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Bundestagswahl: Uwe Schneider will nach Berlin!

Harburg. Uwe Schneider, Kreisvorsitzender der CDU in Harburg und auch schon mal als der „junge Wilde der Harburger CDU“ bezeichnet, möchte bei der kommenden Bundestagswahl am 21. September 2021 als Wahlkreisabgeordneter für Harburg, Wilhelmsburg und Bergedorf in den Bundestag einziehen. Die erste Hürde auf dem Weg nach Berlin hat er dabei am Mittwoch genommen: Auf seiner Sitzung am 16. Dezember hat der Kreisvorstand der Harburger CDU den 45-jährigen Familienvater und kaufmännischen Angestellten einstimmig als Kandidaten vorgeschlagen.

Jetzt möchte Schneider erst einmal Gespräche mit Bergedorf und Wilhelmsburg intensivieren. Dann kommt die Wahlkreisversammlung, auf der Schneider nominiert werden möchte.

Der Wahlkreis fest in SPD-Hand

Schneiders Aussichten den Wahlkreis zu gewinnen sind allerdings nicht so rosig. Denn auch in Zeiten niedriger Wahlergebnisse ist gerade dieser Wahlkreis mit Harburg und Wilhelmsburg einer derjenigen, in dem die SPD auch – wie man so schön sagt – einen Besenstiel aufstellen könnte und er würde trotzdem gewählt werden. Das zeigen die erfolglosen Versuche selbst bundesweit bekannter CDU-Granden wie Volker Rühe, der zu Schneiders stets bemühten aber eben erfolglosen Vorgängern zählt. Auf Seiten der SPD standen bekannte Sozialdemokraten wie Herbert Wehner und Hamburgs ehemaliger Bürgermeister Hans-Ulrich Klose der CDU entgegen. Sein Gegner würde dann aller Wahrscheinlichkeit nach der aktuelle SPD-Wahlkreisabgeordnete Metin Hakverdi werden.

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Natürlich weiß Schneider um die Schicksale seiner Vorgänger. Aber: „Ich will den Wahlkreis gewinnen. Wenn ich pessimistisch wäre, dann würde es auch nicht klappen. Wenn ich die Wahl nicht gewinnen wollte, dann wäre ich auch der Falsche“, so Schneider gegenüber besser-im-blick.

"Habe echt Bock auf den Wahlkampf"

Was aber ist anders als bei seinen Vorgängern? Man habe auch andere Zeiten als zum Beispiel bei Volker Rühe, so Schneider. „Wir haben beispielsweise jetzt Social Media – das gab es damals gar nicht. Wir sind geprägt vom Jahr 2020 und den Menschen geht es grundsätzlich gut.“ Ein Versprechen gibt es schon mal für seinen Wahlkampf, wenn er nominiert wird: „Es wird dann ein paar Überraschungen geben!“

Schneider jedenfalls freut sich dann schon auf die Auseinandersetzung mit seinem Gegner von der SPD. „Ich habe echt Bock auf den Wahlkampf!“

Kein Impfzentrum in Harburg – Linke enttäuscht

Harburg. Der Beschluss des Hauptausschusses der Harburger Bezirksversammlung von Dienstagabend ist eindeutig: SPD, Grüne, FDP und AfD lehnten in dem coronabedingt zum Bezirksversammlungsersatzgremium avancierten Ausschuss den Antrag der DIE LINKE.-Fraktion ab, dass man sich in Hamburg für ein dezentrales Impfzentrum im Bezirk einsetzt.

Jörn Lohmann, Fraktionsvorsitzender der Linken, fragt sich deshalb, wie ernst es denn SPD und Grüne mit der Gesundheit der Menschen wirklich nehmen. DIE LINKE. sieht ohne ein dezentrales Impfzentrum die zügige Bekämpfung des Coronavirus gefährdet. „Um möglichst viele Menschen in kurzer Zeit zu impfen, brauchen wir mehr Möglichkeiten als nur die Messehallen“, so Lohmann. Zumal es ja zwei Impfungen bedarf, um geschützt zu sein. Außerdem müssten die Menschen aus dem Bezirk dann auch nicht mit dem überfüllten ÖPNV quer durch Hamburg zu ihrer Impfung fahren. „Das ist doch ein weiterer Ort, an dem sie dann Gefahr laufen, sich zu infizieren.“

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CDU mal hü, mal hott

Ein Schmankerl hat das Abstimmungsverhalten der CDU. Denn ihr Bürgerschaftsabgeordneter aus Süderelbe, André Trepoll, forderte am Mittwoch in einer Pressemitteilung, genau solche dezentralen Impfzentren in Hamburg. „Hamburgs Süden darf in der Corona-Bekämpfung nicht abgehängt werden”, so Trepoll. CDU-Fraktionsboss Ralf-Dieter Fischer sieht das anders als sein Parteifreund und reagiert unwirsch. „Man muss sich medizinisch damit beschäftigen, ehe man etwas erzählt“, so Fischer gegenüber besser-im-blick. „Die medizinischen Voraussetzungen liegen bei den jetzigen Impfstoffen nicht vor.“ Hintergrund: Der jetzige Impfstoff muss bei -70 Grad gelagert bzw. T´transportiert werden.

Corona: Ab Mittwoch kommt der harte Lockdown

Hamburg. Es ist amtlich: Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs haben am heutigen Sonntag in einer Telefonkonferenz den harten Lockdown für das ganze Land beschlossen. Zu hoch sind die Zahlen, was Neuinfektionen an dem Coronavirus anbelangt – um die 30.000 täglich. Und viel zu hoch die Zahl derjenigen, die täglich „an oder mit“ (wie es immer heißt) Covid-19 sterben - um die 500 täglich.

Der bisherige „Lockdown light“ hat nicht gegriffen, die Pandemie hält an. Zwar konnte das exponentielle Hochschnellen der Infiziertenzahlen abgebremst werden. Sie bleiben aber auf einem hohen Niveau und es gibt keine Senkung. „Wir haben in den letzten Tagen in verschiedenen Zusammensetzung zwischen Ministerpräsidenten und dem Bund darüber gesprochen“, so Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher. Ab dem 16. Dezember gibt es starke Einschränkungen. Seiner Meinung nach hätten die früher kommen sollen, so Tschentscher.

"Ich möchte Sie bitten, diese Maßnahmen sehr Ernst zunehmen und zu befolgen“, so Tschentscher. Man habe eine schwierige Zeit vor sich, ein ruhiges Weihnachtsfest und ein noch ruhigeres Silvester, sagte der Bürgermeister. Der Senat werde noch am Sonntag in einer Videokonferenz die Umsetzung beschließen. Man werde vielleicht etwas strenger sein als in der Beschlussvorlage, erklärte Tschentscher in der Pressekonferenz am Sonntagmittag.

Deshalb gilt (vorbehaltlich der Beschlüsse des Hamburger Senats und der niedersächsischen Landesregierung) ab Mittwoch:

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Treffen im Privaten sind nur mit einem weiteren Haushalt und maximal mit fünf Personen erlaubt (Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit).

• Regelungen an Weihnachten wird vom Infektionsgeschehen abhängig gemacht. Erlaubt sind aktuell Treffen mit bis zu vier über den eigenen Haushalt hinausgehenden Personen. Allerdings nur aus der engsten Familie (Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandten in gerader Linie, Geschwistern, Geschwisterkindern und deren jeweiligen Haushaltsangehörigen). Auch hier zählen Kinder unter 14 Jahren nicht mit. Auch, wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahren bedeutet.

• An Silvester gibt es ein bundesweites An- und Versammlungsverbot. Auf Plätzen, die durch die Kommunen bestimmt werden und die publikumsträchtig sind, wird es ein Feuerwerksverbot geben. In Hamburg, das verkündete Peter Tschentscher, wird es allerdings ganz verboten, Feuerwerkskörper abzubrennen.  Auch Niedersachsen hat am Dienstag ein Verbot von Feuerwerk an Silvester erlassen, das aber durch ein Gericht gekippt wurde: Böllerverbot: Niedersächsisches Gericht kippt Feuerwerksverbot. Darüber hinaus ist der Verkauf von Feuerwerk vor Silvester in diesem Jahr generell verboten. Dies soll auch die Notaufnahmen und Krankenhäuser entlasten

• Ab dem 16. Dezember geht es im Einzelhandel in den Lockdown. Alle Geschäfte müssen schließen. Ausgenommen sind: der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkauf und der Großhandel.
Dies gilt erst einmal bis 10. Januar.

• Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich.

• Die Schulen sind ebenfalls ab 16. Dezember bis 10. Januar betroffen. „Kinder sollen dieser Zeit wann immer möglich zu Hause betreut werden. Daher werden in diesem Zeitraum die Schulen grundsätzlich geschlossen oder die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. Es wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten. Für Abschlussklassen können gesonderte Regelungen vorgesehen werden. In Kindertagesstätten wird analog verfahren. Für Eltern werden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, für die Betreuung der Kinder im genannten Zeitraum bezahlten Urlaub zu nehmen“, so der Beschluss. Hamburg, so Tschentscher, wird die Anwesenheitspflicht bis zum Beginn der Ferien aufheben.

• Die Gastronomen dürfen weiter liefern und abholen lassen. Der Außerhausverkauf von Alkohol bleibt bestehen. Außerdem ist es auch verboten, Alkohol in der Öffentlichkeit auch nur zu konsumieren.

• Bei Alten- und Pflegeheime und mobile Pflegedienste werden besondere Schutzmaßnahmen getroffen. „Der Bund unterstützt diese mit medizinischen Schutzmasken und durch die Übernahme der Kosten für Antigen-Schnelltests. Neben dem Tragen einer FFP2-Maske ist in der aktuellen Phase hoher Inzidenz fast im ganzen Bundesgebiet das Testen des Pflegepersonals wichtig. Die Länder werden zudem eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal in den Alten- und Pflegeeinrichtungen anordnen. Solche regelmäßigen Tests sind ebenso für das Personal in mobilen Pflegediensten angezeigt. In Regionen mit erhöhter Inzidenz soll der Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests für die Besucherinnen und Besucher verbindlich werden.“

Meine Meinung: Das sind keine „Covidioten“ oder "Querdenker" – sondern Egoisten die über Leichen zu gehen!

Kommentar. Über 950 Tote gestern im Zusammenhang mit dem Coronavirus. In einem ersten Krankenhaus müssen Ärzte jetzt entscheiden, wer von den Corona-Patienten beatmet wird und wer nicht. Also letzten Endes, wer eine Chance auf Weiterleben bekommt und wer nicht. Eine grausame Situation für Patienten und Ärzte.

Man kann - und muss - viel und vernünftig und täglich über die Richtigkeit der Maßnahmen, auch der des Lockdowns, diskutieren. Und über Alternativen. Einschränkungen von Grundrechten sind niemals auf die leichte Schulter zu nehmen. Ein lebensbedrohender Virus und eine Pandemie aber eben auch nicht.

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Aber wer diesen Virus, seine verheerende Wirkung, seine Ausbreitung leugnet oder verharmlost, der ist, mit Verlaub, kein „(Cov-)Idiot“, "Querdenker" oder harmloser Spinner. Wer dies leugnet, wer keinerlei Anstand zum Abstand oder anderen, wirklich kleinsteinschränkenden, Maßnahmen zeigt, der ist schlicht jemand, der bereit ist, aus purem Egoismus über Leichen zu gehen.

Baustellen - Schienenersatzverkehr - Straßensperrungen: Verkehrsexperte Frank Wiesner informiert

Harburg. Frank Wiesner - es würde schwer werden, jemanden zu finden, der mehr Überblick und Fachkenntnisse rund um den Straßenverkehr und den Öffentlichen Personennahverkehr im Bezirk hat als der SPD-Bezirksabgeordnete. Regelmäßig schreibt er auf besser-im-blick über kommende Verkehrsprojekte, wo es zu Einschränkungen oder Sperrungen kommt, worauf man in nächster Zeit achten muss:

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Moin, sehr geehrte Damen und Herren,

am 13.12.2020 ist im HVV und bei der Bahn Fahrplanwechsel. Auch der Hamburger Süden erfährt eine Reihe von Änderungen. Vieles ist positiv (z.B. der Ausbau der S31 und der Buslinie 345 oder die neue Linie 350), manches wird aber auch schlechter (z.B. in Marmstorf, Langenbeker Feld oder die Verbindung Harburg – Finkenwerder). Grundlage sind die Änderungshinweise der HVV-Homepage, die praktischen Auswirkungen habe ich im Anhang zusammengestellt.

Ich wünsche Allen eine schöne Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Gesundheit!

Mit freundlichen Grüßen

Frank Wiesner

Änderungen zum Fahrplanwechsel am 13.12.2020, die für den Hamburger Süden interessant sind.

S-Bahn-Verkehr

• S3: Es werden zusätzliche Fahrten zwischen Neugraben und Buxtehude/ Stade eingerichtet. So z.B. von Neugraben um 19:46 Uhr (bis Buxtehude) und um 23:36 Uhr (bis Stade). Die Relationen Neugraben – Stade werden im kompletten Vollzugeinsatz gefahren.

• S31: Tagsüber zwischen Früh- und Spät-Hauptverkehrszeit montags-freitags fahren alle Züge über Harburg Rathaus hinaus bis/ab Neugraben. Am Abend fährt die S31 montags freitags 40 Minuten länger von Altona nach Harburg Rathaus anstatt nur bis Berliner Tor. Sonntags verkehrt die S31 zwischen 9 und 21 Uhr ebenfalls bis nach Harburg Rathaus anstatt nur bis BerlinerTor. Damit wird das S-Bahnangebot deutlich ausgebaut. Es gibt nun einen 5 Minuten-Takt:
- Montag bis Freitag zwischen Neugraben und Hamburg von ca. 5:45 bis 21:15 Uhr
- Am Wochenende (also auch am Sonntag) zwischen Harburg Rathaus und Hamburg von ca. 9:15 bis 21:00 Uhr

Busverkehr

• Buslinie X30: Der 30-Minuten-Takt der Linie X30 (Harburg – Bergedorf) wird montags-freitags gegen 20 Uhr um eine Stunde verlängert. Sonn- und feiertags wird der bislang stündliche Betrieb von ca. 11.30 bis 19.30 Uhr auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet.

• Buslinie X40: Passend zu den Airbus-Schichtwechselzeiten werden zusätzliche Fahrten zwischen Neugraben und Airbus Finkenwerder angeboten. Positiv ist, dass künftig Fahrten zur Mittagszeit und am Abend angeboten werden. Gestrichen wird aber eine Ankunft beim Airbus-Werk gegen 7:00 Uhr und eine Rückfahrt gegen 15:00 Uhr. Der Streckenabschnitt Neckersstücken–S Neugraben wird nicht mehr durch die X40 bedient.

• Buslinie 119: Am US-Bahnhof Elbbrücken beginnt eine neue StadtBus-Linie 119 über Rothenburgsort, S Tiefstack nach U Billstedt. Die Linie übernimmt dabei den südöstlichen Abschnitt der StadtBus-Linie 130. Sie wird werktags tagsüber zu einem 20-Minuten-Takt verdichtet. Zusätzlich wird ein stündlicher Spätverkehr eingerichtet. Damit verkürzen sich die Fahrzeiten z.B. nach Rothenburgsort (-7 Minuten) oder Billbrook (-10 Minuten).

• Buslinie 130: Eine zweite Linie startet am US-Bahnhof Elbbrücken Der nordwestliche Abschnitt der StadtBus-Linie 130 fährt dann über Billhorner Röhrendamm über S Rothenburgsort, Braune Brücke zur U Burgstraße geführt und auf einen 20-Minuten-Takt verdichtet. Ebenso wird ein stündlicher Spätverkehr eingeführt. Auch hier verkürzen sich Fahrzeiten erheblich (z.B. zum Tierheim Süderstraße: -9 Minuten).

• Buslinie 140: Die Haltestelle Meckelfeld, Grundschule (nur in Fahrtrichtung Meckelfeld, Schulzentrum) wird mitbedient.

• Buslinie 143: Der Abschnitt zwischen Sinstorf und Bf. Harburg wird besser vertaktet und mit weniger Linien übersichtlicher gestaltet, die Aufgaben der hier entfallenden Linien

• Buslinie 443: 146 und 543 werden von den Linien 143 und 443 nur teilweise übernommen. Die Linie 443 wird künftig Montag bis Freitag erst ab ca. 21 Uhr das Langenbeker Feld bedienen. Damit setzt der 20-Minuten-Takt dorthin bereits gegen 19:30 Uhr ein. Auch am Sonnabend wird die Linie 443 zwischen ca. 16 und 20 Uhr das Langenbeker Feld nicht mehr bedienen. Es verbleibt das Angebot der Linie 143.

• Buslinie 543: Der Abschnitt Emmelndorf – Bf. Harburg und die Bedienung des Langenbeker Feldes entfallen. Die verkehrlichen Aufgaben werden von den Linien 143, 443 und 345 (für die Seevetaler Ortsteile) übernommen. Stattdessen fährt die Linie 543 ab Bf. Harburg weiter nach Groß Moor und ersetzt hier die Linie 245 mit unverändertem Leistungsumfang. Die Schule Alte Forst wird nun gegen 7:40 Uhr erreicht.
Insgesamt bedeutet die Verlegung aber auch, dass es weniger Fahrten auf der Winsener Straße - auch in den Hauptverkehrszeiten - geben wird.
Vorteilhaft sind die umsteigefreien Verbindungen z.B. von Gut Moor zum AK Harburg oder von Eißendorf zum Obi-Markt.

• Buslinie 145: Der Abschnitt zwischen Bf. Harburg und Freizeitbad MidSommerland wird an die Linie 146 abgegeben. Es werden Anpassungen im Fahrplan an das gemeinsam vertaktete Angebot nach Marmstorf vorgenommen. Am Sonntag gehen Fahrten stündlich auf die Linie 345 über. Dadurch werden die Haltestellen „Zum Jägerfeld“ und „Osterfeldweg“ nur noch zweimal (statt dreimal) pro Stunde bedient.

• Buslinie 245: Der Abschnitt Bf. Harburg – Groß Moor wird an die Linie 543 abgegeben. Der Fahrplan wird an das gemeinsam vertaktete Angebot nach Marmstorf angepasst. Dadurch entfallen Fahrten zum Beutnerring, die jedoch durch die verschwenkte Linie 345 ersetzt werden.

• Buslinie 345: Die Linie wird im Hamburger Stadtgebiet montags-freitags auf einen 30-Minuten- Takt verdichtet und erhält erweiterte Betriebszeiten von ca. 6:30 bis 20:30 Uhr sowie ein stündliches Grundangebot am Wochenende. Die Linie 345 wird über den Beutnerring geführt. Sie ersetzt dann die Fahrten der Linie 245.
Die Linie 345 übernimmt darüber hinaus die Bedienung der Seevetaler Ortsteile Beckedorf, Woxdorf und Emmelndorf von der Linie 543 und wird mit einem erweiterten Fahrtenangebot bis zum Bf. Hittfeld (Anschlussknoten) verlängert. Dort besteht Übergang zu der RB41 Richtung Hamburg. Das Angebot von Beckedorf nach Hittfeld wird von 7 auf 11 Fahrtenpaare montags – freitags und von 3,5 auf 6 Fahrtenpaare sonnabends erweitert. Am Bahnhof Hittfeld kann auch das Gartencenter gut erreicht werden.
So erfreulich die Angebotserweiterung ist, leider verlängert sich die umsteigefreie Fahrzeit erheblich (z.B. Woxdorf – Bf. Harburg um 13 Minuten, Moorlage – Bf. Harburg um bis zu 5 Minuten). Insgesamt wird das Angebot auf dem Marmstorfer Weg um eine Fahrt pro Stunde und Richtung - auch in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeiten - verringert.

• Buslinie 146: Die Linie übernimmt den Abschnitt zwischen Bf. Harburg und Freizeitbad MidSommerland von der Linie 145. Das Angebot wird für diesen Abschnitt deutlich ausgedehnt. Es gibt einen 30-Minuten-Takt Montag bis Freitag von ca. 6:30 bis 21:00 Uhr, auch am Wochenende von ca. 9:00 bis 21:00 Uhr.
Die Bedienung der Neuen Bullerinne wird an die Linie 251 abgegeben. Der Abschnitt Rüstweg – Bf. Harburg entfällt, die verkehrlichen Aufgaben werden hier von den Linien 14, 143 und 443 übernommen. Insgesamt bedeutet die Verkürzung aber auch, dass es weniger Fahrten auf der Winsener Straße - auch in den Hauptverkehrszeiten - geben wird.
Die Linie 146 wird zwischen Harburg und Finkenwerder auf einen 30-Minuten-Takt vertaktet, in den Hauptverkehrszeiten gibt künftig einen 15-Minuten-Takt (ab Bahnhof Harburg ca. 5:15 bis 7:45 Uhr, ab Airbus 15:25 bis 17:55 Uhr). Allerdings gibt es bisher morgens eine Fahrt mehr pro Stunde. Am Nachmittag wird das Angebot erweitert.

• Buslinie 350: Unter Integration der Schulfahrten aus Neuenfelde (Linie 757) wird eine neue stündlich verkehrende Linie von der Seehofsiedlung zu AIRBUS und zur Fähre in Finkenwerder eingerichtet.
Zwischen dem Seehofring und Altona verkürzt sich mit der neuen Linie die Fahrzeit um etwa 15 Minuten.

• Buslinie 450: Die neue Quartiersbuslinie übernimmt die Innerortsbedienung zwischen Finkenwerder (Fähre) und Norderkirchenweg von der Linie 251.

• Buslinie 251: Der Abschnitt Finkenwerder (Fähre) – Norderkirchenweg entfällt und geht auf Linie 450 über. Dafür übernimmt die Linie 251 die Bedienung der Haltestellen Palstek und Neue Bullerrinne von der Linie 146. Die Fahrtlagen zwischen Finkenwerder und Neugraben verschieben sich um bis zu 20 Minuten.

• Buslinie 354: Eine zusätzliche Fahrt ca. 20:30 Uhr ab S Veddel nach Obergeorgswerder.

• Buslinie 256: Während der Saison des Hafenmuseums fährt die Hafenbuslinie 256 nun grundsätzlich auch an allen Sonn- und Feiertagen.

• Buslinie 157: Ein regelmäßiger Stundentakt Montag bis Freitag (bis ca. 20 Uhr) sowie am Sonnabend (bis ca. 16 Uhr) wird eingeführt. Anschließend und am Sonn- und Feiertag gibt es einen 2-Stunden-Takt.

• Buslinie 4148: Das Gewerbegebiet Bosteler Feld in Hittfeld wird künftig auch mit der Linie 4148 angebunden. Zudem werden zusätzliche Fahrten (ab Hittfeld, Bosteler Feld um 8.45 Uhr sowie von Jesteburg, Freibad um 8.41 Uhr) zum Bf. Harburg eingerichtet, so dass der 20- Minuten-Takt zwischen Hittfeld – Bf. Harburg um eine Stunde bis ca. 9.30 Uhr verlängert wird.

• Ioki (ElbMobil): Als Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs wird im Stadtgebiet Winsen und in der Elbmarsch ein ioki-Verkehr (ElbMOBIL) eingerichtet.

Das kann auch für Süd-Elbier interessant sein:

• Buslinie 2: Vom Hauptbahnhof zum Hafenrand: Die Linie 2 (Schenefeld – Bf. Altona) wird über Fischmarkt – Hafenrand – U Baumwall – Speicherstadt – Hauptbahnhof bis U/S Berliner Tor und zurück verlängert

• Buslinie 16: U.a. als Ersatz für die Schnellbuslinie 36 wird eine neue Metrobuslinie 16 ab Elbe-Einkaufszentrum über S Bahrenfeld, Bf. Altona, U St. Pauli, Hauptbahnhof, Eilbek, S Friedrichsberg, U Straßburger Straße zur Rentenversicherung Nord eingerichtet.

• Buslinie 21: Guter Anschluss in Teufelsbrück nach Norden: Die Linie 21 fährt montags-freitags durchgehend von ca. 5:30 bis 20:30 Uhr sowie sonnabends und sonntags von etwa 9:30 bzw. 10:30 bis 18:30 Uhr alle 10 Minuten Teufelsbrück (Fähre) über S Klein Flottbek Richtung Osdorf und Eidelstedt.

Buslinie 34: Der Nord-Abschnitt der Schnellbuslinie 34 von Lufthansa-Basis über Groß Borstel, U Eppendorfer Baum, Bf. Dammtor bis Hauptbahnhof wird eingestellt und durch die verlängerten Linien 114 (neu Lufthansa-Basis bis Bf. Dammtor) X35 (neu Hohenhorst – Hauptbahnhof – Messe – UK Eppendorf – Groß Bostel) ersetzt.

• Buslinie 112: Die Linie 112 fährt in Altona nicht mehr nach Neumühlen. Stattdessen wird sie über die Reeperbahn (statt wie bisher über den Fischmarkt) als Ersatz für die bisherige Schnellbus-Linie 36 über Rathaus Altona, Elbchaussee und Teufelsbrück (Fähre) bis S Blankenese zum normalen HVV-Tarif eingerichtet. Den Abschnitt zwischen Bf. Altona und Neumühlen/Övelgönne übernimmt die neue Linie 113.

• Buslinie 113: Die Linie übernimmt den Abschnitt Neumühlen/Övelgönne (Fähre) - Bf. Altona von der Linie 112 und wird auf einen ganztägigen 20-Minuten-Takt bis in die Neue Mitte Altona verdichtet.

Bahnverkehr

Hamburg – Berlin im 30-Minuten-Takt
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