Sommerfest im DRK-Hospiz in Langenbek: „Bewegt wie das Leben“
Langenbek. Mit einem bunten Programm rund um das Motto „Bewegt wie das Leben“ hatte das Team des DRK-Hospizes zu einem Tag der offenen Tür und einem bunten Sommerfest in die Einrichtung am Blättnerring in Langenbek eingeladen. Wie in den Vorjahren waren rund 800 Interessierte und Unterstützer der Einladung gefolgt.
Wer sich ein Hospiz als einen traurigen Ort vorstellt, der wurde beim Sommerfest vom Gegenteil überzeugt. Die freundliche und offene Atmosphäre des Hauses überstrahlte diesen Nachmittag, an dem es außer Sonnenschein unterhaltsame wie auch besinnliche Programmpunkte und Aktionen gab.
Zuerst empfing der unwiderstehliche Duft frisch gebackener Flammkuchen die Besucher: Pflegedienstleiterin Marion Basler, die aus Baden stammt, hatte sich mit ihrer Familie darum gekümmert, diese Elsässer Spezialität anzubieten. Dank eines großzügigen Spenders besitzt das Hospiz nun einen eigenen Holzbackofen.
Zu Anfang sang der „Chor, der keiner ist“ mit jungen Menschen aus der Apostel-Gemeinde Harburg für den Freundeskreis des Hospizes. Auf der Bühne folgte dann viel Bewegung und Musik bei Auftritten der Musikklasse der Goethe-Schule, der Kita Scheeßeler Kehre, der Hip-Hop-Gruppe des TSV Hittfeld, des Neigungskurses der GBS Scheeßeler Kehre sowie von Gloria Thom & Freunde.
Beim Kinderprogramm und der Tombola unterstützten rund 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie die adrett beschürzten Marmstorfer Landfrauen. Gelegenheit für besinnliche Minuten gab es bei Klangbildern, der Aromatherapie und verschiedenen Andachten. Hunderte von Luftballons, versehen mit Wünschen der Besucher, stiegen in den Himmel.
„Ich bin beeindruckt von dem bunten Programm, dass das Hospiz-Team vorbereitet hat. Besonders stolz macht es mich, dass so viel ehrenamtliches Engagement dazu beiträgt, diese Einrichtung zu einem besonders familiären Ort zu machen“, so DRK-Präsident Lothar Bergmann. Hospizleiterin Britta True ergänzte: „Wir freuen uns zum einen darüber, dass wir heute interessierten Besuchern zeigen dürfen, dass unser Hospiz ein Haus voller Wärme und Leben ist. Zum anderen ist es schön, so viele Angehörige ehemaliger Gäste begrüßen zu dürfen.“
Den gemütlichen Ausklang bei Jazz-Musik nutzte Prof. Rudolf Töpper, Ärztlicher Direktor der Asklepios-Klinik, um einen Scheck im Wert von 1.000 Euro von der Klinik zu überbringen.