Jens Kabuse (57) „der Traditionsbewusste" regiert Kanzlershofer Schützen
Harburg. Neuer König der Kanzlershofer Schützen ist Jens Kabuse (57) „der Traditionsbewusste", der zum ersten Mal in Kanzlershof König ist, aber bereits in Heimfeld schon zweimal König war. Zusammen mit seiner Frau Caro Kabuse und seinen Adjutanten Marcel Meyer, Andreas Pape, Heinz Kley und Stephan Klensang wird er ein Jahr lang das Zepter in Kanzlershof schwingen.
Es ist aber dennoch nicht seine erste Königswürde in Kanzlershof: Vor genau 35 Jahren war er, damals noch im Vorstand in Kanzlershof, schon Vizekönig im Verein und 1972 auch schon Jungschützenkönig. In Kanzlershof hat er auch das Schießen erlernt. Kein Wunder, denn sein Ur-Großvater Friedrich Greibaum war einst Gründungsmitglied und im Jahr 1900 König, sein Großvater Ede Adamek war viele Jahre lang Vorsitzender, später Ehrenpräsident und 1951 Majestät im Verein, sein Vater Karl Kabuse 1955 der jüngste König der Kanzlershöfer und seine Mutter Edith Kabuse war Gründerin der "Rosengarde" in Kanzlershof. Das war genau vor 40 Jahren, womit Kanzlershof damals einer der ersten Vereine im Schützenverband Hamburg mit einer Damengruppe war.
Da überrascht es auch nicht, das seine Frau Caro auch noch Jubiläumskönigin in Kanzerlshof wurde, und so nebenbei dann noch "Königin der Königinnen" und auch noch das Bestmannschild des Vereins dieses Jahr errang. Man braucht dann auch nicht lange zu raten, wo Jens seine Frau Caro das erste Mal traf und mit der berühmten "Liebe auf den ersten Blick" ihr verfallen war: Natürlich bei einem Königsball des SV Kanzlershof . . .
Das Schützenwesen liegt den Kabuses im Blut. Auch Jens Kabuses Sohn ist ein Kanzlershofer. Mit ihm teilt Jens Kabuse auch die Liebe zum Handball: Beide sind bei TV Fischbek aktiv. Klar also, dass an Marius 30. Abordnungen der Schützen und der Handballer ihm beim Fegen vorm Rathaus halfen