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Duckfaces im Museum – Neue Ausstellung im Archäologischen Museum

Kurator Dr. Michael Merkel und Thorsten Römer, kaufm. Geschäftsführer des AMH, zeigen, was ein Duckface ist. | Foto: Niels Kreller

Harburg. Das Duckface – bis vor rund zwei Jahren durfte es auf keinem Partybild fehlen. Kaum ein Foto, auf dem nicht irgendjemand ein Duckface oder in Deutsch: eine Schnute zog. Nun hat das Duckface Einzug ins Museum gehalten. Aber nicht Partyfotos sind es, die das Archäologische Museum Hamburg (AMH) in der neuen Ausstellung „DOCKUMENTA - MomEnte der Weltgeschichte“ präsentiert, auch wenn der ein oder andere Museumsmitarbeiter dies vormacht.

Auch vor Goethe macht dr. Michael Merkel nicht halt. | Foto: Niels Kreller
Auch vor Goethe macht Dr. Michael Merkel nicht halt. | Foto: Niels Kreller

Gezeigt wird, so die Story zur Ausstellung, eine noch völlig unbekannte Kultur, ein gänzlich unentdecktes Entenuniversum, das sich parallel von den Menschen entwickelt habe. Anhand bekannter Werke von der Höhlenmalerei über „Duckfretete“ und einem entenschnabeligen Luther (ist im Entenuniversum auch gerade 500 Jahre Reformation?) bis hin zur Mondlandung zeigt die Ausstellung die Kulturgeschichte der Menschheit, bitte um Entschuldigung: der Entenheit, witzig, lebendig und informativ auf.

Extra für die Ausstellung in Harburg wurden von der Berliner Künstlergruppe interDuck auch neue Exponate gefertigt. So zum Beispiel bekommt Hamburgs Gründungsvater Bischof Ansgar seinen Gefährten Rimduck an die Seite gestellt, das Entenuniversums-Pendant zu Ansgars Nachfolger und Chronisten Rimbert.

Darf so etwas denn in ein Museum?

Ist das eine Ausstellung, die in ein Museum gehört, mag da der ein oder andere fragen. Durchaus: Es erinnert schon an die Comics aus Entenhausen. Aber während bei den Disney-Comics die Gemälde der Klassiker voll und ganz in dem Entenhausener Universum einverleibt werden, so sind es hier die kleinen Feinheiten, mit denen der Entenschnabel oftmals in das ansonsten unveränderte Gemälde eingearbeitet wird. So, als ob es wirklich diese Parallelwelt gäbe, die ansonsten der unsrigen und unserer Geschichte gleich ist.

Zwar ist der amüsante Gedanke des Entenschabels aufgrund der Vielzahl der Exponate vielleicht etwas zu sehr ausgereizt. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich auf jeden Fall für einen amüsanten Streifzug durch die Menschheitsgeschichte. Es ist ja auch nicht das erste Mal, dass das AMH ungewöhnliche Wege der Wissensvermittlung beschreitet. Schließlich war die bisher erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Museum war von ein paar Jahren die Lego-Ausstellung.

Vielfältiges Programm rund um die Ausstellung

Die Ausstellung „DOCKUMENTA - MomEnte der Weltgeschichte“ läuft noch bis zum 4. Februar 2018. Dazu gibt es wieder ein breites Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein. So den Workshop „Duck it yourself für Kids, in dem die Kinder ein Entenselbstportrait gestalten oder für die Erwachsenen der Vortrag „Vom Ursprung der Kunst im Universum der Enten“ mit Entenforscher Hartmut Holzapfel über den Kosmos rund um Donald Duck.

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