Johanna Reimers als Superintendentin eingeführt
Winsen. Johanna Reimers ist am vergangenen Sonntag in der voll besetzten St.-Marien-Kirche als neue Superintendentin eingeführt worden. Der Gottesdienst war von Musik, persönlichen Begegnungen und Aufbruchsstimmung geprägt.
Ortspastorin Flore Duda begrüßte die Gäste, Kirchenkreiskantor Reinhard Gräler und der Posaunenchor gestalteten die Musik. Regionalbischöfin Marianne Gorka nahm in ihrer Ansprache Bezug auf Reimers’ Leitwort aus dem Römerbrief: „Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.“ Eine Superintendentin müsse innerlich wach sein für das, was anstehe, sagte Gorka. Sie würdigte Reimers’ zuversichtlichen Blick auf Veränderungen in der Kirche und wünschte ihr, eine „glaubensstarke, politische und verbindende Ermöglicherin“ zu sein.
Gorka und fünf Assistierende spendeten Reimers den Segen. In ihrer ersten Predigt sprach die neue Superintendentin über die irritierende Geschichte einer kanaanäischen Frau aus dem Matthäusevangelium. Sie wünschte sich eine Kirche, die mutig und weich bleibe, Fragen stelle und sich nicht vorschnell mit scheinbar Unveränderlichem abfinde.
Beim Empfang im Gemeindehaus überbrachten unter anderem Landrat Rainer Rempe, Bürgermeister André Wiese und Superintendent Christian Cordes Grußworte.
