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Titelverteidigung in eigener Halle geglückt: A-Jugend des Buxtehuder SV ist Deutscher Meister

Buxtehuder SV | Foto: ein

Buxtehude. Das Double ist perfekt. Nur eine Woche nach dem DHB-Pokalsieg der Frauen hat die A-Jugend des Buxtehuder SV die Deutsche Meisterschaft eingefahren. In einem spannungsgeladenen Finale setzten sich die Gastgeberinnen vor 866 Zuschern in der Halle Nord in Buxtehude mit 24:23 (12:8) gegen Bayer 04 Leverkusen durch und verteidigte den Titel aus dem Vorjahr. Das kleine Finale im Spiel um Platz 3 entschied die HSG Blomberg-Lippe 35:27 gegen den VfL Oldenburg für sich.

Parallelen zur Vorwoche tun sich auf: Nicht nur das Endspiel-Ergebnis ist das gleiche (im DHB-Pokal gewann der BSV das Finale ebenfalls mit 24:23 gegen die TuS Metzingen), auch die beste Torhüterin kommt vom BSV: Lea Rühter erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Debbie Klijn. Zur besten Torschützin avancierte Nele Franz von der HSG Blomberg-Lippe mit 23 Treffern, allein 17 (!) davon im kleinen Finale. Zur besten Spielerin des Final4 wurde Leverkusens Annika Lott ausgezeichnet.

Beide Mannschaften starteten nervös in dieses Finale und ließen etliche Torchancen aus. Der erste Treffer fiel erst nach knapp fünf Minuten, Jennifer Souza traf für Leverkusen. Den ersten BSV-Treffer zum 1:1-Ausgleich markierte Julia Herbst zwanzig Sekunden später. Leverkusen schien in der Folge die Unsicherheit schneller ablegen zu können und setzte die BSV-Defensive immer stärker unter Druck. Nach einem Doppelpack von Linksaußen Jennifer Souza führten die Juniorelfen mit 4:1 (9.). Buxtehude aber legte in der Deckung zu. Außerdem hatten die BSVerinnen eine überragende Lea Rühter im Tor. So kämpfte sich die Axmann-Sieben zurück ins Spiel und glich in der 13. Minute durch Tarja Pauschert erstmals zum 4:4 aus

Je länger das Spiel dauerte, desto mehr Respekt schienen die Gäste vor dem BSV-Tor zu entwickeln. Der Mittelblock mit Svea Geist und Aimee von Pereirra leistete Schwerstarbeit, außerdem entschärfte Lea Rühter reihenweise die Würfe des bundesligaerfarenen Rückraums um Mia Zschocke und Annika Lott. Das sollte sich auszahlen, Buxtehude konnte über sein konsequentes Tempospiel die erste Führung herausspielen, Katharina Meyer traf zum 6:5 (16.). Nachdem Aime von Pereirra zum 8:6 getroffen und Lea Rühter beim Stand von 8:7 einen Siebenmeter gegen Luisa Knippert pariert hatte, setzte sich der Titelverteidiger erstmals von den Juniorelfen ab. Tarja Pauschert beendete die siebenminütige Torflaute des BSV mit ihrem Treffer zum 9:7, von Pereirra und Herbst erhöhten auf 11:7. In die Pause ging es schließlich beim Stand von 12:8.

Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte Bayer Leverkusen. Die in den ersten 30 Minuten blass gebliebene Mia Zschocke traf gleich zweimal zum 12:10-Anschluss. Insbesondere das Leverkusener Bundesliga-Trio mit Zschocke, Annika Lott und Amelie Berger, aber auch Jennifer Souza drehten jetzt auf und brauchten Bayer wieder in Schlagdistanz. Auf Buxtehuder Seiten war es vor allem die Jüngste im Team, Aimee von Pereirra, die willensstark den Weg zum Tor suchte und ihre Mannschaft im Spiel hielt. Elf Tore insgesamt, allein sieben der zwölf BSV-Treffer im zweiten Durchgang, gingen auf ihr Konto.

Leverkusen erhöhte jetzt noch einmal den Druck, kam immer wieder auf ein Tor heran. Bis zur 57. Minute hielt die BSV-Führung, dann aber glich Leverkusen durch Annika Lott per Siebenmeter zum 22:22 aus. Übrigens: es war der erste verwandelte Strafwurf nach zuvor fünf vergeblichen Versuchen, bei denen stets BSV-Torfrau Lea Rühter als Siegerin hervorging. Buxtehudes Trainerin Heike Axmann nahm noch einmal eine Auszeit, um ihrer aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft eine letzte Verschnaufpause zu gönnen.

Die letzten zwei Minuten wurden zum Handball-Krimi: Aimee von Pereira bringt den BSV mit ihrem elften Treffer zum 23:22 in Führung, Leverkusen kontert in Person von Annika Lott, die den Ball nur zwanzig Sekunden später zum 23:23 Ausgleich in die Maschen hämmert. 53 Sekunden vor dem Ende trifft Spielmacherin Tarja Pauschert, nachdem sie zuvor vier Mal freistehend an Leverkusens Torfrau Julia Gehrmann gescheitert war, zum 24:23 für Buxtehude. Noch einmal nimmt Bayer-Trainerin Kerstin Reckenthäler eine Auszeit, die allerdings nichts mehr einbringt. Wie schon das gesamte Spiel über kämpft der BSV aufopferungsvoll in der Deckung, bringt den Ein-Tore-Vorsprung ins Ziel und feiert ausgelassen die Titelverteidigung.

Den Sieg im kleinen Finale und damit die Bronzemedaille sicherte sich die HSG Blomberg-Lippe mit einem 35:27-Erfolg über den VfL Oldenburg (Halbzeit 13:13).

Statistik:

Buxtehude: Rühter, Filter; Ulinski, Herbst 5, Hufschmidt, Meier 2, Fröhlich, Nanfack, Ossenkopp, Pauschert 3, Geist 2, Hauf 1, von Pereira 11/3.

Leverkusen: Gehrmann, Fahnenbruck; Berger 3, Thomaier, Roeske, Kilmer 1, Schmidt, Souza 6, Kaempf 1, Zschocke 6, Knippert, Hinkelmann, Gruner, Lott 6/1.

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