SuedKultur Music-Night knackt erstmals die 900er-Marke
Harburg. Die 16. SuedKultur Music-Night hat am Samstag einen neuen Besucherrekord erzielt: Erstmals wurden mehr als 900 Eintrittsbändchen verkauft. An 16 Spielorten zwischen Harburg und Neugraben erlebten die Gäste ein vielfältiges Programm – von Indie-Pop, Rock, Punk, Jazz, Folk und Reggae bis zu arabischer Musik, chinesischen Klangwelten und experimenteller Avantgarde.
Besonders auffällig war der regen Wechsel zwischen den Locations. Das Konzept, etablierte Clubs und Kulturhäuser mit Geschäften, sozialen Einrichtungen und eigens geöffneten Bühnen zu verbinden, sei voll aufgegangen, teilte das Netzwerk SuedKultur mit. Auch weiter entfernte Orte wurden gut angenommen.
„Schon während des Abends war spürbar, wie positiv die Music-Night angenommen wird“, sagte Jan Schröder, Sprecher von SuedKultur. Viele Gäste seien sogar von nördlich der Elbe, aus ganz Hamburg und aus dem Umland nach Harburg gekommen. Das zeige die Strahlkraft der Kulturszene im Hamburger Süden.
Zu den Höhepunkten zählte das Programm des Harburger Integrationsrats im Habibi Atelier mit arabischem Folk, Saz-Folk und Punkrock. Für volle Räume sorgten zudem die Rock-Acts im Marias Ballroom. Das Hamburger Songwriter-Duo NERVLING brachte im Kultur Palast Harburg das neue Bürgerhaus mit Pop, Soul, Reggae und Folk zum Tanzen.
Auch die chinesische Künstlerin Guan Yanyi begeisterte im ligeti zentrum mit alten chinesischen Gedichten, Gesang und modernen Klangfarben. Im Treffpunkthaus Heimfeld überzeugten Liedermacher-Acts, in der St.-Paulus-Kirche stieß die Music-Night der akademie hamburg für musik und kultur auf großes Interesse.
In der Stumpfen Ecke war der Andrang zeitweise so groß, dass der Einlass begrenzt werden musste. Stark frequentiert wurde auch das erstmals beteiligte JoLa – Kulturhaus Süderelbe in Neugraben. Das Publikum sei bereit, für gute Musik auch neue Wege zu gehen, hieß es.
„Die 16. SuedKultur Music-Night war die erfolgreichste Ausgabe unserer Reihe“, resümierte Schröder. Sie zeige, wie facettenreich die Kulturlandschaft in Harburg und im Hamburger Süden sei. Gedankt wurde den Künstlerinnen und Künstlern, den beteiligten Orten, den Helferinnen und Helfern sowie dem Publikum.
Dank galt auch den Sponsoren Eisenbahner-Bauverein und CITINAUT sowie Heimo Rademaker vom Marias Ballroom für seine organisatorische Unterstützung.
Für die 17. Music-Night im kommenden Jahr will SuedKultur noch mehr Besucherinnen und Besucher begeistern. Geschäfte, Initiativen, Gastronomiebetriebe und Kulturorte sind eingeladen, sich zu beteiligen. „Jeder Ort, der Lust auf Musik und Begegnung hat, darf und soll mitmachen“, sagte Schröder. „Und dann knacken wir die 1.000er-Marke.“
