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Vereine

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  • "Ehrenamt überrascht" bei den Fußballern des MTV Hanstedt Ralf „Flaggi“ Meyke

    Hanstedt. Am gestrigen Sonntag gab es für einen Vereinshelden des MTV Hanstedt eine große Überraschung. Nichtsahnend wollte Ralf „Flaggi“ Meyke das Heimspiel des MTV Hanstedt gegen SG Salzhausen-Garlstorf verfolgen. Wie gewöhnlich stellte er sein Fahrrad an seinem für ihn fest reservierten Fahrrad-Abstellplatz ab und nahm seinen Stammplatz am Vereinsheim ein. Dann liefen die Mannschaften ein und hielten ein großes „Danke-Plakat“ hoch.

    Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des MTV Hanstedt, Alexander Balzer, bedankte sich KSB- Vorstandsmitglied Ingo Eggers bei "Flaggi". Ralf Meyke kümmert sich um so viel mehr, als er als Obmann eigentlich machen müsste. Er managt die Aufräumdienste, hat die Organisation für die Sanierung und Umstellung der Flutlichtmasten auf LED übernommen und kümmert sich auch noch um die MTV-Internetseite.

    Im Jahr 2023 feiert die Fußballabteilung des MTV Hanstedt das 100-jährige Bestehen. Auch hier ist "Flaggi" schon mitten in der Planung. Dank seines Einsatzes sorgte er nun dafür, dass die Kreispokal-Endspiele in Hanstedt entschieden werden. Ingo Eggers: "Danke Flaggi für deinen Einsatz – mach weiter so!"

  • "Multitalent" Arne Vaubel gibt das Zepter nach dreijähriger Regierungszeit ab

    Rosengarten-Vahrendorf. Als Arne Vaubel im Juli 2019 als "das Multitalent" zum neuen Schützenkönig von Vahrendorf und den Kiekeberg-Dörfern proklamiert wurde, ahnte er nicht, dass er die Kette erst drei Jahre später wieder abgeben würde.

    Der Grund: Corona und seine Folgen. Arne Vaubel, von Beruf Geschäftsführer des Wildparks Schwarze Berge in Vahrendorf, hatte sich vor drei Jahren gegen starke Konkurrenz durchgesetzt. Zu seinen Adjutanten ernannte er seinerzeit Jürgen Meyer, Wolfgang Petersund Lars Völsch. Stets auch an seiner Seite: Königin Nicole.

    Im Schützenverein Vahrendorf ist Vaubel inzwischen auch Zweiter Vorsitzender. Er legt - wie auch der Erste Vorsitzende Thomas Springer und Jugendleiter Leroy Tiede - großen Wert auf die Nachwuchsarbeit im Verein. Weitere Würdenträger sind die ehemalige Damenkönigin Katrin Dekker-Renck, König der Könige Heinrich Wendt, Hühnerkönig Andreas Biegel, Vizekönig Thomas Cordes*und Jugendkönigin Mariele Piotrowski. Sie ist im Spielmannszug der Vahrendorfer auch für die Ausbildung des Querflöten-Nachwuchses zuständig. Das Kinderkönigspaar bilden Robin Müller und Emma Fast.

    Gestartet wird das Vahrendorfer Schützenfest am Freitag, 17. Juli, mit der Festplatzeröffnung um 17 Uhr. Die Proklamation des Nachfolgers von Arne Vaubel ist für Sonntag gegen 19 Uhr vorgesehen. Anschließend wird im Gasthaus Ehrhorn getanzt. Das Bogenschießen findet am Sonnabend, 16. Juli, ab 9 Uhr im Vahrendorfer Schießstand statt.

    *WIr haben die Liste der würdenträger korrigiert und ergänzt.

  • "Tag des Sports" im Sportzentrum Seevetal in Fleestedt

    Seevetal-Fleestedt. Viele Monate lang war Sport nur eingeschränkt möglich. „Jetzt ist es an der Zeit, das umfangreiche Sportangebot allen Mitgliedern und Sportinteressierten einmal vorzustellen“, sagt Ulrich Vergin, Pressewart des TuS Fleestedt. Der Verein lädt für Samstag, 18. September 2021, zum TAG des SPORTS ins Sportzentrum Seevetal in Fleestedt ein.

    In der Zeit von 13:30 bis 18 Uhr stellen TuS-Übungsleiter und Trainer draußen und drinnen verschiedene Sportangebote vor. Besucher können sich auf Auftritte der Ballett- und Jazzdance-Gruppen freuen, dem Showtraining der Kickboxer zuschauen oder beim Tai Chi mitmachen. Speziell für Grundschulkinder gibt es ein Schnuppertraining der Fußballer und einen Fußballgolf-Parcours.

    Die Volleyballer laden zum Outdoor-Spiel ein und die Tischtennis-Abteilung stellt sich mit einem Familienturnier in der Halle vor. Auch der Mädchenfußball stellt sich vor: Ab 15 Uhr absolvieren die B-Juniorinnen ihr erstes Heimspiel der Saison in der Bezirksliga gegen den VfL Güldenstern Stade.

    Natürlich findet der TAG des SPORTS in Fleestedt unter Einhaltung der jeweils gültigen Regelungen der Corona-Verordnung statt. Einzelheiten dazu werden vor der Veranstaltung auf der Website des TuS Fleestedt veröffentlicht.
    Mit dem TAG des SPORTS beteiligt sich der TuS Fleestedt an dem Aktionswochenende des Kreisportbunds (KSB), mit dem auf das vielfältige Sportangebot in den Vereinen aufmerksam gemacht werden soll.

  • „De Jung vonne Kass“ Andreas Sommer ist neuer Schützenkönig in Elstorf

    Neu Wulmstorf-Elstorf. Andreas Sommer ist der neue Schützenkönig des Schützenvereins Elstorf. „De Jung vonne Kass“, wie ihn seine Vereinskameraden liebevoll nennen, wohnt bereits seit 2006 mit seiner Familie in Elstorf und ist seit zehn Jahren Mitglied im Schützenverein Elstorf. Dass er einmal Schützenkönig sein würde, hatte sich der jetzige Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Harburg-Buxtehude vor ein paar Jahren nicht träumen lassen.

    Andreas Sommer hat sich in einem fairen Wettkampf gegen neun weitere Königsanwärter seines Schützenvereins durchgesetzt. Jetzt freut er sich sehr darauf, das Königsjahr mit seiner Ehefrau Jutta und den beiden Adjutanten-Paaren Michael und Imke Peters sowie Frank und Eva Heitkamp zu verbringen.

    Ein Wochenende voller Highlights liegt hinter den Mitgliedern des Schützenvereins Elstorf. Es wurde nach Herzenslust gefeiert mit allem, was dazu gehört. Es gab viel tolle Musik, schöne Umzüge und es kamen viele Gäste auf den Festplatz.

    Und natürlich auch mit weiteren neuen Würdenträgern. Den Titel Beste Dame errang Maike Dammann. Ihre Adjutantin ist Anja Stahmann. Simon Peters ist der neue Jungschützenkönig. Unterstützung bekommt er von seinen Adjutanten Marius und Alexander Mojen. Die neue Vogelkönigin ist Petra Haase, der neue Vogelkönig Thomas Wilde. Frank Peper hat es geschafft und darf sich „Bester Spielmann“ 2022/2023 nennen. Seine große Tochter Alina ist seine Adjutantin.

    Beim Schießen auf die Würde der Kinderkönigin und dem Kinderkönig gab es viel Andrang. Marie Pohl und Bruno Hartmann können stolz auf sich sein, denn die beiden sind das neue Kinderkönigspaar in Elstorf.

  • „Die Fähre“ feiert ihr 50-jähriges Bestehen

    Harburg-Heimfeld. Herzlichen Glückwunsch: Der Verein Die Fähre aus Heimfeld feiert sein 50-jähriges Bestehen. Der Verein unterstützt seit 1972 Menschen mit psychischer Erkrankung auf ihrem Weg in ein möglichst selbstbestimmtes Leben. Und das in ambulanter Betreuung, in den Appartements in Heimfeld und im Café Rennkoppel, ebenfalls in Heimfeld. Dazu gibt es Begegnungsstätten und offene Treffpunkte in Harburg und St. Georg sowie das Atelier Phoenixklasse und ein mobiles Atelier.

    65 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen betreuen bei der Fähre rund 100 Menschen. Der Gründungsidee ist die Fähre über die ganzen 50 Jahre treu geblieben. „Man wollte der damaligen ‚Verwahrungspsychatrie‘ in den damaligen großen Hamburger Kliniken etwas entgegensetzen“, berichten die beiden Geschäftsführer Gundula Hildebrandt und Maik Niestreu. Dafür hatten sich engagierte Mitarbeiter der Sozialbehörde und Ärzte der Sozialpsychatrie in Ochsenzoll zusammengetan und einer Villa in Alsternähe erworben. Das Haus im Graumannsweg war eines der ersten Übergangsheime in Hamburg.

    Seit 2014 in Harburg und Heimfeld zu Hause

    2014 erfolgte dann der „Sprung über die Elbe“. „Eine Mitarbeiterin hatte im Fenster des ehemaligen Zollamts in der Heimfelder Straße einen Zettel ‚zu verkaufen entdeckt“, so Gundula Hildebrandt. Der Verein baute das Gebäude für 40 Einzelappartements und zwei Wohngemeinschaften um. „Die konnten schnell belegt werden, Gundula Hildebrandt, Geschäftsführerin der Fähre, vor der Theke des Café Renkoppel. | Foto: Niels Krellerdenn die Nachfrage ist groß und in Hamburg gibt es nur wenige vergleichbare Einrichtungen.“ 2019 entstanden dann in einem Neubau 50 weitere Einzelappartements sowie das Café Rennkoppel.

    Im Stadtteil in Heimfeld ist die Fähre fest verankert. So ist der Verein immer beim Stadtteilfest mit dabei. Und das Café Rennkoppel ist ein beliebter Treffpunkt. „Wir sind aktiver Teil der Nachbarschaft“, berichten Gundula Hildebrandt und Maik Niestreu.

    Das Café Rennkoppel: Treffpunkt für die Nachbarschaft

    Im Café Rennkoppel arbeiten ausschließlich Klienten der Fähre. „Zehn Menschen mit psychischer Erkrankung arbeiten hier“, sagt Hildebrandt. Jeder arbeitet täglich drei Stunden, insgesamt gibt es drei Schichten am Tag. "Das Besondere ist, dass sie durch die Verantwortung, die sie übernehmen und das positive Feedback der Kunden, an Selbstbewusstsein gewinnen.“ Oftmals hätten die Klienten vorher ganz wenig Kontakt nach außen gehabt. „Das ist für viele erst einmal ein Schockmoment. Sie stellen sich aber diesen Ängsten und gehen in Kontakt mit den Gästen“, berichtet Gundula Hildebrandt.

    Ziel ist nach drei Jahren sei es, so viel Selbstbewusstsein aufzubauen, dass sie eine Ausbildung machen oder ein abgebrochenes Studium wieder aufnehmen können – oder eine anspruchsvollere Reha-Maßnahme. „Die Menschen werden in den zwei bis drei Jahren zu mutigen Menschen, wenn man bedenkt, wie sie zu Beginn waren“, erzählt Gundula Hildebrandt begeistert.

    Bei den Heimfelder kommt das Café Rennkoppel gut an: „Für viele ist es ihr Büro. Die Leute sind dankbar, dass sie hierherkommen können und es hier friedlich ist. Die Kinder können spielen und Hunde sind auch willkommen.“ Auch haben schon viele aus der Nachbarschaft hier ihren Geburtstag gefeiert. Die Theke des Café Rennkoppel schmückt das Logo der alten "Harburger Rennbahn". | Foto: Niels Kreller„Die Leute kommen hier auch einfach ins Gespräch. Es ist ein richtiger Treffpunkt.“

    Besonders ist auch, dass die Klienten der Fähre das Café selbst mit aufgebaut haben. Angefangen von den ersten Planungen über das Angebot bis hin zur Preisplanung. „Dafür waren sie unterwegs und haben die Leute auf der Straße befragt.“

    Das Café Rennkoppel hat Montag bis Freitag von 9:30 bis 18 Uhr geöffnet. Es gibt leckere belegte Bagels, Suppen, Salate, portugiesische Natas und Croissants und Kuchen. „Alles frisch und hausgemacht.“ Für diejenigen, die das Café als Arbeitsplatz nutzen wollen, gibt es kostenloses W-LAN.

    Ausstellung gegen Stigmatisierung

    Anlässlich des Jubiläums gibt es eine Ausstellung gegen Stigmatisierung, die in Schaufenstern in Harburg gezeigt wird. Mit provokanten Sprüchen wie „Ist der Hund in der Paffe verrückt?“ oder Frosch im Hals oder nicht alle Tassen im Schrank“ soll sensibilisiert werden.

    Zu sehen sein wird die Ausstellung im Gloria Tunnel, Bei Harburg Marketing in der Hölertwiete und eventuell auch in der HASPA-Filiale in Heimfeld. Wer weitere Möglichkeiten zu bieten hat, der kann sich gerne per Mail an die Fähre wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    Außerdem sucht Die Fähre nach Büroräumen. „So um die 100 Quadratmeter“, sagt Gundula Hildebrandt.

  • 14. Weihnachtsschießen im Schützenheim Neugraben

    Neugraben. Zum traditionellen Weihnachtsschießen für Jung und Alt lädt der Schützenverein Neugraben-Scheideholz ein. Die Bedingungen: 10 Schuss Luftgewehr Auflage. Anschließend wird mit drei Würfeln einmal geknobelt und das Ergebnis mit der geschossenen Ringzahl multipliziert. Das Startgeld beträgt 8 Euro. Für 4 Euro kann nachgelöst werden. Preise je nach Beteiligung.

    Das Prinzip in Neugraben: Was eingenommen wird, geht über die Preise wieder raus. Familie, Freunde und Gäste können gern mitgebracht werden. Kinder bis 12 Jahre werden gesondert gewertet und schießen an der Red Dot Anlage mit dem Lichtpunktgewehr. Anschließend wird geknobelt und das Ergebnis mit der geschossenen Ringzahl multipliziert. Das Startgeld für Kinder beträgt 4 Euro. Über Kuchen und Gebäckspenden freuen sich die Neugrabener Schützen.

  • 25 Jahre HTB-Geschäftsführer: Turnerbund ehrt Torsten Schlage

    Harburg. „Gratuliert werden muss heute eigentlich dem HTB!“ Claus Ritter, Ehrenpräsident des Harburger Turnerbunds (HTB) sprach am Dienstag aus, was viele HTBler denken: Dass es ein großes Glück für den Sportverein ist, dass Torsten Schlage vor 25 Jahren zum ersten Vollzeit-Geschäftsführer des 1865 gegründeten Harburger Traditionsvereins bestellt worden war.

    Schlage, der im August 61 Jahre alt wird, trat die neue Stelle am 1. Juni 1996 an. Rund ein Jahr später heiratete er seine Frau Incilay, mit der der begeisterte Tischtennisspieler zwei Kinder hat: 25 Jahre im Dienste des Harburger Turnerbunds (HTB): Geschäftsführer Torsten Schlage mit der Ehrenurkunde. | Foto: Niels KrellerSarah (21) und Marcel (18). Dem HTB war Schlage schon 1984 beigetreten.

    Auf den Tag genau 25 Jahre später feierte Schlage jetzt am 1. Juni sein Dienstjubiläum. Damals hatte er noch im Kroosweg, später in einem Container auf der Jahnhöhe seinen Arbeitsplatz. „Da ich zu Anfang ja noch nicht richtig ausgelastet war wurde das Projekt Neugestaltung Jahnhöhe mit meinem damaligen Präsidium angegangen. Ich kann euch heute rückblickend sagen, seitdem ist die Auslastung bei mir fast nie mehr unter 100% gesunken“, erzählte Schlage rückblickend und mit einem Augenzwinkern auf die Entstehungsgeschichte des Sportpark Jahnhöhe.

    Und gerade ist das zweite große Bauprojekt in seiner Zeit als HTB-Geschäftsführer fertig geworden: Die Bewegungs-Kita HaakeFüchse mit der neuen Tennishalle. „Ich glaube nicht, dass viele Geschäftsführer zwei so große Bauprojekte in ihrem Arbeitsleben mit betreuen durften“, sagt Schlage. Und lachend fährt er fort: „Für die Zukunft möchte ich allerdings keine so große Bauprojekte mehr betreuen, aber zum Glück haben wir jetzt auch keinen Platz mehr auf der Jahnhöhe.“

    Die nächsten Jahre wünsche er sich, dass durch die Pandemie schwierigen Zeiten es nun mit vollem Schwung aufwärts gehe und er sei sich sicher, dass der HTB mit der Kita und der neuen Tennishalle gestärkt in die Zukunft blicken könne.

    Im engen Kreise – und coronakonform versteht sich – beging Torsten Schlage diesen Jubiläumstag auf der Jahnhöhe. Der Vorstand übergab dem Rockfan als Präsent Eventgutscheine. Schließlich geht es ja nun hoffentlich wieder los mit Konzerten. Mit den Gutscheinen möchte er Konzerte von beispielsweise Udo Lindenberg besuchen. Dazu gab es auch eine extra angefertigte Ehrenurkunde.

  • 50 Jahre Seevetal: Vereine können Veranstaltungen melden

    Seevetal. Die Gemeinde Seevetal feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag. Am 1. Juli jährt sich das Gründungsdatum der Gemeinde zum 50. Mal. Das soll das ganze Jahr über in allen Gemeindeteilen gefeiert werden. Seevetaler Vereine und Institutionen sind eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen einzubringen. Eine finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde ist möglich.

    Rückfragen und Anmeldungen für den Veranstaltungskalender nimmt die Verwaltung unter der Telefonnummer 0 41 05/55 23 55 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis Dienstag, 1. März, entgegen. Frisch in Betrieb gegangen ist bereits die Website www.seevetal22.de.  Hier gibt es stets aktuelle Informationen rund um das Jubiläumsjahr. Dort ist auch der Förderantrag hinterlegt.

  • 500 XXL-Wasserbälle im Freibad Neu Wulmstorf

    Neu Wulmstorf. Bei den Johannitern in Harburg Land und Stadt arbeiten mehr als 300 Mitarbeitende. „Der Teamgedanke spielt bei uns eine sehr große Rolle. Von Neu Wulmstorf bis Salzhausen, von Harburg bis Buchholz - an unseren verschiedenen Standorten arbeiten tolle Teams, die außer den täglichen Herausforderungen auch gemeinsam viel Spaß bei der Arbeit haben“, sagt Dienststellenleitung Annika Stegelmann.

    So kam es auch, dass innerhalb des Teams eine kreative Idee der Personalsuche entwickelt und umgesetzt worden ist: 500 XXL-Wasserbälle wurden zum Ferienstart im Freibad Neu Wulmstorf aufgeblasen und ins Nichtschwimmer-Becken gelassen. Jeder Gast konnte sich einen Ball mit nach Hause nehmen. „Auch bei der Personalsuche agieren wir als Team – und hatten viel Spaß bei der Umsetzung des Wasserballprojekts“, erzählt Annika Stegelmann.

    Elf Mitarbeitende hatten die Aktion gemeinsam geplant, Kompressoren, Kabeltrommeln, Netze und Kabelbinder organsiert, um dann innerhalb von drei Stunden die Bälle aufzupumpen. „Als dann der 500. Ball mit Luft gefüllt war, waren wir sehr erleichtert. Natürlich gab es für alle zur Belohnung eine Portion Pommes und ein Eis – wie es sich für einen Freibadbesuch gehört“, berichtet Stegelmann.

  • 60 Johanniter aus dem Regionalverband Harburg beim Deichbrand-Festival

    Harburg/Cuxhaven. Unter dem Motto „Ihr rockt. Wir retten“ reisen Johanniter aus dem Regionalverband Harburg zum Deichbrand-Festival nach Nordholz bei Cuxhaven an. Noch bis morgen, 24. Juli 2022, stellen etwa 600 ehrenamtliche Einsatzkräfte die sanitätsdienstliche Versorgung der rund 50.000 Besuchenden sicher. Während der Veranstaltung werden Helfende aus den Bereichen Sanität, Logistik, Technik und Verpflegung zur Stelle sein. Die ehrenamtlichen Kräfte aus dem Regionalverband Harburg sind mit insgesamt 15 Fahrzeugen dabei.  

    Für Daniel Stappenbeck aus Eißendorf ist es bereits der siebte Einsatz auf dem Deichbrand. „Ich bin in der Stabsfunktion S2 tätig. Dazu gehört das Beschaffen, Kanalisieren und Auswerten von Informationen zum Einsatzgeschehen und dem Drumherum. Diese Informationen werden dann laufend der Einsatzleitung zur Entscheidungsfindung aufbereitet“, erzählt Zugführer Stappenbeck, der extra Urlaub eingereicht hat, um dabei sein zu können.  

    Schon seit 2014 kümmern sich die Johanniter um den Sanitätsdienst beim Deichbrand-Open-Air. Insgesamt betreibt die Hilfsorganisation dieses Jahr acht Unfallhilfsstellen (UHS) auf dem gesamten Veranstaltungsgelände. „An der UHS übernehmen wir die Erstversorgung von Verletzten und sind dabei auf alle üblichen und unüblichen Verletzungen und Erkrankungen der Festivalteilnehmer vorbereitet. Eine besondere Herausforderung stellt in diesem Jahr das extreme Wetter dar“, sagt der Bendestorfer Tobias Könecke, Kontingentsführer aus dem Regionalverband Harburg, der zum vierten Mal mit von der Partie ist. Zusätzlich werden Fahrzeuge für den Patiententransport zur Verfügung stehen. Bereits bevor die Besucher auf das Gelände strömen werden, sichern die Johanniter den Aufbau des Festivals ab.  

    Das Deichbrand-Festival ist eines der größten Open-Air-Spektakel in Deutschland. Beim Festival im Jahr 2019 mussten die Johanniter-Rocker-Retter rund 4.100 Mal tätig werden: bei Schürfwunden, alkoholbedingten Problemen, Prellungen, Stauchungen, Atembeschwerden und Brandverletzungen. Bei dieser Vielzahl von Menschen in Feierlaune sind aber auch Knochenbrüche und schwere Notfallsituationen nie ganz auszuschließen.

  • Als Dankeschön: Johanniter genießen Kinoabend in Buchholz

    Buchholz. Ein netter Kinoabend mit Popcorn und Softdrinks – dazu hat Carsten Reck, Betreiber des Movieplexx Kinos in Buchholz, die Mitarbeitenden des Impfstützpunkts und der Flüchtlingsunterkünfte der Johanniter eingeladen. Mehr als 30 Johanniter waren der Einladung gefolgt, um sich den Film „Top Gun“ anzusehen. „Ich war sehr beeindruckt, wie schnell die Johanniter das Impfzentrum, später dann das Testzentrum und den Impfstützpunkt in den Buchholz Höfen aufgebaut und wie professionell sie die Einrichtungen betrieben haben“, erzählt Carsten Reck. Auch beim Aufbau der Flüchtlingsunterkünfte im März sei wieder alles schnell und hervorragend geplant vonstatten gegangen.

    „Für dieses außerordentliche Engagement möchte ich jedem einzelnen Beteiligten einfach einmal danke sagen. Und bei all dem Stress ist ein Kinobesuch für alle bestimmt eine willkommene Ablenkung“, sagt Reck. Den Kontakt zwischen Reck und den Johannitern hatte Frank Thöle-Pries, der bei den Johannitern im Impfteam arbeitet und Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Harburg-Land (MIT) ist, hergestellt. Von der Einladung ins Kino waren die Johanniter jedenfalls begeistert: „Natürlich freuen wir uns über jedes Dankeschön, aber solch eine Geste ist schon etwas Besonderes“, sagt Markus Burghard, Leitung der Impfteams der Johanniter.

  • Amateur-Tanzpaare aus Jesteburg und Winsen gewinnen Schlosspokal

    Winsen. Das Jesteburger Ehepaar Hartmut und Sabine Stehr gehörte bei den traditionsreichen Turnieren um den Schlossokal in der Winsener Mehrzweckhalle auf dem Jahnplatz zu den erfolgreichsten Paaren. An dem Turnier haben mehr als 100 Paare aus allen Teilen Norddeutschlands teilgenommen. Das Turnier in der Senioren-III-A-Klasse wurde in drei Runden durchgeführt. Dabei waren 13 Paare am Start. Für die Tanzsport-Abteilung des VfL Jesteburg nahmen Sabine und Hartmut Stehr an dem Pokalturnier teil. Nach einer Finalrunde mit allen fünf gewonnenen Tänzen siegten die Stehrs und gewannen damit den 19. Winsener Schosspokal.

    Das Traditionsturnier des 1. TC Winsen im TSV Winsen wurde an beiden Tagen des vergangenen Wochenendes mit insgesamt zehn Turnieren in den Standardklassen ausgetragen. In der Senioren-III-S-Klasse waren für den Tanz-Turnier-Club Harburg im HTB auch Susanne Schade und Thomas Resch am Start. Von insgesamt 15 startenden Paaren dieser Gruppe ertanzten sie sich in der Endrunde einen hervorragenden zweiten Platz. Riesenfreude auch beim
    Winsener Paar Bernd-Dieter Beecken/Maiken Rosenbusch. Sie siegten in der Senioren-III-B-Klasse. An diesem Turnier nahmen 17 Paare teil. Die Winsener freuten sich sehr, denn sie mussen verletzungsbedingt eine Zeitlang mit dem Training aussetzen. Karsten und Nicola Oldeland vom TSV Stelle freuten sich über Platz 5, Michael und Birte Panten vom 1. TC Winsen über Platz 7.

    Das fachkundige Publikum in Winsen sah Tanzen auf hohem Niveau in der Winsener Mehrzweckhalle auf dem Jahnplatz. Hervorzuheben sind einige Paare aus dem Landkreis Harburg. In der Senioren-II-C-Klasse freuten sich Torsten und Inga Andresen vom TSV Stelle über Platz 5 von 7 Paaren, Thomas und Martina Welle vom TSC Schneverdingen über Platz 3. Beim zweiten Start in der Senioren-II-B-Klasse gab es für die Winsener Bernd-Dieter Beecken /Maiken Rosenbusch mit Platz 3 von 8 Paaren einen weiteren Erfolg. In der Senioren-II-A-Klasse freuten sich Robert und Kerstin Hiller von TSV Buchholz 08 über Platz 3.

    Weitere Ergebnisse: III A: Bernd-Dieter Beecken/Maiken Rosenbusch Platz 6, Dieter und Ellen Fuhrmann Platz 8, Helmut Gerlach und Elisabeth Bereda Platz 9 (alle Winsen), IV S: Joachim und Monika Aderhold Platz 5 (TC Blau Weiß Auetal-Bliedersdorf), Dr. Georg und Gerda Schöning Platz 6 (TC Blau Weiß Auetal Bliedersdorf), III S: Thomas und Katrin Bressau Platz 7 (1. TC Winsen).

    Für Bernd-Dieter und Maiken waren es die ersten Starts nach dem Aufstieg in die B-Klasse und Verletzungspause. Die beiden Winsener haben erstklassige Leistungen gezeigt. Insgesamt waren Winsens Trainer Sven Steen und Sportwartin Gisela Kühl mit den Leistungen der Winsener Paare sehr zufrieden.

    Gisela Kühl: "Es war ein rundum gelungenes Turnierwochenende um den 19. Winsener Schlosspokal .Die Zuschauer und die Turnierpaare waren mit dem Ablauf gleichermaßen sehr zufrieden und fühlten sich in Winsen sehr wohl. Ein großes Lob geht an die Paare, die die Versorgung der Turnierpaare, Organisatoren und Zuschauer an beiden Tagen gewährleistetet haben."

  • Angela Scholz ist Erste Vorsitzende des „Freundeskreises Harburger Theater“

    Harburg. Während der Mitgliederversammlung des „Freundeskreises Harburger Theater“ ist der neue Vorstand gewählt worden. Angela Scholz als Erste Vorsitzende freut sich über das neue Team, das sich nun gemeinsam und mit frischem Wind für das Theater in Harburg engagieren will. Eins der Ziele: Neue Ideen sollen umgesetzt werden. Zum Zweiten Vorsitzenden wurde Claus-Peter Rathjen gewählt, zum Schatzmeister Dr. Jürgen Drygas. Beide haben sich mehr als ein Jahrzehnt lang sehr erfolgreich für das Museum Elbinsel Wilhelmsburg engagiert - Drygas dort als Erster Vorsitzender und Museumsleiter und Rathjen in der Presse- und Kulturarbeit.

    Zur Protokollführerin wurde das langjährige Vereinsmitglied Gudrun Perlbach aus Harburg gewählt. Zur Umsetzung seiner Ideen zur Unterstützung des Harburger Theaters braucht der Verein „Freundeskreis Harburger Theater“ dringend Sponsoren und neue Mitglieder. Bereits seit Jahren unterstützen die Sparkasse Harburg-Buxtehude, der Lions-Club Rosengartenund die Rotarier Harburg als Partner verlässlich den Freundeskreis. Als gemeinnütziger Verein können potentiellen Sponsoren Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

    Das Engagement soll nicht nur erhalten, sondern deutlich ausgeweitet werden. Jung und Alt für das Harburger Theater begeistern, sich für ein vielfältiges kulturelles, qualitativ gutes Angebot auf der Theaterbühne am Museumsplatz 2 einzusetzen, sind die Hauptziele des Freundeskreises. Die derzeit 93 Mitglieder, von denen nicht wenige seit vielen Jahren, sogar teilweise seit Gründerzeit vor 26 Jahren 1996 dabei sind, freuen sich über neue Ehrenämtler.

    Wer sich engagieren möchte, findet unter www.freundeskreis-theater-harburg.de viele nützliche Informationen. Alternativ einfach eine Mail schreiben an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Das Vereinsleben beinhaltet auch den gemeinsamen Besuch von Theateraufführungen und Ausfahrten – demnächst findet eine Lichterfahrt durch das weihnachtlich beleuchtete Hamburg statt, verbunden mit einem gemeinsamen Essen in einem Restaurant. Auch gemeinsame Ausflüge sollen stattfinden.

  • Anstoßen auf 111 Jahre HNT - Jubiläums-Glühwein auf der Sportanlage Opferberg

    Hausbruch-Neugraben. Die Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) feiert in diesem Jahr ihr 111-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass laden Präsidium und Geschäftsführung der Turnerschaft ihre Mitglieder, Mitarbeiter, Freunde und Unterstützer zu einem Glühwein auf die Sportanlage Opferberg in der Cuxhavener Straße 271a ein. Stattfinden wird die Feierlichkeit am Sonntag, 18. Dezember, ab 15.30 Uhr im Anschluss an das letzte Heimspiel der 1. Herren-Fußball-Mannschaft der HNT in der Landesliga Hammonia. 

    „Wir laden natürlich auch alle herzlich ein, ab 13 Uhr schon unseren Fußballern die Daumen zu drücken“, sagt HNT-Pressesprecher Alexander Mohr. „Im Anschluss möchten wir dann gemeinsam mit unserer großen HNT-Familie und allen Freunden anstoßen. 111 Jahre sind eine unglaublich lange Zeit, auf die wir zurückblicken können. Dabei hat der Verein viele Höhen und Tiefen durchlebt und wir sind alle sehr stolz, Teil eines so traditionsreichen Vereins sein zu dürfen.“ 

    Rückblick: Am 22. Dezember 1911 gründete Alexander Emmermann zusammen mit 21 Mitstreitern die Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft. Schon damals turnten die ersten Mitglieder am Fuße des Opferbergs, im Saal des „Hotels zum Opferberg“. Aus dem Hotel wurde später das Vereinshaus der HNT samt anliegender Sporthalle. Die Turnerschaft überstand die dunklen Zeiten in der ersten Hälfe des 20. Jahrhunderts und wuchs insbesondere in den Siebzigerjahren zu einem Großsportverein heran. Heute ist die HNT als größer Sportverein im Süden Hamburgs aus der Region nicht mehr wegzudenken.  

    Und der Verein entwickelt sich stetig weiter. Im Sommer dieses Jahres wurde die Sanierung der großen Opferberg-Sportanlage abgeschlossen und ein neues Flutlichtsystem installiert. „Auch darauf möchten wir am 18. Dezember anstoßen“, erklärt Mohr. „Dank moderner LED-Leuchten und flexibler Beleuchtung verbraucht die neue Flutlichtanlage äußerst wenig Energie und schont damit nachhaltig die Umwelt.“ Ermöglicht wurde der Bau der neuen Flutlichtanlage durch die finanzielle Unterstützung der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums, der Jugendförderung Süderelbe, des Hamburger Fußball-Verbands und des Bezirksamts Harburg.

  • Antonia Marmon: Harburgs neue Citymanagerin ist schon mitten drin und voll dabei

    Harburg. Gut einen Monat ist sie nun im Amt: Antonia Marmon (31), Harburgs neue Citymanagerin. Und zwar im neuen Verein „Harburg Marketing“, der aus der Fusion der beiden Vereine „channel hamburg“ und „Citymanagement Harburg“ entstanden ist. Sie tritt die Nachfolge von Melanie-Gitte Lansmann an, die nach Lüneburg ins dortige Stadtmarketing gewechselt ist. besser-im-blick traf die neue Citymanagerin für ein Gespräch.

    Antonia Marmon hat lange Zeit in Hamburg als Eventmanagerin gearbeitet und kennt sich somit in einem wichtigen Bereich aus, den sowohl channel als auch Citymanagement erfolgreich nach vorne gebracht haben: Nacht der Lichter, Verkaufsoffene Sonntage mit Programm und Sommer im Park sind mittlerweile etablierte Events im Harburger Veranstaltungskalender.

    Geboren in den USA in Kalifornien, kam Marmon mit sechs Jahren nach Deutschland, wo sich ihre Eltern auch kennengelernt haben. „Mein Vater war im Marine Corps. Als er dort ausschied, wollte er wieder zurück in die USA. Meine Mutter aber wollte hierbleiben, weil sie auch aus Hamburg stammt.“ Und so ist sie oft in North Dakota, wo der andere Teil ihrer Familie jetzt lebt.

    Willkommen in Harburg

    In Harburg fühlt sich Antonia Marmon wohl. „Ich bin hier sehr herzlich von allen begrüßt worden“, berichtet sie. „Vom Team mit einem riesigen Blumenstrauß und auch vom Vorstand.“ Schon im Dezember war sie hier vor Ort anzutreffen. „Die erste Woche im Dezember wurde ich förmlich überrannt. Ich habe sämtliche Harburger Akteure und Vereinsmitglieder angeschrieben und angeboten, mich persönlich vorzustellen. Die Resonanz ist wirklich groß - deshalb bin ich jetzt auch bis März ausgebucht.“

    Derweil erkundet sie zusammen mit ihrer Projekleiterin, Louisa Knipschild, die Umgegend um die Harburg Info in der Hölertwiete. „Ich gehe mit Louisa jeden Mittag auf Futtersuche und wir schauen immer, dass wir unterschiedliche Gastronomien kennenlernen“, erzählt Antonia Marmon lachend. „Ich schnacke mit den Inhabern und stelle mich vor.“ Und auch in den anderen Geschäften schaut sie vorbei. „Die Menschen treffen und schauen, was ist hier überhaupt.“ Beispielsweise war sie auch im Laden der Hobbygruppe Süderelbe. „Die Kreativität und das Angebot, das den Harburgern hier geboten wird, finde ich richtig klasse. Es wäre sehr schade, wenn es diesen Laden nicht mehr gäbe.“

    Neuer Verein – alles neu?

    „Natürlich braucht es für den neuen Verein auch eine neue Struktur und Ziele“, sagt Antonia Marmon. „Ich möchte aber nichts grundlegend ändern, sondern vielmehr an die Erfolge von Gitte anknüpfen.“ Mit ihrer Vorgängerin besteht weiterhin ein enger Kontakt. „Deshalb werden alle Projekte, die sie angestoßen hat, fortgeführt. Und ansonsten müssen wir als neuer Verein mit altem-neuen Vorstand Ziele definieren.“ Ein Projekt ist schon angeschoben: „Wir entwickeln aktuell eine Harburg-Website für Genießen, Shopping und Tourismus in Harburg.“

    Eine weitere Aufgabe könnte das Zusammenwachsen der beiden Quartiere Innenstadt und Binnenhafen sein. Schließlich ist der vereinte Verein nun für beide zuständig. „Als Geschäftsführerin des neuen Vereins ist die Zusammengehörigkeit beider Quartiere meine Ausgangslage.“ Trotzdem sieht Antonia Marmon die Herausforderungen: „Natürlich sehe ich die Trennung – Die B73 und die Schienen sind ja da.“ Ein Schritt zum Zusammenwachsen wäre da in ihren Augen ein neues Wording für das eine große Quartier, wenn immer von zwei Quartieren besprochen wird, dann verankert sich diese Trennung weiter in den Köpfen der Harburger.

    Die Weiterentwicklung von Projekten sei auch immer eine Frage des Inputs und auch der Finanzen, stellt Marmon fest. „Und in diesem Jahr natürlich auch eine Frage der Coronalage.“ Aber: Weiterentwicklung müsse es immer geben. „Stehenbleiben kann sich niemand erlauben. Entweder muss man Bestehendes weiterentwickeln oder auch neue Formate schaffen.“

    Ein bei den Harburgerinnen und Harburgern beliebtes Projekt wird im Februar wiedereröffnet: Der Pop-Up-Store der Harburg Info im Phoenix Center. Und im April steht dann der nächste Verkaufsoffene Sonntag mit dem Thema Inklusion und Integration an.

  • Björn Horstmann gewinnt das „Corona“-Schlussschießen in Elstorf

    Neu Wulmstorf-Elstorf. Zu den Höhepunkten beim Schlussschießen des Schützenvereins Elstorf gehörte der Wettbewerb um den Brooklyn-Orden, der seit rund 30 Jahren vom Brooklyn Schützencorps aus New York gestiftet wird. Gewinner ist in diesem Jahr Björn Horstmann. Erstmals seit längerer Corona-Pause konnte mal wieder ein geselliger Nachmittag im Schützenhaus Elstorf stattfinden. Eine große Zahl von Schützen-Aktiven und die Musiker des Spielmannszugs Elstorf haben sich getroffen, um ein Kleinkaliber-Schlussschießen unter dem Thema „Corona“ (unter den geltenden Corona-Regeln) zu feiern.

    Ermittelt wurden nicht - wie üblich - ein neuer Vizekönig oder Vize-Vogelkönig, sondern die Nummer eins im Kampf um die Corona-Festscheibe und den Corona-Vogel.

  • Blau-Weiss Buchholz erhält Niedersächsische Sportmedaille durch Ministerpräsident Stephan Weil

    Hannover/Buchholz. Weitere hohe Ehrung für den Sportverein Blau-Weiss Buchholz: Die besondere Auszeichnung mit der Sportmedaille für Blau-Weiss Buchholz e.V. hat Arno Reglitzky als Erster Vorsitzender in Hannover in Empfang genommen. Blau-Weiss wurde für seine außergewöhnliche Entwicklung als Mehrspartenverein ausgezeichnet, der damit der größte in Niedersachsen ist.  

    Es war eine besondere Feierstunde, in der Persönlichkeiten des aktiven Sports, Sportfunktionären und herausragenden Sportvereinen die Niedersächsische Sportmedaille verliehen wurde. Die Laudatio wurde sowohl vom Ministerpräsidenten des Landes, Stephan Weil, als auch vom Sport- und Innenminister Boris Pistorius gehalten. Als Gratulant mit Blumen war auch der Geschäftsführer des Landessportbunds Niedersachsen, Reinhard Rawe, auf dem Podium.

    Gerade auch die herausragende Eingliederung von Menschen mit Behinderungen innerhalb des Vereins wurde als beispielhaft herausgestellt. Dieser Inklusions-Einsatz hat die Jury sehr beeindruckt und wurde von den Laudatoren umfassend gewürdigt. Sowohl der Spiel- und Sportplatz für Menschen mit und ohne Behinderungen, die vielen Sportmöglichkeiten für Menschen mit Handicap im Verein, die Kooperation mit Einrichtungen wie Förderschule an Boerns Soll und Lebenshilfe waren Beispiele, die beeindruckt haben. Auch, dass die Anlage praktisch rundum barrierefrei gestaltet ist - mit Fahrstuhl und Automatik-Türen, wurde lobend herausgestellt. 

    Dass der Verein außerdem Außergewöhnliches im Leistungssport aufweisen kann, war von Blau-Weiss schon fast so erwartet worden. Die herausragenden Blau-Weiss Sport-Leistungen in der ersten Bundesliga kommentierte Boris Pistorius mit den Worten: „Diese außergewöhnlichen Spitzenleistungen in Lateintanz, Aerobic- und Kunstturnen wundern mich bei diesem Ausnahme-Verein dann schon kaum noch.“ 

    Arno Reglitzky gewohnt bescheiden: „Ich freue mich, dass ich so Blau-Weiss Buchholz zu dieser Anerkennung verhelfen konnte. Es war eine lockere Runde bei der Verleihung. So überboten sich alle drei auf dem Podium damit, dass sie sehr wohl schon in Buchholz und auch bei Blau-Weiss gewesen seien. Das, nachdem Reglitzky „in seiner besonderen Art“ sie herausgefordert hatte, mit einer frechen Ansage, wo denn Buchholz in der Nordheide mit Blau-Weiss wohl liegen würde. Hier in Hannover wisst ihr das doch vermutlich gar nicht. Sie nahmen es alle mit Humor."

  • Bundesverdienstkreuz den Leiter des DRK-Kriseninterventionsteams

    Harburg. Große Ehre für Malte Stüben: Im Bürgermeistersaal des Hamburger Rathauses erhielt der Leiter des DRK-Kriseninterventionsteams das Bundesverdienstkreuz. Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote überreichte dem 45-Jährigen die Auszeichnung im Namen des Bundespräsidenten für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.

    Malte Stüben, Sozialpädagoge, verheiratet und Vater dreier Töchter, gehört seit mehr als 20 Jahren zum Kriseninterventionsteam (KIT) des DRK Harburg. Seit acht Jahren leitet er die 50köpfige Gruppe der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Das KIT unterstützt und betreut im Rahmen der „Psychosozialen Notfallversorgung“ Menschen unmittelbar nach seelisch stark belastenden Ereignissen, zum Beispiel Angehörige nach einem plötzlichen Todesfall, Opfer einer Gewalttat oder Augenzeugen eines schockierenden Ereignisses.

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    In seiner Laudatio ging der Senator auf das persönliche Engagement von Malte Stüben ein: „Wir alle wünschen uns, in Stunden größter Not nicht allein zu sein. Ich danke Herrn Stüben für seinen enormen zeitlichen und persönlichen Einsatz beim Kriseninterventionsteam, mit dem er sich seit mehr als 20 Jahren um Menschen kümmert, die Schreckliches erleben mussten. Der professionelle und empathische Umgang mit Traumatisierten, die aus heiterem Himmel mit Verlust und Trauer konfrontiert sind, ist eine Herausforderung, die er mit herausragendem Engagement angenommen hat. Mit seiner Expertise hat er die psychosoziale Notfallversorgung bundesweit auf ein neues Level gehoben. Sein Engagement ist ein starkes Zeichen der Mitmenschlichkeit und Solidarität in dieser Zeit.“

    Auch den Einsatz des KIT im Flutgebiet Rheinland-Pfalz Ende Juli erwähnte Grote. Unter Stübens Leitung waren 17 KIT-Helferinnen und -Helfer zehn Tage vor Ort in Ahrweiler: „Dort sind Sie und Ihr Team mit einer extremen Herausforderung konfrontiert worden, die Belastungen der Opfer waren immens. Sie haben den traumatisierten Menschen inmitten des Chaos Halt und Orientierung gegeben.“

    Das KIT des DRK Harburg arbeitet ehrenamtlich und unentgeltlich, rund um die Uhr an jedem Tag des Jahres und in ganz Hamburg. Alarmiert wird das Team direkt durch die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten oder durch das Institut für Rechtsmedizin. Im Jahr 2020 hatte das Team 345 Einsätze im Stadtgebiet.

  • Bürgermeister Tobias Handtke bei der Jahreshauptversammlung des TVV Neu Wulmstorf

    Neu Wulmstorf. Mit knapp 50 Vereinsmitgliedern war die Jahreshauptversammlung des TVV Neu Wulmstorf verhältnismäßig gut besucht. TVV-Mitglied und Bürgermeister Tobias Handtke hob in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit der Gemeinde und dem TVV fest und ging kurz auf den neuen Mehrzweckbau mit Sporthalle und Veranstaltungszentrum an der Schule Am Moor ein. Der Bau ist im Zeitplan, sodass auch die Nutzung der neuen Sporthalle in greifbare Nähe rückt. Beim Landkreis Harburg wurde der Antrag gestellt, den momentan gesperrten Grandplatz möglicherweise doch noch in einen Kunstrasen-Platz umzubauen. Die Schwimmhalle soll nach Auskunft der beteiligten Firmen am 9. Januar 2023 fertig sein.

    TVV-Präsident Joachim Czychy ging auch auf die Sportstättensituation ein. Die Tennisabteilung hatte nicht nur mit einem massiven Wasserschaden zu kämpfen, sondern sie musste sich auch mit dem Anschluss der Tennisanlage an das öffentliche Abwassernetz auseinandersetzen.

    Die Situation beim Schwimmen ist durch die derzeit fehlende Halle nicht einfach. Die Hoffnung ist groß, ab Januar wieder in die restaurierte Schwimmhalle zurückkehren zu können. Die Lage beim Fußball ist angespannt, weil nicht nur der Grandplatz fehlt, sondern auch der Rasenplatz an der Ernst-Moritz-Arndt-Straße fehlt. Zudem war der Gymnasiumsplatz monatelang erneuert worden. Der gesamte Trainings- und Spielbetrieb musste daher im Bassental stattfinden, was zu einer starken Strapazierung der Sportplätze führte.

    Trotz Corona und den nur sieben vergangenen Monaten seit der zurückliegenden Jahreshauptversammlung konnte der Präsident von einigen Highlights berichten: Rund 500 Teilnehmer und Zuschauer waren bei der U11-Sichtung (Sparkassen-Cup) im Bassental. Am 19. Juni finden die Kreispokal-Endspiele der Herren in Neu Wulmstorf statt. Der TVV hatte am AktivTag des Kreissportbunds (KSB) Harburg-Land am 20. März erfolgreich teilgenommen. Allein die Voltigierabteilung war mit mehr als 70 Aktiven und neun Pferden zu einer Wanderung rund um ihren Heimathof in Immenbeck am Start.

    Nachdem die Kassenprüfer von einer einwandfreien Buchführung des Schatzmeisters berichteten, wurde dem Präsidium die Entlastung erteilt. Bei den anstehenden Wahlen wurden alle bisherigen Mandatsträger für weitere zwei Jahre bestätigt. Präsident: Joachim Czychy; Schatzmeister: Manfred Grabbert; Jugendwartin: Daniela Lange; Pressewart: Hans-Werner Kohn; Kassenprüfer: Jürgen Schuback.

    Für 50 Jahre TVV-Mitgliedschaft wurden Britta Martens, Ursula Groth, Renate Hildebrandt und Renate Röttmer ausgezeichnet.

  • Buxtehude: "Bürgergemeinschaft auf Gegenseitigkeit"

    Buxtehude. Kostenlose Alltagshilfen und gemeinsame Aktionen bietet der vor rund eineinhalb Jahren gegründete Verein "Miteinander-Füreinander". Deren Mitglieder helfen einander - sei es im Haushalt oder im Garten, bei der Kinderbetreuung oder bei der Begleitung zum Arzt. Und die Vereinsmitglieder unternehmen gelegentlich etwas zusammen, so beispielsweise bei einem Besuch des Miniatur-Wunderlands in Hamburg oder einer Schiffstour auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

    Horst Rademacher, engagierter Initiator und Vorsitzender des Vereins, berichtete jetzt während der Mitgliederversammlung im Stieglitzhaus in Buxtehude über den aktuellen Stand des Vereinslebens und die geplanten Aktionen. 40 der mittlerweile fast 100 Mitglieder aus Buxtehude und Umgebung hörten den Jahresbericht des Vorsitzenden Rademacher. Alle Entscheidungen der außerordentlich harmonisch verlaufenen Versammlung, darunter die Entlastung der Vorstands und einige Nachwahlen, wurden ohne Gegenstimmen getroffen.

    Der gesamte Vorstand besteht jetzt aus dem Vorstandsvorsitzenden Horst Rademacher, den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Lorenz Heister und Michael Töpel, Kassenwartin Marie-Luise Grosse, Schriftführer Joachim Kalisch und Beisitzerin Regina Fleck-Gutmann.

    Die Planungen für das laufende Jahr sehen unter anderem einen monatlichen Stammtisch und gemeinsame Exkursionen vor, und auch der Kontakt mit interessierten Buxtehuder Bürgern soll intensiviert werden. Die Geschäftsstelle in der Hauptstraße 15 in Buxtehude bietet an zwei Tagen (jeweils dienstags und donnerstags in der Zeit von 15 bis 18 Uhr) Gelegenheit, Genaueres über den Verein und seine Ziele zu erfahren, und an einem monatlichen Stand auf dem Wochenmarkt können Interessierte zudem mit engagierten Vereinsmitgliedern ins Gespräch kommen.

    Horst Rademacher zeigte sich überzeugt, dass der Gedanke einer "Bürgergemeinschaft auf Gegenseitigkeit" das Zusammenleben der Generationen und die Organisation gegenseitiger Hilfe in Zukunft mitbestimmen wird. "Miteinander-Füreinander" möchte in Buxtehude den Weg dafür vorbereiten und mitgestalten. Weitere Infos im Internet: www.miteinander-fuereinander-buxtehude.de elefon: 04161-7478888.

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