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Ein Hauch von WM: „Buxteluchse“ mit internationalem Topspiel gegen Brasilien

BSV | Foto: ein

Buxtehude. Wenige Tage vor dem Start der Handball-Weltmeisterschaft weht ein Hauch von WM durch die Halle Nord in Buxtehude. Die brasilianische Nationalmannschaft ist am Mittwoch, 29. November, ab 19.30 Uhr in Buxtehude zu einem letzten Härtetest zu Gast und trifft auf eine Mixed-Mannschaft des Buxtehuder SV und den Handball-Luchsen Rosengarten/Buchholz. „Das ist natürlich eine einmalige Chance, gegen eine solche Weltklasse-Nationalmannschaft spielen zu können. Es wird interessant, die Grenzen auszutesten. Außerdem ist das eine andere kreative Möglichkeit, die Kooperation zwischen unseren Vereinen zu leben“, sagt BSV-Coach Dirk Leun vor dem Spiel der „Buxteluchse“.

Leun spricht zu Recht von einer Weltklasse-Mannschaft. 2013 hat Brasilien bei der Weltmeisterschaft in Serbien den Titel geholt und erst im Juni hat das Team zum zehnten Mal die Panamerika-Meisterschaft für sich entschieden. Die Brasilianerinnen haben schon beinahe ein Abo auf den Titel. Seit 1997 (!) konnte nur Dauerrivale Argentinien im Jahr 2009 die Siegesserie der brasilianischen Auswahl durchbrechen.

Trotz alledem hatte das Team in den vergangenen Jahren auch mit sportlichen Rückschlägen zu kämpfen. Als amtierender Weltmeister mussten sich die Südamerikanerinnen 2015 in Dänemark mit einem enttäuschenden zehnten Platz begnügen. Bei Olympia 2016 im eigenen Land sollte unbedingt eine Medaille her – die Niederlande warfen den Favoriten allerdings schon im Viertelfinale aus dem Turnier. Die Folge: ein Umbruch mit Trainerwechsel und einigen Rücktritten. Trotzdem ist das Team weiterhin mit unzähligen Spitzenspielerinnen gespickt. Die meisten Stars stehen bei großen europäischen Teams unter Vertrag, unter anderem Eduarda Amorim in Györ (Ungarn), Ana Paula Rodrigues in Bukarest (Rumänien) und Mayssa Pessoa in Rostov (Russland).

Das Spiel gegen die „Buxteluchse“ ist für Brasilien der letzte Härtetest vor der WM – und dort stehen die Südamerikanerinnen vor einer hammerharten Aufgabe. In der Gruppe C, die ihre Spiele in Oldenburg austrägt, treffen die Südamerikanerinnen auf Rekord-Olympia-Sieger Dänemark, den aktuellen Olympia-Sieger Russland sowie Ex-Europameister Montenegro. Weitere Gegner in Gruppe C sind Japan und Tunesien.

Die Gruppe der Brasilianerinnen ist für die DHB-Auswahl, mit den Buxtehuderinnen Emily Bölk, Lone Fischer und Friederike Gubernatis besonders interessant, denn in Gruppe C wird der mögliche Achtelfinalgegner der Ladies ausgespielt. Somit könnten Bölk und Co. es bereits im Achtelfinale mit der brasilianischen Auswahl zu tun bekommen. Auch die Niederländerinnen mit Lynn Knippenborg (letzter Gruppengegner der „Ladies“) werden die Gruppe mit Spannung verfolgen.

Während die brasilianische Auswahl den erwarteten Spitzenkader in die Halle Nord bringt, muss der BSV logischerweise auf sein WM-Quartett verzichten. Dafür sollen fünf Luchse die BSV-Mannschaft verstärken. Paula Prior, Sarah Lamp und Laura Schultze trugen alle bereits das BSV-Trikot in der Bundesliga. Kim Land und Johanna Heldmann komplettieren den Kader der „Buxteluchse“. Ursprünglich sollte mit Melissa Luschnat eine weitere ehemalige BSV-Spielerin zum Einsatz kommen, allerdings verletzte sich die Linksaußen im Spiel gegen Zwickau. Dafür rückt Alexia Hauf aus dem Juniorenteam in den Kader, die bereits zu Saisonbeginn auf der Bank Platz nahm. Außerdem soll Jessica Oldenburg nach ihrem Bänderriss wieder erste Spielpraxis sammeln.

Wenige Tage vor Start der Weltmeisterschaft sieht Dirk Leun das Spiel sportlich vor allem für die Gäste von Wert. „So kurz vor der WM können noch ein paar Dinge ausprobiert werden. Das Spiel soll natürlich vor allem für Brasilien Spielpraxis bringen. Das Kräfteverhältnis ist in diesem Spiel klar verteilt, gemeinsam mit Rosengarten wollen den Brasilianerinnen den möglichst viel Qualität entgegen bringen“, so Dirk Leun.

Anwurf in der Halle Nord ist um 19.30 Uhr – es gibt noch ausreichend Tickets an der Abendkasse. Sitzplatz-Karten kosten 9 Euro auf der toom-Tribüne und 12 Euro auf der Tobaben-Tribüne, Stehplatz 7 Euro, Kinder 3 Euro.

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