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Waldbrandgefahr: Keine Entwarnung

Harburg Stadt&Land. Auch wenn die Temperaturen kühler werden und das Hitzewochenende vorüber ist: Es gibt keine Entwarnung in Sachen Waldbrandgefahr. Denn die Trockenheit hält weiter an. Auch kurzzeitige Niederschläge ändern daran nichts, denn der trockene Boden kann den Regen entweder gar nicht aufnehmen oder es ist zu wenig.

Deshalb gilt weiter: Obacht walten lassen. Besonders betroffen sind trockene Wiesen, Heideflächen und grasreiche Waldgebiete und im Wald und andere gefährdete Gebiete. Dort ist die Bevölkerung dazu aufgerufen, kein Feuer anzuzünden, nicht zu rauchen, zu grillen oder glimmende Zigarettenstummel wegzuwerfen. Auch heiß gelaufene Katalysatoren können ausgetrocknetes Gras entzünden.

Vorsicht ist auch bei einem Spaziergang geboten: Durch die Trockenheit kann es – auch bei scheinbar gesunden, grünen Ästen – im Wald und bei Einzelbäumen zu unvorhergesehenem Astbruch kommen

Abschied vom Goldenen Engel

Harburg. Es ist Harburgs ältestes Gasthaus: Der Goldene Engel in der Harburger Schloßstraße. Seit fast 290 Jahren gibt es hier eine Gastronomie, seit 1850 unter dem Namen Goldener Engel. Von 2003 bis zum August 2018 betrieb Heiko Hornbacher die Gastronomie in dem denkmalgeschützten Gebäude.

Im September 2018 übernahm Waltraud Hörlberger, die schon vorher drei Jahre lang den Goldenen Engel für Hornbacher führte. 2019 07 01 goldener engel1.jpgSchon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass der pachtvertrag zu Ende Juni 2019 endet. Der neue Eigentümer, die Harburg aestate GmbH möchte das Gebäude denkmalgerecht modernisieren. „Ich kenne den Goldenen Engel aber schon viel länger, da ich schon früher Veranstaltungen hier organisiert habe“, so Hörlberger.

Aber für Hörlberger geht es weiter. Zuerst mit ihrem Catering-Service, den sie in den vergangenen Jahren erfolgreich aufgebaut hat. In der Vogteistraße 20, in den ehemaligen Räumen des Fleischereifachgeschäfts Kohlhase, werden sie und ihr Team weiterhin Leckereien zubereiten. „Da wird es auch wieder das Engelbrot und die Aioli geben“, so Hörlberger.

Perspektivisch soll es auch ein neues Restaurant geben. Dazu sucht Waltraut Hörlberger eine neue Location - gerne am Wasser liegend und mit Terrasse. „Ich möchte im Binnenhafen bleiben“, so Hörlberger. „Hier haben wir einen Großteil unserer Gäste und hier sind wir zu Hause.“

Lions Rosengarten und LEO Club Buchholz spenden ans Kinderkrankenhaus Altona

Buchholz. Mit einer Spende in Höhe von 9.000 Euro haben der Lions Club HH-Rosengarten und der LEO Club Calluna Buchholz jetzt große Freude im Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) ausgelöst. Diese Summe war der Ertrag der 16. Gospel-Blues-Night, die im Frühjahr dieses Jahres in der Hamburger Hauptkirche St. Nikolai stattfand.

Zum Dank für diese erneute Unterstützung des AKK durch den Lions Club und den LEO Club lud das Krankenhaus zu einem Empfang ein. Lions-Präsident Lothar Hillmann und Jürgen Attig, Bassist und musikalischer Leiter des Konzerts, überreichten symbolisch den Scheck an Dr.med. Susanne Kiefer, Leiterin der Kinder- und Jugendpsychosomatik, und Musiktherapeutin Julica Bendixen.

„Mit dieser Spende können wir die Musiktherapie für unsere Schmerzpatienten, Kinder und Jugendliche, weiterhin unterstützen. Wir werden Musikinstrumente anschaffen oder einen Teil des Gehalts der Therapeuten bezahlen“, sagte Dr. Susanne Kiefer.

„Gemeinsam wurde dieser Erfolg erzielt“, sagte Präsident Lothar Hillmann aus Buchholz. Denn nur das große Engagement der beteiligten Künstler um Jürgen Attig wie beispielsweise Henry Heggen, Abi Wallenstein, Lutz Krajenski, Heinz Lichius und anderen, die auf ihre Auftrittsgagen verzichteten und das große Engagement der Mitglieder des Lions Clubs und des LEO Clubs, die gemeinsam für einen runden Konzertabend sorgten, waren die Grundlage für den Erfolg.

Dr. Rainer Süßenguth, Lions-Club-Mitglied und Organisator der Gospel-Blues-Night kündigte das nächste Konzert für den 8. Februar 2020 in der Hauptkirche St. Nicolai am Klosterstern an.

Freie Plätze für Ferien auf dem Bauernhof in Wennerstorf

Wennerstorf. Für Kinder ab fünf Jahren gibt es noch freie Plätze bei den Ferien-Erlebnis-Tagen auf dem Museumsbauernhof in Wennerstorf. Von Montag, 29. Juli, bis Donnerstag, 1. August, filzen die Kinder Schafwolle, flechten Körbe, binden Bücher und entdecken rundherum echtes Landleben. Die Ferien-Erlebnis-Tage finden von 10 bis 16 Uhr statt und sind tageweise für 20 Euro (inklusive Verpflegung) buchbar. Die Anmeldung ist noch bis 5. Juli unter der Telefonnummer 0 40/790 17 60 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

Auf dem Museumsbauernhof in Wennerstorf leben die Bentheimer Landschafe. Aus ihrer Wolle filzen die Kinder am ersten Ferien-Erlebnis-Tag, 29. Juli, ein eigenes Lagerfeuerkissen. Am zweiten Tag flechten sie wie früher ein Körbchen aus Weidenzweigen. Am Mittwoch, 31. Juli, binden die Kinder ihr eigenes Buch und verzieren es kreativ. Donnerstag, 1. August, ernten sie aus dem Garten verschiedene Kräuter und Gemüse, um ihr Mittagessen daraus zu kochen und Kräutersalz herzustellen.

 

Themenübersicht Ferien-Erlebnis-Tage:

Montag, 29. Juli: Wollerei

Dienstag, 30. Juli: Flechtwerkstatt

Mittwoch, 31. Juli: Buch binden

Donnerstag, 1. August: Landleben

 

Die mehr als 400 Jahre alte Hofanlage zählt zu den großen Schätzen der Region. Sie zeigt heute, wie Bauersleute um 1930 lebten. Auf dem Museumsbauernhof gibt es Bentheimer Landschafe und Hühner der Rasse Gelbe Ramelsloher. Das Hof-Team bringt Kindern mit seinen Aktionen bei Kindergeburtstagen oder dem sonntäglichen Hofvergnügen den Umgang mit der Natur und traditionellem Handwerk nahe.

Get your motor runnin‘– Manne kämpft sich nach seinem Motorradunfall zurück ins Leben

Harburg. Zugegeben. Einen Artikel über einen Biker mit der ersten Zeile des legendären Bikersongs von Steppenwolf aus Easy Rider zu beginnen, mag klischeehaft klingen. Aber für einen Artikel über den Harburger Manfred „Manne“ Berger ist er doch passend. Denn dass Berger (60) heute wieder auf seinem Bike sitzt, ist bei Weitem keine Selbstverständlichkeit: Im Mai 2016, am Beginn einer Deutschlandrundfahrt, wurden er und seine Begleiter von einem PKW erfasst, der beim Auffahren auf die Landstraße in den Gegenverkehr fuhr. Sie waren von ihrer ersten Station Rügen auf dem Weg nach Berlin. Einer seiner beiden Mitfahrer kam ums Leben, einer blieb beinahe unverletzt. Manne überlebte schwerverletzt, verlor dabei sein linkes Bein, lag im Koma.

Dank der Familie zurück ins Leben

Er kämpfte sich zurück ins Leben. Ein Jahr verbrachte er mit Reha und auch sein linker Arm ist bis heute nicht wieder voll einsatzfähig. „Meine Frau Susanne hat mir sehr geholfen“, so Berger. „Erstens ist sie bei mir geblieben – das ist nach solch einem Schockerlebnis nicht unbedingt 2019 06 28 berger2selbstverständlich. Und zweitens hilft sie jetzt in allen Lebenslagen. Sie war auch beim ersten Aufwachen aus dem Koma an meiner Seite. Das war für mich nach dem Unfall der schönste Moment in meinem Leben.“ Auch seine beiden Söhne haben ihm in dieser Zeit viel geholfen. Der Jüngere kam dafür extra mit seiner Frau aus Amerika, wo er stationiert war, nach Deutschland. „Das hat mich sehr gerührt“, so Berger. Denn drei Jahre hatten sich die beiden nicht gesprochen, da sie sich überworfen hatten.

Berger ist heute Frührentner. Dazu kamen im Februar 2017 noch Herzrhythmusstörungen, ein Defibrillator wurde im ins Herz eingepflanzt. Der löste im August desselben Jahres aus. „Immer wieder knallte es“, berichtet Berger von diesen Minuten, in denen der Defi immer wieder, rund 15 Mal, einen Stromschlag versetzte. Das erschreckende: Mehrere Passanten gingen einfach weiter, obwohl er sie um Hilfe bat, bevor ihn jemand nach Hause zu seiner Frau Susanne begleitete, von wo aus er ins Krankenhaus kam.

Aufgegeben wird nicht - Manne steigt wieder aufs Bike

Aber aufgeben, das ist nicht Mannes Art. „Für mich war gleich nach dem Unfall klar, dass ich mich wieder aufs Bike setze – ich wusste nur noch nicht wie“, so Berger. 1977 hatte er den Motorradführerschein gemacht und sich gleich seine erste Maschine, eine Honda CJ 250 T geholt. Es folgte eine Yamaha XT 500. „Dann kamen die Liebe und die Kinder und kein Geld“, erzählt er lächelnd. Dann, 1994, holte er sich sein neues Bike, eine 1971er Harley Davidson FX 1200 mit Shovel-Motor und baute sie ein Jahr lang auf.

Es ist die Maschine, die er bei seinem Unfall fuhr und auch wieder heute fährt. „Ich habe sie als Totalschaden behalten und dann angefangen, sie wieder aufzubauen“, berichtet Berger. Dafür holte er sich Hilfe bei einem guten Schrauber. Es galt, nicht nur den Unfallschaden wieder zu richten, sondern auch umfangreiche Umbauarbeiten zu bewerkstelligen, damit die Maschine auf seine Bedürfnisse zugeschnitten war. So ist jetzt ein Beiwagen fest angebaut, die Handschaltung wurde umgebaut und es gibt einen Rückwärtsgang, da das Schieben schwerfällt.

Und so steht seine Maschine heute, edel in pulverbeschichtetem mattem Schwarz, wieder in seiner Werkstatt und ist fahrbereit. Hinzu kommen einige Lederapplikationen, die von Berger selbst gefertigt wurden. Der Sattel ist noch von vor dem Unfall, hinzu kamen eine neue Tankabdeckung aus Leder, Harley Davidson Embleme am 2019 06 28 berger2Tank und einige andere. Satteltaschen sollen noch folgen. Schließlich ist Bergers Spitzname nicht umsonst „Leder-Manne“. Auch der alte Stahlhelm, der zum Öltank umfunktioniert wurde, ist noch von vor dem Unfall da. Damit geht es nun zu den Harley Days nach Hamburg.

Auch eine andere wichtige Sache seines Lebens hat Berger wieder aufgenommen: Wenn die Harburger Musiker Jimmy Cornett und Dennis Adamus in der Gegend auf der Bühne stehen, dann ist auch Berger da, um sie bei einigen Songs auf seinem Waschbrett zu begleiten. Das hat Tradition und mit den beiden verbindet ihn eine jahrelange enge Freundschaft.

Ob ihn der Unfall verändert hat? Berger nickt. Er zeige heute mehr Gefühle als früher, berichtet er. Vor dem Unfall, da habe er sie ins sich verschlossen. „Jetzt gibt es Situationen, die mich berühren und wo ich es auch zeige“, so Berger.

Projekt Euopatour im nächsten Jahr

Für das nächste Jahr hat er sich eine große Tour vorgenommen. Zweieinhalb Monate möchte er auf seinem Bike den Süden Europas befahren. „Portugal, Spanien, Frankreich, Italien“, so Berger. Das ist eine große Herausforderung für ihn. „Es ist dann das erste Mal, dass ich nach dem Unfall den sicheren Hafen Hamburg für länger und auch für weit weg verlasse.“ Seine Frau wird ihn dabei nicht begleiten. „Aber sie unterstützt mich. Und wenn ich ein Plätzchen finde, dass ihr auch gefallen wird, dann kommt sie vielleicht nach“, grinst Manne verschmitzt.

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