Neue Stadtteileltern unterstützen Familien in 18 Sprachen
Harburg. In Harburg haben 24 engagierte Teilnehmende ihre Qualifizierung zu sogenannten Stadtteileltern erfolgreich abgeschlossen. 23 Frauen und ein Mann feierten ihren Abschluss bei einer Zertifikatsverleihung nahe dem Freilichtmuseum am Kiekeberg im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks.
Die neuen Ehrenamtlichen kommen aus verschiedenen Stadtteilen des Bezirks: 14 aus Harburg-Süd, sechs aus Neuwiedenthal und vier aus Neugraben-Fischbek. Drei weitere konnten aus bestehenden Projekten übernommen werden.
Die Gruppe spiegelt die kulturelle Vielfalt Harburgs wider: Die Teilnehmenden stammen aus insgesamt elf Ländern, darunter Syrien, Irak, Türkei, Eritrea, Ukraine und Nigeria. Künftig stehen sie Familien in insgesamt 18 Sprachen beratend zur Seite – darunter Arabisch, Kurdisch, Türkisch, Ukrainisch, Russisch, Tigrinya und Farsi. Ziel ist es, insbesondere neu zugewanderten Familien Orientierung im Alltag zu geben und ihnen den Zugang zu Angeboten und Informationen zu erleichtern.
„Es war eine sehr wertvolle Zeit“, sagte Teilnehmerin Daria Kozhushko am Rande der Feier. Auch Jan Gefe vom DRK Harburg hob das Engagement der Gruppe hervor: Die Teilnehmenden hätten sich aktiv eingebracht, eigene Erfahrungen geteilt und großes Interesse an den Inhalten gezeigt.
Ab Juni werden die neuen Stadtteileltern in mehreren Harburger Stadtteilen aktiv, darunter Sinstorf, Rönneburg, Wilstorf, Langenbek, Neuwiedenthal und Neugraben-Fischbek. Weitere Informationen bietet das DRK Harburg online.
