Corona | Die Lage im Harburger Seniorenresidenz hat sich zugespitzt

In der Seniorenresidenz am Sand in Harburg sind mittlerweile 38 Bewohner und 15 MItarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Sieben Bewohner sind schon daran gestorben. Wie hier Anfang April mussten einige Bewohner mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden. | Foto: Niels Kreller

Harburg. Nachdem schon in den vergangenen Tagen berichtet wurde, dass sich in dem Seniorenresidenz „Harburger Sand“ die Fälle mit an dem Corona-Virus infizierten Bewohnern häufen (besser-im-blick berichtete: Corona | Mehrere Coronafälle im Seniorenresidenz „Harburger Sand“), hat Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks heute bekannt gegeben, dass sich die Lage dort zugespitzt habe.

Laut Aussagen von Prüfer-Storcks sind mittlerweile sieben Bewohner des Pflegeheims an dem Covid-19-Virus gestorben. 38 der rund 200 Bewohner seien positiv auf das Virus getestet worden, ebenso 15 der Mitarbeiter der Einrichtung.

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Insgesamt sind in Hamburg nun 58 Menschen an dem Corona-Virus gestorben, teilte Prüfer-Storcks auf der heutigen Pressekonferenz des Senats mit. Eine positive Bilanz haben Bürgermeister Peter Tschentscher und Innensenator Andy Grote für das Osterwochenende gezogen. Das Verhalten der Hamburger sei im Großen und Ganzen gut gewesen und es sei zu beobachten, dass der Mindestabstand weitgehen eingehalten würde.

In den nächsten Tagen wollen die Länderchefs zusammen mit der Bundesregierung über das weitere Vorgehen und auch über Exit-Strategien aus dem Lockdown beraten und beschließen.