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10. Benefizkonzert für die Knochenkrebsforschung in der TUHH

Der Chor Gospel Train ist wieder mit dabei | Foto:  ein

Harburg. Namhafte Künstler treten schon seit zehn Jahren gemeinsam mit ihren Gruppen für den Kampf gegen den Knochenkrebs auf. Am Sonntag, 4. Februar, ab 16 Uhr findet jetzt das Jubiläums-Benefizkonzert im Audimax I der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) am Schwarzenberg-Campus 5 statt - mit Gospel Train aus der Goethe-Schule-Harburg (Leitung Peter Schuldt), den Inseldeerns aus Wilhelmsburg (Leitung Paul Jungeblodt), Werner Pfeifer und seiner Hafenbande aus Harburg und der Gruppe Hidden Shakespeare (Musikalisches Improvisationstheater). Und ebenfalls wieder dabei Bettina Tietjen als Moderatorin. Mitveranstalterin Heidrun Pfeiffer: "Wir freuen uns riesig über die große Resonanz des Publikums, das es uns ermöglicht, die Knochenkrebsforschung mit erheblichen Mitteln aus Konzerteinnahmen und Spenden zu unterstützen."

Der Anlass für das Benefizkonzert ist der Tod eines jungen Harburger Schülers nach der Erkrankung an Knochenkrebs (Osteosarkom). Diese spezielle Form des Krebses betrifft besonders Jugendliche und junge Erwachsene, die sich mitten in ihrer Lebensplanung befinden. Um die Forschung dieser sehr seltenen und aggressiven Erkrankung zu fördern, initiierten der behandelnde Arzt Prof. Dr. med. Jürgen Bruns, Peter Schuldt (Chorleiter Gospel Train), sowie Heidrun Pfeiffer, ehemalige Schulleiterin der Goethe-Schule Harburg (GSH) und Mutter des Verstorbenen, dieses besondere Konzert.

Mit im Bunde bei diesem Projekt ist die AXIS-Forschungsstiftung, die im Februar 2005 von Prof. Dr. med. Jürgen Bruns gegründet worden ist. Sie hat die Zielsetzung, sich besonders um die Unterstützung der Forschung auf dem Gebiet der Krebserkrankungen des Knochens zu kümmern. Seit nunmehr zehn Jahren steht dieses Konzert nun ganz fest im Harburger Kulturplan. Namhafte und preisgekrönte Künstler aus der Umgebung engagieren sich nach dem Motto des Konzerts „Gemeinsam für die Knochenkrebsforschung“ musikalisch gegen diese tückische Krankheit.

Fernsehmoderatorin Bettina Tietjen sagte vor 10 Jahren spontan zu und moderiert seitdem diese Konzerte. Es ist ihr ein großes Anliegen, sich für diese gute Sache einzusetzen. Sie nimmt sich jedes Jahr wieder die Zeit, außer ihren vielfältigen beruflichen und ehrenamtlichen Engagements, auch dieses Projekt zu unterstützen. Bekannt ist die in Eißendorf wohnende Bettina Tietjen einem großen Radiopublikum durch die beliebte wöchentliche Sendung „Tietjen talkt“. Ihre bekanntesten Auftritte als Moderatorin im Fernsehen sind die Sendungen "DAS!" und bereits seit 25 Jahren die NDR-Talkshow. Seit einigen Jahren engagiert sie sich darüber hinaus als Botschafterin für das DRK-Hospiz im Harburger Stadtteil Langenbek.

Harburgs Hafenbarde Werner Pfeifer ist treuer Unterstützer der Benefizkonzerte. | Foto: Niels Kreller
Harburgs Hafenbarde Werner Pfeifer ist treuer Unterstützer der Benefizkonzerte. | Foto: Niels Kreller

Werner Pfeifer und seine Hafenbande freuen sich auf den Auftritt am 4. Febuar. Mit den Liedern seiner CD "Kleiner Ozean" hat er bereits Sympathien für die "alteingesessenen" Harburger Hafenbewohner geweckt und ihnen ein musikalisches Denkmal gesetzt. Die Inseldeerns aus Wilhelmsburg gehören ebenso wie Gospel Train von Anfang an zur Stammbesetzung der AXIS-Konzerte und freuen sich ebenfalls jedes Jahr aufs Neue auf die Teilnahme. Seit September 2016 werden die Inseldeerns von Paul Jungeblodt geleitet, der verschiedene Chöre leitet und als Hauptfachdozent im Bereich Gesang an der Hochschule für Musik in Osnabrück arbeitet.

Großartige Konzerte, auch in Funk und Fernsehen, wie zum Beispiel auf der NDR- Bühne bei den Hamburger Cruise Days, dem Hafengeburtstag, der Nacht der Kirchen, dem NDR-Hafenkonzert, einem Auftritt bei Inas Nacht oder dem Besuch bei "DAS!" haben dazu beigetragen, dass die Inseldeerns auch über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt geworden sind.

Unter dem Namen Hidden Shakespeare begeistern schon seit 25 Jahren fünf Schauspieler und drei Musiker das Publikum mit komplett improvisiertem Theater. Tatsächlich entsteht jede Handlung und jeder Dialog auf der Bühne im Moment. Es gibt kein Drehbuch, keinen vorgegebenen Text und keinen Regisseur. Ursprung der Szenen sind Vorgaben aus dem Publikum; hineingerufen oder durch kleine Dialogsätze, die auf Zettel geschrieben und auf der Bühne verteilt werden. Welche Szenen daraus entstehen, wissen weder Schauspieler noch Publikum. Es kann eine Komödie sein, ein Drama oder ein Musical.

Der Vorverkauf findet statt an allen Vorverkaufsstellen und online über Ticket Master, an der Konzertkasse im Phoenix-Center, Hannoversche Straße 86, Telefon 0 40/76 75 86 86, Restkarten im Audimax 1 der TU Harburg. Eintrittspreise: Erwachsene 14,40/18,80 Euro, Kinder, Jugendliche und Studierende 10/14,40 Euro.

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