Endlich: lästige A 7-Baustelle ist fertig!
Harburg, Mit Banddurchschnitt wurde am Samstag die achtstreifige Erweiterung der A 7, die "Hochstraße Elbmarsch" im Hafen eröffnet. Unter Pkw- und Lkw- Fahrern, die die mit 3, Kilometrn längste Autobahnbrücke Deutschlands nutzen mussten, galt die Baustelle als die lästigste südlich des Elbtunnels.
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger, Hamburgs Senator Dr. Anjes Tjarks, Dr. Michael Güntner (Autobahn GmbH) und Andreas Irngartinger (DEGES) feierten den Abschluss der gut sechsjährigen Bauarbeiten am 3,8 km langen Abschnitt K20.
Die Freigabe stärke die „Lebensader des Hafens", sagte Bilger. Güter kämen schneller ans Ziel. Investition: rund 605 Mio. Euro (142 Mio. aus Sondervermögen).
Tjarks meinte, die A 7 sei wichtige Verkehrsader Hamburgs. Mit K20 verbessere sich Verkehrsfluss und Sicherheit. Infrastruktur und Umweltschutz gingen zusammen – Klärbecken reinigen Abwasser, Lärmschutz wurde verbessert.
Die Inbetriebnahme soll in den frühen Morgenstunden des Montags erfolgen. Zuvor wird A 7 ab zwischen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Stellingen noch einmal für letzte Arbeiten voll gesperrt.
Hintergrund: K20 ist mit 3,8 km Deutschlands längste Autobahnbrücke. Sie wurde von sechs auf acht Fahrstreifen erweitert, um rund 120.000 Fahrzeuge täglich (20 Prozent Schwerverkehr) flüssiger abzuwickeln. Bestandsbauwerk wurde instand gesetzt, Fahrbahnübergänge und Verkehrszeichenbrücken ausgetauscht, fünf neue Klärbecken errichtet.
