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Besuchsrekordjahr 2019 am Kiekeberg und Neueröffnungen 2020

Stefan Zimmermann (von links, Museumsdirektor der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg; Klaus-Wilfried Kienert (Stiftungsratsvorsitzender); Carina Meyer (Kaufmännische Geschäftsführerin); Heiner Schönecke (MdL und Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg); Rainer Rempe (Landrat des Landkreises Harburg). | Foto: ein

Ehestorf. Eine besonders gute Nachricht gibt es zu Jahresanfang im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf: Das Jahr 2019 bescherte dem Museum und seinen Außenstellen einen Besuchsrekord. 222.218 Besuche zählte das Freilichtmuseum am Kiekeberg und auch die Außenstelle Mühlenmuseum Moisburg blickt auf eine Rekordzahl von 8.225. Insgesamt verzeichnen der Kiekeberg und seine Außenstellen 248.519 Besuche – so viel wie nie zuvor seit der Gründung 1953.

Jetzt schaut das Museumsteam in die Zukunft und damit auf das Siedlungsdoppelhaus in der „Königsberger Straße“: Bis Mai wird dort eine Dauerausstellung zur „Geschichte des Landkreises Harburg und der Metropolregion Hamburg“ eingerichtet. Die Ausstellung ist ab dem 9. Mai am Kiekeberg zu sehen.

Wir sehen ein großes Interesse der Bevölkerung an unseren Museumsthemen“, freut sich Klaus-Wilfried Kienert, Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg. „Und auch unsere wissenschaftliche Arbeit wird geschätzt. Sie zeigt sich in den Ausstellungen, Tagungen und Publikationen.“ Landrat Rainer Rempe ergänzt: „Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist für den Landkreis Harburg Aushängeschild und wichtiger Partner zugleich. Hier wird Regionalgeschichte auf leichte Art vermittelt und außerdem wissenschaftlich erforscht. Es ist ein Museum, das traditionsbewusst arbeitet und sich gleichzeitig in die Zukunft entwickelt. Die ‚Königsberger Straße‘ ist eine wirklich geniale Idee, die rasanten Veränderungen im Landkreis Harburg und in der Metropolregion aufzugreifen. Die Besucher können sich mit der Geschichte identifizieren: Jeder wird etwas Eigenes im Kopf haben, das er mit ihr verbindet.“

Die Verbindung von Tradition und Moderne verfolgt auch der Förderverein des Freilichtmuseums. Dessen Vorsitzender Heiner Schönecke erläutert: „Wir sind ein Verein mit 13.527 Mitgliedern und bewegen viel für unsere Museen. Mit rund 1,6 Millionen Euro Umsatz im Jahr sind wir ein mittelständischer Betrieb.“ Der Förderverein unterstützt die Museen zum Beispiel bei Instandhaltungen, Objektankäufen, bei der Bildungsarbeit und in der Forschung. „Und wir gehen neue Themen an: Jetzt finanzieren wir zusammen mit dem Landkreis Harburg eine Plattdeutsch-Koordinatorin, die die vielen plattdeutschen Initiativen der Region unterstützt und die Sprache vor allem auch an die junge Generation weitergibt.“

Das bestehende Museum bewahren und die Inhalte kontinuierlich erweitern: Museumsdirektor Stefan Zimmermann und die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer betonen, wie wichtig Investitionen in Bildung und auch Bauunterhaltung für die Museen der Region sind. Carina Meyer: „Mit allein 50.000 Euro haben wir Dächer in Stand gehalten, dazu kommen historische Hausfassaden, Zäune, Wege und Gärten. Wir sehen es für uns als Verpflichtung, die Kulturgüter gut zu erhalten.“

Und die Besucher schätzen das Engagement des Museumsteams. Stefan Zimmermann: „Wir schaffen als Bildungsinstitution ganzheitliche Erlebnisse, zum Beispiel beim Vorführprogramm ‚Sonntags im Museum‘ oder auch in der Ferienbetreuung. Wir freuen uns besonders darüber, das regionale Partner gern dabei sind und unsere Arbeit mit ihrem Können unterstützen. Zum Beispiel sind Handwerksinnungen an unserer neuen Ausstellung im Haus des Handwerks beteiligt.“ Die Dauerausstellung wird ab dem 20. September zu sehen sein.

Weiterhin wichtiges Thema wird allerdings auch 2020 die „Königsberger Straße“ am Kiekeberg sein. Als weiteres Gebäude kommt ein Flüchtlingssiedlungshaus dazu. 75 Jahre nach Kriegsende zeigt die Veranstaltung „1945. Der erste Sommer im Frieden“ (23. und 24. Mai) mit rund 60 Darstellern, wie der Alltag der Bevölkerung, Kriegsheimkehrer und britischen Soldaten aussah. Und die Ausstellung zur Zeit nach 1945 wird im Siedlungsdoppelhaus der „Königsberger Straße“ eröffnet: Sie stellt die Entwicklungen von der Flüchtlingssituation und Neuformung des Landes Niedersachsen bis zum wirtschaftlichen Aufschwung und den Wechselbezügen mit der Großstadt Hamburg dar.

Von außen fügt sich das Ausstellungsgebäude in Gestalt eines typischen Siedlungsdoppelhauses aus den 1950er-Jahren in die neue Baugruppe ein. Denn: Das Projekt „Königsberger Straße. Heimat in der jungen Bundesrepublik“ holt mit sechs Gebäuden die Nachkriegszeit von 1945 bis 1979 ins Museum.

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