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Verkehr

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  • Eißendorf/Ehestorf. Das freut nicht nur die Radfahrer aus dem Landkreis, sondern auch aus Harburg Stadt: Der Landkreis Harburg baut weiter für die Radfahrerinnen und Radfahrer:

    Die Kreisverwaltung erneuert dazu den Radweg an der Kreisstraße 74 (Ehestorfer Weg) von der Kreuzung zur Kreisstraße 20 (Appelbütteler Straße) bis zur Landesgrenze nach Hamburg (Elf Buchen). Bei geeignetem Wetter sollen die Bauarbeiten am Montag, 5. März, beginnen und dauern voraussichtlich acht Wochen bis Montag, 30. April.

    Der Verkehr aus Richtung Eißendorf wird per Einbahnstraße an der Baustelle vorbeigeleitet. Eine Zufahrt in Richtung Eißebdorf und Harburg ist über die K 74 während der Bauzeit nicht möglich. Die sonst übliche einspurige Verkehrsführung in beide Richtungen an der Baustelle vorbei ist wegen der zu geringen Breite des Ehestorfer Wegs leider nicht umsetzbar. Der Verkehr in Richtung Hamburg wird über die Bundesstraße 75 (Bremer Straße) und die Friedhofsstraße zum Ehestorfer Weg auf Hamburger Gebiet umgeleitet. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Baustelle weiträumig zu umfahren.

    Die Erneuerung der Fahrbahn des Radwegs kostet rund 220.000 Euro. Die Bauarbeiten werden von der Firma H. Siebenbrodt GmbH & Co.KG aus Uelzen durchgeführt. Der Landkreis Harburg bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen.

  •  Glüsingen/Maschen. In Glüsingen wird die Glüsinger Straße (K 34) in der Zeit vom 6. bis zum 15. März am südlichen Ortseingang halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird durch eine Ampel geregelt. Grund für die Baustelle ist die Herstellung einer Baustellenzufahrt für den geplanten Anbau des Feuerwehr-Gerätehauses Glüsingen.

    In Maschen behindern Arbeiten einer Wanderbaustelle für die Neuverlegung einer Gasversorgungsleitung den Verkehr. Die Alte Bahnhofstraße wird dafür jeweils in Teilbereichen zwischen dem Moorweidendamm und der Eichenallee halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird auch hier mit einer Ampel geregelt. Die Baumaßnahme ist vom 11. März bis zum 17. Mai terminiert.

  • Brackel. Für Filmaufnahmen wird die Kreisstraße 59 zwischen Brackel und Schmalenfelde an vier Tagen voll gesperrt. Dort finden Dreharbeiten für die ZDF-Fernsehproduktion „Tage des letzten Schnees“ unter anderem mit Bjärne Mädel statt.

    Die K 59 wird dazu an folgenden Tagen voll gesperrt:
    • Dienstag, 12. Februar, in der Zeit von 9 bis 22 Uhr,
    • Freitag, 22. Februar, 20 Uhr, bis Sonnabend, 23. Februar, 4 Uhr,
    • Donnerstag, 28. Februar, 15 Uhr, bis Freitag, 1. März, 6 Uhr,
    • Freitag, 1. März, 15 Uhr, bis Sonnabend, 2. März, 6 Uhr.

    Umleitungen werden von Brackel – Landesstraße 215 – Quarrendorf – Hanstedt – Landesstraße 213 bis Schmalenfelde und in der Gegenrichtung eingerichtet. Der Busverkehr ist von den Sperrungen nicht betroffen.

    Grundlage für den Film „Tage des letzten Schnees“ der Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH & Co. KG ist der gleichnamige Kriminalroman des deutschen Schriftstellers Jan Costin Wagner. Dabei handelt es sich um den fünften Roman der Reihe um den finnischen Kimmo Joentaa.

    Zum Inhalt: Ein elfjähriges Mädchen stirbt bei einem Unfall mit Fahrerflucht, eine ungarische Prostituierte und ihr Zuhälter werden ermordet und ein junger Mann bereitet sich auf einen Amoklauf vor. Alles passiert, als Anfang Mai im finnischen Turku der letzte Schnee fällt. Kimmo Joentaa wird gerufen, um den Doppelmord und die Unfallflucht aufzuklären – und erkennt, dass die Ereignisse mehr miteinander zu tun haben, als es zunächst scheint.

    Die Produktionsfirma Network Movie, gegründet 1998, arbeitet an zwei Standorten in Köln und Hamburg. Das Unternehmen ist eine Tochter von ZDF Enterprises und produziert für ZDF, RTL und Das Erste. „Tage des letzten Schnees“ sollen voraussichtlich 2020 im ZDF gesendet werden.

  • Hausbruch. Das wird nicht schön: Der Bereich um die Cuxhavener Straße/Waltershofer Straße muss aufwendig saniert werden. Das teilten gestern das Harburger Bezirksamt und Christian Merl von der Behörde für Wirtschaft und Verkehrs mit. Grund dafür ist der anstehende Ausbau der A7 auf vier Spuren in jede Richtung. Dafür wird die Anschlussstelle Hausbruch von Juli 2020 bis März 2025 gesperrt und Heimfeld dient als Ausweichanschlusstelle. Um den deshalb auftretenden vermehrten Verkehr auf der B73 zu bewältigen, ist die Cuxhavener Straße aber zu marode und würde aufbrechen, so Merl. Ab Ende Oktober bis Juli 2020 wird also für rund ein Jahr an dem Verkehrsknoten und ein Stück Richtung Fischbek gebaut.

    In dieser Zeit (außer in der Winterpause Ende Dezember bis Ende Februar) wird die Cuxhavener Straße einspurig. Gleichzeitig sollen die Leitungen an dem Straßenabschnitt wie Wasser etc. erneuert werden. Am April ist die Waltershofer Straße komplett gesperrt. PKW sollen dann von Westen über die Neuwiedenthaler Straße und von Osten über den Fürstenmoordamm ausweichen. LKW sollen die A7 nutzen

    Dass diese Baumaßnahme mit der Vollsperrung des Ehestorfer Heuwegs zusammentrifft, war so nicht geplant. „Das ist nicht schön, aber es geht nicht anders“, so Merl. Er erwartet aber, dass die Vollsperrung keinen großen Einfluss auf die Verkehrsmenge auf der Cuxhavener Straße haben wird.

    An einem Treffen am Dienstag mit Vertretern der betroffenen Betriebe hielt sich die Beteiligung der Firmen in kleinem Rahmen. Lediglich zwei Vertreter waren ins Rathaus gekommen.

  • Ehestorf. Die Radstrecke der internationalen Cyclassics führt auch in diesem Jahr durch den Rosengarten und direkt am Freilichtmuseum in Ehestorf vorbei. Am Vormittag des 20. Augusts erreichen Besucher das Freilichtmuseum am Kiekeberg deshalb über den Parkplatz „Landwirtschaftlicher Entdeckergarten“. Ab 12.30 Uhr wird die Sperrung aufgehoben und das Museum ist wieder uneingeschränkt erreichbar.

    Da die Strecke des internationalen Radrennens Cyclassics direkt am Museum entlang führt, ist die Anfahrt am 20. August bis 12.30 Uhr nur aus Richtung Autobahn A7 bzw. A 261 möglich. Mit dem Auto gelangen Besucher an diesem Tag aus Richtung Harburg bzw. der Abfahrt Marmstorf zum Kiekeberg. Die Sperrung an der Kreuzung K74/Ehestorfer Weg passieren sie über den Parkplatz „Landwirtschaftlichen Entdeckergarten“ und erreichen so das Museum. Die Aufhebung der Sperrung ist in diesem Abschnitt ausschließlich für die Museumsbesucher des Kiekebergs eingerichtet. Vom Landwirtschaftlichen Entdeckergarten sind es nur fünf Gehminuten zum Museumseingang.

    Besucher müssen auch bei der Anreise mit den Bussen der Linien 340 und 4244 mit Änderungen im Fahrplanablauf rechnen. Aktuelle Änderungen können Besucher unter hvv.de einsehen. Die Außenstelle Feuerwehrmuseum Marxen ist während der Cyclassics uneingeschränkt über die A7 und die Ausfahrten Ramelsloh oder Thieshope erreichbar.

  • Süderelbe/Ehestorf. Wenn Sie Magenschmerzen haben und Ihnen jemand rät, mit der Hand auf die heiße Herdplatte zu fassen, weil Sie dann nicht mehr an die Magenschmerzen denken – würde Sie es tun? So dumm kann doch niemand sein, werden Sie jetzt sagen. Aber zumindest, so scheint es, glaubt der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) daran, dass es funktioniert. Wenn die Autofahrer auf der Cuxhavener ab Ende Oktober im Stau stehen, weil die Cuxe wegen nur Bauarbeiten einspurig verläuft (besser-im-blick berichtete: Cuxhavener Straße wird für fast ein Jahr einspurig), dann sind sie vielleicht wegen des auf Höhe der Landesgrenze gesperrten Ehestorfer Heuwegs und des Umwegs, den sie eventuell fahren müssen, nicht mehr sauer.

    Wenn die Rechnung tatsächlich so aussehen sollte, dann geht sie nicht auf. Am gestrigen Dienstagabend trafen sich im Landhaus Jägerhof im Ehe4storfer Heuweg rund 100 von den beiden Sperrungen Betroffene. Und die waren sauer. „Das kann nicht funktionieren, das wird ein Super-Gau“, so ein Teilnehmer.

    Betroffene: Mit neuer Baustelle auf der Cuxhavener spitzt sich die Lage weiter zu

    Nach einer Einleitung zur Lage von Uwe Hansen schilderte Thomas Soltau vom Landhaus Jägerhof, wie sich schon die jetzige Sperrung auf sein Restaurant auswirkt. „Ich bekomme fast täglich Anrufe von Gästen, ob wir erreichbar sind“, so Soltau, dessen Restaurant gleich am Eingang des Ehestorfer Heuwegs von der Cuxhavener Straße aus noch vergleichsweise gut erreichbar ist. Und zahlreiche Absagen, weil der Umweg und die Unsicherheit zu groß seien. „Meine Eltern haben vor rund 40 Jahren das Landhaus Jägerhof übernommen. Ich sehe nicht ein, dass in Hamburg einfach jemand mit dem Finger schnippt“, kritisierte Soltau die Haltung des LSBG. Habe man denn nicht von den Stollen gewusst, so der Wirt.

    Auch Axel Krones, Ortsbürgermeister von Ehestorf-Alvesen, ist über die Sperrung des Ehestorfer Heuwegs empört.2019 10 09 ehestorfer heuweg1 Er hat eine Karte erstellt mit allen Stollen des ehemaligen Bergwerks Robertshall. „Es geht ja nach dem jetzigen Bauabschnitt auf der niedersächsischen Seite weiter“, so Krones. Er habe aber einen Vorschlag, wie der Ehestorfer Heuweg trotz der Lage nutzbar gemacht werden könne. Den habe er auf niedersächsischer Seite eingereicht und man habe wohl mit Hamburg telefoniert. „Vielleicht kommt jetzt Bewegung in die Sache“, hofft Krones. Ein Teilnehmer wies auf die Lage der Gewerbetreibenden hin, die zwischen Ehestorf und Süderelbe unterwegs sind. „Die stehen auf dem Schlauch.“

    Mahnwache, Politikerbesuch, Petition – die Betroffenen wollen sich wehren

    Im Anschluss berieten die Teilnehmer, was man gegen die Sperrung der Cuxhavener Straße und des Ehestorfer Heuwegs tun könne. „Wir müssen einen Protest machen, der in Hamburg wahrgenommen wird“, so die einhellige Meinung. Denn viele der Anwesenden hatten schon versucht, sich an die Verantwortlichen auf der anderen Elbseite in Briefen, Telefonaten und einer Petition zu richten, aber oftmals gar keine Reaktion bekommen. Druck auf die Politik wolle man machen – zum Beispiel Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, vor Ort in seiner Behörde besuchen. „Man muss oben anfangen“, so ein Teilnehmer. Krones bot an, Fackeln, die er noch habe, für eine Mahnwache zur Verfügung zu stellen und ein weiterer Bewohner aus den „Bergdörfern“ wies auf die gelben Westen hin, die sie schon vor den Franzosen für ihren Protest genutzt hätten. „Die haben uns das dann ja abgeguckt“, so der Teilnehmer augenzwinkernd.

    Eine Aktion gibt es schon: Eine neue Petition. In dieser wird gefordert, die Bauarbeiten am Ehestorfer Heuweg an allen sieben Wochentagen im Dreischichtbetrieb fortzuführen und selbiges auch beim nächsten Bauabschnitt Richtung Ehestorf zu tun sowie die Baustelle spätestens bis zum 31. Oktober zu beenden und den Ehestorfer Heuweg in beide Fahrtrichtungen freizugeben.

    Die Hoffnung der Versammlungsteilnehmer, dass der Baubeginn auf der Cuxhavener Straße nach hinten verschoben werden könne, bis sich die Situation entspannt habe, dürfte wohl enttäuscht werden. Denn von dieser Baustelle hängen einige weitere Baumaßnahmen an der A7 ab. Und die ebenfalls zu verschieben, dass werden Senator und LSBG nicht zulassen wollen.

    Am Montag soll es erst einmal um 18 Uhr ein Treffen am Ehestorfer Heuweg/Ecke Cuxhavener Straße geben. „Mit Fackeln und gelben Westen – und dann schauen wir, was passiert“, so Wirt Thomas Soltau.

  • Ehestorf/Hausbruch. Axel Krones, Ortsbürgermeister von Ehestorf/Alvesen, kann es kaum fassen: "Seit gestern wird deutlich, dass die Auswirkungen des Braunkohle-Bergwerks noch viel größer sind als ohnehin schon befürchtet. Auch der Bereich im Gebiet Ehestorf ist durch rund zwölf Schächte durchzogen, die genau wie im Hausbrucher Bereich durch Einbrüche gefährdet sind."So soll es weitergehen: Der Robertshall-Spezialist Rolf Weiß ist auch in den nächsten Tagen mit den Untersuchungen zur Sicherheit der Schächte beschäftigt und wird Sanierungsmaßnahmen vorschlagen. Axel Krones: "Diese Maßnahmen werden viel zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen und die Kosten weiter in die Höhe treiben. Ein Ende der Vollsperrung ist somit in weite Ferne gerückt."

    Die Bauarbeiten am Ehestorfer Heuweg in Hausbruch an der Landesgrenze zu Niedersachsen und nach Ehestorf dauern damit wesentlich länger als gedacht: Die normalerweise viel genutzte Pendlerstrecke bleibt wegen eines eingebrochenen Bergwerksstollens noch mindestens bis zum Jahresende gesperrt.

    Gutachter wie Rolf Weiß sollen in den kommenden Tagen klären, wie die abgesackte Stelle am besten verfüllt werden kann. Eigentlich sollte der Ehestorfer Heuweg bereits Ende September wieder freigegeben werden. Insgesamt müssen sich Autofahrer in diesem Bereich mindestens bis Jahresende auf Stau und Behinderungen einstellen. An der Cuxhavener Straße sollen noch im Herbst Bauarbeiten beginnen, um einen Abschnitt grundlegend zu sanieren. Statt vier gibt es dann zeitweise nur noch zwei Spuren.

    Am Ehestorfer Heuweg klaffte noch vor wenigenTagen ein fünf Meter tiefes Loch in der Baustelle. Bis vor 100 Jahren war an dieser Stelle unter Tage Braunkohle abgebaut worden, erläuterte Carsten Butenschön, Projektleiter beim Hamburger Landesbetrieb Straßen Brücken Gewässer. "In den vorliegenden Unterlagen war verzeichnet, dass die Stollen eigentlich verfüllt sein müssten."

    Plötzlich klaffte dort vor rnud zwei Wochen ein fünf Meter tiefes Loch an der Baustelle. Die Folge: Die Sperrung der wichtigen Pendler-Strecke Ehestorfer Heuweg wird zum großen Ärger der Anwohner und Pendler, aber auch der Gastronomen an der Strecke wesentlich länger dauern. Der verwendete Sand hat offenbar nachgegeben, deshalb sackte die Straße ab. Der Ehestorfer Heuweg, der schon seit Wochen gesperrt ist, wurde an der eingestürzten Stelle zusätzlich gesichert. Akute Gefahr bestehe nicht, sagte Butenschön.

    Nach den alten Bergwerksplänen gibt es insgesamt sechs Stollen unter dem Ehestorfer Heuweg - je drei auf Hamburger und auf niedersächsischer Seite. Die in Hamburg gelegenen Stollen sollen bis Jahresende allesamt mit Spezialzement verfüllt werden. Frühestens dann kann die Straße wieder freigeben werden.

    Die Straße Ehestorfer Heuweg ist die wichtigste Verbindung zwischen Neugraben und dem Landkreis Harburg. 9.000 Fahrzeuge nutzen diese Verbindung zwischen Neugraben, Hausbruch, Bostelbek, Heimfeld, Moorburg und den Orten Ehestorf-Alvesen und Vahrendorf auf dem Gebiet des Landkreises Harburg normalerweise.

  • Hausbruch. Rund 50 Betroffene der Sperrung des Ehestorfer Heuwegs trafen sich am Montagabend vor dem Landhaus Jägerhof. Eigentlich sollte es eine kleine Demonstration zur Cuxhavener Straße und den Ehestorfer Heuweg hinauf geben - geplant als Spontandemo. Da die Polizei aber die Auffassung vertrat, dass die Demo ja schon eine Woche vorher geplant und auch angekündigt gewesen sei, und es deshalb an der Spontaneität fehle, gab sie schon im Vorwege zu verstehen, dass sie eine Demo nicht erlauben würde.

    So nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, um sich weiter auszutauschen und beschlossen für Mittwoch, den 23. Oktober um 18 Uhr, eine ordentlich angemeldete Demo zu veranstalten. Bei dem Treffen gab Axel Krones, Ortsbürgermeister von Ehestorf-Alvesen auch bekannt, dass am heutigen Mittwoch Sondierungen in Hinblick auf die Beschaffenheit der Stollen des ehemaligen Bergwerks Robertshall auf der niedersächsischen Seite des Ehestorfer Heuwegs stattfinden sollen.

  • Hausbruch/Ehestorf. „Liebe Bürgerinnen und Bürger“ fängt das Schreiben des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) an, in dem die Behörde mitteilt, dass der Ehestorfer Heuweg kurzfristig vom 26. August bis zum 28. September 2019 voll gesperrt wird. Für diejenigen, die darüber ungehalten sind (und das dürften alle Betroffenen sein) und die deshalb keine lieben Bürger mehr sind, heißt es dann noch weiter „sehr geehrte Damen und Herren“.

    Notwendig, so der LSBG, wird diese ungeplante Vollsperrung, da am ersten Bauabschnitt vom Wulmsberg bis zur Landesgrenze Braunkohlereste im Boden gefunden wurden. Nun muss der Boden umfangreich ausgetauscht werden, um die Tragfähigkeit für die Asphaltdecke zu gewährleisten. Allerdings, 2019 08 21 ehestorfer heuweg robertshallso der LSBG, würden die Anwohner ihre Grundstücke jederzeit erreichen können.

    Axel Krones, Ortbürgermeister von Ehestorf-Alvesen, ist wütend ob dieser neuen Sperrung. „Das ist eine Katastrophe, da dadurch die Gesamtlaufzeit der Baustelle bis März 2020 im oberen Bereich geht. Anschließend dann die Baustelle nördlich bis zur B73 bis Dezember 2020“, so Krones. „ Die bisherigen Pläne wurden immer nur kurzfristig und ohne Rücksicht auf die Bevölkerung vorgestellt. Wir Rosengärtner brauchen die Durchfahrt schon allein für den Rettungsdienst und die Schulkinder der Steiner Schule“, so der Ortsbürgermeister weiter.

    Auch die Harburger FDP ist sauer. „Es ist keine Überraschung, dass dort Braunkohlereste gefunden wurden. Allen Beteiligten hätte bekannt sein müssen, dass das Braunkohlebergwerk Robertshall in unmittelbarer Nachbarschaft war“, so der Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Kurt Duwe aus Harburg. „Wie hier mit den Bürgerinnen und Bürgern umgegangen wird, hat was von Rumschubsen auf dem Pausenhof“, beschwert sich Viktoria Isabell Ehlers, Fraktionsvorsitzende der FDP in der Harburger Bezirksversammlung. „Auf welche Planungen im Straßenverkehr kann man sich eigentlich noch verlassen? Verzögerungen, Verlängerungen und nun auch noch überraschende Vollsperrungen. Die Baustellenplanung in Hamburg ist katastrophal.“

     

  • Eißendorf/Ehestorf. Auf Grund eines Schadens an der Autobahn BAB A7 – Bruch an einem Fahrbahnübergang eines Brückenbauwerks zwischen den Anschlussstellen Hausbruch und Waltershof – sowie der Baustellensituation auf der A1 kommt es derzeit aufgrund der Ausweichverkehre zu einer Überlastung in diesem Abschnitt.

    Um die Verkehrssituation im Nahbereich zu entspannen und um den morgendlichen Berufsverkehr bis jeweils 9 Uhr auch von Niedersachsen kommend durch die Baustelle zu leiten, hat sich der Landkreis Harburg gemeinsam mit den Hamburger Behörden entschlossen, die Einbahnstraßen-Regelung auf der Kreisstraße 74 (Ehestorfer Weg) zwischen der Kreisstraße 20 und der Landesgrenze Hamburg zeitweise aufzuheben und die Baustelle als Tagesbaustelle einzurichten. Dies wird in der nun unmittelbar folgenden Bauphase auch umgesetzt.

    Von Freitagnachmittag, 27. April, bis Mittwochmorgen, 2. Mai, um 9 Uhr, wird die Kreisstraße 74 im gesamten Baustellenbereich in beide Fahrtrichtungen befahrbar sein. Ab Mittwoch, 2. Mai, ab 9 Uhr, wird die Einbahnstraßen-Regelung im Baustellenbereich wieder eingerichtet und jeweils vom Feierabend bis morgens 9 Uhr montags bis freitags wieder für beide Fahrtrichtungen befahrbar sein.

    Diese Verkehrsregelung wird bis zur Fertigstellung der Radwegmaßnahme K 74 beibehalten.

  • Maschen. Zwei zerstörte Pkw und eine Verletzte hat ein Verkehrsunfall am späten Montagnachmittag auf der BAB A 1 Richtungsfahrbahn Bremen, im Horster Dreieck gefordert. Dabei waren gegen 17.20 Uhr zwei Pkw Opel auf der Einfädelung der Neben- in die Hauptspur der A 1 in Richtung Bremen in einer Baustelle miteinander kollidiert. Durch die Wucht des Aufpralls wurde einer der beiden Pkw, ein Opel Cascada, in die rechte Schutzplanke geschleudert, der zweite Pkw, ein Opel Vectra, blieb im Frontbereich völlig zerstört auf der Hauptfahrspur stehen.

    Die Fahrerin des auf der Hauptspur stehenden Opel erlit leichte Verletzungen. Sie kam nach medizinischen Erstversorgungen durch die Besatzung von einem DRK-Rettungswagen ins Winsener Krankenhaus. Aus dem zerstörten Opel Vectra traten Motoröl und Benzin aus und verschmutzten die Fahrbahn.

    Die Kräfte der alarmierten Feuerwehr Maschen streuten die auslaufenden Betriebsstoffe mit Hilfe von Ölbindemitteln ab. Außerdem wurde die Batterie des zerstörten Opel Cascada abgeklemmt und so eine Brandgefahr ausgeschlossen. Für die Feuerwehr Maschen war der Einsatz nach 30 Minuten beendet. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens hat die Autobahnpolizei Winsen übernommen.

  • Nenndorf. In Nenndorf wird in der 29. Kalenderwoche die Fahrbahnmarkierung am Kreisverkehrsplatz Kreisstraße 12 (Eckeler Straße)/Kreisstraße 85 (Bremer Straße) erneuert. Die Markierungsarbeiten werden voraussichtlich am Dienstag, 17. Juli, ausgeführt. Sollte das Wetter die Markierungsarbeiten nicht zulassen, müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf kurzfristige Verzögerungen bei der Ausführung der Arbeiten und den damit verbundenen Verkehrsbehinderungen einstellen.

    Der Verkehr auf den Kreisstraßen 12 (Eckeler Straße) und 85 (Bremer Straße) aus und in Richtung Norden wird mit Hilfe einer Lichtsignalanlage durch den Kreisel geführt. Der südliche Ast des Kreisverkehrs (Kreisstraße 85) und der Ast zu den Einkaufsmärkten werden gesperrt. Umleitungen werden wie folgt eingerichtet:

    Für den Verkehr in Fahrtrichtung Hamburg von der Bremer Straße aus Süden kommend über den Kreisverkehrsplatz an der Müllumschlagsanlage an der ersten Ausfahrt auf die Gemeindestraßen "Am Hatzberg" und "Ohepark" bis zur Eckeler Straße.

    Für den Verkehr in Fahrtrichtung Dibbersen aus Eckel kommend über die Eckeler Straße links ab in "Ohepark" und weiter "Am Hatzberg" zum Kreisverkehrsplatz an der Müllumschlagsanlage (Bremer Straße).

    Kunden- und Lieferverkehr zum Nahversorgungszentrum (Aldi, Edeka, DM, Kik, Takko etc.) erfolgt ausschließlich über die Eckeler Straße. Die Bremer Straße kann von Süden bis zur Baustelle für Anlieger in beide Richtungen befahren werden, ebenso der Parkplatz an der Rosengarten-Apotheke, der Sparkasse Harburg-Buxtehude und Gasthaus Böttcher. Die Umleitung des Verkehrs aus dem Norden (Hamburg) und dem Osten (Eckel) kommend erfolgt in umgekehrter Richtung.

    Der Landkreis bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit.

  • Winsen. Zu einem ersten Abstimmungs- und Sondierungsgespräch trafen sich jetzt Landrat Rainer Rempe und die neue Verkehrskoordinatorin des Landkreises Harburg, Dr. Susanne Dahm, mit Vertretern aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung (MW) und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) im Winsener Kreishaus.

    Sehr deutlich wurde dabei der ausdrückliche Wunsch auf beiden Seiten, die Zusammenarbeit im Hinblick auf die Verkehrs- und Baustellenkoordination zu vertiefen und gemeinsam an Lösungsstrategien zu arbeiten. „Uns allen ist die hohe Verkehrsbelastung in der Region bewusst. Wir wollen nicht nur eine bessere Abstimmung im Vorfeld von Verkehrsprojekten erreichen, sondern unsere Bürgerinnen und Bürger, insbesondere diejenigen, die täglich pendeln, künftig schneller, besser und koordinierter mit belastbaren Informationen versorgen“, sagt Rempe.

    Das Gespräch bildete den Auftakt zu einem regelmäßigen Austausch zwischen dem Landkreis Harburg und Niedersachsen. Gleichzeitig soll künftig auch die Kommunikation mit Hamburg intensiviert werden. Ein erster gemeinsamer Termin mit Vertretern des Hamburger Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) findet in Kürze statt.

    Beim jetzigen Treffen ging es vor allem darum, die nächsten Schritte der Zusammenarbeit auf den Weg zu bringen. Bereits bei der kürzlich stattgefundenen Verkehrskonferenz in Winsen, an der auch der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann teilgenommen hatten, war deutlich geworden, wie vielfältig die Herausforderungen im Bereich Straßen- und Schienenverkehr in der Region sind.

    Die dringend notwendige Verbesserung der Baustellenkoordination besonders an der Landesgrenze zu Hamburg, aber auch Probleme im Schienenverkehr sollen deshalb jetzt aktiv angegangen werden. Die neu eingerichtete Stabsstelle Verkehrskoordination beim Landkreis Harburg bildet ein Pendant zur ebenfalls neuen Stabsstelle auf Landesebene bei der NLStBV. Deren Vertreterin Friederike Wöbse war beim Auftaktgespräch ebenso dabei wie Jan Bartling vom Landesverkehrsministerium, der die Stabsstelle unterstützt.

    „Die Verkehrsbelastung im Landkreis nimmt immer weiter zu, und nicht zuletzt durch die großen Pendlerströme Richtung Hamburg spüren wir hier im Kreis die Auswirkungen von Verkehrsmaßnahmen auch jenseits der Landesgrenze sofort“, schildert Landrat Rempe die Situation. Umso wichtiger sei es, die Absprachen nicht nur innerhalb Niedersachsens, sondern auch mit der Hansestadt zu optimieren. „Mit Susanne Dahm haben wir jetzt eine Verkehrskoordinatorin, die die Interessen innerhalb des Landkreises bündelt und ihnen gemeinsam mit dem Land eine starke Stimme verleiht“, erläutert Rempe den Schritt, eine neue Stabsstelle einzurichten.

    „Meine Aufgabe sehe ich zunächst einmal darin, gemeinsam mit den Landesvertretern vorhandene und potenzielle Problemlagen zu identifizieren und einen Fahrplan zu erarbeiten“, sagt Susanne Dahm. „Wir stehen noch ganz am Anfang. Die Materie ist sehr komplex und es sind viele Akteure auf verschiedenen Ebenen beteiligt. Es kommt darauf an, eine Organisationsform und Kommunikationsstrukturen zu entwickeln, die es ermöglichen, konstruktiv und zielführend an Lösungen zu arbeiten“, so Dahm.

    Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) begrüßt die Initiative des Landkreises Harburg. „Wir haben in Hannover mit unserer Stabsstelle für Verkehrskoordination kürzlich die Weichen gestellt, und es ist sehr erfreulich, dass der Landkreis Harburg so schnell mit einer eigenen Stabsstelle reagiert“, sagte der Minister. Damit sei eine gute Grundlage geschaffen, um die Zusammenarbeit im Hinblick auf eine Verbesserung der Verkehrssituation auf Straßen und Schiene in der Region zu intensivieren.

    „Die Vision einer länderübergreifenden Verkehrsentwicklungsplanung sollten wir dabei im Blick behalten“, sagt Althusmann. „Ich werde diesen Prozess weiter persönlich unterstützen und freue mich, dass wir uns auch in der Abstimmung mit Hamburg auf einem guten Weg befinden. Es werden regelmäßig sehr konstruktive Gespräche auf Spitzenebene geführt.“

    Zur Person: Dr. Susanne Dahm (44) ist seit März 2016 bei der Kreisverwaltung beschäftigt und seit 1. Januar 2019 als Verkehrskoordinatorin tätig. Die neu geschaffene Stabsstelle ist dem Landrat direkt unterstellt. Die promovierte Raumplanerin war beim Landkreis Harburg zunächst in der Stabstelle „Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung“ und danach zwei Jahre in der Stabsstelle „Zentrales Projektmanagement“ eingesetzt. Vor ihrer Zeit beim Landkreis war die gebürtige Elbmarscherin in England als Raumplanerin in der Kommunalverwaltung, an der Universität und als Beraterin tätig.

  • Harburg. Beamte der Verkehrsstaffel West haben den Führerschein eines 21-jährigen Fahranfängers beschlagnahmt, der erst vor zwei Tagen seine Fahrprüfung bestanden hatte. Der junge Mann wurde heute gegen 10.20 an der Winsener Straße in Wilstorf von Beamten der Verkehrsstaffel Innenstadt/West im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle mit seinem VW Transporter angehalten und überprüft. Während der Überprüfung stellten die Beamten bei dem jungen Mann erhebliche körperliche Auffälligkeiten fest. Ein freiwilliger Drogenschnelltest verlief positiv auf THC. Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Dem 21-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.

  • Neu Wulmstorf. Im Rahmen der Neugestaltung des Neu Wulmstorfer Friedhofs werden am südlichen Hauptweg in der Nähe des Wirtschaftsgebäudes alte und kranke Fichten gefällt. Dazu wird eine Firma mit schwerem Gerät anrücken. Der Zugang zu den anliegenden Grabfeldern ist an diesem Tag nur eingeschränkt und durchaus zeitweise auch gar nicht möglich. Die Gemeinde Neu Wulmstorf bittet alle Besucherinnen und Besucher des Friedhofes um Verständnis.

    Am Montag, 14. Okrober, erfolgen dort weitere Arbeiten in Vorbereitung auf die Neugestaltung. Darauf folgend werden dann durch die Gärtner des Baubetriebshofs neue Lindenbäumen angepflanzt.

  • Harburg. Aufatmen für Autofahrer in Harburg: Am 2. Oktober abends wird die Hannoversche Brücke wieder aufgemacht und somit die wichtige Hannoversche Straße wieder durchgängig befahrbar sein. Das gab Dirk Köppel von der Technischen Entwicklungskoordination Harburger Binnenhafen auf der gestrigen Sitzung der Begleitgruppe Harburger Binnenhafen bekannt.

    Damit aber nicht genug der (zumindest vorläufig) guten Verkehrsnachrichten für diesen Bereich: Die Baumaßnahme am Doppelknoten Buxtehuder Straße/Walter-Dudek-Brücke/Hannoversche Straße/Moorstraße wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

  • Fleestedt. Eine in voller Ausdehnung brennende Zugmaschine eines Tiefladergespanns hat am Freitagnachmittag zwei Feuerwehren der Gemeinde Seevetal mehrere Stunden lang beschäftigt und in der Folge zu einer Vollsperrung der A 7, Richtungsfahrbahn Hannover, und damit zu einem
    kilometerlangen Rückstau bis hinter den Hamburger Elbtunnel geführt.

    Schon von Weitem sah man die Ernsthaftigkeit der Lage. | Foto: ein
    Schon von Weitem sah man die Ernsthaftigkeit der Lage. | Foto: ein
    Um 13.33 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr Fleestedt durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem Lkw-Brand auf die A 7 zwischen der Anschlussstelle Fleestedt und dem Horster Dreieck alarmiert worden. Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten schon von weitem die Einsatzstelle auf Sicht anfahren. Eine dunkle schwarze Rauchwolke stand über der Brandstelle. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte die Zugmaschine des aus Russland stammenden Tiefladers in voller Ausdehnung.

    Unverzüglich wurde die Freiwillige Feuerwehr Maschen nachgefordert, die wenig später rmit zwei weitere wasserführenden Einsatzfahrzeugen ausrückte. Der brennende Lkw war binnen kurzer Zeit und unter Zuhilfenahme vön einem Strahl- und einem Schaumrohr unter Kontrolle. Mithilfe einer Wärmebildkamera wurde die ausgebrannte Zugmaschine nach weiteren Bandnestern abgesucht. Da die Kraftstoffleitung durch das Feuer beschädigt worden war, trat Kraftstoff aus und verschmutzte die Autobahn rund um die Brandstelle großflächig. Mit Hilfe von Ölbindemitteln wurde der Kraftstoff notdürftig gebunden.

    Foto: ein
    Foto: ein
    Mit weiteren Einsatzfahrzeugen der Maschener Feuerwehr, die speziell für die Bewältigung von Umweltschäden ausgestattet waren, wurde Spezialmaterial zur Einsatzstelle gebracht, in der weiteren Folge wurde der Inhalt des Dieseltanks abgepumpt, um weitere Verunreinigungen zu
    vermeeden. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach drei Stunden beendet.

    Die A 7 musste für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten in Richtung Hannover voll gesperrt werden. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen mit Rückstaus weit in das Hamburger Stadtgebiet hinein. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in sicherlich fünfstelliger Höhe.

  • Maschen. Achtung, Verkehrsteilnehmer: Die Straße Vor den Hallonen in Maschen wird vom Montag, 4., bis zum Mittwoch, 6. September, im Bereich zwischen der Horster Landstraße und dem Reiherhorstweg vollgesperrt. Hier wird eine neue Gasleitung verlegt.

    Die Umleitung und damit auch die Zufahrt zum Maschener Friedhof erfolgt über die Winsener Straße/Hastedtweg.

  • Buchholz. Die Verwaltung der Stadt Buchholz will den Verkehr auf den Straßen der Stadt sicherer machen. Mittel zum Zweck ist eine Plakatierungsaktion, mit der auf den Mindestabstand von 1,50 Metern hingewiesen wird. Den müssen Autofahrer einhalten, wenn sie Radfahrer überholen. „Wir haben sie zunächst an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet aufgehängt“, sagt der Buchholzer Fahrradexperte Maximilian David Müller.

    Leicht zu merken ist die 1,50-Meter-Regel, die nach der Faustformel berechnet wird, dass der Mindestabstand zum Biker zwei Drittel der Fahrzeugbreite betragen soll. „Unsere Pkw sind im Schnitt knapp zwei Meter breit“, erläutert Müller. Die Abstandregel gilt auch dann, wenn Radfahrer auf einem Schutzstreifen - gestrichelte Linie am rechten Fahrbahnrand - wie beispielsweise in der Bremer Straße unterwegs sind. „Der Schutzstreifen ist keine Abstandsmarkierung“, erklärt Müller, „auch hier müssen die 1,50 Meter eingehalten werden.“

    Grundsätzlich dürfen Autofahrer die gestrichelte Linie nicht überfahren. Es sei denn, sie müssen entgegenkommenden Fahrzeugen ausweichen. Auf Pkw trifft das meistens nicht zu. Müller: „Die Straßen sind meistens breit genug, so dass Autos meist problemlos aneinander vorbeikommen, ohne dass der Schutzstreifen befahren werden muss.“ Müller plädiert dafür, dass Radfahrer - wann immer möglich - die Straße nutzen. „Denn viele Studien belegen - das ist einfach sicherer.“

  • Moorburg. Deutlich wütend waren die rund 250 Moorburger, die am Donnerstagabend in den elbdeich e.V. zur Bürgerversammlung kamen. Grund ihrer Wut war die (geplante) Vollsperrung des Moorburger Elbdeichs für über ein Jahr: Zwischen Waltershofer Straße und Moorburger Elbdeich 299 möchte die Hamburg Port Authority (HPA) ab dem 10. April eine zweite Zufahrt zum Containerterminal Altenwerder (CTA) und dem Güterverkehrszentrum (GVZ) in Altenwerder bauen, die bisher nur von Norden erreichbar sind. Dass es Bauarbeiten geben wird, war schon lange bekannt. Dass es aber über ein Jahr eine Vollsperrung geben soll, war so bis vor zwei Wochen, bis die Anwohner per Wurfsendung informiert wurde, nicht klar, so Stefan Zins vom Runden Tisch Moorburg/Hohenwisch.

    „Auch wir sind als Bezirksamt ebenso überrascht worden“, so Harburgs „Bürgermeisterin“, Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, auf der Versammlung. „Wir haben zuerst aus der Presse davon erfahren.“ Sie versprach, das heute besprochene mitzunehmen und für schnelle Antwort zu sorgen. Fredenhagen war, ebenso wie die Bezirksversammlungsmitglieder Jürgen Heimath (Fraktionschef der SPD), Dr. Gudrun Schittek (Die Grünen), Dr. Antje Jaeger (CDU) und der Linken-Bürgerschaftsabgeordnete Norbert Hackbusch anwesend und stellten sich unisono gegen die Pläne der HPA – gestärkt von zwei Beschlüssen vom vergangenen Dienstag aus der Bezirksversammlung, die die Pläne so ablehnten und Alternativen bis hin zum Abblasen der Bauarbeiten forderten. „Wir kennen das: aus einem Jahr werden eineinhalb Jahre – das ist unzumutbar für die Moorburger Bürger“, wetterte Jürgen Heimath. „Diese Art und Weise mit den Bürgern umzugehen, geht gar nicht“, schalt Norbert Hackbusch die HPA. Von der war kein Vertreter gekommen um Rede und Antwort zu stehen, obwohl sich Bezirksamtsleiterin Fredenhagen darum bemüht hatte. Er kenne das Verfahren von der HPA ja schon, dass man nicht gesprächsbereit sei, so Heimath.

    Bei den weiteren Ausführungen von Stefan Zins nahm die Wut der Moorburger noch deutlich zu. Über 10.000 Fahrzeuge sollen nach Fertigstellung dann täglich durch Moorburg fahren, davon 3.500 LKW. Eine Ampel habe die HPA auch nicht zur Überquerung des Moorburger Elbdeichs geplant, was mit höhnischem Gelächter quittiert wurde. Und der Bus soll nur alle zwei Stunden fahren, dann vor der Baustelle wenden und über Fürstenmoordamm außen herum fahren. Laut HPA koste das nur 13 Minuten mehr. „13 Minuten Umweg, das ist unrealistisch, da oft Stau ist“, so Dr. Gudrun Schittek. Sie machte auch einen Vorschlag, wie die Situation entspannt werden könne: Eine Ausweichstrecke zumindest über 370 Meter ausgehend von der Waltershofer Straße an südlich am Moorburger Elbdeich vorbei. Die dortigen Grundstücke gehörtem dem Bezirk.

    Demo am Donnerstag auf dem Moorburger Elbdeich

    Anschließend an die Statements der Politiker und der Bezirksamtsleiterin, die mit viel Applaus bedacht wurden, berieten die Moorburger, was zu tun nun sei. Wie es mit den Schulkindern aussähe, oder wie steht es um die schnelle Anfahrt für Rettungsdienste? Deutlich wurden auch die Existenzängste der ansässigen Unternehmer und ihrer Mitarbeiter bei dieser langen Zeit. Eine Petition, wie beim Ehestorfer Heuweg, wurde angeregt – schließlich habe dieses Mittel dort für den nötigen Druck gesorgt.

    Eine Demo wurde beschlossen. Sie soll am Donnerstag, den 4. April 2019, ab 17 Uhr auf dem Moorburger Elbdeich stattfinden. Sie hat nicht nur den Zweck, den Protest in die Öffentlichkeit zu tragen, sondern soll auch eine „Probesperrung sein, die zeigen soll, was es eigentlich heißt, wenn die Straße gesperrt ist. Außerdem wollen die Moorburger vor der heutigen Sitzung des Wirtschaftsausschusses der Bürgerschaft vor dem Rathaus demonstrieren.

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