Heute SoFi und Sternschnuppen-Spektakel am Himmel
Harburg Stadt&Land. Gleich zwei Himmelsspektakel stehen heute an: Zum einen die partielle Sonnenfinsternis und in der Nacht der Meteroritenschauer der Perseiden, der seinen Höhepunkt erreicht und mit vielem Sternschnuppen aufwartet. Da können die Himmelsbeobachter der "SoFi" gleich an Ort und Stelle bleiben und die Sternschnuppen genießen.
Partielle Sonnenfinsternis über Harburg Stadt und Land
Hamburg erwartet heute eine partielle Sonnenfinsternis. Ab 19:14 Uhr schiebt sich der Mond vor die Sonne und lässt diese im Höhepunkt wie eine schmale Sichel erscheinen. Leider ist es aber nur eine partielle Sonnenfinsternis und keine totale, denn der Mond verdeckt hier in Hamburg die Sonne nicht. Nur zu rund 85 Prozent werden durch den Erdtraabanten verdeckt. sein
Um etwa 20:07 Uhr erreicht die "SoFi" ihr Maximum. Die Sonne steht dann bereits tief über dem Horizont und geht gegen 20:54 Uhr unter. Dann endet auch die Sonnenfinsternis und damit die Möglichkeit der Beobachtung. Deshalb sollte man sich einen guten Aussichtspunkt mit freiem Blick nach Westen suchen.
Aber Vorsicht ist angesagt! Wer das Ereignis verfolgen möchte, darf keinesfalls ungeschützt in die Sonne schauen. Erforderlich ist eine geeignete, zertifizierte Sonnenfinsternisbrille. Und das ist sehr wichtig, denn eine normale Sonnenbrille oder gar die vielzähligen "guten Tipps" wie eine CD bieten keinen ausreichenden Schutz. Wer die Sicherheitshinweise in den Wind schlägt, der gefährdet sein Augenlicht.
Die Perseiden sorgen für ein Sternschnuppenfeuer
Wenn man eine Sternschnuppe sieht, dann kann man sich etwas wünschen. Und der Wunsch geht in Erfüllung – vorausgesetzt, man erzählt ihn niemandem. So sagt es zumindest der Volksmund.
Aktuell trifft die Erde auf den Meteoritenstrom der Perseiden. Bis zum 24. August sind sie noch zu sehen. Und besonders heute, in der Nacht vom 12. auf den 13. August, können Himmelsbeobachter zahlreiche Wünsche auf den Weg schicken. Denn dann schickt der Meteorstrom der Perseiden, der alljährlich um diese Zeit die Erde erreicht, die Gesteins- und Staubpartikel im fast schon Sekundentakt auf den Weg in die Atmosphäre, wo sie als Sternschnuppen verglühen.
Die Voraussetzungen für den genuss des Sternschnuppenregens sind durchwachsen. Denn einerseits wird die Beobachtung dadurch verbessert, dass wir Neumond haben. Auf der anderen Seite nimmt im Laufe des Abends die Bewölkung zu. Besonders die Stunden nach Mitternacht sollen es in sich haben.
In manchen Jahren waren es in der Nacht rund 100 Sternschnuppen pro Stunde, die zu sehen waren. Der Grund dafür: Das namensgebende Sternbild des Pegasus, aus dem der Meteoritenschwarm anscheinende kommt, steht nicht im Zenith, weshalb es erst im Laufe der Nacht hochsteigt und viele Sternschnuppen hinter dem Horizont bleiben.
Am besten suchen sich die Sternschnuppenjäger einen Ort mit freiem Blick nach Nordosten, wo auch das namensgebende Sternbild des Perseus steht, das dem Meteoritenstrom seinen Namen gab. Außerdem ist es ratsam, sich so weit wie möglich von hellen Lichtquellen wie Städten zu entfernen und auch nicht in den Mond zu schauen.
