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Aufatmen am Ehestorfer Heuweg: Blockverkehr ab April

Hausbruch. Der Stein war förmlich zu spüren, der den rund 400 Besuchern der Informationsveranstaltung zum Ehestorfer Heuweg am Montagabend von Herzen fiel. „Wir wollen im 2. Bauabschnitt Blockverkehr ausprobieren“, kündigte Roland Hansen vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) unter dem Applaus der Anwohner im Landhaus Jägerhof an. Damit ist auch die für den 2. Bauabschnitt (ab 1. April) angekündigte Vollsperrung vom Tisch.

Zumindest vorläufig, denn die Maßnahme steht unter Vorbehalt. Der Blockverkehr hinge davon ab, ob die Verkehrsteilnehmer die Regeln wie Tempo 30 und kein LKW-Verkehr beachten würden. Dies würde die Polizei sich genau ansehen, so Hansen. Vor dem Blockverkehr könne es zu Staus kommen. Wohl auch deshalb, weil die Ampelphasen ausreichend lange sein werden, um auch Radfahrer, die die Fahrbahn mitbenutzen müssen, an den 2-300 Meter langen Baufeldern vorbeifahren zu lassen. Die Umleitungen über die A7 und den Ehestorfer Weg blieben die Zeit über bestehen.

Der Blockverkehr sei in vier von den fünf geplanten Bauphasen möglich. Ob er auch in der fünften und letzten im Mündungsbereich des 2020 01 28 ehestorfer heuweg1Ehestorfer Heuwegs in die B73 möglich sei, werde noch geprüft. Die Bauarbeiten am 2. Bauabschnitt sollen im Oktober 2021 abgeschlossen sein.

„Wir haben einen Teilerfolg erstritten“, so Uwe Hansen von der Bürgerinitiative. Er forderte aber den LSBG auf, alle Forderungen der Initiative, darunter auch den Blockverkehr in der fünften Bauphase, zu erfüllen. Die Erleichterung ist auch bei den betroffenen Gastronomen am Ehestorfer Heuweg groß. „Die meisten unserer Forderungen sind erfüllt“, freuen sich Inka und Thomas Soltau vom Landhaus Jägerhof. Wenn es so käme wie nun versprochen, dann sei die Zufahrt zu ihrem Restaurant gewährleistet. „Dann können unsere Gäste aus dem Umland endlich wieder zu uns kommen. Deren Fehlen haben wir in den vergangenen Monaten schmerzlich gespürt“, so die beiden Gastronomen.

Nazis wollen am 1. Mai in Harburg demonstrieren

Harburg. Geplant hatten die Nazis um Thomas Wulff und Christian Worch, am 1. Mai in Bergedorf zu demonstrieren. Doch in diesem scheint dies dort aufgrund von Baustellen nicht möglich zu sein, ohne sich mit der Gegendemo des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in die Quere zu kommen.

Deshalb wollen die Nazis laut Bericht der Mopo vom 23.01.2020 in die Umgegend des Harburger Bahnhofs ausweichen. Genehmigt sei, so die Polizei, der Aufzug in Harburg noch nicht. Man sei im Gespräch. Angeblich rechnen die Nazis mit 300 bis 400 Teilnehmern. Eine NPD-Demo am 20. April vergangenen Jahres fiel ins Wasser.

Immer wieder versuchen Rechtsextreme, die Maikundgebungen für mehr Gerechtigkeit und Solidarität der Gewerkschaften für ihre Zwecke zu okkupieren oder mit eigenen Aufzügen zu konterkarieren. Das Hamburger Bündnis gegen Rechts hatte für Bergedorf schon zu Gegenprotesten aufgerufen. Diese wird im Falle der Genehmigung der Nazidemo in Zusammenarbeit mit dem Harburger Bündnis "Einig gegen Rechts" sowie den Offenen Stadtteiltreff gegen Rechts wahrscheinlich nach Harburg verlegt werden.

Proteste gegen Tierversuchslabor zeigen Erfolg: Landkreis Harburg macht LPT in Mienenbüttel dicht

Mienenbüttel. Die Proteste der vergangenen Monate und die investigative Recherche der „Soko Tierschutz“ gegen das Tierversuchslabor LPT in Mienenbüttel bei Neu Wulmstorf und in Neugraben zeigen Erfolg: Der Landkreis Harburg hat am Freitagvormittag bekannt gegeben, dass die Erlaubnis zum Betrieb des Versuchslabors in Mienenbüttel mit sofortiger Wirkung widerrufen wurde. Nach gründlicher Prüfung, so heißt es von Seiten des Landkreises aus, sei man zu der Überzeugung gekommen, dass die Zuverlässigkeit der LPT nicht mehr gegeben sei.

Bisher hatte LPT die Genehmigung, dort Tiere zu Versuchszwecken zu halten. Dies ist dem Unternehmen nun untersagt worden. Innerhalb von zwei Wochen muss der Betrieb die im Versuchslabor lebenden Tiere – 96 Hunde – an geeignete Dritte abgeben. Das Veterinäramt muss dabei mit einbezogen werden. Bisher waren es schon 49 Katzen und 80 Hunde, die an Tierschutzorganisationen und Privatleute abgegeben worden waren.

Die LPT hat die Möglichkeit, gegen den Bescheid vorzugehen. Dies hätte aber keine aufschiebende Wirkung.

Transit: Die schwimmende Flüchtlingsunterkunft ist weg

Harburg. Für Harburg ist sie nun Geschichte: Gegen 11 Uhr am Montag machte sich die Transit auf den Weg den Harburger Binnenhafen zu verlassen. Mit zwei Lotsen wurde die ehemalige Flüchtlingsunterkunft erst durch die Fahrrinne der Drehbrücke zwischen Kanal- und Lotseplatz manövriert, bevor sie dann durch den Binnenhafen und die dafür vollständig geöffnete Schleuse auf die Elbe hinausfuhr.

Der Termin dafür war immer wieder verschoben worden. Grund: Die Transit konnte nur bei vollständig geöffneter Schleuse aus dem Binnenhafen gebracht werden. Und dafür musste alles stimmen. Der Zeitpunkt musste so gewählt werden, dass in Binnenhafen und Elbe das Wasser gleich hoch stand und das Wetter musste stimmen. Nicht auszudenken was alles hätte passieren können, wenn die Transit die Harburger Schleuse gerammt und diese sich nicht mehr hätte schließen können.

Seit dem Jahreswechsel 2014/2015 hatte die Transit im Harburger Binnenhafen festgemacht und diente als Unterkunft für Geflüchtete. Wegen der hohen Kosten für die Stadt und die lange Vertragslaufzeit war sie immer wieder in die Kritik geraten.

Gleich nach dem Abtransport der Transit wurden auch die Schiffe aus dem Museumshafen, die für den Abtransport Platz machen mussten, wieder an ihren Liegeplatz gebracht.

HTB-Neujahrsparty: Lob und Unterstützung aus Politik und Verwaltung

Harburg. Mit mehr als 135 geladenen Gästen startete der HTB mit der traditionellen Neujahrsparty in die neue Dekade. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Kita-Projekt. Harburgs Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen überreichte mit einem verschmitzten Lächeln die erst am Freitag erlassene Abrissgenehmigung und macht dem HTB Mut: Die Abrissgenehmigung möge als Symbol dafür verstanden werden, dass es nun losgehen könne. „Ich habe den Eindruck, die schwierigsten Probleme sind gelöst.“, sagte die Harburger Bürgermeisterin mit Blick auf die Gespräche mit der Behörde für Denkmalschutz, der der Schutz der drei Hügelgräber auf dem HTB-Gelände sehr wichtig ist.

Der Bedarf an Kita-Plätzen im Bezirk sei ungebrochen hoch und sie freue sich, dass der HTB durch die Nähe zum Wald eine besondere Qualität anbieten könne, einen Bewegungs- und einen Waldkindergarten in einem. Hamburgs Familiensenatorin Dr. Melanie Leonhardt lobte den HTB für seine Bereitschaft, sich gesellschaftspolitischen Bedürfnissen zu stellen, auch wenn das mit mehr hauptamtlichen Mitarbeitern und großem finanziellen Engagement verbunden sei - wie bei dem anstehenden Kita-Bau. „Wenn es einer schaffen kann, dann der HTB“, war sich Melanie Leonhardt sicher.

Der HTB steht für den Willen zur Veränderung und Weiterentwicklung - auch dort, wo es besonders schwierig ist. Mutig sei die Übernahme der Trägerschaft für das Jugendcafé gewesen, mutig sei auch das Kita-Projekt. Dieser Mut sei allerdings auch das Erfolgsgeheimnis des HTB.

Ein besonderer Höhepunkt der HTB-Neujahrsparty war die Ehrung der „Mannschaft des Jahres“ durch die 6. Bundesvereinigung des HTB. Die Fußball-B-Mädchen haben sich den Pokal, den Ehrenmitglied Klaus Wienecke überreichte, durch langjähriges Zusammenwachsen und den Aufstieg in die Bundesliga im vergangenen Jahr verdient.

Unsere Farben sind schwarz-weiß, aber unser Team ist bunt“, lautet der Slogan der 22 erfolgreichen Fußballmädchen. Teamchef Can Özkan betonte, dass die ethnische Herkunft keine Rolle spiele, zumal alle Mädchen in Deutschland geboren seien. Entscheidend sei ausschließlich der Wille zur Gemeinschaft und zur sportlichen Leistung. Die Anerkennung der Erfolge durch den HTB bedeute den Sportlern und Trainern sehr viel, da der Frauenfußball oft zu Unrecht an den physisch anderen Möglichkeiten der Fußballmänner gemessen und belächelt werde, was in anderen Sportarten überhaupt nicht denkbar sei.

HTB-Präsident Michael Armbrecht unterstrich die wachsende Bedeutung der Sportvereine zur Vermittlung von demokratischen Grundwerten wie Toleranz und gegenseitigem Respekt angesichts einer zunehmend aggressiven Streitkultur auf politischer Ebene. Diesem Statement konnte sich Staatsrat Christoph Holstein in seiner Rede nur anschließen. In der Politik sei längst angekommen, dass Sportvereine ein unverzichtbares Bindeglied für den sozialen Zusammenhalt verschiedenster Bevölkerungsgruppen darstellen. 600 Millionen Euro habe die Stadt daher in den vergangenen Jahr zehn Jahren in die Sportinfrastruktur investiert, 50 neue Hallen seien für die wachsende Stadt Hamburg geplant, um dem Bedarf gerecht zu werden.

Der hohe Stellenwert des HTB in der Harburger Vereinslandschaft lässt sich auch an dem regen Zuspruch an der Neujahrsveranstaltung ablesen. Den offiziellen Reden folgten auch am Sonntagmittag die lockeren Gespräche bei einem schönen zweiten Frühstück, welches das HTB-eigene Gastroteam servierte und so zum Verweilen einlud.

Fazit: Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass der HTB seine Aufgaben nicht ganz allein bewältigen muss, sondern sich der Unterstützung bei Politik, Verwaltung, finanziellen Förderern und Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, gewiss sein kann. Die Jugendabteilung des HTB darf sich über 953 Euro Spendengelder der Party-Gäste freuen.

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