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Formations-Tanzsport vom Feinsten und Feuer-Fehlalarm - Blau-Weiss-Team wieder auf dem Bronzerang

Die acht Paare des gastgebenden Vereins Blau-Weiss Buchholz verteidigten ihren Bronzerang beim Heimturnier in der NordHeideHalle. Se wurden von ihren Fans aus Buchholz und Umgebung gefeiert. | Foto: ein/Angelina Thranow

Buchholz. Großer Umbruch bei den deutschen Formationstänzern: Was sich beim Auftaktturnier vor 14 Tagen in Solingen schon andeutete, ist am vergangenen Sonnabend in der Buchholzer NordHeideHalle eindeutig bestätigt worden. Die A-Formation vom Grün-Gold-Club Bremen, die noch vor wenigen Wochen in China umjubelter Formations-Weltmeister geworden war und dort das Team des TSZ Velbert noch auf den vierten Rang verwiesen hatte, ist beim Latein-Formations-Wochenende in Buchholz von allen sieben Wertungsrichtern hinter den Velbertern auf den zweiten Platz gesetzt worden. Zum zweitenmal den dritten Platz ertanzte sich das gastgebende Team von Blau-Weiss Buchholz, das den Bronzeplatz vor den acht Paaren der TSG Bremerhaven verteidigte.

Die meisten Zuschauer in der restlos ausverkauften NordHeideHalle in hielt es vor Begeisterung oft nicht mehr auf ihren Sitzen. Es gab für die Leistungen der vier besten Teams häufig Standing Ovations - besonders oft natürlich für die A-Formation von Blau-Weiss Buchholz, die ihre Fans mit einer beeindruckenden Leistung in Hochstimmung brachten.

Dass die acht besten Mannschaften der 1. Bundesliga die Zuschauer in Buchholz dermaßen begeisterten, entschädigte dafür, dass bereits zu Beginn der Veranstaltung alle Zuschauer die Halle aufgrund eines Feueralarms, der sich als Fehlalarm herausstellte, räumen mussten. Blau-Weiss-Tanzsport-Abteilungsleiter Björn Poll, der mit seinem rund 100-köpfigen Organisationsteam diese Mammutveranstaltung geplant hatte, nahm es gelassen - nach dem Motto „dann halt alle einmal raus und wieder rein - dann kann es losgehen“.

Unbeeindruckt von den Vorkommnissen tanzte das Buchholzer Team in der Vorrunde so beherzt auf, dass sogar Trainerin Franziska Becker auf dem Trainerstuhl ganz verzückt war. „So eine Stimmung habe ich hier noch nie erlebt. Einfach unglaublich, wie uns das Publikum unterstützt hat. Das hat die Mannschaft noch zusätzlich beflügelt“, sagte die Trainerin, die das Team gemeinsam mit Christopher Voigt und Nick Dieckmann betreut. Die Mannschaft besticht in ihrer schwierigen Choreographie „Rhythm – lives in you“ mit frischen innovativen Ideen und einem tänzerischen Niveau, mit dem sich das Team auch mit dem beiden ganz vorn platzierten Formationsteams messen kann.

Das Team des 1. TSZ Velbert hatte es beim Bundesligaauftakt in Solingen vor 14 Tagen mit einer ebenfalls hervorragenden Leistung zum ersten Mal seit mehr als rund zehn Jahren geschafft, den Seriensieger Grün-Gold Club Bremen von der Spitze zu verdrängen. So auch an diesem Abend in Buchholz. Da die acht sieggewohnten Paare des Grün-Gold Clubs - sowohl nach Meinung der Zuschauer als auch der Wertungsrichter - abermals eine recht blasse Darbietung boten, nutzten die Velberter wieder ihre Chance und zogen mit allen sieben Bestnoten an den Bremern vorbei. Wer hätte das nach dem zehnten Weltmeister-Titel im Dezember gedacht.

Die acht Paare der Gastgeber zeigten im Finale eine ebenfalls glanzvolle Darbietung, die von einem Sturz im Roundabout nur minimal getrübt wurde und den Buchholzern erneut den dritten Platz brachte. Nur zu gern würden auch die Buchholzer an Platz zwei kratzen, aber dass jetzt der mehrfache Deutsche und Weltmeister ihnen direkt vor der Nase kleben würde, damit hat keiner gerechnet.

„Nach dem ersten Turnier in Solingen sagte ich, wir hängen leistungsmäßig zwischen Gut und Böse, aber in den vergangenen zwei Wochen und nach diesem Auftaktturnier haben wir den Hebel deutlich in Richtung Gut umgelegt. Wir hören nicht auf, vorn anzugreifen. Ob sich das in der Wertung dann auch mal wiederspiegelt, bleibt abzuwarten. Wir fühlen uns in unserem Weg bestärkt und feilen weiter täglich an unserer Choreographie. In zwei Wochen in Bremerhaven soll es wieder einen Schritt weiter nach vorn gehen“, sagte Trainerin Franziska Becker.

Ausgerechnet bei der Siegerehrung gab es wiederum einen Feueralarm - zum Glück war es abermals nur ein Fehlalarm. Die Teams und Verantwortlichen nahmen es gelassen und feierten, auch nachdem sich einige Zuschauer schon verabschiedet hatten, ausgelassen weiter.

Übrigens hat sich auch bei den Standard-Formationen einiges geändert. Erstmals hat jetzt in Bernau bei Berlin das Team des TSC Schwarz-Gold Göttingen das Turnier der 1. Bundesliga gewonnen - vor den sonst seit vielen Jahren dominierenden Teams vom Brauschweiger TSC und vom 1. TC Ludwigsburg. Auch in der Standard-Sektion bleibt es in den noch drei ausstehenden Turniertagen ausgesprochen spannend.

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