartet unbequeme Gegner präsentierten.

    Der erste Satz ging mit 25-23 knapp an die Neugrabener Volleyball-Damen, der zweite Satz mit dem gleichen Ergebnis an den KTV. Die folgenden Durchgänge (25-17 und 25-16) entsprachen schon eher den Vorstellungen von Trainer Maier.

    Im Finale gegen die Wildcats entwickelte sich im ersten Satz ein offener Schlagabtausch, den die Mannschaft von der Ostsee mit 27-25 für sich entschied. In der Folge schwanden die Kräfte bei den, wieder verletzungsbedingt nur mit neun Spielerinnen angereisten, Neugraberinnen und so wurde der Leistungsunterschied zwischen den Finalisten immer größer, was sich auch in den Satzergebnissen niederschlug: Mit 25-20 und 25-16 gewannen die Wildcats die weiteren Durchgänge und zogen in die Qualifikation zur DVV-Pokal Hauptrunde gegen den Sieger des Regionalpokal Nordwest ein.

    Natürlich wollte Jan Maier mit seinem Team den nächsten Schritt in Richtung DVV-Pokal gehen, aber trotz der Finalniederlage hat er auch Positives gesehen: „Schade, dass wir den ersten Satz gegen Stralsund nach gutem Start nicht nach Hause bringen konnten. Wer weiß, wie das Spiel danach verlaufen wäre. Wir haben heute in beiden Spielen eine sichtbar gesteigerte Annahmeleistung gesehen. Das macht Mut. Darauf wollen wir aufbauen, um im kommenden schweren Heimspiel gegen Leverkusen eventuell eine Überraschung landen zu können.“

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