Handy Welt
Waschtitan - das Auto-Wasch-Paradies
Trauerhaus Kirste Bestatungen
Rieckhof Eventplaner

Tanzsport

Tanzsport

  • Auch beim Abschlussturnier der 1. Bundesliga Latein in Bremen belegt das Team von Blau-Weiss Buchholz Rang 4

    Bremen/Buchholz. Am vergangenen Samstag beendete das A-Team von Blau-Weiss Buchholz in der 1. Bundesliga Latein eine durchwachsene Saison mit vielen Höhen und Tiefen. Die Schützlinge von Cheftrainerin Franziska Becker erhielten von den Juroren in der Halle 7 der Stadthalle nur zweimal den dritten und fünfmal den vierten Platz. Somit mussten die Buchholzer auch im Gesamtklassement mit dem vierten Platz zufrieden sein.

    Das erste Saisonziel der Buchholzer Paare und ihrer Trainer, der Angriff auf Platz 2, wurde damit deutlich verfehlt. Aber auch das Vorhaben, wie in den beiden Vorjahren wenigstens den dritten Platz zu verteidigen, schlug fehl. Lediglich an den beiden ersten Turniertagen wurden die acht Buchholzer Paare klar auf Rang 3 gewertet. Das änderte sich im dritten Ligaturnier in Bremerhaven. Hier verfehlten die Buchholzer sogar das Finale und landeten unsanft auf dem fünften Platz.

    Noch im Vorfeld der Deutschen Meisterschaft im November vergangenen Jahres hatte sich die Mannschaft zum Angriff auf die Top 2 bereiterklärt. Mit dem neuen Konzept "Rhythm – lives in you" hat Trainerin Franziska Becker mit ihrem Team ein
    innovatives und unglaublich komplexes Gesamtpaket geschnürt, das den Tänzerinnen und Tänzern allerdings auch einiges abverlangt hat. Nach dem klaren dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Braunschweig analysierten Mannschaft und Trainer, dass die große Weiterentwicklung der Mannschaft zur Saison davor noch nicht ausreichte, und es noch mehr brauche, um ganz vorn anzugreifen.

    Zu den Ligaturnieren wurde dann stark an den zu verbessernden Themen gearbeitet. Nach einem verhaltenen Start in Solingen zeigte die Leistungskurve danach steil nach oben. Beim Heimturnier in Buchholz begeisterte die Mannschaft das Publikum und die Trainer mit einer tollen Leistung und wurde erneut Dritter. Beim dritten Wettkampf in Bremerhaven folgte dann der schwer zu erklärende Tiefschlag. Trotz einer nahezu fehlerfreien Vorrunde wurden die acht Buchholzer dort von den Juroren nur in das kleine Finale gewertet. Das Blau-Weiss-Team belegte in Bremerhaven überraschend für viele Beobachter den fünften Rang – ein Ergebnis, das für einiges Kopfschütteln, nicht nur bei den Anhängern der Buchholzer Mannschaft, gesorgt hat.

    Das Team um die Trainer Franziska Becker und Christopher Voigt zeigte allerdings große mentale Stärke, trainierte noch härter und zeigte bei den Turnieren in Ludwigsburg und Bremen jeweils Top-Leistungen, die dennoch nur mit dem vierten Platz bewertet wurde. Besonders am vergangenen Wochenende in Bremen konnten sich Mannschaft und Trainer kaum erklären, wie es trotz adäquater Leistung zu dem eindeutigen Ergebnis des vierten Platzes kam.

    Trainerin Franziska Becker: "Ich denke, wir haben uns enorm weiterentwickelt im Vergleich zum Vorjahr, auch wenn wir noch nicht von  an die Synchronität und Homogenität perfektioniert hatten. Das wäre aber nötig gewesen, um Platz 1 und 2 noch massiver anzugreifen. Dass nun allerdings unsere hohe tänzerische Qualität, gepaart mit einer anspruchsvollen Choreographie, von der Mehrheit der Wertungsrichter nur auf Platz vier gewertet wurde, nehmen wir hin, sind darüber aber enttäuscht. Einige Einzelwertungen muss man auch mal, bei allem Respekt für die Wertungsrichter, anzweifeln dürfen. Trotzdem werden wir uns an die eigene Nase fassen und schauen, was wir verändern müssen. Immerhin haben wir das Risiko nicht gescheut und sind voll auf Angriff und nach vorn gegangen. Das steht uns auch besser, als auf Sicherheit zu gehen."

    Der Sieger-Pokal ging am vergangenen Wochenende erstmals in dieser Bundesliga-Saison an die Gastgeber und amtierenden Weltmeister, an die acht Paare des Grün-Gold-Clubs Bremen. Erstmalig Zweiter in dieser Saison wurde das Team des 1. TSZ Velbert, das im Dezember vergangenen Jahres WM-Vierter in China geworden war und die ersten vier Bundesliga-Turniere gewonnen hatte. Den begehrten Bronzerang sicherte sich - für viele überraschend - das Aufsteiger-Team der TSG Bremerhaven. Die Mannschaften aus Ludwigsburg belegten in Bremen sowie im Gesamtklassement den 7. und 8. Platz und steigen damit in die 2. Bundesliga Süd ab.

    Der Bremer Weser-Kurier schrieb über das Turnier: "Ein ähnliches Konzept verfolgt die Trainerin Franziska Becker mit ihrer Formation aus Buchholz. Sehr kompakt, sehr tänzerisch. Am Sonnabend tanzte ihr Team ein furioses Finale – und wurde unverständlicherweise Vierter. Es hätte keinen in der Halle überrascht, wenn Buchholz nach seiner tollen Vorstellung Zweiter geworden wäre. Letztendlich aber wurden die Weichen für die Platzierungen offensichtlich früher gestellt. In dieser Saison punkteten die Choreografien, die es geschafft hatten, mit eingängiger Musik und wirkungsvollen Effekten Zuschauer und Wertungsrichter für sich einzunehmen. Möglicherweise aber sollte im deutschen Tanzsportverband mal darüber nachgedacht werden, ob im Formationssport wirklich alles vergleichbar ist."

    Die Buchholzer Blau-Weiss-Truppe begibt sich nun in eine wohlverdiente Pause. Das nächste Aufeinandertreffen der besten deutschen Formationen in den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen findet am Sonnabend, 9. November, in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg statt - erstmalig ausgerichtet von Blau-Weiss Buchholz. Die Titelkämpfe sind für die Buchholzer Tanzpaare die nächste Gelegenheit, sich für eine Top-Position zu bewerben.

    Tickets für die Deutsche Meisterschaft in Hamburg sowie Informationen dazu erhalten Interessierte unter: www.deutsche-meisterschaft-formationen.de. Auch die Nachwuchsmannschaften von Blau-Weiss Buchholz traten am Wochenende in Bremen zu ihren Ligaturnieren an. Das C-Team musste am Samstag bereits vor dem A-Team beim Turnier der Regionalliga Nord auf die Fläche. Dort zeigten sie zwei tolle Durchgänge, die mit Platz 4 belohnt wurden.

    Am Sonntag gingen dann mit dem Buchholzer D- und E-Team in der Landesliga auch die jüngsten Nachwuchstänzer von Blau-Weiss an den Start. Beide Mannschaften zeigten gute Leistungen und erreichten am Ende des Turniertags den 7. und 8. Platz. Die Trainer zeigten sich stolz und zufrieden mit den Durchgängen der jungen Mannschaften.

  • Buchholzer Blau-Weiss-Formations-Paare zur WM nach China? - Franziska Becker, Trainerin der Tanzsport-Abteilung und des A-Teams, spricht im bib-Interviewüber die bevorstehende Saison

    Buchholz. Der erste Höhepunkt der neuen Tanzsportsaison steht kurz bevor: Am Sonnabend, 10. November, starten die Formationstänzer von Blau-Weiss Buchholz bei der Deutschen Meisterschaft der Lateinformationen in Braunschweig. Im vergangenen Jahr belegten die acht Paare den dritten Platz, in diesem Jahr will das Buchholzer A-Team noch weiter vorn mitmischen. Franziska Becker, Trainerin der Mannschaft, gibt erste Einblicke in die laufende Vorbereitung und auch zum neuen Thema der Mannschaft.

    Frau Becker, Sie stecken mitten in den Vorbereitungen für die neue Saison - was hat sich seit
    März, dem Ende der Bundesliga-Saison, in der Mannschaft verändert?

    So einiges! Die vergangenen vier Jahre war die Mannschaft fast immer unverändert zusammengeblieben. Eine Konstanz, die uns einerseits ausgezeichnet und zweitens den Weg nach vorn geebnet hat, anderseits aber auch Routinen gezeigt hat, die man erstmal wieder durchbrechen muss. Da schleifen sich dann schon Dinge ein, die man für einen nächsten Leistungsschritt erstmal neu andenken muss. Wir haben nun fünf neue Tänzerinnen und Tänzer im Team, die ordentlich für frischen Wind sorgen – auch bei den Etablierten. Das Trainerteam hat sich nicht verändert: Christopher Voigt und Nick Dieckmann bilden nach wie vor gemeinsam mit mir das Trainerteam, da sind wir extrem eingespielt.

    Kommen die Neuen denn mit dem Leistungsanspruch zurecht?

    Ja, die wurden allesamt in unserem Verein auf dieses Niveau vorbereitet und haben das Tanzen bei uns erlernt. Was im Übrigen in der deutschen Formationsszene eine Seltenheit ist. Wir sind momentan die einzige Bundesliga-Mannschaft, die es schafft, einen solch hochwertigen Kader von allein in jedem Jahr wieder mit Nachwuchstänzern zusammenzustellen. In der gesamten Mannschaft haben eigentlich nur zwei Tänzer das Tanzen nicht bei uns gelernt. Andere Bundesliga-Teams greifen häufig auf externe Verstärkungen zurück, die nicht aus der eigenen Nachwuchsarbeit entspringen. Das ist hier in Buchholz wirklich etwas ganz Besonderes, dass auch durch die große Unterstützung von Blau-Weiss Buchholz überhaupt möglich ist. Auch das große Engagement aller Trainer in den weiteren Teams trägt dazu bei, dass dieser tolle Sport in Buchholz auf diesem hohen Niveau ausgeübt werden kann.

    Was sind denn die Ziele für die neue Saison?

    Nach einer Analyse der vergangenen Saison haben wir uns mit der Mannschaft zunächst inhaltliche Ziele gesetzt. Es soll alles körperlicher und noch dynamischer werden – daraus resultierend wollen wir natürlich unseren Hut in den Ring werfen für das zweite Ticket zur Weltmeisterschaft. Als Bundesliga-Sieger ist das sieggewohnte Team des Grün-Gold Clubs Bremen hierfür bereits qualifiziert, das zweite Ticket nach China wird bei den deutschen Titelkämpfen in Braunschweig vergeben. Die bisherigen deutschen Vizemeister aus Bochum/Velbert wollen aber auch wieder ganz vorn mitmischen.

    Nach China?

    Ja, dieses Jahr stellt die Weltmeisterschaftsteilnahme die Tanz-Clubs vor ungeahnte Herausforderungen. Die WM findet nämlich zum ersten Mal in Shenzen, in China, statt.

    Sie meinen damit die finanziellen Herausforderungen?

    Ja! Der Deutsche Tanzsport-Verband (DTV) wird nur den Titelträger der Deutschen Meisterschaft finanziell unterstützen, das zweite Team muss die Reise aus eigener Kraft stemmen. Somit hätte theoretisch auch der Dritte eine Chance, wenn der Zweitplatzierte sich qualifiziert und dieser die Reise nicht finanzieren kann. Als letztjähriger Dritter mussten wir uns so oder so mit diesem Thema beschäftigen. Unser Vereinsvorstand rund um Arno Reglitzky hat uns jedoch signalisiert: Wenn wir das Ticket lösen, dann
    fliegt Buchholz nach China! Das ist natürlich eine wahnsinnige Unterstützung und Rückendeckung, die wir hier vom Verein erhalten.

    Können Sie denn auch zum Thema schon was erzählen? „The Team“ wird ja - wie zu hören war - nicht
    mehr genutzt dieses Jahr . . .

    Korrekt! Nach zwei Jahren „The Team“ habe ich, unterstützt durch das Trainerteam mit Nick Dieckmann, der auch als aktiver Tänzer dabei ist, und Christopher Voigt, ein komplett neues Thema entwickelt. Mir war es wichtig, als Ausgangspunkt den Tänzern dieses mal kein dramatisches, episches Thema aufzudrücken, sondern die Körper zur Musik sprechen zu lassen - dabei ist eine sehr dynamische, auf verschiedenen Rhythmen basierte Choreografie entstanden, in die sich die Paare von Anfang an mit hohem Engagement reingedacht und gefühlt haben. Musik und Rhythmus werden in der Musik erlebbar und in den Körpern der Tänzer auf der Fläche sichtbar sein.

    Welchen Titel hat das Thema?

    Der Titel wird wie immer noch nicht so früh bekannt gegeben. Was ich aber sagen kann ist, dass mit den eben angesprochenen Zielen ein wirklich extrem anspruchsvolles Konzept entstanden ist. Ein Konzept, dass den Tänzern noch nie so viel abverlangt hat wie in diesem Jahr. Wir haben definitiv noch eine intensive Trainingsphase vor uns bis zur Meisterschaft im November, bei der wir, Trainer und die Mannschaft, nochmal richtig Gas geben werden.

    Frau Becker, vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen alles Gute für die Titelkämpfe in Braunschweig!

  • Buchholzer Blau-Weiss-Team wieder im Tritt

    Bremerhaven/Buchholz. Der verunglückte Saisonstart in Düren vor 14 Tagen, als binnen Stunden die B-Team-Tänzerin Laura Wentzien die gesamte Choreographie einstudieren musste (der WA berichtete ausführlich), um den plötzlichen Ausfall einer Fronttänzerin zu kompensieren, steckte dem Blau-Weiss Team auch im Training danach noch einige Tage in den Knochen. Alle acht Paare und das Trainerteam wussten, dass es jetzt schwer werden wird, an den Erfolg mit dem dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Hamburg anzuknüpfen und den anvisierten Angriff weiter nach vorn auch auf der Tanzfläche sichtbar zu machen. Jetzt traf sich die Bundesliga-Elite der Lateinformationen zum zweiten Saisonturnier in der Bremerhavener Stadthalle.

    Immerhin ging es zum Heimturnier für die drittplatzierten TSG-Paare aus Bremerhaven, die beim Saisonauftakt in Düren klar vor den acht Buchholzer Paaren lagen. Keine leichte Aufgabe also für das Blau-Weiss-Team, aber Trainerin Franziska Becker hatte die Trainingseinheiten zwischen den Turnieren genutzt, um im Team einerseits die früher gewohnte Stabilität wieder herzustellen und andererseits die Vorfreude auf ein stimmungsvolles Turnier in der schönen Bremerhavener Stadthalle zu schüren.

    Im Abschlusstraining stellten sich große Zuversicht und der Wille ein, sich an der Weser besser zu präsentieren als noch vor 14 Tagen in Düren. Die Stellprobe in Bremerhaven verlief noch etwas wackelig, aber auch mit sehr guten Passagen der neuen Choreographie „A Million Voices“. „Das Team war sehr fokussiert schon den ganzen Tag über“, sagte Trainerin Franziska Becker. Um 19 Uhr startete der Wettkampf der besten deutschen Tanzformationen in der Bremerhavener Stadthalle und das Buchholzer Team absolvierte seine Vorrunde sehr zur Zufriedenheit der Trainerin absolut homogen und präzise, wenngleich noch zwei kleinere Unsicherheiten den Vortrag nicht ganz fehlerfrei ließen. „Das war natürlich ein Quantensprung im Vergleich zum Turnier in Düren und die Videoanalyse der Vorrunde gab die erhoffte Sicherheit für das Finale. Das war schon fast gefühlt ein Befreiungsschlag, dass wir wieder an die Stabilität ran kommen“, sagte Tänzer Tilman Levine.

    Entsprechend motiviert startete das Blau-Weiss-Team im Finale und wartete auch hier mit einer sehr guten Leistung auf, die im Vergleich zur Vorrunde sogar noch eine Steigerung war. „Ich war sehr froh, dass wir das so auf das Parkett gebracht haben. Alle wollten es unbedingt gut machen, daran kann man aber auch scheitern“, sagte Franziska Becker. Die Mannschaft bestach mit Homogenität und starker tänzerischer Leistung in dem mit Höchstschwierigkeiten gespickten Programm „A Million Voices“, bei dem die Bildführung absolutes Teamfeeling erfordert.

    „In den Höchstschwierigkeiten gab es im Grunde keine Patzer, aber zwei Kleinigkeiten, die nicht zu 100 Prozent auf dem Punkt waren. Die kriegen wir jetzt auch noch in den Griff.“ Alles in allem war es ein gelungener Turniertag, wenngleich sich das Team bei der Wertung etwas mehr erhofft hat, denn mit der Wertung 4 4 4 4 4 5 5 mussten sich die Buchholzer Paare abermals mit Platz vier zufrieden geben. Sieger wurde erneut das Weltmeister-Team vom Grün-Gold-Club Bremen vor Velbert und Bremerhaven. Im hinteren Feld gab es eine leichte Verschiebung: Die Paare des TSC Walsrode tanzte sich erstmalig auf einen Nichtabstiegsplatz mit Platz sechs vor der TSG Backnang und der FG Aachen- Düsseldorf.

    „Nach dem verunglückten Auftakt sind wir sehr zufrieden und werden uns jetzt wieder rankämpfen an die vorderen Teams. Schon in Bremen in 14 Tagen hoffen wir, noch stärker aufzutreten, um dann auch wertungstechnisch wieder besser abzuschneiden“, zeigte sich Tilman Levine optimistisch.

    Für alle Tanzbegeisterten heißt es jetzt Tickets sichern für das vierte Bundesliga-Turnier in der Buchholzer Nordheidehalle am Sonnabend, 29. Februar, in der Blau-Weiss-Geschäftsstelle. Ein weiteres Highlight erwartet die Buchholzer bereits an diesem Samstag: Blau-Weiss ist Ausrichter der Nordmeisterschaft der Einzel-Lateinpaare. Dabei ist unter anderem die Weltklasse-Tänzerin Nina Bezzubova mit ihrem neuen Partner Evgeni Vinokurov - bekannt aus der RTL-Sendung "Lets Dance". Wer die besten norddeutschen Lateinpaare live erleben möchte, kommt am Samstag in die Nordheidehalle. Beginn ist um 16 Uhr mit den Seniorenklassen, die Leistungstänzer der Hauptgruppe starten ab 16.15 Uhr, Karten gibt es ausschließlich an der Tageskasse für 10 Euro.

  • Formationstanz: B-Team von Blau-Weiss Buchholz in der 2. Bundesliga wieder knapp an Platz 3 gescheitert

    Walsrode/Buchholz. Auch im zweiten von insgesamt fünf Turnieren in der 2. Bundesliga Latein der Formationstänzer haben die acht Paare des B-Teams von Blau-Weiss Buchholz wieder knapp den dritten Platz verpasst. In Walsrode erhielten sie von den fünf Wertungsrichtern dreimal die 4 und zweimal die 3. Aber auch über den vierten Platz freuten sich die Buchholzer aus dem B-Team, die - wie schon im Auftaktturnier - hinter den Paaren der Formations-Gemeinschaft (FG) Rhein/Main landeten.

    Auch an der Spitze war es denkbar knapp: Die Gastgeber vom Bundesliga-Absteiger TSC Walsrode siegten mit drei Einsen und zwei Zweien vor dem B-Team des Grün-Gold-Clubs Bremen. Ein nach Walsrode mitgereister Buchholzer Tanzsport- und Formations-Fan sagte dazu: "Das war für mich eine klare Heimvorteil-Abstimmung. Ich denke, dass Bremen eine deutlich bessere Performance abgeliefert hat. Das macht allerdings die Wertung für zukünftige Abstimmungen für Zuschauer und Teilnehmer sehr spannend." Das dritte Turnier der 2. Bundesliga Latein findet am Sonnabend, 9. Februar, in Weinheim statt.

    Am kommenden Wochenende, Sonnabend, 2. Februar, tanzen die acht Teams der 1. Bundesliga Latein um Sieg und Platzierungen in der Buchholzer Nordheidehalle.

  • Lob für Blau-Weiss Buchholz für die exzellent ausgerichtete Nord-Meisterschaft

    Buchholz. Das war wirklich ein Tanzsporthighlight in der Nordheidehalle, als am vergangenen Samstag die besten norddeutschen Einzelpaare in den lateinamerikanischen Tänzen um die Titel in den höchsten Klassen tanzten. Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive sind die fünf Tänze, in denen die Landes- und Nordmeister unter den Augen der fünf Wertungsrichter gekürt wurden. Mit aufwändiger Lichttechnik und gewohntem Parkett verwandelten die ehrenamtlichen Helfer die Nordheidehalle in eine richtige Event-Arena, um den Paaren einen angemessenen Rahmen zu bieten.

    Diese dankten es mit großartigen Leistungen vor allem in den beiden höchsten Startklassen Hauptgruppe A- und S Latein. In der A Latein gingen insgesamt 30 Paare an den Start und zeigten von der Vorrunde an, dass dies ein sehr stark besetztes Turnier ist. Einziges Blau-Weiss-Paar war Calogero Gaetani/Madlen Lüdemann, die es sich nicht nehmen lassen wollten, an dieser Meisterschaft auf heimiischen Parkett und vor Buchhoolzer Zuschauern teilzunehmen. Die beiden Studenten, die auch in der erfolgreichen Blau-Weiss-A-Formation tanzen, wurden natürlich von den Fans besonders unterstützt. Am Ende belegten Gaetani/Lüdemann den 17.Rang, durften sich über die Bronzemedaille in der niedersächsischen Einzelwertung freuen.

    Die beiden hatten nur eine kurze Vorbereitungszeit, haben aber sehr motiviert trainiert und ein gutes Turnier getanzt. Somit waren beide mit ihrer Leistung zufrieden“, sagte Trainerin Franziska Becker. Sieger in der A-Latein wurden Philipp Vovk/Sophie Scherer vor Kevin Khan/Anna Cheban und Lukas Witte/Katharina Scharova.

    Mit Spannung wurde die höchste Klasse erwartet, bei der die Drittplatzierte der vergangenen Weltmeisterschaft, Nina Bezzubova mit ihrem neuen Partner Evgeny Vinokurov das erste Mal an den Start ging. Evgeny Vinokurov ist vielen aus der RTL-Show "Lets dance" bekannt und hat sich nun nach längerer Pause im Leistungssport mit seiner neuen Partnerin Nina Bezzubova zurückgemeldet. Ebenfalls am Start in Buchholz waren die Vierten der deutschen Meisterschaften Cseke Zsolt Sandor/Malika Dzumaev, die auch international erfolgreich auf dem Tanzparkett unterwegs sind. Die rund 700 Zuschauer in der Nordheidehalle zeigten sich begeistert von den Leistungen der insgesamt acht Paare der Sonderklasse und sorgten mit viiel Applaus für eine grandiose Stimmung.

    Für eine große Überraschung sorgte Turnierleiterin Agnes Forrai, als sie bei der Siegerehrung die Platzierungen aufrief. Das Paar Sandor/ Dzumaev hatte sich den Sieg ertanzt vor Vinokurov/ Bezzubova, die sich mit Silber begnügen mussten. Dritte wurden Daniel Dingis/Alessia Gigli vor Roman Syrykh/Lelyzaveta Zymovets.

    Der ausrichtende Verein Blau-Weiss Buchholz bekam zahlreiches Lob von allen Seiten für die Veranstaltung, die sogar von vielen als die schönste Norddeutsche Meisterschaft der vergangenen Jahre betitelt wurde. „Das freut uns natürlich sehr, da wir uns zum ersten Mal außer den etablierten Formationsevents an einen so hochklassigen Einzelwettbewerb getraut haben - und das gleich zu einem herausragenden Event wurde“, sagte Tanzsport- Abteilungleiter Björn Poll zufrieden.

    Wer Lust hat, beim nächsten großen Tanzsportevent in Buchholz dabei zu sein, hat bereits Ende Februar die nächste Chance, wenn am 29. Februar/1. März die besten Formations-Teams aus Deutschland in Buchhholz zu Gast sind. Das Highlight ist das vierte Turnier der 1. Bundesliga Latein am Samstagabend. Karten gibt es in der Blau-Weiss-Geschäftsstelle.

  • Platz 3 in der 1. Bundesliga in Gefahr - A-Team von Blau-Weiss Buchholz in Ludwigsburg auf dem vierten Platz

    Ludwigsburg/Buchholz. Die gut besuchte Rundsporthalle in Ludwigsburg war Schauplatz des vierten Saisonturniers der Lateinformationen in der 1. Bundesliga. Nachdem das Buchholzer Blau-Weiss-Team - wie ausführlich in bib berichtet - in Bremerhaven eine herbe Schlappe mit Platz fünf hinnehmen musste, setzte das Team im Süden alles daran, mit einer guten Leistung wieder auf den dritten Rang zurückzukehren. Es klappte nicht: Die Buchholzer mussten sich mit dem vierten Rang zufrriedengeben - hinter den acht Paaren der TSG Bremerhaven. Sieger wurde erneut das Team vom 1. TSZ Velbert vor den acht Paaren des Grün-Gold Clubs Bremen. Allerdings fiel die Entscheidung denkbar knapp aus. Absteigen in die 2. Bundesliga werden die beiden Teams aus Ludwigsburg.

    Die Buchholzer Trainer Franziska Becker und Christopher Voigt waren erneut mit der Vorbereitung auf den Wettkampf zufrieden, da die Mannschaft sich im Training nach wie vor „richtig reingehängt“ hatte. Die Buchholzer Truppe brannte förmlich darauf, das Parkett in Ludwigsburg zu betreten und ihre spektakuläre Choreographie „Rhythm – lives in you“ zu präsentieren. „Schon die Stellprobe am Mittag zeigte eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Turnier in der Bremerhavener Stadthalle“, sagte Trainerin Franziska Becker. „Die Vorrunde verlief dann auch schon richtig gut. Zwar unterliefen uns noch zwei kleine Wackler bei den Pirouetten, aber der Durchgang ansonsten war beeindruckend gut.“

    Bei dem Turnier in Ludwigsburg wurde wieder auf das klassische Wertungssystem gesetzt, nachdem in Bremerhaven eine Weiterentwicklung des Judging System 3.0 des Welttanzsportverbands als Pilotprojekt praktiziert wurde. Während beim etablierten System die Mannschaften verglichen werden und dann platziert werden, sollen die Wertungsrichter beim neuen System jede Mannschaft absolut bewerten - nach Punkten. Dies hatte in Bremerhaven vor allem bei der Bewertung des Buchholzer Teams für Verwirrung und Skepsis an dem System gesorgt.

    In Ludwigsburg erreichten die Buchholzer im Gegensatz zum Vergleich in Bremerhaven das Finale und wollten somit den dritten Platz zurückerobern mit einem überzeugenden Durchgang. Zumindest die eigene Performance gelang den Blau-Weissen auf eindrucksvolle Art und Weise. Sie brachten eine nahezu fehlerfreie Darbietung auf das Parkett und begeisterten das Publikum. Die Wertungsrichter, unter ihnen der in Stelle lebende Dieter Goerke vom Tanz-Turnier-Club Harburg im HTB zückten am Ende die Noten 3 3 3 4 4 4 5. Somit reichte es im Gegensatz zu den beiden ersten Saisonturnieren (beide Male klarer dritter Platz) in Ludwigsburg lediglich zum vierten Platz.

    Wir sind mit unserer Leistung im Finale mehr als zufrieden. Die Mannschaft hat im Finale nicht nur sehr gut getanzt, sondern auch alle Höchstschwierigkeiten dieser anspruchsvollen Choreografie abgerufen. Ich denke, dass wir nach dem Ergebnis aus Bremerhaven noch mit einer Art Klotz am Bein zu kämpfen hatten, brennen aber darauf, in zwei Wochen in Bremen im letzten Saisonturnier befreit auftreten zu können und im Angriffsmodus zu bleiben", sagtdie Buchholzer Trainerin Franziska Becker.

    Blau-Weiss-Tänzerin Corinna Frommelt schüttelte in Ludwigsburg viele Hände. Sie tanzte am Samstag ihr insgesamt 75. Turnier für Buchholz und gehört damit zu den Tänzerinnen, die den gesamten Aufstieg der Buchholzer Lateinformation von der untersten Liga bis ins deutsche Finale mitgemacht haben und dabei ihren maßgeblichen Anteil daran hat – eine fabelhafte Leistung, für die sie von zahlreichen Tänzerinnen und Tänzern beglückwünscht wurde.

    Noch ein Wettkampf steht für die Buchholzer an. In 14 Tagen steigt das Finale der Bundesliga in der Bremer Stadthalle (Halle 7). Danach werden sich alle acht Mannschaften in die wohlverdiente Pause verabschieden, bevor die Vorbereitungen für die neue Saison starten, die aus Buchholzer Sicht mit dem absoluten Höhepunkt beginnt – der Deutschen Meisterschaft der Formationen in den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen in der Hamburger Sporthalle in Alsterdorf, die von Blau-Weiss Buchholz ausgerichtet wird.

    Blau-Weiss-Organisationschef Björn Poll arbeitet schon jetzt auf Hochtouren an der Mammutveranstaltung am Sonnabend, 9. November, ab 13 Uhr (Vorrunde), die ein Highlight in der Vereinshistorie werden soll. Der Kartenvorverkauf dazu läuft bereits, Karten bekommt man unter www.blau-weiss-buchholz.de 

Anzeige

Neuste Artikel

Die Heideblüte beginnt

Sie ist eines der beliebtesten Ausflugsziele: Die Heide. Wie hier im Büsenbachtal in Wörme wird sie bald in voller Blütenpracht stehen.| Foto: Niels Kreller

Harburg Stadt & Land. Das Heideblüten-Barometer zeigt die gute Prognose an: Die Heideblüte hat begonnen. Rund um B...

Weiterlesen

Das Rote Kreuz im Herzen - Harald Krüger feierte sein 35. Dienst…

Mit seinem Gespür für humanitäre Aufgaben und einem perfekten Netzwerk ist Vorstand Harald Krüger (rechts, mit Ehefrau Dr. Sigrid Hülsbergen-Krüger und DRK-Präsident Lothar Bergmann) seit 35 Jahren für das DRK im Dienst. | Foto: DRK-Kreisverband Harburg

Harburg. Er ist das Gesicht des Harburger Deutschen Roten Kreuzes und dafür bekannt, sich für humanitäre Hilfe für M...

Weiterlesen

Thai-Massagesalon Asien Sbay darf endlich starten

Aranya Chuanchuchai und ihr Partner Andreas Michel freuen sich, endlich den Salon Asien Sbay für traditionelle thailändische Massage in Harburg eröffnen zu können. | Foto: Niels Kreller

Harburg. Am 1. August war es endlich soweit: Der traditionelle thailändische Massagesalon Asien Sbay in der Eißendorfe...

Weiterlesen

HTB-Juniorinnen: SV Ahlerstedt/Otterndorf war eine Nummer zu gro…

Das Frauen-Fußballteam des SV Ahlerstedt/Otterndorf war eine Nummer zu groß für die HTB U 17. | Foto: ein

Ahlerstedt/Otterndorf. Während andere Fußballteams noch warten müssen, durften die HTB-Mädels zum zweiten Mal nach d...

Weiterlesen

Inserate

Verstärkung für die Physiotherapie im Centrum

Lutz Hemmerling (2.v.L.) freut sich über die Verstärkung für das Team der Physiotherapie im Centrum durch Tom Sander, Selma Schmiedefeld und Marko Pesic (v.L.n.R.).

Inserat. Das große Physiotherapeuten-Team am Harburger Ring bekommt die gewünschte Verstärkung. Neben einer Therapeut...

Physiotherapie im Centrum innovativ

Physiotherapeutin & Stipendiatin Antonia Hupfeld bei der Videotherapie.

Inserat. Wie alle Harburger Unternehmen, passt sich auch die Physiotherapie im Centrum den durch die Corona Krise entsta...

Meister Witt sorgt sich rund um Ihren Garten

Die Rasenmäher-Roboter sind die Spezialität von KFZ-Meister Frank Steenwarber von Meister Witt aus Stade. Für sie hat er sogar ein

Inserat. „Wir haben alles, was unsere Kunden für die Pflege ihres Gartens brauchen“, so KFZ-Meister Frank Steenwarb...

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.