Prof. Garabed Antranikian bleibt vorerst kommissarisch Präsident der TU

Nicht nur in Wissenschaftskreisen wird Prof. Garabed Antranikian als Präsident der TUHH geschätzt. | Foto: Lina P. A. Nguyen

Harburg. Nach der Absage des designierten TU-Präsidenten Prof. Dieter Jahn aus Braunschweig bleibt der jetzige Amtsträger, Prof. Garabed Antranikian, erst einmal kommissarisch im Amt. Darauf einigten sich Antranikian und die Wissenschaftsbehörde. Jahn hatte das Amt laut eigenem Bekunden aus privaten Gründen nicht angetreten. Von Seiten der CDU witterte man aber eine Schuld bei der Wissenschaftssenatorin Katarina Fegebank (Grüne). Ob Fegebank gar Jahn vergrault habe, fragte die CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Birgit Stöver.

Eigentlich endet Antranikians Amtszeit am 31. März 2017. Danach wollte er sich wieder der Forschung widmen. Aber er freut sich über großen Rückhalt: „Aus Verantwortung für die TUHH übernehme ich die Amtsgeschäfte bis zu einer Neuberufung. Ich bedanke mich für die einhellige Zustimmung und Unterstützung der Professorenschaft, des Akademischen Senats, des Hochschulrates und der Wissenschaftsbehörde.“ Und den gibt es nicht nur innerhalb der TUHH. Antranikian hat in seiner Zeit als Präsident der TUHH seit 2011 viel für die Öffnung der Universität in den Stadtteil getan und ist weithin auch aufgrund seines Humors und seines Witz geschätzt, bei dem auch die Wissenschaft nicht ausgespart bleibt.

Die Findungskommission hat nun ihre Arbeit wieder aufgenommen und sucht eine Kandidatin oder einen Kandidaten.